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Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Mi 13. Feb 2019, 14:25

onThePath hat geschrieben:Sag doch lieber welche Religion du glaubst

Ich bin Christ!

onThePath hat geschrieben:Lies erst mal die etwa 20 Bücher darüber, die ich gelesen habe, dann können wir darüber reden oder streiten.

Prov 14:3 Unverbesserliche Narren schaden sich selbst durch ihr hochmütiges Reden;
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 14:29

Wenn du Christ bist, erkläre deine Position.
Deine zweite Benemerkung klingt aber so gar nicht nach Christ. Du mißachtest gründliche Informationen. Es steht fest, du brauchst keine Informationen, du weißt schon alles besser. Aber was glaubst du denn ? Wenn du darauf nicht antwortest, ersetze dann aber keine Antworten durch erneute Angriffe.

Ich verschwende keine Zeit mit dir.

Selbst wenn du mit uns vor Gericht gehen wolltest, müsstest du deine Absichten und deine Position erklären. Oder spielst du dich gleich als Richter auf ? Vor Geicht dürftest du nicht beleidigen und abgreifen.

lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Mi 13. Feb 2019, 14:45

onThePath hat geschrieben:Ich verschwende keine Zeit mit dir.

Hast du das nicht auch schon Jimmy und jes_25913 geschrieben?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 14:56

genau. ich höre dir gerne zu wenn du deinen angeblich Standpunkt erklärst.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 13. Feb 2019, 15:24

Leute, ihr legt mal wieder gehörig Zeugnis dafür ab, was Glaube nicht bedeutet:

Streit.

Warum führen Auffassungsunterschiede immer wieder dazu sich gegenseitig den Glauben abzusprechen oder andere regelrecht dem Satan zu übergeben?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 18:58

Helmuth, Es gibt soviel gegenseitige Positionen und in zahlreichen verschiedenen Zusammensetzungen.

Geht es um den Punkt Wunder und Zeichen, dann mischen sich auch noch Esoteriker der verschiedensten Prägung dazu.

Das bewirkt Streitpunkte und Teizthemen ohne Ende.

oft sind viele Vertreter noch dazu Verheimlicher dessen, was für verschiedene Glaubensquellen sie haben und streiten nur um ein Thema wo sie Recht fordern

Es fängt ja schon unter Christen an, geht weiter zu esoterischen Christen, zu den verschiedensten Esoterikern und anderen Glauben.

Wie damit umgehen, ohne ihnen allen das Feld zu überlassen ? Oder ihnen allen recht zu geben ?

Sie nehmen einen Streitpunkt und wollen damit das ganze Christentum aushebeln.

lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Do 14. Feb 2019, 09:08

onThePath hat geschrieben:Wie damit umgehen, ohne ihnen allen das Feld zu überlassen ? Oder ihnen allen recht zu geben ?

Ich antworte zwei bis dreimal einem Widerwirker. Wenn ich dann sehe es bewegt sich nichts, stoppe ich. Ansonste füttert man Trolle. Das Thema kann auch nur mit denen gewinnbringend besprochen werden, die wirklich im Herrn stehen.

Also da muss eigentlich nichts verteidigt werden außer das was eben unseren Glauben ausmacht. Man überlässt ihnen auch nicht das Feld, denn in der Regel haben sie auch keine Kompetenz ein Gespräch ordentlich und friedlich zu führen. Das sind alles nicht deren Gaben.

Sie tönen monoton in ihr Horn. Es hört auf, wenn sie nicht mehr gehört/gelesen werden. Auch Weisheit anzuwenden ist ein Ausdruck unseres Glaubens. Nicht dass ich das wäre, aber man gewinnt so seine Erfarhung.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Fr 15. Feb 2019, 23:33

Natascha hat geschrieben:Mein Beitrag ist wahrscheinlich hier untergegangen.
Du bringst es auf den Punkt, Jimmy.
Kannst du deine Fragen beantworten:
Warum sollte man ihm denn dann das glauben?
Was soll man ihm denn dann überhaupt noch glauben?

Antwort Teil 1:

Glaube an Jesus Christus und glaube an sein Wort, denn

Sein Wort ist Wahrheit (Jo17:17)

Jesus wurde gefragt:

„Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe ?“ (Lu10/25)

Viele Menschen sind durch die zahlreichen Predigten mit den Halbwahrheiten der Meinung, dass sie "Allein durch den Glauben" an Jesus Christus automatisch und ohne Taten in den Himmel gelangen.

Aber was antwortete Jesus auf die Frage, die heutzutage auch immer wieder gestellt wird?

Er hätte sagen können:

„Glaube an mich, und genieße dein Leben. Mehr musst du nicht tun.“

Aber Jesus antwortete mit einer Gegenfrage:

„Was steht im Gesetz geschrieben ?“ (Lu10/26)

Der Schriftgelehrte antwortete:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele ... und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lu10/27)

Daraufhin erzählte der Herr das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lu10).

Dann sprach Jesus zu dem Schriftgelehrten, der gefragt hatte, wie er ins Paradies gelangt:

So geh hin und TU desgleichen!“ (Lu10/37)

Jesus beauftragte ihn, den Kranken, Schwachen und Bedürftigen zu helfen.

Das "Zauberwort", meine liebe Natascha heißt: persönlicher Verzicht.

Musst du hungern und dursten oder lebst du im Überfluss?

Speist du die Bedürftigen mit Almosen ab - anstatt zu teilen?

„Gutes tun und mit andern (gemeint Bedürftigen dieser Welt) zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.“ (Heb13/16)

Gibst du nur vom Überfluss? Oder verzichtest du auf etwas, um mit dem dadurch eingesparten Geld den Bedürftigen intensiv helfen zu können? Teilen tut weh, denn wer teilt, hat selbst weniger für sich.

Aber "Verzicht üben" - das sind längst überholte Sprüche aus dem vorigen Jahr-hundert. Über solche Ratschläge können Christen nur noch müde lächeln. Es werden hier im Lifestyle Thread Fotos von Essen gepostet! Im Angesicht von über 24.000 Hungertoten pro Tag fehlen mir dafür die Worte! Glaubst du so ein "Christ" hat auch nur irgendetwas im Geringsten mit Jesus zu tun oder ist gar gerecht-fertigt?

Oder musst du täglich um ein Glas Wasser, eine Handvoll Reis oder um eine Scheibe Brot betteln?

Wenn du nicht intensiv und von ganzem Herzen hilfst, wenn du nicht auf Urlaub, Restaurantbesuche, Handy usw. verzichtest , dann lässt du Jesus Christus persönlich im Staub elendig ver-recken, und machst einen großen Schritt über ihn.

Das sage nicht ich - sondern Jesus selbst erklärt dies mit folgenden Worten:

„Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern (= Bedürftigen) NICHT getan habt, das habt ihr MIR NICHT getan.“ (Mt25/40)

Verzichte auf etwas, um mit dem dadurch eingesparten Geld den Bedürftigen zu helfen!

Diejenigen, die nicht verzichten wollen, sind allerdings voll davon überzeugt, trotzdem das ewige Leben im Paradies zu bekommen. Sie sind der Meinung, dass dieser Jesus, den sie wegen unterlassener Hilfe haben elendig ver-recken lassen, zu ihnen voller Begeisterung sagen wird:

„Komm in mein Reich, Christ, du Licht der Welt, ich habe dich bereits erwartet und freue mich. Schön dass du an mich "geglaubt" hast.“

"Verzicht" hat mit "Opfern" zu tun und "Opfern" hat immer mit "Leiden" zu tun, und der Weg in Gottes Reich führt durch viel Leiden:

Apg14:22 wir müssen durch viele Leiden in das Reich Gottes eingehen.

Zeige Jesus aus deinen Taten deinen Glauben:

Ja2:18 Zeige mir deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken (Taten der Barmherzigkeit) den Glauben zeigen!

Ja, Natascha: Zeige ihm aus deinen Taten der Barmherzigkeit und des Verzichts deinen Glauben! Zeige es ihm! Blicke nach oben auf die Belohnung!

Heb11:26 ... denn er schaute auf die Belohnung.

Deine Taten der Barmherzigkeit siegen dann über das Gericht:

Ja2:13 Die Barmherzigkeit SIEGT (triumphiert) über das Gericht.

Und die Bibel hat immer Recht, Natascha! Glaube das, was da steht! Sei eine von denen vor dem Richterstuhl Christi, zu der er sagen wird:

Mt25:34ff KOMMT HER GESEGNETE meines Vaters, ERBT DAS REICH, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis und ihr habt mich besucht.

Mache dir Jesus zum Freund, indem du TUST, was ER sagt:

„Ihr seid (nur dann) meine Freunde, wenn ihr TUT, was ich euch gebiete.“ (Joh 15/14)

Wir "Reichen" haben nur die Chance über unsere Taten der Barmherzigkeit ins Reich der Himmel einzutreten, denn:

Lu 6:20 Glückselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.

Glaube das, was Jesus gesagt hat! Jesus und die Bibel haben immer Recht! GOTT hat die Armen dieser Welt auserwählt seine Erben des Reiches zu sein:

Ja 2:5 Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Höre niemals auf, Gutes zu tun:

2The 3:13 ...hört nicht auf damit, Gutes zu tun.

Sei das "reiche" Kamel, dass durchs Nadelöhr geht!

Zeig es Jesus! Zeig ihm, dass du mit ganzem Herzen willst! Lass sie hier im Forum posten - Aber du: du, geh raus und TU, was er geboten hat! Bringe ihm Frucht - die Frucht aus den guten TATEN der Barmherzigkeit:

„... dass ihr Frucht bringt in jedem guten Werk (Taten der Barmherzigkeit)“ (Kol 1/10)

Verherrliche GOTT durch deine Taten, dass sie zum Himmel schreien:

„Darin wird mein Vater verherrlicht (dadurch wird Gott angebetet und angehimmelt), dass ihr viel Frucht bringt (mit jeder guten TAT der Barmherzigkeit) und werdet meine Jünger.“ (Jo 15/8)

„An ihren Früchten (an ihren Taten und Werken) sollt ihr sie erkennen.“ (Mt 7/16)

GOTT ist es egal, ob du Atheist oder Christ bist! Es ist ihm egal! Bringe ihm Frucht, bringe ihm Opfer! Opfer des Verzichts! Wie kann man denn freiwillig auf etwas verzichten, ohne zu glauben? Wie kann man aber glauben, ohne das zu tun, was JESUS sagt? Lass sie über "deutliche Aktivitäten von Dämonen durch Dämonisier-ung", Satan und den Tod diskutieren - ein Blinder folgt ... - du aber fange mit kleinen "Schritten" an, Verzicht zu üben und den Bedürftigen zu geben. Gib es ihnen direkt! Verzichte auf einen Kinobesuch, dann auf einen Restaurantbesuch, dann auf ein Snowboardwochenende, dann auf einen Urlaub und dann auf immer mehr ... - schaue mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werde so verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit (2Ko3:18) Tu es für Jesus, glaube an das Paradies, glaube daran, dass du es 100 fach zurück bekommst und schaue immer nach oben und glaube der Heiligen Schrift:

2Co 9:9 Wie geschrieben steht: "Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; SEINE GERECHTIGKEIT BLEIBT IN EWIGKEIT!"

Es steht geschrieben: "Den Armen gegeben" und NICHT: "Der Kirche oder dem Pastor gegeben"!

Glaube daran, dass die Bibel und Jesus immer Recht haben! Glaube es! Streue aus, gebe den Armen, verzichte, bringe Opfer und deine GERECHTIGKEIT bleibt in Ewig-keit! Glaube das - glaube das was in der Bibel steht entgegen den Naturwissen-schaften, trotz der Funde der Archäologie, trotz 150 Widersprüchen und Rechen-fehlern in der Bibel, entgegen aller ausgeklügelten Theologie - dann, meine liebe Natascha, dann glaubst du und GOTT wird deinen Glauben bestätigen, genau so, wie es in der Schrift steht:

Mar 16:17 DIE GLAUBENDEN aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen ... Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.

Natascha, TU NUR GENAU DAS, was Jesus sagt, dann glaubst du an ihn und dann wirst du auch sehen, wie er seine Versprechen hält:

Jo14:12 Wer an mich glaubt , der wird die gleichen Taten vollbringen, die ich tue. Ja, er wird noch größere Taten vollbringen,

Jo6:47 Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.


Und wenn dich so ein Schlaumeier verunsichern will und zu dir sagt: Das Himmelreich kann man sich nicht verdienen - Werksgerechtigkeit - dann
antwortest du:

BARMHERZIGKEIT SIEGT ÜBER GERICHT (Ja2:13)

Und die Bibel hat immer Recht, my Friend!

Alles, was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir (JESUS) getan. (Mt25:40)

Wer die Mittel hat, Gutes zu tun, und es nicht tut, macht sich schuldig. (Ja4:17)

„Lass aber auch die Unseren (die wahren Glaubenden) lernen, sich HERVORZUTUN mit guten Werken (der Barmherzigkeit) ... damit sie kein fruchtloses Leben führen.“ (Tit3/14)

Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob man sich für Gott "beschäftigt" - oder ob man für Gott Frucht bringt. Lebe dein Leben so, dass JESUS Freude an dir hat.

Nur wer dieses Leben hasst, wird alles daransetzen, um in Gottes Reich das ewige Leben zu bekommen, in dem kein Mangel herrscht, in dem keine Tränen fließen und in dem es keine Schmerzen und kein Leid geben wird.

Jas 2:24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Armut ist schrecklich!
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Feb 2019, 00:09

Anderen zu helfen, kann einen viel kosten! Das wissen all jene, die sich irgendwie engagieren... Als Christen sind wir dazu berufen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (>>>Matthäus 19,19). Das scheint auf den ersten Blick sehr aufwändig zu sein. Wir interpretieren diese Stelle nämlich oft so, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse für die anderen opfern sollen. Aber was ist mit dem zweiten Teil, wo es heisst "lieben wie dich selbst"? Das bedeutet mMn ja, dass wir uns auch lieben müssen. Wenn wir mit dem Flugzeug reisen, führen die Flugbegleiter und Flugbegleiterinnen die Sicherheitsrichtlinien vor, welche folgende Anweisung beinhalten: Wenn der Sauerstoff abfällt, werden Sauerstoffmasken herunterfallen. Die Passagiere sollten immer zuerst ihre eigenen Masken aufsetzen, bevor sie anderen helfen, die Unterstützung benötigen. Das Prinzip ist gut: Um dich um anderen kümmern zu können, musst du dich auch um dich selbst kümmern. :D :o
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 00:39

lionne hat geschrieben:Um dich um anderen kümmern zu können, musst du dich auch um dich selbst kümmern. :D

Mat 6:25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um EUER tägliches Leben - darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. ... Euer Glaube ist so klein! Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. Macht das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen, lebt in Gottes Gerechtigkeit, und er wird euch all das geben, was ihr braucht. Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug.

Mat 16:24 Wer mir folgen will, muss sich selbst verleugnen und seine Wünsche aufgeben, sein Kreuz auf sich nehmen und auf meinem Weg hinter mir hergehen.


Jimmy hat geschrieben:Das "Zauberwort", meine liebe Natascha heißt: persönlicher Verzicht.

BARMHERZIGKEIT SIEGT ÜBER GERICHT
(Ja2:13)

Jimmy, mir fehlen die Worte.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Feb 2019, 00:44

Schade, dass man diese Leute, die hier so grossmundig mit Bibelversen um sich schlagen, nicht mal privat sehen kann..... (was sie so tun und lassen für ihre Mitmenschen, Umwelt usw...… ;))
Gute Nacht,
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Natascha » Sa 16. Feb 2019, 09:07

Jimmy hat geschrieben:Das "Zauberwort", meine liebe Natascha heißt: persönlicher Verzicht.

Und wenn dich so ein Schlaumeier verunsichern will und zu dir sagt: Das Himmelreich kann man sich nicht verdienen - Werksgerechtigkeit - dann
antwortest du:

BARMHERZIGKEIT SIEGT ÜBER GERICHT (Ja2:13)

Vielen Dank, Jimmy!

Ich habe dir PN geschrieben.

Genauso muss auch euer Licht vor den Menschen leuchten: Sie sollen eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen. (Mat 5,16)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 10:09

Also Jimmy, ich muss schon sagen, Dein letzter Beitrag hat es ganz schön in sich... :o

Denn wenn man es konsequent so leben wollte, müsste man sich aus Solidarität mit den Armen selbst zum Armen machen. Man müsste alle seine materiellen Sicherheiten aufgeben und bereit sein, selbst unter der Brücke zu schlafen. Denn "Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. (s.u.) Nur wird das meist ausgeblendet, weil es uns hier (meistens) materiell sehr gut geht.

Der Evangelist Markus hat geschrieben:Reichtum und Nachfolge
17 Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben? 18 Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer der eine Gott. 19 Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter! 20 Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt. 21 Da sah ihn Jesus an, umarmte ihn und sagte: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib es den Armen und du wirst einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach! 22 Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen. 23 Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 24 Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! 25 Leichter geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
(Markus 10,17-25)


Und dann wird auch klar, was "wirklicher Glaube" bedeutet: Nämlich nicht absolute Gewissheit - denn dann wäre es ja einfach nur ein "Tauschgeschäft" (ich gebe jetzt meine Besitztümer und erhalte dafür später das Reich Gottes) -, sondern eben genau die Ungewissheit und das Vertrauen, das sich letztlich allein auf das Wort Gottes in der Bibel gründet. Man setzt alles auf eine Karte, auch wenn einem (aufgrund der vielen Zweifel) die "Gewinnaussichten" noch so gering erscheinen. So gesehen wären also Ungewissheit und Zweifel an den Zusagen kein Makel, sondern sogar essentieller Bestandteil des richtigen Glaubens/Vertrauens.

Puh... starker Tobak! :o :D

Eigentlich für uns unerfüllbar. Was aber ein wenig hoffnungsvoll macht, ist dann noch der Nachsatz:

Der Evangelist Markus hat geschrieben:26 Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 27 Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. 28 Da sagte Petrus zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Jesus antwortete: Amen, ich sage euch: Jeder, der um meinetwillen und um des Evangeliums willen Haus oder Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, 30 wird das Hundertfache dafür empfangen. Jetzt in dieser Zeit wird er Häuser und Brüder, Schwestern und Mütter, Kinder und Äcker erhalten, wenn auch unter Verfolgungen, und in der kommenden Welt das ewige Leben. 31 Viele Erste werden Letzte sein und die Letzten Erste. (Markus 10,26-31)


Ich interpretiere das so, dass es letztlich doch die Gnade Gottes ist, die uns auch dann errettet, wenn wir nicht "perfekt" sind und so radikal wie wie davor beschrieben handeln, sondern zumindest Ansätze davon und das ehrliche Bemühen darum in unserem Leben erkennbar sind.
Zuletzt geändert von Nachteule am Sa 16. Feb 2019, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Sa 16. Feb 2019, 10:24

Nebelzerstörender Beitrag zu Gesetz und Gnade:


Gesetz und Gnade
Online seit dem 14.05.2008, Bibelstellen: Johannes 1,17; Römer 6,14
von F.B.Hole

Es gibt zwei Verse, welche dieses Thema derart beleuchten, dass wir sie sofort zitieren müssen:

„Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“ (Joh 1,17)

„Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.“ (Rö 6,14)

Der erste Vers zeigt uns den großen Herrschaftswechsel, der bei Christi Kommen von statten ging; der zweite das Ergebnis dieses Wechsels im Blick auf den Gläubigen. Unter der neuen Herrschaft erlangt dieser Freiheit von der Sklaverei der Sünde.

In einem Punkt gleichen sich Gesetz und Gnade – beide legen uns einen sehr hohen Maßstab vor, wobei letztere selbst darin noch hervor ragt. In allen anderen Punkten sind sie exakt gegenteilig.

Auf dem Berg Sinai wurde das Gesetz des Mose gegeben (2. Mo 19,20). Gott – noch wenig bekannt, weil noch verborgen in dichter Finsternis – legte detailliert Seine gerechten und heiligen Forderungen dar. Wenn die Menschen gehorchten, wurden sie gesegnet – wenn sie nicht gehorchten, kamen sie unter den schweren Fluch des Gesetzes (Gal 3,10). Tatsächlich wurde das Gesetz gebrochen und der Fluch verdient, bevor die Steintafeln das Volk überhaupt erreichen konnten (2. Mo 32). Das folgende Kapitel beschreibt uns, wie Gott in Gnade mit ihnen verfuhr. Unter Gesetz, und ohne die mildernde Gnade, hätten sie auf der Stelle umkommen müssen.

Gnade auf der anderen Seite bedeutet, dass, nachdem Gott sich uns vollkommen in seinem Sohn offenbart hat, alle seine gerechten und heiligen Forderungen durch Christi Tod und Auferstehung erfüllt wurden, so dass der Segen für alle erhältlich ist. Allen, die glauben, wird Vergebung der Sünden und die Gabe des Geistes zugesprochen, so dass es eine Macht gibt, die sie dem Maßstab angleicht, welcher unter der Gnade nichts anderes als Christus selbst ist.

Das Wesen des Gesetzes ist demnach Forderung, das der Gnade Angebot.

Unter dem Gesetz steht Gott sozusagen vor uns und spricht: „Gib! Leiste mir deine Liebe und treuen Gehorsam.“ Unter der Gnade steht er mit ausgestreckter, gefüllter Hand da und spricht: „Nimm! Empfange meine Liebe und rettende Kraft.“

Das Gesetz sagt: „Tue dies und lebe“, die Gnade sagt: „Lebe und tue dies“.

Jetzt sind wir Gläubigen, wie wir gesehen haben, nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade. Wir wollen uns schauen, wie dies geschehen ist. Galater 4,4.5 sagt uns:

„Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen.“

Das, was den Wechsel zustande brachte, liegt in einem Wort: Erlösung. Dies beinhaltete jedoch den Tod des Erlösers. Er musste für uns zum Fluch gemacht werden, indem er am Holz starb (Gal 3,13). Daher darf sich der Glaubende selbst als „dem Gesetz getötet“ (Rö 7,4) betrachten. Er starb im Tod seines Stellvertreters, des Herrn Jesus Christus. Das Gesetz starb nicht – im Gegenteil: nie zuvor wurde seine Majestät so bestätigt wie zu dem Zeitpunkt, als Jesus unter seinem Fluch starb. Doch es geschahen zwei Dinge. Erstens zieht Gott, nachdem das Gesetz erhöht und sein Fluch getragen wurde, seinen Zorn zurück und verkündet der ganzen Menschheit Gnade. Zweitens starb der Glaubende dem Gesetz in der Person seines großen Stellvertreters. Er ist, um es mit den Worten der Schrift zu sagen, „eines anderen“ geworden, „des aus den Toten Auferweckten“ (Rö 7,4), d.h. er wird jetzt von einer anderen Macht geleitet und diese Macht ist in einer Person – dem auferweckten Sohn Gottes.

Mit diesen zwei Dingen sind zwei große Tatsachen verbunden.

Erstens, das Gesetz ist nicht die Grundlage der Rechtfertigung eines Sünders. Er ist durch Gnade gerechtfertigt, durch das Blut Christi, durch Glauben. Das wird umfassend in Römer 3 und 4 erläutert. Zweitens, das Gesetz ist nicht das bestimmende Element im Leben eines Gläubigen. Das ist Christus. Wir sind an ihn gebunden, nicht an das Gesetz, wie wir gesehen haben (Rö 7,4). Dies wird umfassend in Galater 3 und 4 aufgezeigt.

Die Christen in Galatien hatten einen guten Anfang gemacht, indem sie sich durch die Predigten des Apostels über das Evangelium der Gnade Gottes bekehrt hatten. Dann kamen die judaisierenden Unruhestifter daher, welche „Eiferer für das Gesetz“ waren, und lehrten die Beschneidung und das Einhalten des Gesetzes. Die Galater tappten in diese Falle.

Paulus' Antwort darauf ist praktisch, dass das Gesetz als eine provisorische Regelung gegeben wurde (Gal 3,17), dass es eingeführt wurde, um Israels Übertretungen aufzuzeigen (V. 19) und als Zuchtmeister „auf Christus hin“ (V. 24) zu agieren, wie geschrieben steht. Nachdem Christus nun gekommen ist, die Erlösung vollbracht und der Geist gegeben worden ist, verlässt der Gläubige die Stellung als unmündiges Kind bzw. als Knecht und wird zu einem Sohn im göttlichen Haus und dadurch in die Freiheit der Gnade versetzt (Gal 4,1–7).

Insofern als die Plattform der Gnade, auf welche wir gehoben worden sind, viel höher ist als die Plattform des Gesetzes, die wir hinter uns gelassen haben, bedeutet das Zurückgehenvon der einen zur anderen – und sei es nur in Gedanken – zu fallen. „... ihr seid aus der Gnade gefallen“, so die Worte des Apostel an jene, die dies tun.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn illustriert den Punkt. Sein höchster Gedanke reichte nicht über das Gesetz hinaus, als er sprach: „Mach mich wie einen deiner Tagelöhner“. Er wurde jedoch in reiner Gnade empfangen und ihm wurde der Platz des Sohnes im Haus gegeben. Stellt euch nun aber vor, er hätte unter dem Vorwand, sich die Zuneigung seines Vaters sowie den Platz und die Privilegien zu erhalten, die ihm so frei geschenkt worden waren, einige Tage später angefangen, als Haussklave zu arbeiten und sich streng an die Regeln zu halten, denen die Knechte unterliegen – was dann? Er wäre „aus der Gnade gefallen“ und hätte das Herz seines Vaters bekümmert, da er ihm auf diese Weise sein mangelndes Vertrauen ausgesprochen hätte.

Wie wichtig ist es also für uns, dass wir ein Herz haben, das „durch Gnade gefestigt“ ist (Heb 13,9).

Was sagst du zu dem Gedanken, dass die Gnade dazu kam, um uns zu helfen, das Gesetz zu halten, damit wir auf diese Weise in den Himmel kommen können?

Einfach das: es steht völlig im Gegensatz zur Schrift. Zu erst einmal ist der Gedanke, dass das Halten des Gesetzes jemandem ein Recht auf den Himmel gibt, ein Trugschluss. Als der Gesetzesgelehrte den Herrn fragte: „Was muss ich getan haben, um ewiges Leben zu erben?“, wurde er auf das Gesetz verwiesen und nachdem er eine richtige Zusammenfassung seiner Forderungen gegeben hatte, antwortete Jesus: „Du hast recht geantwortet; tu dies, und du wirst leben“ (Lukas 10,25–28). Da steht kein Wort davon, in den Himmel zu gehen. Leben auf der Erde ist die Belohnung für das Halten des Gesetzes.

Zweitens kam die Gnade nicht dazu, um uns zu helfen, das Gesetz zu halten, sondern um uns Errettung von seinem Fluch zu bringen, indem ein Anderer ihn für uns trägt. Galater 3 zeigt dies deutlich.

Sollte jedoch noch zusätzliche Bestätigung notwendig sein, so lies Römer 3 und beachte, dass, wenn das Gesetz überführt und den Mund der Menschen verstopft hat (V. 9–19), die Gnade „ohne Gesetz“ (V. 20–24) durch Gerechtigkeit rechtfertigt.

Lies auch 1. Timotheus 1. Das Gesetz wurde gemacht, um die Gottlosen zu überführen (V. 9.10). Das Evangelium der Gnade stellt Christus Jesus als den vor, der „in die Welt gekommen ist, Sünder zu retten“ (V. 15). Man bemerke: nicht um Sündern zu helfen, das Gesetz zu halten und so zu versuchen, sich selbst zu retten.

Wenn das Gesetz nicht gegeben wurde, damit wir es halten und so gerechtfertigt werden, wozu wurde es dann gegeben?

Lassen wir die Schrift selbst antworten:

„Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es ... sagt, ... damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei“ (Rö 3,19). „Das Gesetz aber kam daneben ein, damit die Übertretung überströmend würde“ (Rö 5,20).

„Was soll nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt“ (Gal 3,19).

Das Gesetz hat, wie jede andere Einrichtung von Gott, seinen Zweck sichtlich erfüllt. Es kann den auf sturste Weise eingebildeten Religionseiferer überführen und zum Schweigen bringen. Doch nur die Gnade kann ihn retten.

Hat nun die Gnade das Gesetz aufgehoben und für immer nichtig gemacht?

Gnade, personifiziert in Jesus, hat den Fluch des gebrochenen Gesetzes getragen und dadurch all jene, die glauben, von seinem Fluch erlöst (Gal 3,13).

Mehr noch, sie hat uns von der Stellung unter dem Gesetz selbst erlöst und all unsere Beziehungen mit Gott auf ein neues Fundament gestellt (Gal 4,4–6).

Wenn nun der Gläubige nicht länger unter Gesetz, sondern unter Gnade ist, so dürfen wir nicht annehmen, dass das Gesetz selbst nichtig gemacht oder aufgehoben ist. Seine Majestät war nie so deutlich erhoben als zu dem Zeitpunkt, als der Gerechte als Stellvertreter unter seinem Fluch litt, und viele werden unter seiner Anklage am Gerichtstag den Mut verlieren (Rö 2,12).

Teil 1/2
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Sa 16. Feb 2019, 10:24

Teil 2/2


Was schadet es, wenn ein Christ das Gesetz als bestimmendes Element im Leben annimmt?

Ziemlich viel. Indem er dies tut, „fällt er aus der Gnade“, denn die Gnade unterweist ebenso wie sie rettet (Titus 2,11–14).

Er setzt außerdem den göttlichen Maßstab herab. Nicht das Gesetz, sondern Christus ist der Maßstab für den Gläubigen.

Weiterhin wird er durch die falsche Kraft motiviert. Angst kann eine Person dazu bringen, wenn auch erfolglos, zu versuchen, das Gesetz zu halten und die Kraft des innewohnenden Fleisches zu regulieren. Der Geist Gottes ist die Kraft, die das Fleisch kontrolliert und den Gläubigen Christus ähnlicher macht (Gal 5,16–18).

Zu guter Letzt tut er den Beziehungen Gewalt an, in denen er durch die Gnade Gottes steht. Obwohl ein Sohn in der Freiheit des väterlichen Hauses und Herzens, besteht er darauf, sich selbst unter den Regelkodex zu stellen, der für die Hausordnung der Dienerschaft entworfen wurde!

Schadet dies alles nichts? Wir wagen zu sagen: doch, das tut es.

Wenn man lehrt, dass ein Christ nicht unter dem Gesetz ist, führt das dann nicht zu allen möglichen Lastern?

Das würde es, WENN jemand Christ würde ohne die Neugeburt oder Buße, ohne unter den Einfluss der Gnade zu kommen und die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen.

Da jedoch niemand ohne diese Dinge eine Christ ist, liegt der Fall anders, und wenn man in der obigen Weise argumentiert, enthüllt dies nur eine bedauerliche Unkenntnis der Wahrheit des Evangeliums.

Der Einwand drückt aus, dass man Christen nur dann dazu bringt, ein heiliges Leben zu führen, wenn man ihnen mit dem Gesetz droht, als hätten sie nur eine Art Schweinenatur und man könnte sie lediglich mit Stöcken aus dem Schlamm zurückhalten. Die Wahrheit ist, dass – obwohl das Fleisch noch im Gläubigen ist - er doch auch die neue Natur hat und damit identifiziert Gott ihn. Er hat den Geist Gottes, der ihn leitet, und kann deshalb sicher unter die Gnade gestellt werden. Denn letztlich ist es die Gnade, die bändigt.

Wenn Leute damit hadern, dann hadern sie mit der Schrift, die am Anfang zitiert wurdet.

„Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade“ (Rö 6,14).

Unbekehrte Menschen mögen versuchen, die Gnade als einen Deckmantel für Bosheit zu nutzen, aber das ist kein Grund, die Wahrheit, die in diesem Vers steckt, zu leugnen. Welche Wahrheit wurde nicht schon von üblen Menschen missbraucht?

Zeigt die Schrift auf, wie die Gnade einen Gläubigen in Zaum hält, so dass er Gott gefallen kann?

Das tut sie. Titus 2,11–15 gibt hier Antwort. Im Christentum rettet Gnade nicht nur, sie unterweist auch – und was ist sie für eine wirkungsvolle Unterweiserin! Sie füllt unsere Köpfe nicht mit kalten Regeln oder Vorschriften, sondern bringt unsere Herzen unter den bändigenden Einfluss der Liebe Gottes. Am Beispiel von Jesus lernen wir, was ihm gefällt, und da wir den Geist haben, fangen wir an, ein nüchternes, gerechtes und gottesfürchtiges Leben zu führen.

Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen einer Familie von Kindern, die durch die Angst vor der Rute im Fall von Ungezogenheit im Zaum gehalten werden, und jenen, die in einem Zuhause leben, wo die Liebe regiert. Befehle mögen erstere zügeln, doch wird alles in einer großen Explosion enden, bevor die Kinder mündig werden. Bei den letzteren wird es nicht nur Gehorsam geben, sondern eine freudige Antwort auf die Wünsche der Eltern, die Frucht reagierender Zuneigung.

Gott regiert seine Kinder nach dem Prinzip der Liebe, nicht dem Prinzip des Birkenstocks.
Mögen wir im fröhlichen Bewusstsein dessen leben!
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 10:30

Hallo KoS, hätte es nicht genügt, den Artikel einfach nur zu verlinken statt ihn in voller Länge hier einzufügen?

(Lesen werde ich ihn später...)
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Sa 16. Feb 2019, 10:45

Nachteule hat geschrieben:Hallo KoS, hätte es nicht genügt, den Artikel einfach nur zu verlinken statt ihn in voller Länge hier einzufügen?
(Lesen werde ich ihn später...)

Gegenfrage: hätte es nicht genügt einfach runter zu scrollen? ;)

PS:
Ich mache in meinem Leben immer wieder diese Erfahrung:
Die Bibel im Schrank nützt niemanden, gesamtheitlich geöffnet vor Augen muss sie sein!
Einen sonnigen Tag!

PS2: verlinkt habe ich ihn um die Frage eines allfälligen copyrights zu lösen.
Zuletzt geändert von KoS am Sa 16. Feb 2019, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Feb 2019, 11:28

Alles verkaufen und den Armen geben?

>>> https://www.auftanken.de/bl_andachten/2015-03-10/
Schönes WE! Bei uns ist heute der Frühling vorbeigekommen! :D
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 12:11

Nachteule hat geschrieben:denn dann wäre es ja einfach nur ein "Tauschgeschäft" (ich gebe jetzt meine Besitztümer und erhalte dafür später das Reich Gottes) -, sondern eben genau die Ungewissheit und das Vertrauen, das sich letztlich allein auf das Wort Gottes in der Bibel gründet. Man setzt alles auf eine Karte, auch wenn einem (aufgrund der vielen Zweifel) die "Gewinnaussichten" noch so gering erscheinen.

Sehr gut analysiert und gut auf den Punkt gebracht. Das ist genau das, was Jesus sagt:

Luk 14:33 Überlegt auch ihr vorher, ob ihr wirklich bereit seid, auf euren ganzen Besitz zu verzichten, alles für mich aufzugeben und mir nachzufolgen. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein.

Er sagt, wir sollen die Kosten für die Nachfolge kalkulieren. Jesus will nicht Masse, sondern 100%!


Nachteule hat geschrieben:Und dann wird auch klar, was "wirklicher Glaube" bedeutet: Nämlich nicht absolute Gewissheit

So gesehen wären also Ungewissheit und Zweifel an den Zusagen kein Makel, sondern sogar essentieller Bestandteil des richtigen Glaubens/Vertrauens.

Puh... starker Tobak! :o :D


Genau anders herum: Man glaubt, bzw. vertraut, den Versprechen in der Bibel so fest, dass man keinen Zweifel hat, sondern eine feste Zuversicht, dass Gott seine Verheissungen einhält und zum Beispiel für einen sorgt, weil es für den Glaubenden eine Tatsache ist:

Heb 11:1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.

Darum geht es eben. Die Hebräer wurden aufgefordert, in "voller Gewissheit des Glaubens" hinuzutreten:

Heb 10:22 so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens,

Doch wer hat schon diesen Glauben?

Jimmy hat dazu geschrieben: Bei Geld hört sowohl die Freundschaft, als auch der Glaube auf.
Zuletzt geändert von blindbefore am Sa 16. Feb 2019, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Sa 16. Feb 2019, 12:15

Liebe Lionne

Die Psycholgie der Welt gibt leider falsche Anweisungen bezüglich dem grössten Gebot {*} und wir stehen alle immer in der Gefahr, aus der Welt Dinge unbemerkt ganz oder oft in Teilen oder einen Hauch davon, zu übernehmen.
Paulus hat für uns die Anwendung des Mosaischen Gesetzesteiles "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", anhand einer Ehe beschrieben, mitgegeben:
Epheser 5,28 Also sind auch die Männer schuldig, ihre Weiber zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer sein Weib liebt, liebt sich selbst.
29 Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehaßt, sondern er nährt und pflegt es, gleichwie auch der Christus die Versammlung.

Der Mann liebt die Frau (selbstredend umgekehrt ebenso und bez. dem Nächsten) und wenn der Mann wirklich nicht weiss was der Masstab dazu ist, sieht er sich selbst an und sieht wie er sich täglich selber mit dem nötigsten versorgt (nährt und pflegt). Das was wir automatisch und sowieso im Minimum an uns tun, wollen wir auch in der Kraft des Herrn dem Nächsten schenken. Wer dabei immer noch Überschuss hat (Fähigkeiten, Hilfestellung, auch materiell) soll auch mehr geben, es bringt ihm den Himmel nicht näher, so wie dein Traktat das schön als Anwendung beschrieben hat, der Wiedergeborene will es gerne tun (und tut es oft im Verborgenen, er redet nämlich kaum davon, er tut es einfach!).

Nicht ein Mensch vom Staube kann sich den Himmel verdienen, der Herr Jesus hat ihn uns jetzt schon verdient.
Ich werde nicht aufgrund meiner eigenen Werke gerichtet werden, ich bin jetzt schon schon aufgrund Seines Werkes mit-gerichtet worden und gebe mich IHM zur Verfügung, auf dass Er Sein Werk in mir zur Vollendung bringe.
Das macht den biblischen Glauben aus.

Die Auslegung des Gesetzes Mose an Israel ist klar: DU MUSST LIEBEN dann wirst du ewig leben (auf Erden). Tust du es nicht musst du sterben.
Glaubst du dabei auch noch nicht, musst du den zweiten Tod sterben, ewiglich.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Feb 2019, 12:32

KoS hat geschrieben:(…) Die Psycholgie der Welt gibt leider falsche Anweisungen bezüglich dem grössten Gebot.....

Ich halte wenig (nichts) von der Psychologie der Welt... ;)
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Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 13:43

KoS hat geschrieben:Nicht ein Mensch vom Staube kann sich den Himmel verdienen, der Herr Jesus hat ihn uns jetzt schon verdient.
Ich werde nicht aufgrund meiner eigenen Werke gerichtet werden, ich bin jetzt schon schon aufgrund Seines Werkes mit-gerichtet worden und gebe mich IHM zur Verfügung, auf dass Er Sein Werk in mir zur Vollendung bringe.
Das macht den biblischen Glauben aus.

Hier das Beispiel Noahs, was uns ausdrücklich als Glaubensbeispiel im Hebräerbrief gezeigt wird und Jimmy schon geschrieben hat:

Heb 11:7 Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.

Wenn Noah die Arche nicht "durch Glauben" gebaut hätte, wäre er umgekommen! Der Bau der Arche war ein Glaubenswerk! Dieser Bau der Arche hat ihn und seine Familie gerettet. Und das Abbild davon rettet auch uns:

1Pe 3:21 Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe ...

Wenn in der Bibel jetzt steht, dass Barmherzigkeit über Gericht siegt, dann errettet einen praktisch dieses Glaubenswerk der Barmherzigkeit - genauso wie der Bau der Arche, Noah und seine Familie gerettet hat.

Jak 2:13 Barmherzigkeit siegt über Gericht.

Jakobus hat nicht geschrieben: Beten für die Armen und Bedürftigen siegt über Gericht.

Vielleicht hat uns der Herr in einem reichen Land das Licht der Welt erblicken lassen, damit er uns prüfen kann, ob wir die Nächstenliebe in die Tat umsetzen.

Ich halte es mit Jimmy: Verzicht ist das Zauberwort - und das mit dem Verzicht ist mir noch nie so bewusst gewesen, bis ich Jimmys Beitrag gelesen habe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 13:50

Nachteule hat geschrieben:Und dann wird auch klar, was "wirklicher Glaube" bedeutet: Nämlich nicht absolute Gewissheit [...]. So gesehen wären also Ungewissheit und Zweifel an den Zusagen kein Makel, sondern sogar essentieller Bestandteil des richtigen Glaubens/Vertrauens.


Was ich damit meinte: Glaube ohne Zweifel wäre Wissen und kein Glaube mehr. Oder mit anderen Worten: Wenn ich etwas weiß, brauche ich nicht mehr "nur" zu glauben. Glauben und Vertrauen auf etwas, das man nicht weiß/sieht, ist also eine größere "Leistung" als das Wissen darüber, weil man ein Risiko eingeht, dass man auch falsch liegen könnte und somit vielleicht alles verliert.

blindbefore hat geschrieben:Genau anders herum: Man glaubt, bzw. vertraut, den Versprechen in der Bibel so fest, dass man keinen Zweifel hat, sondern eine feste Zuversicht, dass Gott seine Verheissungen einhält und zum Beispiel für einen sorgt, weil es für den Glaubenden eine Tatsache ist:


Kann es das überhaupt geben - ein 100%-Glaube ohne jeglichen Zweifel? Also mir gelingt das nicht (anderen mag das leichter fallen oder sogar in die Wiege gelegt sein). Wenn ich mich entscheide, den Zusagen in der Bibel zu vertrauen, dann trotz meiner Zweifel an deren Richtigkeit - allein auf die Hoffnung gegründet, dass es tatsächlich so ist.

lionne hat geschrieben:Alles verkaufen und den Armen geben?
>>> https://www.auftanken.de/bl_andachten/2015-03-10/


Guter Text.

KoS hat geschrieben:Gesetz und Gnade


Ebenso.

Wir müssen einfach sehen, dass wir vor dem Gesetz nicht bestehen können, so sehr wir uns auch bemühen und versuchen, alles zu 100% zu erfüllen. Letztlich sind wir allein durch Gnade gerettet.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 14:12

Nachteule hat geschrieben:Was ich damit meinte: Glaube ohne Zweifel wäre Wissen und kein Glaube mehr.

Hier das Glaubensbeispiel Abraham:

Ro 4:20 und Abraham zweifelte nicht durch Unglauben an der Verheißung Gottes, sondern wurde gestärkt im Glauben, weil er Gott die Ehre gab.

Paulus fordert die Philipper auf:

Php 2:14 Tut alles ohne Murren und Zweifel,

Und Jakobus schreibt, wir sollen im Glauben bitten, ohne zu zweifeln, denn sonst bekommen wir nicht das, was wir erbitten:

Jak 1:6 Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird.
Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen wird,

Laut Bibel ist also der Glauben ohne Zweifel der wahre Glaube.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:16

blindbefore hat geschrieben:Vielleicht hat uns der Herr in einem reichen Land das Licht der Welt erblicken lassen, damit er uns prüfen kann, ob wir die Nächstenliebe in die Tat umsetzen.

Ich halte es mit Jimmy: Verzicht ist das Zauberwort - und das mit dem Verzicht ist mir noch nie so bewusst gewesen, bis ich Jimmys Beitrag gelesen habe.


Naja, Verzicht mag ja gut und schön sein, wenn man ihn für notwendig erachtet, aber der christliche Glaube sollte m.E. auch keine Spaßbremse sein. Ich z.B. "verzichte" zwar auf so Einiges, was anderen in meinem Umfeld als normal erscheint, allerdings habe ich dabei nicht wirklich das Gefühl, auf etwas Wesentliches zu verzichten. Jeder, der nicht völlig gedankenlos dahinlebt, richtet sich in seinem Leben eben so ein, dass er mit sich und der Welt mehr oder weniger im Reinen ist, und dazu gehört je nach Ansicht auch das Vermeinden von Verschwendung oder schädliches Verhalten. Klar könnte man sich immer noch mehr Beschränkungen auferlegen, um noch "besser" darin zu werden - aber wie weit soll man da gehen, und was hofft man dadurch zu erreichen?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:18

blindbefore hat geschrieben:Laut Bibel ist also der Glauben ohne Zweifel der wahre Glaube.


Dann bin ich wohl verloren... ;-)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 14:21

Nachteule hat geschrieben:Klar könnte man sich immer noch mehr Beschränkungen auferlegen, um noch "besser" darin zu werden - aber wie weit soll man da gehen, und was hofft man dadurch zu erreichen?

Jesus fordert uns eben auf auf alles zu verzichten:

Luk 12:33 Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen!

Und ihm dann nachzufolgen:

Luk 14:33 Überlegt auch ihr vorher, ob ihr wirklich bereit seid, auf euren ganzen Besitz zu verzichten, alles für mich aufzugeben und mir nachzufolgen. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein.

Man hofft dadurch, wenn dass man tut, was Jesus sagt, das ewige Leben zu erreichen.

Die Gemeinde in Jerusalem hat ihren ganzen besitz verkauft:

Apg 4:34 Es gab unter ihnen niemand, der Not leiden musste. Denn die in der Gemeinde, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften sie,
Zuletzt geändert von blindbefore am Sa 16. Feb 2019, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 14:27

Nachteule hat geschrieben:Dann bin ich wohl verloren... ;-)

Mach dir nichts draus - ich auch.

Wie Jimmy schon geschrieben hat: Von Syrern, Eriträern usw. erwartet Jesus, dass sie sich für ihn foltern und umbringen lassen, erst dann bekommen sie den Siegeskranz des Lebens:

Re 2:10 Sei treu bis zum Tod! Und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben.

Was ist besser? Auf alles verzichten oder sich foltern und umbringen lassen? Wie Jimmy geschrieben hat: Es ist keine gemütliche Kaffeefahrt in den Himmel.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:32

blindbefore hat geschrieben:Jesus fordert uns eben auf auf alles zu verzichten:
[...]
Man hofft dadurch, wenn dass man tut, was Jesus sagt, das ewige Leben zu erreichen.


Jetzt drehen wir uns aber irgendwie im Kreis...

...denn wer wird schon tatsächlich all sein Hab und Gut verkaufen, den Erlös verschenken und in eine Obdachlosenunterkunft einziehen? Das ist unrealistisch. Das müsste man nämlich tun, wenn man diese Aufforderung wörtlich nimmt. Und selbst dann wären wir nicht "perfekt" vor Gott. Weil wir das gar nicht können. Allein durch die Gnade sind wir errettet, was ja Jesus auch sagte:

26 Sie aber gerieten über alle Maßen außer sich vor Schrecken und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 27 Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. (Markus 10,26-27)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:37

blindbefore hat geschrieben:
Nachteule hat geschrieben:Dann bin ich wohl verloren... ;-)

Mach dir nichts draus - ich auch.


Na, Du hast ja einen herzlichen Humor... :)
(Fatalismus nennt man diese Einstellung, glaub' ich...)

Und nimmst Du das so hin, oder was ist Deine Schlussfolgerung daraus - für Dich persönlich?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 14:41

Nachteule hat geschrieben:..denn wer wird schon tatsächlich all sein Hab und Gut verkaufen, den Erlös verschenken und in eine Obdachlosenunterkunft einziehen? Das ist unrealistisch. Das müsste man nämlich tun, wenn man diese Aufforderung wörtlich nimmt.

Glaubst du, Jesus hat das aus Spass gesagt und nicht wörtlich gemeint?

Er ist Allmächtig und kann dir alles geben, was du zum Leben dann brauchst. Du musst halt an seine Verheissung glauben und vertrauen:

Mat 6:25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben - darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung? ... Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse.

Und wie Jimmy geschrieben hat: Gottes Reich werden daher die Armen erben:

Ja 2:5 Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Aber du brauchst natürlich das nicht zu glauben, was in der Bibel geschrieben steht und Jesus sagt. Ich glaube es halt.

Die Gemeinde in Jerusalem hat es auf jeden Fall gemacht:

Ac 2:45 Sie verkauften ihren Besitz und teilten den Erlös mit allen, die bedürftig waren.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:49

blindbefore hat geschrieben:Glaubst du, Jesus hat das aus Spass gesagt und nicht wörtlich gemeint?

[...]

Aber du brauchst natürlich das nicht zu glauben, was in der Bibel geschrieben steht und Jesus sagt. Ich glaube es halt.

Die Gemeinde in Jerusalem hat es auf jeden Fall gemacht:

Ac 2:45 Sie verkauften ihren Besitz und teilten den Erlös mit allen, die bedürftig waren.


OK, Du glaubst das also. Daher nochmal meine Frage: Was sind Deine persönlichen Konsequenzen daraus? Lebst Du so oder sagst Du Dir "Das kann ich eh nicht einhalten, und deswegen bin ich verloren?"
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 14:56

Nachteule hat geschrieben:OK, Du glaubst das also. Daher nochmal meine Frage: Was sind Deine persönlichen Konsequenzen daraus? Lebst Du so oder sagst Du Dir "Das kann ich eh nicht einhalten, und deswegen bin ich verloren?"

Ich glaube der Schrift und belüge mich nicht selbst. Mir ist klar, was Jesus erwartet und was den errettenden Glauben ausmacht.

Ro 14:22 Hast du Glauben? Habe ihn für dich selbst vor Gott!
Zuletzt geändert von blindbefore am Sa 16. Feb 2019, 15:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 14:59

blindbefore hat geschrieben:
Nachteule hat geschrieben:OK, Du glaubst das also. Daher nochmal meine Frage: Was sind Deine persönlichen Konsequenzen daraus? Lebst Du so oder sagst Du Dir "Das kann ich eh nicht einhalten, und deswegen bin ich verloren?"

Ich glaube der Schrift und belüge mich nicht selbst. Mir ist klar, was Jesus erwartet und was den errettenden Glauben ausmacht.


Das sind Allgemeinplätze, aber keine Antwort auf meine Frage. Was willst Du damit erreichen?!
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 15:01

Nachteule hat geschrieben:Das sind Allgemeinplätze, aber keine Antwort auf meine Frage. Was willst Du damit erreichen?!

Was du meinst mit "damit erreichen"?

Wiegesagt, du brauchst der Schrift ja nicht zu glauben oder kannst die Verse auch wegdiskutieren und nicht wörtlich nehmen.

Ich nehme das, was in der Bibel steht und was Jesus sagt ernst. Ich kann nicht eine Aussage von Jesus wörtlich nehmen und die nächste dann nicht, weil sie mir nicht passt.

Ich muss ja auch diese Stelle wörtlich nehmen und seinem Versprechen vertrauen:

Jo 6:47 Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.

Oder soll ich die jetzt auch nicht wörtlich nehmen? Aber was es wirklich bedeutet "an ihn zu glauben", das ist schon heftig. In diesem Satz steckt mehr, als man vermutet.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Sa 16. Feb 2019, 15:29

blindbefore hat geschrieben:
Nachteule hat geschrieben:Das sind Allgemeinplätze, aber keine Antwort auf meine Frage. Was willst Du damit erreichen?!

Ich verstehe nicht, was du meinst mit "damit erreichen".
[...]


Na, das ist doch ziemlich offensichtlich: Du (und auch Jimmy) argumentierst - scheinbar hieb- und stichfest anhand von Bibelversen -, dass wahrer Glaube für normale Menschen eigentlich gar nicht zu erreichen ist.

Auf meine Bemerkung hin, dass ich dann wohl verloren bin, erklärst Du Dich sozusagen solidarisch mit mir und sagst: Hach, was soll's, "Mach dir nichts draus - ich auch." (OK, sehen wir und halt in der Hölle wieder...)

Was wäre die logische Konsequenz aus einem solchen Fatalismus? Zu sagen: Hat ja eh keinen Zweck, dann kann ich's auch gleich ganz seinlassen. Bin ja eh verloren.

Auf meine Nachfrage, was Du denn aus dieser Erkenntnis für persönliche Schlüsse für Dich ziehst, weichst Du aus und schiebst nochmal ein schlaues Bibelzitat nach, das das zuvor Gesagte bekräftigen soll.

Die Hinweise auf die göttliche Gnade ignorierts Du geflissentlich.

Aus all dem kann ich eigentlich nur den Schluss ziehen, dass es Dir (genau wie Jimmy) darum geht, andere von der scheinbaren Sinnlosigkeit des christlichen Glaubens zu überzeugen.

Tja, und wer steckt wohl dahinter...?

Weiche von mir! ;-)
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Nachteule
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 15:50

Nachteule hat geschrieben:Auf meine Nachfrage, was Du denn aus dieser Erkenntnis für persönliche Schlüsse für Dich ziehst, weichst Du aus und schiebst nochmal ein schlaues Bibelzitat nach, das das zuvor Gesagte bekräftigen soll.

Wiegesagt ich bleibe in der Schrift.


Nachteule hat geschrieben:Na, das ist doch ziemlich offensichtlich: Du (und auch Jimmy) argumentierst - scheinbar hieb- und stichfest anhand von Bibelversen -, dass wahrer Glaube für normale Menschen eigentlich gar nicht zu erreichen ist.

Die Hinweise auf die göttliche Gnade ignorierts Du geflissentlich.

Dieser errettende Glaube ist Teil der Gnade und ein Geschenk Gottes (Eph 2:8-9):

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben,

Und ja: ich glaube, dass dieser errettende Glaube daher für normale Menschen aus sich selber heraus nicht erreichbar ist.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Feb 2019, 16:49

Mich haben ja die seltsamen Antworten von Jimmy über die Austreibung und die Zeichen und Wunder Ausübung davon überzeugt, daß ihre Bibelverswerferei zu nichts Gutem bei ihnen beigetragen haben kann.
Es hörte sich völlig zynisch an.


Wenn sie viel wert auf Zeichen und Wunder legen, könnte das ein wichtiger Glaubensaspekt von ihnen sein. Dann wäre möglich, das sie zu einer Vereinigung von New Age Christen gehören. Aber zu was für einem Glauben sie gehören, sagen sie ja nicht. Möglich ist eben leider alles Unnötige. Auch die wortreiche Aufführung von Bibelstellen vom perfekten Christen, um zu suggerieren, daß Christsein gar nichts bringt.

lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Feb 2019, 17:49

Nachteule hat geschrieben:
Tja, und wer steckt wohl dahinter...?



Hallo Stefan

Nur kurz was den wahren Glauben wirklich ausmacht ist, das man Gott glaubt:

Lu 11:28 Er aber sprach: Ja vielmehr, selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren!

Ein Weiser und gesalbter Mann hat mal erkannt:

Spr 9:10 Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.

Es gibt Menschen die sind so hochmütig, das sie sogar denn Anfang der Weisheit verleugnen und während sie dies tun, verkünden sie im gleichen Atemzug, welche gute Erkenntnis und Erleuchtung, sie doch hätten und preisen dieses Böse Werk als Gutes Werk an. Sagt man Ihnen das seien Böse Werke die Busse erforderten, leugnen sie und wollen Ihre Bösen Taten noch mit frommen Bibelsprüchen rechtfertigen aber eine Antwort auf eine Frage oder das reden Gottes, das verweigern und vermeiden sie immer und auf jeden Fall.

Andere wiederum sagen sie haben das Nirwana erreicht und Christus erkannt und folgen ihm nach.

Wenn aber im Wort steht:

Mt 4:1 Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde.

Off 12:9 So wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.

Die einen Irrlehrer sagen es gibt keine gefallenen Engel und auch keinen Teufel, die anderen hassen Jahwe, beide sagen sie seien Nachfolger Christus und solche Werke seien gut und würden retten.

Auf Lehren von Dämonen zu hören ist aber gemäss der Bibel ein Sünde, welche zwingend Busse nach sich ziehen müsste. Fehlt aber die Einsicht und Erkenntnis sogar dafür, da hat man zwar Erleuchtung aber sicher nicht vom Heiligen Geist. Weil der Heilige Geist überführt von Sünde und lehrt die Wahrheit und führt zur Busse, Demut und Ehrfurcht Gottes hin. Wer aber nicht mal bei Todsünden Reue zeigt oder glaubt Busse nötig zu haben, der ist zwar erleuchtet aber sicher nicht vom Allmächtigen.

Von daher bleiben wahre Christen, in der Lehre der Apostel:

1Pe 5:8 Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne;

2Kor 11:14 Und das ist kein Wunder, denn der Satan selbst verkleidet sich in einen Engel des Lichts.

Wir leben am Ende der Tage und Jesus wird bald kommen aber vor IHM wird noch ein anderer kommen und die Irrlehrer bereiten den Weg für den Bösen vor, der noch kommen wird, bevor Christus kommt.

Von daher gilt:

1Jo 4:1 Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie von Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten hinausgegangen in die Welt.

Glauben heisst sich abwenden, von den Bösen Geistern, von den falschen Christussen, den falschen Propheten und sich zuwenden zu Christus dem Anfänger und Vollender des Glaubens. Sein Blut macht uns rein, nicht die Irrlehre, das Böse Werke erretten könnten oder gar gut seien.

God bless
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Feb 2019, 18:08

blindbefore hat geschrieben:Wiegesagt ich bleibe in der Schrift.



Nun als der Teufel Jesus die Schrift in der Wüste verdrehte, blieb er auch in der Schrift.

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