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Hast du Angst vor dem Tod?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon jes_25913 » Fr 1. Feb 2019, 13:22

onThePath hat geschrieben: Der kleine Junge soll später gesagt haben, sich alles ausgedacht zu haben.


Das Buch kenne ich auch, und ich habe schnell gemerkt, das mit diesen Schilderungen etwas nicht stimmt. Auch noch Christen, die das fabriziert haben...
Mit den christlichen Büchern zu diesem Thema sollte man allgemein sehr vorsichtig sein, da da zu viele Vorurteile aus "christlicher" Prägung hineinspielen.
LG,
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 13:56

jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Der kleine Junge soll später gesagt haben, sich alles ausgedacht zu haben.


Das Buch kenne ich auch, und ich habe schnell gemerkt, das mit diesen Schilderungen etwas nicht stimmt. Auch noch Christen, die das fabriziert haben...
Mit den christlichen Büchern zu diesem Thema sollte man allgemein sehr vorsichtig sein, da da zu viele Vorurteile aus "christlicher" Prägung hineinspielen.
LG,
jes


Meist findet man Mitteilungen wobei man denkt, da stimmt was nicht
Das ist bei angeblich christlichen Erlebnissen genauso wie bei außerchristlichen.

Aber man kann auch nicht übersehen, daß einige Höllenberichte stimmen können.

Das Jenseits ist nicht ein Ort den man erforschen kann. Zumindest gibt es sicher viele verschiedene "Orte" dort. Und ein Mensch würde dann sicherlich nicht alle Orte und Zustände sehen können sondern möglicherweise nur die, die zu seinem Charakter passen. Das wäre dann auch nur eine Teilwirklichkeit des Jenseits.

Lg, otp
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 15:01

onThePath hat geschrieben:POW,

Du verteidigst, daß das alles nur sich im Menschen selbst abspielt.
Aber Jung hatte keine Ahnung obwohl er spiritustische Erfahrungen hatte. Und die ganze Psychologie irrt ebenfalls wenn sie alles innerseelisch erklärt.



Ich habe nichts verteidigt, ich habe hier auch nichts zu verteidigen, ich habe eigentlich nur einen Albtraum beschrieben, einen Albtraum, mehr nicht.
Und diese ganze Psychologie, mit allen ihren großen und kleinen Gurus, die steht bei mir inzwischen auf der gleichen Stufe wie diese unheilschwangere Esoterik. Das ist für mich auch nicht mehr diskussionswürdig.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 15:12

POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW,

Du verteidigst, daß das alles nur sich im Menschen selbst abspielt.
Aber Jung hatte keine Ahnung obwohl er spiritustische Erfahrungen hatte. Und die ganze Psychologie irrt ebenfalls wenn sie alles innerseelisch erklärt.



Ich habe nichts verteidigt, ich habe hier auch nichts zu verteidigen, ich habe eigentlich nur einen Albtraum beschrieben, einen Albtraum, mehr nicht.
Und diese ganze Psychologie, mit allen ihren großen und kleinen Gurus, die steht bei mir inzwischen auf der gleichen Stufe wie diese unheilschwangere Esoterik. Das ist für mich auch nicht mehr diskussionswürdig.



Und? How to come out of the Djungel ? ;)


Wie können wir uns orientieren ?

Wir alle haben unsere Träume und Hoffnungen.

Wir alle versuchen Antworten auf unsere Fragen zu finden. Auch den Sinn unserer Schmerzen.

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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 15:21

KoS hat geschrieben:
POW hat geschrieben: In alle Ewigkeiten gefoltert.

Ich kann dieser Art von Gnade einfach nichts abgewinnen.

Du verwechselst da was ziemlich.
Im ewigen Feuersee gibts weder Gnade, keine eigene Sühnung noch irgend etwas, wofür man danken kann, also keine einzige Segnung Gottes. Es ist der einzig passende Ort für eine Seele welche den Gott der Bibel nicht so akzeptieren will wie ER sich dem Menschen offenbart.
Der Grund weshalb jemand dort sein wird ist, dass er die Gnade Gottes zu Lebzeiten abgelehnt hat.
Wer sich nicht aufgrund des Werkes des Herrn Jesus am Kreuz rechtfertigen lassen will (mittels Glaube aufgrund Gnade), wird alternativ aufgrund seiner eigene Werke gerechtfertigt werden.
Eine andere Rechtfertigungsmöglichkeit vor Gott gibt es nicht.


Die Hölle der Christen, ist immer auch die Hölle der Christen. Und diese bleibt für mich ein himmlisches Konzentrationslager, in die nach Auffassung der Christen alle Menschen speditiert werden, die nicht an Gott, nicht an Jesus glauben. Das wäre der allergrößte Teil der Menschheit, also Menschen anderen Glaubens, Meschen die nicht an Gott Glauben, die Christen in der sozusagen falschen Konfession oder Sekte, und schließlich die Christen, die für den jeweiligen Edel und Kenrchristen unter die Sünder zu rechnen sind, also die Halb und Viertelchristen.

Und hier hört für mich nicht nur jede Vernunft auf, hier ist auch der Kern und der Samen für immer wieder Krieg und Vernichtung zwischen den Religionen, das ist auch der blutige Samen der religiösen fundierte Empathielosigkeit und des religiösen Übermenschentums der Christen, oder der Mohamedaner, oder wie die Würger der jeweiligen Religion auch immer heißen mögen.

Im ewigen Feuersee gibts weder Gnade, keine eigene Sühnung noch irgend etwas, wofür man danken kann, also keine einzige Segnung Gottes.


Was geht im Kopf so eines Menschen vor, der daran auch noch glaubt? Wie weit muss ein Mensch moralisch und ethisch gesunken sein und sich von jedweder Menschlichkeit verabschiedet haben, der das glaubt?
Hat man sich da nicht von jedem menschlichen Mitgefühl verabschiedet, von jeder menschlichen Regung und von jeder Form des Mitleids, des Erbarmens und des Mitempfindes. Wie kalt muss es im Herzen dieser Menschen sein.

Deus vult um jeden, aber auch jeden Preis der Menschlichkeit.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 15:28

onThePath hat geschrieben:
POW hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:POW,

Du verteidigst, daß das alles nur sich im Menschen selbst abspielt.
Aber Jung hatte keine Ahnung obwohl er spiritustische Erfahrungen hatte. Und die ganze Psychologie irrt ebenfalls wenn sie alles innerseelisch erklärt.



Ich habe nichts verteidigt, ich habe hier auch nichts zu verteidigen, ich habe eigentlich nur einen Albtraum beschrieben, einen Albtraum, mehr nicht.
Und diese ganze Psychologie, mit allen ihren großen und kleinen Gurus, die steht bei mir inzwischen auf der gleichen Stufe wie diese unheilschwangere Esoterik. Das ist für mich auch nicht mehr diskussionswürdig.



Und? How to come out of the Djungel ? ;)


Wie können wir uns orientieren ?

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We all live under the same sky!

Ich weiß, der Name Friedrich Nietzsche hat für viele Christen so einen gewissen Schwefelgeruch an sich, aber das hier trifft es doch auf den Punkt:

Ziele nach dem Mond. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.

Oder wenn du Nietzsche nicht magst.

Per aspera ad astra.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 15:33

Na, hoffen wir, der große Schafhirte geht allen verirrten Schafen nach, den schwarzen Schafen und den dummen Schafen und den sturen Böcken........

Es gibt Bibellehrer die haben mal gesagt:

Man kann an die Allversöhnung ruhig glauben, aber lehre sie nicht. (Aus Angst vor Chaos ? )
Finde dieses Zitat aber nicht mehr.

Imagine.....

https://www.erf.de/themen/glaube/wie-la ... 3-542-1849



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Zuletzt geändert von onThePath am Fr 1. Feb 2019, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Helmuth » Fr 1. Feb 2019, 15:41

Nachteule hat geschrieben:Tja, selig sind die Unwissenden, denn sie haben wenigstens ein unbeschwertes Leben, bevor sie in die Hölle kommen... :lol:

Als Witz ist der gut. :]

Aber um der Wahrheit willen muss man sagen "Traurig, aber wahr." Jesus sagte selbst:
Lk 6, 25 hat geschrieben:Wehe euch, die ihr satt seid; denn ihr werdet hungern! Wehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und weinen!

Ich denke da nur an meinen Stiefvater. Dabei hatte er die letzten Jahre nicht mehr viel zu lachen. Als ich noch einen Versuch startete mit dem Evangelium, ja, da lachte er immer, weil er es für Unsinn hielt. Ich hab's dann aufgegeben.

Mein Abgang wird hoffe ich anders werden. Ich lache dann über die, welche mir Angst einjagen wollen.
Herzliche Grüße
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon KoS » Fr 1. Feb 2019, 15:51

Es ist ganz sicher nicht der sog. Himmel (Ewigkeitsbereich) oder der ewige brennende Feuersee DER CHRISTEN, sondern die zwei Orte der Gläubigen und der selbst-unverantwortlichen Gestorbenen bzw. der im unvertrauendem Unglauben verharrenden Menschen. Genau und zusammenhängend lesen und das nötige Unterscheiden ist immer gut.


POW, du bist es ja selbst, der nicht bei diesem Gott sein will, also mit dem sich HEUTE durch die Bibel Seinem Geschöpf offenbarende Gott keine Gemeinschaft haben will. Wo ist denn nun das/dein Problem?

Jeder der nicht glaubt dass er Zugang zu diesem Gott mittels Glauben aus Gnade alleine haben kann wird auch nicht dazu gezwungen. Wie soll Liebe jemanden zu etwas gegen dessen Willen aufzwingen? (ungleich drängen!)
Hast du POW, verstanden was die Zwei Ort bedeuten und was deren ewig trennenden Unterschiede sind?

IHM vertrauend zu glauben ist doch das einzige und vernünftige Tun, was Gott vom Menschen verlangt. Darf Gott vom Menschen nichts verlangen was diesem nur gut tut? Oder ist der Mensch selber Gott, wie Luzifer? Solche Gedanken sind ein ganz Kleines weniger alt als der Mensch selbst.

Hast du dich selber schon bezüglich Kälte, Lieblosigkeit, Unerbarmen, Hass, Lügen, bösen Gedanken, böser Lust und dergleichen gründlich und lange genug im Inneren untersucht und dich und dein Wesen und seine latent schlummernden 'Fähigkeiten' bereits erkannt?

Ich empfehle das jedem Menschen welcher sich, -verständlicherweise-, eine bessere Welt wünscht und sucht und sie zuallererst schon in sich selbst nicht mal finden kann.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 15:52

onThePath hat geschrieben:Na, hoffen wir, der große Schafhirte geht allen verirrten Schafen nach, den verirrten Schafen, den schwarzen Schafen und den dummen Schafen und den sturen Böcken........

Imagine.....


lg, oTp


Zu spät, der große Hirte hätte rechtzeitig dafür Sorge tragen müssen, das seine vielen Stellvertreter auf Erden aus der Frohen Botschaft keine Drohbotschaft hätten machen können, respektive aus der Frohen Botschaft ein Buch, das zu einem theologischen Selbstbedienungsladen der jeweiligen Konfession und Kirche wurde.

Denn allein die Bergpredigt hätte zu einem ehernen Gesetz der ganzen Menschheit werden können, das Potential hatte und hat die Bergpredigt allemal. Aber wenn eine Religion die Ehe mit der Politik eingeht, dann hat jede Religion verloren.
Und wenn eine Religion sich unter der Deutungshoheit einzelner Menschen befindet, wenn die Pacht der Deutung einer Heiligen Schrift bei einer Gruppe von Menschen liegt, dann kommt das dabei heraus, was wir dann heute in den traurigen Resten wiederfinden, wie das Christentum einmal angedacht war.

Anspruch und Wirklichkeit, Kirche und Macht, der Mensch als der, der er nun einmal ist.

Mein Fazit zu dem Thema der Religonen und Ismen:

Im 20.Jahrhundert, da starben in den Feuern der Verbrennungsöfen der Vernichtungslager, wie in Auschwitz, wie in Treblinka, Majdanek und Sobibor, nicht nur der Humanismus (ja der starb dort auch), oder die Aufklärung, dort starb auch Gott.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Mariette M. » Fr 1. Feb 2019, 15:52

Helmuth hat geschrieben:Mein Abgang wird hoffe ich anders werden. Ich lache dann über die, welche mir Angst einjagen wollen.

Also genau wie dein Schwiegervater ;)
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon jes_25913 » Fr 1. Feb 2019, 15:55

onThePath hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Der kleine Junge soll später gesagt haben, sich alles ausgedacht zu haben.


Das Buch kenne ich auch, und ich habe schnell gemerkt, das mit diesen Schilderungen etwas nicht stimmt. Auch noch Christen, die das fabriziert haben...
Mit den christlichen Büchern zu diesem Thema sollte man allgemein sehr vorsichtig sein, da da zu viele Vorurteile aus "christlicher" Prägung hineinspielen.
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Meist findet man Mitteilungen wobei man denkt, da stimmt was nicht
Das ist bei angeblich christlichen Erlebnissen genauso wie bei außerchristlichen.
Bei außerchristlichen weniger, denn unreligiöse Menschen haben keine vorgefasste Meinung diesbezüglich. Sie denken ja, mit dem Tod ist alles vorbei, und merken nun, dass das nicht der Fall ist. Sie schildern dann also wirklich das, was sie wahrgenommen haben und interpretieren nicht schon.

Das Jenseits ist nicht ein Ort den man erforschen kann. Zumindest gibt es sicher viele verschiedene "Orte" dort. Und ein Mensch würde dann sicherlich nicht alle Orte und Zustände sehen können sondern möglicherweise nur die, die zu seinem Charakter passen. Das wäre dann auch nur eine Teilwirklichkeit des Jenseits.

Lg, otp


Das Jenseits ist kein "Ort", und wie man das Jenseits erlebt, hängt eben von den Inhalten der eigenen Seele ab. Man kann schon das Jenseits erforschen. Und die Mitteilungen Rudolf Steiners z.B. dürften als die zuverlässigsten gelten.

LG,
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon KoS » Fr 1. Feb 2019, 15:55

Mariette M. hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Mein Abgang wird hoffe ich anders werden. Ich lache dann über die, welche mir Angst einjagen wollen.

