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Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

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Moderator: doro

Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon spiritsword » Sa 10. Apr 2010, 20:56

Hallo,
vor 4 Jahren wurde ich von neuem geboren, und ein wenig später mit dem Heiligen Geist getauft, wo ich darauf sofort in Sprachen betete.

Jetzt kam ich in eine Gemeinde, wo man mir sagte, das diese Dinge vom Teufel wären, es keine Taufe im Heiligen Geist gibt, und auch das Beten in Sprachen seit den Aposteln aufgehört hat.

Begründet wird dies mit 1.Korinther 13,10, wo es heißt, das alles mit dem Vollkommenen aufhört, und eben dieses Vollkommene das Neue Testament ist.
In diesem Abschnitt heißt es auch, das gewisse Dinge aufhören zu sein, weil wir dann eben dieses Vollkommene haben.

Die Liebe vergeht nimmer; seien es aber Prophezeiungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden
aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Denn wir erkennen stückweise, und wir prophezeien stückweise;
wenn aber das Vollkommene gekommen sein wird, so wird das, was stückweise ist, weggetan werden. Als ich ein Kind
war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindisch
war. Denn wir sehen jetzt durch einen Spiegel, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich
stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie auch ich erkannt worden bin. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung,
Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

1.Korinther 13,8-13, Elberf. Übersetzung


Man hört auf diesem Gebiet 2 Meinungen, die einen sagen, das gibt es nicht, und die anderen sagen, das gibt es (unter welchen auch ich gehöre)
Es gibt auch gute Auslegungen im Web zu finden, und die Argumente sind auch nachvollziehbar.

Wenn ich in Sprachen bete, merke ich, wie sich das Wort Gottes mir öffnet, und ich zu Jesus hingezogen werde. Es ist eine wundervolle Gabe, mit der ich Gott loben und preisen kann, für mich allein. Es ist mir aber immer bewusst, das die Liebe das Größte ist.

Natürlich ist mir auch bewusst, dass viel Unheil mit dieser Gabe geschehen ist. Gerade einige Pfingstler haben diese Sache so übertrieben, dass keine Liebe mehr erkennbar war, und haben damit 1. Korinther 13 nicht verinnerlicht.

Wie steht ihr dazu? Ich möchte aber nicht nur ein für-und wider, sondern es sollte auch auf Erfahrungen gegründet sein.

Vielen Dank. Jesus ist der HERR!
spiritsword
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Schoham » Sa 10. Apr 2010, 21:11

Ich bat Gott mehrmals um die Gabe der Zungenrede und erhielt sie nicht.
Als ich mein Leben Gott hingab, wusste ich, das ich von neuem geboren bin,
Seinen Heiligen Geist erhalten habe, denn Er schenkt mir Freude, Jesus Christus zu verherrlichen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Sa 10. Apr 2010, 21:17

spiritsword hat geschrieben:Wenn ich in Sprachen bete, merke ich, wie sich das Wort Gottes mir öffnet, und ich zu Jesus hingezogen werde. Es ist eine wundervolle Gabe, mit der ich Gott loben und preisen kann, für mich allein. Es ist mir aber immer bewusst, das die Liebe das Größte ist.


Du wirst auch hier wieder zwei Meinungen hören, ich ermutige Dich, wenn Du etwas geschenkt bekommen hast verwirf es nicht weil die Menschen sich nicht einig sind darüber. Wer Gott in neuen Zungen lobt der weiss wem sein Herz dient und er weiss auch wer Ihm den Mund füllt.

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Reginald 32 » Sa 10. Apr 2010, 21:22

[spiritsword schreibt:
vor 4 Jahren wurde ich von neuem geboren, und ein wenig später mit dem Heiligen Geist getauft, wo ich darauf sofort in Sprachen betete
.

Hallo, spiritsword.
Ich habe schon mehrmals miterlebt, wie die "Sprachengabe" in unterschiedlichen Gemeinden praktiziert wurde. Ich selbst bitte aber jetzt nicht um diese Gabe, weil ich sie z.Zt. nicht anwenden kann. Alle Menschen in meiner Umgebung sprechen deutsch. Und mein englisch reicht auch aus Du schreibst nun
Wenn ich in Sprachen bete, merke ich, wie sich das Wort Gottes mir öffnet, und ich zu Jesus hingezogen werde. Es ist eine wundervolle Gabe, mit der ich Gott loben und preisen kann, für mich allein. Es ist mir aber immer bewusst, das die Liebe das Größte ist.

Natürlich ist mir auch bewusst, dass viel Unheil mit dieser Gabe geschehen ist. Gerade einige Pfingstler haben diese Sache so übertrieben, dass keine Liebe mehr erkennbar war, und haben damit 1. Korinther 13 nicht verinnerlicht.

Wie steht ihr dazu? Ich möchte aber nicht nur ein für-und wider, sondern es sollte auch auf Erfahrungen gegründet sein.

.

Welche Sprache sprichst Du denn. Wem nützt die Verkündigung des Evangeliums in der von Dir gesprochenen Sprache.
Würde mich sehr interessieren.

Liebe Grüsse von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Sa 10. Apr 2010, 21:54

Ich bin überzeugt, dass es die Taufe im Heiligen Geist heute noch gibt, dass aber die meisten Gemeinden, die sie forcieren, damit ein esoterisches Einweihungsritual praktizieren, welches zum Empfang eines falschen Geistes führt. Ob die Gabe des Betens in Sprachen vom Heiligen Geist oder von einem Lügengeist kommt, kannst du prüfen lassen, indem du sie in Gegenwart eines Menschen ausübst, der die Sprache versteht und dir sagen kann, was du gesprochen hast. Schöne Gefühle kann dir auch der Lügengeist vermitteln. Selbst kannst du dich prüfen anhand der Gebote in der Bibel 2. Mose 20:1-17. Kannst du ehrlich mit Johannes sagen: „Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“?

Ich habe die Gabe des Redens in einer fremden Sprache auch bekommen und eine Zeitlang für mich allein praktiziert. Sie hat mich aber in der Heiligung nicht weiter gebracht, so dass ich sie aufs Eis legte, bis ich sie geprüft habe. Ich hörte nämlich, dass man sich selbst in dieser Sprache verfluchen kann, denn man versteht ja wirklich nicht, was man da sagt. Solange ich also nicht sicher bin, was dieser Geist in mir da sagt, lasse ich ihn lieber ruhen.
Zuletzt geändert von Gnu am Sa 10. Apr 2010, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » Sa 10. Apr 2010, 21:55

spiritsword hat geschrieben:
Wie steht ihr dazu? Ich möchte aber nicht nur ein für-und wider, sondern es sollte auch auf Erfahrungen gegründet sein.

Vielen Dank. Jesus ist der HERR!



Hallo Spiritsword noch eine klein Ergänzung.

Ich finde es gut das Du siehst das es auch Auswüchse annehmen kann und auch Menschliches reinkommen kann. Zum Teil gibt es da echt krasse Beispiele das aber eher mit der schwäche der Menschen zu tun hat aber wenn wir mal das Wort anschauen:

1 Kor14.2 Denn der mit der Zunge redet, der redet nicht den Menschen, sondern GOtt.

Ist doch toll das Gott auch solche Möglichkeiten von Austausch schenken kann.

Paulus meinet man solle nach den höheren Gnadengaben streben aber wenn man die vielleicht nicht hat, so kann man doch glücklich sein über das was man bekommt von Gott. Wenn aber Deine Gemeinde es nicht wünscht dann ist ja klar was Du tun sollst wenn Du in der Liebe wandelst. Da es in Deiner Gemeinde ja auch keine Ausleger gibt wenn sie es generell ablehnen, dann ergäbe es auch keinen Sinn wenn Du diese Gabe dort anwenden würdest.

4 Wer mit Zungen redet, der bessert sich selbst;

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Eirene » Sa 10. Apr 2010, 22:02

spiritsword hat geschrieben:Wenn ich in Sprachen bete, merke ich, wie sich das Wort Gottes mir öffnet, und ich zu Jesus hingezogen werde. Es ist eine wundervolle Gabe, mit der ich Gott loben und preisen kann, für mich allein. Es ist mir aber immer bewusst, das die Liebe das Größte ist. wie steht ihr dazu? Ich möchte aber nicht nur ein für-und wider, sondern es sollte auch auf Erfahrungen gegründet sein.

