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Megachurches

Was Sie immer schon mal fragen wollten

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Megachurches

Beitragvon SunFox » Di 19. Aug 2008, 00:17

In den USA breiten sich die “Megachurches” (deutsch: Mega- oder Großkirchen) aus. Diese großzügig gestalteten Gotteshäuser evangelikaler “Congregations” (Gemeinden) mit ihren intensiven Medienprogrammen finden immer mehr Anklang. Die meistens Gottesdienste werden live im Fernsehen übertragen.

Durch das US-Wahlkampfduell zwischen Barack Obama und John McCain am 16. August in der “Saddleback Valley Community Church” im kalifornischen Lake Forest rückten die Megachurches erneut in das Licht der Öffentlichkeit. Die von dem populären Prediger Rick Warren mit baptistischem Hintergrund gegründete Saddleback Church ist mit rund 22.000 Besuchern die viertgrößte US-Megakirche.

Was auf den ersten Blick wie ein amerikanisches Einkaufszentrum aussieht, ist in Wirklichkeit ein protestantisches Gotteshaus. Oft finden mehrere Gottesdienste am Tag – auch unter der Woche – statt. Die wöchentliche Kollekte einer Megachurch wird im Schnitt auf 70.000 US-Dollar (47.600 Euro) geschätzt. Angeboten werden neben Gottesdiensten auch Selbsthilfegruppen sowie Kinder- und Berufsberatung. Therapeuten kümmern sich um “verletzte Seelen”, und Sporthallen sorgen für Abwechslung.

In den Vereinigten Staaten würden laut einer Datenbank des Hartford Institute for Religion Research heute mehr als 1.200 Gotteshäuser diesem neuen Kirchentyp entsprechen. Die größte nordamerikanische Megachurch, die “Lakewood Church” in Houston/Texas, zählt bis zu 47.000 Gottesdienstbesucher. Auf dem zweiten Platz liegt die “Willow Creek Community Church” in South Barrington/Illinois. Beide evangelikalen Kirchen bezeichnen sich als konfessionell ungebunden. Den dritten Platz belegt derzeit die “Second Baptist Church” in Houston/Texas mit 23.200 Kirchgängern. Größe und Vielfalt dieser Megakirchen variieren. Über 60 Prozent der Megachurches befinden sich im sogenannten Südgürtel der USA, vor allem in den Bundesstaaten Kalifornien, Florida, Georgia und Texas sowie in den Großstädten, wie Atlanta, Dallas, Houston, Los Angeles, Orlando, Phoenix und Seattle.

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Samuel Kobia, kritisiert den religiösen Trend der Großkirchen: “Theologisch gesehen, hat diese Bewegung keine Tiefe. Das kann gefährlich sein, denn es scheint sich eine Art Christentum zu entwickeln, das zwar drei Kilometer lang, aber nur fünf Zentimeter tief ist.” In den Megachurches konzentriere man sich nur darauf, dass sich die Leute “gut fühlen” Viel mehr sei nicht dahinter.

“Die Massenkultur hat triumphiert”, zitiert die Wochenzeitung “Die Zeit” den amerikanischen Sozialwissenschaftler Alan Wolfe. Das Geschäft mit der Religion scheint gut zu laufen. “Megachurches are megabusiness”, schreibt das US-Wirtschaftsmagazin “Forbes”.

Kompletter Artikel: http://www.apd.info/2008/08/18/amerikan ... -einfluss/

Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Megachurches

Beitragvon LordAlm » Di 19. Aug 2008, 01:57

SunFox hat geschrieben:Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?

Lieber Sunni,
Was meinst du, können wir von hieraus das alles beurteilen? Oberflächliche Beurteilung und Wertung ist nicht unsere Aufgabe, es kann durchaus gut sein, aber auch umgekehrt. Das muss jeder Mensch und Christ für sich selber entscheiden in welche Kirche er gehen möchte.

