HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

ist gott wandelbar?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

ist gott wandelbar?

Beitragvon d.l.i.g » Mo 23. Mär 2009, 12:16

ich stelle diese fragen mal in den raum,für alle, die unserer kleinen gemeinschaft anhängen.

Was glaubt ihr,ist gott wandelbar?

Und wie steht ihr zu der aussage gott ist allmächtig?

Mir gefällt es sehr gut wenn antworten dazu mit ich glaube anfangen,ist immer eine gute basis für einen austausch und somit im sinne... ;)

d.l.i.g
d.l.i.g
Member
 
Beiträge: 190
Registriert: Do 12. Jun 2008, 09:11

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon viper187 » Mo 23. Mär 2009, 12:24

d.l.i.g hat geschrieben:Was glaubt ihr,ist gott wandelbar?


Ist das auf dein "Charakter" oder das Äusserliche bezogen? Jaja, ich mach mir mal wieder ein Bild von ihm.... übrigens jeder Mann von uns, jedesmal wenn er in den Spiegel schaut ;)

d.l.i.g hat geschrieben:Und wie steht ihr zu der aussage gott ist allmächtig?


Sollte sowas wie ein Gott existieren ist er weder allmächtig noch allwissend, denn sonst wären ihm solche fatalen Fehler wie in der Vergangenheit nicht passiert. Und sollte er doch allmächtig und/oder allwissend sein, dann ist er sicherlich nicht gütig und/oder barmherzig, denn das würde heissen, dass Satan, der Sündenfall etc. mit voller Absicht und von ihm geplant über uns geschickt wurden......

Ausserdem lässt eine Allmacht eine Allwissenheit überflüssig werden und umgekehrt.

(Was wenn Gott garnicht so gut ist, wie er in der Bibel immer dastehen will?! schonmal drüber nachgedacht?)
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
Benutzeravatar
viper187
Wohnt hier
 
Beiträge: 1721
Registriert: Mi 10. Dez 2008, 15:33

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon fortuna » Mo 23. Mär 2009, 12:39

viper187 hat geschrieben:
Sollte sowas wie ein Gott existieren ist er weder allmächtig noch allwissend, denn sonst wären ihm solche fatalen Fehler wie in der Vergangenheit nicht passiert.


Was hat Gott denn in der Vergangenheit für fatale Fehler gemacht?

Weisst Du viper, Gott hat keine Fehler gemacht und macht auch keine Fehler.
Wir Menschen leben so, wie wir wollen und genau so, wie es in uns in den Kram passt, ohne jemals nach Gott zu fragen. Wir Menschen machen unsere Welt kaputt, unsere Gesundheit ebenfalls. Probleme lösen wir mit Gewalt und jeder ist sich selber der Nächste.
Wenn dann etwas schief geht, junge Mädchen missbraucht werden, Urwälder abgeholzt sind, die Menschen an Seuchen sterben, usw..., dann schreien wir plötzlich nach Gott! Plötzlich soll ER, den wir absolut bewusst niemals vorher um seine Meinung gefragt haben, Fehler gemacht habe und an allem Schuld sein!

Für mich geht das nicht auf! Denk mal darüber nach!

Liebe Grüsse
fortuna
Benutzeravatar
fortuna
Wohnt hier
 
Beiträge: 1566
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 08:35

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon d.l.i.g » Mo 23. Mär 2009, 12:43

hallo viper

Ich denke,dass gott in der bibel noch zu schlecht dargestellt wird...

Und eine frage : liegt der fehler nicht vielleicht im auge des betrachters?

d.l.i.g
d.l.i.g
Member
 
Beiträge: 190
Registriert: Do 12. Jun 2008, 09:11

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon viper187 » Mo 23. Mär 2009, 12:48

fortuna hat geschrieben:Was hat Gott denn in der Vergangenheit für fatale Fehler gemacht?


Also: Gott hat uns geschaffen und kennt uns besser als jeder sonst. (Sofern man daran glauben will.)

Gott erschafft also Adam und Eva und stellt die in den Garten Eden mit der "Bedingung" niemals von den Früchten des Baumes der Erkenntnis (oder wie auch immer) zu mampfen.
Gehen wir davon aus, dass Gott allwissend UND allmächtig ist, dann weiss er und wusste schon immer, dass Adam und Eva garantiert nicht daran halten werden und somit hat er dann einen Grund geschaffen, sie rauszuwerfen.

Dasselbe gilt für Satan. Gott wusste, dass Satan sich gegen ihn auflehnen würde, trozdem erschuf er ihn und liess das ganze stattfinden und hetzte somit höchstpersönlich den Menschen Satan auf den Hals, was ich bei bestem Willen nicht als barmherzig oder gütig betrachten kann, egal aus welchem Blickwinkel.


Schlussendlich lassen diese Tatsachen in meinen Augen nurnoch 2 Schlüsse zu:

1) Gott ist weder allmächtig noch allwissend
2) oder er ist schlichtweg nicht so Gut wie er versucht dazustehen...

d.l.i.g hat geschrieben:Und eine frage : liegt der fehler nicht vielleicht im auge des betrachters?


Vieles ist sicherlich relativ, aber ich kann wirklich nirgends in der Bibel eine Allmacht oder Allwissenheit Gottes entdecken. 6 Tage für das Universum und am 7. Tag ruhen? Nicht schlecht, aber sicher nicht allmächtig.
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
Benutzeravatar
viper187
Wohnt hier
 
Beiträge: 1721
Registriert: Mi 10. Dez 2008, 15:33

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon d.l.i.g » Mo 23. Mär 2009, 12:57

an viper

wer sagt,dass die bibel,bei der schöpfung in der wahrheit liegt?

d.l.i.g
d.l.i.g
Member
 
Beiträge: 190
Registriert: Do 12. Jun 2008, 09:11

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon viper187 » Mo 23. Mär 2009, 13:29

d.l.i.g hat geschrieben:an viper

wer sagt,dass die bibel,bei der schöpfung in der wahrheit liegt?

d.l.i.g


Wenn die Bibel an irgendeiner stelle in Frage stellt, so muss/sollte man die ganze Bibel an sich und Gott in Frage stellen.
Denn einfach das in Frage zu stellen was einem gerade so passt bzw. wos keine "Ausreden" mehr gibt weil mans mittlerweile einfach besser weiss halte ich für ziemlich daneben.
Ich sage nicht, dass die Wissenschaft eine Erklärung für alles hat bzw. jemals haben wird aber ich denke sie ist deutlich näher an der Wahrheit als es die Religionen dieser Welt sind, mal sicher was das Weltbild anbelangt.
Das Problem beim Atheismus ist: Wenn wir recht haben, werden wir es niemals erfahren.
Benutzeravatar
viper187
Wohnt hier
 
Beiträge: 1721
Registriert: Mi 10. Dez 2008, 15:33

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Mo 23. Mär 2009, 14:13

Die angesprochene Problematik ist komplex und wird erst einmal durch die Brille von 2000 Jahren christlicher Dogmatik betrachtet, über die eine Lösung aber schlicht außerhalb jeder Sichtweite ist.

