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Wo sind wir, wenn wir sterben?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Fr 15. Jul 2016, 18:52

Hallo wertes Forum
Wir (d.h. einige Schwestern in Christus und auch Vertreter/-innen anderer Konfessionen) sind dieser Tage in eine Diskussion geraten, wo es um folgende Frage geht: Was geschieht, wenn wir sterben? Wo gehen wir hin? Gehen wir überhaupt irgendwo hin?
Was würdet ihr da antworten? Was ist in dieser Frage euer Standpunkt.
LG lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Johelia » Fr 15. Jul 2016, 19:19

Liebe Lionne
Da gibt es mindestens zwei Haupt-Asichten.

1) den Seelenschlaf (z.b STA)
2) Seele kommt sofort in den Himmel oder Verwahrung zum Gericht. (Viele)


Mehr von mir wenn ich wieder an einem PC bin.

Äs Grüessli
Johel
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Fr 15. Jul 2016, 19:55

Wir haben in der Diskussion folgendes festgehalten:

Der Körper wird zu Staub >>> Prediger 12,7: Denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Der Odem, den Gott jedem eingehaucht hat (1. Mose 2,7) kehrt zurück zu Gott.
Soweit sind wir schon gekommen! :oops:
Aber da sind dann eben all diese Bergriffe: Odem, Geist, und was ist mit der 'Seele'
Fragen über Fragen!!!
LG Lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Fr 15. Jul 2016, 20:03

Liebe Lionne,

ich nehme an dass für uns das gleiche gilt wie für den Herrn Jesus; nämlich:

Eph 4,8 Darum heißt es (Psalm 68,19): »Er ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben.« 4,9 Dass er aber aufgefahren ist, was heißt das anderes, als dass er auch hinabgefahren ist in die Tiefen der Erde? 4,10 Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle.

Auch der Weg des Menschen führt nach seinem Tod zunächst in die „Tiefen der Erde”. (das wäre das Totenreich, der Hades; oder besser das Unwahrnehmbare). Und erst dann ist es für die verstorbenen Gläubigen, durch Auferweckung aus den Toten und Entrückung, möglich in den Himmel zu gelangen. Das war der Weg, den unser Herr gehen musste und das ist auch der Weg, den Gott für uns vorgesehen hat: zuerst die Auferweckung aus den Toten, dann die Himmelfahrt und dann werden wir beim Herrn sein allezeit.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Fr 15. Jul 2016, 21:45

Eine weitere, für mich wichtige Tatsache ist, was in Prediger 9,5-6 steht:
>>> Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts, und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Name ist vergessen. Auch ihr Lieben, auch ihr Hassen, auch ihr Eifern ist längst verloren gegangen. Und sie haben ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht (Elberfelder Bibel).
P.S. Von daher sind all die Erscheinungen, die (manche) Menschen haben und sogar mit ihren (z.B.) verstorbenen Angehörigen kommunizieren, für mich alles Erscheinungen von bösen Geistern; hier wird, um es klipp und klar zu sagen, mit Dämonen geredet/kommuniziert. Satans gefallene Engel sind fähig, die Toten perfekt zu verkörpern.
LG lionne

Freue mich auf Eure Gedanken und Beiträge.... :D
Der Tod ist wahrscheinlich das Thema, über das am meisten Unklarheit herrscht. Für viele scheint der Tod ein Geheimnis zu sein und weckt Gefühle des Unbehagens, der Angst, der Unsicherheit bis hin zur Hoffnungslosigkeit...
Es ist eminent wichtig, dass wir darüber klare Vorstellungen und Ansichten haben, die mit der Schrift (Gottes Wort) übereinstimmen. Im Wort Gottes finden wir die Antworten zu diesen Fragen.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Mariette M. » Fr 15. Jul 2016, 23:58

lionne hat geschrieben:Es ist eminent wichtig, dass wir darüber klare Vorstellungen und Ansichten haben

Weshalb sind diese Fragen so eminent wichtig?
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Sa 16. Jul 2016, 00:24

Mariette M. hat geschrieben:[Weshalb sind diese Fragen so eminent wichtig?

Vielleicht habe ich mich (ein wenig) falsch ausgedrückt!
Für mich persönlich ist diese Frage eminent wichtig (habe ich doch gerade kürzlich einen Verlust erlitten). Aber, wie gesagt >>> für mich persönlich wichtig. Dieser Verlust hat mich (wieder mal) dazu gebracht, über diese Frage(n) nachzudenken.
Ist natürlich klar: Man soll nicht von sich auf andere schliessen.... ;)
Also, von daher, Sorry :oops:
Anlass zum Sinnieren über diese Frage(n) war auch die Reaktion der Menschen, als die Frage heute beim gemeinsamen Mittagsessen auftauchte: Keine(r) konnte da (überzeugend) eine Antwort geben. :?
LG lionne

P.S. Kann mein Wort-Gottes-Studium auch ohne Forum weiterführen (und werde das auf jeden Fall tun), falls kein Interesse besteht, hier weiterzudiskutieren.
Zuletzt geändert von lionne am Sa 16. Jul 2016, 01:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Jul 2016, 00:46

Gibt eh nichts Neues, auf der einen Seite Seelenschlaf, auf der anderen das sofortige kontinuierliche Weiterleben ohne Kõrper. Und beide Seiten meinen Recht zu haben mit ihrer Auslegung.

lg, otp
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Mariette M. » Sa 16. Jul 2016, 15:12

lionne hat geschrieben:Für mich persönlich ist diese Frage eminent wichtig (habe ich doch gerade kürzlich einen Verlust erlitten).

Liebe Lionne,
ja, nach einem persönlichen Verlust sind diese Fragen drängender... das habe ich letzten Winter auch so erlebt.

Meine persönliche Antwort damals war: Ich spürte (wusste) sehr klar, dass die verstorbene Person noch "da war". Mein persönliches Erleben - auch jetzt noch, Monate danach - ist also, dass sie irgendwo ist und dass es ihr gut geht. Das reicht mir. Ob sie jetzt ruhig schläft oder ob sie im Angesicht Gottes schon sein darf, ist weniger wichtig.