Beten im Hl. Geist ist ein grossartiges Geschenk Gottes - eine wunderbare Geistes Gabe.
Es überrascht immer wieder, wie Menschen in demütigender und andächtiger Stille plötzlich in fremder Sprache beginnen zu reden oder sogar zu singen. Paulus bestätigt die Praxis der Zungenrede, warnt jedoch ♦davor, die Zungenrede NUR in der Gemeinschaft anzuwenden, wenn jemand anwesend und begabt ist, die Sprache zu übersetzen resp. auszulegen.
Die Auslegung vollzieht sich meist - in der Regel - durch eine andere Person. Der Auslegende hört die Sprache der Zungenrede und empfängt von Gott die Auslegung als eine Offenbarung. Es handelt sich dabei meist um eine Prophetie. Auch die Fähigkeit die Zungenrede auszulegen gehört gemäss NT zu den Gaben des Hl. Geistes.
Mit den Geistes Gaben begnadet zu sein, sind wertvolle Gotteserfahrungen und für jeden Menschen, die diese Gaben als solche erkennen, setzen sie bestimmt ehrfurchtsvoll und hingebungsvoll ein. Persönlich habe ich die Zungenrede bei Heilungsgottesdiensten vernommen. Als ich dies das erste Mal miterlebte, schienen alle Menschen tatsächlich erfüllt vom Heiligen Geiste - es ist ein Erlebnis, das kaum in Worte gefasst werden kann. Was Paulus im NT aussagte, bestätigte sich wirklich, denn es war unter den vielen Menschen einer mit der Begabung der Auslegung gesegnet und die Zungenrede übersetzte. Der die Prophetie verkündete schien geistig verklärt zu sein, die Menschen um ihn sehr ergriffen und in Andacht versunken und mit göttlicher Liebe erfüllt.
Daher bewundere ich Menschen, die die Gaben der Zungenrede als Geschenk annehmen und es praktizieren - das Wort Gottes ist lebendig darin und die Liebe Gottes wahrlich spürbar. Nutze diese Gabe, denn sie wird sich weiter entwickeln - ich kenne Menschen, die zaghaft und mit scheu damit umgingen, jedoch als sie erkannten, dass es eine Geistesgabe ist, öffneten sie ihr Herz und es geschehen wirklich wunderbare Dinge, die jedoch meist im Verborgenen bleiben, denn damit "hausiert" niemand. Es braucht auch Mut, in einer Gemeinschaft in Sprache zu reden, denn die Auslegung ist den Betroffenden verborgen und sie sind selber überrascht, wenn jemand vor Ort ist, diese auszulegen.
Meiner Erfahrung nach ist es zur Weiterentwicklung der Gabe der Zungenrede wichtig, Menschen anzusprechen, die die Gabe der Auslegung verstehen, denn der Mensch ist doch neugierig zu erfahren, was Gott mitteilen möchte Dir und wer weiss auch Deinen Mitmenschen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » So 11. Apr 2010, 10:05

Gnu hat geschrieben:

Ich hörte nämlich, dass man sich selbst in dieser Sprache verfluchen kann, denn man versteht ja wirklich nicht, was man da sagt. Solange ich also nicht sicher bin, was dieser Geist in mir da sagt, lasse ich ihn lieber ruhen.


Das ist unmöglich. Solche Behauptungen kommen immer aus der Ecke, die jegliche Gaben ablehnen und ein christliches "Leben" haben, das nur in formalen Austausch über die Bibel und pharisäischer Richterei besteht.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » So 11. Apr 2010, 10:09

Ich persönlich habe mit meiner Sprachengabe nur gute Erfahrungen gemacht. Die Auslegungen waren entweder für den Gebetskreis oder für mich immer sehr aufbauend.
Jetzt bete ich allerdings weniger in Sprachen, da ein Ausleger fehlt.
Also, jeder, der in Sprachen redet, lasst es euch nicht vermiesen!
Schön ist ja auch immer der Sprachengesang.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 11:13

jes_25913 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:

Ich hörte nämlich, dass man sich selbst in dieser Sprache verfluchen kann, denn man versteht ja wirklich nicht, was man da sagt. Solange ich also nicht sicher bin, was dieser Geist in mir da sagt, lasse ich ihn lieber ruhen.


Das ist unmöglich. Solche Behauptungen kommen immer aus der Ecke, die jegliche Gaben ablehnen und ein christliches "Leben" haben, das nur in formalen Austausch über die Bibel und pharisäischer Richterei besteht.


Was ist unmöglich ?
Ich habe etliche Hinweise darauf gefunden, dass eine Zungensprache bisweilen dämonisch inspiriert war. Und Du glaubst doch nicht im ernst, dass Menschen, die in der Seelsorge damit zu tun hatten, irgendetwas nicht berücksichtigen vor lauter pharisäerhafter buchstabenhörigkeit ?

Ich muß statt dessen annehmen, dass Du bei Gaben und Esoterik im allgemeinen jegliche Unterscheidung ablehnst, dass es von oben und von unten kommen klann.

Ich finde gut, dass Gnu sich bemüht, dazwischen zu entscheiden. Anders wären wir Christen alle der Gefahr des Überrollens durch die okkulte Welle ausgesetzt.
Gnu brachte das Beispiel einer Missionsstation, wo sich zumindest später anscheinend Gaben mit schamanischen "Gaben" mischten. So kann dann ein christlicher Aufbruch in einer Missionsstation satanisch unterwandert werden.

Diejenigen, die die Zungensprache haben, brauchen sich das nicht vermiesen lassen dadurch.

Der Ausleger muß aber auch auf sich acht geben. Wenn er zu sehr in seinem Leben für alles was er tut auf Anweisungen Gottes wartet, dann kann auch etrwas falsch laufen.


lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Naqual » So 11. Apr 2010, 11:45

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:
Ich hörte nämlich, dass man sich selbst in dieser Sprache verfluchen kann, denn man versteht ja wirklich nicht, was man da sagt. Solange ich also nicht sicher bin, was dieser Geist in mir da sagt, lasse ich ihn lieber ruhen.


Das ist unmöglich. Solche Behauptungen kommen immer aus der Ecke, die jegliche Gaben ablehnen und ein christliches "Leben" haben, das nur in formalen Austausch über die Bibel und pharisäischer Richterei besteht.


Ich habe etliche Hinweise darauf gefunden, dass eine Zungensprache bisweilen dämonisch inspiriert war.

Ich finde gut, dass Gnu sich bemüht, dazwischen zu entscheiden. Anders wären wir Christen alle der Gefahr des Überrollens durch die okkulte Welle ausgesetzt.

Diejenigen, die die Zungensprache haben, brauchen sich das nicht vermiesen lassen dadurch.


Die Aussage Gnus war, dass er Zungenrede grundsätzlich ablehnt, da im Unverstandenen geflucht werden könne unbemerkt.

Das ist der Punkt, bei dem Gnu eben nicht unterscheidet, wie Du ihm unterstellst.

Jes ging nun darauf ein, in dem er darauf hinwies, dass SOLCHE Aussagen typischerweise nur von Leuten kommen, die die Charismatischen Gaben ablehnen.
Das ist sicher nicht ganz verkehrt.

Allerdings wo ist nun Deine Hilfestellung?: Du sagst, man solle sich das Zungenreden nicht vermiesen lassen, andererseits könne man aber genausogut aus Dämonen Zungenreden. Das ist nicht gerade beruhigend.
Theoretisch kannst Du zwar danach in der Bibel nachlesen, ob der Dämon Unbiblisches sagte, aber das ja erst hinterher. Vorher wärst Du nun einem Dämon quasi ausgeliefert. Abgesehen davon, dass die Zungenrede ja nicht bloß über biblische Passagen geht, oder zur Aufgabe hätte, bereits Geschriebenes zu wiederholen.

Wenn benötigt der Zungenredner ein Kriterium, das ihm DIREKT in der Situation zur Hand geht und ihm hilft!
Und da gibt es eins: Der Geist dahinter entspricht intensiv der Liebe Gottes und die Einheit in allem. Und das ist unmittelbar erfahrbar.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 12:36

Und da gibt es eins: Der Geist dahinter entspricht intensiv der Liebe Gottes und die Einheit in allem. Und das ist unmittelbar erfahrbar.


Dagegen sage ich in unserem Hauskreis auch nichts.

Aber um zu verstehen, dass bisweilen positive Gefühle täuschbar sind, in Kurzfassung ein Beispiel davon:
Ein christliches Ehepaar hatte dämonische Angriffe in ihrer Wohnung. Die sind ja deutlich als negativ wahrnehmar. Ein potentieller Nachmieter war entzückt von der "positiven Ausstrahlung" dieser Wohnung. Dessen Wahrnehmung war durch Spiritismus so.

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Naqual » So 11. Apr 2010, 12:49

onThePath hat geschrieben:
Und da gibt es eins: Der Geist dahinter entspricht intensiv der Liebe Gottes und die Einheit in allem. Und das ist unmittelbar erfahrbar.


Dagegen sage ich in unserem Hauskreis auch nichts.

Aber um zu verstehen, dass bisweilen positive Gefühle täuschbar sind,


Die Liebe Gottes ist kein Gefühl. In der Liebe kann man leiden wie sich freuen. Die Liebe Gottes ist, sehr technisch ausgedrückt: vor allem die Absicht des Annehmens wie der andere ist, das Gute wollen für den anderen, das intensiv Verbindende mit dem anderen. Dieses kann so intensiv von Gott kommend "wahrgenommen" (nicht gefühlt", wenn auch Gefühle verbunden sind) werden, dass diese Liebe mit dem Selbst verschmilzt und man selbst diese Liebe zu anderen ist. Die umfassende völlige Akzeptanz Gottes erfüllt einen so, dass man selbst nur in diesen "Absichten" ist.
Die Liebe Gottes ist insofern, auch wenn weniger intensiv wahrgenommen, mehr als nur ein "Wohlfühlen" (das mit der Akzeptanz verbunden ist).
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 12:54

Die Zungenredner, die ich bisher in christlichen Kreisen erlebt habe, waren jedenfalls teuflischen Ursprungs. Dessen bin ich mir gewiss! Denn ihr "Zungengebet" war eigentlich meistens nur ein unverständliches Gebrabbel oder ne ganz komische Sprache, die mir wie ne Zaubersprache vorgekommen ist. Diese Ergüsse waren dann auch immer von zischenden Lauten, was mich an Schlangen erinnert hat und unkontrollierten Zuckungen und Verrenkungen, begleitet. Die Einen haben auch noch so mit den Augen gerollt, ähnlich einem Epileptiker oder eben Besessenen. Jedenfalls waren die ganz sicher nicht mehr bei Verstand, noch hatten die ihren Körper unter Kontrolle. Einfach abartig war das!

