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Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 16. Feb 2019, 23:27

kingschild hat geschrieben:Nun als der Teufel Jesus die Schrift in der Wüste verdrehte, blieb er auch in der Schrift.

Dann zeige mir mal, wo genau ich die Schrift verdreht habe.

In der Schrift im Hebräerbrief wird uns das Beispiel Noahs ausdrücklich als Glaubensbeispiel gezeigt:

Heb 11:7 Durch Glauben baute Noah, als er eine göttliche Weisung über das, was noch nicht zu sehen war, empfangen hatte, von Furcht bewegt, eine Arche zur Rettung seines Hauses. Durch ihn verurteilte er die Welt und wurde Erbe der Gerechtigkeit, die nach dem Glauben ist.

Wenn Noah die Arche nicht "durch Glauben" gebaut hätte, wäre er umgekommen! Der Bau der Arche war ein Glaubenswerk! Dieser Bau der Arche hat ihn und seine Familie gerettet. Und das Abbild davon rettet auch uns:

1Pe 3:21 Das Abbild davon errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe ...

Somit ist die Taufe als Glaubenswerk eindeutig heilsnotwendig.

Wenn in der Bibel jetzt steht, dass Barmherzigkeit über Gericht siegt, dann errettet einen praktisch dieses Glaubenswerk der Barmherzigkeit - genauso wie der Bau der Arche, Noah und seine Familie gerettet hat.

Jak 2:13 Barmherzigkeit siegt über Gericht.

Jakobus hat ja nicht geschrieben: Beten für die Armen und Bedürftigen siegt über Gericht, sondern Barmherzigkeit siegt über Gericht! Und Barmherzigkeit hat, wie es Jimmy ausgeführt hat, mit Verzicht zu tun. Aber wer verzichtet schon gerne?


Und wenn Jesus uns auffordert auf auf alles zu verzichten und unseren Besitz zu verkaufen:

Luk 12:33 Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen!

Und ihm dann nachzufolgen:

Luk 14:33 Überlegt auch ihr vorher, ob ihr wirklich bereit seid, auf euren ganzen Besitz zu verzichten, alles für mich aufzugeben und mir nachzufolgen. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein.

Wo habe ich (bzw. Jimmy) dann die Schrift verdreht? Bist nicht du es, der die Schrift verdreht, um seinen Besitz nicht verkaufen zu müssen? Hat Jesus das zum Spass gesagt und nicht wörtlich gemeint?


Und wenn Jesus sagt:

Lu 6:20 Glückselig ihr Armen, denn euer ist das Reich Gottes.

Lügt Jesus hier und das Reich Gottes ist für uns Reiche? Obwohl Jakobus das noch einmal wiederholt:

Ja 2:5 Hat nicht Gott die vor der Welt Armen auserwählt, reich im Glauben und Erben des Reiches zu sein, das er denen verheißen hat, die ihn lieben?

Jakobus sagt auch: GOTT hat die Armen dieser Welt auserwählt seine Erben des Reiches zu sein! Soll ich jetzt das Gegenteil von dem behaupten, was in der Bibel steht?

Also zeige mir einmal, wo hier die Schrift verdreht wurde.

Warum freust du dich denn nicht vielmehr für die Armen, die elendig hier verhungern? Wie Jimmy geschrieben hat: Ich, Ich, Ich - aber Jesus fordert uns auf, uns selbst zu verleugnen!


Und wenn in der Bibel steht, dass der Galauben ein Geschenk Gottes ist:

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben,

Durch die Gnade wird man erst gl

Act 18:27 Und als er dort ankam, war er eine große Hilfe für die, welche durch die Gnade gläubig geworden waren.

Soll ich dann das Gegenteil von dem glauben, was in der Bibel geschrieben steht? Soll ich dann glauben, dass der wahre Glauben kein Geschenk Gottes ist und kein Teil der Gnade? Soll ich dann das Gegenteil davon glauben, dass ich den errettenden Glauben aus mir selber produzieren kann?


Also zeige mal alleine bei all diesen Beispielen auf, wo ich die Schrift verdreht habe.


onThePath hat geschrieben:Dann wäre möglich, das sie zu einer Vereinigung von New Age Christen gehören.

Was hast denn du für einen Verfolgungswahn?

Ich bin freier Christ. Was sind denn New Age Christen?
Zuletzt geändert von blindbefore am Sa 16. Feb 2019, 23:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Feb 2019, 23:40

Was hat meine Vermutung mit Verfolgungswahn zu tun ?
Auf irgend eine Weise schädigt du doch gerade. Ich weiß nur noch nicht genau von welcher Seite her.

Sei so frei und rede weiter wie es dir gefällt. So wie du Gottes Wille darstellst wirst du jedenfalls selber nicht in den Himmel kommen.

Sei nur ärgerlich, passt zu deinem Konzept.
So wie du redest hast du einen ständigen Konflikt mit deiner Forderung Gottes nach Vollkommenheit. Das ist mit Sicherheit nicht gesund. Vielleicht hilft dir das Forum deine Ängste hier zu übertragen und uns aufzulasten.

Solange ich deine Motivation nicht kenne, werde ich natürlich Vermutungen äußern darüber. Wir wissen nicht, wer du bist, was du willst was du vorhast. Da sind so einige Erklärungen nötig.

lg otp
Zuletzt geändert von onThePath am So 17. Feb 2019, 00:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » So 17. Feb 2019, 00:13

kingschild hat geschrieben:Nun als der Teufel Jesus die Schrift in der Wüste verdrehte, blieb er auch in der Schrift.

P.S. Das ist ganz schön heftig, dass du mir unterstellst, wie der Teufel die Schrift zu verdrehen ohne auf ein konkretes Beispiel von mir eingegangen zu sein. Und du bist auch noch ein Moderator hier im Forum! Aber ich habe dir ja jetzt genug Beispiele gegeben, wo du konkret auf die Bibelverse eingehen kannst.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 17. Feb 2019, 00:18

Willst du sagen, alle irren sich hier in ihrer Stellung dir gegenüber?
Du solltest darauf zugänglich reagieren und Einiges ändern.
Von Spurgon her erkenne ich keine Motivation für dein hartherziges Auftreten hier.

lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 17. Feb 2019, 08:45

lionne hat geschrieben:Schade, dass man diese Leute, die hier so grossmundig mit Bibelversen um sich schlagen, nicht mal privat sehen kann..... (was sie so tun und lassen für ihre Mitmenschen, Umwelt usw...… ;))

Ist vielleicht besser so. :)

Von mir kannst du sehen, was ich so koche. Ob das ausreicht zu vermitteln, was meinen Glauben ausmacht? :]

Ich wollte thematisch irgendwas G'scheites zu einem der Beiträge schreiben, wurde aber nicht recht fündig. Wenn manche hier Endloslangposts fabrizieren werden sie damit nicht thematischer, eher verirren sie sich in ihren Gewdanken meine ich.

Klares Denkvermögen neben einem gesunden Glauben sind für mich aber wichtig geworden. Die Schärfe des Verstandes ist ein gutes Hilfsmittel das Richtige vom Falschen besser zu unterscheiden, was aber ein Werk des Heiigen Geistes ist.

War das jetzt g'scheit? Nun, urteilt ihr. :]
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » So 17. Feb 2019, 11:28

Helmuth hat geschrieben:Klares Denkvermögen neben einem gesunden Glauben....


Wobei der Begriff "gesunder Glaube" eine Frage der Definition ist.

Ich nehme an, bei der Mehrzahl hier im Forum fällt beispielsweise der Islam nicht darunter.

"Gesunder Glaube" kann auch krank machen, eine ecclesiogene Neurose nach sich ziehen.

Ich unterscheide zwischen wahrem Glauben und dogmatischem Glauben.

Wahrer Glaube vermutet, deutet an.
Kolumbus "glaubte" westwärts zu segeln würde auch nach Indien führen.

