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Gott und das Geld

Was Sie immer schon mal fragen wollten

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Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » So 2. Okt 2011, 21:59

Bei Geldsorgen rät der Evangelist von der Kanzel, der Glaubende soll sich an Gott wenden.
Am Ende einer Evangelisation wendet sich dann derselbe Evangelist an die Zuhörer, sie mögen Geld geben.
Evangelisten wenden sich nicht an Gott alleine, wenn sie Geld brauchen.

Das hat einen einfachen Grund. Gott gibt kein Geld, weil Gott kein Geld machen kann.

Geld kommt immer und ausschließlich vom Menschen, nie von Gott.

Der Gott der Evangelisten kann alles, nur eines kann er gar nicht, er kann kein Geld machen.

Meiner Ansicht nach sollten die Evangelisten dasselbe tun, was sie ihren Zuhörern alleine raten. Sie sollten nur bei Gott um Geld bitten. Sie sollten nicht Menschen, sondern Gott ihre Kontonummer mitteilen.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 3. Okt 2011, 01:29

Scardanelli hat geschrieben:Bei Geldsorgen rät der Evangelist von der Kanzel, der Glaubende soll sich an Gott wenden.


Dass das jeder Evangelist rät, stelle ich in Frage.
Gemeinschaft mit Gott, bedeutet, dass man mit Gott immer und über alles sprechen kann. Das geht von einem Mädchen, das man toll findet (das Gott zu sagen), bis hin zu Nöten. Was die Nöte angeht, kann Gott einem Menschen Kraft geben, das durchzustehen, den Blick in eine andere Richtung lenken, etc. Ferner, dabei berufe ich mich auf die Bibelstelle, das Haus auf Fels anstatt auf Sand zu bauen (...), dass man auch mit Bedacht handeln soll. Auch sind Freunde, Gemeinde, Bruder (ein Bruder wird für die Not geboren (weiß nicht, wo es in der Bibel steht)), etc. u.a. dafür da, um einander, so weit es geht, zu helfen!

Am Ende einer Evangelisation wendet sich dann derselbe Evangelist an die Zuhörer, sie mögen Geld geben.
Evangelisten wenden sich nicht an Gott alleine, wenn sie Geld brauchen.


Wenn ein Evangelist einersteits davon spricht, sich bei Geldsorgen an Gott zu wenden und danach um eine Spende zu bitten, schmeckt das in der Tat fad. Vielleicht begründet der Pastor es damit, dass man mit Geld helfen könne: sonst nicht! Dann viele das nicht unter Geldsorgen. Keine Ahnung. Sonst: siehe oben

Das hat einen einfachen Grund. Gott gibt kein Geld, weil Gott kein Geld machen kann.


Gott ist allmächtig und könnte in der Tat Geld machen, weil es in seiner Macht stände, wobei er das aber bestimmt nicht tuen wird, denn mit Liebe kann man alles erreichen und mit Geld noch längst nicht!!!!!


Meiner Ansicht nach sollten die Evangelisten dasselbe tun, was sie ihren Zuhörern alleine raten. Sie sollten nur bei Gott um Geld bitten. Sie sollten nicht Menschen, sondern Gott ihre Kontonummer mitteilen.


Wenn Evangelisten raten, sich bei Geldsorgen an Gott zu wenden, dann werden diese erfahren, dass das kein Patentrezept ist: aber nicht alle Evangelisten sind gleich! Sonst: siehe oben


Nur mal so: Gott hat den Menschen so weit ich weiß, nie Geld gegeben, aber sein Wort an uns und die Liebe.
Nur mal so II: Gott gab Hiob zum Schluss doppelt so viel, wie Hiob gehabt hatte: Zwar kein Geld aber womit sich gut leben lässt (...)!
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Mo 3. Okt 2011, 09:59

Jeffrey mc hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Das hat einen einfachen Grund. Gott gibt kein Geld, weil Gott kein Geld machen kann.

Gott ist allmächtig und könnte in der Tat Geld machen, weil es in seiner Macht stände, wobei er das aber bestimmt nicht tuen wird, denn mit Liebe kann man alles erreichen und mit Geld noch längst nicht!!!!!

Geld ist die abstrakte Seite eines Gegenstandes zum Gebrauch.
Gott kann dann Geld machen, wenn er zuvor den Gebrauchsgegenstand geschaffen hat.
Gott kann Geld machen, wenn er zuvor Manna vom Himmel fallen lässt.
Wenn Gott Geld macht, ohne den zugehörigen Gegenstand, dann hätte Gott Falschgeld geschaffen.
Geld ist nur dann echt, wenn dem Geld ein Gegenstand äquivallent ist.

Wenn Gott einfach so Geld schafft, dann wäre es Falschgeld.

Wenn du von jemandem Geld bekommst, dann hat jemand dafür gearbeitet, etwas hergestellt. Gott selbst stellt nichts her, außer einmal, Manna.
Das einzige, was Gott bisher verkaufen könnte, das ist sein Manna.
Wenn ein Evangelist einersteits davon spricht, sich bei Geldsorgen an Gott zu wenden und danach um eine Spende zu bitten, schmeckt das in der Tat fad.

