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"Integrales Christentum"

Was Sie immer schon mal fragen wollten

Moderator: Thelonious

Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 10:18

Ok, ich sehe das Thema hiermit als verlassen an :D

@otp
Ich finde Du schüttest das Kind mit dem Bade aus, erscheint mir irgendwie unklar wie Du diese Dinge betrachtest. Zuerst differenzierst Du, dann ist das aber alles doch wieder nix, usw.
Und gerade zum Okkulten scheint es bei Dir eine große Spannung zu geben. In unserer Kultur muss man natürlich schon froh sein, wenn das in diesem "orangenen" wissenschaftlichen Materialismus überhaupt anerkannt wird, dieser Aspekt wurde in unsere Kultur nie wirklich integriert.
Letztendlich ist der okkulte Bereich nichts anderes als eine neutrale Technik. Sie ist in Verruf geraten, weil sie negativ eingesetzt wurde. Aber das ist nichts völlig Neues, schau Dir die Ausgaben für Waffen weltweit an, das ist auch negativ eingesetzte Technik.
Also ich seh da einfach kein Problem, man sollte nur hin und wieder betonen, dass das nicht das Ziel ist und man sich nicht verführen lassen darf. Wie findest Du diese Zitatenführung zum Thema?
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 10:31

lionne hat geschrieben:Jetzt stellt sich für mich persönlich halt die Frage, wo in der Bibel solches Tun gelehrt wird.
Gruss lionne


Ja, es muss in der Bibel stehen.
Wilber ist schon auch realistisch:
"Wie bereits gesagt, leistet das erste-Rang Denken der Emergenz der zweiten-Rang Meme (gelb, türkis) generell Widerstand. Wissenschaftlicher Materialismus (orange) ist auf eine aggressive Weise reduktionistisch gegenüber den Gedankengebäuden des zweiten Ranges, und versucht alle inneren Zustände auf ein objektives neuronales Feuerwerk zu reduzieren. Mythischer Fundamentalismus (blau) ist meistens empört gegenüber allen Bestrebungen, welche die gegebene Ordnung in Frage stellen. Egozentrik (rot) ignoriert den zweiten Rang überhaupt. Magie (purpur) belegt ihn mit einem Fluch. Grün wirft dem zweiten-Rang Bewusstsein vor, dass es autoritär, starr hierarchisch, patriarchalisch, ausgrenzend, unterdrückend, rassistisch und sexistisch ist."
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon lionne » So 26. Jan 2020, 11:02

eddy hat geschrieben:Ja, es muss in der Bibel stehen.

Steht es aber nicht, nirgends und nicht mal annähernd....
Und damit hat es sich!
Gruss lionne
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » So 26. Jan 2020, 11:08

Hallo, eddy

Zur Neutralität transzendenter Erweckung kann man natürlich Einiges sagen. Diese Erweckung entwickelt auch PSI- Kräfte. Sieht man diese Kräfte als neutral an, dann hat der Mensch die Wahl, sie gut, weißmagisch zu benutzen. Und zum Bösen, schwarzmagisch. Das ist eine der großen Fragen, ob es so ist. Da müssen wir ein großes Fragezeichen machen. Kein spiritueller Heiler kann wissen, ob hinter seinen "Fähigkeiten" nicht negative körperlose Wesen stehen. Diese werden bei der Behandlung anfangen, Einfluss auf den Behandelten zu nehmen.

Fest steht, dass die Umformung des Hirn-Geist -Gefüges durch Meditation auch PSI-Fähigkeiten entstehen lässt. Diese soll der Adept aber nicht beachten, sondern geradlinig sich auf Gott konzentrieren. Er wird also beim Prinzip des Nichthandelns und Nichtbeachtens bleiben Genauso wie er mit seinen Gedanken und Bedürfnissen umgeht.

Meditieren soll positive Effekte auf die Psyche haben, zunächst, auf der Anfänger-Stufe. Kann ja auch durchaus solche therapeutische Nutzen haben.
Meditieren hat aber auch Gefahren. Unreife und negative Menschen können die Kontrolle über ihren Verstand verlieren. Das ist ja bei der schnellen Methode Kundalini gut bekannt.

Ohne moralische Reife und ohne stabile Psyche sollte man sowieso keine Yoga- Meditation machen. Die Ziele sollten absolut edel und sauber sein, dazu gehört, kein Verlangen nach höheren Fähigkeiten zu haben.

Ich folgerte aber, dass dieses Ziel sowieso exotisch ist. Verbreitet ist eigentlich nur das Benutzen höherer Fähigkeit in der weißen und schwarzen Magie. Wo es klar ist, dass da kein höheres Ziel antreibt wird, oder man nicht weiter kommt.

Yogies und buddhistische Mönche, die sehr hoch kommen in Richtung ihres absoluten Zieles, kannst du wohl zahlenmäßig an wenigen Händen abzählen. Warum dann so ein Ziel, das unerreichbar ist ? Dazu braucht man den festen Glauben, sich auf jeden Fall auf diesen Weg zum Übermenschen begeben zu müssen. Weil es nicht zu vermeiden ist. Man plant deshalb langfristig für einen Zeitraum von Tausenden von Jahren und Tausenden von Wiedergeburten in einem menschlichen Körper. Nur durch diesen Glauben, oder diese falsche Annahme kann man diese Schulung überhaupt beginnen. Sonst wäre es absolut sinnlos.

Was, wenn es nicht so ist ? Was wenn die Entwicklung zum Übermenschen gar nicht vorgesehen ist für Menschen, sondern unnatürlich ist ? Wenn es gar nicht stimmt, dass Jeder mal aufsteigt zum absoluten Übemenschen in Tausenden von Jahren in Tausenden von Erdenleben ? In diesem Fall platzt der ganze Traum wie eine Seifenblase. Ich sehe jedenfalls keine Anzeichen allgemeiner Höherenteicklung. Und alle paar Jahrhunderte mal ein Motivator für das Unmögliche, Zaratustra, Buddha, Sai Baba, Rudolf Steiner, ist etwas sehr dürftig.

Lg, otp
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 14:20

onThePath hat geschrieben: Ich sehe jedenfalls keine Anzeichen allgemeiner Höherenteicklung. Und alle paar Jahrhunderte mal ein Motivator für das Unmögliche, Zaratustra, Buddha, Sai Baba, Rudolf Steiner, ist etwas sehr dürftig.


Höchst unlogisch, wenn es einem Menschen möglich ist, dann jedem.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 14:21

lionne hat geschrieben:
eddy hat geschrieben:Ja, es muss in der Bibel stehen.

Steht es aber nicht, nirgends und nicht mal annähernd....
Und damit hat es sich!
Gruss lionne


Ich hab doch schon gesagt dass Wilber recht hat! :)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » So 26. Jan 2020, 14:31

eddy hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ich sehe jedenfalls keine Anzeichen allgemeiner Höherenteicklung. Und alle paar Jahrhunderte mal ein Motivator für das Unmögliche, Zaratustra, Buddha, Sai Baba, Rudolf Steiner, ist etwas sehr dürftig.


Höchst unlogisch, wenn es einem Menschen möglich ist, dann jedem.


Ja, beweise es mir. Wir könnten uns in 2000 Jahren nach einigen Inkarnationen treffen. Dann könntest du es mir beweisen.

Warum sollte es logisch sein , was du annimmst ? Da musst du schon fest an die Inkarnationen glauben und an dein Ziel. Nur zusammen könnte es funktionieren. Und immer feste dranbleiben für ein Äon, sonst wird es nie was.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon jes_25913 » So 26. Jan 2020, 17:07

eddy hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben: Ich sehe jedenfalls keine Anzeichen allgemeiner Höherenteicklung. Und alle paar Jahrhunderte mal ein Motivator für das Unmögliche, Zaratustra, Buddha, Sai Baba, Rudolf Steiner, ist etwas sehr dürftig.


Höchst unlogisch, wenn es einem Menschen möglich ist, dann jedem.

Ja, es ist in jedem Menschen angelegt.
Aus den Heiligenbiographien, wenn man sie aufmerksam genug liest, ist auch ersichtlich, dass sie fortführen, worum sie sich schon in früheren Erdenleben bemühten. Hier ein kleiner Einblich bezüglich Sadhu Sundar Singh, Katharina v. Siena und dem Begründer der Quäker-Bewegung: "Das Rätsel der Heiligen"

LG,
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 17:11

onThePath hat geschrieben:Ja, beweise es mir. Wir könnten uns in 2000 Jahren nach einigen Inkarnationen treffen. Dann könntest du es mir beweisen.

Warum sollte es logisch sein , was du annimmst ? Da musst du schon fest an die Inkarnationen glauben und an dein Ziel. Nur zusammen könnte es funktionieren. Und immer feste dranbleiben für ein Äon, sonst wird es nie was.


Du hast halt gewissen Kerben, in die Du immer wieder schlägst. Ich finde Deine Sichtweise schief.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » So 26. Jan 2020, 17:54

Danke, du würdest sonst nicht an deiner Sichtweise hängen, die finde nämlich ich schief.

Jes, du urteilt auch ohne Beweisführung. Du behauptest auch nur.
Sundar Singh glaubte schon mal gar nicht an verschiedene Erdenleben. Was behauptest du also ? Und Autoren mit ihrer eigenen Meinung taugen auch nicht als Beweis. Auch sie haben nur ihre eigene Meinung.

Die Standpunkte werden nun mal verteidigt. Aber Beweise sind dürftig.
Das führt nur zum sinnlosen Positionsstreit bis zur Rechthaberei. Also besser gesund und reichlich argumentieren.


Lg, otp
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » So 26. Jan 2020, 20:43

onThePath hat geschrieben:Die Standpunkte werden nun mal verteidigt. Aber Beweise sind dürftig.
Das führt nur zum sinnlosen Positionsstreit bis zur Rechthaberei. Also besser gesund und reichlich argumentieren.


Ich habs doch schon mit Logik probiert... :?
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon bigbird » So 26. Jan 2020, 21:42

Wollte ich auch grad sagen - diese "Du-Botschaften" bilden keine gute Gesprächsgrundlage, im Gegenteil. Sie schüren Aggressionen und Unsachlichkeit!

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wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
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Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jan 2020, 10:30

In der jüngeren Geschichte ist der Glaube an eine spirituelle Höherentwicklung ja ziemlich populär geworden. Daher auch das Buch " lntegrales Christentum".

Zu nennen wäre Frau Blavatzky, die ihre Lehren angeblich von einem verborgenen Meister thelepatisch diktiert bekam. Steiner kam auch aus der Theosophie, machte dann aber seine eigene Lehre. Noch Niemand hat praktisch seine Schilderungen "Wie erlangen ich Erkenntnis höherer Welten" auch nur ansatzweise umsetzen können.

Es fantsieren aber nicht nur Menschen, sondern eine bestimmte Geisterwelt mischt da sehr fleißig mit. Da geht es um automatisches Schreiben und um innere Stimmen.


Aber prüfen muss man alles, ob es wirklich nur Fantasie ist.

Lg otp
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon Nachteule » Mo 27. Jan 2020, 11:34

Bisher fand ich Eure Diskussion hier ja recht interessant, aber momentan erinnert mich das eher an Lukas 22,24 ;-)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon lionne » Mo 27. Jan 2020, 11:42

Hat sich schon je einmal jemand hier gefragt, was es (eigentlich) mit dem sog. Glauben an, bzw. Streben nach einer spirituelle Höherentwicklung auf sich hat? 8-)

Das Buch stellt sich ja wie folgt vor:
Integrales Christentum: Einübung in eine neue spirituelle Intelligenz
Das sagt mir persönlich ja schon genug! :D
Lasst euch nicht 'verarschen'! :mrgreen:
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » Mo 27. Jan 2020, 11:54

lionne hat geschrieben:Das Buch stellt sich ja wie folgt vor:
Integrales Christentum: Einübung in eine neue spirituelle Intelligenz
Das sagt mir persönlich ja schon genug! :D
Lasst euch nicht 'verarschen'! :mrgreen:
Gruss lionne


Meine Frage war, ob sich jemand schon damit auseinandergesetzt hat, nicht welche Meinungen es zum Buchtitel gibt. 8-)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon lionne » Mo 27. Jan 2020, 11:59

Das ist ja auch keine Meinung.... :lol: :roll:
Bevor ich ein Buch lese/kaufe, schaue ich ja mal grundsätzlich, um was es geht! 8-)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon jes_25913 » Mo 27. Jan 2020, 12:24

lionne hat geschrieben:Hat sich schon je einmal jemand hier gefragt, was es (eigentlich) mit dem sog. Glauben an, bzw. Streben nach einer spirituelle Höherentwicklung auf sich hat? 8-)

Das Buch stellt sich ja wie folgt vor:
Integrales Christentum: Einübung in eine neue spirituelle Intelligenz
Das sagt mir persönlich ja schon genug! :D
Lasst euch nicht 'verarschen'! :mrgreen:
Gruss lionne


Und wird man durch den Glauben nicht spirituell intelligent?
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon lionne » Mo 27. Jan 2020, 16:32

jes_25913 hat geschrieben:Und wird man durch den Glauben nicht spirituell intelligent?

Na, was meint ihr? :lol: Beantwortet euch die Frage bitte selber! ;) :lol:
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jan 2020, 17:38

Mit Verlaub ich hab grade Urlaub, bin gerade angekommen und sitze in Istanbul. Etwas entschärfte Diskussion wäre jetzt urlaubsgerecht. Muss ja nicht immer abgehen wie bei den Derwischen, dass einem schwindelig wird.

Lg, otp
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon lionne » Mo 27. Jan 2020, 17:50

Na dann, erstmal schönen Urlaub!

Da hast du ja dann genügend Zeit, darüber zu meditieren (>>> im Sinne von nachdenken, reflektieren, sinnieren....) ;)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jan 2020, 18:25

Danke,
Noch kommt es mir anstrengend vor. Wird eine lange Reise, in drei Tagen geht es weiter nach Bombay. Mitten in die Hochburg der Reinkarnation, Indien. Nach Goa dann Rundreise von Kochin aus.

Hätte gerne jetzt einfach nur gefaulenzt ...
Aber das kann ich immer noch, wenn ich sogar fürs Reisen zu alt geworden bin. Deshalb darfs etwas mehr sein diesmal.

Lg, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 27. Jan 2020, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon jes_25913 » Mo 27. Jan 2020, 18:32

onThePath hat geschrieben:Danke,
Noch kommt es mir anstrengend vor. Wird eine lange Reise, in drei Tagen geht es weiter nach Bombay. Mitten in die Hochburg der Reinkarnation, Indien. Nach Goa dann Rundreise von Kochin aus.

Hätte gerne jetzt einfach nur gefaulenzt ...
Aber das kann ich immer noch, wenn ich sogar fürs Reisen zu alt geworden bin. Deshalb darfs etwas mehr sein diesmal.

Lg, otp


Ich wünsche Dir auch einen schönen Urlaub. Aber in Indien kann man sich doch nicht erholen? - Du fährst oft nach Istanbul und Indien- Alles mit dem Auto? Durch Iran?
Hat es mit den Zielen eine Bewandtnis? (musst nicht antworten, wenn es zu persönlich ist.)

LG,
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mo 27. Jan 2020, 18:42

Hallo, jes
In Istanbul wecke ich meine Lebensgeister indem ich selber Auto fahre. Macht aber auch Spass, man weiss nie was gerade geschieht beim Fahren. Kreativität und Reaktion ist gefragt. Dafür kann ich so fahren, wie ich will, ohne Verkehrsregeln. Man muss nur wissen, wie, und das Chaos überblicken.

In Indien mag ich nicht Auto fahren, da mieten wir ein Auto mit Fahrer. Und kann dabei so was wie aufregende Achterbahn erleben. Die fahren lebensgefährlich und das mit ungewohntem Linksverkehr.

Indien ist mir ans Herz gewachsen, seit ich mir das Land im Alter von 26 Jahren angesehen habe. Motto war, auf den Spuren der Yogies. Aber genauso alles anschauen mit Rucksack und drei Monate Zeit. Tausende Kilometer vom Süden bis nach Rishikesh und Nepal.

Auroville wäre auch wieder ziemlich auf dem Weg. Aber interessiert mich inzwischen weniger.

Klar mag ich auch die Inder und die umwerfende Buntheit. Erstaunlich auch die kulturellen Bauwerke. Und bin geschockt von entsetzlichen Lebensverhältnissen.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon bigbird » Mo 27. Jan 2020, 19:34

bigbird hat geschrieben:Wollte ich auch grad sagen - diese "Du-Botschaften" bilden keine gute Gesprächsgrundlage, im Gegenteil. Sie schüren Aggressionen und Unsachlichkeit!

bigbird, Admin


Ich hatte darum gebeten, mit euren aggressiven Du-Botschaften aufzuhören - aber was tut ihr?

Ich schliesse den Thread, damit er in Ruhe gereinigt werden kann vom zuständigen Mod!

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon Thelonious » Di 28. Jan 2020, 16:54

Hallo,

Danke, Bigbird, für das Eingreifen in meiner Abwesenheit.

Ich habe hier auf- bzw. weggeräumt, was

- von den Formulierungen mehr viel zu persönlich wurde,
- ot war, also nicht zum eigentlichen Threadthema passt.

Ich weiß, man hätte noch mehr löschen können, ich wollte es aber so dabei bewenden lassen.

Dieses verbunden mit der eindeutigen Aufforderung, hier jetzt unbedingt wieder sachlich und themenorientiert zu werden. Danke.

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.
Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nicht zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind.
(Dietrich Bonhoeffer)
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » Di 28. Jan 2020, 17:30

onThePath hat geschrieben:Indien ist mir ans Herz gewachsen, seit ich mir das Land im Alter von 26 Jahren angesehen habe. Motto war, auf den Spuren der Yogies. Aber genauso alles anschauen mit Rucksack und drei Monate Zeit. Tausende Kilometer vom Süden bis nach Rishikesh und Nepal.

Auroville wäre auch wieder ziemlich auf dem Weg. Aber interessiert mich inzwischen weniger.

Klar mag ich auch die Inder und die umwerfende Buntheit. Erstaunlich auch die kulturellen Bauwerke. Und bin geschockt von entsetzlichen Lebensverhältnissen.
Lg, otp


Hätte ich jetzt auch wieder nicht erwartet. Das Thema wurde eh verlassen, also wie auch immer, wenn ich nach Indien gehen würde, und Auroville, was ja glaub ich eher südlich liegt, auf dem Weg läge, dann würd ich mir auf keinen Fall den Hauptsitz der Isha-Foundation entgehen lassen. Die Stichworte wären hier -Sadhguru und -Dhyanalinga. Einfach nur reinsetzen...
Dazu muss man wissen, dass in Indien Tempel ursprünglich nicht zur Anbetung gebaut wurden, sondern als Kraftorte. Die Yogis haben diese Lingas (nein, nicht nur primitive Phallussymbole) mit Energie aufgeladen, der Sinn war also, einfach in einem energetisch starken Raum zu verweilen. Es muss auch noch mehrere alte Tempel geben, in denen diese Energie noch erhalten ist, aber der im Süden Indiens ist halt der Neueste.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Di 28. Jan 2020, 19:03

Hallo, Eddy.

Mir haben bei vergangenen Reisen weder die "Ausstahlungen" , die "Aura" von einigen Leuten der Theosophischen Gesellschaft, noch die von Indra Devi, noch die von Sai Baba gefallen.

Ich brauche keine spirituellen Gesellschaften und erst recht keine Kraftorte. Ich lehne mit irgendwelchen Kräften geladene Orte ganz ab. Das sind für mich Schnittpunkte mit der Geisterwelt, so wie ortsgebundener Spuk.

Das sind Dinge, die nur integrale Leute interessieren. Und deshalb doch zum Thema passen.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » Mi 29. Jan 2020, 10:32

onThePath hat geschrieben:Ich brauche keine spirituellen Gesellschaften und erst recht keine Kraftorte. Ich lehne mit irgendwelchen Kräften geladene Orte ganz ab. Das sind für mich Schnittpunkte mit der Geisterwelt, so wie ortsgebundener Spuk.


Es scheint kaum etwas zu geben, dass Du nicht mit Geistern in Verbindung bringen kannst. Du siehst Gespenster, wo keine sind. Das kann zwei Gründe haben, entweder es fasziniert Dich insgeheim, oder es ängstigt Dich. In jedem Fall ist es subjektiv. Vernunft kann ich darin nicht erkennen.
Ich brauche auch keine Kraftorte, aber warum sie nicht nutzen, wenn sie schon mal gemacht wurden.

Vielleicht ist Integralität eine von meinen Kerben. Es soll doch gut sein. Ich habe keinen Ort gefunden, wo ich bleiben konnte, jeder hat seine Dogmen, seine Authorität und seine Tradition. Wem ist daran gelegen, die Mitte einer Gesellschaft zu tangieren... Und allein ist es schwer, und dauert furchtbar lange. Daher finde ich Integralität eine erstrebenswerte Sache!
Das bedeutet konkret: nicht das was, sondern das wie ist entscheidend. Bist Du aufrichtig, willst Du Dich entwickeln, bist Du bereit Deinen Hindernissen zu begegnen, usw. Darauf kommt es an auf dem inneren Weg, und eben nicht in erster Linie ob der eine Mantren rezitiert und der andere Zen-Meditation macht, und v.a. wer von beiden den "wahren Glauben" hat.
Es gibt eine übergeordnete Wahrheit, die die anderen in sich einschließt und einordnet. Das ist wohl letztlich mit dem Sprung von den gewöhnlichen zu den höheren, integralen Ebenen gemeint.
Zuletzt geändert von eddy am Mi 29. Jan 2020, 13:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mi 29. Jan 2020, 12:58

Alles was Esoterik ist, davon halte ich mich fern.
Dazu gehören auch die Kraftorte.

Jes geht ja so weit, dass er jegliche satanische Mächte leugnet...
In der Esoterik erkennen viele nicht die verführerischen Fallen.

Da kann ich nichts machen : Wer an die Ziele der Esoterik glaubt, hört auf keine Warnungen.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » Mi 26. Feb 2020, 10:38

Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit hin zu einem integralen Christentum, wenn man sich anschaut, was andere hochgeachtete Leute aus anderen Kulturkreisen über Christus gesagt haben. Als Beispiele könnte ich vorschlagen

Jaggi Vasudev "Jesus Christ Superstar" und
Swami Vivekananda "Christus der Verkünder".
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mi 26. Feb 2020, 13:17

Ach, der populäre Satguru.
Und Vivekananda, dessen Statue ich vor kurzem am India Gate in Bombay sah. Hab vor langer Zeit ein Buch von ihm gelesen. War aber nicht sehr beeindruckt, betreffs seiner Umsetzung der hinduistischen Philosophie.

Satguru hatte gerade eine grosse Musikveranstaltung die im indischen TV übertragen wurde. Ich hörte zum ersten Mal von ihm.

Man muss ja eine beeindruckende, beredte Persönlichkeit sein, um bei den Massen anzukommen. Yogananda missionierte in Amerika
Satguru hat viele Bücher geschrieben. Viel Wirbel, viel schöne Worte. Sie beeindrucken eben Menschen. Mich nicht, sie sind mir gleichgültig. Auch wenn sie gut darin sind, überzeugend aus ihrer indischen Weisheit zu schöpfen. Ich habe mich ja mit ihrem Wahrheitsgehalt lange auseinander gesetzt. Das hat mich natürlich entscheidend mitgeprägt. Aber ich lebe nicht in ihrer religiösen Welt und mag es auch nicht wenn sie Jesus demgemäß darstellen.

Natürlich kann die östliche Weisheit intelligente Feingeister gut ansprechen. Viel Ethik, und ein intelligentes umfassendes System, das den ganzen Sinn des Lebens erklären möchte. Und quasi Gottes Pläne vor uns, für die ganze Schöpfung, ausbreiten möchte. Man weiss dann alles, was göttliche Geheimnisse sind. Alle Ungewissheit scheint besiegt. Man ist wer.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon eddy » Mi 26. Feb 2020, 15:49

Um zu einer integralen Sichtweise zu gelangen, muss man bereit sein, sich auch mit dem Anderen auseinanderzusetzen. Das kann sehr bereichernd sein. Du hast das weder mit Sadhguru getan, und schon gar nicht mit Vivekananda, der die indische Philosophie (der ich ohne weiteres das Attribut "integral" verleihen würde) wie kein anderer dem Westen zugänglich gemacht hat.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon jes_25913 » Mi 26. Feb 2020, 16:44

eddy hat geschrieben:Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit hin zu einem integralen Christentum, wenn man sich anschaut, was andere hochgeachtete Leute aus anderen Kulturkreisen über Christus gesagt haben. Als Beispiele könnte ich vorschlagen

Jaggi Vasudev "Jesus Christ Superstar" und
Swami Vivekananda "Christus der Verkünder".


Die meisten Christen kommen nach jahrzehntelangem Bibelstudium und Kirchgang nicht mal zu diesen einfachen Einsichten. Leider...

LG,
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Mi 26. Feb 2020, 16:45

eddy hat geschrieben:Um zu einer integralen Sichtweise zu gelangen, muss man bereit sein, sich auch mit dem Anderen auseinanderzusetzen. Das kann sehr bereichernd sein. Du hast das weder mit Sadhguru getan, und schon gar nicht mit Vivekananda, der die indische Philosophie (der ich ohne weiteres das Attribut "integral" verleihen würde) wie kein anderer dem Westen zugänglich gemacht hat.


Was ich getan habe unterliegt nicht deiner Urteilsfähigkeit.
Was kann man mehr, als sich eifrig mit der indischen, buddhistischen und ihren Ablegern Theosophie und Anthroposophie und einigen Weiteren intensiv zu beschäftigen ? Ist das kein guter Einstieg.?

Integral? Hatte auch mal den dicken Wälzer von Aurobindo: Integrales Yoga.

Wie Jes bist du enttäuscht, dass ich nicht auf diesen tollen, verlockenden Zug indischer Transzendenz aufspringe, sondern mir Distanz dazu erarbeitet habe. Was ein Esoteriker zu haben und zu sein glaubt, ist, nett ausgedrückt, aufgeblähtes scheinbares Höheres Wissen. So faszinierend, dass es scheinbar wahr sein muss. Auch mich hat es mal total beschäftigt bei meiner tiefgehenden Beschäftigung damit. Ich habe alle hochtrabenden Gedanken mir gemacht, die ihr immer noch denkt.

Vivekananda war sogar der Anlass, dass ich als junger Mann endgültig den Entschluss fasste, nach Indien zu reisen. Und 5 Jahre später schaute ich mir Sai Baba an. Aber Satguru muss mich nicht mehr interessieren. Kenne ich doch alles, die indischen Lehren, wiederholen sich nun mal wenn man sie alle kennt. Also missioniert meinetwegen damit, ich bin raus. Genauso wie bei christlichen Sekten bin ich inzwischen resistent gegen Versuche, auf mich einzureden und mich zu manipulieren.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 05:18

Ist schon lange her, deshalb vermische ich etwas Vivekananda und Yogananda. Was aber nicht weiter schlimm ist in diesen Zusammenhängen.

Die indische Spiritualität hat sich ja der Neuzeit angepasst. Dazu haben Vivekananda und Aurobindo beigetragen. Die indischische Spiritualität musste auch Jesus Christus integrieren. Vivekananda war jedenfalls hochbegabt und deshalb überzeugend. Das ist wichtig, denn auch Rudolf Steiner hat geniale Züge, all die Dinge faszinierend darzustellen, die dem normalen Menschen gar nicht bekannt sind. Und auch er integriert, etwas anders schon, Jesus in die indische und esoterische Spiritualität der Neuzeit.

Integrales Christentum ist für euch diese Integrierung Jesus in die indische Spiritualität. Die integriert ja alles, von Götzen und Vielgötteranbetung bis hin zum Yoga.

Ich gehöre zu den Menschen, die dagegen Vorbehalte haben. Und verweise deshalb gerne auf die Spiritualität von Sundar Singh.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon Gnu » Do 27. Feb 2020, 11:46

Und Gnu ist eher für Differentiales Christentum. Differenzieren ist die Umkehrfunktion von Integrieren.

Ende Mathematiknachilfeunterricht. :ugeek: :angel: :baby:
Noch 681 Beiträge bis zum Ende des Forums.
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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon Urmilsch » Do 27. Feb 2020, 12:47

lionne hat geschrieben:Über das sog. Meditieren wurde ja in diesem Forum schon viel geschrieben (>>> Suchfunktion).
"Was also ist auf dem Weg der Meditation überhaupt zu erlangen? Das wäre erst mal eine grundlegende Frage", so zitiert von otp.
Gut gefragt! Nun, was also ist das Ziel der Meditation? Bekanntlich ist ja der Weg das Ziel! ;)
Ich warte hier jetzt nicht auf Antworten, sondern formuliere mal aus meiner Sicht:
Bei (durch) regelmässige Meditation will der Mensch im Laufe der Zeit durch stetes Praktizieren (und Üben) einen absoluten inneren meditativen Zustand erreichen, auch der Nullpunkt oder Göttliche Punkt genannt!
Jetzt stellt sich für mich persönlich halt die Frage, wo in der Bibel solches Tun gelehrt wird.
Gruss lionne


Ich hätte da eine Idee :idea: , wenn auch nur eine Schnapsidee: Der erfolgreich Meditierende schafft es seine Sinnesorgane wie Hören, Sehen usw. vollständig auszuschalten, womit er mit seinem Bewusstsein in Superposition gerät. Er würde in der Theorie augenblicklich erkennen, dass er alles ist, was ist.

Das wäre zumindest eine Erklärung gemäß der Quantenphysik, bei welcher die uns bekannte materielle Welt ohne Beobachtung nur in Überlagerungszuständen existiert und bei deren Schlussfolgerung letztlich alles miteinander verbunden und EINS ist.

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Re: "Integrales Christentum"

Beitragvon onThePath » Do 27. Feb 2020, 14:27

Ja, hat schon was von einer Schnapsidee.

Hört sich so simpel an, dass man es für wahr halten kann. Alles ganz einfach. Meditieren, das Denken ausschalten und schon teilhaben am göttlichen Bewusstsein, das alles mit allem verbindet.

Aber selbst die östliche Weisheit weiss, dass der Geist des Menschen je nach seinem Wesen, entweder in gottverbundener Weise oder in gottferner Weise weiterexistieren wird.



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