Dogmatischer Glaube hält Zweifel an seinem Wahrheitsgehalt für
so verwerflich, dass er Zweifler abwertet, verfolgt oder sogar vernichtet.
Das betrifft auch atheistischen dogmatischen Glauben.

Wahrer Glaube ermuntert zu zweifeln, verurteilt niemanden, der ihn nicht
bestätigen will oder kann.
Er hat keine festen Definitionen.

Dogmatischer Glaube legt Rituale, Trachten und
Gebetsformeln fest und spricht mit diesen Dingen das gehirneigene Belohnungssystem an.
Und das zwingt z.B. einen Moslem 5x täglich auf die Knie.

Gruß Richard
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 17. Feb 2019, 11:55

Richard3 hat geschrieben:Ich unterscheide zwischen wahrem Glauben und dogmatischem Glauben.

Was die Dogmatik betrifft stimme ich sehr überein. Die Schrift nennt es Ketzterei oder Sektiererei. Man macht den Glauben zur amtlichen Vorschrift. Das taufe ich gerne um in "Dogamtik". :]

Wahrer Glaube ist aber bei mir anders definiert. Nicht ein Vermuten sondern eine Überzeugung, ein zu 100% Vertrauen in Gottes Wort. Aber bitte nur in Gottes Wort in Jesus, nicht auf etwas anderes.

Columbus "glaubte" nach Indien zu segeln ist der deutschen Sprache geschuldet. Diesen Glauben meine ich damit nicht. Er hatte keine Zusage von Gott erhalten, dass er Indien sehen werde. Er mumaßte gen Westen Indien zu erreichen und entdeckte Amerika. Cool! Er schrieb wenigstens Geschichte.

Ja hier erlebt man im "Glauben" u.U. auch Schiffbruch, wenn man seine eigene Vision mit Gottes Wort verwechselt. Glaube basiert auf Gottes Zusagen. Für alles andere hoffe und bete ich.

Ich weiß einfach oft den Ausgang nicht, lebe aber beständig im Glauben, dass Gott es irgendwie, wie immer das nun macht weiß ich wieder nicht, aber zum Guten für mich lenkt.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » So 17. Feb 2019, 12:03

Wahrer Glaube? - Da sind die Streitigkeiten schon vorprogrammiert! Jede/r ist ja der Ansicht, dass sein/ihr Glaube der wahre ist!
Bei manchen Christen (ich beziehe mich jetzt nicht auf das Forum hier... ;), wohlverstanden) frage ich mich jedoch, ob sie Christen sind oder nicht eher V-Männer es Teufels. (Harte Worte, ich weiss!)
Schönen Sonntag,
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » So 17. Feb 2019, 12:11

Richard3 hat geschrieben:"Gesunder Glaube" kann auch krank machen, eine ecclesiogene Neurose nach sich ziehen.

Von der Anzahl psychisch kranker Patienten her könntest du Recht haben, wobei ich das nicht gesunden Glauben nennen würde, sondern eher krampfhaftes Festhalten an traditionell für wahr gehaltenen Dingen, die einem wiederholt gepredigt werden, obwohl der inwendige Mensch schon längst erkannt hat, dass es sich nicht um Wahrheit handelt.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 17. Feb 2019, 13:43

lionne hat geschrieben:Wahrer Glaube? - Da sind die Streitigkeiten schon vorprogrammiert! Jede/r ist ja der Ansicht, dass sein/ihr Glaube der wahre ist!

Ich differenziere zwischen Glaube und Auffassung. Der Glaube ist das, was in mir wirlkich der HG macht, das kann nicht falsch sein, es ist wahr und richtig.

Eine Auffassung erfolgt aber aufgrund meines Geistes, eben nicht vom HG. Ich denke das können etliche nicht auseinanderhalten. Man streitet über Auffassungen nicht über den Glauben.

Echte Glaubensunterschiede sehe ich nur darin, wenn das, was Jesus für uns getan hat, ernsthaft in Zweifel gezogen wird. Wenn jemand z.B. sagt er ist nur ein weiser Lehrer oder ein rein soziales Vorbild. Wenn also das Blut und Kreuz nicht zählt.

Eine weitere Sache wäre Lästerung. Wenn jemand vorgibt zu glauben, er mich aber ständig betrügt, schlägt, hintergeht, verrät usw. Dann stimmen Bekenntnis und Taten nicht überein, was aber hier im Forum nicht zum Tragen kommt, wir quatschen ja nur. Das alleine tut nemand weh. Oh ja einen doch; der eigenen Eitelkeit. :]

Reden wir aber über Ehe, Geld, die richtige Gemeinde etc etc., dann habe wir zwar das eine oder andere klare Wort Gottes dazu, befinden uns aber im Raum der Auffassungen. Und Auffassungen bildet nicht der HG sondern unser Verstand.

lionne hat geschrieben:Bei manchen Christen (ich beziehe mich jetzt nicht auf das Forum hier... ;), wohlverstanden) frage ich mich jedoch, ob sie Christen sind oder nicht eher V-Männer es Teufels. (Harte Worte, ich weiss!)

Solange du keine Namen nennst. ;)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 17. Feb 2019, 16:38

Gesunder Glaube kann krank machen ? Dann ist er nicht gesund.

Der Glaube sollte so sein daß er einem nicht schadet.
Aber wegen geistiger Verirrungen und geistiger Verdauungsstörungen ist kein Denken ungefährlich. Besonders das Denken nicht, das mit unserem Lebenssinn zusammenhängt.

Viele kriegen ja schon die psychische Kriese wenn sie verdauen müssen, daß sie nicht vollkommen sind oder wenn sie nur das Wort
"Gott straft" hören. Dann meldet ihr System ein General-Error.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 17. Feb 2019, 20:23

blindbefore hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Nun als der Teufel Jesus die Schrift in der Wüste verdrehte, blieb er auch in der Schrift.

P.S. Das ist ganz schön heftig, dass du mir unterstellst, wie der Teufel die Schrift zu verdrehen ohne auf ein konkretes Beispiel von mir eingegangen zu sein. Und du bist auch noch ein Moderator hier im Forum! Aber ich habe dir ja jetzt genug Beispiele gegeben, wo du konkret auf die Bibelverse eingehen kannst.

Im Hinblick auf meinen Glauben bin ich sehr beeinflusst worden von Bruder Hans Jürgen Böhm und Spurgeon.


Geschrieben habe ich, das auch der Teufel die Schrift verdrehte und trotzdem auch in der Schrift blieb also musst Du nicht mehr daraus machen, als was dort steht.

Zudem ist es nutzlos zig mal auf Texte einzugehen auf die man schon von Anfang an, ausführlich eingegangen ist und auf die sich der Gesprächspartner nie einlässt.

Unzählige Christen haben versucht mit Liebe zu erklären, das ein falsches zusammenstellen und willkürliches zusammenstellen von Bibelstellen zu 100% nicht ans Ziel führt und keiner von denen hat je eine konkrete Antwort erhalten auf die Einwände. Von daher Mission ist eines, Diskussion etwas anderes.

Willkürlich Bibelstellen zusammenstellen, das stammt nicht von Gott. Würdest Du hier sagen AMEN, hätten wir mal eine Basis. Finden wir aber nicht mal diese Basis, wie sollten wir dann je heraus finden, was jetzt Willkürlich ist? Oder wie sollte ich Dir je erklären, was mit Willkürlich gemeint ist, wenn Du auf diese Einwände nie eingehst?

Wir können über einen gemeinsamen Nenner disktuieren aber wenn wir keinen finden ist es nicht Zielführend.

Wenn einer den Himmel erarbeiten will und der andere sagt: Dann zeige mir das erste gute Werk in deinem Leben und der andere vesteht nur Bahnhof oder antwortet nie darauf, wo ist denn da die Basis für eine gute Diskussion?

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 17. Feb 2019, 20:58

Helmuth hat geschrieben::]
Wahrer Glaube ist aber bei mir anders definiert. Nicht ein Vermuten sondern eine Überzeugung, ein zu 100% Vertrauen in Gottes Wort. Aber bitte nur in Gottes Wort in Jesus, nicht auf etwas anderes.


Ja, da würde ich auch sagen, AMEN.

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Christus oder Gott sein Werk bringt Frucht auch was den wirklichen Glauben anbelangt.

Alle Frucht die nicht daraus hervor kommt, ist keine gute Frucht, weil sie an der Basis vorbei ans Ziel kommen will.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 17. Feb 2019, 22:12

Nochmal Horst Koch. Ein Artikel zu Zeichen und Wunder
Zum nüchterner darüber denken.

https://horst-koch.de/wunder-und-zeichen/
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 08:55

Dieser Aufsatz bestätigt mich darin, was ich schon lange vermute:
In der Gegenwart, nach den Aposteln haben die Zeichen und Wunder Gottes stark abgenommen.

Was heutzutage oft als Wunder und Zeichen Gottes angesehen wird, ist es in Wirklichkeit meist gar nicht. Man braucht nur Benny Hinn zu verstehen um das zu wissen. Ganz abwegig ist deshalb auch die Lehre, ein Christ habe Anspruch auf Gesundheit.

Warum lassen wir es hier zu uns vorwerfen zu lassen, wir seien keine richtigen Christen wegen fehlender Zeichen und Wunder ? Aber wir sind das selber Schuld, weil die modernen christlichen Bewegungen so großen Wert darauf legen.

Also von meiner Sicht aus fällt mir auf, das Wunder eigentlich auffällig häufiger nicht von Gott oder nicht eindeutig genug von Gott sind.

Jedenfalls wäre es sehr nützlich, würde man gründlich über den Artikel nachdenken.

Mir hilft dabei, dass ich mich in den ungöttlichen Strömungen auskenne und nicht gleich alles für Gottes Werk halte.

Prüftet alles. Damit ist der Verstand auch gefordert und nicht nur die Unterscheidung der Geister.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 18. Feb 2019, 09:39

Erhellend in diesem Zusammenhang ist auch der Artikel:
https://horst-koch.de/die-sanfte-verfue ... -gemeinde/

Ich habe am Wochenende viel auf der Seite gelesen - bei über 300 langen Artikeln allerdings längst nicht alles, daher kann ich mir über die Seite noch kein abschließendes Urteil bilden. Einiges finde ich jedoch "ent-täuschend" (im positiven Sinne). Für mich als "Frischling" macht es die Vielfalt der Auslegungen jedoch nicht unbedingt einfacher, zu wissen, was denn nun den wirklichen Glauben ausmacht.Was bleibt denn nun eigentlich, das über das rein Literarische (also "die Schrift" / "das Wort") hinausgeht...? Glaube muss doch mehr sein als nur eine Überzeugung, die sich auf Buchstaben gründet... Aber ich werde weitersuchen. Heute abend ist wieder Alphakurs. :-)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 09:40

onThePath hat geschrieben:Dieser Aufsatz bestätigt mich darin, was ich schon lange vermute:
In der Gegenwart, nach den Aposteln haben die Zeichen und Wunder Gottes stark abgenommen.

Was heutzutage oft als Wunder und Zeichen Gottes angesehen wird, ist es in Wirklichkeit meist gar nicht. Man braucht nur Benny Hinn zu verstehen um das zu wissen. Ganz abwegig ist deshalb auch die Lehre, ein Christ habe Anspruch auf Gesundheit.

Warum lassen wir es hier zu uns vorwerfen zu lassen, wir seien keine richtigen Christen wegen fehlender Zeichen und Wunder ? Aber wir sind das selber Schuld, weil die modernen christlichen Bewegungen so großen Wert darauf legen.
...


Heutige Evangeliumslesung in katholischen Gottesdiensten. Zufall oder nicht, es passt gerade hierher.

Evangelium Mk 8,11-13
Was fordert diese Generation ein Zeichen?

In jener Zeit kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit Jesus; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn auf die Probe zu stellen.

Da seufzte er tief auf und sagte: Was fordert diese Generation ein Zeichen? Amen, das sage ich euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden.

Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer.


Spricht da Jesus Christus nicht auch unsere Zeit an?

Grüße Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 09:45

Hallo, Nachteule

Ich lebe schon lange mit Aussagen der Gegensätzlichkeit. Das muß man langsam verdauen. Man merkt schon wenn es zuviel wird noch mehr zu lesen.

Seibel ist ein Kritiker, wie Hunt und Kurt Koch. Sie können ihre Kritik ziemlich umfassend äußern. Natürlich finde ich auch bei ihnen Aussagen, die ich nicht voll unterstreichen kann.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 09:49

Du bist auch nicht bei denen, die den Wundern nachlaufen, Columba ?

Ich bin ihnen bis nach Indien hinterher gelaufen, als ich jung war.
Weil Indra Devi mich in einem Yoga Buch motivierte, auf den Erleuchtungspfad zu setzen. Vor allem, um mich innerlich frei und unbelastet zu fühlen.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 10:02

onThePath hat geschrieben:Gesunder Glaube kann krank machen ? Dann ist er nicht gesund.


Hiob?
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 10:07

Columba hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Gesunder Glaube kann krank machen ? Dann ist er nicht gesund.


Hiob?


Mach keine Witze. Erst kürzlich habe ich gesagt, manchmal kann eine Krankheit auch eine Prüfung Gottes sein.

Und Hiobs Glaube hat ihn ja nicht krank gemacht und auch sonst völlig ruiniert. Sondern er hat verhindert daß er ein völlig gebrochener Mann wurde.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 18. Feb 2019, 10:18

Columba hat geschrieben:Spricht da Jesus Christus nicht auch unsere Zeit an?


Hallo Columba,

ich finde, es ist schon ein Unterschied, ob ein wirklich Suchender um ein Zeichen bittet oder jemand, der nur ein Streitgespräch führen oder Gott/Jesus auf die Probe stellen will. Ich denke, viele heutige Zeitgenossen (so wie ich z.B. ;-)) sind zwar "ungläubige Thomasse" (was der "Aufklärung" geschuldet ist), suchen aber trotzdem (oder gerade deshalb) nach einem höheren Sinn oder Erfüllung in ihrem Leben. (Wobei ich mich inzwischen frage, ob es wirklich das ist, worum es im Christentum geht; vielfach wird ja der Wunsch, ein besseres Leben zu führen, abwertend als "Wohlstandsevangelium" bezeichnet.)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 10:23

Na jedenfalls ist das Leben kein Schwelgen im glückseligen Nirwana oder wandeln und schwelgen in Zeichen und Wundern.

Schon eher ein Jamnertal, durch das man durchmuß. Am besten geläutert.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 18. Feb 2019, 10:36

onThePath hat geschrieben:Na jedenfalls ist das Leben kein Schwelgen im glückseligen Nirwana oder wandeln und schwelgen in Zeichen und Wundern.

Schon eher ein Jamnertal, durch das man durchmuß. Am besten geläutert.


Naja, wenn das so ist, wie Du meinst, dann stellt sich aber die Frage: Wozu leben wir überhaupt, wenn doch alles so scheiße ist...? Wäre es dann nicht besser, gar nicht erst geboren worden zu sein?

Ich sehe das ein bisschen anders: Das Leben muss kein "Jammertal" sein. Gott möchte, dass es den Menschen gut geht. Was das aber verhindert, sind die Sünden der Menschen bzw. deren Versuch, ohne Gott zurechtzukommen.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mo 18. Feb 2019, 10:41

Das eine, Leid und Krankheit schließt ja das Andere nicht aus: Ein erfülltes Leben.

Aber es ist schon ungleich verteilt. Deshalb meine ich, ist Beistehen viel wert und sehr notwendig.

lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 10:50

onThePath hat geschrieben:
Columba hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Gesunder Glaube kann krank machen ? Dann ist er nicht gesund.


Hiob?


Mach keine Witze. Erst kürzlich habe ich gesagt, manchmal kann eine Krankheit auch eine Prüfung Gottes sein.

