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Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Mi 5. Sep 2012, 19:13

Gnu hat geschrieben:
NEM hat geschrieben: Im gegenwärtigen Bund sind die 10 Gebote in unser Herz geschrieben.

Und die Liebe Gottes ist ausgegossen durch den Geist in unser Herz. (Römer 5.5)

Wenn du in der Liebe und im Geist wandelst, wirst du somit die 10 Gebote halten.

ja, nach Liebe und nicht nach Buchstaben, aber defintiv nicht Kirchlich doktriniert.

Das mit den Geboten in unserem Herz ist aber glaublich eine alttestamentliche Verheissung an Israel und Juda, oder irre ich mich? (Jeremia 31.31-34).

Ich habe überhaupt nichts gegen das AT. Ohne es wäre das NT nicht vollständig. Die 66 Bücher sind eine Einheit. Ich achte auf das vortschreiten des Heilsplans mit verschiedenen Bündnissen.

Vielleicht stammst du ja von Israel ab und weisst es nur noch nicht. (Amos 5.9)

(Amos 5.9) :?: :?:
Mein Stammbaum geht bis ins 1200 zurück und da waren wir noch im Vallis. Wie geht Oswald bei der Ahnensuche eigentlich vor?

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon menora » Mi 5. Sep 2012, 19:14

yotham hat geschrieben:und jetzt stellt sich nur noch die Frage:

wer mich liebt, hält meine Gebote, welche Gebote nun also und

der Glaube ohne Werke ist Tod, wegen diesem kleine Ausspruch wollte Luther, Augustiner Mönch, den Brief des Bruder des Herrn aus dem NT verbannen, welche Werke also.

die Gebote der christlichen Theologen, Weihnachten, Schweine und Hummer essen, etc. oder die des Vaters von unserem Herrn Jeschua vom Sinai? Gehen wir mal davon aus, es gab zu der Zeit (als Jeschua und die Schüler) keine christliche Theologie, die gab es erst mit dem Konzil zu Nizzäa. Es gab aber die pharisäischen Lehrhäuser von Gamliel und Shamai.


Es war Jeschua der die 10 Gebote als Vermächtnis übergab. Schon Abraham kannte sie.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Mi 5. Sep 2012, 19:35

yotham hat geschrieben:und jetzt stellt sich nur noch die Frage:

wer mich liebt, hält meine Gebote, welche Gebote nun also und

Genauz das möchte ich hier ja herauskristalisieren.
Wir fallen aber immer wieder in die Diskussion vom alten Bund zurück. Heb. Hebräer 5,11-14.


der Glaube ohne Werke ist Tod, wegen diesem kleine Ausspruch wollte Luther, Augustiner Mönch, den Brief des Bruder des Herrn aus dem NT verbannen, welche Werke also.

Tja auch das ist eine FRage der Reife. Ich unterscheide da zwischen Ego-Werken, welche mir persöhnlich eine Werksgerechtigkeit offerieren und ich meinen Stand bei Gott "erarbeiten" kann. Und Liebes-Werken, die selbstlos in eigener Unterwerfung meinen Mitmenschen diesen. ohne mir einen Vorteil zu bringen.

die Gebote der christlichen Theologen, Weihnachten, Schweine und Hummer essen, etc. oder die des Vaters von unserem Herrn Jeschua vom Sinai? Gehen wir mal davon aus, es gab zu der Zeit (als Jeschua und die Schüler) keine christliche Theologie, die gab es erst mit dem Konzil zu Nizzäa. Es gab aber die pharisäischen Lehrhäuser von Gamliel und Shamai.

Was Theologen sagen oder gesagt haben interessiert mich wenig, bis nichts. Weihnachten nit baum und so ist klar heidnisch. Was das essen anbelangt bin ich auch frei geworden Apg 15 & Rö14,2
Ich glaube nicht, dass die Apostel in den Lehrhäusern Orientierung suchten. Vielmehr vertrauten sie auf den Heiligen Geist. Nicht zu vergessen ist sicherlich auch Apostelgeschichte 15.


Wie gesagt ich bin ein wilder aufgepfropfter Zweig. Was die natürlichen Zweige genau tun "müssen" weis ich zuwenig.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Mi 5. Sep 2012, 19:35

yotham hat geschrieben:und jetzt stellt sich nur noch die Frage:

wer mich liebt, hält meine Gebote, welche Gebote nun also und

Genauz das möchte ich hier ja herauskristalisieren.
Wir fallen aber immer wieder in die Diskussion vom alten Bund zurück. Heb. Hebräer 5,11-14.


der Glaube ohne Werke ist Tod, wegen diesem kleine Ausspruch wollte Luther, Augustiner Mönch, den Brief des Bruder des Herrn aus dem NT verbannen, welche Werke also.

Tja auch das ist eine FRage der Reife. Ich unterscheide da zwischen Ego-Werken, welche mir persöhnlich eine Werksgerechtigkeit offerieren und ich meinen Stand bei Gott "erarbeiten" kann. Und Liebes-Werken, die selbstlos in eigener Unterwerfung meinen Mitmenschen diesen. ohne mir einen Vorteil zu bringen.

die Gebote der christlichen Theologen, Weihnachten, Schweine und Hummer essen, etc. oder die des Vaters von unserem Herrn Jeschua vom Sinai? Gehen wir mal davon aus, es gab zu der Zeit (als Jeschua und die Schüler) keine christliche Theologie, die gab es erst mit dem Konzil zu Nizzäa. Es gab aber die pharisäischen Lehrhäuser von Gamliel und Shamai.

Was Theologen sagen oder gesagt haben interessiert mich wenig, bis nichts. Weihnachten nit baum und so ist klar heidnisch. Was das essen anbelangt bin ich auch frei geworden Apg 15 & Rö14,2
Ich glaube nicht, dass die Apostel in den Lehrhäusern Orientierung suchten. Vielmehr vertrauten sie auf den Heiligen Geist. Nicht zu vergessen ist sicherlich auch Apostelgeschichte 15.


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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » Mi 5. Sep 2012, 19:39

NEM hat geschrieben:
Gnu hat geschrieben: Vielleicht stammst du ja von Israel ab und weisst es nur noch nicht. (Amos 5.9)

(Amos 5.9) :?: :?:
Es tut mir leid, es sollte Amos 9.9 heissen. Ich weiss nicht, wie ich so unaufmerksam sein konnte.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon renato » Mi 5. Sep 2012, 19:53

Gnu hat geschrieben:
renato hat geschrieben: Ach ja, und wozu hat Jesus wohl das Gleichnis vom Verlorenen Sohn gebracht, wo der Vater den reuigen Sünder in die Arme schliesst und ihm vergibt.

Das Gleichnis von dem Sohn, der seines Vaters Haus verlässt und bei den Schweinen endet, deute ich auf die Zerstreuten Israels. Das hat primär nichts mit dem Halten der Gebote im neuen Bund zu tun.

.



Deine Interpretation des Gleichnisses vom Verlorenen Sohn ist aber weit hergeholt. Klar geht es darum, dass Gott all jenen vergibt, die ihr bisheriges sündiges Leben aufgeben wollen.

Als der Sohn das Haus verlässt, verlässt er auch Gottes Hausregeln und endet deshalb im sogenannten Sumpf, wo ihm klar wird, dass er es im Hause seines Vaters viel besser gehabt hat. Er bereut und kehrt zurück.

Jesus lehrt ja darauf, dass der Vater erklärte: Der zurückgekehrte Sohn war tod und ist nun wieder lebendig geworden, was zeigt, dass wir durch das Halten Jesus Gebote wahres Leben erfahren können.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon renato » Mi 5. Sep 2012, 20:01

pintalunas hat geschrieben:Sagen wir mal so, es heißt ja doch:
Johannes 13, 34
Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.

Aber das schrieb ich ja bereist. Nun noch zur Ergänzung:
Römer 8, 2
Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

Wir wandeln somit auch nach dem Gesetz, aber dem des Geistes-denn das andere Alte Gesetz ist fleichlich und tötet, das des Geistes aber ist das Zeugnis der Gotteskindschaft.
Wer es nicht glaubt sollte ab Römer 8:2 mal weiterlesen.
Alles erfüllt sich in der Liebe. Viel mehr ist zu dem Thema auch nicht zu sagen!
Gruß



Paulus sagte es ja treffend im Römer 13? Somit ist die Liebe die Erfüllung der Gesetze, da wer liebt weder tötet, noch stiehlt oder verleumdet, etc.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon kingschild » Mi 5. Sep 2012, 22:40

Gal3.8 Da es nun die Schrift voraussah, daß Gott die Heiden aus Glauben rechtfertigen würde, hat sie dem Abraham zum voraus das Evangelium verkündigt: « In dir sollen alle Völker gesegnet werden. »
9 So werden nun die, welche aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.
10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: « Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben steht, es zu tun. »
11 Daß aber im Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn « der Gerechte wird aus Glauben leben. »
12 Das Gesetz aber lautet nicht: « Aus Glauben », sondern: « wer es tut, wird dadurch leben ».
13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns wurde; denn es steht geschrieben: « Verflucht ist jeder, der am Holze hängt »,

Saulus hat die Nachfolger vehement verfolgt und warum wohl, wenn die alle schöne brav die Gebote hielten? Saulus hätte keinen Grund gehabt, weil sie aber die Erlösung predigten darum hat er sie verfolgt und dies war ihm der Stein des Anstosses, die Predigt der Erlösung und Erfüllung. Genau gleich wie es den Pharisäern ein Dorn im Auge war wenn Christus, vergeben und erlöst hat und dies predigte.

Warum wurden dann die ersten Nachfolger so vehement verfolgt und hat man Ihnen verboten das Evangelium zu verkünden, wenn die schön brav alle Gebote befolgten?

Das Problem von damals war ja, das man das erfüllen des Gesetzes höher stellte, als die Erlösung (den Erlöser). Das traurige dabei war, sie erkannten nicht, das sie mit dieser Haltung das erste Gebot bei weiterm nicht erfüllten. Das Gesetz und die Gebote Gottes blieben unerfüllt und sie waren die besten Zeugen dafür das sie den Erlöser und die Erlösung nötig haben.

Die Frage ist ja wenn die Erlösung vom Herrn kommt und nicht durch das Gesetz (weil es ja unerfüllt blieb/bleibt) durch uns und die Vorväter, warum zieht es uns dann zurück zum unerfüllten, wenn Gott durch Christi selber erfüllt hat? Warum hängen wir uns immer wieder an etwas das Christus erfüllt hat und wir nicht erfüllen können und meinen dann das sei Liebe zu Gott dem Vater.

Wie hat Paulus den Galatern geschrieben: O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, euch, denen Jesus Christus als unter euch gekreuzigt vor die Augen gemalt worden war?

Wenn die Liebe Gottes wirklich in unsere Herzen ausgegossen ist, dann sollte das Vertrauen da sein, das des Erlösers Werk ein vollkommenes ist und bleibt. Ist es den Liebe zu Gott, ihm nicht zu vertrauen, ist es Liebe zu Gott Ihm das Gesetz vorzuziehen, das bis anhin unerfüllt ist von uns allen? Wird durch solches das erste Gebot erfüllt?

Ich würde sagen so wird das erste Gebot nicht erfüllt. Abraham vetraute Gott und eben dies zeigte sich auch in seinen Werken. Ist dies vertrauen wenn wir, damit meine ich die, welche erlöst sind durch das Blut des Herrn Jesus Christi immer zurück schauen auf das was ohne Christus für immer unerfüllt blieb und für uns längst erfüllt ist?

Ist das Liebe zu Gott und wird dadurch das erste Gebot erfüllt? Ich glaube das dadurch das erste Gebot unerfüllt bleibt und was bleibt dann übrig, die Gnade unseres Herrn. Die gleiche Gnade welche für uns alle da ist.

Heiligung ist für alle wichtig. Fangen wir doch damit an, das wir nicht dem Nächsten etwas auferlegen, was Christus für uns selbst, erfüllen musste. Wenn wir also durch Christus gerecht wurden und durch Ihn leben, so sollten wir von dem Zeugen, denn dadurch allein wird das Gebot Christi und das Gebot Gottes erfüllt, in seiner ganzen Fülle.

Alles andere ist nur Stückwerk welches nie vollkommen war und sein wird. Wir sind aber Erbe dessen was Vollkommen ist und nicht dessen was nicht erreicht wurde. Wir sind Erben Christi und des Neuen Bundes und nicht Erben der Pharisäer welche es aus eigner Kraft gerade mal dorthin schafften, das erste Gebot zu brechen und den Sohn Gottes ans Kreuz zu schlagen.

Wir sollen vollkommen sein, wie vollkommen?

Mt 5:48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!


Und wie erreichen wir dies durch das halten der Gebote ? Nein. Haben es unsere Vorfahren so erreicht? Nein. Hat es Paulus so erreicht? Nein. Hat es sonst ein Apostel erreicht? Nein. Haben es die Pharisäer erreicht? Nein.

So bleibt am Ende nur das Blut des Lammes übrig. Es bleibt nur der Erlöser für uns alle. Es bleibt also nur Gott allein der Vollkommen ist und Vollkommen macht und ohne Ihn haben wir zu wenig erfüllt und wenn wir zu wenig erfüllen so sollten wir ein wenig zur Kenntnis nehmen was Paulus den Galatern schrieb, denn diese Worte dienen sehr der Heiligung aber nicht zur Vollkommenheit und sie weisen auf das Vollkommne hin.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon pintalunas » Do 6. Sep 2012, 09:46

Reginald 32 hat geschrieben:Neu am obigen Gebot Jesu ist nicht die Liebe, sondern der Maßstab: "wie ich euch geliebt habe". Nunmehr ist nicht der Mensch der Maßstab, sondern die Liebe Jesu zu seinen Jüngern.. Durch diese Aussage ergänzt Jesus die Notwendigkeit, auch weiterhin seine ewigen 10 Gebote in seinem Sinn (Bergpredigt !) zu beachten und darin zu wachsen Denn es soll ja auch nicht das unbedeutendste Strichlein (Jota) davon zu Boden fallen, bis Himmel und Erfe vergehen werden.

Sorry lieber Reginald, das ist meines Erachtens nach völlig aus dem Hut gezaubert was du da sagst und hat mit dem was Jesus damit meinte nichts, aber auch gar nichts zu tun!
Wie ich Euch geliebt habe hat damit zu tun das Jesus sein Leben für die Schafe lies!
Wenn du Ihm nachfolgen tust, dann tust du selbiges und erachtest deiner nicht mehr. Du verlierst dein Leben und wirst Neues finden. Einer achte den Anderen höher als sich selbst.
Johannes 15, 13
Größere Liebe hat niemand als die, daß einer sein Leben läßt für seine Freunde.

Das ist überhaupt eine Grundvoraussetzung um von Neuen geboren zu werden. Du wirst Jesus bei den Sündern und Armen und Kranken finden wenn du bereit bist dich so zu erniedrigen wie Er es tat. Denn nur wer sich erniedrigt wird erhöht. Nun kannst du ja mal überlegen wie weit man sich demütigen muß um bis dahin erhöht zu werden wo Jesus zur rechten Gottes sitzt. Man nennt das Ereignis dann Entrückung!
Gruß
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Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » Do 6. Sep 2012, 14:26

Lieber kingschild

bevor ich einzelne Punkte aus deinem Beitrag aus meiner Sicht kommentiere, versichere ich dir, dass ich grundsätzlich mit dem, was du geschrieben hast, einverstanden bin.

kingschild hat geschrieben: Warum wurden dann die ersten Nachfolger so vehement verfolgt und hat man Ihnen verboten das Evangelium zu verkünden, wenn die schön brav alle Gebote befolgten?

Mit dieser Fragestellung führst du uns in die Irre. Den Christen wurde nicht vorgeworfen, dass sie die Gebote brechen würden, sondern dass sie Gott lästerten, wenn sie den Gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes als Messias verkündigten. Das Halten der Gebote war den (jüdischen) Christen ebenso geläufig, wie den ungläubigen Juden.

Für einen Christen ist es selbstverständlich, dass er die Gebote hält, es sei denn, er sei Mitglied in einer den Abfall (2 Thes 2.3) praktizierenden Gemeinde oder in einer modernen Gefühlsgemeinde, die einem falschen Christus nachfolgt.

Der Streit gegen die Verkündiger der Wahrheit kommt von den Hassern der Wahrheit und die lieben Gott (Elohim Jahweh) eben genau nicht, sondern sie verwechseln ihr Fleisch (ihr wissenschaftlich gebildetes Ego) mit Gott, und so betrügen sie ihr Gewissen. Vor meinem Ego als Gott stehe ich stets besser da als mein Nachbar, oder etwa nicht?

kingschild hat geschrieben: Die Frage ist ja wenn die Erlösung vom Herrn kommt und nicht durch das Gesetz (weil es ja unerfüllt blieb/bleibt) durch uns und die Vorväter, warum zieht es uns dann zurück zum unerfüllten, wenn Gott durch Christi selber erfüllt hat? Warum hängen wir uns immer wieder an etwas das Christus erfüllt hat und wir nicht erfüllen können und meinen dann das sei Liebe zu Gott dem Vater.

Dass das Halten der Gebote sehr wohl die Liebe zu Gott dem Vater ausdrückt, lehrt Johannes in seinem ersten Brief, Kapitel 5, Vers 3. Und dass Johannes irgendwie rückwärts gewandt war, will wohl niemand behaupten.

kingschild hat geschrieben: Heiligung ist für alle wichtig. Fangen wir doch damit an, das wir nicht dem Nächsten etwas auferlegen, was Christus für uns selbst, erfüllen musste. Wenn wir also durch Christus gerecht wurden und durch Ihn leben, so sollten wir von dem Zeugen, denn dadurch allein wird das Gebot Christi und das Gebot Gottes erfüllt, in seiner ganzen Fülle.

Wir sollten aber auch nicht in den Fehler verfallen, das Halten der Gebote als schlecht zu bezeichnen, denn dadurch, dass wir die Gebote halten, zeugen wir ohne Worte von unserem Heiland und heiligen uns dadurch von denen, die die Gebote nicht halten. (Heiligung heisst Absonderung).

kingschild hat geschrieben: Wir sollen vollkommen sein, wie vollkommen?

Mt 5:48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer himmlischer Vater vollkommen ist!


Und wie erreichen wir dies durch das halten der Gebote? Nein. Haben es unsere Vorfahren so erreicht? Nein. Hat es Paulus so erreicht? Nein. Hat es sonst ein Apostel erreicht? Nein. Haben es die Pharisäer erreicht? Nein.

Durch das Halten der Gebote allein werden wir gewiss nicht vollkommen, aber durch das Nichthalten der Gebote nehmen wir uns selbst die Vollmacht, vollkommen zu werden. Das eigene Streben nach Vollkommenheit beschreibt Paulus treffend in Philipper 3.10-11.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon renato » Do 6. Sep 2012, 22:02

Reginald 32 hat geschrieben:Jesus von Nazareth war die menscjliche Gestalt des Gottes Israels, JHWH. Er gab Moses die 10 Gebote auf Steintafeln, mit eigener Hand geschrieben, und die übrigen Gesetze mündlich, die Mose dann in ein Buch schrieb,


Jesus von Nazareth handelte aber vollkommen anders als der Gott der Hebräer mein Lieber. Gegensätzliche Chrarakteren findet man nirgends in der Bibel.

Jesus kam, den allein wahren Gott zu offenbaren, darzustellen, damit die Verlorenen Schafe Israels endlich zum GUTEN HIRTEN hätten finden können. Einige taten es und erkannten, dass Gott nur Licht ist, weder zum Bösen verführt noch selber zu Bösem verführt werden kann.

Warum wohl nannte Jesus die Anhänger Moses Gottesgesetze Kinder des Vaters der Sünde, der ein Menschenmörder war? Tötete Jesus von Nazareth? NEIN im Gegenteil! Sandte Jesus von Nazareth Krankheiten? NEIN im Gegenteil! Befahl Jesus von Nareth Opfer oder Steinigungen? NEINim Gegenteil! Erteilte Jesus von Nazaret Verbote bezüglich Nahrungsaufnahme? NEIN im Gegenteil! Also mag für das Judentum der Gott der Hebräer wichtig sein, doch für Christen sollte bezüglich Gott und seinen Willen allein das gelten, was Jesus von Nazareth gepredigt und vorgelebt hat.

Für die damaligen Jünger war dem so, doch wie ist es heutzutage? Wie hier im Forum?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon kingschild » Fr 7. Sep 2012, 00:05

Gnu hat geschrieben:Mit dieser Fragestellung führst du uns in die Irre. Den Christen wurde nicht vorgeworfen, dass sie die Gebote brechen würden, sondern dass sie Gott lästerten, wenn sie den Gekreuzigten und auferstandenen Sohn Gottes als Messias verkündigten. Das Halten der Gebote war den (jüdischen) Christen ebenso geläufig, wie den ungläubigen Juden.


Das glaube ich eben nicht. Sie verkündeten den Erlöser und die Erlösung vom Fluch des Gesetzes, wie Paulus eben ganz treffend sagte und an dem nahmen sie Anstoss weil sie mit der Erlösung und dem Erlöser nichts anfangen konnten und lieber durch eigene Werke (Gesetz) gerrecht werden wollten als durch Gott. Sie handelten wie Adam und merkten es nicht mehr das es so war. Ihr Problem war nur das Gott eben sagt alles gehört dazu bis ins letzte Jota und wenn nicht dann gibt es einen Haufen Probleme.

Mir ist es doch egal wenn ein Heide meint er müsse das Gebot halten das dem Volk Israel am Sinai gegeben wurde. Von mir aus darf er auch auch alle anderen Gebote halten, dies ist ja nicht gegen das Gesetz. Problematisch wird es eben dann, wenn man wieder eine Lehre schmiedet welche Menschen, die von Gott selbst gerufen und erlöst wurden wieder verunsichert, mit gewissen Aussagen die von der Freiheit Christi weglenken unter das Gesetz. Wo man dann mangels vertrauen wieder vom neuen in den Alten Bund kriecht und meint wer nicht so tut der sei verloren.

Der eine lehrt dann dies, der andere das und jeder meint dann seine Erkenntnis sei dann die Grundlage für die ganze Christenheit und wer nicht danach handelt sei schon abgefallen obschon das Wort ausdrücklich sagt das uns weder hohes noch tiefes trennen kann von Gott. Wenn Gott sagt tue dies so handle danach und wenn Dich Dein Gewissen plagt so iss halt nur Kraut aber verunsichere damit nicht Deinen Nächsten, welcher im Frieden mit Gott lebt.

Für einen Christen ist es selbstverständlich, dass er die Gebote hält, es sei denn, er sei Mitglied in einer den Abfall (2 Thes 2.3) praktizierenden Gemeinde oder in einer modernen Gefühlsgemeinde, die einem falschen Christus nachfolgt.


Ja wie gut wir darin sind sieht jeder eigentlich selber, wenn er mal ein wenig selbstkritisch auf sich selbst schaut, dann noch einen kleinen Blick nach links und rechts und dann weisst Du wie Gut der Mensch im halten der Gebote ist. Ich könnte Dir schon nur in diesem Thread einige Punkte aufzeigen, wo Menschen welche Glauben die Gebote zu halten, die Gebote brechen. Dies tue ich nicht, weil sonst wird es zu persönlich. Es zeigt mir lediglich wie untauglich der Mensch ist und wie tauglich das Blut des Lammes ist, um auch Sünde zu bedecken.

Wenn wir es mal demütig ausdeutschen könnten wir sagen, für einen Christen ist es selbstverständlich das er nach Heiligung strebt und die äussert sich dann meist darin, dass er ötters auf die Knie fällt und aufs Kreuz schaut und sich des Blutes gewiss wird, spätestens beim Abendmahl. Sich voll bewusst werden, wer erfüllt und wessen Werke untauglich sind ist Heiligung. Er erinnert sich dann auch das er nicht durch das Gesetz vollkommen wird, sondern durch den Erlöser allein.

Der Streit gegen die Verkündiger der Wahrheit kommt von den Hassern der Wahrheit und die lieben Gott (Elohim Jahweh) eben genau nicht, sondern sie verwechseln ihr Fleisch (ihr wissenschaftlich gebildetes Ego) mit Gott, und so betrügen sie ihr Gewissen. Vor meinem Ego als Gott stehe ich stets besser da als mein Nachbar, oder etwa nicht?


Gegen die Wahrheit hat ja niemand hier etwas und wir alle streben danach. Christus ist ja unser Lehrer und Christus ist unser Retter, er wird korrigieren wenn Korrektur nötig ist. Das es Menschen gibt welche das Leben nicht haben und nach Ihrem eigen Gusto leben das weiss ich auch. Ich gehe aber mal davon aus das die meisten hier sehr wohl interessiert sind an Gott und nicht an Ihrem Ego. Ich persönlich möchte nicht den Fehler machen den die Galater machten und ich möchte auch nicht das mein Bruder diesen Fehler macht. Ich glaube das die Galater verunsichert wurden im Bezug auf die Errettung und deshalb gingen sie zurück und zwar so weit, das sie Paulus ermahnen musste. Ob sie wohl die Wahrheit gehört haben, als sie seine Worten lasen?

kingschild hat geschrieben:Dass das Halten der Gebote sehr wohl die Liebe zu Gott dem Vater ausdrückt, lehrt Johannes in seinem ersten Brief, Kapitel 5, Vers 3. Und dass Johannes irgendwie rückwärts gewandt war, will wohl niemand behaupten.


Ja das halten der Gebote ist wichtig Gnu aber ich habe aufgezeigt, wie sie nicht gehalten werden. Wenn ich Gott Liebe, ich weiss, er allein hat mich erlöst, ich Ihm vertraue, dann äusserst sich dies darin das ich mit meinen Worten dieses vollkomme Werk verkünde und nicht den Bund der nicht zur Volkommenheit kam durch Menschen. Ich verkünde dann den Bund der Vollkommenheit und nicht den Bund welcher nicht zur Vollkomenheit kam oder kommen wird.

Wenn ich meinem nächsten Liebe dann verkünde ich Ihm, das er an diesem neuen Bund (Christus) festhalten soll bis zum Ende, das ist ein Gebot Christi, des Neuen Bundes. Ich verkünde Ihm doch nicht er solle am Alten Bund festhalten, von dem wir wissen wie kläglich Israel scheiterte und bis heute scheitert.

Wenn wir Vers 5 anschauen so fragt Johannes selbst:

5 Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?

Die Welt wird nicht durch das halten der Gebote überwunden, sondern durch den Glauben und an dem halten wir uns fest gleich wie es Johannes tat.


Wir sollten aber auch nicht in den Fehler verfallen, das Halten der Gebote als schlecht zu bezeichnen, denn dadurch, dass wir die Gebote halten, zeugen wir ohne Worte von unserem Heiland und heiligen uns dadurch von denen, die die Gebote nicht halten. (Heiligung heisst Absonderung).


Wenn Du die Gebote halten willst dann liess es einfach nochmal was Paulus meint und die Schrift:

Gal 3.10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch; denn es steht geschrieben: « Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben steht, es zu tun. »

Wenn Du Ihn allem bleibst, dann ist es gut Gnu, wenn nicht dann hast Du ein Problem das nur durch das Evangelium und den neuen Bund gelöst werden kann.

Sicherlich sollen wir nicht einen liederlichen Lebenswandel und uns Heiligen lassen aber wir leben nicht im Alten Bund zumindest ich nicht. Wenn ich weiss das jeder verflucht ist der nicht in allem bleibt, ich weiss das ich es nicht schaffe und Israel es auch nicht schafft/e und ich weiss wer allein Vollkommen ist und ich lehre meinem Nächsten er solle das zu tun, was weder ich, noch Israel schaffte, mein Lieber Gnu dann liebe ich meinen Nächsten nicht wie mich selbst und dann tue ich sicher nicht nicht den Willen Gottes.

Wenn ich das vollkommene Erlösungswerk Christi sehe und kenne, dann leite ich meinen Bruder nicht vom neuen Bund zurück zum Alten Bund, sondern dann sage ich Ihm bleibe ihn Christus nur er allein macht vollkommen. Nicht dein halten macht vollkommen, nicht der glaube das Du es je halten wirst macht vollkommen, sondern Christus allein macht vollkommen und das ist es was ich Glaube und wenn ich das Glaube, dann liebe ich Gott und anerkenne meinen Stand und seinen vollkommenen Stand.


Durch das Halten der Gebote allein werden wir gewiss nicht vollkommen, aber durch das Nichthalten der Gebote nehmen wir uns selbst die Vollmacht, vollkommen zu werden. Das eigene Streben nach Vollkommenheit beschreibt Paulus treffend in Philipper 3.10-11.


Dann lies dann auch noch was zuvor steht und was danach kommt bis am Ende des Textes dann kommen wir dann wieder dem Punkt näher, wem Paulus folgte und wonach er mit inbrunst strebte.

Wie bereits erwähnt die Vollkomenheit in Christi kommt durch das Blut und nicht durch das halten von Geboten (ausnahme Du hälst sie alle) das hast Du erkannt. Jetzt ist ja die Frage nach was streben wir, nach dem halten der Gebote oder nach der Verbundenheit mit Christi?

Paulus strebte seit dem Tage seiner Umkehr, nicht mehr das gleiche an.

Ph. 3.7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden gerechnet;

8 ja ich achte nun auch alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe, und ich achte es für Unrat, damit ich Christus gewinne

9 und in ihm erfunden werde, daß ich nicht meine eigene Gerechtigkeit (die aus dem Gesetz) habe, sondern die, welche durch den Glauben an Christus erlangt wird, die Gerechtigkeit aus Gott auf Grund des Glaubens,


Wir können sehen wo die stehen welche nach dem ersten streben und die welche nach dem zweiten streben. Wir lesen wonach Paulus strebte und wonach Saulus strebte und wir sehen in Paulus seinen Worten die Umkehr im streben. Sein streben änderte sich und soviel ich dem Wort entnehme hin zu diesem neuen Bund.

Die welche nach dem ersten streben, erfüllen das erste Gebot bis heute nicht, die welche nach dem zweiten streben, bis heute vollumfänglich.

Jetzt einfach meine Frage an Dich Gnu wodurch wird das Gebot unseres Herrn Jesu Christi und seines Vaters erfüllt in dem wir verkünden das streben nach dem ersten Bund sei wichtig?

Ist das ein Gebot welches Du von Gott empfangen hast oder von Menschen?

Wieviel Glauben, wieviel Werke, ist etwas das jeden aufrichtigen Christen beschäftigt aber wenn Werke dann ist eben die Frage was genau verkünden diese Werke, den Alten oder den neuen Bund?

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » Fr 7. Sep 2012, 10:12

kingschild hat geschrieben: Problematisch wird es eben dann, wenn man wieder eine Lehre schmiedet welche Menschen, die von Gott selbst gerufen und erlöst wurden wieder verunsichert, mit gewissen Aussagen die von der Freiheit Christi weglenken unter das Gesetz. Wo man dann mangels vertrauen wieder vom neuen in den Alten Bund kriecht und meint wer nicht so tut der sei verloren.

Der eine lehrt dann dies, der andere das und jeder meint dann seine Erkenntnis sei dann die Grundlage für die ganze Christenheit und wer nicht danach handelt sei schon abgefallen obschon das Wort ausdrücklich sagt das uns weder hohes noch tiefes trennen kann von Gott. Wenn Gott sagt tue dies so handle danach und wenn Dich Dein Gewissen plagt so iss halt nur Kraut aber verunsichere damit nicht Deinen Nächsten, welcher im Frieden mit Gott lebt.

Tun das denn nicht auch die, welche sich von den Geboten heiligen? Sie haben doch an Stelle der Gebote Gottes ihre denominationellen Sonderregeln, ihre Dogmen und Glaubensbekenntnisse, ihre Heiligenbilder und ihre jährlichen Götzenfeste, an die man sich gefälligst zu halten hat, auch wenn die Bibel dagegen schreibt.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Seltsamer » Fr 7. Sep 2012, 18:11

Hab wie möglich die Beitäge durchgeblickt.
Trotzdem nicht verstanden was der „Neuer Bund“ ist
und wie der von den „Alten Bund“ zu unterscheiden würde.

Kann jemand kurz und klar beschreiben, was an sich der „Neuer Bund“ darstellen soll?
Gelobt sei Jesus Messias!
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Fr 7. Sep 2012, 18:40

Gnu hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Der eine lehrt dann dies, der andere das und jeder meint dann seine Erkenntnis sei dann die Grundlage für die ganze Christenheit und wer nicht danach handelt sei schon abgefallen obschon das Wort ausdrücklich sagt das uns weder hohes noch tiefes trennen kann von Gott. Wenn Gott sagt tue dies so handle danach und wenn Dich Dein Gewissen plagt so iss halt nur Kraut aber verunsichere damit nicht Deinen Nächsten, welcher im Frieden mit Gott lebt.

Tun das denn nicht auch die, welche sich von den Geboten heiligen?

Siehst Du die Unfreiheit greift schnell um sich. Anklage ist sofort da. (Frucht in Eden / Richtig / Falsch)
Herrscht jedoch kein Ankläger so gibt es auch keine Anlage. Wenn ich Frei bin halte ich die Gebote aus Liebe automatisch denn sie sind in meinem Herzen erfüllt in Jesus Christus und ich brauche kein Gesetzeshüter der mir eine besonders heiligende Lebensart zeigt. Menschenwerk.

Viele dieser Lehren, zeigen dann auf dass nur diese Lehre in den Himmel kommt. Oder vielleicht ist es eine besondere Stellung die man dann erlangen kann.
Jesus sagt, geh hinter mich Satan!
Ja merkt denn niemand, dass hier vieles verdreht wird um Mäuse zu fangen? Steht nicht geschrieben: Lk 14,11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Sie haben doch an Stelle der Gebote Gottes ihre denominationellen Sonderregeln, ihre Dogmen und Glaubensbekenntnisse, ihre Heiligenbilder und ihre jährlichen Götzenfeste, an die man sich gefälligst zu halten hat, auch wenn die Bibel dagegen schreibt.

NeNe dieser Hut passt nicht auf alle Köpfe.
Es gibt durchaus auch gute Gemeinden, die solches erkannt haben und nicht mehr praktizieren. Aber auch hier ist Freiheit.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon kingschild » Fr 7. Sep 2012, 22:20

Gnu hat geschrieben:Tun das denn nicht auch die, welche sich von den Geboten heiligen? Sie haben doch an Stelle der Gebote Gottes ihre denominationellen Sonderregeln, ihre Dogmen und Glaubensbekenntnisse, ihre Heiligenbilder und ihre jährlichen Götzenfeste, an die man sich gefälligst zu halten hat, auch wenn die Bibel dagegen schreibt.


Die meisten haben ja keine speziellen Regeln und klar gibt es auch spezielle Gruppierungen, welche zum Teil auch ganz unbiblische Dinge verkünden aber denen bleiben wir dann ganz bestimmt fern aber ich erlebe das Gross der Gemeinden so Unterschiedlich sie sind, als Einheit, auch wenn ich nicht bei allen immer 100% übereinstimmend ja und Amen sagen könnte. Ich bin ja auch nicht mit jedem wiedergeborenen Christen immer ganz auf dem gleichen Stand der Erkenntnis. Da gibt es welche die sind weiter und solche die hinken ein bisschen hinterher, solche die fallen ein wenig zurück in alte Verhaltensweisen und lassen sich dann aber auch wieder korrigieren vom Herrn und so ist da ein buntes Gemisch. Für mich gibt es Dinge die sind ein absoltues No go weil ich einfach aus der Schrift und vom Geist her weiss, das kann nicht von oben sein, dann gibt es Dinge die kann man einfach auch mal stehen lassen und eben hoffen das der Herr sie zur rechten Zeit korrigieren wird.

Mir hat noch nie ein Prediger gesagt das ich unmögliche absolut unbiblische Dinge verüben muss, genau gleich wie mir noch nie einer gesagt hat, das ich Leben muss wie ein Jude, um das Leben das mir Gott schenkte, behalten zu dürfen.

Was ich aber höre ist sicher auch Ermahnung weil Gott ist ja mit mir unterwegs und der Geist zeigt mir sehr oft Dinge welche eben nicht ganz o.k sind, wo ich dann meist, wenn ich nicht gerade von meinem sturen Geist geritten werden auch einlenke. Ich höre von der Nachfolge, vom bleiben in der ersten Liebe usw. und so fort und dies sind Dinge die uns Geboten wurden und sie sind Teil der Nachfolge.

Wie gesagt wenn jemand ein Gebot Gottes hält oder halten will und dies aus Liebe tut so macht er sicher nichts falsches er muss einfach auf gewisse Dinge aufpassen: Erstens das er nicht selbst ins straucheln kommt dadurch, wie das schon einigen passierte. Zweitens das er seinen persönlichen Liebesbeweis denn er Gott bringen will, dann nicht zum Dogma oder zur Lehre Gottes erklärt und er muss dabei aufpassen das er nicht seinen Bruder zu stark verunsichert, so das dieser ins straucheln kommt.

Wenn wir das Beispiel vom Essen nehmen, lesen wir Paulus hat dort sehr ausführlich gesagt das wir dem schwachen im Glauben nicht zum Anstoss werden sollen und ja diesen sollen wir mitnehmen aber der schwache kann sicher nicht erwarten das dann eine ganze Gemeinschaft wieder in die Schwachheit zurück fällt. Dort braucht es auch die Leitung die dort einfach in Liebe erklärt so wie es ein Paulus machte der sagte wenn Dich Dein Gewissen ankagt dann tue es aber erwarte nicht das dies nun die Lehre ist welcher die ganze Gemeinde folgen wird.

Ich akzeptiere das Dir zb. Weihnachten Mühe bereitet, mir macht es keine Mühe weil ein Heidnischer Tag keine Macht hat über mich, denn der in mir ist stärker als der in der Welt und wenn ich an diesem Tag den Herrn Angesicht suche wird er mir deswegen nicht böse sein weil mir ist der Tag egal und das weiss ja der Herr, denn er kennt mein Herz. Mir ist doch auch egal wenn ein Freund vielleicht den Tage meines Geburtstages nicht genau weiss und mich am falschen Tage grüsst, für mich zählt da die Haltung und nicht der Umstand das er etwas vergessen hat oder aus bestimmten gründen nicht genau weiss.

Wenn es aber um falsche Lehren geht ist es nicht das gleiche, wie wenn nicht alle auf dem gleichen Stand der Heiligung sind. Mit dem ersten müssen wir nicht leben, mit dem zweiten müssen wir leben lernen bis zu dem Tag wo der Herr Jesus Christus zurück kommt. Stell Dir mal vor wie oft der Herr mit den Jüngern geduldig sein musste, wie oft muss er mit uns geduldig sein. Wenn wir nachfolgen dann müssen wir das auch sein mit unseren Brüdern und Schwestern im Herrn.

Von den ersten Grenzen wir uns klar ab, bei den zweiten gibt es nur das Miteinander, Füreinander, Zusammen vorwärts gehen mit dem Blick auf das vollkommene und nicht auf das was unvollkommen blieb, durch die Menschen.

Nur wenn unser Blick auf das vollkommene gerichtet bleibt, bleiben wir in der Liebe, bleiben wir am Weinstock und nur so halten wir Gottes erstes Gebot.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon pintalunas » Sa 8. Sep 2012, 09:19

kingschild hat geschrieben:Wie gesagt wenn jemand ein Gebot Gottes hält oder halten will und dies aus Liebe tut so macht er sicher nichts falsches er muss einfach auf gewisse Dinge aufpassen: Erstens das er nicht selbst ins straucheln kommt dadurch, wie das schon einigen passierte. Zweitens das er seinen persönlichen Liebesbeweis denn er Gott bringen will, dann nicht zum Dogma oder zur Lehre Gottes erklärt und er muss dabei aufpassen das er nicht seinen Bruder zu stark verunsichert, so das dieser ins straucheln kommt.

Das ist schon gut erklärt und korrekt.
Wenn wir das ganze dann auch noch mit dem biblischen Beweis festigen, sollte es keine Unklarheit mehr geben. Ich nehme nun einmal den Timotheusbrief zur Hand in dem Paulus an Timotheus zum selbigen Thema Antwort gibt und Ihn anleitet.
Dort heißt es: 1.Tim.1:3-11
Ich habe dich ja bei meiner Abreise nach Mazedonien ermahnt, in Ephesus zu bleiben, daß du gewissen Leuten gebietest, keine fremden Lehren zu verbreiten und sich auch nicht mit Legenden und endlosen Geschlechtsregistern zu beschäftigen, die mehr Streitfragen hervorbringen als göttliche Erbauung im Glauben; das Endziel des Gebotes aber ist Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.
Davon sind einige abgeirrt und haben sich unnützem Geschwätz zugewandt; sie wollen Lehrer des Gesetzes sein und verstehen doch nicht, was sie verkünden und als gewiß hinstellen.
Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, wenn man es gesetzmäßige anwendet und berücksichtigt, daß einem Gerechten kein Gesetz auferlegt ist, sondern Gesetzlosen und Widerspenstigen, Gottlosen und Sündern, Unheiligen und Gemeinen, solchen, die Vater und Mutter mißhandeln, Menschen töten, Unzüchtigen, Knabenschändern, Menschenräubern, Lügnern, Meineidigen und was sonst der gesunden Lehre widerspricht, nach dem Evangelium der Herrlichkeit des glückseligen Gottes, das mir anvertraut worden ist.
Sind wir denn nun gesetzlose weil wir das Gesetz nicht halten? Das sei ferne.
Der hier beschriebene Text macht sehr deutlich das das Gesetz eben den Gesetzlosen gegeben ist und nicht den Kindern Gottes in Christus Jesus.
Es anzuwenden ist gemäß Paulus nicht falsch, vorausgesetzt das man eben genau berücksichtigt das dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist.
Gruß
Offenbarung 3, 8
Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » So 9. Sep 2012, 01:24

Das Halten der Gebote ist das am meisten gehasste Thema unter Christen.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » So 9. Sep 2012, 11:17

Seltsamer hat geschrieben: Hab wie möglich die Beitäge durchgeblickt.
Trotzdem nicht verstanden was der „Neuer Bund“ ist
und wie der von den „Alten Bund“ zu unterscheiden würde.

Kann jemand kurz und klar beschreiben, was an sich der „Neuer Bund“ darstellen soll?

Der Neue Bund nach christlichem Verständnis wurde von Jahschuah am Abend vor seiner Kreuzigung eingesetzt, als er mit seinen Apostel-Jüngern das Passah-Mahl ass.
(Lukas 22.19-20)

Die Juden verstehen darunter etwas anderes, nämlich überhaupt nichts, was schon eingetreten wäre. Sie warten immer noch darauf, dass der Messias kommt und ihnen ihr Land wiederherstellt und sie zur führenden Nation macht.
(Jeremia 31.31…)

Manche Christen nehmen aus Jeremia 31.33 die Verheissung: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben“ und behaupten deshalb mehrheitlich, dass der Neue Bund im Blut Jaschuahs sie vom Halten der Gebote dispensiere.

So wird Theologie betrieben, da ein wenig, dort ein wenig, wie es mir beliebt.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon yotham » So 9. Sep 2012, 13:50

Gnu hat geschrieben:Das Halten der Gebote ist das am meisten gehasste Thema unter Christen.


vielleicht nicht gehasst, aber 1500 Jahre Christentum haben ihre Spuren hinterlassen. Die Gebote werden als Gesetz übersetzt obwohl jeder weiss, was Thora wirklich heisst. Das Halten von G'ttes Anweisungen wird der Einfachheit halber mit Werksgerechtigkeit gleichgesetzt, obwohl jeder weiss, dass nur die Gnade G'ttes uns am Ende freisprechen wird, etc. etc.
Gewürzt mit einer pikanten Prise Antisemitismus und (bitte um Entschuldigung für meine Chutzpa) falscher theologischer Interpretation insbesondere der paulinischen Briefe, haben wir heute eine relativ salzlose Situation. Hat ja einer mal so vorausgesagt....
Shaul:Ich frage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn auch ich bin ein Israelit, aus dem Samen Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon kingschild » So 9. Sep 2012, 18:30

Gnu hat geschrieben:Das Halten der Gebote ist das am meisten gehasste Thema unter Christen.


Du sollst kein falsches Zeugnis reden ...steht in den Geboten.

Jetzt ist die Frage, wer hält das Gebot im neuen Bund, Du selbst oder Christus?

Joh 15:4 Bleibet in mir, und ich bleibe in euch! Gleichwie das Rebschoß von sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn es nicht am Weinstock bleibt, also auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibet.

Ein Gebot Christi: Bleibet in mir und ich bleibe in euch! Nur so bleibt das Werk vollkommen und nur so bringt das Werk auch gute Frucht, denn von sich selbst kann keiner Frucht bringen, meine nicht ich, sondern der Herr Jesus Christus.

Diese Frage dürfen sich ruhig auch die anderen Leser stellen, in erster Linie die welche meine sie hielten die Gebote.

In Ihm bleiben ist ein Gebot Christi und wer das nicht tut, der hält die Gebote nicht.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » So 9. Sep 2012, 19:53

kingschild hat geschrieben:Jetzt ist die Frage, wer hält das Gebot im neuen Bund, Du selbst oder Christus?

Ein Gebot, das ein anderer mir gibt, kann nur ich selbst entweder halten oder brechen. Halte ich es, so bleibe ich in der Gnade des Gebotgebers, breche ich es, so werde ich vor dem Gericht des Gebotgebers verklagt, bis der Fall geregelt ist.

Wo steht in der Bibel, dass Christus sogar stellvertretend die Gebote hält, so dass der an ihn Gläubige vom Halten der Gebote dispensiert ist?

(Etwas anderes ist der Kraftaspekt, über den ich später schreiben werde.)
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Mo 10. Sep 2012, 08:58

Gnu hat geschrieben:Wo steht in der Bibel, dass Christus sogar stellvertretend die Gebote hält, so dass der an ihn Gläubige vom Halten der Gebote dispensiert ist?

Von "dispensiert" ist nicht die Rede. Es ist einfach eine Tatsache, dass wir unfähig sind die Gebote zu halten - erst recht nicht jene von Jesus. Sie klagen uns an, sie orientieren uns in die richtige Richtung, aber sie sind ein unerreichbares Ziel.

Dass Jesus die Gebote stellvertretend hält ist nicht so schwer erkennbar. Das ist schon im Hebräischen Verb "kaphar" enthalten (-> Jom Kippur), was soviel wie "zudecken" oder "sühnen" bedeutet. Die Idee des Sühnopfers ist dass die Sünde des einen durch die Fehlerlosigkeit eines anderen bedeckt wird. Röm 13, 14 oder Phil 3, 9 reden davon, dass wir mit der Gerechtigkeit Christi gekleidet sein müssen, weil wir selber keine vorzuweisen haben.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Mo 10. Sep 2012, 13:08

Gnu hat geschrieben:Das Halten der Gebote ist das am meisten gehasste Thema unter Christen.

Ich würde das nicht als gehasstes Thema bezeichnen, sondern als "das meist missverstandene Thema" Auch Du, lieber Gnu mischst bei dem Missverstehen krärtig mit.

Gnu hat geschrieben:Die Juden verstehen darunter etwas anderes, nämlich überhaupt nichts, was schon eingetreten wäre. Sie warten immer noch darauf, dass der Messias kommt und ihnen ihr Land wiederherstellt und sie zur führenden Nation macht.
(Jeremia 31.31…)

Manche Christen nehmen aus Jeremia 31.33 die Verheissung: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben“ und behaupten deshalb mehrheitlich, dass der Neue Bund im Blut Jaschuahs sie vom Halten der Gebote dispensiere.

Hier zeigst Du eigentlich das Problem sehr schön auf. Die Juden akzeptieren Jesus nicht als ihren Messias. Die Christen akzeptieren Jesus als den Messias. Die Juden sind in alten Bund Mose verblieben, die Christen sind im neuen Bund mit Jesus angekommen. Die Juden halten das Gesetz und die Christen sind mit Jesus dem Gesetz gestorben, da Jesus das Gesetz erfüllte.
Ein jeder wähle selbst, aber bleibe konsequent.

yotham hat geschrieben:Die Gebote werden als Gesetz übersetzt obwohl jeder weiss, was Thora wirklich heisst.

Was möchtest Du damit andeuten? Ich glaube das Wiki zu Tora beschreibt es gar nicht schlecht.
Man beachte den Abschnitt: Inhalte im Einzelnen; 2.Mose / Exodus: Gesetzesoffenbarung und Bundesschluss am Sinai in Ex 19 bis 24,
Das zeigt auf, dass die 10 Gebote um die hier diskutiert wird Teil des alten Bundes unter der Gesetzgebung vom Sinai ist.

Das Halten von G'ttes Anweisungen wird der Einfachheit halber mit Werksgerechtigkeit gleichgesetzt, obwohl jeder weiss, dass nur die Gnade G'ttes uns am Ende freisprechen wird, etc. etc.

Es geht nich um eine Situation "der einfachheit halber", sondern darum ob jemand die Schrift ernst nimmt oder nicht. Jeder der durch Werke gerecht werden will, z.B Sabbat, Speisegesetze usw, tut Dies ohne, dass die Schrift das von einem Christen verlangt. Derjenige der soetwas "tut" will sich durch Werke rechtfertigen und schmälert so das Opfer Jesu.


Gewürzt mit einer pikanten Prise Antisemitismus und (bitte um Entschuldigung für meine Chutzpa) falscher theologischer Interpretation insbesondere der paulinischen Briefe, haben wir heute eine relativ salzlose Situation. Hat ja einer mal so vorausgesagt....

Da stimme ich Dir zu. Viele die sich durch Werksgerechtigkeit hervortun sind auch tendenziell Antisemitisch. Ich fühle mich hier jedoch nicht angesprochen.

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon xp » Mo 10. Sep 2012, 21:05

imhotep hat geschrieben:...Es ist einfach eine Tatsache, dass wir unfähig sind die Gebote zu halten - erst recht nicht jene von Jesus...


Unser Glaube an Christus befreit uns nicht vom Halten der Gebote. Gehorsam ist eine Frucht des Geistes.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Mo 10. Sep 2012, 21:44

xp hat geschrieben:Unser Glaube an Christus befreit uns nicht vom Halten der Gebote.

Kommt drauf an, von welchen wir reden. Von den 2? Oder den 10? Oder den 603?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Gnu » Di 11. Sep 2012, 02:47

NEM hat geschrieben: Auch Du, lieber Gnu mischst bei dem Missverstehen kräftig mit.

Das gebe ich gerne zu, nur habe ich keine Alternative, weil bis jetzt noch niemand aufgezeigt hat, wie das praktisch gehen soll, die Gebote nicht halten und trotzdem die Verheissungen des Himmelreichs einheimsen.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Di 11. Sep 2012, 09:43

Gnu hat geschrieben:Das gebe ich gerne zu, nur habe ich keine Alternative, weil bis jetzt noch niemand aufgezeigt hat, wie das praktisch gehen soll, die Gebote nicht halten und trotzdem die Verheissungen des Himmelreichs einheimsen.

Der sinaitische Bund enthielt Versprechen, deren "Einheimsen" von der Einhaltung der Bedingungen abhängig war: Tut dieses, dann werde ich euch ins Land führen. Missachtet es, und ihr werdet vertrieben und zerstreut. Genau so kam es.

Der abrahamische wie auch der davidische Bund enthält weder Bedingungen noch Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Es ist ein unilaterales Versprechen Gottes, welches nicht von den Menschen verwirkt werden kann. Gott selber garantiert die Erfüllung. Das ist ein augenfälliger und fundamentaler Unterschied. Deshalb frage ich: Von welchen Geboten, oder von welchem Bund reden wir?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Seltsamer » Di 11. Sep 2012, 11:26

Na gut, und was ist das Wesen des "Neuen Bundes"?

Aber wenn schon eine Antwort kommt,
bitte ohne „Blutvergießen“ und ohne „Kaufgeschäfte“,
eine klare Antwort geben...

Danke in voraus.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Di 11. Sep 2012, 12:16

:lol: @Seltsamer: Ist das die theologische Variante des Spieles "Tabu"? Erkläre X ohne die Wörter Y und Z zu verwenden ...
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Seltsamer » Di 11. Sep 2012, 12:32

Ich frage doch was ist das Wesen des "Neuen Bundes"?
Nicht etwa wie klingt deine eigene „Theologie“ darüber…

Und wenn du nicht in der Lage bist so einfache Frage klar und deutlich zu beantworten, wird auch Demagogie nicht weiter helfen, wie du da angibst:
imhotep hat geschrieben:…Erkläre X ohne die Wörter Y und Z zu verwenden ...

Las es lieber mich hier blod zu stellen, wenn schon keine Anhnung has,
was ist das Wesen des "Neuen Bundes"?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Di 11. Sep 2012, 12:44

Gnu hat geschrieben:
NEM hat geschrieben: Auch Du, lieber Gnu mischst bei dem Missverstehen kräftig mit.

Das gebe ich gerne zu, nur habe ich keine Alternative, weil bis jetzt noch niemand aufgezeigt hat, wie das praktisch gehen soll, die Gebote nicht halten und trotzdem die Verheissungen des Himmelreichs einheimsen.


Vieleicht würde es SEHR viel helfen, wenn Du von Deiner falschen Interpretation weg kommst.

Wenn Du schreibst "die Gebote nicht halten", dann beweisst Du eben gerade, dass Du nicht verstanden hast was es bedeuted wenn wir sagen:
- Jesus hat das Gesetz des alten Bundes erfüllt
- Die Gebote sind nun in unsere Herzen geschrieben.

Niemand spricht davon, dass die Gebote im neuen Bund nicht eingehalten werden. Das ist eure Fehlinterpretation. (Gewollt oder aus Unverständniss?)

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Sep 2012, 12:56

NEM schreibt zu dem Gedankne Gnus, dass im Neuen Bund gemäß Hesekiel die 10 Gebote Gottes ins Herz geschrieben seien:
ja, nach Liebe und nicht nach Buchstaben, aber defintiv nicht Kirchlich doktriniert

Jesus beleuchtet in der Bergpredigt beispielhaft einen Teil der 10 Gebote im Licht der Liebe zu Gott und dem Nächsten. Dabei lässt er den Buchstaben stehen und gelten. Doch die Liebe geht weit darüber hinaus, sodass z.B. das Schimpfwort:" Du Blödmann" schon einem Mord sehr nahe kommt.

Wer die Liebe gegen den Buchstaben der 10 Gebote ausspielen möchte, verlässt definitiv den Boden Jesu und dessen Deutungshoheit und bereitet menschlicher Beliebigkeit den Boden.
Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Di 11. Sep 2012, 12:59

Seltsamer hat geschrieben:Na gut, und was ist das Wesen des "Neuen Bundes"?

Aber wenn schon eine Antwort kommt,
bitte ohne „Blutvergießen“ und ohne „Kaufgeschäfte“,
eine klare Antwort geben...

Danke in voraus.


Hi Seltsamer

Eine komische Frage und Bedinungen stellst Du da. Daher meine Antowort in Bibelstellen:

Liess mal:
•Alter Bund und neuer Bund: Hebr.8,6-13; 9,15; 12,24
•Ankündigung des neuen Bundes: Jer.31,31-34
•Der neue Bund ist besser: 2.Kor.3,6-9; Hebr.8,6-7.13
•Einsetzung des neuen Bundes: Lk.22,20; 1.Kor.11,25
•Jesus ist der Vermittler des neuen Bundes: Hebr.9,15

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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon NEM » Di 11. Sep 2012, 13:12

Reginald 32 hat geschrieben:Jesus beleuchtet in der Bergpredigt beispielhaft einen Teil der 10 Gebote im Licht der Liebe zu Gott und dem Nächsten. Dabei lässt er den Buchstaben stehen und gelten. Doch die Liebe geht weit darüber hinaus, sodass z.B. das Schimpfwort:" Du Blödmann" schon einem Mord sehr nahe kommt.

Wer die Liebe gegen den Buchstaben der 10 Gebote ausspielen möchte, verlässt definitiv den Boden Jesu und dessen Deutungshoheit und bereitet menschlicher Beliebigkeit den Boden.
Reginald.


Na da haben wir wieder ein paar Deiner unhaltbaren Theorien, die eure Irrlehre aufzeigen:
1) Niemand braucht die Liebe gegen den Buchstaben der 10 Gebote auszuspielen, denn das wäre sinnlos. Die Bibel sagt ganz klar, dass der Buchstabe des Gesetzes vom Sinai bereits tot ist.

2) In der Bergpredigt erklärt Jesus ein paar Gebote durch die Liebe interpretiert. Jesus geht in seiner Aussage viel weiter als es der Buchtabe tut. => wer sich also heute noch auf den Buchstaben stützt will verlässt definitiv den Boden Jesu.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Sep 2012, 13:19

NEM schreibt:
Was Theologen sagen oder gesagt haben interessiert mich wenig, bis nichts. Weihnachten nit baum und so ist klar heidnisch. Was das essen anbelangt bin ich auch frei geworden Apg 15 & Rö14,2
Ich glaube nicht, dass die Apostel in den Lehrhäusern Orientierung suchten. Vielmehr vertrauten sie auf den Heiligen Geist. Nicht zu vergessen ist sicherlich auch Apostelgeschichte 15.
Wie gesagt ich bin ein wilder aufgepfropfter Zweig. Was die natürlichen Zweige genau tun "müssen" weis ich zuwenig

In Apg. 15 geht es nicht ums Essen, sondern um die Beschneidung (V.1), die von bestimmten Jerusalemer Judenchristen auch von allen Heidenchristen abverlangt wurde. Um reine und unreine Speisen ging es da gar nicht. Außerdem kannte schon Noah (und der war kein Jude) den Unterschied zwischen rein (=erlaubt) und unrein (= untersagt), denn Gott als der Schäpfer und Erfinder des menschlichen Körpers weiß ja wohl am besten, welchen "Treibstoff" man benutzen sollte.
Ich habe aber gehört, dass es Leute geben soll, die beim Betrieb ihres Diselautos sich über die Gebrauchsanleitung einfach hinweg setzen und Benzin tanken (oder imgekehrt). Ich lese auch nirgendwo, dass der Heilige Geist die Apostel auf Wegen führte, die im erklärten Gegensatz zum Wort Gottes standen. Doch heute gibt es solche Menschen.
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Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon imhotep » Di 11. Sep 2012, 13:24

Seltsamer hat geschrieben:Ich frage doch was ist das Wesen des "Neuen Bundes"?

Wie wär's mit:
Jer 31, 31-34 (LUT) hat geschrieben:Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. 34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.


:praisegod:
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Sep 2012, 14:36

kingschild schreibt:
Saulus hat die Nachfolger vehement verfolgt und warum wohl, wenn die alle schöne brav die Gebote hielten? Saulus hätte keinen Grund gehabt, weil sie aber die Erlösung predigten darum hat er sie verfolgt und dies war ihm der Stein des Anstosses, die Predigt der Erlösung und Erfüllung. Genau gleich wie es den Pharisäern ein Dorn im Auge war wenn Christus, vergeben und erlöst hat und dies predigte.

Hier ghehst Du der Frage nach, w a r u m man Gottes Willen tun soll, und nicht o b man ihn zun soll.
Eigentlich sollte es doch jedem protestantischen Christen klar sein, dass ein Gläubiger allein aus Gnaden errettet wird. Ich jedenfalls habe das reformatorische Prinzip "sola gratia" in meiner Gemeinde von Kindesbeinen an gelernt. Vielleicht gibt es ja Christengemeinden, wo man auf die Länge der Haare oder auf den richtigen Sitzplatz oder Kleidung Wert legt. Ob das aber als fromme, verdienstvolle Tat ein zu stufen ist, glaube ich nicht..

Die Verfolgung der ersten Christen durch die Juden erfolgte deshalb, weil sie einen anderen Erlösungsweg lehrten als die Rabbiner. Das gleiche Problem taucht dann im Galaterbrief auf. Aber es ging werder bei der Verfolgung der Christen durch Saulus, noch im Galaterbrief darum, ob Christen nun Gott gehorsam sein sollen oder nicht.
Reginald
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Sep 2012, 14:52

Pintalunas schreibt:
Sorry lieber Reginald, das ist meines Erachtens nach völlig aus dem Hut gezaubert was du da sagst und hat mit dem was Jesus damit meinte nichts, aber auch gar nichts zu tun!
Wie ich Euch geliebt habe hat damit zu tun das Jesus sein Leben für die Schafe lies!
Wenn du Ihm nachfolgen tust, dann tust du selbiges und erachtest deiner nicht mehr. Du verlierst dein Leben und wirst Neues finden. Einer achte den Anderen höher als sich selbst


Ich schreibe dass das Neue am Gebot Jesu ist, dass nicht mehr der Mensch, sondern Jesus der Maßstab für die Liebe ist. Dies weist Du entschieden zurück und sagst, ich hätte das aus dem Hut gezogen. OK, ich nehme Deine Kritik an.

Dann verbesserst Du mich und sagst, dass das Neue an dem Gebot Jesu sei, dass nunmehr ER, Jesdus, der Maßstab für die Liebe ist und nicht mehr der Mensch.

Das schrieb ich ja ebenfalls.

Hast Du nun Deine Meinung aus Deinem Hut gezogen oder reden wir aneinander vorbei oder wolltest Du nur mal etwas schreiben?
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Re: Halten der Gebote im neuen Bund Jesu

Beitragvon Reginald 32 » Di 11. Sep 2012, 15:13

renato schreibt:

Jesus von Nazareth handelte aber vollkommen anders als der Gott der Hebräer mein Lieber. Gegensätzliche Chrarakteren findet man nirgends in der Bibel.


Scheinbar bist Du, lieber renato, der Ansicht, dass Jesus von Nazareth n i c h t der Bundesgott JHWH des Volkes Israel war. So habe ich Dich jedenfalls verstanden.

Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Ich glaube, dass er "der Fels, der mitfolgte" war, derjenige, der vor aller Kreatur schon existierte, der Schöpfer nach Hebr. 1, der der Werkmeister bei der Schöpfung war. Ich glaube auch, dass er der ewige "ego eimi" (griechisch für JHWH) aus Joh. 8.58 ist, der schon längst vor Abraham da war und dass er der "logos" des Vaters war, wie es in Joh.1:1 heißt..

Wer das AT mit Augen liest, die am NT geschult sind, wird m.E. keine wesentlichen Unterschiede zwischen JHWH und Jesus von Nazareth feststellen können.
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