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Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Nachteule » Mi 13. Feb 2019, 08:44

Moin,

in Matthäus 5,44 sagt Jesus: "Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen". Da stellt sich die Frage: Gilt das auch für den Widersacher Gottes (alias Teufel/Satan/Luzifer), der ja auch als "der Feind" bezeichnet wird? Sollen wir ihn lieben, für ihn beten? Ich habe allerdings noch nie gehört, dass Christen das tun. Den Teufel zu "lieben", würde auch etwas seltsam klingen, allerdings hieße das ja nicht, dass man auch seine Werke lieben müsste. Ihn zu hassen ist aber auch keine Option, denn Hass ist eine destruktive Energie, die sich letztlich gegen einen selbst richtet. Soll man ihm gegenüber also gleichgültig sein? Sollen wir uns überhaupt näher mit ihm als "Geschöpf" beschäftigen oder besser alles, was ihn betrifft, vollständig Jesus überlassen?

Gruß,
Stefan
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 10:20

Ich selber respektiere Satan. Denn er hat Macht. Ich würde mich nie lustig über ihn machen. Aber ihn lieben ? Dann kann ich auch alles Böse lieben. Zu hassen was Satan anrichtet ist doch nicht selbstdestruktiv. Wie denn ? Eine tiefe Abneigung gegen Sünde, ist das selbstdestruktiv ? Satan steht für alles Verderben und Destruktive. Er ist es und man darf sich keine Illusionen darüber machen, er habe einen guten Kern. Und wenn du das Böse hasst, nimmt er das sowieso persönlich :lol:

Du brauchst dich nicht mit Satan beschäftigen, sondern dich nur gegen ihn wappnen mit Glauben, gegen seine Versuche dich zu zerstören und irre zu führen.

Aber es gibt eben auch Christen die in Berührung mit seinen dämonischen Helfern kamen und die ihre Erfahrung nutzen können.

Und nicht Satan bekämpfen, sondern Menschen helfen, sich von seinem Einfluß zu befreien. Und ansonsten klar gegen Satan stehen anstatt möglicherweise falsches Mitleid für ihn zu empfinden. Würde er sowieso sofort ausnutzen. Und dich wohl erfreut auslachen.

Angst vor Satan braucht kein Christ zu haben der reinen Herzens ist. Da denke ich, braucht man auch nichts weiter als wachsam sein was lan denkt und fühlt. Sich mit Satan beschäftigen brauen die meisten Chrusten nicht.

Man braucht sich ja auch mit Terroristen oder der Mafia nicht näher befassen. Eben nur die Wenigen, die direkt mit denen zu tun haben

lg, otp
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Feb 2019, 10:45

Nachteule hat geschrieben:Moin,

in Matthäus 5,44 sagt Jesus: "Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen". Da stellt sich die Frage: Gilt das auch für den Widersacher Gottes (alias Teufel/Satan/Luzifer), der ja auch als "der Feind" bezeichnet wird? Sollen wir ihn lieben, für ihn beten? Ich habe allerdings noch nie gehört, dass Christen das tun. Den Teufel zu "lieben", würde auch etwas seltsam klingen, allerdings hieße das ja nicht, dass man auch seine Werke lieben müsste. Ihn zu hassen ist aber auch keine Option, denn Hass ist eine destruktive Energie, die sich letztlich gegen einen selbst richtet. Soll man ihm gegenüber also gleichgültig sein? Sollen wir uns überhaupt näher mit ihm als "Geschöpf" beschäftigen oder besser alles, was ihn betrifft, vollständig Jesus überlassen?

Gruß,
Stefan


Hallo Stefan,

einen Teufel und Dämonen gibt es nicht. In den Anfänger der Menschheit stand der Mensch unwissend der Natur gegenüber und erfuhr, dass diese nicht nach seinen Wünschen verfuhr. Da sie es aber war, die über ihn herrschte, meinte er, dass er sich gegen sie vergangen habe und wollte es ihr wieder gut machen. So erfand er das Opfer in Analogie zum Verhalten der Menschen zueinander.
D.h. er sah die ganze Schöpfung als Ausdruck eines Handelnden. Und wie ein Mensch Emotionen hat, so auch sie, bzw. das höchste Wesen über ihr. Alles, was der Mensch nicht verstand und nicht gefiel, war entweder Ausdruck des Zorns der Götter oder eines bösen Wesens, das den menschlichen Bestrebungen immer in die Quere kam. Letzteres wurde zum Teufel. Und die den Menschen belästigten Abspaltungen eigener emotionaler Komplexe betrachtete er als Einwirkung fremder wesen, also Dämonen.
Aber alles das sind nur Illusionen, die natürlich wirksam sind, solange man sie nicht durchschaut.

LG,
jes
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 10:47

Hör doch auf Jes deine angeblichen Weisheiten hier hinein zu streuen.
Mal glaubst du als naiver Atheist wie hier, dann wieder als allwissende Esoteriker.

Du widersprichst damit eindeutig deinen Lehrneistern, die Dschins kennen.


lg otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mi 13. Feb 2019, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Nachteule » Mi 13. Feb 2019, 10:49

Jallo jes,

so wie Du habe ich bisher auch immer gedacht, aber jetzt versuche ich das Ganze auch mal aus Sicht des christlichen Glaubens und der Bibel zu sehen und zu verstehen.

Gruß,
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Feb 2019, 10:49

onThePath hat geschrieben:Hör doch auf Jes deine angeblichen Weisheiten hier hinein zu streuen.

lg otp


Weshalb? Stört es Dich? Willst Du lieber, dass ich Unsinn rede?

LG,
jes
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 10:51

Jes, du befindest dich hier in einem christlichen Forum und redest destruktiv. Ich kenne ausgiebig alle deine Quellen, möglicherweise besser als du


Einmal sagtest du hier, Dämonen seien nur bösartige Verstorbene. Das wäre ja ein Hoffnungsschimner von deiner Seite.
lg, otp
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Feb 2019, 10:56

Nachteule hat geschrieben:Jallo jes,

so wie Du habe ich bisher auch immer gedacht, aber jetzt versuche ich das Ganze auch mal aus Sicht des christlichen Glaubens und der Bibel zu sehen und zu verstehen.

Gruß,
Stefan


Da solltest Du das, wie Du in dieser Hinsicht gedacht hast, nicht verleugnen.
Sonst kommst Du wirklich in "des Teufels Küche", da die heutigen Gläubigen noch nicht die Weltsicht vergangener Zeiten ablegen können (durch ihr Festhalten am Buchstaben der Bibel) aber auch nicht verstehen. So haben sie stets, wenn sie vom Teufel und den Dämonen reden mit einem Popanz zu tun.

Das N.T. redet auch nur deshalb von vermenschlichten Eigenschaften von Gottes, von Teufel und Dämonen, weil es sich eben an eine Bevölkerung wandte, die mit reiferen Begriffen noch nichts anfangen konnte, aber später durch die Erkenntnis der Wahrheit (Joh. 8,32), die Jesus verhieß, dazu gebracht werden konnte.

LG,
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 11:01

Ich darf von mir aus klar sagen: Was für eine Irrlehre ! Jes.
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Feb 2019, 11:04

onThePath hat geschrieben:Jes, du befindest dich hier in einem christlichen Forum und redest destruktiv. Ich kenne ausgiebig alle deine Quellen, möglicherweise besser als du
Aha, wenn ich die Wahrheit rede und zu einem positiven Glauben ermutige, bin ich unchristlich und destruktiv? - He, geht`s noch!

Destruktiv argumentieren sehen, habe ich Dich. Man denke nur an Deine Antworten an Jimmy im Glaubenstread.
Du willst nur manipulieren! Kein Wunder, dass es Dir nicht gut geht!


Einmal sagtest du hier, Dämonen seien nur bösartige Verstorbene. Das wäre ja ein Hoffnungsschimner von deiner Seite.
lg, otp


Nicht immer. Ich hatte aber einmal gezeigt, dass Blumhardt ständig von Dämonen schwafelte und dabei nicht bemerkte, dass ich sich mit den eigenen Worten ständig widerlegte, denn an anderer Stelle sagte er immer, dieser Dämon war dieser oder jener Verstorbene.

Da sieht man, wie falsche Begriffe, die man verinnerlicht hat, trotz des Augenscheins verführen!

Diese Bedenken habe ich bei Dir auch. Du kannst schon nicht mehr klar denken in solchen Dingen.

LG,
jes
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon jes_25913 » Mi 13. Feb 2019, 11:06

onThePath hat geschrieben:Ich darf von mir aus klar sagen: Was für eine Irrlehre ! Jes.


Ja, von Deiner Sicht. Eine muss ja falsch sein. Aufgrund der Einsichten, sage ich, Du bist der Irrende. Ein Lehrer bist Du ja nicht, da Du nur behauptest und nicht verstehst.
Widerlege, dass die frühen Menschen nicht so gedacht haben, wie ich schrieb!

LG,
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Mi 13. Feb 2019, 11:20

Mit dem Brett Steiner vor dem Kopf und den anderen angelesenen esoterischen Ansichten, woraus du dich dann individuell bedienst, mußt du so über mich reden
Ach jes, ich kenne nicht nur deine ganzen Esoterik- Quellen, sondern noch viel Anderes. Aber das muss ich mir nicht antun, dir das alles als Argumente für meine Position zu erklären.

Was habt ihr denn heute alle ? Einen geplanten Generalangriff, mit Jimmy und Co. zusammen ?

Lest mal Hunt, Okkulte Invasion, und ärgert euch damit meinetwegen schwarz. Vergriffen aber download möglich bei CLV.
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Helmuth » Mi 13. Feb 2019, 12:16

Nachteule hat geschrieben:so wie Du habe ich bisher auch immer gedacht, aber jetzt versuche ich das Ganze auch mal aus Sicht des christlichen Glaubens und der Bibel zu sehen und zu verstehen.

Wir sollten unsere Gegner nie unterschätzen. Selbst Jesus ging mit dem Teufel in der Wüste auf Gespräche ein. Aber er dementierte jedes Wort klar durch das Wort Gottes "denn es steht geschrieben ... " Er machte also das Gegenteil von Adam und Eva, wenn du so willst.

Hier geht es weniger um Hass bzw. Liebe sondern um die Macht der Verführung, die aber tödliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Nur ist dir das am Anfang vielleicht nicht so klar wie erst dann, wenn es dann u.U. zu spät ist.

Der Verführer stellt sich dir nicht in den Weg als aufgeschäumte hasserfüllte 5 Meter hohe Fratze, die dich sofort vernichten will, wie in einem billigen Action-Film. Er ist listig und klug, aber hinterhältig und gemein.

An anderer Stelle wird er als Engel des Lichts sich verkleidend erklärt oder von Jesus Wolf im Schafspelz genannt.

Es gibt dagegen nur eine Waffe: Das Wort Gottes. Und kennt man ihn mit der Zeit etwas näher, ja, dann würde ich aus meiner Erfarhung bestätigen: Man kann ihn dann nur mehr noch hassen, weil er Menschen nur zu Fall bringt und sonst nichts.

Joh 10, 10 hat geschrieben:Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, auf daß sie Leben haben und es in Überfluß haben.

Der Hass ist daher ein Ekel vor der Sünde, nicht vor dem Menschen. Wenn aber Jesus erkannt hat, dass Menschen gegen den HG lästern, dann hat er auch sie brühwarm Otterngezücht genannt.

Nur sollten wir damit im Umgang ein wenig vorsichtiger sein. Lieber einmal weniger als einmal zviel ein falsches Wort gesagt.
Herzliche Grüße
Helmuth
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Thelonious » Mi 13. Feb 2019, 19:47

Hallo Nachteule,

hier fragte ich mich tatsächlich mal, ob deine Fragestellung wirklich so gemeint war. Aber okay, was sagt die Bibel über den (anderes und von mir in diesem Zusammenhang tatsächlich bevorzugtes Wort) "Widersacher"?

Vorweg: Wenn man der Heiligen Schrift überhaupt Glauben schenkt, kann man die Existenz des Widersachers nicht leugnen. Das bezeugen die biblischen Texte von der Genesis bis zur Offenbarung. Wenn du die Textpassagen haben möchtest, so benenne ich sie dir gern.

Auch Christi Lehren setzen die Existent des W. voraus, so z.B.
Mt. 13, 39: "Der Feind, der es sät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit; die Schnitter sind die Engel."
Lk. 10,18: "Da sprach er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen."
Lk. 11,18: "Wenn aber auch der Satan mit sich selbst uneins ist, wie kann sein Reich bestehen? Ihr sagt ja, ich treibe die Dämonen durch Beelzebul aus. ".

Die Feindschaft zwischen Jesus und dem W.ist ebenso eindeutig belegt. Bitte schreibe mir zurück, wenn ich dir die entsprechenden Stellen posten soll.

Für den Widersacher beten? Beantwortet sich nicht für dich diese Frage auch schon allein durch diese jesuanischen Aussagen?

Und: ganz benondere Vorsicht vor Menschen, die dir einreden möchten, dass es den W. nicht gibt. Denn die widersprechen damit eben jesuanischen Aussagen.

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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Nachteule » Mi 13. Feb 2019, 23:09

Hi Thelonious,

klang die Frage im Thread-Titel wirklich so ungewöhnlich? Doch, sie war schon durchaus ernst gemeint; schließlich ist der Teufel ja nun mal ein zentraler Bestandteil der christlichen Lehre, und da stellt sich durchaus die Frage nach der "angemessenen" Haltung diesem gegenüber. Klar ist er "der Feind", aber Jesus lehrte eben auch die Feindesliebe - was natürlich nicht bedeutet, dass man die Taten des Feindes lieben bzw. gutheißen soll - im Gegenteil. Auch soll man für seine Feinde (bzw. die, die einen verfolgen) beten, z.B. dass Gott sie auf den richtigen Weg führt. Aber für "DEN" Feind gilt das offenbar nicht, weil er offenbar endgültig verloren ist und auch nicht gerettet werden kann und will. Nach der Bibel gibt es ja auch keine "Allversöhnung". Schade eigentlich, denn dann wäre auch der Spruch von Ernesto Cardenal aus seinem "Buch von der Liebe" nur ein frommer Wunsch:

Ernesto Cardenal hat geschrieben:Gottes Herz findet keine Ruhe, bis die ganze Schöpfung, wie der verlorene Sohn, in Seinen Schoß zurückgekehrt ist.


Gruß,
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Do 14. Feb 2019, 05:57

Kann ich verstehen, Nachteule.

Den Wunsch nach Umkehr und Versöhnung mit den gefallenen Engeln, bis hin zu einschließlich Satan. Diese umfangreuche esoterische Lehre leistet immerhin viel Aufklärungs-Arbeit in Richtung Dämonisierung. Sie sammeln zahlreiche Beispiele Das zeigt, daß es nicht die Norm ist daß Esoteriker Satan für nicht existent halten.

Das Märchen vom abgespaltenen Persönlichkeitsteil erzählen die Parapsychologen auch beim persönlichen Spuk z.B wenn Gegenstände in einem Raum herumliegen. Aber eine Prüfung der Fakten zeigt, wie unsinnig diese Hypothese ist.

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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon KoS » Do 14. Feb 2019, 07:33

Der Teufel ist der Mörder von Anfang an. Er ist die Urquelle der Sünde in dieser Schöpfung. Er ist DAS Böse, das auch im Menschen ist. Er ist der Ankläger jedes Menschen der die Sünde tut. Er ist Urquelle des Todes.

Der Herr Jesus ist Mensch geworden, auf Erden ans Kreuz gegangen, er wurde an diesem Kreuz ZUR Sünde gemacht d.h. er wurde ZUM Prinzip alles Böse gemacht und dafür gerichtet.
Der Herr Jesus lag 3 Tage tot im Grab und ist von Gott auferweckt worden (ein Aspekt). Er ist in sich gerechtfertigt/bewiesen.
Er welcher der Urquell (architektos) des Lebens ist, ist auferstanden. Er hat dadurch bewiesen dass er den Tod überwunden und Satan besiegt.

Der SIEG ist vollbracht.
Diesen Sieg kann man durch Glauben auf sich anwenden (nicht auslegen, also nicht ich selbst habe vollbracht).
Der wirkliche Christ hat keinen äusseren Feind mehr, er ist Sieger - durch Glauben an das Werk des Herrn für ihn.

Welchen Feind der wirkliche Christ auf Erden noch hat, ist sein Fleisch und sein Leib (im Vorschatten Amalek). Sein Leib wird sterben/umgewandelt werden, das Fleisch ist nach Busse durch Glauben gekreuzigt (getötet), mit im Grabe, schreit aber permanent nach Herrschaft unter dem Deckel hervor. Das gehorsame Glaubensleben lässt diesen inneren Feind, -erst wirksam werdend durch die vollzogene Sünde-, stets im Tode halten.

Wer meint er müsse für Satan beten, hat das Leiden, das Sterben und die Auferstehung und den Wert des Kreuzes noch nicht recht erfasst und sollte schleunigst die Finger lassen vor teuflischen Gedanken.
Satan ist nicht (mehr) unser Feind. Er ist Satan.


Wir haben nur wenige aber durchschlagende Rezepte für die Vorsorge vor dem Teufel. Umgnag mit dem Teufel letztlich nur eines: Widerstehen.
Jakobus der zu sehr frühesten Zeit, als es noch keine abgeschlossene Bibel gab an die 10 Stämme in der Diaspora schrieb, hilft ihnen durch Anweisung von 2 Dingen: Gott unterwerfen und dem Teufel widerstehen:
Jakobus 4,7 Unterwerfet euch nun Gott. Widerstehet dem Teufel, und er wird von euch fliehen.
8 Nahet euch Gott, und er wird sich euch nahen. Säubert die Hände, ihr Sünder, und reiniget die Herzen, ihr Wankelmütigen.

Unterwerfen kann ich mich Gott nur durch Glauben an Ihn, durch bekennen und lassen meiner Sünden!
Da gibt es keinen Kampf oder Sieg oder Gebet für den T.: Widerstehen und der Teufel flieht! Ohne sich Gott in allem zu unterwerfen wird es aber nicht gelingen.

Auch Petrus warnt und ruft auf zu wachen (aufpassen, geistlich nicht schlafen):
1. Petrus 5,8 Seid nüchtern, wachet; euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er 1. verschlinge. 9 Dem widerstehet standhaft im Glauben,
Die Lösung: der Glaube (und damit Glaubensgehorsam), Glauben und Handeln wie die Schrift sagt, nicht nach meinen Ideen, Vorlieben, Interessen, Juckreizen des Fleisches, Büchern oder der Philosophie.

Und zum Schluss die einzige praktische Anweisung an Wiedergeborene:
Epheser 6. Kapitel
10 Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels. 12 Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. 13 Deshalb nehmet die ganze Waffenrüstung Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage zu widerstehen und, nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermöget. 14 Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit, 15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens, 16 indem ihr über das alles ergriffen habt den Schild des Glaubens, mit welchem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen. 17 Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist; 18 zu aller Zeit betend mit allem Gebet und Flehen in dem Geiste, und eben hierzu wachend in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen,


In den Evangelien können wir viel lernen wie der Herr Jesus, wie Dämonen und wie der Teufel wirken. Anweisung wie Christen konkret und handeln sollen, finden wir dort aber keine weil es dort auch keinen einzigen Christen gab. Dazu haben wir zur Lehre die Briefe und zur Belehrung die ganze Bibel.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon KoS » Do 14. Feb 2019, 07:39

PS: Für Engel gibt es keine Gnade.
Engel können auch nicht sterben.
Der Herr wurde am Kreuz ein wenig unter die Engel erniedrigt: ER musste sterben! Weder für Engel noch für sich selbst, nur für uns Menschen! Wunderbare Gnade Gottes im Herrn Jesus!

Für gefallene Engel, beten ist widerbiblisch, gefährlich, sinnlos.
Widerstehe auch darin, Stefan.

Allversöhnung oder Allaussöhnung ist vom Vater der Lüge.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Nachteule » Do 14. Feb 2019, 09:14

onThePath hat geschrieben:Den Wunsch nach Umkehr und Versöhnung mit den gefallenen Engeln, bis hin zu einschließlich Satan. Diese umfangreuche esoterische Lehre leistet immerhin viel Aufklärungs-Arbeit in Richtung Dämonisierung. Sie sammeln zahlreiche Beispiele Das zeigt, daß es nicht die Norm ist daß Esoteriker Satan für nicht existent halten.


Klar, es gibt ja auch nicht "die Esoteriker" oder "die Esoterik", sondern viele verschiedene esoterische Richtungen mit vielen unterschiedlichen Ansichten.

onThePath hat geschrieben:Das Märchen vom abgespaltenen Persönlichkeitsteil erzählen die Parapsychologen auch beim persönlichen Spuk z.B wenn Gegenstände in einem Raum herumliegen. Aber eine Prüfung der Fakten zeigt, wie unsinnig diese Hypothese ist.


Kann ich nicht beurteilen. Es gibt durchaus auch erfolgreiche Therapeuten (wie etwa Prof. Dr. Franz Ruppert), die z.B. Traumaaufstellungen machen und dabei - ähnlich wie Familienmitglieder bei Familienaufstellungen - Persönlichkeitsanteile "aufstellen" und dadurch verdrängte Konflikte ins Bewusstsein holen und so auflösen. Ich denke aber, das ist reine Psychologie und muss nichts mit "Dämonen" o.ä. zu tun haben.

Auch ob Psychokinese in jedem Fall auf solche Einflüsse zurückzuführen ist, finde ich zumindest fraglich. Warum sollten komplexe Systeme (wozu auch das Gehirn gehört) nicht in der Lage sein, unter Umgehung kausaler Mechanismen miteinander oder mit der Umgebung zu interagieren? Das funktioniert ja nicht nur mit menschlichem Bewusstsein (Geist-Materie-Interaktion), sondern offenbar auch bei Tieren (z.B. Küken beeinflussen einen zufallsgesteuerten Roboter ohne physische Verbindung zu diesem) oder sogar ganz ohne menschliches oder tierisches Bewusstsein (siehe Modellesenbahn-Expreiment von Johannes Hagel).

Allerdings scheint es tatsächlich auch richtig krasse Spukfälle zu geben, bei denen der Einfluss von Dämonen sehr offensichtlich erscheint (wenn man den entsprechenden Filmberichten auf TLC usw. glauben will).

KoS hat geschrieben:Wer meint er müsse für Satan beten, hat das Leiden, das Sterben und die Auferstehung und den Wert des Kreuzes noch nicht recht erfasst und sollte schleunigst die Finger lassen vor teuflischen Gedanken.
Satan ist nicht (mehr) unser Feind. Er ist Satan.


Meinen tue ich das nicht, sondern habe nur eine Frage in den Raum gestellt. Wie gesagt, hatte ich davon auch noch nie gehört.

KoS hat geschrieben:Und zum Schluss die einzige praktische Anweisung an Wiedergeborene:
Epheser 6. Kapitel
10 Übrigens, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Ziehet an die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr zu bestehen vermöget wider die Listen des Teufels. 12 Denn unser Kampf ist nicht wider Fleisch und Blut, sondern wider die Fürstentümer, wider die Gewalten, wider die Weltbeherrscher dieser Finsternis, wider die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern. [...]


Ui, das klingt aber ganz schön martialisch (vor allem für mich als ehemaliger Wehrdienstverweiterer)... ;-)

KoS hat geschrieben:PS: Für Engel gibt es keine Gnade.
Engel können auch nicht sterben.
[...]
Für gefallene Engel, beten ist widerbiblisch, gefährlich, sinnlos.
Widerstehe auch darin, Stefan.


Ja, Du hast wohl recht, dass das sinnlos ist. Engel und Menschen - das sind zwei vollkommen verschiedene Kategorien. Dass Menschen für Engel - ob nun gefallen oder nicht - beten, klingt in der Tat ziemlich verrückt.

KoS hat geschrieben:Allversöhnung oder Allaussöhnung ist vom Vater der Lüge.


Ich muss diese Frage für mich vorerst mal offenlassen. Mir zumindest erscheint es derzeit noch "unlogisch", dass neben dem Reich Gottes (alias "Himmel") auch ein Reich der Finsternis (alias "Hölle") dauerhaft und bis in alle Ewigkeit existieren soll. Logischer fände ich es, wenn Letzteres entweder annihiliert wird oder eben transformiert und integriert, weil letztlich nur das Gute Bestand hat. Ansonsten gäbe es ja immer einen ständigern, unauflöslichen Gegensatz zwischen "Gott" und "Nicht-Gott", und mein Verständnis ist es, dass Gott doch eigentlich "alles" ist, auch seine Geschöpfe. Tja, schwieriges Thema...
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon lionne » Do 14. Feb 2019, 10:48

Nachteule hat geschrieben: (...)Tja, schwieriges Thema...

Es ist wirklich ein schwieriges Thema, weil es überhaupt nicht in unsere Zeit passt, und weil es uns wehtut, wenn wir daran denken, dass Familienangehörige und Freunde vielleicht die Hölle werden erleben müssen... Aber deshalb dürfen wir nicht die Hölle wegdiskutieren oder verstecken.
"Früher hatten die Leute Angst vor der Hölle; heute haben die Pfarrer Angst, über die Hölle zu predigen." oder verneinen sie ganz einfach ("Es gibt keine Hölle", alles schon gehört...).
Ich war noch nie ein Freund von 'Vogel-Strauss Politik'! ;)
Im Innersten wissen die Menschen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Dieses 'Wissen um die Ewigkeit' wurde den Menschen von ihrem Schöpfer 'ins Herz gelegt". (>> Prediger 3,11). Man schaue sich auch mal andere Religionen an, was da zur "Hölle" geschrieben/gesagt wird...
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Orpheus » Do 14. Feb 2019, 12:54

Lionne, du findest:

Es ist wirklich ein schwieriges Thema, weil es überhaupt nicht in unsere Zeit passt, und weil es uns wehtut, wenn wir daran denken, dass Familienangehörige und Freunde vielleicht die Hölle werden erleben müssen... Aber deshalb dürfen wir nicht die Hölle wegdiskutieren oder verstecken.

Ja, das mag dir ewig wehtun, vertraute Menschen in der Hölle zu wissen.
Du kannst sie aber trotzdem lieben, und sie dich.Liebe und Ehrfurcht vor dem Leben werden ja nicht verboten.

Es gibt sogar Menschen, die darin wie Vorbilder gelebt haben.
Etwa der norwegische Pastor Asle Enger, der freiwillig zu gefangenen Landsleuten in deutschen Lagern ging, um ihnen beizustehen.
Oder die Ungarin Eva Hay. Die kommunistischen Machthaber hatten ihren Mann ins Gefängnis gesteckt,um ihn zum Schweigen zu bringen. Eva stellte das Gesuch, mit ihrem Mann die Zelle teilen zu dürfen.Die Stalinisten gaben keine Antwort; ihre Angst muss schlimm gewesen sein.

Gruss
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon lionne » Do 14. Feb 2019, 14:19

Die Frage: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel?

Ich kann nun nicht sagen, was die richtige Haltung ist! :)
Ich kann nur sagen, wie ich es sehe:
Der Teufel ist unter den Füssen von Jesus! Jesus ist Sieger; Er hat den Teufel besiegt am Kreuz von Golgatha, der Herr Jesus Christus von Nazareth, der Jesus der Bibel!
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Do 14. Feb 2019, 15:12

Die Psychologie und die Parapsychologie wird natürlich die Existenz von Dämonen nicht erkennen. Wenn es einerseits die wichtige Frage gibt, ob Satan existiert, geht es dann weiter mit der Frage, was er tut.

Da wollte ich noch einen Punkt zur Ansicht aufführen, Satan und Dämonen seien nur abgespaltene Persönlichkeitsanteile. Das sagen die deutschen Parapsychologen auch, wenn es bei Jemand spukt, und sie sehen Gegenstände sich bewegen. Da soll eine Person unbewusst dafür verantwortlich sein. Jedenfalls weiß sie nicht, was da vorgeht, nicht was sie da angeblich tut. Aber zusammen mit vielen anderen Berichten ergibt sich eine große Wahrscheinlichkeit, daß dämonische Wesen daran beteiligt sind. Ich habe mir viele Berichte angesehen und kriege deshalb zuviel, wenn Jes behauptet, es gäbe weder Dämonen noch den Satan. Ein oberflächlicheres Urteil kann kein Psychologe oder Psychiater behaupten.

Aber gehen wir mal weiter. Beim Spuk - natürlich auch bei der Dämonisierung- tun die Dämonen etwas von sich aus. Das lädt gleich zu der Vermutung ein, daß bei esoterischen, okkulten Fähigkeiten, Siddhies, ebenfalls Dämonen beteiligt sein können. Das zur momentanen Doppelfront Satan und andererseits Zeichen und Wunder Wenn es keinen Satan gäbe, gäbe es nur Menschen mit eigenen Fähigkeiten. Dann wäre Jes fein raus und könnte den esoterischen Aufstieg des Menschen zum Supermenschen lehren. Mich macht es ärgerlich, weil es falsch und gefährlich ist. Da kommt in mir eben der Wiederstand gegen Lügen Satans, die er in den verschiedenen esoterischen und okkulten Lehren verbreitet. Und gerade hier befindet sich ein wichtiger Einflußbereich für Satans Lehren.

Du als Esoterik- Kenner denkst ja darüber nach, was richtig und was falsch ist. Wir können natürlich an anderer Stelle noch überlegen, ob es höhere Fähigkeiten gibt, die neutral sind, menschliche Fähigkeiten, und welche Zeichen und Wunder von Gott sind. Zu der Gesamtproblematik habe ich selber noch so einige Ungewißheiten.

lg, otp
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Orpheus » Do 14. Feb 2019, 15:28

Hallo zusammen,
Lionne, wenn der Teufel unter den Füssen von Jesus ist, und somit besiegt - sind dann alle seine schlimmen, scheusslichen Charaktereigenschaften pauschal und für sämtliche Menschen ausgelöscht, vertilgt?
Wirds dann nur noch Gute geben und Jene, die gemäss deiner Ansicht vielleicht in der Hölle sind?
Ist schlimmes Verhalten an ein einziges Wesen gebunden?
Wenn Menschen ausgerottet werden - ist dann mit ihnen automatisch "das Böse" auch ausgerottet?

Was meint ihr?
Gruss
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Do 14. Feb 2019, 15:51

hallo Orpheus

Ich sehe keineswegs dass der Teufel schon in dem Sinne besiegt wäre, daß er machtlos wäre und keinen Schaden mehr anrichten könnte.

Auch die Menschen können noch sündigen, brauchen dazu noch nicht mal immer Satans Mittun.

Dein Input war etwas kompliziert. Habe ihn nicht völlig erfasst.
lg, otp
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon lionne » Do 14. Feb 2019, 16:11

Ich meine das nicht so, dass nun überall Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.... ;)
Ich meine dass eher so: Alle seine Werke (die satanischen, dämonischen, diabolischen, teuflischen W. des Widersachers) verweise ich im Namen Jesus Christus von Nazareth; Er ist Sieger, etc...…)
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Columba » Do 14. Feb 2019, 16:16

Wo zwanzig Teufel sind, da sind auch hundert Engel;
wenn das nicht so wäre, dann wären wir schon längst zugrunde gegangen.

Martin Luther (1483 - 1546)



Grüsse Columba
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Knecht » Do 14. Feb 2019, 17:37

Hallo Nachteule,

ich würde dir empfehlen, hüte dich vor den Predigern des Dämonen- und Teufelsglauben. Sie wollen dich dazu bringen, diesen finsteren mittelalterlichen Aberglauben anzunehmen. Sie glauben, dass es neben Gott extra noch einen übernatürlichen mächtigen Teufel gibt, der uns Menschen verführt. Was dieser unseelige Unglaube im Mittelalter angerichtet hat, wirst du sicherlich wissen (Hexenverbrennungen usw.) Viele aufgeklärte Christen, ich würde sagen, die Mehrheit, glauben das Gott sei Dank nicht mehr. Ich kann dir versichern, diese Christen haben dadurch überhaupt keinen Nachteil. Im Gegenteil, sie haben den Vorteil, das sie nicht besessen werden können; wenn man nicht, vielleicht ängstlich, an den Teufel glaubt, kann man deswegen niemals seelisch Schaden nehmen. Hingegen haben die abergläubischen Teufelsgläubigen einen großen Nachteil, nämlich, dass sie besessen werden können, aber nicht durch irgendeinen Teufel, sondern der überbordende nutzlose GLAUBE an den Teufel kann besessen machen oder besser gesagt, im schlimmsten Fall psychisch krank machen. Solche Personen reden am Liebsten nur mehr über den Teufel.Will damit aber nicht sagen, dass alle Diener des Teufelsglauben schon psychisch krank sind. Dieser Unglaube hat aber noch einen Nachteil, der göttliche Humor kann nicht wirklich aufkommen, oder wenn man ihn erst annimmt, geht er langsam und unbemerkt verloren. Heiteres Gemüt ade…..das ist das menschlich-teuflische an diesem Glauben.

In Versuchung geraten wir bewusst oder unbewusst immer wieder, selbst der Gläubigste ist in einem langen Leben nicht gänzlich davor gefeit. Eine bewusste Versuchung können wir leicht ablehnen, bei einem unbewussten Fehlverhalten kommen wir meistens hinterher drauf. Wenn jemand aber die göttliche Gabe der Selbstkritik haben darf, kann er mit Einsicht sich wieder davon befreien und Vergebung erlangen. Aber egal, ob wir bewusst oder unbewusst einer Versuchung erliegen, es sind immer wir selbst, die für jedes Fehlverhalten verantwortlich sind und nicht irgendein Teufel. Warum also dieser nutzlose und völlig unnotwendige Teufelsglaube?, wenn wir ohnehin für alles selber verantwortlich sind.
Es steht auch nirgends in der Bibel, das man an einen übermächtigen Teufel glauben muss und die Juden glauben das, so wie die Christen es tun, sowieso nicht.
Ich gehe nicht davon aus, dass der Jude Jesus von Nazareth ein Teufelsgläubiger im veralteten christlichen Sinne war. In der hebräischen Sprache heißt das Wort Satan übersetzt Widersacher oder Ankläger.

In MT 16,21-23 (erste Ankündigung von Leiden und Auferstehung Jesu) erklärt Jesus seinen Jüngern, er müsse nach Jerusalem gehen…...vieles erleiden, getötet und am dritten Tag auferweckt werden. Petrus wies ihn zurecht und sagte: Das soll Gott verhüten, Herr, das darf nicht mit dir geschehen! Jesus sagte aber zu Petrus: Tritt hinter mich, du Satan! Ein Ärgernis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will……

Jesus, der sein schweres Schicksal durch die Schriften Jesajas kannte, nennt also den Menschen Petrus - Satan (Widersacher), der die Ankündigung nicht wahrhaben wollte. Petrus war also in diesem Moment ein Widersacher des vorherbestimmten göttlichen Planes, dem sich Jesus nicht entziehen wollte - also nicht davon laufen wollte.
Auch andere Stellen, in denen Jesus Satan erwähnte, muss nicht gleich immer ein übernatürlicher Teufel angenommen werden. Z.B. ein von teuflischen Dämonen Besessener ist heute ein schizophren Kranker mit gespaltener Persönlichkeit.......

Gruß
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Do 14. Feb 2019, 18:04

Klar Knecht

Kein fundiertes Wissen, aber es ist immer Schizophrenie. Wenn es dich beruhigt, so glaube das.

Schließlich leben die meisten Psychologen und Psychiater ja auch noch in ihrem eigenen Mittelalter des Verständnisses darüber.

Abhilfe könnte nur bringen, wie einige Psychologen und Psychiater es taten, psychiatrische Krankheiten mit den Symptomen von Besessenheit zu vergleichen. Aber die meisten werden auch nicht dann klüger, wenn sie Dinge erleben, die sie gar nicht erklären können mit ihrem Wissen.

So ist es mit vielen Menschen...
Nur gründlich nachforschen mit viel Einsatz und Gehirnschmalz bringt neue Erkenntnisse. Und auch viele Psychiater und Psychologen kommen ja kaum in Berührung damit und haben ja wenig Interesse sich damit intensiv zu beschäftigen.

Trotzdem,
lg, otp

Außerdem:
Wenn der Teufel einem Menschen schadet, dann nur, weil dieser Mensch ihm eine Berechtigung dazu gibt. Jesus hat immer gesagt, er kann dem aufrichtigen Gläubigen nicht schaden.
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon lionne » Do 14. Feb 2019, 19:14

Gibt es den Teufel wirklich oder ist er eine Erfindung der Kirche?
https://www.jesus.ch/information/glaube ... eufel.html
LG lionne

P.S. Auch hier lohnt sich diesbezüglich ein Blick auf die anderen Religionen...
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon kingschild » Do 14. Feb 2019, 19:17

Nachteule hat geschrieben:Hi Thelonious,

klang die Frage im Thread-Titel wirklich so ungewöhnlich? Doch, sie war schon durchaus ernst gemeint; schließlich ist der Teufel ja nun mal ein zentraler Bestandteil der christlichen Lehre, und da stellt sich durchaus die Frage nach der "angemessenen" Haltung diesem gegenüber. Klar ist er "der Feind", aber Jesus lehrte eben auch die Feindesliebe - was natürlich nicht bedeutet, dass man die Taten des Feindes lieben bzw. gutheißen soll - im Gegenteil. Auch soll man für seine Feinde (bzw. die, die einen verfolgen) beten, z.B. dass Gott sie auf den richtigen Weg führt. Aber für "DEN" Feind gilt das offenbar nicht, weil er offenbar endgültig verloren ist und auch nicht gerettet werden kann und will. Nach der Bibel gibt es ja auch keine "Allversöhnung". Schade eigentlich, denn dann wäre auch der Spruch von Ernesto Cardenal aus seinem "Buch von der Liebe" nur ein frommer Wunsch:

Ernesto Cardenal hat geschrieben:Gottes Herz findet keine Ruhe, bis die ganze Schöpfung, wie der verlorene Sohn, in Seinen Schoß zurückgekehrt ist.


Gruß,
Stefan


Hallo Stefan

Gott möchte das alle Menschen gerettet werden. Jesus sagt aber das dies nicht geschehen wird und das Problem dabei liegt weder bei Gott noch bei Christus.

Was den Teufel anbelangt gilt, dessen Tage sind bereits gezählt, seine Werke offenbar und wie die Bilanz heute aussieht ist klar, das Gottes Prophezeihung über IHN Wahrheit ist.

Gott sagt man soll dem Bösen widerstehen mit Gutem dies betrifft die Menschen die gebunden sind vom Bösen. Denn sollen wir mit Liebe und Güte begegnen auch wenn sie uns Böses tun.

Grundsätzlich gilt für uns Christen:

Rö 12:9 Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an!

Was unserer Haltung dem Teufel gegenüber anbelangt lehrt uns das Wort:

Jak 4:7 So unterwerfet euch nun Gott! Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch;

Hier noch wie die Engel mit IHM umgehen:

Juda 1:9 Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel in Streit geriet und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: « Der Herr strafe dich! »

God bless
Kingschild
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Knecht » Do 14. Feb 2019, 21:32

Nachteule hat geschrieben:Ich muss diese Frage für mich vorerst mal offenlassen. Mir zumindest erscheint es derzeit noch "unlogisch", dass neben dem Reich Gottes (alias "Himmel") auch ein Reich der Finsternis (alias "Hölle") dauerhaft und bis in alle Ewigkeit existieren soll. Logischer fände ich es, wenn Letzteres entweder annihiliert wird oder eben transformiert und integriert, weil letztlich nur das Gute Bestand hat. Ansonsten gäbe es ja immer einen ständigern, unauflöslichen Gegensatz zwischen "Gott" und "Nicht-Gott", und mein Verständnis ist es, dass Gott doch eigentlich "alles" ist, auch seine Geschöpfe. Tja, schwieriges Thema...


Ich sehe das so: Jesus lehrte uns, das Vater Unser zu beten.
„Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name, die Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ …..

Für mich heißt das, es bleibt uns nichts anderes übrig, dass wir – die Menschheit - uns das Himmelreich auf Erden auf unserer geschaffen Erde erarbeiten müssen. Traurig finde ich, das gerade konservative Christen nicht daran glauben wollen, weil die meisten Menschen ihrer subjektiven Einschätzung nach viel zu schlecht sind. Kein Mensch weiß aber, wie jeder Einzelne von uns siebeneinhalb Milliarden Menschen ticken. Das äußerst weise jesuanische Gebot aus der Bergpredigt „urteilt nicht…...“ dürfte bei ihnen noch nicht richtig angekommen sein, und vielleicht ist ja dazu noch der schlechte und finstere Teufelsglaube der Grund, warum sie für das jesuanische Reich auf Erden noch keine Hoffnung aufbringen können….wie schade….na ja, vielleicht wirds ja noch

An anderer Stelle sagt Jesus: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es beobachten könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es! oder: Dort ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.

Damit meint er nicht wie oben das Himmelreich auf Erden, sondern das Reich unter uns, oder klarer gedeutet, inwendig in uns. Damit meint er sich selbst aber auch seine Apostel und andere, die angesteckt durch den Heiligen Geist der Weisheit (Bergpredigt) reicher wurden, ausgeglichener wurden, keine Zweifel mehr hatten.…… und so dem inwendigen geistigen Himmel auf psychischer Ebene näher kamen, so wie, wenn wir an Jesus glauben und vor allem uns an die mosaischen Gebote und die Bergpredigt halten, und, was natürlich unheimlich wichtig ist, im alltäglichen Leben danach handeln, wir den befriedigenden geistigen Himmel ebenfalls erleben dürfen.

Wo ist nun die Hölle? Wenn man davon ausgeht, dass das inwendige Himmelreich in uns entstehen und sein kann, dann muss man auch annehmen, dass, wenn man dem Heiligen Geist der Weisheit (Gebote, Bergpredigt….) zu viel und zu oft bösartig zuwider handelt, die psychische Hölle inwendig im Menschen (vorerst unbemerkt) sich breit macht. Unglücklich und hoffnungslos werden sie, gequälte Seelen sind sie und viele versuchen mit viel Alkohol, Drogen…. ihr Unglücklichsein leichter zu machen. Nur wenigen gelingt es, sich aus dieser selbst verschuldeten Hölle zu befreien.

Sehen kannst du Hölle in psychiatrischen Anstalten, wo viele unheilbare Kranke sich aufhalten und in Gefängnissen, wo nicht wenige ewiglich uneinsichtige Schwerverbrecher eingesperrt sind, die durch ihren Mangel an Selbstkritik und Uneinsichtigkeit ebenfalls krank sind. Aber auch auf der Straße begegnet man hin und wieder Menschen, die nicht mehr alle Tassen im Schrank haben.

In den 80er Jahren habe ich einige Zeit als Rettungsfahrer und Sanitäter Zivildienst geleistet. Einige Male kam ich auch mit psychiatrischen Anstalten in Berührung. Was ich da gesehen habe, ich kann nur sagen, da will man schnell wieder weg. Es gibt ja den biblischen Spruch: Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Zum Lachen war mir damals Gott sei Dank überhaupt nicht zumute, mir taten diese Kranken, wie auch heute noch, einfach nur leid.
Nachteule, deine Sympathie für die Allversöhnung ehrt dich, ich würde es ja auch allen gönnen, das es ihnen gut geht, aber wenn man das alles bedenkt, wird es unrealistisch an die Allversöhnung zu glauben, und ich denke, die Propheten wie auch Jesus wussten das.

Du hast ja auch den Thread, was macht den Glauben wirklich aus, eröffnet. Eigentlich habe ich es oben schon angedeutet, aber ich sage es nochmals. Am Wichtigsten ist, das man an Jesus glaubt, und an das, was er gesagt und geboten hat. Und wenn es ums Seelenheil geht, ist es am Besten, man hält sich an die mosaischen Gebote und die Bergpredigt und handelt so gut als möglich im Alltag danach; nicht zu vergessen natürlich, im Sinne aller Propheten, die guten Werke, also nicht nur an sich zu denken, sondern auch, das man mit Mitgefühl für die Allgemeinheit was übrig hat, vor allem dort, wo Hunger vorherrscht oder sonstige Nöte vorhanden sind. Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es einem immer oder fast immer gut geht.
Einen Rat erlaube ich mir noch zu geben: Rühme dich nie hochmütig des Heiligen Geistes, der die göttliche Weisheit ist, denn die Weisheit fordert Demut, vor Hochmut flieht sie.

Gruß
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Fr 15. Feb 2019, 05:03

Tja, wirklich schwieriges Thema, die Existenz, die Rolle des Bösen und ich würde sagen, auch die kosmische Rolle des Bösen. Es gibt ja Gründer von Glaubensgemeinschaften und esoterischen Gemeinschaften die behaupten durch Schauungen, innere Stimme, die quasi diktiert hat, oder durch automatisches Schreiben ohne eigene Beteiligung des Verstandes, darüber Wissen bekommen zu haben. Und sie liefern oft umfangreiche Romane auch über die angebliche Rolle des Bösen. Und wer teilt sich dadurch mit ?

Im Hinduismus gibt es im Götterhimmel Götter für Aufbau und Zerstörung. Wo die Götter der Zerstörung dargestellt werden sieht es im Tempel aus wie in einem Horrorkabinett. Die Stimmung in den buddhistischen Tempeln fand ich auch düster und unheimlich. Es sind keine netten Orte. Und diese teuflischen Fratzengötzen sind auch noch Gegenstand von Verehrung ? Was für eine seltsame Synthese in ihrem Glauben.

Das Böse den Bösen zu ergründen, das werden wir nicht schaffen. Dieser Abgrund ist aber Wirklichkeit und man sollte der Realität " ins Auge sehen". Wer Mut hat, kann ja mal an einem Befreiungsdienst teilnehmen. Aber das würde ich auch nicht als reines Lernobjekt anraten. Auch wenn man bisweilen einen tiefen Einblick in den Abgrund dabei tun kann. Jedenfalls ist dann das Böse keine bloße graue Theorie mehr, weit weg und unwirklich. Sondern wird zu einer Erfahrung und Ahnung. Auch jenseits psychologischer Erfahrung oder in psychiatrischen Kliniken. Und keine Angst, man weckt dabei nicht etwas verborgenes Böses in sich sodass man das innere Gleichgewicht verliert und etwa den Zombie in sich wecken könnte. Ähnliches wird man auch ahnen wenn man einen Voodoo Priester oder Schamanen in besessene Trance beobachtet.

Das Böse ist auch keine graue Theorie mehr sondern wird zumindest als Ahnung erfasst, wenn man betrachtet, was sich Menschen antun können.

So, jetzt muss sogar ich mal wieder an etwas Angenehmeres denken. Schaue ich vom Abgrund nach oben, auf Jesus. Bei ihm ist der sichere Ort des Geborgenseins gegenüber all dem Bösen das uns begegnet. Und einmal der Ort wo alles Böse für uns geendet hat. Dort ist Die Zeit vorbei wo es in uns wirken kann und der Himmel ist völlig frei von allem Bösen.

Ja, ich weiß, werden wir es genießen, wenn wir auch eigene Verwandten in der Hölle wissen ? Mit Sicherheit wird Gott auch diesen Konflikt perfekt lösen.

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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Helmuth » Fr 15. Feb 2019, 07:57

Nachteule hat geschrieben:so wie Du habe ich bisher auch immer gedacht, aber jetzt versuche ich das Ganze auch mal aus Sicht des christlichen Glaubens und der Bibel zu sehen und zu verstehen.

Richtige Entscheidung. :applause:

Ich kann nicht behaupten, dass ich alles Wissen habe, aber die Realität des Geistes ist mir klargeworden.

So wie Gott Geist und damit für mich Realität ist, so sind es auch andere Geister. Ihr physischer Zustand ist dabei unerheblich, denn der dürfte vielfältig sein.

Wenn ich z.B. hier etwas schreibe sieht niemand meine phyische Beschaffenheit. Aber niemand würde ernsthaft an meiner Existenz zweifeln. Dasslebe gilt m.E. für alle Geister, die Gott einst gebildet hat.
Herzliche Grüße
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Orpheus » Fr 15. Feb 2019, 08:32

Hallo zusammen,
Columba, das Zitat von Luther kannte ich nicht.Für mich hats etwas Tröstliches: Überall sind immer auch liebevolle Kräfte am Werk.
Luther trennt Engel und Teufel säuberlich.
Schwierig wirds, wenn es sich vermischt und beide Aspekte gemeinsam wirken.
Oft schwer zu durchschauen, facettenreich. Ich habe schon erlebt, dass eine Klärung erst nach längerer Zeit möglich war.
Und dass sich meine Einschätzung änderte.

Knecht, du verweisest darauf, dass sich alles auch " inwendig in uns" abspielt.
So, wie alle Vorstellungen und Annahmen.
Du erwähnst die ewige Spaltung des Universums in Himmel und Hölle.
Die Schöpfung - wie eine Spalttablette?
Wie digital kommts mir vor: null-eins, gut-böse,schwarz-weiss,an-aus.
Die Hölle ist nicht wegzudiskutieren, findet Lionne.
Inwendig in uns?

" Das Wort 'Jenseitsvorstellung' - ein Bluff!
Wenn es nämlich ein Jenseits gibt, ist es jenseits auch aller Vorstellungen."
Kurt Marti

Ein Rückgriff, finde ich, auf die klare,hilfreiche Anleitung:
Mache dir kein Bildnis und kein Gleichnis.

Ich wünsche euch einen guten Tag.
Gruss
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon lionne » Fr 15. Feb 2019, 10:00

onThePath hat geschrieben: (…) Mit Sicherheit wird Gott auch diesen Konflikt perfekt lösen.

Das glaube ich auch....
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon KoS » Fr 15. Feb 2019, 15:17

@Orpheus
Kurt Marti hat sich 70 Jahre lang mit der Schrift beschäftigt und deren Inhalt nicht verstanden.
https://www.srf.ch/sendungen/kontext/na ... kurt-marti
Alles für die Katz..
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon onThePath » Fr 15. Feb 2019, 17:46

Kann ich nicht beurteilen. Es gibt durchaus auch erfolgreiche Therapeuten (wie etwa Prof. Dr. Franz Ruppert), die z.B. Traumaaufstellungen machen und dabei - ähnlich wie Familienmitglieder bei Familienaufstellungen - Persönlichkeitsanteile "aufstellen" und dadurch verdrängte Konflikte ins Bewusstsein holen und so auflösen. Ich denke aber, das ist reine Psychologie und muss nichts mit "Dämonen" o.ä. zu tun haben.


Klar, Nacheule, aber diese Therapie, oder eine andere, die ich jetzt nicht mehr genau im Kopf habe, könnte zur Multipersönlichleit führen. Dann haben die Psychologen eindeutig Mist gemacht. Reine Psychologie ? Jedenfalls darf sie sich wohl kaum eine Wissenschaft nennen. Und man sieht, nicht alles was sie macht ist astrein. Ein Strafverteidiger sagte mir mal, er hatte zuerst Psychologie studieren wollen, bis er den komischen Haufen Psychologie Studenten sah. Das brachte ihn von der Psychologie weg.

Wenn mir einer sagt: Die Psychologie hat gesagt...
dann überlege ich, was sie denn da sagt und zum Maßstab erhebt.

Freud ist wohl überholt, Jung war ein Spiritist, Skinner hat wieder andere Aspekte betont, ach ja.
Unsereiner sollte gesunde Menschenkenntns und vor allem Liebe zu Menschen haben. Das dürfte für alle Menschen mit angeknackster Psyche segensreich sein.

lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Fr 15. Feb 2019, 18:12, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon Orpheus » Fr 15. Feb 2019, 17:55

KoS hat geschrieben:@Orpheus
Kurt Marti hat sich 70 Jahre lang mit der Schrift beschäftigt und deren Inhalt nicht verstanden.
...
Alles für die Katz..


Also denn, KoS. Lassen wir die Katze schnurren zu deiner Meinung, dass du den Inhalt der Schrift offenbar richtig verstehst, und der Marti halt 70 Jahre lang nicht.

Gruss
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Re: Die richtige Haltung gegenüber dem Teufel

Beitragvon KoS » Fr 15. Feb 2019, 19:54

Marti widerspricht halt der Schrift, um mich gehts dabei überhaupt nicht.
Liebe Grüsse, KoS
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