Ich meine die Gemeinde Jesu ist keine Organisation, sondern ein Organismus. Sie ist der Leib Jesu Christi; Er das Haupt und wir die Glieder (Eph 1,22-23).
Lokale Gemeinden wie du beschreibst "Megachurches" in der USA, die mehr Mittel für ihre eigenen Infrastrukturen aufwenden, was ich vermute, als für den weltweiten Auftrag ausgeben, verlieren ihre Existenzberechtigung, zumal der lebendige Kreislauf des Organismus bzw. des Leibes Jesu Christi bei solchen Gemeinden nicht mehr funktionieren. Die Kirche ist dann um der Kirche und nicht mehr um des Herrn willen da. Das kommt dann eher einer religiösen Betriebsamkeit gleich. LG LA
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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » Di 19. Aug 2008, 02:58

SunFox hat geschrieben:Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Pfarrer Samuel Kobia, kritisiert den religiösen Trend der Großkirchen: “Theologisch gesehen, hat diese Bewegung keine Tiefe. Das kann gefährlich sein, denn es scheint sich eine Art Christentum zu entwickeln, das zwar drei Kilometer lang, aber nur fünf Zentimeter tief ist.” In den Megachurches konzentriere man sich nur darauf, dass sich die Leute “gut fühlen” Viel mehr sei nicht dahinter.

Interessant ist, dass dem Herr Pfarrer dieser Splitter erst im fernen Amerika und an den vielgeschmaehten "evangelikalen" Gemeinden auffaellt, wenn dies doch in der von ihm vertretenen Oekumene Europas laengst der Status Quo ist. Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der Hauptfehler dieser Megachurches ist, zahlenmaessig erfolgreich zu sein und wundert sich ueber die Motivation von Kritikern, welche nur an diesem einen Punkt anknuepfen. Schaut man genauer hin, so stellt man schnell einmal fest, dass nicht einfach alles gleich ist, was von aussen nach "Mega" aussieht. Theologisch, demographisch und oekonomisch bestehen riesige Unterschiede zwischen einem Joel Osteen (welcher seinen Reichtum unverbluemt als den Beweis seiner Gott-als-Geldautomat-Theologie anpreist) und einem Rick Warren (welcher die betraechtlichen Profite seiner Buchverkaeufe vollumfaenglich seiner Gemeinde ueberlaesst).

FunSox hat geschrieben:Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?

Was meinst denn du, Sunny? Mach doch einen mutigen Anfang, anstatt diese suggestiv-fiese Frage im Raum haengen zu lassen. Wie willst die Legitimaet einer Kirche an der Gegenwart einer Sporthalle ablesen?

Lordi hat geschrieben:... verlieren ihre Existenzberechtigung ...

Und das ist wieder einmal so ein vollmundiger Lordismus, nach dessen biblischer Grundlage zu fragen ich mich gar nicht erst bemuehe. Ich glaubte immer, Jesus sei die Daseinsberechtigung der Kirche, und nicht eine bestimmte Weise, Geld zu investieren. Ich wuerde eine Wette wagen, dass diese Kirchen im Durchschnitt mehr fuer weltweite Mission ausgeben als die muehselig dahinduempelnden Gemeinden am unteren Ende der Groessenskala.

Es ist gut und nuetzlich, alle Dinge zu pruefen, und gruendlich wenn noetig. Aber einfach aufgrund einer oberflaechlichen Beobachtung Mutmassungen und Geruechte in die Luft zu setzen halte ich fuer unchristlich. Berichtet uns lieber davon, wie eure Gemeinden Unterhaltung und biblische Lehre besser balancieren als die Megatschoertsches. Welches sind die Erfolgsstories, welche euch inspirieren und zur Nachahmung anspornen? Welche Methoden funktionieren nach eurem Dafuerhalten, um das Evangelium in der Unterhaltungs- und Spasskultur naeherzubringen?
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Re: Megachurches

Beitragvon Mäxli » Di 19. Aug 2008, 06:32

Lieber Megachurches egal welcher Grösse, die predigen und leben was in der Bibel steht als tausende kleiner oder mittlerer Churches welche unverstanden falsches predigen und auch noch auf Richtigkeit bis hin zur Absolution dessen pochen...

