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Austausch über die Tageslosung

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Fr 25. Nov 2011, 09:18

Bernhard hat geschrieben: Ich muss Gott nur fürchten, wenn ich bewusst im Unrecht lebe - dann erwartet mich statt Gnade das Gericht

Werden solche Kommentare von allen Christen des Forums kritiklos durchgenickt?

Immerhin hat Jesus alle sieben Geister Gottes, wovon der siebente heisst: Geist der Furcht Jahwehs. (Nachzulesen in Jesaia 11.2 vergleiche Offenbarung 3.1; 4.5)
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Schoham » Fr 25. Nov 2011, 11:42

Wir sollten Gott immer fürchten. Mit Achtung und Respekt uns Ihm nahen.

Und auch den Menschen die nach Seinem Bild erschaffen worden sind. Wir wissen nie ob wir einem Kind von Gott begegnet sind. Und was wir einem solchen Menschen tun oder geben oder nicht tun und nicht geben, haben wir gleichermassen Gott getan. Und dieses Wissen, diese furcht, diese scheu vor dem Leben, sollte unser ganzes denken, reden und handeln beeinflussen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon renato » Sa 10. Dez 2011, 23:22

Schoham hat geschrieben:Wir sollten Gott immer fürchten. Mit Achtung und Respekt uns Ihm nahen.

Und auch den Menschen die nach Seinem Bild erschaffen worden sind. Wir wissen nie ob wir einem Kind von Gott begegnet sind. Und was wir einem solchen Menschen tun oder geben oder nicht tun und nicht geben, haben wir gleichermassen Gott getan. Und dieses Wissen, diese furcht, diese scheu vor dem Leben, sollte unser ganzes denken, reden und handeln beeinflussen.



Wieso soll man sich vor Gott fürchten, wenn Gott doch Liebe ist und vollkommene Barmherzigkeit erweist. EHRFURCHT vor Gottes Schöpfung bedeutet doch, dass war mit ihr sorgsam umgehen, aus Dankbarkeit gegenüber Gottes genialem Schaffen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » So 11. Dez 2011, 02:33

renato hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:Wir sollten Gott immer fürchten. Mit Achtung und Respekt uns Ihm nahen.


Wieso soll man sich vor Gott fürchten, wenn Gott doch Liebe ist und vollkommene Barmherzigkeit erweist. …

Ich fürchte Gott, weil geschrieben steht, Gottesfurcht sei der Anfang der Weisheit. Und ich laufe ja nicht gerne als Volltrottel ins Verderben. Und dann ist da noch ein kleiner Unterschied zwischen sich fürchten vor jemandem und jemanden fürchten. Wer sich fürchtet, hat irgendetwas falsch gemacht, wie uns das Beispiel Adams zeigt, der sich hinter Feigenblättern und einem Baum versteckte. Er hätte gescheiter Gott gefürchtet, dann hätte er sich nicht vor ihm fürchten müssen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon thery » So 11. Dez 2011, 13:41

Gnu hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben: Ich muss Gott nur fürchten, wenn ich bewusst im Unrecht lebe - dann erwartet mich statt Gnade das Gericht

Werden solche Kommentare von allen Christen des Forums kritiklos durchgenickt?

Immerhin hat Jesus alle sieben Geister Gottes, wovon der siebente heisst: Geist der Furcht Jahwehs. (Nachzulesen in Jesaia 11.2 vergleiche Offenbarung 3.1; 4.5)



Ich lese die Tageslosungen hier im Forum schon lange nicht mehr, ich kann nämlich selber über den Vers nachdenken und brauche nicht einen Kommentar von Bernhard dazu. Ausserdem könnte ich ja hier darüber schreiben wenn ich wollte.
Deinem letzten Beitrag über das Fürchten kann ich zustimmen das sehe ich auch so. Es gibt nämlich den feinen Unterschied wie du ihn beschrieben hast. Und genau so ist Liebe nicht etwas das einfach alles durchgehen lässt und alles entschuldigt und wir können froh und dankbar sein das Gott so gnädig und barmherzig mit uns umgeht. Ich finde es komisch wenn man einen sooo grossen mächtigen Gott auf einen lieben Papi reduziert.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon renato » Mi 14. Dez 2011, 19:47

Gnu hat geschrieben:
renato hat geschrieben:
Schoham hat geschrieben:Wir sollten Gott immer fürchten. Mit Achtung und Respekt uns Ihm nahen.