Ob die Zungenrede göttlichen Ursprungs noch existiert, weiss ich nicht. Jedenfalls könnte ich es nicht bezeugen.

p.s: was mir jeweils auch noch aufgefallen war: die Stimmen der "Sprachrohre" waren völlig verändert, so als würde eine fremde Wesenheit durch sie durchsprechen. Nach diesen "Ueberschattungen" waren sie jeweils völlig erschöpft und machten einen extrem beduselten Eindruck.

Selbstverständlich habe ich mich nicht alleine auf diese sonderlichen Auswirkungen verlassen,sondern umso aufmerksamer die begleitende Predigt verfolgt. Was da erzählt worden ist, war jeweils genauso irre verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen, dass diese sonderbaren Manifestationen um mich herum, genau dazu gepasst haben.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » So 11. Apr 2010, 13:22

heuschrecke hat geschrieben:Die Zungenredner, die ich bisher in christlichen Kreisen erlebt habe, waren jedenfalls teuflischen Ursprungs. Dessen bin ich mir gewiss! Denn ihr "Zungengebet" war eigentlich meistens nur ein unverständliches Gebrabbel oder ne ganz komische Sprache, die mir wie ne Zaubersprache vorgekommen ist. Diese Ergüsse waren dann auch immer von zischenden Lauten, was mich an Schlangen erinnert hat und unkontrollierten Zuckungen und Verrenkungen, begleitet. Die Einen haben auch noch so mit den Augen gerollt, ähnlich einem Epileptiker oder eben Besessenen. Jedenfalls waren die ganz sicher nicht mehr bei Verstand, noch hatten die ihren Körper unter Kontrolle. Einfach abartig war das!

Ob die Zungenrede göttlichen Ursprungs noch existiert, weiss ich nicht. Jedenfalls könnte ich es nicht bezeugen.

p.s: was mir jeweils auch noch aufgefallen war: die Stimmen der "Sprachrohre" waren völlig verändert, so als würde eine fremde Wesenheit durch sie durchsprechen. Nach diesen "Ueberschattungen" waren sie jeweils völlig erschöpft und machten einen extrem beduselten Eindruck.

Selbstverständlich habe ich mich nicht alleine auf diese sonderlichen Auswirkungen verlassen,sondern umso aufmerksamer die begleitende Predigt verfolgt. Was da erzählt worden ist, war jeweils genauso irre verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen, dass diese sonderbaren Manifestationen um mich herum, genau dazu gepasst haben.


Liebe Heuschrecke,
also solche Zungenredner, wie Du sie hier schilderst, habe ich persönlich nicht kennengelernt. Die Zungenredner, die ich kenne, waren weder geistesabwesend, noch rollten sie die Augen, noch gab es irgendwelche Zuckungen oder gar zischenende Laute oder etwas, das man denken könnte, es würde ein anderer Geist durch sie sprechen. Nein, obwohl es unverständlich ist, und auch keine Menschensprache sein muss, läuft das ganz natürlich, harmonisch, ästhetisch schön ab. Besonders der Zugengesang, wo jeder nach seiner eigenen Melodie und in seiner Sprache singt, klingt echt himmlisch, da erstaunlicherweise trotzdem alles harmonisch zusammenklingt.

LG,
jes
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 14:25

Hallo Jes

Nun ja, in esoterischen Kreisen hab' ich solche Orgien auch nie erlebt. Dort hüllte sich der Teufel in sehr ästhetische sanfte Ausdrucksformen und künstlerisch anmutende Gaben. Da gab's Leute, die plötzlich die harmonischsten Bilder malen oder hochphilosophische Gedichte schreiben konnten. Komischerweise standen die aber alle mit "Engeln" und "geistigen Führern" in Kontakt und waren somit auch nix Anderes als Werkzeug für fremde Wesen. :roll: Die "geistigen Freunde und Meister" gaben ihnen auch geistige Botschaften und "spirituelle Musik/Lieder" durch. Die sanfte Verführung ist meiner Ansicht nach, viel perfider und gefährlicher. Dass Esoteriker deshalb lange oder gar nicht aufwachen ,wundert mich nicht so sehr. Allerdings kann ich es nicht fassen ,dass die Christen bei Solchem entartetem unsittlichem, offensichtlich teuflischem Gebahren,in ihren eigenen Kirchen nichts merken. Wie komatös muss man da sein? Ich hätte filmen müssen,was ich erlebt hatte. An einem andern Anlass, dem ich beigewohnt hatte, sind die sogar reihenweise rückwarts umgefallen und haben geschrien, gestöhnt, gebrüllt und gequietscht. Es war schlimmer als in einem Irrenhaus! Aber nein, diese Leute waren überzeugt davon, dass sie der heilige Geist ergriffen hätte. Dieser GEist ist übrigens vom Prediger durch Anhauchen und dem Ausspruch "Fire fall" (das Feuer des Geistes soll über euch kommen) übertragen worden. Ich konnte Gott sei Dank, nüchtern bleiben und deshalb die ganzen Vorgänge genaustens beobachten. Der amerikanische Prediger wirkte auf mich wie ein wandelnder fremdgesteuerter Toter. Ich nahm eine eisige Kälte und aggressive schneidende Energie wahr. Keiner von den Taumelnden und sich am Boden Wälzenden hat gesehen ,was ich ausserdem gesehen habe: unglaublich, aber wahr: er formte seine Finger während seinen Beschwörungen zu einem Satanszeichen. Letztens hab' ich ne Dokumentation über indische Gurus und ihre Anhänger gesehen. Das Verhalten der völlig ergebenen Anhänger und das GEbahren der Gurus war identisch mit dem Geschehen in jenen christlichen Versammlungen. Manchmal reichte eine Geste oder ein Blick des Gurus und die sind in Trance und Verzückung gefallen. Durch rhythmische Musik und/oder tantrische Uebungen drehten die dann voll ab, exakt genau so wie die Auswirkungen von den angeblich "Heilig-Geist-GEsalbten" Christen. Es wurde in dem Film auch gesagt, dass Viele bis inden Wahnsinn getrieben würden und NOtfallpsyhciater bei diesen Kursen und Versammluungen bereit stehen würen.

Liebe Grüsse
heuschrecke
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 15:08

p.s. Auch von Christen ist mir bekannt, dass sie durch diese Salbungen in der Psychi gelandet sind.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Naqual » So 11. Apr 2010, 15:22

Hi Heuschrecke,

es gibt eine tiefe Ergriffenheit von Gott, die auch sich auch in "Gaben" äußern kann.
Aber wie alles kann auch das Richtige und Gute pervertiert und ins Gegenteil verwandelt werden.

Zwei Beispiele:
So kann das Zungenbeten auch Gestammel des Wünschenden sein
so kann man auch Gruppenhypnotische Sitzungen machen, in dem die Vorerwartung als Phantasie nur konkreter vorgestellt wird.

Bei Berichten, bei denen die Leute reihenweise umfallen (und der "Macher" irritiert schaut, wenn mal einer nicht umkippt), um sich schlagen, Augen verdrehen etc. da sprechen die Umstände eigentlich für sich.
Es sind künstlich erzeugte Zustände die Psychiater als "Hysterie" bezeichnen würden. Eine Überladung emotionaler Beschaffenheit mit Kontrollverlust. Und das letzte stimmt mich skeptisch.

Nehme mal an, dass OTP noch weitere Möglichkeiten in den Raum stellt, die nicht weiter erahnt werden brauchen. (Dämonen, Channeling, etc.)

Trotzdem gibt es auch genügend Gläubige, die die positiven Seiten der Ergriffenheit von Gott spirituell erfahren haben.

Es gibt übrigens noch ein Kennzeichen:
Wer im realen Leben klar kommt, der kann dies auch, wenn "Übernatürliches" eine Rolle spielt. Manche scheinen auch zu fliehen vor der Wirklichkeit. All dies ist nicht im Sinne Gottes.
Also wer Probleme in seinem Leben hat, und merkt, wie schwer ihn dies belastet, oder wer bereits Psychopharmaka nehmen muss, ist gut beraten, das "Übernatürliche" ganz zu meiden. Selbst wenn es sich anbietet.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 15:46

Hallo Naqual

Weisst Du, ich habe noch Anderes erlebt, was nicht mehr mit Hysterie erklärt werden kann. Aber ich kenne ja Deine Meinung darüber und deshalb erspare ich mir eine weitere Diskussion über dieses Thema.