Und Hiobs Glaube hat ihn ja nicht krank gemacht und auch sonst völlig ruiniert. Sondern er hat verhindert daß er ein völlig gebrochener Mann wurde.

lg, otp


Eben! ...und genau darum ist wichtig, dass man Krankheiten, Unglücksfälle, andere Schicksale sehr vorsichtig bewertet in Bezug auf den Glauben. Sind nicht auch in unseren Gemeinden häufig Leute, die so wie Hiobs Freunde, plötzlich Krankheiten mit der Glaubenstiefe in Vebindung bringen. Objektive Sichtweise betreffend Krankheit und Glaube ist das eine, aber die subjektiven Vorstellungen, die Kirchen und Gemeinden durchdringen sind halt auch da. Wir alle haben eben nur die sinnliche Wahrnehmung von den Mitmenschen, wir sehen nicht in diese hinein.

Grüsse Columba
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 11:23

onThePath hat geschrieben:Du bist auch nicht bei denen, die den Wundern nachlaufen, Columba ?


Das ist mir vergangen. Die Hypes von Hinn und Bonnke lassen einem vorsichtig werden. Auch das Herbeizaubern von Wundern mit dem Jabez-Gebet waren ein Hype bis tief in unsere charismatischen und sogar evangelikalen Gemeinden. Vor einigen Jahren wurde auch hier ein neuer charismatischer Totenauferwecker schüchtern-interessiert besprochen - es könnte ja doch etwas dran sein. Bald kam ja dann auch dessen Absturz.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 18. Feb 2019, 12:06

Was es nicht alles gibt... oder gegeben hat... :D

Es ist schon gut, wenn solche Auswüchse erkannt und korrigiert werden. Vieles aus der "Z&W-Szene" erinnert ja wirklich eher an ritualmagische Praktiken - so als ob sich die Kraft Gottes durch bestimmte Handlungen "herbeizitieren" ließe oder davon abhängig wäre.

Das andere Extrem wäre allerdings die Ansicht, dass Gott heute keine Wunder mehr wirkt. Ich glaube das schon, aber sicherlich nicht "auf Knopfdruck". ;-)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 12:35

Nachteule hat geschrieben:Das andere Extrem wäre allerdings die Ansicht, dass Gott heute keine Wunder mehr wirkt. Ich glaube das schon, aber sicherlich nicht "auf Knopfdruck". ;-)

Richtig. Es gibt wahrscheinlich genau gleiche Wunder wie früher. Wie oft spricht man von Wundern, wenn z.B. jemand eine schwere Krankheit überwunden hat. Das sind in unseren Augen auch wirkliche Wunder. Darüber darf man sich freuen und darüber sprechen. Nicht als Beweis für Gott, sondern als Zeichen, wie vielfältig Gott an uns handeln kann und uns stärkt. ...und all diese grossen und kleinen Wunder bringen eben auch Vertrauen und Zuversicht mit - und dies macht eben auch den wirklichen Glauben aus: Vertrauensvoll leben in einer Welt, die uns nicht alles rational offenlegt.


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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Mo 18. Feb 2019, 17:21

Nachteule hat geschrieben:Erhellend in diesem Zusammenhang ist auch der Artikel:
https://horst-koch.de/die-sanfte-verfue ... -gemeinde/

Ich habe am Wochenende viel auf der Seite gelesen - bei über 300 langen Artikeln allerdings längst nicht alles, daher kann ich mir über die Seite noch kein abschließendes Urteil bilden. Einiges finde ich jedoch "ent-täuschend" (im positiven Sinne). Für mich als "Frischling" macht es die Vielfalt der Auslegungen jedoch nicht unbedingt einfacher, zu wissen, was denn nun den wirklichen Glauben ausmacht.Was bleibt denn nun eigentlich, das über das rein Literarische (also "die Schrift" / "das Wort") hinausgeht...? Glaube muss doch mehr sein als nur eine Überzeugung, die sich auf Buchstaben gründet... Aber ich werde weitersuchen. Heute abend ist wieder Alphakurs. :-)

Hallo Columba,

ich finde, es ist schon ein Unterschied, ob ein wirklich Suchender um ein Zeichen bittet oder jemand, der nur ein Streitgespräch führen oder Gott/Jesus auf die Probe stellen will. Ich denke, viele heutige Zeitgenossen (so wie ich z.B. ;-)) sind zwar "ungläubige Thomasse" (was der "Aufklärung" geschuldet ist), suchen aber trotzdem (oder gerade deshalb) nach einem höheren Sinn oder Erfüllung in ihrem Leben. (Wobei ich mich inzwischen frage, ob es wirklich das ist, worum es im Christentum geht; vielfach wird ja der Wunsch, ein besseres Leben zu führen, abwertend als "Wohlstandsevangelium" bezeichnet.)

Hallo Nachteule,

sich mit Demut auf die Suche zu machen ist grundsätzlich nicht falsch, aber ausarten sollte es nicht. Ich habe einige Leute kennengelernt, die wurden vor lauter Suche immer unzufriedener und unausgeglichener. Die Suche sollte also nicht zu einer Manie werden. Manchmal habe ich mir gedacht, besser wäre es gewesen, sie hätten sich nicht auf die Suche begeben. Will damit jetzt aber nicht sagen, dass du mit der Suche gleich aufhören sollst. Suchen heißt ja auch, auf Fragen einleuchtende Antworten zu finden, die wir noch nicht haben. Manche Antworten dürfen wir selbst erkennen und manche mit Hilfe über andere Personen. Und auf manche Fragen bekommen wir halt keine befriedigenden Antworten, weil vielleicht die Zeit noch nicht reif dafür ist…... Die Antworten, die wir über andere bekommen aber auch die Eigenen sollten wir immer prüfen, denn es sind meiner Erfahrung nach nicht immer die ersten scheinbar einleuchtenden Gedanken die Besten.
Wenn ich mir aber sicher bin, das ich bei diesem oder jenem Thema richtig liege, lasse ich mir vorsichtshalber fast immer ein Prozenterl offen, weil mir erstens: Logik und Gerechtigkeit wichtig sind, ja sogar wichtiger als meine Person und deswegen zweitens: jemand daher kommen könnte, der meine (übernommenen) Erkenntnisse mit Logik plausibel widerlegt oder auch nur verbessert.

Beim höheren Sinn des Lebens oder um die Erfüllung im Leben habe ich mit der Suche aufgehört. Meine Antwort, die ich gefunden habe ist ganz einfach, so einfach und simpel, das sie für manche leider nicht maßgeblich genug ist.
Vorher will ich noch sagen, die Antwort schließt die Arbeit, die man gerne tut, nicht aus, schließt eine Partnerschaft und Kinder nicht aus und schließt auch den ehrlich verdienten Wohlstand nicht aus…….

Hier meine Antwort:
In allen Menschenkulturen tritt doch immer wieder die Frage auf: „Warum leben wir“?
Diese Frage ist eigentlich nicht wesentlich, weil es eben eine Tatsache ist, das wir da sind – und leben. Wesentlich ist, das wir da sind und eine Aufgabe haben, nämlich, nach den gebotenen biblischen Weisheiten zu leben, um dadurch seinem alltäglichen Leben – einen schönen erfüllenden Sinn zu geben.


Meiner Ansicht nach gilt das für alle Menschen, also für Arbeiter und Angestellte, für Ingenieure und auch Pfarrer und Schriftgelehrte….. Nur die lebensbejahenden ethisch-moralisch gebotenen Weisheiten machen im gelebten Leben erfüllenden Sinn. Auf mehr zu hoffen, wird vielleicht zu einer ewigen unerfüllten Hoffnung….

