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Wie finde ich zu Jesus?

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Moderator: doro

Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Mi 12. Apr 2017, 07:11

Wie finde ich zu Jesus? Wie öffne ich mein Herz für Jesus?

Ich bete um Hilfe wenn es mir ganz schlecht geht. Ich habe damit vor einem halben Jahr angefangen. Ich habe das Gefühl ich bin es nicht wert das Jesus mir hilft. Ich bin vor rund 7 Jahren aus der Kirche ausgetreten; ich hatte keinen Bezug zur Institution Kirche.

Ich fühle mich innerlich leer und alleine. Das schon seit Jahrzehnten.Trauer und Verzweifelung nehmen manchmal überhand. Ich bin schon etwas länger in Therapie und mach gewiss kleine Fortschritte. Ich habe aber das Gefühl dies kann mich nur bis zu einem gewissen Punkt bringen, darüber hinaus brauche ich göttliche Gnade..oder ein Wunder. Nichts kommt an mich heran, ich weiss nicht wie ich mich öffnen muss damit ich den inneren Frieden finden kann. Dinge welche für andere kleine Herausforderungen sind können mich vollends runterreissen. Ich bin wie ein Kind im Körper eines Menschen im mittleren Alter. Es ist an manchen Tagen so dass ich mir wünschen würde Gott nähme mich zu sich. Manchmal wünsche ich mir dass ich nicht existieren würde. Ich fühle mich nicht stark genug für diese Welt und fehl am Platz. Ich beneide Menschen welche über ihren Glauben zu einer inneren Stärke und Ueberzeugung gelangt sind.

Welche Gebete kann ich sprechen? Ich möchte einen Weg finden.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon kingschild » Mi 12. Apr 2017, 15:58

calimero hat geschrieben:Wie finde ich zu Jesus? Wie öffne ich mein Herz für Jesus?

Ich bete um Hilfe wenn es mir ganz schlecht geht. Ich habe damit vor einem halben Jahr angefangen. Ich habe das Gefühl ich bin es nicht wert das Jesus mir hilft. Ich bin vor rund 7 Jahren aus der Kirche ausgetreten; ich hatte keinen Bezug zur Institution Kirche.


Hallo Calimero

Jesus stösst niemanden Weg der aufrichtig zu Ihm kommen möchte. Dazu braucht es meist eine aurichtige Busse und Umkehr und Jesus Christus in sein Leben einladen. Mach Dir keine Sorgen darüber das Du aus der Kirche ausgetreten bist, wichtig ist das Du Ihn suchst.

Ich fühle mich innerlich leer und alleine. Das schon seit Jahrzehnten.Trauer und Verzweifelung nehmen manchmal überhand. Ich bin schon etwas länger in Therapie und mach gewiss kleine Fortschritte. Ich habe aber das Gefühl dies kann mich nur bis zu einem gewissen Punkt bringen, darüber hinaus brauche ich göttliche Gnade..oder ein Wunder.


Wie viel weisst Du den über Jesus Christus? Es braucht dein willentlicher Entscheid im nachfolgen zu wollen aber wenn man sich für solche Dinge entscheidet, sollte man auch ein wenig über Ihn wissen. Christus wird Dir Gnade geben wenn er sieht das Du Ihm aufrichtig nachfolgen möchtest, er möchte aber auch das Du weisst auf was Du Dich einlässt. Er möchte eine bewusste Entscheidung für Ihn und die kann man ja nur treffen wenn man ein wenig weiss, daher meine Frage. Dann eine weitere Frage wärst du bereit mal in eine Gemeinde zu gehen, wenn wir für Dich in deiner Nähe etwas finden? Wenn ja müssten wir in etwa wissen aus welcher Region du stammst. Wenn Du es nicht öffentlich sagen möchtest, kannst du es auch als PN tun.



Nichts kommt an mich heran, ich weiss nicht wie ich mich öffnen muss damit ich den inneren Frieden finden kann. Dinge welche für andere kleine Herausforderungen sind können mich vollends runterreissen. Ich bin wie ein Kind im Körper eines Menschen im mittleren Alter. Es ist an manchen Tagen so dass ich mir wünschen würde Gott nähme mich zu sich. Manchmal wünsche ich mir dass ich nicht existieren würde. Ich fühle mich nicht stark genug für diese Welt und fehl am Platz. Ich beneide Menschen welche über ihren Glauben zu einer inneren Stärke und Ueberzeugung gelangt sind.


Jesus Christus ist in den schwachen stark von daher wird er für Dich viel tun können. Er wird Dir helfen aber es wäre vielleicht wirklich gut, wenn Du einen persönlichen Kontakt zu Christen aufbauen könntest, wir würden Dich dabei sicher unterstützen. Grundsätzlich ist es ja so, wenn man sein Leben aufrichtig in Gottes Hände legt, so wird er einem annehmen. Diesem geht aber eben meist die Busse und ein Übergabegebet voraus. Dies kann man zwar auch alleine tun aber es wäre halt schon besser wenn Du ein wenig direkte Unterstützung hättest in diesen Dingen.

Ich warte mal auf deine Antworten und lass dich nicht vom Elend erdrücken, Gott wird Dir helfen wenn Du bereit bist vorwärts zu gehen und wir werden schauen, welche Unterstützung noch möglich wäre.

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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon firebird » Mi 12. Apr 2017, 16:22

Liebe/r Calimero,

Calimero hat geschrieben:Ich bete um Hilfe wenn es mir ganz schlecht geht.


Dann hast Du das Wichtigste bereits getan. In der Bibel Römerbrief Kapitel 10 Vers 13 steht:

.... denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden.

bete einfach zu Jesus Christus, ganz entsprechend dem wie Du Dich fühlst und dem was in Dir vorgeht.

Calimero hat geschrieben: Ich habe das Gefühl ich bin es nicht wert das Jesus mir hilft.


Niemand von uns kann irgendwelche Leistung vollbringen, damit wir es wert werden, dass Jesus uns hilft. Gottes Wertschätzung basiert darauf, dass wir Gottes Geschöpfe sind und dass er mit uns Erbarmen hat.

Calimero hat geschrieben:Ich fühle mich innerlich leer und alleine. Das schon seit Jahrzehnten.Trauer und Verzweifelung nehmen manchmal überhand. Ich bin schon etwas länger in Therapie und mach gewiss kleine Fortschritte.


Selbst als langjähriger Christ stehe ich zur Zeit auch in einer Krise und brauche Therapie. Wenn Du möchtest kann ich per PN näher darauf eingehen. Schreibe mir einfach eine PN falls Du es wünschst.

