HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Sa 16. Mär 2019, 13:23

kingschild hat geschrieben:Es geht nicht ums richten in dieser Frage,

kingschild, natürlich geht es ums finstere Richten, ohne Aufrichtigkeit versuchst du dich nur irgendwie herauszulügen… mehr ist da leider nicht dahinter…., traurig, traurig, traurig…

Gruß
rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
Knecht
Member
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 16. Mär 2019, 13:46

Die gegenseitigen Schuldzuweiseungen waren weder im Sinne des TE noch sind sie vor Gott in der Art gerechtfertigt. Man wolle doch über den persönlichen Glauben reden ohne sich dabei gegenseitig ein Hackl ins Kreuz zu hauen.

Wenn ich eine andere Glaubensauffassung lese, ermutigt sie mich zum Gebet und nicht zum Richten. Und wer meint, er könne mich hier richten, dem sei gesagt er kann sich das wohin stecken. Ich habe genau einen Richter, dem ich mich in Demut gerne ausliefere, unserem Herrn Jesus. Amen.

Was mich anrtreibt hier zu reden ist Sorge. Das ist im Sinne der Bruderschaft. Das ist daher schon etwas anderes. In dem Sinne stimme ich z.B. hier oTP voll zu:
onThePath hat geschrieben:John, das ist nicht die Frage. Es geht um Lazar, und darum, daß seine Eingebungen nicht verlässlich sind und auch nicht von dir als Instrument gegen das AT brauchbar sind. Und für Lazar können die Eingebungen zum Persönlichkeitsprobem werden.

Genau das denke ich auch. Wir möchten Lazar auf eine potentielle Gefahr hinweisen. Ich sage das, weil ich auch schon eine Zeitlang aufgeblasen von der charismatischen Szene anderen Brüdern als vom Herrn prophezeit hatte.

Doch es redete nicht der Herr sondern Helmuth. Man hatte Bilder oder Vorstellungen und redete Zeugs, dass man sich zusammenreimte aus ein paar Dingen aus dem Leben eines anderen. Das ging dann in etwa so: "Ich habe den Eindruck, der Herr wolle dir dies und das sagen, ... ". Das ist Verführung pur, denn manche Leute nehmen das auch an.

Es wurde auch in diese Richtung gelehrt, dass wir angeblich alle "prophezeien" können, was auch stimmt, nur ist diese Praxis Humbug. Es geht anders. Heute bin ich daher geläutert. Jeremia redete dazu recht Klartext:
Jer 23, 16 hat geschrieben:So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des HERRN kommt.


onThePath hat geschrieben:Aber vielleicht wäre es mal ein Thema, was Jesus denn am A T kritisiert hat.

Ja wäre es, du oder ich?
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Sa 16. Mär 2019, 14:12

Machs Helmuth,
Mein Kopf ist im Moment zu voll um mich voll :mrgreen: auf ein neues Thema zu konzentrieren

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 20643
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 00:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mär 2019, 16:38

lionne hat geschrieben:Als Christ/Christin glaube ich an die Bibel, auch "Heilige Schrift"/"Wort Gottes" genannt, bestehend aus Altem Testament (AT) und Neuem Testament (NT)).
Man kann das NT nicht einfach abtrennen vom AT; das AT weist auf Jesus Christus hin und Jesus ist bereits im AT zu erkennen.
Gruss lionne


Hallo lionne,
was soll denn das heißen, Du "glaubst" an das A.T. und das N.T.? - Die meisten Menschen, die sich als Christ ansehen, glauben, dass ihnen durch Jesus Kreuzestod ihre Sünden vergeben seien und sie durch diesen Glauben in den Himmel kommen.
Das ist das, was Einfluss auf ihr Leben hat, weil sie dadurch eine gewisse Geborgenheit verspüren, und die Angst vor der Hölle vielleicht etwas gemindert ist. Aus Dankbarkeit (also aus der Kraft des "fleischlichen Menschen") versuchen sie dann die Gebote zu halten und anderen Gutes zu tun.
Alles andere in der Bibel ist ihnen mehr oder weniger Lese-, Höhr- und Diskussionsstoff und hat keinen wesentlichen Einfluss auf ihr Leben.

Sie sind nicht einmal "wiedergeboren", obwohl sie glauben, dass sie das seien.

Es ist ganz natürlich, dass man ohne gewisse Erkenntnisse Jesus und Jahwe (wie er im A.T. offenbart ist) nicht zusammenbringen kann. Denn wie will man Liebe mit dem Töten der Feinde zusammenbringen?

Man ist also kein schlechterer Christ, wenn man das A.T. ablehnt.
In den sogenannten Himmel kommt man sowieso nicht aufgrund eines Glaubens, sondern aufgrund der Wesensverwandlung.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4586
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 12:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Mär 2019, 16:44

Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

So einfach!
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9300
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mär 2019, 16:56

onThePath hat geschrieben:J
Die zweite Sache ist dann seine völlige Ablehnung des Gottes der Juden. Was aber auch rückwirkt auf seine Eingebungen.

Es wäre weiterführend, wenn man genau bestimmen könnte, was Jesus am Glauben, den Vorstellungen und den Riten der Juden geändert hat.

Und ich reduziere den Gott des AT nicht zu einem grausamen Stammesgott. Zu einer solchen Aussage hat mich schon ein hochtrabender, wenn auch ziemlich intelligent auftretender Atheist zwingen wollen vor Kurzem. .

Als Ansatz zur Frage, wie Gott ist, landen wir zuerst auch bei der ewigen Verdammnis, oder der Auslöschung der von Gott Verworfenen oder eben bei der Allversöhnung, jenachdem wie wir Gott deuten. Und darüber sollten wir doch so denken wie Jesus es bestimmt ? Auch wenn es unangenehm für uns werden könnte, so zu denken

Auch ich habe meine Schwerpunkte und bevorzugten Blickwinkel. Wir können nur uns bemühen die Bibel differenzierter in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Aber sicher ist auch daß unser Auffassungsvermögen, unser Denkvermögen Grenzen hat.

Lg, otp


Also die effizienteste Feststellung bezüglich absolut glaubwürdigen Gottesglauben in der Bibel otp, bietet doch meines Erachtens einzig und allein Jesus Christus, Gottes Sohn, der ja wohl am Besten weiss, wie sein Vater nie war, woran er nie Wohlgefallen hatte , so auch wie der allein wahrhaftige Gott mit Menschen mit Behinderung umgeht, oder wie nachhaltige Vergebung bei seinem/unserem Vater in Wahrheit abläuft, wie gnaden- und liebevoll und Versöhnungsbereit er reuige Sünder in die Arme nimmt und ihnen die Chance für einen Neubgeinn gibt.

Im AT begegnen wir ja zweierlei Gottverständnissen (der eine HERR besteht auf penibel einzuhaltenden Opferkult, bei geringsten Abweichungen, entbrannte er in Zornesglut, verbrannte auch schon mal Aarons Söhne, weil sie Feuer am nicht von ihm geforderten Ort holten, der andere bezeugt, absolut keinen Wohlgefallen daran zu haben, sondern an Barmherzigkeit. Auf letztere Version beruft sich Jesus. Dem Aussätzigen legt er Nahe, seine Genesung dem Priester zu zeigen und zu Opfern wie MOSE geboten, damit der Geheilte nicht noch in Ungemach fiel und so nicht lange Freude an seiner Heilung hätte haben können.

So wie man bei Propheten an den Früchten erkennen kann, in wessen Auftrag sie was gerade forderten, so kann man dies doch im AT auch erkennen, ob Forderungen, Willen mit dem von Jesus Christus offenbarten Gtotesglauben im Einklang ist oder gar widerspricht.

