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Nahtod

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 13. Jan 2020, 21:34

https://denkeandersblog.wordpress.com/2 ... riert-nlx/

Zum Thema Nahtoderlebnisse passen die Gedanken von Sir John Eccles. Einfach gesagt sagt er, dass der Geist das Gehirn steuert.

John Eccles Ansichten waren ein Versuch sich über den wissenschaftlichen Materialismus herauszustrecken und eine spirituelle Vision zu entwickeln, erfrischend! Er starb am 02. Mai 1997 in Locarno, Schweiz und mit ihm der letzte Neurophysiologe, der noch an die Seele glaubte!

lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 18. Jan 2020, 12:22

Hi oTP!
Sehr guter Artikel! Den Ansichten von Sir John Eccles kann ich in Bezug auf NTEs nicht widersprechen:

"Eccles sprach von zwei Gewissheiten, die Einzigartigkeit (Unwiederholbarkeit) des Menschen in seiner Körperlichkeit und die spirituelle Existenz seiner unsterblichen Seele."

Von dieser Bewusstwerdung ihrer Einzigartigkeit als Mensch auf Erden haben viele NTEs berichtet, und auch, dass ihr Leben gleichzeitig Geschenk bedeutet, aber oft auch mit sehr großen Aufgaben verbunden ist. Dies hätte alles einen ganz bestimmten Grund. Vielleicht zur Läuterung vor Gott?
Einige haben sich nach dem einschneidenden Erlebnis im Wesen wohl auch sehr stark verändert, konnten das Leben plötzlich ganz anders ansehen.

Die NTEs berichteten auch von einem verspürten sehr großen Engegefühl, nachdem sie wieder zurück in ihren Körper eingetreten waren. Möchte nicht wissen, wie sich erst Gottes Sohn innerhalb eines menschlich begrenzten Körpers fühlen musste!

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 18. Jan 2020, 13:42

Hallo, Lazar,

Eccles und auch Hunt sind aber verständlicher Weise ein Ärgernis weil Problem für die Seelenschläfer. Da für sie der Mensch eine untrennbare Einheit von Leib und Seele und Geist ist. Dann kann man einfach nicht anders, als alle Anzeichen vom kontinuierlichen Weiterleben nach dem Tod komplett zu leugnen. Aus dieser Enge des Denkens kommen sie nicht raus. Sagen wir zu ihnen. Sie sagen sicher, dass wir Lügen glauben.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » So 19. Jan 2020, 11:25

onThePath hat geschrieben:Zunächst besagt der Glaube an Wiedergeburt nur, dass man durch sie, aufbauend auf einem vorherigen Leben, höher entwickeln kann. Eben so oft bis zu einer völligen Reinigung.

Hi oTP!
Eine diesbezüglich der verstörendsten, und ehrlich gesagt unheimlichsten und nicht besonders schönen und eher "PSI"-ähnlichen Nahtoderfahrung, die ich kenne, handelt von einem unvorstellbar "monströsen Rad", das u.a. auch die stetige Wiedergeburt beinhaltete.
https://www.nderf.org/German/wilson_tde.htm

Ich verlange nun nicht, dass Du oder jemand anderes dies liest, also mir hat es nicht sonderlich gut getan. Bei der Vorstellung könnte man glatt dem Wahnsinn verfallen.

Aber wenn diese NTE tatsächlich wahr sein sollte, könnte man eine Ahnung davon bekommen, vor was uns Christus eigentlich schützen und retten will... und was "ewige Pein" für uns real bedeutet.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » So 19. Jan 2020, 18:37

Hallo, Lazar

Ich beschäftige mich nicht viel mit bildhaften Visionen. Weil sie skurril, symbolhaft und meiner Meinung nach zu irreführend sein können. Könnte auch in einem Drogentrip derartig geschehen. Deshalb sind sie für mich nicht aussagekräftig in ihrer Bedeutung.

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 20. Jan 2020, 09:34

Verstehe ich aus Deiner Sicht gut, oTP, aber dafür stimmt dieses Erlebnis leider zu sehr mit anderen typischen Merkmalen anderer NTEs überein (Zeit- und Raumlosigkeit, unbegrenztes Wissen, das Einssein mit allem, auch dem Universum) - und zusätzlich mit der fast unvorstellbaren Quantenphysik, nach der ein Geschehen theoretisch tatsächlich rückgängig gemacht werden kann. Wieso sollte Gott nicht dazu in der Lage sein, der alles andere für uns Unvorstellbare ebenfalls zustande bringt?

Siehe auch Welle-Teilchen-Experiment und die Tatsache der für uns unbegrenzten Möglichkeiten, die es allein in unserem eigenen Leben gibt. Ergeben sie sich von selbst oder hat sie uns jemand explizit vorgesetzt? Wählen wir aus ihnen tatsächlich selbst aus oder tut es - zumindest zeitweise - ein anderer? Da ist man sich nicht mehr so sicher, inwieweit unser absolut freier Wille existiert oder ob da jemand anderes in uns „mitentscheidet“.
Ich kläre jedenfalls Jesus' oder der Propheten Aussagen auch mit der immer weiter fortschreitenden Wissenschaft ab. Und Religion-(swissenschaft) und Natur-Wissenschaft entfernen sich dabei nicht nur, sondern nähern sich teilweise auch immer mehr an.

Jedenfalls, um so weiter ich mich in alle möglichen sich überschneidenden geistigen Welten vorwage, um so mehr wird mir dabei auch die eigentliche Tragweite von Jesus' Satz bewusst:

"Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen." Joh. 16, 12

Ich bin in diesem Sinn davon überzeugt, dass die Wahrheit ungeheuerlich ist.

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mo 20. Jan 2020, 14:13

Lazar hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Zunächst besagt der Glaube an Wiedergeburt nur, dass man durch sie, aufbauend auf einem vorherigen Leben, höher entwickeln kann. Eben so oft bis zu einer völligen Reinigung.

Hi oTP!
Eine diesbezüglich der verstörendsten, und ehrlich gesagt unheimlichsten und nicht besonders schönen und eher "PSI"-ähnlichen Nahtoderfahrung, die ich kenne, handelt von einem unvorstellbar "monströsen Rad", das u.a. auch die stetige Wiedergeburt beinhaltete.
https://www.nderf.org/German/wilson_tde.htm

Ich verlange nun nicht, dass Du oder jemand anderes dies liest, also mir hat es nicht sonderlich gut getan. Bei der Vorstellung könnte man glatt dem Wahnsinn verfallen.
Hallo Lazar,

ich habe das genannte NTE gelesen. Also ich fand daran nichts beängstigendes. Wie man etwas empfindet, liegt ja nicht an der Sache, sondern, wie sich jeder zu ihr stellt.
Nun, dem Betreffenden hat es auch nicht so gut gefallen, was verständlich ist, wenn man Atheist ist und deshalb kein positives Verhältnis dazu haben kann.

Einem spirituellen Menschen aber dürfte dieses "Rad" keine Probleme bereiten. Denn es ist doch selbstverständlich, wenn der Mensch eine unsterbliche Seele hat, dass diese dann auch ständig etwas erlebt und dieses Erleben zum Teil "fremdbestimmt" und zum Teil auf eigenen Entscheidungen beruht.

Aber wenn diese NTE tatsächlich wahr sein sollte, könnte man eine Ahnung davon bekommen, vor was uns Christus eigentlich schützen und retten will... und was "ewige Pein" für uns real bedeutet.


Nun ja - Das Rad bedeutet nicht "ewige Pein", denn dann wäre ja jeder schon jetzt in dieser. Sondern das Rad stellt einfach Gottes dynamische Ordnung dar. Und Pein hat man eben nur, wenn man mit den Erlebnissen, die einem zustoßen und die eben nicht zufällig sind, nicht in Einklang steht, sie also nicht akzeptieren kann.
Durch den Glauben an das Ewige erlangen wir das Bewusstsein, dass uns nichts, in was für Welten auch immer, schaden kann. Darin besteht die Befreiung, oder was Du den "Schutz" nennst.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 20. Jan 2020, 16:55

Hallo, Lazar

Ich rede nicht gerne von Quanten. Denn die deutschen Parapsychologen erklären mit Quantenphysik auf rein atheistische Weise die vielfältigen PSI-Vorgänge bei Spukerlebnissen. Ihre Sicht lässt dann also auch keine NTE zu.