Gruss
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Johncom » So 11. Apr 2010, 17:13

Naqual hat geschrieben:Es gibt übrigens noch ein Kennzeichen:
Wer im realen Leben klar kommt, der kann dies auch, wenn "Übernatürliches" eine Rolle spielt. Manche scheinen auch zu fliehen vor der Wirklichkeit. All dies ist nicht im Sinne Gottes.
Also wer Probleme in seinem Leben hat, und merkt, wie schwer ihn dies belastet, oder wer bereits Psychopharmaka nehmen muss, ist gut beraten, das "Übernatürliche" ganz zu meiden. Selbst wenn es sich anbietet.


Das möcht ich gern unterstreichen: Im realen Leben klar kommen, im 'natürlichen Leben', denn alles sogenannte Übernatürliche ist nichts viel anderes als das Natürliche. ( Was wir heute ganz natürlich machen wie z.B. Bücher lesen oder uns im Internet bewegen, das wäre vor einiger Zeit noch als Übernatürliches beurteilt worden. Schon die Fähigkeit, lesen zu können war nur einer Minderheit möglich. )

Wichtig ist es immer, im realen Leben klarzukommen. Mit der Umwelt in Harmonie zu sein, sonst wird sich diese Diskrepanz ganz von selbst auf jede übernatürliche Begegnung übertragen. Die ganz kleinen Dinge sind zu bewältigen. Naqual sagt, vor der Wirklichkeit zu fliehen ist nicht im Sinne Gottes. Wenn man aber sein tiefsitzendes Problem hat mit der Wirklichkeit, und es nicht lösen lösen will oder kann, dann wird man es auch 'mitnehmen' in die religiöse Praxis. Auch beim Bibelstudium wird man zunächst die spaltenden Aussagen bekräftigen: Teufel, Dämonen ..... ganz so wie man das reale Leben gewohnt ist, wahr-zunehmen.

Zu Zungenbeten kann ich nichts kompetentes sagen ausser dass wir 2 mal eine charismatische Gemeinde besucht haben. Diese Gebetsform war dort nicht Standart aber erlaubt, sozusagen. Es war nicht so imponierend, auch die Atmosphäre eher oberflächlich.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » So 11. Apr 2010, 17:21

heuschrecke hat geschrieben:Hallo Jes

Nun ja, in esoterischen Kreisen hab' ich solche Orgien auch nie erlebt. Dort hüllte sich der Teufel in sehr ästhetische sanfte Ausdrucksformen und künstlerisch anmutende Gaben. Da gab's Leute, die plötzlich die harmonischsten Bilder malen oder hochphilosophische Gedichte schreiben konnten. Komischerweise standen die aber alle mit "Engeln" und "geistigen Führern" in Kontakt und waren somit auch nix Anderes als Werkzeug für fremde Wesen...


Hallo Heuschrecke,
ich kann mir nur vorstellen, dass Du mein posting in die falsche Kehle bekommen hast, da mir gleich wieder OTP unterstellte offen für alles Esoterische zu sein.

Also, das, was ich beschrieben habe, hat absolut nichts mit dem zu tun, was Du geschildert hast.
Diese, meine Erfahrungen, begannen, als die charismatische Bewegung auch in der DDR aufbrach. Die Pfingsbewegung selbst war in der DDR verboten. Da hatte ich keine Erfahrung. Esoterik war zu der Zeit auch noch unbekannt in der DDR.

Und, wie gesagt, die Erfahrungen, die ich da machte, waren durchweg positiv. Also dem Heil dienlich und nicht zerrüttend.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon jes_25913 » So 11. Apr 2010, 17:29

Johncom hat geschrieben:
Naqual hat geschrieben:Es gibt übrigens noch ein Kennzeichen:
Wer im realen Leben klar kommt, der kann dies auch, wenn "Übernatürliches" eine Rolle spielt. Manche scheinen auch zu fliehen vor der Wirklichkeit. All dies ist nicht im Sinne Gottes.
Also wer Probleme in seinem Leben hat, und merkt, wie schwer ihn dies belastet, oder wer bereits Psychopharmaka nehmen muss, ist gut beraten, das "Übernatürliche" ganz zu meiden. Selbst wenn es sich anbietet.


Das möcht ich gern unterstreichen: Im realen Leben klar kommen, im 'natürlichen Leben', denn alles sogenannte Übernatürliche ist nichts viel anderes als das Natürliche. ( Was wir heute ganz natürlich machen wie z.B. Bücher lesen oder uns im Internet bewegen, das wäre vor einiger Zeit noch als Übernatürliches beurteilt worden. Schon die Fähigkeit, lesen zu können war nur einer Minderheit möglich. )

Wichtig ist es immer, im realen Leben klarzukommen. Mit der Umwelt in Harmonie zu sein, sonst wird sich diese Diskrepanz ganz von selbst auf jede übernatürliche Begegnung übertragen. Die ganz kleinen Dinge sind zu bewältigen. Naqual sagt, vor der Wirklichkeit zu fliehen ist nicht im Sinne Gottes. Wenn man aber sein tiefsitzendes Problem hat mit der Wirklichkeit, und es nicht lösen lösen will oder kann, dann wird man es auch 'mitnehmen' in die religiöse Praxis. Auch beim Bibelstudium wird man zunächst die spaltenden Aussagen bekräftigen: Teufel, Dämonen ..... ganz so wie man das reale Leben gewohnt ist, wahr-zunehmen.



Dem kann ich mich ebenfalls voll und ganz anschließen. Die Gefahren kommen gerade aus einer falschen religiösen Gesinnung. Wahre Religion, wahres Christentum macht alltaugstauglich, macht stark die Probleme in dieser Welt zu bewältigen.
Wer dann jenseitsflüchtig ist, keine Selbsterkenntnis hat (also nicht weiß, welche Mächte in ihm wohnen, mit dem machen dann die Mächte was sie wollen), da kommen dann negative Manifestationen zum Vorschein. Besonders auch, wenn man das Göttliche von Außen erwartet, anstatt auf die innere Kraft zu vertrauen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Leuchte » So 11. Apr 2010, 18:17

Wie es aussieht, gibt es einige hier, die das Sprachenreden praktizieren. Es wurde gesagt, dass das Gesprochene von einem Ausleger verständlich gemacht werden kann. Meine Frage ist, wo/wie kann man diese Sprache lernen, um verstehen zu können, was ein anderer gesprochen hat? Gibs dafür bei Charismatiker spezielle Wörterbücher samt Grammatiken? Falls dies eine konkrette Sprache ist, könnte man sie theoretisch aufs Papier bringen, damit auch ein Nichtverständiger verstehen kann, was gesagt wurde, oder? Denn sonst, wie kann ich wissen, ob der Übersetzer nicht was ausgedacht hat, sondern die Worten tatsächlich richtig übersetzt hat? :roll:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 19:14

Die "geistigen Freunde und Meister" gaben ihnen auch geistige Botschaften und "spirituelle Musik/Lieder" durch. Die sanfte Verführung ist meiner Ansicht nach, viel perfider und gefährlicher. Dass Esoteriker deshalb lange oder gar nicht aufwachen ,wundert mich nicht so sehr. Allerdings kann ich es nicht fassen ,dass die Christen bei Solchem entartetem unsittlichem, offensichtlich teuflischem Gebahren,in ihren eigenen Kirchen nichts merken. Wie komatös muss man da sein?


Hallo, heupferdchen (ein netterer Ausdruck als ..schrecke )

Ich sehe das genauso wie Du, Satan kommt nicht immer mit Gestank oder Pferdefuß, sonst könnte er Niemand verführen. :mrgreen:
Und es unterliegt auch einem zeitlichen Wandel, welche Tricks er anwendet, eben die, mit denen er gegenwärtig am besten die Menschen reinlegen kann.

Es sind künstlich erzeugte Zustände die Psychiater als "Hysterie" bezeichnen würden. Eine Überladung emotionaler Beschaffenheit mit Kontrollverlust. Und das letzte stimmt mich skeptisch.
Nehme mal an, dass OTP noch weitere Möglichkeiten in den Raum stellt, die nicht weiter erahnt werden brauchen. (Dämonen, Channeling, etc.)


Naqual, ich ziehe die gesamte Palette der Möglichkeiten in Erwägung.

lg, oTp
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 19:16

Nun ich sehe es anders. Für mich sind Leute, welche Alles verpsychologisieren die wahren Realitätsflüchtigen und Verdränger. Denn es sind genau diese, welche auch sonst das Böse auf der Welt dauernd relativieren, also das ganze Ausmass der realen Grausamkeiten nicht sehen wollen/können.

Denn wenn ich z.B höre oder lese, dass sich unsere Gesellschaft enorm weiterentwickelt hätte und dass diese Greuel der Nazizeit sich mit dem Tod Hitlers erledigt hätten und sowas heute nicht mehr möglich wäre, da bekomme ich einen
Lachkrampf. Denn genau ihr, die ihr hier so grosskotzig philosophiert, seid diesbezüglich mehr als stockblind und lebt offenbar in einer völligen Illusion! Ihr werdet nicht mal ahnen jetzt, was ich meine...denn ihr deutet ja alles,was Euer humanistisches WEltbild ins Wanken bringen könnte, als Verschwörungstherorie. Wir werden sehen, wer wirklich geträumt hat!
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 19:20

heuschrecke hat geschrieben:Nun ich sehe es anders. Für mich sind Leute, welche Alles verpsychologisieren die wahren Realitätsflüchtigen und Verdränger. Denn es sind genau diese, welche auch sonst das Böse auf der Welt dauernd relativieren, also das ganze Ausmass der realen Grausamkeiten nicht sehen wollen/können.

Denn wenn ich z.B höre oder lese, dass sich unsere Gesellschaft enorm weiterentwickelt hätte und dass diese Greuel der Nazizeit sich mit dem Tod Hitlers erledigt hätten und sowas heute nicht mehr möglich wäre, da bekomme ich einen
Lachkrampf. Denn genau ihr, die ihr hier so grosskotzig philosophiert, seid diesbezüglich mehr als stockblind und lebt offenbar in einer völligen Illusion! Ihr werdet nicht mal ahnen jetzt, was ich meine...denn ihr deutet ja alles,was Euer humanistisches WEltbild ins Wanken bringen könnte, als Verschwörungstherorie. Wir werden sehen, wer wirklich geträumt hat!


Heupferdchen, Du bist manchmal unersetzlich :umarm:

Ich habe nicht den Eindruck, dass Du nur ein unverbesserlicher Scvhwarzmaler bist.

lg, oTp
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 19:26

jes_25913 hat geschrieben:
heuschrecke hat geschrieben:Hallo Jes

Nun ja, in esoterischen Kreisen hab' ich solche Orgien auch nie erlebt. Dort hüllte sich der Teufel in sehr ästhetische sanfte Ausdrucksformen und künstlerisch anmutende Gaben. Da gab's Leute, die plötzlich die harmonischsten Bilder malen oder hochphilosophische Gedichte schreiben konnten. Komischerweise standen die aber alle mit "Engeln" und "geistigen Führern" in Kontakt und waren somit auch nix Anderes als Werkzeug für fremde Wesen...


Hallo Heuschrecke,
ich kann mir nur vorstellen, dass Du mein posting in die falsche Kehle bekommen hast, da mir gleich wieder OTP unterstellte offen für alles Esoterische zu sein.

Also, das, was ich beschrieben habe, hat absolut nichts mit dem zu tun, was Du geschildert hast.
Diese, meine Erfahrungen, begannen, als die charismatische Bewegung auch in der DDR aufbrach. Die Pfingsbewegung selbst war in der DDR verboten. Da hatte ich keine Erfahrung. Esoterik war zu der Zeit auch noch unbekannt in der DDR.

Und, wie gesagt, die Erfahrungen, die ich da machte, waren durchweg positiv. Also dem Heil dienlich und nicht zerrüttend.

LG,
jes


Nein jes, es ging um die durchaus angebrachtre Gnu-Kritik.
Ach ja, durch östliche Gastprediger habe ich noch vor etwa einem Jahr Toronto-Feeling in einer Gemeinde erlebt. Hätte sonst gemeint, die Toronto - Welle sei längst abge-ebbt,
und die erhitzen Gemüter hätten sich inzwischen abgekühlt.

lg, oTp
Zuletzt geändert von onThePath am So 11. Apr 2010, 19:31, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon heuschrecke » So 11. Apr 2010, 19:27

Ich sehe das genauso wie Du, Satan kommt nicht immer mit Gestank oder Pferdefuß, sonst könnte er Niemand verführen.


Ja, so ist es. Aber dies verstehen nur Leute, die von Psychologie wirklich ne Ahnung haben. :lol:
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon kingschild » So 11. Apr 2010, 21:01

Leuchte hat geschrieben: Meine Frage ist, wo/wie kann man diese Sprache lernen, um verstehen zu können, was ein anderer gesprochen hat?


Eine Gabe Gottes kann man schlecht erlernen entweder man hat sie oder nicht. Was die Auslegung anbelangt so sagt das Wort, wenn jemand in der Gemeinde mit Zungen redet so soll er beten das er es auch auslege.

1 Korinther 14, 13
Darum, welcher mit Zungen redet, der bete also, daß er's auch auslege.

Denn sonst, wie kann ich wissen, ob der Übersetzer nicht was ausgedacht hat, sondern die Worten tatsächlich richtig übersetzt hat?


Jede Weissagung, jede Auslegung, jede Predigt, jedes Gebet wird geprüft.

Heb 4:12 Denn das Wort GOttes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert und durchdringet, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Wie weisst Du Leuchte das Dein Prediger keinen Stuss erzählt? Wie weisst Du wer ein Irrlehrer ist? Wenn Gott in Dir ist und einer sagt etwas gegen Gott dann wird derjenige der in Dir ist immer reagieren. Du hast dann eine Bibel wo Du selbst prüfen kannst ob es der Geist Gottes war der Dich ermahnte oder ob Du einfach auf einen schädlichen Kritikgeist reingefallen bist.

Im Licht des Herrn wird alles offenbar, wenn in einer Versammlung zwei oder drei vor dem Herrn sind und er ist mitten unter Ihnen wie sollte etwas nicht offenbar werden oder ans Licht kommen? Während einer Predigt sind mehr als zwei oder drei vor dem Herrn.

Leuchte wenn Du mal in einen angeblichen Gottesdienst reinsitzt, mal angenommen in einer Sekte? Was meinst Du würde der Geist des Herrn in Dir reagieren oder würde er Dich im ungewissen lassen?

God bless
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Leuchte » So 11. Apr 2010, 21:52

kingschild hat geschrieben:Eine Gabe Gottes kann man schlecht erlernen entweder man hat sie oder nicht. Was die Auslegung anbelangt so sagt das Wort, wenn jemand in der Gemeinde mit Zungen redet so soll er beten das er es auch auslege.
...
Jede Weissagung, jede Auslegung, jede Predigt, jedes Gebet wird geprüft.

Heb 4:12 Denn das Wort GOttes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert und durchdringet, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Wie weisst Du Leuchte das Dein Prediger keinen Stuss erzählt? Wie weisst Du wer ein Irrlehrer ist? Wenn Gott in Dir ist und einer sagt etwas gegen Gott dann wird derjenige der in Dir ist immer reagieren.

Betrachten wir das ganze sehr praktisch. Angenommen, ich würde in unbekannten Sprachen sprechen, und von mir etwas ähnliches wie

"wlerjlöawjerlöjalerhtkaherkthkaerhaawirtawhtjöaesrjlötjhaerohtl"

ausgehen. Jetzt bitte ich Gott, dass Er mir erklärt, was ich gesagt habe. Wie würde Gottes Antwort aussehen, also ganz praktisch?

Für jene, die in Sprachen ständig sprechen, soll meine Frage gar kein Problem darstellen und leicht beantwortbar sein. Also?
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Reginald 32 » So 11. Apr 2010, 21:59

[jes schreibt:

Das ist unmöglich. Solche Behauptungen kommen immer aus der Ecke, die jegliche Gaben ablehnen und ein christliches "Leben" haben, das nur in formalen Austausch über die Bibel und pharisäischer Richterei besteht.quote]


Da muss ich Dir leider widersprechen. Dr. Koch berichtet von solchen Verfluchungs- und Lästerungs-Phänomenen.Reg.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Reginald 32 » So 11. Apr 2010, 22:20

Heuschrecke schreibt:
Ob die Zungenrede göttlichen Ursprungs noch existiert, weiss ich nicht. Jedenfalls könnte ich es nicht bezeugen


Liebe Heuschrecke, es gibt auch heute hin und wieder in besonderen Fällen, wo es keine andere Hilfe gibt, solche Wunderwirkungen Gottes. So ist mir ein Fall bekannt, wo ein Evangelist einen englischsprachigen Vortrag hielt, der aber im Ohr einer Zuhörerin in reinstem spanisch ankam. In Neuguinea gab es vor einiger Zeit einen Einheimischen, der nie lesen gelernt hatte. Er ging aber mit seiner Bibel in die umliegenden Dörfer und konnte fliessend vorlesen. Aber nur die Bibel, andere Bücher zu lesen war ihm unmöglich.
Von diesen Phänomenen gibt es noch viel mehr. Sie werden aber nicht an die grosse Glocke gehängt wie bei den Pfingstlern und dienen auch nicht der "Selbsterbauung" des Sprechers, sondern der Verkündigung des Evangeliums.
Ausserdem ist Zungenrede (Sprachengabe wäre genauer) nur dann evtl. eine Gabe Gottes, wenn es sich um eine echte, gesprochene Sprache handelt. Blosses Aneinanderhängen sinnloser Silben, wie ich es schon oft erlebt habe, ist garantiert keine Sprachengabe und stammt auch nicht von Gott. Ebenso nicht die "Auslegung" einer solchen "Gabe". Da ist dann einer am Werk, der Gottes Handeln nachäfft.
Liebe Grüsse von Reginald..
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » So 11. Apr 2010, 22:32

Naqual hat geschrieben:Die Aussage Gnus war, dass er Zungenrede grundsätzlich ablehnt, da im Unverstandenen geflucht werden könne unbemerkt.

Sollte das so herüber gekommen sein, so korrigiere ich hier meine Aussage. Ich lehne die Zungenrede nicht ab, sondern ich habe aus mir glaubhafter Quelle gehört, dass es sie in teuflischer Kopie ebenfalls gibt, und bis ich sicher bin, woher meine Gabe der Zungenrede kommt, lege ich sie aufs Eis, vor allem auch weil mir mein langjähriger Gebrauch des Zungenredens nichts zum Fortschritt in der Heiligung beigetragen hat. Es war also nichts mit Selbstauferbauung.

Addendum: Ich habe noch nie in einem Hauskreis oder in einer Gemeinde in Zungen geredet, folglich weiss ich schlicht nicht, was ich überhaupt redete, wenn ich in Zungen sprach, denn es war ja kein Ausleger da. Es handelt sich aber nicht um sinnlose Silben, sondern um eine Sprache, die ich nicht kenne. Ich bekam auch, trotz wiederholter Bitten, nie die Gabe, meine eigene Sprache auszulegen.

Zweites Addendum: Wenn in einer Versammlung einer in Zungen spricht, und ein anderer die Rede übersetzt, die Übersetzung aber eine Prophetie ist, so ist, rein aufgrund 1. Korinther 12 und 14, eine Lüge im Spiel, denn Reden in Zungen ist nicht gleich Prophezeien in einer fremden Sprache. Beim Reden in Zungen spricht der Redende zu Gott und nicht zur Versammlung.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 23:36

Reginald 32 hat geschrieben:
[jes schreibt:

Das ist unmöglich. Solche Behauptungen kommen immer aus der Ecke, die jegliche Gaben ablehnen und ein christliches "Leben" haben, das nur in formalen Austausch über die Bibel und pharisäischer Richterei besteht.quote]


Da muss ich Dir leider widersprechen. Dr. Koch berichtet von solchen Verfluchungs- und Lästerungs-Phänomenen.Reg.


Genau und nicht nur er.

lg, oTp
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon onThePath » So 11. Apr 2010, 23:37

Reginald 32 hat geschrieben:
Heuschrecke schreibt:
Ob die Zungenrede göttlichen Ursprungs noch existiert, weiss ich nicht. Jedenfalls könnte ich es nicht bezeugen


Liebe Heuschrecke, es gibt auch heute hin und wieder in besonderen Fällen, wo es keine andere Hilfe gibt, solche Wunderwirkungen Gottes. So ist mir ein Fall bekannt, wo ein Evangelist einen englischsprachigen Vortrag hielt, der aber im Ohr einer Zuhörerin in reinstem spanisch ankam. In Neuguinea gab es vor einiger Zeit einen Einheimischen, der nie lesen gelernt hatte. Er ging aber mit seiner Bibel in die umliegenden Dörfer und konnte fliessend vorlesen. Aber nur die Bibel, andere Bücher zu lesen war ihm unmöglich.
Von diesen Phänomenen gibt es noch viel mehr. Sie werden aber nicht an die grosse Glocke gehängt wie bei den Pfingstlern und dienen auch nicht der "Selbsterbauung" des Sprechers, sondern der Verkündigung des Evangeliums.
Ausserdem ist Zungenrede (Sprachengabe wäre genauer) nur dann evtl. eine Gabe Gottes, wenn es sich um eine echte, gesprochene Sprache handelt. Blosses Aneinanderhängen sinnloser Silben, wie ich es schon oft erlebt habe, ist garantiert keine Sprachengabe und stammt auch nicht von Gott. Ebenso nicht die "Auslegung" einer solchen "Gabe". Da ist dann einer am Werk, der Gottes Handeln nachäfft.
Liebe Grüsse von Reginald..

Ist mir auch bekannt, und meine Meinung tendiert in Deine Richzung.

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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Faith » Mo 12. Apr 2010, 00:36

ich bekomm hier echt noch nen rappel.... sagtmal was für ein Bild von Gott habt ihr eigentlich ?

Seht ihr hier eigentlich nicht, dass ihr dem Satan extrem viel Macht zusprecht ? und Gott stellt ihr als schwächling hin. Meine Güte wo der Teufel noch wo überall sein soll. Ich kapiers einfach nicht. Ihr werdet von Angst getrieben und einer gesetzlichkeit, die einem nur noch abnerven.

Auf solche Ablehner und kritisierer der Geistesgaben gebe ich eh nichts und sie interessieren mich in keinster Weise.

Wenn ich Gott um eine Gabe wie die Zungenrede bitte, dann kann ich zu 100% sicher sein, dass Gott sie mir auch gibt, Er wird mir keinen Scorpion etc. geben, sondern genau das worum ich gebeten habe. Das sagt das Wort Gottes, dass ist die Wahrheit und dass ist Fakt!

Und die Leute die meinen, ach ich meine die Christen, die mit Angst arbeiten und angebliche Geschichten hören, Horrorgeschichten und was weiss ich nicht alles diese sollte man radikal ignorieren, weil sie die Gabe haben einem den Glauben kaputt zu machen und meiner Meinung nach sind das auch welche die die modernen Pharisäer entsprechen. Und diese Horrorgeschichten kommen zu 99% von Gegnern der Gaben und wenn man genauer hinhört und nachbort, können sie diese Horrorgeschichten nicht beweisen.

@spiritsword lass dich nicht kirre machen!!!

1. die Geistesgaben gibt es noch und zwar in aller Fülle!

2. nutze die Zungenrede, den sie dient dir zu eigenen Auferbauung, dazu braucht es keinen Ausleger! ausser du redest in der Gemeinde öffentl. in Zungen, dann sollte ein Übersetzer da sein.

3. lass dich von Horrorgeschichten von Gegnern nicht kirre machen, ignoriere sie einfach, sie verbreiten meiner Meinung nach Lügen und Angst!

4. das Vollkommene ist nochlange nicht da, den zum ersten gab es damals nicht die Bibel die wir heute vor uns haben, zum zweiten das Vollkommene ist auch nicht das Wort Gottes, heutige Bibel, da es diese damals in der Form wie wir sie heute vorliegen haben nicht gab. Und vollkommen ist sie heute auch nicht, den dann wären wir uns heute alle einig was Lehre angeht, tun wir aber nicht, frage nach einer Bibelstelle und du wirst 1000 verschiedene Antworten erhalten, so was ist daran so vollkommen ? Vollkommen wird eh alles sein, wenn Jesus wieder kommt, den dann braucht es die Geistesgaben nicht mehr.

5. rede weiter und intensiver in Zungen, den diese Gabe dient dazu dich aufzuerbauen, macht deinen Geist dein wahres "ICH" stärker und selbstbewusster, dass du ein Sohn/Tochter Gottes bist und du redest in Zungen wenn du mal nicht weist was du in deiner Sprache nicht weisst was du beten sollst.

6. die Zungenrede ist eine wunderbare Gabe, diese sollte jeder Christ haben, aber stattdessen tut man immer soooo demütig und meint wenn Gott will, dann will er, wenn nicht dann nicht. Das ist arroganz und überheblichkeit und hat mit der wahren Demut nichts zutun. Den alle Gaben von Gott sind gut und wer als Christ meint, er/sie könne ohne diese Gabe leben und brauche sie nicht, beleidigt diese Person meiner Meinung nach Gott, der uns nur Gutes geben will.

7. die Zungenrede ist eine weit unterschätzte Gabe, sie hat imense Kraft und verleiht einem Vollmacht, die Zungenrede stärkt dich, sie hilft dir zu beten, sie entspannt und es ist uninteressant was du in deiner Privaten Gebetszeit in Zungen betest, den Gott unser Papa versteht es und wenn du es verstehen willst, bitte unserem Papa darum dass der Heilige Geist dir hilft es zu übersetzen. Er lässt dich nicht alleine und er gibt dir genau das was du brauchst. Also keine Angst.

zu dem Thema empfehle ich dir das Buch von Kenneth Hagin: Das Zungenreden - über die Apostelgeschichte hinaus
Alles was man über das Zungenreden wissen sollte
Entdecken sie den Zweck und die Kraft des Zungenbetens. (bekommst du beim asaph Verlag)

entscheide du selber, du weist in deinem Innern dass die Zungenrede dir sehr gut tut und hilft das Wort Gottes besser zu verstehen. Lass dich nicht verrückt machen von den Gegnern etc. höre nicht auf sie, sie behindern den Glauben und lassen so einiges im Keim ersticken und versetzen dich wenn sie es könnten in Angst und schrecken. Ignoriere sie einfach :)

Hier noch ein Link: 10 gute Gründe für das beten im Geist

http://www.geistestaufe.de/28559.html
Gott ist ein "Verb" gruss Papa
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Vagabundus » Mo 12. Apr 2010, 01:53

Faith hat geschrieben:ich bekomm hier echt noch nen rappel.... sagtmal was für ein Bild von Gott habt ihr eigentlich ?

Seht ihr hier eigentlich nicht, dass ihr dem Satan extrem viel Macht zusprecht ? und Gott stellt ihr als schwächling hin. Meine Güte wo der Teufel noch wo überall sein soll. Ich kapiers einfach nicht. Ihr werdet von Angst getrieben und einer gesetzlichkeit, die einem nur noch abnerven.

Auf solche Ablehner und kritisierer der Geistesgaben gebe ich eh nichts und sie interessieren mich in keinster Weise.

Wenn ich Gott um eine Gabe wie die Zungenrede bitte, dann kann ich zu 100% sicher sein, dass Gott sie mir auch gibt, Er wird mir keinen Scorpion etc. geben, sondern genau das worum ich gebeten habe. Das sagt das Wort Gottes, dass ist die Wahrheit und dass ist Fakt!

Und die Leute die meinen, ach ich meine die Christen, die mit Angst arbeiten und angebliche Geschichten hören, Horrorgeschichten und was weiss ich nicht alles diese sollte man radikal ignorieren, weil sie die Gabe haben einem den Glauben kaputt zu machen und meiner Meinung nach sind das auch welche die die modernen Pharisäer entsprechen. Und diese Horrorgeschichten kommen zu 99% von Gegnern der Gaben und wenn man genauer hinhört und nachbort, können sie diese Horrorgeschichten nicht beweisen.


Wer nicht argumentieren kann, kommt eben gleich mit dem Teufel, wenn er was ablehnt. Auf das Niveau sollte man sich nicht herablassen. Berechtigter Kritik sollte man sich aber stellen.

1. die Geistesgaben gibt es noch und zwar in aller Fülle!

2. nutze die Zungenrede, den sie dient dir zu eigenen Auferbauung, dazu braucht es keinen Ausleger! ausser du redest in der Gemeinde öffentl. in Zungen, dann sollte ein Übersetzer da sein.

3. lass dich von Horrorgeschichten von Gegnern nicht kirre machen, ignoriere sie einfach, sie verbreiten meiner Meinung nach Lügen und Angst!

4. das Vollkommene ist nochlange nicht da, den zum ersten gab es damals nicht die Bibel die wir heute vor uns haben, zum zweiten das Vollkommene ist auch nicht das Wort Gottes, heutige Bibel, da es diese damals in der Form wie wir sie heute vorliegen haben nicht gab. Und vollkommen ist sie heute auch nicht, den dann wären wir uns heute alle einig was Lehre angeht, tun wir aber nicht, frage nach einer Bibelstelle und du wirst 1000 verschiedene Antworten erhalten, so was ist daran so vollkommen ? Vollkommen wird eh alles sein, wenn Jesus wieder kommt, den dann braucht es die Geistesgaben nicht mehr.

5. rede weiter und intensiver in Zungen, den diese Gabe dient dazu dich aufzuerbauen, macht deinen Geist dein wahres "ICH" stärker und selbstbewusster, dass du ein Sohn/Tochter Gottes bist und du redest in Zungen wenn du mal nicht weist was du in deiner Sprache nicht weisst was du beten sollst.

6. die Zungenrede ist eine wunderbare Gabe, diese sollte jeder Christ haben, aber stattdessen tut man immer soooo demütig und meint wenn Gott will, dann will er, wenn nicht dann nicht. Das ist arroganz und überheblichkeit und hat mit der wahren Demut nichts zutun. Den alle Gaben von Gott sind gut und wer als Christ meint, er/sie könne ohne diese Gabe leben und brauche sie nicht, beleidigt diese Person meiner Meinung nach Gott, der uns nur Gutes geben will.


Dass mit dem Ausleger ist ja Quatsch. Sorry, der kann ja alles behaupten und niemand kann es überprüfen. Schwarzen Schafen ist Tür und Tor geöffnet. Deshalb lehne ich die Zungenrede ab, zumindest in der Gemeinde etc., was jeder für sich macht muss er selber wissen.
Wenn es euch glücklich macht, dann redet in Zungen. Ich kann dem gar nichts abgewinnen und finde es anmaßend zu behaupten, dass jeder Christ in Zungen reden sollte. Ich denke schon, dass wir von Gott unsere Gaben bekommen haben. Bei mir ist defacto keine Zungenrede dabei, und das ist sicher gottgewollt. Wem dies aber wichtig ist, den verurteile ich nicht ... solange er nicht hingeht und sagt:"jeder Christ braucht dies etc."Lasst Menschen die es nicht wollen einfach in Frieden damit und gut ist.

7. die Zungenrede ist eine weit unterschätzte Gabe, sie hat imense Kraft und verleiht einem Vollmacht, die Zungenrede stärkt dich, sie hilft dir zu beten, sie entspannt und es ist uninteressant was du in deiner Privaten Gebetszeit in Zungen betest, den Gott unser Papa versteht es und wenn du es verstehen willst, bitte unserem Papa darum dass der Heilige Geist dir hilft es zu übersetzen. Er lässt dich nicht alleine und er gibt dir genau das was du brauchst. Also keine Angst.


Wieso unterschätzt. Viele Menschen brauchen es einfach nicht, und ich sehe keinen Sinn in diesen Zungengebeten. Ich kann meine deutsche Sprache sprechen, und in dieser zu Gott beten. Da brauche ich keinen Übersetzer. Wers braucht o.k., für mich ists gar nichts und gerade die Sache mit dem Ausleger sehe ich als gefährlich an-deshalb lehne ich das Zungengebet zumindest in Gruppen an.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Faith » Mo 12. Apr 2010, 02:18

deine Aussage: "Dass mit dem Ausleger ist ja Quatsch. Sorry, der kann ja alles behaupten und niemand kann es überprüfen. Schwarzen Schafen ist Tür und Tor geöffnet. Deshalb lehne ich die Zungenrede ab, zumindest in der Gemeinde etc., "


sorry aber das ist in meinen Augen eine billige Ausrede und biblisch nicht nachvollziehbar, sie ist von Angst und Misstrauen gegenüber Menschen und vorallem Gott geprägt, den mit diesem Satz sagst du eindeutig aus, dass du Gott in dieser Sache nicht vertrauen kannst und auch nicht tust, da sie ausserhalb deiner Kontrolle liegt bzw. sich deiner Kontrolle entzieht.

weiter schreibst du: "Ich kann dem gar nichts abgewinnen und finde es anmaßend zu behaupten, dass jeder Christ in Zungen reden sollte"

hm ich übersetze das mal ins deutsche ... du kannst eine Gabe die defenetiv von Gott dem Heiligen Geist kommt nichts abgewinnen, obwohl Gott der geber aller guten Gaben ist, eine Gabe die Gott als wichtig ansieht den sonst würde sie nicht im Wort Gottes stehen und Paulus sagt selber dass er sich wünscht dass jeder in Zungen betet/redet, es ist eine wunderbare, auch selbstzweckdienliche, sehr gute Gabe von Gott die uns helfen soll zu beten, diese abzulehnen oder gar nicht abgewinnen ( was ablehnung bedeutet) bedeutet eigentlich den Heiligen Geist abzulehnen und zwar mit allem was er gutes zu bieten hat.

weiteres Zitat: "Lasst Menschen die es nicht wollen einfach in Frieden damit und gut ist. "

warum sollten wir ? könnte es auch nicht sein, dass Gott solche Menschen antreibt um euch Gegner zu überzeugen ? wovor habt ihr Angst hm ? vll. die Kontrolle zu verlieren ? Nein damit ist nichts gut, den wie kann man eine Gabe die Gott als Wertvoll und Gut erachtet so extremst ablehnen und auch missachten ? den damit missachte ich Gott selber der doch ein Geber ist und dazu noch ein guter. Wie kann ein Mensch so stolz sein und sagen er/sie wolle ein Geschenk Gottes ablehnen ? WIe arrogant und stolz ist das den ?

weiter zitiere ich: "Wieso unterschätzt. Viele Menschen brauchen es einfach nicht, und ich sehe keinen Sinn in diesen Zungengebeten. Ich kann meine deutsche Sprache sprechen, und in dieser zu Gott beten. Da brauche ich keinen Übersetzer. Wers braucht o.k., für mich ists gar nichts und gerade die Sache mit dem Ausleger sehe ich als gefährlich an-deshalb lehne ich das Zungengebet zumindest in Gruppen an."

woher willst DU es gerade wissen wer es braucht und wer nicht ? hat der Heilige Geist dir das gesagt oder wohl eher dein Verstand der Angst hat die Kontrolle zu verlieren ? das Wort Gottes und der Heilige Geist erstrecht nicht sagen sowas, dann doch wohl eher die Angst und der Verstand.

Du siehst keinen Sinn im Zungenreden ? dann empfehle ich dir dringenst das Wort Gottes zu lesen, Paulus nennt hier zwei Dinge zum Zungenrede:

1. Eigenauferbauung- dein Geist wird gestärkt und auferbaut, du redest Geheimniss zu Gott unserem Vater und er zu dir. Wow und sowas tolles will man einfach ablehnen, nur weil der Verstand und die Angst und Meinung anderer es verbieten ? die aber dem Wort Gottes absolut entgegen stehen. Den der Verstand, der ungeistliche Mensch kann nicht beurteilen und nachvollziehen was sich im geistlichen abspielt, wie auch ? wenn der Verstand und die Meinungen anderer ihn/sie kontrollieren und ihn zum Non plus ultra macht.

