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Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon bigbird » Mo 4. Mär 2019, 10:41

Habt ihr meine neuste Signatur schon gesehen?

Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“


Ich möchte weder über die Sklaverei noch über die USA noch über das Wort "Halleluja" diskutieren, sondern über eine Frage, die mir in den letzten Wochen hier im Forum immer wieder aufgetaucht ist.

Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)? Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.

Und ich frage mich, was Gott eigentlich sagt zu solchen heftigen Diskussionen? Und was er dazu meint, wenn hier im Forum (und natürlich vielen andern Ort) den andern die eigene Meinung wie ein nasser Putzlappen um die Ohren geschlagen wird. Und wenn Rechthaberei sich wie ein Gift durch die Zeilen schleicht ...

Versteht ihr mich ein wenig? :?:

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon Nachteule » Mo 4. Mär 2019, 11:00

Hallo bigbird,

ich glaube nicht, dass sich Gott für unsere theologischen Diskussionen interessiert - das Einzige, woran ihm liegt, ist eine liebende Beziehung zu uns.

Gruß,
Stefan
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon Knecht » Mo 4. Mär 2019, 17:59

bigbird hat geschrieben:Habt ihr meine neuste Signatur schon gesehen?

Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“


Ich möchte weder über die Sklaverei noch über die USA noch über das Wort "Halleluja" diskutieren, sondern über eine Frage, die mir in den letzten Wochen hier im Forum immer wieder aufgetaucht ist.

Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)? Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.

Hallo Bigbird,

ich würde sagen, all jene Menschen, die solchen Diskussionen nicht folgen können oder nicht wollen, keinen Nachteil haben sie vor Gott. Das alleinige Diskutieren führt sowieso nicht zum Heil. Hauptsache sie führen ein anständiges Leben, damit sie dem Willen Gottes gerecht werden.
Für mich gehören auch die gewöhnlichen Taufscheinchristen dazu, weil man kann ja nicht pauschal sagen, dass alle ein unanständiges Leben führen. Auch sie halten sich an die staatlich vorgegeben Gesetze, die nicht im Widerspruch zu Mose stehen, und beim Vergeben sind viele auch nicht schlecht. Und viele sind mehr oder weniger großzügig, sie nehmen also nicht nur, sondern sie geben auch und helfen, z. B. in der Nachbarschaft, wenn Not am Mann ist….. - oder viele sind ehrenamtlich unterwegs. Der einzige Unterschied ist, dass sie kein aktives Gemeindeleben führen, welches aber sehr wichtig ist, weil ohne Kirchen und Gemeindeleben wären wir wahrscheinlich immer noch Heiden.
Wer nun die Besseren sind, darüber denke ich gar nicht nach, ich liebe sie alle, also all jene, die Mitgefühl haben und Mitleid aufbringen also barmherzig sein können. Und all jene, die Gott nicht oder nur wenig gerecht werden, die liebe ich nicht so heiß, aber ich versuche ihnen gegenüber nicht den Respekt zu verlieren, was nicht immer leicht ist.

Und ich frage mich, was Gott eigentlich sagt zu solchen heftigen Diskussionen? Und was er dazu meint, wenn hier im Forum (und natürlich vielen andern Ort) den andern die eigene Meinung wie ein nasser Putzlappen um die Ohren geschlagen wird. Und wenn Rechthaberei sich wie ein Gift durch die Zeilen schleicht ...

Versteht ihr mich ein wenig? :?:

Ja klar, und ich fühle mich auch angesprochen.:mrgreen: Hin und wieder sind meine Beiträge auch giftig. Bei Gott, gerne mache das nicht. Aber manchmal geht es halt nicht anders. Die Propheten und Jesu waren ja auch nicht immer nur lieb und nett. Es liegt auch in unserer Natur, dass jeder lieber selber recht haben will. Für mich wird es erst dann zu einer unangenehmen Rechthaberei, wenn man sich gegenseitig bis zum St. Nimmerleinstag die eigenen Überzeugungen um die Ohren schlägt und sich permanent übel herabwürdigt. In ein paar Beiträgen eine Sache herabwürdigen, meine ich damit aber nicht.

Was Gott dazu sagen würde, na ja, er ist gütig und kennt unsere Schwächen. :)

Wenn ich arg giftig bin, wäre ich froh, wenn Mods oder Du, mich oder andere öffentlich zur Mäßigung aufrufen würden. Den in der Hitze des Gefechtes kann man schon mal übertreiben. Öffentlich Verweise, ohne das Thema zu bewerten, finde ich deshalb gut, weil sie gleichzeitig indirekte Warnungen für andere Giftspritzen sind.:mrgreen:
Sorry, ich fände es gut, wenn ihr das so handhaben würdet. So ein kleiner Verweis schadet niemanden, und wenn es jemanden hilft, ist es gut, und wenn jemand öfters nicht darauf anspringt, habt ihr ja noch andere Möglichkeiten.
Das ist nicht meine Idee, ich habe diese Praxis vor längerer Zeit in einem anderen Forum beobachtet. Ich fand es nicht schlecht…...

Gruß
rupert
Es gibt nur einen wahren ewiglichen Gott, durch die ganze Bibel hindurch - bis in alle Ewigkeit!
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon bigbird » Mo 4. Mär 2019, 21:53

Knecht hat geschrieben:
Wenn ich arg giftig bin, wäre ich froh, wenn Mods oder Du, mich oder andere öffentlich zur Mäßigung aufrufen würden. Den in der Hitze des Gefechtes kann man schon mal übertreiben. Öffentlich Verweise, ohne das Thema zu bewerten, finde ich deshalb gut, weil sie gleichzeitig indirekte Warnungen für andere Giftspritzen sind.:mrgreen:
Sorry, ich fände es gut, wenn ihr das so handhaben würdet. So ein kleiner Verweis schadet niemanden, und wenn es jemanden hilft, ist es gut, und wenn jemand öfters nicht darauf anspringt, habt ihr ja noch andere Möglichkeiten.
Das ist nicht meine Idee, ich habe diese Praxis vor längerer Zeit in einem anderen Forum beobachtet. Ich fand es nicht schlecht…...

Gut, fangen wir grad damit an :mrgreen: : Wenn es um Modmassnahmen geht oder du einem Mod oder Admin etwas sagen oder fragen möchtest, dann bitte nicht in einem Thread (wie hier :? ), sondern per PN. Das hier mag eine Ausnahme sein. Es geht aber hier nicht um dich.

Übrigens machen wir das natürlich - und allgemeine Ermahnungen ("zurück zum Thema" oder "bitte nicht auf den Mann spielen") gelten immer für alle.

bigbrd
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon Knecht » Mo 4. Mär 2019, 22:39

Gut gekontert, bigbird. :)

Und nun zurück zum Thema bitte :mrgreen:
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon Orpheus » Mo 4. Mär 2019, 22:51

Danke, bigbird, für deine Worte.

Eine stille Abkehr vom Rechthabenwollenmüssen ist für mich
die Einsicht des Schweizer Quäkers Pierre Ceresole:

"En musique comme en religion,
c' est la même relation entre résonnner et raisonner.
Raisonner ne s' applique pas ou guère."

Herzliche Grüsse
Orpheus
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Re: Was machen eigentlich ...

Beitragvon Lazar » Mo 4. Mär 2019, 23:51

bigbird hat geschrieben:Habt ihr meine neuste Signatur schon gesehen?

Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
Ihre Herzensantwort: „Dann sage ich Halleluja und lese weiter, bis was kommt, das ich verstehe!“


Ich möchte weder über die Sklaverei noch über die USA noch über das Wort "Halleluja" diskutieren, sondern über eine Frage, die mir in den letzten Wochen hier im Forum immer wieder aufgetaucht ist.

Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)? Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.
Und ich frage mich, was Gott eigentlich sagt zu solchen heftigen Diskussionen?


Hi, bigbird!
Irgendwie versteh ich Dich schon, aber schau auch mal Dein Beitrags-Konto an: 45.700 :respekt:

Und jetzt unsere. Ich denke, Du bist es einfach müde Gott mit bloßen Worten zu erörtern und vermutlich langweilt es Dich inzwischen, immer wieder die gleichen Bibelvers-Zitate zu lesen, immer wieder die gleichen Schleifen zu erkennen und auch immer wieder neue frisch hereinstürmende User erleben zu müssen, wo Du schon im Ansatz für Dich erkennst, oje, wieder so einer, der nichts als anstrengend für mich wird.

Von Angesicht zu Angesicht kennst Du uns auch nicht und wir sind vermutlich eh komplett anders, als Du es Dir vorstellst. So bleiben wir nichts als anonym schreibende Avatare, für Dich ohne Gemeinschaft und damit ohne Sinn, und im Endeffekt weißt Du, es dreht sich doch alles nur im Kreis.

Und was er (Gott) dazu meint, wenn hier im Forum (und natürlich vielen andern Ort) den andern die eigene Meinung wie ein nasser Putzlappen um die Ohren geschlagen wird. Und wenn Rechthaberei sich wie ein Gift durch die Zeilen schleicht ...


Jesus sitzt wahrscheinlich in der Mitte und denkt sich, wieso rede ich eigentlich mit ihnen, sie wissen ja immer noch nicht, was sie tun...:roll: - und gehorchen tun sie drei mal nicht - tja, da wird halt die Bibel real.

Versteht ihr mich ein wenig? :?:
bigbird


Schau, bigbird, Du musst mich und andere vielleicht auch ein wenig verstehen ... von 0 auf 100 - die plötzlich "Erwachten" sind die Schlimmsten. Aber ich fühle mich eben noch voller Energie und Kraft im Geiste, um meinen wahren Herrn Jesus Christus zu verherrlichen und zu verkünden - und was für Dich insgesamt eher ein gelinder Albtraum ist, freut vielleicht wenigstens Jesus Christus ein wenig, weil er weiß wie sehr wir ihn lieben und wir das allein für Ihn tun. Ob wir dabei alles richtig machen, sei dahingestellt. Kaum.

Mag sein, es wäre auch bei mir besser, ich würde "live" mit Euch Kürbissuppe machen (Deinen Tipp dazu beherzige ich immer noch), das war damals echt lustig, aber das Forum ist halt kein Maggi-Kochstudio... obwohl, wir haben jeder für sich inzwischen schon die eigenen besterprobten Rezepte, das heißt, wir kochen uns dabei am Liebsten immer wieder das gleiche Süppchen. Außer jemand bleibt für Neues immer aufgeschlossen.

Ich fürchte, Du musst uns in einem gewissen Maß irgendwie erdulden und ertragen, denn ich glaube schon, dass wir vor Gott auch geistige Frucht bringen müssen und dies geht nur im ständigen Austausch, es ist fast wie eine neue Sprache lernen. Und dann schmunzel lieber öfter darüber, als dass es Dich erzürnt.

Am Besten hockst Du Dich bei Gott auf den Schoß und dann guckst Du seinem ganzen Kindergarten zu.

Herzliche Grüße :comeon:
Eleazar
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon bigbird » Di 5. Mär 2019, 10:27

Lazar, du hast leider das Thema verpasst. Es geht hier nicht um mich, es geht um die "armen Unwissenden".

bigbird
Zur Sklavenzeit in den USA hat eine schwarze Köchin in höherem Alter mit Eifer lesen gelernt, um die Bibel selber lesen zu können. Sie wurde gefragt, was sie mache, wenn sie etwas nicht verstehe.
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon John1955 » Di 5. Mär 2019, 11:19

bigbird hat geschrieben:Lazar, du hast leider das Thema verpasst. Es geht hier nicht um mich, es geht um die "armen Unwissenden".

bigbird

Ich fand den Ausdruck "arme Menschen" "arme Unwissenden" für solche Taufschein-Christen,( mit oder ohne Gemeinde- oder Kirchenzugehörigkeit) die sich weniger um intensives Bibelstudium kümmern und deshalb auch von Fehlübersetzungen wie auch Fehlinterpretationen und deren teils fatalen Auswirkungen verschont geblieben sind,

also Christsein im Alltag intuitiv praktizieren, somit beherzt und selbstverständlich in jenen guten Werken wandeln, die Gott ihnen zuwies (aus dem Herzen heraus richtig handeln wie die Goldmarie bei der Frau Holle beispielsweise ;) ) als abwertend, auch wenn sie in " " geschrieben sind.

Zum Glück bigbird, hast Du dann ja genauer definiert, wie es wirklich von Dir gemeint war.
Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.


Zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist, würde sich ja auf solche Gemeindearbeit beziehen, die ihnen vom Brüderrat übertragen wurde, weil man dies als Arbeit im Reich Gottes beschrieb. Ist das heute noch so?

Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)? Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren


Ich kenne viele bibelkundige Christen, also einfachen Nachfolgern Jesus wie mich (also keine berufliche TheologInnen, BibellehrerInnen !! ) die entweder aus angeblich christlichen Foren ausgerottet wurden, und das nur deshalb, weil sie ihre fundierten Kenntnisse darüber was Jesus wirklich währen 3 Jahren auf Erden bewirken wollte anhand von unmissverständlichen Bibelzitaten (im Kontext) belegen konnten..

...oder , die absolut kein Interesse haben, sich dasselbe antun zu müssen, und so höchstens mal mitlesen, aber es für verschwendete Zeit halten, sich wegen ihres Glaubens als nicht wirkliche Christen, gar Irrlehrenverbreiter betititelt zu werden.

Ich wurde auch schon gefragt, warum ich hier auf http://www.livenet.ch mitschreibe, mitdiskutiere. Die mich kennen, kennen auch meinen Nick. ;) Ich weiss es manchmal selber nicht. Doch glaube ich, dass es auch gut für Mitleser ist, wenn nebst Christen aus Freikirchen auch Katholiken oder wie ich aus der reformierten Kirche mitschreiben.

Und ich frage mich, was Gott eigentlich sagt zu solchen heftigen Diskussionen? Und was er dazu meint, wenn hier im Forum (und natürlich vielen andern Ort) den andern die eigene Meinung wie ein nasser Putzlappen um die Ohren geschlagen wird. Und wenn Rechthaberei sich wie ein Gift durch die Zeilen schleicht ...


Ich könnte mir vorstellen, dass Jesus dann erklären würde, dass es nun hoffentlich nochmals klar sei, warum er einfache Menschen, ohne jegliche Schriftenkenntnisse "arme Unwissende" in die Nachfolge/Jüngerschaft gerufen hat, und keine Schriftgelehrten, die ihm ja immer widersprachen, ihm unterstellten, das Volk mit seinen Zeichen und Lehren zu verderben.

Gruss John
Die Signatur spricht mich weniger an als Dein Bild, also das wärmende, erhellende Licht im Herzen, Es gefällt mir, möge es entsprechend auf Dich bleibend wirken. Es erinnert mich an den Gospelsong = I love Jesus, deep down in my heart. und gleichzeitig an: This little light of mine I' m gonna let it shine... wenn du verstehst was ich meine.... :)
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon Gnu » Di 5. Mär 2019, 11:30

bigbird hat geschrieben:Versteht ihr mich ein wenig?
bigbird

„ein wenig“ ist gut 8-)

Leider kenne ich diese armen Unwissenden nicht. Jedenfalls nicht alle. Wir haben häufig an unserem Esstisch jene, die noch kirchlich christlich glauben und sich nicht in Foren und im Internet tummeln. Jeder Mensch, den ich kenne, hat einen anderen Erkenntnisstand. Einige waren in Israel und sonstwo im Ausland. Jeder liest die Bibel und versteht sie anders als alle anderen.

Man lernt dabei Toleranz und Einheit in der Unterschiedlichkeit. Schwierig wird es, wenn Ehefrauen von Männern Gottes sich gegen ihren Mann auflehnen und offen oder versteckt eine andere theologische Schiene fahren. Stichwort „Halten der Gebote“.

Ich nehme mal an, dass wer nur die Bibel hat und keine Gemeinde, zu anderen Schlussfolgerungen kommt, als wer Sonntag für Sonntag vom Prediger indoktriniert wird. Wetten :?:
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon lionne » Di 5. Mär 2019, 11:55

Gnu hat geschrieben:Ich nehme mal an, dass wer nur die Bibel hat und keine Gemeinde, zu anderen Schlussfolgerungen kommt, als wer Sonntag für Sonntag vom Prediger indoktriniert wird. Wetten :?:

Das glaube ich eigentlich auch im Grossen und Ganzen. Und dann kommt es m.E. auch noch drauf an, was man für eine Menschentyp ist.... ;)
Gruss lionne
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon jes_25913 » Di 5. Mär 2019, 12:39

bigbird hat geschrieben:Ich möchte [...] diskutieren, sondern über eine Frage, die mir in den letzten Wochen hier im Forum immer wieder aufgetaucht ist.

Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)?

Hallo bigbird,

ich weiß nicht, welche Diskussionen Du konkret als spitzfindig siehst? Da könnte man eher darauf antworten.
Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.
Ich denke, dass man als ernsthafter Christ auch Fragen hat und diese gerne beantwortet haben möchte.
Kann man sein "Leben nach dem Willen Gottes leben", wenn man nicht aus dem Geist lebt (Röm. 8,13) ?
Die "gewöhnlichen Christen" versuchen eben, wie viele andere Menschen auch, gute Menschen zu sein. Niemandem absichtlich Böses zuzufügen.
Und ich frage mich, was Gott eigentlich sagt zu solchen heftigen Diskussionen?
Gott will auf keinen Fall Abnicker von Bibelversen. Er will die Konfrontation der Wahrheit mit der Lüge. Also müssen in jedem Christen die verborgenen Gedanken aufgedeckt werden, damit man das Falsche lassen kann und lernt das Gute zu lieben.
Ohne innere Kämpfe gibt es keine Erkenntnis der Wahrheit und keinen Sieg!
"Man lasse sie nur getrost und frisch predigen, was sie könnten, und wider wen sie wollen; denn wie ich gesagt habe, es müssen Sekten sein (1. Korinther 11, 19), und das Wort Gottes muss zu Felde liegen und kämpfen. - Man lasse die Geister aufeinanderplatzen und treffen. Werden indes etliche verführt, wohlan, so gehts nach rechtem Kriegslauf; wo ein Streit und Schlacht ist, da müssen etliche fallen und wund werden; wer aber redlich ficht, wird gekrönet werden." Luther
Und was er dazu meint, wenn hier im Forum (und natürlich vielen andern Ort) den andern die eigene Meinung wie ein nasser Putzlappen um die Ohren geschlagen wird. Und wenn Rechthaberei sich wie ein Gift durch die Zeilen schleicht ...

Versteht ihr mich ein wenig? :?:

bigbird


Die Rechthaberei ist natürlich ein großes Problem. Es ist häufig da zu finden, wo Erkenntnis fehlt. Da hat man sich eine Meinung angeeignet, die man nicht loslassen kann und deshalb mit emotionalem Einsatz verteidigt.
Das ist eben das Ergebnis der Erkenntnisfeindlichkeit vieler, die Christen sein wollen.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
"Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er"(Röm 12,7)
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon firebird » Di 5. Mär 2019, 20:02

bigbird hat geschrieben:Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)? Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben? Ich meine die ganz gewöhnlichen Christen, die treu und anständig ihr Leben leben, zu ihrer Gemeinde stehen und mithelfen, wo und wie es möglich ist.


Hallo Bigbird,

solche Zeilen erinnern mich wieder neu daran, dass praktisch gelebtes Christsein, das ist was vor Gott Wert hat. Jeder einfach gestrickte Mensch kann sich an seinem Gewissen orientieren. Gott wird für seine Kinder dafür sorgen, dass sie bezüglich Glauben so unterwiesen werden, wie sie es fassen können. Der Heilige Geist weiss sehr wohl wie er sich jedem Menschen mitteilen muss, dass er die Möglichkeit hat in eine Gottesbeziehung zu kommen.

Im Laufe meines Lebens habe ich auch erfahren, dass bestimmtes Wissen auch eine Belastung sein kann. Auch spitzfindige Diskussionen um des Kaisers Bart bringen nichts, sie wühlen auf und stressen nur die Gedanken. Arm würde ich Unwissende nicht bezeichnen, oftmals gehen sie viel gelöster durchs Leben. Dadurch haben sie unter Umständen mehr vom Leben.

Freundlicher Gruss
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Allein bin ich ein schlechtes Team!
Doch mit Jesus Christus bin ich im besten Team!
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Re: Was machen eigentlich ... die "armen Unwissenden"?

Beitragvon Helmuth » Di 5. Mär 2019, 20:37

bigbird hat geschrieben:Was machen eigentlich alle jene "armen Menschen", die solchen spitzfindigen Diskussionen, wie sie hier im Forum geführt werden, nicht folgen können (oder wollen)?

Vielleicht suchen sie die Herausforderung im Schach. :D

bigbird hat geschrieben:Denen nicht mal in den Sinn kommt zu diskutieren, sondern einfach Jesus im Herzen tragen und mit bestem Wissen und Gewissen versuchen, ihr Leben nach dem Willen Gottes zu leben?

Ach die, um die mach ich mir keine Sorgen. Wenn ihr Leben ok ist, wird es der Herr auch entsprechend entlohnen. Entwarnung.

Wer aber keine Fragen hat, erhält auch keine Antworten. Ich hab beides, Glauben und Fragen, Viele Fragen, aber nicht immer Antworten. Ich werde sie aber nicht dort suchen wo es keine Worte gibt. :]
Herzliche Grüße
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