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Hebräische Wurzeln

Was Sie immer schon mal fragen wollten

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Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Sa 17. Feb 2018, 19:51

Ich befasse mich mit den hebräischen Wurzeln des „christlichen“ Glaubens und bin der Meinung, dass diese systematisch zerstört wurden, um die Ersatztheologie einzuführen. Die Ersatztheologie lehrt, dass die Juden aufgehört haben, das Volk Gottes zu sein, und an ihre Stelle die Kirche getreten ist. Ich kenne keine christliche Gemeinde, welche die Ersatztheologie verurteilt und ablehnt. Sagen tun es zwar einige, aber leben nicht, sondern sie wursteln sich durchs neue Testament und behandeln die Schriften des alten Testaments als Herleitung des christlichen Glaubens, welcher im Messias Höhepunkt und Abschluss gefunden habe. Jetzt muss man nur noch Jesus aufnehmen und in eine Gemeinde gehen, dann bekommt man ewiges Leben.

Was ich diskutieren will, brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen, es dürfte sich automatisch ergeben.

Schavua tov (bedeutet gute Woche)
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Sa 17. Feb 2018, 20:47

Gnu hat geschrieben:Ich kenne keine christliche Gemeinde, welche die Ersatztheologie verurteilt und ablehnt.

Bei den Großkirchen stimme ich zu. Ich kenne aber einige wenige freie Christengemeinden (in Österreich), in denen es ein klares Bekenntnis zur Wurzel, die uns trägt gibt. Sie sind rar, das stimmt.

Viele verschleiern es und argumentieren, dass sie keinen Ersatz lehren, sondern dass nur "in Christus" allein ein Erbrecht besteht. Eine Aussage, die für sich alleingestellt richtig ist, aber sie birgt in sich denselben Ersatz-Gedanken. Es ist eine Geisteshaltung, die dahinter steht.

Weil sie eben Christus als Messias ablehnen, darum haben sie kein Erbrecht. Was offenbar wird ist ein unterschwelliger Antisemitismus. zu dem man eigentlich hier korrekterweise Antijudaismus sagen müsste.

Christen werden sich hüten, diese offene Ablehnung zuzugeben, leisten aber mit solch falscher Theologie den wirklich aggressiven Kräften Vorschub. Aber nein, wir lieben die Juden, aber bitte nicht in unserer Gemeinde, wenn's geht. So, in etwa.
Herzliche Grüße
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Thea » Mi 21. Feb 2018, 14:22

Gnu hat geschrieben:Ich befasse mich mit den hebräischen Wurzeln des „christlichen“ Glaubens und bin der Meinung, dass diese systematisch zerstört wurden, um die Ersatztheologie einzuführen.


Hallo Gnu,
ich verstehe nicht ganz, worum es Dir geht?
Die Gemeinden, in denen ich hier in Norddeutschland so unterwegs bin, lehren ganz selbstverständlich, dass Schriften des Alten Testament auch Teil der jüdischen Heiligen Schrift sind und dass Jesus Jude war und sich auch selbst so verstanden hat. Insofern verstehe ich nicht ganz, was Du mit "Zerstörung" der hebräischen Wurzeln meinst - die werden doch z.B. in Form des Alten Testamentes voll anerkannt. Und von der Ersatztheologie habe ich noch nie was gehört, das scheint mir hier in der Nordkirche auch nicht verbreitet zu sein....
Ich stimme Dir allerdings voll zu, dass man in Bezug auf Antisemitismus lieber einmal mehr aufmerksam als einmal zu wenig aufmerksam sein sollte.
Lieben Gruß,
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon lionne » Mi 21. Feb 2018, 15:22

Die Ersatztheologie ist mir persönlich ein Gräuel; Gottes Plan mit Seinem Volk ist noch lange nicht abgeschlossen...

Lasst uns in Israel den älteren Bruder erkennen, durch den wir die Schrift, das Gesetz und die Propheteen, duch den wir Jesus Christus empfingen und teilhaftig wurden des Erbes der Heiligen; denn: "Du sollt wissen, dass du die Wurzel nicht trägst, sondern die Wurzel trägt dich".
(>>>Römer 11,18b)
Hat denn Gott sein Volk verstossen? Das sei ferne! .... Gott hat sein Volk nicht verstossen, das er zuvor erwählt hat. (>>> siehe Römer 11,1-2)
LG lionne
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Mi 21. Feb 2018, 17:06

Helmuth, Thea und Lionne, einstweilen herzlichen Dank für eure Beiträge. Ich bin aktuell in Imst, Oesterreich, an einem Seminar von Gerrit Nel. Ich werde erst nächste Woche zum Thema weiter schreiben.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Do 22. Feb 2018, 18:52

Gnu hat geschrieben:Ich werde erst nächste Woche zum Thema weiter schreiben.

Auf weiterführende Gespräche freue ich mich bereits.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Johelia » Do 22. Feb 2018, 21:44

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Gnu hat geschrieben:Ich befasse mich mit den hebräischen Wurzeln des „christlichen“ Glaubens und bin der Meinung, dass diese systematisch zerstört wurden, um die Ersatztheologie einzuführen.

Die Ersatztheologie wurde dazu erfunden, um sich selbst in eine machtvolle Position zu bringen. Die Römer hatten ja schon die politische Macht und wollten nun auch noch die religiöse Macht. Der "Pontifex Maximus" war geboren.

Die Ersatztheologie lehrt, dass die Juden aufgehört haben, das Volk Gottes zu sein, und an ihre Stelle die Kirche getreten ist.

Hier wird das falsche Argument des Jesus-mörders sehr oft zur Rechtfertigung eingesetzt. Es waren ja nicht die Juden die gekreuzigt haben. Das waren immer die Römer!
Ironischer weise waren die die Jesus kreuzigten auch die die die Ersatztheologie einführten. :roll:

Ich kenne keine christliche Gemeinde, welche die Ersatztheologie verurteilt und ablehnt.

Das ist schade! :(
Viele Pfingstleiche- oder Charismatische Gemeinden lieben Israel und sind sich völlig bewusst wer wen trägt.
Römer 11,18

Sagen tun es zwar einige, aber leben nicht, sondern sie wursteln sich durchs neue Testament und behandeln die Schriften des alten Testaments als Herleitung des christlichen Glaubens, welcher im Messias Höhepunkt und Abschluss gefunden habe.

Was meinst du mit "...aber leben nicht,....", meinst du "aber leben (es??) nicht,"

Diese Leute haben aber noch nicht begriffen, dass der Plan Gottes seit der Schöpfung abläuft und Jesus seit Adam der wichtigste Mensch war.
Durch das Blut Jesu wurde die Sünde Adams gesühnt und die Anrechte des Dunkeln am Menschen entzogen.
Durch die Sünde Adams

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Fr 23. Feb 2018, 06:30

Johelia hat geschrieben:Ironischer weise waren die die Jesus kreuzigten auch die die die Ersatztheologie einführten. :roll:

Woher hast du das? Es waren nicht die heidnischen Römer, welche eine solche Theologie enwickelt hatten. Denen waren doch Juden wie Christen im 1. und 2. Jh. ein Gräuel.

Nein, sondern es entwicklte sich diese Substitutionstheologie durch die Christen selbst. Die Vorläufer waren große Theologen des 2. Jh, wie z.B. Origines, deren Aussagen später von Kirche weiter ausgebaut wurden. Im Prinzip waren die Motive Hass, schlichtwegs Hass.

Man wollte sich bewusst vom Judaismus abgrenzen, goß dabei aber das Kinde mit dem Bade aus. Man vergaß, dass Israel trotz Ablehnung gegenüber Jesus weiterhin von Gott als Volk erwählt bleibt und sein Plan mit ihnen nicht abgeschlossen ist.

Die Übergabe an die Heiden war nie endgültig gedacht, sondern damit das Heil zu ihnen gelangt. Jesus sandte zuerst Paulus aus, einen Benjaminiter. Man vergass, dass er ein bekennender Pharisäer war, der sich bekehrt hatte, seinen jüdischen Wurzeln aber treu geblieben ist. Und zwar nicht dem Gesetz nach, sondern nun im Geist, er liebte sein Volk bedingungslos und legt das im Römnerbrief 9-11 großartig dar. Er berief sich dabei klar auf den Heiligen Geist!

Im AT fällt mir zu dieser Sache immer wieder Josef ein. Ausgestoßen von seinen eigenen Brüdern, die ihn hassten, warum? Er war der Erwählte Jakobs. Und dennoch brachte er Segen über Ägypten, indem Gott ihn zur Bekämpfung der Hungeersnot entsandte. Er wurde der zweitmächtigste Mann im Staat. Ein Israelit über die Heiden, und das zum Wohl aller! DAS ist Gottes Plan, allezeit.

Gott lenkte die Geschicke weiter, dass sich seine 11 Brüder getrieben durch die Hungersnot, - ach was für ein Bild für Hunger nach dem Wort Gottes (!) - dass sie also nach Ägypten reisten um Nahrung zu kaufen. Und sie erkannten Josef nicht. Welch Gleichbild heute! Erst als Josef sich ihnen persönlich offenbarte, fielen alle 11 vor ihm auf die Knie und erfüllten den Traum, den Gott Josef gegeben hatte.

Ich melne, das alles ist passiert, weil Gott uns hier sein souverändes Handeln prophetisch demonstiert. Die Kernaussage aus der Josefsgeschichte ist wohl die:
1Mo 50, 20 hat geschrieben:Ihr zwar, ihr hattet Böses wider mich im Sinne; Gott aber hatte im Sinne, es gut zu machen, auf daß er täte, wie es an diesem Tage ist, um ein großes Volk am Leben zu erhalten.

Erkennt man das Gleichbild für heute? Einst wollten die Juden Jesus nicht, heute wollen wir die Juden nicht und umgekehrt sind sie uns gegenüber weiterhin verstockt. Sie wollen uns also auch nicht. Doch Gott lenkt alles so, wie es Paulus großartig im Heiligen Geist in Römer 11 darlegt. Ich freue mich auf die Erfüllung von Vers 15:
Röm 11, 15 hat geschrieben:Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten?

Paulus spricht hier über die Auferstehung, was bereits durch Hesekiel 37 geweissagt wurde. Wir sollten Israel allezeit segnen, egal was sie derzeit tun. Gott lenkt es zum Segen für alle Nationen. 1 Mose 12.3 wurde nie von Gott außer Kraft gesetzt.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Sa 3. Mär 2018, 18:29

Ich werde nun ein Seminar durcharbeiten, welches WorldWideWings in YouTube veröffentlicht hat. Der Sprecher ist Eddy Chumney und er wird auf deutsch übersetzt. Je nachdem, was ich gelernt haben werde, kann ich auf einzelne Punkte eingehen. Wen es interessiert, der kann in YouTube den Suchbegriff Hebräische Wurzeln eingeben und die Seminarteile 1 bis 5 anschauen.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Sa 3. Mär 2018, 20:45

Gnu hat geschrieben:Wen es interessiert, der kann in YouTube den Suchbegriff Hebräische Wurzeln eingeben und die Seminarteile 1 bis 5 anschauen.

Danke für den Tipp. Werde ich machen, aber es benötigt Zeit, bin gerade anderwertig unterwegs. Dennoch bin ich Israel immer verbunden im Geiste.

Wir lesen und dann.
Ciao
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Do 8. Mär 2018, 09:49

Ich repetiere soeben das erste von fünf Videos. Korrektur: Der Sprecher heisst Eddie Chumney. Bei den hebräischen Wurzeln geht es darum, das Christentum so zu praktizieren, wie es im ersten Jahrhundert, zur Zeit der Apostelgeschichte, war. In den letzten eintausendsiebenhundert Jahren wurde das Christentum so praktiziert, wie es vom Kaiser Konstantin dem Grossen verfälscht wurde.

Anmerkung: Ich wiederhole das, was Eddie Chumney lehrte. Eine Meinung dazu werde ich mir erst später bilden. Bin aktuell bei Minute 2:43.
Zuletzt geändert von Gnu am Do 8. Mär 2018, 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Do 8. Mär 2018, 17:01

Gnu hat geschrieben:Bei den hebräischen Wurzeln geht es darum, das Christentum so zu praktizieren, wie es im ersten Jahrhundert, zur Zeit der Apostelgeschichte, war. In den letzten eintausendsiebenhundert Jahren wurde das Christentum so praktiziert, wie es vom Kaiser Konstantin dem Grossen verfälscht wurde.

Was für eine geniale Aussage! :!:

Ich bin gerade in meiner Lebensphase dabei mich auf die Art und Lebensweise einzustellen, wie man das so in etwa lebte. Eigentlich muss man sagen, die Art und Weise wie Jesus mit seinen Jüngern Gemeinschaft hatte.

Frage: Glaubst du daran, dass wir dieselbe Dinge tun können wie Jesus? Ich meine damit das volle Programm?