Ich glaube, dass eine Bibelstudie da auch wenig weiterhelfen würde... denn wie wir hier schon sahen kann ja jede "Richtung" ihre biblischen Argumente bringen. Man müsste sich also auch dann wieder entscheiden, welchen Argumenten man Glauben schenken möchte.

lg Mary
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Sa 16. Jul 2016, 21:40

Liebe lionne.

Deinen Ausführungen kann ich gut zustimmen. Es sind ja bisher auch nur ganz wenige Menschen vom Tode erweckt worden, und niemand hat etwas über seinen jenseitigen Zustand erzählt.

Als Lazarus gestorben war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Lazarus "schläft". Jesus vergleicht den Tod mit einem Schlaf. Ohne Uhr kann am Morgen niemand sagen, wie lange er geschlafen hat, und keiner weiß, was inzwischen geschah. Im Schlaf ist der Verstand abgeschaltet. So ist es für mich auch im Tod.

Der Mensch, den Du verloren hast, "schläft" in Gottes Hand. Er liegt in der Erde bis zur Auferstehung, wenn Jesus alles neu schafft. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und habe viele Menschen sterben gesehen. Wer sich geborgen in Gott wusste, ist immer ruhig ein geschlafen.

Mein Sohn ist beim Gleitschirm Fliegen abgestürzt und hatte sich schwer verletzt. Als wir ihn im Krankenhaus besuchten, sagte er zu mir: Ich habe nachgedacht, was nun kommt. Werde ich sterben, dann ist das Nächste, was ich erlebe, die Wiederkunft Christi. Er wurde wieder völlig hergestellt und hat heute keine Spur von seinem Unfall zurück behalten, trotz vier Wirbelbrücen.

Viele Menschen und gerade evangelikale Christen glauben ja an ein unmittelbares Weiterleben einer angenommenen menschlichen Seele. Wobei deren Aufenthaltsort unterschiedlich angenommen wird. Diese Lehre wurde von der RKK sogar 1524 (?) auf einem Lateran Konzil dogmatisiert. Sie stammt aber nachweislich aus dem Heidentum (Platon) und ist der Bibel unbekannt. So schreibt es auch Prof. Karl Barth, einer der besten Kenner dieses Themas.

Liebe Grüße von Reginald
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » So 17. Jul 2016, 09:30

Reginald 32 hat geschrieben:Deinen Ausführungen kann ich gut zustimmen. Es sind ja bisher auch nur ganz wenige Menschen vom Tode erweckt worden, und niemand hat etwas über seinen jenseitigen Zustand erzählt.

Als Lazarus gestorben war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Lazarus "schläft". Jesus vergleicht den Tod mit einem Schlaf. Ohne Uhr kann am Morgen niemand sagen, wie lange er geschlafen hat, und keiner weiß, was inzwischen geschah. Im Schlaf ist der Verstand abgeschaltet. So ist es für mich auch im Tod.

Der Mensch, den Du verloren hast, "schläft" in Gottes Hand. Er liegt in der Erde bis zur Auferstehung, wenn Jesus alles neu schafft. Ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste und habe viele Menschen sterben gesehen. Wer sich geborgen in Gott wusste, ist immer ruhig ein geschlafen.

Mein Sohn ist beim Gleitschirm Fliegen abgestürzt und hatte sich schwer verletzt. Als wir ihn im Krankenhaus besuchten, sagte er zu mir: Ich habe nachgedacht, was nun kommt. Werde ich sterben, dann ist das Nächste, was ich erlebe, die Wiederkunft Christi. Er wurde wieder völlig hergestellt und hat heute keine Spur von seinem Unfall zurück behalten, trotz vier Wirbelbrücen.

Viele Menschen und gerade evangelikale Christen glauben ja an ein unmittelbares Weiterleben einer angenommenen menschlichen Seele. Wobei deren Aufenthaltsort unterschiedlich angenommen wird. Diese Lehre wurde von der RKK sogar 1524 (?) auf einem Lateran Konzil dogmatisiert. Sie stammt aber nachweislich aus dem Heidentum (Platon) und ist der Bibel unbekannt. So schreibt es auch Prof. Karl Barth, einer der besten Kenner dieses Themas.

Lieber Reginald,
Ich fahre mit meinem 'Bibelstudium' weiter, obwohl es einige hier für sinnlos erachten....
Die Bibel vergleicht den Zustand des Menschen nach dem Tod mit einem Schlaf, aus dem er am Ende der Welt aufwachen wird (Johannes 11,11; Daniel 12,13).
Gepriesen sei der Herr für die komplette Wiederherstellung Deines Sohnes. (Ich 'brauche' auch so ein Wunder für meine Tochter, nicht im körperlichen Sinn, aber im psychischen.) :praisegod:
LG lionne

P.S. Von einer Kollegin (nicht christlich), die im Altersheim arbeitet, habe ich erfahren, dass es schon grosse Unterschiede beim Sterben gibt: Manche sterben ganz 'friedlich' und bei Anderen ist es ein regelrechter 'Kampf'!
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » So 17. Jul 2016, 18:13

Mariette M. hat geschrieben:Ich glaube, dass eine Bibelstudie da auch wenig weiterhelfen würde... denn wie wir hier schon sahen kann ja jede "Richtung" ihre biblischen Argumente bringen. Man müsste sich also auch dann wieder entscheiden, welchen Argumenten man Glauben schenken möchte.

Klar, es hat immer mit 'Entscheidung' zu tun; das ganze Leben ist ein Anreihen von Entscheidungen. Erst der Durchblick im Gestrüpp der verschiedenen Lehren befähigt zu einem neutestamentlichen christlichen Leben in Christus Jesus, in Freiheit, wie es Paulus in Gal. 5 deutlich erklärt.
Gruss lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » So 17. Jul 2016, 18:25

Liebe Lionne,
lionne hat geschrieben:Ich fahre mit meinem 'Bibelstudium' weiter, obwohl es einige hier für sinnlos erachten....