Qualität vor Quantität! Dass Quantität aber die Qualität dämpfen muss, sehe ich nicht.

Nicht die Grösse oder die Ausstattung eines Gotteshauses macht eine Gemeinde aus, sondern die Herzen der Gemeindeglieder und OB und WIE diese Herzen in dieser Gemeinschaft gelehrt, gefestigt werden und ob sie lieben.
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Re: Megachurches

Beitragvon Taube » Di 19. Aug 2008, 07:26

Ja, lieber SunFox, Jesus hat sicher an Grosskirchen gedacht, oder er hat damals an grosse Synagogen gedacht. Mit der Sendung der Jünger in alle Welt hat Jesus in grossen Dimensionen gedacht. Daran ist ja nichts Falsches.

Denn, in mein Wohnzimmer hat es zwar knapp Platz für den Hauskreis, aber nicht für alle Christen hier in meinem Dorf. Auch unsere beiden Kirchen wäre viel zu klein, wenn alle Christen wären im Dorf und diese zum Sonntagsgottesdienst kämen. Wenn dann mal 7 Mrd. Menschen Christen sind, dann denke ich, dass auch der Petersdom mit etwa Platz für 60000 Menschen knapp würde, ...

So weit mal zu Deiner polemisch-suggestiven Frage!

Aber ich glaube, nicht die Grösse ist entscheidend, sondern das, was dort passiert. Werden die Schwerpunkte richtig erkannt? Wird die Botschaft geistgeleitet verkündet? Damit meine ich nicht nur die Kirchenleitung!

Dass dort gerade durch die moderne Medienwelt auch viel Gefahren aufgekommen sind ist klar. Stichworte wie Effekthascherei, Massensuggestion, Show genügen hier. Als neuestes Beispiel genügt wohl der Hinweis auf Todd Bentleys Gemeinde und ihr Wundenlecken.

Vielmehr steht auch der Gottesdienstbesucher heute in einer grossen Gefahr: Passivität, Subjektives Erleben, jeder für sich, Massenhysterie, der Fernseher im Schlafzimmer ersetzt den Gottesdienstbesuch, Eventsuche als Adventure-Christentum - jeder Gottesdienst ein Adrenalinschub.

Aber bei all diese Tendenzen ist eben nicht nur die Grösse verantwortlich, sondern da spielen viele andere Faktoren mit, die mit unserer Lebensauffassung zu tun haben. Deshalb die Megakirchen an den Pranger zu stellen, verkürzt die Problematik, - und viel schlimmer, der Blick wird verengt, die eigenen Baustellen können leicht übersehen werden.

Gruss Taube
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Re: Megachurches

Beitragvon kingschild » Fr 22. Aug 2008, 19:42

SunFox hat geschrieben:
Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?

Liebe Grüße von SunFox



Hallo Sun Fox

Ob Hauskirche oder Megachurch wenn die Herzenhaltung der Mitglieder stimmt dann hätte es Jesus sicher so haben wollen. Das sich die Welt wieder auf das komerzielle beschränkt ist klar. Wenn 47'000 den Zehnten geben kommt halt einiges zusammen.
Wie dieses eingesetzt wird können halt nur die Mitglieder vor Ort sich ein Bild darüber machen.

Die Botschaft scheint o.k zu sein zumindest das was ich bis jetzt prüfen konnte. Klar gibt es da sicher auch Mängel bei einer so grossen Organisation. Aber das muss nicht unbedingt an der Grösse liegen.

Auf jeden Fall muss es schon imposant sein mal so einem Gottesdienst zu besuchen wo so viele Menschen zusammen kommen um Gott zu loben. Erstaunlich ist das diese Menschen treu den Weg gehen sonst währen diese Kirchen vielleicht auch nur halb voll. Na auf jeden Fall viele Menschen die Gott loben währe sicher im Sinne Jesus.

God bless
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Re: Megachurches

Beitragvon W.Tell » Fr 22. Aug 2008, 20:37

Das Problem an diesen Riesenkirchen ist wohl, das kaum einer den anderen kennt.