Eigentlich war ich bislang der Ansicht, otp, dass auch für Dich Jesus Christus DER Massstab in der Bibel für wahre Göttlichkeit sei, den Gott der Christen erst wirklich erfahrbar machte, der ja in und aus Jesus Christus so wirkte, wie man es sich als wahrhaft göttlich vorstellt.

Nun gut.....ich glaube nun mal Jesus Christus und nicht nur an ihn. und ich bin bis jetzt damit bestens und gestärkt durch den Alltag mit all seinen Herausforderungen gekommen.

Gruss John
Auch wenn ich nicht in allen Begebenheiten, wie Steinigungen beispielsweise gleicher Meinung wie Lazar bin, so mache ich mir absolut keine Sorgen um ihn. Er scheint auf dem richtigen Weg mit Christus zu sein.
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Sa 16. Mär 2019, 17:08

lionne hat geschrieben:Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

So einfach!
Gruss lionne


Das mag ja sein. Aber wenn es keinen Erkenntnisgewinn bringt oder dazu führt, ein gesünderer (nach Geist, Seele und Leib) Mensch zu werden, ist es praktisch belanglos.

LG.
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4586
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 12:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mär 2019, 17:28

Helmuth hat geschrieben:Nun bestätigst du selbst alles mit Jesu Wort abzugleichen. Das ist gut so. Ich sagte dass eigene "Eingebungen" aus dem eigenen Geist stammen. Woher wohl sonst?

Aber das ist wichtig zu verstehen, Gott durchdringt dich via dein Gewissen. Das programmiert er neu. Jetzt hole ich mal wieder Paulus aus meinem Repertoire:
Röm 12, 2 hat geschrieben:Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.


Ist dir schon aufgefallen, dass man durch Christus einen sogenannten Sinneswandel vollzieht? Demnach beginnst du Dinge zu lieben die Pro-JC sind und andere zu hassen die Kontra-JC sind.

Und derart ändern sich Einstellungen. Wenn dem nicht so ist, dann bist du möglicherweise noch gar nicht vom HG wiedergeboren.

Durch diesen Gesinnungswandel programmiert der HG dein Gewissen neu. Darum nennt Jesus es auch "Neugeburt" (Joh. 3,3). Das alte Ich muss sterben. Wer nicht derart neugeboren ist, kann das Reich Gottes und dessen gültige Maßstäbe auch nicht sehen.

Das Herz denkt geistlich. Der Intellekt teilt Dinge neu ein in gut und böse aufgrund der gewonnenen Erfahrungen durch den HG. Das kommt nicht via "Eingebung" sondern ist ein Ergebnis des dauerhaften Wirkens des HG im Gehorsam gegenüber Gottes Geboten. Wir brauchen dazu aber eine gesicherte Grundlage, eben die Schrift.

Eingebungen entsprechen damit der gegenwärtigen Denkart und beinhalktet auch spontane Impulse. Das ist auch gut so, denn wir sind geliebte Kinder, mit denen unser Vater Gemeinschaft haben will und haben darin Freiheit. Nur dürfen wir dabei nie unsere Gedanken über seine stellen, oder sie ihm zuordnen.

.


Also diese Worte an Lazar haben mir echt gefallen, Helmuth. Doch nach meiner Erfahrung, gab der Vater durch seinen Sohn Anleitungen, die Gesinnung seinem Willen anzupassen, das stärkt ein gutes Gewissen wird es neu programmiert.

Dass man sich dann so verändert, dass man Pro JC Charaktereigenschaften beibehält, und solche contra JC nicht hasst sondern aus neuer inneren Überzeugung "ablegt" unterstützt durch den HG, so man den Geist ihm öffnet. Aber dass der HG durch den von uns vollzogenen Gesinnungswandel unser Gewissen neu programmiere, das erlebe ich etwas anders. Jeder Mensch weiss im Grunde, was zu einem Guten Gewissen vor Gott und den Mitmenschen beiträgt und was im Gegensatz dazu zu einem schlechten Gewissen führt, sofern diesen nicht abgestumpft ist und man glaubt, das Ticket in den Himmel hätte man so oder so in der Tasche wie bei Evangelisationen nicht selten versprochen wird.

Nicht die ganze Schrift bietet da eine gesicherte Grundlage zu wissen was gottgefällig ist. Unsereins hat es natürlich einfacher als Jesus jüdischen Glaubensgeschwister in jener Zeit. Darum ist er ja wohl gezielt zuerst zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt worden um sie darüber aufzuklären, was dem Willen des Vaters im Himmel entspricht.

Wie ja zudem Jesus Christus selber und nach ihm auch seine Jünger und Apostel das ganze Prozedere zu innerem Frieden mit Gott den Mitmenschen und sich selber vereinfachten, ist die bedingungslose aufrichtige Liebe 1. Kor. 1.13 der am Einfachsten zu verstehende Weg Gottes Gebote stressfrei und mit Freuden immer mehr zu halten.

Wobei man meines Erachtens berücksichtigen sollte, dass menschliche Schwächen, nicht immer gleich Sünde sind, so es sich nur um Lappalien handelt, wie das unabsichtliche Vergessen des Geburtstag von einer nahe stehenden Person. ;) das ist ja keine Lieblosigkeit, finde ich zumindest.

Gruss John
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Sa 16. Mär 2019, 17:39

lionne hat geschrieben:Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

So einfach!
Gruss lionne


Du hast hier wohl vergessen, zu schreiben, linne,dass dies nach DEINEM Glauben so sei. ;) Für mich persönlich sind Worte aus Jesus Christus Mund WORTE GOTTES und so war es, wie man leicht im NT nachlesen kann auch für die damaligen Jünger und Apostel von Jesus Christus.
Lk 11,28 Er aber sprach: Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Jesus lehrte ja auch wohl kaum grundlos, dass jene ihr Glaubenshaus auf festen Grund, Fels gebaut hatten die SEINE REDE HÖRTEN UND UMSETZTEN.

A
pg 4,31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.


Apg 6,7 Und das Wort Gottes breitete sich aus, und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.


Apg 8,14 Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie zu ihnen Petrus und Johannes.
Apg 11,1 Es hörten aber die Apostel und die Brüder in Judäa, dass auch die Heiden Gottes Wort angenommen hätten.

Apg 12,24 Und das Wort Gottes wuchs und breitete sich aus.

Apg 13,5 Und als sie in die Stadt Salamis kamen, verkündigten sie das Wort Gottes in den Synagogen der Juden; sie hatten aber auch Johannes als Gehilfen bei sich.


Und dass sie damals Jesus Christus Lehren weitervermittelten liegt auf der Hand. ER ist ja wohl das einzige fleischgewordene WORT GOTTES, dessen sind wir uns glaube ich einig, eins.

Gruss John
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 16. Mär 2019, 17:46

Helmuth hat geschrieben:...Es wurde auch in diese Richtung gelehrt, dass wir angeblich alle "prophezeien" können, was auch stimmt, nur ist diese Praxis Humbug. Es geht anders. Heute bin ich daher geläutert. Jeremia redete dazu recht Klartext:
Jer 23, 16 hat geschrieben:So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des HERRN kommt.


Lieber Helmut!
Hast Du Dir damit jetzt nicht ein gewaltiges Ei gelegt? Das ganze AT besteht doch schließlich aus "Weissagung" von Propheten, selbst von Jeremia?
Was würde Mose vor allem jetzt darüber sagen?
Er ist doch als Prophet in der Torah gleich der "Stimme des Herrn".
Scheinbar haben die Propheten beim Weissagen desöfteren vergessen, dass sie dennoch nicht Gott selbst sind - und die Menschen auch.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 16. Mär 2019, 17:58

Welches Ei? Lazar, keine Ahnung was du damit sagen willst.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon lionne » Sa 16. Mär 2019, 18:34

John1955 hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Ich glaube, ich habe mich genügend klar ausgedrückt:
Das Wort Gottes besteht aus AT und NT!

So einfach!
Gruss lionne


Du hast hier wohl vergessen, zu schreiben, linne,dass dies nach DEINEM Glauben so sei. ;)

Habe hier gar nichts vergessen! :roll: >>> Das Wort Gottes besteht aus AT und NT, das ist nicht nur für mich so!
Gruss lionne
Benutzeravatar
lionne
Eigene Wohnung
 
Beiträge: 9300
Registriert: Do 16. Aug 2007, 16:45
Wohnort: Jurasüdfuss

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Mär 2019, 19:23

John1955 hat geschrieben:
Moses Herr war ein Gott des Krieges und der Zerstörung, der Forderung für dies und das zu töten oder für dies und das zu opfern, oder eben auch Auge um Auge, Leben um Leben. zu gebieten. Dies liest man im gesamten AT mehrmals, was auch Dir nicht unverborgen sein kann.


Der Segen hat Verheissungen, der Fluch hat Verheissugen. Gott hat die Menschen von Anfang gelehrt sich vom Bösen und damit von den Auswirkungen des Fluches fern zu halten.

Gott die Schuld zu geben, wenn der Mensch den Fluch wählt und daran zugrunde geht, ist ein Fragwürdiges Fazit. Zum Guten Glück gibt es noch Menschen, die da zu einem anderen Fazit kommen.

Wer Frieden lehrt, der kann nicht im Krieg sein mit dem der für Frieden und Gerechtigkeit eintritt und den Menschen über Segen und Fluch aufklärt und am Ende noch eine vollkommene Erlösung selber schaffen muss, weil der sündige Mensch es nicht lassen kann mit Mord und Totschlag.


Wie nennt denn Paulus Gott den Vater unseres Herrn Jesus? Gott des Friedens und der Liebe, der Hoffnung und der Gnade.
Phil 4,9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.


Es war schon im AT so das der Gott des Friedens mit denen war, welche gelernt, gehört, empfangen und gesehen haben war, das lehrt ja Moses schon. Mit denen die aber nicht taten und den Fluch wählten, war er nicht.

Paulus lehrt das tut und dann wird Gott mit euch sein. Mose lehrte nicht anders tut und so werdet Ihr Segen und Frieden haben.

5Mo 5:32 So gebt nun acht, daß ihr tuet, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat, und weichet nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,.....

In Christus ist uns genau das gelehrt, wir sollen in IHM bleiben, dann kommt es gut und ja Christus hat seinen Vater lieb gehabt und ihm nicht vorgeworfen, er sei ein Kriegs Gott.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Mär 2019, 20:02

Knecht hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Es geht nicht ums richten in dieser Frage,

kingschild, natürlich geht es ums finstere Richten, ohne Aufrichtigkeit versuchst du dich nur irgendwie herauszulügen… mehr ist da leider nicht dahinter…., traurig, traurig, traurig…

Gruß
rupert


Der Mensch der schon seinen Richter hat, der braucht ganz bestimmt keinen zweiten mehr, das ist Basiswissen.

Abgrenzen von Satanischer Lehre, Satanische Lehre verwerfen ist nicht richten, sondern eine natürliche Reaktion eines Schafes auf ungesunde Lehre.

Joh 10:5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Sa 16. Mär 2019, 20:15

Lazar hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:...Es wurde auch in diese Richtung gelehrt, dass wir angeblich alle "prophezeien" können, was auch stimmt, nur ist diese Praxis Humbug. Es geht anders. Heute bin ich daher geläutert. Jeremia redete dazu recht Klartext:
Jer 23, 16 hat geschrieben:So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie täuschen euch; die Offenbarung ihres eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Mund des HERRN kommt.


Lieber Helmut!
Hast Du Dir damit jetzt nicht ein gewaltiges Ei gelegt? Das ganze AT besteht doch schließlich aus "Weissagung" von Propheten, selbst von Jeremia?
Was würde Mose vor allem jetzt darüber sagen?
Er ist doch als Prophet in der Torah gleich der "Stimme des Herrn".
Scheinbar haben die Propheten beim Weissagen desöfteren vergessen, dass sie dennoch nicht Gott selbst sind - und die Menschen auch.

Herzliche Grüße
Eleazar


Helmuth hat geschrieben:Welches Ei? Lazar, keine Ahnung was du damit sagen willst.

Helmut :?: Also noch einmal von vorne...
Wenn ein Prophet (Jeremia) im Namen des "Herrn der Heerscharen spricht", dass man nicht auf die Worte der Propheten hören soll, weil sie nur das verkünden, was aus ihrem eigenen Herzen und Mund kommt, dann beißt sich die Schlange doch in den eigenen Schwanz?
Jeremia selber ist doch ein Prophet? Und verunglimpft mit dieser eigenen Offenbarung seines Herzens alle anderen Propheten, denn wieso sollte es von Jahwe aus dann überhaupt noch Propheten geben, wenn sie eh nicht Sein eigenes Wort sprechen und verkünden?
Kein prima "Zertifikat", das Du damit der Glaubwürdigkeit des ATs gleich als erstes ausstellst, aber mir in meinem Misstrauen gegenüber dem AT wenigstens Recht gibst.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Mär 2019, 20:58

John1955 hat geschrieben:Jesus lehrte ja auch wohl kaum grundlos, dass jene ihr Glaubenshaus auf festen Grund, Fels gebaut hatten die SEINE REDE HÖRTEN UND UMSETZTEN.


Dieser Jesus lehrte:

Mt 5:18 Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

Wie lautet nun, dieses erste Gebot von dem Gesetz? Hasse Jahwe und verleumde ihn jeden Tag indem Du im Böse Werke jeden Tag auf das neue unterstellst? Hasse ihn bis zu deinem Tode?

Christus seine Lehre war:

Mr. 12.29 Jesus aber antwortete ihm: Das erste Gebot von allen ist: "Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein einiger Herr;
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft". Dies ist das erste Gebot.


Gott Israels nennt ihn Christus und das man IHN lieben soll.

Hören und umsetzen heisst konkret im Bezug auf das erste Gebot, ihn lieben und ganz sicher nicht IHN hassen.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Sa 16. Mär 2019, 21:12

Lazar hat geschrieben:Jeremia selber ist doch ein Prophet? Und verunglimpft mit dieser eigenen Offenbarung seines Herzens alle anderen Propheten, denn wieso sollte es von Jahwe aus dann überhaupt noch Propheten geben, wenn sie eh nicht Sein eigenes Wort sprechen und verkünden?


Jahwe redet durch Jermia bezüglich dessen, was die falschen Propheten (Irrlehrer) verkünden:

Jerm. 23. 16 So spricht der HERR der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie wiegen euch in eitlen Wahn; das Gesicht des eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Munde des HERRN kommt;


17 sie sagen zu denen, die mich verachten: Der HERR hat gesagt: « Friede sei mit euch! » Und zu allen denen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln, sprechen sie: « Es wird kein Unglück über euch kommen! »

Auf Propheten die dem Volk sagen Friede sei mit euch, weil sie Jehova verachten und hassen auf die Worte solcher soll man nicht hören und auf die Worte derer die in der Verstocktheit Ihres Herzens wandeln und lehren: Es wird kein Unglück über die Verächter und Hasser kommen.

Auf solche falschen Propheten soll man nicht hören die welche dem Volk sagen Jahwe hassen, werde einen guten Lohn nach sich ziehen.

Auf die welche Jahwe lieben wie Christus, soll man hören, hat schon Mose gelehrt.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » Sa 16. Mär 2019, 21:36

kingschild hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Es geht nicht ums richten in dieser Frage,

kingschild, natürlich geht es ums finstere Richten, ohne Aufrichtigkeit versuchst du dich nur irgendwie herauszulügen… mehr ist da leider nicht dahinter…., traurig, traurig, traurig…

Gruß
rupert


Der Mensch der schon seinen Richter hat, der braucht ganz bestimmt keinen zweiten mehr, das ist Basiswissen.