Wieso soll man sich vor Gott fürchten, wenn Gott doch Liebe ist und vollkommene Barmherzigkeit erweist. …

Ich fürchte Gott, weil geschrieben steht, Gottesfurcht sei der Anfang der Weisheit. Und ich laufe ja nicht gerne als Volltrottel ins Verderben. Und dann ist da noch ein kleiner Unterschied zwischen sich fürchten vor jemandem und jemanden fürchten. Wer sich fürchtet, hat irgendetwas falsch gemacht, wie uns das Beispiel Adams zeigt, der sich hinter Feigenblättern und einem Baum versteckte. Er hätte gescheiter Gott gefürchtet, dann hätte er sich nicht vor ihm fürchten müssen.


Wie genau definierst du denn Gott fürchten, Gnu? Wenn ich mich an jene Gebote Gottes halte, die Jesus uns offenbarte, dann brauche ich mich doch nicht zu fürchten, sondern kann Gott kontiniuierlich näher kommen, EINS werden mit IHM durch Jesus Christus. (Joh.17)
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Mi 14. Dez 2011, 20:05

renato hat geschrieben: Wie genau definierst du denn Gott fürchten, Gnu? Wenn ich mich an jene Gebote Gottes halte, die Jesus uns offenbarte, dann brauche ich mich doch nicht zu fürchten, sondern kann Gott kontiniuierlich näher kommen, EINS werden mit IHM durch Jesus Christus. (Joh.17)

Gott fürchten ist, seine Gebote halten. Es ist das gleiche, wie Gott lieben, jedenfalls definiert das Johannes so in seinem Brief. (1. Joh. 5.3)
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon renato » Mi 14. Dez 2011, 20:11

Gnu hat geschrieben:
renato hat geschrieben: Wie genau definierst du denn Gott fürchten, Gnu? Wenn ich mich an jene Gebote Gottes halte, die Jesus uns offenbarte, dann brauche ich mich doch nicht zu fürchten, sondern kann Gott kontiniuierlich näher kommen, EINS werden mit IHM durch Jesus Christus. (Joh.17)

Gott fürchten ist, seine Gebote halten. Es ist das gleiche, wie Gott lieben, jedenfalls definiert das Johannes so in seinem Brief. (1. Joh. 5.3)



Also siehst du eventuell Gott fürchten auch eher als Ehrfurcht vor Gott zu haben statt sich vor Gott zu fürchten?

Wer Gottes Gebote nicht hält, gehört ja nicht wirklich zu ihm.Denn dass ist gemäss Bibel die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und diese sind nicht schwer.(na, wenn sie für Johannes und Jesus früheren Jüngern nicht schwer waren, weshalb wird einem hier und dort eingeredet, es sei sogar unmöglich, Gottes Gebote zu halten, die er uns durch seinen Sohn übermittelt hat?
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Mi 14. Dez 2011, 20:15

renato hat geschrieben: Also siehst du eventuell Gott fürchten auch eher als Ehrfurcht vor Gott zu haben statt sich vor Gott zu fürchten?

Nein, Ehrfurcht ist ein Gefühl. Gottesfurcht ist eine Tat. Du kannst nicht Scardanelli Beifall klatschen und danach Ehrfurcht, ein Gefühlsevangelium, predigen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon renato » Mi 14. Dez 2011, 20:30

Gnu hat geschrieben:
renato hat geschrieben: Also siehst du eventuell Gott fürchten auch eher als Ehrfurcht vor Gott zu haben statt sich vor Gott zu fürchten?

Nein, Ehrfurcht ist ein Gefühl. Gottesfurcht ist eine Tat. Du kannst nicht Scardanelli Beifall klatschen und danach Ehrfurcht, ein Gefühlsevangelium, predigen.



Wer Ehrfucht hat vor Gottes genialer Schöpfung, handelt doch auch dementsprechend, also vehält sich so, dass Gott erkennen kann, dass einem auch Ernst mit der Gottesfurcht ist.

