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Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 20:26

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Womit kann ich dich erbauen ?


Mit guten Nachrichten, das deine Zeit der Prüfung und des Leids nun endlich Vergangenheit ist.

Andere Mensch hätte es vielleicht zerbrochen, aber dir hat dein Glauben geholfen, all das zu überwinden. Das ist schon eine großartige Angelegenheit.

Was deinen angeblichen "Dämonenglauben" angeht, so wünsche ich den Spöttern hier, das sie den dunklen Feuern der Finsternis niemals so nahe kommen mögen wie du. Es gibt Mächte und Gewalten mit denen man niemals spielen sollte, man muss nur darauf achten, das, wenn man zu lange in den Abgrund blickt, nicht irgendwann selbst Abgrund wird.


Du weist sicher, das ich nicht bloß rede, sondern mehrmals im Hauskreis vor 10 Jahren mit dämonischen Begegnungen zu tun hatte. Ich habe das weder gesucht noch provoziert. Und sie waren erschreckend genug. Dennoch fühlte ich mich in Gott geborgen dabei als ich gezwungen war darauf zu reagieren und zu handeln. :praisegod:
Ich war ja auch für diesen Fall vorbereitet, wenn auch nur theoretisch bis dahin.

Man wird nicht zum Abgrund dadurch. Aber man kann wie ein katholischer Autor beim schreiben eines Buches darüber in tiefe Depressionen und andere Angriffe geraten.

Ich spiele nicht und lasse mich auch nicht leichtfertig und leichtsinnig zerbrechen.

Weisst du, besonders gefährdet sind Menschen die mit einem Buchstaben Brett spielen. Dann tun sich Abgründe auf. Etliche Beispiele bekunden das. Meinst du das wäre alles rein psychologisch erklärbar ? Und wenn man in die Tiefe von etwas geht, merkt man nun mal das Ausmaß eines Abgrundes

Auch Unfallsanitäter und Polizisten haben schwere Erlebnisse und dürfen daran nicht zerbrechen. Aber besser sie erzählen nichts, weil sie Dinge mitteilen die die meisten eh nicht ertragen können. Da muß man auf besondere Art belastbar sein. Leidensdruck muß man aushalten können. Man muß in diese Dinge hineinwachsen daß sie einen nicht völlig zerstören.


Danke daß du derart freundlich urteilt, es zeigt mir eine gewisse Reife, Umsicht und Weitsicht von dir, unabhängig davon was du im Moment glaubst.
Ich persönlich finde es schade daß du Abstand von Gott nimmst.

Jesus glaubte völlig an Gott. Und auch an den Sinn seines Leidens. Auch darin ist er ein vollkommenes Beispiel. Weil jeder Mensch leiden muß. Und wie Jesus am Ende über den Tod triumphieren möchte. Das ist Hoffnung. Das ist für mich mehr wert als die euphorische Entrückung des Mystikers. Und ein etwas falscher Impuls der Leidensbewältigung
Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 21:15

onThePath hat geschrieben:
Ich persönlich finde es schade daß du Abstand von Gott nimmst.
Lg, otp


Ich kann nicht glauben wie du, wie andere Christen, es ist mir nicht möglich, denn ich glaube nicht an eine Hölle, wo der Sünder in alle Ewigkeiten gefoltert wird, wo der Menschen unter grässlichsten Qualen niemals sterben wird.

Ich bezeichne mich als überzeugten Antifaschisten und auch als Pazifisten und als ein dem Religiösen nicht abgeneigter Humanist, ohne Kompromisse. Soll denn das, was in den Konzentrationslagern und Vernichtungslagern des WK II geschah, dann in einer Hölle niemals endende Alltäglichkeit sein? Die gequälte Kreatur starb irgendwann an Folter, Hunger und Krankheit, in der Hölle darf der Sünder nicht einmal das.

Wir haben dieses, immer auch heikle Thema hier schon etliche Male abgehandelt, im auf und ab der Meinungen, manchmal mit Haken und Ösen, manchmal auch auf gleicher Augenhöhe, manchmal auch in der Unversöhnlichkeit.

Sollte es einen Gott, eine göttliche Wesenheit wirklich geben, und das streite ich nicht ab, dann kann das nur ein Gott sein, in dessen Hände wir alle fallen, ohne Unterschiede, ohne Unterschiede der Religion, des Glaubens, und auch ohne Unterschiede im Grad und Maß des Glaubens. Ich könnte mich mit dem Gedanken der Allversöhnung durchaus anfreunden, aber schon das scheint für viele Christen schier an Gotteslästerung zu grenzen.

Wir wollen das alles nicht wieder aufwärmen, denn jeder Mensch, jeder Mensch der gutes tut und versucht einfach nur ein guter Mensch zu sein, der in seinem Leben anderen Menschen bereitwillig hilft, der anderen Menschen selbstlose gegenüber tritt, der anderen Menschen gegen über einfach nur Mensch ist, der hat alles getan was er tun kann, und wenn dieser Mensch nicht der Gnade welchen Gottes auch immer wert ist, dann sind mit alle diese Götter zu nichts nütze, dann sind diese Götter einfach nur Götzen, denen gegenüber der wirklich gute Mensch der wahre Gott ist.

Entschuldige, das ist einfach nur meine Meinung.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 21:32

Ich habe durchaus Verständnis, POW, für das Thema von dem du redest.

Auch ich hoffe, daß nicht nur Christen gerettet werden. Sondern zumindest Gerechte, Menschen die verantwortungsbewusst handeln. Da wünscht man sich auch durchaus die Allversöhnung. Jes macht es sich einfach weil er an die Wiedergeburt glaubt im Zusammenhang mit der Allversöhnung.

Verlorenheit zeigt sich aber auch. Jedenfalls für den, der nachforscht. Ich hätte dazu viele Erlebnisbeispiele. Die Frage ist für mich nur, ob ein Höllenzustand nach dem Tod ewig ist. Realität ist er für mich absolut.

Sundar Singh läßt es offen, wenn er vom jenseitigen Schiksal einer verlorenen Seele berichtet. Engel lehrten ihn, daß nur Gott es weiß, ob und wann diese Seele umkehren kann. Auch ich lasse dieses Fragezeichen stehen.

Ein kleinster Nenner ?
Es hat alles einen Sinn und es besteht Grund zu Hoffnung.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 21:49

onThePath hat geschrieben:
Ein kleinster Nenner ?
Es hat alles einen Sinn und es besteht Grund zu Hoffnung.

Lg, otp


Ein Nenner, vielleicht mehr als ein Nenner, denn irgendwann muss es doch einmal aufhören, das der Mensch, der an einen Gott glaubt, von dem Menschen der wiederum an einen anderen Gott glaubt, als irregeleitet angesehen wird, und das, das ist noch sehr höflich formuliert.
Irgend wann muss es doch einmal aufhören, das sich Menschen im Streit um den allein wahren Gott in endlose Kriege verwickeln lassen, in ein niemals endendes Blutvergießen, haben denn die Angehörigen gerade der monotheistischen Religionen nun nicht schon lange einen viel zu großen Blutzoll entrichtet, im Lauf der Menschheitsgeschichte .

Wird es überhaupt einmal eine Zeit geben, in der sich die Gläubigen der unterschiedlichsten Religionen nicht mehr mit Hass und Misstrauen begegnen?

Teufelskreise

Nun denn, OTP, bleibe wie du bist, ich mache für heute Feierabend, es war ein langer Tag.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 22:29

Denkenswerte Gedanken, POW.

Das fragt mich dann wiederum, wie weit die Unterschiedlichkeit gehen darf.
Der gemeinsame Nenner ist absolut gesehen die Liebe der Menschen zueinander, die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe der Menschen zu Gott. Das ist auch das oberste Gebot.

Selbst dieselbe Gottesvorstellung bewahrt nicht davor, sich gegenseitig Leid anzutun. Die Menschen verhalten sich nun mal nicht nach den Regeln des Himmels. Und das Vorhandensein des Guten und des Bösen bestimmt deshalb auch die Gottesvorstellungen. Was für ein weites Feld zum Philosophieren über Gott und die Welt.

Auf dieser Erde werden Menschen sich gegenseitig wohl immer etwas antun.

Ich wünsche dir einen angenehmen Abend.
Denke auch daran, daß der Schlaf wichtige Gedanken und Fragen des Tages klären kann und im Schlaf deshalb Erkenntnisse wachsen können. Schön, dann kann man am Abend abschalten und einfach abwarten was der nächste Tag bringt.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Do 31. Jan 2019, 04:12

kingschild hat geschrieben:Bei Paulus war es so, er glaubte Gott als er getauft wurde :D und er war bereit nicht mehr gegen Gott zu streiten und seine Nachfolger zu verfolgen.


DIE BIBEL SAGT ... KINGSCHILD SAGT

Apg 2:38 Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi ZUR Vergebung eurer Sünden!

Petrus sagt: Die Taufe ist zur Vergebung der Sünden.

kingschild sagt: Die Taufe ist NICHT zur Vergebung der Sünden.


Mar 16:15 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

JESUS sagt: Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung notwendig

kingschild sagt: Wer glaubt wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung NICHT notwendig. Nur "Der Glaube Allein" ist für die Errettung notwendig.


Apg 22:6 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!

Die Bibel sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden ihm seine Sünden durch die Taufe abgewaschen

kingschild sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden seine Sünden NICHT durch die Taufe abgewaschen, sondern durch den Glauben.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird NICHT durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und NICHT durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird "NICHT durch Glauben allein" gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird "durch Glauben allein" gerechtfertigt.


Jak2:22-23 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?

Die Bibel sagt: Abraham wurde aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.

kingschild sagt: Abraham wurde NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.


Jak2:25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?

Die Bibel sagt: Rahab ist aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.

kingschild sagt: Rahab ist NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.


Jak2:26 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. ... Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Jakobus sagt: Ohne Glaubenswerke ist der Glauben tot und ein toter Glauben kann niemanden erretten und daher sind Glaubenswerke heilsnotwendig!

kingschild sagt: Ein toter Glaube kann erretten, denn Glaubenswerke sind nicht für die Errettung notwendig!


1joh3:24 Wer seine (= Jesus) Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm;

Johannes sagt: Man kann nur in JESUS bleiben, wenn man alle Gebote Jesu Christi hält.

kingschild sagt: Um in JESUS zu bleiben ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Joh15:10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

JESUS sagt: Nur wenn man alle seine Gebote hält, kann man in seiner Liebe bleiben

kingschild sagt: Um in der Liebe Jesu Christi zu bleiben, ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Jeremiah sagt: Der Mensch hat sein Schicksal NICHT selber in der Hand.

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal durch eine freie Willensentscheidung für JESUS selber in der Hand.


Jesaja sagt dazu:

Rm 10:17 Doch nicht alle sind dem Ruf des Evangeliums gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: »Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?«

Ist das der wahre Glauben?


Jesus sagt:

Luk 14:33 Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

Glaubst du Jesus wenigstens das?
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Do 31. Jan 2019, 12:12

Jimmy hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Bei Paulus war es so, er glaubte Gott als er getauft wurde :D und er war bereit nicht mehr gegen Gott zu streiten und seine Nachfolger zu verfolgen.


DIE BIBEL SAGT ... KINGSCHILD SAGT

Apg 2:38 Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi ZUR Vergebung eurer Sünden!

Petrus sagt: Die Taufe ist zur Vergebung der Sünden.

kingschild sagt: Die Taufe ist NICHT zur Vergebung der Sünden.


Mar 16:15 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

JESUS sagt: Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung notwendig

kingschild sagt: Wer glaubt wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung NICHT notwendig. Nur "Der Glaube Allein" ist für die Errettung notwendig.


Apg 22:6 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!

Die Bibel sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden ihm seine Sünden durch die Taufe abgewaschen

kingschild sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden seine Sünden NICHT durch die Taufe abgewaschen, sondern durch den Glauben.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird NICHT durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und NICHT durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird "NICHT durch Glauben allein" gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird "durch Glauben allein" gerechtfertigt.


Jak2:22-23 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?

Die Bibel sagt: Abraham wurde aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.

kingschild sagt: Abraham wurde NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.


Jak2:25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?

Die Bibel sagt: Rahab ist aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.

kingschild sagt: Rahab ist NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.


Jak2:26 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. ... Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Jakobus sagt: Ohne Glaubenswerke ist der Glauben tot und ein toter Glauben kann niemanden erretten und daher sind Glaubenswerke heilsnotwendig!

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1joh3:24 Wer seine (= Jesus) Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm;

Johannes sagt: Man kann nur in JESUS bleiben, wenn man alle Gebote Jesu Christi hält.

kingschild sagt: Um in JESUS zu bleiben ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Joh15:10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

JESUS sagt: Nur wenn man alle seine Gebote hält, kann man in seiner Liebe bleiben

kingschild sagt: Um in der Liebe Jesu Christi zu bleiben, ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Jeremiah sagt: Der Mensch hat sein Schicksal NICHT selber in der Hand.

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal durch eine freie Willensentscheidung für JESUS selber in der Hand.


Jesaja sagt dazu:

Rm 10:17 Doch nicht alle sind dem Ruf des Evangeliums gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: »Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?«

Ist das der wahre Glauben?


Jesus sagt:

Luk 14:33 Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

Glaubst du Jesus wenigstens das?


Ist das Einstellen dieser Tapeten und Schriftrollen, nun das berühmt berüchtigte Bibeltennis?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Natascha » Do 31. Jan 2019, 13:05

onThePath hat geschrieben:Mich würden deine Erfahrungen dazu interessieren.

Glaubst du, daß man einen Raum einrichten und beschließen kann, in diesem Raum sei Gottes heilende Kraft gegenwärtig?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Do 31. Jan 2019, 23:57

Natascha hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Mich würden deine Erfahrungen dazu interessieren.

Glaubst du, daß man einen Raum einrichten und beschließen kann, in diesem Raum sei Gottes heilende Kraft gegenwärtig?


Ich habe zwar nicht besonders viel erlebt. Aber vor einigen Jahren brachte ich einen jungen Mann zu einem dieser Healing Rooms. Als man für ihn betete begann er zu toben. Ich dachte mir, dass das dabei passieren kann und hatte deshalb einen Ältesten mitgenommen der sich mit dämonischer Belastung auskannte. Für mich war seine Reaktion eine Bestätigung. Aber die Beter wußten nicht was sie tun sollten.

Ich finde es gut, wenn man sich um Menschen kümmert in Healing-Rooms. Gebete und die Zuwendung tuen doch gut.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Fr 1. Feb 2019, 00:00

blindbefore hat geschrieben:Das ist mir so noch nie aufgefallen. Aber Paulus wurden tatsächlich 3 Tage nachdem er gläubig geworden war die Sünden durch die Taufe abgewaschen. Wird man durch die Taufe dann endgültig von seinen Sünden erlöst?

Das sprengt den Rahmen hier die Erklärung. Nur kurz angeschnitten:

Die zeitliche irdische Errettung der Israeliten von damals gibt es auch heute im geistlichen Sinn für das ntl Volk Gottes. Dabei entspricht der damaligen Errettung aus Ägypten heraus der heutigen Errettung aus der Welt heraus mittels der ntl Taufe ausschließlich auf den Namen "Jesus Christus", die dem Durchzug durch das rote Meer, bzw. der Arche entspricht. Und so wie damals die Errettung aus Ägypten heraus nicht automatisch das Eingehen in das verheissene Kanaan bedeutete (von den 600.000 ausgezogenen Männern gingen nur 2, nämlich Josua und Kaleb ins gelobte Land ein, weil es die einzigen waren, die dem HERRN "vollkommen nach-gefolgt" waren - die anderen 599.998 Männer sind "wegen ihres Ungehorsams nicht hineingegangen" Heb 3:18), so bedeutet auch heute die Errettung aus der Welt heraus mittels der ntl Taufe nicht automatisch das Eingehen in das Reich Gottes, denn das rote Meer ist nicht der Jordan, weshalb auch die heutige Errettung durch die Taufe noch nicht die ewige Errettung bedeutet.

Dies erklärt auch, warum derselbe Petrus in Apg 2:38 lehrt, dass die Taufe tatsächlich "zur Vergebung der Sünden" erfolge. Denn Jesus lehrt in Mat 18:21-35 (Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht) ausdrücklich, dass es eine Vergebung der Sünden auf Bewährung gibt, die dementsprechend auch wieder aufgehoben werden kann, wenn sich der Empfänger dieser Vergebung nicht bewährt, indem er nicht lernt auch selbst Barmherzigkeit und Vergebung zu üben. Der Unterschied zwischen zeitlicher Errettung (Verlierbakeit des Heils) und ewiger Errettung (Unverlierbarkeit des Heils) im NT spiegelt den Unterschied wieder zwischen der zeitlichen Sünden-vergebung einerseits, wovon Jesus in Mat 18:21-35 spricht und von der ewigen Sündenvergebung andererseits, von welchem der Neue Bund spricht:

Heb 8:12 Denn ich werde gegenüber ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden werde ich NIE MEHR GEDENKEN.

Die ewige Errettung ist also im "letzten Artikel des Neuen Bundes" in Form der ewigen Sündenvergebung erhalten. Es geht also darum, in den Neuen Bund einzutreten. Wenn du mehr wissen willst, dann schreibe mir PN, denn das sprengt den Rahmen hier komplett und ist OT. Wichtig hierzu ist:

Heb 3:18 Welchen aber schwor er, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die UNGEHORSAM gewesen waren? Und wir sehen, dass sie wegen des UNGLAUBENS nicht hineingehen konnten.

Unglauben wird mit Ungehorsam gleichgesetzt! Deswegen hat Paulus "Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen," (Ro 1:5) - denn nur durch absoluten Glaubensgehorsam in der "voll-kommenen Nachfolge" kann man in die "ewige Ruhe GOTTES" eingehen und in den Neuen Bund eintreten, der damit beginnt, dass GOTT "seine Gesetze" ins Herz schreibt Heb 8:10! Daher musste auch der Sohn den Gehorsam lernen:

Heb 5:8 und lernte, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam;

Das ist übrigens auch der Grund, warum letzten Endes nur "Täter des Gesetzes " gerechtfertigt werden (in der Zukunft!):

Ro 2:13 es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt WERDEN.

Und die Bibel hat immer Recht!

Um beim Threadthema zu bleiben: Unglauben = Ungehorsam (Heb 3:18) -->
Glauben = Gehorsam. Ein Teil des wahren, von Gott geschenkten, Glaubens ist also der absolute Gehorsam gegen die Gebote Christi als Glaubenswerk (Ro 2:13) - nicht als Gesetzeswerk, denn Gesetzeswerke können niemanden erretten und sind somit tote Werke!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Fr 1. Feb 2019, 20:12

POW hat geschrieben:
Wir wollen das alles nicht wieder aufwärmen, denn jeder Mensch, jeder Mensch der gutes tut und versucht einfach nur ein guter Mensch zu sein, der in seinem Leben anderen Menschen bereitwillig hilft, der anderen Menschen selbstlose gegenüber tritt, der anderen Menschen gegen über einfach nur Mensch ist, der hat alles getan was er tun kann, und wenn dieser Mensch nicht der Gnade welchen Gottes auch immer wert ist, dann sind mit alle diese Götter zu nichts nütze, dann sind diese Götter einfach nur Götzen, denen gegenüber der wirklich gute Mensch der wahre Gott ist.

Entschuldige, das ist einfach nur meine Meinung.


Du beschreibst meines Erachtens genau einen solchen Menschen, POW, wie er Gott gefällt. :clap: Jesus zeigte ja mittels Gleichnis vom Barmherzigen Samariter, wer Nächstenliebe erkennen liess, gottgefällig handelte, und da schnitt der Geistliche schlecht ab.

Ich glaube auch weder an eine Hölle noch an ein Fegefeuer. Ich verstehe das von Jesus vermittelte Gottverständnis so wie Johannes in seinen Briefen..(in der Bibel zu meiner Lieblingslektüre zählend, nebst den Evangelien.)

Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in Ihm. Was glaubst Du, mit was für Menschen ein Reich Gottes des Friedens und der Liebe realisiert werden könnte?

Mit solchen, welche sogar oben von Dir erwähnten Menschen einreden würden, sie seien trotz ihres vorbildlichen Lebenswandels, guten Werken vor Gott Sünder. Auch wegen ihrer Erlösung habe Gott Jesus ans Kreuz nageln lassen,
etc.?

Petrus erkannte ja, dass es kein Ansehen der Person vor Gott gäbe.. ein jeder aus jedem Volk der Recht tue und ehrfürchtig sei, sei Gott angenehm.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Fr 1. Feb 2019, 20:23

Kurze musikalische Auflockerung (aus der Zeit, als ich noch Grönemeyer-Fan war)
>>> Mensch >>> https://www.youtube.com/watch?v=kWbN3-6o3WQ
Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 20:30

An Fegefeuer und an eine Hölle glauben, sollte den Glauben nicht ausmachen. Aber was sollte nach dem Tod schlechter Menschen statt dessen geschehen. Wenn man sagt, das gibt es überhaupt nicht, muß man schon weiter denken.

Dass es einem guten Menschen nach dem Tod gut gehen soll, ist ein guter Gedanke.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 20:42

John1955 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Wir wollen das alles nicht wieder aufwärmen, denn jeder Mensch, jeder Mensch der gutes tut und versucht einfach nur ein guter Mensch zu sein, der in seinem Leben anderen Menschen bereitwillig hilft, der anderen Menschen selbstlose gegenüber tritt, der anderen Menschen gegen über einfach nur Mensch ist, der hat alles getan was er tun kann, und wenn dieser Mensch nicht der Gnade welchen Gottes auch immer wert ist, dann sind mit alle diese Götter zu nichts nütze, dann sind diese Götter einfach nur Götzen, denen gegenüber der wirklich gute Mensch der wahre Gott ist.

Entschuldige, das ist einfach nur meine Meinung.


Du beschreibst meines Erachtens genau einen solchen Menschen, POW, wie er Gott gefällt. :clap: Jesus zeigte ja mittels Gleichnis vom Barmherzigen Samariter, wer Nächstenliebe erkennen liess, gottgefällig handelte, und da schnitt der Geistliche schlecht ab.

Ich glaube auch weder an eine Hölle noch an ein Fegefeuer. Ich verstehe das von Jesus vermittelte Gottverständnis so wie Johannes in seinen Briefen..(in der Bibel zu meiner Lieblingslektüre zählend, nebst den Evangelien.)

Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in Ihm. Was glaubst Du, mit was für Menschen ein Reich Gottes des Friedens und der Liebe realisiert werden könnte?

Mit solchen, welche sogar oben von Dir erwähnten Menschen einreden würden, sie seien trotz ihres vorbildlichen Lebenswandels, guten Werken vor Gott Sünder. Auch wegen ihrer Erlösung habe Gott Jesus ans Kreuz nageln lassen,
etc.?

Petrus erkannte ja, dass es kein Ansehen der Person vor Gott gäbe.. ein jeder aus jedem Volk der Recht tue und ehrfürchtig sei, sei Gott angenehm.

Gruss John


Ich versuche noch einmal, meine Sicht zur Lage in den religiösen Lüften darzulegen.

Ich kenne Menschen, die sind aus ihrem reinen Selbstverständnis heraus Menschen, die das Wort - Agape auf natürliche Weise leben, in ihrem Leben, sei es nun als Arzt, bei den Ärzten ohne Grenzen, sei es als Kranken oder Altenpfleger, seien es auch "nur" die Menschen, die aus dem natürlichen Bedürfnis heraus zu helfen, selbstlos und rastlos für andere Menschen tätig sind bis zur Selbstaufgabe - ohne einer Religion anzugehören.

Es gibt diese Menschen, wenn auch nicht oft, aber sie sind für mich das Salz dieser Erde, auch sie.
Wenn nun ein Christ das im Glauben tut, was eine Mensch ohne Religion aus natürlicher Barmherzigkeit ebenfalls tut, wie kann dann dieser Mensch, nur weil er nicht an einen Gott glaubt, einer Bestrafung Gottes anheim fallen?

Doch, doch, wird er, denn er glaubt nicht, und wer nicht glaubt, der...., drehen wir das Rad ewig alter Diskussionen nicht neu, denn die Bibel ist hier eindeutig, wer nicht an Gott oder Jesus Christus glaubt, der...

Wie lebt ein Christ mit diesem offensichtlichen Widerspruch in sich selbst? Ist die Barmherzigkeit und Demut in aufopferungsvoller Liebe und Hingabe des "Gottlosen" weniger wert, als die gelebte Barmherzigkeit eines Christen?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Fr 1. Feb 2019, 20:51

POW hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Wenn nun ein Christ das im Glauben tut, was eine Mensch ohne Religion aus natürlicher Barmherzigkeit ebenfalls tut, wie kann dann dieser Mensch, nur weil er nicht an einen Gott glaubt, einer Bestrafung Gottes anheim fallen?

Doch, doch, wird er, denn er glaubt nicht, und wer nicht glaubt, der...., drehen wir das Rad ewig alter Diskussionen nicht neu, denn die Bibel ist hier eindeutig, wer nicht an Gott oder Jesus Christus glaubt, der...

Wie lebt ein Christ mit diesem offensichtlichen Widerspruch in sich selbst? Ist die Barmherzigkeit und Demut in aufopferungsvoller Liebe und Hingabe des "Gottlosen" weniger wert, als die gelebte Barmherzigkeit eines Christen?

Da mach ich mir keinen Kopf! Das (Urteil) überlasse ich getrost Gott, denn Gott ist gerecht und allwissend; ich traue Ihm voll zu, dass er da gerecht ist und gerecht handelt! :D
Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 21:18

lionne hat geschrieben:Da mach ich mir keinen Kopf! Das (Urteil) überlasse ich getrost Gott, denn Gott ist gerecht und allwissend; ich traue Ihm voll zu, dass er da gerecht ist und gerecht handelt! :D
Gruss lionne


Ein altgedienter Biblizist, oder biblischer Fundamentalist, der würde jetzt sagen, das ist unbiblisch, denn die Bibel sagt das nicht aus, respektive gibt das nicht her.
Gut, man kann jetzt den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, aber die Bibel, oder genauer, das Neue Testament, das spricht da doch eine eindeutige Sprache, was das Schicksal der "Ungläubigen" angeht, würde ich jetzt einmal behaupten.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Fr 1. Feb 2019, 21:39

onThePath hat geschrieben:An Fegefeuer und an eine Hölle glauben, sollte den Glauben nicht ausmachen. Aber was sollte nach dem Tod schlechter Menschen statt dessen geschehen.


Eine "humane" Lösung im Gegensatz zu der, sie ewig leiden zu lassen ohne Aussicht auf Erlösung, wäre beispielsweise, dass sie einfach "tot" (unbewusst) blieben. Ich jedenfalls könnte mir nicht vorstellen, im Himmel glücklich zu sein, wenn ich wüsste, dass "um der Gerechtigkeit willen" andere ewige Qualen erleiden müssten, so schlecht sie auch gewesen sein mögen. Lieber wäre ich selbst tot!
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 22:29

Diesen Gedanken hatten sicher schon viele Christen. Er ist ja unter Anderem Ausdruck von Erbarmen und Vergebungsbereitschaft. Wir wünschen uns die Möglichkeit der Sühne unselig gestorbener Menschen.

Denkt man an die Möglichkeit eines leidenden Reinigungszustandes wie die Katholiken, dann ist das neben einer Hölle ja schon mal dieser Sühnezustand, Sühneort mit Hoffnung der Vergebung.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 2. Feb 2019, 19:36

Jimmy hat geschrieben:
DIE BIBEL SAGT ... KINGSCHILD SAGT

Apg 2:38 Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi ZUR Vergebung eurer Sünden!

Petrus sagt: Die Taufe ist zur Vergebung der Sünden.

kingschild sagt: Die Taufe ist NICHT zur Vergebung der Sünden.


Mar 16:15 Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

JESUS sagt: Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung notwendig

kingschild sagt: Wer glaubt wird gerettet werden. Die Taufe ist für die Errettung NICHT notwendig. Nur "Der Glaube Allein" ist für die Errettung notwendig.


Apg 22:6 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst!

Die Bibel sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden ihm seine Sünden durch die Taufe abgewaschen

kingschild sagt: Drei Tage nachdem Paulus vor Damaskus gläubig geworden war, wurden seine Sünden NICHT durch die Taufe abgewaschen, sondern durch den Glauben.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird NICHT durch (Glaubens)Werke gerechtfertigt.


Jak 2:24 So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und NICHT durch den Glauben allein.

Jakobus sagt: Der Mensch wird "NICHT durch Glauben allein" gerechtfertigt.

kingschild sagt: Der Mensch wird "durch Glauben allein" gerechtfertigt.


Jak2:22-23 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?

Die Bibel sagt: Abraham wurde aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.

kingschild sagt: Abraham wurde NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt.


Jak2:25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?

Die Bibel sagt: Rahab ist aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.

kingschild sagt: Rahab ist NICHT aus (Glaubens)Werken gerechtfertigt worden.


Jak2:26 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. ... Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Jakobus sagt: Ohne Glaubenswerke ist der Glauben tot und ein toter Glauben kann niemanden erretten und daher sind Glaubenswerke heilsnotwendig!

kingschild sagt: Ein toter Glaube kann erretten, denn Glaubenswerke sind nicht für die Errettung notwendig!


1joh3:24 Wer seine (= Jesus) Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm;

Johannes sagt: Man kann nur in JESUS bleiben, wenn man alle Gebote Jesu Christi hält.

kingschild sagt: Um in JESUS zu bleiben ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Joh15:10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

JESUS sagt: Nur wenn man alle seine Gebote hält, kann man in seiner Liebe bleiben

kingschild sagt: Um in der Liebe Jesu Christi zu bleiben, ist es NICHT notwendig alle Gebote Jesu Christi zu halten.


Jer10:23 Ich weiß, Jahwe: Der Mensch hat sein Schicksal nicht in der Hand, keiner bestimmt selbst, wohin sein Lebensweg führt.

Jeremiah sagt: Der Mensch hat sein Schicksal NICHT selber in der Hand.

kingschild sagt: Der Mensch hat sein Schicksal durch eine freie Willensentscheidung für JESUS selber in der Hand.


Jesaja sagt dazu:

Rm 10:17 Doch nicht alle sind dem Ruf des Evangeliums gefolgt. Schon der Prophet Jesaja sagt: »Herr, wer hat schon unserer Botschaft Glauben geschenkt?«

Ist das der wahre Glauben?


Jesus sagt:

Luk 14:33 Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

Glaubst du Jesus wenigstens das?


Kingschild sagt: Lösche das (Kingschild sagt:) und ersetze es mit (Jimmy versteht Kingschild so:)

Wenn nicht kannst Du meinetwegen, weiter Glauben, solche Werke seien Gut und Gerade und du könntest nichts dagegen tun, weil Du keinen Willen hast.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » So 3. Feb 2019, 02:31

kingschild hat geschrieben:Wenn nicht kannst Du meinetwegen, weiter Glauben, solche Werke seien Gut und Gerade und du könntest nichts dagegen tun, weil Du keinen Willen hast.

Das griechische Wort für Glaube (pistis) wird in Deutsch nicht nur mit Glaube, sondern vielfach auch mit Treue wiedergegeben. Glaube und Treue sind nur zwei Seiten ein- und derselben Sache.

Tritt ein Mensch in die Beziehung zu GOTT ein, so ist sein Glaube zunächst nur ein Vertrauen.

Harrt er im Vertrauen aus, indem er auch tut, was GOTT will, so wird der bewährte Glaube zur Treue.

Während also dieses Wort in Bezug auf GOTT immer mit Treue übersetzt wird, meint es in Bezug auf den Menschen, den Glauben, der sich anfänglich als Vertrauen zu GOTT zeigt, welches aber zur Treue zu GOTT wachsen soll, so dass der Mensch der Natur GOTTES teilhaftig wird und somit "treu wie GOTT" wird.

Dementsprechend ist auch die Rechtfertigung durch den Glauben zweigeteilt, nämlich in eine Rechtfertigung durch Glauben, also im Sinne von "Vertrauen" am Glaubensanfang (Rom3:25) und in eine Rechtfertigung durch Treue bei der Vollendung des Glaubens durch Gehorsam (Rom3:26, vergl. Jak2:1+20-26).

Die biblische Definition des Glaubens beinhaltet beide Aspekte und lautet:

Heb11:1 Der Glaube aber ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.

Mit anderen Worten: Der Glaube bewirkt aufgrund des Wortes GOTTES eine Überzeugung von derzeitig für uns noch unsichtbaren Dingen, so dass man gemäss dieser Überzeugung HANDELT.

Bei den unsichtbaren Dingen geht es letztlich um die Herrlichkeit GOTTES, die man zu erlangen hofft, indem man tut, was GOTT sagt.

Der Glaube ist somit an die Hoffnung geknüpft, die ihrerseits Dinge betrifft, die man nicht sieht, dass heisst: Die man NOCH nicht sieht, solange die Hoffnung nicht erfüllt wurde.

Glaube als "die Verwirklichung dessen, was man hofft" (Heb11:1) bedeutet also das Ziehen der praktischen von GOTT gebotenen Konsequenzen aus der Hoffnung. Zum Beispiel hatte Noah die Hoffnung der Errettung vor der Flut, weshalb er durch Glauben die Arche wie geboten baute, was heute der Taufe auf JESUS CHRISTUS entspricht:

Heb11:7 Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.

1Pe 3:21 Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe ...

Hält man es aber daher nur für richtig, was GOTT sagt, handelt aber nicht danach, so nennt die Schrift dies einen "Toten Glauben", welcher nicht erretten kann und somit nicht in die Herrlichkeit GOTTES führt (Jak2).

Nur der lebendige Glaube (das ist der Glaube mit den von GOTT gebotenen Werken) ist das göttliche Mittel der Errettung (Eph2:8), ebenso wie es uns bei Noah gezeigt wird.

Wer also meint, "Der Glaube Allein" ohne jegliche Werke könnte erretten, der sollte einmal die Frage beantworten, ob Noah allein aus Glauben errettet wurde oder nur dadurch, dass er aus Glauben auch tat, was GOTT ihm geboten hatte, indem er die Arche baute und Speisevorräte brachte.

Der zentrale, heilsnotwendige neutestamentliche Glaubensinhalt ist jedoch der gekreuzigte JESUS CHRISTUS selbst, denn das ganze NT lehrt letztendlich immer und ausschliesslich den Glauben an ihn:

Joh6:47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben.

Gemäss dem Glauben Noahs, den auch wir haben sollen, ist hier zu bedenken, dass der Glaube an JESUS CHRISTUS nur dann erretten kann, wenn man auch tut, was er gebietet. Andernfalls der Glaube nicht lebendig, sondern tot ist und nicht erretten kann.


Und wer daher GOTT (er)kennt, hält ALLE Gebote Christi im GLAUBENSGEHORSAM:

1Jo 2:3 Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben; wenn wir seine Gebote halten.

Und die Bibel hat immer Recht!

Und wer sagt, er (er)kennt ihn, und hält ALLE Gebote Christi NICHT im GLAUBENSGEHORSAM, der ist logischerweise ein Lügner:

1Joh2:4 "Wer da sagt: Ich (er)kenne IHN, und hält SEINE Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit (= CHRISTUS) nicht"

Und die Bibel hat immer Recht!

Wer ihn aber nicht (er)kennt, der hat kein ewiges Leben:

Joh. 17,3 Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, ERKENNEN.

Und die Bibel hat immer Recht!

Daher kannst du ein wahres Kind Gottes daran erkennen, dass es ALLE Gebote Jesu Christi im Glaubensgehorsam befolgt und nicht sündigt:

1joh5:18 "Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt;

1joh2:29 "so erkennet, dass jeder, der die Gerechtigkeit TUT (= Gebote befolgen!), aus ihm geboren ist"

Und die Bibel hat immer Recht!

Und es ist für ein wahres Kind Gottes - im Gegensatz zu uns - nicht schwierig, ALLE Gebote Christi im Glaubensgehorsam zu halten (es ist seine neue "Natur" - es ist "Neue Schöpfung"), da die Liebe (agape) Gottes ins Herz ausgegossen wurde:

1Jo 5:3 Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

Und die Bibel hat immer Recht! Und daher sagte auch Paulus:

1Co 7:19 Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes.

Und dieser wahre, errettende Glaube ist ein Geschenk Gottes! Kein Mensch ist fähig, diesen errettenden Glauben "aus eigenem freien Willen" aus sich selber heraus zu produzieren. Und er gibt ihn "wen er will". Auf jeden Fall den Armen dieser Welt, denn sie sind ein Teil seiner Auserwählten und Erben des Reiches Gottes:

Jas 2:5 Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Und die Bibel hat immer Recht: Die "Armen dieser Welt" sind sowohl seine "Auserwählten" als auch "Erben des Reiches Gottes". Ob das dir nun passt oder nicht, das ist GOTT egal. Ich freue mich so sehr für sie! Armut ist schrecklich!

Alles andere ist PillePalle! S.D.G. my friend, All Glory to GOD!!!
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Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » So 3. Feb 2019, 13:29

@POW
Ich glaube, dass es durchaus möglich ist, dass in der Bibel auch hier ein Übersetzungsfehler vorliegen könnte. Also dass der Akkusativ AN JESUS Glauben womöglich im Dativ geschrieben war: IHM, JESUS GLAUBEN.

Denn bezogen auf das was VOR JesusErscheinen als Gott und Gottes Wille gelehrt wurde, war es doch für längst fällig gewesene Erlösung aus jeglicher bisheriger unwissentlicher Sündenknechtschaft der Verlorenen Schafe Israels wichtig, zu beginnen JESUS ZU GLAUBEN, was ER als ALLEIN WAHRHAFTIGEN GOTT und dessen Willen lehrte. Jesus kam ja um das Volk Israel von deren Sünden zu erlösen, damit sie aufhörten Menschen im Irrglauben zu töten es sei Wille Gottes.

Bezogen auf deine Beispiele von Menschen ohne Religionszugehörigkeit, welche aber ja intuitiv aus dem Herzen heraus genau das tun was ihnen möglich ist, sich ihren Begabungen gemäss engagieren, da glaube ich, dass diese Menschen schon zu Lebzeiten errettet sind.

Und wenn ich in Gemeinden höre, dass Gläubige über solche Lächeln wie du oben beschrieben hast, die nach deren (Gläubige) unbegründeten Ansicht meinen würden mit Guten Werken könne man sich den Himmel verdienen, was sie nicht nötig hätten, da sie allein dadurch ewiges Leben hätten, weil sie AN JESUS GLAUBEN würden...dann kommt mir das Gleichnis Jesus mit den Schafen und Böcken in den Sinn...oder auch die Geschichte mit Frau Holles Gold- und Pechmarie am Tor.....in der Offenbarung kommt ja zudem vor: Siehe ich komme bald und mit mir der Lohn für einen Jeden, wie seine Werke sind.

Gruss John
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 15:07

John1955 hat geschrieben:was ER als ALLEIN WAHRHAFTIGEN GOTT und dessen Willen lehrte. Jesus kam ja um das Volk Israel von deren Sünden zu erlösen, damit sie aufhörten Menschen im Irrglauben zu töten es sei Wille Gottes.


Guter John, an dieser Stelle ein striktes - Nein.

Denn ich halte nichts, absolut nichts von diesen Diskussion, Jesus = Gott. Denn das heißt für mich immer auch, das Judentum samt seinen angestammten Glauben auszugrenzen und zu diffamieren, das heißt für mich auch immer auch, einer anderen Religion einen ihnen völlig fremden Gott über zu stülpen, das heißt für mich auch immer, einer anderen Religion ihren uralten Glauben und Gott theologisch abzusprechen, oder theologisch zu entfremden.

Und es heißt am ende für mich auch immer hier eine andere Religion zu bevormunden, denn die Juden haben allen und jeden Grund auf ihren Messias immer noch zu warten, nach der Schrift, nach dem Buchstaben.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 15:18

Aus dem theologischen Durcheinander finden wir nie raus.

Die Juden haben Jesus und sein Gottesbild gar nicht verstanden,
die Christen möglicherweise haben nicht erkannt, das Jesus das alte Gottesbild der Juden korrigiert hat.

Da wird man sich nur festgefahren können.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 15:30

onThePath hat geschrieben:Aus dem theologischen Durcheinander finden wir nie raus.

Die Juden haben Jesus und sein Gottesbild gar nicht verstanden,
die Christen möglicherweise haben nicht erkannt, das Jesus das alte Gottesbild der Juden korrigiert hat.


So geht man zum Frieden, OTP!

Denn wer von den Christen meint, so ohne weiteres den Juden dann Jesus als Messias verkaufen zu können, der sollte hier noch einmal kräftig in das Alte Testament steigen. Oder einfach einen Rabbi seines Vertrauens aufsuchen, denn gerade das Alte Testament bezeugt den Juden, das der Messias, ihr Messias, noch nicht gekommen ist.

die Christen möglicherweise haben nicht erkannt, das Jesus das alte Gottesbild der Juden korrigiert hat.


Auf dieser Basis wäre vielleicht eine Diskussion möglich, aber nur vielleicht, und wohl auch nicht mit einem orthodoxen Juden.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 15:40

Ich weiß ja um viele denkbare Möglichkeiten, POW. Kommen noch die vielen nichtchristlichen dazu. Ich habe mich bewusst für Christus entschieden.

Der ganze Ballast des möglichst gewandten Umgangs mit AT und NT , der alle Aussagen der Bibel miteinander optimal vernetzen und verbinden will, führt wohl letztlich auch nicht zu einem besseren Glauben und Glaubensleben.

Gerade Jesus hat mit wenig Worten erklärt und mit eigenem Handeln, was Wert hat, daß man es glaubt oder tut. Und deshalb schaue ich oft erleichtert auf Jesus und seine Lehre.

Das AT erweckt den Anschein, besonders einem Gruppenverständnis der Juden zu dienen. Aber daß man Gott nicht genau erkennt. Dazu passt ja, daß Jesus für sie ein Niemand ist, weil er nicht in ihr Gottesbild und ihre Erwartungen passt. Das zeigt doch schon einen Konflikt des AT mit Jesus. Was soll also so klar sein, daß man das AT völlig nach Vorgabe verstehen soll ?


Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » So 3. Feb 2019, 16:48

POW hat geschrieben:
Denn wer von den Christen meint, so ohne weiteres den Juden dann Jesus als Messias verkaufen zu können, der sollte hier noch einmal kräftig in das Alte Testament steigen. Oder einfach einen Rabbi seines Vertrauens aufsuchen, denn gerade das Alte Testament bezeugt den Juden, das der Messias, ihr Messias, noch nicht gekommen ist.

Also so „ohne weiteres“ geht das sicher nicht, da hast du Recht. Aber grundsätzlich hat doch Paulus nichts anderes getan, als den Juden in den Synagogen bei den Heiden draussen anhand der Schrift zu beweisen, dass Jesus der Messias ist. „Wer von den Christen meint“, das auch zu können, der könnte allerdings eins aufs Dach bekommen.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 16:59

onThePath hat geschrieben:Ich weiß ja um viele denkbare Möglichkeiten, POW. Kommen noch die vielen nichtchristlichen dazu. Ich habe mich bewusst für Christus entschieden.

Der ganze Ballast des möglichst gewandten Umgangs mit AT und NT , der alle Aussagen der Bibel miteinander optimal vernetzen und verbinden will, führt wohl letztlich auch nicht zu einem besseren Glauben und Glaubensleben.

Gerade Jesus hat mit wenig Worten erklärt und mit eigenem Handeln, was Wert hat, daß man es glaubt oder tut. Und deshalb schaue ich oft erleichtert auf Jesus und seine Lehre.

Das AT erweckt den Anschein, besonders einem Gruppenverständnis der Juden zu dienen. Aber daß man Gott nicht genau erkennt. Dazu passt ja, daß Jesus für sie ein Niemand ist, weil er nicht in ihr Gottesbild und ihre Erwartungen passt. Das zeigt doch schon einen Konflikt des AT mit Jesus. Was soll also so klar sein, daß man das AT völlig nach Vorgabe verstehen soll ?
Lg, otp


Vielleicht sollten die Christen zuerst einmal lernen und begreifen, das dieses Judentum (im weitesten Sinn) eine eigenständige und autarke Weltreligion ist. Das Judentum ist eine völlig andere Glaubenswelt und Erwartungswelt als das Christentum. Mit einer völlig anderen Theologie.

Zweitens ist durch die christliche Theologie des frühen Mittelalters den Juden als Volk und als Volk im besonderen Glauben ein unermesslicher Schaden zugefügt worden, der sich bis in unsere Zeit fortsetzt.
Denn welches Volk unter der Sonne hätte Jahrtausende der Verfolgung, Pogromen, Mord und Folter in diesen Ausmaßen überstanden ohne restlos von dieser Erde zu verschwinden.

Und Hand auf's Herz, welche unrühmliche Rolle die christlichen Kirchen dabei bis 1945 gespielt haben, das ist eines der traurigsten und abstoßendsten Kapitel des Christentums überhaupt.

Fragt man heut einen Juden, wie dieses Volk die Jahrhunderte härtester Drangsal und der Massenvernichtung überhaupt überstehen konnte, dann erhält man oft die Antwort von gläubigen Juden - wir haben das Buch.

Sie haben das Buch und mit diesem Buch, mit diesem Glauben hat das Volk der Juden so ziemlich alle denkbaren Grausamkeiten und Massenmorde durch die Geschichte gehend überstanden, als Volk, als Volk im Glauben, als das Volk - mit dem Buch.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 17:05

Gnu hat geschrieben:anhand der Schrift zu beweisen, dass Jesus der Messias ist.


Aber gerade die Schrift beweist auch, das Jesus nicht der Messias ist.

Durchforsche die Schrift (also das Alte Testament) nach den Prämissen des:

Hat Jesus die messianischen Prophezeiungen erfüllt.
Verkörperte Jesus die persönlichen Eigenschaften, die der Messias nach der Schrift, also immer nach der Schrift verkörpern und erfüllen muss.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 3. Feb 2019, 20:02

Jimmy hat geschrieben:
Und dieser wahre, errettende Glaube ist ein Geschenk Gottes! Kein Mensch ist fähig, diesen errettenden Glauben "aus eigenem freien Willen" aus sich selber heraus zu produzieren. Und er gibt ihn "wen er will". Auf jeden Fall den Armen dieser Welt, denn sie sind ein Teil seiner Auserwählten und Erben des Reiches Gottes:



Dies bestreitet niemand.

Ändert aber nichts am Fakt das Jesus sagt:

Lu 11:10 Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan werden.

Zudem kann ein Reicher auch verloren sein und das Evangelium gilt auch diesem, den Christus sagt:

Mt 18:11 Denn des Menschen Sohn ist gekommen, das Verlorene zu retten.

Wenn also das Evangelium das Verlorene retten kann und Jesus sagt: Bittet, sucht und klopft an, dann kann man diese Werke des Glaubens tun oder eben lassen. Das ist eben die Gnade, das wir nicht suchen müssen, nicht anklopfen müssen, nicht bitten müssen aber wir anklopfen können bei IHM, ihn bitten, ihn suchen.

Ja Gott hat uns in Christus aufgefordert zu bitten, zu glauben, zu suchen und das wir anfangen an zu klopfen. Das ist ein klarer Auftrag gleich wie eben auch der Auftrag lautet:

Mt 3:2 und spricht: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

Tut Busse! verstehst Du Jimmy der Aufruf ist klar definiert.

Gott ist doch nicht Schuld, wenn einer sagt ich will nicht, wenn Gott sagt durch seinen Sohn, tut es.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 3. Feb 2019, 20:13

POW hat geschrieben:
Hat Jesus die messianischen Prophezeiungen erfüllt.
Verkörperte Jesus die persönlichen Eigenschaften, die der Messias nach der Schrift, also immer nach der Schrift verkörpern und erfüllen muss.


Hallo PoW

Ja hat er:

Jes 53:10 Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen.

Christus hat viele Nachkommen die er sieht, er lebt und Gottes Vorhaben gelingt durch IHN.

Erfüllt ist aber nicht das was sich am Ende der Tage erfüllen wird, bevor diese Zeit kommt wird es noch einmal eine grosse Läuterung geben unter dem Volk das IHN verworfen hat.

Sac 9:9 Frohlocke sehr, du Tochter Zion, jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitet auf einem Esel, auf dem Füllen der Eselin.

Der Rest wird sich erfüllen, wenn die letzte Läuterung stattgefunden hat.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 20:28

kingschild hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
Hat Jesus die messianischen Prophezeiungen erfüllt.
Verkörperte Jesus die persönlichen Eigenschaften, die der Messias nach der Schrift, also immer nach der Schrift verkörpern und erfüllen muss.


Hallo PoW

Ja hat er:

Jes 53:10 Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen.

Christus hat viele Nachkommen die er sieht, er lebt und Gottes Vorhaben gelingt durch IHN.

Erfüllt ist aber nicht das was sich am Ende der Tage erfüllen wird, bevor diese Zeit kommt wird es noch einmal eine grosse Läuterung geben unter dem Volk das IHN verworfen hat.

Sac 9:9 Frohlocke sehr, du Tochter Zion, jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitet auf einem Esel, auf dem Füllen der Eselin.

Der Rest wird sich erfüllen, wenn die letzte Läuterung stattgefunden hat.

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Keine Relevanz zur Messias Theologie, keine.

Schauen wir uns einmal an, was der Messias, wenn er denn der Messias sein will, so alles zu vollbringen hat,
erfüllt der Messias auch nur eine, eine einzige dieser Anforderungen nicht, dann ist er nicht der Messias.

1. Er muß jüdisch sein. (Deuteronomium 17,15, Numeri 24,17)

2. Er muß dem Stamm Judah angehören (Genesis 49,10) und ein direkter männlicher Nachkomme (Sohn nach Sohn) von König David (1. Chronik 17,11, Psalm 89,29-38; Jeremia 33,17; 2. Samuel 7,12-16) und König Salomon sein. (1. Chronik 22,10; 2. Chronik 7,18)

3. Er muß das jüdische Volk aus dem Exil versammeln und nach Israel zurückbringen. (Jesaja 27,12-13; Jesaja 11,12)

4. Er muß den Jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen. (Micah 4,1)

5. Er muß den Weltfrieden bringen. (Jesaja 2,4; Jesaja 11,6; Micah 4,3)

6. Er muß die ganze Welt beeinflussen, den einen Gott anzuerkennen und ihm zu dienen. (Jesaja 11,9; Jesaja 40,5; Zephania 3,9)

Dir ist schon klar, das Gott diese Anforderungen stellte, nicht POW und auch nicht Kingschild?

Nützliche theologische Literatur dazu: Professorin Amy-Jill Levine, Der missverstandene Jude: Die Kirche und der Skandal um den jüdischen Jesus.

Oder auch: Cohn, Chaim, Der Prozeß und Tod Jesu aus jüdischer Sicht, Frankfurt 1997
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 21:58

POW,

Von wem meinst du, kannst du am meisten lernen ?

Von alten Griechen, von Laotse oder Konfuzius, Jesus steht auch zur Wahl, wer noch ?



Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 3. Feb 2019, 22:13

POW hat geschrieben:
1. Er muß jüdisch sein. (Deuteronomium 17,15, Numeri 24,17)

2. Er muß dem Stamm Judah angehören (Genesis 49,10) und ein direkter männlicher Nachkomme (Sohn nach Sohn) von König David (1. Chronik 17,11, Psalm 89,29-38; Jeremia 33,17; 2. Samuel 7,12-16) und König Salomon sein. (1. Chronik 22,10; 2. Chronik 7,18)

3. Er muß das jüdische Volk aus dem Exil versammeln und nach Israel zurückbringen. (Jesaja 27,12-13; Jesaja 11,12)

4. Er muß den Jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen. (Micah 4,1)

5. Er muß den Weltfrieden bringen. (Jesaja 2,4; Jesaja 11,6; Micah 4,3)

6. Er muß die ganze Welt beeinflussen, den einen Gott anzuerkennen und ihm zu dienen. (Jesaja 11,9; Jesaja 40,5; Zephania 3,9)

Dir ist schon klar, das Gott diese Anforderungen stellte, nicht POW und auch nicht Kingschild?


Pow, man kann auch Jesus einfach verleugnen indem man sagt, er war nicht Jude, ich gehöre zu denen der weiss das er einer war.

Zudem nimmst Du viele Stellen, welche noch nicht erfüllt sind aber die eben das erfüllte nicht berücksichtigen.

Wenn Du z.b Micha 4.1 nimmst, so berücksichtigt diese Stelle nicht das erste kommen und die Verwerfung des Herrn durch Israel. Micha 4.1 beginnt mit:

Mich. 4.1 Es wird aber in den letzten Tagen geschehen,.....

Über diese letzten Tage hat Jesus alles ausgesagt, wie er wieder kommen wird und wann er wiederkommen wird.

Nehmen wir die Rettung Israel, dazu sagt Jesus zu Israel:

Lu 13:35 Siehe, euer Haus wird euch selbst überlassen! Ich sage euch, ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis ihr sagen werdet: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Dies wird am Ende geschehen und was vorher noch passiert wurde auch prophezeit. Lesen wir dazu auch Joel:

Joe 2:32 (3-5) Es soll aber geschehen, daß ein jeder, der den Namen des HERRN anruft, gerettet wird; denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird eine Zuflucht sein, wie der HERR versprochen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.

Die Jesaia Stelle welche ich Dir aufzeigte, zeigt aber deutlich der Messias muss zerschlagen werden und erst dann wird er das aufrichtigen, was verheissen wird.

Sacharia sagt über die letzte Zeit:

Sac 12:10 Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und sie werden bitterlich über ihn weinen, wie man bitterlich weint über einen Erstgeborenen.

Wer eben dieses durchstechen, dieses zerschlagen nicht berücksichtigt bei der Auslegung der Propheten, der kommt der sagt einfach das Ende ist noch nicht da. Das ist aber so, Jesus sagte alles voraus was noch vor dem Ende kommen muss. Er legte auch den Jüngern aus, bevor er verstossen wurde:

Mr 8:31 Und er fing an, sie zu lehren, daß des Menschen Sohn viel leiden und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten verworfen und getötet werden müsse und nach drei Tagen wieder auferstehen.

Lu 24:27 Und er hob an von Mose und von allen Propheten, und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezog.

Wer aber eben Jes. 53 ausklammert oder falsch auslegt, der kann am Ende nur zum falschen Ergebnis gelangen. Jesus hat schon mit zwölf Jahren im Tempel gelehrt, seine Lehre war korrket, sonst hätte sie ihn schon damals hochkant rausgeworfen.

Lesen wir mal Jes. 42.1 Siehe, das ist mein Knecht, auf den ich mich verlassen kann, mein Auserwählter, an welchem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt; er wird das Recht zu den Völkern hinaustragen.

2 Er wird nicht schreien und kein Aufhebens machen, noch seine Stimme auf den Gassen hören lassen.
3 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; wahrheitsgetreu wird er das Recht auseinandersetzen.
4 Er wird nicht ermatten und nicht zusammenbrechen, bis er auf Erden das Recht gegründet hat; und die Inseln werden auf seine Lehre warten.
5 ¶ So spricht Gott der HERR, der die Himmel geschaffen und ausgespannt und die Erde samt ihrem Gewächs ausgebreitet hat, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln:
6 Ich, der HERR, habe dich in Gerechtigkeit berufen und ergreife dich bei deiner Hand und will dich behüten und dich dem Volk zum Bund geben, den Heiden zum Licht;
7 daß du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führest und aus dem Kerker die, so in der Finsternis sitzen.

Dies kommt zuerst und hat sich erfüllt, der Rest kommt so wie geschrieben steht eben danach und ein Teil erst am Ende.

Jesus hat im Gleichnis gesprochen und ja es hat sich erfüllt:

Mt 21:38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbgut behalten!

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 22:17

onThePath hat geschrieben:POW,

Von wem meinst du, kannst du am meisten lernen ?

Von alten Griechen, von Laotse oder Konfuzius, Jesus steht auch zur Wahl, wer noch ?



Lg, otp


Du vergaßest den Gott der Juden, den Gott, den die Juden ehrfurchtsvoll Adonai nennen, oder JHWH, auch HaSchem, oder Adoschem. Gottes Eigennamen im Tanach.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 22:26

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW,

Von wem meinst du, kannst du am meisten lernen ?

Von alten Griechen, von Laotse oder Konfuzius, Jesus steht auch zur Wahl, wer noch ?



Lg, otp


Du vergaßest den Gott der Juden, den Gott, den die Juden ehrfurchtsvoll Adonai nennen, oder JHWH, auch HaSchem, oder Adoschem. Gottes Eigennamen im Tanach.


Aha, kann man also was vom Gottesbild der Juden lernen ?
Ehrfurcht vor der Größe des Schöpfers.
Zumindest auch das Beenden der Vielgötterei. Und des Okkultismus. Das ist sicher eine große Errungenschaft.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 3. Feb 2019, 22:26

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW,

Von wem meinst du, kannst du am meisten lernen ?

Von alten Griechen, von Laotse oder Konfuzius, Jesus steht auch zur Wahl, wer noch ?



Lg, otp


Du vergaßest den Gott der Juden, den Gott, den die Juden ehrfurchtsvoll Adonai nennen, oder JHWH, auch HaSchem, oder Adoschem. Gottes Eigennamen im Tanach.


Hallo POW

Was sagte JHWH über Jesus:

Mt 17:5 Als er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; auf den sollt ihr hören!

Was sagte Mose über Jesus:

5Mo 18:15 Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf den sollst du hören!


Johannes wollte es genau wissen:

Mat. 11.2 Als aber Johannes im Gefängnis die Werke Christi vernahm, ließ er ihn durch seine Jünger fragen:
3 Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Gehet hin und verkündiget dem Johannes, was ihr sehet und höret:
5 Blinde werden sehend, und Lahme wandeln, Aussätzige werden rein, und Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium gepredigt.
6 Und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir!


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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 22:37

kingschild hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW,

Von wem meinst du, kannst du am meisten lernen ?

Von alten Griechen, von Laotse oder Konfuzius, Jesus steht auch zur Wahl, wer noch ?



Lg, otp


Du vergaßest den Gott der Juden, den Gott, den die Juden ehrfurchtsvoll Adonai nennen, oder JHWH, auch HaSchem, oder Adoschem. Gottes Eigennamen im Tanach.


Hallo POW

Was sagte JHWH über Jesus:


Das interessiert mich in diesem Zusammenhang einfach nicht und ich werde dir gewiss nicht den Gefallen tun, dir in die Anarchie des so genannten Bibeltennis zu folgen. Wüsstest du, wie man eine theologische Diskussion wirklich führt, dann hättest du zuerst hierauf antworten müssen:

Noch einmal, die Anforderungen des AT für den Messias, die alle, grundsätzlich alle zu erfüllen sind, sonst ist er, oder der kein Messias.

1. Er muß jüdisch sein. (Deuteronomium 17,15, Numeri 24,17)

2. Er muß dem Stamm Judah angehören (Genesis 49,10) und ein direkter männlicher Nachkomme (Sohn nach Sohn) von König David (1. Chronik 17,11, Psalm 89,29-38; Jeremia 33,17; 2. Samuel 7,12-16) und König Salomon sein. (1. Chronik 22,10; 2. Chronik 7,18)

3. Er muß das jüdische Volk aus dem Exil versammeln und nach Israel zurückbringen. (Jesaja 27,12-13; Jesaja 11,12)

4. Er muß den Jüdischen Tempel in Jerusalem wieder aufbauen. (Micah 4,1)

5. Er muß den Weltfrieden bringen. (Jesaja 2,4; Jesaja 11,6; Micah 4,3)

6. Er muß die ganze Welt beeinflussen, den einen Gott anzuerkennen und ihm zu dienen. (Jesaja 11,9; Jesaja 40,5; Zephania 3,9)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 22:38

Die messianische Erwartung im Judentum

Die Erwartung des Messias wird von den Juden mit der Erlösung Israels aus allem Unheil verbunden.
Die griechische Bezeichnung "Messias" steht für das hebräische Wort "Maschiach", das übersetzt so viel bedeutet wie "der Gesalbte" und ursprünglich den herrschenden König beschreibt. Auffallend ist hierbei, dass "Christus" das lateinische Pendant zu "Maschiach" darstellt.

12. Glaubensartikel des jüdischen Gelehrten Maimonides(1135-1204):
"Ich glaube mit voller Überzeugung an das dereinstige Kommen des Messias, und ob er gleich säume, so harre ich doch jeden Tag auf sein Kommen!"

dazu entsprechend im jüdischen Gebetbuch:
"Er schickt am Ende der Tage unseren Gesalbten, zu erlösen, die auf das Endziel der Erlösung harren."

Die Bedeutung des Messias für das jüdische Volk

Das Ende der Welt ist durch Gott bestimmt. Der Gläubige gibt seine Hoffnung nicht auf und hält daran fest, dass nicht Chaos und Vernichtung, sondern Heil für das Volk Israel und alle Völker anbrechen wird. Diese Prophezeiung soll durch den Messias, den verheißenden König der Endzeit, eingeleitet werden und damit die endgültige, vollkommene und alle Bereiche des Lebens in dieser Welt umfassende Gottesherrschaft anbrechen.

Wer sich der Tora unterstellt und den Gotteswillen in seinem Leben und Volk verwirklicht, der befindet sich im Reich Gottes; wer sich so von Gott regieren lässt und die Gottesherrschaft für sein Leben anerkennt, gehört zum wahren Israel.
Die Aufgabe des Messias besteht nun in der völligen Durchsetzung der Gottesherrschaft, und das unter allen Völkern. Das Volk Israel wird aus seinem Leid und der Bedrängnis erlöst, d.h. alle Verfolgung, Entwürdigung und Verachtung hören auf und es findet zu seinem Recht in dieser Welt. Mit "Erlösung" ist nicht die von Sünde und Schuld gemeint, vielmehr eine Art nationale Befreiung und Friede ("Schalom" im Sinne von allumfassenden Heils) für alle Völker.



http://www.judentum-projekt.de/religion ... n/messias/

Ich persönlich rätsele daran, wie irdisch die jüdische Erwartung des Messias ist.
Weist nicht Jesus in eine andere Richtung ?

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 22:55

onThePath hat geschrieben:
Die messianische Erwartung im Judentum

Die Erwartung des Messias wird von den Juden mit der Erlösung Israels aus allem Unheil verbunden.
Die griechische Bezeichnung "Messias" steht für das hebräische Wort "Maschiach", das übersetzt so viel bedeutet wie "der Gesalbte" und ursprünglich den herrschenden König beschreibt. Auffallend ist hierbei, dass "Christus" das lateinische Pendant zu "Maschiach" darstellt.

12. Glaubensartikel des jüdischen Gelehrten Maimonides(1135-1204):
"Ich glaube mit voller Überzeugung an das dereinstige Kommen des Messias, und ob er gleich säume, so harre ich doch jeden Tag auf sein Kommen!"

dazu entsprechend im jüdischen Gebetbuch:
"Er schickt am Ende der Tage unseren Gesalbten, zu erlösen, die auf das Endziel der Erlösung harren."

Die Bedeutung des Messias für das jüdische Volk

Das Ende der Welt ist durch Gott bestimmt. Der Gläubige gibt seine Hoffnung nicht auf und hält daran fest, dass nicht Chaos und Vernichtung, sondern Heil für das Volk Israel und alle Völker anbrechen wird. Diese Prophezeiung soll durch den Messias, den verheißenden König der Endzeit, eingeleitet werden und damit die endgültige, vollkommene und alle Bereiche des Lebens in dieser Welt umfassende Gottesherrschaft anbrechen.

Wer sich der Tora unterstellt und den Gotteswillen in seinem Leben und Volk verwirklicht, der befindet sich im Reich Gottes; wer sich so von Gott regieren lässt und die Gottesherrschaft für sein Leben anerkennt, gehört zum wahren Israel.
Die Aufgabe des Messias besteht nun in der völligen Durchsetzung der Gottesherrschaft, und das unter allen Völkern. Das Volk Israel wird aus seinem Leid und der Bedrängnis erlöst, d.h. alle Verfolgung, Entwürdigung und Verachtung hören auf und es findet zu seinem Recht in dieser Welt. Mit "Erlösung" ist nicht die von Sünde und Schuld gemeint, vielmehr eine Art nationale Befreiung und Friede ("Schalom" im Sinne von allumfassenden Heils) für alle Völker.



http://www.judentum-projekt.de/religion ... n/messias/

Ich persönlich rätsele daran, wie irdisch die jüdische Erwartung des Messias ist.
Weist nicht Jesus in eine andere Richtung ?

Lg, otp


Ich rätsele auch, seit ich die ersten Seiten der Bibel aufgeschlagen haben, so gibt die Bibel doch mehr Fragen als Antworten, ich weiß nun nicht, ob das so sein soll.
Und die Sache mit dem Messias interessiert mich nur in so weit, weil ich es nicht verstehen kann, das man so einfach über eine andere Religion bestimmt, was sie zu glauben haben, zu glauben meinen und was nicht.

Und wenn Jesus für die Juden nicht der Messias ist, dann haben die Juden nach der Schrift, wohlgemerkt nach der Schrift, auch ein unbedingtes Recht darauf, das zu glauben. Schließlich leben wir nicht im Mittelalter, wo man mit den so genannten Jesusmördern machen konnte, was immer man auch wollte.

Hört denn dieser Irrsinn der religiösen Herrenmenschen wirklich niemals auf?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 3. Feb 2019, 23:07

Mich wiederum interessiert das AT der Juden in Bezug auf Wahrheit. Die Wahrheit kann ja nicht mehrere gültige Wahrheiten sein. Es liegt also am Wesen der Wahrheit, daß nicht Jeder eine andere haben kann

Und die Wahrheit, die Menschlichkeit, die Liebe ist immer bedroht durch grobe Abweichungen von der Wahrheit, Menschlichkeit und Liebe

Und hätte eine Religion nur die halbe Wahrheit: Sie würde versuchen mehr zu gelten als alle anderen. Wo anscheinend die meiste Toleranz ist, im Hinduismus, haben wir ein Sammelsorium von seltsamen Wahrheiten und Göttern.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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