Bildhafte, mystische Erlebnisse setzen sich wohl aus Täuschungen und Elementen des Jenseits zusammen. Zu einer Art Fiktion. Und ein vollkommenes All- Bewusstsein hat ein Mensch mit NTE auch nicht. Das glaube ich nicht. Auch wenn er dabei mitunter viel ahnen und erkennen kann.

Jes, für mich ist es nicht wesentlich, wenn du dich als ewiges Wesen fühlst, dem nichts Schlimmes zustoßen kann. Wichtig ist, in keine Falle des Verderbens zu tappen.

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 21. Jan 2020, 00:54

Lazar hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Zunächst besagt der Glaube an Wiedergeburt nur, dass man durch sie, aufbauend auf einem vorherigen Leben, höher entwickeln kann. Eben so oft bis zu einer völligen Reinigung.

Hi oTP!
Eine diesbezüglich der verstörendsten, und ehrlich gesagt unheimlichsten und nicht besonders schönen und eher "PSI"-ähnlichen Nahtoderfahrung, die ich kenne, handelt von einem unvorstellbar "monströsen Rad", das u.a. auch die stetige Wiedergeburt beinhaltete.
https://www.nderf.org/German/wilson_tde.htm

Ich verlange nun nicht, dass Du oder jemand anderes dies liest, also mir hat es nicht sonderlich gut getan. Bei der Vorstellung könnte man glatt dem Wahnsinn verfallen.

jes_25913 hat geschrieben:Hallo Lazar,

ich habe das genannte NTE gelesen. Also ich fand daran nichts beängstigendes. Wie man etwas empfindet, liegt ja nicht an der Sache, sondern, wie sich jeder zu ihr stellt.
Nun, dem Betreffenden hat es auch nicht so gut gefallen, was verständlich ist, wenn man Atheist ist und deshalb kein positives Verhältnis dazu haben kann.

Einem spirituellen Menschen aber dürfte dieses "Rad" keine Probleme bereiten. Denn es ist doch selbstverständlich, wenn der Mensch eine unsterbliche Seele hat, dass diese dann auch ständig etwas erlebt und dieses Erleben zum Teil "fremdbestimmt" und zum Teil auf eigenen Entscheidungen beruht.


Hi Jes,
das kommt darauf an. Auch einem spirituellen Menschen könnte die Vorstellung durchaus Probleme bereiten, bei einer Reinkarnation das vormalige eigene "Ich" für immer im "Bewusst-Sein" zu verlieren und danach als völlig anderer Mensch jedes Mal wieder ganz von vorne anzufangen? Also nichts von einer "Weiterentwicklung" eines bleibenden "Ichs" oder einer Seele stattfindet. Genau so hat der NTE es aber innerhalb des Rades beschrieben!
Doch wer ist dann das "Ich" in uns?
Ein Wesen, das permanent in unzählige Rollen schlüpft und darin "lebt"?
Meinst Du deshalb, ein "Teil von Gott" zu sein?

Doch diese relativ erbarmungslose "Aggressivität des Rades" den NTE-Erzählenden unbedingt sofort nach seinem Tod irgendwo "einsortieren" zu wollen, um innerhalb der neuen Reinkarnation eine Art Unstimmigkeit zu korrigieren, macht mich auf jeden Fall stutzig.
Selbst, wenn andere NTEs davon berichtet haben, dass die "andere Welt" sie auch teilweise erbarmungslos wieder ins Leben zurückgeschickt hat, obwohl sie lieber "tot" geblieben wären - weil sie damit eigentlich wieder im echten Leben angelangt waren - bin ich mir sicher, dass Gottes Seelen dem vorher zugestimmt haben, in welchen Körper und damit Lebenssituationen sie in unserer Welt ins Fleisch kommen würden - ohne dann danach davon natürlich zu wissen. Denn hier auf Erden muss etwas ganz klar sowohl von als auch vor Gott offenbar werden.

Gott wird uns dennoch kaum zu etwas zwingen, wenn wir doch selbst den freien Willen wollten. Damit müssen wir nun leben.

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 21. Jan 2020, 09:10

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Aber wenn diese NTE tatsächlich wahr sein sollte, könnte man eine Ahnung davon bekommen, vor was uns Christus eigentlich schützen und retten will... und was "ewige Pein" für uns real bedeutet.


Nun ja - Das Rad bedeutet nicht "ewige Pein", denn dann wäre ja jeder schon jetzt in dieser. Sondern das Rad stellt einfach Gottes dynamische Ordnung dar. Und Pein hat man eben nur, wenn man mit den Erlebnissen, die einem zustoßen und die eben nicht zufällig sind, nicht in Einklang steht, sie also nicht akzeptieren kann.
Durch den Glauben an das Ewige erlangen wir das Bewusstsein, dass uns nichts, in was für Welten auch immer, schaden kann. Darin besteht die Befreiung, oder was Du den "Schutz" nennst.

LG,
jes


Hi Jes,

Aber das menschliche Leben besteht doch mehr oder weniger aus ständiger "Pein"? Beziehungsweise aus einem beständigen Zustand der "Unzufriedenheit". Wir haben Hunger und Durst, wir sind müde, wir fühlen uns einsam und enttäuscht, wir haben Angst, wir müssen allerlei Schmerzen ertragen sowohl physischer als auch psychischer Natur. Was wir säubern, scheint sofort wieder schmutzig zu werden.
Auch unser Geist bleibt davon nicht unbehelligt.
Das heißt alles, was wir oft unter viel Mühen tun, ist nur begrenzt "haltbar", dann geht es wieder von vorne los.
Gar jeder Tag, wenn wir aus unserem todesähnlichen Zustand wieder erwachen, erscheint wie eine neue "Wiedergeburt". Von irgendwoher kommt unsere schlafende Seele mitsamt unserem Geist wieder zurück in unseren Körper. Und wir müssen den Tag - ob wir wollen oder nicht - zumeist wieder bei vollem Bewusstsein durchstehen. Für einige Menschen bedeutet das "am Leben sein" eine solche Qual, dass sie sich selbst umbringen.

Doch für sie bedeutet der irdische Tod nur eine scheinbare "Befreiung vom Leben", nämlich wenn ihre Seelen an einem anderen Ort wieder zu sich kommen.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 21. Jan 2020, 09:20

Man kann über das Für und Wider der Existenz der Wiedergeburt nachdenken. Es lässt sich aber nicht lösen. Da ja selbst Zeugnisse von einzelnen Menschen, die vorgeben sich zu erinnern, auch anders als durch Wiedergeburt erklärt werden können.

Zudem ist es von sekundärer Bedeutung. Da wir nur darauf achten müssen, wie Jesus uns durch dieses Leben hier führen möchte. Wie wir dieses Leben hier meistern, darüber wird Gott urteilen. Wir brauchen dazu auch kein mystisches Zusatzwissen. Auch das ist sekundär.

Besser ist es, jede Spekulation über Wiedergeburt oder Allwissen oder geistige- mystische Höherentwicklung nicht ins Zentrum unseres Glaubens zu setzen. Das Zentrum gebührt Jesus und unserer Nachfolge im Gehorsam und mit Liebe.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 21. Jan 2020, 10:39

Gar jeder Tag, wenn wir aus unserem todesähnlichen Zustand wieder erwachen, erscheint wie eine neue "Wiedergeburt". Von irgendwoher kommt unsere schlafende Seele mitsamt unserem Geist wieder zurück in unseren Körper. Und wir müssen den Tag - ob wir wollen oder nicht - zumeist wieder bei vollem Bewusstsein durchstehen. Für einige Menschen bedeutet das "am Leben sein" eine solche Qual, dass sie sich selbst umbringen.

Doch für sie bedeutet der irdische Tod nur eine scheinbare "Befreiung vom Leben", nämlich wenn ihre Seelen an einem anderen Ort wieder zu sich kommen.


Ja, Lazar
Der Tod ist im besten Fall ja eine Befreiung von all den Mühsalen und Einschränkungen unseres leiblichen Daseins. NTE berichten davon, dass ihr Wunsch war, in diesem wunderbaren jenseitigen Ort und Zustand zu bleiben. Insofern ist der Tod ein Gewinn. Jedenfalls, wenn man im Himmel aufgenommen wird.


Selbstmord beendet sicherlich nicht die irdischen Probleme. Das Erwachen von Selbstmördern im Jenseits lässt sie sich als schuldig erkennen und froh und frei sind sind sie dann nicht.

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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 21. Jan 2020, 15:47

Lazar hat geschrieben:Hi Jes,
das kommt darauf an. Auch einem spirituellen Menschen könnte die Vorstellung durchaus Probleme bereiten, bei einer Reinkarnation das vormalige eigene "Ich" für immer im "Bewusst-Sein" zu verlieren und danach als völlig anderer Mensch jedes Mal wieder ganz von vorne anzufangen?

Hi Lazar,
überlege doch mal, was das ist, das Du als "Ich" bezeichnest! Was ist es denn? - Sind es Deine Empfindungen, die von klein auf tagtäglich wechseln? Ist es Dein Charakter, der sich im Lauf der Zeit gebildet hat. Oder ist dieses Ich nicht einfach Leben, das etwas mittels dieses gegenwärtigen Körpers erlebt?
Dabei erfährt dieses Leben aber auch etwas, es lernt sich kennen. Ein Ich-Bewusstsein hast Du nur durch die Kontinuität des Lebens in diesem Körper. Und nach dem Tod stehen Dir alle Erlebnisse und das was Du bisher gelernt hast, zur Verfügung, gleichsam zur Auswertung.
Das machen schon die NTE deutlich, wo sie vom Lebenstableau sprechen (wo also alles gleichzeitig ist, was der Mensch in der Zeit erlebt hat).
Man verliert also nach dem Tod nicht das Ich-Bewusstsein, sondern es ist alles viel kraftvoller da (was auch die NTE deutlich machen).
Ja, und da wird dann eben an dem, was sein soll (also Einklang mit Gott) daran gearbeitet, wie das zukünftige Leben gestaltet werden muss, damit man dem Ziel näher kommen kann.
Man empfindet sich also niemals als ein "anderer Mensch", genauso wenig, wie Du Dich als jetzt als anderer Mensch empfindest im Gegensatz, wo Du noch unter der Obhut der Eltern leben musstest.
Also nichts von einer "Weiterentwicklung" eines bleibenden "Ichs" oder einer Seele stattfindet. Genau so hat der NTE es aber innerhalb des Rades beschrieben!
Doch, eine Weiterentwicklung findet statt, die aber eben die nicht begreifen, die zu wenig entwickelt sind und deshalb nicht in der Lage sind, die Entscheidungsprozesse als ihnen gemäß wahrzunehmen.
Doch wer ist dann das "Ich" in uns?
Ein Wesen, das permanent in unzählige Rollen schlüpft und darin "lebt"?
s.o.
Meinst Du deshalb, ein "Teil von Gott" zu sein?
Das Leben ist das, was ewig und alles ist. Damit ist der Mensch alles, aber auch durch seinen Entwicklungsstand nur Teil.

Doch diese relativ erbarmungslose "Aggressivität des Rades" den NTE-Erzählenden unbedingt sofort nach seinem Tod irgendwo "einsortieren" zu wollen, um innerhalb der neuen Reinkarnation eine Art Unstimmigkeit zu korrigieren, macht mich auf jeden Fall stutzig.
Die Gerechtigkeit Gottes ist eben, wie die Naturgesetze, "eisern". Da kann nichts verbogen oder gebrochen werden.

Selbst, wenn andere NTEs davon berichtet haben, dass die "andere Welt" sie auch teilweise erbarmungslos wieder ins Leben zurückgeschickt hat, obwohl sie lieber "tot" geblieben wären - weil sie damit eigentlich wieder im echten Leben angelangt waren - bin ich mir sicher, dass Gottes Seelen dem vorher zugestimmt haben, in welchen Körper und damit Lebenssituationen sie in unserer Welt ins Fleisch kommen würden - ohne dann danach davon natürlich zu wissen. Denn hier auf Erden muss etwas ganz klar sowohl von als auch vor Gott offenbar werden.
Richtig!

Gott wird uns dennoch kaum zu etwas zwingen, wenn wir doch selbst den freien Willen wollten. Damit müssen wir nun leben.

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Die Ordnungen Gottes - und das ist dieses Rad - sind zwingend, wie eben die Naturgesetze hier auch. Selbst die Gesellschaft übt einen Zwang aus, der allerdings nicht ehern ist. Schließlich ist jeder mehr oder weniger gezwungen zu arbeiten und Steuern zu entrichten.
Aber der Wille Gottes ist ja, dass wir immer freier werden. Zunächst innerlich und über das Innere auch immer mehr äußerlich.

LG,
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 21. Jan 2020, 15:53

Lazar hat geschrieben:Hi Jes,

Aber das menschliche Leben besteht doch mehr oder weniger aus ständiger "Pein"? Beziehungsweise aus einem beständigen Zustand der "Unzufriedenheit". Wir haben Hunger und Durst, wir sind müde, wir fühlen uns einsam und enttäuscht, wir haben Angst, wir müssen allerlei Schmerzen ertragen sowohl physischer als auch psychischer Natur. Was wir säubern, scheint sofort wieder schmutzig zu werden.
Auch unser Geist bleibt davon nicht unbehelligt.
Das heißt alles, was wir oft unter viel Mühen tun, ist nur begrenzt "haltbar", dann geht es wieder von vorne los.
Gar jeder Tag, wenn wir aus unserem todesähnlichen Zustand wieder erwachen, erscheint wie eine neue "Wiedergeburt". Von irgendwoher kommt unsere schlafende Seele mitsamt unserem Geist wieder zurück in unseren Körper. Und wir müssen den Tag - ob wir wollen oder nicht - zumeist wieder bei vollem Bewusstsein durchstehen. Für einige Menschen bedeutet das "am Leben sein" eine solche Qual, dass sie sich selbst umbringen.

Doch für sie bedeutet der irdische Tod nur eine scheinbare "Befreiung vom Leben", nämlich wenn ihre Seelen an einem anderen Ort wieder zu sich kommen.

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Genauso ist es. Und damit dieses Erdenleben immer weniger Pein ist, ist die Heiligung, also eine innere Heilung, notwendig. Die befreit uns immer mehr von der inneren Unzufriedenheit und schenkt uns immer mehr im irdischen Leben, Ruhe, Frieden, Freude, Glück. Kurz, das Himmelreich kommt in unser Herz!
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 21. Jan 2020, 18:06

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Hi Jes,

Aber das menschliche Leben besteht doch mehr oder weniger aus ständiger "Pein"? Beziehungsweise aus einem beständigen Zustand der "Unzufriedenheit". Wir haben Hunger und Durst, wir sind müde, wir fühlen uns einsam und enttäuscht, wir haben Angst, wir müssen allerlei Schmerzen ertragen sowohl physischer als auch psychischer Natur. Was wir säubern, scheint sofort wieder schmutzig zu werden.
Auch unser Geist bleibt davon nicht unbehelligt.
Das heißt alles, was wir oft unter viel Mühen tun, ist nur begrenzt "haltbar", dann geht es wieder von vorne los.
Gar jeder Tag, wenn wir aus unserem todesähnlichen Zustand wieder erwachen, erscheint wie eine neue "Wiedergeburt". Von irgendwoher kommt unsere schlafende Seele mitsamt unserem Geist wieder zurück in unseren Körper. Und wir müssen den Tag - ob wir wollen oder nicht - zumeist wieder bei vollem Bewusstsein durchstehen. Für einige Menschen bedeutet das "am Leben sein" eine solche Qual, dass sie sich selbst umbringen.

Doch für sie bedeutet der irdische Tod nur eine scheinbare "Befreiung vom Leben", nämlich wenn ihre Seelen an einem anderen Ort wieder zu sich kommen.

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Genauso ist es. Und damit dieses Erdenleben immer weniger Pein ist, ist die Heiligung, also eine innere Heilung, notwendig. Die befreit uns immer mehr von der inneren Unzufriedenheit und schenkt uns immer mehr im irdischen Leben, Ruhe, Frieden, Freude, Glück. Kurz, das Himmelreich kommt in unser Herz!