Scardanelli plichtete ich bei, wo er sinngemäss äusserte, dass wer sündigt nicht im Licht wandelt. Und das ist unbestritten so, biblisch und logisch. Findest du nicht auch?:comeon:

Wer sündigt handelt keineswegs gottesfürchtig, sondern erweist sich dann als Werkzeug Gottes Gegenspielers.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Mi 14. Dez 2011, 20:43

renato hat geschrieben: Wer Ehrfucht hat vor Gottes genialer Schöpfung, handelt doch auch dementsprechend, also verhält sich so, dass Gott erkennen kann, dass einem auch Ernst mit der Gottesfurcht ist.

Scardanelli plichtete ich bei, wo er sinngemäss äusserte, dass wer sündigt nicht im Licht wandelt. Und das ist unbestritten so, biblisch und logisch. Findest du nicht auch? :comeon:

Wer sündigt handelt keineswegs gottesfürchtig, sondern erweist sich dann als Werkzeug Gottes Gegenspielers.

Ehrfurcht vor der Schöpfung ist wichtig, aber nicht hinreichend, denn auch Gotthasser haben Ehrfurcht vor der Schöpfung, manche sogar so viel, dass sie Gaia anbeten. Jener Beitrag von Scardi war auch wirklich treffend. Und das mit dem Gegenspieler stimmt natürlich, nur glaubt Scardi nicht, dass es ihn gibt, den Gegenspieler. Hingegen nervt sich Scardi über die Gedanken zur Tageslosung. Jetzt aber ende lobgehudelt und zur Sache, Schätzchen. (Ein Filmtitel :lol: )
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Schoham » Mi 14. Dez 2011, 20:45

renato hat geschrieben:Wieso soll man sich vor Gott fürchten, wenn Gott doch Liebe ist und vollkommene Barmherzigkeit erweist. EHRFURCHT


Weil wir Ihn dadurch ehren - Ihn als HERRN an Er kennen...
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon renato » Mi 14. Dez 2011, 21:00

Schoham hat geschrieben:
renato hat geschrieben:Wieso soll man sich vor Gott fürchten, wenn Gott doch Liebe ist und vollkommene Barmherzigkeit erweist. EHRFURCHT


Weil wir Ihn dadurch ehren - Ihn als HERRN an Er kennen...



Wir ehren Gott wohl allein dadurch, dass wir auf seinen Sohn hören und ihm nachfolgen, uns also zu wahren Christen entwickeln und auch solche bleiben.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Di 20. Dez 2011, 11:18

Dies gelesen:
Bernhard hat geschrieben: Ein Aussätziger kam zu Jesus, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. Markus 1,40


Und das gedacht:
Das muss eine verfälschte Übersetzung sein.


Dann forschte ich in Luther 1912 und Luther 1545, in Schlachter 2000 und in Elberfelder 1982 aber dort stand ganz etwas ähnliches, nämlich dass der Aussätzige niederkniete, was nach allem, was ich in der Bibel sonst noch über Anbetung lese, nicht stimmen kann. Niederknien tut ein Sträfling vor dem Scharfrichter, bevor er enthauptet wird.

Die Parallelstellen in Matthäus (8.2) und Lukas (5.12) beschreiben das eher korrekt. Ich überlasse jedem selbst, das nachzulesen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon SunFox » Di 20. Dez 2011, 12:07

Gnu hat geschrieben:Dies gelesen:
Bernhard hat geschrieben: Ein Aussätziger kam zu Jesus, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: Willst du, so kannst du mich reinigen. Markus 1,40


Und das gedacht:
Das muss eine verfälschte Übersetzung sein.


Dann forschte ich in Luther 1912 und Luther 1545, in Schlachter 2000 und in Elberfelder 1982 aber dort stand ganz etwas ähnliches, nämlich dass der Aussätzige niederkniete, was nach allem, was ich in der Bibel sonst noch über Anbetung lese, nicht stimmen kann. Niederknien tut ein Sträfling vor dem Scharfrichter, bevor er enthauptet wird.

Die Parallelstellen in Matthäus (8.2) und Lukas (5.12) beschreiben das eher korrekt. Ich überlasse jedem selbst, das nachzulesen.


Warum verfälscht lieber Gnu?

