HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Mo 4. Mär 2019, 14:27

John1955 hat geschrieben:Jetzt bin ich gespannt auf Deine Antwort. Dass einstige dann reuig gewordene Drogendealer Hooligans mitunter eher ins Reich Gottes gelangen, als Schriftenverdreher wie die Pharisäer damals und Päpste wie Tertullian später und solche die denen glaubensmässig unterworfen waren, sind, sagte ja schon Jesus Christus betreffend Huren und Zöllnern die einsichtig waren und sich zu bleibenden Gerechten veränderten.

Tertullian war nicht Papst, sondern ein apologetischer Schriftsteller, der das Christentum gegen Verfolger und Irrlehrer verteidigte.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 4. Mär 2019, 17:41

kingschild hat geschrieben:Von daher müssen die Geister eben geschieden werden, so unangenehm das eben zuweilen sein mag.

Das stimmt, nur spreche ich nicht jedem die Gabe gleichermaßen zu. Außerdem habe ich dabei gelernt, die wirkliche Scheidung erst beim Vorliegen einer offensichtlichen Versündigung gegenüber meiner Person vorzunehmen.

Anders stehen wir wiederum in der Gefahr uns selbst zu versündigen, indem wir unser sog. Scheiden mit dem Richten verwechseln. Insofern sprechen Taten oft eine klarere Sprache als Worte.

Bei Worten schließe ich zunächst das gegenseitige Missverstehen nicht aus. Das überhaupt zu akzeptieren bzw. damit korrekt umzugehen ist bereits eine Frucht des Geistes, und darin versage selbst ich immer noch. Aber man lernt. ;)
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Di 5. Mär 2019, 08:25

Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Jetzt bin ich gespannt auf Deine Antwort. Dass einstige dann reuig gewordene Drogendealer Hooligans mitunter eher ins Reich Gottes gelangen, als Schriftenverdreher wie die Pharisäer damals und Päpste wie Tertullian später und solche die denen glaubensmässig unterworfen waren, sind, sagte ja schon Jesus Christus betreffend Huren und Zöllnern die einsichtig waren und sich zu bleibenden Gerechten veränderten.

Tertullian war nicht Papst, sondern ein apologetischer Schriftsteller, der das Christentum gegen Verfolger und Irrlehrer verteidigte.


Danke für die Aufklärung, Gnu. Habe gerade gelesen dass Tertullian lediglich damalige Kirchenväter mit der von ihm erfundenen Trinitätslehre beeinflusst habe. Was dies mit Verteidigung des Christentums gegen Irrlehren und Verfolgung zu tun haben soll, verstehe ich echt nicht.

Was war damals wohl noch Christentum bevor es sich durch konzilisch abgesegnete Kirchenväterdogmen -welche mit Jesus Christus verkündeten Gottes- und Christenlehre unvereinbar waren- zum Kirchentum umfunktioniert wurde?

Für Kirchenväter waren Anhänger und beherzte, mutige Vertreter Christi Lehren Irrlehrer und umgekehrt waren für Jünger Jesus die kirchenseits dem Urchristentum aufdoktrinierte Glaubensdogmen Irrlehren.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Di 5. Mär 2019, 08:54

John1955 hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Jetzt bin ich gespannt auf Deine Antwort. Dass einstige dann reuig gewordene Drogendealer Hooligans mitunter eher ins Reich Gottes gelangen, als Schriftenverdreher wie die Pharisäer damals und Päpste wie Tertullian später und solche die denen glaubensmässig unterworfen waren, sind, sagte ja schon Jesus Christus betreffend Huren und Zöllnern die einsichtig waren und sich zu bleibenden Gerechten veränderten.

Tertullian war nicht Papst, sondern ein apologetischer Schriftsteller, der das Christentum gegen Verfolger und Irrlehrer verteidigte.


Danke für die Aufklärung, Gnu. Habe gerade gelesen dass Tertullian lediglich damalige Kirchenväter mit der von ihm erfundenen Trinitätslehre beeinflusst habe. Was dies mit Verteidigung des Christentums gegen Irrlehren und Verfolgung zu tun haben soll, verstehe ich echt nicht.

Was war damals wohl noch Christentum bevor es sich durch konzilisch abgesegnete Kirchenväterdogmen -welche mit Jesus Christus verkündeten Gottes- und Christenlehre unvereinbar waren- zum Kirchentum umfunktioniert wurde?

Für Kirchenväter waren Anhänger und beherzte, mutige Vertreter Christi Lehren Irrlehrer und umgekehrt waren für Jünger Jesus die kirchenseits dem Urchristentum aufdoktrinierte Glaubensdogmen Irrlehren.

Gruss John

Ich kenne Tertullian auch nur von wikipedia, deshalb kann ich dir nur knapp antworten. Aus den wenigen Angaben entnehme ich, dass damals noch die Cäsaren herrschten und noch nicht die Bischöfe von Rom, und dass Tertullian empfohlen hatte, nicht immer die Christen zu Sündenböcken zu machen, wenn in Rom mal wieder eine Katastrophe stattgefunden hatte, weil nämlich die Christen für das Wohl der Herrscher Roms beteten und wirkten, wie es ihnen der Apostel Paulus geboten hatte. Im Gegensatz zu heute wussten die Christen nämlich noch, dass mit dem Ende des Römischen Reichs die Zeit des Abfalls anfangen würde, denn sie verstanden 2. Thess. 2, 6…7 noch richtig, und nicht so, wie es uns viele Theologen weismachen wollen.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Mär 2019, 13:39

Gnu hat geschrieben:Im Gegensatz zu heute wussten die Christen nämlich noch, dass mit dem Ende des Römischen Reichs die Zeit des Abfalls anfangen würde, denn sie verstanden 2. Thess. 2, 6…7 noch richtig, und nicht so, wie es uns viele Theologen weismachen wollen.

Nanu GNU, bittu Präterist? Oder was bist du? ;)
PS: Präteristen wären auch nur Theologen.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Di 5. Mär 2019, 14:45

Helmuth hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Im Gegensatz zu heute wussten die Christen nämlich noch, dass mit dem Ende des Römischen Reichs die Zeit des Abfalls anfangen würde, denn sie verstanden 2. Thess. 2, 6…7 noch richtig, und nicht so, wie es uns viele Theologen weismachen wollen.

Nanu GNU, bittu Präterist? Oder was bist du? ;)
PS: Präteristen wären auch nur Theologen.

Protestant, nicht Präterist. Aber man darf ja in einem Forum der Evangelischen Allianz nicht mehr mit den Wölfen der Reformation heulen, weil wir bereits Postreformation haben und uns mit dem Papsttum zu versöhnen beginnen. Im Gegensatz zu Luther und Zwingli und Calvin ersäufe ich aber keine Täufer und hetze auch nicht gegen die Jüden. Ich bin ein Endzeitler, der die Torah endlich einmal ins Christentum einführt, was ja schon eine Forderung des ersten Konzils gewesen wäre, wenn man einmal die Gnade hätte, die Worte von Apg.15 exakt zu lesen, dort steht nämlich etwas von Synagoge und Sabbat und Lesung der Schriften von Moses.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Mär 2019, 16:04

Gnu hat geschrieben:Ich bin ein Endzeitler, der die Torah endlich einmal ins Christentum einführt, was ja schon eine Forderung des ersten Konzils gewesen wäre, wenn man einmal die Gnade hätte, die Worte von Apg.15 exakt zu lesen, dort steht nämlich etwas von Synagoge und Sabbat und Lesung der Schriften von Moses.

Gott sei Dank, jetzt bin ich wieder beruhigt. ich dachte schon du wärst auch so ein Präterist.

