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Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon toemu » Mo 15. Feb 2016, 13:14

Hallo,

letztens habe ich in einem Vortrag gehört, dass auch die Werke der Geretteten beurteilt werden.

1Kor 3,12 Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
1Kor 3,13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
1Kor 3,14 Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
1Kor 3,15 wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

Und je nach den Werken fällt auch der Lohn kleiner oder grösser aus.

Mt 5,19 Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.

Mt 10,41 Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.

Demzufolge sind wir (aus den Menschen) nicht alle gleich im Himmel.

Oder was meint ihr ?

LG
Thomas
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Re: Grosse und Kleine

Beitragvon Johelia » Mo 15. Feb 2016, 13:57

toemu hat geschrieben:Hallo,

letztens habe ich in einem Vortrag gehört, dass auch die Werke der Geretteten beurteilt werden.

1Kor 3,12 Wenn aber jemand auf [diesen] Grund baut Gold, Silber, köstliche Steine, Holz, Heu, Stroh,
1Kor 3,13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klar machen, weil er in Feuer geoffenbart wird; und welcherlei das Werk eines jeden ist, wird das Feuer bewähren.
1Kor 3,14 Wenn das Werk jemandes bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen;
1Kor 3,15 wenn das Werk jemandes verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer.

Und je nach den Werken fällt auch der Lohn kleiner oder grösser aus.

Mt 5,19 Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reiche der Himmel; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reiche der Himmel.

Mt 10,41 Wer einen Propheten aufnimmt in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen; und wer einen Gerechten aufnimmt in eines Gerechten Namen, wird eines Gerechten Lohn empfangen.

Demzufolge sind wir (aus den Menschen) nicht alle gleich im Himmel.

Oder was meint ihr ?

LG
Thomas



Sali Thomas

von diesem Thema hatte ich ansatzweise in meinen Threads über die Gerichte diskutieren wollen. Leider war das Interesse an diesem Thema damals zu gering.

Ich stimme deinen Bibelstellen und deiner Schlussfolgerung zu, wobei ich mir noch keine Gedanken zu Unterschiedlichem Ansehen gemacht habe.

Mein Eindruck zum Thema war eher, dass wir mit unterschiedlichen Aufgaben betraut werden. Je nachdem was nach 1Kor3,14-15 noch übrig geblieben ist, werden wir mit unterschiedlichen Aufgaben betraut. (Siehe Gleichnis vom gerechten Knecht) Wer viel hat dem wird viel gegeben werden.

Erstmal nur soviel dazu.

Grüsse Johel
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Re: Grosse und Kleine

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Feb 2016, 18:08

Hallo toemu,

hierzu hat Pastor Aidon Wilson Tozer einiges geschrieben, etwas davon habe ich auch gelesen (ist aber schon lange her). Wenn ich recht entsinne, war die Quintessenz dessen so:

Verdienen kann man sich die Ewigkeit mit resp. bei Ihm (Gott) selbstverständlich nicht. Noch nicht einmal ansatzweise. Jede "Denke" in diese Richtung wäre komplett bibelkonträr!

Nach Pastor Tozer gebe es dann im Himmel so etwas wie eine erste und auch eine zweite "Reihe". Also so etwas wie unterschiedliche Abstufungen, die wiederum etwas mit dem Tun im hier und jetzt zu tun haben.

Ich gebe zu, dass mir diese Gedanken relativ fremd sind, weil so ja auch wieder etwas wie "Werkgerechtigkeit" ins Thema käme und diese lehne ich komplett ab.

Deine ursprüngliche Threadüberschrift "Große und Kleine" fand ich zu nichtssagend, resp. missverständlich. Deshalb habe in mit ".../eine Abstufung im Himmel?" ergänzt. Ich hoffe, das ist okay für dich!?

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Re: Grosse und Kleine

Beitragvon lionne » Mo 15. Feb 2016, 20:25

Thelonious hat geschrieben:Nach Pastor Tozer gebe es dann im Himmel so etwas wie eine erste und auch eine zweite "Reihe".

Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe... :lol:
Spass beiseite; Johannes 14,2-3 - (Jesus sagt):
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten.
Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin.
Ich glaube, es gibt (analog der Sünde) hier keine Abstufungen. Ich vertraue da ganz Gott; er weiss alles, kennt uns in- und auswendig, kennt unser Herz, unsere Beweggrunde und ist gerecht; Er wird jedem (Christen) seinen (richtigen) Platz zuweisen.
LG lionne
Zuletzt geändert von lionne am Mo 15. Feb 2016, 20:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Feb 2016, 20:36

Hi Lionne,

dann müsste die Frage eher sein: können wir unsere Platzsetzung bei Ihm im Himmel (anders als bei ARF und ZDF) z.B. mit guten Werken beeinflussen? So hatte ich zumindest Toemus Diskussionsansatz verstanden.

Wie gesagt, ich bin diesbezüglich auch superskeptisch. Denke quasi "egal, Hauptsache Himmel. Danke!".

LG
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon lionne » Mo 15. Feb 2016, 20:44

Mit unseren Werken (Werksgerechtigkeit) können wir uns nicht einen Platz an der Sonne ähh in Himmel ergattern:
M.E. gibt es da keine Abstufungen, je nach dem was und wie und wo für Werke auch immer. Ich vertraue da ganz auf unseren Herrn; Er weiss alles, kennt uns in- und auswendig, kennt unser Herz, unsere Beweggründe und ist gerecht; Er wird jedem (Christen) seinen (richtigen) Platz zuweisen (> viele Wohnungen). Wir sind nicht durch Werke (was auch immer für welche) gerettet, sondern durch Gnade.
LG lionne
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2016, 20:48

Um die hier gestellte Frage beantworten zu können, müsste man zuerst einige andere Fragen stellen, z.b.

1) Weshalb fühlen wir uns in unserem jetzigem Leben nicht absolut super?
2) Was ist die empirische Ursache, dass unser Leben jetzt nicht optimal ist?
3) Fühlen sich hier alle Menschen gleich elend? (das ist gleichzeitig die Frage, ob es hier Abstufungen gibt)
4) Was ist Schuld an der empirischen Unvollkommenheit (der Mensch oder die Umwelt)?
5) Was ist der empirische Mensch?
6) Ändert die Versetzung des jetzigen Menschen in eine andere Umwelt ("Himmel") den Menschen?
7) Ist der Mensch noch Mensch, wenn ihm alles genommen wird, was er jetzt ist, und ihm automatisch (also durch Gott) Vollkommenheit verliehen wird (das ist gleichzeitig die Frage, was verleiht dem Menschen Identität) ?

Wenn alle diese Fragen korrekt beantwortet werden können, dann kann auch die anfangs gestellte Frage unmissverständlich und korrekt beantwortet werden.

LG,
jes
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Feb 2016, 20:49

"Werkgerechtigkeit" wäre aber eher der Versuch, sich den Platz im Himmel überhaupt zu verdienen, also quasi zu erarbeiten. Das würde auch Tozer nie und nimmer auch nur ansatzweise gutheissen.

Tozers Aussage war hier (wie gesagt) ansatzweise so: Rchtfertigung: allen aus Gnade Punkt. Welche Reihe / welchen Platz im Himmel (weiter hinten / weiter vorn), da spielen auch gute Werke eine Rolle.

Klingt tatsächlich merkwürdig, es gibt aber Bibelstellen, die dieses vermuten lassen.

Wie gesaagt, ich bin nie und nimmer ein Apologet der Werksgerechtigkeit, sondern komplett das Gegenteil. Nicht, dass dieses missverstanden wird.

Ich versuche aber Toemus Gedanken dazu zu interpretieren.

VG
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Thelonious » Mo 15. Feb 2016, 20:50

jes_25913 hat geschrieben:Um die hier gestellte Frage beantworten zu können, müsste man zuerst einige andere Fragen stellen, z.b.

1) Weshalb fühlen wir uns in unserem jetzigem Leben nicht absolut super?
2) Was ist die empirische Ursache, dass unser Leben jetzt nicht optimal ist?
3) Fühlen sich hier alle Menschen gleich elend? (das ist gleichzeitig die Frage, ob es hier Abstufungen gibt)
4) Was ist Schuld an der empirischen Unvollkommenheit (der Mensch oder die Umwelt)?
5) Was ist der empirische Mensch?
6) Ändert die Versetzung des jetzigen Menschen in eine andere Umwelt ("Himmel") den Menschen?
7) Ist der Mensch noch Mensch, wenn ihm alles genommen wird, was er jetzt ist, und ihm automatisch (also durch Gott) Vollkommenheit verliehen wird (das ist gleichzeitig die Frage, was verleiht dem Menschen Identität) ?

Wenn alle diese Fragen korrekt beantwortet werden können, dann kann auch die anfangs gestellte Frage unmissverständlich und korrekt beantwortet werden.

LG,
jes


Nee, Jes. Das würde alles viel zu weit vom tatsächlichen Threadthema wegführen.

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon onThePath » Mo 15. Feb 2016, 20:53

Dann halte ich mich ähnlich wie Tozer.

LG, otp
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon jes_25913 » Mo 15. Feb 2016, 21:05

Thelonious hat geschrieben:
jes_25913 hat geschrieben:Um die hier gestellte Frage beantworten zu können, müsste man zuerst einige andere Fragen stellen, z.b.

1) Weshalb fühlen wir uns in unserem jetzigem Leben nicht absolut super?
2) Was ist die empirische Ursache, dass unser Leben jetzt nicht optimal ist?
3) Fühlen sich hier alle Menschen gleich elend? (das ist gleichzeitig die Frage, ob es hier Abstufungen gibt)
4) Was ist Schuld an der empirischen Unvollkommenheit (der Mensch oder die Umwelt)?
5) Was ist der empirische Mensch?
6) Ändert die Versetzung des jetzigen Menschen in eine andere Umwelt ("Himmel") den Menschen?
7) Ist der Mensch noch Mensch, wenn ihm alles genommen wird, was er jetzt ist, und ihm automatisch (also durch Gott) Vollkommenheit verliehen wird (das ist gleichzeitig die Frage, was verleiht dem Menschen Identität) ?

Wenn alle diese Fragen korrekt beantwortet werden können, dann kann auch die anfangs gestellte Frage unmissverständlich und korrekt beantwortet werden.

LG,
jes


Nee, Jes. Das würde alles viel zu weit vom tatsächlichen Threadthema wegführen.

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Diese Fragen sollte sich jeder selbst stellen. Das Thema ist komplex. Wem das zu viel ist, solche Fragen zu stellen, wird über Vermutungen nicht hinauskommen.
Für sowas wäre mir die Zeit zu schade.

LG,
jes
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon onThePath » Mo 15. Feb 2016, 21:35

Ja, das Thema ist komplex, weil es vielfältige Antworten aus allen möglichen Quellen gibt.
Und das wirklich schwierige dabei ist, was soll man glauben ? ¿
Jes, warum sollte ich mich denn an deinen Ansichten orientieren ? Dazu habe ich keinen guten Grund.
Auch nicht deshalb, weil du so tust als wärst du der überlegene Lehrmeister für uns Christen.
Statt dessen nenne deine Ansichten und deine Quellen für diese Ansichten.

LG, otp
Zuletzt geändert von onThePath am Mo 15. Feb 2016, 21:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Grosse und Kleine

Beitragvon Johelia » Mo 15. Feb 2016, 21:41

Thelonious hat geschrieben:Hallo toemu,

hierzu hat Pastor Aidon Wilson Tozer einiges geschrieben, etwas davon habe ich auch gelesen (ist aber schon lange her).

Tozer kenne ich nicht. Weisst du in welchem Buch oder wo Tozer zum Thema einiges geschrieben hat?

Thelonious hat geschrieben:Nach Pastor Tozer gebe es dann im Himmel so etwas wie eine erste und auch eine zweite "Reihe". Also so etwas wie unterschiedliche Abstufungen, die wiederum etwas mit dem Tun im hier und jetzt zu tun haben.

Ich gebe zu, dass mir diese Gedanken relativ fremd sind, weil so ja auch wieder etwas wie "Werkgerechtigkeit" ins Thema käme und diese lehne ich komplett ab.

Interessante Idee. Kannst du etwas ausführen wie Tozer dazu kam? Aber ich bin mit dir eiverstanden, auch ich bin ein Gegner von Werksgerechtigkeit.

Ich verstehe 1Kor 3,12- 23 im Zusammenhang meines restlichen Glaubens so, dass die Entrückten im Himmel mit all ihren Taten gerichtet werden.
Es wird nicht mehr um die Frage des ewigen Lebens gehen, denn das haben die Entrückten in der Gnade Jesus Christus schon erhalten. Es wird aber eine jede Tat anhand der Motivation beurteilt. Dabei werden Werksgerechte Taten extrem gut brennen. Werksgerechtigkeit wird demnach kontraproduktiv sein!!

(Das wollte ich früher mal im Thread: "Re: Werke und Werke, ist nicht gleich Werke" erklären ist aber leider nicht so weit gekommen wegen Disput mit ;) )

Grüsse Johel
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon toemu » Mo 15. Feb 2016, 22:06

Guten Abend,

meine Frage hat sich ausschliesslich auf Errettete bezogen; davon gehen die zit. Bibelstellen aus.
Errettet sind wir aus Gnade; aber siehe Jak 2.12-26
Jak 2,24 [Daraus] seht ihr, da[ß der] Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Jak 2,22 [Daran sieh]st du, da[ß] der Glaube [mit] seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube [erst] aus den
Werken vollkommen ge[mach]t wurde.

Unser Glauben sollte sich also in Werken ausdrücken, eben in der Liebe zu Gott und zum Nächsten.

Ich habe früher auch gemeint wir (Menschen) wären denn alle gleich im Himmel.
Jak 3,1 * Trachtet nicht [so] viel [danach], Lehrer [zu sein], meine Brüder, [da ihr] wißt, da[ß] wir [Lehrer einen
dementsprechend] größeren Urteil[sspruch] erhalten werden

Ich denke es wird Unterschiede geben im Himmel; aber über die Art und über den Lohn können wir nur Vermutungen anstellen; das wird letzlich Gottes Urteil sein.

LG
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Pilgrim » Mo 15. Feb 2016, 22:18

toemu hat geschrieben:Oder was meint ihr ?

Offenbarung 22:12 sagt, "Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeder so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.'. Demnach wird für die Gläubigen eine Zeit der Belohnung sein. In Timotheus 4:7-8 lesen wir die Worte von Paulus als er seinen Dienst zu Ende brachte, " Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben."

Alle Gläubigen müssen vor dem " Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. (2.Korinther 5:10). Auch im Römer spricht Paulus davon, dass Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen; (Römer 14:10).

Dass es unverzüglich nach der Entrückung passieren wird ist deutlich. Was aber der "Richterstuhl" bedeutet wäre zu ergründen. Da es in der Schrift mindestens sieben Hauptgerichte gibt, wäre es vielleicht gut diese mal auszusortieren…meine ich, was meint ihr…?
Be careful how you spend your time: Spend your time in nothing which you know must be repented of. —Richard Baxter
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Re: Grosse und Kleine/eine AbstufuLiebi ng im Himmel?

Beitragvon Orpheus » Di 16. Feb 2016, 17:32

Sali toemu,
auch ich mag nicht spekulieren über Ränge im neuen Himmel und auf der neuen Erde.

Ist nicht schon Leben wunderbar genug?

Zudem würden auch da Ruhm und Grösse mal vergehen.
Denn gemäss den Worten des Jesaja (65, 16-25) gehts sogar im neuen Himmel weiter mit geboren werden und sterben.
Das ist ein weiterer Aspekt der Themas "Im Himmel gebunden oder getrennt?"
(Ich bin erst heute auf diese Jesaja-Stelle gestossen.)
Gruss
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Thelonious » Di 16. Feb 2016, 20:39

onThePath hat geschrieben:Genug Geplänkel und Gerede.


Aber wirklich! Das letzte "Geplänkel und Gerede" hier habe ich konsequent gelöscht.

Bitte wirklich nur noch zum tatsächlichen Thema schreiben, danke.

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Re: Grosse und Kleine

Beitragvon Thelonious » Di 16. Feb 2016, 20:43

Johelia hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Hallo toemu,

hierzu hat Pastor Aidon Wilson Tozer einiges geschrieben, etwas davon habe ich auch gelesen (ist aber schon lange her).

Tozer kenne ich nicht. Weisst du in welchem Buch oder wo Tozer zum Thema einiges geschrieben hat?


Hallo Johelia,

ich suche das Buch heraus und beantworte dann die weiteren Fragen gern. Das Problem: ich habe verhältnismässig viele Bucher aber wenig Ordnung darin :oops: ;)

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Johelia » Di 16. Feb 2016, 21:30

Pilgrim hat geschrieben:Da es in der Schrift mindestens sieben Hauptgerichte gibt, wäre es vielleicht gut diese mal auszusortieren…meine ich, was meint ihr…?


Liebe Pilgrim

Ich war so frech und habe diese Frage mal in meinen eingeschlafenen Thread "Die Gerichte der Bibel" transferiert. Vielleicht könnten wir die von die erwähnten sieben Gerichte ja dort erörtern.

Ich war mir nicht bewusst, dass es so viele sind. Oder haben ein paar schon stattgefunden?

Liebe Grüsse Johel
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Johelia » Di 16. Feb 2016, 21:53

Pilgrim hat geschrieben:Alle Gläubigen müssen vor dem " Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. (2.Korinther 5:10). Auch im Römer spricht Paulus davon, dass Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen; (Römer 14:10).

Dass es unverzüglich nach der Entrückung passieren wird ist deutlich. Was aber der "Richterstuhl" bedeutet wäre zu ergründen. Da es in der Schrift mindestens sieben Hauptgerichte gibt, wäre es vielleicht gut diese mal auszusortieren…meine ich, was meint ihr…?


Liebe Pilgrim

Als ich deine obigen Stellen im Zusammenhang mit 1Kor 3,12-15 las verstand ich das so, dass Jesus uns nach der Entrückung im Himmel mit unserem Leben konfrontieren wird.
Als Wir Jesus als unseren Herrn angenommen haben, wurden unsere Sünden vergeben und auch aus der Erinnerung gestrichen. Ich denke nicht, dass Sünde wieder ein Thema sein wird.

Vielmehr wird Jesus auf dem Richterstuhl sitzen und unsere Werke FÜR den Herrn beurteilen. Wie selbstlos Liebend unsere Taten für den Herrn waren wird beurteilt werden. Werksgerechigkeit in einener Mission wir gemäss 1.Korinther 3,13 verbrennen und nichts zählen.

Was meinst du?

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Knecht » Mi 17. Feb 2016, 14:46

toemu hat geschrieben:Guten Abend,

meine Frage hat sich ausschliesslich auf Errettete bezogen; davon gehen die zit. Bibelstellen aus.
Errettet sind wir aus Gnade; aber siehe Jak 2.12-26
Jak 2,24 [Daraus] seht ihr, da[ß der] Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.

Jak 2,22 [Daran sieh]st du, da[ß] der Glaube [mit] seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube [erst] aus den
Werken vollkommen ge[mach]t wurde.

Unser Glauben sollte sich also in Werken ausdrücken, eben in der Liebe zu Gott und zum Nächsten.

Hallo Thomas, ich glaube, Jacobus hat recht.
Es stellt sich nun die Frage, welche Worte gewichtiger sind, die des Paulus oder die des Jacobus und natürlich die Worte von Jesus selbst. Er bestätigte ja die Gesetze und verlangte, dass man sich weiter daran halten soll.
Indirekt bestätigt sich das auch bei Markus 8-13 (Korban-Gelübde). Jesus wirft den Pharisäern und Schriftgelehrten vor, dass sie das Gebot: „Ehre deinen Vater und deine Mutter.........“, geschickt außer Kraft setzen.
In der Einheitsübersetzung ist das Korban-Gelübde unten im Anhang genauer beschrieben:

Das Korban-Gelübde war ein Gelöbnis, durch das ein Gegenstand in den Dienst Gottes, des Tempels oder des Gottesdienstes gestellt und so der Nutznießung durch Menschen entzogen wurde. Wer also alle Verpflichtungen und Leistungen seinen Eltern gegenüber durch das Korban-Gelübde Gott weihte („Opfergabe ist, was ihr von mir als Unterstützung haben solltet“), entzog diesen ihren Unterhalt, ohne dass er gezwungen werden konnte, das den Eltern Nichtgeleistete auch wirklich für religiöse Zwecke einzusetzen. Diese Praxis widersprach deutlich dem Sinn des vierten Gebots, das dazu bestimmt war, auch den Unterhalt alter und kranker Eltern zu sichern.

Jesu hat hier indirekt auf Werksgerechtigkeit bestanden - also dem vierten Gebot gerecht zu werden.

Wenn heute z. B. ein anonymer Sohn hier im Forum offen schreiben würde, er habe mit List seinen Eltern - ohne ein Problem damit zu haben - die Rente abgeknöpft, kann ich mir nicht mal einen User hier vorstellen, der darauf aufgrund theoretisch-biblischer Auslegung zu ihm sagt: Macht nichts, Hauptsache du glaubst an Jesus, du bist durch ihn errettet/erlöst - und fertig. Nee, nur Glaube allein und auf Gnade hoffen, ist zumindest für mich zu wenig. Theorie und Praxis sind halt nicht selten zwei verschiedene paar Schuhe.


Gruß
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Hanspeter » Mi 17. Feb 2016, 15:35

Gerecht sind wir alleine aus Gnade. Gerettet sind wir einzig durch den Glauben an Jesus Christus. Der Glaube muss sich aber durch Werke beweisen. Der Mensch, der von sich behauptet, gläubig zu sein, der aber keine Werke vorzuweisen hat, beweist damit, dass sein Glaube nicht echt ist. Die Werke sollten nicht als Pflicht auf sich genommen sein, sondern selbstverständlicher Ausfluss eines christlichen Lebens sein, also nicht weil ich sie tun muss, sondern weil ich sie tun will. Werke sollten für eine Christen eine Selbstverständlichkeit sein, ohne sie an die grosse Glocke zu hängen. Die Werke machen nicht gerecht, aber sie beweisen den Glauben. Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube. Ich nenne die Werke einen Dienst. Dienst am Nächsten.

Und ja, ich denke, dass es im Himmel eine Belohnung aufgrund der Werke geben wird, wobei wir vermutlich überrascht sein werden, welche Werke höher und welche tiefer eingestuft werden. Jemand, der jeden Sonntag treu und ohne viel Aufheben die Stühle im GD-Raum aufstellt und sie nach dem GD wieder zusammenstellt, wird vielleicht mal besser belohnt werden als mancher, der meint, was er aufgrund seiner vielen Werke alles zugut hat.

Einige werden über Städte, andere über ganze Länder regieren. Wo das steht, weiss ich jetzt gerade nicht.

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Pilgrim » Mi 17. Feb 2016, 16:23

Hanspeter hat geschrieben:…ich denke, dass es im Himmel eine Belohnung aufgrund der Werke geben wird…

Ewige Belohnung sollte uns (in Christus Gläubige) motivieren. Was immer auch unser Dienst zu Gottes Herrlichkeit ist, Er wird belohnen… :praisegod:
Hanspeter hat geschrieben:… welche Werke höher und welche tiefer eingestuft werden.

Wenn ein Pastor gesunde, solide Lehre predigt, er konstruktiv baut. Wenn ein Lehrer das Wort durchweg und vollauf lehrt, er mit gutem Material baut. Wenn eine Person mit der Gabe der Handreichung sich selbst anderen im Namen des Herrn zu bedienen hingibt, sie mit Material baut, das die Prüfung (1.Korinther 3:14-15) überstehen wird und grosse Belohnung bringen wird. Wenn das Leben eines Gläubigen heilig, unterwürfig und andachtsvoll ist, er ein Leben lebt das mit kostbaren Materialien gebaut ist.

Die Belohnung des Herrn für alle Seine treuen Nachfolger sind verschieden und wunderbar und alle sind unvergänglich (1.Korinther 9:25). Das Neue Testament nennt sie Kronen…!
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Knecht » Mi 17. Feb 2016, 17:07

Hanspeter hat geschrieben:Gerecht sind wir alleine aus Gnade. Gerettet sind wir einzig durch den Glauben an Jesus Christus.

Naja, auch Noah fand rettende Gnade beim Herrn, weil er schon ein Gerechter war. Ebenso der tiefgläubige Abraham und andere.
Dass es heute keine halbwegs gerechten Juden gibt, glaube ich nicht. Perfekt ist natürlich niemand.


Hanspeter, abgesehen davon, dass ich Werke durchaus aus Pflicht und aus einer Selbstverständlichkeit heraus tun will/muss, stimme ich deinem Beitrag zu.

Der Glaube muss sich aber durch Werke beweisen. Der Mensch, der von sich behauptet, gläubig zu sein, der aber keine Werke vorzuweisen hat, beweist damit, dass sein Glaube nicht echt ist. Die Werke sollten nicht als Pflicht auf sich genommen sein, sondern selbstverständlicher Ausfluss eines christlichen Lebens sein, also nicht weil ich sie tun muss, sondern weil ich sie tun will. Werke sollten für eine Christen eine Selbstverständlichkeit sein, ohne sie an die grosse Glocke zu hängen. Die Werke machen nicht gerecht, aber sie beweisen den Glauben. Glaube ohne Werke ist ein toter Glaube. Ich nenne die Werke einen Dienst. Dienst am Nächsten.

Und ja, ich denke, dass es im Himmel eine Belohnung aufgrund der Werke geben wird, wobei wir vermutlich überrascht sein werden, welche Werke höher und welche tiefer eingestuft werden. Jemand, der jeden Sonntag treu und ohne viel Aufheben die Stühle im GD-Raum aufstellt und sie nach dem GD wieder zusammenstellt, wird vielleicht mal besser belohnt werden als mancher, der meint, was er aufgrund seiner vielen Werke alles zugut hat.

Einige werden über Städte, andere über ganze Länder regieren. Wo das steht, weiss ich jetzt gerade nicht.

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Johelia » Mi 17. Feb 2016, 21:21

Knecht hat geschrieben:
toemu hat geschrieben:Guten Abend,

meine Frage hat sich ausschliesslich auf Errettete bezogen; davon gehen die zit. Bibelstellen aus.
Errettet sind wir aus Gnade; aber siehe Jak 2.12-26

*Jak 2,24 [Daraus] seht ihr, da[ß der] Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein.
*Jak 2,22 [Daran sieh]st du, da[ß] der Glaube [mit] seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube [erst] aus den Werken vollkommen ge[mach]t wurde.


Unser Glauben sollte sich also in Werken ausdrücken, eben in der Liebe zu Gott und zum Nächsten.

(*In quote Setzung entfernt, damit ein Verschachteln von mehreren Einzelquotes funktioniert.)

Hallo Thomas, ich glaube, Jacobus hat Recht.
Es stellt sich nun die Frage, welche Worte gewichtiger sind, die des Paulus oder die des Jacobus und natürlich die Worte von Jesus selbst. Er bestätigte ja die Gesetze und verlangte, dass man sich weiter daran halten soll.


Hallo lieber Knecht.

Tut mir leid, aber diese Frage stellt sich mir in keinster Weise!!

Es ist völlig klar, dass die Worte Jesu immer die gewichtigsten sind. Der Versuch jedoch Jakobus gegen Paulus aufzuwiegen, muss ich kategorisch ablehnen. Beider Worte haben dasselbe Gewicht! Man darf die Adressaten und die angesprochene Zuhörerschaft aber nie ausser Acht lassen, sonst kommt man schnell zu völlig verzerrten Auslegungen.

Paulus war explizit zu den Nationen gesandt und hat gemäss 1. Apostelkonzil das verkündet was vom Heiligen Geist für die Nationen zu predigen vorgesehen war.

Der Jakobusbrief ist explizit an Juden der Diaspora gerichtet und hält daher das Gesetz des ersten Bundes hoch.
Jakobus1.1 , Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!

Deine Schlussfolgerungen das Jakobus das Gesetz für alle Christen als gültig erklärt ist komplett unzulässig, denn Jakobus schrieb einen evangelisierenden Brief an Juden der Diaspora.

Knecht hat geschrieben:
Hanspeter hat geschrieben:Gerecht sind wir alleine aus Gnade. Gerettet sind wir einzig durch den Glauben an Jesus Christus.

Naja, auch Noah fand rettende Gnade beim Herrn, weil er schon ein Gerechter war. Ebenso der tiefgläubige Abraham und andere.
Dass es heute keine halbwegs gerechten Juden gibt, glaube ich nicht. Perfekt ist natürlich niemand.

Auch hier vermischst du AT, alten und neuen Bund. Es ergibt kein klares Bild wenn alles in einem Mixer durchgelassen wir, sondern es kommt eine undursichtige Brühe heraus.

Liebe Grüsse Johel
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Knecht » Do 18. Feb 2016, 08:38

Johelia hat geschrieben:Hallo lieber Knecht.

Tut mir leid, aber diese Frage stellt sich mir in keinster Weise!!

Es ist völlig klar, dass die Worte Jesu immer die gewichtigsten sind. Der Versuch jedoch Jakobus gegen Paulus aufzuwiegen, muss ich kategorisch ablehnen. Beider Worte haben dasselbe Gewicht! Man darf die Adressaten und die angesprochene Zuhörerschaft aber nie ausser Acht lassen, sonst kommt man schnell zu völlig verzerrten Auslegungen.

Paulus war explizit zu den Nationen gesandt und hat gemäss 1. Apostelkonzil das verkündet was vom Heiligen Geist für die Nationen zu predigen vorgesehen war.

Der Jakobusbrief ist explizit an Juden der Diaspora gerichtet und hält daher das Gesetz des ersten Bundes hoch.
Jakobus1.1 , Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!

Deine Schlussfolgerungen das Jakobus das Gesetz für alle Christen als gültig erklärt ist komplett unzulässig, denn Jakobus schrieb einen evangelisierenden Brief an Juden der Diaspora.

Guten Morgen Johel, es ist schon richtig, dass Paulus hervorragend bei den Heiden missioniert und Briefe geschrieben hat. Und der Jakobusbrief ist an die Judenchristen,........ gerichtet.
Das ist aber in meiner Antwort an Thomas nicht von Belang. Es ging um das errettet sein/werden - nur durch den Glauben allein - oder um das errettet werden, wenn man glaubt und gute Werke (Elternehre,...) tut - und Schlechte (Lügen, Stehlen,...) unterlässt – also auch werksgerecht ist. Für mich ist das Zweite richtiger.

Laut Jakobus und sicherlich auch Jesus (der zu Juden gesprochen hat) ist der Glaube ohne Werke tot; der Glaube hat also – egal ob Juden- oder Heidenchristen.... - keinen Wert. Ein Christ, auch wenn er nach außen 1000-mal Jesus, Jesus und Liebe schreit, er aber ungerecht in seinem alltäglichen Leben unaufhörlich den mosaischen Geboten und der Bergpredigt nicht gerecht wird, wird nicht errettet werden - geschweige dem ein Gerechter werden. Alles andere stünde klar im Widerspruch zu Jesus und allen anderen Propheten.

Knecht hat geschrieben:Dass es heute keine halbwegs gerechten Juden gibt, glaube ich nicht. Perfekt ist natürlich niemand.

Auch hier vermischst du AT, alten und neuen Bund. Es ergibt kein klares Bild wenn alles in einem Mixer durchgelassen wir, sondern es kommt eine undursichtige Brühe heraus.

Ja wenn Gott und der kommende Menschensohn ein gnadenloser Ungerechter wäre, hättest du sicher recht.

Gruß
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Hanspeter » Do 18. Feb 2016, 09:23

Knecht hat geschrieben:Laut Jakobus und sicherlich auch Jesus (der zu Juden gesprochen hat) ist der Glaube ohne Werke tot; der Glaube hat also – egal ob Juden- oder Heidenchristen.... - keinen Wert. Ein Christ, auch wenn er nach außen 1000-mal Jesus, Jesus und Liebe schreit, er aber ungerecht in seinem alltäglichen Leben unaufhörlich den mosaischen Geboten und der Bergpredigt nicht gerecht wird, wird nicht errettet werden - geschweige dem ein Gerechter werden. Alles andere stünde klar im Widerspruch zu Jesus und allen anderen Propheten.


Absolut einverstanden mit der in fett (durch mich) wiedergegebenen Aussage. Aber:
Gemäss Jesus ist das Gesetz Mose und der Propheten wie folgt zusammengefasst:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.

Ich denke deshalb, es geht beim Einhalten der mosaischen Gebote nicht um das genaue buchstäbliche Einhalten dieser Gebote (sonst müssten wir nach wie vor eine Ehebrecherin steinigen!), sondern um deren Umsetzung im Sinne dieser Aussage Jesu, Umsetzung in Liebe. Deshalb auch:

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen1 und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.(1.Kor.13, 1-3)

Noah und Abraham waren nicht Gerechte, weil sie die mosaischen Gesetze eingehalten haben, diese gab es damals noch gar nicht, sondern weil sie Gott vorbehaltlos glaubten, vertrauten und gehorchten.

Liebe Grüsse
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon jes_25913 » Do 18. Feb 2016, 10:47

Gerettet bin ich doch, wenn ich den Himmel in mir trage. Dann ist überall, wo ich bin der Himmel. Sei es in der Wüste, in der Antarktis, auf dem Neptun, in der Hölle (die dann nur eine äußere sein kann) oder sonst wo. Würde der Himmel durch irgendetwas eingegrenzt, wäre er nicht ewig.
Wann trägt man aber den Himmel in sich? Wenn man sich ständig übt, seine Aufmerksamkeit von den sinnlichen Dingen abzuziehen und auf das Ewige zu richten. Dann erfährt man immer mehr ein Glück, das unabhängig ist von allen äußeren Bedingungen.
Alle anderen Himmelsvorstellungen sind Illusion.

LG,
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Knecht » Do 18. Feb 2016, 15:02

Hanspeter hat geschrieben:Absolut einverstanden mit der in fett (durch mich) wiedergegebenen Aussage. Aber:
Gemäss Jesus ist das Gesetz Mose und der Propheten wie folgt zusammengefasst:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.

Ich denke deshalb, es geht beim Einhalten der mosaischen Gebote nicht um das genaue buchstäbliche Einhalten dieser Gebote (sonst müssten wir nach wie vor eine Ehebrecherin steinigen!),

Hallo Hanspeter, ich denke schon, dass Jesus das uneingeschränkte Einhalten der (ethisch-moralischen) Gebote verlangt hat. Nur das unbarmherzige Steinigen missfiel ihm. Da er wusste, dass kein Mensch von der Sünde befreit ist, sagte er zu der Ehebrecherin: „Auch ich verurteile dich nicht, geh und sündige von jetzt an nicht mehr.“ Das heißt für mich, Jesus hat das Gebot keinesfalls aufgehoben oder sonst irgendwie relativiert.
Weil keiner von der Sünde befreit ist, wollte Jesus nur mehr Gnade und Barmherzigkeit und nicht das heuchlerisch-lieblose Verurteilen mit anschließender Steinigung.

sondern um deren Umsetzung im Sinne dieser Aussage Jesu, Umsetzung in Liebe. Deshalb auch:

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. 2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen1 und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.(1.Kor.13, 1-3)

Alldem, auch deinem oberen 2. Absatz, stimme ich gerne zu, denn das werksgerechte Einhalten der weisen mosaischen Gebote und das werksgerechte Einhalten der Weisheiten in der Bergpredigt (Nächstenliebe, Vergebung, Richtet nicht, goldene Regel, ...) schließen einander nicht aus.


Noah und Abraham waren nicht Gerechte, weil sie die mosaischen Gesetze eingehalten haben, diese gab es damals noch gar nicht, sondern weil sie Gott vorbehaltlos glaubten, vertrauten und gehorchten.

Letzterem stimme ich ebenfalls gerne zu. Man kann aber nicht so ohne weiters annehmen, dass die ethisch-moralischen Gebote Abraham und Noah, die auch untadelige Seher und Denker waren, völlig unbekannt waren, sie also die Gebote nicht im Sinn hatten. Es gibt ja auch die noachidischen Gebote. Die stehen zwar nicht explizit in der Genesis, aber allein schon der böse Brudermord Kains, lässt darauf schließen, dass das Töten, sowie auch Stehlen, Ehebruch ...... schon bei den Stammvätern als böse/schlecht erachtet wurde. Ich gehe davon aus, die Eltern von Noah und Abraham erzogen sie dem entsprechend.
Ich meine, wenn Abraham und Noah oft gewissenlos ungerecht gemordet, oft ungerecht habgierig gestohlen, oft ungerecht lügnerisch verleumdet und einen Lebenswandel wie in Sodom und Gomorra geführt hätten, hätte sie Gott sicherlich nicht so einfach als untadelige Gerechte ausgezeichnet.


Gruß
rupert


PS: @Thomas, tut mir leid, wir sind in deinem Thread OT geworden. Wenn es dir lieber ist, einige Beiträge in einem anderen Thread zu verschieben, würde ich das verstehen. Ich hätte damit kein Problem.
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon lionne » Do 18. Feb 2016, 15:34

Ich glaube, wir sind uns einig: Aus Gnade sind wir gerettet (Epheser 2,8-9).
Eigene gute Taten / Werke können uns in der Tat nicht vom Gericht Gottes über unsere Sünden erretten. Das kann nur der Glaube an Jesus Christus und seinen Sühnungstod am Kreuz von Golgatha. Doch wenn jemand durch den Glauben an Jesus Christus vor Gott gerechtfertigt ist, dann erwartet Gott von ihm auch, dass er gute Werke vollbringt. Diese Werke muss der Mensch also nicht tun, um mit Gott ins Reine zu kommen...
Jakobus sagt im 2. Kapitel seines Briefes um was es geht: Ein lebendiger, von Gott gewirkter Glaube erweist sich sichtbar in guten Werken. Wenn sich gar keine entsprechenden Werke zeigen, handelt es sich nicht um den echten, lebendigen Glauben, sondern um einen nur theoretischen, toten Glauben
(>>> Jakobus 2,17.20.28)
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon toemu » Do 18. Feb 2016, 15:38

lionne hat geschrieben:PS: @Thomas, tut mir leid, wir sind in deinem Thread OT geworden. Wenn es dir lieber ist, einige Beiträge in einem anderen Thread zu verschieben, würde ich das verstehen. Ich hätte damit kein Problem.

Kein Problem ;)
Hauptsache die Diskussion geht weiter.

LG
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon lionne » Do 18. Feb 2016, 15:42

toemu hat geschrieben:
lionne hat geschrieben:PS: @Thomas, tut mir leid, wir sind in deinem Thread OT geworden. Wenn es dir lieber ist, einige Beiträge in einem anderen Thread zu verschieben, würde ich das verstehen. Ich hätte damit kein Problem.

Kein Problem ;)
Hauptsache die Diskussion geht weiter.

LG
Thomas

War ja nun nicht mein Zitat, sondern von Knecht. Aber wie gesagt: Hauptsache die Dikussion geht weiter. ;)
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon toemu » Do 18. Feb 2016, 16:39

Salü,

danke für den Hinweis; Ich habe schon Knecht gemeint, aber den falschen "Zitieren" Button erwischt.

LG
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Pilgrim » Do 18. Feb 2016, 16:44

lionne hat geschrieben:…wenn jemand durch den Glauben an Jesus Christus vor Gott gerechtfertigt ist, dann erwartet Gott von ihm auch, dass er gute Werke vollbringt.

Dann aber ist Gnade nicht mehr Gnade!
lionne hat geschrieben:Diese Werke muss der Mensch also nicht tun, um mit Gott ins Reine zu kommen...

…und auch nicht um im "Reinen" zu bleiben! Wir müssen niemandem beweisen, dass wir erlöst sind. Unsere freiwilligen Taten der Barmherzigkeit beweisen es uns und der Herr der weiss was in unserem Herzen ist braucht keinen Beweis. Niemand anders zählt.
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon lionne » Do 18. Feb 2016, 18:22

Ziemlich 'schwierig', sich da allgemeinverständlich auszudrücken.
Habe mal gegoogelt und hier diese Definition gefunden
>>> http://www.bibelkommentare.de/index.php ... le_id=2402
Vielleicht hilft das zum Verständnis weiter.
LG lionne

P.S. Ich bin ja nicht der Meinung, dass wir uns durch Werke etwas verdienen müssen.
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon onThePath » Do 18. Feb 2016, 19:45

Es ist nun mal so, dass unser Tun zeigt, wer wir sind. Wenn wir erlöst sind und in der Liebe leben, muss das ja nach außen strahlen in Form von Taten.

LG, otp
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Thelonious » Do 18. Feb 2016, 20:02

onThePath hat geschrieben:Es ist nun mal so, dass unser Tun zeigt, wer wir sind. Wenn wir erlöst sind und in der Liebe leben, muss das ja nach außen strahlen in Form von Taten.

LG, otp


Das ist dann aber Frucht.

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(Benedikt Peters )
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon onThePath » Do 18. Feb 2016, 20:40

Wes das Herz voll ist, das verströmt es nach außen.
Und Agape rechnet nicht mit Lohn, weder von Menschen, noch von Gott.Ist bedingungslos.

( Aber die Liebe, die man lebt, erfüllt einen innerlich)

Die Taten sind Frucht, sie zeigen daß das Leben Gottes inwendig da ist.

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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon Johelia » Do 18. Feb 2016, 21:31

Knecht hat geschrieben:Das ist aber in meiner Antwort an Thomas nicht von Belang. Es ging um das errettet sein/werden - nur durch den Glauben allein - oder um das errettet werden, wenn man glaubt und gute Werke.

Auch wenn es deiner Meinung nach nicht von Belang ist rechtfertigt das aber nicht die Aussage der Bibel umzudrehen. :(

Rö3,25 Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort12 durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden 26 unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist.
27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
28 Denn wir urteilen, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.


Gal 3,2 Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens?

Lionne hat einen guten Beitrag gelinkt, denn es gibt viele die nicht verstehen was "Werke" sind.

lionne hat geschrieben:Ziemlich 'schwierig', sich da allgemeinverständlich auszudrücken.
Habe mal gegoogelt und hier diese Definition gefunden
>>> http://www.bibelkommentare.de/index.php ... le_id=2402
Vielleicht hilft das zum Verständnis weiter.
LG lionne


Liebe Grüsse Johel
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Re: Grosse und Kleine/eine Abstufung im Himmel?

Beitragvon jes_25913 » Do 18. Feb 2016, 21:43

lionne hat geschrieben:Ziemlich 'schwierig', sich da allgemeinverständlich auszudrücken.
Habe mal gegoogelt und hier diese Definition gefunden
>>> http://www.bibelkommentare.de/index.php ... le_id=2402
Vielleicht hilft das zum Verständnis weiter.
LG lionne

P.S. Ich bin ja nicht der Meinung, dass wir uns durch Werke etwas verdienen müssen.


Ja, das ist das, was ich hier schon immer sagte: Glaube hat wie jede Ursache eine Wirkung, nämlich im Falle des Glaubens, dass das Geglaubte erfahrbar wird.
Wo es eben zu keiner Erfahrung, also zu keinem Werk kommt, ist der Schluss: Ich habe da keinen Glauben.

Was nützt mir z.B. ein Friede, der höher ist als alle Vernunft, wenn ich ihn nicht erfahre?

Ohne Werke gibt es deshalb kein Himmelreich, denn das Himmelreich ist das Werk rechten Glaubens, und eben schon hier und jetzt erfahrbar. Aber die Intensität des Glückes ist steigerungsfähig.

LG,
jes
Einiges ist "schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis." (2Petr 3,16)
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