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Christen und Lotto spielen

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon livia » So 13. Dez 2009, 13:47

Hi Du :) ,

schön, mal wieder von Dir zu lesen :))

such_find hat geschrieben:Was Lotto für mich sonst noch interessant macht: viele wollen gewinnen um nicht mehr (fremdbestimmt) arbeiten zu müssen. Das widerspricht aber der Arbeits-Religion unserer Gesellschaft wo Arbeit zu etwas "seligmachendem" aufgebaut wurde, wo Arbeit sogar künstlich geschaffen wird obwohl die Arbeitskraft eigentlich gar nicht gebraucht wird.


Ja, das ist auch ein interessanter Aspekt. Dass viele davon träumen, nicht mehr fremdbestimmt arbeiten zu müssen. Diesen Traum kann ich ein stückweit nachvollziehen. Also die Vorstellung, meine eigene Herrin zu sein und Inhaberin eines Handtaschengeschäftes z.B., hat etwas Reizvolles :] ;) . Aber ich käme einfach nicht auf die Idee, dies dadurch verwirklichen zu wollen, indem ich Lotto spiele und mir davon dann einen Gewinn erhoffe, mit dem ich mein Vorhaben finanzieren könnte. So wichtig ist es mir dann eben doch nicht. Für mich sind dann eben diese Taschen doch nicht sooo wichtig, wenn ich mich auch sehr daran immer wieder erfreuen kann.

Tja, was treibt einen an? Das ist die große Frage. Wenn man sie beantworten kann, dann hat man sein Leben gefunden. Mich treibt die Liebe an, sie begeistert mich und daher suche ich sie und freue mich, wenn ich sie finde. Diese finde ich nicht in materiellen Dingen und da wird mir auch kein Lottospielen helfen.

Das widerspricht aber der Arbeits-Religion unserer Gesellschaft wo Arbeit zu etwas "seligmachendem" aufgebaut wurde, wo Arbeit sogar künstlich geschaffen wird obwohl die Arbeitskraft eigentlich gar nicht gebraucht wird


Ich weiß nicht. Ist das so, dass die Arbeit in unserer Gesellschaft zu etwas seligmachendem aufgebaut wird? Ein stückweit vielleicht schon. Aber ist es nicht einfach so, dass es schon auch befriedigend sein kann, wenn man beschäftigt ist? Wenn man das Gefühl hat, etwas zu leisten oder gebraucht zu werden? Oder sogar im besten Falle etwas tun kann, das einem Spass macht und erfüllt? Natürlich ist Arbeit nicht alles und soll auch nicht alles sein im Leben. Aber tatsächlich ist es einfach auch so, dass man in den meisten Fällen arbeiten muss um Leben zu können. Oder um überleben zu können. Und ich glaub, dass so ein Lottogewinn und der Traum von einem sorgenfreien Leben ohne Arbeit, doch eine Illusion ist. Klar, manch einen treibt dies an, dieser Traum und die Hoffnung, die damit verknüpft ist und das hat vielleicht auch etwas. Denn Hoffnung braucht der Mensch. Und Träume. Ohne Hoffnung sieht es düster aus und auch, wenn man keine Träume mehr hat. Dann "lebt" man nicht mehr. Ist antriebs-los. Die Menschen brauchen etwas, an das sie sich (fest-)halten können - und wenn es für Manche eben auch nur der wöchentliche Lottoschein und die damit verbundenen Träume und Hoffnungen sind.

Lieben Gruß Dir aus dem schönen und verschneiten Südhessen ;)

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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon blakki » So 13. Dez 2009, 13:55

Pilgrim hat geschrieben:
blakki hat geschrieben:Folglich ist es eine Privatangelegenheit, ob Christen Lottospielen möchten. Es gibt jedoch, wie oben ausgeführt, gute Gründe, warum reife Christen nicht Lottospielen sollten.

Tja gäll...baue einen Strohmann, dann verprügle den Strohmann den du da konstruiert hast (was eigentlich nicht sein sollte, da heftige Strohmänner nicht zurückschlagen). Dann, wenn der Strohmann gut und tot ist, beteuere deine eigene Position als ob es die Wahrheit wäre... :roll:


*kopfkratz* nix verstehn :?:
ALS GOTT MICH SCHUF, WOLLTE ER ANGEBEN
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon thery » So 13. Dez 2009, 14:15

tiktak hat geschrieben:
Wenn jemand arm ist, spielt er ja eh ned!


Dieser Satz da hat mich jetzt gerade beschäftigt. Oh doch, gerade die Ärmsten der Armen kaufen mit ihrem letzten Geld, oder mit dem was sie zusammengebetelt haben Lose, in der Hoffnung endlich den grossen Gewinn zu machen, anstatt sich Essen zu kaufen. Habe ich in Afrika selber gesehen. Da stehen sie an jeder Ecke, die Losverkäufer, mit Bündeln von Losen in den Händen. Und wer ist da wohl der grosse Gewinner? Sicher keiner dieser Armen halb verhungerten Menschen die Reichtum als letzte Hoffnung sehen und vielleicht sogar deswegen über Leichen gehen würden in ihrer Verzweiflung. Das ist die Realität.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Such_Find » So 13. Dez 2009, 14:20

Huhu livia :)

livia hat geschrieben:Tja, was treibt einen an? Das ist die große Frage. Wenn man sie beantworten kann, dann hat man sein Leben gefunden.

:applause:

Wobei dies nichts darüber aussagt ob das was einen antreibt zuverlässig da sein wird, also irgendwann verschwinden wird, und damit das eigene Leben. Wer etwas als Leben nutzt was irgendwann diese Fähigkeit verliert der hat ein unzuverlässiges Leben d.h. etwas was als Leben taugt ist ewig, oder es hat ein Verfallsdatum.

Ich weiß nicht. Ist das so, dass die Arbeit in unserer Gesellschaft zu etwas seligmachendem aufgebaut wird? Ein stückweit vielleicht schon. Aber ist es nicht einfach so, dass es schon auch befriedigend sein kann, wenn man beschäftigt ist?

Auch ein Zwang kann als "Leben" d.h. Antrieb taugen, das Gesetz Moses war ein äusserliches "Du sollst!", aber da es von einem Ewigen gestützt wurde taugt es um es als zuverlässigen Antrieb zu nutzen. Der Mensch selbst wurde so aber nicht lebendig da der Antrieb nur im Aussen war, in Steinen gemeisselt.

Klar, manch einen treibt dies an, dieser Traum und die Hoffnung, die damit verknüpft ist und das hat vielleicht auch etwas. Denn Hoffnung braucht der Mensch. Und Träume. Ohne Hoffnung sieht es düster aus und auch, wenn man keine Träume mehr hat. Dann "lebt" man nicht mehr. Ist antriebs-los.

:applause:

Ja, und ich bezweifel das es in den meisten Fällen um den Jackpot geht, es geht um diese Hoffnung, die lässt sich käuflich erwerben.
Der gewonnene Jackpot dürfte sein wie wenn einen der angehimmelte Star auf die Bühne holt und man ihm nah ist, dann merkt man das der auch bloss ein Mensch ist. Die Nähe zum Star zerstört das abgehobene Bild was man von ihm hat, deshalb muss sich ein "Star" unnahbar geben damit er als Sternchen genutzt werden kann. Genauso geht es bei Lotto wohl eher um das gekaufte Gefühl der Hoffnung, kurz: mit einem kleinen Opfer schiebt man eine Hoffnungslosigkeit um die Dauer des Lottoscheines auf.

Die Menschen brauchen etwas, an dem sie sich (fest-)halten können - und wenn es auch nur der wöchentliche Lottoschein und die damit verbundenen Träume und Hoffnungen sind.

:applause:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » So 13. Dez 2009, 16:26

thery hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:
Wenn jemand arm ist, spielt er ja eh ned!


Dieser Satz da hat mich jetzt gerade beschäftigt. Oh doch, gerade die Ärmsten der Armen kaufen mit ihrem letzten Geld, oder mit dem was sie zusammengebetelt haben Lose, in der Hoffnung endlich den grossen Gewinn zu machen, anstatt sich Essen zu kaufen. Habe ich in Afrika selber gesehen. Da stehen sie an jeder Ecke, die Losverkäufer, mit Bündeln von Losen in den Händen. Und wer ist da wohl der grosse Gewinner? Sicher keiner dieser Armen halb verhungerten Menschen die Reichtum als letzte Hoffnung sehen und vielleicht sogar deswegen über Leichen gehen würden in ihrer Verzweiflung. Das ist die Realität.

Hallo Thery!
Das wusste ich natürlich nicht,dass man sogar in Afrika bei den armen Lotto spielt! :cry:
Aber als ich nun deinen Beitrag las, kam mir leider wieder ein Gedanke,wieviele Christen haben sich schon im Gebet an Gott gwandt um Hilfe für solche Menschen, die am ärmsten sind, damit sie nicht mehr an Hunger leiden müssen, und er irgendwie eingreifen würde! Ich mein, das er nicht Manna vom Himmel fallen lassen wird , als auch nicht Geld,ist schon klar-aber er lenkt ja angeblich Menschen,damit auch solchen geholfen wird, liegt es an den Menschen?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon thery » So 13. Dez 2009, 19:16

tiktak hat geschrieben:Hallo Thery!
Das wusste ich natürlich nicht,dass man sogar in Afrika bei den armen Lotto spielt! :cry:
Aber als ich nun deinen Beitrag las, kam mir leider wieder ein Gedanke,wieviele Christen haben sich schon im Gebet an Gott gwandt um Hilfe für solche Menschen, die am ärmsten sind, damit sie nicht mehr an Hunger leiden müssen, und er irgendwie eingreifen würde! Ich mein, das er nicht Manna vom Himmel fallen lassen wird , als auch nicht Geld,ist schon klar-aber er lenkt ja angeblich Menschen,damit auch solchen geholfen wird, liegt es an den Menschen?


Hallo tiktak,

die spielen natürlich nicht solches Lotto wie wir, das sind Lose mit Nummern drauf und wer die richtige Nummer hat, hat Geld gewonnen. Und natürlich hat niemand eine richtige Nummer. (Nehme ich mal an.)
Und ja ich denke es liegt nur an uns Menschen. Wir haben den Auftrag Nächstenliebe zu leben. Es ist unsere Aufgabe mit dem was wir haben für andere Menschen da zu sein. Aber wenn die Regierung korrupt ist und lieber in die eigene Tasche wirtschaftet.........Und was nützt den einem Menschen aller Reichtum wenn er nicht an Jesus Christus glauben will?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » So 13. Dez 2009, 19:34

thery hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Hallo Thery!
Das wusste ich natürlich nicht,dass man sogar in Afrika bei den armen Lotto spielt! :cry:
Aber als ich nun deinen Beitrag las, kam mir leider wieder ein Gedanke,wieviele Christen haben sich schon im Gebet an Gott gwandt um Hilfe für solche Menschen, die am ärmsten sind, damit sie nicht mehr an Hunger leiden müssen, und er irgendwie eingreifen würde! Ich mein, das er nicht Manna vom Himmel fallen lassen wird , als auch nicht Geld,ist schon klar-aber er lenkt ja angeblich Menschen,damit auch solchen geholfen wird, liegt es an den Menschen?


Hallo tiktak,

die spielen natürlich nicht solches Lotto wie wir, das sind Lose mit Nummern drauf und wer die richtige Nummer hat, hat Geld gewonnen. Und natürlich hat niemand eine richtige Nummer. (Nehme ich mal an.)
Und ja ich denke es liegt nur an uns Menschen. Wir haben den Auftrag Nächstenliebe zu leben. Es ist unsere Aufgabe mit dem was wir haben für andere Menschen da zu sein. Aber wenn die Regierung korrupt ist und lieber in die eigene Tasche wirtschaftet.........Und was nützt den einem Menschen aller Reichtum wenn er nicht an Jesus Christus glauben will?

Da geb ich dir Recht, weil das sah man sehr gut bei all den Spenden, die an die Tsunamiopfer gingen, darum lehne ich auch so grosse Hilfsorganisationen eher ab, denn man sammelt zwar Geld,aber die Hälfte davon gelangt leider in die falschen Hände!
Ich sah mal ne Doku im Tv, was mit den gespendeten Klamotten passiert , die man dem roten Kreuz oder Humana spendet-ich war schockiert! :shock:
Darum bin ich eher dafür , dass sich kleine Gruppen,egal ob nun christliche oder andere ,da bemühen,persönlich dahinter zu sein
Mein christliche Freundin macht es so, dass sie den Urlaub auf den Philipinnen damit verbindet, dass sie selber alles in die Hand nimmt,die Leute da bekommen kein Geld in die Hand, sondern es werden Schulen gebaut und Artikel gekauft, die man braucht und vertrauenswürdigen Personen etwas Geld gegeben, die unten Essen und Fahrtgeld für die Kinder bezahlen usw.
Eine andere Freundin von mir fuhr persönlich nach Rumänien und Moldavien,u vieles persönlich dahin zu bringen, eben , um das es ncht in falsche Hände gelangt und Verwaltungskosten nicht von Spendengeldern genommen wird!
Und ich denke, wenn jeder persönlich da irgendwie was tut oder im Zusammenhang mit Mission, bekommen die bedürftigen wirklich Hilfe!
Ich las mal von ner deutschen Gruppe(Christen) im Internet, die in Deutschland alles aufgaben und in die Hölle des Löwen sich begaben, nach Venezuela/Kolumbien, wo die Guerillas und Drogenmafia hausen, um für die Strassenkinder da etwas auf zu bauen und helfen-und ich dachte, wow
Zuletzt geändert von tiktak am So 13. Dez 2009, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon ImHermes » So 13. Dez 2009, 20:34

Ich denke, dass es okay ist. solange man es in einem gewissen Rahmen macht.

Frei nach dem Motto:
Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

(1. Korinther 6.12)


Da ich bei mir aber keinen Sinn sehe, Lotto zu spielen, ohne es immer wieder zu probieren, habe ich es bis jetzt gelassen. Wobei ich zugeben muss, dass ich einmal in meinem Leben spiele/verlieren möchte ;=)
Wir sind alle Rohdiamanten die erst durch Schmerz, Trauer und Wut geschliffen werden, um für Gott in dieser Welt glänzen zu können.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Vagabundus » Mo 14. Dez 2009, 03:24

livia hat geschrieben:Ich selbst spiele kein Lotto und hab es auch noch nie und dachte auch niemals daran, damit anzufangen. Aber nicht, weil es angeblich eine Sünde sein soll oder weil Gott es verbietet. Ich möchte es einfach nicht. Aber ich verurteile Niemanden, der Lotto spielt, dass er damit sündigt. Dass es aber zu einer Art Sucht werden kann, glaub ich schon. Das sieht man auch an der Panik, in die manche verfallen, wenn sie einmal ihren Lottoschein nicht abgegeben haben. Sowas habe ich schon mitbekommen. Auch sind natürlich Hoffnungen daran geknüpft, einmal viel Geld zu haben, sich Träume damit erfüllen zu können. Was ich persönlich daran schade finde ist, dass sich diese Träume alle irgendwie um Materielles drehen. Nun, auch das verurteile ich nicht. Nur ist es bei mir so, dass sich meine Träume niemals um Materielles drehten und ich einfach im Herzen weiß, dass all diese schönen Dinge, die man sich kaufen kann (und die auch ich mir schon gekauft habe), nicht wirklich im Herzen glücklich machen. Natürlich kann man sie besitzen und sich auch daran erfreuen, aber sie erfüllen einen halt nicht wirklich. Das Herz bleibt nachwievor leer. Diese Dinge sollten halt nicht alles im Leben sein. Und sind es auch nicht. Auch vermute ich, dass man, wenn man Lotto spielt, auch gedanklich gebunden ist irgendwie. Man wartet und hofft jede Woche aufs Neue auf sein Glück und vielleicht ist es sogar etwas, das einen lähmen kann, etwas im Leben anzupacken. Oder eben sein Leben selbst in den Griff zu bekommen. Man macht sich im schlimmsten Falle abhängig von dem Glück. Und abhängig zu sein, ist nicht gut. Aber so verschieden die Menschen sind, so verschieden wird auch der Umgang mit dem Lottospielen sein, denke ich und man kann wie immer nicht alle über einen Kamm scheren. Manche spielen Lotto vielleicht nur aus Spass und nebenbei und denken sich nicht viel dabei. Berichte über Lottogewinner, die nach kurzer Zeit all ihr Geld verprasst haben und tatsächlich nicht glücklich geworden sind, habe ich schon so Einige gehört. Aber ich habe auch gehört, wie so mancher Lottogewinn richtig geholfen hat in einer aussichtslosen Lebenssituation und vielleicht hat ja auch der eine oder andere eine große Geldsumme gespendet und damit auch Anderen geholfen.


Hallo livia ;)
Den wahren Hauptgewinn des Lebens gibt es nicht beim Lottospielen. Meinen Hauptgewinn gab es hier auf forum.jesus.ch. :))
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Oli4 » Mo 14. Dez 2009, 08:10

tiktak hat geschrieben:! Einer bietet ein Haus an und man kann mit 99 Euro sich beteiligen und einer, dessen Los gezogen wird, der bekommt das Haus-die andren haben halt Pech gehabt,wenn ihnen die 99 Euro nicht weh tun, solln sies halt riskieren!

Dem Hungernden, dem Frierenden, dem ohne Ärtztliche Versorgung dastehenden, dem ohne Wellblechdach Lebenden, dem tut solcher Unsinn schon weh, egal ob Du es weisst, oder er es nicht weiss.
Vielleicht kannst Du das nachvollziehen.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon alegna » Mo 14. Dez 2009, 09:16

Vagabundus hat geschrieben:Den wahren Hauptgewinn des Lebens gibt es nicht beim Lottospielen. Meinen Hauptgewinn gab es hier auf forum.jesus.ch. :))

:praisegod: :praisegod: :praisegod: :praisegod: :praisegod:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Taube » Mo 14. Dez 2009, 13:04

thery hat geschrieben:....Und was nützt den einem Menschen aller Reichtum wenn er nicht an Jesus Christus glauben will?


Aber das kannst Du jetzt nicht einem Armen sagen. Wenn jetzt Afrika zur Sprache kommt, wo Lotto wirklich noch schwache Hoffnungen bringt aus dem Elend herauszukommen, ist es sehr verletzend, wenn man den Spruch vom Reichtum bringt.

Gruss Taube
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Taube » Mo 14. Dez 2009, 13:08

tiktak hat geschrieben:Da geb ich dir Recht, weil das sah man sehr gut bei all den Spenden, die an die Tsunamiopfer gingen, darum lehne ich auch so grosse Hilfsorganisationen eher ab, denn man sammelt zwar Geld,aber die Hälfte davon gelangt leider in die falschen Hände!
Ich sah mal ne Doku im Tv, was mit den gespendeten Klamotten passiert , die man dem roten Kreuz oder Humana spendet-ich war schockiert!
...

Dass die Hälfte in falsche Hände gerät, ist schon eine sehr gewagte Behauptung. Sie dürfte auch kaum so stimmen.

Gruss Taube
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon thery » Mo 14. Dez 2009, 15:21

Taube hat geschrieben:
thery hat geschrieben:....Und was nützt den einem Menschen aller Reichtum wenn er nicht an Jesus Christus glauben will?


Aber das kannst Du jetzt nicht einem Armen sagen. Wenn jetzt Afrika zur Sprache kommt, wo Lotto wirklich noch schwache Hoffnungen bringt aus dem Elend herauszukommen, ist es sehr verletzend, wenn man den Spruch vom Reichtum bringt.

Gruss Taube


Ja, das ist mir natürlich schon klar. Und ich weiss auch dass es nicht alles gläubige Menschen sind. Ich weiss das mit dem Reichtum, aber ein armer Mensch der nichts mehr hat als sein nacktes Leben der will in erster Linie überleben, nichts anderes.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 15:46

Such_Find hat geschrieben:
Die Menschen brauchen etwas, an dem sie sich (fest-)halten können - und wenn es auch nur der wöchentliche Lottoschein und die damit verbundenen Träume und Hoffnungen sind.

:applause:

Aber Hoffnung auf bloßes Glück gesetzt ist deplatzierte Hoffnung. Glaube in "gut Glück" ist deplatzierter Glaube und eine Art Götzendienst. Wir sollen nicht in solchen Sachen hoffen.

Zudem gibt es gar keine bloße, zufällige Chance. Gott ist über jedem Teilchen des Leben souverän. Die Bibel sagt sogar, daß Er jedes würfeln determiniert..."Im Gewandbausch wird das Los geworfen, aber jeder seiner Entscheide kommt vom HERRN." (Sprüche 16:33).
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 16:33

tiktak hat geschrieben:Warum wird man beim Lotto ausgebeutet? Ich kann deinen Gedanken- gang nicht nach vollziehn! Jeder der spielt,gibt ja freiwillig einen Einsatz-man spielt ja nicht gegeneinander-sondern um etwas
Es ist ähnlich wie bei ner Tombola bei div. Festen, wo man zum Beispiel ein Los um 2 Euro kauft, und es verschiedene Preise gibt in Wert von.....1,2,3. Preis-man spielt da um etwas und nicht gegeneinander und es ist freiwillig-kein ausbeuten in dem Sinn!

In einem Preisauschreiben ist etwas das einem anderen Menschen gehört als Preis eingesetzt. Die Person die diesen Preis einsammelt verletzt das achte Gebot..."du sollst nicht stehlen" (2.Mose 20:15).
Alles ist auf freiwilliger Basis-muss ja keiner spielen oder bieten!

Wenn jemand eine Tat verübt die einer anderen Person Leid zufügt, auch wenn es mit des Opfers voller Erlaubnis getan wird, so entbindet das nicht unbedingt einer von beiden von Schuld.
Ich mag sowieso keine Spiele,wo man gewinnt oder verliert,denn schon durch solche Spiel wird Kindern an erzogen,das es winner and loser gibt,so wird Ehr-geiz und Frust anerzogen!

Sich mit jemandem in Wettkämpfen zu messen um etwas zu gewinnen ist aber nicht falsch. Der Apostel Paulus hat in 1.Korinther 9:24-27 ganz deutlich diesen Wunsch geboten. Sicherlich gibt es Zeiten wenn das Motiv der Athleten mit sündvollem Stolz geprägt ist und eventuell sogar Feindseligkeit gegen den Gegner. Aber ich denke nicht, daß das immer ein Teil von athletischen Wettspielen ist, sonst würde die Schrift Sport insgesamt verbieten.
Ja, die Spiele sind nicht ok-so meinte ich das auch nicht! Ich bezog mich darauf, das Menschen es freiwillig machen-und wenn sie meinen, sie müssen spielen is es ok,kannst du oder ich es ändern? Willst dus ihnen verbieten? Dann müsste man so vieles verbieten, auch Monopolie oder DKT usw. die so etwas noch fördern

Ich sage ja auch nicht, daß jegliche Form des Spielen gleich ungeheuerlich sind, sondern meine, daß Spielen falsch ist wenn etwas Kostbares aufs Spiel gesetzt wird; wenn etwas das einem anderen gehört als Preis gesetzt ist; und wenn ein Glückselement den Ausgang determiniert.
Wie ist denn deine Ansicht zur Millionenshow im Tv?

Götzendienst... :mrgreen:
Von meiner Sichtweise aus, sollte es gar keine Glückspiele geben und so vieles andre auch nicht-aber noch besser wäre, man sollte sich selber soweit unter Kontrolle haben, vielem erst gar nicht nachzugeben,es gibt nun mal viel Bäume der Versuchung und Schlangen, die einem was einflüstern im Leben,sogar gute Dinge können einem zur Versuchung werden-jeder hat die freie Wahl,sich für oder gegen etwas zu entscheiden-so auch beim Lottospielen, wenn keiner spielt,dann gibts das Spiel wahrscheinlich nicht mehr und wenn keiner Alkohol trinkt oder herstellt-dann auch keine Alkis mehr usw.

Ein bisschen krass, aber du hast recht...wir sind nämlich geboten uns in Selbstbeherrschung zu üben und durch genügend Statistiken ist bewiesen, daß "Spielen" ein Mangel an Selbst-Kontrolle ist. "Spielen" ist sogar als ein größeres Problem denn Alkoholismus erwiesen worden.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Such_Find » Mo 14. Dez 2009, 16:49

Pilgrim hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:
Die Menschen brauchen etwas, an dem sie sich (fest-)halten können - und wenn es auch nur der wöchentliche Lottoschein und die damit verbundenen Träume und Hoffnungen sind.

:applause:

Aber Hoffnung auf bloßes Glück gesetzt ist deplatzierte Hoffnung. Glaube in "gut Glück" ist deplatzierter Glaube und eine Art Götzendienst. Wir sollen nicht in solchen Sachen hoffen.

Aussage war, das Menschen bestimmte Dinge brauchen, das die von ihnen dafür genutzten Dinge für den Verwendungszweck taugen war damit nicht gesagt.

Es ist besser wenn jemand eine fehlende Hoffnung bewusst und temporär mit Lotto halbwegs ruhig stellt als wie das die ganze Person aufgibt weil sie in diesem Punkt keine Kraft mehr hat auf dem Weg weiterzulaufen den sie geht. Bei einer Neuentwicklung ist nicht alles an allen Stellen sofort neu da, manchmal muss man da noch mit Krücken und Pflastern hantieren.
Solange man sich dessen bewusst ist das Lotto nicht wirklich dazu taugt der "Seele" Friede zu geben ist es doch OK, und das es nur zur Überbrückung (also temporär) dient und kein Dauerzustand ist sollte dann auch klar sein...
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 17:10

tiktak hat geschrieben:Auch in den Familien ist es oft üblich, das man um Geld spielt, wenn auch in kleinen Einsätzen , wie 5,10 oder 20 Cent beim Kartenspielen oder Pokern oder Canastern-es ist freiwillig

Ich sage auch nicht, daß jegliches "Spielen" gleichwie unerhört ist und gegen Christen wegen Groschen-Pokereinsatz Gemeindedisziplin ausgeführt werden sollte. Es sollte doch eigentlich offensichtlich sein, daß die Größe und Ernsthaftigkeit des Falschen im "Spielen" zum Umfang proportional ist.
so auch beim shoppen-oder will man jetzt Verkäufer anprangern,dass sie ihre Wahre(an der sie sich bereichern) an den Mann/die Frau bringen wollen
und man dadurch der Versuchung, Klamotten oder Tv oder Blueray-box ,Parfüms, Blumen, etc. zu kaufen?

Du verstehst aber doch sicherlich auch, daß das nicht "Spielen" ist, sondern Handelsverkehr und somit ein legitimes Mittel des Reichtumaustausches und Gütertransfer ist. Neben berechtigtem Kommerz (kaufen, verkaufen und anderswie investieren-Matthäus 25:14-29) sind auch noch Arbeiten (Epheser 4:28; 2.Thessalonicher 3:11-12; Lukas 10:7) und Geben, Geschenke der Barmherzigkeit inbegriffen (Lukas 19:8; Epheser 4:28) gerechte Mittel.

"Spielen" hat keine von den Grundbestandteilen die diese Unternehmen gut machen...bezieht keine Arbeit ein...steuert der Wirtschaft nichts von Wert bei...und ist der moralische Mißbrauch von Barmherzigkeit.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 17:29

Pilgrim hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Auch in den Familien ist es oft üblich, das man um Geld spielt, wenn auch in kleinen Einsätzen , wie 5,10 oder 20 Cent beim Kartenspielen oder Pokern oder Canastern-es ist freiwillig

Ich sage auch nicht, daß jegliches "Spielen" gleichwie unerhört ist und gegen Christen wegen Groschen-Pokereinsatz Gemeindedisziplin ausgeführt werden sollte. Es sollte doch eigentlich offensichtlich sein, daß die Größe und Ernsthaftigkeit des Falschen im "Spielen" zum Umfang proportional ist.
so auch beim shoppen-oder will man jetzt Verkäufer anprangern,dass sie ihre Wahre(an der sie sich bereichern) an den Mann/die Frau bringen wollen
und man dadurch der Versuchung, Klamotten oder Tv oder Blueray-box ,Parfüms, Blumen, etc. zu kaufen?

Du verstehst aber doch sicherlich auch, daß das nicht "Spielen" ist, sondern Handelsverkehr und somit ein legitimes Mittel des Reichtumaustausches und Gütertransfer ist. Neben berechtigtem Kommerz (kaufen, verkaufen und anderswie investieren-Matthäus 25:14-29) sind auch noch Arbeiten (Epheser 4:28; 2.Thessalonicher 3:11-12; Lukas 10:7) und Geben, Geschenke der Barmherzigkeit inbegriffen (Lukas 19:8; Epheser 4:28) gerechte Mittel.

"Spielen" hat keine von den Grundbestandteilen die diese Unternehmen gut machen...bezieht keine Arbeit ein...steuert der Wirtschaft nichts von Wert bei...und ist der moralische Mißbrauch von Barmherzigkeit.

Liebe Pilgrim!
Du reisst 2 meiner Aussagen aus dem ganzen Text,den ich schrieb und somit aus dem Zusammenhang, was ich aussagen wollte!
Nein ,shoppen ist kein Spielen, aber auch hier bereichern sich die Geschäftsleute an unserem Geld-und davon war ja hier im Thread auch die Rede,dass sich andre am Geld eines andren bereichern
Und es ist abermals eine Versuchung,Geld für etwas investieren,..das man oft nicht hat und Schulden macht! Wie viele Frauen erliegen der Kaufsucht (natürlich gibts auch Männer,die dem verfallen)
Und ich erwähnte ja auch,was ich allgemein vom "Spielen" halte ;)
Zuletzt geändert von tiktak am Mo 14. Dez 2009, 17:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Le Chef » Mo 14. Dez 2009, 17:32

Pilgrim hat geschrieben:"Spielen" hat keine von den Grundbestandteilen die diese Unternehmen gut machen...bezieht keine Arbeit ein...steuert der Wirtschaft nichts von Wert bei...und ist der moralische Mißbrauch von Barmherzigkeit.


Le Chef meint:

Stimmt nicht! Swisslotto unterstützt die Gemeinnützigkeit!

Der Reingewinn aus diesen Produkten kommt vollumfänglich der Gemeinnützigkeit zugute. Nutzniesser sind zum einen die kantonalen Lotterie- und Sport-(Toto-)Fonds, die damit gemeinnützige Projekte in den Bereichen Kultur, Natur, Soziales und Breitensport unterstützen. Zum andern der nationale Sport - namentlich Swiss Olympic, der Schweizer Fussball und das Schweizer Eishockey - der via Sport-Toto-Gesellschaft von Swisslos profitiert.
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Oli4 » Mo 14. Dez 2009, 17:46

Le Chef hat geschrieben:Stimmt nicht! Swisslotto unterstützt die Gemeinnützigkeit!

In etwa so ähnlich wie die Tabaksteuer....

Alle Einnahmen aus der Tabaksteuer – im Jahr 2008 waren es etwa 2,19 Milliarden Franken – dienen zur Finanzierung der AHV/IV und decken rund 5% der Einnahmen.

Quelle

Über Sinn und Unsinn lasse ich mich nicht aus :baby:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 17:57

tiktak hat geschrieben:Du reisst 2 meiner Aussagen aus dem ganzen Text,den ich schrieb und somit aus dem Zusammenhang, was ich aussagen wollte!
Nein ,shoppen ist kein Spielen, aber auch hier bereichern sich die Geschäftsleute an unserem Geld-und davon war ja hier im Thread auch die Rede,dass sich andre am Geld eines andren bereichern

Nein, es ist eben kein "bereichern", sondern ein transferieren des Reichtum, ein Fördern der Wirtschaft... :idea:
Und es ist abermals eine Versuchung,Geld für etwas investieren,..das man oft nicht hat und Schulden macht!

Ich verstehe nicht ganz wie du das hier meinst...wie kannst du etwas investieren das du nicht besitzest... :?
Wie viele Frauen erliegen der Kaufsucht (natürlich gibts auch Männer,die dem verfallen)
Und ich erwähnte ja auch,was ich allgemein vom "Spielen" halte ;)

Die Schrift sagt "Laßt euren Lebenswandel frei sein von Begehren; seid begnügt mit dem was ihr habt" (Hebräer 13:5).
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 17:57

Pilgrim
"Spielen" ein Mangel an Selbst-Kontrolle ist. "Spielen" ist sogar als ein größeres Problem denn Alkoholismus erwiesen worden.

Richtig, man hat sich irgendwie nicht mehr unter Kontrolle!
Ich war selber Spielerin, als sich 18 war,ich war Gamblesüchtig, nicht geldsüchtig, mir lag es daran, den Automaten aus zu tricksen und es gelang mir und so wie die Kohle raus kam, habe ich sie gleich wieder reingeqworfen , nur um wieder zu beweisen, ich bin besser als der Automat :mrgreen: -es ging so weit, dass ich mein ganzes Monatsgehalt reinwarf,ungefähr ein jahr ging das so und mein damaliger Freund förderte sogar noch meine Spielsucht, indem er mich motivierte zu spielen,er aber ist nicht der Sündenbock-sondern ich selber, da ich die Freiheit hatte ja oder nein zu sagen! Jedenfalls ging es von einem auf den andren Tag klick in mir und ich war frei----dafür Schulden! :tongue: ;) und somit habe ich mich selber bestraft für mein Fehlverhalten,da ich ja all die Schulden wieder abtragen musste mit nem Nebenjob-und es war ne harte Zeit! Der Mensch lernt hauptsächlich aus Erfahrungen und Fehlern, manche leider nie! Und somit ist jeder seines Glückes Schmied-ausser bei den Dingen, die man selber nicht beeinflussen kann,aber auch in solchen Situationen kann man das beste drauss machen, wenn man will :)
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 18:02

Pilgrim hat geschrieben:
Ich verstehe nicht ganz wie du das hier meinst...wie kannst du etwas investieren das du nicht besitzest... :?

Schon mal was von Konto überziehn gehört oder Kredit aufnehmen? Und dann nicht zurück zahlen können und immer mehr in den Teufelskreis geraten , und dann Privatkonkurs anmelden, weils nicht mehr anders geht?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 18:04

alegna hat geschrieben:
Vagabundus hat geschrieben:Den wahren Hauptgewinn des Lebens gibt es nicht beim Lottospielen. Meinen Hauptgewinn gab es hier auf forum.jesus.ch. :))

:praisegod: :praisegod: :praisegod: :praisegod: :praisegod:

Weisst du überhaupt, was Vagabundus damit meinte? ;) :D
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon alegna » Mo 14. Dez 2009, 18:06

tiktak hat geschrieben:Weisst du überhaupt, was Vagabundus damit meinte? ;) :D

Egal was es war und ich denke schon was, ist es mir ein Halleluja wert liebe tiktak.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 18:08

Such_Find hat geschrieben:Aussage war, das Menschen bestimmte Dinge brauchen, das die von ihnen dafür genutzten Dinge für den Verwendungszweck taugen war damit nicht gesagt.

Es ist besser wenn jemand eine fehlende Hoffnung bewusst und temporär mit Lotto halbwegs ruhig stellt als wie das die ganze Person aufgibt weil sie in diesem Punkt keine Kraft mehr hat auf dem Weg weiterzulaufen den sie geht. Bei einer Neuentwicklung ist nicht alles an allen Stellen sofort neu da, manchmal muss man da noch mit Krücken und Pflastern hantieren.
Solange man sich dessen bewusst ist das Lotto nicht wirklich dazu taugt der "Seele" Friede zu geben ist es doch OK, und das es nur zur Überbrückung (also temporär) dient und kein Dauerzustand ist sollte dann auch klar sein...

Menschen mögen ja allerlei Arten von Begehren als "trivial" bezeichnen, aber der Apostel Palus hat öfters Begehren gerade längsseits der abscheulichsten von Sünden aufgeführt..."Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams" (Kolosser 3:5-6).

Die Sünde der Habsucht, die hinter jeglicher Form des "Spielen" liegt, ist in derselben Kategorie der Verruchtheit wie die Sünde der Unzucht. Was denkst du jetzt über "Spielen" als eine Form von "unterhaltender Hoffnung" ?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 18:15

tiktak hat geschrieben:
Pilgrim hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz wie du das hier meinst...wie kannst du etwas investieren das du nicht besitzest... :?

Schon mal was von Konto überziehn gehört oder Kredit aufnehmen? Und dann nicht zurück zahlen können und immer mehr in den Teufelskreis geraten , und dann Privatkonkurs anmelden, weils nicht mehr anders geht?

Das aber, liebe tiktak, ist eine andere Kategorie...und ein neuer Thread wert... :idea:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 18:27

Die Sünde der Habsucht, die hinter jeglicher Form des "Spielen" liegt, ist in derselben Kategorie der Verruchtheit wie die Sünde der Unzucht. Was denkst du jetzt über "Spielen" als eine Form von "unterhaltender Hoffnung" ?

Sünde ..der Habsucht :D
Es ist keine Sünde-sondern Begierde,die nur dem Menschen selber schadet!
Ein liebender Vater möchte nicht, dass man seine Gebote einhält, weil ER das so befohlen hat, sondern weil er sein Kind vor etwas bewahren möchte!
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Hab-sucht ist es auch, wenn man unbedingt Sieger sein möchte-Nächstenliebe lässt den andren Sieger sein ;) lässt ihm den Vortritt-kann man so auch sehn,gäll ;)
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon pirate23 » Mo 14. Dez 2009, 18:34

Pilgrim hat geschrieben:"Spielen" ist mit biblischer Tugend nicht vereinbar, da es von Begehren, Gier und Materialismus angeheizt ist und es wiederum anheizt.

Wenn jemand ewiges Leben, göttlichen Lohn und ein himmlisches Jerusalem mit goldenen Straßen haben will, dann ist das dagegen kein Begehren und kein Materialismus, sondern demütige Frömmigkeit.

Zudem ist es gegen die biblische Arbeitsethik, da es ein Erringen von Reichtum ist ohne dafür zu arbeiten.

Richtig: "Wenn jemand nicht arbeiten will, dann soll er auch nicht essen."

Aber da die Bibel hauptsächlich nur dumme oberflächliche Phrasen enthält, bräuchten die Lottogewinner trotzdem nicht zu verhungern. Wenn sie zum Beispiel einmal monatlich den Müll raus tragen oder ihrer Großmutter beim Geschirrspülen helfen, dann hätten sie das biblische Gebot erfüllt und dürften essen.

Andererseits gingen Paulus und die umherziehenden Jesus-Jünger selbst keiner sinnvollen geregelten Arbeit nach, ohne dass in der Bibel berichtet wird, dass einer von ihnen verhungert wäre.


tiktak hat geschrieben:Es ist keine Sünde-sondern Begierde,die nur dem Menschen selber schadet!

Das ist falsch. Begierde hilft dem Menschen zu überleben. Lebensgefährlich wäre es dagegen, wenn man dem biblischen Rat folgen und gar keiner Begierde mehr nachgehen würde.

Ein liebender Vater möchte nicht, dass man seine Gebote einhält, weil ER das so befohlen hat, sondern weil er sein Kind vor etwas bewahren möchte!

Ja, Kinder sollte man regelmäßig für einige Stunden im Keller einsperren, damit sie wieder auf fromme Gedanken kommen und somit vor einer rechtmäßigen Steinigung bewahrt werden.

Nächstenliebe lässt den andren Sieger sein lässt ihm den Vortritt-kann man so auch sehn,gäll

Falsch. Angst und Minderwertigkeitsgefühle lassen dem Anderen den Vortritt.

Wenn ich dagegen wahrhaft nächstenliebend bin, dann sind meine persönlichen Interessen sowieso viel wichtiger und besser als das, was der Andere haben will. Wenn ich wahrhaft nächstenliebend bin, dann ist es also sehr sinnvoll, dass ich überall der Erste sein darf und die Anderen sich hinten anstellen. Im Gegensatz zu mir denken die ja sowieso nur an sich selbst.
Zuletzt geändert von pirate23 am Mo 14. Dez 2009, 18:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 18:37

Le Chef hat geschrieben:Le Chef meint:
Stimmt nicht! Swisslotto unterstützt die Gemeinnützigkeit!

Und Pilgrim denkt: Le Chef versteht nicht, wenn Regierung "Spielen" bewilligt und sogar mitmacht sie sich von der Gott-ordinierten Rolle der Regierung :arrow: die Gemeinnützigkeit zu begehren durch Verbrechen bestrafen, Ordnung halten und gegen fremde Attacken schützen :idea: entfernt und sogar dagegen wirkt. Staats-bewilligtes "Spielen" macht die Regierung zum Unterdrücker der Armen und Förderer von Aktivitäten die allerlei Arten von Korruption und Bösem laicht.
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 18:55

Oli4 hat geschrieben:Über Sinn und Unsinn lasse ich mich nicht aus :baby:

Das meint Pilgrim auch und hat zudem noch einen kleinen sidekickischen Nachgedanken zu...
Oli4 hat geschrieben:...meine aktuelle Erfahrung rund ums Lotto :))

Hättest du zufällig etwas gewonnen, müßtest du dann nicht dieses als Stehlen auf deine Liste der begangenen Sünden setzen...?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon alegna » Mo 14. Dez 2009, 19:01

Pilgrim hat geschrieben:.
Oli4 hat geschrieben:...meine aktuelle Erfahrung rund ums Lotto :))

Hättest du zufällig etwas gewonnen, müßtest du dann nicht dieses als Stehlen auf deine Liste der begangenen Sünden setzen...?

Ja Oli4, da hast Du aber Glück gehabt :-P
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Pilgrim » Mo 14. Dez 2009, 19:10

alegna hat geschrieben:Ja Oli4, da hast Du aber Glück gehabt :-P

Wie Calvin sagt "Viel Glück!".... :tongue:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 19:17

Pirate
Ja, Kinder sollte man regelmäßig für einige Stunden im Keller einsperren, damit sie wieder auf fromme Gedanken kommen und somit vor einer rechtmäßigen Steinigung bewahrt werden.

Richtig, darum drohte ich meinem Kind auch immer, wenn es nicht artig ist, muss es in den Keller Ratten zählen gehn :mrgreen:
Warum nahm mich mein Kind eigentlich nie ernst? :o :mrgreen:
Liegt wohl an der Gnade, die ich ergehn lies!
Naja jedenfalls ist Steinigung auch nicht die Lösung und ersäufen auch nicht, dafür spricht ja die Geschichte!
Warum will man eigentlich Kindern immer den eigenen Willen aufzwingen? ;)
Damit man sie, wenn sies nicht tun, strafen kann oder weil man ihnen etwas beibringen möchte? Vor so manchen bewahren will, was sie dann als Erwachsener ohnehin machen ;) :mrgreen:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 19:21

pirate23 hat geschrieben:
Nächstenliebe lässt den andren Sieger sein lässt ihm den Vortritt-kann man so auch sehn,gäll

Falsch. Angst und Minderwertigkeitsgefühle lassen dem Anderen den Vortritt.


Und was zeigt uns das? Das man so ziemlich alles drehn kann und es trotzdem stimmt-und auch nicht stimmt!
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon Such_Find » Mo 14. Dez 2009, 19:23

Pilgrim hat geschrieben:
Such_Find hat geschrieben:Aussage war, das Menschen bestimmte Dinge brauchen, das die von ihnen dafür genutzten Dinge für den Verwendungszweck taugen war damit nicht gesagt.

Es ist besser wenn jemand eine fehlende Hoffnung bewusst und temporär mit Lotto halbwegs ruhig stellt als wie das die ganze Person aufgibt weil sie in diesem Punkt keine Kraft mehr hat auf dem Weg weiterzulaufen den sie geht. Bei einer Neuentwicklung ist nicht alles an allen Stellen sofort neu da, manchmal muss man da noch mit Krücken und Pflastern hantieren.
Solange man sich dessen bewusst ist das Lotto nicht wirklich dazu taugt der "Seele" Friede zu geben ist es doch OK, und das es nur zur Überbrückung (also temporär) dient und kein Dauerzustand ist sollte dann auch klar sein...

Menschen mögen ja allerlei Arten von Begehren als "trivial" bezeichnen, aber der Apostel Palus hat öfters Begehren gerade längsseits der abscheulichsten von Sünden aufgeführt..."Tötet daher eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, die Götzendienst ist; um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams" (Kolosser 3:5-6).

Die Sünde der Habsucht, die hinter jeglicher Form des "Spielen" liegt, ist in derselben Kategorie der Verruchtheit wie die Sünde der Unzucht. Was denkst du jetzt über "Spielen" als eine Form von "unterhaltender Hoffnung" ?

Ich denke da an die Fetische die die Familie Jakob's mit nach Kanaan brachten(1.Mo-35:2), und das obwohl er eine Begegnung mit Jahwe hatte. Erst ab einem bestimmten Zeitpunkt rief er dazu auf diese wegzumachen.

Wodrum es mir geht: man kann die "Seele", die Gefühle, nicht in der Luft hängen lassen, da wird man verrückt. Es geht nicht darum an Dingen festzuhalten die nicht gut sind, aber verrückt werden oder aufhören den neuen Weg zu gehen weil man in manchen Dingen noch haltlos "in der Luft hängt" ist auch keine Lösung. Auch kleine Kinder haben ihren Teddy durch den sie sich Schutz suchen, obwohl er nicht helfen kann, es ist bloss für die Gefühle. Nimmst du einem Kind deshalb auch den Teddy weg?
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 19:28

Pilgrim hat geschrieben:Die Schrift sagt "Laßt euren Lebenswandel frei sein von Begehren; seid begnügt mit dem was ihr habt" (Hebräer 13:5).

Liebe Pilgrim!
Wenn du einkaufen gehst, begehrst du dann nicht das Hühnchen zum Abendessen,begehrst du nicht, dir die Schuhe, die du in ner Auslage siehst, zu kaufen? Begehrst du nicht, von deinem Mann geküsst zu werden?
Wenn du nichts begehren würdest, würdest du nicht mal shoppen gehn oder gehst du shoppen, weil du dir um deinen Nächsten sorgenmachst, dass er leidet , wenn die Wirtschaft nicht mehr floriert? ;) :mrgreen:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon tiktak » Mo 14. Dez 2009, 19:50

Pirate
Es ist keine Sünde-sondern Begierde,die nur dem Menschen selber schadet!

---------------
Das ist falsch. Begierde hilft dem Menschen zu überleben. Lebensgefährlich wäre es dagegen, wenn man dem biblischen Rat folgen und gar keiner Begierde mehr nachgehen würde.

Les mal genau was ich schreib:
Sünde ..der Habsucht
Es ist keine Sünde-sondern Begierde,die nur dem Menschen selber schadet!

Es war die Rede von Hab-sucht
Habsucht ist eine Begierde,die schadet! Jede Sucht schadet
Habgier oder Habsucht ist das übersteigerte, rücksichtslose Streben nach materiellem Besitz, unabhängig von dessen Nutzen, und eng verwandt mit dem Geiz, der übertriebenen Sparsamkeit und dem Unwillen zu teilen.

Der Lottospieler ist beides :mrgreen: Gierig nach Gewinn, aber er teilt auch, in dem er Deppensteuer zahlt :lol:
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Re: Ist Lotto-Spielen Okay?

Beitragvon pirate23 » Mo 14. Dez 2009, 20:09

tiktak hat geschrieben:Habsucht ist eine Begierde,die schadet! Jede Sucht schadet

Ja, Sucht ist eine Folge von Demut und Unterwürfigkeit. Man hat Angst, später nicht mehr genug davon zu haben, also nimmt man vorsichtshalber lieber von allem etwas mehr, sobald sich die Gelegenheit bietet... Wenn ich dagegen von mir überzeugt bin und weiß, dass ich auf Grund meines starken Willens immer und überall genau das bekommen werde, was ich haben will, dann werd ich auch nicht habsüchtig. Das wäre dann ja Energieverschwendung.

Aus dem gleichen Grund ist es eben auch nicht nächstenliebend, auf irgendwas zu verzichten und aus sogenannter "Höflichkeit" anderen Leuten den Vortritt zu lassen. Wenn ich so schrecklich christlich und nächstenliebend bin und immer nur Gottes Willen tue, wieso ist der Andere dann wichtiger als ich? Es wäre sogar kontraproduktiv, wenn ich als echter wahrer Christ (TM) nicht unter Androhung von Gewalt meinen Willen durchsetzen würde...

Der Lottospieler ist beides :mrgreen: Gierig nach Gewinn, aber er teilt auch, in dem er Deppensteuer zahlt

Vor allem hilft er ja auf sehr nächstenliebende Weise dem Chef der Lottogesellschaft.
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