Aufgrund eines Todesfalls in unserer Familie interessiert mich dieses Thema auch.
Zugegeben, es ist für uns nicht heilsentscheident.
Aber eine biblisch fundierte Antwort wäre schon hilfreich, vor allem wenn man mit Ungläubigen spricht.
Ansichten, dass die Toten uns aus dem Himmel zusehen, oder zwischen den Lebenden "herumgeistern", möchte ich schon widerlegen können.
Das einzige was ich nach meiner biblischen Erkenntnis denke ist, dass die Toten nicht im Himmel sind.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » So 17. Jul 2016, 22:55

Lieber toemu.

Nach meiner Erfahrung und nach meinem Verständnis von der Sache ist es gut, wenn man sich über Tod und Auferstehung klare Vorstellungen bildet. Ich halte mich dabei an die Bibel. Diese sagt mit im Schöpfungsbericht, dass aus dem geformte Lehm Kloß vom Acker plus dem Lebensodem Gottes eine "lebendige Seele" wurde. ( "Seele" ist ein germanisches Wort, die Bibel hat dafür keinen gleichwertigen Begriff) Der Mensch hat (besitzt) also keine lebendige Seele , sondern er i s t eine solche. Hinzu kommt, dass im Timotheus steht, dass Gott a l l e i n Unsterblichkeit besitzt. Also kann es z.Zt. keine unsterbliche Seele geben. Und wiederum sagt die Bibel, dass Gott dem Erlösten bei der ersten Auferstehung bzw. Verwandlung und Entrückung Unsterblichkeit verleihen wird, aber nicht vorher.

Der Glaube an einen den Tod überdauernden Teil des Menschen ist aber die wesentliche Voraussetzung für Spiritismus und Esoterik. Die erscheinenden Geister dort sind aber keine verstorbenen Angehörigen, sondern Dämonen, also abgefallene Engel, die aus dem Himmel auf unsere Erde geworfen wurden. In der Bibel hat Gott schon bei Mose den Umgang mit ihnen ausdrücklich untersagt und mit der Todesstrafe belegt.

Insofern ist für mich die Sachlage klar.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » So 17. Jul 2016, 23:11

toemu hat geschrieben:Aber eine biblisch fundierte Antwort wäre schon hilfreich, vor allem wenn man mit Ungläubigen spricht.
Ansichten, dass die Toten uns aus dem Himmel zusehen, oder zwischen den Lebenden "herumgeistern", möchte ich schon widerlegen können.
Das einzige was ich nach meiner biblischen Erkenntnis denke ist, dass die Toten nicht im Himmel sind.

Lieber Thomas,
Mir geht es ähnlich; ebenfalls infolge eines kürzlich erfolgten Todesfalls stelle ich mir diese Fragen. Mir geht es auch darum, eine klare Anwort auf solche Fragen zu haben; ich war ziemlich enttäuscht, dass mir meine (christlichen) Geschwister keine klare Antwort geben konnten, obwohl sie in eine Gemeinde gehen und regelmässig den Godi besuchen und auch wöchentlich in den Hauskreis gehen. :? :(
Die Ansicht, dass die Toten uns aus dem Himmel zusehen können, uns u.U. sogar helfen können, etc, sind für mich (eindeutig) widerlegt durch die Aussagen in der Bibel in Prediger 9,5-6: >>> Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts; sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht.
Aufgrund dieser Bibeltexte bin ich überzeugt, dass da eben keine Verstorbenen 'herumgeistern' (Das wäre ja noch schöner, wenn nebst all diesen Menschen auf der Welt, noch all die Verstorbenen herumgeistern würden.... ;) )
Siehe auch mein Posting vom 15.7.16, 21:45.
Das ganze Thema ist sehr komplex. Komme baldmöglichst darauf zurück...
Inzwischen LG lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon onThePath » So 17. Jul 2016, 23:19

Das Thema ist wirklich komplex.

Und ich gehöre zu der grossen Fraktion derer, die im Gegensatz zu den meisten bisherigen Antworten an das Weiterleben nach dem Tod glauben. Und zwar nicht, weil es angeblich hergeleitet wird von heidnischen Lehren, sondern aus Aussagen der Bibel.

Das Problem, ob deshalb dann ausser gefallenen Engeln auch noch bösartige Verstorbene rumgeistern, kann ich dennoch nicht klären.

Ich finde auch, diese Frage ist noch nicht mal heilsentscheidend.

lg, otp
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » So 17. Jul 2016, 23:33

onThePath hat geschrieben:Das Thema ist wirklich komplex.

Und ich gehöre zu der grossen Fraktion derer, die im Gegensatz zu den meisten bisherigen Antworten an das Weiterleben nach dem Tod glauben. Und zwar nicht, weil es angeblich hergeleitet wird von heidnischen Lehren, sondern aus Aussagen der Bibel.

Ich glaube auch an das ewige Leben: >>> Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist (Johannes 11,25). :praise:
Ich bin ein Mensch, der gerne konkrete Belege für Aussagen hat; von daher (otp), auf was für welche Aussagen der Bibel deutest Du da hin?
LG lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Johelia » So 17. Jul 2016, 23:54

lionne hat geschrieben:Ich fahre mit meinem 'Bibelstudium' weiter, obwohl es einige hier für sinnlos erachten....


Sali Liebe Lionne

Das Thema Tod erachte ich keineswegs als sinnlose Diskussion. Ich war nur mal eben im Ausland und auf mein "Smartie" beschränkt. Nur auf dem SmartPhone sind genauere Referate extrem mühsam. Nun bin ich wieder in der CH und kann am PC schreiben. :]

Ich verstehe die Gefühle um den Tod eines geliebten Menschen sehr gut, da ich bereits alle älteren Generationen meiner Familie habe heimgehen sehen.
Sehr trostreich bei den Verlusten war das Wissen, dass diese geliebten Menschen nur beim HERRN sind und von den Mühen dieses irdischen Lebens mit einem neuen schmerzlosen, voll funktionsfähigen himmlischen Körper ausruhen dürfen.