Ich bin in der Lernphase, aber es ist einfach nur spannend. :praise:
Wir müssen uns da noch intensiver dazu austauschen.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Do 8. Mär 2018, 18:09

Chumney lehrt gleich anschliessend bis Minute 4:30, dass Elia vor dem Messias kommen muss, um alles wiederherzustellen. Er zitiert als Beleg Matthäus 17 Vers 11, wo Jesus in der Diskussion mit seinen Jüngern zur Frage, weshalb die Schriftgelehrten sagen, Elia müsse zuvor kommen, die Aussage bestätigt. Zwar geht es in Vers 12 mit dem Hinweis weiter, Elia sei schon in Johannes dem Täufer wiedergekommen. Aber die Bibel lässt auch mehrfache Erfüllungen von Voraussagen zu.

Weiter hinten lehrt Chumney, dass ein Ziel der Torah sei, heilig zu leben, weil auch Gott heilig ist. (Irgendein Zitat aus den Mosebüchern). Im hebräischen Text würden da aber zwei nicht exakt gleiche Wörter verwendet, wobei das Attribut für Gott vollkommen heilig bedeute, das auf Israel bezogene nur menschliche Heiligkeit, was sinngemäss das gleiche sei, wie die Gebote der Torah zu halten, was ja erfahrungsgemäss nicht immer perfekt möglich ist.

Deshalb wird es uns wahrscheinlich kaum möglich sein, Jesus Christus vollkommen nachzuahmen, was uns aber nicht von der Pflicht entbindet, danach zu streben. „Jaget nach dem Frieden mit jedermann und nach der Heiligung...“ (Hebräer 12 Vers 14).
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Fr 9. Mär 2018, 08:02

Gnu hat geschrieben:Chumney lehrt gleich anschliessend bis Minute 4:30, dass Elia vor dem Messias kommen muss, um alles wiederherzustellen.

Diesen Teil erklärt er für meine Begriffe vom Prinzip her nicht schlecht aber er vermischt da die Dinge ineinander. Das Wort Gottes ist aber m.E. sehr präzise.

Ich habe mir den ersten Teil angesehen. Über den ersten Hauptpunkt in seiner Zusammenfassung bin ich mir noch nicht einig:

Chumney hat geschrieben:Das Haus Jakob am Berg Sinai bestand aus denen, die physisch von Abraham, Isaak und Jakob abstammen und den "Fremden" die eingeprfopft waren.

Diese Fremden interpretiert er nun in einer vergeistlichten Weise mit allen Heiden heute weiltweit, welche in den Bund Jesu treten. Dem kann ich nicht folgen, denn er sagt damit, dass der Bund mit Abraham, der weitere am Sinai alles ident ist mit dem Neuen Bund gem Gal. 3.16. Das ist es in der Art so für mich nicht.

Er lehrt für mich eine neue Art der Israeltheologie, nun aus jüdischer Perspektive, welche Heiden integriert, was ich ja an sich auch so sehen kann, aber unter der Auflage der gesamten Thora.

Ich sehe mir auch den Teil 2.Teil an. Zunächst fälle ich kein Urteil. Vielleicht offenbart mir Gott ja noch etwas. Das will ich nie ausschließen.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Johelia » Sa 10. Mär 2018, 11:13

Gnu hat geschrieben:Chumney lehrt gleich anschliessend bis Minute 4:30, dass Elia vor dem Messias kommen muss, um alles wiederherzustellen. Er zitiert als Beleg Matthäus 17 Vers 11, wo Jesus in der Diskussion mit seinen Jüngern zur Frage, weshalb die Schriftgelehrten sagen, Elia müsse zuvor kommen, die Aussage bestätigt. Zwar geht es in Vers 12 mit dem Hinweis weiter, Elia sei schon in Johannes dem Täufer wiedergekommen. Aber die Bibel lässt auch mehrfache Erfüllungen von Voraussagen zu.

Hi Gnu

Wahrlich ich sage euch ein Geheimnis:

Auf diese Stellen beruht mein Nick hier im Forum: Johelia
Joh von Johannes und elia von Elia eben wie Mt17, 11-13 beschrieben.

Mt17,11 Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Elia kommt zwar und wird alle Dinge wiederherstellen.
12 Ich sage euch aber, dass Elia schon gekommen ist, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern an ihm getan, was sie wollten. Ebenso wird auch der Sohn des Menschen von ihnen leiden.
13 Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.


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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Gnu » Fr 23. Mär 2018, 18:11

Im Seminar 5 legt Chumney den Fokus darauf, dass Christen Paulus missverstehen, wenn sie meinen, er würde lehren, dass die Torah nicht mehr zu befolgen sei, wenn man an Jesus glaubt. Paulus meint mit seinem Ablehnen des Gesetzhaltens die pharisäische Art, das Gesetz zu halten. Die Pharisäer lehren nämlich, dass das Gesetz nur dann gehalten wird, wenn man es gemäss ihrer mündlichen Torah hält, welche die schriftliche Torah übertrifft. Somit konnten sie Jesus nicht als Messias anerkennen, und sie blieben unter dem Fluch des Gesetzes. Demgegenüber lehrt Paulus, dass die Torah geistlich gehalten wird, wenn das Befolgen der Torah mit dem Glauben an Jesus als den Messias gepaart ist. Die Torah verliert dadurch den Fluch und behält den Segen.
:clap:
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Mo 26. Mär 2018, 16:24

Gnu hat geschrieben:Die Pharisäer lehren nämlich, dass das Gesetz nur dann gehalten wird, wenn man es gemäss ihrer mündlichen Torah hält, welche die schriftliche Torah übertrifft. Somit konnten sie Jesus nicht als Messias anerkennen, und sie blieben unter dem Fluch des Gesetzes. Demgegenüber lehrt Paulus, dass die Torah geistlich gehalten wird, wenn das Befolgen der Torah mit dem Glauben an Jesus als den Messias gepaart ist.

Ich bleibe ihm gegenüber skeptisch. Denn diese Problematik sprach Paulus gar nicht an, wohl aber Jesus, dass sie vieles hinzufügten, und sogar Gottes Wort dadurch außer Kraft setzten.

Doch Paulus ging es um etwas anderes. Es ging darum, dass man sich gerecht wähnt, wenn man keine Ehe bricht, keinen Mord begeht, den Zehnten gibt, mit anderen Worten ein "braver" Jude war.

Aber anhand der Geschichte mit dem "braven" Levit und dem barmherzigen Samariter deckt Jesus deren Scheinheiligkeit auf.

Man übertritt kein Gebot, denn das Gesetz der unterlassen Hilfeleistung stand nicht im Gesetz, wie heute in unserem. Es stand nicht geschrieben: "Hilf einem überfallenen Samariter wieder auf die Beine". Wäre es eine Kuh gewesen, wären sie vom Gesetz her verpflichtet, weil darüber das Gesetz redet. Und vielleicht hätten sie in der Synagoge darüber sogar elendslange Regeln erstellt wie man verletzte Tiere bergt.

