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Was darf Jesus von CHRISTEN erwarten?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Was darf Jesus von CHRISTEN erwarten?

Beitragvon John1955 » Mo 21. Sep 2020, 08:05

Ich bekenne mich als Christ nach in der Bibel hierfür unmissverständlich vorgegebenen Richtlinien. Denn was auf dementsprechenden Internetseiten oder in Alphalive-Kursen als Weg, respektive Voraussetzung für wahres Christ sein ufgezählt wird, stimmt ja überhaupt nicht mit dem überein was schon seit ca 2000 Jahren seitens Jesus und seinen direkten Jüngern bekannt ist.
Röm 6,11 So auch ihr: Haltet euch für Menschen, die der Sünde gestorben sind und für Gott leben in Christus Jesus.


2Kor 5,17 Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.


Phil 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,


Das Evangelium Jesu Christi bezüglich Reich Gottes worin Geistliche Frucht selbstverständlich geworden ist, wo Liebe Friede, Barmherzigkeit, bedingt, dass der sich zu Christus zugehörig bekennende Mensch den alten sündigen Menschen vollkommen ausgzogen hat.

Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist (Gal.5,22 -23), so werdet ihr das Begehren des Fleisches nicht erfüllen.


Ob man sich zurecht als neue Kreatur in Christus bezeichnet, also man nach erfolgtem Gesinnungswandel (von Fleischlich zu geistlich )von ganzem Herzen IN IHM ist, sich aufmachte Licht in dem Herrn Jesus zu werden und bleiben,

hängt also auch biblisch unmissverständlich wohl davon ab, ob der detailliert aufgeführte (für eine mögliche Herrschaftsübernahme seitens, Gott unserem Vater im Himmel) Gesinnungswandel umgesetzt wurde oder ob man zumindest darin arbeitest. ;)

Gal 5,24 Die aber zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Gnu » Mo 21. Sep 2020, 09:09

Ich kann das nur unterstützen. Aufpassen musst du nur dann, wenn der Jesus, dem du nachfolgst, durch einen Dämon, der sich Jesus nennt, ersetzt wurde. Solange du auf der Gefühlsebene operierst, kann das sehr leicht geschehen. Sollte aber irgendein Geist dich verklagen, du hättest wieder mal kräftig gesündigt, kannst du ihm mit dem Blut des Herrn antworten. Denn es steht geschrieben: Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod.

Das Blut des Lammes ist das biblisch bezeugte Mittel, wodurch die Überwinder den Satan aus der Schöpfung bugsieren. Jesus darf von Christen erwarten, dass sie den Bösen überwinden und aus ihrer Mitte hinaustun. Wenn wir zum Beispiel das Covid-19 nur mit Chemie und Schutzmassnahmen besiegen, sind wir schlechte Zeugen, religiöse Spinner, welche vor Menschen kuschen und ihrer Bibel misstrauen. Darauf verzichte ich gerne.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon kingschild » Mo 21. Sep 2020, 11:09

Das er das erste Gebot achtet und nicht verachtet, wäre ein guter Anfang den Christus freuen würde. Dazu ist leider der Fleischlich gesinnte Mensch nicht fähig. Der Geistlich geführte Mensch, dankt Jahwe das er seinen Sohn sandte, damit er dies zur rechten Zeit erkennen durfte und das Jesus Christus auch für seine Verlorenheit am Kreuze hing.

Darum freut sich Christus, wenn wir treu seinem Wort das Abendmahl nehmen im Gedenken das nicht unsere Kraft uns erretttet hat, sondern:

Jes 53:5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


Was Christus auch zusätzlich freut ist, wenn ein einer der sich Christ nennt, darüber nicht in Unkenntnis bleibt.

1Jo 1:8 So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und [color=#0000FF]die Wahrheit ist nicht in uns.


God bless
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon John1955 » Mo 21. Sep 2020, 21:23

kingschild hat geschrieben:Das er das erste Gebot achtet und nicht verachtet, wäre ein guter Anfang den Christus freuen würde.
Welches 1. Gebot meinst Du denn Kingschild? Ich hoffe das von Jesus Christus unserem Herrn und Bringer der Worte/Lehrendes wahrhaftigen Gottes, der vom Himmel sagte, dies ist mein geliebter Sohn auf IHN sollt ihr hören (und was er lehrt umsetzen)

Matthäus 22,36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« . 38 Dies ist das höchste und erste Gebot. 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Kingschild hat geschrieben:Dazu ist leider der Fleischlich gesinnte Mensch nicht fähig. Der Geistlich geführte Mensch, dankt Jahwe das er seinen Sohn sandte, damit er dies zur rechten Zeit erkennen durfte und das Jesus Christus auch für seine Verlorenheit am Kreuze hing.


Mein GOTT ist einzig und allein der Vater im Himmel der seinen Sohn nicht sandte um ihn kreuzigen zu lassen, sondern um den Verlorenen Schafen des Hauses Israel der längst not-wendig gewesene GUTE Hirte zu sein,

demzufolge ihnen den Weg aus deren Verlorenheit/Finsternis ins Licht zu zeigen. Wer Jesus nachfolgt erfreut das Herz des Vaters im Himmel und dem Umfeld.

Gruss John
Zuletzt geändert von John1955 am Mo 21. Sep 2020, 21:33, insgesamt 2-mal geändert.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von CHRISTEN erwarten?

Beitragvon John1955 » Mo 21. Sep 2020, 21:26

Kingschild hat geschrieben:Darum freut sich Christus, wenn wir treu seinem Wort das Abendmahl nehmen im Gedenken das nicht unsere Kraft uns erretttet hat, sondern:

Jes 53:5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.


Warum hängst Du noch immer an der weitverbreiteten Irrlehre. fest, dass es sich beim Märtyrer in Jesaja 53 um Jesus handle, obwohl Jesus weder mit Krankheiten belastet war
2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte. 3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. 4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wärenoch mit Gottlosen kurzfristig sein Grab teilte.


,9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern,


Gerade Du solltest wissen, dass nur wer den Willen des Vaters im Himmel TUT(gelehrt durch seinen Sohn Jesus) aus einstiger Finsternis ERRETTUNG daraus erfahren kann.

Ein geistlich gesinnter Mensch(Christ nach biblischen Glaubens- und Grundsätzen) erweist sich vor Gott als solcher, der seinen Sohn Jesus ernst nimmt ihm glaubt, dass seine Lehren vom Vater im Himmel stammen, wegen der Verbreitung derselben man ihn verfolgte und letztendlich ans Kreuz genagelt hat, wie man ja auch später aus gleichem Grund seine Jünger und Apostel verfolgte, gefangen nahm, oder steinigte.


Kingschild hat geschrieben:Was Christus auch zusätzlich freut ist, wenn ein einer der sich Christ nennt, darüber nicht in Unkenntnis bleibt.
1Jo 1:8 So wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und [color=#0000FF]die Wahrheit ist nicht in uns.