So wie ich mitgelesen habe wurden ja schon diverse Aspekte beleuchtet. Wie ich bereits geschrieben habe gibt die beiden Grundansichten.
Johelia hat geschrieben:Da gibt es mindestens zwei Haupt-Ansichten:

1) den Seelenschlaf (z.b STA)
2) Seele kommt sofort in den Himmel oder Verwahrung zum Gericht. (Viele)


Im Alten Testament glaubten die Juden an verschiedene Orte an denen verschiedene Gruppen „verwahrt“ werden. Zur Jüdischen Ansicht schlage ich vor, dass du in deinem Bibelstudium Begriffe wie hebr. Scheol (grich. Hades) ; „Schoß Abrahams“; Gehenna (Gehinnom); Abaddon; Abyssos etwas genauer recherchierst.

Gemäss dem jüdischen Glauben wird das Totenreich in zwei Bereiche unterteilt, in eine Stätte für Erlöste ( Paradies / „Schoß Abrahams“) und eine andere für Verlorene (Gehenna; Abaddon). Diese beiden Bereiche sind voneinander getrennt und es gibt keine Brücke dazwischen.

Im Talmud wird der Begriff „Schoß Abrahams“ als Synonym für Begriffe wie „Paradies“ oder „Himmel“ verwendet.

Der Abyssos ist ein Bereich tief unter der Erde wo die gefallenen Engel und Dämonen verwahrt die ihren Herrschaftsbereich (Satan auf der Erde) verlassen (Jud6) haben und gegen die Bestimmungen ihres Exils auf der Erde verstossen haben. (siehe z.b. Mk5, 1-20)

Dieses Jüdische AT Konzept kann auch in Lukas 16,19-31 wiedergefunden werden und wird dort beschrieben. Jesus hatte dieses Konzept in deinem Gleichnis verwendet, da das der damaligen Bevölkerung alltägliches Gedankengut war.

Im Zusammenhang mit den neuen Bund im Blut Jesus sehe ich schon am Kreuz eine Bestätigung als Jesus zum reuigen Sünder sagte:

Lk 23,43 Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Dies bestätigt die obigen Aussagen, dass der „Schoß Abrahams“ oder Himmel oder Paradies immer den selben Ort bezeichnen. Nämlich in der Präsens Gottes wo auch Jesus zur Rechten Gottes sitz.

Betrachtet man den Aufenthalt der „Gerechten“ im 3ten Himmel bei Gott, macht dann auch die Aussage Jesus über Wohnungen in Hause Gottes Sinn:

Joh 14,2 Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten?

Siehe zum Thema auch die Aussagen des Paulus in 2.Korinther 5,8 und Philipper 1,23 in denen sich Paulus im Prinzip wünscht schon jetzt im Angesicht Gottes zu sein. Wäre ein Zwischenstopp im Schlaf oder an einem separaten „Verwahrungsort“ teil von Paulus Gedanken gewesen, hätte er sich sicher anders ausgedrückt,

Liebe Grüsse

Johel
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Johelia » So 17. Jul 2016, 23:58

toemu hat geschrieben:Das einzige was ich nach meiner biblischen Erkenntnis denke ist, dass die Toten nicht im Himmel sind.

LG
Thomas


Sali Thomas

kannst du das bitte etwas ausführen?
(Eben diese Ansicht war mir immer zu Traditionsgeladen und ich konnte das biblisch so nicht sehen)

Grüsse
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Mo 18. Jul 2016, 00:28

Johelia hat geschrieben:Das Thema Tod erachte ich keineswegs als sinnlose Diskussion. Ich war nur mal eben im Ausland und auf mein "Smartie" beschränkt. Nur auf dem SmartPhone sind genauere Referate extrem mühsam. Nun bin ich wieder in der CH und kann am PC schreiben. :]

Welcome back home. :))
LG lionne

P.S. Baldmöglichst knie ich mich wieder ins Thema...
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Mo 18. Jul 2016, 01:12

Hallo,
Johelia hat geschrieben:kannst du das bitte etwas ausführen?
(Eben diese Ansicht war mir immer zu Traditionsgeladen und ich konnte das biblisch so nicht sehen)

Ich hätte es etwas genauer ausdrücken müssen.
Nämlich dass kein Gläubiger nach seinem Tod sofort in den Himmel kommt.
Weil Verwesliches nicht in den Himmel kommen kann; und unsere Umgestaltung findet ja erst beim Wiederkommen Jesu statt.
Ausserdem sollten wir noch zwischen dem körperlichen und dem Tod des nichmateriellen Teils unterscheiden.
Ich nehme an der Tod des Körpers ist klar, der ruht im Grab bis Jesus wiederkommt.
Was macht also der nichtmaterielle Teil solange ?

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Jul 2016, 05:23

lionne hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Das Thema ist wirklich komplex.

Und ich gehöre zu der grossen Fraktion derer, die im Gegensatz zu den meisten bisherigen Antworten an das Weiterleben nach dem Tod glauben. Und zwar nicht, weil es angeblich hergeleitet wird von heidnischen Lehren, sondern aus Aussagen der Bibel.