Genau genommen sagt der Schöpfungsbericht nicht einmal aus, WARUM der Mensch oder das ALL (im doppelten Wortsinn) geschaffen wurde. Eine Vielzahl von Sachverhalten stehen nicht in der Bibel. Und das hat gute Gründe. Je näher wir Gott kommen, desto weniger nützt uns der Verstand, der auf eine völlig eingeschränkte Sicht aufbaut, bzw. mit spezifischen Voreinstellungen überladen ist.

Der Teufel wurde übrigens nicht von Gott geschaffen, entsprechende Aussagen fehlen in der Bibel. Im christlichen Denken wird er genaugenommen als Gottheit beschrieben (der gottgleich in allen lebenden Wesen rumspuken kann) und dem Gott des Guten dual entgegengesetzt. Im AT z.B. ist er allenfalls ein von Gottes Anweisungen völlig abhängiger Engel (Buch Hiob).

Alle Eigenschaften und Sachverhalte, mit denen Gott beschrieben wird, gehen an diesem vorbei, weil es menschliche Eigenschaften zum Beschreiben sind, die auf eine implizit vorhandene Gottesvorstellung aufsetzen. Das Problem hat auch die Bibel. Gleichwohl gibt sie immer wieder Hinweise, die HINTER den Buchstaben stecken, die letztlich - an der Oberfläche - nur unsere Vorstellungen auf etwas anwenden, was hierüber jedoch nicht beschreibbar ist.
z.B. ist Gott überhaupt eine Person? Denn bereits der Begriff von Person wäre hier strittig. Was ist "Allmacht"? Die Bibel versteht unter Allmacht eben nicht "alles machen zu können" (wie wir heute), sondern den Sachverhalt, dass niemand Macht über ihn hat.

Bei der Kernfragestellung, ob Gott wandelbar ist, ist man ebenfalls zu einer vorschnellen Meinung geneigt. Die Probematik zeigt sich hier: Gott ist unwandelbar (aber was sich nicht wandelt ist menschlich nicht beschreibbar), gleichzeitig wirkt nun aber Gott in einer Welt des stetigen Wandelns. WIR können ihn aber nur in einer Sprache und Denken ausdrücken, die der Welt des stetigen Wandelns ausgeliefert ist. Der Welt des Wandels liegt nun aber der/das Unwandelbare zugrunde. Warum schafft das Unwandelbare nun Wandelbares?
Warum wird die Frage nach Gottes Wandelbarkeit überhaupt gestellt? Dahinter steckt ja die Frage: ist Gott auf Dauer zuverlässig? Ja ist er! Aber das wäre er auch, wenn er sich wandelt wie seine Schöpfung, denn in der Welt der Schöpfung ist er nur durch diese (permanentes Wandeln) erfahrbar.

Äh, noch Fragen? :mrgreen:

Ich denke, man muss damit leben, dass manche Fragen nicht endgültig beantwortbar sind. Und bei diesen Fragen muss man mit Widersprüchen aufpassen. Sie belegen nicht mehr die "Unwahrheit einer Aussage" (zu Viper).
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Mo 23. Mär 2009, 18:42

Naqual hat geschrieben:Der Teufel wurde übrigens nicht von Gott geschaffen, entsprechende Aussagen fehlen in der Bibel. Im christlichen Denken wird er genaugenommen als Gottheit beschrieben (der gottgleich in allen lebenden Wesen rumspuken kann) und dem Gott des Guten dual entgegengesetzt. Im AT z.B. ist er allenfalls ein von Gottes Anweisungen völlig abhängiger Engel (Buch Hiob).


Der Teufel eine Gottheit ? Wohl kaum. Er hat wohl nur seinen hohen ( Engels-) Rang behalten. Aber ob ihn das zur Gottheit macht ?
Die mit Satan ranggleichen Engel werden ja auch nicht als Gottheiten bezeichnet.
Übrigens ist es mit seiner Macht nicht weit her. Wenn wir durch Jesus das Böse überwinden und sogar Autorität über ihn haben, wo bleibt dann seine Macht und Autorität ?
Satan hat nur Macht über das Böse und bekommt durch das Böse im Menschen Macht. Er befielt seinem Dämonenheer. Und bekommt bisweilen von Gott Sonderrechte zugeteilt, wie bei Hiob klar wird. Er ist lediglich der Herrscher über das Böse. Aber von Jesus überwunden und weiß genau, dass ihm seine Macht einmal völlig genommen wird.

Dies ist mein Entwurf. Ich wüßte natürlich gerne, was Du dazu meinst.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon LordAlm » Mo 23. Mär 2009, 19:18

Der ewige Gott ist unwandelbar!

Das lehrt die Schrift sehr klar. Er wird in Jakobus 1,17 "Vater des Lichts" genannt, "bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel" (Schl). Und in Psalm 89,35 heisst es: "Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist." Wenn es Gott reute, dann immer im Blick auf die Sünde der Menschen, aber nie im Blick auf eine Tat, die Er getan hat: "Da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe" (1.Mo 6,6-7). Damit ist nichts anderes gemeint als: Er trauerte um die Auswirkungen der Sünde in dem Menschen, den Er vollkommen gemacht hatte; es tat Ihm Leid. Den Herrn kann doch nichts gereuen, was Er gemacht hat!