Das sollte aber kein Dauerzustand sein. Denn das galt und gilt für jene Menschen/Christen, die den Weg aus einstiger Sündenknechtschaft wohl kennen aber ihn nicht gegangen sind oder gehen.

Womöglich an leierkastenmässig sich wiederholenden Bibelzitaten festkleben, welch vom einzigen Weg zur innigen Gottgemeinschaft abhalten, den zu verbreiten Jesus seinem Vater gehorsam war, auch mit Wissen, dass man ihn hierfür durch Kreuzigung töten lassen würde.

Zudem gilt vor Jesus jemand während dem Sündigen als Verlorener, als tot und ein Mensch der den bislang falschen Weg erkannt hat, bereut und zu Gott und seinen "Hausregelen umkehrte den Hausvater um Vergebung bittet, ein Wiedergefundener, wieder lebendig Gewordener.

Gruss John

Du scheinst an den oftzitierten von wahrem Christsein fernhaltenden Bibelzitatenkatalog hängen zu bleiben. Zu dem auch
Römer 719 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich
gehört. Paulus würde sich sehr ärgern, dass man dies noch 1900 Jahr später verallgemeinert. Er lehrte ja auch unter lebensbedrohlichen Umständen den Weg zu wahrem Christsein.

Was Johannes anbelangt, da beharrt auch er ans Aufhören der Sünde Knecht zu sein. Denn die Liebe zu Gott erweist sich auch gemäss Johannes daran, dass wir SEINE Gebote HALTEN.
1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon John1955 » Di 22. Sep 2020, 04:22

Gnu hat geschrieben:Ich kann das nur unterstützen. Aufpassen musst du nur dann, wenn der Jesus, dem du nachfolgst, durch einen Dämon, der sich Jesus nennt, ersetzt wurde. Solange du auf der Gefühlsebene operierst, kann das sehr leicht geschehen.


Was meinst Du mit Operieren auf der Gefühlsebene, Gnu?

Der Jesus dem ich nachfolge, ist garantiert das Original, das man aus den Evangelien der Bibel kennt. Davon sind auch meine Glaubensgeschwister in Christus überzeugt, weil seine Verheissung bei treuer Nachfolge auch bei all jenen längst Realität ist. Johannes 8,12

Denn Jesus Christus Anleitungen zu wahrer glaubwürdiger Gotteskindschaft, die ihm der wahrhaftige Gott eingab und ihn beauftragte sie überall zu verbreitenJohannes 7,16, (damit dem Verführer zu Bösem immer mehr bis gänzlich Widerstand geleistet werden kann)fruchten überall dort, wo das Glaubenshaus statt auf Sand auf Fels gebaut wurde. Matthäus, 7,24

Gnu hat geschrieben:Jesus darf von Christen erwarten, dass sie den Bösen überwinden und aus ihrer Mitte hinaustun..


So sehe ich es genau auch. Und Jakobus lehrte dies mit folgenden Worten:
Jak 4,7 So seid nun Gott untertan, widersteht dem Teufel so flieht er von euch


Und Paulus Empfehlung diesbezüglich lautet
Rö 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden sondern überwinde das Böse mit Gutem


Johannes freut sich über jene, welche ebenso durch Dranbleiben an Jesus Christus Lehren den Bösen überwunden haben.1. Johannes 2,14


Gott untertan sein (Jak 4,7) heisst für mich ganz klar: Nebst Leser auch Umsetzer jener Lehren Jesu Christi in der Bibel zu sein, die zum geistlichen Einswerden mit IHM und dem himmlischen Vater führen.

Was verstehst Du darunter?
Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Gnu » Di 22. Sep 2020, 10:20

John1955 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Ich kann das nur unterstützen. Aufpassen musst du nur dann, wenn der Jesus, dem du nachfolgst, durch einen Dämon, der sich Jesus nennt, ersetzt wurde. Solange du auf der Gefühlsebene operierst, kann das sehr leicht geschehen.


Was meinst Du mit Operieren auf der Gefühlsebene, Gnu?

Darunter verstehe ich, dass man nicht unterscheiden kann, ob man von inneren Eindrücken oder vom heiligen Geist gesteuert ist. Das Internet zum Beispiel ist voll von Kanälen mit falschen Prophetinnen, welche ihre Fangemeinde mit sanfter Stimme verführen: „Der HERR hat mir gezeigt ... , der HERR hat mir gesagt: ... Meine lieben Kinder ...”. Aber auch falsche Geistlehrer haben ihre Kanäle. Man erkennt sie daran, dass sie zu einem absolut heiligen Lebenswandel aufrufen, manche sogar ganz schamlos zu Spenden für ihr Werk. Alles eine Folge der Dreieinigkeitslehre, welche einen Heiligen Geist lehrt, der nicht derjenige der Bibel ist.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Do 24. Sep 2020, 07:06

Gnu hat geschrieben: Alles eine Folge der Dreieinigkeitslehre, welche einen Heiligen Geist lehrt, der nicht derjenige der Bibel ist.


Was meinst du genau mit der Lehre eines Heiligen Geistes Gnu als Folge der Dreieinigkeitslehre, welche nicht dem Heiligen Geist der Bibel entspricht?

Wenn ich die Bibel, die bei den meisten Menschen aus Thora und Evangelium besteht lese, dann erhält nur derjenige den Heiligen Geist in Form des Geistes der Wahrheit, welcher sich auf den Namen Jesus Christus taufen lässt und sein Gebot beachtet. Es ist mir keine einzige Stelle bekannt, die erklärt wie man diese Gabe, wohlgemerkt Gabe des Heiligen Geistes auf anderer Art und Weise empfangen kann. Nun ist mir nicht wirklich bekannt, dass irgend jemand auf diesem Planeten auf genau diesen Namen getauft wird, denn die Öhrchen vernehmen diesen Namen bei der Taufe nicht.

Die gängigen Taufformeln lauten in etwa: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufe ich dich auf x, y, z zur Vergebung der Sünden

oder

Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wozu erklärt uns Jesus in Joh 14, 15-26, dass der Vater den Heiligen Geist (den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht.) in seinem Namen senden wird, während Petrus erklärt, dass man durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus (es ist sein Name) diese Gabe auch erhalten kann, siehe Apg 2, 38, wenn die Taufe gar nicht auf diesen Namen (Jesus Christus) geschieht?

Mir persönlich leuchtet das nicht ein, denn wenn ich schon etwas mache, dessen Funktionsweise mir nicht zu 100 % bekannt ist, dann versuche ich es zumindest gemäß der Anleitung zu machen. Theologen ist wohl gar nicht bewusst, dass sie weder auf, noch in den Namen von irgend jemandem taufen, denn dieser Name wird nicht genannt.

Es Verhält sich in etwa so: Die Anleitung für einen neuen Computer mit Sperrcode erklärt folgendes: Bitte geben Sie folgendes zum entsperren Ihres Gerätes ein: "Den Namen Ihres Vaters", welchen wir Ihren Unterlagen entnehmen konnten!

Statt jetzt Karl einzutragen, welches der Name des eigenen Vaters ist, tragen sie immer wieder "den Namen Ihres Vaters" Wort für Wort ein und wundern sich, dass nichts passiert.

