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Satan ein Diener Christi?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Xenon » Mo 16. Sep 2002, 15:40


Ich weiss, der Titel klingt auf den ersten Blick vollkommen absurd.
Doch bei näherer (heilgeschichtlicher) Betrachtung, kommt man eigentlich zum Schluss, dass Satan Christus in all seiner Boshaftigkeit dient, ohne es selber zu wissen.
Ich denke, dass Gott sich Satan (Luzifer) als Gegenspieler gesetzt hat, damit die Menschen die freie Wahl haben, zwischen Gut und Böse zu wählen. Christus möchte keine Marionetten, er möchte Liebe und diese lebt sich immer nur in Freiheit aus.
Es sah voraus, dass einmal der gewaltigste und schönste aller Engel sich gegen ihn erheben würde.

Somit ist Satan eigentlich nicht wegzudenken, denn die ganze Heilgeschichte wäre ja ohne ihn nicht möglich.

Mich interessieren noch eure Gedanken dazu.

MFG Daniel
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon LanghaarDakel » Mo 16. Sep 2002, 18:56

Interessanter Blickpunkt den du vertritts.

Auf einen Punkt gebracht gut und boese sind von einander abhängig.
Jemand der nur Gutes sieht, kennt das Boese nicht, und nimmt das Gute als das normale hin.

Durch Santans Boshaftigkeit wird Gottes Güte erst erkennbar.

Dazu will ich noch sagen das Pontius Pilatus auch viel dazugebracht hat, dass Jesu das geworden ist, was er heute darstelt. Stellt euch vor Jesu wäre alt geworden und einfach gestorben, dann käme er als einfacher Prophet in die Geschichts-Buecher. Doch durch die Kreuzigung und die Auferstehung ist er zu dem Mythos geworden der er heute ist. Es ist doch so dass, wir an Jesu mit der Kreuzigung statt z.B. mit der Bergpedigt verbinden.
[FONT=times new roman]Der Mensch ist nicht böse;
Die Menschheit will nichts Böses;
Die Menschheit macht den Menschen böse;
und der Mensch bring der Menschheit Böses.[/FONT]
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Mo 16. Sep 2002, 19:50

Naja das ist durchaus möglich, aber ich frage mich ob der TEufel wohl wirklich dumm genug ist, um das nicht zu merken. Abgesehen davon: Luzi hat doch gegen Gott den Aufstand geprobt. Ich sehe nicht, warum er etwas gegen Menschen haben sollte und schon gar nicht, warum er dann für Gott die Drecksarbeit der Bestrafung machen soll.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 10:57

ich weise wieder mal daraufhin: gut und böse sind nur wörter. jeder versteht dahinter etwas anderes also vorsicht damit.
im übrigen ist dualismus unsinn: es gibnt nunmal nicht nur schwarz und weiss. es gibt noch ne menge grautöne und andere farben.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Desiree » Di 17. Sep 2002, 11:25

Jeder versteht etwas anderes darunter? Ja echt? Angenommen, ich schlag Dich tot... Du fändest das nicht gut, die meisten Leute hier fänden das nicht gut (obwohl man vielleicht einen Vorteil darin sehen könnte, dass wir Dich los sind :D ...heyyy nicht ernst, ich mag Dich ja *g*), und eigentlich fände ich das selber auch nicht wirklich gut. Es würde dem Forum zwar theoretisch nützen, weil Deine Beiträge keinen Platz mehr wegnehmen würden, aber gut wär´s noch lange nicht.
Gut und böse sind zwar nur Wörter, aber 99% der Weltbevölkerung dürften in einem öffentlichen Disput interessante Überschneidungen in der Definition finden... Deshalb behaupte ich frisch und frech, dass wir die Wörter in aller Ruhe weiterbenützen können.

Ooh, und um dem Thema ein bißchen beizutragen:
Ich denke nicht, dass Gott Satan wirklich aktiv eingesetzt hat. Aber da Er es vorausgesehen haben muss, gehe ich davon aus, dass Er es als Konsequenz des freien Willens billigend in Kauf genommen hat... Satan war nicht die Voraussetzung für die freie Wahl, sondern vielleicht nur der erste, der die Möglichkeit zur Entscheidung mit/ohne Gott genutzt hat.
Allerdings wäre es in dem Zusammenhang tatsächlich wichtig, sich mal genauer mit seiner Rolle in der Bibel vertraut zu machen... :D

Liebe Grüße,
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 11:57

ich weise wieder mal daraufhin: Gut und böse sind nicht einfach leere wörter. Gut ist richtig, und böse ist falsch. (Bezogen auf das etwas abstrakte gesammtwohl). :D
Des menschen problem ist, das er nicht immer ganz genau weiss, ob eine handlung nun gut oder böse ist. Darum ergibt sich ein virtueller graubereich.


Zum thema: Ich bin nicht in dem sinne ein fan der ganzen dualismus interpretation der bibel.
Die ist meiner meinung nach einfach nicht sehr gewinnbringend.

@Daniel Spycher

Somit ist Satan eigentlich nicht wegzudenken, denn die ganze Heilgeschichte wäre ja ohne ihn nicht möglich.


Hhhhhmmmm.....wie wärs damit: Ohne satan wäre die ganze heilsgeschichte gar nicht von nöten gewesen. :shock: ;)


@Shadow
Ich sehe nicht, warum er etwas gegen Menschen haben sollte

Naja......er scheint den menschen für einen fehler oder sowas in der art zu halten.

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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 12:12

Ahk: Naja wer könnte ihm diese Ansicht verübeln? Du? Ich jedenfalls nicht :). Aber dazu ein Gedanke: Stell dir vor er hält den Menschen, den Gott sich wünscht (also den braven Christen), für einen Fehler. Was, wenn da ein Mensch daher kommt und das ganze anzweifelt, genau wie er es getan hat. Müsste er dann rein theoretisch nicht annehmen, dass dieser Mensch etwas weniger fehlerhaft ist (ok müssen tut er nicht, aber er könnte ;))? Vielleicht würde jener Mensch von ihm herzlich in der Hölle empfangen. Wie war das? Lieber in der Hölle herrschen, als im Himmel dienen. Vielleicht ist ja etwas dran?

Desiree: Naja so wie du es ausdrückst, klingt es natürlich sehr logisch und einfach, aber es gibt eben Situationen, wo ein berechtigter Interessenkonflikt besteht. Vielleicht kann ich es mit der Natur verdeutlichen: Stell dir vor, ein Berglöwe hat ein einsames Bärenjunge ausgemacht und will es erlegen. Im letzten Moment kommt die Mutter dazu und tötet den Löwen. Wer von beiden ist jetzt böse? Der Löwe, der Futter für seine eigenen Jungen holen wollte, oder der Bär, der sein Junges verteidigt hatte? Natürlich ist das das Prinzip von fressen und gefressen werden, aber auch beim Menschen gibt es Situationen, wo das eigene Überleben am Tod eines anderen hängt. Wie entscheidet man sich? Geht man freiwillig in den Tod? Manche würden das tun, andere nicht, aber sind sie deswegen böse? Wenn du hier ja sagst, dann müsstest du eigentlich die Notwehr abschaffen. Dann müssten Frauen sozusagen eine Vergewaltigung hinnehmen, denn wenn sie in Notwehr den Angreifer erschlagen würden oder so, dann müssten sie ja dann theoretisch ins Gefängnis.


Deshalb ist es schon wichtig daran zu denken, dass "Gut und Böse" bis zu einem gewissen Punkt durchaus im auge des Betrachters liegt.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 12:47

Original von Shadow
Deshalb ist es schon wichtig daran zu denken, dass "Gut und Böse" bis zu einem gewissen Punkt durchaus im auge des Betrachters liegt.


sie liegen immer im auge des betrachters. wenn du etwas beurteilen wilst brauchst du einen masstab. wenn du etwas definieren willst, brauchst du sogar einen allgemeingültigen masstab.
den gibt es nicht, also sind es nur wörter denen von unterschiedlichen leute unterschiedliche bedeutungen zugemessen werden. danke.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 12:49

@Shadow
Hihihi......der war nicht schlecht :D Ich glaube, dass er zwar schon recht zufrieden mit dir sein würde, wenn du Gott dazu bringen würdest seinen "fehler" einzusehen.
Die konsequenzen davon schätze ich allerdings nicht so rosig ein, wie du ;)
Warum sollte er den menschen weiterhin gebrauchen?
Angenommen du ekelst dich vor spinnen.....und eine spinnenart würde alle anderen vertilgen. Dann wärst du sicher zufrieden mit denen. Aber wenn sie sich dann alle nach beendeter arbeit in deinem keller versammeln würden, und du den benzinkanister sammt streichhölzern parat hast....... :cry: :shock: :roll: ;) :P
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 12:53

Ahk: So gesehen ja. Aber da wir beide nicht wissen, was Satan, geschweige denn Gott, von uns will, ist deine Idee so gut wie meine :)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 12:57

@Prosecutor

sie liegen immer im auge des betrachters. wenn du etwas beurteilen wilst brauchst du einen masstab. wenn du etwas definieren willst, brauchst du sogar einen allgemeingültigen masstab.


Naja....dies scheint so zu sein, aber Gott in seiner allwissenheit hat eben diesen masstab.....ops falsches argument *grins*
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 13:05

@Shadow
Naja....es kommt drauf an....wenn du an die bibel glaubst, dann nicht. Wenn du sie allerdings nur als "propaganda der gegenseite" ansiehtst, dann sind beides nur möglichkeiten unter vielen. In der tat.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 13:05

genau das meine ich. jemand anders geht hin und sagt "ziel: hauptsache ich bin glücklich" wieder ein anderer sagt "ziel: hauptsache die die ich liebe sind glücklich" der dritte sagt evtl. "ziel: hauptsach die die ich nich leiden kann sind unglücklich". es ist im endeffekt nicht festlegbar.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 13:09

Ja wenn man an die Bibel glaubt... Wenn... wenn ich an die satanische Bibel glauben würde, dann müsste ich auch jede Diskussion ganz anders angehen. Der Punkt ist aber, ob wir an der Stelle, wo wir beide das, was wir GLAUBEN aussen vor lassen, gleichwertig sind bzw. eine gleichwertige Meinung haben. Ich finde ja und ich hoffe, du findest das auch :)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon grottenolm2k » Di 17. Sep 2002, 14:01

wir alle werden irgendwann auf der dunklen seite der macht landen, einfach aus dem grund weil sie viel interessanter ist :D
"Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise, noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann.
Vom dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder,...."
2. Mose 22,24; 3. Mose 25,36
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 15:39

Original von Shadow
Ja wenn man an die Bibel glaubt... Wenn... wenn ich an die satanische Bibel glauben würde, dann müsste ich auch jede Diskussion ganz anders angehen. Der Punkt ist aber, ob wir an der Stelle, wo wir beide das, was wir GLAUBEN aussen vor lassen, gleichwertig sind bzw. eine gleichwertige Meinung haben. Ich finde ja und ich hoffe, du findest das auch :)


das is die grosse frage. ausserdem kann man seinen glauben (damit meine ich NICHT den glauben an einen gott) schlecht aussenvor lassen. wie soll man zum thema töten stehen? darf man es prinzipiell nicht? oder gibt es ausnahmen? es gibt da probleme auf die nichtmal ich ( :D ) eine vernünftige antwort weiss.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 15:42

Naja man kann Glauben aussen vor lassen. Du musst nur ehrlich zu dir sein: Findest du etwas schlecht, weil *hier beliebigen Propheten oder Gottheit einsetzen* es schlecht findet, oder weil du selbst es schlecht findest.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 15:47

mmmh .. es selber schlecht finden. und wenn man etwas selber schlecht findet, was sagt einem dass es schlecht ist? müssen andere sich auch daran halten? probleme über probleme ...
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 15:52

"Schlecht" war ja nur ein Beispiel... Hätte auch "Gut", "Rosa" oder was anderes heissen können. Ich meine nur, dass wenn man eine Aussage vom Glauben befreit, sie allgemein als gleichwertig mit jeder anderen vom Glauben befreiten Aussage angesehen werden müsste.

Aber eigentlich ging´s hier doch mal um die Beziehung zwischen Jesus und Luzi oder? :)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 16:03

also erstens kann man eine aussage glaube ich nicht vom glauben befreien. zum anderen glaube ich dich so zu verstehen dass im prinzip jeder mensch vom verstand und der "grundmoral" diesselben voraussetzungen hat. so wie kant das halt auch sieht. habe ich das richtig verstanden?

ausserdem geht es in fast jedem thread so. es wird eigentlich immer vom topic abgewichen, kann man nix machen. :)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 16:14

Naja ob die Menschen grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen haben weiss ich nicht. Es ist eben auch fraglich, welches Verhalten und damit welche Grundeinstellung der Mensch von Natur aus hatund welche ihm anerzogen werden. Ist der Mensch von Natur aus Rassist und die Nächstenliebe wurde ihm anerzogen, oder sit es umgekehrt?
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Xenon » Di 17. Sep 2002, 16:19

Hallo an alle:

@Grottenholm2k:

"wir landen ja sowiso alle "in der Hölle"."

Erstens muss ich dir sagen, dass ein gläubiger Christ sich seines Heils gewiss ist. Du kannst daran glauben, oder nicht. Was mit den ungläubigen Menschen geschieht, ist bestimmt nicht ein Zuckerschlecken (wie immer man auch die Hölle definieren will...) aber auch ich als Christ glaube fest, dass auch die Liebe Christi sie noch dort erreichen wird und um ihr Herz bangt. (Soviel zur ewigen Verdammnis)

Jetzt wollen wir doch mal den Himmel genauer betrachten:

Manche denken, dass man hier einfach in alle Ewigkeit auf flauschigen Wolken sitzen würde und warten, bis einem gebratene Tauben in den Mund fliegen....(oder so ähnlich)

Nein, nein, das ist es nicht, wozu der glaubende Mensch berufen ist. Das ist nicht die von Gott zugedachte Existenzform.("Das Leben ist mehr, als nur essen und trinken...";)
Nach der Schrift werden die "heiligen der Welt" -also die Gemeinde, ganze Engelwelten richten und mit Christus den ganzen Kosmos aussöhnen (und richten).
Und es wird so gewaltig sein, dass wir keine Vorstellung davon haben. Ueber Raum und Zeit zu stehen.....


Das Ziel von all dem ist nach dem Römerbrief, dass alles Christus unterstellt sein wird (in einer liebenden und herrlichen Weise) und das Gott sein wird: "Alles in Allem"
Das ist die weiteste Sicht, die wir haben.

Aber von Langeweile kann hier keine Rede sein.

MFG Daniel :)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 16:28

Original von Shadow
Naja ob die Menschen grundsätzlich die gleichen Voraussetzungen haben weiss ich nicht. Es ist eben auch fraglich, welches Verhalten und damit welche Grundeinstellung der Mensch von Natur aus hatund welche ihm anerzogen werden. Ist der Mensch von Natur aus Rassist und die Nächstenliebe wurde ihm anerzogen, oder sit es umgekehrt?


ich denke der mensch ist von natur aus "rassistisch". das liegt in er mensclichen natürlichen angst vor fremdem begründet. da sind meiner meinung nach noch mehr sachen die im menschlichen charakter einfach vorhanden sind ohne dass man es uns beibringt. z.b. egoismus. babys sind egoistisch, rein aus überlebensgründen.

aber moralvorstellungen sind erlernt. und zwar alle denke ich.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Yasha » Di 17. Sep 2002, 16:35

genau *schnüff* wo bleibe z.B. ich, die an Gott glaubt, aber nicht-Christin ist?

in die Hölle damit? na denn, wünsch mir schon mal viel Spass wenn ich die Teufelchen ärgere;)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 16:46

@Alchemistin
Na.....was glaubst du, warum die teufelchen mit einem Dreizack ausgerüstet sind? :P Damit sie sich nicht ärgern lassen müssen :D ;)

@starbright

dass 10 % an gott glauben (also die christen) und 90 % an satan?
ist das gott gegenüber fair, dass du ihn diesermassen für unfähig hälst?


Gegen die spycher-logik ist das kein gutes argument. Er hat ja gesagt, dass satan eigentlich ein diener Gottes ist, also ist Gott nach diesem gedanken nicht im geringsten unfähig.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 16:52

Original von Alchemistin
genau *schnüff* wo bleibe z.B. ich, die an Gott glaubt, aber nicht-Christin ist?

in die Hölle damit? na denn, wünsch mir schon mal viel Spass wenn ich die Teufelchen ärgere;)


süss .... :D :D
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Xenon » Di 17. Sep 2002, 16:57

Hallo:

@starbright:

Du sagtest, dass Satan ausserhalb des christlichen Glaubens gar nicht existent wäre. Dem kann ich natürlich überhaupt nicht beipflichten. Nach der Schrift ist Satan der "Fürst dieser Welt". Man kann an Satan glauben oder nicht. Aber wenn jemand behauptet, die Welt wäre ja gar nicht so böse (oder vielleicht es gäbe gar nichts böses) und der Mensch wäre nur gut, dann würde ich ihn als sehr blauäugig und naiv bezeichnen.

Satan hat eine sehr starke Auswirkung auf die Welt (und je länger wir das Zeitgeschehen betrachten, umso mehr wird uns das klar...)
Doch sein Macht ist von Gott beschränkt und seine Zeit ebenfalls. Er kann nicht machen, was er will!

Aber in seiner Grösse und Herrlichkeit, muss gott selbst noch das Böse zum Besten dienen! Das macht unglaublich optimistisch, wenn man so was glauben kann.

(Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es die grösste List Stans wäre und glauben zu lassen, dass es ihn überhaupt nicht gäbe....)

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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Yasha » Di 17. Sep 2002, 17:17

Original von Ahk
@Alchemistin
Na.....was glaubst du, warum die teufelchen mit einem Dreizack ausgerüstet sind? :P Damit sie sich nicht ärgern lassen müssen :D ;)



ooch, den Dreizack kann man ihnen sicher irgendwie abluchsen:)

@Prosecutor
öööhm.... wenn du meinst ^^"""
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 17:25

@Daniel Spycher

Aber wenn jemand behauptet, die Welt wäre ja gar nicht so böse (oder vielleicht es gäbe gar nichts böses) und der Mensch wäre nur gut, dann würde ich ihn als sehr blauäugig und naiv bezeichnen.


Naja.....dann hast du zuwenig(oder ich zuviel) phantasie.
Es geht noch VIEL schlimmer. (Und viele leute sind da auch fleissig dran ;) )
Natürlich will ich damit nix verharmlosen.....(es könnte auch VIEL besser sein).
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Desiree » Di 17. Sep 2002, 17:34

Leut, nehmts doch a bißerl Rücksicht auf die, die nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzen, ja? Jetzt muss ich wieder 2 Seiten aufholen... *grummel*
Aaalso.
@Shadow: Möönsch, bist Du doof: Die Tiere haben nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen, deshalb müssen sie sich nicht mit Gut und Böse rumärgern. Ist doch klar. ;)
Aber jetzt bei den Menschen: Gut ist es, nicht zu töten (sag ich jetzt mal). Bezeichnen wir mal den Wunsch, nicht angegriffen oder getötet zu werden, als Recht, das jeder Mensch hat. Wenn jetzt aber ein Mensch einen anderen angreift (und zwar nicht, um ihn zu essen), dann "kauft" er sich dieses Recht des anderen mit seinem eigenen. Ich würde zwar jetzt versuchen, ihn nicht zu verletzen, aber ich könnte Dir natürlich nicht garantieren, dass ich das schaffe. Da haben wir die AT-Variante - jetzt die christliche "Erweiterung", die mir persönlich sehr gut gefällt: Hat Dir schon mal jemand die andere Wange auch noch hingehalten? Nimmt einem ganz schön den Wind aus den Segeln...

@Prosecutor
Du fängst ja schon wieder an, die allgemeine Wahrheit festzulegen... *tadel* Einen allgemeingültigen Maßstab, ja, das braucht man. Was ist allgemeingültig? Das, was allgemein für gültig erklärt wird. Sprich, das, worin sich die oben erwähnten 99% sicher erstaunlich einig wären. Und ich bin mir absolut sicher, dass wir beide sehr ähnliche Werte als subjektiv gut bezeichnen würden. Und wenn diese Werte überall auf der Welt subjektiv gut genannt werden, haben wir etwas allgemeingültiges.
Ich hätte übrigens noch gern eine echte Begründung dafür, dass jeder Gut und Böse anders, und zwar vollkommen anders definiert. Nicht bloß immer wiederholen: So ist es, so ist es, so ist es... ;)

nochmal Shadow:
"Ist der Mensch von Natur aus Rassist und die Nächstenliebe wurde ihm anerzogen, oder sit es umgekehrt?" Du wirst lachen: ich sag Dir jetzt, beides ist er von Natur aus. Ersetzen wir aber das "Rassist" durch "fremdenängstlich", weil das fremde ja immer dadurch definiert wird, wo das Kind aufwächst, d.h. wenn es in einer buntgemischten Umgebung aufwächst, wird es das fremd nicht durch die Hautfarbe definieren... Und das Fremde bleibt eigentlich auch nur so lange "gefährlich", bis man es tatsächlich kennt. Das kann jetzt durch die Erziehung verstärkt oder abgeschwächt werden.
Aber genauso ist es mit Nächstenliebe/sozialem Verhalten. Wir haben die Anlage zu sozialem Verhalten ja tatsächlich ins Gehirn eingebaut (diese Anlage kann auch durch Verletzungen zerstört werden). Hier bestimmt genauso die Erziehung, wie stark das dann ausgeprägt wird.
Ich würde mir das jetzt so erklären: Im Kindesalter kann die Fremdenangst noch als Schutzmechanismus dienen, im höheren Alter schränkt sie ein. Deshalb haben wir das Gebot der Nächstenliebe, damit wir die Angst zu einer simplen Zurückhaltung "degradieren" und uns unserem Nächsten mit mehr Offenheit zuwenden können. Ist ja auch oft genug für uns selber ein Gewinn :]

@starbright:
Naja... Gott hat es schließlich geschafft, die frohe Botschaft an Dich ranzubringen... So unfähig ist er also wirklich nicht. :D Was soll Er jetzt aber machen, wenn Du sie nicht annehmen willst? Dich zwingen? Das kann Er zwar, will aber nicht. Aber... ARGH! Du versuchst ja schon wieder die Diskussion drauf zu bringen, dass unser Weltbild gar nicht richtig sein kann! Ist das ein Hobby von Dir?

Ein Schnürch,
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Shadow » Di 17. Sep 2002, 17:43

Desiree: Uhm du hast da nicht ganz begriffen, was ich mit meinen Posts sagen wollte: Das Beispiel von den Bären und dem Löwen sollte dir nur eine mögliche Problemsituation schildern. Ob es da um Tiere ging ist völlig unerheblich. Mal ganz abgesehen davon: Die andere Wange hin halten? Also würdest du nach einer Vergewaltigung den Mann zu einer zweiten Runde auffordern??? (sorry, aber DAS find ich jetzt fragwürdig...)

Was die Frage mit dem Rassismus betrifft: Da ging es auch lediglich darum ein Beispiel zu zeigen, um auszudrücken, dass Menschen nur bedingt die gleichen Voraussetzungen haben, weil manche Charaktereigenschaften einfach in der Natur liegen. Und weil leider nicht jeder Mensch ein hohes Niveau an Intelligenz erreicht, kann auch nicht jeder Mensch den Schluss ziehen, dass Rassismus falsch ist.
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 17:50

ok desiree .. vielleicht gibt es ja tatsächlich einen masstab zur bewertung von moral oder begriffen wie gut und böse. aber niemand kennt ihn. also kann niemand äusserungen darüber machen.

wenn man etwas behauptet muss man es belegen können wie du ja so gerne sagst. also wenn hier jemand behauptet er kenne einen allgemeingültigen masstab für moralische probleme möge er ihn nennen. und dann den beweis führen dass er allgemeingültig ist.

@alchemistin
ich meinte nur deine äusserung, ob du süss bist kann ich nun wirklich nicht sagen. :P
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Ahk » Di 17. Sep 2002, 17:54

Huch das ist ja wortklauberei........
Aber wenn er will :D
Allgemein gut ist, was gut für die allgemeinheit ist..... ;)
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Yasha » Di 17. Sep 2002, 18:14

Original von Prosecutor

@alchemistin
ich meinte nur deine äusserung, ob du süss bist kann ich nun wirklich nicht sagen. :P


ich hab das auch nicht auf mich bezogen:) so eingebildet bin ich auch wieder nicht^^
Aber ich finde es schon seltsam, das Teufelchen ärgern süss sein soll;)

@Desiree
für sie ist ihr Weltbild richtig so, wie es das eure richtig für euch ist. So wie ihr sie von dem euren versucht zu überzeugen, versucht sie das mit euch
Lasst euch nicht vertrösten!
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Lasst Moder den Erlösten
Denn das Leben ist am Grössten:
Es steht nicht mehr bereit

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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Di 17. Sep 2002, 23:15

@ahk
nein, es nennt sich philosophie.

@alchemistin
ich finde die vorstellung einfach süss wie ein mädel anfängt kleine teufelchen zu ärgern ......... ja, ich bin komisch. na und? :roll: ;) :P
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Poincare » Mi 18. Sep 2002, 18:13

Salve zusammen .....

Zu diesem Thema gibt es ein interessantes Buch von Elaine Pagels, es heisst "Satans Ursprung" und beschäftigt sich mit der Rolle Satans im AT sowie im NT, und damit welche Rolle er zu welchem Zweck und vor welchem Hintergrund gerade gespielt hat.

Elaine Pagels ist keine Mystikerin, sondern Professorin für vergleichende Religionswissenschaften an der Princeton University.

Auch daraus geht hervor, dass der "christliche" Satan überhaupt erst mit der Dämonisierung der Ketzer eine solch tragende Rolle im Weltbild der Christen zu spielen begonnen hatte.

Vorbereitet wurde diese Wendung zum Schlechten mit Sicherheit durch so profunde Kirchen-"lehrer" (Demagogen wäre wohl der bessere Ausdruck gewesen) wie Cyprian, Tertullian oder den "heiligen" Hieronimus.

Betrachtet man ihre Aussagen zu verschiedensten Themen, überkommt einen unabwehrbar die Erkenntnis, dass diese Leute irgendwie krank gewesen sein müssen.

Demzufolge haben gerade die "Bewahrer" und "Beschützer" der Kirchen eine Bluternte gehalten, deren kein Teufel und kein Dämon fähig gewesen wäre!

Das allein schon bestätigt die Menschliche Natur, die einfach nicht nächstenliebend, gütig oder friedfertig ist - der Mensch führt nicht deshalb die Narungskette an, sondern weil er das bösartigste und schlimmste aller Raubtiere ist.

Brutalität, Verschagenheit und Härte, die ihm in grauer Vorzeit das Überleben sicherten, sind in ihm einfach genetisch verwurzelt - wenngleich es ein "soziales Gen" gibt - und haben sich in der Sache bis heute nicht verändert.
Diese archaischen Verhaltensweisen kommen heute nur in anderem Gewand daher als früher .....

In diesem Sinne

carpe noctem
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Re: Satan ein Diener Christi?

Beitragvon Prosecutor » Do 19. Sep 2002, 00:53

traurig, aber wahr. :oops:
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