Ich glaube auch an das ewige Leben: >>> Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist (Johannes 11,25). :praise:
Ich bin ein Mensch, der gerne konkrete Belege für Aussagen hat; von daher (otp), auf was für welche Aussagen der Bibel deutest Du da hin?
LG lionne


Hallo, liebe lionne,
Ja, die Frage nach der Hoffnung für einen Nahestehenden und ob wir ihn einmal wiedersehen werden, diese Hoffnung gibt ja die Bibel. Aber es wäre schön, wenn wir genauere Hinweise über das Leben nach dem Tode hätten. Statt dessen finde ich es schwierig, die Aussagen der Bibel zum Leben nach dem Tod als einheitlich und eindeutig zu sehen.
Wenn schon Aussagen wie: "Gott ist ein Gott der Lebenden und nicht der Toten" oder "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein" unterschiedlich verstanden werden können. Aber ich finde andererseits, dass Aussagen der Bibel, dass der Tote schlafe, auch anders intetpretiert werden kõnnen. Was bleibt ist die Hoffnung auf ein Leben mit Gott, auf Gemeinschaft mit Jesus in einer besseren Welt. Und auch auf Gemeinschaft mit lieben Verstorbenen.

lg, otp
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Mo 18. Jul 2016, 06:21

Nun gut, ich persönlich halte mich an die Zusage(n) von Jesus, wie wir sie in der Bibel finden (Johannes 11,25/1. Thes 4,16 und andere). Was die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit unseren Angehörigen anbetrifft, müssten diese ja dann alle 'in Christus' sein, denn soweit ich es verstehe, gibt es eben (nach dem Tod)
zwei 'Seiten'/'Lager' >>> Lukas 16,19-31.
Manchmal wird gesagt, dass wir uns im Himmel nicht an Familienangehörige erinnern werden, die verloren gegangen sind. Wir müssen allerdings bedenken, dass die Märtyrer im Paradies sich genau an das erinnern, was sie auf der Erde erlebt hatten (Off 6,9-11). Auch der reiche Mann im Hades dachte noch an seine Brüder auf der Erde zurück (Lk 16,19-31). Sollte es uns anders ergehen? Und es ist wohl kaum denkbar, dass wir im Himmel weniger wissen als auf der Erde.
Die Schrift zeigt, dass der Herr Jesus der Mittelpunkt der Herrlichkeit ist. Diejenigen 'in Christus' werden sein, wo Er ist, und werden Ihn sehen, wie Er ist, und werden Ihm gleich sein (Joh 14,3; 1. Joh 3,2). Sie werden mit Ihm zusammen leben, seine Herrlichkeit bewundern und auch teilen (1. Thes 5,10; Joh 17,24;
2. Thes 2,14).
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Jul 2016, 09:20

lionne hat geschrieben:Nun gut, ich persönlich halte mich an die Zusage(n) von Jesus, wie wir sie in der Bibel finden (Johannes 11,25/1. Thes 4,16 und andere). Was die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit unseren Angehörigen anbetrifft, müssten diese ja dann alle 'in Christus' sein, denn soweit ich es verstehe, gibt es eben (nach dem Tod)
zwei 'Seiten'/'Lager' >>> Lukas 16,19-31.
Manchmal wird gesagt, dass wir uns im Himmel nicht an Familienangehörige erinnern werden, die verloren gegangen sind. Wir müssen allerdings bedenken, dass die Märtyrer im Paradies sich genau an das erinnern, was sie auf der Erde erlebt hatten (Off 6,9-11). Auch der reiche Mann im Hades dachte noch an seine Brüder auf der Erde zurück (Lk 16,19-31). Sollte es uns anders ergehen? Und es ist wohl kaum denkbar, dass wir im Himmel weniger wissen als auf der Erde.
Die Schrift zeigt, dass der Herr Jesus der Mittelpunkt der Herrlichkeit ist. Diejenigen 'in Christus' werden sein, wo Er ist, und werden Ihn sehen, wie Er ist, und werden Ihm gleich sein (Joh 14,3; 1. Joh 3,2). Sie werden mit Ihm zusammen leben, seine Herrlichkeit bewundern und auch teilen (1. Thes 5,10; Joh 17,24;
2. Thes 2,14).
LG lionne


Deinen Ansichten, die du hier erklärst, kann ich zustimmen. Und auch der Unklarheit, ob es uns noch schmerzen wird, wenn Familienangehörige nicht und niemals im Himmel sind.
Gerade Jesus hat von einem liebenden Gott geredet. Und wir können darauf bauen, dass er völlig gerecht ist und auch all unsere quälenden und brennenden Fragen lösen wird.

Es gibt letzte Dinge und Fragen nach dem Jenseits, die wissen wir nicht genau.
Das machen uns Esoteriker sogar zum Vorwurf, weil sie alles erklären wollen und dabei sich auf alle mögliche Lehren mit detaillierten Erklärungsmodellen berufen, die wie Fantasieromane sind.
Das Christsein bedeutet, als unperfekter Mensch dennoch von Gott gerettet und geliebt zu sein. Perfektheit, die von mystisch-esoterischen Lehren vorausgesetzt wird, wird nicht Voraussetzung, mit Gott verbunden zu sein. Das löst einen großen menschlichen Konflikt und brandmarkt solche detaillierten Lehren als dämonisch. Und zeigt uns, besser nicht zu neugierig zu sein, sonst folgen wir Mutmaßungen und Fantasielehren.

lg, oTp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Mo 18. Jul 2016, 14:19

Hallo zusammen.

Ich denbke, einen der Grund legenden Texte für die Diskussion um ein evtl. Weiterleben eines Teiles des Menschen ist die Aussage von Paulus:
1Tim 6,16 Lo 84:der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.


Ich verstehe diesen Text so, dass nichts und niemand im ganzen Weltall aus sich heraus unsterblich ist bzw. vergänglich ist. Der dreieinige Gott ist die einzige Ausnahme.

Menschen können aber die Unsterblichkeit verliehen bekommen. Die Bibel sagt, dass dies bei der ersten Auferstehung bzw. bei der einzigen Wiederkunft Christi ist.

Auf Grund dieser biblischen Tatsache erübrigt sich eigentlich jede Überlegung darüber, was nach unserem Tod mit uns oder einem Teil von uns geschieht.

Dass der Mensch "mitnichten des Todes sterben" würde, hat die Schlange im Paradies gesagt. Aber der glaube ich nicht.

Das, was Johel darüber schreibt, ist die Lehre der darbystischen Theologie, die sich z.T. auch auf die falsche Prophetin Margaret McDonald stützt.

Prof. Karl Barth galt als einer der besten Kenner der jüdischen Theologie un die Zeiten Wende. Er sagt ganz klar etwas Anderes, als was Johe hier darüber aussagt.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Mo 18. Jul 2016, 19:23

Lieber Reginald,

darüber dass Gott alleine Unsterblichkeit besitzt sind wir uns einig.
Reginald 32 hat geschrieben:Auf Grund dieser biblischen Tatsache erübrigt sich eigentlich jede Überlegung darüber, was nach unserem Tod mit uns oder einem Teil von uns geschieht.

Das beantwortet nicht die Frage was in der Zeit von unserem Tod bis zum Gericht geschieht.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Di 19. Jul 2016, 22:01

Hallo Thomas.

Ich denke doch, dass es die Frage beantwortet, wenigstens zum Teil.

Da auf Grund des Timotheus Textes es außer Gott nichts Unsterbliches gibt, kann auch nichts den Tod des Menschen überleben. Tot ist nun mal tot.Und selbst die Materie ist nicht ewig bzw. unvergänglich. Die Masse unserer Sonne nimmt in jeder Sekunde um 2 Millionen Tonnen ab. Sie zerstrahlt einfach.

Wenn der Mensch stirbt, kommt er in den Scheol oder das "Totenreich". Dort lebt aber nichts von ihm weiter odetr geistert irgendwie herum. Dort ist er einfach tot, ohne jedes Bewusstsein. Wie in einem tiefen (Todes-) Schlaf, bis zur ersten oder zweiten Auferstehung. Die alten Griechen bezeichneten auf ihren Inschriften das Grab als Hades = Totenreich. Und wie schon Lionne richtig erkannt hat, heißt es beim Prediger, dass die Toten an nichts auf der Erdoberfläche mehr Anteil haben. Alles an ihnen ist tot.

Ewiges Leben verleiht Gott erst bei der ersten Auferstehung

1Kor 15,42 So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

1Kor 15,52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden (zur Unsterblichkeit).

1Kor 15,54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg. alles nach Lu 84.


Wenn ich darüber hinaus noch aus der Geschichte erfahre, dass der Gedanke dass trotzdem etwas den Tod des Menschen überdauert und aktiv handeln oder erleben kann, aus dem ägyptischen, babylonischen und griechischem Heidentum stammt, dann schließt sich für mich der Kreis.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Di 19. Jul 2016, 23:44

Lieber Reginald,
Reginald 32 hat geschrieben:Da auf Grund des Timotheus Textes es außer Gott nichts Unsterbliches gibt, kann auch nichts den Tod des Menschen überleben.

Selbst wenn etwas den körperlichen Tod des Menschen überlebt, heisst das ja noch nicht dass es unsterblich sei.
Reginald 32 hat geschrieben:Wenn der Mensch stirbt, kommt er in den Scheol oder das "Totenreich"

Das ist mir zu ungenau.
Wir müssen hier sehr präzise zwischen Körper und Geist/Seele unterscheiden.
Der Körper kommt ins Grab und wartet dort auf seine Auferstehung.
Es bleibt also nach wie vor die Frage was mit dem nicht körperlichen Teil passiert. Das da noch etwas ist zeigen folgende Bibelstellen:
1Mo 35,18 Und es geschah, als ihre Seele ausging (denn sie starb), da gab sie ihm den Namen Benoni; {Sohn meiner Not} sein Vater aber nannte ihn Benjamin. {Sohn der Rechten, d.h. des Glückes}
1Mo 35,19 Und Rahel starb und wurde begraben an dem Wege nach Ephrath, das ist Bethlehem.


1Kö 17,20 Und er rief zu Jehova und sprach: Jehova, mein Gott, hast du gar an der Witwe, bei der ich mich aufhalte, übel getan, ihren Sohn zu töten?
1Kö 17,21 Und er streckte sich dreimal über das Kind, und rief zu Jehova und sprach: Jehova, mein Gott, laß doch die Seele dieses Kindes wieder in dasselbe zurückkehren!
1Kö 17,22 Und Jehova hörte auf die Stimme Elias, und die Seele des Kindes kehrte wieder in dasselbe zurück, und es
wurde lebendig.

Apg 7,59 Und sie steinigten den Stephanus, welcher betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Apg 7,60 Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.


Und dann noch
Offb 6,9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, welche geschlachtet worden
waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
Offb 6,10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, o Herrscher, {O. Gebieter} der du heilig und
wahrhaftig bist, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?


Es ist also nicht auszuschliessen dass der nicht körperliche Teil bei Bewusstsein ist.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Mi 20. Jul 2016, 21:57

Hallo Thomas.

Das germanische Wort "se´ol" , hochdeutsch "Seele", bedeutet: das, was im See lebt. In der Vorstellungswelt unserer germanischen Vorfahren kam alles Leben aus dem Wasser und ging dort hin zurück.

Die hebräische Sprache kennt für unser germanische Wort nichts Aquädates.Sie hat "nephesch", Hauch, Wind, Lebenshauch, Lebensodem.

Bei der Erschaffung des Menschen gab es zwei Bestandteile, aus denen die "lebendige §Seele" Mensch erschaffen wurde: Lehm vom Acker und den Lebensodem aus Gottes Mund. Beides zusammen war eine lebendige Seele. Wenn Du heute Abend beim Zähneputzen in den Spiegel schaust, erblickst Du die lebendige Seele namens Thomas. Und wenn Du mal stirbst, hört die lebendige Seele Stefan einfach auf, zu existieren.

Beim Tod entweicht das Leben und geht zu Gott zurück. Das ist aber nichts Petrsönliches wie Du selbst, sondern ganz einfach ein Stückchen Leben, das schon morgen einen anderen Lehmklumpen besiedeln und lebendig machen kann.

Ich sehe, irgendwo schlummert auch in Dir das platonische Erbe der alten Griechen. Das hat aber nichts mit der Bibel zu tun.

In der bildhaften Sprache der Bibel bedeutet der Begriff "Seele" in den von Dir genannten Versen und in vielen anderen immer nur "Lebewesen, Leben u. dergl.".