Wenn Prediger sagen, wie es ist, dann ist das O.K., nicht aber, wenn sie einen falschen Anschein erwecken. Gott gibt ihnen und auch keinem in der Gemeinde Geld. Wenn Gott dir auf eine Bitte hin Geld geben würde, dann müsste er es vorher einem anderen Menschen wegnehmen. Gott müsste einem Reichen einflüstern, etwas davon abzugeben.

Geldsorgen sind einzig und alleine menschliche Angelegenheiten. Es hat Gründe in der bürgerlichen Gesellschaft, warum Prediger nicht so predigen, wie es der Realität entspricht. Es wird so getan, als wenn der Arme sein Geld von Gott bekäme aber der Prediger der bekäme sein Geld von den Gemeindegliedern.

Wenn Gott dir Geld geben würde, dann müsste er vorher die Wertgegenstände erschaffen. Gott müsste ein Haus bauen und das dann verkaufen, dann könnte er dir auch Geld geben. Wenn nicht, dann würde Gott mit Falschgeld handeln.

Es ist in meinen Augen Heuchelei, den Armen Gott anzuvertrauen aber mit dem gleichen Problem, im eigenen Fall, Menschen zu belangen.
Ich finde, Prediger, die das tun, die sollten nur von Gott ihr Geld beziehen und dann könnten sie mal erfahren, wie weit sie damit kämen. Sie kämen keinen Meter weit, sie müssten ihren Laden schließen, denn Geld kommt immer nur vom Menschen.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jes_25913 » Mo 3. Okt 2011, 10:09

Scardanelli hat geschrieben:Ich finde, Prediger, die das tun, die sollten nur von Gott ihr Geld beziehen und dann könnten sie mal erfahren, wie weit sie damit kämen. Sie kämen keinen Meter weit, sie müssten ihren Laden schließen, denn Geld kommt immer nur vom Menschen.


Du hast recht, Geld kommt immer nur von Menschen. Aber man kann Gott um Geld bitten ohne einem einzigen Menschen etwas von seinen Nöten zu sagen. Georg Müller erhielt auf diese Weise täglich das Benötigte in Form von Naturalien oder Geld um sein Waisenhaus weiterführen zu können.
Dieser Mensch hatte eben Glauben.
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Mo 3. Okt 2011, 10:30

Wenn du weißt, dass Gott dir kein Geld geben kann, weil er keines hat, dann wäre es, Gott in Versuchung zu führen, wenn du ihn darum bittest.
Wenn du Gott um Geld bittest und weißt, dass er keines hat, dann spekulierst du mit Gottes Macht, denn Gott müsste es einem anderen Menschen wegnehmen.
Geld, das du von Gott bekommst, muss Gott vorher einem anderen Menschen nehmen.
Weil du Gott dazu anstiftest, etwas zu bekommen, was er einem anderen nehmen muss, ist das verwerflich.

Wenn du Geld brauchst, dann musst du den bitten, der es hat und das ist dein Nächster. Wenn du ehrlich bist, dann musst du Menschen um Geld bitten.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Such_Find » Mo 3. Okt 2011, 11:45

Scardanelli hat geschrieben:Geld ist die abstrakte Seite eines Gegenstandes zum Gebrauch.
Gott kann dann Geld machen, wenn er zuvor den Gebrauchsgegenstand geschaffen hat.
Gott kann Geld machen, wenn er zuvor Manna vom Himmel fallen lässt.
Wenn Gott Geld macht, ohne den zugehörigen Gegenstand, dann hätte Gott Falschgeld geschaffen.
Geld ist nur dann echt, wenn dem Geld ein Gegenstand äquivallent ist.

Wenn Gott einfach so Geld schafft, dann wäre es Falschgeld.

Was du beschreibst ist nicht das was Geld heutzutage ist z.B. die Goldbindung wurde schon lange aufgegeben.

Geld wird schon lange aus dem Nichts geschaffen, teilweise drucken sich Länder sogar Geld und kaufen die eigenen Staatsanleihen. In den USA wurden so allein 1,7 Billionen (nicht Milliarden) $ aus dem Nichts erschaffen; im letzten Jahr allein 600 Milliarden $, das ist in etwa so viel wie der gesamt Staatshaushalt Deutschlands.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fed126.html
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Mo 3. Okt 2011, 11:52

Scardanelli hat geschrieben:Wenn du Geld brauchst, dann musst du den bitten, der es hat und das ist dein Nächster. Wenn du ehrlich bist, dann musst du Menschen um Geld bitten.

Ich bitte nicht meinen Nächsten um Geld sondern ich biete ihm etwas an: Ein Tauschgeschäft. Arbeit bzw. erarbeitete Produkte gegen das übliche Tauschmittel Geld oder meinetwegen auch gegen Brot, Eier, Milch, Gemüseetc. wo dann aber der Fiskus dennoch Abgaben in Form von Geld von mir verlangt.
Ich bitte Gott nie um Geld sondern um Möglichkeiten (geldwerte) Arbeit zu verrichten.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Fee » Mo 3. Okt 2011, 13:46

Such_Find hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Geld ist die abstrakte Seite eines Gegenstandes zum Gebrauch. .... Wenn Gott einfach so Geld schafft, dann wäre es Falschgeld.