Jesus Christus ist jedoch der Name des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, auf welchen gemäß dem Mt 28, 19 zu taufen ist.

Apg 19, 2-6 Habt ihr den heiligen Geist empfangen, da ihr gläubig wurdet? Sie sprachen zu ihm: Wir haben auch nie gehört, ob ein heiliger Geist sei. Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr getauft? Sie sprachen: Auf die Taufe des Johannes. Paulus aber sprach: Johannes hat getauft mit der Taufe der Buße und sagte dem Volk, dass sie glauben sollten an den, der nach ihm kommen sollte, das ist an Jesus, dass er der Christus sei. Da sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des HERRN Jesu. 6 Und da Paulus die Hände auf sie legte, kam der heilige Geist auf sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Do 24. Sep 2020, 07:37

John1955 hat geschrieben:
Gott untertan sein (Jak 4,7) heisst für mich ganz klar: Nebst Leser auch Umsetzer jener Lehren Jesu Christi in der Bibel zu sein, die zum geistlichen Einswerden mit IHM und dem himmlischen Vater führen.

Was verstehst Du darunter?
Gruss John


Guten Morgen John, Gott kann man nur dann Untertan sein, wenn man ihn zum Beispiel in den Schriften anhand seiner Aussagen erkannt hat, denn: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Du hast bereits für mein eigenes Verständnis korrekt ausgeführt, dass die Lehre Christi zum geistigen Einswerden mit dem himmlischen Vater führt. Das hat meines Erachtens einen sehr guten Grund, denn erst er zeigte uns objektiv den himmlischen Vater in der Schrift, dessen Wort er in dieser Schrift, Schrift=Worte entspricht.

Gerade Du solltest wissen, dass nur wer den Willen des Vaters im Himmel TUT(gelehrt durch seinen Sohn Jesus) aus einstiger Finsternis ERRETTUNG daraus erfahren kann.Zudem gilt vor Jesus jemand während dem Sündigen als Verlorener, als tot und ein Mensch der den bislang falschen Weg erkannt hat, bereut und zu Gott und seinen "Hausregelen umkehrte den Hausvater um Vergebung bittet, ein Wiedergefundener, wieder lebendig Gewordener.


Das sehe ich ebenso. Ein Christ sollte als einziges Ziel das Einhalten des Gebots Jesu haben, auch wenn er allein aus dem Umstand heraus, dass er aus einem materiellen Körper besteht, welcher durch Stoffe gesteuert wird, dem nicht immer und an jeder Stelle gerecht werden kann. Das wir derzeit auf diesem Planeten ein Gesellschaftsmodell wahrnehmen können, welches mit diesem Ziel nichts zu tun hat, hat sehr wahrscheinlich mit der Tatsache zu tun, dass die christlichen Kirchen einen anderen Schwerpunkt vermarkten.

Für mein Empfinden hat ein Mensch der keiner Messe in einer Kirche beiwohnt, jedoch aufgrund des Gebotes Jesu unentgeltlich und freiwillig seiner gebrechlichen Nachbarin hilft einen größeren Gottesdienst vollzogen als derjenige, welcher bspw. den ganzen Tag in einem kirchlichen Gemäuer betet, jedoch den Sinn dahinter nicht begriffen hat. Mehr noch, er nennt sich Christ und hört überhaupt nicht auf Christus, denn dieser gab zu verstehen, dass man nicht so viel beten solle, weil er bereits weiß was man bedarf, bevor man es benötigt. Das einzige Gebet, was er uns lehrte, spielt auf das Erkennen des Vaters und das mit ihm verbundene und einhergehende Reich an, welches zwangsläufig erscheinen wird, so man sein Gebot als Richtschnur für sein weiteres Handeln anderer Menschen gegenüber entdeckt hat.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Gnu » Do 24. Sep 2020, 09:52

Urmilsch hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben: Alles eine Folge der Dreieinigkeitslehre, welche einen Heiligen Geist lehrt, der nicht derjenige der Bibel ist.


Was meinst du genau mit der Lehre eines Heiligen Geistes Gnu als Folge der Dreieinigkeitslehre, welche nicht dem Heiligen Geist der Bibel entspricht?


Damit meine ich, verkürzt gesagt, die Pfingstler und ihre Nachfolger. Aber nicht alle. Es gibt sehr viele evangelische Lehrer, welche dir das Heil absprechen, wenn du nicht an ihr Dreieinigkeitsdogma glaubst. Dieses Thema sprengt aber den Rahmen dieses Diskussionsfadens und wurde anderswo bis zum Gehtnichtmehr zerdiskutiert. Deshalb hier: Ende der Fahnenstange.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Sep 2020, 09:27

Gnu hat geschrieben:Ich kann das nur unterstützen. Aufpassen musst du nur dann, wenn der Jesus, dem du nachfolgst, durch einen Dämon, der sich Jesus nennt, ersetzt wurde. Solange du auf der Gefühlsebene operierst, kann das sehr leicht geschehen. Sollte aber irgendein Geist dich verklagen, du hättest wieder mal kräftig gesündigt, kannst du ihm mit dem Blut des Herrn antworten.


Ein magisches Denken hier, welches fromm erscheint und doch nicht fromm ist.


Satan klagt uns an (verklagt uns), mit unseren Sünden, unseren Übertretungen. Und wir antworten nicht einfach mit der Feststellung, das Jesus ja unsere Sünden getilgt hat, wenn wir gesündigt haben, sondern wir kehren von unserem Fehlverhalten um, dort wo wir gesündigt haben.

Wir bekennen ersteinmal, ein Sünder zu sein. Wie der Zöllner im Tempel: "Herr, sei mir dem Sünder gnädig...."
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Sep 2020, 09:31

Urmilsch hat geschrieben:
Guten Morgen John, Gott kann man nur dann Untertan sein, wenn man ihn zum Beispiel in den Schriften anhand seiner Aussagen erkannt hat, denn: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.




Du schmeisst hier auch alles in den Topf, nicht wahr Urmilsch?

Erkennen (Eins sein mit Gott) und Gehorsam (Untertan sein, ihm nachfolgen) sind doch zweierlei.

Ich kann also Gott erkennen - kann wissen wie er ist....so wie die Dämonen hier auch über Gut und Böse "Bescheid" wissen, wissen, wer und wie Gott ist.

Aber deswegen folgen die Dämonen noch lange nicht Jesus Christus nach. Sind Jesus Christus noch lange nicht untertan.
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Re: Was darf Jesus von CHRISTEN erwarten?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Sep 2020, 09:37

John1955 hat geschrieben:Ich bekenne mich als Christ nach in der Bibel hierfür unmissverständlich vorgegebenen Richtlinien.

Ob man sich zurecht als neue Kreatur in Christus bezeichnet, also man nach erfolgtem Gesinnungswandel (von Fleischlich zu geistlich )von ganzem Herzen IN IHM ist, sich aufmachte Licht in dem Herrn Jesus zu werden und bleiben,

hängt also auch biblisch unmissverständlich wohl davon ab, ob der detailliert aufgeführte (für eine mögliche Herrschaftsübernahme seitens, Gott unserem Vater im Himmel) Gesinnungswandel umgesetzt wurde oder ob man zumindest darin arbeitest. ;)

Gal 5,24 Die aber zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

Gruss John



Es geht nicht um einen Gesinnungswandel, den es nun umzusetzen gälte, damit ich mich als Christ ausweisen tue.
Es geht auch nicht um das Einhalten bestimmter Richtlinien, als ob diese mich zu einem Christen machen könnten oder mich als einen Christen auszeichnen würden.

Es geht darum, das ich mich durch mein Leben dann entweder als Christ erweisen werden (durch den durch Liebe tätig gewordenen Glauben) oder nicht.

Galater 5,
6  Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 10:20

Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Guten Morgen John, Gott kann man nur dann Untertan sein, wenn man ihn zum Beispiel in den Schriften anhand seiner Aussagen erkannt hat, denn: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.




Du schmeisst hier auch alles in den Topf, nicht wahr Urmilsch?

Erkennen (Eins sein mit Gott) und Gehorsam (Untertan sein, ihm nachfolgen) sind doch zweierlei.

Ich kann also Gott erkennen - kann wissen wie er ist....so wie die Dämonen hier auch über Gut und Böse "Bescheid" wissen, wissen, wer und wie Gott ist.

Aber deswegen folgen die Dämonen noch lange nicht Jesus Christus nach. Sind Jesus Christus noch lange nicht untertan.


Ich scheine eine Hexe zu sein, die alle Zutaten in einen Topf schmeißt und dann kräftig rührt. :lol: Die Suppe scheint dir wohl nicht zu schmecken Habatom, weshalb du sie ja auch nicht isst.

Ich mag Begriffe wie Dämonen und solchen Mumpitz was religiöse Schriften angeht eigentlich nicht, obgleich ich selbst manchmal ein kleiner Dämon bin. Mein Cheff weiß das, aber ich gelobe Besserung, wenngleich das auch nicht immer gelingen mag.

Aber deswegen folgen die Dämonen noch lange nicht Jesus Christus nach. Sind Jesus Christus noch lange nicht untertan.


Folgen denn heurige Christen Jesus nach Habatom?

- Jesus sprach: Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. Wenn aber du betest, so gehe in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater im Verborgenen; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten öffentlich.
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen.

Frage: Was machen Christen in einem Gemäuer Namens Kirche? Machen sie nicht jede Menge Worte und beten sie denn nicht jede Menge Gebete, entgegen der Anweisung Jesu? Beten sie denn ausschließlich im stillen Kämmerlein, so dass sie verstehen, dass Gott in ihnen haust?

"So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt."

Frage: Orientieren sich Christen an diesem Gebot Jesu wenn sie:

- Waffen produzieren, diese an andere Länder verkaufen, so dass sie sich untereinander umbringen können?
- Die Natur mit Füßen treten, so dass die Nachwelt ihrer Lebensgrundlage beraubt wird oder auf einem Müllhaufen leben kann?
- Ein Gesellschaftssystem stützen, bei welchem es den Einen gut geht und viel mehr anderen eher schlecht. Bei welchem die Reinigungskraft, der Rentner, die alleinerziehende Mutter sich jeden Tag Gedanken um ihre Zukunft machen muss, während andere in Saus und Braus leben, obwohl ein jeder seinen Teil zum Wohl aller beiträgt?
- Bei welchem Menschen anderer Länder ausgenutzt werden, für uns billig Artikel produzieren, so dass wir uns an deren Schufterei unter teilweise abartigen Bedingungen ergötzen können?
- Wo Tiere (intelligente Lebewesen mit Sinnesorganen wie wir welche haben) unter abartigen Bedingungen gehalten werden, um ihnen das Leben zu berauben, nur damit wir für uns ein Geschmackserlebnis haben, welches uns angeblich vegetarische Produkte nicht bieten können, diese Ernährung jedoch nicht nur ethisch, sondern auch noch umwelttechnisch sinnvolller wäre.

Merkst du was Habatom? Was sollte denn einen Christen von anderen Menschen unterscheiden, dass sie sich selbst als Christ bezeichnen, auf dessen Worte jedoch gar nicht hören? Wer sind denn Dämonen und Teufel gemäß der Schrift Habatom?

Seht an das Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer (Hostie=lateinisch hostia ‚Vergeltung‘, ‚Opfer‘, ‚Opferlamm‘, ‚Opfertier‘ oder ‚Opfergabe‘) essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars? (Was steht denn in einer Kirche?) Was soll ich denn nun sagen? Soll ich sagen, daß der Götze etwas sei oder daß das Götzenopfer etwas sei? Aber ich sage: Was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln, und nicht Gott.

Warum aber Habatom? Weil sie gar nicht an Gott glauben. Würden sie seine Aussagen in der Schrift erkennen und von den Anderen Aussagen unterscheiden, dann würden sie aufhören unnütze Dinge zu tun und würden Gottesdienst als einen Dienst an den Mitmenschen begreifen, denn Gott trug uns nur auf uns untereinander zu lieben, denn das was Christus uns auftrug, das trug uns nicht Christus auf, sondern der Vater von allen, nämlich Gott!

Wie du siehst habe ich ein grundsätzlich andersartiges Verständnis der Schrift wie du es hast. Ich verurteile niemanden, denn man wird von der Gesellschaft von klein auf zu dem gemacht was man heute ist. Verurteilen kann man nur Menschen, welche sich kramphaft nicht weiterentwickeln wollen und da sehe ich jede Menge Menschen, welche sich als Gläubige bezeichnen, seien es gläubige Christen, gläubige Muslime, gläubige Hindus usw. denn alles lässt sich auf einen Nenner und auf einen Gottesdienst führen, welcher dem Gebot des Jesu entspricht. Das hat mit der uns bekannten Glaubenswelt jedoch wenig gemein, denn hier werden völlig falsche Schwerpunkte gesetzt.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Habatom » Fr 25. Sep 2020, 13:31

Urmilsch hat geschrieben:Ich scheine eine Hexe zu sein, die alle Zutaten in einen Topf schmeißt und dann kräftig rührt. :lol: Die Suppe scheint dir wohl nicht zu schmecken Habatom, weshalb du sie ja auch nicht isst.

Ich mag Begriffe wie Dämonen und solchen Mumpitz was religiöse Schriften angeht eigentlich nicht, obgleich ich selbst manchmal ein kleiner Dämon bin. Mein Cheff weiß das, aber ich gelobe Besserung, wenngleich das auch nicht immer gelingen mag.




im Augenblick sehe ich nur einen Urmilsch, der sich in gerne reden hört....
wobei wir hier ja etwas gemeinsames haben.... :D



Urmilsch hat geschrieben:
Folgen denn heurige Christen Jesus nach Habatom?




müssen wir nicht wirklich hier diskutieren, wie es um die Gemeinde Jesu bestellt ist...
eines ist jedoch klar, das nämlich die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden...(Mt. 16,18)

Urmilsch hat geschrieben:
Frage: Was machen Christen in einem Gemäuer Namens Kirche?


sie nutzen ihn als eine Stätte der Begegnung ... - ?


Urmilsch hat geschrieben:Machen sie nicht jede Menge Worte und beten sie denn nicht jede Menge Gebete


wer will es ihnen verdenken... und ich kenne da so einige hier, die gerne viele Worte machen....


Urmilsch hat geschrieben:"So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt."




Wenn das so ist, dann fange mal selbst damit an und hilf all denen, die sich hier in einer Not befinden - denn du weißt ja, was unser vernünftiger Gottesdienst ist, worin wir dann dem Nächsten Liebe erweisen, und du solltest auch wissen, das es nicht damit gedient sein kann, lediglich mit dem Finger auf andere zu zeigen:

Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.

Urmilsch hat geschrieben:Wie du siehst habe ich ein grundsätzlich andersartiges Verständnis der Schrift wie du es hast.


Und zeigst dich in deinem Verständnis nicht nur töricht und unverständig, sondern bist noch nicht einmal gewillt und in der Lage, auf die Argumente anderer einzugehen. Aber tröste dich:

1Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es Gottes Kraft.

Urmilsch hat geschrieben: Ich verurteile niemanden, denn man wird von der Gesellschaft von klein auf zu dem gemacht was man heute ist. Verurteilen kann man nur Menschen, welche sich kramphaft nicht weiterentwickeln wollen und da sehe ich jede Menge Menschen, welche sich als Gläubige bezeichnen, seien es gläubige Christen, gläubige Muslime, gläubige Hindus usw. denn alles lässt sich auf einen Nenner und auf einen Gottesdienst führen, welcher dem Gebot des Jesu entspricht. Das hat mit der uns bekannten Glaubenswelt jedoch wenig gemein, denn hier werden völlig falsche Schwerpunkte gesetzt.



Ich verurteile auch niemanden, ich beurteile. Ich prüfe, ob es sich denn so verhalten könne, wie es andere behaupten. Und so, wie du es behauptest, dass es hier nur um eine richtige Erkenntnis geht, um dann lieben zu können (früher bezeichnete man Menschen wie dich Gnostiker - heute wohl auch noch...) irrst du.

Und die "guten" Menschen, die du in anderen Religionen zu sehen meinst, dass diese hier dem Gebot Gottes entsprechen würden, werden sich auch an ihren Werken vor Gott messen lassen müssen. Der Christ jedoch wird nicht aus Werken gerechtfertigt und nicht aufgrund seiner Werke gerettet, sondern allein aus Glauben, aus dem, was Gott für ihn getan hat.

Und darin unterscheiden sich dann auch alle Religionen vom Christentum.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Fr 25. Sep 2020, 15:27

Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Folgen denn heurige Christen Jesus nach Habatom?




müssen wir nicht wirklich hier diskutieren, wie es um die Gemeinde Jesu bestellt ist...
eines ist jedoch klar, das nämlich die Pforten der Hölle sie nicht überwinden werden...(Mt. 16,18)



Müssen wir nicht, wieso denn nicht Habatom? Ist dir diese Diskussion unangenehm? Eine Diskussion kann doch auch konstruktiv sein, denn Selbstreflexion muss meines Erachtens nicht grundsätzlich negativ sein oder schaden, sie ist meistens für eine Entwicklung notwendig und Entwicklung ist doch nicht immer grundsätzlich schlecht.

Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Frage: Was machen Christen in einem Gemäuer Namens Kirche?


sie nutzen ihn als eine Stätte der Begegnung ... - ?


Es ging mir in dieser Diskussion darum aufzuzeigen, dass sich Christen nicht wirklich an den Worten Jesu orientieren, warum auch immer. Eine Begegnungsstätte muss zum Beispiel kein Prunkbau aller Kölner Dom sein, sondern kann ein normaler Raum sein, in welchem ein Tischkicker, eine Tischtennisplatte, ein paar Gesellschaftsspiele oder was auch immer befinden, vor allem aber sollte diese Stätte immer eine offene Tür für Menschen enthalten, welche in einer Gemeinschaft nicht immer präsent sind oder noch nicht lange präsent sind.

Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:Machen sie nicht jede Menge Worte und beten sie denn nicht jede Menge Gebete


wer will es ihnen verdenken... und ich kenne da so einige hier, die gerne viele Worte machen....


Ich versteh nicht ganz was du meinst, Jesus hat sich diesbezüglich geäußert und den Sinn dahinter meine ich zu verstehen.


Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:"So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe. Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt."


Wenn das so ist, dann fange mal selbst damit an und hilf all denen, die sich hier in einer Not befinden - denn du weißt ja, was unser vernünftiger Gottesdienst ist, worin wir dann dem Nächsten Liebe erweisen, und du solltest auch wissen, das es nicht damit gedient sein kann, lediglich mit dem Finger auf andere zu zeigen:


Respekt Habatom, befinden wir uns in so einer Art Truman Show, wo du mich den ganzen Tag mit Drohnen überwachst? Du hast doch gar keine Ahnung was ich außerhalb dieses Forums so treibe. Soviel sei dir verraten: Ich gehe nicht gerne in eine Kirche und sehe den Menschen dort zu, wie sie im Kollektiv unzählige Dinge tun, die meines Erachtens wenig Sinn machen. Sie dürfen das gerne machen, den Sinn dahinter werde ich aber wohl nie begreifen. Unvergessen mein Ausflug zu einem Einsiedlermönch, welcher mich zu einem Gespräch einlud und mich dann links liegen ließ, damit er noch etwa 20 min mit der Wand sprechen konnte in einem sehr speziellen Sing-Sang. Naja seis drum, wenns ihn glücklich macht :).

Im Übrigen Habatom, was wäre denn der Fall wenn du alle Religionen auf einen Nenner, sagen wir mal Jesu Gebot brächtest. Gäbe es dann noch bedürftige Menschen auf diesem Planeten? Sicherlich nicht mehr in diesem Ausmaß, denn die Menschen würden in einem gerechteren System zusammenleben wollen, so denn das Gebot Jesu die Referenz ihres Handelns wäre.

Habatom hat geschrieben:Jak 1,27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.


Erkenne ich hier nicht Christi Gebot?

Habatom hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:Wie du siehst habe ich ein grundsätzlich andersartiges Verständnis der Schrift wie du es hast.


Und zeigst dich in deinem Verständnis nicht nur töricht und unverständig, sondern bist noch nicht einmal gewillt und in der Lage, auf die Argumente anderer einzugehen.


Man kann die Schrift aus verschiedenen Perspektiven beleuchten Habatom und nicht jeder der deiner Interpretation der Schrift nicht folgt muss auch gleich töricht sein. Geistig verwirrt, bzw. geistig arm trifft meinen Zustand besser, aber ist nicht denen das Himmelreich? Also bin ich doch lieber ein armer Irrer als ein irrer Armer. Kannst du mir folgen? Junge ich war schon gestört genug, dass ich mich entgegen der Gepflogenheiten auf den Namen Jesus Christus taufen ließ, das ist eigentlich Ketzerei, dabei entspricht es der Anweisung Jesu :shock:
Ich glaube und ich betone es gern nochmals und werde es auch gerne immer und immer wieder wiederholen einzig und alleine den Ausagen Jesu und den Aussagen, die ich ihm auch in anderen Schriften zuordne. Das ist Glaube Habatom, jemandem allein zu vertrauen, sich auf eine Seite zu schlagen, etwas gut zu heißen. Hierzu gehört aber auch etwas schlecht zu finden oder untunlich, wie auch immer man das sehen mag.

Und so, wie du es behauptest, dass es hier nur um eine richtige Erkenntnis geht, um dann lieben zu können (früher bezeichnete man Menschen wie dich Gnostiker - heute wohl auch noch...) irrst du.


Natürlich geht es um Erkenntnis, sonst könntest du dir die ganze Schrift sonst wo hinschmieren. Hier geht es um Gotteserkenntnis, denn: Das ist das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. Joh 17, 3

Erkenntnis hat damit natürlich wenig zu tun, stimmt, tut mir leid das mein armer Geist das so verknüpft hat (das Himmelreich ist mir schon nah).

Errare humanum est sed in errare perseverare diabolicum! Ich finde dieses Sprüchlein irgendwie nett.

Habatom hat geschrieben:Und die "guten" Menschen, die du in anderen Religionen zu sehen meinst, dass diese hier dem Gebot Gottes entsprechen würden, werden sich auch an ihren Werken vor Gott messen lassen müssen. Der Christ jedoch wird nicht aus Werken gerechtfertigt und nicht aufgrund seiner Werke gerettet, sondern allein aus Glauben, aus dem, was Gott für ihn getan hat.
Und darin unterscheiden sich dann auch alle Religionen vom Christentum.


Ich sehe nicht nur gute Menschen in anderen Glaubensrichtungen, ich sehe auch jede Menge gute Menschen die an gar keinen Gott glauben.

Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren (Habatom), auf daß die Gnade desto mächtiger werde? Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind? Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesus Christus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln.

Denn so die Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun des Gesetzes Werk (sich untereinander zu lieben und gut zu anderen Menschen zu sein), sind dieselben, dieweil sie das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, als die da beweisen, des Gesetzes Werk sei geschrieben in ihren Herzen,

Der gemeinsame Nenner (Christi Gebot) bleibt der gemeinsame Nenner, nicht nur für die verschiedenen Glaubensrichtungen, ja auch für diejenigen welche an gar keinen Gott glauben. Das schönste daran ist, dass dieser gemeinsame Nenner das normalste dieser Welt sein sollte, damit alle vernünftig miteinander leben können. Das ist das Ziel und da sollten wir hin. Auf all den anderen Kram, lege ich keinen Wert mehr, denn dem bin ich abgestorben 8-)
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon kingschild » Fr 25. Sep 2020, 18:07

Urmilsch hat geschrieben:
Ich scheine eine Hexe zu sein, die alle Zutaten in einen Topf schmeißt und dann kräftig rührt. :lol:


Also Jesus darf von einem Christen durchaus Selbsterkenntnis erwarten, dies alleine reicht aber nicht aus.

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Re: Was darf Jesus von CHRISTEN erwarten?

Beitragvon onThePath » Fr 25. Sep 2020, 18:24

Hähä, alle Zutaten nach Hexenart mischen.

Ot Das machen schon die VT mit Corona ot off

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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon John1955 » Fr 25. Sep 2020, 23:28

kingschild hat geschrieben:Also Jesus darf von einem Christen durchaus Selbsterkenntnis erwarten, dies alleine reicht aber nicht aus.
Kingschild


Genau, Kingschild :)

- Selbstkritikfähigkeit müsste folgen
- Reue und Bitte gegenüber Gott um Vergebung und alsdann
- der Wille sich als glaubwürdigen Nachfolger Christi zu erweisen
- sich aus ganzem Herzen dahin entwickeln zu wollen.


Was hierbei sich abzugewöhnen, respektive was für eine Gesinnung sich anzueignen ist steht für jene in der Bibel, die das nicht schon intuitiv (mit innewohnenden Hl. Geist) leben

Denn Jesus zählt klar jene zu seinen Geschwister im Geiste, die wie er den Willen des Vaters im Himmel umsetzen,. Und das beinhaltet dessen Version des 1.und 2. Gebotes so zu respektieren, wie es Jesus klar erklärte.

Es geht um aufrichtig gelebte, tätige Liebe.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 14:06

John1955 hat geschrieben:- Selbstkritikfähigkeit müsste folgen
- Reue und Bitte gegenüber Gott um Vergebung und alsdann
- der Wille sich als glaubwürdigen Nachfolger Christi zu erweisen
- sich aus ganzem Herzen dahin entwickeln zu wollen.


Was hierbei sich abzugewöhnen, respektive was für eine Gesinnung sich anzueignen ist steht für jene in der Bibel, die das nicht schon intuitiv (mit innewohnenden Hl. Geist) leben

Denn Jesus zählt klar jene zu seinen Geschwister im Geiste, die wie er den Willen des Vaters im Himmel umsetzen,. Und das beinhaltet dessen Version des 1.und 2. Gebotes so zu respektieren, wie es Jesus klar erklärte.

Es geht um aufrichtig gelebte, tätige Liebe.

Gruss John



1.Niemand kommt (ausser Jesus hier als einmalige Ausnahme) mit innewohnendem heiligem Geist zur Welt.
2. Wenn es nach deinen Ausführung um eine Willensanstrengung des Menschen geht, sich dann dadurch als Christ auszuweisen, seinen vermeintlichen Idealen hier aus ganzem Herzen nachzueifern, dann irrst du.

Weil wir erst durch eine Wiedergeburt zu Kindern Gottes werden müssen, um dann als Kinder Gottes, als Nachfolger Jesu, leben zu können.

Wie lange verbreiten hier Menschen wie Du, wie Lazar, wie Urmilsch, weiterhin solche mehr oder weniger leicht zu durchschauende Lügenkonstrukte bezüglich eines christlichen Glaubensverständnisses?

Mir wird es zunehmend langweiliger hier von Euch darüber zu lesen.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Habatom » Sa 26. Sep 2020, 14:18

Urmilsch hat geschrieben:Man kann die Schrift aus verschiedenen Perspektiven beleuchten Habatom und nicht jeder der deiner Interpretation der Schrift nicht folgt muss auch gleich töricht sein. Geistig verwirrt, bzw. geistig arm trifft meinen Zustand besser, aber ist nicht denen das Himmelreich? Also bin ich doch lieber ein armer Irrer als ein irrer Armer. Kannst du mir folgen?



Man kann und wird nicht immer sofort alle Erkenntnis haben und sich darin dann seines Glaubens bewußt sein, wo Kinder im Glauben (entsprechend dem 1. Johannesbrief) auch erstmal nur darüber sich freuen dürfen und können, das sie wissen, das ihre Sünden vergeben sind.

Man kann sich aber dann durchaus darin als töricht - unvernünftig - erweisen, wo man der Botschaft vom Kreuz dem Rücken zuwendet. Nicht nur weil man es nicht verstehen kann, sondern weil man es nicht verstehen will.


Und wenn ich davon schrieb, das die Botschaft vom Kreuz ein Ärgnerniss, eine Torheit gleich ist, für diejenigen, die verloren gehen, so sehen wir darin die Ernsthaftigkeit, die Gott hier ausdrückt, über das was wir glauben können und was wir nicht annehmen (glauben) wollen.

Und wenn du dich nun als ein "armer Irrender" beschreibst, kann ich dir nur beipflichten und dir sagen, das es noch Hoffnung für dich gibt.

Urmilsch hat geschrieben:Ich gehe nicht gerne in eine Kirche und sehe den Menschen dort zu, wie sie im Kollektiv unzählige Dinge tun, die meines Erachtens wenig Sinn machen. Sie dürfen das gerne machen, den Sinn dahinter werde ich aber wohl nie begreifen. Unvergessen mein Ausflug zu einem Einsiedlermönch, welcher mich zu einem Gespräch einlud und mich dann links liegen ließ, damit er noch etwa 20 min mit der Wand sprechen konnte in einem sehr speziellen Sing-Sang. Naja seis drum, wenns ihn glücklich macht :).

Im Übrigen Habatom, was wäre denn der Fall wenn du alle Religionen auf einen Nenner, sagen wir mal Jesu Gebot brächtest. Gäbe es dann noch bedürftige Menschen auf diesem Planeten? Sicherlich nicht mehr in diesem Ausmaß, denn die Menschen würden in einem gerechteren System zusammenleben wollen, so denn das Gebot Jesu die Referenz ihres Handelns wäre.




Du gehst nicht gerne in eine Kirche, weil du dich von vielem abgestoßen siehst - ich gehe gerne in eine Kirche, weil ich dort Hoffnung spenden möchte und Liebe üben will, wo du hier anderen diese Liebe verweigern tust.
Das ist der Unterschied zwischen uns beiden.

Und wenn ich alle Religionen auf einen Nenner bringen würde, wäre ich der Antichrist, der hier eine neue Weltordnung proklamiert und erschafft. Aber ich würde sicherlich meinem Glauben dabei untreu werden.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon kingschild » Sa 26. Sep 2020, 14:40

John1955 hat geschrieben:
Genau, Kingschild :)

- Selbstkritikfähigkeit müsste folgen
- Reue und Bitte gegenüber Gott um Vergebung und alsdann
- der Wille sich als glaubwürdigen Nachfolger Christi zu erweisen
- sich aus ganzem Herzen dahin entwickeln zu wollen.


Was hierbei sich abzugewöhnen, respektive was für eine Gesinnung sich anzueignen ist steht für jene in der Bibel, die das nicht schon intuitiv (mit innewohnenden Hl. Geist) leben

Denn Jesus zählt klar jene zu seinen Geschwister im Geiste, die wie er den Willen des Vaters im Himmel umsetzen,. Und das beinhaltet dessen Version des 1.und 2. Gebotes so zu respektieren, wie es Jesus klar erklärte.

Es geht um aufrichtig gelebte, tätige Liebe.

Gruss John


Warum denkst Du immer die Christen leben keine Jüngerschaft und Nachfolge wenn sie das Abendmahl genau so nehmen, wie es Jesus ihnen lehrte?

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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon John1955 » Mo 28. Sep 2020, 03:19

Urmilsch hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Gott untertan sein (Jak 4,7) heisst für mich ganz klar: Nebst Leser auch Umsetzer jener Lehren Jesu Christi in der Bibel zu sein, die zum geistlichen Einswerden mit IHM und dem himmlischen Vater führen.

Was verstehst Du darunter?
Gruss John


Guten Morgen John, Gott kann man nur dann Untertan sein, wenn man ihn zum Beispiel in den Schriften anhand seiner Aussagen erkannt hat, denn: Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen.

Du hast bereits für mein eigenes Verständnis korrekt ausgeführt, dass die Lehre Christi zum geistigen Einswerden mit dem himmlischen Vater führt. Das hat meines Erachtens einen sehr guten Grund, denn erst er zeigte uns objektiv den himmlischen Vater in der Schrift, dessen Wort er in dieser Schrift, Schrift=Worte entspricht.

. Ein Christ sollte als einziges Ziel das Einhalten des Gebots Jesu haben, auch wenn er allein aus dem Umstand heraus, dass er aus einem materiellen Körper besteht, welcher durch Stoffe gesteuert wird, dem nicht immer und an jeder Stelle gerecht werden kann. Das wir derzeit auf diesem Planeten ein Gesellschaftsmodell wahrnehmen können, welches mit diesem Ziel nichts zu tun hat, hat sehr wahrscheinlich mit der Tatsache zu tun, dass die christlichen Kirchen einen anderen Schwerpunkt vermarkten.

Für mein Empfinden hat ein Mensch der keiner Messe in einer Kirche beiwohnt, jedoch aufgrund des Gebotes Jesu unentgeltlich und freiwillig seiner gebrechlichen Nachbarin hilft einen größeren Gottesdienst vollzogen als derjenige, welcher bspw. den ganzen Tag in einem kirchlichen Gemäuer betet, jedoch den Sinn dahinter nicht begriffen hat. Mehr noch, er nennt sich Christ und hört überhaupt nicht auf Christus, denn dieser gab zu verstehen, dass man nicht so viel beten solle, weil er bereits weiß was man bedarf, bevor man es benötigt. Das einzige Gebet, was er uns lehrte, spielt auf das Erkennen des Vaters und das mit ihm verbundene und einhergehende Reich an, welches zwangsläufig erscheinen wird, so man sein Gebot als Richtschnur für sein weiteres Handeln anderer Menschen gegenüber entdeckt hat.

[/quote]
Also findest auch Du, Urmilsch, dass Jesus von all jenen die sich Christen nennen längst erwarten dürfte, dass sie sich zum eigenem und dem Wohl deren Mitmenschen sich zunehmend so verhalten, wie Jesus es seinen einstigen jüdischen Glaubensgeschwister im Auftrag des himmlischen Vaters, dem allein wahren Gott lehrte und vorlebte?

Dein sehr gutes Beispiel mit der gebrechlichen Nachbarin passt vollkommen zu Matthäus 25.40. CHRIST sein, ist nach meinem Empfinden sowieso weniger theoretisch sondern praktisches beherztes Handeln in Christ Sinn.

Was nützt den tägliches intensives Bibelstudium, wenn es nicht dazu führt wie in 2. Tim 3,17 klar beschrieben.?
Wie wollte oder will jemand eine neue Kreatur in Christus sein, wenn das Alte, Gottferne noch nicht abgelegt wurde?