Könnte es nicht sein, das der Aussätzige Jesus als den geweissagten Messias anerkannte, ja als den Sohn Gottes der für sein Volk kam um sie zu heilen?

Und es war schon im AT üblich die Knie vor dem Schöpfer zu beugen:

Psalm 95,6: "Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat."

Oder folgende Stelle:

Markus 10,17: "Und als er sich auf den Weg machte, lief einer herbei, kniete vor Jesus nieder und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, damit ich das ewige Leben ererbe?"

Es ist also kein Argument mit dem Scharfrichter, denn niederknien kann man auch zu anderen Anlässen! ;)

Und auch Petrus tat dieses vor dem HERRN bei seiner Heilung vom Tod:

Apostelgeschichte 9,40: "Und als Petrus sie alle hinausgetrieben hatte, kniete er nieder, betete und wandte sich zu dem Leichnam und sprach: Tabita, steh auf! Und sie schlug ihre Augen auf; und als sie Petrus sah, setzte sie sich auf."

Also warum nicht der Aussätzige?

Liebe Grüße von SunFox
Jésus revient bientôt! Jesus viene pronto! Brehvee Jayzeus voltarah! Иисус скоро придет! Yesu ana-kuja kari-buni sana! Yesu knee me…..Kgauld….O shim-knee-dah! Yesu zhai-lie! Yesu jelldee eye-gah! Si Haysus eye ma-lahh-pit nang dumating! Ha ana ahti seriahn! Jesus kommt bald!
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Di 20. Dez 2011, 15:44

SunFox hat geschrieben: Also warum nicht der Aussätzige?

Ich glaube es deshalb nicht, weil Lukas und Matthäus es anders berichten und weil der Aussätzige weder ein Katholik noch ein Evangelikaler gewesen sein konnte.

Das Beispiel mit Petrus greift daneben, weil sich Petrus nicht Jesus unterwerfen musste, sondern ihm bereits angehörte.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Fr 17. Feb 2012, 12:09

(Zitate aus dem Thread Tageslosung im Forum Bibel)

Bernhard hat geschrieben: Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN! Psalm 40,5

Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. 1.Korinther 15,19

Jesus Christus gibt mir nicht nur jetzt ein Leben das sich lohnt, der gibt mir die Gewissheit auf ein ewiges herrliches Leben in seinem vollkommenen Reich http://www.youtube.com/watch?v=isFEc3OVVLw


Scardanelli hat geschrieben:Was hat dein Kommentar mit den "elenden Menschen" aus dem Korintherbrief zu tun? Wenn man das Fragen darf?


Ich schliesse mich der Frage von Scardanelli an, jedoch nicht im heiligen Thread, sondern hier.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 13:23

Vielleicht um 7:30 morgens die Augen noch müde und anstatt "elendesten", "edelsten" gelesen.

Ansonsten verfolge ich hier mal auch wie es heut morgen denn gemeint war.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 13:35

Kann mir Einer die Stelle mit dem Kontext erklären ? Ich bekomm die nicht hin. Irgendwie ist dieser Zusatz ein Brocken.

Bis hier hin geht alles "18 so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren."

Aber dann der Schlusssatz .....

"Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen."

Irgendwie scheint es mir, das sich auch der Sinn der Zeile ändert, aufgrund mit welcher Betonung man es dort liest .?
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Fr 17. Feb 2012, 14:02

Nemo hat geschrieben:Kann mir Einer die Stelle mit dem Kontext erklären ? Ich bekomm die nicht hin. Irgendwie ist dieser Zusatz ein Brocken.

Bis hier hin geht alles "18 so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren."

Aber dann der Schlusssatz .....

"Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen."

Irgendwie scheint es mir, das sich auch der Sinn der Zeile ändert, aufgrund mit welcher Betonung man es dort liest .?


Paulus erlitt für seine Verkündigung des Evangeliums Verfolgung durch ungläubige Juden und durch Heiden, die um den Erwerb aus dem Verkauf ihrer Götzenbilder fürchteten (vergleiche den Aufstand in Ephesus). Dies nahm er um der Hoffnung auf Auferstehung willen in Kauf. Wenn jetzt dieser Teppich unter seinen Füssen weggezogen würde, so wäre nur noch das Elend der Verfolgung geblieben.