Gott ändert Seine Pläne nicht, denn Seine Absichten sind von Anfang an bis in Ewigkeit vollkommen und makellos. Auch durch unsere Gebete können wir keine Änderung Seiner Pläne und Wege herbeiführen. Vielmehr werden wir durch das intensive Gebet verändert, sodass Gott endlich das tun kann, was Er Kraft Seines Wesens immer tun will: segnen, retten, befreien. Nie und nimmer wird der Mensch Gott verändern können! Das zu glauben, ist eine Anmassung ohnegleichen, die aufzeigt, dass wir Ihn, Seine heilige Majestät, noch Gott ist Gott gar nicht erkannt haben. Er ist immer der Segnende. Beispiel: Sind unbekehrte Sünder schuldig vor Gott? Ja! Will Gott denn diesen Sündern ihre Sünden nicht vergeben? Doch! Warum haben sie denn noch keine Vergebung? Weil ihnen die innere Gemütsverfassung fehlt, nämlich Busse und Bekehrung. Tut ein Mensch diesen Schritt, dann empfängt er auch das, was Gott ihm längst in Jesus Christus geben wollte: Vergebung der Sünden. Hat Gott sich denn in Beziehung auf diesen Menschen verändert? Nein, der Mensch hat sich verändert! So ist es auch bei einem Gläubigen: Will Gott ihm denn keine Erweckung schenken? Doch, Er will! Aber die dazu nötige Gemütsverfassung, das ernste Gebet, fehlt ... Wer Ohren hat, der höre! LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
Benutzeravatar
LordAlm
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 4281
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 23:01
Wohnort: Surselva

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon LordAlm » Mo 23. Mär 2009, 19:28

Naqual hat geschrieben:Der Teufel wurde übrigens nicht von Gott geschaffen, entsprechende Aussagen fehlen in der Bibel. Im christlichen Denken wird er genaugenommen als Gottheit beschrieben (der gottgleich in allen lebenden Wesen rumspuken kann) und dem Gott des Guten dual entgegengesetzt. Im AT z.B. ist er allenfalls ein von Gottes Anweisungen völlig abhängiger Engel (Buch Hiob).

Lieber Naqual,
Satan wurde von Gott nicht als Satan, sondern als sündloser, herrlicher Lichtfürst geschaffen. Auf die Frage, wie die Sünde in ihm entstanden ist, gibt die Bibel keine Antwort. Aber dass dieser Lichtfürst fiel, und zwar durch Hochmut, geht aus Jesaja 14,12-15 hervor. Etwas kann ich dir mit grosser Gewissheit sagen: Satan ist längst besiegt durch das Sterben von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha! Kein Mensch muss in der Finsternis bleiben! Wer im Glaubensgehorsam auf das vollbrachte Werk des Herrn Jesus eingeht, der darf dem Vater danksagen: "Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes"(Kol 1,13). LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
Benutzeravatar
LordAlm
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 4281
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 23:01
Wohnort: Surselva

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Mo 23. Mär 2009, 20:10

onThePath hat geschrieben:Der Teufel eine Gottheit ? Wohl kaum. Er hat wohl nur seinen hohen ( Engels-) Rang behalten. Aber ob ihn das zur Gottheit macht ?
Die mit Satan ranggleichen Engel werden ja auch nicht als Gottheiten bezeichnet.
Übrigens ist es mit seiner Macht nicht weit her. Wenn wir durch Jesus das Böse überwinden und sogar Autorität über ihn haben, wo bleibt dann seine Macht und Autorität ?
Satan hat nur Macht über das Böse und bekommt durch das Böse im Menschen Macht. Er befielt seinem Dämonenheer. Und bekommt bisweilen von Gott Sonderrechte zugeteilt, wie bei Hiob klar wird. Er ist lediglich der Herrscher über das Böse. Aber von Jesus überwunden und weiß genau, dass ihm seine Macht einmal völlig genommen wird.


Hi OTP,
danke für die offene Nachfrage.
Wir sind in der Gefahr ein wenig OT zu werden, da es eigentlich nur mittelbar um den Teufel ging. (Viper hatte ihn so eingebaut, dass es mit Gottes Unwandelbarkeit nicht weit her sein konnte. Viper setzte hier aber auf eine Vorstellung auf, die für mich nicht in der Bibel, sehr wohl aber im allgemein verbreiteten Verständnis vorherrscht) Aber vielleicht geht es ja in fast unanständiger Kürze. :mrgreen:

Gott ist für mich schon auch völlig unwandelbar. Er ist etwas unbeschreibbar extrem Anderes als es Teufel, Engel oder Menschen zu sein vermögen. Nicht ohne Grund haben insbesondere die Juden hier äußerste Vorsicht bei allen Sachverhalten, mit denen Gott umschrieben wird (Gott kann gar nicht definiert werden im heutigen Stand der Dinge, er ist aber gleichwohl in der Welt des Wandelbaren erfahrbar). Insofern ist der "Teufel" (lassen wir jetzt mal offen, was/wer er ist, da OT und es wäre eine lange Diskussion....) alles andere als ein Gott.
Der Teufel kann aus meiner Sicht überbetont werden, da er in vielen Vorstellungen heutzutage als Gegengott aufgebaut wird (man nennt ihn nur nicht so, stellt ihn allerdings sich trotzdem als einen Gott vor). Gott ist Geist (steht so in der Bibel) und kann überall in der Welt in jeden Menschen in Erscheinung treten. Der Teufel sei nun auch Geist und könne ebenfalls wie Gott in jedem Menschen zu jederzeit in Erscheinung treten. Im Christentum neigen nun nicht wenige dazu, in Gott einfach den Allmächtigen (Sieger) zu sehen und alle anderen Gott-ähnlichen Wesen werden nur nicht Gott genannt, weil sie nicht der Oberste sind. Das wäre in der Vorstellung ähnlich, als wenn Homer in der griechischen Götterwelt nur Zeus Gott genannt hätte und die andern Götter nicht.
Vor der Überbetonung des Teufels sollte man sich eigentlich hüten. Entsprechend naiv sind so einige Vorstellungen wie z.B. das der Teufel mit Gott im Krieg liege.
Das ist Blödsinn, Gott hat keine Gegner mit denen er sich bekriegen könnte. Der "Teufel" ist ein menschliches Problem, aber ein sehr ernstes allerdings trotzdem. Er ist genaugenommen aber äußerst schwach obwohl man ihn nicht direkt bekämpfen kann. Einfach Liebe entkräftet ihn völlig. Widerstand stärkt ihn sogar. (Jesus: widerstehet nicht dem Bösen....) Aber in diesem Thread geht es nicht um Teufelsvorstellungen.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Mo 23. Mär 2009, 20:24

LordAlm hat geschrieben:Satan wurde von Gott nicht als Satan, sondern als sündloser, herrlicher Lichtfürst geschaffen. Auf die Frage, wie die Sünde in ihm entstanden ist, gibt die Bibel keine Antwort. Aber dass dieser Lichtfürst fiel, und zwar durch Hochmut, geht aus Jesaja 14,12-15 hervor. Etwas kann ich dir mit grosser Gewissheit sagen: Satan ist längst besiegt durch das Sterben von Jesus Christus am Kreuz von Golgatha! Kein Mensch muss in der Finsternis bleiben! Wer im Glaubensgehorsam auf das vollbrachte Werk des Herrn Jesus eingeht, der darf dem Vater danksagen: "Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes"(Kol 1,13).


Hallo Lord Alm,

Dein erster Satz sucht noch eine biblische Belegstelle. Wenn es sie gäbe, müsste ich allerdings ein wenig umdenken. Der "Teufel" ist nämlich in keinster Weise etwas von Gott Geschaffenes (auch nicht im "ungeschaffenen Zustand"). Und bisher hatte ich auch die biblischen Autoren so verstanden. In Jesaja 14 wird der "Teufel" auch nicht genannt. Im Text muss es nicht einmal eine "Person" sein. Es kann jeden treffen, der von Hochmut gezeichnet ist.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Mo 23. Mär 2009, 20:56

LordAlm hat geschrieben: 1. Der ewige Gott ist unwandelbar!

2. Das lehrt die Schrift sehr klar.


1. ja

2. naja. Eigentlich nicht. In der Bibel heißt es, dass, als Gott sah, was aus den Menschen geworden ist, es in reute und er die Sintflut schickte um die Menschen zu vernichten. Die Klarheit ist hinter dem Text. Der Widerspruch ist aber nur lösbar, wenn man vom historischen Ereignis abstrahiert. Die Sintflut als letzteres verstanden macht Gott wandelbar. Im übrigen: meinst Du, dass wir Menschen nach der Sintflut (als historisches Ereignis) besser waren als vorher?

Nun ist Gott unwandelbar wie auch ich glaube. Aber bedeutet das, das alles was in der Bibel steht als sein Wort auch unwandelbar ist? Nein. Er bezieht sich immer auf eine bestimmte WANDELBARE Situation. Natürlich ist es gut, den Sonntag zu heiligen. Aber nicht grundsätzlich immer und zu jeder Zeit. Wenn z.B. der Esel in den Brunnen gefallen ist (vgl. bei Jesus). Gott, DER SELBST UNWANDELBAR ist, kann in seiner Liebe zu unterschiedlichen Zeiten zu unterschiedlichen Lösungen kommen. Das was der Unwandelbare sagt, bezieht sich auf das Wandelbare. Letzteres ändert aber in der Eigenschaft "wandelbar" nicht.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Mo 23. Mär 2009, 23:35

Der "Teufel" ist ein menschliches Problem, aber ein sehr ernstes allerdings trotzdem. Er ist genaugenommen aber äußerst schwach obwohl man ihn nicht direkt bekämpfen kann. Einfach Liebe entkräftet ihn völlig. Widerstand stärkt ihn sogar. (Jesus: widerstehet nicht dem Bösen....) Aber in diesem Thread geht es nicht um Teufelsvorstellungen.


Du zeichnest aber ein seltsames schemenhaftes Teufelchen. Dabei hat er wohl als Teufel den hohen Rang behalten, den er als Lichtengel inne hatte.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 24. Mär 2009, 01:57, insgesamt 2-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon pirate23 » Mo 23. Mär 2009, 23:54

LordAlm hat geschrieben:Aber dass dieser Lichtfürst fiel, und zwar durch Hochmut, geht aus Jesaja 14,12-15 hervor.

Dort steht weder etwas über einen Lichtfürsten, noch etwas über einen Satan.
pirate23
Gesperrt
 
Beiträge: 2928
Registriert: Mo 26. Mai 2008, 12:46

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon SunFox » Mo 23. Mär 2009, 23:58

pirate23 hat geschrieben:
LordAlm hat geschrieben:Aber dass dieser Lichtfürst fiel, und zwar durch Hochmut, geht aus Jesaja 14,12-15 hervor.

Dort steht weder etwas über einen Lichtfürsten, noch etwas über einen Satan.


Habe diese Bibelstelle gerade zufällig parat lieber pirat!

2.Korinther 11,14: "Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts."

Weiterführende Erklärungen darf dann wieder unser lieber Lord der Alm machen!

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29428
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon LordAlm » Di 24. Mär 2009, 05:42

SunFox hat geschrieben:Weiterführende Erklärungen darf dann wieder unser lieber Lord der Alm machen!

Lord der Alm sieht nicht ein warum er weitere Erklärungen schreiben sollte, anscheinend fällt der Same auf unfruchtbaren Boden.
O.T. Bis Ostern könnt ihr mich BeachBoy nennen, bin nämlich weit weg der Berge. Ich schicke euch viel Sonne und Wärme. LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
Benutzeravatar
LordAlm
Senior-Moderator im Ruhestand
 
Beiträge: 4281
Registriert: Sa 27. Apr 2002, 23:01
Wohnort: Surselva

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon SunFox » Di 24. Mär 2009, 07:10

Hallo lieber BeachBoy, wünsche dir einen schönen Urlaub! :)

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
Benutzeravatar
SunFox
Villenbesitzer
 
Beiträge: 29428
Registriert: Do 18. Nov 2004, 00:31
Wohnort: Deutschland

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Di 24. Mär 2009, 09:47

onThePath hat geschrieben:
Der "Teufel" ist ein menschliches Problem, aber ein sehr ernstes allerdings trotzdem. Er ist genaugenommen aber äußerst schwach obwohl man ihn nicht direkt bekämpfen kann. Einfach Liebe entkräftet ihn völlig. Widerstand stärkt ihn sogar. (Jesus: widerstehet nicht dem Bösen....) Aber in diesem Thread geht es nicht um Teufelsvorstellungen.


Du zeichnest aber ein seltsames schemenhaftes Teufelchen. Dabei hat er wohl als Teufel den hohen Rang behalten, den er als Lichtengel inne hatte.


Nun, es treffen sich hier zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Teufel". Warum gestehst Du ihm soviel Macht zu? Brauchst Du die Furcht um wachsam zu sein? Wer in Christus ist und Christus in ihm, ist in der Liebe Gottes. Wenn dem so ist, hat Furcht keinen Platz mehr.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2009, 10:04

Naqual hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Der "Teufel" ist ein menschliches Problem, aber ein sehr ernstes allerdings trotzdem. Er ist genaugenommen aber äußerst schwach obwohl man ihn nicht direkt bekämpfen kann. Einfach Liebe entkräftet ihn völlig. Widerstand stärkt ihn sogar. (Jesus: widerstehet nicht dem Bösen....) Aber in diesem Thread geht es nicht um Teufelsvorstellungen.


Du zeichnest aber ein seltsames schemenhaftes Teufelchen. Dabei hat er wohl als Teufel den hohen Rang behalten, den er als Lichtengel inne hatte.


Nun, es treffen sich hier zwei sehr unterschiedliche Vorstellungen von "Teufel". Warum gestehst Du ihm soviel Macht zu? Brauchst Du die Furcht um wachsam zu sein? Wer in Christus ist und Christus in ihm, ist in der Liebe Gottes. Wenn dem so ist, hat Furcht keinen Platz mehr.



Durch die Aussagen Jesu ist völlig klar, dass Satan eine äußest reale "Person" ist und der Herrscher dieser Welt.
Nur wer den Feind gut kennt, dem kann er nicht in den Rücken fallen. Wer ihn verniedlicht oder degradiert zum bloßen Sinnbild versteht ihn gar nicht.
Also respektiere ich die böse Macht Satans, weiß aber, dass ich in Christus Schutz und Autorität habe und keine Angst vor seiner Macht haben muß.

Ich verstehe ganz und gar nicht, dass Du aus Satan einen Archetyp machst. Dadurch verkennst Du ihn völlig als bloße Macht im Menschen selber, die zur Sünde und Rebellion gegen Gott drängt. Wir haben es aber mit Beidem zu tun.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Taube » Di 24. Mär 2009, 10:19

onThePath hat geschrieben:Durch die Aussagen Jesu ist völlig klar, dass Satan eine äußest reale "Person" ist und der Herrscher dieser Welt.

Ob es so klar ist, wie es Du verstehen willst, ist umstritten. Aber jedenfalls gibt es immer gute Threads, wenigstens kann dann wenigstens ein Dritter die Schuld haben. Das eigene Leben in dieser Welt lässt sich so leichter verdauen, wenn nicht der Mensch seit Anfang an versucht die Welt zu beherrschen und das Herrschen dem Satan überlässt.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
Benutzeravatar
Taube
My home is my castle
 
Beiträge: 12345
Registriert: Fr 11. Okt 2002, 15:47

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Taube » Di 24. Mär 2009, 10:30

d.l.i.g hat geschrieben:Was glaubt ihr,ist gott wandelbar?

Diese Frage ist auf zwei Seiten offen:

Einerseits fragt sie, ob sich Gott wandelt, bzw. wandlungsfähig ist. Oder zumindest, ob er uns immer wieder verwandelt vorkommt. Ein Gott, der sich selbst als "Ich werde sein, der ich sein werde" offenbart, lässt deshalb diese Frage offen, als menschlich irrelevantes Fragen.

Andererseits klingt auch an, so wie es formuliert wird, ob jemand Gott wandeln kann, als verändern, kann. Auch diese Frage führt ins Nichts, also in die Belanglosigkeit. Als Abraham versucht hat, Sodom und Gomorrah zu retten, hat er mit Gott gehandelt. Ob Gott sich hier verändert hat, ist doch nicht wichtig. Abraham hat sich eingesetzt für etwas, was ihm wichtig war, es ging ihm um die Sache. Abraham hat Vertrauen in Gott gehabt und gehandelt. Ob Abraham jetzt Gott verändert hat oder Gottes Sicht verändert hat, ist auch nicht wichtig. Abraham hat von Gott Antwort bekommen. Abraham musste nicht einen allmächtigen Gott oder wandelbaren Gott sich erdenken, sondern hat einen antwortenden Gott erfahren.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
Benutzeravatar
Taube
My home is my castle
 
Beiträge: 12345
Registriert: Fr 11. Okt 2002, 15:47

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Di 24. Mär 2009, 11:42

onThePath hat geschrieben:1. Nur wer den Feind gut kennt, dem kann er nicht in den Rücken fallen.
2. Wer ihn verniedlicht oder degradiert zum bloßen Sinnbild versteht ihn gar nicht.
Also respektiere ich die böse Macht Satans, weiß aber, dass ich in Christus Schutz und Autorität habe und keine Angst vor seiner Macht haben muß.

3. Ich verstehe ganz und gar nicht, dass Du aus Satan einen Archetyp machst. Dadurch verkennst Du ihn völlig als bloße Macht im Menschen selber, die zur Sünde und Rebellion gegen Gott drängt. Wir haben es aber mit Beidem zu tun.


1. Wer den Feind gut kennt? Was weißt Du von der "Person Teufel"? Versuche es an dieser Stelle zu konkretisieren. Du weißt nichts Konkretes. Was weißt Du über die PERSON? Alles was wir - zumindest aus der Bibel haben - sind Funktionen, die im Menschen aktiv werden können.

2. Wo soll hier eine Verniedlichung sein? Er ist eben "kein bloßes Sinnbild", sondern eine reale Wirkung, die im Menschen seine Kraft entfaltet. Deswegen muss er aber keine "Person" sein. Im übrigen ist selbst in der personalen Vorstellung die Wirkung die gleiche. Denn wenn er als externe bewusste Kraft im Menschen definiert wird, musst Du danach den gleichen Schritt machen und Dich analysieren, wie er in Dir wirkt. Denn solange wie er außerhalb definiert ist und bleibt (die Personenvorstellung) ist er harmlos. Seine Destruktion ist im Menschen selbst. Dies ist bei beiden Vorstellungen die gleiche Gefahr.
Bei der personalen Vorstellung gerät man allerdings zusätzlich in einen antiken Götterglauben, wo ein böser Geist sein Unwesen treibt. Was soll der Teufel dann sein? So schlau, dass er alle Menschen mühelos trickreich verführt und gleichzeitig so dumm, dass er das Wesen Gottes nicht sieht? Da kommt man in sehr kindliche Widersprüche hinein, die sich bald nicht mehr lösen lassen.

3. "Archetyp" triffts im Jungianischen Sinne. Die Schlussfolgerung ist unzutreffend (siehe oben). Welche Konsequenzen würdest Du denn aus dem Sachverhalt, er ist eine externe "Person" ziehen? Konkret! Es gibt keine. Jedenfalls keine, die Dir für Dein Handeln, Denken, Fühlen, Wollen, etc. unmittelbar hilfreich sein könnte.
Genaugenommen musst Du erkennen, was IN Dir die Macht ist bzw. bewirkt.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon pirate23 » Di 24. Mär 2009, 12:04

SunFox hat geschrieben:2.Korinther 11,14: "Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts."

Was habt ihr nur immer mit diesen "Engeln"... das Wort heißt einfach nur Bote.

Trotzdem ist mir nicht ganz klar, was diese Stelle mit Jesaja und dem König von Babel zu tun haben könnte.
pirate23
Gesperrt
 
Beiträge: 2928
Registriert: Mo 26. Mai 2008, 12:46

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2009, 13:48

Taube hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Durch die Aussagen Jesu ist völlig klar, dass Satan eine äußest reale "Person" ist und der Herrscher dieser Welt.

Ob es so klar ist, wie es Du verstehen willst, ist umstritten. Aber jedenfalls gibt es immer gute Threads, wenigstens kann dann wenigstens ein Dritter die Schuld haben. Das eigene Leben in dieser Welt lässt sich so leichter verdauen, wenn nicht der Mensch seit Anfang an versucht die Welt zu beherrschen und das Herrschen dem Satan überlässt.

Gruss Taube


Könntest Du das noch deutlicher fomulieren ?
Es klingt sehr billig, dass man Satan mit der Erklärung abtut, man brauche halt einen Sündenbock. Vielleicht ist es diese naive Sichtweise des Problems Satans, dass man ihn lieber zur Unperson macht, indem man Satan zum Freud'schen Archetypus verniedlicht. :mrgreen:

Denke an die Worte Jesu: Seid wachsam. Satan schleicht umher wie ein brüllender Löwe und schaut wen er verschlimngen kann. Jemand, der ihn ignoriert, hat wenig Chancen.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2009, 14:00

Naqual hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:1. Nur wer den Feind gut kennt, dem kann er nicht in den Rücken fallen.
2. Wer ihn verniedlicht oder degradiert zum bloßen Sinnbild versteht ihn gar nicht.
Also respektiere ich die böse Macht Satans, weiß aber, dass ich in Christus Schutz und Autorität habe und keine Angst vor seiner Macht haben muß.

3. Ich verstehe ganz und gar nicht, dass Du aus Satan einen Archetyp machst. Dadurch verkennst Du ihn völlig als bloße Macht im Menschen selber, die zur Sünde und Rebellion gegen Gott drängt. Wir haben es aber mit Beidem zu tun.


1. Wer den Feind gut kennt? Was weißt Du von der "Person Teufel"? Versuche es an dieser Stelle zu konkretisieren. Du weißt nichts Konkretes. Was weißt Du über die PERSON? Alles was wir - zumindest aus der Bibel haben - sind Funktionen, die im Menschen aktiv werden können.

2. Wo soll hier eine Verniedlichung sein? Er ist eben "kein bloßes Sinnbild", sondern eine reale Wirkung, die im Menschen seine Kraft entfaltet. Deswegen muss er aber keine "Person" sein. Im übrigen ist selbst in der personalen Vorstellung die Wirkung die gleiche. Denn wenn er als externe bewusste Kraft im Menschen definiert wird, musst Du danach den gleichen Schritt machen und Dich analysieren, wie er in Dir wirkt. Denn solange wie er außerhalb definiert ist und bleibt (die Personenvorstellung) ist er harmlos. Seine Destruktion ist im Menschen selbst. Dies ist bei beiden Vorstellungen die gleiche Gefahr.
Bei der personalen Vorstellung gerät man allerdings zusätzlich in einen antiken Götterglauben, wo ein böser Geist sein Unwesen treibt. Was soll der Teufel dann sein? So schlau, dass er alle Menschen mühelos trickreich verführt und gleichzeitig so dumm, dass er das Wesen Gottes nicht sieht? Da kommt man in sehr kindliche Widersprüche hinein, die sich bald nicht mehr lösen lassen.

3. "Archetyp" triffts im Jungianischen Sinne. Die Schlussfolgerung ist unzutreffend (siehe oben). Welche Konsequenzen würdest Du denn aus dem Sachverhalt, er ist eine externe "Person" ziehen? Konkret! Es gibt keine. Jedenfalls keine, die Dir für Dein Handeln, Denken, Fühlen, Wollen, etc. unmittelbar hilfreich sein könnte.
Genaugenommen musst Du erkennen, was IN Dir die Macht ist bzw. bewirkt.


Ich sage nur, dass Deine Ansichten über den Teufel unbiblisch sind. Und Deine Ansichten da herum deshalb irreführend.
Aber das ist hier nicht das Thema. Wir können bei Gelegenheit in einem Thread über Befreiungsdienst darüber weiterreden. Aber bitte nicht mit solchen Hirngespinsten der modernen Theologie ankommen, wenn Du nicht mindestens zwei dicke Bücher über Befreiung gelesen hast. Ich könnte Dich auch gegebenenfalls zu einer Befreiung einladen. Durch das Wort Hirngespinste hast Du einen Satz gut, um meine biblische Einstellung dumm zu nennen. ;) Das ist man ja gewohnt von Ignorierungs-Akrobaten.:mrgreen:

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Di 24. Mär 2009, 14:15

onThePath hat geschrieben:Vielleicht ist es diese naive Sichtweise des Problems Satans, dass man ihn lieber zur Unperson macht, indem man Satan zum Freud'schen Archetypus verniedlicht. :mrgreen:

"Archetypus" ist ein Modell C.G. Jungs, nachdem er sich von Freud trennte, dessen Vorstellungen er nicht mehr nachvollziehen konnte. Freud hätte eher von einer "Energie" gesprochen, die dann umgeleitet gehört (da man sie nicht vernichten kann in sich). Der Begriff "Archetypus" ist recht komplex. Es ist eher beschreibbar als eine Ansammlung Kulturen gemeinsamer unbewusster Einstellungsmuster, die unser Verhalten steuern.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Di 24. Mär 2009, 14:17

onThePath hat geschrieben:1. Ich sage nur, dass Deine Ansichten über den Teufel unbiblisch sind. Und Deine Ansichten da herum deshalb irreführend.
Aber das ist hier nicht das Thema. Wir können bei Gelegenheit in einem Thread über Befreiungsdienst darüber weiterreden. Aber bitte nicht mit solchen Hirngespinsten der modernen Theologie ankommen, wenn Du nicht mindestens zwei dicke Bücher über Befreiung gelesen hast. Ich könnte Dich auch gegebenenfalls zu einer Befreiung einladen. Durch das Wort Hirngespinste hast Du einen Satz gut, um meine biblische Einstellung dumm zu nennen. ;)

2. Das ist man ja gewohnt von Ignorierungs-Akrobaten.:mrgreen:


1 dient als Beispiel für 2 ;)

PS. Meine Sichtweise des "Teufels" impliziert übrigens nicht, dass es böse Wesen nicht geben kann (wg. Deinem "Befreiungsdienst-Vermerk").
Zuletzt geändert von Naqual am Di 24. Mär 2009, 14:20, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon onThePath » Di 24. Mär 2009, 14:18

Naqual hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Vielleicht ist es diese naive Sichtweise des Problems Satans, dass man ihn lieber zur Unperson macht, indem man Satan zum Freud'schen Archetypus verniedlicht. :mrgreen:

"Archetypus" ist ein Modell C.G. Jungs, nachdem er sich von Freud trennte, dessen Vorstellungen er nicht mehr nachvollziehen konnte. Freud hätte eher von einer "Energie" gesprochen, die dann umgeleitet gehört (da man sie nicht vernichten kann in sich). Der Begriff "Archetypus" ist recht komplex. Es ist eher beschreibbar als eine Ansammlung Kulturen gemeinsamer unbewusster Einstellungsmuster, die unser Verhalten steuern.



Entschuldige, natürlich Jung. Ist mir geläufig. Aber zu seinen Ansichten passen noch gut welche von Freud dazu, um den Teufel tot zu reden.

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 22307
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Leuchte » Di 24. Mär 2009, 22:29

d.l.i.g hat geschrieben:Was glaubt ihr,ist Gott wandelbar?

Joh 10.30 Ich und der Vater sind eins.
Heb 13.8 Jesus Christus [ist] derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Naqual hat geschrieben:Wer den Feind gut kennt? Was weißt Du von der "Person Teufel"? Versuche es an dieser Stelle zu konkretisieren. Du weißt nichts Konkretes. Was weißt Du über die PERSON? Alles was wir - zumindest aus der Bibel haben - sind Funktionen, die im Menschen aktiv werden können.

Offenbarung beschreibt das Wesen und Funktion des Teufels, Gottes Gegner, der eine Armee von ein Drittel aller Engel hat und einen Krieg gegen die Heiligen führt (Schaue Off 12.9,12; Off 20.2,3). Die moderne Sicht über Teufel, wie auch du sie hast, wird in der New Age Bewegung sehr gerne angenommen.
Es ist etwas Großes: An Gräbern stehen und doch froh bleiben.
(Hermann Bezzel)
Benutzeravatar
Leuchte
Wohnt hier
 
Beiträge: 2604
Registriert: So 12. Aug 2007, 21:51

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Naqual » Mi 25. Mär 2009, 13:34

Leuchte hat geschrieben:
d.l.i.g hat geschrieben:Was glaubt ihr,ist Gott wandelbar?

Joh 10.30 Ich und der Vater sind eins.
Heb 13.8 Jesus Christus [ist] derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

Hi Leuchte,
Die Beispiele sind schlecht anwendbar auf die Unwandelbarkeit Gottes. Jesus Christus wandelte sich vom Kind zum Erwachsenen und nach seiner Auferstehung war er auch wieder ein anderer in der Beschaffenheit (z.B. als er nicht angerührt werden durfte, da noch nicht zum Himmel aufgefahren). Was war Jesus vor seiner Geburt? Das gleiche wie danach?


Naqual hat geschrieben:Wer den Feind gut kennt? Was weißt Du von der "Person Teufel"? Versuche es an dieser Stelle zu konkretisieren. Du weißt nichts Konkretes. Was weißt Du über die PERSON? Alles was wir - zumindest aus der Bibel haben - sind Funktionen, die im Menschen aktiv werden können.

Offenbarung beschreibt das Wesen und Funktion des Teufels, Gottes Gegner, der eine Armee von ein Drittel aller Engel hat und einen Krieg gegen die Heiligen führt (Schaue Off 12.9,12; Off 20.2,3). Die moderne Sicht über Teufel, wie auch du sie hast, wird in der New Age Bewegung sehr gerne angenommen.

Das mit den New Age-Leuten stört mich weniger. Überzogen ausgedrückt: die putzen sich auch die Zähne ohne dass ich das deswegen gleich als unchristlich brandmarken würde.
Die Offenbarung konstatiert lediglich, dass das Symbol Drache/Schlange für den Satan/Teufel steht, der alle Welt verführt. Damit hast Du nur eine Funktionsangabe, keine Beschreibung seiner "Person". Ähnlich funktioniert es bei allen anderen Erwähnungen "Widersacher", "Herr der Welt" etc. Das sind funktionale Beschreibungen. Beschrieben wird nicht er, sondern seine Wirkung, und das auch nur sehr grob. In der Offenbarung kommt dann noch eine Mythologie hinein, die ich sonst nicht in der Bibel entdecke: Im Himmel selbst entbrennt ein Kampf zwischen Teufel und seinen Leuten auf der einen Seite und Gabriel und den anderen guten Kräften auf der anderen. Ist der Teufel nun im Himmel? Welche Konsequenzen ergäben sich hieraus? Hier muss man schon sehr genau weitergehen in der Analyse (und das ist in diesem Thread OT, sorry).
Benutzeravatar
Naqual
Abgemeldet
 
Beiträge: 6212
Registriert: Sa 13. Okt 2007, 12:08

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon d.l.i.g » Mo 25. Mai 2009, 12:54

Warum ich die frage nach der wandelbarkeit gottes stelle?

Sie entspringt aus der sehnsucht,nach der vereinigung des menschen mit gott.

Ich wünsche mir,dass in dem menschen das bewusstsein reift,dass gott für jeden erfahrbar ist.Wer glaubt gott wäre über uns schaut in die falsche richtung,denn gott ist in uns , in dir und in mir und in dem nächsten.Wer sein herz öffnet,die mauer darum auflöst,dem wird gott sich erkenntlich zeigen.

Ist gott wandelbar?

In seiner " existenz " der liebe nicht,sie war ,ist und wird ewig sein.

In seinen " eigenschaften " ja !

Denn auch gott teilt den weg,des menschen in seiner sehnsucht nach wiedervereinigung.Eine dieser eigenschaften ist das leid,es ist mit gott,daher machen die menschen nach erfahrungen des leids,oft göttliche erfahrungen.Denn das leid ist die trennung von gott, von liebe und dies ist unsere gemeinsamkeit mit gott auf diesem weg ist er immer mit uns.
Daher kommen wir ihm im leid näher.

Aber in und mit gott ist auch die freude,die freude über die zusammenkunft,die rückkehr des sohnes zum vater.
Wie steht es in der bibel,im himmel herrscht freude und es wird ein fest,wenn der vater den sohn wieder in die "arme" nimmt.

Wenn freude in gott ist über die rückkehr des sohnes, dann ist auch das leid in und mit gott über die trennung.Diese beiden " eigenschaften aus und in der liebe, sind im stetigen wandel.

Die zeit der zusammenkunft mit gott ist da,schaut mit eurem herzen auf die seelen der kinder von heute,sie sind die engel von morgen.

d.l.i.g
d.l.i.g
Member
 
Beiträge: 190
Registriert: Do 12. Jun 2008, 09:11

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Pilgrim » Mo 25. Mai 2009, 14:53

d.l.i.g hat geschrieben:Was glaubt ihr,ist gott wandelbar?

Du meinst Gott in unserem Ebenbild.... :shock: Nein, Gott ist nicht wandelbar, denn das Sonderbare über Gott der Bibel ist wie ungleich uns Er ist. Seine Weisheit irritiert uns; Seine Reinheit erschreckt uns; Er macht moralische Anforderungen denen wir nicht gerecht werden können, droht dann mit Vergeltung wenn wir nicht gehorchen; Anstatt von uns herumkommandiert zu werden, widersetzt Er Sich Manipulation und in Seiner Haushaltung siegen die Schwachen und Demütigen und die Letzten werden die Ersten sein.

Nein, Gott ist nicht wandelbar.
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
Pilgrim
My home is my castle
 
Beiträge: 10821
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 16:38

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon d.l.i.g » Mo 25. Mai 2009, 16:38

Hallo Pilgrim

In einem stimme ich mit dir überein.

( Die letzten) kinder die von zuhause ausziehen , werden (die Ersten )sein die in das neue haus zurückkehren.

Und die ersten werden die letzten sein.

Aber die ersten können sich der dankbarkeit und ehre der letzten gewiss sein. :umarm:

d.l.i.g
d.l.i.g
Member
 
Beiträge: 190
Registriert: Do 12. Jun 2008, 09:11

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon tiktak » Mo 25. Mai 2009, 19:23

Lord Alm
Das lehrt die Schrift sehr klar. Er wird in Jakobus 1,17 "Vater des Lichts" genannt, "bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel" (Schl). Und in Psalm 89,35 heisst es: "Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist." Wenn es Gott reute, dann immer im Blick auf die Sünde der Menschen, aber nie im Blick auf eine Tat, die Er getan hat: "Da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe" (1.Mo 6,6-7). Damit ist nichts anderes gemeint als: Er trauerte um die Auswirkungen der Sünde in dem Menschen, den Er vollkommen gemacht hatte; es tat Ihm Leid. Den Herrn kann doch nichts gereuen, was Er gemacht hat!

Und weil er so traurig war, vernichtete er alle Menschen bis auf Noah und family,obwohl gelehrt wird, Jesus war schon seit dem Sündenfall vorherbestimmt, für die Sünden der Menschen zu sterben!
Dann hätte ja Jesus schon vor der Sintflut kommen können,und keiner hätte ersaufen brauchen in den Fluten, vor allem was können die Tiere dafür?
LG
tiktak
Gesperrt
 
Beiträge: 5671
Registriert: Di 28. Apr 2009, 22:23

Re: ist gott wandelbar?

Beitragvon Thelonious » Mo 25. Mai 2009, 20:14

@ Tiktak:

tiktak hat geschrieben:Und weil er so traurig war, vernichtete er alle Menschen bis auf Noah und family


Die Sünde betrübte Gott, der heilig und makellos ist.

tiktak hat geschrieben:,obwohl gelehrt wird, Jesus war schon seit dem Sündenfall vorherbestimmt, für die Sünden der Menschen zu sterben!


Konkret erlösbar wurde die sündige Menscheit aber eben erst durch den stellvertretenden Opfertod Jesu auf Golgahta vor knapp 2000 Jahren.

tiktak hat geschrieben:Dann hätte ja Jesus schon vor der Sintflut kommen können,und keiner hätte ersaufen brauchen in den Fluten,


Hätte...? Könnte...?

Viel konkreter: machst Du für Dich denn von diesem lebensentscheidenden Gnadenangebot der Rechtfertigung durch Jesu Opfertod Gebrauch?

Gruß
Thelonious
Wachet auf, ruft uns die Stimme!
Benutzeravatar
Thelonious
Senior-Moderator
 
Beiträge: 16409
Registriert: So 12. Aug 2007, 20:52
Wohnort: In der schönsten Stadt Deutschlands


Zurück zu Fragen zum christlichen Glauben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |