HomeWer ist Jesus?ForumChatNewsletterE-Mail SupportKontakt   

Was macht den Glauben wirklich aus?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Jimmy » Mi 30. Jan 2019, 05:12

Jimmy hat geschrieben:
Nachteule hat geschrieben:Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich? (Vielleicht mal ohne Bibelverse zu zitieren?)

Schau Nachteule: Man findet kaum Atheisten, die behaupten, Gott existiere nicht. In der Regel ist ein Atheist nicht jemand, der sagt "Es gibt keinen Gott", sondern jemand, der sagt "Ich glaube nicht an Gott". Atheismus ist der Nicht-Glauben  an Gott, d.h. das Fehlen eines Glaubens an übernatürliche Wesenheiten. Der Unterschied zwischen einem Christen und Atheisten ist also der, dass ein Atheist an einen Gott weniger glaubt als ein Christ.

Christen sind allerdings auch in gewisser Weise Atheisten, denn Christen sind atheistisch gegenüber allen Göttern fremder Religionen wie Zeus, Poseidon, Vishnu, Lakshmi, Allah und tausend anderen historischen Göttern, obwohl sie keinen "Beweis für die Nichtexistenz" dieser Götter haben. Die Mehrheit der christlichen Theologen sind sich darüber einig, dass es keinen Beweis "für" und keinen "gegen" irgendeinen Gott gibt. Aber Jesus Christus soll jetzt der wahre Gott sein und dass sollen jetzt gefälligst alle anderen Menschen auch glauben, obwohl es, wie bei allen anderen Göttern auch, keinen Beweis für den "Gott Jesus" gibt.

Und falls sie nicht an ihn glauben - dann gehts für immer in die Hölle - ab in den Feuersee ... Ist das die Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen? Wie sollen sie denn an ihn genau glauben? Wie die Katholiken oder die Zeugen Jehovas oder die Baptisten ... wie denn genau, so dass man nicht in die Hölle geworfen wird?

Wo sind denn die tollen Heilungswunder, Totenauferweckungen und übernatürlichen Zeichen aus dem AT und NT, dass Atheisten an Jesus glauben können? Er hat versprochen, dass diese Zeichen den Gläubigen folgen (Mar 16:16 + Joh14:12) ... Kennst du irgendeinen Christen, dem die versprochenen Wunder folgen und der in einer Kinderkrebsstation im Krankenhaus gutes tun kann und das Leben von unschuldigen Kindern retten kann? Leben Christen nicht wie alle anderen Religionen auch von Mythen und Legenden aus einem alten Buch? Hat Jesus vielleicht gar kein Interesse, dass Menschen an ihn glauben? Er ist der Schöpfer des Weltalls und des ganzen Universums, allmächtig und allwissend. Warum lässt er dieses elende Leid auf der Welt zu? Warum diese ganzen Naturkatastrophen? Er schreibt in der Bibel, dass er für dieses Leid verantwortlich ist und nicht der Satan (Jes 45:7, Am 3:6) ... er schreibt, dass er für die Krankheiten verantwortlich ist (Lev 26:14) ... er schreibt, er hat den Verderber (Satan) extra erschaffen, um zu vernichten (Jes 54:16) ... Warum? Wo ist da die Liebe Gottes? ... Warum schreibt er nicht eine klare Bibel, so dass man nicht 30.000 verschiedene Auslegungen dazu machen kann, die nur zu Streitigkeiten führen? Warum sind in der Bibel über 150 Widersprüche und etliche Rechenfehler, wenn er doch allmächtig ist? Ist das denn ein Wunder, dass ein Normalmensch nicht an ihn glauben kann? Haben Atheisten nicht einen viel gesünderen Glauben? Warum offenbart er sich nicht einfach allen Menschen, so dass sie an ihn glauben und nicht in die Hölle geworfen werden? Das hätte diese ganzen schrecklichen Glaubenskriege verhindert. Warum hat er all die Kriege der letzten 2000 Jahre in seinem Namen zugelassen?

Eins sollte dir klar sein, Nachteule:

Gott tritt wie ein Bankräuber auf: Geld oder Leben - Entweder du glaubst oder ich werfe dich für immer in die Hölle! Aber für einen Menschen ohne Gottesoffenbarung ist Jesus so real wie Pumuckel oder Harry Potter. Und wenn du in der Türkei geboren wärest, dann wärst du jetzt zu 99% Moslem und nicht Christ! Und Allah wäre dann dein Gott und nicht Jesus!

Und nun zu deiner Frage: Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich?

Der Glaube, besser: Das sichere und bestätigte Wissen, dass dieser Gott der Bibel, dass Jesus Christus, tatsächlich der Schöpfergott und wahre und einzige Gott ist - das war die grösste und krasseste Überraschung in meinem ganzen Leben. Auf ihn hätte ich als Allerletztes getippt! Aber dass wir uns verstehen: Ich glaube an einen komplett anderen Jesus als du - du bist also nicht mein Bruder.
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
Jimmy
Member
 
Beiträge: 138
Registriert: So 25. Nov 2018, 11:37

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 08:32

Helmuth hat geschrieben:Das soll man auch und ist schon gut so. Glaube versus Theologie, zwei Paar Schuhe finde ich.


Ich würde sagen, das ist eines der Grundprobleme des Glaubens überhaupt,nicht nur zweit paar Schuhe, sondern das verhält sich wie ein Paar Kommiss-Stiefel gegenüber einem paar Ballettschuhen. Für mich ist das der diametrale Gegensatz des Glaubens im Glauben überhaupt.
(Und wohl auch die größte Hürde, für einen Menschen der zum Glauben finden will. Denn ein Gott, ein Gott und tausend Konfessionen kann der wahre August doch nun wirklich nicht sein.)

Hier der Glaube in der Hoffnung, in der Zuversicht, auch im Ahnen, auch immer wieder in einem kindlichen Vertrauen, in einem sich Anlehnen und einen Halt suchen in dieser wirren wenn nicht irren Welt, und hier auch immer wieder die niemals endende Hoffnung auf Hilfe, Führung und Geleit.

Auf der anderen Seite die Theologie: Dogmen-Dogmen-Dogmen, konfessionelle Ketten und theologische Maulkörbe, konfessioneller Dünkel und konfessionelles Kastendenken, das elitäre Übermenschentum innerhalb seiner einzig wahren Konfession in der alleinigen Nachfolge…., mit Dogmen und theologischen Spitzfindigkeiten „fest gemauert in der Erden für alle Zeiten“.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen!

Wir alle kennen das, ich liebe es. Vielleicht fängt der Glaube, wächst das zarte Pflänzchen des Ur-Vertrauens und einer freien, reinen und ungehinderten Liebe zu Gott immer dort wo Dogmen und Theologien zum Sterben verdammt sind, Im Herzen der Menschen, weit weg von den Kirchen und theologischen Zucht und Stockmeistern und den sich selbst ernannten Propheten.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 08:50

Jimmy hat geschrieben:
Und nun zu deiner Frage: Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich?




Wenn das Herz, unser Gewissen seine Gründe hat, die die Vernunft, die Philosophie und auch die Theologie nicht kennt, so mag dies daher rühren, dass unsere Vernunft weniger vernünftig ist als unser Herz.

Frei nach Radiguet zitiert. Das Herz und mein Gewissen ist der Maßstab all dessen (für mich) was am ende unter dem Strich bleibt, auf die Frage - was bleibt.
Was bleibt von all dem, was ist und nicht ist, was bleibt von meinem Sinnen, Suchen und Trachten. Was trieb mich an in diesem Leben, Im Gewinn und im Verlust, was ließ mich immer wieder aufstehen, wenn ich fiel, und gefallen bin ich oft genug. Was trieb mich durch dieses Leben, wenn es nicht das Ahnen in meinem Herzen, das Ahnen dessen, der immer - da war.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 10:23

Schön geschrieben, POW. :-)

Danke Jimmy, dass Du mal Klartext gesprochen (geschrieben) hast; bei Deinem Zynismus zuvor war ich mir nicht immer ganz sicher gewesen: "Meint der das jetzt wirklich so?"... ;-)

Da ich noch nicht so lange "dabei" bin und eigentlich auch noch auf der Suche bin nach dem, was den wahren Glaube ausmacht und was er in meinem Leben bewirken kann, kann ich Dich natürlich verstehen, was manche "Ungereimtheiten" in der Bibel bzw. deren Auslegung betrifft. Auch mir macht das den Glauben manchmal nicht gerade leichter (insbesondere was z.B. das Thema "ewige Verdammnis" betrifft, mit dem ich mich persönlich so gar nicht anfreunden kann). Ich versuche daher, mich davon nicht allzusehr verwirren zu lassen und eher auf mein Inneres zu hören, oder vielleicht besser gesagt, auf die "Stimme Gottes in mir", in der Hoffnung - oder eigentlich in der festen Überzeugung und Erwartung - dass Gott sich mir persönlich und überzeugend offenbart, auf welche Weise auch immer, da kann und will ich ihm keine Vorgaben machen. Meine "Vorleistung" ist daher trotz einiger Unklarheiten in meinem Verstand zunächst, dies und seine in der Bibel gemachten Zusagen innerlich (also mit dem von Dir so verpönten Herzen) wirklich anzunehmen und darauf zu vertrauen, auch wenn ich derzeit noch keine konkreten Ergebnisse sehe (so nach dem Motto "Missachte die Realität!" :-D).

Wie ich lese, hast Du "Deinen Jesus" schon gefunden. Dazu kann ich Dir nur gratulieren. :-)
Benutzeravatar
Nachteule
Member
 
Beiträge: 248
Registriert: Fr 28. Dez 2018, 12:08
Wohnort: Landkreis München

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 30. Jan 2019, 10:49

Jimmy hat geschrieben:
Und nun zu deiner Frage: Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich?

Der Glaube, besser: Das sichere und bestätigte Wissen, dass dieser Gott der Bibel, dass Jesus Christus, tatsächlich der Schöpfergott und wahre und einzige Gott ist - das war die grösste und krasseste Überraschung in meinem ganzen Leben. Auf ihn hätte ich als Allerletztes getippt! Aber dass wir uns verstehen: Ich glaube an einen komplett anderen Jesus als du - du bist also nicht mein Bruder.


Offenbar glaube ich ähnlich, Jimmy. Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht glaube dass Jesus Christus DER Schöpfergott ist, sondern Gottes Geist in IHM. Ich glaube auch, dass dieser allein wahre und einzige Gott in der Bibel ist, der wahre Göttlichkeit in bezug auf Verhalten und Vorgehen durch Jesus Christus erkennbar machte.

Also wenn Du Aussagen aus der Torah Jesus Christus in den Mund legst, dann scheinst Du noch nicht begriffen zu haben, was Jesus Christus damit meinte, dass Er geboren wurde um die Wahrheit zu bringen.und diese dann auch explizit zu den"Verlorenen Schafen des Hauses Israels".

Die Wahrheit wohl darüber wie Gott wirklich ist. Wer Jesus sieht den Vater (göttlichweise Anleitungen und Vergebungsvorgaben, schöpferische Wunder wirkend) . Aber dann sehe ich nicht jenen zerstörersich gesinnten Geist, der lediglich behauptete Gott zu sein, aber statt schöpferisch lediglich zerstörerisch wirkte und auch dies dementsprechend vom Volk Israel forderte. Nicht Liebe war dessen Hauptgebot in der Praxis, sondern das Töten. Sogar für einen neuen Erdenbürger mussten 1-2 Turteltauben rituell geopfert werden.

Mein Gottesglaube richtet sich einzig und allein an demjenigen von Jesus Vermittelten. Und weil sich dieser vollends von dem von Moses Geglaubten unterscheidet, brachte Jesus nach eigenen Angaben Entzweiung auch unter Familienmitglieder in Glaubenssachen. Die Einen hielten an Moses Gottesglauben fest, Andere konnte Jesus Christus mit WORT und TAT davon überzeugen, dass man besser dran ist, wenn man sich zu seinem Gottesglauben bekehrte.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 11:13

Ich sehe das Problem.
Zumindest schon trennen zu wollen zwischen dem vermittelten Gottesbild von Jesus und dem Gott des AT.

Wobei die Muslime wie die Juden den Gott des AT haben.

Es gibt etliche Glaubenssysteme auf unserer Erde.
Wer kennt nicht den Homer ? Die Griechen und Römer haben eine seltsame Götterwelt. Andere Hochkulturen ebenfalls, etwa die Ägypter und auch die Inder.

Die Inder nehmen allerdings anscheinend an, dass hinter den Massen an Gottheiten nur Einer ist, Gott im wahrsten Sinn.

Außer den Glaubenssystemen existiert die Mystik. Sie ist ein innerer Weg Gott in sich selber in Fülle zu erleben. Und es wird wirklich was erlebt, sogar was als großartig empfunden wird. Wer weit kommt in der Mystik, von dem wird gesagt, das er auch zum Übermenschen mit übernatürlichen Fähigkeiten. Da gibt es auch nichts drüber zu spotten, denn es gibt diese Fähigkeiten wirklich.

Auch zur Mystik gibt es kritische Fragen.
Meist kommt man bei übernatürlichen Vorkommnissen auf die Spur dämonischen Wirkens. Und beurteilt man das ganze Spekrum angefangen mit Nahtoderlebnissen und dämonischen Erlebnissen, weiß man stark das Täuschungspotential dabei ist.

Allein wenn man berücksichtigt, das Dämonen die Fähigkeit haben in beliebiger Gestalt zu erscheinen. Das muß man auch bei jenseitigen Lehrern des New Age berücksichtigen, die anscheinend einen herrlichen Eindruck machen.

Man müsste all dies genauer untersuchen zusätzlich Wissen über Hypnose haben, Psychosen und Psychologie.


Welches Gottesbild ist nun richtig ?
Das des AT, der Griechen, das von Jesus, oder das der Mystik. Die Mystiker glauben ja, Gott unmittelbar zu erleben und deshalb zu wissen, wie Gott ist.

Lg, otp


Welches Gottesbild soll stimmen ?
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 30. Jan 2019, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 11:20

Nachteule hat geschrieben: auch wenn ich derzeit noch keine konkreten Ergebnisse sehe (so nach dem Motto "Missachte die Realität!" :-D).



Wobei ich, je länger, je mehr, an das zweifle, was wir Realität nennen, als Realität definieren und schließlich auch als Realität, oder Wirklichkeit in Raum und Zeit verstehen, oder verstehen müssen.

Das fällt jetzt für mich nicht unter - kritischer Realismus, den von den Ismen dieser Welt habe ich die Nase bis obenhin voll, das fällt mehr unter Shakespeare:

Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio
(Hamlet, 1. Akt, 5. Szene)

Oder das erste Kapitel des Tao the King:

Der Sinn, der sich aussprechen läßt,
ist nicht der ewige Sinn.
Der Name, der sich nennen läßt,
ist nicht der ewige Name.


Was wir wohl erst verstehen werden, wenn wir außerhalb von Raum und Zeit sind, denn dort und nur dort werden wir die letzten Antworten finden, wenn es sie denn dort gibt.

Oder auch und weil wir hier in einem christlichen Forum sind:

Ich bin, der ich bin

Allein das ein Vers, der die Bücher ganzer Bibliotheken füllen könnte. Woraus du ersehen kannst, das POW wohl ein unverbesserlicher Pantheist ist.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 30. Jan 2019, 11:21

POW hat geschrieben:Auf der anderen Seite die Theologie: Dogmen-Dogmen-Dogmen, konfessionelle Ketten und theologische Maulkörbe, konfessioneller Dünkel und konfessionelles Kastendenken, das elitäre Übermenschentum innerhalb seiner einzig wahren Konfession in der alleinigen Nachfolge…., mit Dogmen und theologischen Spitzfindigkeiten „fest gemauert in der Erden für alle Zeiten“.

Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen!

Wir alle kennen das, ich liebe es. Vielleicht fängt der Glaube, wächst das zarte Pflänzchen des Ur-Vertrauens und einer freien, reinen und ungehinderten Liebe zu Gott immer dort wo Dogmen und Theologien zum Sterben verdammt sind, Im Herzen der Menschen, weit weg von den Kirchen und theologischen Zucht und Stockmeistern und den sich selbst ernannten Propheten.


Stimme Dir hier voll zu. Wäre der einstigen aus damals bestehender Finsternis ins Licht Gottes führende Lehre Jesus Christus seitens Hohepriester Kaiphas zum Durchbruch verholfen worden, hätte man all jene Gesetze Mose an den Nagel gehängt, bei Befolgung derselben man vor Gottes Geist in Jesus ja unmöglich als Gerechter gelten kann, wie auch Paulus erkannte (aber erst nach seiner Bekehrung zum Gottesglauben Jesus Christus

Jesus Christus lehrte die Liebe als höchstes Gebot, Ebenso tat dies ja auf bemerkenswerte Art ausgerechnet Paulus, also derjenige, der dereinst glaubte, Jesus Christus Anhänger vernichten zu müssen, wie die Schriftgelehrten und Pharisäer ja glaubten Jesus Christus Lehren würden das jüdische Volk verderben, er müsse als deshalb für immer zum Schweigen gebracht werden.

Johannes schwärmt geradezu von der Liebe Gottes, dem Vater Jesus Christus. Sein Gottesglaube richtete sich ebenso allein nach demjenigen von Jesus Christu ab Erscheinen am Jordan Vermittelten. Das erkennt man durch alle Briefe hindurch, finde ich.
1Joh 4,8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.
1Joh 4,11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
1Joh 4,12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
1Joh 4,16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Beim Hinweis im Fernsehen SRF zum Zwingli-Film gefiel mir jedesmal die angebliche Aussage von Zwingli: Es reicht doch nicht, nur von Jesus zu sprechen, wir sollen auch leben wie Jesus gelebt hat.

Jesus liebte seine jüdischen Glaubensgeschwister und auch alle Menschen so sehr, dass er sogar sein Leben opferte um sie mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt zu machen. Wo bleibt der Dank dafür?

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 11:24

onThePath hat geschrieben:
Außer den Glaubenssystemen existiert die Mystik. Sie ist ein innerer Weg Gott in sich selber in seiner Fülle zu erleben.


Hier vielleicht unbedingt zu erwähnen! Danke.

Und damit wären wie dann auch gleich bei meinem Favoriten - Meister Eckhart.

"Die schönste Blüte am Baum des freien Geistes".
(C. G.Jung)
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Helmuth » Mi 30. Jan 2019, 11:25

John1955 hat geschrieben:Aber dann sehe ich nicht jenen zerstörersich gesinnten Geist, der lediglich behauptete Gott zu sein, aber statt schöpferisch lediglich zerstörerisch wirkte und auch dies dementsprechend vom Volk Israel forderte. Nicht Liebe war dessen Hauptgebot in der Praxis, sondern das Töten. Sogar für einen neuen Erdenbürger mussten 1-2 Turteltauben rituell geopfert werden.

Das ist DEIN Gottesbild, aber nicht wie JHWH sich selbst bezeugt. Ist schon klar, dass jeder sein Gottesbld hier vorträgt, aber ich denke das vewirrt Nachteule nur.

Einem jungen Chrsiten empfehle ich sich nicht in allzuviel Theologie zu verstricken. Das kommt mit der Zeit von allein und auch das ist ein Reifungsprozess, der mit Erkenntnis einhergeht. Und was sagt das Wort: Erkenntnis ist stückweise. Alles wissen wir nie. Gott verteilt es aus Prinzip um der Gemeinschaft willen.

Wichtiger als Erkenntnis ist daher die Liebe untereinander. Einem jungen Christen das Fürchten um JHWH's Strenge zu lehren oder dies gar auf einen anderen Gott zu führen halte ich für nicht weise. Er wird damit ohnehin durch Gott selbst mit der Zeit konfrontiert werden.

Ja, sich mal ganz auf Jesus zu kontentrieren ist ohnehin das Allerwichtigste. Schließlich bezeugt JHWH selbst diesen als seinen Maßstab für alle Wahrheit. Also wie gesagt, JHWH selbst bezeugt dies, nicht Mose oder Jesus allein. Jesus bezog sich immer auf seinen Vater, dem allein wahren Gott, und bereits Mose wies auf ihn hin.

Einem jungen Chrsiten rate ich zuallererst mal sein Leben in Ordnung zu bringen, das der Heilige Geist naturgemäß am Anfgang gehörig auf den Kopf stellt. Hat er das mal auf die Reihe bekommen, nun, dann darf er mit-"theologisieren". :]

Ich meine, er darf es auch jetzt, nur bringt es nicht allzuviel, und das ist einfach nur meine ganz persönliche Meinung.

In diesem Sinne :respekt:
Herzliche Grüße
Helmuth
Benutzeravatar
Helmuth
Wohnt hier
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 27. Dez 2016, 17:50
Wohnort: Wien

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 11:33

John1955 hat geschrieben:
Jesus liebte seine jüdischen Glaubensgeschwister und auch alle Menschen so sehr, dass er sogar sein Leben opferte um sie mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt zu machen. Wo bleibt der Dank dafür?


Der wahre Gottesglaube, der einzig wahre Gott im einzig wahren Glauben. Ich habe damit so meine Schwierigkeiten, denn der Götter in dieser Welt sind einfach zu viele.
Aber jeder, grundsätzlich jeder Mensch soll mit seinem Glauben an - seinen Gott glücklich werden.

Denn wenn durch den Glauben auch nur die Puppe eines kleinen Kindes zerbrochen wird, dann taugt der Glauben nichts.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 30. Jan 2019, 11:36

onThePath hat geschrieben:Ich sehe das Problem.
Zumindest schon trennen zu wollen zwischen dem vermittelten Gottesbild von Jesus und dem Gott des AT.

Wobei die Muslime wie die Juden den Gott des AT haben.

Es gibt etliche Glaubenssysteme auf unserer Erde.
Wer kennt nicht den Homer ? Die Griechen und Römer haben eine seltsame Götterwelt. Andere Hochkulturen ebenfalls, etwa die Ägypter und auch die Inder.

Die Inder nehmen allerdings anscheinend an, dass hinter den Massen an Gottheiten nur Einer ist, Gott im wahrsten Sinn.

Außer den Glaubenssystemen existiert die Mystik. Sie ist ein innerer Weg Gott in sich selber in seiner Fülle zu erleben.


So krass würde ich hier nicht zwischen Gottesbild im AT und im NT trennen, onThePath. Ich glaube einfach, dass Jesus Christus bei allen Christen der Masstab in der Bibel, sei es AT und/oder NT sein sollte, was sogenannte Anleitungen gottseits zu wahrem Menschsein und daurch zur Förderung des Reiches Gottes auf Erden anbelangt.

Seit nurmehr Liebe und Verständnis mein Denken/ Handeln bestimmt, ich mich dem von Jesus Christus gelehrten und vorgelebten Wandlungsprozess im Sinne des allein wahren Gottes gestellt habe, wohl mit anfänglichen Mühen, alte Denk- und Verhaltensmuster aufzugeben, erlebe ich auch wirklich immer wieder göttliche Führung/Fügung im Alltag. Das sehe ich dann weniger als Mystik, sondern glaube eher an logische Konsequenz.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Mi 30. Jan 2019, 11:38

Jimmi-(Pedro?) hat geschrieben:Eph 2:8 Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.

Und die Bibel hat immer Recht! Das kannst du jetzt glauben, dass der Glauben ein Geschenk Gottes ist oder eben wegtheologisieren und dir erzählen lassen, dass das so gar nicht wirklich in der Bibel geschrieben steht und du nur einfach, wie jeder Moslem und Hindu z.B. auch, selber glauben musst und der Glaube kein Geschenk Gottes ist! Jeder glaubt sich seinen Glauben so zusammen, wie es ihm passt.

Ja, die das Wort Gottes hat immer recht! Deshalb lese ich genau und denke mit und sehe was die Aussage ist:
Elberfelder 1905 hat geschrieben:Epheser 2. Kapitel 8 Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.
Die "Rettung aus Gnade mittelst Glauben" ist das "ES" aus deiner Übertragung oben (Übersetzung sage ich dem nicht), Jimmi. Sogar deine Übertragungs-Zitat, langsam gelesen, macht klar, dass es nicht isoliert um den Glauben geht, sondern um das Gnadengeschenk. Diese falsche Meinung wirn nicht besser wenn sie tausenmal kolportiert wird.
Der Glaube ist nicht ein begrenztes Geschenk an Einzelne aus den Vielen, sondern die Rettung aus Gnade (nicht aus Werken) mittelst des Glaubens ist das Geschenk. Alle können Glauben. Der sog. Calvinismus-Irrsinn macht Gott zum Teufel!
Gnade ist Gottes Seite. Um Gnade wirksam werden zu lassen gibt es Bedingungen: den persönlichen, willentlichen Glauben des Individuums.

Wer rühmt sich des Glaubens? Der Hochmütige. Wer rühmt sich seines Retters aus Gnaden! Jeder Wiedergeborene.


PS: Ich persönlich finde solche Dinge nicht als theologiesieren oder einer Spitzfindigkeit nachgehen, sondern
a) sind sog. calvinistische Lehrgedanken welche alle den Herrn und sein Werk voll angreifend, also gotteslästerlich
und
b) meiner Erfahrung nach Gedanken die einen Junggläubigen sehr schnell beschäftigen/auf ihn zukommen und deshalb von Anbeginn an klar zu stellen sind.

Wer von Liebe zu seinen Nächsten spricht und seinem Gott und Vater in Konsequenz seines Glaubensgutes bewusst oder unbewusst unterstellt, dass das Werk des Herrn Jesus am Kreuz reiche nicht um alle inkl. dem allerschlimmsten Sünder zu retten, der kann Gott niemals lieben! Er wäre ein Hochstapler.

Judas 3 Geliebte, indem ich allen Fleiß anwandte, euch über unser gemeinsames Heil zu schreiben, war ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den einmal den Heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen.
Zuletzt geändert von KoS am Mi 30. Jan 2019, 11:55, insgesamt 3-mal geändert.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
Abgemeldet
 
Beiträge: 509
Registriert: Mi 3. Okt 2018, 16:41

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 11:44

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Außer den Glaubenssystemen existiert die Mystik. Sie ist ein innerer Weg Gott in sich selber in seiner Fülle zu erleben.


Hier vielleicht unbedingt zu erwähnen! Danke.

Und damit wären wie dann auch gleich bei meinem Favoriten - Meister Eckhart.

"Die schönste Blüte am Baum des freien Geistes".
(C. G.Jung)


Das waren ja schnelle Antworten. Habe oben noch weiter argumentiert.

Die Mystik hat meine Aufmerksamkeit seit ich in meiner Jugend mit Yoga in Berührung kam.

Witzig ist, das du gleich dazu Jung zitierst.
Jung hat einmal nachts neben sich im Bett einen Geist einer alten Frau wahrgenommen. Kein Wunder, Jung war verstrickt in Spiritismus. Er hatte sogar innere Stimmen, die ihn leiteten, Leitgeister. Es besteht also die große Wahrscheinlichkeit das er seine Lehren über Mystik und kollektives Unbewusstes von Geistern hat. Inspirationen von Musen sozusagen. Deshalb nehme ich Jung nicht ernst. Geisterlehren soll man ignorieren.

Was kannst du von der Mystik sagen ?

Laotse, den du erwähnst, ist auch beachtlich weise. Habe auch vom Taoismus Erlebnisberichte gelesen.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 30. Jan 2019, 11:59, insgesamt 2-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 11:54

POW hat geschrieben:Wobei ich, je länger, je mehr, an das zweifle, was wir Realität nennen, als Realität definieren und schließlich auch als Realität, oder Wirklichkeit in Raum und Zeit verstehen, oder verstehen müssen.


Ja, das in etwa meinte ich mit dem (etwas provokant klingenden) Motto "Missachte die Realität!". Es geht also weniger um "die Realität" an sich als vielmehr um die Wahrnehmung einer uns unveränderlich erscheinenden (meist physikalischen, kausalen) Realität, in der z.B. die Möglichkeit eines (scheinbar) "übernatürlichen" Eingreifens Gottes in unsere wahrgenommene Realität keinen Platz mehr hat.
Benutzeravatar
Nachteule
Member
 
Beiträge: 248
Registriert: Fr 28. Dez 2018, 12:08
Wohnort: Landkreis München

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 12:05

Ihr braucht hier eigentlich gar keinen solchen Durcheinander der Standpunkte machen. Wer sich mit allen Gottesbildern auseinandersetzt, einschließlich der Mystik, der befindet sich in einem Irrgarten und Labyrinth, aus dem er wieder herauskommen muß. Da gibt es haufenweise Konflikte, die man in sich bewältigen muss.

Mich wundert, das so wenig bekannt ist, das es etliche Berichte von Dämonen gibt, weil Menschen überall solche negativen Erlebnisse gemacht haben. Das ist auch ein wichtiger Aspekt. Und zeigt völlig deutlich die dämonische Wirkung vom Jenseits her. Es ist nicht alles Friede Freude Eierkuchen nach dem Tod.

Auch das muß man berücksichtigen und wie Hunt eine Synthese machen. Es ist ein verwirredes Puzzle das man richtig zusammensetzen muss. Auch abstimmen muß mit der Psychologie.
Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon blindbefore » Mi 30. Jan 2019, 12:21

John1955 hat geschrieben:Ich glaube einfach, dass Jesus Christus bei allen Christen der Masstab in der Bibel, sei es AT und/oder NT sein sollte, was sogenannte Anleitungen gottseits zu wahrem Menschsein und daurch zur Förderung des Reiches Gottes auf Erden anbelangt.

Ja, John1955, da stimme ich dir zu Einhundert Prozent zu.

2Ti 1:13 Halte fest das Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind!

2Jo 9 Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.


KoS hat geschrieben:

Epheser 2. Kapitel 8 Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, auf daß niemand sich rühme.

Die "Rettung aus Gnade mittelst Glauben" ist das "ES" aus deiner Übertragung oben (Übersetzung sage ich dem nicht), Jimmi. Sogar deine Übertragungs-Zitat, langsam gelesen, macht klar, dass es nicht isoliert um den Glauben geht, sondern um das Gnadengeschenk.

Mir ist es auch so beigebracht worden, dass der Glauben ein Geschenk Gottes ist "durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es". Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade und Glauben sind ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes. Der Glauben ist uns von Gott gegeben worden, nur weil Gott es wollte. Da gibt es noch mehrere Bibelverse dazu. Gott teilt sogar das Maß des Glaubens individuell an die Gläubigen aus, also wieviel Glauben der Einzelne bekommt (Röm 12,3).


Jimmy hat geschrieben:
Paulus Sünden wurden also erst 3 Tage nach der Begegnung mit JESUS durch die TAUFE abgewaschen. Paulus wurde also 3 Tage nachdem er gläubig geworden war durch die Taufe von seinen Sünden erlöst.

Also konnte Paulus an seinem "Glaubensanfang" nicht "allein aus dem Glauben" gerechtfertigt worden sein, denn 3 Tage - eben bis zur Taufe - war er noch mit Sünden beladen!

Das ist mir so noch nie aufgefallen. Aber Paulus wurden tatsächlich 3 Tage nachdem er gläubig geworden war die Sünden durch die Taufe abgewaschen. Wird man durch die Taufe dann endgültig von seinen Sünden erlöst?


Jimmy hat geschrieben:
Rom 2:13 denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Als guter Christ glaubst du genau das Gegenteil: Man muss das Gesetz und die Gebote NICHT befolgen, um gerechtfertigt zu werden (Paulus kann sich halt nicht richtig ausdrücken).

Kann man das wirklich wörtlich nehmen? Welches Gesetz muss man befolgen und wie soll man es befolgen?
blindbefore
Gesperrt
 
Beiträge: 35
Registriert: Mi 16. Jan 2019, 04:16

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 12:23

John1955 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich sehe das Problem.
Zumindest schon trennen zu wollen zwischen dem vermittelten Gottesbild von Jesus und dem Gott des AT.

Wobei die Muslime wie die Juden den Gott des AT haben.

Es gibt etliche Glaubenssysteme auf unserer Erde.
Wer kennt nicht den Homer ? Die Griechen und Römer haben eine seltsame Götterwelt. Andere Hochkulturen ebenfalls, etwa die Ägypter und auch die Inder.

Die Inder nehmen allerdings anscheinend an, dass hinter den Massen an Gottheiten nur Einer ist, Gott im wahrsten Sinn.

Außer den Glaubenssystemen existiert die Mystik. Sie ist ein innerer Weg Gott in sich selber in seiner Fülle zu erleben.


So krass würde ich hier nicht zwischen Gottesbild im AT und im NT trennen, onThePath. Ich glaube einfach, dass Jesus Christus bei allen Christen der Masstab in der Bibel, sei es AT und/oder NT sein sollte, was sogenannte Anleitungen gottseits zu wahrem Menschsein und daurch zur Förderung des Reiches Gottes auf Erden anbelangt.

Seit nurmehr Liebe und Verständnis mein Denken/ Handeln bestimmt, ich mich dem von Jesus Christus gelehrten und vorgelebten Wandlungsprozess im Sinne des allein wahren Gottes gestellt habe, wohl mit anfänglichen Mühen, alte Denk- und Verhaltensmuster aufzugeben, erlebe ich auch wirklich immer wieder göttliche Führung/Fügung im Alltag. Das sehe ich dann weniger als Mystik, sondern glaube eher an logische Konsequenz.

Gruss John


Das wäre auch eine Art Synthese. Und ein gangbarer Weg im christlichen Glauben.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon KoS » Mi 30. Jan 2019, 12:28

blindbefore hat geschrieben:Mir ist es auch so beigebracht worden, dass der Glauben ein Geschenk Gottes ist "durch die Gnade seid ihr errettet, mittelst des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es". Das bedeutet, dass keinerlei Vorleistung des Menschen erforderlich ist, auch nicht die sogenannte freie Entscheidung für Gott. Gnade und Glauben sind ein unverdientes und unverdienbares Geschenk Gottes. Der Glauben ist uns von Gott gegeben worden, nur weil Gott es wollte. Da gibt es noch mehrere Bibelverse dazu. Gott teilt sogar das Maß des Glaubens individuell an die Gläubigen aus, also wieviel Glauben der Einzelne bekommt (Röm 12,3).
Wenn man halt nicht unterscheidet Wer Was Wem Wann Wo etc. gesagt hat und das Wort Gottes nicht unterscheidet sio wie es sich selber unterscheidet, einteilt usw. der wird immer nur das glauben, was der eindrücklichste Vorredner gerade lehrt.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
Abgemeldet
 
Beiträge: 509
Registriert: Mi 3. Okt 2018, 16:41

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Natascha » Mi 30. Jan 2019, 13:36

Jimmy hat geschrieben:Wo sind denn die tollen Heilungswunder, Totenauferweckungen und übernatürlichen Zeichen aus dem AT und NT, dass Atheisten an Jesus glauben können? Er hat versprochen, dass diese Zeichen den Gläubigen folgen (Mar 16:16 + Joh14:12) ... Kennst du irgendeinen Christen, dem die versprochenen Wunder folgen und der in einer Kinderkrebsstation im Krankenhaus gutes tun kann und das Leben von unschuldigen Kindern retten kann?

Da bist du nicht alleine, das fragen sich sehr, sehr viele andere Brüder und Schwestern auch, warum es heutzutage keine eindeutigen Zeichen, Wunder und Heilungen mehr gibt, die jedem auf der Welt ohne jeden Zweifel zeigen, dass es einen Gott gibt.

Jesus sagte "Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe." (Joh 14,12) Wo sind sie?

Durch seine Wunder führte Jesus Menschen auf den Weg zu einem starken Glauben. Die Apostel und mehrere andere Nachfolger in der Apostelgeschichte erhielten den Auftrag zum öffentlichen Zeugnis und die Ermächtigung von Gott, selber Wunder im Namen Jesu zu wirken und brachten dadurch viele Menschen zum Glauben.

Acts 14:3 "Der Herr bestätigte die Botschaft von seiner Liebe durch Zeichen und Wunder, die durch Paulus und Barnabas geschahen."



Jimmy hat geschrieben:Und nun zu deiner Frage: Was bedeutet denn Glaube für Dich persönlich?

Der Glaube, besser: Das sichere und bestätigte Wissen, dass dieser Gott der Bibel, dass Jesus Christus, tatsächlich der Schöpfergott und wahre und einzige Gott ist - das war die grösste und krasseste Überraschung in meinem ganzen Leben. Auf ihn hätte ich als Allerletztes getippt! Aber dass wir uns verstehen: Ich glaube an einen komplett anderen Jesus als du - du bist also nicht mein Bruder.

Wie kannst du, nachdem was du geschrieben hast an Jesus Christus glauben? Worauf gründet sich deine felsenfeste Überzeugung und dein "sicheres und bestätigtes Wissen", daß Jesus Christus, "tatsächlich der Schöpfergott und wahre und einzige Gott ist"?
Natascha
Gesperrt
 
Beiträge: 16
Registriert: Mi 26. Dez 2018, 09:58

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 14:28

Natascha hat geschrieben:Da bist du nicht alleine, das fragen sich sehr, sehr viele andere Brüder und Schwestern auch, warum es heutzutage keine eindeutigen Zeichen, Wunder und Heilungen mehr gibt, die jedem auf der Welt ohne jeden Zweifel zeigen, dass es einen Gott gibt.


Warum bist Du Dir so sicher, dass es das heute nicht mehr gibt? Welche Grundlage hätten dann beispielsweise die Zeugnisse der Besucher von "Healing Rooms" oder Heilungsgottesdiensten etc.?
Benutzeravatar
Nachteule
Member
 
Beiträge: 248
Registriert: Fr 28. Dez 2018, 12:08
Wohnort: Landkreis München

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 14:34

Nachteule hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Wobei ich, je länger, je mehr, an das zweifle, was wir Realität nennen, als Realität definieren und schließlich auch als Realität, oder Wirklichkeit in Raum und Zeit verstehen, oder verstehen müssen.


Ja, das in etwa meinte ich mit dem (etwas provokant klingenden) Motto "Missachte die Realität!". Es geht also weniger um "die Realität" an sich als vielmehr um die Wahrnehmung einer uns unveränderlich erscheinenden (meist physikalischen, kausalen) Realität, in der z.B. die Möglichkeit eines (scheinbar) "übernatürlichen" Eingreifens Gottes in unsere wahrgenommene Realität keinen Platz mehr hat.


So in die Richtung.
Denn ich glaube nicht, das Wissenschaft und Philosophie diese Fragen letztendlich wirklich beantworten können:

Was kann ich wissen?
Was soll ich tun?
Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Vielleicht ist Wittgensteins Sentenz aus seinem Tractatus hier auch die beste Antwort für die Menschen, die sowieso schon alles wissen, und zu Anbetenden der neuen Ersatzreligion (Wissenschaft) wurden:

Selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind, sind unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt. Freilich bleibt dann eben keine Frage mehr; und eben dies ist die Antwort.

Wobei die einzige Religion in dieser Welt, der unterschiedslos alle Menschen anhängen, das wäre dann der ungehemmte Konsumismus, die Christen hier mit eingeschlossen (mehr oder weniger).
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 14:45

Nachteule hat geschrieben:
Natascha hat geschrieben:Da bist du nicht alleine, das fragen sich sehr, sehr viele andere Brüder und Schwestern auch, warum es heutzutage keine eindeutigen Zeichen, Wunder und Heilungen mehr gibt, die jedem auf der Welt ohne jeden Zweifel zeigen, dass es einen Gott gibt.


Warum bist Du Dir so sicher, dass es das heute nicht mehr gibt? Welche Grundlage hätten dann beispielsweise die Zeugnisse der Besucher von "Healing Rooms" oder Heilungsgottesdiensten etc.?


Ich persönlich meine, soweit ich nachforschen konnte, daß es nicht so viel davon gibt heutzutage, wie das NT anscheinend verspricht. Es scheint mir oft, als ob dämonische, esoterische Heilungen und Zeichen häufiger sind.

Ich kann aber die recht vielen Beispiele über Wirksamkeit unserer Glaubensmittel bei dämonischer Beeinflussung bestätigen. Ein Teil der Erfolge von Healing Rooms ist möglicherweise auch Ausschaltung von dämonischer Beeinflussung.
Bei christlichen Berichten muss man auch mit Übertreibungen rechnen betreffs Heilungen. Siehe Bonnke oder Hinn.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 30. Jan 2019, 15:31

POW hat geschrieben:Und damit wären wie dann auch gleich bei meinem Favoriten - Meister Eckhart.

"Die schönste Blüte am Baum des freien Geistes".
(C. G.Jung)


Hallo POW,

eine gute Wahl! Die Mystiker sitzen gewissermaßen an der Quelle. Sie sind diejenigen, die nichts anderes als Gott wollen, und damit der beste Leitfaden für jeden, der Gott nahe kommen möchte.
Ja, meister Eckhart ist Spitze!

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4877
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Natascha » Mi 30. Jan 2019, 15:43

Nachteule hat geschrieben:Welche Grundlage hätten dann beispielsweise die Zeugnisse der Besucher von "Healing Rooms" oder Heilungsgottesdiensten etc.?

Wahrscheinlich bist du in einer christlich-charismatischen Gemeinde. Vielleicht solltest du dich mit dem Thema "Healing Rooms" einmal kritisch auseinandersetzen. Sie sind auch unter Christen, um es gelinde auszudrücken, sehr umstritten.


onThePath hat geschrieben:Ich persönlich meine, soweit ich nachforschen konnte, daß es nicht so viel davon gibt heutzutage, wie das NT anscheinend verspricht. Es scheint mir oft, als ob dämonische, esoterische Heilungen und Zeichen häufiger sind.

In Gottes Namen wurde schon viel getan, aber Gott stand nicht dahinter.
Natascha
Gesperrt
 
Beiträge: 16
Registriert: Mi 26. Dez 2018, 09:58

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 15:44

Natascha hat geschrieben:
Nachteule hat geschrieben:Welche Grundlage hätten dann beispielsweise die Zeugnisse der Besucher von "Healing Rooms" oder Heilungsgottesdiensten etc.?

Wahrscheinlich bist du in einer christlich-charismatischen Gemeinde. Vielleicht solltest du dich mit dem Thema "Healing Rooms" einmal kritisch auseinandersetzen. Sie sind auch unter Christen, um es gelinde auszudrücken, sehr umstritten.


onThePath hat geschrieben:Ich persönlich meine, soweit ich nachforschen konnte, daß es nicht so viel davon gibt heutzutage, wie das NT anscheinend verspricht. Es scheint mir oft, als ob dämonische, esoterische Heilungen und Zeichen häufiger sind.

In Gottes Namen wurde schon viel getan, aber Gott stand nicht dahinter.


Mich würden deine Erfahrungen dazu interessieren.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 15:50

jes_25913 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Und damit wären wie dann auch gleich bei meinem Favoriten - Meister Eckhart.

"Die schönste Blüte am Baum des freien Geistes".
(C. G.Jung)


Hallo POW,

eine gute Wahl! Die Mystiker sitzen gewissermaßen an der Quelle. Sie sind diejenigen, die nichts anderes als Gott wollen, und damit der beste Leitfaden für jeden, der Gott nahe kommen möchte.
Ja, meister Eckhart ist Spitze!

LG,
jes


Wieviel % der Gottsucher erlangen denn das Endziel der Mystik ?
Die meisten die dem Ziel Nacheilen sind der Esoterik näher als Gott. Das heißt sie fallen auf schöne Erscheinungen, schöne Zustände und manch interessante höhere Fähigkeit herein. Und auf die tollen Versprechungen der Esoterik-Autoren.

Das Oberbeispiel ist der tantrische, tibetische Buddhismus der völlig mit Magie vermischt ist.

Oder bei Yogies: Es hat keinerlei Wert, wenn ein Yoga-Adept die Kontrolle erlangt, nackt im Schnee zu hocken und den Schnee um sich herum zu schmelzen.

Da gibt es jede Menge Gründe kritisch zu hinterfragen. Echte Meister der Mystik sind zudem sehr selten, es bleibt sehr fraglich, ihnen nachzueifern. Ja, ja ich weiß. Laut Anweisung muß der Mensch anfangen und nach 1000en Widergeburten als Mensch ist er am Nimmerleinstag auch ein Meister.
Und was sagt man dazu, das es Atheisten gibt, die völlig Spontan diesen Zustand erlebten und danach völlig überzeugt waren, Gott existiert.
Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 30. Jan 2019, 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Gnu » Mi 30. Jan 2019, 15:57

onThePath hat geschrieben:Oder bei Yogies: Es hat keinerlei Wert, wenn ein Yoga-Adept die Kontrolle erlangt, nackt im Schnee zu hocken und den Schnee um sich herum zu schmelzen.


Ich würde ihn für den Darwin Award nominieren. :lol:
Benutzeravatar
Gnu
My home is my castle
 
Beiträge: 12162
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 17:19
Wohnort: Salorino

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 30. Jan 2019, 15:58

onThePath hat geschrieben:Oder bei Yogies: Es hat keinerlei Wert, wenn ein Yoga-Adept die Kontrolle erlangt, nackt im Schnee zu hocken und den Schnee um sich herum zu schmelzen.

Lg, otp


Wieso sollte das keinen Wert haben? - Wenn ich stets eine innere Temperatur erzeugen kann, die mir wohltut, dann leide ich doch unter vielen äußeren Bedingungen nicht mehr.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4877
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 16:08

Gnu hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Oder bei Yogies: Es hat keinerlei Wert, wenn ein Yoga-Adept die Kontrolle erlangt, nackt im Schnee zu hocken und den Schnee um sich herum zu schmelzen.


Ich würde ihn für den Darwin Award nominieren. :lol:


Es wird immer wieder berichtet, das diese Herrschaft über die Temperatur vorkommt. Aber zu denken sollte trotzdem geben, das sie nicht öffentlich vorgezeigt werden kann. Das spricht nicht gegen die Existenz an sich.

Jes, ich sprach von der Möglichkeit, daß bei dieser Fähigkeit dienstbare Geister mitwirken können. Das ist nicht gut.

Beispiel auch die Geistheiler die merken wenn ein Christ ihre esoterische Kraft verhindern. Und diese Geistheiler meinen trotzdem eine göttliche Fähigkeit zu haben. Dazu kommen noch geistige Blockaden und Angriffe bei Christen, die sich von Heilern behandeln ließen.

Höhere Fähigkeiten muß man kritisch betrachten.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon kingschild » Mi 30. Jan 2019, 16:36

Jimmy hat geschrieben:
Ohne Taufe also keine Errettung! Das sieht man auch noch an vielen weiteren Schriftstellen, dass die Taufe heilsnotwendig ist:

Col 1:14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.



Hallo Jimmy diese Stelle ist sehr wichtig:

In IHM allein. Bleiben wir darin, dann sind wir davor geschützt zu glauben, das unsere Werke uns erlösen würden.

Wenn wir z.B. das Mahl der Jünger Christi nehmen:

Mat. 26.27 Und er nahm den Kelch, dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinket alle daraus!
28 Denn das ist mein Blut des Bundes, welches für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden!

Nehmen wir also das Mahl des Herrn würdig, Glauben wir Christus.

Keiner würde ja beim Mahl Christi sagen, das ist der Kelch meiner Werke, durch den ich Erlösung von meinen Sünden habe. (Werksgerechtigkeit). Wenn dies so wäre, so wäre dies dann eindeutig ein Werk das Unglaubens und nicht ein Werk des Glaubens. Wir würden damit Christus verleugnen.

Wir gedenken des neue Bundes, wo der Herr und Retter sein Blut gab, damit wir rein werden.

Dasselbe mit der Taufe, dort bezeugen wir vor der Welt das wir Gott und Christus glauben und er bezeugt mit seinem Geist, das diese Taufe wahr und vollkommen ist, sofern unser Herz aufrichtig ist vor IHM.

Wenn wir bei der Taufe auf unsere Werke getauft würden, dann wäre diese eine Taufe auf unseren Namen hin. (Menschenwerk).

Bei Paulus war es so, er glaubte Gott als er getauft wurde und er war bereit nicht mehr gegen Gott zu streiten und seine Nachfolger zu verfolgen.

In seinem Herzen war aber Saulus immer bereit für die Sache Gottes zu streiten, er tat es aber nicht aus der Kraft Gottes heraus sondern aus seinem Fleisch heraus, was Menschenwerk ist, so das er am Ende die Nachfolger Gottes verfolgen als Gott und seinen Nachfolgern zu Glauben.

God bless
Kingschild
Benutzeravatar
kingschild
Senior-Moderator
 
Beiträge: 6528
Registriert: Mo 13. Aug 2007, 11:23
Wohnort: Schweiz

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon Nachteule » Mi 30. Jan 2019, 16:43

Natascha hat geschrieben:Wahrscheinlich bist du in einer christlich-charismatischen Gemeinde. Vielleicht solltest du dich mit dem Thema "Healing Rooms" einmal kritisch auseinandersetzen. Sie sind auch unter Christen, um es gelinde auszudrücken, sehr umstritten.


Ich bin noch in keiner Gemeinde, sondern gucke mich noch um.
Ich finde aber den Gedanken sehr schön, dass wir eingeladen bzw. sogar dazu aufgerufen sind, gemeinsam füreinander und für andere um Heilung zu beten zur Ehre Gottes. :-)
Benutzeravatar
Nachteule
Member
 
Beiträge: 248
Registriert: Fr 28. Dez 2018, 12:08
Wohnort: Landkreis München

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 16:49

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Und damit wären wie dann auch gleich bei meinem Favoriten - Meister Eckhart.

"Die schönste Blüte am Baum des freien Geistes".
(C. G.Jung)


Hallo POW,

eine gute Wahl! Die Mystiker sitzen gewissermaßen an der Quelle. Sie sind diejenigen, die nichts anderes als Gott wollen, und damit der beste Leitfaden für jeden, der Gott nahe kommen möchte.
Ja, meister Eckhart ist Spitze!

LG,
jes


Wieviel % der Gottsucher erlangen denn das Endziel der Mystik ?
Die meisten die dem Ziel Nacheilen sind der Esoterik näher als Gott. Das heißt sie fallen auf schöne Erscheinungen, schöne Zustände und manch interessante höhere Fähigkeit herein. Und auf die tollen Versprechungen der Esoterik-Autoren.

Das Oberbeispiel ist der tantrische, tibetische Buddhismus der völlig mit Magie vermischt ist.

Oder bei Yogies: Es hat keinerlei Wert, wenn ein Yoga-Adept die Kontrolle erlangt, nackt im Schnee zu hocken und den Schnee um sich herum zu schmelzen.

Da gibt es jede Menge Gründe kritisch zu hinterfragen. Echte Meister der Mystik sind zudem sehr selten, es bleibt sehr fraglich, ihnen nachzueifern. Ja, ja ich weiß. Laut Anweisung muß der Mensch anfangen und nach 1000en Widergeburten als Mensch ist er am Nimmerleinstag auch ein Meister.
Und was sagt man dazu, das es Atheisten gibt, die völlig Spontan diesen Zustand erlebten und danach völlig überzeugt waren, Gott existiert.
Lg, otp


OTP, alter Freund, denke doch nicht immer gleich in die schwarzen Ecken!

Gerade die deutsche Mystik hat doch nun viele hell leuchtende Sterne hervor gebracht, ebenfalls die Spanier, die Engländer auch, wer sich intensiv mit der Mystik beschäftigt, und ich meine hier auch die Mystik, der weiß, das dieses die Königsdisziplin des Glaubens ist.
Vorausgesetzt dieser Mensch hat seine fünf Sinne noch beisammen, denn ein normaler Mensch, der lässt sich von dem Unfug der Esoterik wohl nicht fangen.

Übrigens gibt es auch im Islam großartige Mystiker, und die Juden sind mit hier das wunderlichste aller Völker!
Ich liebe Martin Bubers - Erzählungen der Chassidim (Manesse Verlag) und lese darin immer wieder einmal, seit vielen, vielen Jahren. Ebenso wie im Meister Eckhart, unerschöpfliche Quellen.
(Das sind bei mir auch immer so genannte - Kopfkissenbücher.)

Und sei wieder fesch und denke positiv! Erbaue mich... ;)
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 16:54

Ach, ich denke eben ganzheitlich.

Ein Aspekt:
Hinter der Mystik stehen verschiedene Glaubenssysteme. Der Hindu und Buddhist verbindet damit untrennbar die Wiedergeburt. Der christliche Mystiker verbindet und deutet wieder völlig anders. Und die Esoterik boomt mit ihren mystischen Gedanken.

Martin Buber kenne ich auch. (Chassidim)

Königsdisziplin des Glaubens ? Ja, zumindest wunderschöne Gedanken. Aber wie du siehst kann man diese Erfahrungen auch wieder in das eigene Denksystem und Glaubenssystem einbauen. Und schön ja, aber nicht für alle verfügbar.

Nüchtern könnte man diesen Zustand als euphorische, völle Entgrenzung der eigenen Persönlichkeit sehen. Und das hat wieder etwas gemeinsam mit Rauschgiften. Und gerade die leiteten die Althippies zu den indischen mystischen Gurus.

Siehs mal positiv. Es gibt wenig Menschen die dermaßen kritisch sind wie ich. Es ist mein Kopf den ich damit möglicherweise überfordere oder überanstrenge.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 30. Jan 2019, 17:21, insgesamt 2-mal geändert.
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 17:01

onThePath hat geschrieben:Und die Esoterik boomt mit ihren mystischen Gedanken.



Die Esoterik boomt doch eigentlich mit jedem, Entschuldigung Sch....

Und die Leute, die in diesem "Geschäft" tätig sind, das sind doch teilweise auch immer Kriminelle und pseudoreligiöse Taschenspieler, Scharlatane der finstersten Sorte. Viele der Menschen, die sich dann doch fangen ließen, die steigen da irgendwann auch wieder aus, geheilt von diesem Blödsinn für das ganze Leben.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 17:04

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Und die Esoterik boomt mit ihren mystischen Gedanken.



Die Esoterik boomt doch eigentlich mit jedem, Entschuldigung Sch....

Und die Leute, die in diesem "Geschäft" tätig sind, das sind doch teilweise auch immer Kriminelle und pseudoreligiöse Taschenspieler, Scharlatane der finstersten Sorte. Viele der Menschen, die sich dann doch fangen ließen, die steigen da irgendwann auch wieder aus, geheilt von diesem Blödsinn für das ganze Leben.


Ja, zum Glück steigen sie aus aus diesem mystischen Scheinsystem. Und das trifft auch zu auf hinduistischen und buddhistischen geprägte mystische Gruppen. Und den ganzen Mischmasch.

Von daher muß ich die mystischen Mönche von Athos sogar loben für ihre Bodenhaftung.

Womit kann ich dich erbauen ?
Ich weiß. Kritik hat die Tendenz zu nerven und unzufrieden zu machen. Auch da gibt die eigene innerste Haltung Festigkeit.

Und:
Es gibt für alle Menschen Hoffnung, die guten Willens sind.


Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon jes_25913 » Mi 30. Jan 2019, 18:19

onThePath hat geschrieben:Jes, ich sprach von der Möglichkeit, daß bei dieser Fähigkeit dienstbare Geister mitwirken können. Das ist nicht gut.


Ja, die Angst vor "bösen Geistern" ist deine mentale Besessenheit, ich weiß.

Nein, da werden einfach die eigenen Kräfte in die entsprechenden Bahnen gelenkt. Da braucht es keine Mitwirkung von Außen.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
jes_25913
Wohnt hier
 
Beiträge: 4877
Registriert: Mo 28. Jan 2008, 13:32

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon onThePath » Mi 30. Jan 2019, 18:29

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Jes, ich sprach von der Möglichkeit, daß bei dieser Fähigkeit dienstbare Geister mitwirken können. Das ist nicht gut.


Ja, die Angst vor "bösen Geistern" ist deine mentale Besessenheit, ich weiß.

Nein, da werden einfach die eigenen Kräfte in die entsprechenden Bahnen gelenkt. Da braucht es keine Mitwirkung von Außen.

LG,
jes


Leichtgläubiger Experte.

Reture:
Ich kann dir mal gegen deine Naivität Hunt vorlesen. Der kennt sich mit dem komplizieren Dämonischen sehr gut aus. Möglich, dass du dann schreiend davonläuft vor dir selber.

Es sind niemals nicht immer die eigenen Kräfte. lächerlich.

Du stellst ja noch nicht mal ehrlich dein weltanschauliches Rüstzeug dar. Wir sollen statt dessen einfach glauben was du behauptest. Obwohl ich dich öfters dazu aufforderte nicht immer nur etwas zu behaupten. Das ist sehr dünnes Eis.

Wenn du schon glaubst, daß ein Yogi mit seinem Verstand Schnee schmelzen kann, dann sagt mir das schon Einiges über dein Glaubenssystem. Du weichst mir aus wenn ich dich hinterfrage und scheust deshalb Durchsichtigkeit. Das muss niemand der nichts zu verbergen hat.

Da du nur mich angreift anstatt Fakten zu erläutern zeigt ja auch in diese Richtung.

Du wirst verstehen dass ich mich von Jemand der sagt alle Wahrheit zu haben nicht derart behandeln lasse.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
Benutzeravatar
onThePath
My home is my castle
 
Beiträge: 21942
Registriert: Mo 21. Feb 2005, 01:21
Wohnort: Köln

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon POW » Mi 30. Jan 2019, 20:14

onThePath hat geschrieben:
Womit kann ich dich erbauen ?


Mit guten Nachrichten, das deine Zeit der Prüfung und des Leids nun endlich Vergangenheit ist.

Andere Mensch hätte es vielleicht zerbrochen, aber dir hat dein Glauben geholfen, all das zu überwinden. Das ist schon eine großartige Angelegenheit.

Was deinen angeblichen "Dämonenglauben" angeht, so wünsche ich den Spöttern hier, das sie den dunklen Feuern der Finsternis niemals so nahe kommen mögen wie du. Es gibt Mächte und Gewalten mit denen man niemals spielen sollte, man muss nur darauf achten, das, wenn man zu lange in den Abgrund blickt, nicht irgendwann selbst Abgrund wird.
POW
Power Member
 
Beiträge: 605
Registriert: Do 22. Aug 2013, 10:39

Re: Was macht den Glauben wirklich aus?

Beitragvon John1955 » Mi 30. Jan 2019, 20:19

POW hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:
Jesus liebte seine jüdischen Glaubensgeschwister und auch alle Menschen so sehr, dass er sogar sein Leben opferte um sie mit längst fällig gewesenem wahren Gottesglauben bekannt zu machen. Wo bleibt der Dank dafür?


Der wahre Gottesglaube, der einzig wahre Gott im einzig wahren Glauben. Ich habe damit so meine Schwierigkeiten, denn der Götter in dieser Welt sind einfach zu viele.

Aber jeder, grundsätzlich jeder Mensch soll mit seinem Glauben an - seinen Gott glücklich werden.

.


Ich hätte vielleicht erwähnen sollen POW, dass offenbar nur in Israel,ein Gottesbild herrschte, das zu berichtigen Jesus sich berufen sah. Er sagte ja Pilatus, dass er geboren sei um von der Wahrheit zu zeugen.
Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
John1955
Power Member
 
Beiträge: 581
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 14:12

VorherigeNächste

Zurück zu Fragen zum christlichen Glauben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Das Forum wird von Livenet.ch & Jesus.ch betrieben

Anzeigen - einfach & günstig! / Kontaktanzeigen - spannend & effektiv!

| Home | Sitemap | Forum | Chat | Newsletter | E-Mail | Dialin | Support | Kontakt | Wer ist Jesus? | Youthmag | Service |
| News | Magazin | Jesus | Ratgeber | Information | ERlebt | Meditation | Kreativgalerie | Member | Pixel4Jesus | Livenet.ch | Gott.info |