„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“

Paulus verkündigte das Ziel, durch ein geheiligtes Leben zur Erstauferstehung zu gelangen. Sein Fokus war auf das himmlische Jerusalem gerichtet, auf das Leben auf der neuen Erde, welches am Ende der Offenbarung Jesu Christi noch einmal klar vorhergesagt wird.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 14:15

Gnu hat geschrieben:
Nemo hat geschrieben:Kann mir Einer die Stelle mit dem Kontext erklären ? Ich bekomm die nicht hin. Irgendwie ist dieser Zusatz ein Brocken.

Bis hier hin geht alles "18 so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren."

Aber dann der Schlusssatz .....

"Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen."

Irgendwie scheint es mir, das sich auch der Sinn der Zeile ändert, aufgrund mit welcher Betonung man es dort liest .?


Paulus erlitt für seine Verkündigung des Evangeliums Verfolgung durch ungläubige Juden und durch Heiden, die um den Erwerb aus dem Verkauf ihrer Götzenbilder fürchteten (vergleiche den Aufstand in Ephesus). Dies nahm er um der Hoffnung auf Auferstehung willen in Kauf. Wenn jetzt dieser Teppich unter seinen Füssen weggezogen würde, so wäre nur noch das Elend der Verfolgung geblieben.


„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“

Paulus verkündigte das Ziel, durch ein geheiligtes Leben zur Erstauferstehung zu gelangen. Sein Fokus war auf das himmlische Jerusalem gerichtet, auf das Leben auf der neuen Erde, welches am Ende der Offenbarung Jesu Christi noch einmal klar vorhergesagt wird.

Das macht es mit dem Kontext für mich immer noch nicht verständlicher, aber danke für deine Ausführungen.
Oder mal andersrum versucht. Wie müsste das Hoffen auf Christum sein, damit das "elendesten" wegfällt ?
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon bigbird » Fr 17. Feb 2012, 15:59

"Elend" hat auch die Bedeutung von Gott-Ferne, von Getrennt-sein von Gott - Christus ist die Brücke zurück zu ihm!

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Scardanelli » Fr 17. Feb 2012, 16:24

Bernhards Kommentar widerspricht Paulus und du Bigbird, scheinst Paulus die Antwort geben zu wollen, die ihn erst in sein Elend getrieben hat.
Paulus meinte, dass die Hoffnung auf Christus in diesem Leben die Hoffenden elend mache.
Das steht da nunmal. Und Bernhard hat auf jedes Bibelwort nur seine einsilbigen Antworten. Der würde die vermutlich auch auf die Geschlechtsregister aus den Chroniken zum Besten geben.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon bigbird » Fr 17. Feb 2012, 16:29

Scardanelli hat geschrieben:Paulus meinte, dass die Hoffnung auf Christus in diesem Leben die Hoffenden elend mache.
Du verpasst ein Wort, Scardi, es heisst noch "nur" - wenn man "nur" in diesem Leben auf Christus hofft, es geht eben "auch" um die Ewigkeit, die Ewigkeit im Elend, in der Gottferne!

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Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 17:28

bigbird hat geschrieben:es heisst noch "nur" - wenn man "nur" in diesem Leben auf Christus hofft, es geht eben "auch" um die Ewigkeit, die Ewigkeit im Elend, in der Gottferne!

Vielleicht ist es sogar dieses "nur" oder "diesem" woran ich mein Verständnisproblem habe.
Denn es zeigt in dieser Zeile das einem anscheinend "mehrere" aber mindestens 2 Leben eigen sein können.
Aber realitätsbezogen sind wir jetzt in einem Leben, in unserem Leben was uns eigen ist.
Und dort ist auch nur alleinig und einzig der Momment wo die Entscheidung getroffen wird, auf Jesus zu hoffen.
Oder soll jetzt die Entscheidung getroffen werden, welche Entscheidung ich in Zukunft, also in dem zukünftigen Leben treffen werde ? :?: :roll: ich blick nicht mehr durch :roll: :?:
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 17:37

bigbird hat geschrieben:"Elend" hat auch die Bedeutung von Gott-Ferne, von Getrennt-sein von Gott - Christus ist die Brücke zurück zu ihm!
Das kann´s aber hier dann nicht sein:

„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“

Die Hoffnung auf Christus, wird ja nicht die Gottferne oder Gotttrennung mit sich bringen, sondern eher das Gegenteil.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 17:54

Es bleibt uns überhaupt nichts anderes übrig, als nur allein in diesem Leben auf Christus zu hoffen, da wir auch nur in diesem einen Leben sind.
"Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. 1.Korinther 15,19"

Dieser Satz sagt aus, das der Jenige der Hoffnung auf Christus setzt, in den Zustand des Elends versetzt wird, oder versetzt werden kann.

Mag vielleicht sogar stimmen, denn mit dieser Hoffnung oder Hoffnungsverkündung ist man nicht auf jedem Terrain wilkommen und das kann mancherorts elendig werden.
Naja, ob es dann das hier wird --- zitat Bernhard: "Jesus Christus gibt mir nicht nur jetzt ein Leben das sich lohnt, ..."
ist fraglich. Zumindest fraglich in dem Zusammenhang, ich setzt meine Hoffnung auf Christus und alles in diesem Leben wird gut, so wie es ja gerne beworben wird.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Evangelium Paulus » Fr 17. Feb 2012, 20:05

Grundsätzlich kämpft Paulus hier im 1.Korinther 15 ab Vers 12 gegen die Leugnung der Auferstehung der Toten. In diesem Kontext betrachtet ergibt Vers 19 + 20 durchaus einen Sinn:

19 Wenn wir nur für dieses Leben [unsere] Erwartung auf Christus ge[setz]t haben, sind wir [die] erbarmungswürdigsten [unter] allen Menschen. 20 Nun aber ist Christus aus [den] Toten auferweckt worden: [der] Erstling der [Ent]schlafenen!

Wenn wir unsere Hoffnung "nur für dieses Leben" auf einen Toten setzen würden und es keine Auferstehung gäbe, wären wir Gläubige erbärmlicher dran als alle anderen Menschen. Unser Mühen im Herrn wären vergeblich, ja wären eine Selbsttäuschung und würden keinen Sinn machen.

In Vers 20 lesen wir "nun aber" - Gott hat ihn aufweweckt und wir dürfen mit ihm triumpfieren! Christus ist nicht nur der Erstling der Reihe nach, sondern auch dem Grunde nach, weil durch Ihn die Auferstehung aller Toten erfolgt. Es kommt natürlich sofort der Einwand, dass schon andere auferweckt wurden (Sohn der Witwe zu Zarpat, Elisa den Sohn der Sunemiterin, Nain, Jairus Töchterlein, Lazarus usw.); wir sollten hier aber bedenken, dass sie nur das bisherige Leben fortsetzen konnten und auch wieder sterben mussten. Die Auferweckung, die Jesus erfuhr, war eine unvergängliche und wir werden Christus gleichgestaltet werden.

Auch in unseren Tagen finden wir Menschen, die gerne bereit sind, Jesus als einen besonderen Menschen mit grosser Empathie zu bezeichnen - nicht mehr, nicht weniger - diese Ansicht bekämpft Paulus nun (unter Brüdern (!) in seiner Gemeinde) meiner Ansicht nach in diesen Versen. Wir sollen unseren Blick nach oben richten und unsere Erwartungshaltung nicht zu sehr vom Leben hier auf Erden beeinflussen lassen. Es macht keinen Sinn, wenn wir nur zum Schein (vor der Welt) glauben würden.

An dieser Stelle sollten wir auch 1.Thessalonicher 4:13-18 in Erinnerung rufen: "Wir wollen euch aber, meine Brüder, betreffs der Entschlafenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht betrübt seid, so wie die übrigen, die keine Erwartung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus starb und auferstand, so wird auch Gott die Entschlafenen durch Jesus mit Ihm führen. Denn dies sagen wir euch als ein Wort des Herrn: Wir Lebenden, die wir bis zur Anwesenheit des Herrn übrigbleiben, werden die Entschlafenen keinesfalls überholen; denn der Herr Selbst wird mit dem Befehlsruf, mit der Stimme des Botenfürsten und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabsteigen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Darauf werden wir Lebenden, die wir übrigbleiben, zugleich mit ihnen zusammen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft und werden so allezeit mit dem Herrn zusammen sein. Daher sprecht einander zu mit diesen Worten!"

Liebe Grüsse in die Runde; EP
Zuletzt geändert von Evangelium Paulus am Fr 17. Feb 2012, 20:27, insgesamt 2-mal geändert.
Philipper 3:21der den Körper unserer Erniedrigung umwandlen wird, [um] dem Körper Seiner Herrlichkeit gleichgestaltet [zu werden], gemäß der Wirkungskraft, [die] ihn befähigt, auch sich das All unterzuordnen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 20:19

Könnte es dann sinngemäss so sein ?

"Hoffen wir allein (so) in diesem Leben auf Christus (das er nicht auferstanden sei), so sind wir die elendesten unter allen Menschen."
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Evangelium Paulus » Fr 17. Feb 2012, 20:24

Nemo hat geschrieben:Könnte es dann sinngemäss so sein ?

"Hoffen wir allein (so) in diesem Leben auf Christus (das er nicht auferstanden sei), so sind wir die elendesten unter allen Menschen."


... könnte man, glaube ich, so sagen :)
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Nemo » Fr 17. Feb 2012, 21:02

Oh ja ich glaub das kann es sein.

"in diesem Leben" kann so gemeint sein. "In dieser Art des Lebens, das es keine Auferstehung gäbe".

Dann passt es. Danke deiner Müh. :)

Naja zur heutigen Tageslosung "Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN! Psalm 40,5" ist der anschliessend gewählte Lehrtext nicht ganz so passend. Aber beschäftigend. :mrgreen:
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon bigbird » Sa 18. Feb 2012, 11:46

Nemo hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:"Elend" hat auch die Bedeutung von Gott-Ferne, von Getrennt-sein von Gott - Christus ist die Brücke zurück zu ihm!
Das kann´s aber hier dann nicht sein:

„Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendesten unter allen Menschen.“

Doch, das kann schon sein, es ist das Gleiche, was ich vorher erklärt habe. Nur dass anstatt das Wörtchen "nur" hier steht "allein"!

Will heissen, dass das Ganze eben AUCH auf die Ewigkeit ausgerichtet ist und nicht NUR oder ALLEIN) auf "dieses Leben".

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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Fr 17. Aug 2012, 07:49

Bernhard hat geschrieben: Ich staune über Gottes grosse Liebe, dass er als Schöpfer aller Dinge Mensch wurde um uns zu erlösen.

Das sagt sich so salopp, dass Gott Mensch wurde. Die Bibel lehrt aber, dass der Sohn Gottes Mensch wurde. Für Dreieinigkeitsgläubige ist das kein Problem. Nur kennt die Bibel lehrmässig auch keine Dreieinigkeit, man muss sie hineinlesen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Mi 10. Okt 2012, 13:44

Bernhard hat geschrieben: Mit Gottes Führung und Kraft will ich allen Menschen Gutes tun

Ein hehres und unerreichbares Ziel, denn dazu müsste Bernhard alle Menschen kennen und über unermesslichen Reichtum und sehr grosse Macht verfügen.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Schoham » Mi 10. Okt 2012, 18:20

Gnu hat geschrieben:
Bernhard hat geschrieben: Mit Gottes Führung und Kraft will ich allen Menschen Gutes tun

Ein hehres und unerreichbares Ziel, denn dazu müsste Bernhard alle Menschen kennen und über unermesslichen Reichtum und sehr grosse Macht verfügen.


Gutes tun...

...kann ein Blick, ein Händedruck, ein Wort, ein Glas Wasser und noch vieles sein.....
Es ist nicht schwer, immer und überall gutes zu tun - dort - wo man gerade ist...

Allen Menschen gutes tun: Jenen - denen wir begegnen - auf mancherlei Art und Weise.
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon Gnu » Mi 10. Okt 2012, 18:33

Schoham hat geschrieben: Gutes tun...

...kann ein Blick, ein Händedruck, ein Wort, ein Glas Wasser und noch vieles sein.....
Es ist nicht schwer, immer und überall gutes zu tun - dort - wo man gerade ist...

