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Die Gegenseite...

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 10:05

Hi! Mir wurde gesagt, dass es nach der Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus eventuell Anfeindungen von der "Gegenseite" (sprich Satan und sein Gefolge) geben könnte, weil diese es natürlich nicht so toll findet, wenn ihr eine Seele abhanden kommt... Stimmt das, und wenn ja, wie habt Ihr das erlebt?

Oder könnte es vielleicht auch sein, dass dies nur eine subjektive Wahrnehmung ist, weil der Teufel integraler Bestandteil des christlichen Glaubens ist und man nun alle möglichen Vorkommnisse, die man als nicht von Gott kommend wahrnimmt, diesem Teufel zuschreibt? Meine Sorge ist, dass sich daraus sogar Wahnvorstellungen entwickeln könnten, dass man also "Gespenster sieht", wo in Wirklichkeit keine sind. Ich hatte nie an den personifizierten Teufel geglaubt, und weiß auch jetzt noch nicht, was ich davon halten soll. Ich sehe auch die Gefahr, dass man durch Reinsteigern in diesen Glauben schlimmstenfalls in eine Psychose reinschlittern kann. Ich nehme es ja schon an mir selbst wahr, dass ich überlege, woher bestimmte negative Träume eventuell kommen...
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Thelonious » Di 8. Jan 2019, 10:13

Hallo,

das ist ein absolut wichtiges Thema, mit dem man tatsächlich besonders (hier: besonders behutsam) umgehen sollte.

Für mich ist diese Gegenseite so real, wie sie uns eben anhand der Bibel als real (auch real personifiziert) aufgezeigt wird.
Aber ich gebe Dir absolut Recht, es hat - besonders in der Bekehrungsfolge - leicht die Tendenz absolut übergewichtet zu werden.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Gnu » Di 8. Jan 2019, 11:18

Für mich begann der Teufel auch erst dann zu einer erfahrbaren Realität zu werden, nachdem ich mich (im Jahr 1981) zu Jesus Christus bekehrt hatte. Besonders stark erlebte ich ihn im Jahr 1983, dem Jahr nach meiner Taufe.

Damals ging ich in eine moderat charismatische evangelische Gemeinde, in welcher uns gelehrt wurde, wie man in Zungen betet. Dieses, aus meiner heutigen Sicht falsche, Zungengebet zieht besonders viele Dämonen an, und diese Dämonen brachten es sogar fertig, dass ich mich spontan von Jesus lossagte, weil ich mich ihrer nicht mehr anders erwehren konnte.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 12:27

Ich denke bei besonders fiesen und hassvollen Reaktionen in normalen Situatinen darüber nach, was ich denn zurzeit Wichtiges richtig mache, dass Satan mich hassvoll angreift. Oder bereite ich gerade etwas vor, das ihn ärgert ?

:D Ist ja eigentlich ein positives Anzeichen. Dann gilt es, nicht geschockt zu sein sonst hat der Angriff ja gewirkt.

Anscheinend gibt es Menschen, die krasser und öfter angegriffen werden als Andere. Sodass man sich besser mit anderen Christen zusammentun sollte um Stützung und Rückhalt zu haben. Und darüber nachdenken sollte, was in einem selbst Satan die Möglichkeit gibt. Man soll dann das Gute nicht lassen, sondern sein inneres Leben und seine Bezehung mit Gott ganz in Ordnung zu bringen. Dann ist man eine Festung, gegen die Satan vergebens anstürmt.


Lg, otp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 12:30

Gnu hat geschrieben:Für mich begann der Teufel auch erst dann zu einer erfahrbaren Realität zu werden, nachdem ich mich (im Jahr 1981) zu Jesus Christus bekehrt hatte. Besonders stark erlebte ich ihn im Jahr 1983, dem Jahr nach meiner Taufe.

Damals ging ich in eine moderat charismatische evangelische Gemeinde, in welcher uns gelehrt wurde, wie man in Zungen betet. Dieses, aus meiner heutigen Sicht falsche, Zungengebet zieht besonders viele Dämonen an, und diese Dämonen brachten es sogar fertig, dass ich mich spontan von Jesus lossagte, weil ich mich ihrer nicht mehr anders erwehren konnte.


Hast du ja selber verursacht. Weil es anscheinend esoterische, dämonische Zungenrede gibt. Und beim Zungenreden lässt man sich ja passiv reden und ist eher Zuhörer von sich selber. Also im passiven Zustand.