2. es dient der Gemeinde ansich, die Gemeinde soll auferbaut werden und zwar in allen Richtungen, das Evangelium gepredigt werden, ja genau das Evangelium durch das Zungenreden, es gab und gibt sehr viele Beweise von Menschen die genau das bestätigen konnten.

Es ist schon sehr heuchlerisch von den Christen, die Gaben ansich zu akzeptieren, aber sobald es sich um das Zungenrede handelt, drehen sie alle durch und tun so, als wäre sie vom Teufel höchstpersönlich. Welch arroganz und überheblichkeit gegenüber einem wunderbaren Geschenk Gottes!

als Gefährlich in der Gruppe ?

darf ich mal fragen wovon du dich leiten lässt ? von Gottvetrauen oder von deinem Verstand und deiner Angst ?

Die Antwort muss du hier nicht schreiben, aber ich denke dass Gott ganz gern eine Antwort darauf haben möchte.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Vagabundus » Mo 12. Apr 2010, 02:38

Faith hat geschrieben:deine Aussage: "Dass mit dem Ausleger ist ja Quatsch. Sorry, der kann ja alles behaupten und niemand kann es überprüfen. Schwarzen Schafen ist Tür und Tor geöffnet. Deshalb lehne ich die Zungenrede ab, zumindest in der Gemeinde etc., "


sorry aber das ist in meinen Augen eine billige Ausrede und biblisch nicht nachvollziehbar, sie ist von Angst und Misstrauen gegenüber Menschen und vorallem Gott geprägt, den mit diesem Satz sagst du eindeutig aus, dass du Gott in dieser Sache nicht vertrauen kannst und auch nicht tust, da sie ausserhalb deiner Kontrolle liegt bzw. sich deiner Kontrolle entzieht.


Menschen können nunmal lügen. Somit kann der Ausleger das so auslegen, wie er es will. Von daher funktioniert das nicht. Ich könnte auch hingehen und irgendein unverständliches Gebrabbel interpretieren, nach meinem Willen. Nichts anderes macht der Ausleger. Misstrauen gegenüber Menschen. Berechtigt, findest du nicht, wenn man sich die Welt anschaut ? Viele Menschen sind verlogene Egoisten, und bestimmt auch viele der Ausleger, die selber ihre Wünsche in die Sprache projezieren. Und die anderen glauben es dann auch noch, gefährlich wie ich meine, weil man so Menschen manipulieren kann.

weiter schreibst du: "Ich kann dem gar nichts abgewinnen und finde es anmaßend zu behaupten, dass jeder Christ in Zungen reden sollte"

hm ich übersetze das mal ins deutsche ... du kannst eine Gabe die defenetiv von Gott dem Heiligen Geist kommt nichts abgewinnen, obwohl Gott der geber aller guten Gaben ist, eine Gabe die Gott als wichtig ansieht den sonst würde sie nicht im Wort Gottes stehen und Paulus sagt selber dass er sich wünscht dass jeder in Zungen betet/redet, es ist eine wunderbare, auch selbstzweckdienliche, sehr gute Gabe von Gott die uns helfen soll zu beten, diese abzulehnen oder gar nicht abgewinnen ( was ablehnung bedeutet) bedeutet eigentlich den Heiligen Geist abzulehnen und zwar mit allem was er gutes zu bieten hat.


Ich lehne keine Gabe ab, die ich von Gott bekomme. Wenn ich sie nicht bekomme, habe ich sie nicht, Punkt. Wenn du sie hast, schön, dann nütze sie. Vielleicht ist es so deutlicher und verständlicher.

weiteres Zitat: "Lasst Menschen die es nicht wollen einfach in Frieden damit und gut ist. "

warum sollten wir ? könnte es auch nicht sein, dass Gott solche Menschen antreibt um euch Gegner zu überzeugen ? wovor habt ihr Angst hm ? vll. die Kontrolle zu verlieren ? Nein damit ist nichts gut, den wie kann man eine Gabe die Gott als Wertvoll und Gut erachtet so extremst ablehnen und auch missachten ? den damit missachte ich Gott selber der doch ein Geber ist und dazu noch ein guter. Wie kann ein Mensch so stolz sein und sagen er/sie wolle ein Geschenk Gottes ablehnen ? WIe arrogant und stolz ist das den ?


Ich finde man sollte sich mit Gegnern und ihren berechtigten Argumenten sachlich auseinandersetzen. Zudem sehe ich Zungenredner nicht als Gegner, sondern kann ihre Erfahrungen nicht teilen und sehe in punkto Ausleger erhebliche Gefahren, die nicht zu leugnen sind.Man kann ja von allem Behaupten dass es eine Gottesgabe ist. Als nächstes wirft mir einer eine Scheibe ein und behauptet er habe die Gabe, Steine zu werfen. Will sagen, es kann sein, kann aber auch nicht. ich glaube letzteres, verschließe mich aber nicht ersterem. Ich bin auch kein "gegner" der Zungenrede, auch wenn ich ihr sehr kritisch und bedenklich gegenüberstehe, sondern stellte nur fest, dass ein Ausleger leicht Scharlatanarie betreiben kann, und das halte ich für gefährlich. Solange Menschen auslegen taugt das eben nichts für mich. Man sollte nicht Kritiker gleich als Gegner sehen. Man kann auch andere Standpunkte sehen und versuchen nachzuvollziehen.

weiter zitiere ich: "Wieso unterschätzt. Viele Menschen brauchen es einfach nicht, und ich sehe keinen Sinn in diesen Zungengebeten. Ich kann meine deutsche Sprache sprechen, und in dieser zu Gott beten. Da brauche ich keinen Übersetzer. Wers braucht o.k., für mich ists gar nichts und gerade die Sache mit dem Ausleger sehe ich als gefährlich an-deshalb lehne ich das Zungengebet zumindest in Gruppen an."


woher willst DU es gerade wissen wer es braucht und wer nicht ? hat der Heilige Geist dir das gesagt oder wohl eher dein Verstand der Angst hat die Kontrolle zu verlieren ? das Wort Gottes und der Heilige Geist erstrecht nicht sagen sowas, dann doch wohl eher die Angst und der Verstand.

Du siehst keinen Sinn im Zungenreden ? dann empfehle ich dir dringenst das Wort Gottes zu lesen, Paulus nennt hier zwei Dinge zum Zungenrede:

1. Eigenauferbauung- dein Geist wird gestärkt und auferbaut, du redest Geheimniss zu Gott unserem Vater und er zu dir. Wow und sowas tolles will man einfach ablehnen, nur weil der Verstand und die Angst und Meinung anderer es verbieten ? die aber dem Wort Gottes absolut entgegen stehen. Den der Verstand, der ungeistliche Mensch kann nicht beurteilen und nachvollziehen was sich im geistlichen abspielt, wie auch ? wenn der Verstand und die Meinungen anderer ihn/sie kontrollieren und ihn zum Non plus ultra macht.

2. es dient der Gemeinde ansich, die Gemeinde soll auferbaut werden und zwar in allen Richtungen, das Evangelium gepredigt werden, ja genau das Evangelium durch das Zungenreden, es gab und gibt sehr viele Beweise von Menschen die genau das bestätigen konnten.

Es ist schon sehr heuchlerisch von den Christen, die Gaben ansich zu akzeptieren, aber sobald es sich um das Zungenrede handelt, drehen sie alle durch und tun so, als wäre sie vom Teufel höchstpersönlich. Welch arroganz und überheblichkeit gegenüber einem wunderbaren Geschenk Gottes!

als Gefährlich in der Gruppe ?

darf ich mal fragen wovon du dich leiten lässt ? von Gottvetrauen oder von deinem Verstand und deiner Angst ?

Die Antwort muss du hier nicht schreiben, aber ich denke dass Gott ganz gern eine Antwort darauf haben möchte.


Du verstehst es nicht ganz, wer es braucht soll es machen, aber für manche ist es einfach nichts (auch ohne Teufel). Ich kenne mich nicht damit aus, und stehe dem skeptisch gegenüber. Das Argument mit der willkürlichen Auslegung wurde nicht entkräftet und ist für mich das Argument kontra Zungenrede, weil ich einfach weiss wie verlogen die Menschen sind. Soetwas sehe ich als gefährlich an. Und wenn dann ein Ausleger plötzlich aufhetzt gegen andere Menschen. Und alle rennen ihm nach, weil er ja die Gabe des Heiligen Geistes nutzt. In Wahrheit hetzt er aber nur auf, nach seinem Willen.
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Re: Taufe im Heiligen Geist; Beten in Sprachen

Beitragvon Gnu » Mo 12. Apr 2010, 07:49

Es gibt ein lateinisches Sprichwort: quidquid agis, prudenter agas, et respice finem. Auf deutsch ungefähr: Was du auch tust, handle klug und schaue wohin das führt. Ich hörte nun wiederholt, dass viele Charismatiker an Krebs sterben oder in der Psychiatrie landen. Gibt es dazu gesicherte Studien?
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