Abgrenzen von Satanischer Lehre, Satanische Lehre verwerfen ist nicht richten, sondern eine natürliche Reaktion eines Schafes auf ungesunde Lehre.

Joh 10:5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

Nicht mehr als unaufrichtige Ausreden sind das, kingschild, nicht mehr als faule Ausreden sind das.
Damit einen nicht der Teufel reitet, kann ich nur empfehlen, sich an das zu halten, was Jesus eindringlich gelehrt hat: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.“ Ich denke, ohne Ansehen der Person gilt das für alle Menschen, auch für richterliche Kingschilds, die sich missbräuchlich über Jesu Worte und Gott erheben. Ja, vor solchen Stimmen, die ziemlich leicht zu durchschauen sind, fliehen zu recht alle gläubigen und helleren Geister früher oder später weit weit weg….
Solchen Stimmen bleibt dann nur überheblich zu sagen: Ja, die sind ja vom Glauben abgefallen, wir mit unserem Basiswissen haben die Wahrheit für uns gepachtet….. alles andere ist vom Teufel …..uahhhhh…

Gruß
rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
Knecht
Member
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Sa 16. Mär 2019, 22:34

Lazar hat geschrieben:Wenn ein Prophet (Jeremia) im Namen des "Herrn der Heerscharen spricht", dass man nicht auf die Worte der Propheten hören soll, weil sie nur das verkünden, was aus ihrem eigenen Herzen und Mund kommt, dann beißt sich die Schlange doch in den eigenen Schwanz?

Nein. Lazar, diese Polemik führe ich nicht weiter. Hier geht es nicht einmal um Glauben, es ist einfach nur Unverständnis.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 17. Mär 2019, 07:42

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Jeremia selber ist doch ein Prophet? Und verunglimpft mit dieser eigenen Offenbarung seines Herzens alle anderen Propheten, denn wieso sollte es von Jahwe aus dann überhaupt noch Propheten geben, wenn sie eh nicht Sein eigenes Wort sprechen und verkünden?

Jahwe redet durch Jermia bezüglich dessen, was die falschen Propheten (Irrlehrer) verkünden:

Jerm. 23. 16 So spricht der HERR der Heerscharen: Höret nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie wiegen euch in eitlen Wahn; das Gesicht des eigenen Herzens verkünden sie und nicht was aus dem Munde des HERRN kommt;

17 sie sagen zu denen, die mich verachten: Der HERR hat gesagt: « Friede sei mit euch! » Und zu allen denen, die in der Verstocktheit ihres Herzens wandeln, sprechen sie: « Es wird kein Unglück über euch kommen! »

Auf Propheten die dem Volk sagen Friede sei mit euch, weil sie Jehova verachten und hassen auf die Worte solcher soll man nicht hören und auf die Worte derer die in der Verstocktheit Ihres Herzens wandeln und lehren: Es wird kein Unglück über die Verächter und Hasser kommen.

Auf solche falschen Propheten soll man nicht hören die welche dem Volk sagen Jahwe hassen, werde einen guten Lohn nach sich ziehen.

Auf die welche Jahwe lieben wie Christus, soll man hören, hat schon Mose gelehrt.

God bless
Kingschild


Lieber Kingschild!
Ich "hasse" JHWH und Mose nicht. Ich stelle JHWH und Mose hintenan.
Das ist alles.
Mich schickt auch nicht Gott als Prophet, sondern Jesus Christus - der Messias. Er ist es, der zu mir im Geist die Offenbarung Gottes spricht. Und sie ist erfüllt von Frieden und Hoffnung, von strenger und doch liebevoller Lehre und wenn ich jetzt im AT nach Ihm suche, finde ich ihn auch. Aber viele Juden und Christen finden Ihn nicht - denn sie kennen seine Sprache nicht.

Krieg führen zur "Strafe Gottes" kann jeder, dazu braucht der Mensch Gott wahrlich nicht. Jedoch das Böse mit dem Guten zu überwinden - das ist höchste Kunst - und das kann der Mensch ohne Gott nicht. Deshalb ist Gottes Sohn in Jesus Christus zu den Israeliten gekommen, um sie zu lehren, was Gottes "Gerechtigkeit" heißt.
Damit sie sie überall auf der Welt verbreiten.

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » So 17. Mär 2019, 08:43

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Wenn ein Prophet (Jeremia) im Namen des "Herrn der Heerscharen spricht", dass man nicht auf die Worte der Propheten hören soll, weil sie nur das verkünden, was aus ihrem eigenen Herzen und Mund kommt, dann beißt sich die Schlange doch in den eigenen Schwanz?

Nein. Lazar, diese Polemik führe ich nicht weiter. Hier geht es nicht einmal um Glauben, es ist einfach nur Unverständnis.

Und mir ist völlig unverständlich, lieber Helmut, wie man Jesus Christus mit einem "Herrn der Heerscharen" verwechseln kann. Siehst Du nicht, was dieser Glaube bereits angerichtet hat? Wenn Christen im "gerechten Glauben" an den "Sohn Jawehs" im neuen Bund über die Juden selbst herfallen? Im blutigsten Krieg! :(

Herzliche Grüße
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » So 17. Mär 2019, 10:48

Lazar hat geschrieben:Und mir ist völlig unverständlich, lieber Helmut, wie man Jesus Christus mit einem "Herrn der Heerscharen" verwechseln kann.

Ich stufe diese Aussage ein als "Mangel an Erkenntnis". Das ist weiter kein Problem, auch ich habe Mangel, in anderen Belangen wiederum. JHWH Zebaoth macht naturgemäß den Menschen unserer Gesellschaft Schwierigkeit.

Mir auch, aber darin habe ich gelernt. Grund ist das humanistisches Weltbild, in dem wie säkular aufgezogen wurden. Löse dich davon, denn dieser Geist ist antichristlich.

Lazar hat geschrieben:Siehst Du nicht, was dieser Glaube bereits angerichtet hat? Wenn Christen im "gerechten Glauben" an den "Sohn Jawehs" im neuen Bund über die Juden selbst herfallen? Im blutigsten Krieg! :(

Über welchen Glauben redest du? Kommt nicht genau das zum Ausdruck, was das Grundproblem ist? Die Missinterpretation des Wort Gottes aus dem Munde JHWH's und damt ein falscher Geist, in dem Menschen agiert haben?

Du meinst das wäre mit Jesus Christus anders geworden im Namen Jesu? Stichwort Kreuzzüge und Inquisition? Was hat dieser Glaube schon alles angerichtet?

Das Grundporblem ist immer dasslebe: Ein falsches Gottesbild, von der Urzeit bis heute.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 17. Mär 2019, 20:42

Knecht hat geschrieben:Nicht mehr als unaufrichtige Ausreden sind das, kingschild, nicht mehr als faule Ausreden sind das.
Damit einen nicht der Teufel reitet, kann ich nur empfehlen, sich an das zu halten, was Jesus eindringlich gelehrt hat: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.“ Ich denke, ohne Ansehen der Person gilt das für alle Menschen, auch für richterliche Kingschilds, die sich missbräuchlich über Jesu Worte und Gott erheben. Ja, vor solchen Stimmen, die ziemlich leicht zu durchschauen sind, fliehen zu recht alle gläubigen und helleren Geister früher oder später weit weit weg….
Solchen Stimmen bleibt dann nur überheblich zu sagen: Ja, die sind ja vom Glauben abgefallen, wir mit unserem Basiswissen haben die Wahrheit für uns gepachtet….. alles andere ist vom Teufel …..uahhhhh…


Glaube was Du willst.