Stefan, deine Suche nach einer christlichen Gemeinschaft, in der du dich wohlfühlen kannst, finde ich gut. Aber eine Gemeinschaft, die alles richtig auslegen, wirst du nicht finden, es wird immer etwas geben was dich stören wird. Wenn die Meinungsunterschiede nicht zu krass sind, wäre es vielleicht angebracht, auch – nach einer nicht zu kurzen Probezeit - ein wenig kompromissbereit zu sein. Argwöhnisch werden würde ich aber, wenn man zu viel mit Engelszungen auf mich einreden würde.
Wenn du aber aus irgendwelchen Gründen keiner Gemeinschaft beitreten würdest, heißt das noch lange nicht, dass du ein Verlorener wärst. Man kann ja auch nicht sagen, dass per se alle Taufscheinchristen oder Andersgläubige verdammt sind.


Gruß
rupert
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Columba » Mo 18. Feb 2019, 17:31

Knecht hat geschrieben:Stefan, deine Suche nach einer christlichen Gemeinschaft, in der du dich wohlfühlen kannst, finde ich gut. Aber eine Gemeinschaft, die alles richtig auslegen, wirst du nicht finden, es wird immer etwas geben was dich stören wird. Wenn die Meinungsunterschiede nicht zu krass sind, wäre es vielleicht angebracht, auch – nach einer nicht zu kurzen Probezeit - ein wenig kompromissbereit zu sein. Argwöhnisch werden würde ich aber, wenn man zu viel mit Engelszungen auf mich einreden würde.


Ich kann dem beipflichten, möchte aber doch noch einen Zusatzgedanken bringen.

Zu oft ist die Frage, bei welcher Gemeinde das meiste gut und richtig ist. Wie gesagt, die perfekte Gemeinde ist nur so lange perfekt, bis ich eingetreten bin (frei nach Spurgeon). Aber man kann die Frage mal umdrehen: Gibt es eine Gemeinde, in der ich mit meinen Gaben etwas beitragen kann fürs Gemeindewachstum. Also: Was kann ich der Gemeinde schenken, die ich gerade "beobachte" und prüfe? Oft sieht man schnell, wo noch Kräfte nötig wären, vielleicht kann ich mit meinen Gaben da etwas mithelfen. Wo ich meine Aufgabe sehe, ist vielleicht kein schlechter Platz für mich.

Grüsse Columba
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 18. Feb 2019, 18:11

Hallo rupert und Columba,

keine Sorge, ich habe es nicht eilig, eine "feste Gemeinde" zu finden. Momentan schaue ich mich um und bin froh, überhaupt Kontakte zu anderen zu haben - nicht nur zu Gemeindemitgliedern und bereits überzeugten Christen, sondern auch zu anderen "Suchenden" wie mich. Ich weiß ja auch noch gar nicht, ob eine Gemeinde überhaupt etwas für mich wäre. Und bevor ich mich dort selbst engagiere und etwas beitrage, muss ich schon ein bisschen gefestigter im Glauben sein. Zur Zeit könnte ich z.B. überhaupt nicht evangelisieren oder andere "missionieren", da ich bezüglich des Glaubens noch nichts vorzuweisen habe, was ich anderen gegenüber vertreten oder gar bezeugen könnte. Aber kommt Zeit, kommt Rat...

So, muss jetzt los, bis später...! :-)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Mo 18. Feb 2019, 18:45

Nachteule hat geschrieben: Aber kommt Zeit, kommt Rat...


Ja genau, kommt Zeit, kommt Rat. Recht haste....
:)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » So 24. Feb 2019, 04:43

Natascha hat geschrieben:Mein Beitrag ist wahrscheinlich hier untergegangen.
Du bringst es auf den Punkt, Jimmy.
Kannst du deine Fragen beantworten:
Warum sollte man ihm denn dann das glauben?
Was soll man ihm denn dann überhaupt noch glauben?

Antwort Teil 2:

Wir sollen JESUS glauben, denn er hat die Worte des ewigen Lebens:

Joh 6:68 Du hast Worte ewigen Lebens;

Sein Wort ist wahr und zuverlässig:

Ps 119:160 Dein Wort ist wahr und zuverlässig, Herr;

Daher sollten wir ihm gut zuhören, das glauben, was er sagt und seine Anweisungen peinlichst genau befolgen! Ich will dir einmal ein Praxisbeispiel zeigen, warum es so wichtig ist, das zu GLAUBEN, was Jesus sagt und seinen Worten zu 100% zu vertrauen, liebe Natascha.

Jesus sagt:

Mt 7:18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.

Und in der Offenbarung sagt er:

Off22:18 wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind.

Wir halten also fest: Wenn jemand NACHWEISLICH dem Wort Gottes hinzufügt, um seine eigenen Lehren in der Bibel zu plazieren, ist er ein fauler Baum, der schlechte Früchte bringt und NIEMALS gute Früchte bringen kann, da ein fauler Baum, laut JESUS, keine guten Früchte bringen kann. Es gibt laut JESUS also keine Mischbäume.

In fast jeder Bibel steht jetzt folgendes:

Rom 3:28 Denn wir urteilen, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.

Nur in der Lutherbibel (sonst in keiner anderen deutschen Bibel) steht etwas anderes:

Röm3:28 (LUT) So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, ALLEIN durch den Glauben.

Der Text von Luther enthält eine vorsätzliche, sinnverändernde Falschübersetzung:

Das Wort "Allein" wurde absichtlich sinnverändernd in den Text eingefügt! Kein einziger Grundtext des NT enthält dieses Wort an dieser Stelle! (das kann man sogar auf Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sola_fide)

Es kommt auch nur in der Übersetzung Luthers vor, da die Rechtfertigung "Allein durch den Glauben" die zentrale Aussage in der Lehre Luthers ist. Um diese in der Bibel nachweisen zu können, hat Luther diese Aussage durch das Einfügen des Wortes "Allein" erst in den Bibeltext hineingeschrieben. Mit dieser Einfügung hat Luther jedoch einen direkten Widerspruch zu Jak2:24 erzeugt. Denn dort heisst es ausdrücklich - auch in der Luther Übersetzung:

Jak 2:24 "So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht(fertigt) wird, NICHT allein durch Glauben.

Also:

"Allein durch den Glauben“ (Röm3,28)

und

"NICHT Allein durch den Glauben" (Jak2:24)

Man wird aber laut Jakobus nur durch den lebendigen Glauben gemäss Jak 2 gerechtfertigt, weshalb eben die Glaubenswerke gemäss Jak 2:24 zur Rechtfertigung durch den Glauben gehören. Ein Mensch kann nicht durch den "Glauben Allein" ein Gerechter sein. Denn ein Gerechter, der sich ungerecht verhält, ist ein Widerspruch in sich und so lehrte Paulus folgerichtig:

Röm2:13 denn vor Gott sind NICHT die gerecht, welche das Gesetz hören, SONDERN die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Da dieser Widerspruch zu Jak2:24 natürlich auch Luther bewusst war, lehrte er, dass der Jakobusbrief kein inspiriertes Wort Gottes sei, sondern Zitat: "eine stroherne Epistel" und Zitat: "eines apostolischen Geistes nicht würdig sei".

Luther hatte einen Grundsatz: "Allein die Schrift" - auf diese Weise (dass er eben den Jakobusbrief nicht als inspiriertes Wort Gottes akzeptiert hat) hat er dann auch gleich den Widerspruch zu seinem eigenen Grundsatz "Sola Scriptura", d.h. "Allein die Schrift" gelöst, da der Jakobusbrief ja nicht zur Schrift gehöre. Nebenbei bemerkt hat Luther auch den Hebräerbrief, den Judasbrief und die Offenbarung nicht als Wort Gottes anerkannt (kann man alles im internet nachlesen).

Prof. Dr. Martin Luther ist definitiv laut JESUS CHRISTUS Definition ein "Wolf im Schafspelz" (vorsätzlicher Bibelfälscher), ein "schlechter Baum", der KEINERLEI gute Früchte bringen kann (es gibt keine Mischbäume)! Er hat nachweislich an Hunderten Stellen absichtlich falsch übersetzt und dem Wort Gottes hinzugefügt.

Hat jetzt Jesus mit seiner Behauptung, "ein guter Baum bringt keine schlechten Früchte" Recht oder nicht? Schauen wir uns mal die Früchte von Luther an:

A Luther war nachweislich ein Menschenmörder (er verfolgte, folterte und tötete nachweislich Wiedertäufer - siehe unter anderem Bücher "Luther - ein Mythos zerbricht" " Martin Luther - ein Massenmörder und Christenverfolger?" von Hans Böhm, Wikipedia, http://www.Theologe.de und etliche andere). Und Luther selbst machte auch kein Geheimnis daraus:

Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott; der hat mir befohlen, ..." (WA, Luthers Tischreden, Band 3, Weimar 1914, Nr. 2911b, S. 75)

B Luther fälschte vorsätzlich nachweislich dutzende Male die Bibel und fügte unter anderem dem Wort Gottes mehrere Male hinzu (bei Bedarf PN an mich)

C Luther rief zum Mord gegen Juden, Behinderte und Bauern auf (siehe u.a. Zitatsammlung auf http://www.theologe.de)

Unter anderem sah Hitler selbst in Luther „das größte deutsche Genie“, er war für den Führer „ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach er die Dämmerung, sah den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen“ und der Philosoph Karl Jaspers stellte 1962 fest: Luthers „Ratschläge gegen die Juden hat Hitler genau ausgeführt“. Luther gehört zu den furchtbarsten Antisemiten der Geschichte.

D Luther akzeptierte 4 Briefe der Bibel nicht als Wort Gottes (Jakobusbrief, Hebräerbrief, Judasbrief und die Offenbarung - kann man überall nachlesen)

Würdest du einem Betrüger Geld anvertrauen? Würdest du einem vorsätzlichen Bibelfälscher und Menschenmörder deine Seele anvertrauen? Stehst du in der Pflicht, es deiner Versammlung zu melden, wenn du weisst, dass sie einer Lehre folgen, die nachweislich auf einer vorsätzlichen Bibelfälschung basiert? Stehst du in der Pflicht, deiner Versammlung zu melden, dass sie einem Betrüger und Bibelfälscher nachfolgen und nicht JESUS CHRISTUS?

Liebe Natascha, hier hast du jetzt gesehen, wie wichtig es ist, in der Schrift zu bleiben und eben das zu GLAUBEN, was Jesus sagt:

Mat 7:16 An ihren Früchten (Taten und Werken) werdet ihr sie erkennen.

Denn die Bibel und Jesus haben immer Recht!

Jetzt wird auch klar, warum Prof. Dr. Martin Luther "Allein aus Glauben" gerechtfertigt werden wollte ... an seinen Taten war er zu erkennen ... ... und als Menschenmörder will man natürlich "Allein aus Glauben" ins Reich Gottes ... Welcher Mörder will das Nicht?

Glaube also Jesus und der Schrift! Die Bibel hat immer Recht! Entlarve mit ihr diese falschen Propheten und ihre menschlichen Lehren, bzw. Halbwahrheiten! Nimm dabei keine Rücksicht auf grosse Namen! Prüfe immer strikt penibel genau anhand der Schrift!

Alles andere, meine liebe Natascha regelt sich dann ganz von selbst - besser gesagt: alles andere regelt dann Gott für dich, denn dann, und erst dann, steht Gott hinter dir und kämpft für dich!

Und was schreibt Johannes:

1Joh3:14 Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

"Wer nicht liebt, bleibt im Tod" und wird somit das EWIGE Leben NICHT sehen! Wie ist aber die Liebe zu Jesus definiert? Wer ist es, der dich liebt, Jesus?

Joh14:21 „Wer MEINE Gebote hat und sie hält, der ist es, der MICH liebt“.

Denn darin besteht ja die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln:

2joh6 Und darin besteht die Liebe, dass wir nach seinen Geboten wandeln;

Denn so ist ja die Liebe (agape) zu Gott definiert, dass wir seine Gebote halten:

1Joh5:6 Denn dies ist die Liebe (agape) GOTTES, dass wir SEINE Gebote halten, und SEINE Gebote sind nicht schwer.

Wer daher seine Gebote nicht hält, liebt ihn nicht wirklich, und bleibt somit im Tod - wie wir ja schon im ersten Vers gesehen haben:

1joh3:14 Wer nicht liebt (also seine Gebote nicht haelt), bleibt im Tod.

Und die Bibel hat immer Recht, Natascha!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » So 24. Feb 2019, 18:11

Eigentlich wollte ich mich hier vorerst nicht mehr beteiligen, aber Jimmys letztes Posting kann ich nicht unkommentiert stehenlassen. Denn schon wieder wird hier versucht, andere aufs Glatteis zu führen und sie von der scheinbaren Vergeblichkeit des Glaubens an die Erlösung durch Jesus Christus zu überzeugen und sie zu entmutigen, indem behauptet wird, nur die penible Einhaltung von Geboten könne zum Heil bzw. zur Errettung führen, und jede Abweichung davon führe unweigerlich in den Tod bzw. in die ewige Verdammnis. Dadurch wird aber das Pferd von hinten aufgezäumt, denn errettet worden sind wir bereits durch Jesus Christus. Wenn wir uns zu ihm bekennen und das Geschenk der Erlösung annehmen, ihm (immer wieder) unsere Sünden bekennen und dafür um Vergebung bitten, ihn zum Herrn über unser Leben machen, uns ihm also vollkommen hingeben im Vertrauen auf seine gute Führung, dann werden wir mit dem Heiligen Geist erfüllt, den er uns als Beistand hinterlassen hat (Joh 14,26). Werke der Liebe mit den Geboten als Richtschnur sind dann ein Ergebnis unserer Liebe zu Gott - das ist mit Mt 7,18 ("Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.") gemeint, oder auch mit Joh 14,15 ("Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.") oder auch den nachfolgenden Versen desselben Kapitels. Wer das Gesetz über den Glauben stellt, setzt (vergeblich) auf seine eigenen Leistungen und schlägt das Geschenk der Gnade aus. Gott will keine Sklaven, sondern Menschen, die ihn aus freien Stücken lieben, so wie er die Menchen liebt - jeden einzelnen inklusive aller Fehler und Schwächen. Es lasse sich daher niemand durch "Pharisäer und Schriftgelehrte" verwirren und von seiner Liebe zu Gott abbringen.

Zum diesem Thema empfiehlt sich auch der Galaterbrief, den Paulus an eine Christengemeinde geschrieben hat, die ebenfalls wieder dazu übergegangen war, das Gesetz über den Glauben zu stellen.
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dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 24. Feb 2019, 19:23

Nachteule hat geschrieben:
Wer das Gesetz über den Glauben stellt, setzt (vergeblich) auf seine eigenen Leistungen und schlägt das Geschenk der Gnade aus. Gott will keine Sklaven, sondern Menschen, die ihn aus freien Stücken lieben, so wie er die Menchen liebt - jeden einzelnen inklusive aller Fehler und Schwächen. Es lasse sich daher niemand durch "Pharisäer und Schriftgelehrte" verwirren und von seiner Liebe zu Gott abbringen.
Zum diesem Thema empfiehlt sich auch der Galaterbrief, den Paulus an eine Christengemeinde geschrieben hat, die ebenfalls wieder dazu übergegangen war, das Gesetz über den Glauben zu stellen.


Hallo Nachteule!
Entschuldigung, dass ich mich hier einmische, aber soweit ich Jimmy verstehe, stellt er nicht Mose Gesetz (die Torah) über den Glauben, welches Paulus mit „Gesetz“ aber in seinen Briefen ausschließlich meint (also jüdische Gesetze bezüglich Beschneidung, Speisegesetze, Fasten etc.), sondern für Jimmy ist der Glaube an Christus Gebote der Nächstenliebe vorherrschend. Das ist doch richtig?

Für Christus gibt es ja eigentlich nur zwei Gebote (nicht Gesetz), nämlich das Erste, dass wir Gott aus vollem Herzen lieben sollen und das zweite ist ihm aber ebenbürtig, nämlich, dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst.
Siehe dazu auch Paulus Hohe Lied der Liebe, 1. Korinther 13.

Wer das "Erlösungswerk" Christi dazu für sich braucht, gut... das habe ich noch nie verstanden. Aber jedem das seine.

Das erste Gebot unseren Herrn Christus zu lieben ist leicht, aber für das zweite Gebot brauche ich ihn dringend zur Hilfe, denn es fällt mir schwer alle Menschen zu lieben.

HG
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"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 24. Feb 2019, 19:47

Lazar hat geschrieben:Wer das "Erlösungswerk" Christi dazu für sich braucht, gut... das habe ich noch nie verstanden. Aber jedem das seine.

Lk 22, 20 hat geschrieben:Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahle und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blute, das für euch vergossen wird.


Lazar hat geschrieben:Das erste Gebot unseren Herrn Christus zu lieben ist leicht, aber für das zweite Gebot brauche ich ihn dringend zur Hilfe, denn es fällt mir schwer alle Menschen zu lieben.

Gut erkannt. Wer das Erlösungswerk annimmt und ihm glaubt, der erhält die Gabe des Heiligen Geistes. Mithilfe dieses Geistes erhältst du die Kraft für die Umsetzung.

Möglicherweise fehlt dir genau das.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Natascha » So 24. Feb 2019, 23:52

Jimmy hat geschrieben:Würdest du einem Betrüger Geld anvertrauen? Würdest du einem vorsätzlichen Bibelfälscher und Menschenmörder deine Seele anvertrauen? Stehst du in der Pflicht, es deiner Versammlung zu melden, wenn du weisst, dass sie einer Lehre folgen, die nachweislich auf einer vorsätzlichen Bibelfälschung basiert? Stehst du in der Pflicht, deiner Versammlung zu melden, dass sie einem Betrüger und Bibelfälscher nachfolgen und nicht JESUS CHRISTUS?

Vielen Dank, Jimmy für diese Antwort. Das muss ich erst einmal alles "verdauen".

Ja, ich stehe in der Pflicht, das meiner Gemeinde mitzuteilen und ich selber werde einiges überdenken. Bitte schreibe mir noch die ganzen "Unstimmigkeiten" in der Luther Bibel bitte als PN.


Jimmy hat geschrieben:Und was schreibt Johannes:

1Joh3:14 Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

"Wer nicht liebt, bleibt im Tod" und wird somit das EWIGE Leben NICHT sehen! Wie ist aber die Liebe zu Jesus definiert? Wer ist es, der dich liebt, Jesus?

Joh14:21 „Wer MEINE Gebote hat und sie hält, der ist es, der MICH liebt“.

Ja, Jimmy, immer in der Schrift bleiben und auf das hören, was Jesus sagt:

Mt 5:19 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ... Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.

Paulus sagte:

1Co 7:19 Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes.

Der Aussendungsbefehl an alle Nationen lautet daher:

Mat 28:19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie (...) und lehrt sie alles zu halten, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.

Sind wir uns einig, Jimmy?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Mo 25. Feb 2019, 06:21

Natascha hat geschrieben:Sind wir uns einig, Jimmy?

Ja, Natascha, wir sind uns einig. Du hast in den letzten 2 Wochen Fortschritte gemacht. Wie ich sehe, hast du die Barmherzigkeit in die Tat umgesetzt, ansonsten wären wir uns nicht einig und du könntest auch nicht verstehen, was ich geschrieben habe. Bleib weiter dran.

Gal5:6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas,
sondern der durch Liebe wirksame Glaube.

Gal6:15 Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas,
sondern eine neue Schöpfung.

1Kor7:19 Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts,
sondern das Halten der Gebote Gottes.


Wenn man alle drei Verse zusammenfügt, Natascha, ist die Schlussfolgerung folgende: Wenn Gott einen Menschen zu einer neuen Schöpfung gemacht hat, wird das Leben dieses Menschen von Glauben und Liebe geleitet, was wiederum bewirkt, dass er die Gebote Gottes hält.



Paulus erklärt dies Ganze auch in Römer 8,3-4, aber ich möchte dir zum besseren Verständnis ein alltägliches Beispiel geben:

Zur Minimierung von häuslicher Gewalt, haben wir hier in Deutschland viele detailierte Gesetze, die über die Pflichten einer Mutter bestimmen. Wenn eine Mutter nur eines dieser Gesetze bricht, kann sie dafür ins Gefängnis kommen oder der Staat kann ihr ihre Kinder wegnehmen. Damit ist nicht zu spaßen. Aber welche Mutter könnte dir schon sagen, wie diese Gesetze lauten. Bist du Mutter? Hast du sie gelesen? Wahrscheinlich haben 99% der Muetter in Deutschland sie nie gelesen. Aber wenn du eine liebende Mutter bist, kannst du zuversichtlich behaupten, dass du jedes einzelne von ihnen einhältst.

Woher weiß ich das? Eine liebende Mutter liebt ihr Kind. Eine liebende Mutter hält die Gesetze nicht, um dadurch dem Staat zu zeigen, dass sie ihr Kind liebt. Die Beziehung zu ihrem Kind basiert nicht auf diesen Gesetzen, sondern auf Liebe. Das Halten der Gesetze des Landes resultiert ganz natürlich aus der liebevollen Beziehung zu ihrem Kind. Diese Mutter weiß, dass die Gesetze einem guten Zweck dienen, doch sie sind nicht für sie bestimmt, sondern für Mütter, die ihre Kinder nicht lieben. Denn eine Mutter, die ihr Kind liebt, übertritt ihr ganzes Leben nicht ein einziges von diesen Geboten und Gesetzen zur Minimierung von häuslicher Gewalt! Niemals!

Ähnlich verhält es sich auch mit den Gesetzen der Bibel: In einem Kind Gottes ist die Liebe (agape) Gottes ausgegossen - es kann daher gar nicht mehr sündigen und Gottes Gebote, bzw. Gesetz, übertreten:

1Jo 3:9 Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde ; denn Sein Same bleibt in ihm, und ER KANN NICHT SÜNDIGEN, weil er aus Gott geboren ist.

Und die Bibel hat immer Recht, Natascha. Verstehst du das?



Nochmal anhand der Bibel:

Ein Teil der Gnade Gottes ist das, Natascha, dass über die wahren Gläubigen die Sünde eben nicht mehr herrscht (da die Liebe Gottes im Herzen ausgegossen ist):

Rom6:14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

Und die Bibel hat immer Recht! Die von Gott geschenkte Gnade hat also die Macht und Kraft den Sünder wirklich von seinen Sünden zu erretten, so dass er die Gebote befolgen kann (ohne Gnade ist man eben unter dem Gesetz).

Rom 6:14 bedeutet, dass die Gnade stärker ist als die Kraft der Sünde. Die Gnade nimmt somit logischerweise die Macht der Sünde:

Ro 6:22 Jetzt aber, da ihr aus der Macht der Sünde befreit und zu Sklaven Gottes geworden seid, habt ihr eine Frucht, die zu eurer Heiligung führt und das ewige Leben bringt.

Da die Gnade aus der Macht der Sünde befreit, VERHÄLT sich dieser von Gott auserwählte Mensch logischerweise auch gerecht:

Ro 5:21 damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrscht durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Und die Bibel hat immer Recht! Wer also unter Gnade ist, verhält sich also gerecht (d.h. er BEFOLGT GOTTES Gebote), sündigt daher nicht mehr, denn die Herrschaft der Gnade hat die Herrschaft der Sünde abgelöst (Sie löst jedoch nicht die Gültigkeit des Gesetzes auf) – das ist ja eben die Gnade, dass wir nicht mehr sündigen, sondern uns gerecht verhalten und alle Gebote Christi befolgen können durch die Gnade Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes. Das ist ja das, was Gott seit 6000 Jahren will: ein Volk, dass seine Gesetze befolgt.


Das nennt die Bibel dann Glaubensgehorsam:

Ro 1:5 Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum GLAUBENSGEHORSAM unter allen Nationen,

Der Schreiber des Hebräerbriefes setzt daher auch Glauben mit Gehorsam gleich (bzw. Unglauben mit Ungehorsam):

Heb 3:18 Welchen aber schwor er, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die UNGEHORSAM gewesen waren? Und wir sehen, dass sie wegen des UNGLAUBENS nicht hineingehen konnten.

Kein Mensch wird durch das Gesetz gerechtfertigt. Es funktioniert wie eine rote Warnlampe: Sie kann ihn nicht erretten, aber ihr Aufleuchten zeigt ihm an, dass mit seinem Glauben etwas nicht stimmt. Wird ein Mensch also vom Gesetz als ein Übertreter überführt, der gegen die Nächstenliebe handelt, dann stimmt etwas mit seinem Glauben nicht. Dieser Mensch ist unter Gesetz und nicht unter Gnade, da es wahrscheinlich ein Glaube ist, der nicht von Gott geschenkt wurde:

Eph2:9 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, UND DAS NICHT AUS EUCH, GOTTES GABE IST ES; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade und Glauben ist ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes! vergl.:

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben,

Und die Bibel hat immer Recht, Natascha! Es ist hierbei ganz wichtig, dass es eben keine freie Entscheidung für Jesus gibt, sondern der wahre Glaube ist ein Geschenk Gottes - dieser wahre Glaube ist Teil der Gnade! Durch die Gnade (die von Gott kommt!) wird man ja erst gläubig:

Act18:27 Und als er dort ankam, war er eine große Hilfe für die, welche durch die Gnade gläubig geworden waren.

Der Glauben ist den wahren Kindern Gottes also von Gott gegeben worden – nur weil Gott es wollte. Wenn jemand aufgrund eigener Denkleistung oder eigenem Willen zum Glauben kommen könnte, wäre ja der Weg nicht mehr weit, auf andere herab zu sehen. Weil dem nicht so ist, gibt es keinen Grund, sich zu rühmen!

Daher sagte JESUS CHRISTUS ja auch, dass der wahre Glaube ein Werk Gottes ist:

Joh 6:29 DAS IST DAS WERK GOTTES, DASS IHR an den GLAUBT, den er gesandt hat."

Und Jesus hat immer Recht! Die Wirkung der Gnade führt zu einem heiligen Leben, dass nicht vereinbar ist mit Gesetzlosigkeit und das ist eben das Resultat aus diesem Neuen Bund. Die Gnade ist nicht dazu gegeben, die Gesetzlosigkeit zu rechtfertigen, sondern zu einem heiligen Leben zu befähigen, dass den Gesetzen Gottes entspricht. Das ist auch das eigendliche Ziel des Neuen Bundes. Daher weissagte ja Hesekiel schon über den Neuen Bund:

Hes 36:26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; UND ICH WERDE MACHEN, DASS IHR IN MEINEN ORDNUNGEN LEBT UND MEINE RECHTSBESTIMMUNGEN BEWAHRT UND TUT.

Ganz wichtig, Natascha: Du wirst nicht durch das Gesetz gerechtfertigt. Es funktioniert wie eine rote Warnlampe: Sie kann dich nicht erretten, aber ihr Aufleuchten zeigt dir an, dass mit deinem Glauben etwas nicht stimmt. Wirst du also vom Gesetz als ein Übertreter überführt, der gegen die Nächstenliebe handelt, dann stimmt etwas mit deinem Glauben nicht. Denn dann bist du unter Gesetz und nicht unter Gnade!

Daher sagte auch Paulus, dass nur diejenigen, die das Gesetz befolgen, gerechtfertigt werden (in der Zukunft):

Ro 2:13 denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Der wahre Glaube ist übrigens ein Geist, der vom "Vater der Geister" gegeben wird:

2Co 4:13 Weil wir aber denselben "Geist des Glaubens" haben

Heb 12:9 sollten wir uns da nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben?

Checkst du das alles hier, Natascha? Das ist eh ein Wunder, dass das nicht "editiert" wurde. Bisher wurde nämlich alles, was ich über Luther geschrieben habe, editiert. Wir bleiben in Kontakt. Also Rock'n Roll - ALL GLORY TO GOD - S.D.G Natascha
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mo 25. Feb 2019, 10:12

Helmuth hat geschrieben:Ich differenziere zwischen Glaube und Auffassung. Der Glaube ist das, was in mir wirlkich der HG macht, das kann nicht falsch sein, es ist wahr und richtig.

Eine Auffassung erfolgt aber aufgrund meines Geistes, eben nicht vom HG. Ich denke das können etliche nicht auseinanderhalten. Man streitet über Auffassungen nicht über den Glauben.

Echte Glaubensunterschiede sehe ich nur darin, wenn das, was Jesus für uns getan hat, ernsthaft in Zweifel gezogen wird. Wenn jemand z.B. sagt er ist nur ein weiser Lehrer oder ein rein soziales Vorbild. Wenn also das Blut und Kreuz nicht zählt.

Reden wir aber über Ehe, Geld, die richtige Gemeinde etc etc., dann habe wir zwar das eine oder andere klare Wort Gottes dazu, befinden uns aber im Raum der Auffassungen. Und Auffassungen bildet nicht der HG sondern unser Verstand.



Woran unterscheidest Du denn, Helmuth, ob etwas von Deinem Geist oder dem Hl.Geist Deine Gedanken/Worte/Taten gesteuert wurde oder wird, also wann Du was zu Auffassung oder Glaube zählst? Aus deinen obigen Worten erkenne ich es nicht wirklich, worin du den Unterschied siehst. Danke.

Ich habe in Sache Glaubensüberzeugungen dort Mühe wo Christen sich und andern indoktrinieren, dass Jesus Christus gekommen sei um lediglich ans Kreuz genagelt zu werden, statt wie seine Jünger damals ihm glaubten, dass der allein wahrhaftige Gott ihn gesandt hatte und somit der Vater im Himmel ihnen durch seinen geliebten Sohn Wegweisungen zu einer ebenfalls segensreichen, innigen Gottverbundenheit zukommen liess. Somit ermöglichte Jesus ja auch Erlösung von derem bisherigen oftmals unbewussten Sündigen.


Helmuth hat geschrieben:Eine weitere Sache wäre Lästerung. Wenn jemand vorgibt zu glauben, er mich aber ständig betrügt, schlägt, hintergeht, verrät usw. Dann stimmen Bekenntnis und Taten nicht überein,

Ja, das ist das Eine. Doch wenn jemand vorgibt, seine Lebensführung Jesus Christus übergeben zu haben IHM zu glauben und vertrauen, in seiner Nachfolge zu sein, und dann nicht einmal Jesus Gottverständnis glaubt, sein eigen nennt, vertritt, dann stimmen für mich mich das Eine und das Andere auch nicht überein.

Der Heilige Geist ist doch der Reminder an das was Jesus Christus während seiner 3-jährigen überall kund tat.
Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, d[b]er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Joh 15,26 Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir.

Das Abendmahl ebenfalls. Weil bei der Einnahme von Rebensaft und Brot, immer daran gedacht werden sollte, dass er sogar sein Blut vergoss, um ihnen den Weg aus allfälliger Sündenknechtschaft, Versöhnung mit dem wahren Gott ermöglichen zu können. Darum heisst es:
Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der (mündlich überlieferten!) Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.


Das ist mein persönlicher Glaube bezüglich meinem Retter und Erlöser Jesus Christus,was mir wahres, bleibendes Leben in IHM schenkte. Und deshalb halte ich mich an Jesus Christus Version der Erfüllung der Gesetze und Propheten. Denn was Jesus lehrte, wurde ihm vom wahrhaftigen Gott aufgetragen zu verbreiten. J
.Joh 7,16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich gesandt hat.


Jesus Christus setzte im Auftrag seines Vaters im Himmel die tätige Liebe an erste Stelle, auch Paulus lehrte dann Verzicht auf die Vergeltung von Bösem mit Böse, weil dies der vollkommen gelebten Liebe ja widerspricht und Johannes in seinen Briefen erkannte durch Jesus klar:
1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.


John1955
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