Was du beschreibst ist nicht das was Geld heutzutage ist z.B. die Goldbindung wurde schon lange aufgegeben.

Geld wird schon lange aus dem Nichts geschaffen, teilweise drucken sich Länder sogar Geld und kaufen die eigenen Staatsanleihen.


Wenn Geld aus dem Nichts geschaffen wird, dann wird es weniger wert. Unter dem Strich bleibt es das Gleiche. Das ist volkswirtschaftlich gesehen ziemlich eindeutig.
Ein Staat wie die USA mag die reine Goldbindung des Dollars aufgehoben haben (das Gold wird ja weiterhin als "Sicherheitspfand" gelagert), aber es wurde ergänzt um weitere Kriterien.
In Kürze kann man es so sagen: Der Geldzuwachs muss dem Zuwachs des nationalen Sozialprodukts entsprechen, sonst wird das Geld tendenziell entwertet.

Was meinst Du, warum die Regierung der USA sich eine Krediterhöhung hat genehmigen lassen müssen, statt einfach einen Druckauftrag abzugeben und dann damit zu zahlen?


Auf unser Glaubensleben bezogen heißt dies, wenn ich Gott bitte mir Geld zu geben, muss er es entweder anfertigen und damit die Inflation anheizen (das Geld aller entwerten damit ich mehr habe) oder er muss es tatsächlich, wie Scardanelli ausgeführt hat, "umverteilen". Also jemand anders abnehmen und mir geben.
Wenn die Christenheit ihn also um Geld bittet, dann muss es sich dieses von Nichtchristen holen (der andere Christ bitte ja auch um Geld bei Gott).
Auf gewisse Weise würde hier Gott dann eine Religionssteuer einführen, wie der Islam von Nichtmoslems in vielen seiner Länder einfordert.

So theoretisch und abstrus ist dies gar nicht für die kirchliche Praxis der Großkirchen. So ist es z.B. kaum möglich, dem Bundeshaushalt der Bundesrepublik Deutschland zu entnehmen, wie hoch die Riesensumme der Geldmittel ist, die vom Topf aller Steuerzahler (Gläubige wie Ungläubige) in den Topf der Gläubigen fließt (Kirchen). Da braucht man gar nicht groß beten, das läuft schon so ganz gut.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Such_Find » Mo 3. Okt 2011, 14:12

Fee hat geschrieben:Wenn Geld aus dem Nichts geschaffen wird, dann wird es weniger wert. Unter dem Strich bleibt es das Gleiche. Das ist volkswirtschaftlich gesehen ziemlich eindeutig.
Ein Staat wie die USA mag die reine Goldbindung des Dollars aufgehoben haben (das Gold wird ja weiterhin als "Sicherheitspfand" gelagert), aber es wurde ergänzt um weitere Kriterien.

Der Dollar ist davon abhängig das er als 'Leitwährung' genutzt wird, mit dem weltweit die Waren gehandelt werden.
Wie sagte ein US-Finanzminister zu ausländischen Journalisten: "Der Dollar ist unsere Währung, aber Ihr Problem."
Sowas ist eine begrenzte Form eines Füllhorns für die USA, die können sich soviel Dollars für sich selbst "erschaffen" wie die Stabilität des Dollars es zulässt. Wenn der Kurs des Dollars abfällt dann tätigen Länder mit grossem Handelsaufkommen Dollar-Stützungskäufe, im Prinzip nichts anderes wie eine weltweite Zwangs-Abgabe an die USA(um es höflich zu formulieren).
Hinzu kommt die militärische Macht der USA mit ihren weltweiten Stützpunkten.

Was meinst Du, warum die Regierung der USA sich eine Krediterhöhung hat genehmigen lassen müssen, statt einfach einen Druckauftrag abzugeben und dann damit zu zahlen?

Eine politische Entscheidung, da gibt es immer mehr Widerstand, immerhin ist die FED kein Staatsunternehmen: http://www.youtube.com/watch?v=3QkmLnNEvdU#t=0m7s
(eine unglaubliche Aussage des Ex-FED-Chefs, nicht?)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Mo 3. Okt 2011, 17:15

Such_Find hat geschrieben: Was du beschreibst ist nicht das was Geld heutzutage ist z.B. die Goldbindung wurde schon lange aufgegeben.

Geld ist kein Glaubensding. Geld ist etwas Bestimmtes und wenn davon abgewichen wird, dann geht es drunter und drüber.
Geld steht im Grunde immer ein Objekt gegenüber.
Was wir heute haben, das ist ein Gerüst, mit vielen Verzweigungen. Aber der Grund bleibt.

Mir geht es in diesem Zuammenhang darum, genau zu sagen, was man tut. Ich finde es nicht richtig, wenn der Evangelist rät, Geldsorgen vor Gott zu bringen, während er seine Kontonummer den Zuhörern abliefert.

Wenn der Evangelist rät, seine Geldsorgen vor Gott zu bringen, dann erwarte ich, dass er selbst nur Gott seine Kontonummer verrät.

Evangelisten, die das tun, die heucheln Gottvertrauen, weil sie es selbst nicht haben und sie haben es nicht, weil sie sehr genau wissen, dass Gott niemandem Geld geben wird. Und dieses Wissen macht das dann ganz besonders verwerflich.

Es ist in Ordnung, von der Gemeinde Geld zu erbeten, aber dann soll man denen nicht etwas anderes vorgaukeln.
Und der Zehnte ist im Christentum sowieso abgeschafft, denn der gehört zu den Geboten, von denen Christus befreit hat.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon bigbird » Mo 10. Okt 2011, 15:59

Scardanelli hat geschrieben:Bei Geldsorgen rät der Evangelist von der Kanzel, der Glaubende soll sich an Gott wenden.
Am Ende einer Evangelisation wendet sich dann derselbe Evangelist an die Zuhörer, sie mögen Geld geben.
Evangelisten wenden sich nicht an Gott alleine, wenn sie Geld brauchen.

Das hat einen einfachen Grund. Gott gibt kein Geld, weil Gott kein Geld machen kann.

Geld kommt immer und ausschließlich vom Menschen, nie von Gott.

Der Gott der Evangelisten kann alles, nur eines kann er gar nicht, er kann kein Geld machen.

Meiner Ansicht nach sollten die Evangelisten dasselbe tun, was sie ihren Zuhörern alleine raten. Sie sollten nur bei Gott um Geld bitten. Sie sollten nicht Menschen, sondern Gott ihre Kontonummer mitteilen.


Wie genau lautet nun deine Frage, Scardi?

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Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 17:17

jes_25913 hat geschrieben:Du hast recht, Geld kommt immer nur von Menschen.

Das ist nicht ganz korrekt, manchmal auch aus Fischen :-P :

Matthäus 17,27
.....Geh an den See und wirf die Angel aus.
Nimm den ersten Fisch, den du fängst, und öffne ihm das Maul.
Du wirst darin ein Vierfach-Silberstück finden.
Nimm es und bezahle damit die Steuer

Und wer tat das Silberstück in den Fisch, wenn nicht Gott?
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 17:29

Fee hat geschrieben:
Auf gewisse Weise würde hier Gott dann eine Religionssteuer einführen, wie der Islam von Nichtmoslems in vielen seiner Länder einfordert.

Tut er (also eigentlich das Bodenpersonal)ja, in dem "der Zehnte" verlangt wurde(innerhalb seines Volkes)
Wobei ich schon sagen muss, dass, trotzdem der Zehnte abgegeben wird/wurde...niemand Mangel hatte(ausser die arme Witwe die ihr letztes Scherflein gab)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon sugi » Mo 10. Okt 2011, 18:25

Gott druckt in diesem Sinne nicht Geld, so wie es Menschen tun.. Er tut es anders!!
Ihm ist nichts unmöglich..

Scardi, du kannst nicht sagen:
Scardanelli hat geschrieben:Der Gott der Evangelisten kann alles, nur eines kann er gar nicht, er kann kein Geld machen.

Alles, nur eines nicht ;)

Aber ich weiss nicht, es geht wieder über den Verstand hinaus..
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Ihm ist nichts unmöglich :))
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Mo 10. Okt 2011, 19:11

sugi hat geschrieben:Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Ihm ist nichts unmöglich :))

Ich denke eher...nichts ist unmöglich,dem der da glaubt, denn wie wir ja wissen-sagt die Bibel aus: der Glaube...versetzt Berge
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Mo 10. Okt 2011, 21:18

Scardanelli hat geschrieben:Wenn du weißt, dass Gott dir kein Geld geben kann, weil er keines hat, dann wäre es, Gott in Versuchung zu führen, wenn du ihn darum bittest.
Wenn du Gott um Geld bittest und weißt, dass er keines hat, dann spekulierst du mit Gottes Macht, denn Gott müsste es einem anderen Menschen wegnehmen.


Wirklich... :mrgreen: ...hangengeblieben... :mrgreen:

Auf was du für Ideen kommst ;)
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Mo 10. Okt 2011, 21:54

bigbird hat geschrieben:
Wie genau lautet nun deine Frage, Scardi?

Die Frage ist rhetorisch, sie geht also über sich selbst hinaus.
Die rhetorische Frage lautet: Warum halten sich Prediger in Sachen Geldbeschaffung nicht an den Rat, den sie einem einzelnen Glaubenden geben würden?
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Remo » Mo 10. Okt 2011, 21:56

sugi hat geschrieben:Gott druckt in diesem Sinne nicht Geld, so wie es Menschen tun.. Er tut es anders!!
Ihm ist nichts unmöglich..


Ja, und die Frage ist doch, warum man Gott um Geld bittet. Einfach um sich eine fröhlich Zeit zu machen und nicht mehr arbeiten zu müssen. Oder ist wirklich Not am Mann resp. der Frau? Da ist also die Frage nach dem Motiv meiner Bitte.

Etwas anderes ist dann, WIE Gott eine Bitte erfüllt. Das muss man ihm überlassen. Es kann ja sein, dass er einen zu einem Menschen führt, der gerade ein Unternehmen aufbaut und einen tüchtigen Mitstreiter braucht. Oder er schenkt Dir die Gabe, ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen oder er ermöglicht dir, eine Mega-Erfindung zu landen, für deren Patente Du viel Geld kassierst. Oder er stellt Dir einen Lebenspartner zur Seite, der für Euch beide sorgen kann.... Du siehst, es gibt so viele Wege. Einer davon ist Deiner.