In der Art muss der Talmud entstanden sein. Beim Samariter handelt es sich noch dazu um einen Ungläubigen, der ohnehin verflucht ist, weil er das Gesetz nicht kennt, infolgedessen im Detail gar nicht halten kann.

Ich glaube, dass Paulus über diese Art sprach, dass durch das Halten des Gesetzes derart kein Mensch vor Gott gerecht wird. Es war ihnen nicht ins Herz geschrieben, denn sonst hätten sie sich ja des armen Verletzten erbarmt.

Und hier denke ich lehrt der Jude das falsch, indem er irgendwelche Bibelbezüge herstellen will, so als könne man die Bibel wie als Mathematikbuch für exegetische Formelsammlung zur Berechnung geistlicher Zusammenhänge heranziehen.

Das machte Paulus schon deutlich besser. Ist meine Meinung.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Meta » Mo 26. Mär 2018, 20:31

Helmuth hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Chumney lehrt gleich anschliessend bis Minute 4:30, dass Elia vor dem Messias kommen muss, um alles wiederherzustellen.

Diesen Teil erklärt er für meine Begriffe vom Prinzip her nicht schlecht aber er vermischt da die Dinge ineinander. Das Wort Gottes ist aber m.E. sehr präzise.

Ich habe mir den ersten Teil angesehen. Über den ersten Hauptpunkt in seiner Zusammenfassung bin ich mir noch nicht einig:

Chumney hat geschrieben:Das Haus Jakob am Berg Sinai bestand aus denen, die physisch von Abraham, Isaak und Jakob abstammen und den "Fremden" die eingeprfopft waren.

Diese Fremden interpretiert er nun in einer vergeistlichten Weise mit allen Heiden heute weiltweit, welche in den Bund Jesu treten. Dem kann ich nicht folgen, denn er sagt damit, dass der Bund mit Abraham, der weitere am Sinai alles ident ist mit dem Neuen Bund gem Gal. 3.16. Das ist es in der Art so für mich nicht.

Er lehrt für mich eine neue Art der Israeltheologie, nun aus jüdischer Perspektive, welche Heiden integriert, was ich ja an sich auch so sehen kann, aber unter der Auflage der gesamten Thora.

Ich sehe mir auch den Teil 2.Teil an. Zunächst fälle ich kein Urteil. Vielleicht offenbart mir Gott ja noch etwas. Das will ich nie ausschließen.


So lehrte der Jude Jeschua :praise:

http://www.jcrelations.net/Der_Jesus_de ... 0.html?L=2

in diesem Text wird auch erklärt, was Erfüllen bedeutet: nämlich Tun, Handeln, im Leben umsetzen :comeon:
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Meta » Mo 26. Mär 2018, 20:56

Helmuth hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Die Pharisäer lehren nämlich, dass das Gesetz nur dann gehalten wird, wenn man es gemäss ihrer mündlichen Torah hält, welche die schriftliche Torah übertrifft. Somit konnten sie Jesus nicht als Messias anerkennen, und sie blieben unter dem Fluch des Gesetzes. Demgegenüber lehrt Paulus, dass die Torah geistlich gehalten wird, wenn das Befolgen der Torah mit dem Glauben an Jesus als den Messias gepaart ist.

Ich bleibe ihm gegenüber skeptisch. Denn diese Problematik sprach Paulus gar nicht an, wohl aber Jesus, dass sie vieles hinzufügten, und sogar Gottes Wort dadurch außer Kraft setzten.

Doch Paulus ging es um etwas anderes. Es ging darum, dass man sich gerecht wähnt, wenn man keine Ehe bricht, keinen Mord begeht, den Zehnten gibt, mit anderen Worten ein "braver" Jude war.

Aber anhand der Geschichte mit dem "braven" Levit und dem barmherzigen Samariter deckt Jesus deren Scheinheiligkeit auf.

Man übertritt kein Gebot, denn das Gesetz der unterlassen Hilfeleistung stand nicht im Gesetz, wie heute in unserem. Es stand nicht geschrieben: "Hilf einem überfallenen Samariter wieder auf die Beine". Wäre es eine Kuh gewesen, wären sie vom Gesetz her verpflichtet, weil darüber das Gesetz redet. Und vielleicht hätten sie in der Synagoge darüber sogar elendslange Regeln erstellt wie man verletzte Tiere bergt.

In der Art muss der Talmud entstanden sein. Beim Samariter handelt es sich noch dazu um einen Ungläubigen, der ohnehin verflucht ist, weil er das Gesetz nicht kennt, infolgedessen im Detail gar nicht halten kann.

Ich glaube, dass Paulus über diese Art sprach, dass durch das Halten des Gesetzes derart kein Mensch vor Gott gerecht wird. Es war ihnen nicht ins Herz geschrieben, denn sonst hätten sie sich ja des armen Verletzten erbarmt.

Und hier denke ich lehrt der Jude das falsch, indem er irgendwelche Bibelbezüge herstellen will, so als könne man die Bibel wie als Mathematikbuch für exegetische Formelsammlung zur Berechnung geistlicher Zusammenhänge heranziehen.

Das machte Paulus schon deutlich besser. Ist meine Meinung.


Ich habe das NT selber gelesen, und ich vertrete die Ansicht, dass der Jude Schaul falsch verstanden wird.
Ich finde es ziemlich schlimm, welche falschen Ansichten Christen über das Judentum immer noch verbreiten:

http://www.jcrelations.net/Das_gesetzes ... L=2&page=6

:praise: :comeon: das hier beschriebene finde ich unglaublich faszinierend. Hier wird das "Wasser" aus Psalm 1 beschrieben: der ist gepflanzt an Wasserbächen = Torastudium.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Mo 26. Mär 2018, 21:41

Meta hat geschrieben:Ich habe das NT selber gelesen, und ich vertrete die Ansicht, dass der Jude Schaul falsch verstanden wird.

Ist leider nicht nur bei ihm so. Bist du Jude / Jüdin?
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Di 27. Mär 2018, 13:51

Meta hat geschrieben:
So lehrte der Jude Jeschua :praise:

http://www.jcrelations.net/Der_Jesus_de ... 0.html?L=2

in diesem Text wird auch erklärt, was Erfüllen bedeutet: nämlich Tun, Handeln, im Leben umsetzen :comeon:


Hallo Meta

Christen verneinen dies nicht und dies ist eigentlich die Basis. Jedoch lehrte er auch noch etwas über seinen Tod hinaus und das betrifft Jesaia 53.

