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Warum gibt es so viele Religionen?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Columba » Di 15. Jan 2019, 09:50

die Antorten über die wichtigsten Fragen über die Welt haben wir heute auch nicht mal im Ansatz, obwohl das Wissen über Kosmos und Mensch viel grösser geworden ist.



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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 09:51

Orpheus hat geschrieben:ThomasW,
Glaube, Überzeugung, Erfahrung... spielt sich in Jedem und Jeder von uns ab.
Bescheidenerweise darf ich sagen:
Ich glaube und erlebe es so.


Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass dies OK ist. Im stillen Kämmerlein zu glauben ist völlig in Ordnung. Von mir aus an Gott, an Ausserirdische, den Weihnachtsmann oder Märchen. Das ist jedem selbst überlassen. Jedoch wenn dieser Glaube aktiv nach außen getragen wird, Menschen darunter leiden und Glaube ohne Beweis als Fakten unschuldigen Kindern indoktriniert wird, dann muss man dagegen vorgehen. Dann ist es eben nicht mehr ,,das Problem jedes einzelnen".
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 09:55

Columba hat geschrieben:die Antorten über die wichtigsten Fragen über die Welt haben wir heute auch nicht mal im Ansatz, obwohl das Wissen über Kosmos und Mensch viel grösser geworden ist.
Grüsse Columb


Genau deshalb ist es ziemlich arrogant zu behaupten man hätte die Lösung und Erklärung in einem alten Buch gefunden, findest du nicht? Ich sage ehrlich, dass ich vieles nicht weiß. Gläubige sagen sie wüßten es. Das ist doch genau das Problem das wir haben.

Wenn ich zum Beispiel behaupte, dass der Ursprung des Universums nicht erklärt ist, dann ist das eine ehrliche und rationale Aussage. Wenn man jedoch sagt, ,,ich weiß es, es war Gott. Kann gar nicht anders sein. Beweisen muss ich das nicht. Das fühle ich.", dann ist das eine irrationale Aussage, die niemanden weiter bringt.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Columba » Di 15. Jan 2019, 10:00

ThomasW hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:Warum es so viele Religionen gibt?

Die Antwort ist relativ einfach: ...weil der Mensch schon früh erkannt und erahnt hat, dass die sichtbare, sinnlich erfahrbare Welt noch lange nicht alles ist, was existiert. Die Menschen spürten, dass ihre Existenz nie so frei ist, dass alles in der eigenen Macht liegt. Menschen haben früh gewusst, dass die "fremde" Gottesmacht eine ist, die einem unbedingt etwas angeht.


Wenn du mit ,,nicht alles ist" damit meinst, dass die Menschen wenig über die Welt wussten (insbesondere damals), dann ist dies eine gute Erklärung für die These, dass Götter vom Menschen erschaffen wurde und nicht der Mensch von Gott.


Die Arbeit von Claude Lévi-Strauss über die mythologische Sprache der Antike zeigt, dass auch damals die Menschen nicht wenig wussten und vernünftige Lösung über die wichtigen Fragen der Menschheit hatten und vernünftige Welterklärungen hatten. Du unterschätzt die Leistungen der Antike.

Lies man einige Sachen von Claude Lévi-Strauss. Mythen sind keine blosse Geschichtchen sondern vernünftige Erklärungssysteme in antiker Sprache.

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Di 15. Jan 2019, 10:53

ThomasW hat geschrieben: Im stillen Kämmerlein zu glauben ist völlig in Ordnung. Von mir aus an Gott, an Ausserirdische, den Weihnachtsmann oder Märchen. Das ist jedem selbst überlassen. Jedoch wenn dieser Glaube aktiv nach außen getragen wird, Menschen darunter leiden und Glaube ohne Beweis als Fakten unschuldigen Kindern indoktriniert wird, dann muss man dagegen vorgehen. Dann ist es eben nicht mehr ,,das Problem jedes einzelnen".


Als meine Tochter mittlerweise vor einigen Jahren von einem Konfirmandenweekend heimkam, antwortete sie uns auf die Frage, na wie wars?

Eigentlich sei es recht schön gewesen, die Gegend und auch die Gemeinschaft unter den Gleichaltrigen. Nur der Pfarrer habe sie immer wieder damit genervt, wenn er bei jeder Gelegenheit zu ihr gesagt habe, er fände es echt schade, dass sie zu ihrer Errettung einfach nicht einsehen und bekennen würde, dass Jesus Christus damals auch für ihre Sünden am Kreuz gesühnt habe. Gott käme dann in ihr Leben und würde sie positiv verändern.

Meine Frau ging dann zu ihm und klärte ihn darüber auf, dass wir eigentlich von einem Pfarrer der reformierten Landeskirche erwarten dürften, dass er darauf verzichte Jungen Menschen Menschen die Freude sozusagen an der Nachfolge Jesus Christus zu nehmen. Er habe sie dann mit Bibelstellen von der angeblichen Richtigkeit seiner Vorgehensweise überzeugen wollen. Da ist er aber bei ihr an der falschen Adresse gewesen, sie konterte mit Bibelstellen aus den Evangelien, was ihn verblüffte. (Wir lassen unseren Nachwuchs die Freiheit zu glauben oder nicht zu glauben, Hauptsache sie gehen anständig und fröhlich durchs Leben, und darin bin ich stols auf Sohn und Tochter)

Wir halten nämlich beide nichts von all den kirchenseits in den frühen Jahrhunderten dem Christentum aufgedrängten Dogmen auch nicht von der der Satisfactionstheorie Anselm von Canterbury. Wir leben unserem Nachwuchs nämlich das vor, was man als von Jesus Christus gelehrte und vorgelebte christliche Verhaltensethik bezeichnen kann, was gerade auch Andersgläubige in unserem Umfeld aus innerer Überzeugung leben ohne die Evangelien zu kennen, also intuitiv was ich bei manch bekehrungswütigen Gläubigen vermisse, die es besser wissen sollten, was Gott von ihnen erwarten dürfte im Umgang mit Mitmenschen, ohne Ansehen der Person.

Gruss John
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Di 15. Jan 2019, 10:55

ThomasW hat geschrieben:Deshalb ist der in der Bibel beschriebene Gott nicht barmherzig und nicht gut. ...

Weswegen "deshalb"? Was meinst du damit, mit "deshalb? Ich verstehe dich nicht


ThomasW hat geschrieben:Falls du ihn als barmherzig und gut findest

Aber es geht doch gar nicht um mich!

Lassen wir den HERR der HERREN und GOTT der GÖTTER selber zu Wort kommen:

Ex 34:6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue,

Also: barmherzig ist er mal schon! Eindeutig bewiesen! Und die Bibel hat immer recht!

Mr 10:18 Niemand ist gut als nur einer, Gott.

Da hast du es: Gott - und nur Gott - ist gut! Und die Bibel hat immer recht!

Und GOTT kann nicht

Tit 1:2 ... das Gott, der nicht lügt, ...

Und die Bibel hat immer recht!


ThomasW hat geschrieben:bitte ich dich die oben erwähnten Stellen zu erläutern (diese Bitte habe ich schon mehrmals gestellt).

Was soll an deinen erwähnten Stellen bittesehr nicht barmherzig und gut sein? Was gibt es da groß zu erläutern?
Zuletzt geändert von Jimmy am Di 15. Jan 2019, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 11:00

Columba hat geschrieben:
Die Arbeit von Claude Lévi-Strauss über die mythologische Sprache der Antike zeigt, dass auch damals die Menschen nicht wenig wussten und vernünftige Lösung über die wichtigen Fragen der Menschheit hatten und vernünftige Welterklärungen hatten. Du unterschätzt die Leistungen der Antike.

Lies man einige Sachen von Claude Lévi-Strauss. Mythen sind keine blosse Geschichtchen sondern vernünftige Erklärungssysteme in antiker Sprache.

Grüsse Columba


Ich würde sagen, dass die Mythen und Geschichten aus der damaligen Zeit (auch die aus der Bibel) sehr interessant sind und für die bescheidenen Mittel, die die Menschen damals hatten, bemerkenswert waren, jedoch gibt es keine großen Überraschungen. Die Meinungen von damals sind genau so wie man sich Meinungen von gebildeten Menschen von damals vorstellt. Das betrifft nicht nur die Sichtweise wie unser Universum funktioniert, sondern auch was als moralisch positiv angesehen wurde.

Genau aus diesem Grund sollte man diese Texte als solche sehen und nicht als Weisheiten, die ihrer Zeit um Jahrtausende voraus waren und deshalb nur mit Hilfe eines übernatürlichen Gottes geschrieben worden sind. Ein Gott, der zeit- und raumlos ist, würde z.B. Sklavenhaltung nicht befürworten. Ein Mensch schon. Und er würde sogar moralisch richtig liegen, betrachtet man die Zeit in dem dieser Text geschrieben wurde.

Mit jeder neuen Entdeckung und wissenschaftlichen Errungenschaft werden die Aussagen der heiligen Schriften weiter in die Ecke der Fabeln und Gleichnisse gedrückt. Früher wurde alles geglaubt, was in der Bibel steht, weil es nachvollziehbar schien, dass Unerklärbares von einem allwissenden Gott kommt. Es war eine einfache Lösung. Heute weiß man, dass es nicht so gewesen sein kann und man versucht die Geschichten irgendwie zu interpretieren, damit sie in unserer heutiges Weltbild passen. Man mißachtet auch moralisch verwerfliche Stellen und konzentriert sich auf die guten Aussagen ohne zu merken, dass man damit automatisch außerbiblische Kriterien anwendet und somit die Lehren als Ganzes für Quelle zu Moral disqualifiziert.

Wenn man die Bibel (und andere Schriften) als menschengemachte Werke ohne übernatürlichen Einfluß sieht, macht es unglaublich viel Sinn. Es passt alles zusammen. Sieht man dahinter einen Gott, wird es schwer zu erklären weil die Ungenauigkeiten, moralischen Grausamkeiten und schiere Unwahrheiten niemals von einem Schöpfer des Universums hätte kommen können. Zumindest nicht von einem, der die Charaktereigenschaften hat, die man ihm zuschreibt.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Di 15. Jan 2019, 11:03

Eigentlich bin ich froh, dass ThomasW mir generell Antworten verweigert. Weil er mir eh keine geben kann.

Er wird sagen, ich antworte nicht klar, ob ich das Verhalten Gottes im AT moralisch klar werte.

Das ist sowieso das Einzige was er über Gott aussagen möchte.
Schon die Frage nach Jesus und ihn in einem Moralischen Gegensatz zum AT zu begreifen, verweigert er.

Dazu hat er keinerlei Ahnung zu Dingen die glaubensrelevant sind.

ThomasW manipuliert nur, indem er bestimmen will, worüber wir reden und was er gerne von uns hört.

Noch ein kleiner Aspekt. War es nicht Theresa Neumann, die in Visionen Worte einer alten Sprache benutzte, die die meisten Fachleute noch nicht mal kannten ?

Worauf das hinweist ist jedenfalls ein Weltbild jenseits des wissenschaftlichen Wissens. Solche Anmerkungen werde ich hier immer wieder einstreuen.

Helmuth, mir war fast augenblicklich klar, dass es ThomasW militant darum geht, den Glauben als Gott als totalen Unsinn darzustellen. Aber er kann nicht seinen Absichten dienend behaupten, alles Wissen das wir heutzutage haben, würde deutlich zeigen, dass ein Gott nicht existiert.


Lg, otp
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 11:11

Jimmy hat geschrieben:Weswegen "deshalb"? Was meinst du damit, mit "deshalb? Ich verstehe dich nicht


Wir als zivilisierte Gesellschaft haben uns dazu entschieden, dass es unmoralisch ist Sklaven zu halten und Frauen zu steinigen. In der Bibel wird dies befürwortet (siehe oben). Deshalb sehe ich diese Bibelstellen als unmoralisch. Solltest du dies nicht so sehen, bitte ich darauf zu antworten.

Jimmy hat geschrieben:Was soll an deinen erwähnten Stellen bittesehr nicht barmherzig und gut sein? Was gibt es da groß zu erläutern?


Ich werde weitere troll-Versuche von dir nicht mehr beantworten. Solltest du dich weiterhin weigern rationale Fragen rational zu beantworten, setzte ich dich auf die Ignor-Liste.
Siehst du diese Stellen als barmherzig und gut? Wenn ja, auf welche moralische Denkweise stützt due diese Meinung? (Letze Chance)
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Columba » Di 15. Jan 2019, 11:23

ThomasW hat geschrieben:Die Meinungen von damals sind genau so wie man sich Meinungen von gebildeten Menschen von damals vorstellt.


Ich glaube, Du verkennst das Denken der damaligen Menschen und überschätzest die heutigen Erkenntnisse. Trotzdem bleibt es merkwürdig, was Du schreibst. Warum hast Du denn kein Vertrauen in Dein heutiges Wissen? Warum hast Du so viel Angst vor den Erfahrung anderer? Damit kommen wir wieder zum Deinem ersten Post:

Du schreibst:
Ich schreibe diesen Post nicht weil ich Streit suche. Es geht hauptsächlich darum, dass meine Tochter demnächst eingeschult wird und am Religionsunterricht teilnimmt (teilnehmen muss). Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll, wenn sie mit Ideen nach Hause kommt, die ich nicht akzeptiere kann.


Hier zeigst Du doch ganz existentiell die Befürchtung, dass Deine Tochter mit anderen Ideen nach Hause kommt - Ideen, die Du nicht akzeptieren kannst. Da "schaltest" Du ab, und nimmst quasi der Tochter ihre Freiheit im Denken und ihre Freiheit eigene Erfahrungen zu sammeln und selbst zu entscheiden. Es sollte doch gar nicht so schwer sein, sich zu freuen, dass sich die Tochter mit neuen ganz anderen Gedanken nach Hause kommt und später dann selbst entscheiden kann, wohin ihr Weg führt. Gerade Dein Zitat oben lässt an allzu enge konservativ-christliche Leute denken, die Angst haben, dass ihre Kinder zu sehr beeinflusst werden von der Schule und der säkularen Welt. ...und Du hast Angst vor der religiösen Welt und vertraust nicht auf Deinen Glauben.


Grüsse Columba



PS
Diese rationale Welt des Messens und der Versuche (Naturwissenschaft) oder die Welt der Logik (Mathematik) bringt nämlich selbst nicht eine vollständige, objektive Weltsicht. Sie ist auch ideologisch geprägt und damit auch eine Glaubenswelt. Zwar hat diese Welt für die heutige Zeit zugegeben eine sehr grosse Erklärungskraft und einen Nutzen für unser Leben. Aber das ist nicht die ganze Welt
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Jimmy » Di 15. Jan 2019, 11:29

ThomasW hat geschrieben:Wir als zivilisierte Gesellschaft haben uns dazu entschieden, dass es unmoralisch ist Sklaven zu halten und Frauen zu steinigen. In der Bibel wird dies befürwortet (siehe oben). Deshalb sehe ich diese Bibelstellen als unmoralisch. Solltest du dies nicht so sehen, bitte ich darauf zu antworten.

Was ist denn daran bitte sehr unmoralisch?

Unsere Gesellschaft hat sich dazu entschieden, dass es unmoralisch ist Sklaven zu halten? Ach ja, wirklich? Warum arbeiten dann für dich ca. 60 Sklaven?

https://www.youtube.com/watch?v=2Vw8sTHi_W0

Und was ist besser: Steinigen oder Verbrennen?


ThomasW hat geschrieben:Ich werde weitere troll-Versuche von dir nicht mehr beantworten.

Was sind denn troll-Versuche? Bitte bleibe sachlich beim Thema!
Zuletzt geändert von Jimmy am Di 15. Jan 2019, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Mariette M. » Di 15. Jan 2019, 11:35

ThomasW hat geschrieben: Es geht hauptsächlich darum, dass meine Tochter demnächst eingeschult wird und am Religionsunterricht teilnimmt (teilnehmen muss). Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll, wenn sie mit Ideen nach Hause kommt, die ich nicht akzeptiere kann.


Am besten sagst Du ihr das doch genau so: Du kannst diese Ideen nicht akzeptieren. Du findest es jedoch gut, dass deine Tochter andere Sichtweisen kennenlernt und insbesondere lernt, auf welchen Lehren unsere westliche Kultur aufbaut.

Soweit ich den schulischen Reli Unterricht meiner Kinder in Erinnerung habe, wurde da kein richtig oder falsch gelehrt und behauptet, sondern das Thema Religion eher wissenschaftlich angegangen.
(Da hat mich schon sehr viel mehr erschüttert, dass meiner Tochter in Schweizer Geschichte die Tells-Sage aufgetischt wurde ... als genau so geschehene Realität!!)

Vielleicht ist das ganze ja auch für Dich erneut eine Chance, dich noch tiefer mit dem Thema auseinander zu setzen?

Gruss Mariette
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon onThePath » Di 15. Jan 2019, 11:36

Fortsetzung,

ThomasW benimmt sich hier wie ein Rechtsanwalt vor Gericht, der nur ihm dienliche Fragen beantwortet haben möchte. Anders als vor Gericht braucht er selbst unbequeme Fragen gar nicht beantworten. Damit sucht er einen weiteren Vorteil. Aber dafür entzieht er sich der Möglichkeit, unsere Fragen zur Wahrheitsfindung und Wahrheitswahrnehmung als Chance zu ergreifen.

Ich würde vorschlagen, wenn er nicht auf Argumente für den Glauben eingeht, sollte man ihn einfach das verweigern, was er uns verweigert, nämlich ihn einfach sperren. Sonst macht er unflexibel sein Spielchen mit uns weiter. Ich möchte allerdings seine Taktik hier gerne noch etwas länger beobachten. Man lernt nur dazu, was Menschrn alles so von sich geben.

Er gab an über Glauben diskutieren zu wollen. Davon sehe ich aber gar nichts. Er will nur, was er will.

Noch ein Aspekt: Was hat es zu bedeuten, dass selbst Parapsychologen sich materialisierende und sich bewegende Gegenstände beobachteten ? Das ist nicht mit Naturgesetzen zu erklären. Immerhin sagen die Parapsychologen, das bewirke ein menschlicher Geist, allerdings unbewusst und gesteuert durch psychische Konflikte. Diese Erklärung ist schon beachtlich, aber reichlich schwammig und ist eigentlich kein guter Erklärungsversuch. Wer immer jetzt sagt, die Beobachtungen waren Sinnestäuschungen machet sich lächerlich für mich.

ThomasW Infragestellung, was für eine Moral denn der Gott des AT hat, ist durchaus berechtigt. Das ist mir völlig bewusst. Aber am AT zu entscheiden, dass es Gott nicht gibt, ist kümmerlich. ThomasW müsste zugeben, dass Jesus auch für heutige Zeiten ein perfektes Vorbild ist. Er müsste sich deshalb damit auseinander setzen, dass er auch Dinge getan hat, die ein normaler Mensch nicht tun kann. Was auf Gott hinweist. Statt dessen ignoriert er jegliche Hinweise auf übernatürliche Vorgänge. Hinweise die auch Gegenstand gegenwärtiger Forschungen sind. Und die man deshalb als Mittel der Wahrheitsfindung nicht ignorieren kann.

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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon John1955 » Di 15. Jan 2019, 13:57

Jimmy hat geschrieben:
ThomasW hat geschrieben:Deshalb ist der in der Bibel beschriebene Gott nicht barmherzig und nicht gut. ...

Weswegen "deshalb"? Was meinst du damit, mit "deshalb? Ich verstehe dich nicht

ThomasW hat geschrieben:Falls du ihn als barmherzig und gut findest

Aber es geht doch gar nicht um mich!

Lassen wir den HERR der HERREN und GOTT der GÖTTER selber zu Wort kommen:

Ex 34:6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber und rief: Jahwe, Jahwe, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue,

Also: barmherzig ist er mal schon! Eindeutig bewiesen! Und die Bibel hat immer recht!


Also von sich behaupten kann dies jeder, Jimmy. Doch solltest auch Du wissen, dass in der Bibel steht, dass man an den Früchten, also am Verhalten und Handeln, an Art der Forderungen erkennen kann, ob jemand barmherzig, und reich an Gnade ist, oder dies nur von sich behauptet.

Also ich finde so einiges das über den, der vor Moses vorüberging und sich selber als barmherzig etc. bezeichnet als absolut erbarmungslos, gnadenlos, menschenlebenverachtend, und ganz zu schweigen von der Kriegstreiberei gegen Andersgläubige.

So und jezt vergleich mal wie barmherzig Jesus war und alle heilte die man ihm brachte, sogar am Sabbat. Jahwe verlangte hingegen, dass man Nachkömmlinge Aarons mit jedwelchen Behinderungen nicht seiner Hütte nahen durften.

Durch Jesus kam dann endlich die Wahrheit über glaubwürdiges Gottverständnis ans Licht, vorerst gezielt zu den Verlorenen, verwirrten Schafen des Hauses Israel. Denn Jesus kam vom Vater im Himmel. Ich glaube Jesus, dass jener allein wahrer Gott immer war ist und sein wird....und noch nie Wohlgefallen an Opfern hat (Kritik am Opferkult gab es schon im AT,)

Was heisst die Bibel lügt nicht? Ja dann sind ja all sie Aufrufe zum Töten von Mitmenschen für dies und das auch wahr....aber sicher nicht von Jesus Christus Vater, also Gottes Geist in Jesus gefordert.

Gruss John
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon Helmuth » Di 15. Jan 2019, 14:45

onThePath hat geschrieben:Er gab an über Glauben diskutieren zu wollen. Davon sehe ich aber gar nichts. Er will nur, was er will.

Das habe ich dir schon zuvor gesagt. Aber deine Bestätigung hast du auch ohne mich erhalten. Gut so! :]

Aber für Sperren plädiere ich noch nicht. Er ist neu, lass ihn mal einleben. bzw. ist das eh reine Sache der Admins. Erfahrungsgemäß verschwinden solche von allein. Erhalten sie nicht den Zuspruch, den sie fordern, flutsch, weg sind's.

In der Welt hat er ja viiiiiele Freunde, bis hin zur Regierung! ;)
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon ThomasW » Di 15. Jan 2019, 16:04

ThomasW hat geschrieben:Ich werde weitere troll-Versuche von dir nicht mehr beantworten. Solltest du dich weiterhin weigern rationale Fragen rational zu beantworten, setzte ich dich auf die Ignor-Liste.
Siehst du diese Stellen als barmherzig und gut? Wenn ja, auf welche moralische Denkweise stützt due diese Meinung? (Letze Chance)


Jimmy hat geschrieben:Was ist denn daran bitte sehr unmoralisch?

Unsere Gesellschaft hat sich dazu entschieden, dass es unmoralisch ist Sklaven zu halten? Ach ja, wirklich? Warum arbeiten dann für dich ca. 60 Sklaven?
Und was ist besser: Steinigen oder Verbrennen?


Und....Tschüß ! :umarm:
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Re: Warum gibt es so viele Religionen?

Beitragvon firebird » Di 15. Jan 2019, 16:15

Solch ein Umgangston, wie in vielen Postings von heute, ist völlig destruktiv.
Dies bringt Niemandem etwas.

So schliesse ich einmal.


Kann innert 48 Stunden gelöscht werden.
Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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