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Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 26. Jan 2019, 12:13

Auch ein Tor, wenn er schwiege, würde für weise gehalten
und für verständig, wenn er den Mund hielte.
Sprüche 17:28 | LUT

Wohl dem Menschen, der Weisheit erlangt,
und dem Menschen, der Einsicht gewinnt!
Sprüche 3:13 | LUT

Ein Kluger sieht das Unglück kommen und verbirgt sich;
aber die Unverständigen laufen weiter und müssen büßen.
Sprüche 27:12 | LUT

Ich muss mich wieder mal mit den Sprüchen in der Bibel befassen.... :D ;)
(mein Fazit!)

LG lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 26. Jan 2019, 12:28

Sprüche 14, 16
Der Kluge ist vorsichtig und meidet das Böse; der Dumme handelt unbeherrscht und überschätzt sich.

Sprüche 19, 8
Wenn du deinen Verstand schärfst, tust dir selbst etwas Gutes; wenn du deiner Einsicht folgst, findest du das Glück.

Sprüche 24, 3
Weisheit und Verstand sind ein sicheres Fundament, auf dem du dein Haus errichten kannst, und Wissen füllt seine Räume mit wertvollen und schönen Dingen.

Gruss lionne
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 26. Jan 2019, 12:53

Jimmy hat geschrieben:Ich habe die Kosten kalkuliert, aber ich bin wie du nicht bereit mein Geld den Armen zu geben, noch mich wie Syrer oder Nordkoreaner aus Liebe im Glauben an den gekreuzigten Herrn foltern und umbringen zu lassen.

Ich bin zum selben Ergebnis gekommen und würde das auch nicht tun. In solchen Dingen habe ich gelernt, was es in Wahrheit bedeutet vom HG geleitet zu werden und da lerne ich immer noch.

Man kann dem Wort Gottes auch geistlos Folge leisten und stellt bald fest, dass man als Obdachloser endet und die anderen, denen du dein ganzes Geld gegeben hast, stehen am nächsten Tag genauso wieder auf der Straße. Nur gehörst du dann auch dazu. Cool!

Oder ich kreuzige mich für andere, nur bekehrt sich meinetwegen dann doch keiner zum Herrn. Cool!

Nein, es kommt darauf an wie uns er Herr beruft. Viele setzen sich selbst in einen Dienst, uns seien manche Ziele noch so ehrenhaft, sie arbeiten oft ohne die Miwirkung des HG. Auf sich allein gestellt geht einem schnell die Luft aus.

Wenn ich jemand Rede und Antwort stehen muss, dann tu ich es, Aber ich muss es nicht immer und überall! Das genau lehrt einem der HG mit der Zeit zu unterscheiden, und nennt man auch Erfahrung!

Wenn ich ernsthaft Not sehe helfe ich, aber ich checke dabei immer die Situation. Hier muss ich sagen, habe ich aus meinen eigenen Fehlern gelernt, ergo Erfahrung gesammelt.

Um Erfahrungen zu sammeln sind die Sprüche eine ausgezechneter Begleiter, wie es lionne zuvor festgestellt hat. Sie sind nämlich genau das: Ein Sammlung von Sprüchen von Menschen, die schon Erfahrung haben. Auch das kommt vom HG!


Jimmy hat geschrieben:Entweder ist mein Glaube zu klein oder ich habe einen falschen Glauben.

Du bist einfach nur kein Idiot und das ist gut so. Es gibt auch idiotischen Glauben, der nicht klein sondern schlicht falsch.

All das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern eher mit Weisheit. Das aber kann man lernen. Klar muss man was tun, ohne Taten geht es auch nicht, keine Frage, aber immer in Gemeinschaft mit unserem Herrn.
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 26. Jan 2019, 13:37

Nachteule hat geschrieben:
Aber vielleicht bin ich das Ganze bisher auch nur etwas falsch angegangen, und es ist in Wirklichkeit viel einfacher. Vielleicht hat Glaube(n) ja weniger mit dem Verstand zu tun als ich dachte, als vielmehr mit dem Herzen.



Hallo Stefan

Du hast es richtig erkannt. Glauben kann man nicht mit dem Verstand, sondern man vertraut wie ein kleines Kind seinem guten Vater, das er es richtig macht.

Voraussetzung ist lediglich das man die Erkenntnis bekommt, das der Vater ein guter ist. Das Verständnis und die Erkenntnis wieso er in einem Fall so handelt und im anderen so stellt sich dann nach und nach ein.

Der Feind Gottes hat ein Ziel: Er will uns einreden mit seinem Dienern, das dieser Vater es schlecht meint mit uns, das wir ihm nicht ganz vertrauen können. Schon bei Eva war dies das Hauptproblem: Die Schlange weckte Zweifel, das der Vater es nicht gut meint mit Ihr und Adam und das sie beide, das ganze besser selbst in die Hand nehmen. Damit wurde dieses 100% vertrauen in den Vater aller Schöpfung zerstört und die Lust geweckt, es selbst in die Hand zu nehmen.

Wenn Jesus sagt sein Joch sei sanft, so ist alles was uns in Stress bringt und Bürden, was wir alles zu erfüllen haben nicht von IHM. Das heisst unser Fleisch und unser Geist will uns in Sorge bringen, damit wir nicht mehr ganz vertrauen. Der Teufel als Urheber dieses Unglaubens, freut sich natürlich, wenn wir uns da in Unsicherheit bewegen und eben nicht in der Sicherheit, der uns Christus gibt.

Betreffend dem Tod am Kreuz möchte ich Dir lediglich eine Stelle geben aus dem Titus Brief. Der Sohn ging ans Kreuz nicht weil er musste, nein weil er wusste das ist der einzige Weg für die Erlösung. Er gab sein Leben, weil er dem Vater zu 100% vertraute. Selbst im Angesicht des Todes als alle Kämpfe tobten, Zweifel, Ängste usw. nahm er sein Leben nicht selbst in die Hand, sondern vertraute Gott. Sein Fleisch war im Todeskampf und schrie:

Mr 15:34 Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eloi, Eloi, lama sabachthani? Das heißt übersetzt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Der Kampf war da aber er gab sein Leben und nahm es nicht selbst in die Hand:

Tit 2:14 der sich selbst für uns dahingegeben hat, um uns von aller Ungerechtigkeit zu erlösen und für ihn selbst ein Volk zu reinigen zum Eigentum, das fleißig sei zu guten Werken.

Einfach gesagt, er gab alles für Dich und mich.

Alles was uns wieder Bürden auflegt, ist Menschliche Lehre und stammt nicht von IHM. Er will, das wir frei werden, das gute zu tun. Nicht weil wir es könnten, nein weil er in uns anfängt zu wirken. Damit dann am Ende alles was wir tun zur Ehre Gottes dient und nicht zu unserer Ehre.

Was den Heiligen Geist anbelangt: Wenn wir mit einem Glaubenden, Ehrfürchtigen und Bussfertigen Herzen bitten, so wird er uns das Rechte geben zu seiner Zeit. Wir fangen an mit diesem Vertrauen, das wir empfangen werden, wann, wie und wo das bestimmt er.

Diskussionen sind sinnvoll, können aber auch verunsichern. Der Teufel will nicht das wir zur Ruhe kommen, Gott will das wir in seine Ruhe eingehen.

Von daher in der Ruhe welcher du begonnen hast, bleibe darin. In der Haltung wo Dich Gott hinein führte bleibe darin, dann bist Du auf dem Rechten Weg mit dem Glauben und vertrauen. Gott schenkt zur rechten Zeit das was wir nötig haben aber eben unser Fleisch will uns immer wieder in Unruhe vesetzen und da ist auch immer wieder ein Teufel da der sagt: Siehe Gott hat dich verlassen, Gott hört dein Gebet nicht usw.

Vertrauen wir Gott und seinen zusagen, so befinden wir uns in seinen Armen geborgen wieder, selbst wenn die grössten Lügekämpfe toben. Wie sagte Jesus am Ende:

Lu 23:46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Das ist der Sieg und unser täglich Brot, wenn die Kämpfe und Lügen des Teufels um uns her toben.

God bless
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Sa 26. Jan 2019, 14:23

Hallo Columba
Columba hat geschrieben:Etwas erstaunt bin ich doch, dass in diesem Thread über den Glauben das Wort Vertrauen so wenig vorkommt.

Für mich ist im Glauben Vertrauen mitenthalten. Es sind zwar nicht dieselben Dinge, sie gehören aber untrennbar zusammen, einmal das Eine mehr, einmal das andere mehr.
Ebenso gehört auch der Verstand zum Glauben, ich kann den nicht davon loslösen, möchte aber den Verstand auch nicht über das Vertrauen oder den Glauben setzen.
Es besteht sicherlich die Gefahr, den Glauben als Ganzes als einen verstandesmäßigen intellektuellen Glauben zu leben (Beziehungsarmut- oder kälte), ebenso besteht die Gefahr zu meinen es gehe einzig und alleine um eine vertrauensvolle, emotionale Beziehung zum Herrn Jesus (Schwarmgeistgefahr, Korrekturablehnung) oder es sei alleine ein sündfreies Lebensergebnis wichtig (Werksgerechtigkeitsgefahr) usw..