Als Israel die Türpfosten mit des Lammes Blut bestrichen, war der Glauben an den rettenden Gott die zentrale Botschaft, das daraus auch ein Werk erfolgte, ist unbestritten.

Wir lesen in Joel 3.5:

Joel 3.5 Es soll aber geschehen, daß ein jeder, der den Namen des HERRN anruft, gerettet wird; denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Zuflucht sein, wie der HERR versprochen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.

Wenn wir vor lauter Tun und handeln, das Zentralste der Botschaft vergessen, dann bleibt die Tora ewig aber eine Tora, sagt ja was an erster Stelle stehen sollte und auch das hat Jesus immer bestätigt. Von daher die Annahme, des Erlösers ist nicht gegen die Tora. Die Tora oder eigenes Handeln und Tun über den Erlöser stellen, dies wäre nicht Tora gemäss.

God bless
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Helmuth » Do 29. Mär 2018, 11:11

kingschild hat geschrieben:Die Tora oder eigenes Handeln und Tun über den Erlöser stellen, dies wäre nicht Tora gemäss.

Sehr richtig erkannt. Und überdies sagt das exakt auch die "Thora". Lassen wir sie dazu reden:
5Mo 18, 15 hat geschrieben:Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, gleich mir, wird JHWH, dein Gott, dir erwecken; auf ihn sollt ihr hören.


--> auf ihn sollt ihr hören.

Wir wissen heute welchen Propheten JHWH hierzu erweckt hat! :]
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon palawan » Do 29. Mär 2018, 16:47

Da kann man Mohammed ja ausschließen. Er hat arabische Wurzeln wurde nicht erweckt und macht keine prophetischen Aussagen für die Zeit "danach"; ausser diese Sexgeschichten.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Fr 30. Mär 2018, 10:21

Helmuth hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Die Tora oder eigenes Handeln und Tun über den Erlöser stellen, dies wäre nicht Tora gemäss.

Sehr richtig erkannt. Und überdies sagt das exakt auch die "Thora". Lassen wir sie dazu reden:
5Mo 18, 15 hat geschrieben:Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, gleich mir, wird JHWH, dein Gott, dir erwecken; auf ihn sollt ihr hören.


--> auf ihn sollt ihr hören.

Wir wissen heute welchen Propheten JHWH hierzu erweckt hat! :]


Mehr als Tote auferwecken, Kranke heilen und die Tora lehren konnte er nicht. Wie wir aber wissen genau deswegen wurde er verstossen. Er liess das Volk auch immer wissen dass er im Namen des Vaters handelte und er gab Ihm alle Ehre. Gemäss Jesaia 53 wissen wir aber das er verstossen werden musste.

Meta Ihre Texte bestätigen alles, was die ersten seiner Nachfolger bereits wussten. Die Texte sagen aber nichts darüber aus, was für einen Bund (Segen) durch die Erfüllung der Tora durch den ersten Menschen zustande kam und was für Auswirkungen, diese Erfüllung auf die Zeit nach seinem Tode haben wird.

Jesus und die Propheten des At gaben aber immer Auskunft darüber was eben nach seinem Tod geschehen wird.

Was ich aber schön finde ist, das auch die Juden nach 2000 Jahren langsam realisieren das Jesus nie gegen die Tora gesprochen hat. Somit werden sie dann vielleicht auch hören, was er über die Zeit nach seinem Tod gesagt hat und was eben in Jesaia 53 prophezeit wurde, sowie in Sacharia, weil das ist wichtig für sie in der Zeit wo wir stehen.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Fr 30. Mär 2018, 10:33

palawan hat geschrieben:Da kann man Mohammed ja ausschließen. Er hat arabische Wurzeln wurde nicht erweckt und macht keine prophetischen Aussagen für die Zeit "danach"; ausser diese Sexgeschichten.


Ja palawan

Zudem hat er auch nie Wunder getan wie dies eine Jesus tat und Mose auch tat. Das einzige was er tat ist auf diesen angeblichen Engel zu hören, welcher offensichtlich ganz Juden und Christen Feindliche Dinge im offenbarte und Ihm eben eine Lehre überbrachte, welches das At und Nt verdrehte.

Somit hatte er nicht mal die Gabe der Geisterunterscheidung und er hat die welche dies Gabe hatten getötet und verfolgt, was eine weiterer Punkt ist, das er völlig gegen das Gesetz Mose handelte.

Ein Prophet der die Tora verdreht, ist definitiv nicht von Gott. Sowie auch ein Prophet, der sich über Christus überhebt und seine Anweisungen verleugnet und das Gegenteil verkündet, nie von Gott sein kann.

Christus selbst hat gesagt, das falsche Propheten und Christusse kommen werden und wie man die erkennt.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon jes_25913 » Fr 30. Mär 2018, 10:36

Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon onThePath » Fr 30. Mär 2018, 17:50

jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
jes


Was ist das für eine seichte, verantwortungslose Verhaltens-Psychologie ?
Willst du Denken und Wille abschalten ?
Im Gegenteil, Gott hat dem Menschen einen Verstand und einen Willen als Werkzeuge gegeben. Sich zu orientieren und zu entscheiden.

Was ist an Weisheit in dir drin, anders als bei allen anderen Menschen ? Die müssen nämlich alle denken, sich an etwas orientieren (AT und NT) und sich mit dem Willen entscheiden sich richtig zu verhalten.

Derart sind auch die Ratschläge der Bibel für jeden Mensch. Wie verantwortungslos dir und Anderen gegenüber, darauf zu vertrauen dass alle göttliche Weisheit in dir ist und verfügbar ist. So handelt kein Christ.

Im Inneren des Menschen ist nur das alte ich das gegen Gott handelt. Und Vernunft, Einsichtsfähigkeit und Wille gegen das alte ich sich zu verhalten. Was soll da sonst noch im Mensch drin sein ?
Was für eine göttliche Vernunft ? Wo der Mensch doch aus seinem Wesen heraus gesteuert wird von Unvernunft ?


LG otp
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Meta » Fr 30. Mär 2018, 20:08

Helmuth hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:Ich habe das NT selber gelesen, und ich vertrete die Ansicht, dass der Jude Schaul falsch verstanden wird.

Ist leider nicht nur bei ihm so. Bist du Jude / Jüdin?


Nein, ich bin nicht jüdisch geboren.

wie grundsätzlich falsch alles verstanden wird kannst Du hier lesen:

http://www.jcrelations.net/ber_die_Gebu ... 0.html?L=2

das weiss ich schon seit einiger Zeit, und ich kann das bestätigen, weil ich viel gelesen, und mich auch mit jüdischen Auslegungen intensiv beschäftigt habe.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
8,7 Deshalb ist eine begrenzte menschliche Denkweise Gott gegenüber feindlich, weil sie sich nicht der Tora Gottes unterstellt und auch gar nicht in der Lage dazu ist
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Meta » Fr 30. Mär 2018, 20:24

jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
jes


lies mal das:
http://www.jcrelations.net/Der_Jesus_de ... 0.html?L=2

wie falsch erfüllen ausgelegt wird steht da drin:

Die unbedingte Geltung der Tora
Dass die Tora fraglos gilt, bringt der matthäische Jesus in 5,17-20, den ersten drei Versen der leseleitenden Einleitung zum Abschnitt 5,21-48, massiv zum Ausdruck. In V. 17 verneint er zweimal, es sei Ziel seiner Sendung, „die Tora und die Propheten zu annullieren“. Ziel seiner Sendung ist im Gegenteil, sie „zu bestätigen“, „aufzurichten“, „zu verwirklichen“. Die wörtliche Übersetzung der positiven Aussage ist „erfüllen“. Sie steht im antithetischen Gegenüber zu „auflösen“, „annullieren“. Letzteres wird in V. 19 noch einmal aufgenommen. Dort steht auf der positiven Seite anstelle von „erfüllen“ das Tun und Lehren. Damit gibt Matthäus einen Hinweis, wie er das „Erfüllen“ versteht. So entspricht es auch dem hebräischen Sprachhintergrund und der rabbinischen Verwendung. In ihr ist die übliche Entgegenstellung „annullieren“, „zunichte machen“ und „aufrichten“, „zustande bringen“, „verwirklichen“ (batal und qum, jeweils im Piel). So heißt es Mischna Avot 4,9: „Wer die Tora in Armut verwirklicht, wird sie am Ende in Reichtum verwirklichen; und wer die Tora im Reichtum zunichte macht, wird sie am Ende in Armut zunichtemachen.“

Darum musst auch Du die Tora einhalten!
Rechtes Verhalten lernt man durch Torastudium, das fällt nicht einfach so vom Himmel.
Römer 8,2 Denn die Tora der lebenschaffenden Geistkraft hat dich im Messias Jesus vom Gesetz der Sündenmacht und des Todes befreit.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon jes_25913 » Sa 31. Mär 2018, 09:35

Meta hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
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lies mal das:
http://www.jcrelations.net/Der_Jesus_de ... 0.html?L=2

wie falsch erfüllen ausgelegt wird steht da drin:

Die unbedingte Geltung der Tora
Dass die Tora fraglos gilt, bringt der matthäische Jesus in 5,17-20, den ersten drei Versen der leseleitenden Einleitung zum Abschnitt 5,21-48, massiv zum Ausdruck. In V. 17 verneint er zweimal, es sei Ziel seiner Sendung, „die Tora und die Propheten zu annullieren“. Ziel seiner Sendung ist im Gegenteil, sie „zu bestätigen“, „aufzurichten“, „zu verwirklichen“. Die wörtliche Übersetzung der positiven Aussage ist „erfüllen“. Sie steht im antithetischen Gegenüber zu „auflösen“, „annullieren“. Letzteres wird in V. 19 noch einmal aufgenommen. Dort steht auf der positiven Seite anstelle von „erfüllen“ das Tun und Lehren. Damit gibt Matthäus einen Hinweis, wie er das „Erfüllen“ versteht. So entspricht es auch dem hebräischen Sprachhintergrund und der rabbinischen Verwendung. In ihr ist die übliche Entgegenstellung „annullieren“, „zunichte machen“ und „aufrichten“, „zustande bringen“, „verwirklichen“ (batal und qum, jeweils im Piel). So heißt es Mischna Avot 4,9: „Wer die Tora in Armut verwirklicht, wird sie am Ende in Reichtum verwirklichen; und wer die Tora im Reichtum zunichte macht, wird sie am Ende in Armut zunichtemachen.“

Darum musst auch Du die Tora einhalten!
Rechtes Verhalten lernt man durch Torastudium, das fällt nicht einfach so vom Himmel.


Liebe Meta,

weshalb sollte ich irgendein Gebot achten, wenn in mir doch überhaupt kein Verlangen ist wider ein Gebot zu handeln?
Gebote, Gesetze, Verordnungen (egal ob religiös oder anders bestimmt) sind doch nur für diejenigen gegeben, die asoziale/sündige Antriebe haben. Diese werden durch Gebote mit Strafandrohung in Schranken gehalten. Bei einem Erlösten muss aber nichts mehr in Schranken gehalten werden.
Deshalb heißt es ja, dass wir von neuem geboren werden müssen! (Jo 3,3) Unser Leben muss einen Ursprung von "oben" haben (Jo 8,32), sonst bleiben wir unter dem Fluch, ob wir nun die Gebote halten oder nicht.

LG,
jes
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon onThePath » Sa 31. Mär 2018, 09:50

Klingt als seiest du kein Mensch mehr, Jes.
Da in dir nur noch das Gottgefällige wirkt.

Nur- ein solcher Mensch hat noch nie existiert.

In Schranken gehalten werden muss das ganze Leben der natürliche Mensch. Der stirbt nämlich nicht durch eine Neugeburt. Das NT und seine Menschenlehre sagt dir wohl gar nichts ? Die Bibel gibt doch Anleitung wie man sich verhalten soll gegenüber dem alten Ich. Dass man nicht Versuchungen unterliegt und nicht den listigen Angriffen Satans. Wo ist da völlige innere Umwandlung und Immunität gegen Sünde ? Es gibt keine vollkommene geistige Wiedergeburt, dass kein innerer Impuls, dass kein innerer Antrieb mehr zu sündigen wirksam wäre. Solange wir leben ist der alte Mensch nicht tot zu kriegen.

Gebote, Gesetze, Verordnungen sind für diejenigen gegeben, die asoziale/sündige Antriebe haben. Und alle Menschen sind nun mal so.
Aber deine Philosophie Jes, ist eben anders als die Bibel lehrt. Noch dazu leugnest du hartnäckig die listigen Angriffe Satans indem du ihn als nicht existent erklärst.
Die Bibel lehrt die Realitäten, mit denen der Mensch zu tun hat. Deshalb brauchst du sie ganz besonders.

Es stimmt also deshalb das Gegenteil: alle Schrift ist geeignet zur Belehrung des Menschen. Und nichts kann sie ersetzen oder unnötig machen.
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon John1955 » Sa 31. Mär 2018, 18:32

Johelia hat geschrieben:Sali Gnu


Die Ersatztheologie lehrt, dass die Juden aufgehört haben, das Volk Gottes zu sein, und an ihre Stelle die Kirche getreten ist.