Calimero hat geschrieben:Ich habe aber das Gefühl dies kann mich nur bis zu einem gewissen Punkt bringen, darüber hinaus brauche ich göttliche Gnade..oder ein Wunder. Nichts kommt an mich heran, ich weiss nicht wie ich mich öffnen muss damit ich den inneren Frieden finden kann.


Ich glaube dass ich weiss wovon Du redest. Wir alle brauchen immer wieder die Gnade Gottes. Dies kann durchaus bedeuten, dass einmal ein Wunder geschieht. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott auch Ärzte und Therapeuten als Werkzeuge verwendet, damit uns geholfen wird. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der innere Frieden nicht per Knopfdruck kommt, doch dann wenn ich bei Gott mein Herz ausgeschüttet habe, kommt je länger je mehr Ruhe und Frieden in meine Inneres.

Calimero hat geschrieben:Dinge welche für andere kleine Herausforderungen sind können mich vollends runterreissen.


Ja, solche Phasen kenne ich auch. Doch so wie ich froh bin, dass diese Phasen bei mir vorübergehen, so wünsche ich Dir dies auch. Gott hat ja auch Dich im Auge.

Calimero hat geschrieben:Ich bin wie ein Kind im Körper eines Menschen im mittleren Alter.


Jene welche Jesus Christus annehmen (zu ihm beten) haben das Anrecht Gottes Kinder zu sein. So darf ich mich an Gott wenden als meinen Vater und darf ihm alles sagen was mich bedrückt.

Calimero hat geschrieben:Es ist an manchen Tagen so dass ich mir wünschen würde Gott nähme mich zu sich. Manchmal wünsche ich mir dass ich nicht existieren würde. Ich fühle mich nicht stark genug für diese Welt und fehl am Platz.


Das tut mir sehr leid, dass Du mit solchen Anflügen kämpfen musst. Hast Du Menschen um Dich herum oder bist Du alleine und einsam? Ich glaube einfach, dass Du gegenwärtig viel Zuwendung benötigst. Ich bin zuversichtlich, dass es da Lösungen geben wird.

Calimero hat geschrieben:Ich beneide Menschen welche über ihren Glauben zu einer inneren Stärke und Ueberzeugung gelangt sind.


Auch Du hast die Chance um durch den Glauben an Jesus Christus zu einer inneren Stärke und Gewissheit zu gelangen. Gott ist sogar daran interessiert, dass dies bei Dir Wirklichkeit wird.

Calimero hat geschrieben:Welche Gebete kann ich sprechen? Ich möchte einen Weg finden.


Gott braucht keine Gebetsrituale. Rede einfach ganz ehrlich mit Gott, auch unter Tränen wenn es sein muss. Wende auch Deine Gefühle Gott zu, er hört Dein schreien.

So weit einmal meine Zeilen. Lass doch bald wieder von Dir hören. Ich/Wir sind da.

Lieber Gruss
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Mi 12. Apr 2017, 20:18

Hallo Kingschild

>Wie viel weisst Du den über Jesus Christus?


Ich kenne die Bedeutung der Feiertage. Das Leiden Jesus am Kreuz. Die Auferstehung.
Bekanntere Verse - "Das Reich Gottes ist inwendig in euch..", das mag ich.
Von der Bibel habe ich früher 2,3 Mal Genesis und Teile von Exodus gelesen und danach das Buch immer wieder weggelegt. Im Moment habe ich keine Bibel mehr. Ich habe mich eine zeitlang mit Mystik beschäftigt, teils auch christlicher Mystik. In der Vergangenheit habe ich Jesus primär als christlichen Mystiker wahrgenommen.

Dann eine weitere Frage wärst du bereit mal in eine Gemeinde zu gehen, wenn wir für Dich in deiner Nähe etwas finden?


Ich war früher zu gewissen Anlässen in der Kirche im Ort. Wohl fühlte ich mich da nie. Ich möchte mal einfach irgendwo rein zu einer grösseren Messe. In eine alte Kirche. Irgendwo in der Stadt Bern. Vielleicht Münsterkirche. Ich weiss noch nicht.

Diesem geht aber eben meist die Busse und ein Übergabegebet voraus. Dies kann man zwar auch alleine tun aber es wäre halt schon besser wenn Du ein wenig direkte Unterstützung hättest in diesen Dingen.


Ich bin ein Einzelgänger. Das hat auch mit meinen persönlichen und biographischen Hintergründen zu tun. Ich fühle mich unwohl unter vielen Menschen. Deshalb würde ich mich auch wohler fühlen in einer grossen Kirche; einfach reinsitzen und lauschen. Ich habe über spirituelle Themen und Mystik versucht einen persönlichen Weg zu finden. Es gab Ansätze; aber die sind immer im Sand verlaufen und das alte Muster hat wieder übernommen. Es ist schwierig für mich zu Menschen genügend Vertrauen aufzubauen

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Mi 12. Apr 2017, 20:25

Hallo Firebird

Dann hast Du das Wichtigste bereits getan. In der Bibel Römerbrief Kapitel 10 Vers 13 steht:


Ich komme mir manchmal heuchlerisch vor da ich primär bete wenns mir schlecht geht. Wenn wieder ein paar Wochen da sind wo es mir scheinbar gut geht bete ich nicht. Wenns mir schlecht geht sind aber die Gebete intensiver und ich spüre öfters ein Kribbeln wenn ich persönliche Dinge sage im Gebet. Wenn ich bete wenns mir gut geht scheinen meine Gebete leer und nicht aufrichtig. Wie hohle Phrasen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott auch Ärzte und Therapeuten als Werkzeuge verwendet, damit uns geholfen wird.


Ja ich glaube das kenn ich. Zur richtigen Zeit auf die richtige Person treffen. Ich glaube das ist mir einmal passiert.

>Hast Du Menschen um Dich herum oder bist Du alleine und einsam?


Ich habe schon Menschen um mich herum, aber primär bin ich einzelgängerisch. Das hat sich aufgrund von Aengsten und Unsicherheiten so ergeben im Laufe der Biografie. Teilweise selbstisolierend. Soweit dass ich heute fast nur zu Tieren und zur Natur eine bestimmte
Verbindung herstellen kann. Ich weiss dass dies ein Teil meiner Probleme ist.

Rede einfach ganz ehrlich mit Gott, auch unter Tränen wenn es sein muss. Wende auch Deine Gefühle Gott zu, er hört Dein schreien.


Das mache ich. Ich wünschte er würde mich von meiner Last befreien.


Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Gnu » Do 13. Apr 2017, 08:18

Lieber calimero,

so auf die Schnelle kann ich dir nur den Rat geben, nicht aufzugeben. Es hat mal ein früherer geistlicher Lehrer von mir den Satz gepredigt, im Reich Gottes komme es nicht auf Leistung an, sondern auf Treue.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Keili » Do 13. Apr 2017, 09:09

Lieber Calimero,

um Gehör bei Jesus zu finden, musst du ein paar Grundvoraussetzung erfüllen.

1. Wenn du betest, dass muss dir innerlich klar sein, dass du zu Jesus betest. D.h. Du musst in deinem Herzen voll Glauben und Vertrauen also Liebe zu ihm sein.
Wenn du betest suchst du ja eigentlich äußere, vor allem aber innere Orientierung und Klarheit. D.h. du musst voller Vertrauen sein, dass Jesus in allem die beste Orientierung für dich kennt und zweitens das er sie dir auch auf irgendeinen Weg zu kommen lassen kann.

Schieben sich in deinem Kopf Zweifel dazwischen oder kommen andere Stimmen dazwischen, die dich davon ablenken von diesem tiefen Vertrauen, wird das Gebet schwerlich Gehör finden, weil du durch den inneren Zweifel, dein geistiges Gehör verschließt.

Du kannst dieses Vertrauen aber leicht haben, wenn du mehr kindlich, frei und einfach aus deiner Liebe oder Not betest. Du kannst Jesus vertrauen, wenn du dir vorstellst, dass egal was noch kommt oder war Jesus für deine Seele nur das allerbeste will und alles dafür tut und er dich voll Liebe und Güte ohne Verurteilung anschaut.

Das du in der Not öfter und besser betest, als wenn die Not vorbei ist, kann ich dir so erklären, dass du dann so bedrängt bist und sich dann zwischen dich und dein Gebet irgendwelche Zweifel schieben. Du wirst gleichzeitig offener und damit hat seine Kraft und Geist Zugang zu dir.

2. Wenn du gar nicht weiter weißt, dann empfehle ich dir in vollem Vertrauen aus dem Herzen nur kurz zu beten.

Lieber Jesus, lieber Vater ich weiß nicht weiter, ich übergebe dir mein ganzes Leben meine Seele und meinen Geist. Ich befehle dir meinen Geist in deine starken Hände. Amen.

Mit diesem Gebet übergibst du die Verantwortung für dein Leben Jesu und wirst frei von der schweren Last.
Bete dies Sinngemäß und voll kindlichen Vertrauen, der Wortlaut sei deinem Herzen überlassen.

3. Habe Geduld mit dir und Gott. Es dauert oft lange und freu dich an kleinen Lichtschritten. Verurteile dich nicht und niemand anderen, übe dich in der Liebe zu deinem Nächsten und spüre in dich hinein, was dich selig macht und gut tut und was dich momentan unselig mache trage im Geist zu Jesus hin. Und alles Tag für Tag Schritt um Schritt, lass dich nicht hetzen, höre auf die leisen sanften Stimmen.

In Liebe
Thomas
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon firebird » Do 13. Apr 2017, 12:01

Lieber Calimero,

aufgrund eigener Krisen, glaube ich, dass ich dir ein bisschen nachfühlen kann. Auch ich bin eher ein Einzelgänger, früher noch mehr als heute. Doch heute brauche auch ich einmal zwischendurch einen Rückzug, an dem ich alles was so gelaufen ist, in Ruhe verarbeite, bzw. in meiner Geschwindigkeit verarbeite.

Im Umgang mit mir selbst habe ich eine Strategie der kleinen Schrittchen entwickelt. Dabei habe ich erlebt, dass gerade in Themen meiner Gottesbeziehung diese Strategie bestens aufgeht. Manchmal schreit es in mir einen Schritt zu tun von 1.50m Länge. Nun könnte ich panikartig auf diese zu überwindende Distanz schauen und je länger ich auf diese Distanz schaue, desto mehr wächst die Gewissheit dass ich es nicht schaffe. Die Alternative wäre, dass ich einmal ein Schrittchen von 30 cm tue. Kaum habe ich dieses Schrittchen getan, merke ich dass etwas geht. Dies schafft schon ein wenig Erleichterung und die Panik schwindet. Dann ist es mir wichtig, dass ich bald wieder ein Schrittchen tue. Habe ich dies 5 mal gemacht, so sind diese 1.50 Meter zurück gelegt und ich darf mich am Erfolg freuen.

Calimero hat geschrieben:
Kingschild hat geschrieben:Diesem geht aber eben meist die Busse und ein Übergabegebet voraus. Dies kann man zwar auch alleine tun aber es wäre halt schon besser wenn Du ein wenig direkte Unterstützung hättest in diesen Dingen.


Ich bin ein Einzelgänger. Das hat auch mit meinen persönlichen und biographischen Hintergründen zu tun. Ich fühle mich unwohl unter vielen Menschen. Deshalb würde ich mich auch wohler fühlen in einer grossen Kirche; einfach reinsitzen und lauschen. Ich habe über spirituelle Themen und Mystik versucht einen persönlichen Weg zu finden. Es gab Ansätze; aber die sind immer im Sand verlaufen und das alte Muster hat wieder übernommen. Es ist schwierig für mich zu Menschen genügend Vertrauen aufzubauen


Ganz sicher ist ein wenig Unterstützung sehr hilfreich. Doch gerade für einen Einzelgänger ist dies oftmals ein ganz langer Schritt. Es ist in solch einem Falle jedoch wichtig, dass man diesen Schritt ins Visier nimmt.



Calimero hat geschrieben:Ich komme mir manchmal heuchlerisch vor da ich primär bete wenns mir schlecht geht. Wenn wieder ein paar Wochen da sind wo es mir scheinbar gut geht bete ich nicht. Wenns mir schlecht geht sind aber die Gebete intensiver und ich spüre öfters ein Kribbeln wenn ich persönliche Dinge sage im Gebet. Wenn ich bete wenns mir gut geht scheinen meine Gebete leer und nicht aufrichtig. Wie hohle Phrasen.


Ein 30 cm Schrittchen könnte darin bestehen, dass du im Gebet daran denkst, dass bei Gott deine Worte das Entscheidenste sind. Natürlich ist es vorallem am Anfang so, dass da destruktive Gefühle mitmischen, aber das ist eine Nebensache.

Calimero hat geschrieben: Ich habe schon Menschen um mich herum, aber primär bin ich einzelgängerisch. Das hat sich aufgrund von Aengsten und Unsicherheiten so ergeben im Laufe der Biografie. Teilweise selbstisolierend. Soweit dass ich heute fast nur zu Tieren und zur Natur eine bestimmte Verbindung herstellen kann. Ich weiss dass dies ein Teil meiner Probleme ist.