Der Vater möchte doch, dass wir unser tägliches Leben im Glauben an sein Wort, im Vertrauen auf Ihn und daraus aus im Mut und Seiner Kraft, mit Verstand abwägend und denkend und mit ganzem reinen Herz trachtend, alles im Bande der Liebe, zu tun, dasjenige was ER uns so gerüstet auf unser Herzen legt.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Sa 26. Jan 2019, 14:40

Jimmy hat geschrieben: Hast du diesen Glauben, Jimmy?

Nein, ich habe ihn auch nicht.

Ich habe ihn wiegesagt auch nicht. Aber das ist der wahre wirkliche Glaube. Das ist der Glaube, von dem Jesus gesagt hat, dass er Berge versetzen kann (Mat 17:20).

Wiegesagt: Zuerst glauben, dass Gott ist, anschließend tun, was er gesagt hat und dann auf seine Verheissungen im Glauben harren. Und nur wer ausharrt bis ans Ende, wird gerettet werden:

Mt 24:13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Das sind die unverzichtbaren Glaubenswerke, von denen Jakobus spricht, die den Glauben erst lebendig machen (Jak 2:26) und ohne die ein Mensch nicht gerechtfertigt wird (Jak 2,24).

Wenn du diesen Glauben hast, dann hast du Heilssicherheit. Nur wenn du bereit bist, im Glauben auf alles zu verzichten, kannst du Gott erst von ganzem Herzen und ganzer Seele lieben. Wenn du dein ganzes Geld den Armen gegeben hast, wie Jesus es fordert, dann erst wirst du sehen, ob du ihm und seinen Verheissungen wirklich glaubst:

Luk 12,33 Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen!

Mat 6:24 Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. ... Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben. ... »Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, ... Vertraut ihr Gott so wenig? ... Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. ... Deshalb sorgt euch nicht um morgen

Und darum sagte Jesus:

Mt 19:24 Ja, eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in Gottes Reich kommt.

Denn kein Mensch trennt sich im Glauben von seinem Geld und seinem Vermögen und vertraut auf die Verheissungen Gottes, daß er einen nicht im Stich lässt. Bei Geld hört sowohl die Freundschaft als auch der Glauben auf. Aber das ist, was Gott will: Jemanden, der ihm und seinen Verheissungen wirklich vertraut. Und wir Deutschen und Schweizer sind diese Reichen, da hast du recht. Die Jünger von Jesus hatten das verstanden mit den Reichen und gerieten "ganz außer sich":

Mat 19:25 Als aber die Jünger es hörten, gerieten sie ganz außer sich und sagten: Wer kann dann gerettet werden?

Wiegesagt, die Gemeinde in Jerusalem hat ihren ganzen Besitz von von Äckern oder Häusern verkauft (Apo 4:34). In der Geschichte gab es immer wieder Christen, die tatsächlich ihren Besitz verkauft haben, es Armen gegeben haben und Jesus wirklich nachgefolgt sind. Woher hatten sie diesen totalen Glauben und Vertrauen auf Gottes Verheissungen, dass er für sie sorgen würde? Ein normaler Mensch findet Ausreden, nicht sein Vermögen zu spenden und theologisiert die entsprechenden Bibelstellen einfach weg. Wie bekommt man diesen wirklichen echten Glauben? Hast du eine Idee, Jimmy?
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 26. Jan 2019, 21:14

Ein für mich persönlich sehr bedeutender Vers hinsichtlich "Glauben" ist
Hebräer 11,1: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Sa 26. Jan 2019, 23:52

blindbefore hat geschrieben:Wiegesagt, die Gemeinde in Jerusalem hat ihren ganzen Besitz von von Äckern oder Häusern verkauft (Apo 4:34). In der Geschichte gab es immer wieder Christen, die tatsächlich ihren Besitz verkauft haben, es Armen gegeben haben und Jesus wirklich nachgefolgt sind. Woher hatten sie diesen totalen Glauben und Vertrauen auf Gottes Verheissungen, dass er für sie sorgen würde? Ein normaler Mensch findet Ausreden, nicht sein Vermögen zu spenden und theologisiert die entsprechenden Bibelstellen einfach weg. Wie bekommt man diesen wirklichen echten Glauben? Hast du eine Idee, Jimmy?

Das ist ein Glaube, den Menschen nicht "selber produzieren" können, bzw. ein Glaube, den wir "Normalmenschen" nicht in uns haben.

Dieser echte Glaube Jesu Christi ist ein Geschenk Gottes an seine Auserwählten:

Epheser 2:8-9 "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme."

Das Werk Gottes kann von keinem anderen getan werden, als von Gott selbst - dieser echte, wahre, errettende und lebendige Glaube ist das Geschenk Gottes an seine Auserwählten:

Johannes 6:29 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat."

Vergleiche:

Apo 13,48 "Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden alle die gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren."

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben,

Dieser von Gott geschenkte Glauben macht einen Menschen "dem Glauben gehorsam":

Ac 6:7 und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.

Es ist alles Gottes Werk - selbst der errettende Glaube. Dieser auserwählte Mensch findet dann eben keine Ausreden, nicht sein Vermögen zu spenden, wie es Jesus fordert und theologisiert die entsprechenden Bibelstellen eben nicht weg:

Php 2:13 Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.

Dieser auserwählte Mensch harrt bis ans Ende kompromisslos in den Verheissungen Gottes aus, dass er zum Beispiel für seinen Lebensunterhalt sorgt - und dann wird er gerettet:

Mt 24:13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Das ist auch der Glaube, den Syrer oder Eriträer haben, wenn sie gefoltert werden für Jesus Christus. Dieser Glaube befähigt sie, dieses Martyrium, dieses schwere Leiden bis zum Tod um des Glaubens willen für Jesus Christus, geduldig bis zum Tod zu ertragen und bis ans Ende auszuharren.

Keine richtige oder falsche Theologie wird dich erretten oder verdammen, sondern nur der von Gott geschenkte Glauben kann dich erretten. Mit diesem Glauben bist du erst fähig, die Glaubenswerke, von denen Jakobus spricht, dass sie für die Rechtfertigung notwendig sind (Jak 2:24), überhaupt zu machen!

Verstehst du das, blindbefore?
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » So 27. Jan 2019, 07:49

Jimmy hat geschrieben:Keine richtige oder falsche Theologie wird dich erretten oder verdammen, sondern nur der von Gott geschenkte Glauben kann dich erretten. Mit diesem Glauben bist du erst fähig, die Glaubenswerke, von denen Jakobus spricht, dass sie für die Rechtfertigung notwendig sind (Jak 2:24), überhaupt zu machen!

Verstehst du das, blindbefore?

Ja, ich verstehe das, was du schreibst sehr gut und kann das alles nachvollziehen.

Wie wir zwei festgestellt haben, haben wir beide diesen von Gott geschenkten Glauben nicht. Wem gibt Gott denn dann diesen Glauben, der errettet? Hat der Heilige Geist etwas mit diesem von Gott geschenkten Glauben zu tun? Braucht man den Heiligen Geist dazu? Der Heilige Geist ist immerhin auch ein Geschenk Gottes.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » So 27. Jan 2019, 11:14

Ich dachte früher auch, dass ich den Glauben hätte. Mit Hilfe vieler Sekundärliteratur bildete ich danach mein eigenes Christentum und dachte weiterhin, ich sei gerettet durch den Glauben an den Herrn Jesus Christus, weil ich mich ja mitte Juni 1981 zu ihm bekehrt hatte und ein starkes Gefühlserlebnis unmittelbar danach.

In der Folge las ich mehrmals die Bibel von vorne nach hinten ganz durch, wobei ich die schwierigen, unverständlichen Stellen einfach als zukünftig zu begreifend stehen liess.

Irgendwann konnte ich bei Kunstlicht nicht mehr so gut lesen und ich gab es auf. Ich versuchte es danach noch einmal mit Hörbibeln. Leider habe ich keine Hörbibel, die ich offline hören kann.

Aktuell bin ich mir so ziemlich sicher, dass vieles, was ich mir früher zusammenphantasierte mehr Wunschdenken als Realität ist.

Ich bin nicht vom Glauben abgefallen, aber ob es der Glaube eines Jüngers Jesu ist, oder doch eher eine theologische Mischung verschiedener Predigten von Pastoren und Bibellehrern, muss ich angesichts der aktuellen Situation schon hinterfragen.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » So 27. Jan 2019, 12:17

Ich weiß nur, das ich in langen schweren Zeiten einen inneren Trost bemerkte. Das bedeutet Hoffnung auch in hoffnungsloser Lage. Auch wenn ich Gott nicht spüre: Ist er nicht dennoch immer da ?

Mir liegt es nicht, ständig ein Bibelzitat auf den Lippen parat zu haben Das Wesentliche ist doch, das man begreift wie Gott ist und wie ich mein Leben gestalten, einrichten soll. Es geht um begreifen und umsetzen, weniger um auswendig lernen und besser interpretieren können was an der Bibel schwerer zu begreifen ist.