LG,
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Reginald 32 » Mo 10. Okt 2011, 22:02

Ich weiß aus Erfahrung, dass ich einen überaus reichen Vater im Himmel habe. Aber er hat sein Geld in den Taschen seiner Kinder auf bewahrt. Reg.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Jeffrey mc » Mo 10. Okt 2011, 22:49

Remo hat geschrieben:Etwas anderes ist dann, WIE Gott eine Bitte erfüllt. Das muss man ihm überlassen. Es kann ja sein, dass er einen zu einem Menschen führt, der gerade ein Unternehmen aufbaut und einen tüchtigen Mitstreiter braucht. Oder er schenkt Dir die Gabe, ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen oder er ermöglicht dir, eine Mega-Erfindung zu landen, für deren Patente Du viel Geld kassierst. Oder er stellt Dir einen Lebenspartner zur Seite, der für Euch beide sorgen kann.... Du siehst, es gibt so viele Wege. Einer davon ist Deiner.


Vielleicht steht man auch in einer Prüfung, die man zu bestehen hat, und, ohne dass Gott (ersteinmal bezgl. der Geldnot) wirkt, wobei Gott einen / das Schäfchen nicht verlässt, die Situation meistern soll...
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon rouven » Mo 10. Okt 2011, 23:02

jeig hat geschrieben:
Scardanelli hat geschrieben:Wenn du weißt, dass Gott dir kein Geld geben kann, weil er keines hat, dann wäre es, Gott in Versuchung zu führen, wenn du ihn darum bittest.
Wenn du Gott um Geld bittest und weißt, dass er keines hat, dann spekulierst du mit Gottes Macht, denn Gott müsste es einem anderen Menschen wegnehmen.


Wirklich... :mrgreen: ...hangengeblieben... :mrgreen:

Auf was du für Ideen kommst ;)


Jeig, worauf ist hier denn jemand hängen geblieben? Du scheinst dich auszukennen? Immerhin ist das nicht das erste Mal, dass du dich in Bezug auf Scardanelli so äußerst. Sollte ich das nur noch ein einziges Mal lesen, werde ich deinen Beitrag melden. Es ist sehr unverschämt, sich anderen Schreibern gegenüber so zu verhalten.

Gruß

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Di 11. Okt 2011, 00:34

rouven hat geschrieben:
jeig hat geschrieben:Wirklich... :mrgreen: ...hangengeblieben... :mrgreen:
Auf was du für Ideen kommst ;)

Jeig, worauf ist hier denn jemand hängen geblieben? Du scheinst dich auszukennen? Immerhin ist das nicht das erste Mal, dass du dich in Bezug auf Scardanelli so äußerst. Sollte ich das nur noch ein einziges Mal lesen, werde ich deinen Beitrag melden. Es ist sehr unverschämt, sich anderen Schreibern gegenüber so zu verhalten.
Gruß
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Jaja..der liebe Jeig -kanns nicht lassen;) :-P
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon jeig » Di 11. Okt 2011, 06:46

Bitte um Entspannung allerseits :))

Das war nicht absolut nicht beleidigend gemeint.

:comeon:
Ist jemand in Christus , so ist er eine neue Kreatur , das Alte ist vergangen , siehe , Neues ist geworden .
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon sugi » Di 11. Okt 2011, 11:10

Remo hat geschrieben:
sugi hat geschrieben:Gott druckt in diesem Sinne nicht Geld, so wie es Menschen tun.. Er tut es anders!!
Ihm ist nichts unmöglich..


Ja, und die Frage ist doch, warum man Gott um Geld bittet. Einfach um sich eine fröhlich Zeit zu machen und nicht mehr arbeiten zu müssen.

Ja sicher.. :mrgreen:

Wer sowas bittet, der braucht wirklich hilfe!!

Oder ist wirklich Not am Mann resp. der Frau? Da ist also die Frage nach dem Motiv meiner Bitte.

..schön, dass Gott alles weiss!! Er weiss, wer wirklich in Not ist....und bei den einen ist Not da, wenn es um Rechnungen geht, bei anderen, wenn es um Nahrung geht..........

Etwas anderes ist dann, WIE Gott eine Bitte erfüllt.

Wenn Er es erfüllt, dann auf Seine Weise.. :)

Das muss man ihm überlassen. Es kann ja sein, dass er einen zu einem Menschen führt, der gerade ein Unternehmen aufbaut und einen tüchtigen Mitstreiter braucht. Oder er schenkt Dir die Gabe, ein eigenes kleines Unternehmen aufzubauen oder er ermöglicht dir, eine Mega-Erfindung zu landen, für deren Patente Du viel Geld kassierst. Oder er stellt Dir einen Lebenspartner zur Seite, der für Euch beide sorgen kann.... Du siehst, es gibt so viele Wege. Einer davon ist Deiner.

So kann man es auch sehen..

So verschieden wie Menschen sind, so verschieden sind auch die Wege..
Nur Gott ist und bleibt derselbe gestern, heute und in Ewigkeit :praise:
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen
und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn,
dann ebnet er selbst deine Pfade!