Hier wird das falsche Argument des Jesus-mörders sehr oft zur Rechtfertigung eingesetzt. Es waren ja nicht die Juden die gekreuzigt haben. Das waren immer die Römer!
Ironischer weise waren die die Jesus kreuzigten auch die die die Ersatztheologie einführten. :roll:

Äs Grüessli
Johel :praise:


Das kann ich so nicht stehen lassen Johel..Denn laut Bibel war es der Hohe Rat der Schriftgelehrten unter damaliger Leitung von Hohepriester Kaiphas, (gewiss keineswegs das jüdische Volk), welche die Tötung Jesus Christus Matth.27.22 unter allen Umständen vorantreiben und vollendet haben wollten.Joh.5.16, Joh. 11.53, Joh.19.6, Joh.19.12. Apg.13.28

Pilatus fand wiederholt KEINE Schuld bezüglich Jesus Christus und darum hatte er immer wieder versucht, Jesus frei zu lassen. Joh. 18.38 Joh. 19.4 /Lukas 23.20

Und es waren dann Kirchenobere beim Konzil von Nicäa , also im Range der jüdischen Hohepriester, welche die Tötungsabsicht Jesus einzig und allein ausgerechnet dem Römer Pilatus unterstellten.

Gruss John
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Sa 31. Mär 2018, 18:43

jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
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Es gibt eben Nachfolger Christi und die hören was Christus sagt:

Mt 5:19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon John1955 » Sa 31. Mär 2018, 18:58

jes_25913 hat geschrieben:
Meta hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG, jes


Liebe Meta,

weshalb sollte ich irgendein Gebot achten, wenn in mir doch überhaupt kein Verlangen ist wider ein Gebot zu handeln?
Gebote, Gesetze, Verordnungen (egal ob religiös oder anders bestimmt) sind doch nur für diejenigen gegeben, die asoziale/sündige Antriebe haben. Diese werden durch Gebote mit Strafandrohung in Schranken gehalten. Bei einem Erlösten muss aber nichts mehr in Schranken gehalten werden.
Deshalb heißt es ja, dass wir von neuem geboren werden müssen! (Jo 3,3) Unser Leben muss einen Ursprung von "oben" haben (Jo 8,32), sonst bleiben wir unter dem Fluch, ob wir nun die Gebote halten oder nicht.

LG,
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Was Du an Meta schriebst lehrten ja auch die Jünger und Apostel, nachdem sie von Christus entsprechend theoretisch und praktisch instruiert worden sind und dazu aufgefordert wurden(, zum Wohle aller, die seine Lehren umsetzten) diese heilsfördernde Lehre zu verbreiten.

Warum steht wohl, dass die neu aus Gott Geborenen nicht mehr sündigen können, sich selbst bewahren und der Arge sie nicht mehr angreift (weil der Teufel seine Chancenlosigkeit erkannte und bei solchen kapitulierte, ausgespielt hatte)

Paulus ernannte ja in Römer 13, 8 - 10 auch die gelebte Liebe als Garantin zur sebstverständlichen Einhaltung der Gebote, also töten, stehlen, verleumden, hintergehen zu vermeiden.

Also ich kann aus eigener Erfahrung bestens nachvollziehen was du hier geschrieben hast.

Gruss John
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon John1955 » Sa 31. Mär 2018, 19:17

kingschild hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
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Es gibt eben Nachfolger Christi und die hören was Christus sagt:

Mt 5:19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Kingschild


Würden all jene, die sich als Nachfolger Christi bezeichnen auch wirklich Jesus glauben und umsetzen, was er seinen jüdischen Glaubensgeschwistern beibringen wollte, wären all jene Vorbilder in Sache vollkommen gelebter Liebe, Friedfertigkeit, Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit, Mitgefühl.

Wer Jesus Gebote hat und hält sie, der ist es der ihn liebt, Kingschild,das ist wohl auch dir bestens bekannt.Johannes 14.21 und Jesus fuhr weiter...und wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt und ich werde mich ihm offenbaren.

Gruss John
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Sa 31. Mär 2018, 20:42

John1955 hat geschrieben:
Wer Jesus Gebote hat und hält sie, der ist es der ihn liebt, Kingschild,das ist wohl auch dir bestens bekannt.Johannes 14.21 und Jesus fuhr weiter...und wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt und ich werde mich ihm offenbaren.

Gruss John


Hallo John

Ja ist mir bekannt und deshalb weiss ich im Moment noch nicht genau wohin Du hinaus möchtest, weil dort geht es ja um das Wort befolgen und nicht um das Wort auflösen.

Weder als Nachfolger Christi, noch als Erlöster, bin ich Auserwählt worden das Gesetz auf zu lösen. Würde ich das tun, wäre ich nichts als ein Hochmütiger Ignorant.

Hat Christus irgendwo ein Gebot erlassen, das seine Nachfolger seine Gebote/Worte für nichtig erklären sollten?

Wenn ich also Jesus Wort höre, soll ich es bewahren, befolgen und nicht auflösen.

Mt 5:19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Ich denke bewahren und befolgen, ist in dem Fall, gut.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon John1955 » Sa 31. Mär 2018, 20:59

Meta hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

LG,
Jes


wie falsch erfüllen ausgelegt wird steht da drin:

Die unbedingte Geltung der Tora
Dass die Tora fraglos gilt, bringt der matthäische Jesus in 5,17-20, den ersten drei Versen der leseleitenden Einleitung zum Abschnitt 5,21-48, massiv zum Ausdruck. In V. 17 verneint er zweimal, es sei Ziel seiner Sendung, „die Tora und die Propheten zu annullieren“. Ziel seiner Sendung ist im Gegenteil, sie „zu bestätigen“, „aufzurichten“, „zu verwirklichen“. Die wörtliche Übersetzung der positiven Aussage ist „erfüllen“.

Darum musst auch Du die Tora einhalten!
Rechtes Verhalten lernt man durch Torastudium, das fällt nicht einfach so vom Himmel.


Unter Tora versteht man doch alle Gesetze und Anordnungen der Bücher Mose, nicht wahr Meta? Jesus verstand unter Erfüllung der Gesetze und Propheten indes respektvollen liebevollen Umgang mit den Mitmenschen. So verstehe ich zumindest Matthäus 7.12. Und kontraäre Gesetze aus den Büchern Mose stehen in Dysharmonie mit Jesus Hauptgebot der Liebe zu Gott dem Nächsten und sich.

Und für ChristInnen wäre wennschon das Studium Jesus Lehren sehr hilfreich, und die stehen vollkommen im NT. Einige werden erkennen was noch zu lassen ist und an sich arbeiten und andern wird gewiss, dass sie bereits auf dem schmalen Weg sind, vollkommen eins sind mit Gott und Jesus und somit intuitiv gottgefällig leben und wirken.

Gruss John
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon John1955 » Sa 31. Mär 2018, 21:23

kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Wer Jesus Gebote hat und hält sie, der ist es der ihn liebt, Kingschild,das ist wohl auch dir bestens bekannt.Johannes 14.21 und Jesus fuhr weiter...und wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt und ich werde mich ihm offenbaren.

Gruss John


Hallo John

Ja ist mir bekannt und deshalb weiss ich im Moment noch nicht genau wohin Du hinaus möchtest, weil dort geht es ja um das Wort befolgen und nicht um das Wort auflösen.

Weder als Nachfolger Christi, noch als Erlöster, bin ich Auserwählt worden das Gesetz auf zu lösen. Würde ich das tun, wäre ich nichts als ein Hochmütiger Ignorant.

Hat Christus irgendwo ein Gebot erlassen, das seine Nachfolger seine Gebote/Worte für nichtig erklären sollten?

Wenn ich also Jesus Wort höre, soll ich es bewahren, befolgen und nicht auflösen.

Mt 5:19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

Ich denke bewahren und befolgen, ist in dem Fall, gut.

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Vielleicht wäre es hilfreich, von dir zu wissen, Kingschild, was du als Gebote und was als Gesetze definierst. Für Christen zählt jedenfalls meiner Ansicht nach, was Jesus Christus, respektive Gott in und durch Christi Mund geboten hat!. Und damit haben einige Christen wohl Mühe sich vollkommen daran zu halten und andere halten sich daran ohne sie gelesen zu haben, aus dem Herzen heraus, wie ich bei Jes Beitrag glaube herausgelesen zu haben.

Mit den Worten Jesus. Ich aber sage euch..., richtete er sich an seine jüdischen Glaubensgeschwister und änderte, was seiner Sicht der Erfüllung von Gesetzen und Propheten widersprach, mit gelebter allumfassender Liebe unvereinbar ist.

Gruss John
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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon kingschild » Sa 31. Mär 2018, 23:20

John1955 hat geschrieben:
Vielleicht wäre es hilfreich, von dir zu wissen, Kingschild, was du als Gebote und was als Gesetze definierst. Für Christen zählt jedenfalls meiner Ansicht nach, was Jesus Christus, respektive Gott in und durch Christi Mund geboten hat!. Und damit haben einige Christen wohl Mühe sich vollkommen daran zu halten und andere halten sich daran ohne sie gelesen zu haben, aus dem Herzen heraus, wie ich bei Jes Beitrag glaube herausgelesen zu haben.


Hallo John

Da Jesus kein Jota aufgelöst hat, so sollten wir es ihm gleich tun. Wenn er sagt:

Mt 5:19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute also lehrt, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.

So handle ich nicht in seinem Sinne, wenn ich sage das Gesetz sei aufgelöst.

Mit den Worten Jesus. Ich aber sage euch..., richtete er sich an seine jüdischen Glaubensgeschwister und änderte, was seiner Sicht der Erfüllung von Gesetzen und Propheten widersprach, mit gelebter allumfassender Liebe unvereinbar ist.


Mit diesen Worten hat Jesus das Gesetz ausgelegt und nicht entsorgt. Es ist eine falsche Annahme, dass dieses Gesetz des AT nicht mit der Liebe, Gnade, Barmherzigkeit usw. vereinbar wäre. Das Gesetz richtet sich nie gegen das Gute, sondern immer nur gegen das Böse, es erzieht auch zur Umkehr, jeden der es beachtet.

Eine Liebe zum Bösen, zur Irrlehre kennt weder das Gesetz noch Christus, welcher das Gesetz hoch hielt. Erfüllen musste er weil, der Mensch nicht dazu in der Lage ist das ganze Gute selbst zu erfüllen und weil man das Gesetz über das erste Gebot und die Propheten überhob, in der damaligen Zeit. Jeder der das Gesetz verleugnet, überhebt sich über Gott und das ist nicht vom Geist Gottes.

Gnade und Liebe heisst zur Umkehr rufen, nicht den Bösen Weg und die Lüge befürworten, nur damit man keine Disharmonie mit der Welt bekommt.

Jak 4:4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund will, macht sich zum Feinde Gottes!

Hier geht es zwar um Ehebruch im Physischen Sinne aber wir wissen. Wer Israel zur Untreue verführt, indem er das Gesetz als für ungültig erklärt, der stiftet an zum Ehebruch, zur Untreue, zur Hurerei.

Weisst Du John mit "Geistern" die zum Ehebruch aufrufen, mit denen bin ich in Disharmonie, weil das Gesetz Gottes das nicht hergibt und weil es bis in Ewigkeit Bestand hat. Mit "Geistern" welche sagen sie tun den Willen Gottes und immer die Ehe brechen ohne je einmal Busse zu tun oder sich ermahnen zu lassen, mit denen bin ich auch in Disharmonie. Dies ist mein Joch, das ich zu tragen habe.

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Re: Hebräische Wurzeln

Beitragvon Lepitoptera » So 1. Apr 2018, 11:39

jes_25913 hat geschrieben:Hallo,

alles alttestamentarische muss einen Christen überhaupt nicht mehr interessieren. Er lebt aus dem Zentrum, und das Zentrum, nämlich Gott selbst/Christus erfüllt alle Gebote. Mit anderen Worten, ein Christ blickt nicht darauf, wie er sich verhalten soll, sondern auf Gott und so kommt das rechte Verhalten ganz zwanglos aus dem Inneren.

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Ich finde, dass Jes schon im Kern recht hat. Vielleicht hat er es etwas unglücklich formuliert? Ich verstehe es so, dass es nichts mit einem Desinteresse am AT und den Gesetzen zu tun hat, sondern mit der Erkenntnis, dass der Mensch ohne Christus das Gesetz aus eigener Kraft ohnehin nicht erfüllen kann. Deshalb den berühmten Satz, dass wir ohne ihn nichts tun können und nur wer in ihm und er in einem bleibt, Früchte hervorbringen könnte. Ich glaube dies so in Jes Posts zu erkennen. Hast du es so gemeint Jes? Dies löst meiner Meinung nach kein einziges Gebot auf, zeigt aber den Weg, wie wir das Gesetz einhalten können und zwar aus der Kraft Jesu.

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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