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Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: doro

Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon jes_25913 » Mi 22. Nov 2017, 10:26

Thelonious hat geschrieben:dem Wissenschaftler, was des Wissenschaftlers ist, und Gott, was Gottes ist!

Bei meiner von Dir zuvor zitierten Antwort ging es ja konkret im Parapsychologie. Und das ist etwas, was ich nicht mit etablierter Wissenschaft in Beziehung setzten kann.

VG
Thelonious
"


Wenn Du die Parapsychologie ablehnst, dann bist Du nicht anders als die Naturwissenschaftler, die das naturwissenschaftlich Erforschbare als die einzige Realität darstellen. Das hatten auch die kommunistischen Ideologen verkündet und damit Gott und alles Übernatürliche zur Illusion erklärt. Für solche Leute kann die Bibel nichts anderes als ein Märchenbuch sein.
Aber selbst die materialistischen Ideologen holte die Realität ein. So musste man selbst in der „Große Sowjet - Enzyklopädie“ 1975 zugeben: „Bei Erscheinungen, die unter dem Begriff Parapsychologie zusammengefasst werden muss man zwischen scheinbaren (…) und solchen, die real existieren, aber noch keine befriedige wissenschaftliche psychologische und physikalische Erklärungen gefunden haben, unterscheiden.“

Die Parapsychologie ist eine Stütze des christlichen Glaubens und nicht ihr Feind. Ihr Feind ist der materialistische Wissenschaftsglaube (Antichrist). Der macht sich nämlich selbst zu Gott.

LG,
jes
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon jes_25913 » Mi 22. Nov 2017, 10:28

Hanspeter hat geschrieben:
Hennoch hat geschrieben:Richtig wäre es die Bibel beim "Wort" zu nehmen.


Richtig, also die Bibel nicht wörtlich, sondern beim Wort, d.h. ernst zu nehmen, also nicht wörtlich zu nehmen, was da steht, sondern mit Hilfe des Heiligen Geistes nach dem tieferen Sinn zu forschen.

Hanspeter


Volle Zustimmung!

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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Hennoch » Mi 22. Nov 2017, 11:27

Hanspeter hat geschrieben:
Hennoch hat geschrieben:Richtig wäre es die Bibel beim "Wort" zu nehmen.


Richtig, also die Bibel nicht wörtlich, sondern beim Wort, d.h. ernst zu nehmen, also nicht wörtlich zu nehmen, was da steht, sondern mit Hilfe des Heiligen Geistes nach dem tieferen Sinn zu forschen.

Hanspeter


Grüß dich Hans Peter

Ich würde meinen, sowohl als auch.
Der Sinn erschließt sich erst, beim wörtlich nehmen.

Alles Gute
Hennoch
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Thelonious » Mi 22. Nov 2017, 20:40

Hanspeter hat geschrieben:
Hennoch hat geschrieben:Richtig wäre es die Bibel beim "Wort" zu nehmen.


Richtig, also die Bibel nicht wörtlich, sondern beim Wort, d.h. ernst zu nehmen, also nicht wörtlich zu nehmen, was da steht, sondern mit Hilfe des Heiligen Geistes nach dem tieferen Sinn zu forschen.

Hanspeter


Nee, nee - das trifft es absolut nicht! Sondern:
- die Bibel so wortwörtlich wie möglich zu nehmen[/u] ("wie möglich" bezieht sich auf ausdrücklichst bildhaft gemeinte Aussagen wie z.B. Mt. 5,29)
- sich z.B. auf die in der Heiligen Schrift benannten Verheissungen bewusst zu stellen. Ohne wenn und ohne aber!

VG
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Thelonious » Mi 22. Nov 2017, 20:47

jes_25913 hat geschrieben:Wenn Du die Parapsychologie ablehnst, dann bist Du nicht anders als die Naturwissenschaftler, die das naturwissenschaftlich Erforschbare als die einzige Realität darstellen. Das hatten auch die kommunistischen Ideologen verkündet und damit Gott und alles Übernatürliche zur Illusion erklärt. Für solche Leute kann die Bibel nichts anderes als ein Märchenbuch sein.
Aber selbst die materialistischen Ideologen holte die Realität ein. So musste man selbst in der „Große Sowjet - Enzyklopädie“ 1975 zugeben: „Bei Erscheinungen, die unter dem Begriff Parapsychologie zusammengefasst werden muss man zwischen scheinbaren (…) und solchen, die real existieren, aber noch keine befriedige wissenschaftliche psychologische und physikalische Erklärungen gefunden haben, unterscheiden.“

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Ich sehe es eher so, dass jeder auch nur halbwegs vernunftbegabte Mensch in aller Selbstverständlichkeit Parapsychologie ablehnt. Und mit tatsächlich jesuszentrierter Einstellung geht so etwas schon mal rein garnicht!

Gruß
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon onThePath » Mi 22. Nov 2017, 21:25

Parapsychologen sind aber nichts weiter als Beobachter. Sie gehen unnatürlichen Vorkommnissen auf die Spur. Und versuchen sie zu erklären.
Ich finde es nicht gleich unbiblisch wenn man sich darüber informiert. Und unbiblische Schlussfolgerungen muss man dabei auch nicht machen. Im Gegenteil, die Vorkommnisse bestätigen sogar die Bibel. Natürlich sind die Schlussfolgeungen der Parapsychologen für mich als Christ unsinnige Behauptungen.

Aber die Parapsychologie macht immerhin darauf aufmerksam dass die Gesetze der materiellen Welt nicht die alleinigen sind. Da ist mehr.
Man bekommt eine Ahnung davon dass die Wunder Jesu echt sein können. Dann liegt ein weiterer Gedanke nahe: Jesus Christus ist mehr als ein normaler Mensch.
Allerdings kommen dann die Esoteriker unter uns auf die Idee auch irgenwann irgendwie die Materie beherrschen zu können wie Jesus. Und dazu muss ich entschieden sagen: nicht möglich, Träumerei.

Und Wissenschaftler die nichts mit Parapsychologie anfangen können sind gefangen in ihrer materialistischen Welt ohne Gott, ohne etwas Höheres.

LG otp
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon jes_25913 » Do 23. Nov 2017, 09:23

Thelonious hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wenn Du die Parapsychologie ablehnst, dann bist Du nicht anders als die Naturwissenschaftler, die das naturwissenschaftlich Erforschbare als die einzige Realität darstellen. Das hatten auch die kommunistischen Ideologen verkündet und damit Gott und alles Übernatürliche zur Illusion erklärt. Für solche Leute kann die Bibel nichts anderes als ein Märchenbuch sein.
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Ich sehe es eher so, dass jeder auch nur halbwegs vernunftbegabte Mensch in aller Selbstverständlichkeit Parapsychologie ablehnt. Und mit tatsächlich jesuszentrierter Einstellung geht so etwas schon mal rein garnicht!

Gruß
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Deine persönliche Sicht in allen Ehren, aber für die Wahrheit ist etwas anderes als eine persönliche Sicht gefragt. Das ist ja das Schlimme in der Christenheit, das da so viele persönliche Sichten sind. Da wird dann das, was dazu nicht passt verdrängt, oder wie in den Ideologien, verleugnet.

Wenn sich schon Regierungen, die eine materialistische Ideologie auf ihre Fahnen schrieben, die Fakten der Parapsychologie nicht länger leugnen konnten, dann wird es höchste Zeit, dass Christen die Parapsychologie zur Kenntnis nehmen, wenn sie evangelistisch in der Welt noch etwas ausrichten wollen. Sonst wird das Geld, das in irgendwelche Aktionen gesteckt wird und doch keinen Menschen erreicht, da ihnen naiv Gläubige Ansichten fremd sind, sinnlos verpulvert.

LG,
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon onThePath » Do 23. Nov 2017, 11:38

Jes, wo ist das Problem mit der Parapsychologie ?

Zumal sowohl im AT als auch im N T von Wundern geredet wird. Allerdings genügt es wenn der Christ zur Kenntnis nimmt, dass die Möglichkeit von Wundern bestätigt wird.

Für alles Weltanschauliche ist die Parapsychologie jedenfalls nicht zuständig. Deshalb kann der Christ in diesem Fall auch nicht naiv reagieren. Die Parapsychologie verweigert sich jeder Jenseitsvorstellung und hält auch nichts von Engeln, Dämonen oder körperlosen Verstorbenen. Zusammenhänge kann allerdings der Christ finden. Wie er durch Seelsorger weiss ist der Kontakt zum Übersinnlichen oft okkult und deshalb gefährlich für die Psyche. Einfach ausgedrückt kann es psychische Störungen verursachen. Auch warum kann der Christ beantworten.
Er beurteilt das was die Parapsychologie aufzeigt anders als der Esoteriker der dem Übersinnlichen hinterherläuft.

In unserer Zeit halte ich für nachdenkende Menschen den Hinweis auf die Parapsychologie für angebracht wenn es um die Frage nach Gott geht. Allerdings ist dann genauso wichtig zu betrachten was psychisch durch Übersinnliches belastete Menschen dazu aussagen. Das kommt in der Seelsorge ans Licht.

Macht es dem Esoteriker etwa kein Kopfzerbrechen dass Übersinnliches kaum nachgewiesen werden kann in Experimenten ? So viel zu höheren Fähigkeiten denen der Esoteriker hinterher läuft. Und der Christ von all dem die Finger lässt.

Der Atheist hält nichts vom Übersinnlichen weil kaum Jemand auf Kommando so etwas bewirken kann. Was auch wieder naiv ist.

Wenn man schon von Atheismus und Agnostik redet sollte man prüfen ob diese Menschen die Wirklichkeit der Parapsychologie akzeptieren wollen oder altbacken und wissenschaft-fundamentslistisch behaupten das sei alles Quatsch. Wenn der Atheismus dafür blind ist, finde ich ihn ideologisch festgelegt. Das ist dann wirkliche Blindheit für die umfassende Wahrheit. Mögen sie mir Dinoknochen zeigen wenn sie sich den Fragen der Parapsychologie offen stellen. Anstatt zu sagen: Alles Quatsch. Ein Blinder kann nun mal nicht sehend machen.



LG otp
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Knecht » Do 23. Nov 2017, 20:26

:lol: Witzig, jetzt muss Jesus auch noch für die Parapsychologie herhalten........... :roll:
Aber gut, vielleicht ist er ja ein Gott der Parapsychologie............. :D


Gruß
rupert
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Thelonious » Do 23. Nov 2017, 20:44

jes_25913 hat geschrieben:Deine persönliche Sicht in allen Ehren,...


Natürlich formuliert hier jeder seine persönliche Sicht. Du demnach nicht? D.h. du schreibst für eine Institution (Weltbank, UN :roll: ). Ist also ein eher unglücklicher Threadstart von dir.

jes_25913 hat geschrieben:Wenn ...dann wird es höchste Zeit, dass Christen die Parapsychologie zur Kenntnis nehmen, wenn sie evangelistisch in der Welt noch etwas ausrichten wollen. Sonst wird das Geld, das in irgendwelche Aktionen gesteckt wird und doch keinen Menschen erreicht, da ihnen naiv Gläubige Ansichten fremd sind, sinnlos verpulvert.


Es ist relativ einfach: Wenn etwas diametral den biblischer Aussagen entgegen steht, dann taugt das nicht einmal ansatzweise als evangelistische Aktion und noch einmal :roll:
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon onThePath » Fr 24. Nov 2017, 00:08

Knecht hat geschrieben::lol: Witzig, jetzt muss Jesus auch noch für die Parapsychologie herhalten........... :roll:
Aber gut, vielleicht ist er ja ein Gott der Parapsychologie............. :D


Gruß
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Hauptsache dein Witz hier muss nicht deine Konfrontation mit dem Übernatürlichen verschleiern. :lesen: Weil das Thema auch dem grössten Atheisten nachdenklich machen sollte.

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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Knecht » Fr 24. Nov 2017, 00:39

onThePath hat geschrieben:Hauptsache dein Witz hier muss nicht deine Konfrontation mit dem Übernatürlichen verschleiern. :lesen:

Richtig. Aber macht nichts, für mich ist das nur nutzloses menschlich-abergläubisches Gerede von wenigen sogenannten Wissenden. Mir tuts nicht weh, ich fand es halt nur witzig..............

Gruß
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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon onThePath » Fr 24. Nov 2017, 01:59

Nun ja. Beeindruckend ist sicher Einiges was sie erlebt haben.
Ich erzählte ja schon von herumfliegenden Steinen in einem Haus. Die beeindruckten den deutschen Parapsychologen. Ursache unbekannt muss er zugeben. Meinst du so was ist immer Betrug oder Täuschung ? Ich urteile das ist es nicht immer. Aber ich verstehe auch dass wenn es war ist, es Manchen in den Grundfesten ihres Atheist-Seins erschüttern würde. Ja wenn sie es an sich heranlassen würden. Leichter ist es dann zu sagen ich glaubte Unsinn. Der Parapsychologe ist ja nicht der Einzige der sowas erlebt und beschrieben hat. Ist das bedrohlich oder beängstigend ?
Meine ältere Schwester die seit Langem ungläubig ist bezeichnet es ja auch als Unsinn. Kann ich verstehen.

Aber ich stelle mich diesen Dingen und kann sie nicht als Unsinn ignorieren.https://mobil.stern.de/panorama/parapsy ... 224358.htm

Etwas davon. Seine Erklärung zu den fliegenden Steinen bringt mich stets zum Lachen wenn ich daran denke als Christ. Immerhin ist er ehrlich und erklärt das Phänomen nicht als Unsinn.

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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon jes_25913 » Fr 24. Nov 2017, 08:50

Thelonious hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Deine persönliche Sicht in allen Ehren,...


Natürlich formuliert hier jeder seine persönliche Sicht. Du demnach nicht? D.h. du schreibst für eine Institution (Weltbank, UN :roll: ). Ist also ein eher unglücklicher Threadstart von dir.


Nein. Eine persönliche Sicht ist bestenfalls eine These und kein Dogma. Wenn Du nur persönliche Ansichten hast, dann wundert es mich, weshalb Du (und andere) dann so dogmatisch auftrittst.
Mit weniger als der Wahrheit würde ich mich gar nicht zu frieden geben. Zum Glück, muss man das auch nicht. Gerade bei so wichtigen Dingen, wie der menschlichen Existenz kann man doch sein Leben nicht auf Sand bauen...!Und nein, ich schreibe hier Wahrheiten nieder und keine persönlichen Ansichten. Das kann nur denjenigen fragwürdig erscheinen, die eben meinen, dass Wahrheit - entgegen der biblischen Aussage - unerreichbar sei.

jes_25913 hat geschrieben:Wenn ...dann wird es höchste Zeit, dass Christen die Parapsychologie zur Kenntnis nehmen, wenn sie evangelistisch in der Welt noch etwas ausrichten wollen. Sonst wird das Geld, das in irgendwelche Aktionen gesteckt wird und doch keinen Menschen erreicht, da ihnen naiv Gläubige Ansichten fremd sind, sinnlos verpulvert.


Es ist relativ einfach: Wenn etwas diametral den biblischer Aussagen entgegen steht, dann taugt das nicht einmal ansatzweise als evangelistische Aktion und noch einmal :roll:

Tja, wieder nur Deine Meinungen und beide zum Glück falsch!

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Re: Fundamentalisten vs. Fundamentaltheologie

Beitragvon Thea » Fr 8. Dez 2017, 00:04

Ethiker hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:es besteht schon ein Konflikt zwischen Glaube und Wissenschaft. Jedenfalls wenn man die wissenschaftlichen Postulate akzeptieren will, dass alles allein aus materiellen Gesetzmäßigkeiten erklärt werden kann und diese allein bei der Entstehung des Kosmos, der sichtbaren Welt wirkten und wirken. Dann bleibt für Gott kein Platz, auch nicht für ein Leben nach dem Tod. Wenn man konfliktfrei als Gläubiger mit der Wissenschaft leben will, muss man nach anderen als materiellen Gesetzmäßigkeiten suchen.


Hallo jes
Hmmm Ja, vielleicht stimmt das teilweise.....Die Wissenschaft bzw. die gemachten wissenschaftlichen Beobachtungen stehen zu gewissen Gottesbilder im Konflikt aber nicht zu Gott selbst. Vielleicht müssen wir einfach akzeptieren, dass Gottesbilder die wir Menschen uns machen Fehler anfällig sind. Wir haben alle mehr oder weniger verschiedene Gottesbilder aber es können ja nicht alle wahr sein...vielleicht müssen wir akzeptieren, dass alle Gottesbilder falsch sind. ...


Hallo Jes, Hallo Ethiker,

Wissenschaft, gerade auch die moderne Naturwissenschaft, erklärt heute nicht mehr nur über materielle Gesetzmäßigkeiten. Energie-Vorstellungen spielen eine große Rolle z.B. in der Physik, weil man gerade auf der Ebenen kleinster Bausteine und Teilchen von Materie heute über energetische Prozesse forscht. Da gibt es durchaus Vorstellungen darüber, dass z.B. Impulse durch überspringende Energien weitergegeben werden - das ist ziemlich nah an der Vorstellung ran, dass und wie sich Geist durch einen überspringenden Funken weiterverbreitet. Durch die moderne Forschung sind die Gegensätze da heute wieder viel kleiner geworden als sie es noch vor 20 Jahren waren. Das finde ich sehr spannend, dass sich durch den Fortschritt in der Wissenschaft die Gräben zum Glauben wieder etwas schließen...... .
In der Entscheidungstheorie und der Psychologie werden heute auch die Wirkungen von Erwartungen von Menschen auf verschiedene Größen untersucht. Ein Glaube an Gott kann in diesem Sinne auch eine Erwartung sein - das kann m.E. ohne Probleme wissenschaftlich untersucht werden. Man wird Gott nicht nachweisen können, das denke ich auch, aber Glauben und Wissenschaft im Sinne von man kann den Glauben von Menschen wissenschaftlich untersuchen, ist m.E. überhaupt kein Gegensatz. Es gibt auch schon große Gebiete wie Religionspsychologie und Religionssoziologie und Religionswissenschaft, in denen nach guten wissenschaftlichen Regeln an Religions- und Glaubensfragen geforscht wird.

Zu der Frage, ob und welche Welt- oder Gottesbilder falsch sind und ob nur eines richtig sein kann, fällt mir auch noch die Geschichte von den Blinden und dem Elefanten ein: Fünf Blinde treffen auf einen Elefanten. Einer tastet sich am Bein entlang und meint, er hat eine Säule vor sich. Einer steht unter dem Bauch und meint, er hat ein Dach über dem Kopf. Einer erwischt den Schwanz und meint, eine quastenförmig auslaufende Rute vor sich zu haben. Und einer befühlt das Ohr und spricht von einer Zeltplane....... Wer hat recht? Alle haben sie ein bisschen recht für den Ausschnitt, den sie befühlen können, aber keiner sieht (bzw. fühlt) das Große und Ganze. Vielleicht sehen wir alle nur einen Teil von Gott, der aber viel größer und umfassender ist, als wir es uns denken, vorstellen, fühlen können, und doch sind unsere Teilbilder vielleicht nicht völlig falsch.....

Lieben Gruß,
Thea
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