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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 11:14

Reginald 32 hat geschrieben:Ich weiß aus Erfahrung, dass ich einen überaus reichen Vater im Himmel habe. Aber er hat sein Geld in den Taschen seiner Kinder auf bewahrt. Reg.

Was die Notdurft anbelangt, dann sind alle gleich, alle Organisationen, ob das der Kegelklub ist, buddhistische Shangas oder eben die Kirche.
Die Notdurft wird alleine und ausschließlich von den Menschen geleistet und das eben zu 100%.
Ein Gott trägt dazu nichts bei, eben rein gar nichts.

Von diesen drei aufgezählten Organisationen, die noch vermehrt werden könnten, ist nur der Kegelclub ehrlich. Nur hier wissen alle Mitglieder, dass sie selbst dafür arbeiten müssen.

Warum muss die Kirche ihren Brötchengebern vorgaukeln, Gott würde sich um ihre Finanzen kümmern, wenn genau diese Kirche dann ihren Mitglieder ihre Bankverbindung nebenbei mitteilt?

Warum kann die Kirche es nicht zugeben, wie es ist? Warum sagt der Pastor von der Kanzel nicht, Jesus habe alle vom Gesetz des Zehnten befreit?

Wenn dann diese christlichen Organisationen noch zeigen, wo sie in der Welt überall helfend tätig sind, dann kommt mir die Galle hoch, denn sie tun das nicht mit ihrem Geld, nicht mit dem Geld Gottes, sondern mit dem Geld ihrer Brötchengeber, mit dem Geld derer, die sie selbst in Sachen Finanzen an Gott verweisen.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

Ehrlich müsste es wohl heißen: weil wir unser Geld nicht von Gott bekommen, nicht aufgrund von Gebeten, müsst ihr uns, ihr Gemeindeglieder uns finanzieren.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon bigbird » Di 11. Okt 2011, 11:35

Scardanelli hat geschrieben:Irgendetwas stimmt hier nicht.

Ja, das wiederum stimmt - was mich ziemlich ärgert an deinem Thread, Scardi, ist die Verallgemeinerung deiner Aussagen. Es mag solche Evangelisten geben, aber es gibt unzählige christliche Gemeinden, bei denen es nicht so ist. Darum ist diese Diskussion unehrlich und tendenziös!

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Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 11:46

Warum ärgert dich das, wenn doch jeder weiß, dass dies nur die Meinung eines einzelnen Menschen ist?
Es gibt bestimmt einzelne Gemeinden, bei denen das günstiger läuft?

Mir stößt das ganz besonders bei diesen Fernsehpredigern auf.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon bigbird » Di 11. Okt 2011, 11:55

Scardanelli hat geschrieben:Warum ärgert dich das, wenn doch jeder weiß, dass dies nur die Meinung eines einzelnen Menschen ist?
Es gibt bestimmt einzelne Gemeinden, bei denen das günstiger läuft?

Mir stößt das ganz besonders bei diesen Fernsehpredigern auf.


Nein, es läuft bei den allermeisten Gemeinden eben nicht so, wie du das schilderst ...!

bb
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Di 11. Okt 2011, 12:03

bigbird hat geschrieben:Nein, es läuft bei den allermeisten Gemeinden eben nicht so, wie du das schilderst ...!

Insofern dass die zwei grossen Landeskirchen zahlenmässig wohl die allermeisten ausmacht, stimmt das, bigbird: Diese allermeisten bekommen ihr Geld automatisch durch vom Staat inkassierte Gelder, Kirchensteuer genannt.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon bigbird » Di 11. Okt 2011, 13:21

Mäxli hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Nein, es läuft bei den allermeisten Gemeinden eben nicht so, wie du das schilderst ...!

Insofern dass die zwei grossen Landeskirchen zahlenmässig wohl die allermeisten ausmacht, stimmt das, bigbird: Diese allermeisten bekommen ihr Geld automatisch durch vom Staat inkassierte Gelder, Kirchensteuer genannt.


Nur dass es ja hier klar nicht um die Landeskirchen ging ...
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Okt 2011, 14:21

Hallo zusammen.

Wenn ein Mensch für seinen Lebensunterhalt auf Wachstum und Gedeihen in der Natur angewiesen ist (auf dass er ja gar keinen Einfluss hat) erkennt er sehr schnell, dass er von einer höheren Macht abhängig ist. Und dann sagt er sich: Gott schenkt mir mein tägliches Brot, aber er steckt es mir nicht in den Mund. Ich muss tun, was ich kann, und Gott gibt seinen Segen dazu. Wie der Liederdichter sagt: "...doch Wachstum und Gedeihen liegt in des Herren Hand."

Diesen Umstand schein Scardi und mit ihm viele Andere( total vergessen zu haben. Ich habe den Eindruck, dass er meint, das Geld in seiner Tasche gehöre ihm, weil es sich dafür angestrengt hat. Und dies ist der große Fehlschluss der heutigen Zeit, wo die Kinder meinen, die Milch käme aus dem Supermarkt.