Ich wiederum betrachte mich als Heide, der erst zur Thora hingefunden hat und zwar gerade durch Christus (man sehe nur meinen Avatar). Das bedeute nicht, dass ich mich nun beschneiden lasse, aber dass ich in der Thora die Grundlage sehe, auf der die Apostel aufgebaut hatten.

Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt dabei Jesus Christus.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Di 5. Mär 2019, 16:19

Helmuth hat geschrieben:Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt dabei Jesus Christus.

Das kann und will ich nur bestätigen!
https://www.youtube.com/watch?v=m98ETRozj4Y
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
My home is my castle
 
Beiträge: 10144
Registriert: Do 16. Aug 2007, 17:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Di 5. Mär 2019, 17:53

Helmuth hat geschrieben:[

Ich wiederum betrachte mich als Heide, der erst zur Thora hingefunden hat und zwar gerade durch Christus (man sehe nur meinen Avatar). Das bedeute nicht, dass ich mich nun beschneiden lasse, aber dass ich in der Thora die Grundlage sehe, auf der die Apostel aufgebaut hatten.

Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt dabei Jesus Christus.


Ach, welcher Apostel hat denn auf der Torah, den 5 Büchern Mose aufgebaut, Helmuth, statt auf der heilsamen Lehre Jesus Christus, was kluge Männer ja eigentlich taten und tun sollten, damit ihr Glaubenshaus nicht beim geringsten Sturm zusammenbrechen könnte?

Matthäus 7,24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre;29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Gerade Letztere vertraten ja insbesondere die Thora und sahen Einiges darin durch Jesus Christus Reden und Wirken gefährdet.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Mär 2019, 20:27

John1955 hat geschrieben:Ach, welcher Apostel hat denn auf der Torah, den 5 Büchern Mose aufgebaut, ...

Alle.

Eph 2, 20 hat geschrieben:aufgebaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, indem Jesus Christus selbst Eckstein ist,

Mose ist einer der größten Propheten. Jesus sagt z.B. auf Mose und die Propheten solle man hören. Das tue ich hiermit, weil es eben Jesus, der Eckstein, sagt.

Und das macht damit auch meinen Glauben aus.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Di 5. Mär 2019, 20:40

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ach, welcher Apostel hat denn auf der Torah, den 5 Büchern Mose aufgebaut, ...

Alle.
Das kann ich bestätigen.
Eph 2, 20 hat geschrieben:aufgebaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, indem Jesus Christus selbst Eckstein ist,

Mose ist einer der größten Propheten. Jesus sagt z.B. auf Mose und die Propheten solle man hören. Das tue ich hiermit, weil es eben Jesus, der Eckstein, sagt.

Und das macht damit auch meinen Glauben aus.

Meinen desgleichen. Jesus ist die lebendige Torah. Wer das nicht versteht, für den kann ich nur um mehr Licht beten.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Di 5. Mär 2019, 21:50

Helmuth hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ach, welcher Apostel hat denn auf der Torah, den 5 Büchern Mose aufgebaut, ...

Alle.

Oder keiner, lieber Helmut, Du darfst nicht vergessen, Jeschua war für die Apostel ihr alleiniger Gebieter, ihr einziger Lehrer und ständiger Begleiter. Er hat für sie aus der gesamten Heiligen Schrift der Juden Gottes Wort extrahiert und ausgelegt - und allein, was Er so "erfüllt" hat, auf diesem Felsen haben sie danach gebaut.

Sollten sie zuvor nicht wie die Kinder werden, und in ihrem Gottes Glauben mit Ihm bei null neu anfangen?

Eph 2, 20 hat geschrieben:aufgebaut auf die Grundlage der Apostel und Propheten, indem Jesus Christus selbst Eckstein ist,

Mose ist einer der größten Propheten. Jesus sagt z.B. auf Mose und die Propheten solle man hören.
Das tue ich hiermit, weil es eben Jesus, der Eckstein, sagt.
Und das macht damit auch meinen Glauben aus.


Genau, darum hatten die jüdischen Schriftgelehrten und Priester Jesus auch immer so lieb, wenn Er in Gottes völligem Ungehorsam bei ihnen machte, was Er wollte... ;)

Aber sei es drum, die einen vertrauen auf die Unfehlbarkeit ihres gesamten Bibelbuchs, die anderen auf die Unfehlbarkeit ihres Herrn. Der echte Christ braucht nichts anderes mehr außer Jesus Christus.
Da werde sogar ich zum Fundamentalist!

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Di 5. Mär 2019, 22:13

Lazar, vergiss bitte nicht, dass bei Juden die Schrift nicht nur aus der Bibel bestand, sondern auch aus dem Talmud. Da du diesen nicht kennst, kannst du gar nicht wissen, weshalb Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten so tadelte, wie er das tat.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Di 5. Mär 2019, 23:39

Gnu hat geschrieben:Lazar, vergiss bitte nicht, dass bei Juden die Schrift nicht nur aus der Bibel bestand, sondern auch aus dem Talmud. Da du diesen nicht kennst, kannst du gar nicht wissen, weshalb Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten so tadelte, wie er das tat.


Liebes Gnu, den Talmud kenne ich nur auszugsweise, der deutsche ist vermutlich mit all seinen Bänden über einen Meter lang... Ich fasse mich hingegen lieber möglichst kurz. Jesus könnte diesbezüglich auch Rabbi Hillel damals gekannt haben, denn er hat zu seiner Zeit gelebt und gelehrt und hat sein Grab in der Nähe vom See Genezareth.

Wie auch immer, ich fürchte, ein Heidenchrist, der von den verschiedenen Glaubensformen und religiösen Gruppen der Israeliten damals keine Ahnung hat, wie zum Beispiel den Essenern, kennt auch nicht wirklich das Ausmaß, in dem sich Jesus ständig mit vielen Gläubigen und auch Obrigkeiten der Israeliten angelegt hat. Was meinst Du, warum er für so viele Juden damals und bis heute noch ein rotes Tuch ist?
Wegen Seiner Lehre und weil Er darin Mose Gesetz teils förmlich zunichte redet - und das auch nur mit einem Satz.

Vielleicht sehen das viele Christen einfach nicht. Aber ich seh's ja auch erst seit kurzer Zeit.

HG
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Mär 2019, 09:05

Lazar hat geschrieben:Oder keiner, lieber Helmut, ...

Dann hätten wir überhaupt keine Grundlage, lieber Lazar. Scheinbar reden wir nicht über dieselben Dinge. Das macht es aber schwierig überhaupt darüber zu reden. Für mich sind die „Thora“ die 5 wohl überlieferten Bücher, die nach Mose benannt sind, wie sie üblicherweise am Anfang der gesamten Schriften stehen.

Mich interessiert dabei nicht was Talmudschüler oder Rabbiner daraus alles abgeleitet haben. Diese Thora, von der Jesu sagt, dass kein Jod verschwindet, ehe nicht alles geschehen ist. Ich denke anhand einer allgemein anerkannten ÜS ist uns diese ausreichend gut überliefert.

Sie ist zu 100% Bestandteil meines Glaubensgutes.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Do 7. Mär 2019, 09:01

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Oder keiner, lieber Helmut, ...

Dann hätten wir überhaupt keine Grundlage, lieber Lazar. Scheinbar reden wir nicht über dieselben Dinge. Das macht es aber schwierig überhaupt darüber zu reden. Für mich sind die „Thora“ die 5 wohl überlieferten Bücher, die nach Mose benannt sind, wie sie üblicherweise am Anfang der gesamten Schriften stehen.

Lieber Helmut,
ich sage sicher nicht, dass Du Christus Lehre innerhalb der Tora nicht findest, natürlich ist das so - aber deswegen segnet Er in keinster Weise jedes "Gottes Wort" von Mose ab. Das beweist Er uns in seinem öffentlich demonstrierten Ungehorsam und seinen Wundertaten.
Mich interessiert dabei nicht was Talmudschüler oder Rabbiner daraus alles abgeleitet haben. Diese Thora, von der Jesu sagt, dass kein Jod verschwindet, ehe nicht alles geschehen ist. Ich denke anhand einer allgemein anerkannten ÜS ist uns diese ausreichend gut überliefert.

Sie ist zu 100% Bestandteil meines Glaubensgutes.

Darf ich Dich dezent fragen, warum Du eine Israelfahne als Avatar hast, wenn es Dich nicht interessiert, wie Juden die Tora auslegen? Bitte vergiss in diesem Sinne nicht, dass schlichtweg ALLES, was in Deinem Glauben als Christ verankert ist, daraus kommt? Jesus, die Apostel - Paulus. Er war übrigens Pharisäer und jüdischer Schriftgelehrter.

Letztendlich musst Du Dich dafür entscheiden, wer für Dich Gottes reines Wort gesprochen hat.
Mose, Paulus oder - Solus Christus.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Do 7. Mär 2019, 10:59

Lazar hat geschrieben:Darf ich Dich dezent fragen, warum Du eine Israelfahne als Avatar hast, wenn es Dich nicht interessiert, wie Juden die Tora auslegen?

Nun, ich denke du wirfst alle Juden in einen Topf. Doch Paulus zeigt uns in Römer 2,28-29 darunter auch den wahren Juden.

Wenn du dir meine Schrift im Avatar ansiehst, kannst du erkennen, dass dies orthodoxen und ungläubigen Juden ein Gräuel ist. Aber es sind nicht alle Juden von Gott verworfen. Es gibt immer einen Überrest.

Lazar hat geschrieben:Letztendlich musst Du Dich dafür entscheiden, wer für Dich Gottes reines Wort gesprochen hat.
Mose, Paulus oder - Solus Christus.

Ich brauche mich nicht entscheiden, denn für mich ist es klar. Alle, und zwar einem jeden wie ihn der HG dazu antrieb. Auch ich kann Gottes Wort reden, wenn der HG mich antreibt.

Genau das macht Glauben aus. Man liebt Gottes Wort gerne zu verkündigen, und wie es mir der Geist eingibt verwende ich dazu mal ein Wort des Mose, dann eines des Paulus und dann eines des Herrn Jesus persönlich.

Voriges Jahr verhalf ich einem Juden dazu den Herrn Jesus anzunehmen. Preis den Herrn! Ich predigte dazu aus Jesaja. Hin und wieder finde sogar ich blindes Huhn dabei ein Korn, denn auch dort ging es um Jesus. :]


PS: Die Abneigung gegenüber Juden ist antisemtischer Natur. Ich will hier nichts unterstellen, nur überprüfe das mal. Dieser Geist gehört ausgetrieben.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Fr 8. Mär 2019, 10:14

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Darf ich Dich dezent fragen, warum Du eine Israelfahne als Avatar hast, wenn es Dich nicht interessiert, wie Juden die Tora auslegen?

Nun, ich denke du wirfst alle Juden in einen Topf.
Doch Paulus zeigt uns in Römer 2,28-29 darunter auch den wahren Juden.

Sicher nicht, Helmut! Doch jeder will - damals wie heute - der allein von Gott Auserwählte sein.

Im übrigen stimmt Jesus im Thomasevangelium* mit der Aussage des Paulus oben überein.
Dort sagt Jeschua, wenn die äußerliche Beschneidung von Gott käme, dann würden die Israeliten bereits beschnitten zur Welt kommen; dass aber insofern eine Beschneidung im Geist nicht schaden könnte.
Wobei es durchaus sehr wahrscheinlich ist, dass sowohl Paulus als Jesus in beidem beschnitten waren.

Wenn du dir meine Schrift im Avatar ansiehst, kannst du erkennen, dass dies orthodoxen und ungläubigen Juden ein Gräuel ist. Aber es sind nicht alle Juden von Gott verworfen. Es gibt immer einen Überrest

Das beruhigt mich ungemein, Helmut, vor allem, dass nicht Christen das entscheiden, sondern Christus... :?

Lazar hat geschrieben:Letztendlich musst Du Dich dafür entscheiden, wer für Dich Gottes reines Wort gesprochen hat.
Mose, Paulus oder - Solus Christus.

Ich brauche mich nicht entscheiden, denn für mich ist es klar. Alle, und zwar einem jeden wie ihn der HG dazu antrieb. Auch ich kann Gottes Wort reden, wenn der HG mich antreibt.
Genau das macht Glauben aus. Man liebt Gottes Wort gerne zu verkündigen, und wie es mir der Geist eingibt verwende ich dazu mal ein Wort des Mose, dann eines des Paulus und dann eines des Herrn Jesus persönlich.

Drei völlig verschiedene Menschen kannst Du im Glauben an Gott in einen Topf werfen? Das ist, als wenn einer behauptete, was Du über Gott sagst, ist genau das, was ich auch sage, denn wir beide glauben an Jesus Christus.
Deshalb verwende ich grundsätzlich nur eigene echte Worte des Herrn Christus persönlich, alles andere muss in seinem großen uns bekannten Nenner Platz finden. Wenn Mose oder Paulus mit Ihm übereinstimmt wie oben, gut.

Voriges Jahr verhalf ich einem Juden dazu den Herrn Jesus anzunehmen. Preis den Herrn! Ich predigte dazu aus Jesaja. Hin und wieder finde sogar ich blindes Huhn dabei ein Korn, denn auch dort ging es um Jesus. :]

PS: Die Abneigung gegenüber Juden ist antisemtischer Natur. Ich will hier nichts unterstellen, nur überprüfe das mal. Dieser Geist gehört ausgetrieben.


Gratuliere. Das habe ich - zumindestens wissentlich - noch nicht geschafft, aber wen Christus will, den holt Er sich ohnehin selbst, da habe ich keine Befürchtung. Dann werden Dinge in dessen Leben geschehen, die noch keinem Menschen in den Sinn gekommen sind... :)
Bloß, lieber Helmut, wie soll der Großteil der Juden jemals zu Jeschua finden, wenn Christen ihnen einreden, Er hätte sie komplett verworfen? Ohne überhaupt zu wissen, ob das stimmt... :shock:

Ich habe nämlich schon den Eindruck, Christus mag es als Bräutigam nicht besonders gern, wenn man sich den Platz am Hochzeitstisch direkt neben Ihm selber aussucht und schon gar nicht, wenn man Ihm irgendein "Gericht" vorwegnimmt. Die Gefahr droht, dass man von Ihm gnadenlos umgesetzt wird.
Wobei es natürlich schwer fällt, nicht neben dem geliebten Herrn sitzen zu können. Das wird Er bestimmt auch einsehen.
Aber ist es nicht bereits herrlich, mit Christus überhaupt an einem gemeinsamen Tisch sitzen zu können?
Dazu lädt Er uns zu seinem Abendmahl immer wieder ein - und die Juden auch.

Herzliche Grüße
Eleazar

* Thomasevangelium Logion 53
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Fr 8. Mär 2019, 11:46

Lazar hat geschrieben:Doch jeder will - damals wie heute - der allein von Gott Auserwählte sein.

Ich habe solche Tedenzen mittlerweie abgelegt. Zu Beginn meines Glaubens, ja da meinte ich etwas Großes oder Besonderes leisten zu wollen oder zu müssen und wollte mich überall eifrig einbringen.

Mit der Zeit lernt man, dass man genau dort an der richtigen Stelle sitzt, wo einem der Herr hinsetzt. Zur Zeit stehe ich z.B. in keinem Gemeindedeinst, aber ich kann hier im Forum dienen. Für meine Familie habe ich ohnehin genug Gebetsarbeit zu leisten.

Ich empfinde mich gerade ein wenig wie ein Auto, das der Herr am Parkplatz abgestellt hat. Es ist aber wichtig, dass ich dort stehe und wann immer er kommt, kann er mit mir fahren. Seid allezeit bereit!

Es ist nicht wichtig, dass ich andauernd in Bewegung bin und meine nur mit Aktivität sei man brauchbar. Wenn man für eine gewisse Zeit nicht gebraucht wird, fühlen sich manche nutzlos und minderwertig. Das ist falsch. Man kann immer was tun. Stichwort: Heiligung, das ist wie Auotpflege und Wartung.

Denn ich bin, um es nun mit deinen Worten zu wiederholen, ein für Gott auserwähltes und bereitgestelltes Auto. Ich, ja ich! :]
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Fr 8. Mär 2019, 16:52

Gnu hat geschrieben:Lazar, vergiss bitte nicht, dass bei Juden die Schrift nicht nur aus der Bibel bestand, sondern auch aus dem Talmud. Da du diesen nicht kennst, kannst du gar nicht wissen, weshalb Jesus die Pharisäer und Schriftgelehrten so tadelte, wie er das tat.


So, so er tadelte die Pharisäer und Schriftglehrten einerseits und andererseits soll er zu den jüdischen Glaubensgeschwistern gesagt haben, sie sollen alles tun, was diese ihnen so alles an Lasten aufbürdeten, die sie, die gemäss Jesus nicht denselben Vater / Gott hatten wie er, nicht selber zu tragen gedachten?
Mt 5,20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Lk 11,46 Er aber sprach: Weh auch euch Lehrern des Gesetzes! Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten und ihr selbst rührt sie nicht mit einem Finger an.
Lk 11,52 Weh euch Lehrern des Gesetzes! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hineinwollten.


Es war ja dereinst ein Vorwurf seitens Jesus an jene jüdische Glaubensgeschwister die blindlings umsetzten, was die Pharisäer sie aufforderten zu tun, Nach IHR gehöre dann noch ein Ausrufezeichen sagte mir ein altehrwürdiger Pfarrer. Hieronymus habe nicht nur hier sondern auch an andern Stellen für Verwirrung gesorgt.

Mt 23,3 Alles , was sie euch sagen, das tut und haltet (ihr) ; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen's zwar, tun's aber nicht

(sowieso seltsam der 2. Teil. Aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln, denn sie sagens zwar tuns aber nicht)
ja tun diese Werke noder sagens sie es nur und tun sie nicht?

Jesus ging ja sicher nicht 3 Jahre lang auf den lebensgefährlichen Weg um Aufklärung zu betreiben, was dem Willenb seines Vaters im Himmel entsprach um das durch Gutheissen z.B. von Vergeltungsmassnahmen im Sinne von Auge um Auge zunichte zu machen.

Keiner der Apostel hielt an Auge um Auge fest, sondern sie lehrten im Sinnen Jesus, man solle Böses nicht mit Bösem vergelten.

Die Jünger und Apostel bauten auf die Reden Jesus Christus auf, was er ihnen aufgab zu beherzigen und weiterzulehren. Warum wohl sagte Jesus
Mt 9,13 Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.


Du willst doch echt nicht behaupten, dass Jesus die Steinigung von Eherbrecherinnen und den Opferkult gutgeheissen habe? Findest Du aber nicht wirklich, dass für Christen alle 613 Gesetze Mose noch von Gültigkeit seien? Dann hätte sich Jesus Christsus ja wirklich die ganzen Verfolgungen erspraren können, die seine Lehren ihm einbrachten.
Röm 13,10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. [b]So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;[/b]


Warum denn kompliziert machen was so einfach ist? Wer liebt, steinigt niemanden, hintergeht niemanden, bestiehlt niemanden und gönnt Allen alles Gute das ihnen widerfährt.

Oder wie Johannes lehrte:
1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.


Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 9. Mär 2019, 09:06

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Doch jeder will - damals wie heute - der allein von Gott Auserwählte sein.

Ich habe solche Tedenzen mittlerweie abgelegt. Zu Beginn meines Glaubens, ja da meinte ich etwas Großes oder Besonderes leisten zu wollen oder zu müssen und wollte mich überall eifrig einbringen.

Mit der Zeit lernt man, dass man genau dort an der richtigen Stelle sitzt, wo einem der Herr hinsetzt. Zur Zeit stehe ich z.B. in keinem Gemeindedeinst, aber ich kann hier im Forum dienen. Für meine Familie habe ich ohnehin genug Gebetsarbeit zu leisten.

Ich empfinde mich gerade ein wenig wie ein Auto, das der Herr am Parkplatz abgestellt hat. Es ist aber wichtig, dass ich dort stehe und wann immer er kommt, kann er mit mir fahren. Seid allezeit bereit!

Es ist nicht wichtig, dass ich andauernd in Bewegung bin und meine nur mit Aktivität sei man brauchbar. Wenn man für eine gewisse Zeit nicht gebraucht wird, fühlen sich manche nutzlos und minderwertig. Das ist falsch. Man kann immer was tun. Stichwort: Heiligung, das ist wie Auotpflege und Wartung.

Denn ich bin, um es nun mit deinen Worten zu wiederholen, ein für Gott auserwähltes und bereitgestelltes Auto. Ich, ja ich! :]


Hi Helmut, ja, das ist ein guter Vergleich mit dem geparkten Auto und dass der Herr Dich als "Chauffeur" benutzt :)) In diesem Sinne bezweifle ich auch überhaupt nicht, dass Du von Ihm zu Seinen Auserwählten zählst, selbst wenn wir in einem ganz roten Punkt im Glauben nicht übereinstimmen. Du bleibst dabei immer ein souveräner Fahrer und ein fairer Gesprächspartner.

Ja, aktiv bleibe ich auch, selbst wenn ich mich komplett zurückziehe und in Gottes Ruhe und Besinnung komme.
Dann ist Er bei mir "zuhause" und wir inspizieren zusammen "Meine/Seine Geistes Wohnung", in der Er bei mir wohnen muss, kontrollieren beide, was eventuell nicht stimmen kann und ich fange danach nach Seiner Weisung an sie zu "renovieren", vielleicht gestalte ich sogar einen Teil komplett um, wie es gerade eben geschehen ist.
Tragende Teile müssen sofort in Angriff genommen und repariert werden, so wie beim TÜV... :)

Christus ist nicht nur Eckstein, sondern bleibt auch unser "Architekt" und Baumeister in der anschließenden Ausrichtung in unserem Glauben. Er unterstützt uns regelmäßig dabei, wenn wir Ihn darum bitten... jedoch bauen müssen wir unser möglichst stabiles Glaubenshaus letztendlich selbst und auch dahin fahren, wohin Er will.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 9. Mär 2019, 10:39

John hat an jemand anders geschrieben:
Du willst doch echt nicht behaupten, dass Jesus die Steinigung von Ehebrecherinnen und den Opferkult gutgeheissen habe? Findest Du aber nicht wirklich, dass für Christen alle 613 Gesetze Mose noch von Gültigkeit seien? Dann hätte sich Jesus Christus ja wirklich die ganzen Verfolgungen ersparen können, die seine Lehren ihm einbrachten.


Hi John!
Bestimmt nicht, schließlich dürfte Jesus selber schon mal einen geworfenen „Wut-Stein“ abgekriegt haben. Wobei allerdings die im NT verwendete Formulierung „die Juden wollten ihn steinigen“ und dass Jesus eigentlich nur nicht gesteinigt worden ist, weil Er ihnen wie durch ein Wunder immer wieder entkam, den Christen etwas falsches impliziert.
Die Juden hatten zu der Zeit, in der Pilatus über Jerusalem regierte, gar keine Vollmacht zur Ausübung einer solchen Hinrichtung, denn die Exekutive (nach einer Verurteilung) lag allein bei den Römern. Das heißt, sie hätten damals Jesus offiziell gar nicht zu Tode steinigen können.

Und damit eigentlich auch nicht die Ehebrecherin. Die Pharisäer und Schriftgelehrten befragten Jesus dazu nur aus dem Grund, weil Er bei ihnen desöfteren gegen "Mose Gesetz" anging, aber damit Mose und die gesamte Tora schwer in Frage stellte - und sie damit jedes Mal wieder erzürnte. Sie wollten Ihn schlichtweg nur „geistig“ herausfordern und möglichst bloßstellen. Ist wie immer schiefgegangen.

Ich halte es aber durchaus für möglich, dass die Juden die Frau auch sonst nicht wirklich gesteinigt hätten, denn die Pharisäer wendeten zusätzlich noch viele Gesetze von den „Vätern“ an, die nicht in der Bibel stehen.
Also vermutlich alles halb so wild.

Jesus hat mit dem berühmten Satz: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein" theoretisch und praktisch in dem Fall trotzdem gegen Mose Gesetz gewonnen.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 9. Mär 2019, 12:43

Lazar hat geschrieben:In diesem Sinne bezweifle ich auch überhaupt nicht, dass Du von Ihm zu Seinen Auserwählten zählst, selbst wenn wir in einem ganz roten Punkt im Glauben nicht übereinstimmen. Du bleibst dabei immer ein souveräner Fahrer und ein fairer Gesprächspartner.

Danke für deinen brüderlichen Handschlag. So wollen wir es weiterhin halten. Und was uns unterscheidet, dazu hätte ich dieses Wort anzubieten:
Phil 3, 15 hat geschrieben:Lasst uns alle, die wir gereift sind, so gesinnt sein; und wenn ihr über etwas anders denkt, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Ich denke mich zu erinnern, dass ich schon wo gesagt hatte, dass letztendlich alles einer Offenbaurng durch den Herrn selbst bedarf.

Auch das macht Glauben aus. Ein Pastor sagte mal ein Wort, das ich nicht so falsch finde: In den wichtigen Dingen Einheit, in allen anderen Freiheit. Für mich ist eine der obersten Maxime Johannes 13,35.

Jesus wusch sogar dem Teufel Judas noch die Füße eher dieser ihn verriet. Die endgültige Scheidung vollzieht Jesus erst beim Gericht (Mt. 25,31 ff).
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Sa 9. Mär 2019, 20:43

Jesus hat nicht gegen das Gesetz Mose gepredigt und auch nicht dagegen verstossen. Wer immer und immer wieder diese kirchliche Aussage verbreitet, hat die Bibel mMn nicht verstanden.

Eigentlich wundert es mich ja nicht, dass dem so ist. Schliesslich versucht die Gegenseite schon seit Jahrhunderten, die Wahrheit zu vernebeln.
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12126
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 9. Mär 2019, 22:20

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Danke für deinen brüderlichen Handschlag. So wollen wir es weiterhin halten. Und was uns unterscheidet, dazu hätte ich dieses Wort anzubieten:
Phil 3, 15 hat geschrieben:Lasst uns alle, die wir gereift sind, so gesinnt sein; und wenn ihr über etwas anders denkt, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Ich denke mich zu erinnern, dass ich schon wo gesagt hatte, dass letztendlich alles einer Offenbaurng durch den Herrn selbst bedarf.
Auch das macht Glauben aus. Ein Pastor sagte mal ein Wort, das ich nicht so falsch finde: In den wichtigen Dingen Einheit, in allen anderen Freiheit. Für mich ist eine der obersten Maxime Johannes 13,35.


Hallo Helmut!
Meine Einstellung bezüglich Menschen ist eher realistisch und damit von Johannes Maxime weit entfernt:
Wer nicht gegen unseren Glauben an Christus ist, ist mit uns - aber nicht automatisch für uns.
Wenn Christen es bereits untereinander nicht schaffen, anstatt sich zu lieben wie Christus uns liebt, wenigstens nicht übereinander herzufallen, dann ... ich weiß es nicht.
Wobei wir aber schon wieder bei einem "Gericht" wären:
Jesus wusch sogar dem Teufel Judas noch die Füße eher dieser ihn verriet. Die endgültige Scheidung vollzieht Jesus erst beim Gericht (Mt. 25,31 ff).

Der "Sohn des Verderbens" ist für mich der Satan - ein mächtiges Wesen, der Christus/Gott töten wollte, kein Mensch. Christus würde sich in erster Linie doch den Sohn der Finsternis gewaltig zur Brust nehmen - wenn Er es nicht schon getan hat. Denn in ihm liegt der Urgrund aller Lüge, Verführung und Tod - und dem wir Menschen eben ausgeliefert sind.
Was meinst Du nun, was bei dieser "Scheidung" respekive Christi "Endgericht" passiert? Dass ein Mensch wie ich von Gottes Sohn gnadenlos "aussortiert" werde, nur weil ich nicht an Sein Blut glaube? Und trotzdem so naiv bin auf seine Vergebung zu hoffen?

Klänge es uns betreffend nicht ein wenig scheinheilig zu sagen, wir sollen unsere Feinde lieben und sie nicht richten, aber scheinbar nur so lange, bis Christus sie dann selbst unbarmherzig in einen feurigen Pfuhl verbannt?
Um sie sogar für immer in dieser schrecklichen Pein zu lassen :?

Nein, das ist Christus nicht. Nicht für mich.

Herzlichen Gruß
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » So 10. Mär 2019, 00:57

Gnu hat geschrieben:Jesus hat nicht gegen das Gesetz Mose gepredigt und auch nicht dagegen verstossen. Wer immer und immer wieder diese kirchliche Aussage verbreitet, hat die Bibel mMn nicht verstanden.

Eigentlich wundert es mich ja nicht, dass dem so ist. Schliesslich versucht die Gegenseite schon seit Jahrhunderten, die Wahrheit zu vernebeln.


Was beinhaltet denn Deiner Ansicht nach das Gesetz Mose, Gnu? Wenn Du einzig die SinaiGebote damit meinst, dann sehe ich das wie Du. Diesbezüglich lehrten ja auch die Jünger und Apostel, dass durch wahrhaftig gelebte Liebe diese Gesetze/Gebote erfüllt werden.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 10. Mär 2019, 10:22

John hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben:Jesus hat nicht gegen das Gesetz Mose gepredigt und auch nicht dagegen verstossen. Wer immer und immer wieder diese kirchliche Aussage verbreitet, hat die Bibel mMn nicht verstanden.
Eigentlich wundert es mich ja nicht, dass dem so ist. Schliesslich versucht die Gegenseite schon seit Jahrhunderten, die Wahrheit zu vernebeln.

Was beinhaltet denn Deiner Ansicht nach das Gesetz Mose, Gnu? Wenn Du einzig die SinaiGebote damit meinst, dann sehe ich das wie Du. Diesbezüglich lehrten ja auch die Jünger und Apostel, dass durch wahrhaftig gelebte Liebe diese Gesetze/Gebote erfüllt werden. Gruss John

Hi, Gnu, hi John!
Vor kurzem las ich eine schöne Geschichte über den weitherzigen Hillel, eine der höchsten bis heute angesehenen Lehrautoritäten zur Zeit Jesus:

Ein wissbegieriger „Nichtjude“ kam eines Tages zu ihm, und sagte, wenn er ihm die ganze Tora erklären könnte, während er auf nur einem Bein stehen kann, dann will er ein Jude werden.
Und wisst Ihr, was Hillel wohl geantwortet hat?
„Was Dir verhasst ist, das tue deinem Nächsten nicht an. Das ist die ganze Tora. Alles andere ergibt sich daraus. Geh hin und fang an zu lernen.“ *

Einen sehr ähnlichen Ausspruch kennen wir auch von Jesus aus dem NT - Matthäus 7, 12:
"Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten.“

Ich fürchte, es braucht aber für viele Christen und Juden noch ein wenig Zeit zu dieser gemeinsamen Einsicht.

Herzliche Grüße
Eleazar

* aus dem Buch „Jesus, der Jude“ und die Missverständnisse der Christen" von Guido Baltes
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » So 10. Mär 2019, 11:31

Helmuth hat geschrieben:Jesus wusch sogar dem Teufel Judas noch die Füße eher dieser ihn verriet. Die endgültige Scheidung vollzieht Jesus erst beim Gericht (Mt. 25,31 ff).


"Teufel Judas", das verstehe ich nicht.
Ohne ihn hätte es das Erlösungswerk Jesu vielleicht nie gegeben, auch nicht die Paulinischen Briefe und das Neue Testament in der bekannten Form.

Gruß Richard
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 10. Mär 2019, 11:38

Richard3 hat geschrieben:"Teufel Judas", das verstehe ich nicht.

Jesus nannte ihn so, also habe ich mich dem angeschlossen. Sinn und Zweck der Aussage war, dass Jesus allen Jüngern die Füße gewaschen hatte, die anwesend waren, d.h. in diesem Fall seine Nächsten waren. Damit auch dem "falschen", der ihn danach verriet.

Ein weiteres Beispiel wäre das:
Röm 12, 20 hat geschrieben:Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dieses tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.

Jesus nennt es schlicht Feindesliebe. Und was feurige Kohlen bewirken, sollte man sich vorstellen können.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 10. Mär 2019, 11:38

Ich akzeptiere es. Weil wer Tod bringt macht sich selber zum Teufel. Und Teufel steht für alles, was sich Menschen antun. Wir Christen sehen die satanische Macht als persönlich. Sie ist demnach verwoben mit der unsichtbaren Welt.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21828
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » So 10. Mär 2019, 11:58

Unlogisch das Ganze.
Man muss sich schon mal entscheiden, war Judas ein Verräter, also etwas Ungutes - oder war er der Helfer für den Sühneprozess Jesu, deswegen er ja schliesslich auf die Erde gekommen war.

Gruß Richard
Benutzeravatar
Richard3
Wohnt hier
 
Beiträge: 1193
Registriert: Mi 19. Dez 2007, 14:45

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 10. Mär 2019, 12:42

Richard3 hat geschrieben:Unlogisch das Ganze.
Man muss sich schon mal entscheiden, war Judas ein Verräter, also etwas Ungutes - oder war er der Helfer für den Sühneprozess Jesu, deswegen er ja schliesslich die Erde gekommen war.

Gruß Richard


Klar war Judas als Helfer für die Ausführung der Absichten Jesu tätig. Man kann doch Beides gelten lassen.

Dennoch war Judas ein Verräter und diente dem Bösen. Nur, das Verderben das er einfädelte, diente dennoch Jesus zum guten Zweck. Auch hierin liegt wohl ein Sieg des Guten über das Böse. Jesus wurde zwar beseitigt, das Böse hatte scheinbar wieder mal den Sieg. Aber sein Sterben hatte einen höheren Sinn und brachte Gott planmäßig den entscheidenden Sieg im Umgang mit dem Bösen. Es musste halt auf diese Weise das Böse und die Macht Satans besiegt werden.



Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am So 10. Mär 2019, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21828
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 10. Mär 2019, 12:43

Richard3 hat geschrieben:Man muss sich schon mal entscheiden, war Judas ein Verräter, also etwas Ungutes - oder war er der Helfer für den Sühneprozess Jesu, deswegen er ja schliesslich die Erde gekommen war.

Ich muss mich nicht entscheiden. Sowas für glaubensrelevant zu erachten ist reine Theologie ohne Belang. Derart philosophiert man dann nur darüber.

Judas war ein Verräter und die gesamte Schrift nennt ihn immer so beim Namen, Iskariot. Er hat gar keinen anderen. Ich glaube was der HG über ihn denkt.

Und Gott musste seinen Sohn opfern, weil es nicht anders ging. Das macht meinen Glauben aus. Dabei habe ich nichts zu entscheiden, sondern schlicht zu akzeptieren, dass es so ist.

Die Person Judas fügt zu meinem Glauben auch nichts hinzu, außer dass Gott die Umstände zu Jesu Sühnetod dann genau so herbeiführte.

Es wäre auch ohne Verrat zum Sühnetod Jesu gekommen meine ich, dann eben anders. Der Verrat war auch keine Prophezeiung, nur die Sache mit den 30 Silberstücken.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 10. Mär 2019, 14:51

Helmuth hat geschrieben:
Richard3 hat geschrieben:"Teufel Judas", das verstehe ich nicht.
Jesus nannte ihn so, also habe ich mich dem angeschlossen. Sinn und Zweck der Aussage war, dass Jesus allen Jüngern die Füße gewaschen hatte, die anwesend waren, d.h. in diesem Fall seine Nächsten waren. Damit auch dem "falschen", der ihn danach verriet.

Hi Helmut,
Judas wurde wegen seinem hinterhältigen Charakter wohl grundsätzlich leicht vom "Teufel" befallen, erstens, weil er vermutlich früher ein Sikarier war (Dolchmann), zweitens, weil er den Armen das Geld der Jünger nicht immer gegeben hat. Der Teufel sucht sich immer solch "geeignete Schergen" für seine Vorhaben aus. Deshalb wusste Jesus auch, dass der Teufel wenn, dann in Judas fahren wird, um ihm zu helfen Ihn umzubringen.
Aber darum geht es mir gar nicht, sondern um:

Helmuth hat geschrieben:Ein weiteres Beispiel wäre das:
Röm 12, 20 hat geschrieben:Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn; wenn ihn dürstet, so tränke ihn; denn wenn du dieses tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.

Jesus nennt es schlicht Feindesliebe. Und was feurige Kohlen bewirken, sollte man sich vorstellen können.

Die "feurigen Kohlen" wären dabei aber von Jesus zumindest nicht beabsichtigt, denke ich.
Der Feind soll ja nicht bewusst von uns beschämt werden und dabei nur ein schlechtes Gewissen bekommen, sondern sich ehrlich von uns und von Herzen angenommen fühlen. Aber es ist natürlich oft schwer, in "besserer Stellung" etwas Gutes zu tun, ohne dass dies dabei auf den anderen gleichzeitig auch "erniedrigend" oder belastend wirken kann.
Das ist die negative Seite von "Geben ist seliger als nehmen". Was ist, wenn man nehmen muss? Und nie etwas zurückgeben kann? Dann fühlt man sich eventuell immer in der Schuld.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 10. Mär 2019, 15:38

Lazar hat geschrieben:Der Feind soll ja nicht bewusst von uns beschämt werden und dabei nur ein schlechtes Gewissen bekommen, sondern sich ehrlich von uns und von Herzen angenommen fühlen.

Schon mal in so einer Situation gewesen? Dann kommen diese Gedanken m.E. nicht, sondern du überwindest dich einfach zum Guten. Damit bin ich zumindest genug gefordert. Wie die Reaktion des Feindes darauf ist, ist nicht meine Sache. Ansonsten machst du es ja manipulativ oder berechnend und nicht aus der Kraft Gottes heraus.

In solchen Situationen habe ich eher die Sorge, dass ich nicht ebenso feindselig reagiere, denn dann fällst du wieder in Schuld. Ein Teufelskreis. Das ist nicht leicht wirklich umzusetzen. Man sieht das hier z.B. bei Diskussionen oft wie ein böses Wort das andere ergibt.

Die feurigen Kohlen sind aber die Konsequenz, wenn der Feind weiter Feind bleibt und sich durch das Gute nicht einlenken lässt. Das wünsche ich ihm ja nicht, aber es ist sein Lohn. Darum steht geschieben "Mein ist die Rache".
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 10. Mär 2019, 17:46

Helmut hat geschrieben:
Die feurigen Kohlen sind aber die Konsequenz, wenn der Feind weiter Feind bleibt und sich durch das Gute nicht einlenken lässt. Das wünsche ich ihm ja nicht, aber es ist sein Lohn. Darum steht geschieben "Mein ist die Rache".


Helmut, Helmut... zu Anfang schreibst Du wirklich lesenswerte salbungsvolle Sachen, um dann zuletzt doch noch ein unerbittliches Ende zu setzen. Ist das Deine Erlösung im Leben?
Zum ersten war's "Die endgültige Scheidung vollzieht Jesus erst beim Gericht", zum zweiten "und was feurige Kohlen bewirken, sollte man sich vorstellen können" und jetzt zum dritten "Mein ist die Rache."

Um Himmels Willen, an wem denn alles? Was ist nun, wenn Christus barmherzig wäre und Dich gar nicht "gerecht" und gnadenlos rächt? Und auch niemand in irgendeine sträfliche Pein absondert. Wo gehst Du dann hin? Zum Satan?

Strafe hinterher hat doch noch nie etwas bewirkt, nur die Einsicht, dass man etwas falsch macht/gemacht hat.
Ich meine, es gibt Leute, die sind einmal in ihrem Leben richtig sturzbetrunken und danach nie mehr. Und es gibt Menschen, die sind jahrzehntelang jeden Tag sturzbetrunken und hören trotz aller körperlichen schweren "Strafen" nicht damit auf. Was ist da nun die Lösung? Wenn einer den gleichen Fehler immer wieder macht, trotz "Strafe"?
Wie auch immer.
Ein Mensch braucht weder Alkohol, noch braucht er Rache. Das bildet er sich lange Zeit ein, und wie mit einem Tranquilizer berauscht er sich daran, gleich ob nur in der Vorstellung oder bei der Umsetzung.
Doch danach geht es keinem in Wirklichkeit um einen Funken besser. Im Gegenteil... es schwelt weiter.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Mo 11. Mär 2019, 09:30

Helmut hat geschrieben: Johannes hatte offensichtlich seine Gründe nur das niederzuschreiben was auch relevant war. Und das ist schon eine Fülle meine ich.
Ich würde bei der Kanonisierung heute sogar noch weiter ausmisten, keinesfalls aber hinzufügen, soweit habe ich das wie ich meine erkannt. aber das sei ein anderes Thema.


Hi Helmut!
Erstaunlich ist es, dass das Johannes-Evangelium überhaupt in den Kanon mit aufgenommen wurde, denn es ist eindeutig gnostisch angehaucht. Die Kriterien der „Rechtgläubigkeit“ der Kirche bestanden jedoch sowohl in einem Verbot von gnostischem Gedankengut und vor allem eine vollständige Akzeptanz des Alten Testaments.

Die Gnostiker erkannten Jahwe aber nicht als "Höchsten Gott" an, sahen daher auch einen Bischof oder Papst nicht als Gottes Stellvertreter an und das wurde ihnen zum Verhängnis.

Im übrigen gibt es durchaus die These, dass auch Paulus der Gnosis sehr nahe stand. Er ist an einem Ort geboren, wo die Gnosis förmlich blühte und auch sein ganzes Vokabular deutet daraufhin, dass er zumindest teilweise in einem dualistischen Weltbild befangen war und an die „Erkenntnis“ Gottes glaubte. Auch das Erlebnis in Damaskus - so viele Theologen - schien für Paulus mehr eine Art "Erkenntnis" gewesen zu sein, denn er geht in seinen Schriften auf Jesus selbst so gut wie gar nicht ein. Auch die Verwerfung des "Gesetzes" spricht nicht unbedingt für seine völlige Akzeptanz des ATs. Manche sagen, dass seine Briefe von der Kirche zuerst ebenso als "häretisch" eingestuft wurden, dann aber wegen ihrem hohen Bekanntheitsgrad durch Marcion doch in den Kanon aufgenommen wurden.*

Der Glaube an Jesus Christus war wohl bereits in der Wurzel ein ziemliches Chaos und er hat sich schnell in vier oder fünf "Hauptstränge" gesplittet, und von da aus weiter wild verästelt. Für das finde ich inzwischen, ist das NT sogar sehr gut für Christen als auch die Nachwelt zusammengestellt. Deshalb gibt es für mich zwar durchaus authentisch wider, an was die Menschen damals geglaubt haben, aber nicht unbedingt, was Christus letztendlich tatsächlich gesagt hat. Und das "miste" ich daraus für mich eben auch aus.

Aber eines finde ich schön, nämlich dass Du barmherzig bist und offensichtlich einen Weg zu finden suchst, dass auch Christen wie ich im Glauben an Jesus Christus nirgendwo „ausgemistet“ werden. Danke! :))

Herzliche Grüße
Eleazar


* Excerpt aus „Von der jüdischen Sekte zur Staatsreligion – Machtkämpfe im frühen Christentums" von Irmgard Bruns
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 11. Mär 2019, 10:50

Lazar hat geschrieben:Auch das Erlebnis in Damaskus - so viele Theologen - schien für Paulus mehr eine Art "Erkenntnis" gewesen zu sein, denn er geht in seinen Schriften auf Jesus selbst so gut wie gar nicht ein. Auch die Verwerfung des "Gesetzes" spricht nicht unbedingt für seine völlige Akzeptanz des ATs.

Diese Herangehesweise an die Schrift ist mir fremd. Denn bevor der Inhalt mal für sich gelesen wird, wird schon darüber befunden, wie er einzuordnen wäre.

Wenn ich ich einen Bericht niedeschreibe, dass ich gestern Hrn. Franz getroffen hatte, wird zunächst nicht dieser Sachverhalt zur Kenntnis genommen, sondern zuerst spekuliert, ob ich dies vielleicht in trunkenem Zustand gesagt habe und daher muss es nicht bedeuten, ich hätte Hrn. Franz wirklich getroffen, sondern mir nur eingebildet.

Das willst du mir sagen, oder nicht? Paulus traf nicht Jesus vor Damaskus, er bildete sich was ein, was geistig umnebelt, betrunken oder in Trance, unter Drogen oder was weiß ich, oder Lukas schrieb später einfach nur einen Phantasiebericht.

So kommts rüber, werter Lazar.

So argumentierst du mir in Bezug auf Paulus. Auf diese Art entsteht kein Glaube sondern Theologie und Philosophie nach Gutdünken. Ich sage dir, exakt das ist nicht, wie es der HG in uns bewirkt, es ist von der Welt, menschlich halt.

Der HG hat die Texte nach Wahrheit und Lüge ausgesondert. Wer dem Werk nicht traut, der traut Gott nicht. Man könnte sicher noch verfeinern, aber nicht in den Grundsätzen.

Mir ist unklar, warum das dann nur für Paulus oder Mose gilt, aber nicht für Jesus. Du hast ja seinen Wort auch nur von Menschen, wie du sagst. Ich sagte, du relativierst eben alles. So kommt man aber nicht zur Wahrheit. Man bleibt nur Kritiker.


Lazar hat geschrieben:Aber eines finde ich schön, nämlich dass Du barmherzig bist und offensichtlich einen Weg zu finden suchst, dass auch Christen wie ich im Glauben an Jesus Christus nirgendwo „ausgemistet“ werden. Danke! :)

Das ist meine Grindhaltung gegenüber meinen Brüdern, auch bei Auffassungsunterschieden. Nichts soll uns von der Liebe Christi trennen.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Mo 11. Mär 2019, 23:12

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Auch das Erlebnis in Damaskus - so viele Theologen - schien für Paulus mehr eine Art "Erkenntnis" gewesen zu sein, denn er geht in seinen Schriften auf Jesus selbst so gut wie gar nicht ein. Auch die Verwerfung des "Gesetzes" spricht nicht unbedingt für seine völlige Akzeptanz des ATs.

Diese Herangehesweise an die Schrift ist mir fremd. Denn bevor der Inhalt mal für sich gelesen wird, wird schon darüber befunden, wie er einzuordnen wäre.

Lieber Helmut,
bei Theologen oder Bibelwissenschaftlern gehe ich eigentlich schon davon aus, dass sie Paulus' Briefe richtig gut kennen... :) und sie kommen sichtlich zur gleichen Einschätzung wie ich. Nur weil ich mich selbst als "Paulus-Muffel" bezeichne, heißt das zudem nicht, dass ich noch nie etwas von ihm gelesen hätte. Oder auch von Mose.
Ich kenne die Schrift besser, als es für Dich den Anschein hat und es vielen lieb ist.

Wenn ich einen Bericht niederschreibe, dass ich gestern Hrn. Franz getroffen hatte, wird zunächst nicht dieser Sachverhalt zur Kenntnis genommen, sondern zuerst spekuliert, ob ich dies vielleicht in trunkenem Zustand gesagt habe und daher muss es nicht bedeuten, ich hätte Hrn. Franz wirklich getroffen, sondern mir nur eingebildet.
Das willst du mir sagen, oder nicht? Paulus traf nicht Jesus vor Damaskus, er bildete sich was ein, was geistig umnebelt, betrunken oder in Trance, unter Drogen oder was weiß ich, oder Lukas schrieb später einfach nur einen Phantasiebericht.
So kommts rüber, werter Lazar. So argumentierst du mir in Bezug auf Paulus.

Dann kommt es leider falsch rüber, werter Helmut. Ich bin weder Paulus noch Jesus, woher soll ich wissen, was vor Damaskus wirklich passiert ist? Denn irgendetwas Einschneidendes muss passiert sein, sonst hätte Paulus nicht eine solch plötzliche Kehrtwendung im Glauben gemacht.
Auf diese Art entsteht kein Glaube sondern Theologie und Philosophie nach Gutdünken. Ich sage dir, exakt das ist nicht, wie es der HG in uns bewirkt, es ist von der Welt, menschlich halt.

Ich glaube, ich kann Dir - und anderen Christen - nur sehr schwer vermitteln, dass ich Mose oder Paulus für meinen Glauben schlichtweg nicht brauche. Mir selbst ist es im Prinzip völlig einerlei, wieviel ich von ihnen als für richtig oder falsch erachte. Mir genügt einfach die allgegenwärtige Präsenz von Jesus Christus, Sein tägliches Wort an mich und die paar wenigen richtigen Sätze und Gleichnisse von und über Ihn aus all den Evangelien - und dann geht es mir gut.
Mir ist unklar, warum das dann nur für Paulus oder Mose gilt, aber nicht für Jesus. Du hast ja seinen Wort auch nur von Menschen, wie du sagst. Ich sagte, du relativierst eben alles. So kommt man aber nicht zur Wahrheit. ...

Doch, bloß kannst Du das nicht wirklich verstehen, Helmut, denn ich habe Christus Wort eben nicht allein von Menschen - und dann wird tatsächlich einiges relativ.
Nur, weil mir dies keiner glauben will, ist es ja trotzdem so. Aber in einem hast Du auf jeden Fall Recht:

Nichts soll uns von der Liebe Christi trennen.


Das vermag auch niemand.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Power Member
 
Beiträge: 922
Registriert: So 24. Feb 2019, 13:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 12. Mär 2019, 09:33

Lazar hat geschrieben:Denn irgendetwas Einschneidendes muss passiert sein, sonst hätte Paulus nicht eine solch plötzliche Kehrtwendung im Glauben gemacht.

Genau darum geht es. Eine solche Umkehr kann nur durch Jesus erfolgt sein. Dann aber darf man dem Bericht auch Glauben schenken.

Lazar hat geschrieben:Ich glaube, ich kann Dir - und anderen Christen - nur sehr schwer vermitteln, dass ich Mose oder Paulus für meinen Glauben schlichtweg nicht brauche.

Mein Glaube, damit meine ich nun den biblischen Glauben, fußt allein auf dem Werk Jesu. Das ist das Zentrum des Glaubens, mein innerstes Wesen, dadurch kommt es zur Versiegelung mit dem Heiligen Geist. So war

Was nun Paulus durch den HG bezeugt, ist auch mit mir geschehen, darum verstehe ich seine Worte auch sehr gut. Und was Mose betrifft, also du leugnest dann schlichtweg, dass JHWH von Angesicht zu Angesicht mit ihm sprach samt allen Zeichen, die damit verbunden waren. So erklärt man die Thora zum Märchenbuch, was Atheisten ja tun.

Lazar hat geschrieben:Du hast ja seinen Wort auch nur von Menschen, wie du sagst.

Wenn du damit das physische Buch "Bibel" merinst gebe ich dir recht. Ich erachte sie aber zustandegekommen durch den Wirken dieses HG, von Mose, den Propheten und Aposteln. Insofern ist es dieser HG, der mich dadurch anspricht.

Ich habe hierin ein größeres Vertrauen in die Zuverlässigkeit als du. Von deinen sog. Eingebungen müsstest du mir mehr berichten. Ich kennen niemand, zu dem der HG anders spricht als durch das überlieferte Wort. Ich schließe es nicht aus, aber hörst du du z.B. die Stimme auch physisch? Das schließe ich nicht aus, aber es kommt nur selten vor, sagen 1:100.000.000.

Du hast von Träumen geredet. Sind sie wahrlich von Gott? Denn es gibt m.E. nur einen zuverlässigen Check: Das Wort Gottes. Ansonsten wird alles rasch zur Selbsttäuschung.

Ich will dich in keinster Weise mit Ungläubigen vergleichen, aber Erscheinungen, Eingebungen, Träume etc. über das Wort zu stellen ist für mich definitv nicht die Stimme Gottes.

Dieser Täuschung sind viele schon erlegen und gründeten dann Sekten wie z.B. die Mormonen oder verbreiteten allmögliche Irrlhren. Paulus, dem du halt nicht glaubst sagt, sie waren aufgeblasen.

Es gibt aber auch auch den Prophetencheck gem. 5 Mose 18. Hast du das schon mal getan?
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1646
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

VorherigeNächste

Zurück zu Fragen zum christlichen Glauben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |