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Christsein - aber echt!

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Nachteule » Fr 13. Sep 2019, 10:26

Gnu hat geschrieben:Die hebräische Sprache, so liess ich mir sagen, hat für einzelne Wörter mehrere Bedeutungen und hat auch viele Phrasen, welche mehrere Sinne ergeben können.


Auch in anderen Sprachen können Wörter je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben, die sich oft auch erst vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund erschließen. Das bedeutet m.E. aber nicht, dass die Texte in der Bibel beliebig auslegbar sind, denn dann wäre die Bibel nicht mehr als ein Orakelbuch, aus dem jeder seine eigene Wahrheit herauslesen könnte, wie es ihm gerade beliebt. Welchen Wert hätte dann das verlässliche Wort Gottes, als das die Bibel von Christen ja angesehen wird?
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Fr 13. Sep 2019, 12:03

Nachteule hat geschrieben:Auch in anderen Sprachen können Wörter je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben, die sich oft auch erst vor dem jeweiligen kulturellen Hintergrund erschließen. Das bedeutet m.E. aber nicht, dass die Texte in der Bibel beliebig auslegbar sind, denn dann wäre die Bibel nicht mehr als ein Orakelbuch, aus dem jeder seine eigene Wahrheit herauslesen könnte, wie es ihm gerade beliebt. Welchen Wert hätte dann das verlässliche Wort Gottes, als das die Bibel von Christen ja angesehen wird?


Hi Nachteule,
ich würde sagen, die Texte sind schon oft beliebig auslegbar, zumindest sehr "variabel" einsetzbar. Nämlich für die eigene Gesinnung. Das NT wurde damals im Griechischen verfasst. Aus dem Hebräischen oder Aramäischen ist eine wörtliche Übersetzung aber oft nur schwer möglich, das heißt, der Übersetzer muss sich für irgendeine der vielen Bedeutungen eines Wortes entschieden haben, was aber nicht unbedingt richtig gewesen sein muss.
Will man zum Beispiel, dass Jesus sagt "zwei Schwerter genügen", dann hat dies einen kriegerischeren Touch, als wenn er sagt "zwei Messer genügen". Denn Messer hatten damals Reisende natürlich oft dabei. Nicht nur zur Verteidigung vor Räubern, sondern weil auch Pfadfinder für alle möglichen Zwecke Messer dabei haben.

Ein Schwert ist aber ein Schwert und ein Messer ist ein Messer. Man kann es sich trotzdem aussuchen und so ist das bei ganz vielen Worten in der Bibel geschehen.
Warum sollte dies eine Gesamt-Auslegung nicht enorm beeinträchtigen, wenn das sehr viele Worte betrifft? Das heißt, wer einen unbarmherzigen, kriegerischen Messias finden will, wird ihn im NT finden und wer einen sanftmütigen, vergebenden Gottes Sohn finden will, der völlig selbstlos unsere gefallene Welt retten will - und auch wird - findet Ihn ebenso. Bei mir verhält sich Christus jedoch immer gleich und von diesem Seinen einmaligen Wesen weiche ich nicht ab. Trotz Bibel.

Herzliche Grüße
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"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Fr 13. Sep 2019, 12:18

onThePath hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Wenn ich dies aber nun zu "kopieren" versuchte und Hauskreise veranstalten, oder wie Paulus und Sundar Singh durch die ganze Welt ziehen müsste, oder gar Jesus Christus selbst, der live vor vielen Menschen gepredigt und sie teils im größten Auflauf/Tumult geheilt hat, dann würde der Versuch ähnlich scheitern wie bei Tamahia.

In unserem Hauskreis brachte meine Frau ihre Leiterfähigkeiten und andere ein, was erst mal für den Zusammenhalt und die Lehre gut war.
Ich ergänzte sie mit meinen Fähigkeiten, gerade da wo sie gebraucht wurden. Beide waren wir bis an unsere Grenzen voll gefordert.

Na ja, vielleicht hat Jesus mich beim Wort genommen und abgewartet, bis viele Jahre später die Möglichkeiten reif waren und die Gelegenheit kam:
Ich hatte lange davor Gott unser Haus angeboten für sein Wirken. Es wurde passender und intensiver, als ich es mir hätte vorstellen können.

Hi oTP!

Diese Umstände wurden eben speziell für Dich und Deine Frau "von oben ausgesucht". Und Du/Ihr hattet Erfolg, denn Ihr wart den Aufgaben trotz aller Mühen gewachsen - selbst wenn es bei Euch irgendwann Grenzen gibt. Aber man hat vielleicht auch nicht ein Leben lang dieselbe Aufgabe?

Bei aufgesetzen Versuchen bin ich genauso gescheitert.
Aber ich denke, es sollte schon zu den eigenen Fähigkeiten passen. Jesus kann sicher die besonderen Fähigkeiten jedes Menschen mit ein beziehen.

Tamahia und du, ihr bekommt sicher zu euch passenden Gelegenheiten und zur passenden Zeiten eure Aufgabe.
.....
lg, oTp


Ich habe meine Aufgabe bereits bekommen, oTP, und ich muss sagen, nichts hat mich in meinem Leben mehr erfüllt als Christus in jeglicher Form meine Zeit zu widmen, und sowohl Seine Liebe zu uns, als auch meine eigene Liebe zu Ihm so stark erleben zu können.
Und das, wo ich noch nicht mal an Ihn als Gottes Sohn glauben wollte - ähnlich wie Paulus.

Ob ich darin ebenso Erfolg haben werde, Christus weit zu verkünden, weiß ich nicht.
Aber ich verspüre dazu auf meine Weise auch alle Kraft der Welt.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon onThePath » Do 7. Nov 2019, 12:27

Folgender Witz:
Ein Christ bewegt einen Mann dazu, für sein Problem zu beten: "Jesus, hilf mir bitte, dann verspreche ich dir, dich weitere 15 Jahre nicht mehr zu belästigen".

Was sind eure Erfahrungen und Erwartungen zum Gebet ?

lg, oTp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Di 12. Nov 2019, 19:06

Ich vermisse immer wieder bei vermutlich äusserst eifrigen Bibellesern die biblischen Kennzeichen, Verhaltensmerkmale bezüglich "echtem " Christsein. Die sind doch immerdar gültig.

Kolosser 3, 8 Nun aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; 9 belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. 11Da ist nicht mehr Grieche oder Jude, Beschnittener oder Unbeschnittener, Nichtgrieche, Skythe, Sklave, Freier, sondern alles und in allen Christus.

12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; 13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.


15 Und der Friede Christi, zu dem ihr berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.

17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.


Paulus hätte es wohl mehr als verdient, dass man sich mehr auf solche hilfreiche Vorgaben für "echtes" Christsein von ihm bezieht. Findet Ihr doch auch, oder?

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Thelonious » Di 12. Nov 2019, 19:14

Na klar, sind diese Bibelworte wichtig und stärkend, John1955. Keine Frage.

Aber weil du dich so eifrig bemühst, "echte" von demnach "nicht- bzw. unechten" Christen zu unterscheiden: Das weiß Gott allein. Wir nichts besseres tun, als uns auf Jesus zu verlassen. Jedwede Art von Werkbetonung, bis hin zur
-Gerechtigkeit führt da nur weg.

Gruß
Thelonious
Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Mi 13. Nov 2019, 09:38

Thelonious hat geschrieben:Na klar, sind diese Bibelworte wichtig und stärkend, John1955. Keine Frage.

Aber weil du dich so eifrig bemühst, "echte" von demnach "nicht- bzw. unechten" Christen zu unterscheiden: Das weiß Gott allein. Wir nichts besseres tun, als uns auf Jesus zu verlassen. Jedwede Art von Werkbetonung, bis hin zur
-Gerechtigkeit führt da nur weg.

Gruß
Thelonious


Das Eingangsthema stammt nicht von mir, Thelonious. ;)

Aber wichtig finde ich schon, sich darüber Gedanken zu machen und anhand der Angaben in der Bibel abzuchecken, ob wir von Gott sowohl als Täter nebst Leser seiner heilsamen Worte befunden werden, die sein Sohn in dessen Auftrag der Menschheit hat zukommen lassen.

Sich auf Jesus verlassen, wie Du folgerichtig schriebst beinhaltet zumindest für mich, sich insbesondere auf Jesus EINZULASSEN, seine Weisungen zu befolgen, wie es schon die Jünger zu jener Zeit und danach gehandhabt haben.

Wertest Du das etwa als "Werkbetonung"? Was Du mit folgenden Worten meinst
Thelonious hat geschrieben:Jedwede Art von Werkbetonung, bis hin zur -Gerechtigkeit führt da nur weg.


ist mir eh ein Rätsel. Ich lese überall in den Evangelien, den Briefen die Aufforderung, sich im Sinne Jesus Christus zu ändern, um vom Himmel her als Gerechter erkannt zu werden, der Finsternis entrinnen zu können, Licht in dem Herrn zu werden.

Also im Klartext, sich dort wo vonnöten zu verändern. Ich betone insbesondere sich zu verändern, Jesus Christus immer ähnlicher werden. Von nichts kommt nichts, und es gibt nichts Gutes ausser man tut es, sagte meine weise Oma immer wieder. ;)

Das bedeutet doch klar, alles was einer Beziehung mit Gott im Wege steht, jegliche allfällige Bosheit, Lieblosigkeit, Mangel an Vergebungsbereitschaft gegenüber Mitmenschen über Bord zu werfen, damit das Boot ob dem schwerwiegenden Ballast nicht sinkt sondern das Ziel, den sicheren Hafen erreichen kann.

Das NT, die christliche Bibel, bietet ja DIE effizienteste Checkliste/ Navigation hierfür.

Diese uns nach so vielen Jahren verfügbar machen zu können, opferten Jesus und seine Nachfolger ihr Leben. Allein schon diese Tatsache war mir Ansporn, mich auf ein künftiges Leben als nurmehr Christ in Christi Sinn nach biblischen Anleitungen, Merkmalen, Kennzeichen hierfür einzulassen.

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Mi 13. Nov 2019, 13:49

John1955 hat geschrieben: Ich betone insbesondere sich zu verändern, Jesus Christus immer ähnlicher werden. Von nichts kommt nichts, und es gibt nichts Gutes ausser man tut es, sagte meine weise Oma immer wieder. ;)


Hallo John1955

Das eine Veränderung kommt durch die Wiedergeburt ist sichtbar. Das Problem ist eben beim sich zu verändern, das dieses Fleisch welches wir in den Tod geben, bis zu unserem Tod dagegen rebelliert und Werkgerechtigkeit heisst ja: Ich verändere mich selbst.

Auf Gott vertrauen heisst: Ich vertraue auf Gott und Glaube IHM, das er mir dort beisteht wo eben die Veränderung nicht dem Standard entspricht wie es die Gebote fordern. Gerade dafür wurde uns ja das Vater unser gegeben: Vergib uns unsere Schuld. Sicher braucht es dazu auch unser handeln, unsere Bereitschaft. Am Anfang steht aber die Bereitschaft Gott zu Glauben, das dies mit dem sich selbst verändern meist nicht immer so toll klappt. Jedoch das auf Ihn vertrauen im Glauben, eben ein erstes Werk ist, dass er uns lehrt.

Das bedeutet doch klar, alles was einer Beziehung mit Gott im Wege steht, jegliche allfällige Bosheit, Lieblosigkeit, Mangel an Vergebungsbereitschaft gegenüber Mitmenschen über Bord zu werfen, damit das Boot ob dem schwerwiegenden Ballast nicht sinkt sondern das Ziel, den sicheren Hafen erreichen kann.


Jesus hat uns gerade dort angenommen, wo dies eben nicht klappte und ja er lehrt das nur einer Gut sei und das wir in dieser ersten Liebe bleiben sollen und in diesem ersten Glauben.

Ja sicher Umkehr heisst daran nicht festhalten. Was ist aber bei dem Menschen dem das in einem Moment vielleicht mal selber, eben gar nicht gelingt? Darf der dann nicht auf seinen Erlöser hoffen und Ihm glauben, das Gott der allein Gut ist, in gerade in diesem Fehlttritt angenommen hat und eben wieder auf hilft?

Christen sind Grundsätzlich nicht gegen Veränderung zum guten hin.

Wenn ich aber deine Zeilen lese, sticht immer wieder diese Werkgerechtigkkeit ins Auge welche eben auch andere Relgionen kennen. Ein Christ erschafft sich eben nicht sein Nirwana selbst. Ein Christ vertraut das Gott IHN erlöst hat zum Ewigen leben und das er dieses Werk der Erlösung eben mit Gottes Kraft und nicht mit Menschen Kraft zuende geführt wird. Weil wenn es durch Menschenkraft zuende geführt werden soll, so bleibt die Sünde bestehen weil das erste Gebot gebrochen bleibt.



Das NT, die christliche Bibel, bietet ja DIE effizienteste Checkliste/ Navigation hierfür.

Diese uns nach so vielen Jahren verfügbar machen zu können, opferten Jesus und seine Nachfolger ihr Leben. Allein schon diese Tatsache war mir Ansporn, mich auf ein künftiges Leben als nurmehr Christ in Christi Sinn nach biblischen Anleitungen, Merkmalen, Kennzeichen hierfür einzulassen.



Die Werte annehmen ist nicht falsch aber der erste Wert heisst eben Gott lässt uns auf uns ein und wir vertrauen IHM allein. Nicht unsere Nachfolge rettet uns, nein Gott rettet uns.

Es ist ein Unterschied ob ich ehtischen Christlichen Werten nachfolge und diese eben in meinem Leben versuche selbst um zu setzen versuche oder ob ich auf Gott vertraue und IHM glaube und von neuem geboren bin.

Wiedergeburt hat nichts mit unseren Werken zu tun, sondern mit Gott glauben. Dieser Christus sagt:

Joh 6:56 Wer mein Fleisch isset und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.

Dieses Mahl bezeugt nicht wir, nicht ich, sondern er ist der welcher vollbringt. Der Gedanke von Wir, Ich und sich wiederstreben dem Evangelium Gottes, weil er weiter sagt:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Hat das Ich noch nicht ganz kapituliert in Ehrfurcht und Demut, so bleiben wir im Ich und Sich Aktivismus hängen und diese Frucht wird in Ewigkeit nicht genügen, weil sie lediglich dem Ich schmeichelt und nicht glaubt was Gott sagt.

Es kann sein das ein Buddhist Weltlich gesehen bessere Werke tut als ich. Vom Glauben her versagt er aber weil er ein Werk nicht tut! Er glaubt Gott nicht und glaubt eben seine Werke, seine Einstellung und sein disziplinierter Aktivismus, werden ihn retten.

Gott nicht Glauben ist ein Sünde und ja wenn Christi Blut diese nicht zudecken darf, so nennt das die Bibel Hochmut, weil man Gott und seinen Plan verwirft.

Gott ich nehme deine Werte und halte sie funktioniert nicht weil Gott dies sagt.

Jesus sagt einer ist Gut, einer erfüllt und wer glaubt mit einer Kopie seiner Werke, werde er selber das Himmelreich erlangen, der glaubt Gott nicht.

Wer Gott nicht glaubt, der ist ein Sünder und wenn das Blut Christi, diese Sünde nicht zudecken darf, weil ihm der Werke Aktivist das verweigtert, dann hat dieser ein grossen Problem und das wird in der Schrift benannt.

God bless
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Mi 13. Nov 2019, 20:51

Hi Kingschild!
Ich verstehe zwar, an was Du unbedingt glauben willst, dennoch kann ich in keinster Weise damit konform sein, dass Christus nach unserer Erweckung durch Ihn - und damit unserer "Wiedergeburt" - keinerlei Erwartungen an uns als Seine Jünger hätte? Wodurch sollten wir uns denn von anderen Menschen unterscheiden, wenn wir nicht unser - respektive Sein Licht - weithin leuchten lassen könnten?

Könnten wir uns vielmehr darauf einigen, dass wir in Christus Namen all die Werke tun, die ER UNS AUFTRÄGT ZU TUN - also Er in uns Vielen - um damit gleichsam zu seinem irdischen Himmelsheer zu werden? Denn noch Größeres sollten wir doch auf Erden tun, als Er es selbst gottgleich innerhalb eines Menschen allein vermochte?

Selbst auf die Gefahr hin, dass ich vielen hier damit auf die Nerven gehe, aber ich denke einfach, dass dies enorm wichtig ist zu wissen:

Viele "Spontanerweckungen" oder auch "Nahtodeserfahrungen" - die von Menschen berichtet wurden, die es dabei geschafft haben Christus/Gott wahrlich live zu erleben - überschneiden sich extrem oft in den folgenden Punkten:

1. Die unbeschreibliche Liebe und Herrlichkeit Gottes ist das Erste und
Höchste im Himmel - somit freut sich der Vater genauso, wenn wir Ihn lieben
2. Es herrscht dort absolute Klarheit, Vergebung und das Fehlen jedweden Vorwurfs
3. Das Leben von diesen Menschen wird dort dennoch auf seinen Sinn und die Erfüllung hin überprüft (Lebensrückschau) nach dem Motto "was hast Du darin getan, das du mir nun vorweisen kannst? Vor allem in Bezug auf "Liebe" allgemein.
4. Auch die Ansammlung von Verständnis/Wissen/Lernen wird wertgeschätzt


Von selbst "gerecht" oder "heilig" allein durch Christi Opfer und Blut wurde dort jedenfalls keiner? :idea:

Und auch Jesus eigene Worte im NT deuten in der Mehrzahl nicht darauf hin.
Hier wird zwar oft der unerschütterliche GLAUBE an Gott betont, aber in völlig anderer Weise; mehr in Hinsicht auf unsere Gebete und dem Wissen und Vertrauen, dass Christus uns retten kann - und eines Tages auch retten wird.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Gnu » Do 14. Nov 2019, 10:16

Man sollte unterscheiden zwischen Errettung aus Gnade und Erwählung zur priesterlichen Königsherrschaft. Weil Christen das immer wieder durcheinander bringen (wie der Durcheinanderwerfer diabolos), herrscht Verwirrung der Begriffe Rettung und Heiligung. Wie ich anderswo schrieb, wenn Jesus jemanden vor dem Ertrinken rettet, muss er ihn doch deshalb nicht heiraten.
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 11:00

Lieber Lazar,

deine Frage verstehe ich gut. Nun in der Bibel haben wir eine klare Antwort.

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden

2. Korinther 5 Vers 17


Durch die Wiedergeburt kommen wir in den Willen Jesu Christi (in Christus). Damit ist in uns etwas neues erschaffen worden. So schreibt Paulus, dass in uns Neues geworden ist.

Ich kann dir aus meinem Leben erzählen: Im Alter von 17,5 Jahren habe ich Jesus als meinen Erretter angenommen. In diesem Alter sind es meist die Eltern, welche eine Veränderung zuerst miterleben. Meine Eltern sahen mich dann bald als extrem an. Doch von christlichen Freunden wurde mir gesagt, dass sich meine Eltern ihnen gegenüber so geäussert haben, dass mein Jähzorn, der sie ziemlich belastet hat, verschwunden ist. Natürlich hoffe ich, dass in der jahrzentelangen Zwischenzeit noch mehr Christus-typische Veränderungen geschehen sind an mir. Dieses neu werden ist ein lebenslanger Prozess. Es geschieht nicht durch meine eigene Willenskraft oder Kraft anderer Anstrengungen meinerseits. Mein Teil ist es höchstens zu kooperieren.

Freundlicher Gruss
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 11:04

Hallo Gnu,

du schriebst:

Gnu hat geschrieben:Wie ich anderswo schrieb, wenn Jesus jemanden vor dem Ertrinken rettet, muss er ihn doch deshalb nicht heiraten.


Als Erretteter darf er zur Braut Jesu Christi gehören. Im Normalfall darf eine Braut ihren Bräutigam heiraten.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Do 14. Nov 2019, 12:55

Firebird hat geschrieben: Ich kann dir aus meinem Leben erzählen: Im Alter von 17,5 Jahren habe ich Jesus als meinen Erretter angenommen. In diesem Alter sind es meist die Eltern, welche eine Veränderung zuerst miterleben. Meine Eltern sahen mich dann bald als extrem an. Doch von christlichen Freunden wurde mir gesagt, dass sich meine Eltern ihnen gegenüber so geäussert haben, dass mein Jähzorn, der sie ziemlich belastet hat, verschwunden ist. Natürlich hoffe ich, dass in der jahrzentelangen Zwischenzeit noch mehr Christus-typische Veränderungen geschehen sind an mir. Dieses neu werden ist ein lebenslanger Prozess. Es geschieht nicht durch meine eigene Willenskraft oder Kraft anderer Anstrengungen meinerseits. Mein Teil ist es höchstens zu kooperieren.

Lieber Firebird!
Es ist immer wieder schön zu hören, auf welch vielfältige Art unser Herr eingreift und wirkt!
Ich weiß nicht, ob Du Dich noch daran erinnern kannst, aber ich hatte Dir dies vor zwei Jahren 2017 zum Geburtstag geschrieben:

Lieber Firebird,
eigentlich wollte ich gerade etwas anderes auf dem Forum schreiben, aber...
dies ist mein Geburtstagsgeschenk, der Herr hat es mir gegeben:

Wer den Armen von Herzen gibt
überreicht in Wahrheit
ein Geschenk Gottes

Denn ein Geschenk Gottes kostet nichts

Jeshu hat geschrieben:
firebird hat geschrieben:Liebe Lepitoptera, lieber Jeshu,
vielen Dank für eure Geburtstagsgrüsse. :umarm:
Leider bin ich gestern gar nicht so zum Feiern gekommen. Bei unserer behinderten Tochter waren wieder Untersuche im Unispital angesagt. So war der Nachmittag schon einmal gebucht, am Morgen war Beruf angesagt und am Abend waren meine Frau und ich müde. Doch heute wird es Gelegenheit geben, etwas nachzufeiern.
So freue ich mich, euch wieder an Bord zu haben im schon begonnenen neuen Lebensjahr.
Herzlicher Gruss
Firebird

Lieber Firebird!
Dementsprechend gehen des Herrn Worte auch weiter... :))

Viele von Euch geben bereits Ihr Bestes darin
Im Stillen – denn wer weiß schon davon
- Im Dank -
Mein Vater jedoch sieht es
- In Wohlgefallen -

Denn Alles, was Du tust, hast Du Ihm getan.


Die ersten Worte Christi in meinem Leben waren: „Tu es mir zuliebe“
Sie erschienen völlig unvorbereitet und förmlich wie aus dem Nichts in meinen Gedanken. Sofort war ich wie durch ein Wunder vom Rauchen befreit und eine Woche später wusste ich sicher, wer dies vollbracht hatte! Danach hat sich mein Leben komplett verändert.
Darum sollen wir alle wachen, denn der Herr kommt, wenn man überhaupt nicht mit Ihm rechnet!
Plötzlich ist Er da und ad hoc der neue Lebensmittelpunkt, der Anker, der große Fels im Leben, wenn alles andere versagt oder völlig sinnlos erscheint.

Aber auch wir können in Seinem Namen solch eine Funktion für andere erfüllen, und deren Halt sein innerhalb Gottes Zuversicht. Jesus gibt uns für alles die nötige Kraft dazu, wenn wir Ihn darum bitten.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 13:03

Lieber Lazar,

vielen Dank für deine freundlichen Worte.

Herzlicher Gruss
Firebird
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Do 14. Nov 2019, 13:15

firebird hat geschrieben:Lieber Lazar,

deine Frage verstehe ich gut. Nun in der Bibel haben wir eine klare Antwort.

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden

2. Korinther 5 Vers 17


Durch die Wiedergeburt kommen wir in den Willen Jesu Christi (in Christus). Damit ist in uns etwas neues erschaffen worden. So schreibt Paulus, dass in uns Neues geworden ist.

Freundlicher Gruss
Firebird


Ich glaube, Paulus würde sich gar nicht über Deine Interpretation seiner klaren Worte freuen, Firebird. Dies falls für Dich die Wiedergeburt bereits dann vollzogen worden sein soll, wenn jemand bezeugt an Jesus Christus zu glauben usw.

Wieviel Herzblut vergoss Paulus doch, um Menschen zu helfen, allfälliger Sündenknechtschaft, Feindschaft mit Gott zu entrinnen und nurmehr Diener Gottes zu werden und zu bleiben. Hier nur eins der vielen diesbezüglichen Beispiele, was das Alte ist vergangen, alles ist neu geworden anbelangt.

Römer 6, 20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod.

22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben. 23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.


Wessen Werke man tut, dessen Knecht/ Diener ist man. Also zeigen uns schon diese Stellen klar auf, wann das Alte vergangen ist und wann alles neu war. Wann sie Verloren waren und wann wiedergefunden. Wann tot und wann wieder lebendig geworden.

Eine neue Kreatur in Christus ist doch voll motivierte und bereit, nurmehr solche Guten Werke zu erledigen, die von Gott einem jeden vorbereitet wurden, natürlich mit der Hoffnung sie auch im Alltag zu erkennen ;) Epheser 2, 10 oder auch 2. Tim 3.17.

Gruss John
Was verstehst Du denn darunter, die Christus angehören haben ihr Fleisch gekreuzigt? Die Frage geht auch an weitere User hier.
Zuletzt geändert von John1955 am Do 14. Nov 2019, 13:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon onThePath » Do 14. Nov 2019, 13:21

Hallo, Lazer

Ich habe leider das Rauchen überwunden, als ich weit über den Rand meines Christseins hinausschaute, weil es für mich hoffnungslos geworden war als Lebensquelle. Ich schaute mich also um. Und gleichzeitig bemühte ich mich um positive Veränderung meines Innenlebens durch Selbsterkenntnis. Vieleicht weiß ich deshalb allerdings auch, daß man auch als Christ daran arbeiten muß, mit sich zurecht zu kommen und sich in die richtige Richtung zu steuern. Lernen muß, Schwächen und Verletzungen zu überwinden, lernen genug zu wissen um richtige Entscheidungen treffen zu können.

Gleichzeitig kann ich nicht ganz trennen, was ich selber verändern muss, und was der Geist Gottes in mir verändern muss. Ist es das Kooperien, das Zusammenwirken ?

Jedenfalls muss man an einem starken Charakter arbeiten und nicht nur darauf warten, dass der Heilige Geist einen völlig verändert.

Lg, otp
Veränderung ist das einzig Bleibende.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon firebird » Do 14. Nov 2019, 13:50

Hallo John,

du schreibst:

John1955 hat geschrieben:Ich glaube, Paulus würde sich gar nicht über Deine Interpretation seiner klaren Worte freuen, Firebird.


Diese Worte habe ich zur Kenntnis genommen. Du schreibst aber nicht genau, weshalb sich Paulus nicht über meine Worte freuen würde.

Dann noch etwas Wesentliches: Bis in die 1980er Jahre wurde in etlichen deutschen Bibelübersetzungen der Schluss 2.Kor.5, 19 mit "alles ist neu geworden" übersetzt. Nun wird diese Wendung mit "Neues ist geworden" übersetzt. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass die vollständige Neuwerdung noch ausstehend ist. Dies ist während unserem irdischen Leben ein Prozess.

Zwischendurch kann es passieren, dass wir sündigen und damit zu Knechten der Sünde werden. So passen die von dir zitierten Stellen aus dem Römerbrief sehr gut in diesen Zusammenhang.

John1955 hat geschrieben:Eine neue Kreatur in Christus ist doch voll motivierte und bereit, nurmehr solche Guten Werke zu erledigen, die von Gott einem jeden vorbereitet wurden, natürlich mit der Hoffnung sie auch im Alltag zu erkennen ;) Epheser 2, 10 oder auch 2. Tim 3.17


Ob du ununterbrochen voll motiviert und bereit bist um die zuvor bereiteten guten Werke zu tun, dies ist eine Frage, die du dir selbst beantworten musst. In meinen Ohren tönt das nach Vollkommenheitsstreben, das ein unerreichbares Unterfangen ist. Doch wohlverstanden, ich plädiere keineswegs fürs leichtfertige Sündigen.

Freundlicher Gruss
Firebird
Echt barmherzig sein kann ich nur, wenn ich weiss, dass ich selbst auf Barmherzigkeit angewiesen bin.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Do 14. Nov 2019, 16:44

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazer

Ich habe leider das Rauchen überwunden, als ich weit über den Rand meines Christseins hinausschaute, weil es für mich hoffnungslos geworden war als Lebensquelle. Ich schaute mich also um. Und gleichzeitig bemühte ich mich um positive Veränderung meines Innenlebens durch Selbsterkenntnis. Vieleicht weiß ich deshalb allerdings auch, daß man auch als Christ daran arbeiten muß, mit sich zurecht zu kommen und sich in die richtige Richtung zu steuern. Lernen muß, Schwächen und Verletzungen zu überwinden, lernen genug zu wissen um richtige Entscheidungen treffen zu können.

Gleichzeitig kann ich nicht ganz trennen, was ich selber verändern muss, und was der Geist Gottes in mir verändern muss. Ist es das Kooperien, das Zusammenwirken ?

Jedenfalls muss man an einem starken Charakter arbeiten und nicht nur darauf warten, dass der Heilige Geist einen völlig verändert.

Lg, otp


Also der Hl.Geist hilft mehr als nur gerne die richtige Entscheidung zu treffen, otp, also ins sogenannte Gewissen zu reden, was für Worte oder was für ein Verhalten Gott je nach Situation von uns Christen erwartet, respektive erwarten dürfte.

(an vielen Stellen in der Bibel finden wir hilfreiche Hinweise, was künftig für ein authentisches Christenleben zu tun oder zu lassen wäre). ein Beispiel von Vielen habe ich ja am 12. November 19.06 Uhr hier aufgeführt.


Ob ich dann auch tue, was mir der Hl.Geist je nach Fall/Situation rät eingibt, ermahnt, warnt, liegt indes allein an meiner Entscheidung. Ich persönlich erlebe es somit klar als hilfreiche Unterstützung, Jesus immer ähnlicher zu werden, respektive so zu werden und zu bleiben, wie mich Gott immer haben wollte..

Joh 14,26 Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.