Also genau wie dein Schwiegervater ;)

Das Ergebnis ist was bleibend zählt. :shock:
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Richard3 » Fr 1. Feb 2019, 15:57

POW hat geschrieben:Was geht im Kopf so eines Menschen vor, der daran auch noch glaubt? Wie weit muss ein Mensch moralisch und ethisch gesunken sein und sich von jedweder Menschlichkeit verabschiedet haben, der das glaubt?
Hat man sich da nicht von jedem menschlichen Mitgefühl verabschiedet, von jeder menschlichen Regung und von jeder Form des Mitleids, des Erbarmens und des Mitempfindens. Wie kalt muss es im Herzen dieser Menschen sein.


Der Mensch, der so empfindet, ist erst in zweiter Linie Täter.
In erster Linie ist er Opfer einer meist frühkindlich erfolgten Fehlprägung.
Fehlprägung bedeutet Prägung auf ein nicht arteigenes Wesen, im vorliegenden Fall auf eine virtuelle Gottheit in Form einer literarischen Gestalt.
In vielen Fällen ist sie irreversibel - wie bei KoS.

Bei mir konnte ich diese Erziehung nicht verhindern.
Wenn ich "KoS" so lese, höre ich mein Elternhaus.
Bei meinen Kindern habe ich aber aufgepasst, dass es an ihnen nicht wiederholt wird.

Gruß Richard
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 16:04

Das Jenseits ist kein "Ort", und wie man das Jenseits erlebt, hängt eben von den Inhalten der eigenen Seele ab. Man kann schon das Jenseits erforschen. Und die Mitteilungen Rudolf Steiners z.B. dürften als die zuverlässigsten gelten.



Klar, ich kenne ja die Richtung deines Glaubens, jes.


Steiner ist der Oberesoteriker der eine gewaltige Synthese erdichtet hat. Er kennt sich aus. Aber ich nehme ihn nicht ernst. Ihn nicht und Lorber auch nicht. Zuviel Dichtung vermischt mit Wahrheit.

Ich habe mich ja auch mit diesen Dingen beschäftigt und auch über Steiner nachgedacht, er kann mir nichts einreden.

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Zuletzt geändert von onThePath am Fr 1. Feb 2019, 16:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 16:06

KoS hat geschrieben:

POW, du bist es ja selbst, der nicht bei diesem Gott sein will, also mit dem sich HEUTE durch die Bibel Seinem Geschöpf offenbarende Gott keine Gemeinschaft haben will. Wo ist denn nun das/dein Problem?

Jeder der nicht glaubt dass er Zugang zu diesem Gott mittels Glauben aus Gnade alleine haben kann wird auch nicht dazu gezwungen. Wie soll Liebe jemanden zu etwas gegen dessen Willen aufzwingen? (ungleich drängen!)
Hast du POW, verstanden was die Zwei Ort bedeuten und was deren ewig trennenden Unterschiede sind?




Auf die Gnade von Feuerseen und Höllenqualen kann ich gern verzichten.

Wie schrieb hier ein User vor kurzer Zeit? Ist Gott nicht wie ein Bankräuber, entweder du glaubst, oder du....?

Ich kann mich nicht mit einem Glauben identifizieren, der die ewige Folter für den Großteil der Menschheit zu einem seiner Glaubensgrundsätze erhoben hat, ein Glaube der die Hölle zu einem seiner theologischen Mittelpunkte gestaltet, die mit der Vernichtung von Milliarden von Menschen endet, diesen nenne ich zutiefst inhuman und unmenschlich.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 16:07

onThePath hat geschrieben:
Das Jenseits ist kein "Ort", und wie man das Jenseits erlebt, hängt eben von den Inhalten der eigenen Seele ab. Man kann schon das Jenseits erforschen. Und die Mitteilungen Rudolf Steiners z.B. dürften als die zuverlässigsten gelten.



Klar, ich kenne ja die Richtung deines Glaubens.


Steiner ist der Oberesoteriker der eine gewaltige Synthese erdichtet hat. Er kennt sich aus. Aber ich nehme ihn nicht ernst. Ihn nicht und Lorber auch nicht. Zuviel Dichtung vermischt mit Wahrheit.

Ich habe mich ja auch mit diesen Dingen beschäftigt und Steiner kann mir nichts einreden.

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Steiner? Also dieser Rudolf Steiner?

Danke, keine Fragen mehr.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 16:10

Ja, dieser Rudolf Steiner. Warum ?
Immerhin ein langer Fantasieroman sind seine angeblichen Wahrheiten und Aufforderung zur Esoterik. Nur findet Niemand seine Fantasiewelten.


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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 16:15

Richard3 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Was geht im Kopf so eines Menschen vor, der daran auch noch glaubt? Wie weit muss ein Mensch moralisch und ethisch gesunken sein und sich von jedweder Menschlichkeit verabschiedet haben, der das glaubt?
Hat man sich da nicht von jedem menschlichen Mitgefühl verabschiedet, von jeder menschlichen Regung und von jeder Form des Mitleids, des Erbarmens und des Mitempfindens. Wie kalt muss es im Herzen dieser Menschen sein.