Wir haben längst eine einfachere Ausgangslage als jene, die unter teils AT-Gesetzesfoderungen standen und litten.

Wir Christen sind seit eh und je dazu berufen Lichter zu sein und das insbesondere dort wo Finsternis herrscht, so auch füreinander da sein, und nach unseren Möglichkeiten dort unsere uns von Gott gèschenkten Gaben einzusetzen, wo es uns himmelseits in die Wege geleitet wurde.

Nur dort wo dies als liebgewordene Selbstverständlichkeit gelebt wird ist Sinn und Zweck Reich Gottes erfahrbar, haben weder Jesus noch seine Jünger und Apostel mit mutigem Engagement für längst fällig gewesene Möglichkeit der Herrschaftsübernahme gottseits ihr Leben vergebens geopfert, ihr Herzblut vergossen.

In meinem Umfeld sind es meist von Christus aus sogenannt christl Freikirchengemeinden herausgerufene Anhänger und Befolger Christi Lehren, Sllochristen sozusagen, wie auch Andersgläubige, die so leben und handeln, wie es Jesus auch von solchen vermeintlich bibeltreuen Gläubigen erwarten dürfte, für welche die Erwähnjng von nurmehr GUTEN WERKE schon fast wie ein rotes Tuch wirken... ;)

Jene, die daraufhin folgenden Begriff WERKSGERECHTIGKEIT ins Feld führen, haben offenbar den Gegensatz von GUTEN Werken die in Gott (von Herzen, uneigennützig)getan sind und solchen mosaischen GESETZESwerken,( die jemand Schaden zufügen) noch immer nicht erkannt, im Gegensatz zu Paulus.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Mo 28. Sep 2020, 10:14

John1955 hat geschrieben:
Also findest auch Du, Urmilsch, dass Jesus von all jenen die sich Christen nennen längst erwarten dürfte, dass sie sich zum eigenem und dem Wohl deren Mitmenschen sich zunehmend so verhalten, wie Jesus es seinen einstigen jüdischen Glaubensgeschwister im Auftrag des himmlischen Vaters, dem allein wahren Gott lehrte und vorlebte?

Dein sehr gutes Beispiel mit der gebrechlichen Nachbarin passt vollkommen zu Matthäus 25.40. CHRIST sein, ist nach meinem Empfinden sowieso weniger theoretisch sondern praktisches beherztes Handeln in Christ Sinn.

Was nützt den tägliches intensives Bibelstudium, wenn es nicht dazu führt wie in 2. Tim 3,17 klar beschrieben.?
Wie wollte oder will jemand eine neue Kreatur in Christus sein, wenn das Alte, Gottferne noch nicht abgelegt wurde?


Ich finde um es auf den Punkt zu bringen, dass gläubige Christen mitunter falsche Schwerpunkte setzen, dass hast du glaube ich korrekt eingeordnet. Man muss mein Gottesbild letztlich nicht teilen, aber wenn ich mich schon als Christ bezeichne, dann sollte ich auch sein Gebot in den Vordergrund meines Handelns rücken, welches dieser Auftrug zu beachten, so man ihn denn liebt. Ich sollte als Theologe meinen Schülern also beibringen, dass wenn jemand Jesu Gebot als Richtschnur für sein Handeln hat, dieser von Gott dem Vater geliebt werden wird und nicht dann, wenn man tausend andere Rituale vollzieht, den Dienst an den Mitmenschen jedoch vergisst. Das der Grund meines Erachtens darin zu finden ist, dass Jesus diesem unsichtbaren Vater entspricht und dieser uns erklärt, dass er sich in uns selbst befindet und wir uns in ihm, was letztlich einer Ganzheitslehre entspricht, siehe Joh 14, 20 oder auch 1 Kor 3, 16, das ist an dieser Stelle eigentlich wurschd.

Wir sind keine Lichter wenn wir in einem Gemäuer welches wir Gotteshaus nennen unzählige Gebete runterrattern und denken, dass wir Gott so etwas gutes tun, sondern wir sind meiner Meinung nach dann Lichter, wenn wir diesen Planeten besser machen und endlich anfangen unsere Mitmenschen vernünftig zu behandeln. Wir sollten diese Gesellschaft als Christen so verändern, so dass alle Menschen gleichermaßen gut leben können, indem der Dienst am Gegenüber in den Vordergrund gerückt wird, weil dieser Leib der wahre Tempel Gottes, das Gotteshaus ist und deshalb auch dort Gottesdienst vollzogen werden kann. So ziehen wir meiner Meinung nach den neuen Menschen an, indem wir vernünftig und gleichberechtigt miteinander umgehen und bewusst bspw. eine Arbeitsleistung an unseren Mitmenschen vollziehen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Das wäre in meinen Augen Gottesdienst und alles andere Götzendienst, weil ein Götzendiener etwas dient, was mit Gott nichts zu tun hat. Gott wohnt aber nicht in Tempeln die mit Händen gemacht wurden, sondern Gott wohnt in uns, siehe 1 Kor 3, 16; 2 Kor 6, 16, deshalb passen auch folgende Aussagen Jesu in den Apogryphen Thom EV. sowie Evangelium nach Maria:

Achtet darauf, dass euch niemand in die Irre führt, indem er sagt: ‚Seht
hier, seht dort…’, denn der Sohn Gottes ist in euch. siehe auch Joh 14, 20 (Ich in euch) Folget Ihm! Jene, die Ihn suchen, werden Ihn auch finden. Geht hin und predigt das Evangelium des Königreichs. Evangelium nach Maria

Apropo Königreich: Jesus sprach: „Wenn die, die euch führen, euch sagen: Seht, das
Königreich ist im Himmel, so werden die Vögel des Himmels euch vorangehen. Wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden die Fische euch vorangehen. Aber das Königreich ist in euch, und es ist außerhalb von euch. Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters(Was ist lebendig und wo steckt der Geist Gottes gemäß der Schrift, siehe 1 Kor 3, 16) seid.
Zuletzt geändert von Urmilsch am Mo 28. Sep 2020, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon bigbird » Mo 28. Sep 2020, 11:07

Urmilsch hat geschrieben:


Wir sind keine Lichter wenn wir in einem Gemäuer welches wir Gotteshaus nennen unzählige Gebete runterrattern und denken, dass wir Gott so etwas gutes tun



Wer tut den sowas? Jedenfalls nicht Menschen, die du weiter oben als "gläubige Christen" bezeichnest!

bigbird
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Was darf Jesus von Christen erwarten?

Beitragvon Urmilsch » Mo 28. Sep 2020, 11:16

bigbird hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:

Wir sind keine Lichter wenn wir in einem Gemäuer welches wir Gotteshaus nennen unzählige Gebete runterrattern und denken, dass wir Gott so etwas gutes tun


Wer tut den sowas? Jedenfalls nicht Menschen, die du weiter oben als "gläubige Christen" bezeichnest!

bigbird


Du hast recht Bigbird, ich habe mich an dieser Stelle falsch ausgedrückt, du weißt aber sehr wahrscheinlich was ich auszudrücken versuchte.
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