Aufgrund meiner eigenen Baustelle, kann ich einen Teil deiner Probleme nachvollziehen. Der Anteil der an deinem Charakter liegt braucht keine Lösung. Jener Anteil der problematisch ist, wirst du Gottes Unterstützung bekommen. Aber in der Regel auch hier: kleine Schrittchen. Das was sich innert Jahren oder gar während Jahrzehnten eingeschliffen hat, kann wohl kaum innert wenigen Monaten behoben sein, ausser es geschieht ein Wunder. Aber ich möchte dir Mut machen dich an kleinen Fortschritten zu freuen.

Calimero hat geschrieben:
Firebird hat geschrieben:Rede einfach ganz ehrlich mit Gott, auch unter Tränen wenn es sein muss. Wende auch Deine Gefühle Gott zu, er hört Dein schreien.


Das mache ich. Ich wünschte er würde mich von meiner Last befreien.


Gott ist schon daran dich von deiner Last zu befreien. Er hat dir die Kraft gegeben dass du schon 3 Schritte tun konntest:

1. Dich in diesem Forum anzumelden
2. Dass du in diesem Forum von dir geschrieben hast
3. Dass du auf unsere Postings eingegangen bist

Ich wünsche Dir, dass es weiter so gehen kann. Es kommt bei dir gut :praisegod:

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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Do 13. Apr 2017, 20:56

Gnu hat geschrieben:Lieber calimero,

so auf die Schnelle kann ich dir nur den Rat geben, nicht aufzugeben. Es hat mal ein früherer geistlicher Lehrer von mir den Satz gepredigt, im Reich Gottes komme es nicht auf Leistung an, sondern auf Treue.


Danke für den Rat. Ich bin bei Halbzeit, irgendwo zwischen Wiege und Bahre. Ich fühle mich zu alt um aufzugeben.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Do 13. Apr 2017, 21:01

Keili hat geschrieben:
.,,
Lieber Jesus, lieber Vater ich weiß nicht weiter, ich übergebe dir mein ganzes Leben meine Seele und meinen Geist. Ich befehle dir meinen Geist in deine starken Hände. Amen.
...


Danke für dieses konkrete Gebet - ich schreib es mir heraus.

Die anderen Dinge sind nicht ganz so einfach. Manche Menschen haben Schwierigkeiten Liebe und Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. So ist diese Grundhaltung im Gebet rüberzubringen dann auch nur schwer möglich. Ich verstehe aber, rational, wie du deine genannten Grundvoraussetzungen meinst.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Do 13. Apr 2017, 21:27

firebird hat geschrieben:Aufgrund meiner eigenen Baustelle, kann ich einen Teil deiner Probleme nachvollziehen. Der Anteil der an deinem Charakter liegt braucht keine Lösung.


Das finde ich auch. Ich möchte bestimmte Teile meines Charakters auch nicht ändern. Der Charakter wurde durch meine Biographie und Erlebnisse geformt. Ich bin so wie ich bin. Die destruktiven Dinge möchte ich verändern; aber es muss auch für mich als manchmal zurückgezogener Eigenbrötler ....Platz haben auf der Welt.

Jener Anteil der problematisch ist, wirst du Gottes Unterstützung bekommen. Aber in der Regel auch hier: kleine Schrittchen. Das was sich innert Jahren oder gar während Jahrzehnten eingeschliffen hat, kann wohl kaum innert wenigen Monaten behoben sein, ausser es geschieht ein Wunder. Aber ich möchte dir Mut machen dich an kleinen Fortschritten zu freuen.[/


Ja damit habe ich meine Mühe. Suche immer den Quick Fix. Seltsam dass ich nach vier Jahrzehnten noch nicht kapiert habe das es denn Quick Fix nicht gibt. Ich beneide Menschen welche in ihrem Glauben stark verwurzelt sind und demütig leben und unabhängig von den äusseren Umständen Sinnhaftigkeit finden.

Ich wünsche Dir, dass es weiter so gehen kann. Es kommt bei dir gut :praisegod:


Dein Wort in Gottes Ohr :praisegod: Danke
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Keili » Fr 14. Apr 2017, 06:12

calimero hat geschrieben:
Keili hat geschrieben:
.,,
Lieber Jesus, lieber Vater ich weiß nicht weiter, ich übergebe dir mein ganzes Leben meine Seele und meinen Geist. Ich befehle dir meinen Geist in deine starken Hände. Amen.
...


Danke für dieses konkrete Gebet - ich schreib es mir heraus.

Die anderen Dinge sind nicht ganz so einfach. Manche Menschen haben Schwierigkeiten Liebe und Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen. So ist diese Grundhaltung im Gebet rüberzubringen dann auch nur schwer möglich. Ich verstehe aber, rational, wie du deine genannten Grundvoraussetzungen meinst.


Lieber Calimero,

ich selbst habe eine psychische Erkrankung, die nur aktiv wird, wenn ich Stress erfahre bzw. Auch Zwänge erfahre.
Ich habe lange gebraucht, um in ein etwas seligeres Leben zu kommen.
Das Gebet habe ich sinngemäß gesprochen aus tiefster Verzweiflung. Ich hatte vor 7 Jahren mein letzten Selbstmordversuch. Und musste öfter dagegen ankämpfen. Ich glaube das Gebet hat mich vor dem frühzeitigen Tot bewahrt, aber Wissen kann man das natürlich nicht genau.
Gott wendet das Schlechte immer irgendwie dann doch in etwas besseres.
Heute bin ich zwar berentet, dafür gehe ich Dingen nach, wo ich anderen aus meinen Erfahrungen helfen kann. Mache Ehrenämter in Krankenhäusern für paar Stunden und Betreuung für Behinderte. So versuche ich Liebe zu leben. Was Liebe für jemanden bedeutet ist individuell und muss er selbst rausbekommen oder im Austausch.

Rational bete ich selten, nur wenn ein tiefes Verlangen aufsteigt, sonst spreche ich auch zu Gott, wenn ich etwas gar nicht einsehen will. Ich bekomme dann immer irgendwie antworten auf irgendwelchen Wegen.

Gott will aber das du selig bist und selig bist du wenn du durch etwas Liebe empfinden kannst. Fühl in dich hinein und folge dem selig machenden in Gedanken und im Leben.

Stammle lieber wie ein kleines Kind zu Gott im Gebet, als sich irgendwie was im Kopf zu denken.

Liebe Grüße
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon doro » Fr 14. Apr 2017, 16:36

Hallo calimero

Herzlich willkommen im Forum! :))

Deine Beiträge haben mich berührt. Schön, dass du hierher gefunden hast.

Ich würde mir keinen Druck machen, dass du völligen Glauben und völliges Vertrauen spüren musst. Du darfst ehrlich sein, auch wenn dir Glauben und Vertrauen gerade schwer fällt. "Jesus, ich möchte dir vertrauen und Glauben schenken. Bitte hilf du mir, darin zu wachsen." Oder so ähnlich.

Vielleicht wären auch die Psalmen etwas für dich? Zum Beispiel Psalm 23, der schon vielen Menschen Trost gespendet hat. Oder Psalm 139... Da ist das Ende vielleicht etwas schwer einzuordnen. Als "Feinde" stelle ich mir für mich oft einfach all das vor, was mich abhalten will, zu Gott zu kommen.
Oder auch das Unser Vater?

Du schreibst, dass du etwas suchst in der Stadt Bern. Dort kenne ich mich leider nicht so aus. Aber falls du mal ins Münster gehst, wär ich gespannt, wie's war. Es ist eine reformierte Kirche. Ich dachte, ich erwähne das, weil du von einer Messe geschrieben hast.

Ich wünsche dir einen schönen Abend!

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon kingschild » Fr 14. Apr 2017, 20:06

calimero hat geschrieben:
Ich kenne die Bedeutung der Feiertage. Das Leiden Jesus am Kreuz. Die Auferstehung.
Bekanntere Verse - "Das Reich Gottes ist inwendig in euch..", das mag ich.
Von der Bibel habe ich früher 2,3 Mal Genesis und Teile von Exodus gelesen und danach das Buch immer wieder weggelegt. Im Moment habe ich keine Bibel mehr. Ich habe mich eine zeitlang mit Mystik beschäftigt, teils auch christlicher Mystik. In der Vergangenheit habe ich Jesus primär als christlichen Mystiker wahrgenommen.


Hallo calimero, vielen Dank für deine Antworten.

Ok, dann eine konkrete Frage, würdest Du aufgrund von dem was Du über Jesus Christus weisst, es als lohneswert erachten ihm ganz nach zu folgen? Christus selber möchte Dir mehr Klarheit geben und er hat ja nur zu den Menschen in der Welt in Gleichnissen gesprochen. Weisst Du Ihm nachfolgen heisst eben Busse tun über das Alte Leben und Ihn um Vergebung bitten und bereit sein alles aus dem Alten Leben in der Taufe zu beerdigen und mit Ihm und seiner Kraft ein neues Leben anzufangen. Dies heisst auch gewisse Gewohnheiten zu ändern und sich von Ihm verändern zu lassen. Wenn man dazu bereit ist so hat Christus da die Hände ausgestreckt und er wird Dir helfen, auf dem Weg der Veränderung.


Ich war früher zu gewissen Anlässen in der Kirche im Ort. Wohl fühlte ich mich da nie. Ich möchte mal einfach irgendwo rein zu einer grösseren Messe. In eine alte Kirche. Irgendwo in der Stadt Bern. Vielleicht Münsterkirche. Ich weiss noch nicht.


Wärst Du bereit mal mit mir konkret in eine Christliche Gemeinde zu kommen? Weisst Du ich sehe einfach wenn Du so ganz alleine gehen wirst, wirst Du vielleicht eben wieder dort stehen, wo Du schon mal warst. Ich denke hier solltest Du mal einen Schritt nach vorne wagen, nicht es ganz alleine zu versuchen.

Ich bin ein Einzelgänger. Das hat auch mit meinen persönlichen und biographischen Hintergründen zu tun. Ich fühle mich unwohl unter vielen Menschen. Deshalb würde ich mich auch wohler fühlen in einer grossen Kirche; einfach reinsitzen und lauschen. Ich habe über spirituelle Themen und Mystik versucht einen persönlichen Weg zu finden. Es gab Ansätze; aber die sind immer im Sand verlaufen und das alte Muster hat wieder übernommen. Es ist schwierig für mich zu Menschen genügend Vertrauen aufzubauen


Grosse Kirche ist sicherlich o.k aber auch hier wäre es eben gut, wenn du es zumindest mal wagen würdest Dich jemanden an zu vertrauen. Weil einfach rein und wieder raus, wird dein Problem eben nicht lösen. Auch die Mystik selber nicht, wie du ja schon selber erfahren hast. Du brauchst die Klarheit Christi selbst, damit Du weiter kommen kannst. Damit Du diese erfahren kannst bitte Ihn das er Dir hilft über diesen Schatten deiner Vergangenheit hinweg zu gehen, mit seiner Hilfe und Kraft. Zumindest einmal als Versuch zum weiter kommen. Du kannst ja am Ende immer noch sagen es war ein Versuch und abbrechen.

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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Sa 15. Apr 2017, 09:56

Keili hat geschrieben:Heute bin ich zwar berentet, dafür gehe ich Dingen nach, wo ich anderen aus meinen Erfahrungen helfen kann. Mache Ehrenämter in Krankenhäusern für paar Stunden und Betreuung für Behinderte. So versuche ich Liebe zu leben. Was Liebe für jemanden bedeutet ist individuell und muss er selbst rausbekommen oder im Austausch.


Liebe in Verbindung mit Menschen ist für mich eher ein fremdes Konzept (ich weiss das Konzept dafür der falsche Ausdruck ist). Da ist bei mir eine starke Blockade drin und ein geteilter Zustand zwischen Denken und Fühlen - und der klar dominierende Teil ist das Denken. Liebe kann ich aber im Zusammenhang mit Tieren und der Natur verbinden.

Was du machst (Pflege, Betreuung für Behinderte) könnte ich kaum machen - ich müsste äusserlich alles "vorspielen" und innnerlich wäre nicht viel vorhanden. Ich hatte mal über eine paar Jahre eine immer kompliziertere werdende Situation mit einem aelteren Angehörigen. Das hat mich nervlich an den Abgrund gebracht.

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Sa 15. Apr 2017, 10:04

doro hat geschrieben:
Vielleicht wären auch die Psalmen etwas für dich? Zum Beispiel Psalm 23, der schon vielen Menschen Trost gespendet hat. Oder Psalm 139...



Ah, der gute Hirte. Den kenn ich (bisher nicht im detail aber). Danke dafür, der spricht mich an.

doro hat geschrieben:Du schreibst, dass du etwas suchst in der Stadt Bern. Dort kenne ich mich leider nicht so aus. Aber falls du mal ins Münster gehst, wär ich gespannt, wie's war. Es ist eine reformierte Kirche. Ich dachte, ich erwähne das, weil du von einer Messe geschrieben hast.


Messe ist nur Katholisch, ich verstehe. Habs nicht mit den Begriffen und welche man im reformierten oder katholischen Kontext nennt. Ich werde in den nächste paar Wochen mal an einem Abendgebet im Münster teilnehmen und schauen wie das ist. Im Münster selber war ich schon für andere Anlässe. War vor ein paar Jahren mal an einem Weihnachtskonzert. Es war ziemlich kalt und ich habe gefroren, weil ich nicht genügend Stoff anhatte. Aber es ist eine spezielle Kirche. Hoher Raum, Akkoustik etc.

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Sa 15. Apr 2017, 10:17

kingschild hat geschrieben:Weisst Du Ihm nachfolgen heisst eben Busse tun über das Alte Leben und Ihn um Vergebung bitten und bereit sein alles aus dem Alten Leben in der Taufe zu beerdigen und mit Ihm und seiner Kraft ein neues Leben anzufangen. Dies heisst auch gewisse Gewohnheiten zu ändern und sich von Ihm verändern zu lassen. Wenn man dazu bereit ist so hat Christus da die Hände ausgestreckt und er wird Dir helfen, auf dem Weg der Veränderung.


Ob ich für diese Schritte bereit bin, weiss ich nicht. Gewisse Gewohnheiten habe ich schon in den letzten Jahren angefangen zu verändern, weil ich bemerkt habe das sie mir nicht gut tun. Wo ich in diesem Prozess stehe weiss ich nicht. Und ob dieser Prozess weitergeht weiss ich auch nicht.

Wärst Du bereit mal mit mir konkret in eine Christliche Gemeinde zu kommen? Weisst Du ich sehe einfach wenn Du so ganz alleine gehen wirst, wirst Du vielleicht eben wieder dort stehen, wo Du schon mal warst. Ich denke hier solltest Du mal einen Schritt nach vorne wagen, nicht es ganz alleine zu versuchen.


Nein dazu wäre ich zumindest im Moment nicht bereit. Danke für das Angebot zur Unterstützung. Ich muss im Kontext meiner Verhältnisse und inneren Dynamiken einen eigenen Weg finden. Ich weiss nicht worauf das hinausläuft.

Du brauchst die Klarheit Christi selbst, damit Du weiter kommen kannst. Damit Du diese erfahren kannst bitte Ihn das er Dir hilft über diesen Schatten deiner Vergangenheit hinweg zu gehen, mit seiner Hilfe und Kraft.


Das versuche ich auf meine Art. Letztlich glaube im Prinzip auch an Bestimmung (vielleicht mehr in einem Spirituellen/Mystischen Sinn als im christlichen Sinn). Wenn es vorgesehen ist das ich bis zu meinem Tod in diesem Leben so leben muss, dann kann ich bestenfalls nichts tun, aussert den Versuch zu unternehmen meine Wahrnehmung über diese Existenz etwas positiver zu gestalten. Sollte andererseits eine Aenderung oder ein neuer Weg für mich vorgesehen sein....dann wird sich das irgendwie ergeben.

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Johelia » So 16. Apr 2017, 21:28

Sali Calimero

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. :praise:

Ich hab das bisher geschriebene durchgelesen und habe versucht mich in deine Lage zu versetzen. Dabei ist mir aufgefallen, dass du bis jetzt noch keinen grossen Zugang zur Bibel gefunden hast.

Du schriebst ja:
calimero hat geschrieben:Von der Bibel habe ich früher 2,3 Mal Genesis und Teile von Exodus gelesen und danach das Buch immer wieder weggelegt. Im Moment habe ich keine Bibel mehr.


Es ist schade, dass du keine Bibel mehr hast und ich schlage vor, dass du dir wieder eine Bibel beschaffst.
In Bern gibt es in der Zeughausgasse 35 einen guten Laden, das "Brunnen Bibelpanorama".
Im Laden oder auch ihrer Webseite im Internet kann man sehr viele gute Bibeln, Konkordanzen, christliche Bücher, Hörbücher, Filme usw. kaufen.

Am Anfang ist es wichtig, dass du eine Bibel hast die leicht verständlich ist. Da schlage ich vor, dass du mit der Version "Hoffnung für Alle HfA" anfängst, denn diese Bibel ist in modernem gut verständlichem Deutsch geschrieben.

Wenn du anfängst die Bibel zu lesen, dann bitte nicht von vorne mit 1.Mos 1.1 Genesis. Da vergeht den meisten die Lust ziemlich schnell.
Wenn Du Jesus kennenlernen willst, dann solltest Du am Anfang des neuen Testaments (ca. Mitte der Bibel) mit dem Evangelium nach Matthäus anfangen. Matthäus, dann Johannes, dann (Lukas und Markus sind sehr änlich) Apostelgeschichte, dann die Briefe in der Reihenfolge der Bibel.

Wenn du das durch hast dann ist es Zeit auch mal das Alte Testament in Angriff zu nehmen, vorher nicht.

Wenn Du Jesus als Film kennenlernen willst, gibt es sehr gute Bibelverfilmungen von KinoWelt. Die Jesus Version in der Jeremy Sisto, Jesus spielt gefällt mir besonders gut unter den Jesus Filmen. Von KinoWelt gibt es eine ganze Serie von Filmen, die die ganze Bibel beleuchten und gut darlegen.

Den Film "die Passion Christi" würde ich am Anfang nicht schauen, denn die Verfilmung ist in Hebräisch und Lateinisch und zudem extrem brutal authentisch gemacht. Das ist nichts für schwache Nerven. Ich habe mind. 2 Stunden geweint nach diesem Film.

So ich hoffe ich konnte dir ein paar Tipps geben wie du Jesus kennenlernen kannst ohne gross in Menschenmengen eintauchen zu müssen.

Liebe Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Gnu » Mo 17. Apr 2017, 07:31

Noch ein Tipp aus meiner Erfahrung:

Fordere Gott im Gebet heraus, dass er sich dir zu erkennen gebe!

Bei mir führte das dazu, dass ich einen Selbstunfall mit dem Auto machte, in dessen Folge ich dann Jesus aufnahm. Ich sage nicht, dass jeder der Gott herausfordert, etwas Schlimmes erleben müsse, aber es hat nun mal jeder seinen eigenen Lebensweg, und Gott lässt sich herausfordern, wenn der Mensch das ernst meint.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Mo 17. Apr 2017, 17:54

Hi Johelia

Johelia hat geschrieben:.... anfängst, denn diese Bibel ist in modernem gut verständlichem Deutsch geschrieben.
[\quote]

Ok, da ich sowieso wieder eine Bibel anschaffen wollte habe ich mal diese geordert. Mal schauen ob ich in Resonanz gehe...

Johelia hat geschrieben:Den Film "die Passion Christi" würde ich am Anfang nicht schauen, denn die Verfilmung ist in Hebräisch und Lateinisch und zudem extrem brutal authentisch gemacht.


Den Film kenne ich; habe ich vor Jahren mal geschaut. Kann mich nicht mehr genau erinnern. Glaube die Leidenszenen (Auspeitschung etc.) waren ziemlich extrem dargestellt.

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Mo 17. Apr 2017, 18:01

Gnu hat geschrieben:Noch ein Tipp aus meiner Erfahrung:

Fordere Gott im Gebet heraus, dass er sich dir zu erkennen gebe!

Bei mir führte das dazu, dass ich einen Selbstunfall mit dem Auto machte, in dessen Folge ich dann Jesus aufnahm. Ich sage nicht, dass jeder der Gott herausfordert, etwas Schlimmes erleben müsse, aber es hat nun mal jeder seinen eigenen Lebensweg, und Gott lässt sich herausfordern, wenn der Mensch das ernst meint.


Mmmh ich knacke doch schon ziemlich an meinen jetzigen Herausforderungen - ich bin mir nicht sicher ob ich Gott und das Leben herausfordern will. Ich fühl mich schon genug herausgefordert. Und bezüglich "Herausforderung" kommen mir nur Schicksalschläge in den Sinn welche ich heraufbeschwören würde.

Eine Epiphanie welche mein Leben ändern würde ...ich würde mir das schon wünschen. Ich hab in unterschiedlichen Biografien von solchen Erfahrungen gelesen (welche dann unterschiedlich interpretiert wurden; auf mystische Art, oder als Gotteserfahrung im Traditionellen Sinn oder im "Spirituellen/Transzenden Sinne").

Viele Grüsse
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon doro » Mo 17. Apr 2017, 18:22

Hallo calimero

Also, so was wie Gnu erleben dann doch die wenigsten. Als ich begonnen habe, mich für Gott zu öffnen, bin ich vor allem Liebe, Wärme und Annahme begegnet. Das bedeutet nicht, dass einem nie mehr schmerzvolles widerfährt, wenn man Christ ist. Das meine ich damit nicht. Aber Gott; er meint es gut mit seinen Kindern. Immer. Davon bin ich überzeugt.

Ich wünsche dir sehr, dass du Seiner Liebe begegnest. Du darfst ihn darum bitten, sich dir zu offenbaren. Vielleicht könntest du dich dazu auch von Johelias Beitrag über die Bibel inspirieren lassen. Ich denke, gerade das Johannesevangelium könnte ein guter Anknüpfungspunkt sein für dich. Ich entdecke darin immer wieder Jesu Liebe für mich. Vielleicht würde es dir ähnlich gehen. Falls du das möchtest, könnten wir uns auch im Forum austauschen über Stellen, die dich interessieren.

Ich will dich nicht drängen. Ich will dir nur Mut machen, keine Angst zu haben vor einer Gottesbegegnung.

lg, doro
Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon kingschild » Mo 17. Apr 2017, 21:42

calimero hat geschrieben:Ob ich für diese Schritte bereit bin, weiss ich nicht. Gewisse Gewohnheiten habe ich schon in den letzten Jahren angefangen zu verändern, weil ich bemerkt habe das sie mir nicht gut tun. Wo ich in diesem Prozess stehe weiss ich nicht. Und ob dieser Prozess weitergeht weiss ich auch nicht.


Hallo calimero

Du hast einen Anfang gemacht und Gott sieht diesen deinen Weg. Er möchte mit Dir den Weg gehen und dazu braucht es dein Ja. Sobald Du für das bereit bist, steht dem kennen lernen nichts mehr im Weg. Dieser Weg kann ein Kreuz sein aber Du musst Ihn dafür eben nicht alleine gehen.

Nein dazu wäre ich zumindest im Moment nicht bereit. Danke für das Angebot zur Unterstützung. Ich muss im Kontext meiner Verhältnisse und inneren Dynamiken einen eigenen Weg finden. Ich weiss nicht worauf das hinausläuft.


Danke für die ehrliche Antwort. Ich kann sie verstehen. Mein Angebot bleibt bestehen und Du weisst wohin Du dich wenden kannst. Aus Erfahrung kann ich sagen das meine eigenen Wege, mich sehr lange hinderten, den richtigen Weg zu finden. Dies realisierte ich aber erst als ich viel Umwege machen musste. Verstehe aber aufgrund deiner Inputs, das Dir das ganze ein wenig zu schnell ging.

Das versuche ich auf meine Art. Letztlich glaube im Prinzip auch an Bestimmung (vielleicht mehr in einem Spirituellen/Mystischen Sinn als im christlichen Sinn). Wenn es vorgesehen ist das ich bis zu meinem Tod in diesem Leben so leben muss, dann kann ich bestenfalls nichts tun, aussert den Versuch zu unternehmen meine Wahrnehmung über diese Existenz etwas positiver zu gestalten. Sollte andererseits eine Aenderung oder ein neuer Weg für mich vorgesehen sein....dann wird sich das irgendwie ergeben.


Es ist dein Wille dich dem Schicksal zu ergeben oder zu sagen, nein ich möchte den Weg nicht mehr auf meine Art gehen, sondern auf die Art wie Gott es für mich vorgesehen hat. Der Christliche Weg, ist ja immer der Weg: Nicht mein Wille, sondern der Wille des Vaters soll geschehen, in meinerm Leben. Gott lässt es aber zu, wenn wir unseren Willen, dem seinen vorziehen. Für die Konsequenzen unserer Enscheidungen, ist nicht Gott oder ein Vorsehung verantwortlich, denn wir entscheiden über die Art des Weges, den wir gehen.

Der neue Weg ist vorgesehen für alle Menschen aber es kann gut sein, das Du Ihn noch nicht gehen möchtest. Wie es halt in Beziehungen so ist: Es prüfe Gut, wer einen Bund fürs Leben eingeht. Von daher gesehen ist es ja besser man gibt sich noch Zeit. Warte einfach nicht zulange, den es ist eben auch gut möglich das man zulange wartet, das Gute und Vollkommene in sein Leben rein zu lassen.

Hier noch der Thread wo Du am Anfang ein Gebet liest, das Dir weiterhelfen könnte:

viewtopic.php?f=20&t=21898

Wünsche Dir viel Kraft von meinem Herrn auf das Du verstehen magst, was er zu Dir spricht.

God bless
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Sa 22. Apr 2017, 12:59

So, meine neue Bibel ist jetzt gekommen. Wie empfohlen habe ich jetzt mit dem Neuen Testament begonnen und das Alte lass ich mal im Gegensatz zu früheren Versuchen in der Bibel zu lesen. Ist angenehmer zu lesen (liegt vielleicht auch an der anderen Bibelversion im Vergleich zu meiner alten Konfirmationsbibel). Mal gucken ob es mich....berührt in irgendeiner Form
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon doro » Sa 22. Apr 2017, 13:41

Hey calimero

Mega cool! Ich wünsche dir gute Lektüre. ;)

Falls du berichten möchtest oder etwas hast, worüber du dich austauschen möchtest: nur zu!

lg, doro
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Denkmal » Sa 29. Apr 2017, 09:54

Hallo Calimero
Wenn ich Deine Zeilen lese, erkenne ich mich wie ich war vor einigen Jahren.
Meine Erfahrungen:
Lies einfach viel in der Bibel. Sie zeigt Dir wie Jesus wirklich ist. Und Stellen, die Du nicht verstehst, lege sie einfach beiseite. Diese werden sich mit der Zeit von selber lösen.
Setze Dich nicht unter Druck: Er hat bereits vor langer Zeit entschieden Dir zu helfen und Dich zu erlösen. Er ist gestorben am Kreuz weil er Dich unendlich liebt. Er hat Dich bereits angenommen und alles schlimme weggetan was Dich von ihm trennt! Am Kreuz hat Er gesagt: Es ist vollbracht! Er hat Deine Schuld bereits ans Kreuz getragen weil Er wollte dass Du in Ihm Leben kannst und nicht in die Hölle kommst. Er hat aus unendlicher Liebe Deine Schuld bereits bezahlt!
Und wenn Du sagst du hättest das nicht verdient, dann hast Du recht. Jesus hat es aus lauter Gnade getan!
Jetzt liegt es an Dir: Sag einfach ja zu Ihm und danke Ihm dass Er Dich angenommen hat!
Ich wünsche Dir Gottes reichen Segen!
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Remo » Mo 1. Mai 2017, 19:46

calimero hat geschrieben:Wie finde ich zu Jesus? Wie öffne ich mein Herz für Jesus?


Lieber Calimero
Du stellst eine Frage, die mich selbst immer wieder bewegt, so wie sie wohl sehr vielen Menschen auch auf dem Herzen brennt.
Inzwischen bin ich zur Einsicht gekommen, dass niemand Jesus von sich selbst aus findet. Der Heilige Geist ist es, der in Dir wirkt, sodass du dich aufmachst, Jesus zu finden. Und Jesus wird Dir so sehr entgegenkommen, dass du ihn nicht verfehlen kannst.

Kurz und gut: Jesus selbst ist, der dich zu sich führt, durch den Heiligen Geist.

Dass Du dich im Forum angemeldet hast und dich mit all den wichtigen Fragen beschäftigst, zeigt, dass Christus bereits in dir wirkt. Ist das nicht wundervoll?

Lieber Gruss
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Do 11. Mai 2017, 20:45

Denkmal hat geschrieben:Ich wünsche Dir Gottes reichen Segen!


Danke, das wünsche ich dir auch! Auch wenn ich nicht sicher bin was ich damit meine/was das bedeutet :-P

Ich lese im Moment kreuz und quer ab und zu ein paar Seiten in der Bibel - nach wie vor vorzugsweise an den Tagen an welchen ich mich schlechter fühle. Im neuen Testament zu lesen ist tatsächlich einfacher als die früheren Versuche bei der Genesis anzufangen.

Mal gucken; ein Tag nach dem anderen.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon calimero » Do 11. Mai 2017, 20:50

Remo hat geschrieben:
Kurz und gut: Jesus selbst ist, der dich zu sich führt, durch den Heiligen Geist.
...
und dich mit all den wichtigen Fragen beschäftigst, zeigt, dass Christus bereits in dir wirkt. Ist das nicht wundervoll?



Das wäre schön wenn das so wäre. Das gäbe eine Perspektive welche ich bisher nicht hatte. Falls es so ist kann ich es im Moment jedoch noch nicht so wahrnehmen. Aber ich habe vielleicht ja noch ein wenig Zeit das es sich so entwickeln kann.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Remo » Do 11. Mai 2017, 23:07

calimero hat geschrieben:
Remo hat geschrieben:
Kurz und gut: Jesus selbst ist, der dich zu sich führt, durch den Heiligen Geist.
...
und dich mit all den wichtigen Fragen beschäftigst, zeigt, dass Christus bereits in dir wirkt. Ist das nicht wundervoll?



Das wäre schön wenn das so wäre. Das gäbe eine Perspektive welche ich bisher nicht hatte. Falls es so ist kann ich es im Moment jedoch noch nicht so wahrnehmen. Aber ich habe vielleicht ja noch ein wenig Zeit das es sich so entwickeln kann.


Lieber Calimero

Die Bibel spricht die Wahrheit. Deshalb empfehle ich Dir die folgenden zwei Verse. Sie besagen genau das, dass Du durch Gott zu Gott findest. Es ist ein Geschenk, eine Gabe, die wir aus Gnade und Liebe unseres Schöpfers erhalten.

Johannesevangelium 6,65 hat geschrieben:Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben.


2. Petrus 1,1 hat geschrieben:Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an alle, die mit uns denselben kostbaren Glauben empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilands Jesus Christus.


Lieber Gruss
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Rattenfreundin » Mi 27. Dez 2017, 23:11

Mich hat der neue Pastor unserer Nachbargemeinde wieder ganz nah an Jesus herangebracht.
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon Thelonious » Do 28. Dez 2017, 20:04

Rattenfreundin hat geschrieben:Mich hat der neue Pastor unserer Nachbargemeinde wieder ganz nah an Jesus herangebracht.


Schön zu hören! Und bei dieser Gelegenheit gleich noch ein herzliches Willkommen hier im Forum, Rattenfreundin!

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(Offenbarung 21,6)
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Re: Wie finde ich zu Jesus?

Beitragvon palawan » Mo 26. Mär 2018, 18:50

Diese Frage hat Jesus selbst beantwortet: Lk 11,9 „Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!“ Lk 11,10 „Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden.“ Vom Gebet sagt er, dass wir zum „Vater“ beten sollen, weil wer Jesus sucht, in Jesus „Sohn“ sein möchte und wird.
Lk 11,2 „Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name dein Reich komme………………………………………………..;
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