Und die Kuh kann auch nur soviel essen und wiederkäuen bis sie satt ist.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » So 27. Jan 2019, 22:53

blindbefore hat geschrieben:Hat der Heilige Geist etwas mit diesem von Gott geschenkten Glauben zu tun? Braucht man den Heiligen Geist dazu? Der Heilige Geist ist immerhin auch ein Geschenk Gottes.

Der von Gott geschenkte Glaube ist definitiv unabhängig vom Heiligen Geist und hat nichts mit ihm zu tun. Der wahre Glaube ist ein eigener, selbständiger Geist:

2Co 4:13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben

Da der wahre Glaube eben ein Geist ist, ist es klar, dass ein Mensch diesen Glauben nicht aus sich selber haben kann, sondern Gott, der Vater der Geister (Heb 12:9), gibt ihm diesen "Geist des Glaubens" - oder eben nicht.

Da dieser "Geist des Glaubens" nicht identisch mit dem Heiligen Geist ist, gibt es auch etliche Beispiele in der Bibel, dass Menschen gläubig wurden, ohne Heiligen Geist empfangen zu haben, wie zum Beispiel die Samariter, die eben gläubig wurden, ohne Heiligen Geist empfangen zu haben:

Apo 8:12-17 Als sie aber dem Philippus GLAUBTEN, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, ließen sie sich taufen, sowohl Männer als auch Frauen. ... Als die Apostel in Jerusalem gehört hatten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen. Als diese hinabgekommen waren, beteten sie für sie, damit sie den Heiligen Geist empfangen möchten; denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren allein getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist!

Nebenbei bemerkt kann man sehen, dass der Empfang des Heiligen Geistes auch unabhängig von der Taufe ist - er wurde nach der Taufe empfangen. Wie sollten die Samariter ausserdem "Allein aus Glauben" am Glaubensanfang gerechtfertigt worden sein, wenn sie nicht mal Heiligen Geist zu diesem Zeitpunkt empfangen hatten?


blindbefore hat geschrieben:Wie wir zwei festgestellt haben, haben wir beide diesen von Gott geschenkten Glauben nicht. Wem gibt Gott denn dann diesen Glauben, der errettet?

Der Glauben ist also ein Geist, den Gott einem Menschen gibt. Daher bestimmt auch Gott, wieviel (oder wie wenig) Glauben ein Mensch bekommt:

Ro 12:3 Maßstab für die richtige Selbsteinschätzung ist der Glaube, den Gott jedem in einem bestimmten Maß zugeteilt hat.

Gott bestimmt das Maß des Glaubens und den "Armen dieser Welt" hat er viel Glauben zugeteilt, so dass sie Erben des Reiches Gottes sind:

Jak 2:5 Hat Gott nicht die Armen in dieser Welt dazu auserwählt, im Glauben reich zu sein? Sie werden das Reich Gottes erben, das er denen versprochen hat, die ihn lieben.

Gott gibt / schenkt diesen wahren Glauben in jedem Falle den "Armen dieser Welt", die auch die Erben des Reiches Gottes sind - das sind ein Teil seiner Auserwählten! Da sie die Erben des Reiches Gottes sind, sieht man gut, dass dieser geschenkte Glauben von Gott letztendlich auch errettet. Beantwortet das deine Frage?

Und was ist mit uns Schweizern und Deutschen, den "Reichen dieser Welt"?

Mr 10:25 Es ist leichter, dass ein Kamel durch das Öhr der Nadel geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.

Schwer ... aber nicht unmöglich .. Was sagt Paulus dazu?

Ro 11:33 Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!


Aber dass wir beide diesen Glauben noch nicht haben bedeutet nicht, dass wir ihn vielleicht nicht noch von Gott bekommen ... aber wir können nichts dazu tun ausser vielleicht Barmherzigkeit üben, denn:

Jak 2:13 ... Die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.

Daher werden wir letztendlich alle nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN gerichtet:

Mat 16:27 Denn der Sohn des Menschen wird kommen in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem TUN.

Mat 25:34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: `Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen. Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.´

Vergleiche dazu Off 20:12, 22:12, 2:6, 1Pet 1:17, Joh5:28 und viele mehr.


Wichtig: Lebe von jedem Wort Gottes, schaue der Wahrheit ins Gesicht und theologisiere niemals solche Aussagen von Jesus weg:

Luk 12,33 Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen!

Luk 14:33 Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

Jesus hat solche Aussagen sicherlich nicht zum Spass gemacht. Das erinnert mich an die Gemeinde in Laodicea:

Off 3:17 Du sagst: »Ich bin reich. Ich habe alles, was ich will. Ich brauche nichts!« Und du merkst nicht, dass du erbärmlich und bemitleidenswert und arm und blind und nackt bist.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 28. Jan 2019, 09:46

Gnu hat geschrieben:Ich bin nicht vom Glauben abgefallen, aber ob es der Glaube eines Jüngers Jesu ist, oder doch eher eine theologische Mischung verschiedener Predigten von Pastoren und Bibellehrern, muss ich angesichts der aktuellen Situation schon hinterfragen.

Das soll man auch und ist schon gut so. Glaube versus Theologie, zwei Paar Schuhe finde ich.

Glaube ist eine lebendige Beziehung mit Jesus Christus, und der HG in einem selbst legt Zeugnis ab, dass dies unmissverständlich so ist. Auch wenn ich sehe, dass ich schwach bin, weil das Fleisch wieder juckt, solange es mir der HG anzeigt und ich ihm gegenüber sensibel bleibe weiß ich, dass mein Glaube intakt ist. Über diese rein menschliche Unzulänglichkeit redet Paulus recht ausführlich in Römer 7, und welche Conclusio zieht er?

Römer 7,24-25 hat geschrieben:Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Todesleib? Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.


Hingegen bin ich jeder Theologie gegenüber skeptisch, ausschließlich jeder. Für mich ist das Wort Gottes keine Theologie, und Predigten sind oft eine rein theologisch Sichtweise des Predigers. Nun was saget das gute Wort dazu: Prüfet alles, ...

Wichtig ist also nur diese innere Beziehung mit Jesus, dann wird man auch die Kraft des Ausharren erhalten, dessen bin ich sicher.

Ich bewerte mich nicht selbst, damit meine ich das ständige Vergleichen mit anderen, das ist ein Übel. Was man als falsch erkennt ändert man, Punkt aus fertig. Völlig unerheblich wie andere das besser können oder nicht.
Zuletzt geändert von Helmuth am Mo 28. Jan 2019, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Mo 28. Jan 2019, 13:26

Jimmy hat geschrieben:Der von Gott geschenkte Glaube ist definitiv unabhängig vom Heiligen Geist und hat nichts mit ihm zu tun. Der wahre Glaube ist ein eigener, selbständiger Geist:

2Co 4:13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben

Hallo Jimmy,

das ist mir bisher noch nie aufgefallen. Aber das ist einleuchtend. Das ist der Grund, warum es so viele unterschiedliche Konfessionen gibt. Sie haben alle einen anderen, bzw. unterschiedlichen, Geist des Glaubens. Aber es gibt nur einen wahren Geist des Glaubens.


Jimmy hat geschrieben:Da dieser "Geist des Glaubens" nicht identisch mit dem Heiligen Geist ist, gibt es auch etliche Beispiele in der Bibel, dass Menschen gläubig wurden, ohne Heiligen Geist empfangen zu haben, wie zum Beispiel die Samariter, die eben gläubig wurden, ohne Heiligen Geist empfangen zu haben:

Interessant: Erst der Glaube, dann die Taufe und wesentlich später, Wochen oder Monate später, dann der Empfang des Heiligen Geistes der Samariter durch Hände auflegen. Ja, der Empfang des Heiligen Geistes hat tatsächlich nichts mit dem Glauben zu tun.

Übrigens sagt der Herr Jesus ausdrücklich, dass es Menschen gibt, die „für eine Zeit glauben“ und dann „abfallen“:

Lk. 8,13 Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie hören, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; für eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab.

Man kann also definitiv vom Glauben abfallen – das heisst: man kann diesen Geist des Glaubens wieder verlieren! Wenn der Herr Jesus sagt, dass diese zunächst glauben, wer will solche dann Ungläubige nennen?


Jimmy hat geschrieben:Jak 2:5 Hat Gott nicht die Armen in dieser Welt dazu auserwählt, im Glauben reich zu sein? Sie werden das Reich Gottes erben, das er denen versprochen hat, die ihn lieben.

Gott gibt / schenkt diesen wahren Glauben in jedem Falle den "Armen dieser Welt", die auch die Erben des Reiches Gottes sind - das sind ein Teil seiner Auserwählten! Da sie die Erben des Reiches Gottes sind, sieht man gut, dass dieser geschenkte Glauben von Gott letztendlich auch errettet. Beantwortet das deine Frage?

Ja, beantwortet sie. Auch das ist mir bisher nicht so richtig aufgefallen. Gott ist souverän. Er hat die Armen der Welt dazu auserwählt, sowohl reich im Glauben, als auch Erben des Reiches Gottes zu sein. So steht es in der Bibel geschrieben. Das haben wir demütig zu akzeptieren. Gott bestimmt alles. Das freut mich für die Armen. Sie haben jetzt ein schlechtes, für uns Europäer manchmal unvorstellbares grausames Leben, aber dann danach wird "Gott jede Träne von ihren Augen abwischen" (Off 21:4) und sie werden das Reich Gottes erben. Wir Reichen lieben unser Leben - ich auch - die Armen hingegen hassen es:

Joh 12:25 Wer sein Leben liebt, verliert es; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.