Und es geschah, als ihre Seele ausging
Das bedeutet in der bilderreichen Sprache der Bibel: es geschah, als sie starb (als der göttliche Lebensfunke sie verließ).

laß doch die Seele dieses Kindes wieder in dasselbe zurückkehren!
Lass doch den Lebenshauch dieses Kindes wieder in dieses zurück kehren = mach es wieder lebendig.

sah ich unter dem Altar die Seelen derer, welche geschlachtet worden

In der Bildersprache der Offenbarung sieht hier Johannes die Märtyrer aus der grausamen Verfolgungszeit des Mittelalters unter der Vorherrschaft der RKK. Es ist hier die Reformationszeit, die Johannes bildhaft schaut. Die Märtyrer rufen nach Vergeltung für die Gräuel der Inquisition, legen aber alles in Gottes Hand. Und Gott tröstet sie und bittet sie, sich noch etwas zu gedulden.

Das Ganze ist eine reine bildhafte Szene, aus der ich keine Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Menschen herleiten will. Und wenn doch, dann nur auf der Grundlage des Schöpfungsberichtes. Und der kennt keine weiter über den Tod hinaus lebende Seele. Das hat lediglich der teufel versucht, der Eva einn zu reden. Wenn Du diesem Herrn glauben willst -bitte sehr. Ich aber glaube ihm nichts.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Mi 20. Jul 2016, 23:45

Lieber Reginald,

ganz so einfach ist es denn nicht mit der Seele.
Du kannst selber einen FIND auf Seele im NT machen; an vielen Stellen bedeutet es Leben (im Sinn von Lebewesen). An anderen Stellen ist eher etwas wie die Persönlichkeit und das Empfinden gemeint.
z.B. Mk 14,34 Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tode; bleibet hier und wachet.

Reginald 32 hat geschrieben:Beim Tod entweicht das Leben und geht zu Gott zurück. Das ist aber nichts Petrsönliches wie Du selbst, sondern ganz einfach ein Stückchen Leben, das schon morgen einen anderen Lehmklumpen besiedeln und lebendig machen kann.

Kann ich nicht nachvollziehen.
Warum sagt denn der Herr: Lk 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.
Das macht doch keinen Sinn wenn es etwas unpersönliches ist

Und wie passt diese Stelle zu Deiner Definition von Tod und Seele ?
Apg 2,26 Darum freute sich mein Herz, und meine Zunge frohlockte; ja, auch mein Fleisch wird in {O. auf} Hoffnung ruhen;
Apg 2,27 denn du wirst meine Seele nicht im Hades zurücklassen, noch zugeben, daß dein Frommer {O. Heiliger, Barmherziger, Gnädiger} Verwesung sehe.

Reginald 32 hat geschrieben:Ich sehe, irgendwo schlummert auch in Dir das platonische Erbe der alten Griechen. Das hat aber nichts mit der Bibel zu tun.

Das hat nichts mit den Griechen zu; in der Bibel wird sehr wohl zwischen Körper, Geist und Seele unterschieden.
Und wie gesagt, das bedeutet noch lange nicht dass die Seele unsterblich sei.

Reginald 32 hat geschrieben:In der Bildersprache der Offenbarung sieht hier Johannes die Märtyrer aus der grausamen Verfolgungszeit des Mittelalters unter der Vorherrschaft der RKK.

Das ist eine willkürliche Annahme Deinerseits. Es steht auch nichts von Märtyrer in Offb 6,9.
Ich deute es eher auf die Propheten die von den Israeliten verfolgt und getötet wurden.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Do 21. Jul 2016, 11:49

toemu schreibt:

An anderen Stellen ist eher etwas wie die Persönlichkeit und das Empfinden gemeint.
z.B. Mk 14,34 Und er spricht zu ihnen: Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tode; bleibet hier und wachet.

Da lese ich einfach: "ich" bin betrübt bis an den Tod... Das ist für mich die bildliche morgenlänmdische Redeweise.

Warum sagt denn der Herr: Lk 23,46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.
Das macht doch keinen Sinn wenn es etwas unpersönliches ist


Für mich macht das sehr gut Sinn. Der totale Mensch Jesus hatte seinen Geist, also sein Leben, vom Vater, wie alle Menschen. An den gab er es zurück. Im Himmel benötigt er dieses menschliche Leben nicht mehr.

Im Hades, also Grab, liegt der irdische Leib. Das leben (Seele) ist bei Gott wieder im großen "Lebens-Pool". In bildlicher Sprache erklärt hier Petrus, dass Jesu Leib, entsprechend der alttestamentlichen Vorhersage, nicht verwest ist. Er trägt diesen Leib auch heute noch, wenigstens äußerlich.

Wenn es das alt germanische Wort "Seele" und die platonische Seelen Lehre nicht gäbe, wüsstest Du nichts von einer "Seele" als einen den Tod überlebenden Teil des Menschen. Und denke immer daran: Es war Satan, der Eva lehrte: Ihr werdet mitnichten des Todes sterben... Die Lehre vom Weiterleben des Menschen oder eines Teiles des Menschen geht biblisch gesehen auf Satan zurück.

Die Offenbarung wird heute in verschiedener Weise aus gelegt. Ich lege sie nach der historischen Methode aus und erkenne in ihr mehrere parallele Weissagungen, die von Johannes bis zum Ende der Welt reichen. Einer dieser Stränge sind die 7 Siegel, ein anderer die 7 Posaunen usw. Wenn Du das anders als ich siehst, ist Dir das unbenommen. Aber den Tod überdauernde "Seelen" kannst Du aus der Bildersprache der Offb. garantiert nicht heraus lesen.

Libe Grüße von Reginald.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Do 21. Jul 2016, 13:07

Lieber Reginald,

nochmal grundsätzlich: Die Bibel lehrt dass der Mensch aus Körper, Seele und Geist besteht:

1. Thess. 5, 23:
Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und
durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse
bewahrt werden unversehrt, unsträflich auf die Ankunft
unsers Herrn Jesus Christus.

Hebr. 4,12: Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und
schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch
bis zur Scheidung von Seele und Geist, der Gelenke und des
Markes und ist ein Richter der Herzenssinne und
Gedanken.


Wie kommt es zu diesen 3 Teilen:

»Und Jehova Gott formte den Menschen aus dem Staub der
Erde und blies ihm den Lebensodem in die Nase; und so
wurde der Mensch eine lebendige Seele« (1. Mose 2,7).

»Formte den Menschen aus dem Staub der Erde« bezieht sich auf
den Körper des Menschen. »Blies ihm den Lebensodem in die Nase«
bezieht sich auf den Geist des Menschen, wie er von Gott kam. »Und
der Mensch wurde eine lebendige Seele« bezieht sich auf des
Menschen Seele, nachdem der Leib durch den Geist belebt wurde
und zu einem lebendigen und bewussten Menschen wurde. Ein
vollständiger Mensch ist eine Dreieinigkeit — die Zusammensetzung
von Geist, Seele und Leib. Nach 1. Mose 2,7 wurde der Mensch aus
zwei unabhängigen Bestandteilen geschaffen, dem leiblichen und
dem geistlichen; als aber Gott den Geist in die irdische Hülle gab,
entstand die Seele. Der mit dem toten Leib in Berührung
gekommene menschliche Geist brachte die Seele hervor. Der Leib
ohne den Geist war tot, mit dem Geist bekam der Mensch Leben.
Das auf diese Weise belebte Organ wurde Seele genannt.

Wie die Engel als Geistwesen geschaffen wurden, so wurde der
Mensch vor allem als eine lebendige Seele geschaffen. Der Mensch
hatte nicht nur einen Leib mit Lebensodem, er wurde auch eine
lebendige Seele. So spricht Gott später in der Schrift wiederholt vom
Menschen als von der »Seele«. Warum das? Weil das, was der
Mensch ist, davon abhängt, wie seine Seele ist. Seine Seele gibt sein
Bild wieder und bringt seine Einzelpersönlichkeit zum Ausdruck.
(Aus "Der geistliche Christ" von Watchman Nee)

Die Annahme dieser 3 Teile des Menschen sehe ich als Voraussetzung für weitere Diskussionen.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Fr 22. Jul 2016, 18:44

Lieber Thomas.

Dann müssen wir hier unsere Diskussion abbrechen. Was Du da als Erklärung bei Watchman Nee gefunden hast, ist für mich unbiblisch. Genau diese Definition dient dem modernen Spiritismus als Grundlage für seine Seelen Lehre.

Vielen Dank für Deine Mühe.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Fr 22. Jul 2016, 19:06

Lieber Reginald,

ok, wenn Du biblisch bleiben willst, warum beziehst Du Dich nicht auf die zwei von mir angegebenen Stellen:
1. Thess. 5, 23 und Hebr. 4,12 ?

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Johelia » Fr 22. Jul 2016, 22:09

Also das mit Watchman Nee vorschieben für den Abbruch ist eine billige Ausflucht deinerseits.

Reginald 32 hat geschrieben:Dann müssen wir hier unsere Diskussion abbrechen.

Vielen Dank für Deine Mühe.

Liebe Grüße von Reginald.


Ich denke eher du hat keine biblischen Argumente mehr. 8-)
If you do not read the news, you are uninformed.
If you do read them you are misinformed!
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Di 26. Jul 2016, 07:41

Besteht ein Mensch nur aus Körper und Seele oder besteht er aus Körper, Seele und Geist? Dies ist wahrscheinlich eine der fundamentalsten Fragen, die eine korrekte Antwort erfordert. Vielleicht können wir hier anknüpfen?
Gruss lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Di 26. Jul 2016, 15:31

Hallo Lionne,

aus meiner Sicht lehrt die Bibel dass wir aus Körper, Seele und Geist bestehen. Hier die Kurzfassung:
Adam hatte einen Körper, der aus dem Staub des Erdboden erschaffen wurde, eine Seele, die dem Körper Leben gab und einen Geist, um mit Gott zu kommunizieren. Er war Körper, Seele und Geist.
Da er sofort nach dem Essen der verbotenen Frucht sterben musste ("denn welches Tages du davon issest, wirst du gewißlich sterben"), er aber noch über 900 Jahre lebte, ist also sein Geist gestorben, der beseelte Körper hat weiterhin gelebt.
Der Verlust des Geistes wurde zu Pfingsten durch die Ausgiessung des Heiligen Geistes für die Gläubigen wieder hergestellt.

Das heisst nicht dass die Seele unsterblich ist, noch beantwortet es die Frage wo die nicht körperlichen Teile des Menschen nach dem Tod bleiben.

LG
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon Reginald 32 » Di 26. Jul 2016, 21:58

Hallo.

Ich habe die Ansicht toenus, dass die Seele des Menschen nach dem Tod zwar weiter lebt, aber nicht unsterblich ist, in einem Bibel Kreis vor getragen.
Resultat: Man hat mich aus gelacht.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon lionne » Di 26. Jul 2016, 23:20

Reginald 32 hat geschrieben:Ich habe die Ansicht toenus, dass die Seele des Menschen nach dem Tod zwar weiter lebt, aber nicht unsterblich ist, in einem Bibel Kreis vor getragen.
Resultat: Man hat mich aus gelacht.

Eine nicht sehr christliche Reaktion, :( , was ich gar nicht gut finden kann (und das unter Christen!).
LG lionne
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Re: Wo sind wir, wenn wir sterben?

Beitragvon toemu » Di 26. Jul 2016, 23:26

Lieber Reginald,
Reginald 32 hat geschrieben:Ich habe die Ansicht toenus, dass die Seele des Menschen nach dem Tod zwar weiter lebt ...

Das habe ich in KEINEM meiner Beiträge so formuliert.
Ich wäre froh Du würdest mich in Zukunft korrekt zitieren.
Jetzt ist es nur um folgendes gegangen:
lionne hat geschrieben:Besteht ein Mensch nur aus Körper und Seele oder besteht er aus Körper, Seele und Geist?


LG
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