Allen Menschen gutes tun: Jenen - denen wir begegnen - auf mancherlei Art und Weise.

Latürnich, und so hat es Bernhard auch gemeint. Wenn man seine Worte aber wörtlich nimmt…

…dann ist Bernhard der allmächtige Sohn des Menschen. ;)
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Re: Die Tageslosung

Beitragvon elisa5 » Do 15. Nov 2012, 10:51

Diese Tageslosung " wohin sollen wir gehen.." hab ich auch im erf.de gelesen (Johannes 6,68-69
vom 15. Nov) Aber da kann man seinen Senf nicht mehr dazu abgeben. Deshalb versuche ich hier auf Menschen zu treffen, mit denen man darueber reden kann.
Also, was mich "stoert" oder eben auch nur sehr verwundert, an dieser Jesusrede zu seinen Juden: Er tut so, als ob WIR uns das aussuchen koennten. Glaubt an mich (ER- das Brot als Vergleich) und dann habt ihr ewiges Leben. Soll heissen, wir koennen in Ewigkeit bei GOtt weiterleben, und die Sehnsucht nach Ewigkeit wurde uns ohnehin schon ins Herz gelegt. KLingt doch super. ABER man darf sich auch dagegen entscheiden. So und jetzt kommts: Wer das tut, kann also NICHT IN EWIGKEIT BEI GOTT LEBEN???????
Ist das nicht ein krasser Widerspruch zum Evangelium, das doch eben gerade zu den Leuten kommt, die noch nicht glauben?? Also, wenn ich das ernst nehme, muss ich doch daraus schlussfolgern, dass alle alle alle Menschen irgendwann zu Gott kommen. Eben durch das Evangelium,das zu IHNEN kommt - und nicht andersrum.
Was meint ihr??

LG elisa5
Zuletzt geändert von bigbird am Do 15. Nov 2012, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bibelstelle eingefügt
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon alegna » Sa 17. Nov 2012, 10:40

elisa5
Also ich verstehe Deinen Gedankengang nicht so ganz. Ich meine auch, dass die Sehnsucht nach der Ewigkeit, wie Du es nennst, in unser Herz gelegt wurde, von Gott dem Vater. Aber das bedeutet nicht, dass ich automatisch die Ewigkeit bei Ihm verbringen werde, denn wie Du schreibst, ich kann mich dagegen entscheiden, tue ich das, habe ich die Ewigkeit mit dem Vater im Himmel nicht. Punkt aus! Der Same wude in uns angelegt, aber damit er spriessen kann, bedarf es einer bewussten Entscheidung dafür, sonst wird der Same nicht aufgehen und ich habe die Ewigkeit verloren.

lieber Gruss
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon elisa5 » Sa 17. Nov 2012, 18:16

Ja, so wie Du das schreibst sehe ich das auch. Aber dann kommt das Evangelium daher ( durch Jesus ; zu uns) und da steht doch dass es ZU ALLEN MENSCHEN KOMMT, also zu den Glaeubigen und den UNGLAEUBIGEN. das sieht man doch am Leben Jesu' persoenlich. Die UNGLAEUBIGEN liegen ihm doch mehr am Herzen, nur DIE kann er noch NEU fuer sich gewinnen, die anderen " hat er ja schon" - bei sich sozusagen, also auf seiner Seite. Aber die Unglaeubigen gilt es eben noch zu gewinnen und deshalb glaube ich dass eben kein Mensch auf Dauer ohne Gott leben kann, sondern dass zu jedem irgendwann das Evangelium kommt. Und einmal auf Gottes Seite, immer auf Gottes Seite, das hoffe ich zumindest....auch fuer mich....
LG elisa5
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Re: Austausch über die Gedanken z.Tageslosung

Beitragvon alegna » Sa 17. Nov 2012, 18:35

Logo kommt es zu jedem irgendwann, aber JA sagen muss trotzdem jeder für sich selber. Ich bin davon überzeugt, dass Jesus mehr als einmal anklopft bei einem Menschen, aber wenn dieser sich bis zu seinem Tode weigert JA zu sagen, nützt es nichts mehr, dann ist es vorbei ...... ich glaube nicht an eine Allversöhnung!

lieber Gruss
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