Ich bleibe bei meinem Zeugnis. Helmuth hat niemand gerichtet und davon bin ich hier Zeuge. Das Dir meine Ausführungen diesbezüglich gleichgültig sind und Du nicht bereit bist Dich darauf einzulassen, nehme ich einfach mal so zur Kenntnis.

Er hat sich von ungesunder Lehre distanziert und dies ist ein mehr als gesundes Merkmal, das wahren Glauben wirklich aus macht.

Ja Basiswissen ist: Wer den Richter schon hat, der braucht sicher nicht einen zweiten und Abgrenzung von Irrlehre ist das A und O, einer gesunden Lehre.

Wer aber Heilige bekämpft, nur weil sie das Unheilige nicht Heilig nennen, der soll weiter tun, was er nicht lassen kann, wenn er glaubt damit Recht zu handeln.


Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » So 17. Mär 2019, 20:59

kingschild hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Nicht mehr als unaufrichtige Ausreden sind das, kingschild, nicht mehr als faule Ausreden sind das.
Damit einen nicht der Teufel reitet, kann ich nur empfehlen, sich an das zu halten, was Jesus eindringlich gelehrt hat: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.“ Ich denke, ohne Ansehen der Person gilt das für alle Menschen, auch für richterliche Kingschilds, die sich missbräuchlich über Jesu Worte und Gott erheben. Ja, vor solchen Stimmen, die ziemlich leicht zu durchschauen sind, fliehen zu recht alle gläubigen und helleren Geister früher oder später weit weit weg….
Solchen Stimmen bleibt dann nur überheblich zu sagen: Ja, die sind ja vom Glauben abgefallen, wir mit unserem Basiswissen haben die Wahrheit für uns gepachtet….. alles andere ist vom Teufel …..uahhhhh…


Glaube was Du willst.

Ich bleibe bei meinem Zeugnis. Helmuth hat niemand gerichtet und davon bin ich hier Zeuge. Das Dir meine Ausführungen diesbezüglich gleichgültig sind und Du nicht bereit bist Dich darauf einzulassen, nehme ich einfach mal so zur Kenntnis.

Er hat sich von ungesunder Lehre distanziert und dies ist ein mehr als gesundes Merkmal, das wahren Glauben wirklich aus macht.

Ja Basiswissen ist: Wer den Richter schon hat, der braucht sicher nicht einen zweiten und Abgrenzung von Irrlehre ist das A und O, einer gesunden Lehre.

Wer aber Heilige bekämpft, nur weil sie das Unheilige nicht Heilig nennen, der soll weiter tun, was er nicht lassen kann, wenn er glaubt damit Recht zu handeln.


Kingschild


Oh, ein Heiliger bist du also. :o
Da bedarf es keinen weiteren Kommentar mehr, das spricht für sich. :|

Gruß
rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
Knecht
Member
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 17. Mär 2019, 21:14

Helmuth hat geschrieben:
Ich stufe diese Aussage ein als "Mangel an Erkenntnis".


Hallo Helmuth

Spr 9:10 Die Furcht Jehovas ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.


Wenn die Weisheit dort anfängt, wo steht dann der Mensch der IHN hasst und ihn als Kriegstreiber verleumdet?

Wir wissen Christus hat dies nie getan.

Wie kann also einer sagen ich folge Christus nach und tue seine Werke aber er ist noch nicht mal bei der Weisheit Anfang angelangt? Wie kann einer sagen Christus hat mich persönlich erlöst aber ich hasse denn der Christus sandte? Ich glaube Christus und habe IHN erkannt aber ich verleugne das Blut, das mich frei setzt Gott zu lieben?

Erkenntnis Mangel ist das eine, noch nicht mal am Anfang angelangt sein aber schon sagen ich wandle ihm Licht, das ist etwas ganz anderes.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » So 17. Mär 2019, 21:39

Knecht hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Knecht hat geschrieben:Nicht mehr als unaufrichtige Ausreden sind das, kingschild, nicht mehr als faule Ausreden sind das.
Damit einen nicht der Teufel reitet, kann ich nur empfehlen, sich an das zu halten, was Jesus eindringlich gelehrt hat: „Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden.“ Ich denke, ohne Ansehen der Person gilt das für alle Menschen, auch für richterliche Kingschilds, die sich missbräuchlich über Jesu Worte und Gott erheben. Ja, vor solchen Stimmen, die ziemlich leicht zu durchschauen sind, fliehen zu recht alle gläubigen und helleren Geister früher oder später weit weit weg….
Solchen Stimmen bleibt dann nur überheblich zu sagen: Ja, die sind ja vom Glauben abgefallen, wir mit unserem Basiswissen haben die Wahrheit für uns gepachtet….. alles andere ist vom Teufel …..uahhhhh…


Glaube was Du willst.

Ich bleibe bei meinem Zeugnis. Helmuth hat niemand gerichtet und davon bin ich hier Zeuge. Das Dir meine Ausführungen diesbezüglich gleichgültig sind und Du nicht bereit bist Dich darauf einzulassen, nehme ich einfach mal so zur Kenntnis.

Er hat sich von ungesunder Lehre distanziert und dies ist ein mehr als gesundes Merkmal, das wahren Glauben wirklich aus macht.

Ja Basiswissen ist: Wer den Richter schon hat, der braucht sicher nicht einen zweiten und Abgrenzung von Irrlehre ist das A und O, einer gesunden Lehre.

Wer aber Heilige bekämpft, nur weil sie das Unheilige nicht Heilig nennen, der soll weiter tun, was er nicht lassen kann, wenn er glaubt damit Recht zu handeln.


Kingschild


Oh, ein Heiliger bist du also. :o
Da bedarf es keinen weiteren Kommentar mehr, das spricht für sich. :|

Gruß
rupert


Helmuth sehe ich als geheiligt von Gott an, wenn er sich von ungesunder Lehre, distanziert.

Du hast gesagt er sei ein Richter und hast Dich abschätzig geäussert über IHN, weil er sagte was Dämonische Lehre ist.

Als ich Dir erklären wollte, das abgrenzen und richten zwei Dinge sind, gibst Du als Antwort: Du Lügner willst Dich rausreden, obschon ich nur für einen Bruder in Christus einstand und Dir in Liebe erklären wollte, das Richten und Abgrenzung von Dämonischer Lehre, zwei Dinge sind. Das richten ist falsch, das Abgrenzen von Dämonischen lehren ein muss, für jeden Christen.

Zum Heilig sein. Gott allein ist heilig aber ich habe an seinem Mahl teilgenommen und ja sein Blut ist Heilig und vergossen, für jeden der Busse tut und umkehrt. Wer aber die Kinder Gottes als unheilig bezeichnet, der soll weiter tun, was er nicht lassen kann.

Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Knecht » So 17. Mär 2019, 22:52

Ja ja, ihr Heiligen... :angel:
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
Knecht
Member
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 14. Apr 2014, 18:05
Wohnort: Österreich

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Mo 18. Mär 2019, 05:44

Knecht hat geschrieben:Ja ja, ihr Heiligen... :angel:

Euch wird der Heilige Vater holen und an den Heiligen Stuhl fesseln. Und dann holt er seine Folterknechte aus der Versenkung und schon werdet ihr brennen. :mrgreen: :lol:
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 11448
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 16:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Mo 18. Mär 2019, 08:49

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Und mir ist völlig unverständlich, lieber Helmut, wie man Jesus Christus mit einem "Herrn der Heerscharen" verwechseln kann.

Ich stufe diese Aussage ein als "Mangel an Erkenntnis". Das ist weiter kein Problem, auch ich habe Mangel, in anderen Belangen wiederum. JHWH Zebaoth macht naturgemäß den Menschen unserer Gesellschaft Schwierigkeit.
Mir auch, aber darin habe ich gelernt. Grund ist das humanistisches Weltbild, in dem wie säkular aufgezogen wurden. Löse dich davon, denn dieser Geist ist antichristlich.

Da wurde ich fast sprachlos, Helmut..
Wenn "Humanismus" für Dich antichristlich! ist, dann versuche das einmal dem zu erklären, dessen oberstes Gebot an uns ist: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Das ist im Himmel die "Norm". Vielleicht überprüfst Du im Herzen Deinen heiligen "Passier- & Passionsschein" besser noch einmal?

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Siehst Du nicht, was dieser Glaube bereits angerichtet hat? Wenn Christen im "gerechten Glauben" an den "Sohn Jawehs" im neuen Bund über die Juden selbst herfallen? Im blutigsten Krieg! :(

Über welchen Glauben redest du? Kommt nicht genau das zum Ausdruck, was das Grundproblem ist? Die Missinterpretation des Wort Gottes aus dem Munde JHWH's und damt ein falscher Geist, in dem Menschen agiert haben?
Du meinst das wäre mit Jesus Christus anders geworden im Namen Jesu? Stichwort Kreuzzüge und Inquisition?
Was hat dieser Glaube schon alles angerichtet?

Das Grundporblem ist immer dasslebe: Ein falsches Gottesbild, von der Urzeit bis heute.

Exakt erkannt. Im wahren Glauben an Jesus Christus und Seinen Vater wären die Kreuzzüge, Inquisitionen, und auch all die anderen schweren Hinrichtungen "im Namen Christi" niemals geschehen! Hat ein Papst vor dem Sturm Jerusalems einst gesprochen: "Deus vult" - Gott will es, so wäre dies beim jetzigen Papst Franziskus doch völlig unvorstellbar! Auch dem Christentum muss man die Zeit geben, ihr riesiges Schiff komplett zu Christus umzudrehen. Aber es geschieht doch - vor aller Augen. Willst du es daran hindern?

Carpe diem...
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 19. Mär 2019, 10:20

Lazar hat geschrieben:Da wurde ich fast sprachlos, Helmut..

Echt? Dann verbuche ich das als Erfolg, so wie Jesus auch aufgerüttelt hat, als er sagte: "Esst mein Fleisch trinkt mein Blut." Da ging manchen der Kragen hoch.

Lazar hat geschrieben:Wenn "Humanismus" für Dich antichristlich! ist, dann versuche das einmal dem zu erklären, dessen oberstes Gebot an uns ist: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Unter Humanismus verstehe ich etwas anderes. Deine Antwort darauf ist aber sehr stereotyp. Man kommt mit nur einer Seite der Münze. Ich denke aber, du kannst die andere auch zitieren. Ich würde mich wundern, wenn du das nicht könntest.

Dann sehen wir schnell, wie sehr diese Seite auf der Münze des Humanismus fehlt. Mein Glaube beinhaltet aber die ganze Münze, nur ganz hat sie ihren Zahlungswert, die halbe ist Falschgeld.

Übrigens war unser ehemaliger Bundespräsident einer, der gerne einen Bibelspruch in der Öffentlichkeint losließ, um seine poltischen Gegner damit zu dffamieren. Ein Agnostiker, der das Gottes Wort zitiert. Haha.

Damit meine ich jetzt nicht dich, lieber Lazar, aber hier hat ein Humanist das Wort Gottes in den Mund genommen, Jesus würde das einen Fall von Heuchelei nennen.

Ich sage das nicht um ihn oder dich anzuschwärzen, sondern dass ich bemüht bin meinen Glauben ohne Heuchelei zu leben. Darum lieber mal Klartext, das einen aufrüttelt, als Schlagobers um die Ohren, das Arsen enthält.

Die Wurzel des Humanismus ist m.E. zutiefst antichristlich. Dieser Geist vergiftet wie Arsen. Mein Glaube sei frei davon. Es darf dich gerne wieder schütteln. :]
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 19. Mär 2019, 11:32

Vor Christus konnten die Menschen noch nicht das Wesen Gottes erkennen. Folglich muss ein Unterschied zwischen A.T. und N.T. bestehen.
Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.
Bei vielen überdeckt aber noch das A.T. das N.T. Diese sehen dann Gott immer nur als äußere Ursache, der zu gehorchen sei, anstatt als eigenen Lebenstrieb.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4586
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 12:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 19. Mär 2019, 12:33

jes_25913 hat geschrieben:Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.

Ja er kann, einverstanden.

Aber dann hat es eine klare Konsequenz. Man sollte auf jede Art von Lehrtätigkeit verzichten. Man soll einfach seine Nächsten lieben und damit hat sich's. Diese gibt es ja auch.

Lehre ist schon denen vorbehalten, die auch den gesamten Ratschluss Gottes kennenlernen möchten, studieren und damit auch erzieherisch und korrigierend wirken wollen:
Galater,3,24 hat geschrieben:So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.

Ohne AT geht das aber wohl nicht. Wir hätten dann nicht einmal die 10 Gebote.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Di 19. Mär 2019, 13:59

Kennst Du überhaupt die Wüstenodysee des Volkes Israel, kingschild?
kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Moses Herr war ein Gott des Krieges und der Zerstörung, der Forderung für dies und das zu töten oder für dies und das zu opfern, oder eben auch Auge um Auge, Leben um Leben. zu gebieten. Dies liest man im gesamten AT mehrmals, was auch Dir nicht unverborgen sein kann.


kingschild hat geschrieben:Der Segen hat Verheissungen, der Fluch hat Verheissugen. Gott hat die Menschen von Anfang gelehrt sich vom Bösen und damit von den Auswirkungen des Fluches fern zu halten.

Gott die Schuld zu geben, wenn der Mensch den Fluch wählt und daran zugrunde geht, ist ein Fragwürdiges Fazit. Zum Guten Glück gibt es noch Menschen, die da zu einem anderen Fazit kommen.

Wer Frieden lehrt, der kann nicht im Krieg sein mit dem der für Frieden und Gerechtigkeit eintritt und den Menschen über Segen und Fluch aufklärt und am Ende noch eine vollkommene Erlösung selber schaffen muss, weil der sündige Mensch es nicht lassen kann mit Mord und Totschlag.


]Wie nennt denn Paulus Gott den Vater unseres Herrn Jesus? Gott des Friedens und der Liebe, der Hoffnung und der Gnade.
Phil 4,9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.


kingschild hat geschrieben:Es war schon im AT so das der Gott des Friedens mit denen war, welche gelernt, gehört, empfangen und gesehen haben war, das lehrt ja Moses schon. Mit denen die aber nicht taten und den Fluch wählten, war er nicht.

Ach, wo war denn der Gott des Friedens, als die Israeliten von jenem HERRN der vorgab, Gott Abrahams zu sein, zu Bruder- Freunde- und gar Völkermord gezwungen wurden und sonstigen Greueltaten, also auch Verbrennen für dies und das? (was jener auch selber des öfteren umsetzte?) Sie hatten biblisch nachlesbar keine Wahl. Wer die Kriegstreiberei satt hatte wurde von Moses Herrn getötet, siehe Korachbrüder[/quote]

kingschild hat geschrieben:
5Mo 5:32 So gebt nun acht, daß ihr tuet, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat, und weichet nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,.....


In Christus ist uns genau das gelehrt, wir sollen in IHM bleiben, dann kommt es gut und ja Christus hat seinen Vater lieb gehabt und ihm nicht vorgeworfen, er sei ein Kriegs Gott.


Mir scheint Du glaubst Jesus Christus nicht wirklich, dass nur ER den allein wahren Gott kennt und auf Erden offenbart, den er Vater im Himmel nennt kennt und niemand sonst?

Wer Jesus sieht, sieht den Vater, der allein wahrer Gott ist, war und immer sein wird. Warum wohl wirkte dieser durch seinen Sohn ausnahmslos Heilwunder statt sich vor Gebrechlichen zu ekeln, wie Moses HERR? Warum lehrte Jesus Verzicht auf dereinst gefordertem Auge um Auge, Leben um Leben?

Der Vater im Himmel hat Jesus auch vom Tode auferweckt, als die Anhänger Moses Herrn glaubten, es wäre für das jüdische Volk besser Jesus würde sterben als dass sie -durch dem von ihm vermittelten wahren, glaubwürdigen Gottesglauben und mit ihm versöhnenden Lehren- verdorben würden.

Gruss John
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Di 19. Mär 2019, 14:11

Helmuth hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.

Ja er kann, einverstanden.

Aber dann hat es eine klare Konsequenz. Man sollte auf jede Art von Lehrtätigkeit verzichten. Man soll einfach seine Nächsten lieben und damit hat sich's. Diese gibt es ja auch.

Lehre ist schon denen vorbehalten, die auch den gesamten Ratschluss Gottes kennenlernen möchten, studieren und damit auch erzieherisch und korrigierend wirken wollen:
Galater,3,24 hat geschrieben:So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.

Ohne AT geht das aber wohl nicht. Wir hätten dann nicht einmal die 10 Gebote.


Hast du nicht gelesen, Helmut, dass im NT sogar Paulus darauf hinwies wie einfach es durch aufrichtig gelebte Liebe ist die Gebote zu halten?
Römer 10,8 Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt.9 Denn was da gesagt ist »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst (: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.


Gal 5,14 Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt (3. Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
«
Gal 6,2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Jak 2,8 Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift : »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;


So wie es für die Jünger um Jesus Christus nurmehr einen Wegweiser für inneren Frieden mit Gott, den Nächsten und sich gab, Paulus ebenfalls den Menschen Jesus als einzigen Mittler zwischen dem einen Gott (dem Vater Jesus im Himmel wohlverstanden) und den Menschen, so ist für mich in der Bibel auch nur Jesus mein Herr und Meister. ER ist Gottes Sohn, und wird wohl am Besten wissen wie sein Papi ist und wie er niemals war.

Gruss John
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Di 19. Mär 2019, 14:30

Helmuth hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Wer also vom Wesen Gottes (=Liebe) ausgeht und auf sie, bzw. Jesus Christus baut, kann getrost auf das A.T. verzichten.

Ja er kann, einverstanden.

Aber dann hat es eine klare Konsequenz. Man sollte auf jede Art von Lehrtätigkeit verzichten. Man soll einfach seine Nächsten lieben und damit hat sich's. Diese gibt es ja auch.

Lehre ist schon denen vorbehalten, die auch den gesamten Ratschluss Gottes kennenlernen möchten, studieren und damit auch erzieherisch und korrigierend wirken wollen:
Galater,3,24 hat geschrieben:So ist also das Gesetz unser Lehrmeister geworden auf Christus hin, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden.

Ohne AT geht das aber wohl nicht. Wir hätten dann nicht einmal die 10 Gebote.

Die 10 Gebote sind weniger als die Liebe. Die Liebe ist das Größte. Die 10 Gebote sind konkrete Anwendungen der Liebe, zu einer Zeit, da man sie (die Liebe) noch nicht erfassen konnte.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4586
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 12:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Di 19. Mär 2019, 16:28

jes_25913 hat geschrieben:Die 10 Gebote sind weniger als die Liebe. Die Liebe ist das Größte. Die 10 Gebote sind konkrete Anwendungen der Liebe, zu einer Zeit, da man sie (die Liebe) noch nicht erfassen konnte.

Ein Quatsch, den du da redest, die Liebe unter Menschen gab es immer schon, sie fing hier an:
1Mo 2, 23 hat geschrieben:Und der Mensch sprach: Diese ist einmal Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleische; diese soll Männin heißen, denn vom Manne ist diese genommen.

Vielleicht erkennst du die Emotion darin nicht sonderlich, ich allerdings schon. Später machte man daraus ein Geschäft, ein Vertragswerk oder eine Politehe, alles Mögliche. Und heute ist das noch verdorbener.

Dennoch hat uns die Liebe Gott von Anfang der Schöpfung an ins Herz gelegt. Wie konnte sonst ein Mensch aus dem AT wohl Gott lieben? Erklär mir das.

Was meinst du hat sich mit Jesus denn geändert? Die Liebe? Nein, er hat uns nur darauf wieder hingewiesen.
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1271
Registriert: Di 27. Dez 2016, 16:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Di 19. Mär 2019, 17:36

jes_25913 hat geschrieben:[
Die 10 Gebote sind weniger als die Liebe. Die Liebe ist das Größte. Die 10 Gebote sind konkrete Anwendungen der Liebe, zu einer Zeit, da man sie (die Liebe) noch nicht erfassen konnte.

LG,
jes


Wer aufrichtig liebt jes, braucht meines Erachtens die 10 Gebote nicht zu kennen und hält sie trotzdem ein, finde ich.So ist auch die von Jesus empfohlene Vergebungsbereitschaft eine Selbstverständlichkeit um wahrhaftige Liebe erkennen zu lassen.

Doch wie die Wüstengeschichte zeigt, wurden die Israeliten immer und immer wieder genötigt, gegen Gebote zu verstossen, also förmlich dazu aufgefordert zu töten und sogar auch zu stehlen.

Dass Jesus wohl deshalb insbesondere zu den Verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt wurde liegt ja auf der Hand, leuchtet ein, wenn man sieht was sie vor Jesus Erscheinen und wahrer Gottesoffenbarung alles gegen die Liebe tun mussten.

Jedenfalls haben die Jünger und Apostel Christi sich dann biblisch mehrfach nachweisbar vollkommen für den von Jesus Christus vermittelten Gottesglauben entschieden(und auch teils Pharisäer sogar) was ich bei vielen Christen eigentlich vermisse. Woran das liegen könnte ist mir echt ein Rätsel.

1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen.


Das allein zeigt doch schon dass Johannes den Wahrhaftigen Gott vor Jesus Christus Aufklärung über dessen Willen/Wesen NICHT kannte. Im AT begegnen uns in mancherlei Hinsicht schon 2 gegensätzlichen Gottverständnisse. Vorallem im Zusammenhang mit dem Opferkult. Es scheinen zumindest damals nicht alle sich von Moses Herr überzeugen lassen, dass er sei was er vorgab zu sein. (schade fehlt das Buch Jesus Sirach im AT)

Gruss John
Mt 11,27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, nd niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Di 19. Mär 2019, 21:21

John1955 hat geschrieben:
Mir scheint Du glaubst Jesus Christus nicht wirklich, dass nur ER den allein wahren Gott kennt und auf Erden offenbart, den er Vater im Himmel nennt kennt und niemand sonst?




Ein Mensch der Jahwe verlästert und verleugnet und sagt das sei Christus der ihm das erzählte, dem würde ich sagen, so ungefähr in die Richtung glauben die Luzerfianer auch. Einziger Unterschied, sie nennen Luzifer nicht Christus, sondern sagen Luzifer sei der Heilige und Jahwe der Teufel.

Von daher den falschen Christussen und Propheten glaube ich nicht, weil die befinden sie auf der Stufe der Luzerfianer mit Ihren Ansichten über Jahwe.

Dem Christus hier glaube ich aber das er die Wahrheit sagte:

Mat. 24.37 Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.
38 Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging,
39 und nichts merkten, bis die Sündflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein.

Wer den Erlöser kennt, der kann IHN nicht verlästern. Christus hat Jahwe nie verlästert, sondern ihn geehrt und das erste Gebot als erstes Gebot bezeugt, gehalten und nicht mit Füssen getreten.

Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6251
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 10:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Lazar » Di 19. Mär 2019, 23:25

Helmuth hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Wenn "Humanismus" für Dich antichristlich! ist, dann versuche das einmal dem zu erklären, dessen oberstes Gebot an uns ist: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Unter Humanismus verstehe ich etwas anderes. Deine Antwort darauf ist aber sehr stereotyp. Man kommt mit nur einer Seite der Münze. Ich denke aber, du kannst die andere auch zitieren. Ich würde mich wundern, wenn du das nicht könntest.
Dann sehen wir schnell, wie sehr diese Seite auf der Münze des Humanismus fehlt. Mein Glaube beinhaltet aber die ganze Münze, nur ganz hat sie ihren Zahlungswert, die halbe ist Falschgeld.

Lieber Helmut,
da fehlt nichts und ist nichts falsch, wenn Gott entscheidet und kein Mensch:

"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt... "

Matt. 7, 21-23

Das ist die ganze Münze, mit der Jesus nicht für jeden von uns "bezahlt".
Denn Er bürgt vor Gott für uns.
Jesus Christus ist dazu bestimmt, die Menschen auf Erden richtig zu erkennen.
Dabei geht es Ihm jedoch nicht um Schafe und Böcke - eine reine Schafherde - sondern er trennt zwischen nur "schwarzen Schafen" und richtigen Wölfen.
Menschen vermögen diese beiden Gattungen "sündiger Mensch" für sich nur völlig unzureichend richtig einzuschätzen.
Der Sohn Gottes hingegen weiß es - und dann werden die Schafe von den für sie gefährlichen Wölfe getrennt. So einfach ist das.

Übrigens war unser ehemaliger Bundespräsident einer, der gerne einen Bibelspruch in der Öffentlichkeint losließ, um seine poltischen Gegner damit zu dffamieren. Ein Agnostiker, der das Gottes Wort zitiert. Haha.
Damit meine ich jetzt nicht dich, lieber Lazar, aber hier hat ein Humanist das Wort Gottes in den Mund genommen, Jesus würde das einen Fall von Heuchelei nennen.

Wieso? Vielleicht haben auch Agnostiker einen gewissen "Gottes-Instinkt"? Immerhin geben sie zu, dass sie es nicht genau wissen, ob es einen Gott gibt oder nicht. Doch wenn sie Jesus in ihrem Leben zitieren, dann ist das für mich zumindest ein hoffnungsfroher Anfang, keine Heuchelei; nicht einmal bei einem Atheisten.

Ich sage das nicht um ihn oder dich anzuschwärzen, sondern dass ich bemüht bin meinen Glauben ohne Heuchelei zu leben. Darum lieber mal Klartext, das einen aufrüttelt, als Schlagobers um die Ohren, das Arsen enthält.
Die Wurzel des Humanismus* ist m.E. zutiefst antichristlich. Dieser Geist vergiftet wie Arsen. Mein Glaube sei frei davon. Es darf dich gerne wieder schütteln. :]

Ob es mich dabei schüttelt, ist nicht relevant, sondern wo Jesus Christus Dich für sich einordnet.

Herzliche Grüße
Eleazar

* das Merkmal der humanitas (ist) das Mitgefühl, das als besondere Qualität des Menschen gilt, die sein Wesen von der tierischen Wildheit und Grausamkeit abhebt. Zitat aus Wikipedia
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
Benutzeravatar
Lazar
Member
 
Beiträge: 452
Registriert: So 24. Feb 2019, 12:39
Wohnort: Galiläa Bavaria

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 20. Mär 2019, 07:48

Lazar hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:
Auf solche falschen Propheten soll man nicht hören die welche dem Volk sagen Jahwe hassen, werde einen guten Lohn nach sich ziehen.

Auf die welche Jahwe lieben wie Christus, soll man hören, hat schon Mose gelehrt.

God bless
Kingschild


Lieber Kingschild!
Ich "hasse" JHWH und Mose nicht. Ich stelle JHWH und Mose hintenan.
Das ist alles.
Mich schickt auch nicht Gott als Prophet, sondern Jesus Christus - der Messias. Er ist es, der zu mir im Geist die Offenbarung Gottes spricht. Und sie ist erfüllt von Frieden und Hoffnung, von strenger und doch liebevoller Lehre und wenn ich jetzt im AT nach Ihm suche, finde ich ihn auch. Aber viele Juden und Christen finden Ihn nicht - denn sie kennen seine Sprache nicht.

Krieg führen zur "Strafe Gottes" kann jeder, dazu braucht der Mensch Gott wahrlich nicht. Jedoch das Böse mit dem Guten zu überwinden - das ist höchste Kunst - und das kann der Mensch ohne Gott nicht. Deshalb ist Gottes Sohn in Jesus Christus zu den Israeliten gekommen, um sie zu lehren, was Gottes "Gerechtigkeit" heißt.
Damit sie sie überall auf der Welt verbreiten.

Herzliche Grüße
Eleazar


Mir geht es wie Dir, Lazar, Auch ich hasse Mose/JHWH nicht, auch wenn sie dem jüdischen Volk Gottlosigkeiten à discretion abverlangten, von denen sie Jesus Christus befreien, erlösen wollte, weil vorsätzliches Töten = Morden iund wer Böses mit Bösem vergilt sich zu ebenfalls Lieblosigkeit verführen liess.

Mose liess sich durch Schlangenzauberei doch tatsächlich überzeugen, der Gott Abrahams stünde vor ihm. 2. Mose 4, 1-5). Dass ihm nicht ein Licht aufging, als dieser ihn dann durch Steinigungsgesetze für dies und das, Abschlachtung von Nahestehenden als Treuebeweis zum Verstoss gegen Gebote wie du sollst nicht töten/morden oder auch bei angezettelten Krieg durch denn Herr der Heerscharen, auch du sollst nicht stehlen, lass dich nicht gelüsten nach dem was der andere hat nötigte, werde ich nie begreifen.

Also Jesus Christus hegte sicher keine Liebe für denjenigen, den seine Feinde, die vehement Moses Gottverständnis verteidigten, JHWH somit als ihren Vater/Gott bezeichneten. Folgendes wurde wohl oft gelesen aber weitgehend ohne Erkenntnis auf wen sich dies bezog.
Johannes 8,41 Ihr tut eures Vaters Werke. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht aus Hurerei geboren; wir haben einen Vater: Gott.
42 Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt.43 Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt!

44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.
45 Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.46 Wer unter euch kann mich einer Sünde überführen? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?47 Wer von Gott ist, der hört Gottes Worte; ihr hört darum nicht, weil ihr nicht von Gott seid.


Denn dieser war ja dafür verantwortlich dass der allein wahrhaftige Gott, den Jesus Vater im Himmel nannte und weder als JHWH bezeichnete, noch als Gesetzgeber Mose, es wohl als unumgänglich fand,nach glücklosem Senden von seinen wahren Propheten, die allesamt von den Vätern der Schriftgelehrten, geistlichen Dienern JHWH umgebracht wurden nun seinen Sohn Jesus Christus zu senden um die Verlorenen Schafe endlich über sein wahres "Wesen" aufzuklären. (das Gleichnis von den Bösen Weingärtnern scheint auch nicht von allen Christen verstanden worden zu sein)

Womit wurde das Volk Israel aus Aegypten "gelockt"? Sie stellten sich sicher unter Befreiung und Führung in ein Land in dem Milch und Honig fliessen wohl etwas anderes vor, als zu unsäglichem, massenhaft angeordnetem Blutvergiessen gezwungen zu werden woraus kein Ausweg führte? Wenn sie dann logischerweise absolut ent-täuscht, raurig und unzufrieden mit ihrer menschenunwürdigen Situation waren, galten sie als ungehorsam, undankbar.

Gruss John
John1955
Member
 
Beiträge: 437
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 13:12

VorherigeNächste

Zurück zu Fragen zum christlichen Glauben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |