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Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thea » Di 15. Jan 2019, 23:03

Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret? Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Lieben Gruß,
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 02:04

!!! Der Inhalt dieses Post wurde aufgrund einer Verletzung unserer Forumrichtlinen entfernt !!!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Mi 16. Jan 2019, 08:52

Ich sehe da schon wieder dunkle Wolken am Horizont auftauchen! :shock:
Wenn da der Vers Mat 10,34 "Meint nur nicht, dass ich kam, um Frieden für die Erde zu bringen! Ich kam nicht, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." gepostet wird und auch die weiteren geposteten Verse (s.o.)! Das kann wieder sehr grossen Unfrieden (Streit, Differenzen) im Forum stiften und das würde dann nicht der Jahreslosung 2019 entsprechen….
Eine äusserst schwierige Bibelstelle (Matthäus 10,34-39), die m.E. einiger Kommentare/Erläuterungen bedarf, denn nicht alle hier im Forum sind "Christen, die feste Nahrung zu sich nehmen", es sind hier noch ganz viele "Baby-Christen" unterwegs....
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 09:42

Na, Jimmy Du hast aber eine sehr seltsame Sicht von Frieden, wenn das was Du schriebst wahrhaftig Deiner Einstellung zur Jahreslosung sein soll, was ich echt nicht glauben kann.

Dass Jesus Christus Erscheinen und die Verbreitung seiner absolut glaubwürdigen Gotteslehre zwischen solchen, die am bisherigen mosaischen "Gottverständnis" und dessen Aufforderungen (siehe Deine geposteten Bibelstellen), die alles andere als friedfertig waren, und jenen Juden, die sich dann zu denjenigen Verhaltungslehrenndes allein wahren Gottes aus Christi Mund hingezogen fühlten zu ENTZWEIUNGEN gar innerhalb der Familie führten ist offensichtlich. Jesus Christus Worte
Mt 10,34 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

waren keine Aufrufe, das Schwert zu nehmen und damit Menschen zu töten und verletzen, wie es ja Dein Jahwe dauernd forderte.

Der Vater im Himmel offenbarte sich durch Jesus Christus als vollkommen friedliebender Gott.Wie sonst sagte Jesus Christus in der Bergpredigt.
Mt 5,9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
also Kinder des Vaters im Himmel, wahrer Schöpfer von Himmel und Erde.
Im NT wird ja oftmals GOTT zusammen mit dem Vater unseres Herrn Jesus verwendet, Noch nie aufgefallen?
Apg 10,36 Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alles.
Dass der Vater im Himmel kein Kriegsgott ist sondern ein friedliebender, heilender, wahrhaft barmherziger Gott zeigt sich ja immer wieder, erkannte dann auch der einstige Christenverfolger, Paulus. er nannte den Vater Jesus ja Gott des Friedens, siehe Römer 15.33.
Röm 12,18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
Röm 14,19 Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander.
Röm 15,13 Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Röm 15,33 Der Gott des Friedens aber sei mit euch allen! Amen.


Wessen Geist brachte denn früher Paulus dazu, zu glauben, die Gemeinde GOTTES (jene jüdischen Glaubensgeschwister, die Jesus glaubten, dass man von IHM wahren Gottesglauben lernt und dessen Willen) Und es waren wiederum Jahwisten, die Juden verfolgten, die sich dem von Jesus verkündeten Gottesglauben zuwandten.

2Kor 13,11 Zuletzt, Brüder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.
Eph 2,17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.


1Thess 5,23 Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für das Kommen unseres Herrn Jesus Christus.
2Thess 3,16 Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen!
2Tim 2,22 Flieh die Begierden der Jugend! Jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen.


Nebst Paulus hat dann auch Petrus im Sinne Jesus Christus, somit im Sinne des allein wahren Gottes, der ihn gesandt hat die Wahrheit über ihn und seinen Willen, sein Wesen zu offenbaren zu Frieden ermahnt, Gutes zu tun, und sich wohl von allen unliebsamen Vorgehen, also allem Bösen (somit auch Steinigen) fernzuhalten.

1Petr 3,11[b] Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.
2Petr 1,2 Gott gebe euch viel Gnade und Frieden durch die Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn![/b]

Na, das liest sich auch nicht nach einem Kriegsgottvertreters. Die von Dir erwählten Bibelstellen sind meines Erachtens sehr weit entfernt von Aufruf zu Frieden, Liebe und Barmherzigkeit. Man kann nur geben was man hat.
Jud 2 Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe!

Und der Vater im Himmel voller Gnade und Liebe, sandte seinen Sohn um die Verlorenen Schafe des Hauses Israel von ihren bisherigen unbewussten Sünden zu befreien, um sich mit dem wahren Gott versöhnen zu können, der ein Gott des Friedens und der Liebe ist, und inn Christus ihnen die Versöhnung anbot, ihrer Sünde nicht mehr gedachte.

2Kor 5,19 Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.


Also, Friede sei mit Dir Jimmy, Gruss John

Wer sich als Christ bezeichnet, sollte meines Erachtens wennschon Christus gehorsam sein. ER ist das fleischgewordene WORT GOTTES.

Paulus Worte sollten Dich aufhorchen lassen, zu was für einem Gottesglauben Paulus sich bekehrte:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus.
2Kor 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
2Kor 11,31 Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge.
Eph 1,3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 10:16

John1955 hat geschrieben:Na, Jimmy Du hast aber eine sehr seltsame Sicht von Frieden, wenn das was Du schriebst wahrhaftig Deiner Einstellung zur Jahreslosung sein soll, ... Jesus Christus Worte ... waren keine Aufrufe, das Schwert zu nehmen und damit Menschen zu töten und verletzen, wie es ja Dein Jahwe dauernd forderte.

lionne hat geschrieben:Eine äusserst schwierige Bibelstelle (Matthäus 10,34-39), die m.E. einiger Kommentare/Erläuterungen bedarf,

Das Thema hier ist keine Auslegung eines Bibelverses! Das sollte im Thread "Bibel" stattfinden. Zu diesem Vers gibt es mehr als 300 Auslegungen von Chrsten, die vom Heiligen Geist geleitet werden! Und wenn bei dir vor der Haustüre ein Mann mit einem Schwert oder Revolver erscheint und sagt er bringt keinen Frieden - bringt er dann Frieden oder Unheil? Verdreht nicht schon wieder die Bibelverse!

Die Frage hier von der lieben Thea war doch folgende:

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret?

Das habe ich beantwortet aus meiner Sicht. Jeder kann ja die Jahreslosung leben, wie er will! Und ich wohne im Ausland, da kann man die Befehle Jahwes wesentlich besser umsetzen! Und da man auch den Zehnten ja zahlen muß, sieht man ganz genau, daß die AT Gebote gültig sind!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 10:50

lionne hat geschrieben:Ich sehe da schon wieder dunkle Wolken am Horizont auftauchen! :shock:
Wenn da der Vers Mat 10,34 "Meint nur nicht, dass ich kam, um Frieden für die Erde zu bringen! Ich kam nicht, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert." gepostet wird und auch die weiteren geposteten Verse (s.o.)! Das kann wieder sehr grossen Unfrieden (Streit, Differenzen) im Forum stiften und das würde dann nicht der Jahreslosung 2019 entsprechen….
Eine äusserst schwierige Bibelstelle (Matthäus 10,34-39), die m.E. einiger Kommentare/Erläuterungen bedarf, denn nicht alle hier im Forum sind "Christen, die feste Nahrung zu sich nehmen", es sind hier noch ganz viele "Baby-Christen" unterwegs....
LG lionne


Empfindest Du denn das was Jimmy geschrieben hat, also seinen gesamten vorherigen Post zum eigentlichen Thema, wie unsereins die Jahreslosung gedenkt zu leben als "feste Nahrung" lionne? Oder gar dem Frieden nachjagen?
Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.
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Das, was Jimmy dort hoffentlich nicht ernst meinend geschrieben hat, scheint mir eher eine Kriegserklärung zu sein all jenen Christen, Andersgläubigen, gegenüber, die Jimmy gar als GOTTLOSE bezeichnet.

Selig sind gemäss Jesus Christus- jedoch klar die Friedfertigen, o(der die Frieden stiften, wie es in andern Bibeln heisst, denn sie werden Gottes Kinder heissen )

Gruss John

Was verstehst denn Du darunter, lionne, dem Frieden nachjagen? Für mich sind die Worte aus der Bibel geläufig, die ich gepostet habe, weil ich das sogar lebe und lebte, bevor ich sie in der Bibel las.

Ich lebe im Alltag in Frieden mit all meinen Mitmenschen, egal welchen Glauben, oder Hautfarbe, Lebenseinstellung, sexuelle Ausrichtung usw. sie haben. Das schenkt innere Zu-FRIEDEN-heit und innige Gottverbundenheit mit dem Vater Jesus Christus.

Wie Jesus Christus ja lehrte, behandle ich alle Mitmenschen denen ich überall begegne wo ich hingehe aus innerer Überzeugung heraus mit demjenigen Anstand und Respekt, wie ich es mir auch von ihnen wünsche. Dieses Verhalten nennt ja Jesus Christus Erfüllung der Gesetze und Propheten (im Sinne dessen Gott der ihn gesandt hat u.a auch dies zu lehren)

Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7.12
Zuletzt geändert von John1955 am Mi 16. Jan 2019, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 11:01

John1955 hat geschrieben:Andersgläubigen, gegenüber, die Jimmy gar als GOTTLOSE bezeichnet.

Nicht ich bezeichne Andersgläubige als GOTTLOS! Jahwe bezeichnet sie als GOTTLOSE! Und Jahwe sagt: Kein Friede den GOTTLOSEN:

Isa 48:22 Kein Friede den GOTTLOSEN, spricht JAHWE.

Was sind denn für dich bitte sehr Andersgläubige und Atheisten?

Wir sollten hier wirklich beim Thema bleiben, John! Jeder Christ lebt die Jahreslosung halt etwas anders. Das solltest du respektieren!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 11:33

Jimmy hat geschrieben:[ Und wenn bei dir vor der Haustüre ein Mann mit einem Schwert oder Revolver erscheint und sagt er bringt keinen Frieden - bringt er dann Frieden oder Unheil? Verdreht nicht schon wieder die Bibelverse!
Die Frage hier von der lieben Thea war doch folgende:

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret?

Das habe ich beantwortet aus meiner Sicht. Jeder kann ja die Jahreslosung leben, wie er will! Und ich wohne im Ausland, da kann man die Befehle Jahwes wesentlich besser umsetzen! Und da man auch den Zehnten ja zahlen muß, sieht man ganz genau, daß die AT Gebote gültig sind!

Mt 26,51 Und siehe, einer von denen, die bei Jesus waren, streckte die Hand aus und zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab.Mt 26,52 Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen.

Du scheinst wohl in den Evangelien der Bibel -wo Jesus Christus klar erkennbar seine jüdischen Geschwister mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt machen wollte (im Auftrag des Vaters im Himmels wohlverstanden) übersehen zu haben, dass Jesus niemals ein Schwert in der Hand hatte, und auch nie zum Benutzen eines Schwertes aufrief um andere zu verletzen, geschweige selber mit einem Schwert zu töten.

Die Befehle Jahwes, Kinder an die Felswand zu schmettern Schwangeren den Bauch aufschlitzen, kein Mitleid zu haben und niemanden zu verschonen, es gäbe noch seitenweise mehr solche (mit Christus verkündeteten gottgefälligen Verhaltensanweisungen unvereinbaren) n Aufforderungen seitens dessen der lediglich behauptete Gott Israels zu sein.

Siehst Du jene abscheulichen ,unheil- und unfriedenbringenden gottlosen Befehle wirklich als Weg des Friedens? Wo wohnst denn Du? In einem Kriegsgebiet?

Gruss John, allein auf das von Jesus Christus vermittelte Gottverständnis vertrauend und allein ihm gehorchend, das verstehe ich persönlich unter Jüngerschaft Jesus Christi.
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 12:02

John1955 hat geschrieben:Du scheinst wohl in den Evangelien der Bibel -wo Jesus Christus klar erkennbar seine jüdischen Geschwister mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt machen wollte (im Auftrag des Vaters im Himmels wohlverstanden) übersehen zu haben, dass Jesus niemals ein Schwert in der Hand hatte, und auch nie zum Benutzen eines Schwertes aufrief um andere zu verletzen, geschweige selber mit einem Schwert zu töten.

Jetzt lass es doch gut sein, John. Jeder legt den Vers halt anders aus! Das siehst du ja in den anderen Threads. Und alle sind vom Heiligen Geist inspiriert. Jeder hat halt ein anderes Bibelverständnis und glaubt sich seinen Glauben selbst zusammen. Daher gibt es ja so viele unterschiedliche Konfessionen. Mein Jesus ist halt nicht ganz so friedlich wie deiner - aber wir glauben beide an Jesus Christus und sind errettete Kinder Gottes!

Und die Kirchengeschichte gibt mir Recht! Oder was glaubst du, warum es ca. 2 Mrd. Christen auf der Welt gibt? Weil wir mit der Bibel unter dem Arm friedlich die frohe Botschaft verkündet haben? Dann bist du aber sehr naiv!

Auch Luther hat zum gerechten Krieg aufgerufen, den er als ein "Werk der Liebe" bezeichnet, als "köstlich und göttlich"! "Also muß man auch dem Kriegs- und Schwertamt zusehen mit männlichen Augen, warum es so würgt und greulich tut". (Quelle http://www.theologe.de Matthias Holzhauser). Warum eine erfolgreiche Strategie ändern?

Und Jesus drückt sich klar und deutlich aus:

Mt 10:34 Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Und im Lukasevangelium wird es wiederholt:

Lu 12:51 Denkt ihr, dass ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu geben? Nein, sage ich euch, sondern vielmehr Entzweiung.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Mi 16. Jan 2019, 13:13

Jimmy hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Eine äusserst schwierige Bibelstelle (Matthäus 10,34-39), die m.E. einiger Kommentare/Erläuterungen bedarf,

Das Thema hier ist keine Auslegung eines Bibelverses! Das sollte im Thread "Bibel" stattfinden. Zu diesem Vers gibt es mehr als 300 Auslegungen von Chrsten, die vom Heiligen Geist geleitet werden! Und wenn bei dir vor der Haustüre ein Mann mit einem Schwert oder Revolver erscheint und sagt er bringt keinen Frieden - bringt er dann Frieden oder Unheil? Verdreht nicht schon wieder die Bibelverse!

Die Frage hier von der lieben Thea war doch folgende:

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret?

Das habe ich beantwortet aus meiner Sicht. Jeder kann ja die Jahreslosung leben, wie er will! Und ich wohne im Ausland, da kann man die Befehle Jahwes wesentlich besser umsetzen! Und da man auch den Zehnten ja zahlen muß, sieht man ganz genau, daß die AT Gebote gültig sind!

Aha, da schmeisst man einfach so mit Bibelversen um sich und sagt anschliessend, dass das in den Thread Bibel gehört! :roll: Kuriose Art einer Diskussion über die Jahreslosung 2019! :mrgreen:
Gruss lionne
P.S. Hervorhebungen durch Jimmy. :|
Zuletzt geändert von lionne am Mi 16. Jan 2019, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 13:31

lionne hat geschrieben:Aha, da schmeisst man einfach so mit Bibelversen um sich und sagt anschliessend, dass das in den Thread Bibel gehört!

Na ja, willst du hier wirklich über die Auslegung eines Bibelverses diskutieren?

Wie ich schon John geschrieben habe:

Jimmy hat geschrieben:Jeder legt den Vers halt anders aus! Das siehst du ja in den anderen Threads. Und alle sind vom Heiligen Geist inspiriert. Jeder hat halt ein anderes Bibelverständnis und glaubt sich seinen Glauben selbst zusammen. Daher gibt es ja so viele unterschiedliche Konfessionen. Mein Jesus ist halt nicht ganz so friedlich wie deiner - aber wir glauben beide an Jesus Christus und sind errettete Kinder Gottes!

Es gibt weit über 300 verschiedene Auslegungen des Bibelverses! Willst du wirklich hier darüber diskutieren?

Jesus redet Klartext! Und das deutlich und unmissverständlich:

Mt 10:34 ... ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Das ist ein einfacher Satzbau mit 10 Wörtern. Wie hätte er sich denn noch besser und verständlicher ausdrücken können??
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Mi 16. Jan 2019, 13:32

Jimmy hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Du scheinst wohl in den Evangelien der Bibel -wo Jesus Christus klar erkennbar seine jüdischen Geschwister mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt machen wollte (im Auftrag des Vaters im Himmels wohlverstanden) übersehen zu haben, dass Jesus niemals ein Schwert in der Hand hatte, und auch nie zum Benutzen eines Schwertes aufrief um andere zu verletzen, geschweige selber mit einem Schwert zu töten.

Jetzt lass es doch gut sein, John. Jeder legt den Vers halt anders aus! Das siehst du ja in den anderen Threads. Und alle sind vom Heiligen Geist inspiriert. Jeder hat halt ein anderes Bibelverständnis und glaubt sich seinen Glauben selbst zusammen. Daher gibt es ja so viele unterschiedliche Konfessionen. Mein Jesus ist halt nicht ganz so friedlich wie deiner - aber wir glauben beide an Jesus Christus und sind errettete Kinder Gottes!

Aha, jeder legt die Bibel halt anders aus! :shock: :roll:
Aha, und alle sind vom Heiligen Geist inspiriert! :shock: :roll:
Aha, jeder hat halt ein anderes Bibelverständnis und glaubt sich seinen Glauben selbst zusammen! :shock: :mrgreen:
Okay, das reicht.... :warn:
Gruss lionne
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 13:34

Ich nehme an, lionne,
jetzt wirst Du uns gleich aber auch noch mitteilen, wie Du die Jahreslosung 2019 verstehst und lebst?

Gruss John
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Mi 16. Jan 2019, 13:38

Jimmy hat geschrieben:Jesus redet Klartext! Und das deutlich und unmissverständlich:

Mt 10:34 ... ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Das ist ein einfacher Satzbau mit 10 Wörtern. Wie hätte er sich denn noch besser und verständlicher ausdrücken können??

Leider muss ich dir sagen, dass du von der Bibel (AT und NT) nicht keine Ahnung hast, sondern gar keine Ahnung! So einfach ist das! Anhand deiner bisherigen Postings ist das klar erkennbar! Mehr habe ich hier nicht (mehr) zu sagen! :warn:
Gruss lionne
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Mi 16. Jan 2019, 13:46

lionne hat geschrieben:Aha, jeder legt die Bibel halt anders aus! :shock: :roll:
Aha, und alle sind vom Heiligen Geist inspiriert! :shock: :roll:
Aha, jeder hat halt ein anderes Bibelverständnis und glaubt sich seinen Glauben selbst zusammen! :shock: :mrgreen:
Okay, das reicht.... :warn:
Gruss lionne

Was meinst denn du, warum es ca. 30.000 verschiedene christliche Denominationen gibt? Weil sie sich über die Auslegung einig sind? Und alle sagen, sie werden vom Heiligen Geist geleitet ... viel Streit ...

Ich verstehe nicht, was an diesem Bibelvers so schwierig zu verstehen ist:

Mt 10:34 ... ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Jedes Kind kann diesen Satz lesen! Warum behauptest du das Gegenteil von dem, was Jesus sagt?

Hast du schon mal gehört, dass jemand mit dem Schwert in den Frieden zieht?
Zuletzt geändert von Jimmy am Mi 16. Jan 2019, 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Mi 16. Jan 2019, 13:55

John1955 hat geschrieben:Ich nehme an, lionne,
jetzt wirst Du uns gleich aber auch noch mitteilen, wie Du die Jahreslosung 2019 verstehst und lebst?

Gruss John

Genau so, wie es steht! Als Christen sind wir dazu berufen, Licht der Welt zu sein; das ist meine Zielvorgabe in jedem Bereich meines Lebens: Licht zu sein und nach Jesu Beispiel zu leben! Christus lädt uns ein in seinen Frieden. Der Friede fängt in unserem Herzen an.
(Nur einige kurze Gedanken, das Thema soll und über das ganze Jahr begleiten!) Jeden Tag sind wir neu dazu aufgerufen, die Jahreslosung (Suche Frieden und jage ihm nach!) umzusetzten!
Gruss lionne
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 18:07

lionne hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ich nehme an, lionne,
jetzt wirst Du uns gleich aber auch noch mitteilen, wie Du die Jahreslosung 2019 verstehst und lebst?

Gruss John

Genau so, wie es steht! Als Christen sind wir dazu berufen, Licht der Welt zu sein; das ist meine Zielvorgabe in jedem Bereich meines Lebens: Licht zu sein und nach Jesu Beispiel zu leben! Christus lädt uns ein in seinen Frieden. Der Friede fängt in unserem Herzen an.
(Nur einige kurze Gedanken, das Thema soll und über das ganze Jahr begleiten!) Jeden Tag sind wir neu dazu aufgerufen, die Jahreslosung (Suche Frieden und jage ihm nach!) umzusetzten!
Gruss lionne


Genau so sehe ich es und sahen es die Jünger Jesus auch damals, lionne, wie aus den von mir geposteten Bibelstellen hervorgeht.

Gruss John
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Mi 16. Jan 2019, 18:32

Jimmy hat geschrieben:Jesus redet Klartext! Und das deutlich und unmissverständlich:
Mt 10:34 ... ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Das ist ein einfacher Satzbau mit 10 Wörtern. Wie hätte er sich denn noch besser und verständlicher ausdrücken können??


Noch nie was von Fehlübersetzungen gehört, lieber Jimmy, die im Laufe der Zeit erkannt wurden? Es wird ja auch empfohlen, statt sich nur eine Bibelstelle herauszunehmen, diese im Kontext zu lesen, oder gar zu sehen, wie andere Evangelisten dies beschrieben.

Lukas112.51 Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietracht. (Entzweiung, Spaltung)
52 Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei.
53 Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.


Warum wohl? Weil wer sich zu Jesus bekannte aus der Synagoge verbannt wurde, von wem Wohl? Mosaisch orientierten Schriftgelehrten? Und wenn in der Familie sozusagen Jahwisten und Christen ihre Sicht wahren Glaubensumsetzung eräuterten, dann kam es dort klar dazu wie Jesus es oben beschrieb.

Jesus rief zur Friedfertigkeit auf. Er der Sohn des allein wahren Gottes, also wohlverstanden dem Vater im Himmel der ihn gesandt hat, war Sohn, also Kind dieses Gottes. Und als Kinder Gottes bezeichnet Jesus jene, die friedfertig leben Frieden stiften und natürlich den Willen des Vaters im Himmel tun.

Joh 16,33 Dies habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.


Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Knecht » Do 17. Jan 2019, 00:21

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret? Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Lieben Gruß,
Thea (Kirchenbotschafterin)


Feindbilder und Vorurteile!

Wir sollten immer wieder mithelfen – klischeehafte Vorurteile und Feindbilder
abzubauen, welche ja große Hindernisse sind auf unserem kollektiven Weg in eine
friedlichere Zukunft.

Was sind Feindbilder?
Feindbilder sind ganze Nationen, Ausländer, Inländer, Politiker, Rechte, Linke,
Religionsgemeinschaften, Polizei, Militär, Frauen, Männer, Arbeitslose, Wirtschaft,
Gewerkschaften, Wissenschaft, im Winter die Schneeräumung, wenn sie nicht sofort
und überall gleichzeitig funktioniert, und und und ............
Alle Menschen haben oder hatten – zumindest zeitweise – Feindbilder.
Manche weniger – manche mehr.

Als Verkäufer und auch als Taxifahrer fiel mir mit der Zeit immer öfters auf, dass
wir, quer durch alle Gesellschaftsschichten, viel zu viel qualitätslos kritisieren.
Nicht selten versuche ich zu beschwichtigen, wie beispielsweise bei den Ausländern:
„Es gibt überall Solche und Solche.“ Bei übler Nachrede, ob berechtigt oder nicht,
argumentiere ich manchmal: „Man kann von den Ausländern doch nicht erwarten,
dass sie besser sind, als wir selber, das wäre ja noch schöner, oder?“
Manchmal sage ich auch: „Wir haben – wissenschaftlich gesehen – ohnehin unseren
Ursprung in Afrika. Das heißt, wir ehemaligen Afrikaner sind früher oder später alle
hier in Europa – wie auch sonst überall auf der Welt – eingewandert“ ............

Bei den Arbeitslosen – Arbeitsscheuen, wie auch immer genannt, sage ich in etwa:
„Keiner kann ausschließen, dass ihm nicht auch – ein oder mehrere Schicksals-
schläge hintereinander treffen. Ob verschuldet oder unverschuldet, unsere Gesell-
schaft muss freilich – allein schon wegen der unschuldigen Kinder dieser Leute –
gut genug sein, um hier ein soziales Auffangnetz zu finanzieren. Der angenehme
Nebeneffekt dabei ist, dass bei uns die Kriminalitätsrate etwas niedriger ist, als dort,
wo noch viel schlechtere oder gar keine sozialen Netze aufgebaut wurden“ .............

Bei Politikern, dem größten Feindbild unserer Gesellschaft, sage ich immer wieder:
„Man kann doch nicht alle in einen Topf werfen“, oder: „Wenn man sich selbst
Fehler zugesteht, dann muss man, gerechterweise, dies auch Politikern zugestehen.“
Oder, wenn manche Politiker sich Vorteile verschaffen, dann sage ich: „Der größte
Teil der Bevölkerung ist ja auch nicht besser, weil, was man mehr oder weniger im
Kleinen praktiziert, pflegt man im Großen ganz genauso.“ Man hört ja immer wieder
den Satz: „Dem Staat schenk ma nix“, womit man – sozusagen – viele viele schwarze
Ungereimtheiten rechtfertigen tut. Und weil es angeblich ja ohnehin alle tun, ist man
heimlich in viiielen Bereichen nur allzu gern bereit, sich einen sicher scheinenden
Vorteil nicht – entgehen zu lassen. Die Kleinen genauso – wie die Großen!!! Und die
meisten von ihnen wissen ganz genau, wie weit sie gehen dürfen. Allein schon wegen
der Blamage will man sich doch, eh klar, keinesfalls erwischen lassen. Ja ja, so sind wir,
die ganz Braaaven – keineswegs Heuchlerischen – Unbescholtenen.

Zum Schluss sage ich oft noch: „Reformiert und verbessert gehört natürlich noch
Vieles. Aber trotzdem, wir sind – selbst wenn es manchmal Rückschritte gibt –
auf einem gar nicht so schlechten Weg.“
Ach ja, noch was erwähne ich öfters: „Niemals hat es in der menschlichen Ver-
gangenheit eine Zeit gegeben, wo politisch und vor allem sozial alles viel besser
gewesen wäre – als heute.“ Die meisten der Alten, die die Zwischenkriegszeit, den
Krieg und die Nachkriegszeit – also wirklich schlimme Hungerszeiten erleben
mussten, haben das immer recht gut verstanden.

In diesem Sinne kann man schon ein wenig Vorurteile abbauen, wobei sich dann
Feindbilder von selbst auflösen, oder aber, zumindest vorerst einmal, ein wenig in
den Hintergrund treten. Das ist nicht leicht und mitunter sehr mühsam. Aber auf
respektvolle Art mit Geduld und viel Zuneigung zu den Menschen – ist einiges
möglich. Des Öfteren aber auch nicht. Manchmal kann man sich sogar Feinde
damit machen. Dann ist es besser, wenn man sich zurückhält, trotzdem freundlich
bleibt und den Respekt – wesentlicher Teilaspekt der Feindesliebe – nicht verliert,
so es gelingt, denn Gleichmut zu bewahren ist nicht immer sehr einfach.

Wir Menschen sind gelegentlich im Denken und Verhalten sehr unterschiedlich.
Ich habe ja Menschen kennengelernt, die z. B., wenn sie einen Polizisten oder einen
Ausländer auf der anderen Straßenseite gesehen haben, richtige Aggressionen
bekamen. Und das, obwohl sie ihn gar nicht persönlich kannten und auch sonst
nichts wussten über diesen bösen Kiewara, Kümmeltürken oder wem auch immer.
Mit oder ohne Aggressionen klischeehaft verurteilen, verächtlich vorverurteilen,
passiert, oft auch unbewusst, immer wieder über Monate, Jahre und Jahrzehnte.
Bei einer negativen Sache wird immer gleich pauschalierend verallgemeinert und
alles auf ganze Berufsgruppen, Glaubensgemeinschaften, ja sogar auf ganze
Nationen und Kontinente projiziert, anstatt bei der Sache zu bleiben und diese,
falls nötig, im rechten Maße bekämpft, wenn man sich schon dazu berufen fühlt.
Es kommt aber auch vor, dass diese einerseits rückständigen Hornochsen durch ihre
Hilfsbereitschaft andererseits – auch sehr fortschrittlich sein können. Zum Wohle der
Gesellschaft unterstützen manche von ihnen z. B. das Rote Kreuz oder/und auch
andere Hilfsorganisationen. Weitere gute Charaktereigenschaften sind mitunter
ebenfalls erkennbar. Ja ja, es ist halt nicht so einfach mit den Vorverurteilern.

Ich selbst bin da auch nicht perfekt, weil ich ja genauso Vorurteile und Feindbilder
gepflegt habe. Verurteilen – bin ja kein Richter – und verachten will ich daher nicht
mehr, weil es ja auch meine eigenen Fehler waren und manchmal vielleicht noch sein
werden, falls ich nicht aufmerksam genug bin. Außerdem, wenn man aufrichtig einen
eigenen Fehler erkannt hat, dann kann man, wenn man in sich auch nur einen Funken
Gerechtigkeitssinn entwickelt hat, nicht mehr so einfach drauflos verurteilen. Warum wohl?
Nun, wenn man – vielleicht sehr schmerzlich – eine eigene Dümmlichkeit endlich erkannt hat,
und so, diese dann sich selbst wirklich nachsehen kann, dann muss man – tolerant und
gerechterweise – solche Lernprozesse jeden anderen Mitmenschen ebenfalls zugestehen. Ganz egal,
ob man diejenigen als sympathisch empfindet oder nicht, und, auch wenn man schon siebenmal
auf ein und denselben Irrtum hingewiesen hat. Manche Menschen sind halt sehr – sehr stur und
noch uneinsichtig. Aber es ist halt so: Zum gescheiter werden hat jedermann/frau seine eigene Zeit.
Früher oder später. Viele viele Menschen. Aber gewiss – nicht alle.

Wenn man nicht dem Hass verfallen ist, und so das alles irgendwie, irgendwann,
verstehen kann, dann hat man es nicht mehr sooo sehr notwendig, lästernd und
verächtlich machend, die eigenen (früheren) Ungereimtheiten jedweder Art, anderen
Leuten oder Gemeinschaften in niedrig-gehässiger Weise immer wieder vorzuwerfen
oder nachzusagen. Nicht einmal unbewusst. Warum wohl wieder? Weil man bewusst
durch wirkliche Einsicht und Aufrichtigkeit zu sich selbst, letztendlich – als
Unheiliger – statt zu heucheln, doch was verstanden haben sollte.....

Konstruktive Kritik in der Sache selbst – soll aber immer erlaubt sein. Auch dann,
wenn sie vielleicht durch Jähzorn oder unschöne Formulierung nicht so konstruktiv –
also eher qualitätslos erscheint. Besser eine nicht so respektvolle Kritik als gar keine.
Manchmal – kann man auch einer pöbelhaften Kritik einen gewissen Wahrheitsgehalt
nicht absprechen. Wie gesagt, Kritik zu üben soll immer erlaubt sein. Zu bedenken
wäre aber, dass es auch für Kritik eine rechte Zeit und einen rechten Ort gibt.

Ich denke, viele Menschen sind nicht mehr so dumm, weil sie, früher oder später,
für logische und wahrheitliche Argumente schon zugänglich sind.


Rupert 2007


PS: Im Kritisieren sind wir ja – dank demokratischer Verhältnisse – weltmeisterlich,
nur in der Selbstkritik sind wir manchmal doch noch – ein wenig jämmerlich!

PPS: Die über ein ganzes Leben lang perfekten und unfehlbar Heiligen brauchen
sich natürlich von solchen Gedanken überhaupt nicht angesprochen zu fühlen. Das
versteht sich doch von selbst......

mfg rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Jimmy » Do 17. Jan 2019, 01:02

Knecht hat geschrieben:Wir sollten immer wieder mithelfen – klischeehafte Vorurteile und Feindbilder abzubauen, ... Alle Menschen haben oder hatten – zumindest zeitweise – Feindbilder. Manche weniger – manche mehr.

Ok, Satan und seine Dämonen sind nicht mehr länger meine Feinde, sondern ab heute meine Freunde! Das war nur ein klischeehaftes Vorurteil und dieses Feindbild habe ich jetzt abgebaut. Danke dir, Knecht - du hast mir die Augen geöffnet!

Gott ist da nicht ganz so kulant zu seinen Feinden wie du, Knecht. Warum baut Gott denn nicht sein Feindbild ab? Er macht nämlich so lange weiter, bis er:

1Co 15:25 ... alle Feinde unter seinen Füßen hat.


Thea hat geschrieben:Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Wenn dich etwas wirklich ernsthaft beschäftigt, dann schau am Besten in die Bibel:

Col 3:12ff Darum zieht nun wie eine neue Bekleidung alles an, was den neuen Menschen ausmacht: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. Ertragt einander! Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand Unrecht getan hat, sondern vergebt einander, so wie der Herr euch vergeben hat. Und über das alles zieht die Liebe an, die alles andere in sich umfasst. Sie ist das Band, das euch zu vollkommener Einheit zusammenschließt. Der Frieden, den Christus schenkt, muss euer ganzes Denken und Tun bestimmen. In diesen Frieden hat Gott euch alle miteinander gerufen; ... Werdet dankbar! ... Alles, was ihr tut und was ihr sagt, soll zu erkennen geben, dass ihr Jesus, dem Herrn, gehört. Euer ganzes Leben soll ein einziger Dank sein, den ihr Gott, dem Vater, durch Jesus Christus darbringt.

Ro 12:18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thea » Do 17. Jan 2019, 07:30

Knecht hat geschrieben:Feindbilder und Vorurteile!

Wir sollten immer wieder mithelfen – klischeehafte Vorurteile und Feindbilder
abzubauen, welche ja große Hindernisse sind auf unserem kollektiven Weg in eine
friedlichere Zukunft.

rupert


Lieber Rupert,
danke dir herzlich für Deine ausführlichen Überlegungen und Beispiele aus der Kommunikation. Sehr anregend!
Lieben Gruß, Thea (Kirchenbotschafterin)
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thea » Do 17. Jan 2019, 07:38

Jimmy hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Wir sollten immer wieder mithelfen – klischeehafte Vorurteile und Feindbilder abzubauen, ... Alle Menschen haben oder hatten – zumindest zeitweise – Feindbilder. Manche weniger – manche mehr.

Ok, Satan und seine Dämonen sind nicht mehr länger meine Feinde, sondern ab heute meine Freunde! Das war nur ein klischeehaftes Vorurteil und dieses Feindbild habe ich jetzt abgebaut. Danke dir, Knecht - du hast mir die Augen geöffnet!

Gott ist da nicht ganz so kulant zu seinen Feinden wie du, Knecht. Warum baut Gott denn nicht sein Feindbild ab? Er macht nämlich so lange weiter, bis er:

1Co 15:25 ... alle Feinde unter seinen Füßen hat.


Thea hat geschrieben:Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Wenn dich etwas wirklich ernsthaft beschäftigt, dann schau am Besten in die Bibel:

Col 3:12ff Darum zieht nun wie eine neue Bekleidung alles an, was den neuen Menschen ausmacht: Herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. Ertragt einander! Seid nicht nachtragend, wenn euch jemand Unrecht getan hat, sondern vergebt einander, so wie der Herr euch vergeben hat. Und über das alles zieht die Liebe an, die alles andere in sich umfasst. Sie ist das Band, das euch zu vollkommener Einheit zusammenschließt. Der Frieden, den Christus schenkt, muss euer ganzes Denken und Tun bestimmen. In diesen Frieden hat Gott euch alle miteinander gerufen; ... Werdet dankbar! ... Alles, was ihr tut und was ihr sagt, soll zu erkennen geben, dass ihr Jesus, dem Herrn, gehört. Euer ganzes Leben soll ein einziger Dank sein, den ihr Gott, dem Vater, durch Jesus Christus darbringt.

Ro 12:18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.


Lieber Jimmy,
danke für Deine Hinweise auf diesen schönen Text. Mich interessiert, wie Menschen das ganz konkret umsetzen in ihrem Leben - in schwieriger Kommunikation z.B.? In Bezug auf Alltagsentscheidungen in Beruf, Familie, Ehrenamt, Gemeinde, Sportverein, politischer Partei...... - wo immer man sich bewegt und handelt und auf andere Menschen trifft?
Lieben Gruß,
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon ThomasW » Fr 18. Jan 2019, 09:26

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret? Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Lieben Gruß,
Thea (Kirchenbotschafterin)


Ich denke, dass ,,Frieden suchen" nicht mit ,,Probleme nicht angehen" verwechselt werden darf und der aktive Dialog und Kampf gegen Friedensvernichter nicht untergehen darf. Der Reformbedarf in fast allen Religionsrichtungen wird momentan zu wenig angegangen und weckt starke Gefühle gegen Religion und Kirche. Das hat nicht viel mit ,,Frieden suchen" zu tun. Wenn man auf der einen Seite ,,Frieden" einfordert und auf der anderen Seite aktiv gegen Homosexuelle (Christen) oder Andersgläubige (Muslime) vorgeht oder Verbrecher in den eigenen Reihen (Kindesmissbrauch in dernkatholische Kirche) versteckt, dann passt das nicht zusammen und wird zwangsläufig zu ,,Unfrieden" in der Gesellschaft führen. Für mich gibt es zu viele Worte über ,,Frieden" von Seiten der Gläubigen und zu wenig konstruktiven Dialog und Taten, die zeigen, dass man es wirklich ernst meint sich auf die heutige Zeit einzustellen. Nur wenn dies geschieht, wird echter Frieden erzielt.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 09:39

Und du sorgst eh für Konflikte und Unfrieden, wenn du deine Ziele nicht erreichst.

Aber immerhin argumentierst du im Moment.

Ich glaube nicht, dass man das Thema Homosexualität so instrumentalisieren sollte wie du es tust. Auch du kannst nicht einfach behaupten, dass nichts dagegen einzuwenden wäre.

Lg, otp
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Columba » Fr 18. Jan 2019, 10:38

ThomasW hat geschrieben:Für mich gibt es zu viele Worte über ,,Frieden" von Seiten der Gläubigen und zu wenig konstruktiven Dialog und Taten, die zeigen, dass man es wirklich ernst meint sich auf die heutige Zeit einzustellen. Nur wenn dies geschieht, wird echter Frieden erzielt.


Deine Kritik ist allgemein richtig, in diesem konkreten Fall jedoch fehl am Platz. Weil die Missstände schmerzlich bekannt sind, ist es gerade richtig, dass diese Jahreslosung als Ruf verstanden wird. Ja, es gibt in den Kirchen und Gemeinden Diskriminierung und Ausgrenzungen von Minderheiten, Missbräuche gegenüber den Schwachen und Abwertung von Andersdenkenden und Andersgläubigen.

Der Psalmvers ruft aber gerade auf zum Suchen und zum Tätigwerden. Die Jahreslosung ist ein Ruf an jeden Einzelnen und - wenn man den ganzen Psalm liest - auch ein Aufruf für die Gemeinschaft, gemeinsam zu handeln.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon ThomasW » Fr 18. Jan 2019, 11:31

Columba hat geschrieben:
Deine Kritik ist allgemein richtig, in diesem konkreten Fall jedoch fehl am Platz. Weil die Missstände schmerzlich bekannt sind, ist es gerade richtig, dass diese Jahreslosung als Ruf verstanden wird. Ja, es gibt in den Kirchen und Gemeinden Diskriminierung und Ausgrenzungen von Minderheiten, Missbräuche gegenüber den Schwachen und Abwertung von Andersdenkenden und Andersgläubigen.


Das Problem dabei ist, dass obwohl dies bekannt ist, sehr wenig geschieht. Die katholische Kirche zum Beispiel hat die Gleichstellung Homosexueller noch immer nicht erklärt. Die Gleichstellung der Frau übrigens auch noch nicht. Wie bereits gesagt, dem Ruf nach "Frieden" müssen auch Taten folgen, damit man sich der aktuellen Gesellschaft anpassen kann. Als ersten Schritt könnte man sich zum Beispiel offiziell von Teilen der Bibel distanzieren. Dies wird jedoch nicht getan.

1. Kor 6,9-10): "Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben."

(3. Mose 20,13): "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben."
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon onThePath » Fr 18. Jan 2019, 11:42

Du beißt dich schon wieder an einem Aspekt fest. Warum sollte das Christentum Homosexualität völlig bejahen ? Überlege ob deine Forderung nicht zu einseitig ist. Und nur um des Unfriedens willens von dir instrumentalisiert wird.


Frieden um jeden Preis ?
Frieden mit der Welt ? Gott hat keinen Frieden mit der Welt. Das heißt, die Menschen können sich keine illusionäre heile Welt basteln, sie können wahren keinen Frieden finden ohne Gott.


lg, oTp
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Columba » Fr 18. Jan 2019, 13:24

ThomasW hat geschrieben:
Das Problem dabei ist, dass obwohl dies bekannt ist, sehr wenig geschieht. Die katholische Kirche zum Beispiel hat die Gleichstellung Homosexueller noch immer nicht erklärt. Die Gleichstellung der Frau übrigens auch noch nicht. Wie bereits gesagt, dem Ruf nach "Frieden" müssen auch Taten folgen, damit man sich der aktuellen Gesellschaft anpassen kann. Als ersten Schritt könnte man sich zum Beispiel offiziell von Teilen der Bibel distanzieren. Dies wird jedoch nicht getan.

1. Kor 6,9-10): "Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder, Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben."

(3. Mose 20,13): "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben."


Du wiederholst Dich.

Zu 3. Mose 20,13 wurde zudem schon vieles geschrieben, um es theologisch richtig einzuordnen. Aber bis es durch alle Kirchen hindurch ist, gehts oft länger, dies ist zwar auch ein Missstand, aber es geht langsam vorwärts. Nicht nur Gottes Mühlen mahlen langsam, oft auch die menschlichen Mühlen.

....um so wichtiger ist darum auch diese Jahreslosung. Diese ist es, die hier zur Debatte steht. Frieden suchen und diesem nachjagen ist auch ein Ruf zur Aufarbeitung von Missständen - und zwar nicht in Ausgrenzung sondern im ständigen Austausch und ständiger Reformation des Kirchlichen.


Grüsse Columba
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon ThomasW » Sa 19. Jan 2019, 00:04

Columba hat geschrieben:Du wiederholst Dich.

Zu 3. Mose 20,13 wurde zudem schon vieles geschrieben, um es theologisch richtig einzuordnen. Aber bis es durch alle Kirchen hindurch ist, gehts oft länger, dies ist zwar auch ein Missstand, aber es geht langsam vorwärts. Nicht nur Gottes Mühlen mahlen langsam, oft auch die menschlichen Mühlen.

....um so wichtiger ist darum auch diese Jahreslosung. Diese ist es, die hier zur Debatte steht. Frieden suchen und diesem nachjagen ist auch ein Ruf zur Aufarbeitung von Missständen - und zwar nicht in Ausgrenzung sondern im ständigen Austausch und ständiger Reformation des Kirchlichen.


Grüsse Columba


Ich denke, dass die Aussage ,,theologisch richtig einordnen" beim Aufruf Homosexuelle zu töten ein bisschen weich klingt. Nach meiner moralischen Vorstellung muss dies öffentlich und offiziell mißbilligt werden. Das wurde es jedoch nicht (falls doch, bitte ich um Belege). Ich denke auch nicht, dass es ein Argument ist, dass sich langsam etwas verändert. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau haben wir schon über 100 Jahre in Deutschland. In der katholischen Kirche wird darüber (auch heute noch) nicht einmal ernsthaft diskutiert.

Ein ganz großes Problem bei den christlichen Kirchen ist, dass sie sich nicht klar zu dem Thema äußern und ihre Schriften nicht ändern. Das resultiert meines Erachtens daraus, dass man sich nicht eingestehen will (oder kann), dass die Schriften fehlerhaft und moralisch bedenklich sind, da dadurch das gesamte Konzept eines allmächtigen und allwissenden Gottes zusammenbricht.Auf der anderen Seite muß man sich aber der Realität in der Gesellschaft und der Naturwissenschaft stellen. Das führt zwangsläufig zu einer Graumalerei, die von den heutigen Menschen nicht verstanden und akzeptiert wird. Somit ist dieser Ruf nach Friede eine hohle Phrase, da ohne eine klare Aussage zu Moral und Unmoral, keine Aufarbeitung, keine Reform und letztendlich auch kein Austausch mit moderaten Menschen stattfinden kann.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » Sa 19. Jan 2019, 08:03

Mamma mia! (würde der Italiener ausrufen! ;)) : Dieser Strang ist noch nicht mal eine Seite lang und schon total "vom Weg abgekommen"! :shock:
Hier sollte eigentlich über die Jahreslosung 2019 ("Suche Frieden und jage ihm nach!" Psalm 34,15) diskutiert werden! Und was ist (bis jetzt) daraus entstanden? :cry:
Gruss lionne
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Gnu » Sa 19. Jan 2019, 12:26

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret? Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Lieben Gruß,
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Ich lebe grundsätzlich nicht nach Jahreslosungen, deswegen kannte ich sie gar nicht. Beim Lesen des Textes allein („Suchet den Frieden und jaget ihm nach!“) wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, dass es sich um ein Zitat aus Psalm 34,5 handelt. Eher hätte ich auf Hebräer 12,14 getippt. Sei dem, wie ihm wolle, es handelt sich schon wieder um eine Rosine aus dem Kuchen, denn der ganze Vers heisst

Psalm 34,5: Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!

Hebräer 12,14: Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den Herrn sehen,

Dieses Motto brauche ich täglich schon seit Jahren, nicht erst seit dem 1.1.2019
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » Sa 19. Jan 2019, 13:19

Gnu hat geschrieben:Psalm 34,5: Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!

Hebräer 12,14: Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche wird niemand den Herrn sehen,

Dieses Motto brauche ich täglich schon seit Jahren, nicht erst seit dem 1.1.2019


Geht mir genauso, Gnu.sowas -aufhören Böses zu tun und dadurch nurmehr Gutes, führt ja zu innerem Frieden mit Gott und den Nächsten, wird ja gerade im NT auf vielfältige Art erwähnt auch schon in andern Psalmen und auch in Sprüchen.

Genau darum ging es ja Jesus Christus bezogen auf SEIN Evangelium vom Reich Gottes,worin der Teufel nichts mehr zu melden hat, weil wo vollkommener Frieden herrscht, allein Gott regiert und somit, vollkommene Liebe und Barmherzigkeit.

Ich frage mich, warum gerade einige Christen Mühe damit zu haben scheinen, sich von aller, aber wirklich aller Bosheit zu bekehren und demgegenüber Nichtchristen in meinem Umfeld dies als Selbstverständlichkeit so handhaben. also Frieden halten mit jedermann, nur mehr Gutes zu tun. Solche erweisen sich doch als ERLÖSTE und unwissetliche Mitarbeiter im Weinberg Gottes.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thelonious » Sa 19. Jan 2019, 13:29

Ganz prinzipiell:
für mich haben die jeweiligen Jahreslosungen eine ganz besonders große Bedeutung. Da wird noch mal so eine besonderes Schlaglicht bzw. so eine besondere Gewichtung auf einen Vers oder Versteil gelegt. Und das begleitet einen dann durch das ganze Jahre.

Ob das "Herausfilettieren" von Teilen aus eine Vers immer so ganz glücklich ist - darüber kann man natürlich anderer Meinung sein. Aber so ist es vermutlich eingängiger (je kürzer, desto besser denken die, die das so bestimmen, wohl).

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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon blindbefore » Sa 19. Jan 2019, 15:07

Thea hat geschrieben:Suchet den Frieden und jaget ihm nach! Die Jahreslosung 2019.

Ist das für Euch ein wichtiges Leitwort für dieses Jahr? Wie lebt Ihr das konkret? Mich beschäftigt, was wir tun können für den Frieden - den in uns, in unserem näheren Umfeld und in der ganzen Welt?

Martin Luther King sagte:

Finsternis kann keine Finsternis vertreiben.
Das gelingt nur dem Licht.

Hass kann den Hass nicht austreiben.
Das gelingt nur der Liebe.

Hass vervielfältigt den Hass; Gewalt mehrt Gewalt,
Härte vergrößert Härte in einer ständigen Spirale der Vernichtung. ...

Und wir als Christen sollen dieses Licht der Welt zu sein, dass die Finsternis vertreibt.

Eine der Wichtigsten Dinge, die wir als Christen tun können, um dem Frieden nachzujagen ist anderen zu vergeben und unser Herz nicht zu verhärten. Die Menschen in dieser Welt sind nicht vergebungsbereit, ihr Herz ist verhärtet - und genau hier können wir als Christen Akzente setzen und ein kleines Licht sein. Die Vergebung ist eine persönliche Entscheidung, eine Option des Herzens, die sich gegen den spontanen Instinkt richtet, das Böse mit dem Bösen zu beantworten. Wir müssen unseren Stolz überwinden - und wer nicht bereit ist, anderen zu vergeben, der wird niemals mit seinen Mitmenschen in Frieden leben, und niemals mit sich selbst und Gott in Frieden leben. Diese Option findet ihr Richtmaß in der Liebe Gottes, die uns trotz unserer Sünde annimmt. Ihr höchstes Vorbild ist die Vergebung Christi, der am Kreuz gebetet hat:

"Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"

Die Vergebung scheint kurzfristig immer ein Verlust zu sein, sie stellt langfristig einen tatsächlichen Gewinn dar und ohne vergebungsbereit zu sein, kann man keinen Frieden nachjagen. Und wer vergeben kann, erlebt wahre Befreiung!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Columba » Sa 19. Jan 2019, 19:31

lionne hat geschrieben:Mamma mia! (würde der Italiener ausrufen! ;)) : Dieser Strang ist noch nicht mal eine Seite lang und schon total "vom Weg abgekommen"! :shock:
Hier sollte eigentlich über die Jahreslosung 2019 ("Suche Frieden und jage ihm nach!" Psalm 34,15) diskutiert werden! Und was ist (bis jetzt) daraus entstanden? :cry:
Gruss lionne


Das ist ein gutes Zeichen! Eine Jahreslosung, die nicht berührt, die keinen Widerspruch erntet und nicht zu weiteren Diskussionen ruft - eine solche Jahreslosung brauchen wir nicht!

Grüsse Columba
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon John1955 » So 20. Jan 2019, 20:06

Gnu hat geschrieben:Ich lebe grundsätzlich nicht nach Jahreslosungen, deswegen kannte ich sie gar nicht. Beim Lesen des Textes allein („Suchet den Frieden und jaget ihm nach!“) wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, dass es sich um ein Zitat aus Psalm 34,5 handelt. Eher hätte ich auf Hebräer 12,14 getippt. Sei dem, wie ihm wolle, es handelt sich schon wieder um eine Rosine aus dem Kuchen, denn der ganze Vers heisst

Psalm 34,5: Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach
Dieses Motto brauche ich täglich schon seit Jahren, nicht erst seit dem 1.1.2019


Wahren inneren Frieden mit Gott und den Nächsten und mit sich selbst, ist aus meiner Sicht undenkbar, ohne allmähliche bis vollkommene Abkehr von allen einstig getätigten Bosheiten , für die mir Gott, der himmlische Vater nach Vorgaben Jesus Christus Vergebung schenkte und ermöglichte nurmehr Gutes zu tun.

Ich weiss nicht, wie jene Mitchristen damit umgehen, welche bezeugen auch nach der Bekehrung immer mal wieder für gottfernes Verhalten Gott oder Jesus um Entschuldigung bitten zu müssen, was für ein Geist sie davon abhält den alten Menschen mitsamt seinen Sünden vollkommen auszuziehen und den vom Einfluss des Bösen vollkommen erlösten Menschen anzuziehen und anzubehalten.

Dann stelle ich mir vor, dass solche so einen Zwischenfrieden/Etappenfrieden erleben, also zwischen Sündigen und um Vergebung bitten und erhalten, weil der Vater Jesus ja geduldig und gnädig ist.

Gruss John.
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon lionne » So 20. Jan 2019, 20:14

Columba hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Mamma mia! (würde der Italiener ausrufen! ;)) : Dieser Strang ist noch nicht mal eine Seite lang und schon total "vom Weg abgekommen"! :shock:
Hier sollte eigentlich über die Jahreslosung 2019 ("Suche Frieden und jage ihm nach!" Psalm 34,15) diskutiert werden! Und was ist (bis jetzt) daraus entstanden? :cry:
Gruss lionne


Das ist ein gutes Zeichen! Eine Jahreslosung, die nicht berührt, die keinen Widerspruch erntet und nicht zu weiteren Diskussionen ruft - eine solche Jahreslosung brauchen wir nicht!

Dem kann ich jetzt definitiv nicht zustimmen! Nennt sich sowas nun "Diskussion"? :roll: :mrgreen:
Gruss lionne
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon ThomasW » So 20. Jan 2019, 20:45

Columba hat geschrieben:Das ist ein gutes Zeichen! Eine Jahreslosung, die nicht berührt, die keinen Widerspruch erntet und nicht zu weiteren Diskussionen ruft - eine solche Jahreslosung brauchen wir nicht!

Grüsse Columba


Wenn doch nur mehr Gläubige wie du ihre dogmatische Einstellung einstellen würden und Gegenmeinungen rational und objektiv überdenken könnten. Das Ablehnen von Diskussion, Fakten und rationalen Argumenten ist das Hauptproblem aller Religionen und direkter Auslöser für viele Konflikte, die wir heute haben.
Die Unwahrheit bleibt auch dann unwahr, wenn man glaubt, dass sie wahr wäre. Egal wie schwierig es auch sein mag, man sollte immer nach Wahrheit suchen und sich nie mit bequemer Unwahrheit zufrieden geben.





https://www.youtube.com/watch?v=p_-zqHJA8Us
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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thea » Do 24. Jan 2019, 00:36

blindbefore hat geschrieben:Martin Luther King sagte:

Finsternis kann keine Finsternis vertreiben.
Das gelingt nur dem Licht.

Hass kann den Hass nicht austreiben.
Das gelingt nur der Liebe.

Hass vervielfältigt den Hass; Gewalt mehrt Gewalt,
Härte vergrößert Härte in einer ständigen Spirale der Vernichtung. ...

Und wir als Christen sollen dieses Licht der Welt zu sein, dass die Finsternis vertreibt.



Danke Dir für das schöne Zitat, das ja sehr gut passt zu der Jahreslosung - mit Liebe, mit Licht, mit Friedenslicht suchend die Dunkelheit verjagen, vertreiben...

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Re: Wie lebt Ihr die Jahreslosung 2019?

Beitragvon Thea » Do 24. Jan 2019, 00:51

Thelonious hat geschrieben:Ganz prinzipiell:
für mich haben die jeweiligen Jahreslosungen eine ganz besonders große Bedeutung. Da wird noch mal so eine besonderes Schlaglicht bzw. so eine besondere Gewichtung auf einen Vers oder Versteil gelegt. Und das begleitet einen dann durch das ganze Jahre.

Ob das "Herausfilettieren" von Teilen aus eine Vers immer so ganz glücklich ist - darüber kann man natürlich anderer Meinung sein. Aber so ist es vermutlich eingängiger (je kürzer, desto besser denken die, die das so bestimmen, wohl).



Ja, das geht mir auch so - die Losungen wirken wir so ein Scheinwerfer, der unsere Aufmerksamkeit noch mal besonders lenkt. Gerade in Zeiten, in denen ich konfus und unruhig bin und viel zu tun habe, vieles in den Gedanken herumwirbelt, tut diese Fokussierung gut, und dabei helfen mir die Losungen manchmal. Nicht nur die Jahreslosungen, auch die Tageslosungen. Gerade durch ihre Zufälligkeit, ihre Zulosung, entstehen oft neue Denkzusammenhänge und Impulse, die dann gar nicht mehr zufällig wirken.....

Und ja, wenn man den Vers wieder in den gesamten Kontext setzt, erlebt man oft eine Überraschung, das finde ich auch. Geht mir nicht nur bei den Losungen so, sondern auch, wenn ich meinen Konfrimations- oder Taufspruch im weiteren Kontext nachlese - plötzlich gewinnt ein altvertrauter Spruch, mit dem ich schon lange lebe und der zu meinem Leben gehört, eine neue Bedeutung, Färbung, gibt mir einen anderen Impuls als bisher.
Bin aber gar nicht sicher, ob ich das eher schlimm finde, weil der Text aus dem Zusammenhang gerissen wurde - oder vielleicht sogar auch gut, jedenfalls den Effekt, wenn man es rückwärts wieder zusammensetzt..... :-) - denn dieses mit-den- Versen- leben und neue Impulse gewinnen im Zeitablauf und durch neues und vertieftes Verständnis noch mal mit anderen Augen sehen hält auch meine Aufmerksamkeit wach und meinen Glauben frisch......

Lieben Gruß,
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