Der Mensch, der so empfindet, ist erst in zweiter Linie Täter.
In erster Linie ist er Opfer einer meist frühkindlich erfolgten Fehlprägung.
Fehlprägung bedeutet Prägung auf ein nicht arteigenes Wesen, im vorliegenden Fall auf eine virtuelle Gottheit in Form einer literarischen Gestalt.
In vielen Fällen ist sie irreversibel - wie bei KoS.

Bei mir konnte ich diese Erziehung nicht verhindern.
Wenn ich "KoS" so lese, höre ich mein Elternhaus.
Bei meinen Kindern habe ich aber aufgepasst, dass es an ihnen nicht wiederholt wird.

Gruß Richard


Soll da immer glauben was er auch will, ich denke, das du da nicht anders denkst.

Allerdings wenn man den Menschen des so ganz anderen Glaubens nicht duldet, oder den Menschen ausgrenzt, der nicht glaubt und der Nichtglaubende oder Andersglaubende dann in den Kerkern der Nächstenliebe vermodert, oder sich auf dem Scheiterhaufen wieder findet, und im Namen welchen Gottes auch immer einen qualvollen Tod stirbt, oder Menschen vor laufender Kamera die Köpfe abgeschnitten werden, unter dem heiseren Allah Gebrüll der Schlächter, dann ist Religion auch immer der Rückschritt der Menschheit in die Steinzeit.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon KoS » Fr 1. Feb 2019, 17:02

Richard3 hat geschrieben:
POW hat geschrieben:Was geht im Kopf so eines Menschen vor, der daran auch noch glaubt? Wie weit muss ein Mensch moralisch und ethisch gesunken sein und sich von jedweder Menschlichkeit verabschiedet haben, der das glaubt?
Hat man sich da nicht von jedem menschlichen Mitgefühl verabschiedet, von jeder menschlichen Regung und von jeder Form des Mitleids, des Erbarmens und des Mitempfindens. Wie kalt muss es im Herzen dieser Menschen sein.

Der Mensch, der so empfindet, ist erst in zweiter Linie Täter.
In erster Linie ist er Opfer einer meist frühkindlich erfolgten Fehlprägung.
Fehlprägung bedeutet Prägung auf ein nicht arteigenes Wesen, im vorliegenden Fall auf eine virtuelle Gottheit in Form einer literarischen Gestalt.
In vielen Fällen ist sie irreversibel - wie bei KoS.

POW kennt mich nicht und unterstellt mir, dass ich wegen meines Glaubens moralisch und ethisch gesunken sei, ohne Empfindungen und Erbarmen sei usw ... :(
Du Richard liegst ebenso auf deiner tiefenpsychologischen Selbsterfahrungsschiene vollkommen daneben und nur falsch. 100pro. Du weisst nichts und das was du wissen tust, willst du nicht wissen. O.K., deine Entscheidung. Liebe zwingt immer noch niemanden.

Ihr zwei wisset rein gar nichts darüber, wie es Menschen zutiefst schmerzen, berühren, bedauern kann, wenn Menschen ihre eigene Gottesferne vor jeglicher Gemeinschaft mit Gott, für ewig vorziehen und dann über diesen selbst herbeigeführten Umstand auch noch Gott anklagen.

1. Korinther Kapitel 1 + 2
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon KoS » Fr 1. Feb 2019, 17:04

Richard und POW

Um den Thread nicht verkommen zu lassen: Habt ihr persönlich Angst vor dem Tod? Ja/Nein?
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon jes_25913 » Fr 1. Feb 2019, 17:17

onThePath hat geschrieben:Ja, dieser Rudolf Steiner. Warum ?
Immerhin ein langer Fantasieroman sind seine angeblichen Wahrheiten und Aufforderung zur Esoterik. Nur findet Niemand seine Fantasiewelten.
lg, oTp


Gehen wir doch einmal logisch vor: Erkennen/Wahrnehmen ist nur durch Vergleich möglich. Käme der Mensch nach dem Tod in eine gänzlich andere Welt, dann könnte er nichts wahrnehmen oder erkennen.
Nun ist aber unsere Seele schon immer in der Welt in der sie nach dem Tode sein wird. Jetzt ist sie auf die Außenwelt fixiert, nach dem Tod auf die Innenwelt. Also muss man nur schon jetzt den Blick nach Innen üben, um wahrnehmen zu können, wie die unsichtbaren Welten beschaffen sind. Genau das lehrt Steiner und hat er in außerordentlicher Weise praktiziert.

Steiner ist gewiss kein Phantast, denn wir sehen, dass ihm Akademiker aller Couleur zu Füßen liegen, er also anregend für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit war und ist. Dergleichen kann kein Fantast bewirken.

Unsere Ablehnung ist nur darin begründet, dass wir selbst nur auf das Sinnliche fixiert sind. Weiter nichts.

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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 17:20

KoS hat geschrieben:
Ihr zwei wisset rein gar nichts darüber, wie es Menschen zutiefst schmerzen, berühren, bedauern kann, wenn Menschen ihre eigene Gottesferne vor jeglicher Gemeinschaft mit Gott, für ewig vorziehen und dann über diesen selbst herbeigeführten Umstand auch noch Gott anklagen.