Die Jünger lernten direkt von ihrem Meister, Jesus Christus, dem Sohn des wahrhaftigen Gottes, wir können es in den Evangelien nachlesen. Aber wie schon Jakobus sagt, seid Täter und nicht nur Hörer allein Wer Jesus Lehren kennt und sie nicht umsetzt, baut auf Sand.

Gruss John
John1955
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Do 14. Nov 2019, 17:35

Lazar hat geschrieben:Hi Kingschild!
Ich verstehe zwar, an was Du unbedingt glauben willst, dennoch kann ich in keinster Weise damit konform sein, dass Christus nach unserer Erweckung durch Ihn - und damit unserer "Wiedergeburt" - keinerlei Erwartungen an uns als Seine Jünger hätte? Wodurch sollten wir uns denn von anderen Menschen unterscheiden, wenn wir nicht unser - respektive Sein Licht - weithin leuchten lassen könnten?

Deine Liebe zu unserem Herrn Jesus Chrisus liest man hier wirklich sehr gut heraus, Lazar. Es ist in diesem Forum ein Herz erfreuender Lichtblick, deine Postings zu lesen.Dabei kam mir gleich folgende Stelle in den Sinn, die Deine Worte oben vollumfänglich bestätigen:

Mt[b] 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen[/b].
..und sich womöglich auch auf den Weg machen um als irdische Mitarbeiter in den Weinberg Gottes von ihm eingeladen zu werden.

Auch Paulus weist darauf hin, wie sich Christen verhalten sollten, um wohl Gott und seinen Sohn zu ehren.
Phil 2,15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,


Alle guten Dinge sind 3, darum noch diesen hier oben drauf:
Epheser 5,8 Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; 9 die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.


Eleazar hat geschrieben:Könnten wir uns vielmehr darauf einigen, dass wir in Christus Namen all die Werke tun, die ER UNS AUFTRÄGT ZU TUN - also Er in uns Vielen - um damit gleichsam zu seinem irdischen Himmelsheer zu werden?

Also, wir, Du und ich auf jeden Fall. Nur mit dem Wort "heer" verbinde ich den Himmel in keinster Weise " zu seiner irdischen Jüngerschar" finde ich stimmiger. Denn unser Vater im Himmel ist Gott des Friedens und nicht des Krieges.
[/quote]
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Fr 15. Nov 2019, 17:41

Lazar hat geschrieben:Hi Kingschild!
Ich verstehe zwar, an was Du unbedingt glauben willst, dennoch kann ich in keinster Weise damit konform sein, dass Christus nach unserer Erweckung durch Ihn - und damit unserer "Wiedergeburt" - keinerlei Erwartungen an uns als Seine Jünger hätte? Wodurch sollten wir uns denn von anderen Menschen unterscheiden, wenn wir nicht unser - respektive Sein Licht - weithin leuchten lassen könnten?



Hallo Lazar

Die Erwartung ist das wir in IHM bleiben und eben nicht glauben, das unsere Werke uns retten.

Jesus sagte, ich wiederhole es nochmal:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.


Wenn da steht ohne mich könnt ihr nichts tun, so sollten wir es einfach glauben.

Jesus sagte auch:

Mr 8:37 Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele löse.

Was? Gute Werke eigne Werke? Nein eben nicht!

Bleiben wir aber in IHM so tun wir ein gutes Werk weil wir IHM glauben, aus diesem Glauben heraus ensteht viel Frucht aber eben nicht durch uns, sonder durch IHN zu seiner Ehre und nicht zu unserer Ehre.

Der Werkgerechte glaubt das sein Werke in erlösen.

Der welcher Christus glaubt, der weiss ohne Christus wird das nichts. Somit kommt die Frucht nicht von uns, sondern vom Erlöser allein.

Es ist ein Unterschied, ob ich die Werte meines Vorbildes einfach versuche zu kopieren und daran kläglich scheitere

oder ob ich dem Vorbild Christus glaube das es nur mit seiner Hilfe und Kraft etwas wird, mit der guten Frucht.

Das erste ist Sünde, das zweite ist dem Erlöser glauben schenken und ihn ehren.

Der Christ betet das Vater unser und nimmt das Abendmahl, dort bekennt er wem allein die Ehre gebührt für seine Rettung.

Der Werkgerechte sagt: Habe ich alles nicht nötig weil meine guten Werke mich retten werden. Die Pharisäer sagten auch wir halten das Gesetz, mehr brauchen wir nicht. Im gleichen Atemzug verwarfen sie IHREN Erlöser. Klar habe sie auch viele gute Werke getan aber das wichtigste, dem Erlöser zu glauben, das konnten sie nicht, weil sie glaubten das sie durch Werke erlöst werden und nicht durch Glauben.

Wenn Hochmut Sünde ist und Unglauben Sünde ist, wie sollte da je ein Werkgerechter ein gutes Werk tun, dass seine Seele vom Unglauben und Hochmut befreit? Welches Werk will er für den Unglauben und den Hochmut in die Wagschale werfen, im Jüngsten Gericht?

Heiligung ist in IHM bleiben und auch dabei hilft er uns.

Apg 2:21 Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, soll selig werden.

Joe 2:32 (3:5) Und es soll geschehen, wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.


Wir sollen Gott glauben, nicht das was Tote erzählen.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Fr 15. Nov 2019, 19:30

kingschild hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Hi Kingschild!
Ich verstehe zwar, an was Du unbedingt glauben willst, dennoch kann ich in keinster Weise damit konform sein, dass Christus nach unserer Erweckung durch Ihn - und damit unserer "Wiedergeburt" - keinerlei Erwartungen an uns als Seine Jünger hätte? Wodurch sollten wir uns denn von anderen Menschen unterscheiden, wenn wir nicht unser - respektive Sein Licht - weithin leuchten lassen könnten?

Hallo Lazar

Die Erwartung ist das wir in IHM bleiben und eben nicht glauben, das unsere Werke uns retten.

Bezüglich in IHM bleiben sagt Dir Johannes Folgende:
1Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.


Unsere nurmehr Guten Werke zeigen, dass wir in ( und dank) IHM eine neue Kreatur geworden sind, den alten Menschen ausgezogen haben und er uns nun als Lichter bezeichnet, die ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen sollen sondern lehrt im Sinne Lazars von Dir zitierten Worte
Mt 5,16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.


Mr 8:37 Oder was kann der Mensch geben, damit er seine Seele löse.
Was? Gute Werke eigne Werke? Nein eben nicht!
Bleiben wir aber in IHM so tun wir ein gutes Werk weil wir IHM glauben, aus diesem Glauben heraus ensteht viel Frucht aber eben nicht durch uns, sonder durch IHN zu seiner Ehre und nicht zu unserer Ehre.

Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
Also eine Aufforderung an Jesus Anhänger, nurmehr klar erkennbar von Gott eingefädelte gute Werke zu tun.

kingschild" ]Der Werkgerechte glaubt das sein Werke in erlösen.
[/quote] Menschen, die so glauben, kenne ich nicht.

[quote="kingschild hat geschrieben:
Der welcher Christus glaubt, der weiss ohne Christus wird das nichts. Somit kommt die Frucht nicht von uns, sondern vom Erlöser allein.
Es ist ein Unterschied, ob ich die Werte meines Vorbildes einfach versuche zu kopieren und daran kläglich scheitere
oder ob ich dem Vorbild Christus glaube das es nur mit seiner Hilfe und Kraft etwas wird, mit der guten Frucht.

Der Weinstock gibt der Rebe sich zu entwickeln und dann gute Frucht zu bringen. Nachfolge Jesus errettet aus der Finsternis, pfropft an den Weinstock Jesus an.

kingschild hat geschrieben:Der Werkgerechte sagt: Habe ich alles nicht nötig weil meine guten Werke mich retten werden. Die Pharisäer sagten auch wir halten das Gesetz, mehr brauchen wir nicht. Im gleichen Atemzug verwarfen sie IHREN Erlöser. Klar habe sie auch viele gute Werke getan aber das wichtigste, dem Erlöser zu glauben, das konnten sie nicht, weil sie glaubten das sie durch Werke erlöst werden und nicht durch Glauben.


Also Jesus würde Dir bei den Worten Pharisäer und Gute Werke getan, aber gehörig widersprechen. Sie bürdeten den Israeliten Lasten auf, die sie selber nicht gewillt waren zu tragen. Wehe ihr Schriftgelehrten und Pharisäer...sind sehr aufschlussreich was Jesus von den AT-Gesetzeslehrern hielt:
Mt 5,20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.



kingschild hat geschrieben:Heiligung ist in IHM bleiben und auch dabei hilft er uns.

Apg 2:21 Und soll geschehen, wer den Namen des HERRN anrufen wird, soll selig werden.
[/color]

Heiligung ist, sich im Sinne Jesus Christus zu verändern, an SEINEN lehren dranzubleiben und insbesondere Gott lieben und den Nächsten wie sich selbst. Das effizienteste Vorgehen um sich vor Gott als echte Nachfolger seines Sohnes zu erweisen.
[/quote]

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon lionne » Fr 15. Nov 2019, 19:53

Dieser Strang wird ja immer 'unleserlich' 8-) :mrgreen:
Gruss lionne
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Fr 15. Nov 2019, 21:06

Hi Kingschild,
ich glaube, wir reden oft aneinander vorbei, denn es werden in unserem Disput gedanklich zwei verschiedene Glaubensgrundsätze immer wieder miteinander vermischt.

Jeder Mensch ist sündig, da ist auch nicht einer, der gerecht ist. Das heißt, jeder Mensch ist auf Gottes/Christus Gnade angewiesen, gleich, ob er gute Werke tut oder nicht. Das ist das eine.
Das Andere ist jedoch, dass Christus, der in Seinem Geist nun gleichsam in uns ist, dann aber auch mit unserer Hilfe auf Erden Seine Werke tun will, denn Er ist ja nicht mehr da - und seine Apostel und damaligen Jünger auch nicht? Wer soll denn dann sonst Früchte bringen ... als wir?

Dies ist nämlich das Dritte, ein Diener Christi macht sich gar keine Gedanken mehr darüber, ob er errettet ist oder nicht, denn er vertraut bereits zu 100% seinem Herrn.
Er dient Ihm dann Ihm zuliebe in Seinem Namen - und macht es dann so gut als er kann. Wegen dieser Werke fühlt er sich aber nicht von Christus errettet, denn er ist es für sich ja schon.

Das Vierte ist, exakt so wie Jesus Christus zu werden als er damals Mensch war, ist für uns kaum möglich, aber allein der Wille wie Jesus Christus sein zu wollen - der zählt doch? Um einmal ein echtes Gottes Kind zu werden.

Herzliche Grüße
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Fr 15. Nov 2019, 22:53

lionne hat geschrieben:Dieser Strang wird ja immer 'unleserlich' 8-) :mrgreen:
Gruss lionne


Ist das alles was Du zu diesem sehr wichtigen Thema beizutragen hast, lionne? ;) Mein Beitrag ist nun wohl besser lesbar. Als ich sah, dass er noch optisch zu berichtigen wäre, bekam ich einen Spontaneinsat in christlicher Nächstenliebe zugewiesen. So verschob ich es auf jetzt. OT

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon lionne » Fr 15. Nov 2019, 23:04

John1955 hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:Dieser Strang wird ja immer 'unleserlich' 8-) :mrgreen:
Gruss lionne


Ist das alles was Du zu diesem sehr wichtigen Thema beizutragen hast, lionne? ;) Mein Beitrag ist nun wohl besser lesbar.

…"Die unendliche Geschichte" hat Michael Ende schon geschrieben.... :mrgreen:
https://www.youtube.com/watch?v=Ju9TkM83tyk
Gruss lionne

Zugabe: ….. https://www.youtube.com/watch?v=sHtkPbU1ff8
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Sa 16. Nov 2019, 09:02

Was heißt "unendliche Geschichte", Lionne? Es ist doch wichtig, dass sich die Jünger Jesu bezüglich der richtigen Nachfolge Christi gegenseitig austauschen und ermahnen? Das war bei Paulus respektive in den Gemeinden auch nicht anders.
Wo sollten wir es sonst tun, wenn nicht in einem Thread mit dem Namen
"Christsein - aber echt"? :)

Mich freut es jedenfalls sehr, dass John meine große Liebe zu Christus erkennt und gleichfalls hier auf dem Forum sehr viel Liebe und Geduld aufbringt, um unseren Herrn und Sein Evangelium richtig zu vertreten und zu verkünden.

Gefährlich ist "unsere Lehre" bestimmt nicht, denn einen "zu guten" Christen, der zu viel Frucht bringt, kann es nicht geben!

Herzliche Grüße
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon lionne » Sa 16. Nov 2019, 10:31

….fragt ich aber hier nun (grundsätzlich), was 'ihr' als 'viel Frucht bringt' versteht! ;)

P.S. Zu viel verschachtelte Zitate aus Posting von versch. Teilnehmern wirken einfach 'unleserlich' und das ist (mehr als ) mühsam für die Forumsteilnehmer. 8-)
Gruss lionne
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Lazar » Sa 16. Nov 2019, 12:23

onThePath hat geschrieben:Hallo, Lazer

Ich habe leider das Rauchen überwunden, als ich weit über den Rand meines Christseins hinausschaute, weil es für mich hoffnungslos geworden war als Lebensquelle. Ich schaute mich also um. Und gleichzeitig bemühte ich mich um positive Veränderung meines Innenlebens durch Selbsterkenntnis. Vielleicht weiß ich deshalb allerdings auch, daß man auch als Christ daran arbeiten muß, mit sich zurecht zu kommen und sich in die richtige Richtung zu steuern. Lernen muß, Schwächen und Verletzungen zu überwinden, lernen genug zu wissen um richtige Entscheidungen treffen zu können.

Gleichzeitig kann ich nicht ganz trennen, was ich selber verändern muss, und was der Geist Gottes in mir verändern muss. Ist es das Kooperien, das Zusammenwirken ?

Jedenfalls muss man an einem starken Charakter arbeiten und nicht nur darauf warten, dass der Heilige Geist einen völlig verändert.

Hi oTP!
Ich würde hier insgesamt den Schwerpunkt auf das "Kooperieren" und Zusammenwirken mit Gott/Christus legen. Dies bedeutet einen intensiven Austausch mit Ihm, denn Du bist in Wahrheit nie allein im Leben - Gott sieht Dich! und Christus begleitet Dich/uns auch in aller Stille.

Wir lernen im Leben inzwischen vieles theoretisch aus Büchern/Fernsehen/Internet, dann folgen meist reale Situationen im Leben, in denen man das Gelernte umsetzen kann. Da merkt man schnell, dass Theorie und Praxis nicht unbedingt dasselbe sind und vor allem, dass auch das größte Wissen oder die höchste Selbsterkenntnis einem eigentlich ohne Gott als unseren letztendlichen Erlöser nichts bringt.

Doch selbst diese Erkenntnis aus der Bibel bringt uns in gewissen äußerst schweren Zeiten der Not genausowenig.
Wir brauchen dann einfach nichts als Gottes echten hohen seelischen Beistand aus völlig anderen Gefielden als der Erde!
Diesbezüglich hast Du auch gefragt:
Was sind eure Erfahrungen und Erwartungen zum Gebet?

Meine Erfahrung ist: Christus und der Himmel kommt, wenn man Ihn ruft!
Man darf nur nicht zu stolz dafür sein, sich auch einmal richtig fallen zu lassen, denn der Herr fängt und richtet einen wieder auf! Er würde bestimmt noch viel öfter positiv in unser Leben eingreifen, aber es muss auch unser Wille sein, sonst tut Er es eventuell nicht, sondern wartet ab und schaut uns bei unseren eigenen - auch vergeblichen - "Lösungsversuchen" zu - so wie es Eltern bei ihren Kindern machen.

Ein pauschales "Christus müsste doch selber sehen, was alles verkehrt ist oder dass es mir/uns total schlecht geht" hilft nicht. Geben wir Ihm die Erlaubnis einzugreifen, sagen wir Ihm genau, was wir exakt verändert haben möchten - und auch warum. Das ist wichtig, denn die Schwierigkeiten sind ja dafür da, damit man etwas aus ihnen lernt - und sie letztendlich meistert.
Würde Christus von selber aus "alles gut" auf Erden machen, hat das hier für uns anstrengende Leben keinen Sinn.

Herzliche Grüße
Eleazar
Zuletzt geändert von Lazar am Sa 16. Nov 2019, 14:33, insgesamt 2-mal geändert.
"... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."
Matthäus 18, 19-20
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Sa 16. Nov 2019, 12:30

John1955 hat geschrieben:Bezüglich in IHM bleiben sagt Dir Johannes Folgende:
1Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.



Ja John und genau darum ist alles darüber hinaus, Hochmut und Menschliche Werksgerechtigkeit:

Lu 18:19 Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.

Wenn nur einer gut ist, was lehrt Ihr den das Menschliche Werke und das kopieren von Werken uns rettet. Der welcher gut ist rettet uns und dem allein gebührt die Ehre.

Christen beten das Vater unser, Werkgerechte glauben, sie haben es nicht mehr nötig, weil Ihre Werke seien ja das was sie erlösen wird.

Auf Menschliche Werke hoffen zur Erettung ist eben genau das was Christus nicht lehrte. Ihn ihm bleiben heisst in der Demut bleiben und nicht die Ursünde praktizieren.

Das Vater unser ist uns nicht gegeben das wir eine liederlichen Lebenswandel anstreben, nein es ist und gegeben damit wir demütig bleiben. IHM Erlöser und nicht in nicht im falschen Glauben, das unsere Werke uns erlösen.

God bless
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Sa 16. Nov 2019, 13:11

kingschild hat geschrieben:
John1955 hat geschrieben:Bezüglich in IHM bleiben sagt Dir Johannes Folgende:
1Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.




kingschild hat geschrieben:Ja John und genau darum ist alles darüber hinaus, Hochmut und Menschliche Werksgerechtigkeit:

Lu 18:19 Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut denn der einige Gott.

Wenn nur einer gut ist, was lehrt Ihr den das Menschliche Werke und das kopieren von Werken uns rettet. Der welcher gut ist rettet uns und dem allein gebührt die Ehre.


In Wahrheit ist es doch so, kingschild, dass unser Lebenswandel, die Art unserer Werke zeigen, wessen Knecht wir hauptsächlich sind und auch ob wir erkennbar, also biblisch nachweisbar Errettete sind oder noch nicht ganz.

Dies und insbesondere ob wir uns in himmelseits erkennbarer Jüngerschaft Jesu Christi befinden. Wenn Gott hilfesuchende Menschen zu Jesus sandte, setzte er beherzt seine wunderbare Gabe zu heilen.

Nicht alle Christen sind von Gott mit Heilungskräften ausgestattet. Ich jedenfalls nicht. Gott schenkte mir andere Gaben, die ich stets zur Ehre Gottes im Namen Jesu Christi dort einsetze, wo mir Gott die Möglichkeit gibt.

kingschild hat geschrieben:Christen beten das Vater unser, Werkgerechte glauben, sie haben es nicht mehr nötig, weil Ihre Werke seien ja das was sie erlösen wird.


Sorry, kingschild, aber beidem 1. Teil konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Viele Christen werden sich gar nicht bewusst um was es beim Beten des Unser Vaters geht. Das Beten des Vater Unser allein zeugt doch nicht von echtem Christsein. Vorallem nicht wenn es nur dereinst auswendig gelernt wurde und wie ein Gedicht aufgesagt wird.
Ich kenne weder Werkgerechte noch lasse ich mich von jemand in jene Schublade stecken. Ich betone, dass Jesus klar verheisst, dass wer IHM glaubt und IHM mit ganzem Herzen nachfolgte, erlöst wird aus der Finsternis und sich selber zu Licht, Salz verändern kann.

Die Reden, Worte unseres Herrn Jesus sind dabei die bewertesten Vorgaben. ISiehst Du das etwa auch nicht so? Falls nicht wie dann? Glaubst Du tägliches mehrstündiges Bibelstudium allein führe zur Erlösung, Errettung?

Auf Menschliche Werke hoffen zur Erettung ist eben genau das was Christus nicht lehrte. Ihn ihm bleiben heisst in der Demut bleiben und nicht die Ursünde praktizieren.

Was Jesus garantiert NICHT lehrte ist sein Licht unter den Scheffel zu stellen. Wer sich aufmachte Licht in dem Herrn zu werden, SOLL ja zu den nurmehr Guten Werken stehen, damit noch womöglich Unerrettete, Unerlöste, Christen wie andersgläubige neugierig werden, woher man den Mut und die Kraft bekommt, solche nutzbringende Werke zu tätigen. Nebst Solus Christus zählt bei mir auch Soli deo gloria zu meinen Glaubensgrundsätzen.

Das Vater unser ist uns nicht gegeben das wir eine liederlichen Lebenswandel anstreben, nein es ist und gegeben damit wir demütig bleiben. IHM Erlöser und nicht in nicht im falschen Glauben, das unsere Werke uns erlösen.


Ich bin wohl nicht zufällig heute Morgen auf ein interessanten möglichen "Dialog zwischen dem Vater im Himmel und einem das Unser Vater Betenden" gestossen. Da wird der Betende stets von Gott unterbrochen und mit eindrücklichen klaren Fragen über das eben Gebetete konfrontiert. Kennst Du es zufällig? Ist lohnenswert zu lesen.

Unter Anderem kommt darin ja vor, Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Da spricht ihn Gott darauf an, dass er ja noch immer seinem Nachbarn grollt...aber von Gott Vergebung erwartet.
[/quote][/quote]

Was heisst denn für Dich demütig bleiben? Darf man sich nicht freuen, wenn man nachweislich von Gott ein den von ihm geschenkten Gaben entsprechend einsetzen kann, und so dem Nutzniesser die Liebe Gottes zu ihm erfahrbar zu machen?

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Sa 16. Nov 2019, 16:04

Lazar hat geschrieben:

Mich freut es jedenfalls sehr, dass John meine große Liebe zu Christus erkennt und gleichfalls hier auf dem Forum sehr viel Liebe und Geduld aufbringt, um unseren Herrn und Sein Evangelium richtig zu vertreten und zu verkünden.

Gefährlich ist "unsere Lehre" bestimmt nicht, denn einen "zu guten" Christen, der zu viel Frucht bringt, kann es nicht geben!



Das er Dich erkannt hat, ist nichts aussergewöhnliches, weil Ihr zwei seid ja vom gleichen Stammbaum und dies nicht erst seit diesem Jahr. ;)

Leugnung des Kreuzes und des Blut des Lammes, Verachtung und Lästerung von Jahwe, Verachtung der Propheten Gottes und dann immer wieder der seichte Hinweis, das solche Sünde (Menschen Werke) den Menschen retten und gute Christliche Werke seien, obschon Christus 100% die Umkehr davon lehrte.

Dann wieder Storys von Totengeistern und Ihren Erkenntnissen. Obschon die Schrift eindeutig lehrt, das dies eine grosse Sünde sei und gegen die Gebote Gottes verstösst! Wenn das ganze mit dem Namen Christ und Vater und ein paar Bibelsprüchen im Text verziert wird, wird das ganze eben auch nicht ein gutes Werk und schon gar keines das retten könnte.

Das John und Du eins sind, ist jetzt auf jeden Fall nicht so eine neue Erkenntnis.

Gemäss Bibel gilt aber nicht das Zeugnis von Nicknamen, sondern ob der Nickname Christus bezeugt oder den Antichristen.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Sa 16. Nov 2019, 17:26

John1955 hat geschrieben:

In Wahrheit ist es doch so, kingschild, dass unser Lebenswandel, die Art unserer Werke zeigen, wessen Knecht wir hauptsächlich sind und auch ob wir erkennbar, also biblisch nachweisbar Errettete sind oder noch nicht ganz.

Dies und insbesondere ob wir uns in himmelseits erkennbarer Jüngerschaft Jesu Christi befinden. Wenn Gott hilfesuchende Menschen zu Jesus sandte, setzte er beherzt seine wunderbare Gabe zu heilen.

Nicht alle Christen sind von Gott mit Heilungskräften ausgestattet. Ich jedenfalls nicht. Gott schenkte mir andere Gaben, die ich stets zur Ehre Gottes im Namen Jesu Christi dort einsetze, wo mir Gott die Möglichkeit gibt.


Ja wenn einer sagt mein Lebenswandel erettet mich, so ist er nicht gerettet. Wenn Menschen aber Christus in mir sehen, so bin ich errettet, weil genau dann kommen sie zum wahren Glauben. Der Wandel der Gott in mir tätigt, ist das was Leben bringt.



Sorry, kingschild, aber beidem 1. Teil konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Viele Christen werden sich gar nicht bewusst um was es beim Beten des Unser Vaters geht. Das Beten des Vater Unser allein zeugt doch nicht von echtem Christsein. Vorallem nicht wenn es nur dereinst auswendig gelernt wurde und wie ein Gedicht aufgesagt wird.


Das ist eben deine falsche Annahme welche dich zum schmunzeln bringt. Jeder Christ den ich kenne der weiss um was es geht beim Vater unser und auch beim Abendmahl prüft sich jeder Christ vorher, bevor er es würdig zu sich nimmt.

Ich gebe Dir recht Relgiöse Menschen wissen nicht was sie da sprechen, erlöste und wiedergeborene Christen wissen es und kennen auch die Wirkung dieses Gebetes.

Ich kenne weder Werkgerechte noch lasse ich mich von jemand in jene Schublade stecken. Ich betone, dass Jesus klar verheisst, dass wer IHM glaubt und IHM mit ganzem Herzen nachfolgte, erlöst wird aus der Finsternis und sich selber zu Licht, Salz verändern kann.


Nein, sich selbst ist das was der Teufel Eva lehrte. Christus lehrt anders. Solange Du nicht den Unterschied kennst, zwischen sich selbst und durch IHN allein. hast Du weder Licht noch Salz. Sich selbst verändern, das ist das was die WElt tut und anstrebt. Christen sind nicht von dieser Welt und haben Ihre Erkenntnis nicht von sich selbst, so wie sie auch das Licht und das Salz aus sich selbst erzeugen könnten. Wir sind aber Kinder Gottes und haben Anteil an seinen guten Gaben und ja diese sollten wir auch repräsentieren. Sind wir mal nicht so gute Kinder und fällt uns eben das repräsentieren schwer, ist die Gnade Gottes trotzdem mit uns. Das er uns da wieder korriegert durch seine Zucht, ist so aber eben auch das tun wir nicht aus uns selbst, sonder das tut er für uns.

Die Reden, Worte unseres Herrn Jesus sind dabei die bewertesten Vorgaben. ISiehst Du das etwa auch nicht so? Falls nicht wie dann? Glaubst Du tägliches mehrstündiges Bibelstudium allein führe zur Erlösung, Errettung?


Die Vorgabe ist mal das Du erkennst, das es mit kopieren allein nicht getan ist. Es ist dies zwar ein ehrenwerter Vorsatz, einer der aber nicht in der Vollkommenheit enden wird. Vollkommen bist Du wenn du dem glaubst der Vollkommen ist und ja es gibt Menschen die haben im Wort Gottes gesucht und Gott gefunden. Es gibt Menschen die lesen das Wort und erkennen wie David:

Ps 119:105 Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Dieses Wort und dieses Licht wird sichtbare Veränderung hervor bringen in jedem der Lebt. Du siehst aber auch da, David sagt nicht: Mein Werk ist meine Leuchte und ja auch nicht, mein Werk bringt Licht hervor!

Dein Wort ist eben der kleine Unterschied und sein Wort ist nicht unser Werk sondern sein Werk, das Leben die Fülle hervor bringt.

Was Jesus garantiert NICHT lehrte ist sein Licht unter den Scheffel zu stellen.


Ok einverstanden aber hier sprichst Du von seinem Licht. Bringen wir dies zu den Menschen, bringt es Leben hervor , für die Ewigkeit.

Wer sich aufmachte Licht in dem Herrn zu werden, SOLL ja zu den nurmehr Guten Werken stehen, damit noch womöglich Unerrettete, Unerlöste, Christen wie andersgläubige neugierig werden, woher man den Mut und die Kraft bekommt, solche nutzbringende Werke zu tätigen. Nebst Solus Christus zählt bei mir auch Soli deo gloria zu meinen Glaubensgrundsätzen.


Das Nachfolge auch bedeutet das Werk zu tun was Gott möchte ist woll allen klar. Jedoch ist es nicht unsere Nachfolge die uns rettet, sondern der Herr welcher uns gerufen hat in IHM zu bleiben. Und er sagt eben ausdrücklich wenn ich nicht in IHM bleibe, wird das nichts. Diese Welt tut untereinander sich selbst auch viel Gutes, dadurch allein gelangt kein einziger Mensch zur Erkenntnis der Wahrheit, im Gegenteil es wird ja immer ärger.

Ich bin wohl nicht zufällig heute Morgen auf ein interessanten möglichen "Dialog zwischen dem Vater im Himmel und einem das Unser Vater Betenden" gestossen. Da wird der Betende stets von Gott unterbrochen und mit eindrücklichen klaren Fragen über das eben Gebetete konfrontiert. Kennst Du es zufällig? Ist lohnenswert zu lesen.


Nein kenne ich nicht aber der Vater kennt mein Herz wenn ich es bete und so wie ich es verstehe, funktioniert der Dialog zwischen mir und IHM. Nicht immer, weil eben er ist gut, ich manchmal eben nicht aber eben ein guter Vater, der kommt auch damit zurecht.

Unter Anderem kommt darin ja vor, Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Da spricht ihn Gott darauf an, dass er ja noch immer seinem Nachbarn grollt...aber von Gott Vergebung erwartet.


Ja das ist Basic und jeder der dies nicht tut, der hat einen schweren Stand und muss durch viel hindurch, das nicht sein müsste.

Was heisst denn für Dich demütig bleiben? Darf man sich nicht freuen, wenn man nachweislich von Gott ein den von ihm geschenkten Gaben entsprechend einsetzen kann, und so dem Nutzniesser die Liebe Gottes zu ihm erfahrbar zu machen?


Schau John, ich bin ein Lebendiges Zeugnis für Christus, dies bin ich aber nicht aus mir selbst.

Jetzt hat jemand dieses Licht erkannt und hat erkannt dieses Licht fehlt mir. Sie hat aber das Zeugnis Christi angenommen und verstanden und liess sich taufen auf den Namen dessen hin der sie erettete.

Ja sicher freue ich mich über jeden der erettet wird von Gott, sicher freue ich mich das ich zeugen durfte vom Himmel Reich und wie sogar.

Ich bin mir aber bewusst, nicht mein Werk rettete sie, sondern Christi Werk in mir. Ich bin mir auch bewusst nicht dieses Zeugnis rettet mich, sondern dieses Zeugnis ist lediglich ein Gabe von dem der mich erettete. Ich werde dadruch nicht besser, ich komme dadurch dem Himmel kein bisschen näher, ich weiss einfach wenn der Himmel nicht mir nahe ist, passieren solche Dinge nicht. Ich kenne mein Fleisch wie Paulus, das gute das ich will tue ich oft nicht und das was ich nicht will tue ich noch viel zu oft und ja das zu erkennen ist Demut und das genau in dieser Schwachheit mich Gott annimmt.

Wie ist es nun mit den Schwachen und den Starken.

2Kor 12:9 Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, auf daß die Kraft Christi bei mir wohne.

Oder wie es eben geschrieben steht:

Jak 4:6 Er gibt aber desto reichlicher Gnade. Darum sagt sie: "Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Darum sage ich lieber mal im Abendmahl, danke Jesus das du für mich gestorben bist als das ich sage durch mein Werk komme ich in den Himmel darum wird, das Mahl überflüssig. Toll ist wenn ich nicht vor jedem Mahl noch 50 Dinge klären muss, toll ist aber eben auch wenn ich weiss auch wenn ich das muss, so steht der Hohepriester mit seinem Blut bereit, vor Gott und Gott sieht mich als gerechten an, weil Ich ihm glauben schenkte.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon bigbird » Sa 16. Nov 2019, 17:44

lionne hat geschrieben:….fragt ich aber hier nun (grundsätzlich), was 'ihr' als 'viel Frucht bringt' versteht! ;)

P.S. Zu viel verschachtelte Zitate aus Posting von versch. Teilnehmern wirken einfach 'unleserlich' und das ist (mehr als ) mühsam für die Forumsteilnehmer. 8-)
Gruss lionne


OT!! Das Forum ist so eingestellt, dass nicht mehr als drei Verschachtelungen möglich sind. Trotzdem bitte ich alle, die nötigen Zitate sauber darzustellen.

bigbird, Admin

PS. Die eigenen Posting kann man - Irrtum vorbehalten - bis sechs Stunden nach dem posten korrigieren.

OT - ENDE!!!
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Mo 18. Nov 2019, 17:52

So, dann fahren wir ja mal weiter, was die Bibel, respektive Paulus zum Thema beizusteuern hat.

1Thess 4,1 Weiter, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr wandeln sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet. 2 Denn ihr wisst, welche Ermahnungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht 4 und ein jeder von euch verstehe, sein eigenes Gefäß in Heiligkeit und Ehre zu halten, 5 nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen.


Echtes Christsein setzt auch hier voraus, sich entsprechend der in der Bibel oft vorkommenden Anleitungen für nurmehr gottgefälliges Verhalten zu verändern. Sie zu lesen und nebst Leser natürlich auch getreulicher Umsetzer/Anwender zu werden/sein.

Wenn mir jemand schreibt oder sagt, niemand könne dies von sich aus, dann frage ich mich, von wem er solche Eingebungen haben könnte. Vom Hl.Geist gewisslich nicht. den gerade dieser leitet auch dazu an, nurmehr Gutes zu tun und das Böse zu meiden.

Es gibt noch weitere solche hilfreichen Anahltspunkte für Echtes Christsein laut Bibel. Wer hilft mir sammeln?

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon kingschild » Di 19. Nov 2019, 09:42

John1955 hat geschrieben:
Wenn mir jemand schreibt oder sagt, niemand könne dies von sich aus, dann frage ich mich, von wem er solche Eingebungen haben könnte. Vom Hl.Geist gewisslich nicht. den gerade dieser leitet auch dazu an, nurmehr Gutes zu tun und das Böse zu meiden.



Hallo John1955

Christus sagt uns dies, er ist es der uns das Vater unser lehrte, er lehrte uns das wir das Abendmal lehrte, er ist es der uns lehrt:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Von sich aus und durch IHN sind zwei Dinge.

Alle Relgionen und Behmühungen nach einem bessere Leben, beruhen auf diesem Gedanken den die Schlange Eva lehrte, das sie nach dem essen der Frucht wie Gott sein würde. Von dort stammt dieser Unglaube und dieses streben von sich.

Dann müht man sich ein Leben lang ab, meditiert auf Teufel komm raus und am Ende glaubt man sich dann als guter Gott wohlgefälliger Mensch im Nirwana wieder zu finden.

Jesus und sein Vater sagt aber ohne mich geht es nicht und wenn man dies nicht glaubt, glaubt man Gott nicht.

Unser streben ist nicht in guter Aktivität zu versinken, unser streben ist in IHM zu bleiben dann tun wir genau das was er möchte und ja sicher möchte er nicht das wir nach dem Bösen streben, er möchte aber auch das wir demütig anerkennen: Einer ist Gut und Vollkommen und der ist es, der uns rettet wenn wir IHM glauben.

Von sich aus das tun die welche nicht glauben, in ihm bleiben das tun welche IHM glauben.

Jede Bemühung der Menschheit sich selbst zu erlösen scheitert seit Adam an bis heute.

Jeder der aber glaubt, der tut das Werk Gottes.

Adam und Eva mussten Gott glauben und in IHM bleiben, das war das gute Werk Gottes, das genau dort zerstört wurde wo sie IHM nicht glaubten und dachten durch IHR Werk werden sie wie Gott sein, das die grösste Lüge des Teufels ist mit dem er die Menschheit bis heute knechtet.

Frei sein heisst Gott glauben, das Werk das daraus entsteht ist und wird so vollkommen sein, das man erettet ist.

Wie ich hier bereits antönte: Ein Weltlicher Mensch der verschenkt vielleicht sein ganzes Geld und glaubt damit seine Seele erlösen zu können und die ganze Welt sagt super, er hat mit seinem Werk seine Seele erlöst.

Das Himmelreich kann man sich nicht mit Geld erkaufen, das Himmelreich bekommt man geschenkt von Gott wenn man ihm glaubt. Aus diesem glauben heraus und dem in IHM bleiben entsteht eine gutes und vollkommenes Werk, alles was darüber hinaus geht funktioniert nicht.

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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Di 19. Nov 2019, 13:30

Deine Ausführungen hier, kingschild, scheinen mir schon im Wesentlichen mit den Worten Jesus Christus, Johannes, Jakobus und Paulus unvereinbar zu sein, respektive unvollständig, was Gottes Willen und Jesus Evangelium Reiches Gottes anbelangt. Kann es sein, dass Du den Sinn von IN IHM SEIN, IN IHM BLEIBEN noch nicht wirklich verstanden hast?

kingschild hat geschrieben:Unser streben ist nicht in guter Aktivität zu versinken, unser streben ist in IHM zu bleiben dann tun wir genau das was er möchte und ja sicher möchte er nicht das wir nach dem Bösen streben, er möchte aber auch das wir demütig anerkennen: Einer ist Gut und Vollkommen und der ist es, der uns rettet wenn wir IHM glauben.


Wer sich nach Jesus Vorgaben und denjenigen von Johannes, Jakobus und Apostel zu einer neuen Schöpfung verändert hat (Gott hilft beim Wollen und Vollbringen, wenn wir ihn darum bitten) so kann uns Gott aufgrund unserer ureigenen von ihm geschenkten Begabungen und Möglichkeiten zu nurmehr Guten Werken schicken.

Eph 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.


Unser Herr und Meister, Jesus Christus gibt all seinen Jüngern, so auch uns!!!! den Auftrag DEREN/UNSER LICHT leuchten zu lassen vor den Menschen, damit sie unsere -nurmehr Guten Werke in Gott getan- sehen und den Vater im Himmel preisen.

Wenn wir Gott im Himmel glauben, dann halten wir uns an seinen Auftrag vom Himmel her. Auf seinen geliebten Sohn Jesus Christus zu hören. Aber nebst Hörer auch Täter Jesus Anleitungen zu sein um von ihm als Geschwister anerkennt zu werden= TUN des Willens des Vaters im Himmel

kingschild hat geschrieben: Von sich aus das tun die welche nicht glauben, in ihm bleiben das tun welche IHM glauben.
Jede Bemühung der Menschheit sich selbst zu erlösen scheitert seit Adam an bis heute.
Jeder der aber glaubt, der tut das Werk Gottes.


Was verstehst Du denn überhaupt unter IN IHM bleiben? Ich halte mich da an Johannes unmissverständliche Feststellung. der ja Jesus auch glaubte, dass er, der Sohn Gottes gekommen sie um ihnen allen Einsicht über den wahrhaftigen Gott zu ermöglichen:

1Joh 2,6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.
und das allmählich bis vollkommen.
Also wenn ich mich aufgrund der vielen hilfreichen Vorgaben Jesu Christi und den sinngleich überall Weitergelehrten durch seine Jünger und Apostel auf den inneren Weg mache, Jesus immer ähnlicher zu werden, dann ist das keine Selbsterlösung, sondern erlöst dann die vollkommene Jesustreue.

Was heisst für Dich denn eigentlich im Klartext: Jeder der aber glaubt tut das Werk Gottes?
Adam und Eva mussten Gott glauben und in IHM bleiben, das war das gute Werk Gottes, das genau dort zerstört wurde wo sie IHM nicht glaubten und dachten durch IHR Werk werden sie wie Gott sein, das die grösste Lüge des Teufels ist mit dem er die Menschheit bis heute knechtet.


Wie sagte doch eine meiner vielen sehr gottesfürchtigen Glaubensschwester in Christus von solchen die sowas schreiben und ungeprüft glauben und weiterverbreiten: >Die sind doch alle dem raffiniert kirchenseits dem Christentum aufdoktrinierten Erbsündedogma zum Opfer gefallen.<

Wie passt den der hochgespielte so genannte "Sündenfall" zu Jesus Worten
:Mt 5,48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Die Schlange sagte nicht, ihr werdet dann Götter sein, sondern WIE Gott sein und den Unterschied zwischen gut und böse erkennen.

Frei sein heisst Gott glauben, das Werk das daraus entsteht ist und wird so vollkommen sein, das man erettet ist.

Uns schon wieder frage ich Dich, kingschild, wie Du Dir das im Alltag vorstellst. Das Bleiben an Jesus Reden befreit wahrhaftig von aller allenfalls bisherigen Gebundenheit an den Fürsten dieser Welt. Dann ist man erlöst von ihm.
Dass anhaltende, treue Nachfolger Jesus Chrsitus aus bisheriger Finsternis ERRETTET, kann Dir sicher auch Lazar bestätigen. Dies könnten auch viele andere User w/m hier hätte man sie nicht wegen ihrer Standhaftigkeit Jesus Christus Lehren zu verteidigen, aufleben zu lassen aus dem Forum AUSGEROTTET.

kingschild hat geschrieben:Wie ich hier bereits antönte: Ein Weltlicher Mensch der verschenkt vielleicht sein ganzes Geld und glaubt damit seine Seele erlösen zu können und die ganze Welt sagt super, er hat mit seinem Werk seine Seele erlöst.

Ein "weltlicher" Mensch ist ein fleischlich gesinnter Mensch. Ein "geistlicher" Mensch ist das Gegenteil davon, wie das Wort geistlich schon sagt, nämlich GEISTLICH gesinnt. Fleischlich gesinnt sein, bedeutet Feindschaft gegenüber Gott, der ja Geist ist und Leben.

Wenn zudem ein Reicher Mann nebst dem Einhalten aller Gebote aus einem innigen Bedürfnis heraus sein Geld mit den Armen teilt, dann errettet er viele vor drohender Armut, Das wäre gottgefälliges christliches Gemeindeleben. Du weisst jetzt sicher welche Stelle in der Apg ich da im Kopf habe-.
Das Himmelreich kann man sich nicht mit Geld erkaufen, das Himmelreich bekommt man geschenkt von Gott wenn man ihm glaubt.


Der 1. Teil stimmt, und das ist Gott sei Dank so. Doch beim 2. Teil setzt Jesus klar voraus, dass man den Willen des Vaters im Himmel erfüllt. Hier zur Erinnerung:

Mt 7,21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Nur das Jesus Anhimmeln ohne zu beherzigen, umsetzen, was er lehrte künftig zu meiden respektive zu tun öffnet niemandem die Himmelstür.

1Thess4.1 Weiter, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch in dem Herrn Jesus – da ihr von uns empfangen habt, wie ihr wandeln sollt, um Gott zu gefallen, was ihr ja auch tut –, dass ihr darin immer vollkommener werdet. 2 Denn ihr wisst, welche Ermahnungen wir euch gegeben haben durch den Herrn Jesus. 3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung,

(hast Du gelesen, die Griechen in Saloniki TATEN es, hatten immer schon angefangen wahres Menschsein in Gott zu leben :applause: sie setzten offenbar die zum Heil, zu Gott führenden Lehren Christi um.....) :respekt:

[quote="kingschild" ]Aus diesem glauben heraus und dem in IHM bleiben entsteht eine gutes und vollkommenes Werk, alles was darüber hinaus geht funktioniert nicht.[/quote]

Und schon wieder nimmt es mich Wunder, was Du diesmal unter diesen Worten verstehst. Meinst Du, wenn Du wiederholst beteuerst, du würdest an Jesus Christus glauben und an Gott, dann sei dies schon ein gutes vollkommenes Werk? Du wirst mich sicher gerne aufklären, wie Du das definierst, nicht wahr?

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Di 19. Nov 2019, 13:55

Also Errettung aus Gnade kam damals gemäss Paulus Worten ihnen zuteil, Gnu. Wozu genau erkennt man ja auch an den Worten, als Jesus den zu seinem Glauben bekehrten Paulus losschickte nun überall zu lehren was er früher auf Teufel komm raus bekämpfte.

Gnu hat geschrieben:Man sollte unterscheiden zwischen Errettung aus Gnade und Erwählung zur priesterlichen Königsherrschaft. Weil Christen das immer wieder durcheinander bringen (wie der Durcheinanderwerfer diabolos), herrscht Verwirrung der Begriffe Rettung und Heiligung. Wie ich anderswo schrieb, wenn Jesus jemanden vor dem Ertrinken rettet, muss er ihn doch deshalb nicht heiraten.


Statt ihn zu bestrafen, den einstigen Christenverfolger, der ja gestand im früheren Judentum voll darauf bedacht gewesen zu sein, die Gemeinde Gottes um Jesus Christus seinem Sohn zu zerstören durfte er hingehen und überall Menschen zu lehren, wie sie dem Evangelium Reich Gottes ebenfalls dienstbar werden konnten

Hierfür ward Paulus aus Gnade errettet. Warum wohl ermahnte Paulus überall aufzuhören der Sünde Knecht zu sein und der Heiligung entgegenzugehen?

Was errettet aus dem Machtbereich der Finsternis, des Bösen, des Teufels? Jesus setzt hier klar das Umsetzen seiner Lehren voraus.

Jakobus Antwort kennen wir: Seid Gott untertan, widersteht dem Teufel so flieht er von euch.

Seltsamerweise hängen viele die "aus Glaube errettet" für sich in Anspruch nehmen an gewissen Bibeltzitaten fest, die sie offenbar daran hindern, sich aufzumachen selber Licht zu werden, HEIL zu werden statt in einem SCHEINHEIL zu verharren.

Wennschon aus Gnade errettet, dann wie Paulus, dies so zu verstehen, dass man von Gott nun die Chance bekommt, sich im Sinne der heilsamen Lehren Jesus Christi so zu verändern, dass Gott an solch geläuterten Geschöpfen Wohlgefallen haben kann.

Wias verstehst Du denn unter ECHTEM, authentischen, also glaubwürdigem Christsein, Gnu?

Gruss John
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon firebird » Di 19. Nov 2019, 16:58

Hallo John1955,

vielleicht schenken dir die beiden einfachen Sätze ein wenig mehr Durchblick.

Wir tun nicht Werke um errettet zu werden.
Wir sind durch die Errettung dazu befreit, um die Werke zu tun, die Gott für uns vorgesehen hat.

Freundlicher Gruss
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon Thelonious » Di 19. Nov 2019, 17:16

Hi John1955,

auch, um dich von einem Wertrechtfertigungsgedanken abzubringen.

Ich finde diese zumindest Luther zugeschriebenen Zeilen sehr wichtig (d.h. ich habe jetzt nicht gegoogelt, ob das hundertpro so ist). Die Formulierungen sind eben im Stil der damaligen Zeit gehalten

Meine Hoffnung

Mir ist es bisher – wegen angeborener Bosheit und Schwachheit – unmöglich gewesen, den Forderungen Gottes zu genügen.
Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir – um Christi Willen – dieses täglich beweinte Zurückbleiben vergeben wird, so ist es aus mit mir.

Ich müsste verzweifeln, aber das lasse ich bleiben.
Wie Judas an einen Baum mich hängen, das tu’ ich nicht.
Ich hänge mich an den Hals oder an den Fuß Christi wie die Sünderin.
Und wenn ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest.
Dann spricht er zum Vater:
“Dieses Anhängsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle Deine Gebote übertreten, Vater, aber er hängt sich an mich.
Was soll’s! Ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlupfen.
Das soll mein Glaube sein.


Da ist nichts mehr hinzuzutun - allein durch Jesu Gnadentat auf Golgatha ist Rechtfertigung möglich. Alles Andere - ich glaube, das hatte ich dir schon mal geschrieben, ist eine ganz, ganz schiefe Ebene!

Gruß
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Göttliche Liebe ist nicht weich wie eine Weihnachtsschnulze, sondern hart wie eine Krippe und ein Kreuz aus Holz.
(Arno Backhaus)
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Re: Christsein - aber echt!

Beitragvon John1955 » Di 19. Nov 2019, 17:45

firebird hat geschrieben:Hallo John1955,

vielleicht schenken dir die beiden einfachen Sätze ein wenig mehr Durchblick.

Wir tun nicht Werke um errettet zu werden.
Wir sind durch die Errettung dazu befreit, um die Werke zu tun, die Gott für uns vorgesehen hat.

Freundlicher Gruss
Firebird


Ich habe schon immer ganz klar geschrieben, firebird, dass wer in IHM ist (natürlich was die Bibel voraussetzt um das auch wirkliche zu sein wohlverstanden ;) ) von Gott zu nurmehr Guten Werken geschickt werden kann.

Wir, also meine Glaubensgeischwister in Christus erlebten "Errettung" durch das getreuliche Umsetzung der Lehren unseres Herrn und Meisters Jesus Christus und natürlich dass wir tief im Herzen glauben, dass Gott Jesus vom Tode auferweckt hat, den seine Feinde, allen voraus Hohepriester Kaiphas, am Kreuz haben für immer zum Schweigen bringen wollen, weil sie glaubten, das Volk vor seinen nach ihrem Dafürhalten," volksverderbenden" Lehren beschützen zu müssen. Welch fataler Irrglaube, mit negativen Folgen bis in die heutige Zeit.

Röm 10,9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.


Doch bei den Worten kingschilds könnte man meinen, dass das Gute Werk eines Christen allein darin bestünde zu beteuern an Jesus Christus zu glauben und damit hat sichs Als ob Gott das und nichts anderes wolle.

Kingschild betont ja immer und immer wieder, kein Mensch sei aus sich selbst heraus fähig Gute Werke zu tun. Das tönt dann so, dass auch kein Christ dazu fähig sei.

Gott gibt uns die Kraft und die Möglichkeit dazu. Doch trotzdem sollen wir unser Licht leuchten lassen damit die Leute unsere Guten Werke sehen, den Vater im Himmel preisen und womöglich Interesse bekommen selber eine Jüngerschaft Jesu Christi zu beginnen, wahres erfülltes Leben in IHM beginnen und beibehalten zu können.

Gruss John
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