Von diesem ursprünglichen Standpunkt aus gesehen steckt das Vermögen des himmlischen Vaters sehr wohl in den Taschen seiner Kinder. Ohne Gottes vielfältigen Segen hätten sie nämlich nichts. Gott schenkt alles und sagt seinen Kindern: 90 % darfst Du behalten. Die schenke ich Dir. Doch 10 % gehören mir nach wie vor. Die gib bei den von mir eingerichteten Stellen weiter. Und dann vergiss auch die Menschen nicht, denen es nicht so gut wie Dir geht.

Jede Münze hat zwei Seiten. Wenn Scardi lieber sie schmutzige Rückseite des Geldes und seiner Verwendung ansehen möchte, dann lass ihn. Dann hat er wenigstens Grund, sich zu ärgern. Ich erfreue mich lieber an der glänzenden Vorderseite und an dem Segen meines Schöpfers.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 14:43

Reginald 32 hat geschrieben:Von diesem ursprünglichen Standpunkt aus gesehen steckt das Vermögen des himmlischen Vaters sehr wohl in den Taschen seiner Kinder. Ohne Gottes vielfältigen Segen hätten sie nämlich nichts. Gott schenkt alles und sagt seinen Kindern: 90 % darfst Du behalten. Die schenke ich Dir. Doch 10 % gehören mir nach wie vor. Die gib bei den von mir eingerichteten Stellen weiter. Und dann vergiss auch die Menschen nicht, denen es nicht so gut wie Dir geht.

Das meine ich und das halte ich für inhaltsloses Gerede, weil du dich dann nicht danach verhältst.
Wenn du alles als himmlisches Vermögen ansiehst, dann sei so gut und verlass dich darauf. Wenn du dich darauf verlassen kannst, dann wäre es kein sinnfreies Gerede.
Versuch doch mal eine Gemeinde nur mit dem Segen Gottes am Leben zu halten. Das geht gar nicht, weil der ganze Unterboden, der Grund durch menschliche Arbeit, nicht durch göttlichen Segen gebildet wird. Geld selbst ist nur eine andere Form menschlicher Arbeit. Geld ist Ausdruck menschlicher Arbeit und nicht Ausdruck des Segens Gottes.
Durch den Segen Gottes ist das Wohlsein, das du hier täglich durch die Tageslosung geschenkt bekommst.
Da geht es einem aber nur gut und es ist alles so wunderbar.
Das geht aber nur, wenn Menschen vorher gearbeitet haben, dann kann hier auch die Tageslosung ausgegeben werden.

Und das liebe ich ganz besonders. Da rackern sich die Menschen ab und der Pfarrer, der das Geld kassiert, der bedankt sich dann bei Gott, nicht etwa bei den Menschen, deren Schweiß das gekostet hat.
Das nenne ich niedrig.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 14:48

Das Geld kommt aus Arbeit, aus Schweiß, im schweiße des Angesichts und nicht, wenn sich Gott zurücklehnt und seinen Segen aus dem Ärmel schüttelt.
Weißt du was Gott Segen kostet? Das kostet Gott nichts, gar nichts, das ist geschenkt. Gott muss sich überhaupt nicht anstrengen um Segen auszugießen. Menschen müssen sich aber sehr anstrengen, um eine Gemeinde am Leben zu halten.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 14:51

Wenn du sagst, es sei ja alles nur Gottes Segen, dann sagst du, es hat sich niemand angestrenkt, es ist alles aus dem Ärmel geschüttelt und damit missachtest du die, die wirklich dafür arbeiten mussten.
In meinen Augen ist das eine Frechheit.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Scardanelli » Di 11. Okt 2011, 14:52

Wenn du das alles auf Gottes Segen zurückführst, dann willst du dich also auch nicht bei denen bedanken, die es gleistet haben.
Ist das die heimliche Bezahlung für die Sündenvergebung?
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Di 11. Okt 2011, 15:17

bigbird hat geschrieben:
Mäxli hat geschrieben:
bigbird hat geschrieben:Nein, es läuft bei den allermeisten Gemeinden eben nicht so, wie du das schilderst ...!

Insofern dass die zwei grossen Landeskirchen zahlenmässig wohl die allermeisten ausmacht, stimmt das, bigbird: Diese allermeisten bekommen ihr Geld automatisch durch vom Staat inkassierte Gelder, Kirchensteuer genannt.


Nur dass es ja hier klar nicht um die Landeskirchen ging ...

Eben, bigbird, um es auszuschliessen führte ich es ja auf...
Scardanelli gehts um die ausserlandeskirchlichen TV-Prediger. Bei denen gehts erst recht um das Geld das man ihnen Spenden soll, ansonsten sie nämlich ganz schnell nicht mehr senden würden, Gebete hin oder her.
Ich kenne keinen solchen Prediger im deutschen TV-Ausstrahlungsraum, welcher sein Vermögen für den ganzen TV-Predigtapparat und die dazugehörigen Ausstrahlungskosten, durch eigene spendenferne, schweisstreibende Arbeit erwirtschaftet hätte und nun das ganze viele erarbeitete Geld in seine eigene TV-Predigten steckt. Wenn es diese gibt werde ich ihn mir gerne anschauen; ich wünschte mir es gäbe sie.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Okt 2011, 15:37

Hallo Scardi.