Hi Jes!
Das wahre Himmelreich befindet sich aber nicht auf Erden, sondern im Himmel. Also in einer völlig anderen Welt.
Warum sollten wir dann ständig dennoch reinkarnieren und uns somit freiwillig oder unfreiwillig - das weiß man eben nicht so genau - uns immer wieder in neue Pein begeben, nur um allmählich zu etwas zu finden, was im Himmel "standard" ist?

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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 21. Jan 2020, 18:10

onThePath hat geschrieben:Man kann über das Für und Wider der Existenz der Wiedergeburt nachdenken. Es lässt sich aber nicht lösen. Da ja selbst Zeugnisse von einzelnen Menschen, die vorgeben sich zu erinnern, auch anders als durch Wiedergeburt erklärt werden können.

Hi oTP!
Aber wie erklärt man sich den immer wieder auftretenden mysteriösen Umstand, dass Personen plötzlich von einem Tag auf den anderen perfekt in einer ihnen völlig fremden Sprache sprechen können? Auch in Hypnose. NTEs haben ebenfalls davon berichtet, dass sie "im Himmel" plötzlich alle Fremd-Sprachen beherrschten, während sie mit den Engeln oder Gott in überhaupt keiner menschlichen Sprache mehr kommunizierten. Sprechen tat in dem Sinn wohl eh keiner mehr, sondern der Austausch fand mehr geistig telepathisch statt.

Zudem ist es von sekundärer Bedeutung. Da wir nur darauf achten müssen, wie Jesus uns durch dieses Leben hier führen möchte. Wie wir dieses Leben hier meistern, darüber wird Gott urteilen. Wir brauchen dazu auch kein mystisches Zusatzwissen. Auch das ist sekundär.

Besser ist es, jede Spekulation über Wiedergeburt oder Allwissen oder geistige- mystische Höherentwicklung nicht ins Zentrum unseres Glaubens zu setzen. Das Zentrum gebührt Jesus und unserer Nachfolge im Gehorsam und mit Liebe.

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Ich gebe Dir zwar darin Recht, oTP, dass wir kein sonderliches mystisches Zusatzwissen brauchen, aber falls Christus die Wiedergeburt gelehrt hat, dann müssen wir sie ernst nehmen und auch innerhalb unseres Glaubensgebäudes berücksichtigen. Eine Nahtoderfahrung zeugt ja auch von einer Art "Wiedergeburt" nach unserem Tod, bloß nicht im menschlichen Fleisch, sondern in einem feinstofflichen Leib.
Die Frage ist, wäre das dann unsere "letzte Station" oder haben wir theoretisch trotz der Herrlichkeit im Himmel nochmals die Wahl als anderer Mensch auf Erden zurückzukommen? Bloß wozu? Um wiederum andere zu retten? Oder um noch mehr "lieben zu lernen"?

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mi 22. Jan 2020, 08:38

Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Hi Jes,

Aber das menschliche Leben besteht doch mehr oder weniger aus ständiger "Pein"? Beziehungsweise aus einem beständigen Zustand der "Unzufriedenheit". Wir haben Hunger und Durst, wir sind müde, wir fühlen uns einsam und enttäuscht, wir haben Angst, wir müssen allerlei Schmerzen ertragen sowohl physischer als auch psychischer Natur. Was wir säubern, scheint sofort wieder schmutzig zu werden.
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Gar jeder Tag, wenn wir aus unserem todesähnlichen Zustand wieder erwachen, erscheint wie eine neue "Wiedergeburt". Von irgendwoher kommt unsere schlafende Seele mitsamt unserem Geist wieder zurück in unseren Körper. Und wir müssen den Tag - ob wir wollen oder nicht - zumeist wieder bei vollem Bewusstsein durchstehen. Für einige Menschen bedeutet das "am Leben sein" eine solche Qual, dass sie sich selbst umbringen.

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Hi Jes!
Das wahre Himmelreich befindet sich aber nicht auf Erden, sondern im Himmel. Also in einer völlig anderen Welt.
Warum sollten wir dann ständig dennoch reinkarnieren und uns somit freiwillig oder unfreiwillig - das weiß man eben nicht so genau - uns immer wieder in neue Pein begeben, nur um allmählich zu etwas zu finden, was im Himmel "standard" ist?

Herzliche Grüße
Eleazar


Hi,
überlege doch mal; die Versetzung eines Menschen an einen anderen Ort verändert doch den Menschen nicht grundlegend. Auch das Leben aller Menschen in herrlichen Palästen und Landschaften würde den Menschen nicht wirklich glücklich machen und ihm Ruhe und Frieden geben können.

Nein, das Himmelreich kann nur im Herzen eines Menschen sein. Sonst nirgends.
Damit das Himmelreich im Herzen sein kann, sagt Jesus, dass wir von neuem geboren werden müssen. Damit meint er aber nicht die Reinkarnation, sondern wir sollen neue Menschen werden, nach Jesu Bild. Mit anderen Worten, erst wenn wir durch die Heiligung - das ist die Entfaltung der Wiedergeburt (und nicht nur ein schwaches Bemühen aus Dank für die Gnade) - vollkommen geworden sein werden, und damit einen verwandelten Leib bekommen können, ist alles gut geworden.
Nach dem Tod geht jeder, ob Christ oder sonstwas, nur in das Jenseits, das dann jeder gemäß den in ihm lebendigen Kräften erfährt.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mi 22. Jan 2020, 14:13

jes_25913 hat geschrieben:Hi,
überlege doch mal; die Versetzung eines Menschen an einen anderen Ort verändert doch den Menschen nicht grundlegend. Auch das Leben aller Menschen in herrlichen Palästen und Landschaften würde den Menschen nicht wirklich glücklich machen und ihm Ruhe und Frieden geben können.


Da muss ich gar nicht groß überlegen, Jes, denn das ist ja auch mein Glaube, dass der Mensch sich stark verändern muss, um sich im Himmel richtig aufgehoben zu fühlen. Darum sind wir wohl auch auf Erden, weil irgendetwas mit uns nicht stimmt. Unsere Seele wird schließlich in unserem Körper wie gefangen gehalten und kann auf diese Weise nicht in den Himmel zurück, sondern muss zumeist viele Jahre hierbleiben.

Summa summarum, erst in der absoluten Unvollkommenheit wird uns die Vollkommenheit des Himmels gewahr. Und damit natürlich auch unser wahres unzureichendes Wesen.
Wer auf Erden versucht sämtliche Reichtümer & Macht an sich zu reißen, wird es auch im Himmel versuchen - und selbst dort im Überfluss an Reichtum den Hals nicht voll genug kriegen. Das wissen wir von Ihm ja zur Genüge, dass Gottes Sohn darauf Wert legt, dass wir uns andere geistige Schätze im Himmel sammeln sollen und wie schwer es ist für einen Reichen ins Himmelreich zu kommen.

Nein, das Himmelreich kann nur im Herzen eines Menschen sein. Sonst nirgends.
Damit das Himmelreich im Herzen sein kann, sagt Jesus, dass wir von neuem geboren werden müssen. Damit meint er aber nicht die Reinkarnation, sondern wir sollen neue Menschen werden, nach Jesu Bild. Mit anderen Worten, erst wenn wir durch die Heiligung - das ist die Entfaltung der Wiedergeburt (und nicht nur ein schwaches Bemühen aus Dank für die Gnade) - vollkommen geworden sein werden, und damit einen verwandelten Leib bekommen können, ist alles gut geworden.
Nach dem Tod geht jeder, ob Christ oder sonstwas, nur in das Jenseits, das dann jeder gemäß den in ihm lebendigen Kräften erfährt.

LG,
jes


Damit bin ich ebenfalls d'accord. Bloß für mich ist das Himmelreich sowohl inwendig in uns als auch im Äußeren mitten unter uns. Das heißt, wir erhalten auf Erden zusätzlich Beistand von unsichtbaren Engeln/Wesen aus dem Himmel - und nicht nur vom Heiligen Geist in uns. Genauso wie Jesus uns es damals angekündigt hat, mit Ihm zusammen wäre uns das Reich Gottes nahe gekommen, so ist es auch. Wir sehen vieles halt einfach nicht, nicht einmal ein ganzes Heer von Engeln. Der "erwartete" Kampf von "Licht" gegen "Finsternis" findet doch schon längst statt?
Denn wir leben für mich an einem Ort, an dem sich Leben und Tod, respektive Himmel und Hölle überschneiden.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Fr 24. Jan 2020, 10:54

Der Zustand im Nahtod ist ein Zustand, der von der Mystik angestrebt wird. Das Jenseits, Die Welt Gottes erleben. Das Einssein mit Gott. Ganz erfüllt von der Fülle seiner Liebe und Allgegenwart.

Die Liebe Gottes wie ein alles durchflutendes Licht erfahren ist ein Teil der NTE. Und Derjenige erlebt sich in einem körperlosen Leib und nimmt himmlische Orte wahr. Aber auch das Wahrnehmen der stofflichen Welt, sogar den eigen Körper zu sehen, ist möglich.

Es ist die unsichtbare, verborgene, anders dimensionale Welt Gottes hinter der Welt der Stofflichkeit zu erleben. Dann ist es einfach, zu erkennen, dass man im herrlichen Himmel Gottes leben möchte. Das dies alles ist, was man sich nur wünschen kann.

Die Inder sind anscheinend die Ersten, die in der Vergangenheit versuchten, den mühsamen, leidvollen Zustand des Geistes zu beenden. Nicht mehr gefangen zu sein als Geist im Leib, sondern die verborgene Heimat unserer Seele, geistigen Existenz, die im Gehirn gefangen ist, zu befreien zum Erleben der unsichtbaren Welt Gottes.

Wie gesagt, das erfordert viel Mühe und Übung. Den eigenen Geist von den Fesseln, bzw. dem normalen Zustand seiner körperlichen Existenz zu lösen. Aber es hat etwas unnatürliches, es erscheint mir wie ein Einbruch in die Welt Gottes durch eine sonst verschlossene Hintertür. Denn die meisten schaffen trotz vieler Jahre Übung nur eher mickrige übersinnliche Wahrnehmung. Das zeigt eigentlich schon, dass es kein normaler Zustand des Geistes ist, solange der Geist an den Körper gebunden ist.

Jesus hat uns Gott verdeutlicht. Er hat aber nicht gelehrt, zu lernen, die unsichtbare Welt Gottes selbst zu erleben.

Lg otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Sa 25. Jan 2020, 23:10

oTP hat geschrieben:Jesus hat uns Gott verdeutlicht. Er hat aber nicht gelehrt, zu lernen, die unsichtbare Welt Gottes selbst zu erleben.


Hi oTP,
so denke ich auch. Das Gebet zu Jesus&Gott ist genug - auch darin können wir Christus/Gottes starke Liebe wahrnehmen, obwohl wir dabei ganz bewusster Mensch bleiben.
Wir müssen uns beim Anrufen Gottes davor nicht nahezu "auflösen" oder erst mühsam in einen anderen unmenschlichen geistigen Zustand versetzen, um uns mit einer anderen Welt in Verbindung zu setzen. Denn

Gott kommt allenfalls zu uns in die Welt - aber nicht wir in die Seine.

Bis eben auf ein paar Ausnahmen. Aber diese Menschen erwählt Gott ebenso - nicht wir uns selbst. Nahtodeserfahrungen sind schließlich rein "zufällig" geschehen.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Sa 25. Jan 2020, 23:36

Ja.

Tröstlich ist vielleicht auch, dass Sundar Singh Jesus und Gott im Himmel sah und erlebte. Dazu gerade Verstorbene. Immer wieder. Sogar Engeln Gottes Fragen stellte.

Auch wenn er Gott erlebt hat und einen tödlichen Giftanschlag überlebte:

Selbst er wusste nicht alles. Wurde angefeindet und hatte Schmerzen. Und er wusste auch nicht dass er nicht von seiner Missionseise nach Tibet zurückkommen würde.

Mensch bleibt Mensch. Und Gott lenkt.

Selbst Jesus nahm alle Übel und Beschränktheiten des Menschseins auf sich.
Er kam nicht als erhabener, völlig abgehobene Avatar, um Die Welt als Täuschung zu negieren. Nicht als gefeierter Guru, der die Welt überwunden hat.

Sondern er wurde wie einer von uns.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Nachteule » So 26. Jan 2020, 15:28

Auf der Suche nach transzendenten Erfahrungen bzw. "Gotteserfahrungen" habe ich mich früher auch in diversen Meditationsmethoden (z.B. Zen) und anderen Technologien (HemiSync etc.) geübt - allerdings ohne auch nur den geringsten Erfolg. Anscheinend fällt es einigen Menschen leichter, anderen schwerer, die Kopplung zwischen Geist und Materie durch Übungen zu lockern und so einen "Blick hinter die Kulissen" zu werfen. Das ist vielleicht auch der Grund, warum nicht jeder klinisch "Tote" eine NTE erfährt. Andererseits könnte man aber fragen: Allein die Tatsache, dass ein solcher Zugang prinzipiell existiert, könnte doch bedeuten, dass es von Gott so "gewollt" ist, dass er gefunden und benutzt wird, oder? Es steht zwar explizit nichts dazu in der Bibel, dass man Gott durch Meditationsübungen (damit meine ich nicht das "Nachsinnen" über Bibelstellen) gezielt suchen soll, aber es steht darin auch nichts Gegenteiliges. Gott in der Stille zu suchen war früher vielleicht auch etwas ganz Natürliches, wo es noch nicht so viel Ablenkung gab. Später haben sich daraus ja dann die verschiedenen Übungsformen entwickelt, etwa die Exerzitien des Ignatius von Loyola, das Herzens- bzw. Jesusgebet, die Kontemplation, oder Kombinationen daraus. Auch Klöster, in denen solche Übungen ausgiebig praktiziert werden, sind schon relativ früh entstanden.

Lazar hat geschrieben:Das Gebet zu Jesus&Gott ist genug - auch darin können wir Christus/Gottes starke Liebe wahrnehmen, obwohl wir dabei ganz bewusster Mensch bleiben.


Solche intensiven Wahrnehmungen der Liebe Gottes scheinen aber eher Ausnahmen zu sein. Wenn man allerdings die vielen Bekehrungsgeschichten liest bzw. hört, in denen Menschen davon berichten, dass sie auf einmal die Liebe Gottes ganz stark erlebt haben, was dann für sie dann ein lebensveränderndes Schlüsselerlebnis war, dann könnte man schon manchmal meinen, das sei die Regel...
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » So 26. Jan 2020, 22:02

Ja, die Kopplung zwischen Geist und Körper, Gehirn.
Da gibt es anscheinend große Unterschiede. Man kann sie anscheinend lockern, aber jeder unterschiedlich gut. Außer durch ernsthafte Übungen auch durch Okkultismus.

Aber soll man sie überhaupt selber lockern ?

lg, oTp
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Mo 27. Jan 2020, 12:27

onThePath hat geschrieben:Ja, die Kopplung zwischen Geist und Körper, Gehirn.
Da gibt es anscheinend große Unterschiede. Man kann sie anscheinend lockern, aber jeder unterschiedlich gut. Außer durch ernsthafte Übungen auch durch Okkultismus.

Aber soll man sie überhaupt selber lockern ?

lg, oTp


Wenn man sie selbst lockern kann, ist das ein Zeichen von Herrschaft, die man über sich gewonnen hat. Robert Monroe konnte das willkürlich herbeiführen, nachdem es anfangs unwillkürlich geschah. Michael Hahn konnte das auch.
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 27. Jan 2020, 17:19

oTP hat geschrieben:Selbst Jesus nahm alle Übel und Beschränktheiten des Menschseins auf sich.
Er kam nicht als erhabener, völlig abgehobene Avatar, um Die Welt als Täuschung zu negieren. Nicht als gefeierter Guru, der die Welt überwunden hat.

Sondern er wurde wie einer von uns.

Lg, otp


Hi oTP!
Ja, das sagte unser HERR sogar wörtlich, dass Er zu uns auf Erden zum Dienen gekommen wäre und nicht, um sich dienen zu lassen; und um uns zu retten - und nicht nur in Seinen Reden den großen „Erleuchteten“ aufzuzeigen... das hat Er mehr wie nebenbei getan.
Anstattdessen hat Jesus die Kranken geheilt, die Sünder aufgesucht und Er hat zum Gebet allenfalls einen ruhigen Ort aufgesucht sowie auf dem Ölberg oder im Garten Getsemani.
Gottes Sohn selbst weiß jedenfalls, wie es ist, leibhaftig Mensch zu sein - bishin zur letzten Konsequenz: den Tod.
Darin hat sich Jesus auf Erden verhalten wie es sich für einen Sohn Gottes aus dem Himmel geziemt: sündlos - trotz aller Verführung. Er war im Gegenteil stets ein Garant für gute "Führung".

Doch Jesus Grund-Aussage ist für mich eigentlich noch viel krasser, als dass Er unsere "Welt als Täuschung negiert". Demnach befinden wir uns im Herrschaftsbereich Satans - der Toten Gott. Vielleicht sind wir schon "tot" und wissen es bloß nicht? Und einige von uns holt Er aus Gnade heraus aus diesem menschlichen Sündenpfuhl... :?

Denn die NTEs berichteten oft, dass sie sich nach dem Tod lebendiger gefühlt hätten als jemals zuvor im Leben und ihre NT-Erfahrung definitiv real war, also kein Traum oder Halluzination.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jan 2020, 17:53

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ja, die Kopplung zwischen Geist und Körper, Gehirn.
Da gibt es anscheinend große Unterschiede. Man kann sie anscheinend lockern, aber jeder unterschiedlich gut. Außer durch ernsthafte Übungen auch durch Okkultismus.

Aber soll man sie überhaupt selber lockern ?

lg, oTp


Wenn man sie selbst lockern kann, ist das ein Zeichen von Herrschaft, die man über sich gewonnen hat. Robert Monroe konnte das willkürlich herbeiführen, nachdem es anfangs unwillkürlich geschah. Michael Hahn konnte das auch.


Sogar Eddy hatte aber dieser Tage einen Link reingesetzt, wo solche Fähigkeiten auf dem spirituellen Weg nur ein Hindernis sind, mehr Fluch als Segen also.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Mo 27. Jan 2020, 21:47

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ja, die Kopplung zwischen Geist und Körper, Gehirn.
Da gibt es anscheinend große Unterschiede. Man kann sie anscheinend lockern, aber jeder unterschiedlich gut. Außer durch ernsthafte Übungen auch durch Okkultismus.

Aber soll man sie überhaupt selber lockern ?

lg, oTp


Wenn man sie selbst lockern kann, ist das ein Zeichen von Herrschaft, die man über sich gewonnen hat. Robert Monroe konnte das willkürlich herbeiführen, nachdem es anfangs unwillkürlich geschah. Michael Hahn konnte das auch.


Sogar Eddy hatte aber dieser Tage einen Link reingesetzt, wo solche Fähigkeiten auf dem spirituellen Weg nur ein Hindernis sind, mehr Fluch als Segen also.

Lg, otp


Hi beisammen, ich habe gerade ein wenig in das Buch "Der Mann mit den zwei Leben" hineingelesen (Robert A. Monroe):
http://www.vielewelten.at/pdf/der%20mann%20mit%20den%20zwei%20leben.pdf

So wie R.M. das recht realistisch beschreibt, ist dies schon interessant, aber auch sehr verstörend. Zumindest wenn dies alles wahr sein sollte.

Die folgende Frau kann wohl ebenso ihren Körper verlassen, sie warnt jedoch davor eine Trennung von Geist und Körper selber zu provozieren, da die Gefahr besteht, dass die Silberschnur reisst oder in den anderen Welten keine Begleiter zum Schutz da sind (ca. ab 20. Minute), denn es gibt auch sehr düstere gefährliche Astralwelten:

"Die außerkörperlichen Erfahrungen von Frau Zürcher"
https://www.youtube.com/watch?v=Z9XCshwDmsk

Das alles klingt für jemanden, der sich noch nie damit beschäftigt hat, eventuell schon etwas strange, aber ist mit dem, was ich bis jetzt alles in Erfahrung gebracht habe durchaus kompatibel.

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon lionne » Mo 27. Jan 2020, 22:18

Eine mutwillige (freiwillige) ausserkörperliche Erfahrung (oder sog. Astralprojektion) ist doch klar nicht gemäss dem Wort Gottes! Eine Person, die eine ausserkörperliche Erfahrung erreichen will, um mit Geistern oder der spirituellen Welt (oder dem was sie "das Göttliche" nennt) in Kontakt zu treten, übt das Okkulte aus.
Die Bibel warnt ausdrücklich in Galater 5,19-20 vor okkulten Praktiken und sagt, dass diejenigen, die daran teilhaben, nicht das Reicht Gottes erben.
Gruss lionne
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Re: Nahtod

Beitragvon Helmuth » Di 28. Jan 2020, 07:48

lionne hat geschrieben:Eine mutwillige (freiwillige) ausserkörperliche Erfahrung (oder sog. Astralprojektion) ist doch klar nicht gemäss dem Wort Gottes!
Gruss lionne

Bin mir nicht sicher. Was sagst du dazu:
2 Korinther 12,2-4 hat geschrieben: Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde.

Und ich weiß von dem betreffenden Menschen (ob im Leib oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es), dass er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die ein Mensch nicht sagen darf.

Paulus bescheibt damit zwar keinen Nahtod, aber immerhin ein Erlebnis. bei dem er das Außerleibphänomen anspricht. Nur sagte er auch, er weiß es nicht. Wir haben also keine Stellungnahme durch den Heiligen Geist.

Nun, was sagt man dazu? Ich sage, die Möglichkeit sollte man zumindest einräumen.
Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 28. Jan 2020, 07:53

Lazar hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wenn man sie selbst lockern kann, ist das ein Zeichen von Herrschaft, die man über sich gewonnen hat. Robert Monroe konnte das willkürlich herbeiführen, nachdem es anfangs unwillkürlich geschah. Michael Hahn konnte das auch.


Hi beisammen, ich habe gerade ein wenig in das Buch "Der Mann mit den zwei Leben" hineingelesen (Robert A. Monroe):
http://www.vielewelten.at/pdf/der%20mann%20mit%20den%20zwei%20leben.pdf

So wie R.M. das recht realistisch beschreibt, ist dies schon interessant, aber auch sehr verstörend. Zumindest wenn dies alles wahr sein sollte.
Ja, ich fand es auch sehr interessant. Was das Verstörende betrifft:
Man muss bedenken, dass man auf diese Weise, zumindest zunächst, nur in Astralwelten unterwegs ist. Anstelle von Astralwelten kann man auch "emotionale Welten" sagen.
Diese lohnen sich aber nicht zu erforschen.
Von Wert hat eigentlich nur, wenn man sich mittels eines solchen Austritts der physischen Welt zuwendet. So wie das hier von Michael Hahn beschrieben wurde: "Ein Auswanderer nach Amerika besuchte Hahn bei einem Aufenthalt in Deutschland. Er meinte, Hahn solle ihn nun auch einmal in Amerika besuchen. Worauf der erwiderte, dass er im Geist bereits dort gewesen sei.
Nun schilderte ihm genau das Aussehen seines Hauses und die Umgebung, auch die Einrichtung seiner Wohnung mit ihren Zimmern, Öfen und Möbeln. Auch sagte er ihm, welche Personen in welchen Zimmern schliefen."
Die folgende Frau kann wohl ebenso ihren Körper verlassen, sie warnt jedoch davor eine Trennung von Geist und Körper selber zu provozieren, da die Gefahr besteht, dass die Silberschnur reisst oder in den anderen Welten keine Begleiter zum Schutz da sind (ca. ab 20. Minute), denn es gibt auch sehr düstere gefährliche Astralwelten:

Es ist Unsinn, dass die Silberschnur reissen kann, da sie nicht materiell ist. Sie zieht einen immer wieder in den Körper zurück, solange nicht die tatsächliche Todesstunde gekommen ist. Deshalb dauert ein Körperaustritt auch nie lange.

Ich hatte, ehe ich überhaupt Monroe gelesen hatte (mein erstes Buch über Astralreisen) nachts - da hat jeder einen Austritt (nur schlafen die meisten dabei, aber wenn man sein Bewusstsein beim Übergang zum Schlaf wach halten kann, kann man es erleben) - einen nicht selbstinduzierten Austritt und besuchte dabei meinen verstorbenen Vater, der sich sehr freute, mich zu sehen und am liebsten wollte, dass ich bei ihm bliebe. Er wollte mir deshalb die Silberschnur "durchschneiden" - aber das ging natürlich nicht. :)
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 28. Jan 2020, 08:21

Hallo, Helmuth

Paulus wurde, wie er selber schreibt, in den dritten Himmel entrückt. Er tat das wohl nicht willentlich. Willentlich tun es Menschen, die Übungen machen, um es zu lernen.

Dass er nicht so recht begreift, was ihm da geschehen ist, finde ich normal.

Spontan geschehen übersinnliche Dinge verschiedener Art. Wie manchmal auch starke mystische Zustände, dass Derjenige nicht mehr an Gott zweifeln kann.

Wie lionne anführt, geht man als Christ davon aus, dass solche übernatürlichen Ereignisse selten sind und willkürlich. Dass man sie auch nicht lernen soll.

Tut man es, geht es in die Richtung okkulter Fähigkeiten. Wer z.B. mit einem Hexenbrett, qui-ja Board, Geister ruft, kann ihnen einen Zugang schaffen und in der Folgezeit ungewöhnliche Fähigkeiten an sich beobachten. Oder auch nur von bösen Geistern gequält werden. Es ist also zu überlegen, ob sogenannte höhere Fähigkeiten von Geistern erzeugt werden. Bei Spukphänomenen besteht dazu ein ersichtlicher Zusammenhang. Dort geschehen zb sich bewegende oder gar sich materialisierende Gegenstände.

Übernatürliches geschieht dem Menschen, weil der Mensch wohl nicht völlig getrennt ist von der übergeordneten Welt Gottes. Wenn man davon spricht, dass Gebet zu Gott einem was schenkt, oder Engel Gottes uns trösten, dann sollte dafür doch eine Verbindung , eine Öffnung, da sein.

Aber wie sieht es mit sogenannten höheren Fähigkeiten aus ?
Auch Geistheiler können mit Geisterhilfe heilen. Wissen oft wohl nicht mal, wie zwiespältig " ihre Gabe" ist. Und dass sie ihre Patienten infizieren können.

Untersucht und Zusammenhänge gefunden hat dazu Kurt E. Koch etliches. Das sollte mal jeder lesen, der transzendente Übungen, Meditation, machen möchte. Bei denen gelten höhere Fähigkeiten zumindest als Zeichen geistiger Höherentwicklung, auch wenn man sie möglichst unbeachtet lassen soll. Fest steht, dass die transzendente wirkenden Meditationen die Gehirnfunktionen verändern und Öffnung schaffen zum Raum des Übernatürlichen. Man nennt es auch Einweihung oder okkultes Erwachen.

Esoteriker merken mitunter leidhaft, dass ihnen schlimme Dinge geschehen, dass Geister in ihr Leben, in ihren Verstand, einwirken. Nach zu lesen in Lichtarbeit. Solche Öffnungen ermöglichen es also dämonischen Geistern, auf Denjenigen einzuwirken.
Aber wer channelt, der macht sowieso Spiritismus. Derjenige sollte sich nicht wundern. Denn er lädt Geister ein.


Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 28. Jan 2020, 08:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 28. Jan 2020, 08:43

Lazar hat geschrieben:"Die außerkörperlichen Erfahrungen von Frau Zürcher"
https://www.youtube.com/watch?v=Z9XCshwDmsk

Das alles klingt für jemanden, der sich noch nie damit beschäftigt hat, eventuell schon etwas strange, aber ist mit dem, was ich bis jetzt alles in Erfahrung gebracht habe durchaus kompatibel.

Herzliche Grüße
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Ich habe mir eben das Video mit Frau Zürcher angesehen. Ein sehr schönes, authentisches Video!
Man sieht, dass Frau Zürcher weiterentwickelt ist als Monroe, der ja, so viel ich jetzt in Erinnerung habe, nicht in höhere (paradiesische) Astralwelten gereist ist. Wie "hoch" man kommt, hängt ja, wie auch Frau Zürcher sagte, vom geistig-moralischen Entwicklungsstand eines jeden Menschen ab.

Bemerkenswert fand ich auch, den Eingang, dass die Menschen so hilflos sind, wenn spontan übersinnliche Erlebnisse auftauchen. Dabei müssten doch die Theologen Fachmänner der übersinnlichen Welt sein... Aber nein, da wissen die meisten überhaupt nicht, wovon sie predigen.

Ach ja, noch bemerken wollte ich auch etwas zum Schutz. Auf "dem Rücken" meines Vaters flog ich einmal nach Rio de Janeiro auf den Berg, wo die Jesusstatue steht. Da hatte ich einen wunderbaren nächtlichen Blick auf die Stadt. Als ich viele Jahre später physisch dort stand, war es genauso.
Bei diesem astralen "Flug" begleitete uns ein "Abfangjäger" (oder 2?). Das war also der sinnbildliche Schutz.
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 28. Jan 2020, 09:16

Jes, ich kann ja verstehen, dass Yogies so teilnahmslos auf Regungen in ihrem Hirn reagieren, dass sie sich beherrschen lernen und cool bleiben, selbst wenn Dämonen auf sie einwirken wollen. Klar, dass sie durch ihre Übungen eine psychische Stärke entwickeln und selbstbeherrscht sind.

Natürlich ist auch ein Zusammenhang da, welche verborgene Welten man erlebt, es hängt mit der Reife der Person zusammen.

Aufschlussreich waren die Berichte eines orthodoxen Mönches, der geistige Übungen im Kloster machte. Er bemerkte ab einem gewissen Punkt, dass Geistwesen mit ihm redeten. Er merkte auch extatische Zustände, die von Geistern induziert wurden. Und er machte später die Erfahrung, dass nicht alle tollen Christusbegegnungen echt sein müssen.

Lg, otp
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Re: Nahtod

Beitragvon lionne » Di 28. Jan 2020, 10:13

Ja, die Stelle aus 2. Korinther ist mir bekannt....
Komme darauf zurück, asap (as soon as possible)!
Gruss lionne
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Re: Nahtod

Beitragvon Lazar » Di 28. Jan 2020, 15:36

Jes hat geschrieben:Es ist Unsinn, dass die Silberschnur reissen kann, da sie nicht materiell ist. Sie zieht einen immer wieder in den Körper zurück, solange nicht die tatsächliche Todesstunde gekommen ist. Deshalb dauert ein Körperaustritt auch nie lange. ...
Ich hatte, ehe ich überhaupt Monroe gelesen hatte (mein erstes Buch über Astralreisen) nachts - da hat jeder einen Austritt (nur schlafen die meisten dabei, aber wenn man sein Bewusstsein beim Übergang zum Schlaf wach halten kann, kann man es erleben) - einen nicht selbstinduzierten Austritt und besuchte dabei meinen verstorbenen Vater, der sich sehr freute, mich zu sehen und am liebsten wollte, dass ich bei ihm bliebe. Er wollte mir deshalb die Silberschnur "durchschneiden" - aber das ging natürlich nicht.



Hi Jes,
kompletter Unsinn ist es also nicht, denn sonst könnten wir grundsätzlich nicht sterben, wenn die Silberschnur nicht „reissen“ oder durchbrochen werden könnte. Was ist, wenn jemand auf solch "Reisen" einem von Satans Todesengeln begegnet, der sie kappen kann? Bloß, weil Dein Vater dies nicht geschafft hat, weil er im Himmel nicht über Leben und Tod entscheiden kann, könnte es doch andere mächtige Wesen in den uns unbekannten Welten geben, die dies sehr wohl vermögen? Oder die versuchen einen in die Finsternis zu entführen, eventuell an Orte ohne Wiederkehr? So etwas habe ich einmal geträumt, und die unsichtbaren Wesen waren so stark, da gibt es kein Entkommen - und nur der Ruf nach Jesus und Gott hat mich im Traum gerettet, weil ich danach aufgewacht bin.

Was ist, wenn ich Astralreisen unternehme und bewusst solch mächtigen Dämonen begegne? :? Mir - und auch anderen Menschen reicht es so schon - Hier ist noch jemand, der ebenso ohne dies zu wollen nicht nur tolle außerkörperliche Erfahrungen gemacht hat, nicht einmal Therapien haben danach groß geholfen. Aber dies schien wohl nötig zu sein, um bei der Frau einen auch für sie selbst positiven Sinneswandel im Menschsein hervorzurufen:

https://www.youtube.com/watch?v=L-MvefIbF14

Herzliche Grüße
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Re: Nahtod

Beitragvon jes_25913 » Di 28. Jan 2020, 16:45

Lazar hat geschrieben:
Jes hat geschrieben:Es ist Unsinn, dass die Silberschnur reissen kann, da sie nicht materiell ist. Sie zieht einen immer wieder in den Körper zurück, solange nicht die tatsächliche Todesstunde gekommen ist. Deshalb dauert ein Körperaustritt auch nie lange. ...
Ich hatte, ehe ich überhaupt Monroe gelesen hatte (mein erstes Buch über Astralreisen) nachts - da hat jeder einen Austritt (nur schlafen die meisten dabei, aber wenn man sein Bewusstsein beim Übergang zum Schlaf wach halten kann, kann man es erleben) - einen nicht selbstinduzierten Austritt und besuchte dabei meinen verstorbenen Vater, der sich sehr freute, mich zu sehen und am liebsten wollte, dass ich bei ihm bliebe. Er wollte mir deshalb die Silberschnur "durchschneiden" - aber das ging natürlich nicht.



Hi Jes,
kompletter Unsinn ist es also nicht, denn sonst könnten wir grundsätzlich nicht sterben, wenn die Silberschnur nicht „reissen“ oder durchbrochen werden könnte.
Ja, natürlich. Aber man kann nicht so einfach sterben, weil das jemand will.
Was ist, wenn jemand auf solch "Reisen" einem von Satans Todesengeln begegnet, der sie kappen kann?
Es gibt weder einen Satan als Person, noch "satanische Todesengel" -Was der Mensch erlebt, sind nur seine Ängste, seine Depressionen als dunkle Gestalten, sein eigenes "Böses".
Bloß, weil Dein Vater dies nicht geschafft hat, weil er im Himmel nicht über Leben und Tod entscheiden kann, könnte es doch andere mächtige Wesen in den uns unbekannten Welten geben, die dies sehr wohl vermögen?
Nur durch den Menschen gibt es das Böse. er ist allein gefallen.
Oder die versuchen einen in die Finsternis zu entführen, eventuell an Orte ohne Wiederkehr?
Unmöglich!
So etwas habe ich einmal geträumt, und die unsichtbaren Wesen waren so stark, da gibt es kein Entkommen - und nur der Ruf nach Jesus und Gott hat mich im Traum gerettet, weil ich danach aufgewacht bin.
Ja solche Träume hatte ich auch. Es sind unsere eigenen negativen Astralkräfte.

Was ist, wenn ich Astralreisen unternehme und bewusst solch mächtigen Dämonen begegne? :?
Festigkeit in der Wahrheit und besinnen auf Jesus hilft. Wie gesagt, es ist nur unsere eigene Finsternis.
Mir - und auch anderen Menschen reicht es so schon
Niemand will Dich zum Astralreisen anstiften. Aber wir müssen alles nüchtern betrachten und nicht unter den Gesichtspunkten früherer Jahrtausende.
- Hier ist noch jemand, der ebenso ohne dies zu wollen nicht nur tolle außerkörperliche Erfahrungen gemacht hat, nicht einmal Therapien haben danach groß geholfen. Aber dies schien wohl nötig zu sein, um bei der Frau einen auch für sie selbst positiven Sinneswandel im Menschsein hervorzurufen:

https://www.youtube.com/watch?v=L-MvefIbF14

Herzliche Grüße
Eleazar
Ich werde es mir später einmal ansehen.

LG,
jes
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Re: Nahtod

Beitragvon Thelonious » Di 28. Jan 2020, 16:57

Hallo,

auch hier wird es aktuell zu "hektisch" (ihr wisst, wie ich das meine) von den Formulierungen hat. Ausserdem entfernt ihr euch immer weiter vom Threadskopus.

Bitte wieder sachlich werden und back to topic kommen, danke.

Gruß
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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Di 28. Jan 2020, 18:55

Es gibt weder einen Satan als Person, noch "satanische Todesengel" -Was der Mensch erlebt, sind nur seine Ängste, seine Depressionen als dunkle Gestalten, sein eigenes "Böses".

Jes,
Das behauptest du seit jeher. Ich brauche wohl keine stimmigen Fakten zu nennen, dass dämonische Unkörperliche existieren und sehr real sind.

Um beim Thema zu bleiben: Sundar Singh hat auf seinen NTE ähnlichen Erlebnissen solche Dämonen gesehen. Da sind Albträume wahr geworden, denn sie haben bösartige Verstorbene empfangen und mitgenommen. Und das ist nur eins von den Gegenargumenten, die ich anführen kann.



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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 29. Jan 2020, 07:09

Hallo, Lazar

Ich habe noch nie davon gehört, dass sich deine Befürchtungen bei Astralreisen bewahrheiten könnten. Ich würde natürlich gar nicht versuchen, sie zu machen. Im Gegensatz zu Nahtoderlebnissen sind solche Astralreisen ja eine Okkulte Kunst.

Gut und Böse hat Gott Regeln gegeben. Und deine Ängste stammen eher von Horrorfilmen, die dem Bösen mehr zutrauen als es in Wirklichkeit für das Böse möglich ist. Wenn schon Dämonen in Menschen durch Jesu Anwesenheit die Panik bekamen, erkennen wir gleich, dass wir uns unter der Autorität Gottes nicht fürchten müssen.

Also besser keinerlei irrationale Ängste nähren. Keine Panik vor dem Bösen. Selbst wer Spukerlebnisse hat, sollte seine Ängste in Zaum halten, denn durch die Ängste gibt man ihnen mehr Macht über sich.

Wenn man bei Astralreisenden sucht, wird man wohl finden, dass diese von einem okkulten Ereignis in ihrem Leben ihre Wurzeln hat. Wie das bei vielen anderen übersinnlichen Fähigkeiten auch sein kann. Und der Hang dazu kann sogar in einer Familie übertragen werden.

Was ist erstrebenswert an Fähigkeiten wie Astralreisen ? Sie erzählen auch noch seltsames Zeug, was sie erlebt hätten.

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Re: Nahtod

Beitragvon onThePath » Mi 29. Jan 2020, 07:58

Hi oTP!
Aber wie erklärt man sich den immer wieder auftretenden mysteriösen Umstand, dass Personen plötzlich von einem Tag auf den anderen perfekt in einer ihnen völlig fremden Sprache sprechen können? Auch in Hypnose. NTEs haben ebenfalls davon berichtet, dass sie "im Himmel" plötzlich alle Fremd-Sprachen beherrschten, während sie mit den Engeln oder Gott in überhaupt keiner menschlichen Sprache mehr kommunizierten. Sprechen tat in dem Sinn wohl eh keiner mehr, sondern der Austausch fand mehr geistig telepathisch statt.


Hallo, Lazar
Was du hier schreibst, ist eine schwierige Frage. Da habe ich noch keine endgültige Antwort. Im Himmel gibt es wohl keine Sprachgrenzen. Sprechen wäre auch sinnlos. Man kann wohl seine Vorstellungen den anderen übermitteln ohne Sprache.

Wer konnte denn plötzlich perfekt in einer anderen Sprache reden ?
Ich habe solche Dinge auch schon registriert. Aber kann man auf alles Antwort finden ? Vermutungen habe ich schon.

Ähnlich ist ja auch das automatische Schreiben, wo ein Geist die Muskeln benutzt. Oder innere Stimmen, die Botschaften vermitteln. Man muss also letztlich gar nicht selber eine Sprache plötzlich können, dafür könnte auch ein Geist sorgen. Der ansonsten unerkannt bleibt.

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