Auch das sehr gefährliche obi ja Bord der Spiritisten. Sie buchstabieren mit ihren Händen passiv eine Botschaft und werden dabei dämonisch gelenkt. Aber dieser Spiritismus ist ja auch eine direkte Einladung und darum besonders gefährlich und wirkungsvoll.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 12:45

Hi oTP! :)

onThePath hat geschrieben:Ich denke bei besonders fiesen und hassvollen Reaktionen in normalen Situatinen darüber nach, was ich denn zurzeit Wichtiges richtig mache, dass Satan mich hassvoll angreift. Oder bereite ich gerade etwas vor, das ihn ärgert ?

:D Ist ja eigentlich ein positives Anzeichen. Dann gilt es, nicht geschockt zu sein sonst hat der Angriff ja gewirkt.


Ja, genau diesen Gedanken hatte ich gestern auch... :mrgreen:

onThePath hat geschrieben:Und beim Zungenreden lässt man sich ja passiv reden und ist eher Zuhörer von sich selber. Also im passiven Zustand.


Stimmt, das "Zungenreden" kann genau wie spiritistische Praktiken ein Einfallstor für "alles Mögliche" sein...
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 12:52

Nachteule hat geschrieben:Hi! Mir wurde gesagt, dass es nach der Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus eventuell Anfeindungen von der "Gegenseite" (sprich Satan und sein Gefolge) geben könnte, weil diese es natürlich nicht so toll findet, wenn ihr eine Seele abhanden kommt... Stimmt das, und wenn ja, wie habt Ihr das erlebt?

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Jedenfall sollten Menschen mit Anlage für Verfolgungswahn-Schizophrenie und besonders ängstliche Menschen aufpassen, sich nicht in Angst und Verfolgungswahn hinein zu steigern. Und Schutz, Ruhe, inneren Frieden findet man sowieso bei Jesus. Man sollte auch nicht alles Negative was man erlebt, automatisch dem Handeln Satans zuschreiben.


Ich habe Satan auch durch andere Menschen kennengelernt in direkterer Konfrontation und war der Gefahr ausgesetzt deshalb sogar körperlich angegriffen zu werden. Aber ich machte mir keine Panik und erlebte Bewahrung und Schutz durch Gott. So schrecklich solche Szenen dann sind, man begreift, worum es geht und dass da die gute Macht Gottes ist und andererseits die Macht Satans. Und dass man im täglichen Leben immer mit ihnen konfrontier ist, aber eben weniger deutlich und weniger markant. Und kaum merklich.


Satan respektiert man ohne Angst vor ihm zu haben.


lg, oTp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 12:59

onThePath hat geschrieben:Jedenfall sollten Menschen mit Anlage für Verfolgungswahn-Schizophrenie und besonders ängstliche Menschen aufpsssen, sich in Angst und Verfolgungswahn hinein zu steigern. Und Schutz, Ruhe, inneren Frieden findet man sowieso bei Jesus. Man sollte auch nicht alles Negative was man erlebt, automatisch dem Handeln Satans zuschreiben.


Ja, das sehe ich auch so. Ich bin heute auch kein ängstlicher Mensch mehr, aber wer weiß, was nicht so alles im Unterbewusstsein schlummert... Als Kind bis zum Alter von 8 hatte ich mal eine Angst-Phase, wegen derer ich sogar mal bei einer Kinderpsychologin war, da sich meine Eltern damals schon echte Sorgen um meine psychische Gesundheit gemacht hatten. Diese Phase hat dann aprupt und ohne Diagnose geendet.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 13:02

Nachteule hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Jedenfall sollten Menschen mit Anlage für Verfolgungswahn-Schizophrenie und besonders ängstliche Menschen aufpsssen, sich in Angst und Verfolgungswahn hinein zu steigern. Und Schutz, Ruhe, inneren Frieden findet man sowieso bei Jesus. Man sollte auch nicht alles Negative was man erlebt, automatisch dem Handeln Satans zuschreiben.


Ja, das sehe ich auch so. Ich bin heute auch kein ängstlicher Mensch mehr, aber wer weiß, was nicht so alles im Unterbewusstsein schlummert... Als Kind bis zum Alter von 8 hatte ich mal eine Angst-Phase, wegen derer ich sogar mal bei einer Kinderpsychologin war, da sich meine Eltern damals schon echte Sorgen um meine psychische Gesundheit gemacht hatten. Diese Phase hat dann aprupt und ohne Diagnose geendet.


Das war ja gut so.

Was so alles im Unterbewusstsein schlummert. Besser man weiss es, ist sich klar darüber. Denn wenn Satan es weiss und dieses Verborgene in uns aufspürt, kann er es im schlimmsten Fall für seinen Terror benutzen. Indem er es bewusst macht, verstärkt und manipuliert.


Auch beängstigende Träume können ja auf etwas unbewusst Gärendes hinweisen, das wir in Ordnung bringen sollten. Sonst ist man angreifbarer.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 13:12

onThePath hat geschrieben:Was so alles im Unterbewusstsein schlummert. Besser man weiss es, ist sich klar darüber. Denn wenn Satan es weiss und dieses Verborgene in uns aufspürt, kann er es im schlimmsten Fall für seinen Terror benutzen. Indem er es bewusst macht, verstärkt und manipuliert.


Das ist ja auch Thema bei spirituellen Praktiken wie Meditation, wo solche unbewussten Inhalte auch an die Oberfläche kommen können, und wie man dann damit umgehen soll.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 13:17

Nachteule hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Was so alles im Unterbewusstsein schlummert. Besser man weiss es, ist sich klar darüber. Denn wenn Satan es weiss und dieses Verborgene in uns aufspürt, kann er es im schlimmsten Fall für seinen Terror benutzen. Indem er es bewusst macht, verstärkt und manipuliert.


Das ist ja auch Thema bei spirituellen Praktiken wie Meditation, wo solche unbewussten Inhalte auch an die Oberfläche kommen können, und wie man dann damit umgehen soll.




.....wobei Meditation gerade durch die passive Erwartungshaltung ohne willentliches Denken auch anfällig macht dafür, dass Dämonen Gedanken eingeben. Jedenfalls ist es dann so leise in den eigenen Gedanken, dass sie Aufmerksamkeit bekommen können und sich dadurch Nester in den Gedanken bauen. So wächst dann was Dämonisches in Einem das mit geistlichem Wachstum verwechselt werden kann. Aber das wolltest du sicher auch sagen.

Und wer sogar geistig wegtritt in der Meditation ist schon in Trance und besonders gefährdet.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 13:32

onThePath hat geschrieben:.....wobei Meditation gerade durch die passive Erwartungshaltung ohne willentliches Denken auch anfällig macht dafür, dass Dämonen Gedanken eingeben. Aber das wolltest du sicher auch sagen.


Das wollte ich damit zwar nicht sagen, aber sicher ist das so.

Ich bezog mich eher auf das Aufpoppen unbewusster/verdrängter Inhalte aus dem Unterbewusstsein während der Meditation oder bewusstseinsverändernder Methoden (z.B. "Rebirthing"/"Holotropes Atmen", was im Prinzip nichts anderes als Hyperventilation ist). Das kann z.B. mit erlittenen Traumata zu tun haben und hat so erst mal nichts mit dämonischen Einflüssen zu tun. Teils sind diese Effekte gewollt, um diese verdrängten Inhalte zu verarbeiten und schließlich zu "integrieren", teils werden sie als Nebenwirkungen angesehen. Beim Zen z.B. werden auftauchende Trugbilder als "Makyo" bezeichnet, die aber keinen wirklichen Bestand haben und deshalb ignoriert werden sollen. Ich selber hatte bei meinen früheren Meditationsversuchen allerdings nie irgendwelche außergewöhnlichen Wahrnehmungen, Halluzinationen oder gar dämonische Einflüsse (das war es u.a., worauf ich mich hier bezogen hatte).

onThePath hat geschrieben:Und wer sogar geistig wegtritt in der Meditation ist schon in Trance und besonders gefährdet.


Ja, Trance (und ggf. Hypnose) ist nochmal ein ganz anderes Kaliber; bei Meditation bleibt man ja dagegen immer geistig klar.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 13:39

Ob immer klar genug, um schöne dämonische Inspirationen auch als solche zu erkennen ?


Zumindest gehört zu einem klaren Geist auch, dass man wachsam bleibt was sich da in Gedanken tut. Und klar und umsichtig genug um nichts schädliches zu denken, auch wenn es noch so schön ist und aufbauend statt schädlich aussieht.

Ich rede als Christ leider hauptsächlich von drohenden Gefahren der Meditation als von eventuell erwarteten Möglichkeiten zum Übermenschen zu wachsen.



Wenn man in der Stille des Zimmers oder in der stillen Natur zum Nachsinnen kommt, kann man auch Einiges "reparieren" was in einem rumort und vielleicht schon vergessen war. Oder in einem Zwiegespräch mit Gott. Oder in einem vertrauten, entspannten Zwiegespräch mit einem hilfreichen, nützlichen Freund.


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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 14:17

OK, haken wir das Thema Meditation etc. an dieser Stelle mal ab, denn mir ging es ja eigentlich um die Erfahrungen von Christen - insbesondere "frischen" - im Alltag.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Di 8. Jan 2019, 14:18

Nachteule hat geschrieben:OK, haken wir das Thema Meditation etc. an dieser Stelle mal ab, denn mir ging es ja eher um die Erfahrungen von Christen - insbesondere "frischen" - im Alltag.


OK, das ist für dich eben aktuell.


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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Mariette M. » Di 8. Jan 2019, 22:20

Nachteule hat geschrieben:Hi! Mir wurde gesagt, dass es nach der Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus eventuell Anfeindungen von der "Gegenseite" (sprich Satan und sein Gefolge) geben könnte, weil diese es natürlich nicht so toll findet, wenn ihr eine Seele abhanden kommt... Stimmt das, und wenn ja, wie habt Ihr das erlebt?

Oder könnte es vielleicht auch sein, dass dies nur eine subjektive Wahrnehmung ist, weil der Teufel integraler Bestandteil des christlichen Glaubens ist und man nun alle möglichen Vorkommnisse, die man als nicht von Gott kommend wahrnimmt, diesem Teufel zuschreibt? Meine Sorge ist, dass sich daraus sogar Wahnvorstellungen entwickeln könnten, dass man also "Gespenster sieht", wo in Wirklichkeit keine sind. Ich hatte nie an den personifizierten Teufel geglaubt, und weiß auch jetzt noch nicht, was ich davon halten soll. Ich sehe auch die Gefahr, dass man durch Reinsteigern in diesen Glauben schlimmstenfalls in eine Psychose reinschlittern kann. Ich nehme es ja schon an mir selbst wahr, dass ich überlege, woher bestimmte negative Träume eventuell kommen...


Hallo Nachteule,

sei Dir gewiss, dass sowohl DER Böse (falls es ihn denn gibt, dazu scheiden sich ja die Geister sehr) wie auch DAS Böse keine Macht hat über Dich, wenn Du Dich zu Christus bekennst. Christus ist IMMER stärker als jeglicher Angriff,... ob der nun aus dir selbst kommt (Träume, Zweifel), von Menschen aus deinem Unfeld, oder von unfreundlich gesinnten Mächten. Hab keine Angst.

Zu dem Thema gefällt mir das Buch "Dienstanweisung für einen Unterteufel" von C.S.Lewis sehr gut! Kennst Du es?

lieben Gruss
Mariette
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Di 8. Jan 2019, 22:46

Hi Mariette,

ja, dass sie Macht über mich hätten, glaube ich auch nicht, aber mich hätte halt schon mal interessiert, was da so alles auf einen "zukommen" kann - nur um vorbereitet zu sein. Aber wahrscheinlich passiert eh nichts - ich war bisher auch immer gut vor negativen Einflüssen oder Angriffen jeglicher Art geschützt, trotz diverser "Bemühungen" meinerseits in der Vergangenheit, mich auf die "geistige Welt" einzulassen. Angst habe ich nicht. (Sagt sich natürlich leicht, denn bisher ist ja auch noch nix in dieser Richtung passiert...)

Das Buch kenne ich nicht, der Titel hört sich aber schonmal lustig an. Habe mir aber vorhin erst mal ein anderes Buch bestellt, das ich gestern im Healing Room gesehen und kurz "angelesen" hatte: "Heilung: Das göttliche Geschenk annehmen und weitergeben" von Christoph Häselbarth. Hab' also erst mal genügend "Lesefutter". :)

Sei ebenfalls lieb gegrüßt,
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Helmuth » Di 8. Jan 2019, 23:37

Nachteule hat geschrieben:Hi! Mir wurde gesagt, dass es nach der Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus eventuell Anfeindungen von der "Gegenseite" (sprich Satan und sein Gefolge) geben könnte, weil diese es natürlich nicht so toll findet, wenn ihr eine Seele abhanden kommt... Stimmt das, und wenn ja, wie habt Ihr das erlebt?

Es stimmt, und das Einfallstor scheint bei jedem anders gelagert zu sein. Während bei mir z.B. negative Träume verschwanden erfolgte der Angriff auf meine Ehe.

Ich hatte kurz nach meiner Bekehrung meine Lebensgefährtin geheiratet, weil ich nun als Christ klare Sache mit meiner Beziehung machen wollte. Diese Angriffe steigerten sich immer mehr und endeten in der Trennung und weitere Jahre danach in Scheidung.

Ich war dem unerfahren entgegengetreten und teilweise verschlimmerte ich selbst dadurch meine Situation. Heute denke ich würde ich anders agieren. Für meine Sünden war ich klarerweise selbst verantwortlich, aber der Satan nutze genau das aus. Der Teufel wurde mir so zur wahren Realität.

Ich durfte aber erleben, wie im Gegenzug dazu Römer 8,28 zur erfahrbaren Realität wurde. Der Vers ist heute keine Floskel mehr mich, oder ein Vers, den man „wissen“ sollte. Er ist Wahrheit!
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Nachteule » Mi 9. Jan 2019, 05:51

Hallo Helmuth,

kannst Du ein Beispiel geben, wie solche Angriffe konkret ausgesehen haben?

Römer 8,28 lautet: "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind."

Du meinst, es hat sich dann letztlich doch alles zu Deinem Besten entwickelt, trotz der Angriffe?

Stefan
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon jesher » Mi 9. Jan 2019, 07:40

Nachteule hat geschrieben:Hi! Mir wurde gesagt, dass es nach der Entscheidung für ein Leben mit Jesus Christus eventuell Anfeindungen von der "Gegenseite" (sprich Satan und sein Gefolge) geben könnte, weil diese es natürlich nicht so toll findet, wenn ihr eine Seele abhanden kommt... Stimmt das, und wenn ja, wie habt Ihr das erlebt?
Mir wurde ähnliches gesagt wie Dir, aber wenn mir was im Weg stand dann eben meist die eigene Sündhaftigkeit. Denn erst als ich Christ wurde, spielte die Sünde überhaupt erst eine Rolle in meinem Leben. Vorher war ja noch nichts in mir, was sich wirklich intensiv gegen Sünde wehren wollte.

Dauerte eine Weile bis ich das unterscheiden konnte. Mir nämlich wurde gesagt, dass Versuchung und Anfechtung immer vom Teufel kämen. Das finde ich im Rückblick etwas theatralisch und auch wichtigtuerisch, besonders wenn man in dem Umfeld dann zu hören bekommt, wie wichtig man doch selber für Gott sei, dass der Teufel andauernd angreife. Am Ende ist es dann doch meist die eigene Sünde... denn um zu sündigen braucht kein Mensch den Teufel.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Mi 9. Jan 2019, 15:02

Ich denke, wenn es unklar bleibt, können wir es ruhig unserer Sünde zuschreiben.
Oft ist ja auch unser Innenleben verworren genug, dass man sich selber schadet. Schwächen und Neigungen die zum Fallstrick in die Sünde werden. Hat man sich innerlich selber verheddert. Allerdings liefern extreme Fälle den deutlichen Hinweis dass sogar Traumata bei einigen Menschen dämonisch ausgenutzt wurden.

Wenn das Leben so dramatisch verläuft wie in unserer Ehe, dann wundert es mich selber dass sie gehalten hat und tiefe Verbundenheit weiter gewachsen ist. Helmuth, ich glaube nicht dass du unser Leben wegen Eheverlauf eingetauscht hättest.



Bei Helmuth kann es durchaus gemischt sich ereignet haben.
Helmuth, ich bedauere, dass es mit deiner Ehe so gelaufen ist. Und ich kann hier öffentlich nicht Erklärungen darüber von dir erwarten.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon KoS » Mi 9. Jan 2019, 16:10

Aus Hiob wissen wir, dass Satan nicht allgegenwärtig ist. Die allermeisten Anfechtungen und Widerstände werden nicht von ihm sein. Seine Dämonen mögen uns zu beeinflussen versuchen, nie aber über das Vermögen eines von Gott gestärkten, glaubenden Kind Gottes. Man darf bloss die alte Natur nicht unterschätzen, die muss deswegen im Tode bleiben, will aber permanent und ausnahmslos nur eines: sündigen, sündigen, sündigen (!) - gegen alle Gebote und Ordnungen Gottes aufbegehren und Gott Ungereimtes zuschreiben.
Zudem: wo nicht bekennte Sünde besteht, muss man nicht mal beten. Nützt nichts. Sünden bekennen!
Hiob litt nicht Qualen wegen Sünden! Er wurde auf seine Standhaftigkeit im Glauben geprüft. Er musste da hindurch und bis am Ende durfte er noch sehr viel über Gottes Wirken lernen. Gerecht gesprochen war er immer.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Mi 9. Jan 2019, 18:50

Für mich ist allerdings die Geschichte Hiobs eine besondere und extreme. Ich würde daraus nicht alles über das Wirken Satans und seiner Dämonen ableiten.


Es genügt, dass Jesus uns vor ihm warnt. Und durch Austreibungen klar macht, dass sie in extremen Fällen sogar wie ein Parasit auf seinen Verstand und die Gesundheit eines Menschen einwirken können. Sofern ein Mensch ein gefestigter Christ ist, wird Satan ihm auch nicht viel anhaben können. Ist ein Mensch aber in Okkultes verstrickt, kann er sehr deutlich in diesem Menschen wirken. Gerade in der Zeit vor und nach seiner Bekehrung. Deshalb gibt es zum Glück Christen, die das Thema nicht einfach abhaken, weil es genug Menschen gibt, die solcherart Angriffe erleben.


Mir ist auch wichtig, dass gestandene Christen nicht mutmaßen, warum es einem anderen Christen schlecht geht. Womöglich mit Pauschalansichten. Damit sie ihn nicht falsch behandeln. Die Bibel lesen macht allein noch keinen umsichtigen Fachmann zum Thema Satan.


lg, oTp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon ThomasW » Do 17. Jan 2019, 17:35

KoS hat geschrieben:Aus Hiob wissen wir, dass Satan nicht allgegenwärtig ist. Die allermeisten Anfechtungen und Widerstände werden nicht von ihm sein. Seine Dämonen mögen uns zu beeinflussen versuchen, nie aber über das Vermögen eines von Gott gestärkten, glaubenden Kind Gottes.


Ich bin mir nicht sicher, ob das gleich wieder als Gotteslästerung ausgelegt wird:

Warum hat Gott Satan erschaffen und/oder läßt ihn nicht verschwinden?
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon kingschild » Do 17. Jan 2019, 18:11

ThomasW hat geschrieben:
Warum hat Gott Satan erschaffen und/oder läßt ihn nicht verschwinden?


Erschaffen wurde er, weil Gott Engel erschafft.

Das Gericht für Ihn ist vorgesehen, wenn die ganze Welt und alle Engel im Himmel gesehen haben, das er unfähig ist.

Um der Gerechtigkeit willen, kann er sich beweisen aber eben das Leid das er hinterlässt häuft sich langsam zum Himmel auf. Dennoch kommt das Jüngste Gericht eben nicht vor der Zeit/Frist, die gesetzt ist.

Ja Gott hätte ihn sofort vernichten können aber die Gerechtigkeit Gottes, lässt auch Ihm eine Chance und wie wir sehen, er hat sehr viel Zeit gehabt seinen Anspruch zu beweisen.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon ThomasW » Do 17. Jan 2019, 18:22

kingschild hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:
Warum hat Gott Satan erschaffen und/oder läßt ihn nicht verschwinden?


Erschaffen wurde er, weil Gott Engel erschafft.

Das Gericht für Ihn ist vorgesehen, wenn die ganze Welt und alle Engel im Himmel gesehen haben, das er unfähig ist.


Das heißt also Gott hat die Fähigkeit Menschen und Engel zu erschaffen, jedoch er oder sie hat keinen Einfluß deren Charakter festzulegen. Somit sind die Fähigkeiten von Gott begrenzt.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2019, 18:57

Warum rechnet man nicht mit den Tatsachen ? Satan ist erschaffen, auch wenn er anscheinend ursprünglich gut erschaffen wurde. Gott gestattet den Bösen ihre Spielchen. Das hat mit freier Entscheidung und eigenem Willen zu tun.

Wenn man das unbedingt negativ sehen will, fragt man sich, warum Gott das nicht vorher verhindert hat. Wenn es für einen selbst keinen Sinn macht hat man wohl etwas nicht verstanden. Oder man möchte nur Argumente gegen Gott konstruieren. Darin ist Satan sicher der oberste Meister...

Lg, otp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Jimmy » Do 17. Jan 2019, 23:18

ThomasW hat geschrieben:Warum hat Gott Satan erschaffen und/oder läßt ihn nicht verschwinden?

GOTT hat den Verderber (Satan) extra erschaffen, um zugrunde zu richten:

Jes54:16 Siehe, ich selbst habe den Schmied geschaffen, der das Kohlenfeuer anbläst und die Waffe hervorbringt als sein Werk; und ich selbst habe den Verderber geschaffen, um zugrunde zu richten.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Do 17. Jan 2019, 23:24

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Warum hat Gott Satan erschaffen und/oder läßt ihn nicht verschwinden?

GOTT hat den Verderber (Satan) extra erschaffen, um zugrunde zu richten:

Jes54:16 Siehe, ich selbst habe den Schmied geschaffen, der das Kohlenfeuer anbläst und die Waffe hervorbringt als sein Werk; und ich selbst habe den Verderber geschaffen, um zugrunde zu richten.


Warum heißt es in der Bibel auch, Satan sei ein hoher Engel des Lichtes gewesen?
Zuerst verdarb demnach er. Wie alle verderben, die sich von Gott abwenden

Lg, otp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Jimmy » Do 17. Jan 2019, 23:36

kingschild hat geschrieben:Erschaffen wurde er, weil Gott Engel erschafft.

onThePath hat geschrieben:Warum heißt es in der Bibel auch, Satan sei ein hoher Engel des Lichtes gewesen?

Jesus sagt über den Teufel, Satan, er "ist ein Mörder von Anfang an":

Joh 8:44 Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel, und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und stand nicht in der Wahrheit

Hesekiel 28 sagt, dass Satan erschaffen wurde (Vers 13) als einer der Cherubim (Vers 14 - wo steht in der Bibel, dass Cherubim Engel sind?) und er war ohne Tadel, bis Unrecht (Sünde) an ihm gefunden wurde (Vers 15).

Hes 28:15 Vollkommen warst du in deinen Wegen von dem Tag an, als du geschaffen wurdest, bis sich Unrecht an dir fand.

Wie kann er dann vollkommen geschaffen worden sein, wenn er doch "ein Mörder von Anfang an" war?

War er doch von Anfang an kein Mörder? Spricht Hesekiel gar nicht von Satan? Wo steht geschrieben, dass Satan ein Engel ist?
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 00:08

Was die Engel und Satan angeht und seine gefallenen Engel, so informiert uns die Bibel nicht ohne Fragen bestehen zu lassen.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Jimmy » Fr 18. Jan 2019, 00:14

onThePath hat geschrieben:Was die Engel und Satan angeht und seine gefallenen Engel, so informiert uns die Bibel nicht ohne Fragen bestehen zu lassen.

Welche Fragen sind denn offen?
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 00:28

Jimmy hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Was die Engel und Satan angeht und seine gefallenen Engel, so informiert uns die Bibel nicht ohne Fragen bestehen zu lassen.

Welche Fragen sind denn offen?


Danke, du erübrigst mit deiner Antwort weitere Fragen an dich über Satan und sein Wirken.

Vielleicht lese ich ein weiteres Buch darüber von einem Katholiken, der allerdings beim Schreiben des Buches eine Zeitlang heftige Depressionen bekam. Nur Wenige denken und forschen darüber nach. Den meisten genügen die wenigen und kurzen Bibelstellen. Aber Manche möchten Genaueres wissen über das Wirken der finsteren Mächte.


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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Gnu » Fr 18. Jan 2019, 02:21

In der Bibel gab es früher mehr Schriften, als heute noch drin sind. Das kannst du ganz leicht zum Beispiel am Brief des Judas erkennen. Es hat darin Zitate aus dem Buch Henoch. Im Buch Henoch steht zum Beispiel auch drin, wie die Engel vor der Flut zu den Töchtern der Menschen eingingen und mit ihnen die Riesen zeugten. Auch ganz viele grauenhafte Dinge sind dort beschrieben, so dass wir froh sein dürfen, dass Gott das ganze Getriebe ersäuft hat. Sonst wäre die Erde heute eine einzige Wüste.

Jesus hat vorausgesagt, dass seine Ankunft sein werde wie zu den Zeiten Noahs. Also dürfen wir wissen, dass uns noch einige unerfreuliche Dinge bevorstehen, die schon jetzt im Verborgenen wirken. Die vielen unterirdischen Gänge unter dem Gotthard und dem Flughafen Berlin und anderen Flughäfen und die Fema Camps in den USA lassen nichts Gutes erwarten.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 07:20

Naja, die Andeutungen in der Bibel im Buch Henoch stufe ich als nicht nachweisbar ein.

Ich überlege nüchtern. Es soll ja keine Verschwörungstheorie oder Verfolgungswahn entstehen, und auch keine lähmende Angst, wenn man das Wirken des Bösen etwas klarer sehen will. Eigentlich reicht schon fast, was Pfarrer Blumhardt alles miterlebt hat. Und letztlich genügt dann doch grundsätzlich, dass die Bösen Gott und Jesus fürchten und vor ihrer Autorität fliehen.

Aber wer jetzt nur Pfarrer Blumhardt liest, wird möglicherweise nicht alles glauben können, was er schreibt. Weil es heftig ist. Ich kann nach gründlicher Nachforschung vieler Erlebnisberichte nur bestätigen, dass Blumhardt nicht übertreibt. Es aber meist nicht so heftig wird. Und wenn ein Christ eingreifen muss, genügt es zu wissen, wie er sich verhalten muss. Und ein Christ muss nicht ständig überall den Bösen befürchten. Aber wer nicht daran glaubt dass es mehr gibt als unsere physikalischen und energetischen Gesetzmäßigkeiten wird des Besseren belehrt.

Übrigens habe ich mich auch gerne näher damit beschäftigt, wie Gott sich Menschen mitgeteilt und Menschen geholfen hat.

Lg, otp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon ThomasW » Fr 18. Jan 2019, 08:07

Gnu hat geschrieben:In der Bibel .... Auch ganz viele grauenhafte Dinge sind dort beschrieben, so dass wir froh sein dürfen, dass Gott das ganze Getriebe ersäuft hat. Sonst wäre die Erde heute eine einzige Wüste.


1. Ich glaube nicht, dass es eine moralisch gute Tat ist, dass man die gesamte Menschheit (inklusive unschuldigen Kindern) und Tierwelt (hauptsächlich aus Trieben gesteuerte Wesen) ausrottet, weil man einige Gestalten, die man selbst erschaffen hat, nicht haben will.

2. Es ist irrational, dass der ,,allmächtige Schöpfer" des Universums Gestalten mit Charaktereigenschaften erschafft, die nun verantwortlich sein sollen für die Gegenseite seines Plans zu arbeiten. Die Definition von Allmacht schließt dies praktisch aus. Entweder er ist nicht allmächtig oder er hat bewußt diese Charaktereigenschaften ,,eingebaut" um sich an Bösem oder dem Kampf dagegen zu erfreuen . Eine andere Möglichkeit gibt es faktisch nicht. Beide Möglichkeiten lassen den ,,allmächtigen Schöpfer" in keinem guten Licht.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 08:16

ThomasW,

Du vertrittst sowohl den Atheismus als auch den Zweifel daran, dass Gott gut ist. Das ist beides destruktiv und ganz im Sinne der Macht die gerne mehr Macht haben möchte als Gott.

Niemand zweifelt an der Allmacht Gottes. Die kann es sogar verkraften, Satan eine Zeitlang mit einer gewissen Macht walten zu lassen. Ohne die Ordnung Gottes zu gefährden.

Lg otp
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Helmuth » Fr 18. Jan 2019, 08:34

Wenn bestimmte Leute in den Thread eintreten zerren sie jedes Thema in Richtung Theologiesiererei. Ich denke, ich bin Stefan noch eine Antwort schuldig.

Nachteule hat geschrieben:kannst Du ein Beispiel geben, wie solche Angriffe konkret ausgesehen haben?

Ich könnte, aber ich würde damit meine eigene Familie diskreditieren, daher mache ich das nicht. Aber der Teufel hat diese in dieser Zeit völlig zerrüttet.

Nachteule hat geschrieben:Du meinst, es hat sich dann letztlich doch alles zu Deinem Besten entwickelt, trotz der Angriffe?

Zum Guten kenn man jedenfalls sagen, auch hier wären Details viel zu persönlich, aber was ich sagen kann ist, dass ich zu meinem Frieden zurückgekehrt bin, den ich zuvor schon hatte. Ich denke du verstehst, was Zerrüttung anrichten kann.
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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 08:51

Helmuth, leider konnte ich dir damals nicht mit meiner Erfahrung von heute beistehen. Wir hatten ja vor zehn Jahren 3 Familien, in die wir tiefe Einblicke bekamen. Von meiner eigenen kann ich sagen, dass es viele Turbulenzen gab, aber auf meine Frau kann ich mich völlig verlassen. Und ich kriegte meine Turbulenzen irgendwie immer hin.

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Re: Die Gegenseite...

Beitragvon Helmuth » Fr 18. Jan 2019, 09:41

onThePath hat geschrieben:Helmuth, leider konnte ich dir damals nicht mit meiner Erfahrung von heute beistehen. Wir hatten ja vor zehn Jahren 3 Familien, in die wir tiefe Einblicke bekamen. Von meiner eigenen kann ich sagen, dass es viele Turbulenzen gab, aber auf meine Frau kann ich mich völlig verlassen. Und ich kriegte meine Turbulenzen irgendwie immer hin.

Danke oTP, ich war von 2001 - 2005 in permanenter pastoraler Betreuung, leider ohne Erfolg. Die Betreuung selbst war ausgezeichnet. Und nun kommt die traurige Krönung der Story. Dieser Pastor, der an die 150 Ehen gekittet hat, wobei er mit meiner nur sehr wenige Misserfolge zu verbuchen hatte, konnte heuer seine eigene auch nicht mehr retten. Ein Drama.

Das sehe ich alles als eine unglaubliche Einmischung des Teufels auf unsere Gesellschaft, gleichgültig welche Glaubensgrundlage dabei vorherrscht. Er zerstört mit Vorliebe die Eheinstitution, sei es innerlich oder äußerlich.

Wo er das nicht kann verlegt er sich auf andere Schwächen. Er schleicht umher und sucht wen er verschlingen kann, so die Worte des Apostels Petrus. Worte, die ich heute nur allzugut verstehe.
Herzliche Grüße
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