Ich bitte Dich ganz herzlich, meine Ausführungen doch genau zu lesen und die "Brille Deines Ärgers" über gewisse Wohlstandsevangelisten ab zu setzen. Diese sind wirklich Einzelfälle. Ihr Verhalten ist nicht auf alle Gemeinden übertragbar. Das ist Dein großer Irrtum.

Im Gesamt-Zusammenhang habe ich gar nicht geschrieben, das "alles" ausschließlich von Gottes Segen abhängt. Ich habe auch geschrieben, dass Gott uns das Essen nicht in den Mund steckt oder gar noch vor kaut.

Ich habe sehr wohl die menschliche Anstrengung berücksichtigt. Aber ohne Gottes Segen ist alles "nur ein Haschen nach Wind". Es kommt auf die Ausgewogenheit der Betrachtung an. Beides ist nötig, menschliche Arbeit und Gottes Segen.
Und ob Gott saeinen Segen lediglich aus dem Ärmel schüttelt, kannst weder Du noch ich beurteilen. Und wenn er ihn "schüttelt", dann halte ich jedenfalls dankbar die Hand auf und lasse nichts davon auf die Erde fallen.

Deine These, dass Geld (allein) aus Arbeit kommt, halte ich nicht für tragfähig. Sie ist atheistisch. Deshalb diskutiere ich nicht darüber.

Ich weiß nicht, woher Du Deine Überzeugung nimmst, dass ich mich selbst nicht nach meinen Worten richte:
Das meine ich und das halte ich für inhaltsloses Gerede, weil du dich dann nicht danach verhältst.
Wenn du alles als himmlisches Vermögen ansiehst, dann sei so gut und verlass dich darauf. Wenn du dich darauf verlassen kannst, dann wäre es kein sinnfreies Gered
e
Soweit mir bekannt, kennst Du mich und ich Dich nicht, sodass Du gar nicht beurteilen kannst, ob ich mich nach meinen Worten richte oder nicht.
Ich kann Dir aber versichern, dass ich seit fast 50 Jahren über meine Bedürfnisse mit meinem Herrn Jesus rede und er auch dann für mich gesorgt hat, wenn ich es nicht (mehr) selbst konnte. Himmlisches Vermögen plus meiner besten, ehrlichen Leistung haben mich mein Leben lang begleitet.

Und was unsere Gemeinde anbetrifft: Wir mussten dringend erweitern und umbauen, hatten aber das nötige Geld noch nicht beisammen. Da hat Gott einfach seine Vorratsscheune geöffnet und uns, ohne dass wir einen Menschen gefragt hätten,, uns vorher unbekannte Menschen über den Weg geschickt, die uns ungefragt anboten gerade mit den Summen zu helfen, die uns noch fehlten. Das mag Dir vielleicht unverständlich sein, ist es mir aber nicht. Denn Gott ist mein bester Freund, dem ich alles anvertrauen kann. Er ist auch der Freund unserer Gemeinde.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Di 11. Okt 2011, 15:44

Reginald 32 hat geschrieben:Jede Münze hat zwei Seiten. Wenn Scardi lieber sie schmutzige Rückseite des Geldes und seiner Verwendung ansehen möchte, dann lass ihn. Dann hat er wenigstens Grund, sich zu ärgern. Ich erfreue mich lieber an der glänzenden Vorderseite und an dem Segen meines Schöpfers.

Scardanelli bemängelt doch gar nicht dies !

Er bemängelt (u.a) den Zehnten - sehr zu recht - eine zweckgerichtete Muss-Abgabe deren Zweck heute nicht mehr existiert. Er bemängelt die selbstherbeigeredete, unbiblische heuchlerische Sicht auf materiell Benötigtes und deren Quell bzw. die Richtung der Danksagung.
In den Versammlungen würde man wohl gescheiter um schweisstreibende aber geldwert bezahlte Arbeit für alle beten, es wäre sehr viel ehrlicher als Geld aus dem Himmel zu erhoffen, was in etwa dem Bitten um wundersame Vermehrung von Benzin im Tank für die Rückfahrt gleichkäme - oder wer tut dies konsequenterweise ??
Wer dann letztendlich sein Benötigtes selber durch Arbeit erwirtschaften kann um Hunger und Durst zu stillen, der wird auch einhergehend eine veränderte Sicht zu seinem entstehenden, wenn auch minimalen, Überfluss für die neben ihm stehenden Bedürftigten bekommen.

Der wirkliche Segen Gottes in unsere Arbeit und unser Geld liegt darin, dass wir die rechte Einstellung zum Einnehmen und Ausgeben erlernen.
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Metropolis79 » Di 11. Okt 2011, 16:18

Wovon hat eigentlich Jesus gelebt?
Hat er Geld bekommen fürs Predigen?
Wo wohnte er-wer versorgte ihn?
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Re: Gott und das Geld

Beitragvon Mäxli » Di 11. Okt 2011, 16:20

Metropolis79 hat geschrieben:Wovon hat eigentlich Jesus gelebt?

Ich bin nicht Jesus, eine solche vergleichende Frage stellt sich mir nicht.

Er hat als Zimmermann gearbeitet. Als Kind kamen seine Eltern für Ihn auf.
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