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Zwei unangenehme Fragen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon caylin » Mo 25. Feb 2019, 21:08

Ich bin jetzt 26 Jahre alt und in einem streng gläubigen Elternhaus aufgewachsen (evangelisch-reformiert). Sonntagsschule, Konfirmationsunterricht, Hauskreis, Musikerteam, Jugendarbeit, sogar einige Predigeraufgaben sowie unzählige Gottesdienste und andere Anlässe - ich habe viel, viel Zeit in der Gemeinde verbracht - eigendlich meine gesamte Freizeit und wie bei jedem Christen sind auch bei mir mindestens 80 Prozent meiner Freunde aus der Gemeinde.

Als ich 15 Jahre alt war, hat ein guter Freund von mir, der wie ich streng erzogen wurde, und den ich schon aus Sandkastenzeiten kenne, den Glauben abgelegt und ist aus unserer Gemeinde ausgetreten. Das war ein richtiger Knall in unserer Gemeinde. Er hatte eine Lücke hinterlassen und ist heute Atheist und Religions-kritiker. Damals habe ich angefangen mich bei Historikern, Naturwissenschaftlern und Religionskritikern zu erkundigen, ob die eigene heilige Schrift kritischer Untersuchung standhält und mich auch mit den "Vorbildern" Jesu beschäftigt.

Ein sehr einschneidendes Erlebnis in meinem Glaubensleben war dann das "Praise-camp" am Ende des Jahres 2012 mit vielen hochmotivierten, charismatischen Christen. Höhepunkt war eine Demonstration zum Thema Hölle, bei der wir in eine dunkle Turnhalle geführt und uns über ein Tonband Geräusche von rasselnden Ketten und weinenden und schreienden Menschen vorgespielt wurden. Dazu kamen effektreiche Inputs und Demonstrationen zu Christenverfolgung, Endzeit und einigem mehr. Am Ende dieses Abends war Silvester, aber statt mit einem Glas Sekt draussen zu stehen und fröhlich dem Feuerwerk zuzusehen, sass ich aufgelöst, schockiert und verzweifelt am Boden, an eine Wand gelehnt, und starrte ins Nichts. Diese geballte Grausamkeit hatte ich nie wirklich ernstgenommen. Sie passte einfach nicht in meinen Glauben hinein, aber ich konnte sie nicht leugnen. Frag mich nicht, wie ich es wieder schaffte, all das einfach zu ignorieren. Ich habe keine Ahnung.

Anstatt Halt in Jesus zu finden, machte er mir seitdem nur noch Angst. Mein Freund nannte mir seine 5 Hauptgründe, warum er kein Christ mehr ist:

Grund 1: Theodizee

Grund 2: Jesu fehlgeschlagene Rückkehr-Prophezeiung

Grund 3: Keine Belege

Grund 4: Keine Kontaktaufnahme

Er hat gesagt, er hat sogar lange Zeit darum gebetet, damals als Christ. Aber es kam kein Zeichen. Das bedeutet zwangsläufig eins von drei Dingen meinte er: Entweder will Gott nicht, dass ich um seine Existenz weiss, oder er kann mich nicht von seiner Existenz überzeugen, oder er existiert nicht. Im ersten Fall ist mein Unglaube nicht mein Problem, im zweiten Fall bezichtigt man die Bibel wieder der Lüge.

und Grund 5: Gottes Grausamkeiten

Bei der Behandlung der Bibel kann man Gottes Grausamkeit unmöglich ausser Acht lassen - ist sie doch eines der Hauptthemen des Buches. Mir sind bis zu diesem Zeitpunkt die Anzahl der Beispiele der Grausamkeiten zu wenig bewusst gewesen. Man kann das Ausmass der Gräueltaten des Gottes der Liebe, Gnade und Gerechtigkeit unmöglich in einem einzigen Posting erfassen, aber zwei Beispiele lassen mir seit einiger Zeit keine Ruhe, so dass ich mich entschlossen habe, diese Fragen hier im Forum zu stellen - in meiner Gemeinde ist es unmöglich diese Fragen zu stellen:

4Mose 25, 1-9: "Und das Volk hob an zu huren mit der Moabiter Töchtern, 2 welche luden das Volk zum Opfer ihrer Götter. (...) Da ergrimmte des HERRN Zorn über Israel, 4 und er sprach zu Mose: nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf an der Sonne, auf daß der grimmige Zorn des HERRN von Israel gewandt werde. (...) Sofort hörte die Seuche, die unter dem Volk wütete, auf.

Meine erste Frage: Warum lässt sich der Gott der Liebe durch Menschenopfer besänftigen? Er sagt, dass er Menschenopfer hasst (z.B. die Kinderopfer an Moloch 3 Mose 20). Wieso verlangt er dann selber Menschenopfer, um beschwichtigt zu werden?


Hos 14:1 Die Einwohner von Samaria werden bestraft, weil sie sich gegen mich, ihren Gott, aufgelehnt haben. Sie werden im Krieg umkommen, ihre Kinder wird man am Boden zerschmettern, ihren Schwangeren den Bauch aufschlitzen.

Frage Zwei: Weil die Einwohner Samariens sich gegen Gott aufgelehnt haben, wurden ihre Kinder am Boden zerschmettert und den Schwangeren Frauen der Bauch aufgeschlitzt. Gibt es irgendeinen Menschen auf dem ganzen Planeten, der "Kinder am Boden zerschmettern" oder "Schwangeren den Bauch aufschlitzen" als ein gerechtes Gericht für irgendein Vergehen ansieht? Gibt es irgendein Gericht, dass das als gerechte Strafe ansehen würde? Würde man es zum Beispiel als gerechtes Gericht ansehen, die kleinen Kinder von Hitler oder Stalin auf dem Boden zu zerschmettern oder ihren schwangeren Frauen den Bauch aufzuschlitzen? Wäre das gerecht?


Die Welt verändert sich, die Menschen verändern sich, es mag sich alles um uns verändern, aber Gott bestätigt an vielen Bibelstellen, dass er sich nie verändert. Mir macht Gott immer mehr Angst. Ich bin nur noch wegen meiner Eltern in der Gemeinde. Für sie würde eine Welt zusammenbrechen, wenn ich austreten würde. Ich habe mir überlegt, ob ich meine eigenen Kinder christlich erziehen und mit der Bibel und der Hölle aufwachsen lassen würde.

Ich kann und will nichts mehr von der Hölle und der ewigen Verdammnis der Ungläubigen hören, von Kindern am Boden zerschmettern und Schwangeren den Bauch aufschlitzen oder Menschenopfern, und dann im nächsten Moment ein Loblied auf Gott singen. Was ist das für ein Gott, der als gerechtes Gericht Kinder am Boden zerschmettern und Schwangeren den Bauch aufschlitzen lässt und jedem Ungläubigen mit der Hölle droht? Ich mag auch sehr viele Ungläubige aus meinem Studium und habe nicht das Gefühl, dass sie schlechter oder besser als wir Christen sind.

Kann mir irgendeiner bei diesen oben genannten Bibelstellen die hochgepriesene Liebe Gottes zeigen und hat Antworten auf meine beiden Fragen?
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Mo 25. Feb 2019, 23:08

Hallo, caylin,

Wir sind dem Namen nach Christen.
Das bedeutet zunächst mal, daß wir Nachfolger Christi sind.

Und Jesus, der Gott als himmlischen Vater bezeichnet, hat nicht getötet und nicht töten lassen. Aber er hat sich selber töten lassen.

Das sollte schon mal Vertrauen geben. In den Gott, den Jesus predigt und den er mit Zeichen und Wunder bestätigt hat.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Nachteule » Di 26. Feb 2019, 00:52

Hallo caylin und willkommen im Forum. Ich bin auch noch nicht so lange dabei. Als "Gottsucher" und Neuling in Sachen christlichem Glauben (ich bin zwar kath. getauft und habe als Kind "das volle Programm" mitgemacht, bin dann aber andere Wege gegangen und erst seit November 2018 "auf der Suche nach Gott") ist es für mich es ebenfalls nicht vorstellbar, dass es sich bei dem oft zornigen und metzelnden "HERRN" des AT um denselben liebenden Gott handeln soll, den Jesus als seinen Vater bezeichnet hat. Da aber nicht die Bibel der Auslöser meiner neuerlichen Suche nach Gott war, sondern einzig und allein eine tiefe Sehnsucht in meinem Herzen, muss ich für mich diese Diskrepanz vorerst einmal so stehenlassen. Ich halte mich eher an Menschen, die glaubhaft von sich sagen, dass sie Gott gefunden haben, dass sie eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben, und dass sie vom Heiligen Geist erfüllt sind und wie das ihr Leben in vielerlei Hinsicht positiv verändert hat. Ein Gott, der so etwas bewirkt, kann doch eigentlich nur gut sein, denke ich mir. Das - und nicht die widersprüchlichen und teils sehr verstörenden Geschichten über Gott in der Bibel, und auch nicht die Angst vor einer Hölle - ist für mich die Hauptmotivation, weiter nach dem Gott meiner Sehnsucht zu suchen.

(Bin aber ebenfalls gespannt, was die anderen zu diesem Thema meinen...)
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon KoS » Di 26. Feb 2019, 06:29

Hallo Caylin

Deine Geschichte verwundert mich überaus!
Entschuldige meine Direktheit, aber kann es wirklich sein, dass du in deinem streng ev.-ref. Elternhaus und deinen jahrelangen Freizeitaktivitäten nie wirklich das Evangelium an verlorene Sünder und nie etwas über den Heiligen Gott und Seine Gnade und nie etwas über das vorgeschattete Opfer Jesus Christi als Sühneopfer für Sünder gelehrt bekommen hast? Wieviele Male hast du die ganze Bibel schon gelesen, tatet ihr das jeweils regelmässig gemeinsam mit Eltern, Freunden, gläubigen Leitern?
Nochmals ein pardon, ich meine es sehr ernst- die Gründe deines Freundes und deine gestellten Fragen lesen sich wie die üblichen, bekannten Hinweise aus dem Internet, welche zuhauff in atheistisch gegen-christlichen Seiten zu finden sind. Mich irritiert da einiges..
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon caylin » Di 26. Feb 2019, 07:27

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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon John1955 » Di 26. Feb 2019, 08:13

onThePath hat geschrieben:Hallo, caylin,

Wir sind dem Namen nach Christen.
Das bedeutet zunächst mal, daß wir Nachfolger Christi sind.

Und Jesus, der Gott als himmlischen Vater bezeichnet, hat nicht getötet und nicht töten lassen. Aber er hat sich selber töten lassen.

Das sollte schon mal Vertrauen geben. In den Gott, den Jesus predigt und den er mit Zeichen und Wunder bestätigt hat.

Lg, otp


Volle Zustimmung hier, otp :clap:

Und die Jesus Christus Kreuzigung forderten, wollten damit Jesus (das fleischgewordene WORT GOTTES, dem himmlischen Vater) für immer zum Schweigen bringen, weil er so Vieles im Namen /Auftrag seines Vaters im Himmel wirkte und lehrte, was sie in ihren Schriften nicht so vorfanden. Sie meinten doch tatsächlich, Jesus würde mit seinem Wirken/Lehren, das jüdische Volk, das ihm glaubte und nachfolgte ins Verderben führen. :?

Ich vertraue darauf, dass Gott so ist, wie er sich durch seinen Sohn Jesus Christus auf Erden sozusagen 1:1 also vollkommen identisch offenbarte.

Ein sehr gottesfürchtiger Pfarrer i.R sagte aus meiner Sicht treffend, zum Geschehen auf Golgatha: Jesus sagte ja voraus,dass er 3 Tage nach der Kreuzigung wieder unter den Lebenden weilen würde.

Um die grenzenlose Schöpferkraft seines Vaters im Himmel zu offenbaren,(der ihn ja dann tatsächlich auferweckte), habe er darum nichts gegen seine Kreuzigung unternommen.

Gruss John
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Nachteule » Di 26. Feb 2019, 08:44

John1955 hat geschrieben:Ich vertraue darauf, dass Gott so ist, wie er sich durch seinen Sohn Jesus Christus auf Erden sozusagen 1:1 also vollkommen identisch offenbarte.


Ich auch, aber wie bringst Du das für Dich unter einen Hut mit den "anderen Seiten" Gottes im AT? Man hört/liest zu diesem Thema ja oft den Vorwurf von Kritikern der Bibel, dass Christen diesen anderen Aspekt Gottes gerne ausblenden und nur das für sich aus der Bibel herauspicken, was ihrem Wunschbild von Gott entspricht. Aber darf man das als Christ einfach ausblenden, und wenn nicht, wie gehst Du / geht Ihr damit um?
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Gnu » Di 26. Feb 2019, 09:33

Zu deiner Frage, ob es Menschen gibt, welche ähnlich grausam handeln, wie Gott, kann ich dir empfehlen, sämtliches verfügbare Material über die Inquisition der sog. Kirche zu studieren. Dann verstehst du eventuell, weshalb diese Dinge in der Bibel stehen, die dich so schockieren. Ich kann dir nicht garantieren, dass du dadurch Gott besser verstehen wirst, denn es gibt Kirchenkritiker, welche einen Zusammenhang sehen zwischen der Bibel und der Inquisition, und man kann ihnen noch nicht einmal böse sein deswegen.
Zuletzt geändert von Gnu am Di 26. Feb 2019, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Di 26. Feb 2019, 10:23

@ caylin,

Deine Anfechtungen sind durchaus nachvollziehbar und verlangen nach einer wirklichen Antwort. Solche Anfechtungen hat man bisher in der Kirche immer verdrängt und deshalb haben die am Wort klebenden Christen auf solche Fragen auch niemals eine Antwort gefunden. Aber es gibt sie natürlich, man muss nur suchen!
Zunächst einmal muss begriffen werden, dass die Menschen überall auf der Welt sich in der vorchristlichen Zeit nur dadurch von uns unterschieden, dass sie die gesamte Natur als belebt ansahen (Animismus) und deshalb viele Götter (d.h. sie beherrschende Naturkräfte, "Polytheismus") hatten. Unter den Hebräern reifte schließlich der Ein-Gott-Glaube (Monotheismus) heran. Diesen Gott stellte man sich aber auch noch, wie früher die Naturmächte, gemäß dem Menschen selbst vor (Anthropomorphismus), d.h. ihnen/ihm wurden menschliche Gefühle und Absichten analog des Menschen zugeschrieben (die gesamte Bibel ist davon bestimmt). Daher kommt auch die Vorstellung, dass Gott zornig, aber auch barmherzig sei.
Das war für sie keine Theorie, sondern ganz natürliches Erleben: Immer wenn etwas geschah, was dem Menschen nicht gefiel, "vermutete" man (genauer: man interpretierte es so, meinte es sei wirklich so), Gott sei zornig über das Volk oder den einzelnen Menschen. Geschah etwas Gutes, so war er barmherzig. Kurz, alles was der Mensch durch das Schicksal oder die Natur erlebte, war für ihn Ausdruck des persönlichen Handelns eines Gottes, und nicht Natur- bzw. Geist/Seelengesetzmäßigkeit, wie für uns heute.

Die Theodizeefrage ist ja inzwischen schon befriedigend gelöst. Es sind die menschlichen Schicksalsgesetze, die für das Ergehen der Menschen verantwortlich sind.

LG,
jes
Zuletzt geändert von jes_25913 am Di 26. Feb 2019, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon lionne » Di 26. Feb 2019, 10:40

Ich gehe unangenehmen Fragen grundsätzli8ch aus dem Weg! :lol: :lol:
Das Leben ist zu kurz, um sich mit unangenehmen (unnötigen) Fragen rumzuschlagen! :mrgreen:
Gruss lionne
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Nachteule » Di 26. Feb 2019, 10:46

Hallo jes,

Deine Erklärung zielt aber darauf ab, dass Gott, wie er in der Bibel dargestellt wird, nur eine Erfindung des Menschen ist, oder?
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Di 26. Feb 2019, 11:54

Nachteule hat geschrieben:Hallo jes,

Deine Erklärung zielt aber darauf ab, dass Gott, wie er in der Bibel dargestellt wird, nur eine Erfindung des Menschen ist, oder?



Ich verstehe jes schon. Auf Jes Art können sich schon Religionen gebildet haben. Man braucht nur den griechisch- römischen Götterhimmel zu betrachten. Ihre Götter haben ziemlich menschliche Eigenschaften. Noch mehr Götter haben die Inder. Aber sie setzen einen höchsten Gott oder ein höchstes Prinzip oben drauf.

Momentan erleben wir ja gerade eine Konfliktwelle, gerade diese Frage betreffend, im Forum. Jesus im Gegensatz zum Gott des AT zu sehen.

Jes wirft unseren Gott, wie er im AT dargestellt wird, in einen Topf mit den Vorstellungen der Griechen, Römer und Germanen. Lediglich die Vorstellung eines einzigen Gottes hält er für richtig.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Di 26. Feb 2019, 13:55

Nachteule hat geschrieben:Hallo jes,

Deine Erklärung zielt aber darauf ab, dass Gott, wie er in der Bibel dargestellt wird, nur eine Erfindung des Menschen ist, oder?


Zuerst einmal müssen wir festhalten, dass die menschliche Bewusstseinsentwicklung tatsächlich so verlief, wie ich das in kurzen Sätzen darstellte. Das kann jeder, auch anhand von Wikipedia, nachprüfen.
Die zentrale Frage des Menschseins und auch der Bibel ist die des Todes.
Woher kommt der Tod? Ist er das definitive Ende? - Oder gibt es Hoffnung auf ein Ende des Todes und des Leidens?
Und da lautet die reale Antwort, in unsere Zeit durch die empirischen Erkenntnisse der Parapsychologie, dass der physische Tod überlebt wird. D.h. mit anderen Worten, es gibt nicht nur Materie, wie der Naturalist behauptet, sondern mehr, und dieses "mehr" (Leben, Geist, Seele) hat sogar das Primat. Damit ist eine Übereinstimmung mit allen Religionen gegeben.
Nun sagt das Christentum, dass das Ewige nicht nur außerhalb der Schöpfung existiert, sondern auch im Menschen lebt, aber erst zur Entfaltung kommt, wenn man das glaubt. Dann werden die innereren, also psychischen Ursachen der Krankheit und des Todes (Liebe zu falschen Vorstellungen, die dadurch energetische Kraft haben) allmählich überwunden, bis schließlich sogar der physische Leib transformiert wird (Auferstehung).
Da siehst also, dass der Kern aller Religion und des Christentums unangefochten bestehen bleibt, nur eben die Interpretation der Realität zutreffender wird. Das begann schon mit der griechischen Philosophie, die reinere Vorstellungen von Gott hervorbrachte, als sie jetzt noch im Christentum wirksam sind.

LG,
jes
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Di 26. Feb 2019, 14:24

Na ja, jes

Irren ist menschlich. Sei dir sicher, auch du, wie jeder Mensch, konstruierst eine individuelle Mischung von Wahrheit und Phantasie.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Gnu » Di 26. Feb 2019, 15:17

Anhand von wikipedia die Entwicklung der Menschheit zu studieren ist, wie wenn ich einen Stalinisten bitten würde, er solle mir die Bibel erklären oder die Vorzüge des Kapitalismus gegenüber dem Kommunismus schildern. Sorry, ein besserer Vergleich fiel mir auf die Schnelle nicht ein.

Ich weiss, ich bin ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker, aber leider ist es doch heute so, dass immer mehr alte Verschwörungstheorien sich als Wahrheit erweisen. Glaubt heute noch jemand an den Zwischenfall im Golf von Tonkin oder an die Massenvernichtungswaffen eines Saddam Hussein oder, dass man mittels Flugzeugen einen Stahlbau pulverisieren kann oder dass JFK von einem Einzeltäter namens Lee Harvey Oswald erschossen wurde?

Wikipedia ist längst unter Kontrolle von big brother.
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Di 26. Feb 2019, 15:33

Gnu hat geschrieben:Anhand von wikipedia die Entwicklung der Menschheit zu studieren ist, wie wenn ich einen Stalinisten bitten würde, er solle mir die Bibel erklären oder die Vorzüge des Kapitalismus gegenüber dem Kommunismus schildern. Sorry, ein besserer Vergleich fiel mir auf die Schnelle nicht ein.

Ich weiss, ich bin ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker, aber leider ist es doch heute so, dass immer mehr alte Verschwörungstheorien sich als Wahrheit erweisen. Glaubt heute noch jemand an den Zwischenfall im Golf von Tonkin oder an die Massenvernichtungswaffen eines Saddam Hussein oder, dass man mittels Flugzeugen einen Stahlbau pulverisieren kann oder dass JFK von einem Einzeltäter namens Lee Harvey Oswald erschossen wurde?

Wikipedia ist längst unter Kontrolle von big brother.


Wenn Du Wikipedia diesbezüglich nicht glauben willst, dann nimmt ein altes Lexikon unter den von mir angegebenen Stichworten.
Das sind alles altbekannte Sachen.

LG,
jes
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Di 26. Feb 2019, 16:12

Ich halte es für sehr fragwürdig, atheistische Welterklärer Religionen erklären zu lassen.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Di 26. Feb 2019, 17:22

onThePath hat geschrieben:Ich halte es für sehr fragwürdig, atheistische Welterklärer Religionen erklären zu lassen.

Lg, otp


Da wird nichts erklärt. Die Sachen erklären sich selbst. Es ist doch an Hand der überlieferten Dokumente, archäologischen Funde, den heutigen Naturvölkern (also der Völkerkunde) feststellbar, wie die Religionen in einer Reihenfolge aufgetreten sind. Darüber hinaus ist feststellbar, dass es in der Frühzeit keine Subjekt-Objekt Trennung gab, der Mensch noch nicht individualisiert war, noch nicht in unserem Sinn denken konnte usw. Das alles zusammen gibt ein eindeutiges Bild, an dem kein Zweifel möglich ist.

LG,
jes
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Richard3 » Di 26. Feb 2019, 17:23

onThePath hat geschrieben:Ich verstehe jes schon. Auf Jes Art können sich schon Religionen gebildet haben. Man braucht nur den griechisch- römischen Götterhimmel zu betrachten. Ihre Götter haben ziemlich menschliche Eigenschaften. Noch mehr Götter haben die Inder. Aber sie setzen einen höchsten Gott oder ein höchstes Prinzip oben drauf.

Momentan erleben wir ja gerade eine Konfliktwelle, gerade diese Frage betreffend, im Forum. Jesus im Gegensatz zum Gott des AT zu sehen.

Jes wirft unseren Gott, wie er im AT dargestellt wird, in einen Topf mit den Vorstellungen der Griechen, Römer und Germanen. Lediglich die Vorstellung eines einzigen Gottes hält er für richtig.


Für die Schreiber des AT waren aber nicht die Vorstellungen der Griechen, Römer und Germanen relevant sondern die der Babylonier mit ihren Göttern und Ihrem Chefgott Marduk. Weltschöpfung durch Wassertrennung, Turmbau zu Babel, Sintflut, Götterversammlung, Paarungen mit Menschenfrauen und das Buch Hiob haben inhaltlich eine große Nähe zu den Erzählungen, die während der Entstehung des Tanach im Babylonischen Exil das Denken der wahrscheinlich modernsten Stadt der Welt prägten.

Gruß Richard
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Di 26. Feb 2019, 17:25

Gnu hat geschrieben:Wikipedia ist längst unter Kontrolle von big brother.


Nur nebenbei: es ist absurd dergleichen zu behaupten. Da ist noch nichts unter irgendeiner Kontrolle. Genauso, wie die Presse und die öffentlichen Medien alle noch die zuverlässigsten Nachrichten liefern.

LG,
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon John1955 » Di 26. Feb 2019, 18:59

Nachteule hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Ich vertraue darauf, dass Gott so ist, wie er sich durch seinen Sohn Jesus Christus auf Erden sozusagen 1:1 also vollkommen identisch offenbarte.


Ich auch, aber wie bringst Du das für Dich unter einen Hut mit den "anderen Seiten" Gottes im AT? Man hört/liest zu diesem Thema ja oft den Vorwurf von Kritikern der Bibel, dass Christen diesen anderen Aspekt Gottes gerne ausblenden und nur das für sich aus der Bibel herauspicken, was ihrem Wunschbild von Gott entspricht. Aber darf man das als Christ einfach ausblenden, und wenn nicht, wie gehst Du / geht Ihr damit um?


Für mich ist das AT das Geschichtsbuch der Israeliten, die Hebräische Bibel und ich frage mich schon lange, wieso dies nicht generell so gehandhabt wird, seitens Christentum, das mit dem Erscheinen Jesus am Jordan begann.

Während 3Jahren voller Verfolgung, Todesdrohungen, hämischen, Bemerkungen, Unterstellungen er treibe den Teufel mit Beelzebul aus, sei ein Sünder weil Jesus anders lehrte und wirkte als die Schriftglehrten in den Synagogen lasen. zeigt uns doch ein Gottverständnis, das wirklich mehr als glaubwürdig ist, die WAHRHEIT über Gott, dem himmlischen Vater. Also ist für mich Gott nicht so, wie der, der Hebräer, ich bin eh Schweizer, sondern so wie Jesus den Gott aller Menschen auf Erden vollumfänglich prädestiniert repräsentierte.

Gruss John
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Knecht » Di 26. Feb 2019, 19:08

Hallo Caylin,

in deiner zweifelnden Phase richtest du gerade Gott. :) Keine Bange, mir ging es nicht viel anders.
Im Gegensatz zu dir, bin ich in einer Familie aufgewachsen, in der Religion und Glaube kein Thema war. Nicht einmal eine Bibel hatten wir daheim. Den Kirchgang gab es nicht. Wir waren sogenannte Taufscheinchristen. Ich wurde getauft, hatte die Erstkommunion und wurde gefirmt. In der Schule hatten wir einmal in der Woche eine Stunde Religionsunterreicht. Dort lernten wir, dass wir nicht lügen, stehlen oder töten sollen, weil jedes Zuwiderhandeln eine Sünde ist. Sicher lernten wir auch was über die frohe Botschaft, daran kann ich mich aber nicht mehr erinnern. Was aber hängen geblieben ist, wir lernten das Vaterunser, am Anfang jeder Unterrichtsstunde mussten wir es beten. Das tat ich dann hin und wieder auch zu Hause vor dem Einschlafen nicht selten unter der Tuchent, ich wollte dabei nicht gesehen werden. Meine Eltern hätten sicher kein Problem damit gehabt, ich wollte es halt so.
Mehr habe ich nicht verstanden und getan.

Als ich um die 30 Jahre alt war, das war etwa Mitte der 80er Jahre, damals war ich verheiratet, kam ich das erste Mal mit der Bibel in Berührung. Die Bibel meiner Frau stand damals ungelesen im Bücherregal. Wahrscheinlich, weil ich sie öfters im Blickfeld hatte, kam ich auf die Idee die Bibel zu lesen.
Am Anfang gefiel es mir gut, als ich aber zu der Stelle kam, wo der Holzsammler, der am Sabbat Holz gesammelt hat, gesteinigt werden musste, dachte ich richterlich: Das geht doch nicht, was ist das für ein grausamer Gott? Danach lehnte ich ihn ab und legte das Buch beiseite und es dauerte 4 oder 5 Jahre, bis ich wieder darin zu lesen begann.

Diese Stelle und andere und auch die, an denen auch du dich stoßen tust, konnte auch ich nicht außer Acht lassen. Es ist wirklich ein schwieriges Thema, es zu beantworten ist nicht leicht. Für mich habe ich über die Zeit eine befriedigende Antwort gefunden. Bevor ich aber versuche darauf einzugehen, würde ich dich bitten, mir eine Frage zu beantworten: Was oder wie denkst du gesamtheitlich über die Propheten also Abraham, Moses, Elija,.... z. B. waren sie nicht clever genug, weil sie Gott gehorchten,......?

Gruß
rupert
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Di 26. Feb 2019, 19:18

Richard3 hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:Ich verstehe jes schon. Auf Jes Art können sich schon Religionen gebildet haben. Man braucht nur den griechisch- römischen Götterhimmel zu betrachten. Ihre Götter haben ziemlich menschliche Eigenschaften. Noch mehr Götter haben die Inder. Aber sie setzen einen höchsten Gott oder ein höchstes Prinzip oben drauf.

Momentan erleben wir ja gerade eine Konfliktwelle, gerade diese Frage betreffend, im Forum. Jesus im Gegensatz zum Gott des AT zu sehen.

Jes wirft unseren Gott, wie er im AT dargestellt wird, in einen Topf mit den Vorstellungen der Griechen, Römer und Germanen. Lediglich die Vorstellung eines einzigen Gottes hält er für richtig.


Für die Schreiber des AT waren aber nicht die Vorstellungen der Griechen, Römer und Germanen relevant sondern die der Babylonier mit ihren Göttern und Ihrem Chefgott Marduk. Weltschöpfung durch Wassertrennung, Turmbau zu Babel, Sintflut, Götterversammlung, Paarungen mit Menschenfrauen und das Buch Hiob haben inhaltlich eine große Nähe zu den Erzählungen, die während der Entstehung des Tanach im Babylonischen Exil das Denken der wahrscheinlich modernsten Stadt der Welt prägten.

Gruß Richard


Ja, anscheinend gibt es da Gemeinsamkeiten.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Lazar » Di 26. Feb 2019, 19:41

lionne hat geschrieben:Ich gehe unangenehmen Fragen grundsätzli8ch aus dem Weg! :lol: :lol:
Das Leben ist zu kurz, um sich mit unangenehmen (unnötigen) Fragen rumzuschlagen! :mrgreen:
Gruss lionne


Das glaube ich Dir in diesem Fall gern, Lionne...
Auf diese zwei "unangenehmen" Fragen einer im Glauben leider völlig erschütterten Schwester von uns gibt es schlichtweg keine Antwort, wenn wir lehren, Jesus Christus ist gleich JHWH - ganz einfach.

Genau hier liegt nämlich der Grund der Entstehung der Gnosis. Exakt wegen solchen unerklärlichen Bibelstellen, die es schließlich nicht nur vereinzelt in der hebräischen Bibel gibt, sondern zuhauf. Denn die Gnosis lehrt, dass JHWH der böse Gott ist, im Gegensatz zum Allmächtigen Gott - im gnostisch angehauchten Christentum entspricht dies automatisch Jesus Christus Vater.

Daher kommt im Johannes-Evangelium Jesus' berühmter Ausspruch "Wer mich sieht, sieht den Vater." Damit ist durch die Blume der Allmächtige "unsichtbare" Gott der Gnostiker gemeint, nicht JHWH, denn das Johannes-Evangelium ist stark gnostisch geprägt. Deswegen wurde es wohl auch längere Zeit nicht in den Bibelkanon mit aufgenommen.

HG
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon KoS » Di 26. Feb 2019, 23:41

Weshalb meinst du Lazar, dass caylin eine Schwester sei?

Merkt eigentlich niemand hier sonst, was da für Spielchen laufen??? Schreibstile und Fehler in der oberschlauen Taktik kann Mann nicht dauernd unentdeckt lassen, IP Nummern vielleicht noch eine ganze Weile lang verschleiern.
:comeon:
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Lazar » Mi 27. Feb 2019, 04:01

KoS hat geschrieben:Weshalb meinst du Lazar, dass caylin eine Schwester sei?

Merkt eigentlich niemand hier sonst, was da für Spielchen laufen??? Schreibstile und Fehler in der oberschlauen Taktik kann Mann nicht dauernd unentdeckt lassen, IP Nummern vielleicht noch eine ganze Weile lang verschleiern.
:comeon:


Weißt Du was, KoS? Dein Post hat mich jetzt richtig geärgert... denn Deine ach so tolle Kombinationsgabe und daraus resultierende Vermutung ist komplett falsch.
Wieso sollte ich Caylin kennen, nur weil ich sie "Schwester" nenne? Das ist unter Christen, also denen, unter den ich weile zumindest, eine völlig normale Bezeichnung.
Wir sind alle Brüder und Schwestern im Glauben an Christus.

Das sehe ich hier im Forum allerdings grundsätzlich betrachtet leider anders.
Teilweise völlige Empathielosigkeit und jetzt auch noch Verleumdung in Reinkultur, das ist als wenn man Christus gepredigter Nächstenliebe persönlich einen Tritt gibt.

Schäum...
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Lazar » Mi 27. Feb 2019, 05:27

So, und jetzt zu Dir, liebe Caylin - tatsächlich unbekannterweise...

Weißt Du, was mich an Deinem aufrüttelnden Post besonders betroffen gemacht hat? Das war dieser eine Satz:

Anstatt Halt in Jesus zu finden, machte er mir seitdem nur noch Angst.


Das versteh ich nach Deinen wirklich grenzwertigen Erlebnissen in dem Camp gut, aber das darf überhaupt nicht sein. Vergiss diesen Gedanken bitte sofort wieder!
Ich kann Dir versichern, unser Herr besitzt das wunderbarste Wesen, das Du Dir überhaupt vorstellen kannst.
Christus hat mir so offensichtlich seine Existenz bewiesen - mehrmals - dass es für mich außer Frage steht, dass er existiert.
Und der Sohn Gottes verkörpert genau das, was man als Mensch eigentlich vergeblich bei einem anderen Menschen sucht: absolutes Vertrauen zu ihm haben zu können, wirklich vollkommen geliebt zu werden und das Gefühl zu haben, dass er nur das Beste für einen will, immer für einen da ist und einem auch hilft, wenn man ihn ruft.
Dass diese Vorstellung mit der Realität oft nicht übereinzustimmen scheint, ist für mich völlig gleichgültig, ich sehe das mehr so Hiob-mäßig. Der Satan tut wirklich alles, um mich/uns, vom Glauben an Gott abzubringen.

Alles Unheil in der Welt kommt für mich nicht von Gott, sondern vom Satan, ich habe da ehrlich gesagt auch sehr dualistische, respektive gnostisch-christliche Züge in meinem Glauben, der damals aber vermutlich der ursprüngliche war.
Er hat sich nur nicht gegen die "rechtgläubige Kirche" durchsetzen können, weil die gnostisch angehauchten Christen schlichtweg die Friedlicheren waren.

Summa summarum: Gottes Sohn und Gesandter ist nicht zum Spaß zu uns auf Erden gekommen, er hat uns das wahre Wort Gottes verkündet, weil er allein ihn kennt. Das heißt, mit Christus hat alles tatsächlich einen neuen Anfang genommen, denn er hat die Herrschaft des Satans weggenommen. Aber was soll er machen, wenn wir ihm nicht gehorchen?
Dass Christus demnach einen in die Hölle wirft oder in ewige Verdammnis schickt, ist kirchlicher Glaube. Völlig abstrus, sie rudert da ja selber zurück.

Jesus hat Verständnis und die Barmherzigkeit gepredigt, die Liebe und den Frieden.
Und genauso ist er auch. Sicher. Dies ist die Erkenntnis Gottes von Angesicht zu Angesicht.

HG
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon KoS » Mi 27. Feb 2019, 06:12

Mich täuschst du nicht. Musst du früher aufstehen.
Mach nur weiter so..
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Mi 27. Feb 2019, 10:41

Es wird schon deutlich werden, welches Konstrukt von Wahrheit und Irrtum dahinter steckt.

Ich sehe schon so Einiges Bedenkliche.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Mi 27. Feb 2019, 10:54

KoS hat geschrieben:Weshalb meinst du Lazar, dass caylin eine Schwester sei?


Caylin ist ein Mädchenname. Hatte ich vorher auch nicht gewusst.

LG,
jes
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Jimmy » Sa 2. Mär 2019, 03:32

caylin hat geschrieben:Ich bin jetzt 26 Jahre alt und in einem streng gläubigen Elternhaus aufgewachsen (evangelisch-reformiert). Sonntagsschule, Konfirmationsunterricht, Hauskreis, Musikerteam, Jugendarbeit, sogar einige Predigeraufgaben sowie unzählige Gottesdienste und andere Anlässe - ich habe viel, viel Zeit in der Gemeinde verbracht - eigendlich meine gesamte Freizeit und wie bei jedem Christen sind auch bei mir mindestens 80 Prozent meiner Freunde aus der Gemeinde.

Krass, du hast eine der Besten und Coolsten Zeiten deines ganzen Lebens verpasst! Ist dir eigendlich dann bewusst, von was Jesus dich eigendlich erretten soll, wenn du nicht Party bis zum Umfallen gefeiert hast? Mir wäre das nämlich an deiner Stelle nicht bewusst, von was er mich denn erretten sollte!

caylin hat geschrieben:Ein sehr einschneidendes Erlebnis in meinem Glaubensleben war dann das "Praise-camp" am Ende des Jahres 2012 mit vielen hochmotivierten, charismatischen Christen. Höhepunkt war eine Demonstration zum Thema Hölle, bei der wir in eine dunkle Turnhalle geführt und uns über ein Tonband Geräusche von rasselnden Ketten und weinenden und schreienden Menschen vorgespielt wurden. Dazu kamen effektreiche Inputs und Demonstrationen zu Christenverfolgung, Endzeit und einigem mehr.

Bei euch gehts ja zu. Sag mal: Haben die da noch alle? Ich hoffe und bete, dass mich Gott von Christen fernhält - da würden zwei Welten aufeinander prallen. Aber nicht mein Wille geschehe, sondern ... und ich habe hier im Forum eine Ermahnung wegen eines Bibelverses als Signatur erhalten ... denn manche Bibelverse verstecken Christen lieber heimlich und hoffen, dass sie keiner findet ...

caylin hat geschrieben:Damals habe ich angefangen mich bei Historikern, Naturwissenschaftlern und Religionskritikern zu erkundigen, ob die eigene heilige Schrift kritischer Untersuchung standhält und mich auch mit den "Vorbildern" Jesu beschäftigt.

Habe ich auch, caylin und die Heilige Schrift hält definitiv keiner kritischen und unabhängigen Untersuchung stand!

Allein diese unzähligen "Vorbilder von Jesus":

Herakles z.B. wandelte übers Wasser, wurde Heiland und Friedensbringer genannt und seine letzten Worte waren: "Es ist vollbracht".

Apollonius trieb böse Geister aus, heilte Lahme, Blinde, tat alle möglichen Wunder, seinen Jüngern kündigte er seine Verurteilung vorher an und nach seinem Tod stieg er direkt zum Himmel auf.

Asklepios: Ein von ihm geheilter Blinder sieht wie ein von Jesus Geheilter zunächst nur Bäume (Mk 8,24-25).

Der Mithraskult: Wie die katholische Kirche kannte der Mithraskult sieben Sakramente und die Taufe, es gab ein mystisches Mahl (Abendmahl), Firmung und Kommunion mit Brot und Wasser. Man rechnete mit einem Jüngsten Gericht und glaubte an eine Auferstehung nicht nur des Geistes, sondern auch des Körpers. Die Hostien trugen ein Kreuzzeichen, auf den Altären brannte ein Ewiges Licht und man wusch mit Blut die Sünden ab. Die Geburt Mithras wurde am 25. Dezember gefeiert ...

Dionysos wurde von einer Jungfrau geboren, verwandelte Wasser in Wein, starb am Kreuz und stand danach von den Toten auf ... und dann haben wir auch noch Horus, aber das lassen wir jetzt ...

Und wenn man sich ernsthaft mit Archäologie beschäftigt, kommt man zu der eindeutigen und klaren Schlussfolgerung, dass die Bibel ein Märchenbuch ist. Allein der Auszug aus Ägypten:

Eindeutiger Tenor: Einen Auszug aus Ägypten im geschilderten Ausmaß hat es sicher nicht gegeben und hat niemals stattgefunden. Stelle dir vor: Ein riesiges Heer von Menschen verließ um das Jahr 1300 v. Chr. ein für damalige Verhältnisse hoch zivilisiertes Land. Es war eine Zeit, in der alle wichtigen Ereignisse sorgfältig niedergeschrieben wurden. Überall im Land und an der Küste standen Grenzbe-festigungen, durch die jede Bewegung an der Ostgrenze des Pharaonenreiches registriert wurde. Trotzdem findet sich nirgendwo der geringste Hinweis auf die Anwesenheit einer fremden ethnischen Gruppe im ägyptischen Reich. Es ist auch historisch erwiesen, dass die Ägypter niemals Sklaven in dieser großen Zahl gehalten haben. Gehen wir davon aus, dass zu jedem Mann eine Frau und nur zwei Kinder gehörten, so waren über zwei Millionen Menschen unterwegs. Die Wirtschaft des ägyptische Reiches wäre zusammengebrochen, ob eines solchen Aderlasses an billigen Arbeitskräften. Der Geschichtsschreibung wäre ein solches Ereignis nicht entgangen. In der "21st Century King James Version" steht: "Und die Kinder von Israel zogen hinauf in Reihen zu fünf aus Ägypten."

Eine Kolonne von zwei Millionen Menschen in Fünferreihen hätte eine Schlange von 400 Kilometern ergeben. Diese Zahlenspiele zeigen die Absurdität der Bibelgeschichte.

Quellenangabe: Israel Finkenstein, Neil Asher Silberman, Johannes Maria Lehner, https://de.wikipedia.org/wiki/Historisc ... -Forschung, Colin Renfrew


caylin hat geschrieben:4Mose 25, 1-9: "Und das Volk hob an zu huren mit der Moabiter Töchtern, welche luden das Volk zum Opfer ihrer Götter. (...) Da ergrimmte des HERRN Zorn über Israel, und er sprach zu Mose: nimm alle Obersten des Volks und hänge sie dem HERRN auf an der Sonne, auf daß der grimmige Zorn des HERRN von Israel gewandt werde. (...) Sofort hörte die Seuche, die unter dem Volk wütete, auf.

Meine erste Frage: Warum lässt sich der Gott der Liebe durch Menschenopfer besänftigen? Er sagt, dass er Menschenopfer hasst (z.B. die Kinderopfer an Moloch 3 Mose 20). Wieso verlangt er dann selber Menschenopfer, um beschwichtigt zu werden?

Hos 14:1 Die Einwohner von Samaria werden bestraft, weil sie sich gegen mich, ihren Gott, aufgelehnt haben. Sie werden im Krieg umkommen, ihre Kinder wird man am Boden zerschmettern, ihren Schwangeren den Bauch aufschlitzen.

Frage Zwei: Weil die Einwohner Samariens sich gegen Gott aufgelehnt haben, wurden ihre Kinder am Boden zerschmettert und den Schwangeren Frauen der Bauch aufgeschlitzt. Gibt es irgendeinen Menschen auf dem ganzen Planeten, der "Kinder am Boden zerschmettern" oder "Schwangeren den Bauch aufschlitzen" als ein gerechtes Gericht für irgendein Vergehen ansieht? Gibt es irgendein Gericht, dass das als gerechte Strafe ansehen würde? Würde man es zum Beispiel als gerechtes Gericht ansehen, die kleinen Kinder von Hitler oder Stalin auf dem Boden zu zerschmettern oder ihren schwangeren Frauen den Bauch aufzuschlitzen? Wäre das gerecht?

Kann mir irgendeiner bei diesen oben genannten Bibelstellen die hochgepriesene Liebe Gottes zeigen und hat Antworten auf meine beiden Fragen?

Nein, meine liebe caylin, ich habe keine Antworten auf deine beiden Fragen. Dafür kann ich aber deine Liste um ein vielfaches verlängern, z.B. ist laut Bibel derjenige gücklich, der deine kleinen Kinder packt und am Felsen zerschmettert:

Ps 137:9 Glücklich ist, wer deine kleinen Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!

Aber weisst du, liebe caylin, dieser Vers ist laut Christen nur aus dem Zusammen-hang gerissen und der ist gaaaar nicht so wirklich ernst gemeint ... Ois easy halt ... Und die Geschichte mit Elia ist auch interessant:

2Kön2:23-24 Und Elia ging von dort hinauf nach Bethel. Wie er nun den Weg hinaufging, kamen KLEINE JUNGEN aus der Stadt heraus und verspotteten ihn und sagten zu ihm: Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf! Er aber wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen 42 Kinder.

Weil ein paar kleine Jungen Schabernack trieben und Elia verspotteten und ihn als Kahlkopf bezeichneten, verfluchte er sie im Namen des Herrn und dieser jagte dann zwei Bärinnen (weiblich!) auf ihn und diese zerissen dann 42 Kinder. Eins steht fest: Die Bärinnen waren wirklich hungrig!

Dann kommen noch etliche Widersprüche und Rechenfehler in der Bibel dazu. Gott hat wirklich alles unternommen, dass man nicht an ihn glauben muss, meine liebe caylin. Das habe ich auch 44 Jahre lang beherzigt. Als ich dann vor 4 Jahren zum Glauben von diesem Gott "verordnet" wurde (wie z.B. Paulus auch), habe ich wirklich alles unternommen, dass ich nicht mehr glauben muss. Ich habe, wie du hier an meiner Ausführung deutlich siehst, alles menschenerdenkliche unternom-men, nicht mehr glauben zu müssen. Leider habe ich mich ja nicht, wie anschei-nend Christen, für den Glauben entschieden (ich hätte mich immer gegen ihn entschieden!), daher kann ich mich auch nicht für den Unglauben entscheiden, obwohl Atheisten für mich einen viel gesünderen Glauben haben als Christen.

Nochmals zu deiner Frage: Kann mir irgendeiner bei diesen oben genannten Bibelstellen die hochgepriesene Liebe Gottes zeigen und hat Antworten auf meine beiden Fragen?

Nein, ich kanns nicht. Schau, auf die wichtigen Fragen habe ich keine Antwort und mein Bibelversautomat spuckt keine Bibelverse aus - trotz bester Kommunikation mit Jesus. Keine Ahnung cayline. Das läuft leider nicht so, dass ich ihn frage und er mir antwortet. Er bestimmt, was er mir mitteilt und sagt (und das waren 4 Jahre lang Bibelverse). Wie beim Militär - er ist der General und ich habe zu gehorchen. So läufts. Mir gehts wie dir - nur das ich weiss, dass Jesus Gott ist und solche Bibelverse mir nicht meinen Glauben nehmen können. Wie denn bittesehr? Aber spätestens in der Unendlichkeit hoffe ich auf eine Antwort. Nur Gott kann dir die Antworten auf deine Fragen geben. Ich habe für dich gebetet - mehr kann ich leider nicht für dich tun. Dein Leben liegt in seiner Hand - du hast keinen Einfluss darauf!

Aber ich bezeuge auch dir:

Die Bibel ist das Wort Gottes!

Jesus Christus existiert und ist der wahre Gott!

Er ist der "König aller Könige und Herr aller Herren".

So sicher wie das "Amen" in eurer Kirche!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Lazar » Sa 2. Mär 2019, 09:44

Jimmy hat geschrieben:Ich habe, wie du hier an meiner Ausführung deutlich siehst, alles menschenerdenkliche unternommen, nicht mehr glauben zu müssen. Leider habe ich mich ja nicht, wie anscheinend Christen, für den Glauben entschieden (ich hätte mich immer gegen ihn entschieden!)


Hi Jimmy!
Nun, da scheinen wir ursprünglich eine relativ ähnliche Einstellung zur Bibel und zum Christentum gehabt zu haben. Bishin zur ganz plötzlichen "Erweckung".

Zu Beginn habe ich auch versucht wie eine Abrissbirne allein jeden offensichtlichen "Fehler" in diesem für mich völlig widersinnigen Gotteskonstrukt der "Heiligen Schift" der Christen zu zerstören. Innerhalb des ATs in erster Linie und dann zweitrangig im NT. Habe mir dabei sogar gedacht, ich tue den Christen damit etwas Gutes. Falsch gedacht. Viele sind nicht abzubringen von dem Glauben, dass YHWH unser allmächtige Gott ist.
Sogar Du nicht mehr, trotz:

Dann kommen noch etliche Widersprüche und Rechenfehler in der Bibel dazu. Gott hat wirklich alles unternommen, dass man nicht an ihn glauben muss, meine liebe caylin. Das habe ich auch 44 Jahre lang beherzigt. Als ich dann vor 4 Jahren zum Glauben von diesem Gott "verordnet" wurde (wie z.B. Paulus auch), habe ich wirklich alles unternommen, dass ich nicht mehr glauben muss.


Wieso Gott? Weil YHWH zu Jesaja in 6,10 sagte
"Gehe hin und sprich zu diesem Volk: Höret, und verstehet's nicht; sehet, und merket's nicht! Verstocke das Herz dieses Volkes und laß ihre Ohren hart sein und blende ihre Augen, daß sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und sich bekehren und genesen"??

Jesus machte damals - für die Israeliten wohlgemerkt - hingegen alles, damit ihre Augen und Ohren für Gott, seinen Vater, geöffnet wurden, damit sie IHN ganz deutlich sehen. Er tat alles dafür, dass sie dem, was Er zu ihnen spricht wirklich zuhören und auf und in ihre Herzen schreiben. Und auch, dass sie vertrauensvoll zu Gott umkehren können und mit und in Ihm vollkommen gesund werden.

Nochmals zu deiner Frage: Kann mir irgendeiner bei diesen oben genannten Bibelstellen die hochgepriesene Liebe Gottes zeigen und hat Antworten auf meine beiden Fragen?

Nein, ich kanns nicht. Schau, auf die wichtigen Fragen habe ich keine Antwort und mein Bibelversautomat spuckt keine Bibelverse aus - trotz bester Kommunikation mit Jesus.
Keine Ahnung cayline. Das läuft leider nicht so, dass ich ihn frage und er mir antwortet. ...

Aber ich bezeuge auch dir:
Die Bibel ist das Wort Gottes!


Jimmy, was ist los? Mein zuverlässiger Bibelautomat versagt!? Genau, weil Jesus SCHWEIGT.
Bei mir hat Er bei meiner Antwort oben nicht geschwiegen:
FÜRCHTET EUCH NICHT! Wie oft hat Er das zu seinen Jüngern gesagt!?

Siehst Du, genau diese zwei Dinge sind es, die ich - und auch viele andere Christen - im christlichen Glauben nach wie vor nicht akzeptieren können:
Die Angst vor Gott und das Schweigen.

In meiner Vorstellung MUSS es so sein, dass wer behauptet, dass er Gott erkannt hat und ihn damit kennt, er eine Antwort auf alle Fragen haben muss. Und die hatte JESUS. Immer! Du wirst es noch kein einziges Mal erlebt haben, dass er den Pharisäern nicht irgendetwas Einschneidendes oder den Jüngern etwas Beruhigendes gesagt hat; in seiner Weise typisch und oft nur in einem Satz.
Ich behaupte, Sein Denken war über alles übergreifend und nicht von dieser Welt.

Ja, sein Schwert wird allen noch durch die Seele dringen! Ich liebe Christus abgöttisch und will Ihm daher einer seiner besten Diener sein, das heißt ich WILL auf alle Fragen eine Antwort haben. Antworten, die die Menschen in Gottes Ruhe und Zuversicht führen. Und ich vertraue darauf, dass Er sie mir gibt.

Herzliche Grüße
Eleazar alias Jeshu
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon jes_25913 » Sa 2. Mär 2019, 10:06

Lazar hat geschrieben:Ich liebe Christus abgöttisch und will Ihm daher einer seiner besten Diener sein, das heißt ich WILL auf alle Fragen eine Antwort haben. Antworten, die die Menschen in Gottes Ruhe und Zuversicht führen. Und ich vertraue darauf, dass Er sie mir gibt.

Herzliche Grüße
Eleazar alias Jeshu


Hallo,
die richtige Haltung! Ich habe es erlebt und erlebe es immer wieder, dass alle Fragen zu gegebener Zeit beantwortet werden. Manchmal oder sogar oft, ist es ja so, dass ehe eine Frage beantwortet werden kann, zuerst das Verständnis für anderes da sein muss. Wie überall.

LG,
jes
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Lazar » Sa 2. Mär 2019, 10:42

jes_25913 hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Ich liebe Christus abgöttisch und will Ihm daher einer seiner besten Diener sein, das heißt ich WILL auf alle Fragen eine Antwort haben. Antworten, die die Menschen in Gottes Ruhe und Zuversicht führen. Und ich vertraue darauf, dass Er sie mir gibt.

Herzliche Grüße
Eleazar alias Jeshu


Hallo,
die richtige Haltung! Ich habe es erlebt und erlebe es immer wieder, dass alle Fragen zu gegebener Zeit beantwortet werden. Manchmal oder sogar oft, ist es ja so, dass ehe eine Frage beantwortet werden kann, zuerst das Verständnis für anderes da sein muss. Wie überall.

LG,
jes


Hi Jes!
Gratuliere. Scheint Dir bei Jimmy bereits gut gelungen zu sein:

"Das ist das Beste, was ich in diesem Forum jemals gelesen habe. Du hast mich schon einmal erstaunt.
Das hier stimmt zu 100%".


http://forum.jesus.ch/viewtopic.php?p=859560#p859560

:))

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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon onThePath » Sa 2. Mär 2019, 13:51

Wahr, allzu wahr, Binsenwahrheit.

Natürlich sollen wir auf Jesus schauen und auf Gott vertrauen. Alle unsere Ängste, unser Streben nach allen Weltlichen soll aufhören.

Mit Jesus vor Augen verlieren wir uns nicht in Weltlichkeit und Ängsten sondern werden zu Überwindern. Selbst der Tod als letztes Schrecknis verliert seinen Schrecken, denn wie Jesus werden wir wieder auferstehen.

Das Leben im Hier und Jetzt erhält seinen vollen Sinn und Lohn erst nach unserem Tod. In diesem Leben hier ist uns der Sinn und das Ziel undeutlich.

Und was wir nicht verstehen, Erkenntnis wächst in uns mit der Zeit.

Lg, otp
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon KoS » Sa 2. Mär 2019, 20:33

... damit ich es ab deiem Hinweis erst bemerkte. Danke Gnu.



Ein offenes Bekenntnis des echten, gesperrten Alias Figurenspielers, würde ein Hoffnungsschimmer schenken auf ein vom Geist Gottes berührtes Gewissen...
> Psalm 32 <

nun aber melde mich ab von hier, denn es ist mir..
a) zu viel sinnlose Zeitverschwendung. Die Wahrheit ist hier systembedingt immer noch der Toleranz und des zu Tode Schweigens und damit der wirklichen Liebe geopfert.

b) unmöglich, das seit heut mir bekannte, dem Forum zu Grunde liegende Bekenntnis in Punkt 6b, Teil a jemals zu bejahen, da diese Aussage Gott zu einem Teufel erklärt oder zu einem ewigen Lügner. Wer es liest, denken will und kann der verstehe es
http://forum.livenet.ch/viewtopic.php?f ... bae88f3015

6. Das Werk des Heiligen Geistes, der Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt

Nein, diese satanische Aussage ist mega ernst, keine sprachliche Erdnuss...

Ein paar wenige wird man wieder sehen, so meine Einschätzung in Schwachheit, Gott bewahre euch, die anderen werden Tag für Tag verantwortlicher, denkt dran und macht die Rechnung mit dem Wort, nicht mit eurem Wirt oder der der Philosophie.
KoS


Nachtrag: Gnu wies auf den gesperrten User caylin hin. Wurde schon wieder gelöscht... passt..
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon Gnu » Sa 2. Mär 2019, 21:08

KoS hat geschrieben:
Nachtrag: Gnu wies auf den gesperrten User caylin hin. Wurde schon wieder gelöscht... passt..

Sorry, es war ein Bock, den ich geschossen hatte, das als Beitrag zu schreiben. Ich wurde daraufhin via PN darauf aufmerksam gemacht, dass ich als erfahrener Teilnehmer schon wieder einen Fehler gemacht hätte. Ich habe den Beitrag wieder gelöscht und stattdessen an Thelonious eine PN geschrieben.

Ich hatte geschrieben „Kannitverstan, dass caylin gesperrt, aber der von ihm eröffnete Thread offen gelassen wurde, so dass sich seither Gnostiker und Esoteriker eine Schlacht liefern können.“ (Sinngemäss aus der Erinnerung rezitiert).
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon kingschild » Sa 2. Mär 2019, 21:13

KoS hat geschrieben:a) zu viel sinnlose Zeitverschwendung. Die Wahrheit ist hier systembedingt immer noch der Toleranz und des zu Tode Schweigens und damit der wirklichen Liebe geopfert.




Die wirkliche Liebe die rückt zurecht aber sie ist auch langmütig, mit den unverständigen und zeichnet sich aus mit Geduld zu warten bis gewisse Dinge geregelt und geklärt werden.

Ga 5:22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Gewisse Dinge brauchen Zeit und gewisse Umstände können auch eintreffen die man nicht alle kennt und daher braucht es da oft eben noch mehr Geduld und Langmut.

God bless
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon KoS » Sa 2. Mär 2019, 21:57

Lieber Kingschild

Systembedingt kaufe ich mir die Zeit nun anders aus.
Überführen tut der Heilige Geist. Der Vater zieht jeden zum Sohn. Dasselbe tut Gott mit jedem Mann/Frau 2, oder 3 mal. Das vollendete Wort Gottes hat jeder, lesen und glauben muss es jeder selbst, das ändert sich auch nicht durch jahrelange, permanent wiederholende Diskussionen und Debatten. Bekehren muss sich dann halt jeder selber, ganz und wahrhaftig.
Ohne Wahrheit keine Liebe und ohne Glauben wie die Schrift sagt, sind sogar die besten und schönsten Werke nur tote Werke. Geduld muss nicht am Ort treten aber ständig zum Guten bereit sein, an allen Orten wo sie lebt und webt.


Den Genuss aller unserer Segnungen in den Himmlischen Örtern wünsche ich dir!
Epheser 5,16 Niemand verführe euch mit eitlen Worten, denn dieser Dinge wegen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 7 Seid nun nicht ihre Mitgenossen. 8 Denn einst waret ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht in dem Herrn; wandelt als Kinder des Lichts, 9 (denn die Frucht des Lichts besteht in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit), 10 indem ihr prüfet, was dem Herrn wohlgefällig ist. 11 Und habet nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, vielmehr aber strafet sie auch; 12 denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich selbst zu sagen. 13 Alles aber, was bloßgestellt wird, wird durch das Licht offenbar gemacht; denn das Licht ist es, welches alles offenbar macht. 14 Deshalb sagt er: Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, und der Christus wird dir leuchten! 15 Sehet nun zu, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, 16 die gelegene Zeit auskaufend, denn die Tage sind böse. 17 Darum seid nicht töricht, sondern verständig, was der Wille des Herrn sei.
Liebe Grüsse, KoS
KoS
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Re: Zwei unangenehme Fragen

Beitragvon bigbird » Sa 2. Mär 2019, 22:59

Liebe Leute

Der Threadersteller ist unterdessen gesperrt, die Diskussion weit entfernt von den Fragen, die ursprünglich gestellt wurden. Stellvertretend für den zuständigen Mod schliesse ich mal diesen Thread. Er kann dann immer noch handeln, wie er möchte.

bigbird, Admin
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“
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