Es ist wie in einem großen Kaufhaus, wo sich jeder zwar das mitnehmen kann was er möchte, aber wenn plötzlich einer nicht mehr kommt, es fällt nicht auf und kommt ein neuer hinzu, dann merkt man es auch nicht.

Ich selbst stelle mir da die Gemeinde in Christus doch etwas anders vor, nämlich Brüder und Schwestern und nicht viele Fremde, die an einander vorbei rennen, weil man sich nicht kennt.

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Re: Megachurches

Beitragvon Psalm150 » Sa 23. Aug 2008, 18:51

W.Tell hat geschrieben:Das Problem an diesen Riesenkirchen ist wohl, das kaum einer den anderen kennt.

Das Probleme sehe ich auch.
Das andere Extrem, Gemeinden zu haben, in denen maximal 50 Leute sind, dürfte auch nicht die Lösung sein, weil es einen gewissen Pauschalaufwand gibt, der in einer Gemeinde von 50 Leuten nicht anders ist, als in einer, zu der 300 gehören.
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Re: Megachurches

Beitragvon Enggi » Sa 23. Aug 2008, 21:10

Der Neid der Besitzlosen ist ein schlechter Ratgeber.
Die neue Forumssoftware hat sich soeben meiner erbarmt und mich gnädig informiert, dass ein neuer Beitrag zu diesem Thread erstellt wurde, sonst wüsste ich nichts von seiner Existenz. Eigentlich hätte ich informiert werden wollen, als der Thread neu erstellt wurde.
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Re: Megachurches

Beitragvon Tiwaz » Sa 23. Aug 2008, 21:16

SunFox hat geschrieben:Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?


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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » So 24. Aug 2008, 03:26

W.Tell hat geschrieben:Das Problem an diesen Riesenkirchen ist wohl, das kaum einer den anderen kennt.

Ich wuerde das nicht als ein "Problem" bezeichnen, sondern als eine offensichtliche Herausforderung, welche in einer Grosskirche angegangen werden muss, und welche sich in einer kleinen Kirche nicht stellt. Jedes Modell hat diese Herausforderungen. Die Anonymitaet hat aber auch ihre Vorteile, weil sie es "Aussenstehenden" erlaubt, ohne Druck mal vorbeizuschauen ohne aufzufallen.

Ich selbst stelle mir da die Gemeinde in Christus doch etwas anders vor, nämlich Brüder und Schwestern und nicht viele Fremde, die an einander vorbei rennen, weil man sich nicht kennt.

In meiner Gemeinde (mit ca. 2000 aktiven Besuchern zwar keine "Megachurch", aber doch eher gross) funktioniert das so, dass die meisten Leute im gleichen Gottesdienst anzutreffen sind und dort im selben Bank sitzen. So lernt man einen kleineren Kreis etwas besser kennen. Aber grundsaetzlich ist diese engere Form von Beziehungen die Aufgabe der Hauskreise, und nicht der Gottesdienste.
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Re: Megachurches

Beitragvon Enggi » So 24. Aug 2008, 05:15

parepidimos hat geschrieben:Aber grundsaetzlich ist diese engere Form von Beziehungen die Aufgabe der Hauskreise, und nicht der Gottesdienste.

Das ist bei uns auch so, obwohl wir eine Micro-Gemeinde sind. Von Willow Creek weiss ich auch, dass dort Dienstgemeinschaften eine wichtige Rolle spielen. Die Idee dahinter ist, dass jeder dort am effektivsten wirkt, wo es ihn gemäss seinen Gaben und Neigungen hinzieht.
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Re: Megachurches

Beitragvon Thelonious » So 24. Aug 2008, 11:24

So lange JESUS authentisch gepredigt wird, ist es mir egal, ob in einer megachurch oder in einer Hausgemeinde im eigenen Wohnzimmer.

Gruß
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Re: Megachurches

Beitragvon Taube » So 24. Aug 2008, 11:34

Mat 14,21 Es waren an die fünftausend Männer, die gegessen hatten, Frauen und Kinder nicht mitgezählt.

Auch nicht gerade Hauskreis- oder Hauskirchengrösse, als Jesus gepredigt haben und alle miteinander gegessen haben!
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Re: Megachurches

Beitragvon ralf-fennig » Mo 25. Aug 2008, 14:41

Ich würde weder die "Megachurches" noch die "Mikrochurches" als von vornherein schlecht bezeichnen. Ich würde mich höhestens fragen wie man sicherstellt das auch klein-Erna in der letzten Bank in dieser Kirche persönliche Beziehung zu Jesus und zu Glaubensgeschwistern leben kann. Überall eine Frage, die viel Weisheit fordert...
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Re: Megachurches

Beitragvon chrystal » Mo 25. Aug 2008, 15:09

Taube hat geschrieben:Mat 14,21 Es waren an die fünftausend Männer, die gegessen hatten, Frauen und Kinder nicht mitgezählt.

Auch nicht gerade Hauskreis- oder Hauskirchengrösse, als Jesus gepredigt haben und alle miteinander gegessen haben!


Nun - zum Schluß wurde er ja von der selben aufgebrachten Menge den Römern übergeben.
Die Botschaft Jesu ist persönlich an den Einzelnen gerichtet und wird ihn sicherlich so oder so erreichen. Das weiß ja keiner, was von einer Predigt oder von einem Event wirklich beim Einzelnen hängen bleibt und aufgeht.
Gegenüber der Menge und gar noch der Masse hat Jesus sich immer zurück gezogen. Die Speisung ist ja ein Wunder gewesen und sollte in Zusammenhang zu Versuchung in der Wüste gelesen werden. Jesus hat dies von sich gewiesen und gesagt - Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.
Das besondere an der speisung ist, daß durch Teilung und Mitteilung die 5000 gespeist wurden. Daß wir also nicht nur das Brot, sondern das Wort auch teilen und mitteilen sollen.
Dazu bedarf es eben der Hauskreise und der Freundeskreise und auch der Foren.

Viel wichtiger, als die Megachurch ist die Frage, aus welchen Motiven die Leute dorthin gehen.
Es gibt da ja jede Menge Angebote - die Frauen brauchen nicht Kochen, sich keine Gedanken machen, wie sie den Sonntag herumkriegen, die Kindern können sich vergnügen, die Männer trinken nichts, und man tut noch was "Spirituelles". Ist doch super.

Gruß
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Re: Megachurches

Beitragvon Jolene » Mo 25. Aug 2008, 17:23

Tiwaz hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:Was meint ihr, ist dieses noch das Christentum, welches Jesus haben wollte?


Jesus Christus möchte dein Herz - gehört es Ihm ganz?


Und/Oder: Wir müssen für Jesus leben, nicht nur in die Kirche gehen.


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Re: Megachurches

Beitragvon Naqual » Mo 25. Aug 2008, 17:59

Jolene hat geschrieben: Wir müssen für Jesus leben, nicht nur in die Kirche gehen.


Am Ende der Email einer Amerikanerin fand ich mal (passt gerade zu Deinem Satz) die Aussage: "Man wird nicht Christ, wenn man einfach in die Kirche geht - Du wirst ja auch kein Auto, wenn Du eine Garage betrittst."

Bezüglich Megachurches: Als EIN kleiner Baustein, können diese sicher nicht schaden. Wenn die Leute sich zu Tausenden zu einem großen Kirchentag treffen, geht ja auch was "an großartiger Stimmung rüber". Und manche werden hier doch recht motiviert für Aktivitäten auch nach solchen Großereignissen (ob von Dauer wird dann wohl eher von Person zu Person verschieden sein).
Und wenn ich mir vorstelle, wieviele vor Jahrzehnten Billy Graham auf der Großleinwand sehen konnten in Sportstadien, naja. Viel anders war das auch nicht.

Unangenehmer überrascht war ich mal bei der Besichtigung einer kleinen mittelalterlichen Kirche in Rom. Direkt neben dem Gottesdienstraum ein total kommerzieller Laden mit Kitsch zu immensen Preisen, u.a. ein 3D-Jesusbild, dass sich bewegt, wenn man dran vorbeigeht. In diesem Fall Jesus einem zuzwinkerte und blutete.

Denke, man muss die Megachurches differenzierter sehen.
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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » Mo 25. Aug 2008, 18:18

Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.
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Re: Megachurches

Beitragvon chrystal » Mo 25. Aug 2008, 18:44

parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.


Ja, doch als Christ ist man auch Kirche. Und wie man also in die Kirche geht und was man da macht, das ist nicht nebensächlich.


Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
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Re: Megachurches

Beitragvon Jolene » Mo 25. Aug 2008, 19:24

parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.


Mit diesem Satz, urteilst du schon.

chrystal hat geschrieben:Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich.


Und genau darum sagte ich das:
Wir müssen für Jesus leben, nicht nur in die Kirche gehen.


Ich glaube, es sähe ganz anders aus.



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Re: Megachurches

Beitragvon Thelonious » Mo 25. Aug 2008, 19:27

parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.


Sehe ich ähnlich. Ein "gesundes" Christenleben, ohne die Gemeinschaft mit anderen Christen, ohne diese "Korrektiv", wie soll dieses (im Normalfall, sicher gibt es Ausnahmen) "funktionieren"? Ist nicht dieses "Gemeinschaft leben" (in der Gemeinde, im Hauskreis etc. etc.) eines der Wesensinhalte von Christ sein?

Gruß
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Re: Megachurches

Beitragvon Taube » Mo 25. Aug 2008, 19:35

Jolene hat geschrieben:Und/Oder: Wir müssen für Jesus leben, nicht nur in die Kirche gehen.

Jolene


Slogans gehen zwar gut in den Kopf, aber gibt Dein Slogan auch eine Antwort auf die Frage von SunFox?
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Re: Megachurches

Beitragvon Jolene » Mo 25. Aug 2008, 19:42

Taube hat geschrieben:
Jolene hat geschrieben:Und/Oder: Wir müssen für Jesus leben, nicht nur in die Kirche gehen.

Jolene


Slogans gehen zwar gut in den Kopf, aber gibt Dein Slogan auch eine Antwort auf die Frage von SunFox?


Ich denke, es ist alleweil eine Antwort auf die Thread-Frage.



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Zuletzt geändert von Jolene am Mo 25. Aug 2008, 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » Mo 25. Aug 2008, 20:00

Jolene hat geschrieben:Mit diesem Satz, urteilst du schon.

Ach ja? Darf man ueberhaupt noch etwas sagen, ohne gleich des "urteilens" bezichtigt zu werden? Studiere doch lieber anhand deiner Bibel, ob an meiner Aussage allenfalls etwas dran sein koennte, anstatt sogleich mit dem Urteil-Urteil aufzufahren. :roll:
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Re: Megachurches

Beitragvon Jolene » Mo 25. Aug 2008, 20:05

parepidimos hat geschrieben:
Jolene hat geschrieben:Mit diesem Satz, urteilst du schon.

Ach ja? Darf man ueberhaupt noch etwas sagen, ohne gleich des "urteilens" bezichtigt zu werden?

Ja das fragte ich mich soeben auch. :roll:

Studiere doch lieber anhand deiner Bibel, ob an meiner Aussage allenfalls etwas dran sein koennte, anstatt sogleich mit dem Urteil-Urteil aufzufahren. :roll:

Ja Chef :baby:

Es war ein Satz, warte schnell, ich habs gleich . . . der war mal (wenn du die Joyce Meyer kennst) einmal in ihrer Predigt von ihr gesagt worden. Er sollte auch nicht heissen, dass man nicht gehen soll :!:

Aber was der Mensch nicht immer noch selbst hinein interpretieren muss/will.




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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » Mo 25. Aug 2008, 20:59

Jolene hat geschrieben:Es war ein Satz, warte schnell, ich habs gleich . . . der war mal (wenn du die Joyce Meyer kennst) einmal in ihrer Predigt von ihr gesagt worden.

:mrgreen:
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Re: Megachurches

Beitragvon Jolene » Mo 25. Aug 2008, 21:05

parepidimos hat geschrieben:
Jolene hat geschrieben:Es war ein Satz, warte schnell, ich habs gleich . . . der war mal (wenn du die Joyce Meyer kennst) einmal in ihrer Predigt von ihr gesagt worden.

:mrgreen:

Sag mir, warum du grinst :D

Ich finde, er beeinhaltet doch so einiges.
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Re: Megachurches

Beitragvon wahrheit48 » Di 26. Aug 2008, 01:35

Thelonious hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.


Sehe ich ähnlich. Ein "gesundes" Christenleben, ohne die Gemeinschaft mit anderen Christen, ohne diese "Korrektiv", wie soll dieses (im Normalfall, sicher gibt es Ausnahmen) "funktionieren"? Ist nicht dieses "Gemeinschaft leben" (in der Gemeinde, im Hauskreis etc. etc.) eines der Wesensinhalte von Christ sein?

Gruß
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Hallo, sagt der Arm zum übrigen Leib. Macht ihr das mal ruhig alleine, ich hänge lieber anderswo herum. :P
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Re: Megachurches

Beitragvon Naqual » Di 26. Aug 2008, 07:14

wahrheit48 hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:
parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.


Sehe ich ähnlich. Ein "gesundes" Christenleben, ohne die Gemeinschaft mit anderen Christen, ohne diese "Korrektiv", wie soll dieses (im Normalfall, sicher gibt es Ausnahmen) "funktionieren"? Ist nicht dieses "Gemeinschaft leben" (in der Gemeinde, im Hauskreis etc. etc.) eines der Wesensinhalte von Christ sein?


Hallo, sagt der Arm zum übrigen Leib. Macht ihr das mal ruhig alleine, ich hänge lieber anderswo herum. :P


Der Satz von Parepidimos ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich würde allerdings das Wort "Kirche" sicherheitshalber ersetzen mit "christlicher Gemeinschaft". Denn man braucht schon den Austausch und die gegenseitige Hilfe!
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Re: Megachurches

Beitragvon Enggi » Di 26. Aug 2008, 13:28

parepidimos hat geschrieben:Man kann aber auch nicht Christ sein, ohne in die Kirche zu gehen.

Der Satz ist mehrdeutig.
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Re: Megachurches

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 14:02

Naqual hat geschrieben:Der Satz von Parepidimos ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich würde allerdings das Wort "Kirche" sicherheitshalber ersetzen mit "christlicher Gemeinschaft". Denn man braucht schon den Austausch und die gegenseitige Hilfe!


Ja - aber auch hier hätte ich noch eine kleine Änderung - ich würde anstatt Christ Mensch nehmen und dann heißt der Satz -

Man kann nicht Mensch sein, ohne menschliche Gemeinschaft.

Wär hätte das gedacht.

Gruß
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Re: Megachurches

Beitragvon Naqual » Di 26. Aug 2008, 15:35

chrystal hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:Der Satz von Parepidimos ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich würde allerdings das Wort "Kirche" sicherheitshalber ersetzen mit "christlicher Gemeinschaft". Denn man braucht schon den Austausch und die gegenseitige Hilfe!


Ja - aber auch hier hätte ich noch eine kleine Änderung - ich würde anstatt Christ Mensch nehmen und dann heißt der Satz -

Man kann nicht Mensch sein, ohne menschliche Gemeinschaft.

Wär hätte das gedacht.


Du bist ein Schlitzohr Chrystal. Widerspreche nicht.
Aber das wichtigste auch vergessen. Es geht eigentlich um die Gemeinschaft Gottes. Denn ohne diesen könnte eine spezifische Gemeinschaft auch nur ihre spezifische Gesinnung bestätigen!
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Re: Megachurches

Beitragvon heuschrecke » Di 26. Aug 2008, 15:53

Man kann nicht Mensch sein, ohne menschliche Gemeinschaft.

Wär hätte das gedacht.


Was sind denn Einsiedler? Bin ich ein Baum,wenn ich mich hauptsächlich im Wald aufhalte?

Welche menschliche Gemeinschaft meinst Du? Die ferngesteuerten Marionetten? Von denen wird ein Mensch gar nicht wahrgenommen und so kann es auch keine Gemeinschaft geben!

Menschen sind fast ausgestorben. Von reptilienartigen Wesen und seelenamputierten Robotern wimmelt's hingegen!
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Re: Megachurches

Beitragvon ralf-fennig » Di 26. Aug 2008, 16:19

Mensch kann man sein in menschlicher Gemeinschaft und auch ohne. Mir sind viele einsame Menschen bekannt denen ich das Mensch-sein nicht absprechen würde. Das ist auch nicht verhandelbar. Selbst Stalin als größter Verbrecher der Menschheitsgeschichte war immer noch ein Mensch.
Aber Gottes Kind sein - das kann man nur in Gottes Familie. Sonst wird man zwangsläufig früher oder später in andere Familien adoptiert. Wieder ein Punkt wo die Bibel sehr klar ist - man kann unmöglich Gott lieben und gleichzeitig seine anderen Kinder (unsere Geschwister) ablehnen.
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Re: Megachurches

Beitragvon Naqual » Di 26. Aug 2008, 17:10

heuschrecke hat geschrieben:
Man kann nicht Mensch sein, ohne menschliche Gemeinschaft.

Wär hätte das gedacht.


Was sind denn Einsiedler? Bin ich ein Baum,wenn ich mich hauptsächlich im Wald aufhalte?


Hi Heuschrecke,

denke nicht, dass Chrystal das im Sinne einer biologischen Definition gemeint hatte.

Wenn ich mehrere Jahre als Einssiedler leben würde, wäre ich sicher nicht mehr so richtig "Mensch". Psychisch defekt unterhalb des "menschlichen Mindestlevels", mit dem man in Gesellschaften noch klar kommt.
Letztes Jahr hatte ich mich mal mit einem unterhalten, der ein Jahr lang in absoluter Isolationshaft der Stasi war (also nur die Verhörenden noch sprechen konnte). Der hat mit selbst vorgestellten Menschen geredet um nicht zu vereinsamen.
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Re: Megachurches

Beitragvon Enggi » Di 26. Aug 2008, 19:57

Ich ahne Schlimmes.
Unser Geist geht nicht weiter als wir unseren Körper bringen. Oswald Chambers

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Re: Megachurches

Beitragvon sugi » Di 26. Aug 2008, 20:11

Naqual hat geschrieben:Letztes Jahr hatte ich mich mal mit einem unterhalten, der ein Jahr lang in absoluter Isolationshaft der Stasi war (also nur die Verhörenden noch sprechen konnte). Der hat mit selbst vorgestellten Menschen geredet um nicht zu vereinsamen.

Ich persönlich stelle mir nicht Menschen vor, mit denen ich reden würde, sondern eher,
dass Jesus ja mittendrin ist....mit Ihm kann man über alles reden.... ;)

Wenn ich jetzt entscheiden müsste, wäre ich so eine Einsiedlerin!! Und bestimmt keine Mega-Church-Gängerin :jump:



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und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Megachurches

Beitragvon parepidimos » Di 26. Aug 2008, 22:17

Jolene hat geschrieben:Sag mir, warum du grinst :D

Ich habe es als Witz aufgefasst, dass du auf meine Aufforderung, meine Aussage biblisch zu pruefen mit einem voellig inkohaerenten Satz geantwortet hast, und vage auf eine Predigt von Joyce Meyer verwiesen hast, an die du dich nicht mehr erinnern kannst. Was hast du damit aussagen wollen?
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Re: Megachurches

Beitragvon chrystal » Di 26. Aug 2008, 22:52

sugi hat geschrieben:Wenn ich jetzt entscheiden müsste, wäre ich so eine Einsiedlerin!! Und bestimmt keine Mega-Church-Gängerin :jump:


Mit oder ohne Stromanschluß, Kabel oder WLAN ?

Gruß
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