Nein, wir wissen wohl wirklich rein gar nichts, wie es ist einem Glauben anzuhängen, der sich an der Qual und dem Leid anderer Menschen erfreut, Milliarden von Menschen, die nicht deinem Glauben angehörig sind, Milliarden von Menschen, die nach deinem Glauben an einen Ort kommen, wo die Qual und Folter der Ungläubigen niemals enden wird. Davon wissen wir nichts und viele Menschen wollen wohl davon auch nichts mehr wissen.

Wir wollen auch nichts davon wissen, von der religiös fundierten und verordneten Intoleranz, wollen auch nichts wissen von den Dogmen der Unmenschlichkeit und auch nichts wissen von den Religionen, für die die Massenvernichtung ein zwingender Bestandteil ihrer Theologie ist.
Liebe deinen Nächsten, im gleichzeitigen Einverständnis mit der nie endenden Qual des größten Teils der Menschheit an einem Ort, der einem der Konzentrationslager nicht unähnlich ist, in dem im WK II ungezählte Menschen grausam ermordet wurden.

Nein, davon will ich nichts wissen, denn hier offenbart sich die völlige Irrationalität und Inhumanität des Menschen in Glaubensdingen. Dieses edel sei der Mensch, hilfreich und gut, das wird hier zu einer willkürlichen Farce des Religiösen überhaupt, egal ob im Islam oder im Christentum.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 17:22

KoS hat geschrieben:Richard und POW

Um den Thread nicht verkommen zu lassen: Habt ihr persönlich Angst vor dem Tod? Ja/Nein?


Liest du denn nicht mit, was die User hier schreiben?
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Richard3 » Fr 1. Feb 2019, 17:26

KoS hat geschrieben:Richard und POW

Um den Thread nicht verkommen zu lassen: Habt ihr persönlich Angst vor dem Tod? Ja/Nein?


Der Tod macht doch keine Angst.
Es ist des Schlafes Bruder.
Wenn ich wüsste, es ginge mir wie meinem Onkel, der mit 81 vom wöchentlichen 2 km-Schwimmen abends nach Hause kommt und beim späteren Fernsehen ohne Vorwarnung tot vom Sessel rutscht, hätte ich nahezu keine Angst.
Zumindest nicht vor sowas wie die christliche Hölle.
Stress hatten seine Frau und seine Kinder.

Zu Zeiten des Predigers im AT gab es die christliche Hölle noch gar nicht.

Prediger 3
19 Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: Wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. 20 Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. 21 Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärts fahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre?

....alles an einen Ort -- nicht der eine hierhin, der andere dorthin.

Gruß Richard
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » Fr 1. Feb 2019, 17:36

jes_25913 hat geschrieben:
Steiner ist gewiss kein Phantast, denn wir sehen, dass ihm Akademiker aller Couleur zu Füßen liegen, er also anregend für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit war und ist. Dergleichen kann kein Fantast bewirken.



Rudolf Steiners visionäre Kosmolgie unterscheidet sich doch von der spekulativen Esoterik nicht wirklich. Seine Bücher triefen nur so von Spiritismus und Okkultismus, und immer wieder wird darauf hingewiesen, das seine Bücher rassistisch sind.

Lag nicht schon einmal beim deutschen Bundesministerium für Familie ein Antrag auf Indizierung seiner Werke vor?

Einer der Begründungen lautete: Rudolf Steiners Werke seien geeignet, „Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren, [da sie] Rassen diskriminierende Aussagen enthielten.“

Verwiesen sei dann noch auf diese Seite: Judentum, Zionismus und Antisemitismus aus der Sicht Rudolf Steiners

http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner.htm
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Thelonious » Fr 1. Feb 2019, 19:24

Hallo,

jetzt muss tatsächlich zum tatsächlichen Threadthema (und das sind u.a. definitiv nicht steinersche Thesen) zurückgekehrt werden.

Mit anderen Worten: alles, was thematisch nicht passt, würde ich ab jetzt ohne weitere Vorankündigung löschen.

Gruß
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Fr 1. Feb 2019, 23:59

Was auch immer, jes

Mir wäre wohler wenn du nicht solchen Menschen, ihren Lehren, anhangen würdest.

Es ist besser, nicht alles zu glauben. Und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch gerade wenn es darum geht, was wir nach dem Tod erwarten.

Das Gebot der Liebe ist so ein wesentlicher Punkt. Ein rechtschaffenes Leben.

Ich glaube, an der Wahrnehmung der Welt Gottes zu arbeiten ist dagegen reichlich nebensächlich. Uns zu leiten genügt unser guter Wille und unser Verstand.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Helmuth » Sa 2. Feb 2019, 10:52

Mariette M. hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben:Mein Abgang wird hoffe ich anders werden. Ich lache dann über die, welche mir Angst einjagen wollen.

Also genau wie dein Schwiegervater ;)

Ironischerweise hast du hier Recht. Aber kennst du das Sprichtwort: Wer zuletzt lacht, lacht am besten? Ich muss mal nachsehen, ob ein Bibelspruch das auch aussagt.

Die letzte Stunde kurz vor dem Verscheiden war meine Mutter bei ihm. Nein, leider außer einem Winseln und Wimmern kam da kein Lachen mehr aus ihm. Der allerletzte Trost war die Anwesenheit seiner geliebten jahrelangen Ehefrau.

Aber eins habe ich gelernt. Harte Schläge mit Humor abzufangen lindert den Schmerz. Ich hoffe ich kann das kurz vor meinem Abeleben auch noch praktizieren.

Was somit einem Gebetsanliegen an unseren Herrn gleichkommt :!:
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon jes_25913 » Sa 2. Feb 2019, 12:40

onThePath hat geschrieben:Was auch immer, jes

Mir wäre wohler wenn du nicht solchen Menschen, ihren Lehren, anhangen würdest.

Es ist besser, nicht alles zu glauben. Und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Auch gerade wenn es darum geht, was wir nach dem Tod erwarten.

Das Gebot der Liebe ist so ein wesentlicher Punkt. Ein rechtschaffenes Leben.

Ich glaube, an der Wahrnehmung der Welt Gottes zu arbeiten ist dagegen reichlich nebensächlich. Uns zu leiten genügt unser guter Wille und unser Verstand.

Lg, otp


Hallo otp,
ich hänge keinen Lehren an und ich glaube auch nichts. Ich glaube nur der Wahrheit, gemäß dem schönen Wort des Clemens Alexandrinus "Die Wahrheit besitzt aber die Macht, ihre eigenen Samenkörner zu sammeln, mögen sie auch auf fremdes Land gefallen sein."
Selbstverständlich steht die Liebe im Mittelpunkt. Aber nicht als Gebot, sondern als meine ursprüngliche Wesensäußerung.
Die Wahrheit gibt mir Orientierung und Festigkeit, sodass die Liebe und die göttliche Kraft immer besser zum Ausdruck kommen.

Du musst also bezüglich mir keine Bedenken haben. Alles in bester Ordnung!

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Sa 2. Feb 2019, 13:06

Es ist wchtig, was für eine Welt wir in uns bauen und ob diese unsere innere Welt sich als real erweist, wenn wir gestorben sind.

Angebote von detaillierten jenseitigen Welten gibt es viele und verschiedene, die auch im Widerspruch gegeneinander stehen.

Da ist mir nur wichtig daß Jesus mich in diese unbekannte Welt führt und ich heimig bei Gott werde.

Lg, otp
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Giftzwerg » Sa 2. Feb 2019, 16:14

In dem Zusammenhang interessieren mich zwei Fragen:

1. Was haltet Ihr von den Aussagen einiger, die für kurze Zeit tot waren, und dann wieder lebten.
2. Was denkt Ihr über Aussagen von Menschen, die teilweise belegt werden konnten, wonach die Seele eines Menschen wiedergeboren wird? Damit meine ich Reinkarnation (Seelenwanderung).
"Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die zeigen wer wir sind, sondern unsere Entscheidungen." - Albus Dumbledore in "Harry Potter und die Kammer des Schreckens"
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon onThePath » Sa 2. Feb 2019, 16:58

Giftzwerg hat geschrieben:In dem Zusammenhang interessieren mich zwei Fragen:

1. Was haltet Ihr von den Aussagen einiger, die für kurze Zeit tot waren, und dann wieder lebten.
2. Was denkt Ihr über Aussagen von Menschen, die teilweise belegt werden konnten, wonach die Seele eines Menschen wiedergeboren wird? Damit meine ich Reinkarnation (Seelenwanderung).


Ach je, leider geht es immer wieder von Vorne los.

Kenne etliche solcher Berichte. Sie ergeben kein einheitliches, kein klares Bild vom Jenseits und vom Himmel.

Jeder macht aus den Berichten was zu ihm passt und nennt es dann Wahrheit.

Und wenn Menschen Dinge erzählen von einem angeblichen Vorleben, so ist das nie ein Beleg, daß diese Schilderungen von der selben Seele stammen.


Lgotp
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon lionne » Sa 2. Feb 2019, 19:04

Sisyphus lässt grüssen..... :lol: :D
https://www.youtube.com/watch?v=_ovdm2yX4MA
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon KoS » Sa 2. Feb 2019, 22:47

Liebe Lionne
Avici weiss es nun.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Jimmy » So 3. Feb 2019, 04:18

editiert
Zuletzt geändert von Thelonious am So 3. Feb 2019, 18:17, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: wegen Netikettenverstoss
Das Hohelied in all seiner Erotik:

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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Jimmy » So 3. Feb 2019, 04:59

editiert
Zuletzt geändert von Thelonious am So 3. Feb 2019, 18:20, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: wegen Netikettenverstoss
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Helmuth » So 3. Feb 2019, 06:58

Naturgemäß neigen mir zuviele zum OT, Dinge die mich sicher auch interessieren, aber nicht hier. Ich fahre daher mit meinen Gedanken fort. Für manche wird es wie eine Predigt klingen, aber man kann darauf ja eingehen, dann wird es auch ein Austausch.


In der Jugend fürchtet mach den Sterbeprozess nicht, da er noch in weiter Ferne liegt. Je nach Naturell macht man sich aber Gedanken um das danach. Die Mehrheit verbringt dieses Alter gedankelos und geht sehr nichtigen Dingen nach.

Mit zunehemendem Alter kommt aber auch bedingt durch den an sich nicht spurlos vorüberghenden Verfallsprozess (ca. ab 40) das Sterben wieder mehr mehr in den Mittelpunkt. Nach z.B. einer schweren Erkrankung sieht man sich damit unmittelbar konfrontert. Was, wenn die OP schiefläuft, was dann?

Wie schnell es gehen kann zeigt ein vor kurzem verstorbener Bruder. Da steht ein Familienvater mitten im Leben, man macht eine vorsorgliche OP und diese verläuft medizinisch völlig gut. Aber plötzlich nach 3 Tagen auf einmal Herzstillstand und das abprupte Ableben. Wir waren alle geschockt.

Was für ein Segen, dass die gesamte Familie schon lange mit dem Herrn wandelte. So muss sie zwar die Trauer verarbeiten, kann aber mit Gottes Hilfe den Weg mit Jesus weitergehen.

Nicht umsonst heißt es:
Psalm 90,10 hat geschrieben:Die Tage unserer Jahre, - ihrer sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin.

Da unser Leben endlich ist und ab einem bestimmten Alter auch eine Plage wird, so sagte der Pslamist:
Psalm 90,12 hat geschrieben:So lehre uns denn zählen unsere Tage, auf dass wir ein weises Herz erlangen!

Ich stehe zeitweise schon mittendrin, mache mir aber keine Sorgen um meine Zukunft. Es genügt jeden Tag für sich zu bewältigen. In dem Sinn denke ich nicht mehr an das morgen, da ich in der Zuversicht lebe, dass alles der Herr bereitet. Ich konzentriere mich auf das heute, was gerade dran ist zu tun.

Mein Leben ist in Gottes Hand. Wenn du diese Gewisseheit einmal durch den HG in dir trägst, geht alles deutlich einfacher von der Hand. Manche Tage sind für sich schwer genug. Aber so überwindet man m.E. diese irdische Angst.
Herzliche Grüße
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon Giftzwerg » So 3. Feb 2019, 09:08

onThePath hat geschrieben:Kenne etliche solcher Berichte. Sie ergeben kein einheitliches, kein klares Bild vom Jenseits und vom Himmel.
Jeder macht aus den Berichten was zu ihm passt und nennt es dann Wahrheit.
und wenn Menschen Dinge erzählen von einem angeblichen Vorleben, so ist das nie ein Beleg, daß diese Schilderungen von der selben Seele stammen.
Lgotp


Ende der Neunziger hatte ich mal aus Neugier so eine Rückführung machen lassen und auf Kassette aufnehmen lassen. Die Sitzung dauerte knapp zwei Stunden, und ich brauchte mehrere Bänder. Nach der Sitzung hörte ich sie ab, schrieb Namen, Orte, und Daten auf. Dann ging ich zur genealogischen Gesellschaft der Mormonen, die haben alte Kirchenbücher und Bücher von Ämtern auf Mikrofilm oder/und Mikrofische. Es dauerte lange, aber ich wurde fündig. Die Person, deren Seele in mir anscheinend war, hatte wirklich in dem Zeitraum und dem Ort gelebt, und starb auch daran, was ich in der Rückführung erzählt habe.
Für mich kein Beweis, aber eine Möglichkeit, das da was dran sein könnte.
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Re: Hast du Angst vor dem Tod?

Beitragvon POW » So 3. Feb 2019, 09:37

Helmuth hat geschrieben:Naturgemäß neigen mir zuviele zum OT, Dinge die mich sicher auch interessieren, aber nicht hier. Ich fahre daher mit meinen Gedanken fort. Für manche wird es wie eine Predigt klingen, aber man kann darauf ja eingehen, dann wird es auch ein Austausch.


Gut, machen wir weiter mit dem Austausch, denn es geht auch kurz und knapp:

"Der Tod geht uns nichts an. Denn solange wir sind, ist der Tod nicht da, und sobald er da ist, sind wir nicht mehr. Folglich geht er weder die Lebenden an noch die Toten, denn die einen betrifft er nicht, und die anderen sind nicht mehr."
Epikur (um 341-270 v.Chr.)

Nun war Epikur wohl sicherlich kein Christ, als Atheist ist er aber auch nicht zu bezeichnen, denn er hatte so ganz eigene Ansichten über das, was diese Welt im innersten zusammen hält. Und trotzdem könnte man seine Sentenz doch eine Punktlandung nennen, präzise und prägnant, so würde ich seine Formulierungen nennen.
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