Jimmy hat geschrieben:theologisiere niemals solche Aussagen von Jesus weg:

Luk 12,33 Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen!

Luk 14:33 Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.


Jesus hat solche Aussagen sicherlich nicht zum Spass gemacht.

Nein, wiegesagt tu ich nicht. In welche Richtung dieser wahre errettende Glauben geht, sind wir uns beide einig und auch darüber, dass es nicht am Menschen liegt.


Jimmy hat geschrieben:Aber dass wir beide diesen Glauben noch nicht haben bedeutet nicht, dass wir ihn vielleicht nicht noch von Gott bekommen ... aber wir können nichts dazu tun ausser vielleicht Barmherzigkeit üben, denn:

Jak 2:13 ... Die Barmherzigkeit triumphiert über das Gericht.

Daher werden wir letztendlich alle nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN gerichtet:

Ja, hoffentlich.

Die Errettung Noahs übrigens konnte nicht unabhängig von der Gnade GOTTES, dem Glauben und dem Glaubensgehorsam gegen das Gebot, eine Arche zu bauen (als Glaubenswerk), erlangt werden. Denn hätte Noah die Arche nicht gebaut, wäre er ertrunken wie alle anderen. Zuerst hat Noah Gottes Wort vom kommenden Gericht geglaubt und dann im absoluten Glaubensgehorsam eine Arche (und keine Kirche) gebaut.

Noahs Vorbild für die neutestamentliche Errettung zeigt klar den Weg der ntl. Errettung. Die Geschichte Noahs zeigt uns, dass der Glaube allein ohne praktischen Glaubensgehorsam ein „toter Glaube“ ist, der nicht erretten kann (Jk. 2,14-26). Denn so wie den „toten Werken“ der Glaube fehlt, den Gott geboten hat, so dem „toten Glauben“ die Werke, die Gott geboten hat und aus Glauben zu tun sind.

Denn auch wir werden zum Glaubensgehorsam angehalten:

Ro 16:26 nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekannt gemacht worden ist,
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 28. Jan 2019, 15:07

Hi blindbefore und Jimmy,

interessante Diskussion, die Ihr da führt! Die allerdings auch wieder ein paar Fragen meinerseits aufwirft. ;-)

Ich halte mal fest (zum Teil aus Euren Texten zitiert oder zusammengefasst):

1.) Den rechten Glauben kann man nicht selbst "produzieren", sondern er wird einem von Gott nach eigenem Ermessen geschenkt.

D.h. der Mensch hat auch nur begrenzt Einfluss darauf, ob er (durch Glauben) gerettet wird oder nicht?

2.) "Wir werden nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN."

Das würde aber dem Evangelium widersprechen, wonach nur Ungläubige (bzw. diejenigen, die das Geschenk der Erlösung durch Jesus nicht annehmen) nach ihren Taten gerichtet werden.

3.) Der rechte Glaube bewirkt nicht automatisch den Empfang des HG.

Ich dachte eigentlich, dass es der Sinn eines christlichen Lebens ist, dass der HG durch einen wirkt.

4.) Vom Glauben kann man auch wieder abfallen.

Ich denke, das hängt auch davon ab, wie stark der Glaube zuvor war. In Verbindung mit dem HG dürfte er wahrscheinlich stärker sein und weniger anfällig für Versuchungen oder Bedrängnisse anderer Art (z.B. Verfolgung).

5.) Wer "reich" ist, kann das Reich Gottes nicht erlangen.

Die Frage ist, was genau mit "reich" gemeint ist. Das bloße Vorhandensein von irdischen Besitz, oder wenn man an selbigem hängt? Ich denke, es ist keine Schande, irdischen Besitz zu haben, solange man daran nicht hängt. Irdischer Besitz sind m.E. genau wie Talente zu sehen, die uns mitgegeben wurden. Es kommt immer darauf an, was man mit den zur Verfügung gestellten Ressourcen (materielle und immaterielle) umgeht. Es kann z.B. besser sein, den Besitz weise einzusetzen als ihn zu horten. Ich erinnere mich da auch an ein entsprechendes Gleichnis - da ich nicht so bibelfest bin, finde ich gerade die entsprechende Stelle nicht.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Richard3 » Mo 28. Jan 2019, 15:37

Nachteule hat geschrieben: Es kann z.B. besser sein, den Besitz weise einzusetzenals ihn zu horten. Ich erinnere mich da auch an ein entsprechendes Gleichnis - da ich nicht so bibelfest bin, finde ich gerade die entsprechende Stelle nicht.


Es ist das Gleichnis von den anvertrauten Talenten.
Jesus schildert einen Herren, der seine Knechte reich mit finanziellen Mitteln ausstattet, sich dann auf Reisen begibt und nach seiner Rückkehr Abrechnung hält. Die ersten beiden Knechte erwirtschaften Gewinn und werden ihren Leistungen gemäß entlohnt. Das Geld des Letzten hingegen, der aus Angst gar nichts investierte und es stattdessen verbarg, lässt der Herr wegnehmen und spricht es nach dem Grundsatz „Wer hat, dem wird gegeben werden; wer nicht hat, dem wird genommen werden“ dem Erfolgreichsten zu.
Gruß Richard
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mo 28. Jan 2019, 16:08

Nachteule hat geschrieben:Den rechten Glauben kann man nicht selbst "produzieren", sondern er wird einem von Gott nach eigenem Ermessen geschenkt.

Die Kraft des Glaubens kannst du nichts selbst produzieren, aber deine Zustimmung von Herzen ist unabdingbar. Diese Zustimmung IST der Glaube. Du sagst, Ja, Gottes Wort ist richtig. Kraft dazu kommt dann von Gott.

Nachteule hat geschrieben:D.h. der Mensch hat auch nur begrenzt Einfluss darauf, ob er (durch Glauben) gerettet wird oder nicht?

Jeder der den Namen des Herrn anruft wird gerettet. Gott sieht in dein Herz, danach beurteilt er dich.

Nachteule hat geschrieben:"Wir werden nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN."

An sich ja. Veilleicht sagst du besser "Glaubensauffassung", denn das unterscheide ich.

Nachteule hat geschrieben:Der rechte Glaube bewirkt nicht automatisch den Empfang des HG.

Buße und Umkehr führen dazu die Gabe des HG zu empfangen. Lass dich nicht auf Wort(g)lauberei ein (der Rechtschreibfehler ist absichtlich), man kann es verstehen, und das geht von Herzen und nicht mit Glaubenslogik.

Nachteule hat geschrieben:4.) Vom Glauben kann man auch wieder abfallen.

Ja leider, sieh dir Israel an, nur ein Überrest wird gerettet. Darum ist auch die Liebe das alles Entscheidende. Viele Dinge die man "Gebote" nennt sind eigentlich Unterlassungen. Man soll sich damit von falschen Gewohnheiten distanzieren. Das sind eben keine Werke, sondern ein "Hören" auf Gottes Stimme. Man ändert zuerst seinen Sinn, dann folgen schon die rechten Werke, welche auch Früchte bringen.

Nachteule hat geschrieben:Die Frage ist, was genau mit "reich" gemeint ist. Das bloße Vorhandensein von irdischen Besitz, oder wenn man an selbigem hängt? Ich denke, es ist keine Schande, irdischen Besitz zu haben, solange man daran nicht hängt.

Ich denke, damit hast du es schon verstanden. Wandle weite mit Jesus, man muss nicht Gelehrter werden um ins Reich Gottes einzugehen, sondern einfach sein Vertrauen weiter auf Jesus setzen. Der Glaube wächst so, die Erkenntnis als schönes "Nebenprodukt" damit auch. :D
Herzliche Grüße
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Mo 28. Jan 2019, 22:30

Nachteule hat geschrieben:
D.h. der Mensch hat auch nur begrenzt Einfluss darauf, ob er (durch Glauben) gerettet wird oder nicht?

2.) "Wir werden nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN."

Das würde aber dem Evangelium widersprechen, wonach nur Ungläubige (bzw. diejenigen, die das Geschenk der Erlösung durch Jesus nicht annehmen) nach ihren Taten gerichtet werden.



Hallo Stefan ich danke Gott dem Allmächtigen das er dir die richtige Erkenntnis geschenkt hat. Lass dich nicht verwirren, du hast richtig erkannt.

Heb 10:38 « Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben;

Ga 2:16 da wir aber erkannt haben, daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.

Jesus meint dazu folgendes:

Mt 16:26 Denn was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne, büßte aber seine Seele ein? Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele wieder löse?

Gott gibt alles und wenn wir in IHM bleiben, zieht dann der Glaube auch Werke nach sich aber wie steht es nun mit den Werken, was sagt Christus dazu?

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Wenn wir ohne Ihn nichts tun können, welches Menschenwerk würde uns da erlösen? Wir sollen mithelfen das sein Wille geschehe und sei Wille ist es nicht Menschenwerk zu tun, sondern ganz auf IHN zu hören, dann folgen gute Werke.

Das Werk das er durch uns tut, wenn wir in IHM bleiben, ist nicht das was rettet, sondern eine Folge davon das wir in IHM bleiben, im Glauben und er das gute Werke tun, kann, weil ohne IHN können wir gar nichts tun, das uns erretten würde. Durch eigne Werke erlöst werden wollen die Heiden, nicht die welche Gott glauben.

Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Du siehst wer ihm glaubt, und in IHM bleibt, der kommt nicht ins Gericht. Er muss aber sicher dann vor dem Richterstuhl Christi erscheinen, dies ist aber nicht das Jüngste Gericht. Gute Werke werden dem Gläubigen folgen, ein schlechtes Werk ist aber wenn der Gläubige sagt, mein Werke retten. Wenn er das sagt, dann verwirft er den Erlöser und bleibt nicht in seinem Wort. Die Pharisäer haben den Erlöser verworfen, weil sie glaubten Ihr Werke höher zu achten als IHN sei ein gutes Werk, das rettet.

Also wenn wir im Glauben in IHM bleiben folgen die guten Werke die wir ohne Ihn gar nicht tun können. So folgt dem Glauben Werke nach aber nicht das Werk ist, das erlöst, der Erlöser erlöst und das wir erkennen und Glauben das wir in IHM bleiben sollen. Auf Ihn setzen wir unsere Hoffung nicht auf unsere Menschenwerke.

Mit der Erlösung, folgen dem erlösten aber meist auch Werke des Glaubens. Dies ist aber nicht ein Stress, weil er sagt bleibt in mir, dann kommt es auch gut mit der Frucht. Klar ist der Glauben ohne Werke tot aber die Werke kommen von alleine, wenn wir im Glauben in IHM bleiben und gut hören, was er uns lehrt, zu tun oder eben zu lassen.

Danke Herr Jesus das du uns gelehrt hast, das allein einer Gut ist und an diesen Guten Erlöser halten wir uns im Glauben, damit das gute Werk und der Segen uns folgen wird. Dein Werk soll geschehen, nicht unser Werk, denn nur dein Werk ist würdig und vollkommen, weil dies der Vater so bezeugt hat.

Mr 9:7 Und eine Wolke kam, die überschattete sie, und eine Stimme kam aus der Wolke: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!

Werkgerechtigkeit ist Heidenwerk.

Werke aus Glauben, ist das was den Erlösten folgt, die dem Erlöser glauben.

Bleiben wir also in IHM, dann kommt es gut.

God bless
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mo 28. Jan 2019, 22:56

Danke für die Klarstellung, King's Child! :]
Und auch Dir, Helmuth, für Deine Antwort. :))
Euch allen einen schönen Abend! :)
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
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(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Mo 28. Jan 2019, 23:40

kingschild hat geschrieben:Du siehst wer ihm glaubt, und in IHM bleibt, der kommt nicht ins Gericht.

Ich sehe etwas anderes in meiner Bibel:

1Pe 4:17 Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und die Bibel hat immer Recht!


kingschild hat geschrieben:Gott gibt alles und wenn wir in IHM bleiben, zieht dann der Glaube auch Werke nach sich aber wie steht es nun mit den Werken, was sagt Christus dazu?

Das Werk das er durch uns tut, wenn wir in IHM bleiben, ist nicht das was rettet, sondern eine Folge davon das wir in IHM bleiben, im Glauben und er das gute Werke tun, kann, weil ohne IHN können wir gar nichts tun, das uns erretten würde. ... Also wenn wir im Glauben in IHM bleiben ... wenn wir im Glauben in IHM bleiben und gut hören ...

Du darfst dir natürlich zusammenglauben, was du willst. Aber wie willst du denn "In Christus bleiben", wenn du nicht ALLE Gebote Christi im Glaubensgehorsam als Glaubenswerk befolgst? Denn in der Bibel steht folgendes geschrieben:

1joh3:24 Wer seine (= Jesus) Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm;

Joh15:10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

Und die Bibel hat immer Recht! Auf welche wundersame Weise willst du also in Christus bleiben, wenn du nicht alle Gebote Jesu Christi befolgst? Und wer nicht alle Gebote Christi im Glaubensgehorsam als Glaubenswerk befolgt und so in ihm bleibt, wird "im Feuer verbrannt" - sprich: er geht verloren:

Joh15:5-6 Ich bin der (wahre) Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Und die Bibel hat immer Recht! Die Trauben bestehen demnach im Halten der Gebote und wer sie nicht hält, endet im Feuer. So einfach ist das! Glaubenswerke und Glaubensgehorsam sind somit also laut Bibel HEILSNOTWENDIG!

Und kein Mensch ist ohne dem geschenkten Glauben von Gott fähig im Glaubensgehorsam als Glaubenswerk die verschärften Gebote Christi zu halten! Weder du noch ich können sie halten, da unser Glaube nicht von Gott gewirkt ist, sondern aus uns selber kommt! Daher sündigt derjenige Mensch, der den wahren Glauben eben von Gott geschenkt bekommen hat dann auch nicht mehr, da er ja in Christus bleibt, INDEM er die Gebote Christi alle hält:

1Joh3:6 Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt.

Und die Bibel hat immer Recht! Daher kann man einen echten Wiedergeborenen daran erkennen, dass er alle Gebote Christi befolgt und nicht mehr sündigt:

1joh5:18 "Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt;

Und die Bibel hat immer Recht! Kennst du eigendlich den Unterschied zwischen Gesetzeswerken, Glaubenswerken, Werken, Fleischeswerken und toten Werken?

Quellenangabe: Bibel und PEDRO1


kingschild hat geschrieben: ein schlechtes Werk ist aber wenn der Gläubige sagt, mein Werke retten.

Das ist aber ein sehr sehr unbiblischer Gedanke, denn die Schrift sagt darüber etwas völlig anderes als du:

Jak2:22-23 Ist nicht Abraham, unser Vater, aus Werken gerechtfertigt worden, da er Isaak, seinen Sohn, auf den Opferaltar legte?

Jak2:25 Ist aber nicht ebenso auch Rahab, die Hure, aus Werken gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg hinausließ?

Jak2:24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Und die Bibel hat immer Recht!

Jak2:26 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. ... Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Ohne Glaubenswerke ist der Glauben tot und wird somit niemanden erretten! Glaubenswerke sind somit heilsnotwendig und somit auch für die Rechtfertigung nötig! So einfach ist das, wenn man die Bibel liest und nichts wegtheologisiert!


kingschild hat geschrieben:wenn wir im Glauben in IHM bleiben und gut hören, was er uns lehrt,

Also ich kann Jesus nicht hören - mit mir redet er nicht, ausser in meiner Einbildung.

Was lehrt er dir denn so alles, was nicht in der Bibel geschrieben steht und dir anscheinend mündlich mit einer hörbaren Stimme mitteilt?
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Jan 2019, 11:20

Gnu hat geschrieben:In der Folge las ich mehrmals die Bibel von vorne nach hinten ganz durch, wobei ich die schwierigen, unverständlichen Stellen einfach als zukünftig zu begreifend stehen liess.
Hallo Gnu,
das ist das richtige Vorgehen.
Aktuell bin ich mir so ziemlich sicher, dass vieles, was ich mir früher zusammenphantasierte mehr Wunschdenken als Realität ist.
Diejenigen, denen nicht bewusstes Wollen ist, dass sie die Wahrheit suchen, werden von ihren Vorlieben und Abneigungen gleitet. Ja, da ist dann das meiste zusammenphantasiert und Wunschdenken.
Ich bin nicht vom Glauben abgefallen, aber ob es der Glaube eines Jüngers Jesu ist, oder doch eher eine theologische Mischung verschiedener Predigten von Pastoren und Bibellehrern, muss ich angesichts der aktuellen Situation schon hinterfragen.

Alles, was man nicht selbst durchdacht und erkannt hat, ist die Übernahme von Vorstellungen und Meinungen anderer.

LG,
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Di 29. Jan 2019, 11:32

Hallo Jimmi (oder Pedro?)
Jimmy hat geschrieben:Also ich kann Jesus nicht hören - mit mir redet er nicht, ausser in meiner Einbildung.

Nehme ich dir sofort ab! Meine biologischen Ohren hören ihn auch nicht.
Nur...
Werkgerechtigkeitserhaltungsirrlehre verhindert bekanntlich jedes geistliche Empfinden für textuell festgehaltene Bildersprache und deren Bedeutung, verstopft damit jedes geistliche innere Ohr für das Hören des geschriebenen Wortes und ergibt Klebstoff in das innere Auge der Selbsteinsicht.
Bist auch nicht der einzige, der Gnade und Jakobus nicht überein bringen konnten. Nichts Neues unter der Weltensonne.
Der Herr gibt jedoch gerne Augensalben für jede Krankheit, Unbussfertigkeit ist die tödlichste davon.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Di 29. Jan 2019, 11:58

:angel: :angel: Deine Annahmen, die deine Grundbausteine sind, sind ja bekannt, jes.

Erleuchtungsglaube und Reinkarnation. Darauf hast du ein Glaubensystem nach deinen dazu passenden Gedanken aufgebaut.

Wir Christen gründen auf dem Fundament Christus. Dass jeder Christ sich da ein unvollkommene Glaubenssystem aufbaut, ist doch menschlich.

Du selber bist auch nicht besser darin, berechtigte Kritik einfach nicht zu beachten.
Du meinst7?
Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Di 29. Jan 2019, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Jan 2019, 12:10

onThePath hat geschrieben:Deine Annahmen, die deine Grundbausteine sind, sind ja bekannt, jes.

Erleuchtungsglaube und Reinkarnation. Darauf hast du ein Glaubensystem nach deinen dazu passenden Gedanken aufgebaut.

Wir Christen Gründen auf dem Fundament Christus. Dass jeder Christ sich da ein unvollkommene Glaubenssystem aufbaut, ist doch menschlich.

Lg, otp


OTP, ich liebe Wahrheit und nicht vorgefasste Meinungen. In diesem Sinne habe ich mir kein System aufgebaut, sondern das System der Wahrheit für mich entdeckt. Das ist der Unterschied!

LG,
jes
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Di 29. Jan 2019, 13:42

Grundsätzlich liebt jeder die Wahrheit der Wahrheit sucht.

Aber Jeder findet seine eigene Wahrheit in Form eines Glaubenssystems. Der eine ist näher dran, ein Anderer weit weg von der einen Wahrheit.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Di 29. Jan 2019, 14:35

Jimmy hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Du siehst wer ihm glaubt, und in IHM bleibt, der kommt nicht ins Gericht.

Ich sehe etwas anderes in meiner Bibel:

1Pe 4:17 Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und die Bibel hat immer Recht!


Ja aber nicht wenn man sie aus dem Gesamtkontext reisst, wie das der Teufel in der Wüste praktizierte, um zu versuchen.

Also fangen wir mit der guten Botschaft an welcher wir glauben sollen und dann schauen wir was Petrus meinte.

Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.

Das Gericht fing also zuerst bei Israel an, indem sie den Erlöser verwarfen, diejenigen die aber den Erlöser annahmen, die kamen nicht nicht ins Gericht, sondern wurden erlöst.

Es ist klar am Ende müssen auch wir erscheinen: 2Kor 5:10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit ein jeglicher empfange, was er vermittels des Leibes gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Dieser Richterstuhl aber zu verwechseln mit dem Jüngsten Gericht ist doch hirnrissig, wenn Jesus sagt jeder der hört und glaubt, komme nicht in dieses Gericht.


Werksgerrechtigkeit = Böse das kommt ins Gericht.

Gott Glauben sehr gut, Christus hören sehr gut ist das A un O des ersten guten Werkes. Busse tun und wissen den Erlöser haben wir immer nötig = Gutes Werk welches nicht ins Gericht kommt und vor dem Richterstuhl Christi als Gut und vollkommen befunden wird.


Joh 5:24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.


und dergleiche Jesus sagt:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Die Frucht kommt wenn wir in IHM bleiben und IHM Glauben. Wenn wir ohne Ihn nichts tun können, was für eine Anmassung und Selbstlüge wäre dies, wenn wir sagen, das was der Herr klar und deutlich als nichts tun können deklariert, würde uns dann am Ende retten?

Die Apostel haben es klar gesagt, wie es sich mit Werken und Glauben verhält und auch unser Herr und Erlöser hat es klar gesagt und wer nicht in der Lehre der Apostel und Christi bleibt, der hat kein gutes Werk:

Eph. 2.8 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet, vermittels des Glaubens, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

10 Denn wir sind sein Werk, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen.

Rettung durch IHN, neu erschaffen durch Christus nicht durch uns, zu tun sein Werk das er bereitet hat und darin wir wandeln sollen.

Apropos, wer die Erlösung aus Gnade verleugnet, der hat ein Werk aber eben keine gutes. Wer dem Herrn Jesus Christus glaubt und in IHM allein bleibt, der bringt ein gutes Werk, weil er nicht an Werksgerechtigkeit glaubt, sondern dem Herrn und Erlöser allein. Wie ich bereits sagte, Werksgerrechtigkeit, das predigen die Heiden und Irrlehrer.

Du darfst dir natürlich zusammenglauben, was du willst. Aber wie willst du denn "In Christus bleiben", wenn du nicht ALLE Gebote Christi im Glaubensgehorsam als Glaubenswerk befolgst? Denn in der Bibel steht folgendes geschrieben:

1joh3:24 Wer seine (= Jesus) Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm;


Joh15:10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

Und die Bibel hat immer Recht! Auf welche wundersame Weise willst du also in Christus bleiben, wenn du nicht alle Gebote Jesu Christi befolgst? Und wer nicht alle Gebote Christi im Glaubensgehorsam als Glaubenswerk befolgt und so in ihm bleibt, wird "im Feuer verbrannt" - sprich: er geht verloren:

Joh15:5-6 Ich bin der (wahre) Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.

Und die Bibel hat immer Recht! Die Trauben bestehen demnach im Halten der Gebote und wer sie nicht hält, endet im Feuer. So einfach ist das! Glaubenswerke und Glaubensgehorsam sind somit also laut Bibel HEILSNOTWENDIG!


Also nochmal für Dich, erstes Werk ist IHM Glauben und darin bleiben. Es sagt niemand hier, das daraus nicht ein Werk folgen wird aber erstes Werk das daraus folgt ist diese Erkenntnis:

Ps 78:35 und dachten daran, daß Gott ihr Fels sei, und Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

Jes 54:5 Denn dein Eheherr ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name; und dein Erlöser, der Heilige in Israel, wird Gott der ganzen Erde genannt.

Spr 8:35 denn wer mich findet, der findet das Leben und erlangt Gnade von dem HERRN;

1 Gebot welches zu beachten ist, nicht mein Werk erlöst, der Erlöser erlöst. Alles andere ist Hochmut und Gott widersteht den Werkgerrechten, den Demütigen welche auf IHN hoffen, schenkt er Gnade.

Und nun zum neuen Bund:

Mt 26:28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!


Joh 6:51 Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel herabgekommen. Wenn jemand von diesem Brot ißt, wird er in Ewigkeit leben. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch, welches ich geben werde für das Leben der Welt.

Wer das schon mal nicht glaubt, der glaubt Christus nicht. Wer Christus nicht glaubt der tut kein gutes Werk, weil er weder IHM noch seinem Vater glaubt. Wer aber glaubt, in diesem Glauben bleibt, der ist in IHM und wer in IHM ist, der tut seine Werke und wer sein Werk tut, der predigt nicht Werksgerrechtigkeit, sondern Erlösung aus Gnade wie dies auch die Apostel Christi taten.

1Joh3:6 Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt.

Und die Bibel hat immer Recht! Daher kann man einen echten Wiedergeborenen daran erkennen, dass er alle Gebote Christi befolgt und nicht mehr sündigt:

1joh5:18 "Wir wissen, dass jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt;

Und die Bibel hat immer Recht! Kennst du eigendlich den Unterschied zwischen Gesetzeswerken, Glaubenswerken, Werken, Fleischeswerken und toten Werken?

Quellenangabe: Bibel und PEDRO1


Ja Totes Werk ist, wenn man den Herrn und Erlöser und sein Blut verleugnet und an Stelle seines Werkes, sein eigenes Werk hinstellt und dies als Erlösung propagiert. Dies ist das Werk des Teufels.

Gesetzeswerk ist wenn man aus dem Gesetzes Werken sich für vollkommen erachtet aber den Erlöser verwirft und verleugnet.

Glaubenswerk ist, wenn man dem Herrn Jesus und seinem Vater glaubt das allein aus Gnade und Barmherzigkeit heraus, wir errettet sind und er sein Blut gab, zur Erlösung.

Wer sagt er sei ohne Sünde, der hat wirklich noch nicht mal A verstanden, was damit gemeint ist, das der allein aus Gott geborene Glaubende, Sündenfrei dasteht vor Gott. Nicht weil er ein Held wäre, nein weil Gottes Blut IHN reinigt und er das demütig Gott glaubt, das nicht er sich errettet, sondern Gott IHN errettet.



Was lehrt er dir denn so alles, was nicht in der Bibel geschrieben steht und dir anscheinend mündlich mit einer hörbaren Stimme mitteilt?


Um es mal mit deinem Bibeltext zu bezeugen:

Jak2:26 So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot. ... Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Also fangen wir mal beim ersten Werk an:

Mr 16:16 Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.


Mt 26:28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!

Wer das nicht glaubt, der ist weder Heilig noch sündlos und genau aus diesem sündigen Werk des Unglauben heraus, predigt man dann Werksgerechtigkeit. Schon die Pharisäer glaubten aus Werken gerecht zu sein, Ihre Sünde blieb, weil sie mit dieser Werksgerrechtigkeit genau so weit kamen, das sie den Erlöser verachteten und glaubten aus Werken seien sie erlöst und sündlos. In Ihrer Sünde, dem Erlöser nicht zu glauben aber glaubten Sie das Ihr Unglauben ein gutes Werk sei und dieses Menschenwerk, sie erlösen würde. Den Erlöser und sein Blut verachteten sie dabei und predigten die Erlösung aus diesem Werk, sei möglich. (Werksgerechtigkeit kontra Glauben).

Weiter erkenne ich:

1 Joh. 1.7 wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
8 ¶ Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns;


Werksgerrechte Prediger und solche die von sich sagen, durch Werke seien sie sündlos oder gar gerettet, während nur das Blut Christi uns reinigt und nicht unsere Werke, die können mir noch mit 5000 Bibelstellen das Wort des Herrn verdrehen, Ihre Werke sind offenbar im Licht Christi.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Jan 2019, 15:04

onThePath hat geschrieben:Grundsätzlich liebt jeder die Wahrheit der Wahrheit sucht.

Aber Jeder findet seine eigene Wahrheit in Form eines Glaubenssystems. Der eine ist näher dran, ein Anderer weit weg von der einen Wahrheit.

Lg, otp


2 + 2 = 4. Alles andere ist falsch. Da gibt es keine andere Wahrheit.

Was eine der Hauptfragen betrifft:
a) Mit dem Tod ist alles aus
b) Es gibt ein Weiterleben nach dem Tod, aber keine Wiederkehr
c) Es gibt Reinkarnation.

Von diesen Behauptungen kann nur eine wahr sein, denn die Wahrheit widerspricht sich nicht.

Das Problem ist, dass die Menschen gegen die anderen kämpfen und nicht gegen sich selbst, d.h. ihr faules fleischliches Wesen, das den Blick auf die Wahrheit verhindert.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Di 29. Jan 2019, 15:11

Viel reden hat kein Ende.

Sich rechtfertigen bringt auch nichts beim Thema Wahrheit des eigenen Glaubenssystems

Lg otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 29. Jan 2019, 15:23

onThePath hat geschrieben:Viel reden hat kein Ende.

Sich rechtfertigen bringt auch nichts beim Thema Wahrheit des eigenen Glaubenssystems

Lg otp


Naja, ich will nur sagen, dass der, der ernsthaft sucht, auch findet. Ach ja, und Wahrheit ist heilsam.

LG,
jes
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Di 29. Jan 2019, 15:28

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Viel reden hat kein Ende.

Sich rechtfertigen bringt auch nichts beim Thema Wahrheit des eigenen Glaubenssystems

Lg otp


Naja, ich will nur sagen, dass der, der ernsthaft sucht, auch findet. Ach ja, und Wahrheit ist heilsam.

LG,
jes


Heilsam. Ich bekam ein kleines Buch von Yoga in die Hand als ich jung war unzufrieden mit mir. Yoga interessierte mich, weil die Autorin, Indra Devi, die ich Jahre später bei Sai Baba kennenlernte, auch von heilsam sprach.


Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Di 29. Jan 2019, 21:28

Seit meiner Jugend, seit ich auf Yoga aufmerksam wurde ist mein Augenmerk auch darauf, was heilsam ist, Jes.

Mit einfachen Worten und Sachverhalten gibt es keine so gute Antworten dazu.

Glauben sollte ja heilsam sein, er sollte den Kopf zurecht rücken. Lebenstüchtig und leidensfest machen.

Lg, otp
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Di 29. Jan 2019, 23:04

Nachteule hat geschrieben:1.) Den rechten Glauben kann man nicht selbst "produzieren", sondern er wird einem von Gott nach eigenem Ermessen geschenkt.

D.h. der Mensch hat auch nur begrenzt Einfluss darauf, ob er (durch Glauben) gerettet wird oder nicht?

Laut Bibel hat der Mensch gar keinen Einfluss darauf, denn der wahre Glauben wird einem von Gott geschenkt:

Phil1:29-30 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben,

Eph 2:8 Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.

Und die Bibel hat immer Recht! Das kannst du jetzt glauben, dass der Glauben ein Geschenk Gottes ist oder eben wegtheologisieren und dir erzählen lassen, dass das so gar nicht wirklich in der Bibel geschrieben steht und du nur einfach, wie jeder Moslem und Hindu z.B. auch, selber glauben musst und der Glaube kein Geschenk Gottes ist! Jeder glaubt sich seinen Glauben so zusammen, wie es ihm passt.

Doch die Bibel ist, wie die Gebrauchsanweisung einen Grill zusammenzubauen, logisch aufgebaut. Deshalb steht dann in der Bibel als nächstes geschrieben, dass der Glauben das Werk Gottes ist:

Johannes 6:29 "Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat."

Und die Bibel hat immer Recht! Das kannst du jetzt glauben oder eben nicht! Daher bestimmt logischerweise laut Bibel Gott und nicht der Mensch, wer zum ewigen Leben bestimmt ist und bekommt den wahren Glauben dann von Gott geschenkt:

Apo 13,48 "Als die Heiden das hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und es wurden alle die gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren."

Und die Bibel hat immer Recht!


Nachteule hat geschrieben:2.) "Wir werden nach unseren TATEN (= Glaubenswerken) gerichtet und NICHT nach unserem GLAUBEN."

Das würde aber dem Evangelium widersprechen, wonach nur Ungläubige (bzw. diejenigen, die das Geschenk der Erlösung durch Jesus nicht annehmen) nach ihren Taten gerichtet werden.

Wo widerspricht denn das genau dem Evangelium? Von welchem Evangelium sprichst du denn? Wo steht denn das in der Bibel genau geschrieben? Hat dir das nicht vielmehr irgendein Mensch erzählt?

Das Gericht fängt beim Haus Gottes an:

1Pe 4:17 Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und dann steht in meiner Bibel (Eberfelder) folgendes geschrieben:

2Kor 5:10 Denn wir müssen ALLE vor dem Richterstuhl Christi persönlich erscheinen, damit EIN JEDER seinen Lohn empfange, je nachdem er während seines leiblichen Lebens gehandelt hat, ES SEI GUT oder böse.

Rev 2:5-8 ... der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem JEDEN vergelten wird nach seinen Werken: denen, die mit Ausdauer in GUTEM WERK Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, EWIGES LEBEN; 8 denen jedoch, die von Selbstsucht bestimmt und der Wahrheit ungehorsam sind (= die Gebote nicht befolgen), der Ungerechtigkeit aber gehorsam (= sündigen), Zorn und Grimm.

Wie kann man es noch eindeutiger formulieren? Auch ein Gläubiger wird selbstverständlich nach seinen Werken gerichtet und nicht nach seinem Glauben! Glaubst du denn, nur weil du gläubig bist, kannst du jetzt z.B. deiner Frau fremdgehen oder einen umbringen und hast trotzdem ewiges Leben und gehst straffrei aus und hast einen Freifahrtsschein zum sündigen und derjenige, der nicht gläubig ist, wird für das gleiche Vergehen von Gott mit ewigen Feuer bestraft? Glaubst du das wirklich? Genau wie die BRD nach dem Grundgesetz Verbrecher richtet, so richtet Gott nach seinen Geboten - jeden Menschen gleich, denn

Ro 2:11 es ist kein Ansehen der Person bei Gott.

Ob du dich also als Christ oder wiedergeborenes Kind Gottes bezeichnest oder Moslem bist - das ist egal - jeder wird nach seinen Werken / Taten gerichtet.

Wichtig als guter Christ ist dies: Allen gottlosen und verlorenen Ungläubigen erzählst du, dass sie an das, was in der Bibel geschrieben steht, glauben sollen. Du hingegen als guter Christ glaubst selbstverständlich das Gegenteil von dem, was in der Bibel steht. Das ist logisch, oder? Zum Verständnis einige Beispiele:

Jak 2: 24 Ihr seht also, dass ein Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Als guter Christ glaubst du genau das Gegenteil, also dass ein Mensch NICHT aus Werken gerechtfertigt wird, sondern aus Glauben allein! (Jakobus kann sich halt nicht richtig ausdrücken)


Rom 2:13 denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Als guter Christ glaubst du genau das Gegenteil: Man muss das Gesetz und die Gebote NICHT befolgen, um gerechtfertigt zu werden (Paulus kann sich halt nicht richtig ausdrücken).


Das hingegen darfst und sollst du als Christ so glauben, wie es geschrieben steht:

Joh 6:47 Wer an mich (= Jesus) glaubt, der hat ewiges Leben.

Und wenn du glaubst, dass du das ewige Leben hast, dann kannst du deinen Glauben sehr gut überprüfen, ob es auch der wahre Glaube ist, denn dann kannst du alle Werke von Jesus tun (z.B. schwerstkranke Menschen im Krankenhaus heilen und Tote auferwecken) und noch größere als Jesus:

Joh 14:12 Wer an mich (= Jesus) glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.

Du kannst ja mal in einem Jahr schreiben, an was für einen Jesus du glaubst, welchen Glauben du dir so zusammengeglaubt hast, ob du wie Jesus z.B. krebskranke Kinder im Krankenhaus heilen kannst und Tote zum Leben erwecken kannst.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Di 29. Jan 2019, 23:48

kingschild hat geschrieben:Also fangen wir mal beim ersten Werk an:

Mr 16:16 Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Ja da hast du recht, kingschild! Sehr gut aufgepasst! Die Taufe ist als erstes Werk natürlich heilsnotwendig, da ja nur derjenige, der glaubt und getauft wird, gerettet wird! Im ersten Halbsatz spricht der Jesus eindeutig und klar von den Bedingungen für die ewige Errettung:

Glaube und Taufe!

Ohne Taufe also keine Errettung! Das sieht man auch noch an vielen weiteren Schriftstellen, dass die Taufe heilsnotwendig ist:

Col 1:14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

Wir halten fest: Die Erlösung ist die Vergebung der Sünden. Wie werden also die Sünden praktisch vergeben?

Durch die Taufe werden die Sünden vergeben:

Apg2:38 Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich TAUFEN auf den Namen Jesu Christi ZUR VERGEBUNG EURER SÜNDEN!

In Apg2:38 steht also klar geschrieben, dass die Taufe die Vergebung der Sünden bedeutet. In diesem Sinne wurden z.B. auch Paulus erst 3 TAGE NACH seiner Begegnung mit dem HERRN vor Damaskus die Sünden abgewaschen:

Apg 9:9 Und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht. ... und er wurde sehend, und stand auf und ließ sich taufen.

Apg 22:16 Und nun, was zögerst du? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden ABWASCHEN, indem du seinen Namen anrufst!


Und die Bibel hat immer Recht!

Paulus Sünden wurden also erst 3 Tage nach der Begegnung mit JESUS durch die TAUFE abgewaschen. Paulus wurde also 3 Tage nachdem er gläubig geworden war durch die Taufe von seinen Sünden erlöst.

Also konnte Paulus an seinem "Glaubensanfang" nicht "allein aus dem Glauben" gerechtfertigt worden sein, denn 3 Tage - eben bis zur Taufe - war er noch mit Sünden beladen!
Zuletzt geändert von Jimmy am Di 29. Jan 2019, 23:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Di 29. Jan 2019, 23:56

:D Wenn man diesen Thread so liest, könnte man fast meinen, der Glaube ist eine Wissenschaft für sich... :D

Aber ich bin sicher, dass Gott in erster Linie ins Herz der Menschen sieht und nicht darauf, was sein begrenzter und widersprüchlicher Verstand davon erfassen kann bzw. ob irgendwelche Formalismen eingehalten werden. ;)
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dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Thea » Mi 30. Jan 2019, 00:06

Nachteule hat geschrieben:Danke Euch allen für Eure bisherigen Antworten!

Ein rein kopfgesteuerter Glaube hätte auch etwas "Beliebiges" an sich; er würde sich damit nicht von anderen Glaubenssystemen unterscheiden und hätte somit keinen "Mehrwert".


Fast kommt mir das so vor, wie wenn man ein Hobby zum Beruf macht: Beim Hobby war man auch noch mit dem Herzen dabei, aber später in der Hektik des Berufsalltags geht das Herz (also die ursprüngliche Begeisterung) dann irgendwie verloren...


Liebe Nachteule,
den ersten hier zitierten Teil verstehe ich nicht - warum soll ein kopfgesteuerter Glaube beliebig werden? Kann doch gut durchdacht sein? Und kann sich von anderen Glaubenssystemen unterscheiden durch den Glaube an die transzendente Macht, die wir Gott nennen.

Was den zweiten Teil angeht - Glauben hat für mich auch viel mit verbindlichem Kontakt zu tun - regelmäßig ins Gespräch gehen. Auch daraus entsteht Vertrauen und damit auch Herzbeteiligung. Dadurch wird der Glaube auch alltäglicher, aber dadurch auch verbindlicher, verlässlicher Teil meines Lebens. Das ist keine schlechte Qualität, ganz im Gegenteil, finde ich. Liebe muss sich immer im Alltag bewähren - und wird dabei etwas nüchterner als bei der großen Verliebtheit am Anfang. Aber das mindert ja nicht ihren Wert und ihre Intensität. ;) ;) ;)
Lieben Gruß
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Mi 30. Jan 2019, 00:08

Nachteule hat geschrieben:Aber ich bin sicher, dass Gott in erster Linie ins Herz der Menschen sieht

Ja das tut er, das ist ja das Problem, denn das Trachten des Herzens ist nur böse:

1.Mose 6,5 "Als aber der Herr sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens ALLEZEIT nur böse, da reute es den Herrn, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen."

Jeremia 17,9 "Arglistig ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar verzweifelt böse;
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 00:42

Jimmy hat geschrieben:Ja das tut er, das ist ja das Problem, denn das Trachten des Herzens ist nur böse:


Das kommt wohl darauf an, woran das Herz hängt.

Matthäus 12,34-35: Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund. Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus seinem bösen Schatz Böses hervor.


Auch an anderen Bibelstellen das Herz nicht ausschließlich negativ dargestellt.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
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«

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon bluna » Mi 30. Jan 2019, 00:51

Nachteule hat geschrieben:Hallo zusammen,

aus manchen Beiträgen hier im Forum habe ich den Eindruck gewonnen, dass Glaube in erster Linie eine kognitive Leistung ist, die man zu erbringen hat, ungeachtet der logischen Komplikationen, die es mit sich bringt, wenn man den Inhalt der Bibel wörtlich nimmt. Wem das nicht gelingt, der ist leider verloren und hat sich einem Strafgericht zu stellen, das er nur verlieren kann. Manchmal scheint Glaube auch eine Art Pflichtübung zu sein, die man aus Angst vor negativen Konsequenzen tut, bzw. um nach dem irdischen Tod vor dem Strafgericht und anschließender zweitlich unbegrenzter Folter in der Hölle bewahrt zu werden und stattdessen ins ewige Paradies zu gelangen.

Aber ist ein so verstandener Glaube wirklich tiefgreifend und lebensverändernd? Ist das der - im wahrsten Sinne des Wortes inspirierende - Heilige Geist; ist das die Liebe Gottes, von der viele eindrückliche persönliche Erlebnisberichte zeugen, und für die viele Menschen in Ländern mit Christenverfolgung sogar Leib und Leben riskieren? Das ist für mich schwer vorstellbar und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Ein rein mentaler Glaube oder ein bloßes kognitives Wissen über Gott kann das alles eigentlich nicht bewirken; da muss m.E. noch eine viel tiefgreifendere Erfahrung hinzukommen, die einen von der Existenz Gottes so derart überzeugt, dass für einen persönlich keine Zweifel mehr bestehen und man dafür alles Andere aufgibt.

Wenn ich z.B. die Erlebnisberichte auf livenet.ch lese oder auf ERF MenschGott höre (die auch auf Bibel-TV gesendet werden), dann war es ein oft sehr emotionales "Gotteserlebnis", das bei den Menschen den letztlichen Wendepunkt hin zu einem Leben mit und für Gott ausgelöst hat. Vorher war alles Wissen aus der Bibel nur trockene Theorie; man wußte zwar vieles über Gott, doch es hat einen nicht persönlich betroffen und man hatte daher keinen wirklichen Bezug zu Gott oder sich sogar für seinen Glauben geschämt (wie im Fall von Peter Statz). Glaube muss also mehr sein als reines Faktenwissen, Pflichtgefühl oder eine unbestimmte Sehnsucht.

Wie seht / erlebt Ihr das?



Es war eine Idee gewesen, das auch die Schweiz ein christliches Internet hat ( Forum, etc.)

Jesus.de war als 1. Und ich selbst wußte ich daß viele Schweizer nach Jesus de besuchen, weil es livenet( ref.ch, Jesus.ch) nicht gab.

Ich finde das jeder wo fragen haben es anonym stellen kann und Antworten lesen kann was glaube wirklich ist.

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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Mi 30. Jan 2019, 00:58

Nachteule hat geschrieben:Das kommt wohl darauf an, woran das Herz hängt.

Du hast schnell gelernt. Man spielt einfach eine Bibelstelle gegen die andere aus und schon ... schwups ... hat man 30.000 verschiedene Konfessionen mit 30.000 verschiedenen Lehren und 30.000 verschiedenen Jesus Christussen - aber nur exklusiv die Zeugen Jehovas sind errettet ... entschuldigung: die Katholiken natürlich ... äh entschuldigung, die Evangelikalen, da Werke nicht erretten können ... Ach, ist doch wurst, hauptsache Jesus lebt im Herzen, redet täglich mit dir und du lebst einen "lebendigen" Glauben - das ist etwas ganz anderes als Street Worker tun, da sie ungläubig sind und daher nicht diese innere Gewissheit der Erlösung wie wir Christen haben ...
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Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 01:14

Jimmy hat geschrieben:Du hast schnell gelernt. Man spielt einfach eine Bibelstelle gegen die andere aus und schon ... schwups ...


Ja, ich dachte, ich sollte mich mal etwas anpassen und auch mal mit Bibelstellen um mich werfen... :mrgreen:

Jimmy hat geschrieben:Ach, ist doch wurst, hauptsache Jesus lebt im Herzen, redet täglich mit dir und du lebst einen "lebendigen" Glauben - das ist etwas ganz anderes als Street Worker tun, da sie ungläubig sind und daher nicht diese innere Gewissheit der Erlösung wie wir Christen haben ...


Du klingst so verbittert, die ganzen letzten Tage schon. Was ist denn los?

Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich? (Vielleicht mal ohne Bibelverse zu zitieren?)
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