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Micha 6,6

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Micha 6,6

Beitragvon manfred » Di 19. Apr 2016, 19:55

Wie versteht ihr diese Stelle?
Ich finde die Übersetzung in der Hoffnung für alle und in der Guten Nachricht doch anderst als in den herkömmlichen Bibeln.
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Re: Micha 6,6

Beitragvon toemu » Di 19. Apr 2016, 21:39

Hallo manfred,

in der Elb. heisst es:
Mi 6,6 "Womit soll ich vor Jehova treten, mich beugen vor dem Gott der Höhe? Soll ich vor ihn treten mit Brandopfern, mit einjährigen Kälbern?

Im Kommentar heisst es:
So als würde er im Namen des Volkes sprechen, stellte Micha
die rhetorische Frage, wie sie angesichts der Treue Gottes mit ihrer Heuchelei
fortfahren können, indem sie äußerlich einen religiösen Anstrich
haben, innerlich aber sündig sind.

Ich verstehe die Stelle auch so wie der Kommentar.
Wie lautet es denn in Deinen Übersetzungen ?

LG
Thomas
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Re: Micha 6,6

Beitragvon manfred » Do 28. Apr 2016, 19:46

Interessant wie es immer wieder gesagt wird:
Wie steht es in deiner Übersetzung?
Ich habe die "Hoffnung für alle" oder "Die gute Nachricht" nicht geschrieben.
Ich fülle mich auch nicht an eine Übersetzung gebunden.
Ich habe verschiedene Übersetzungen zu Hause.

Nun dein Bibelkommentar meint, dass die Israeliten wie wild geopfert haben und das Blut der Opfertiere nur so geflossen ist, und die Israeliten mit einer Herzenslust geopfert haben, aber die Bedeutung der Opfer nicht verstanden haben.
Das ist gut.
Oder eigentlich schlecht.

Als ich den Text in der Hfa gelesen hatte, hatte ich allerdings einen anderen Eindruck:
6 Das Volk fragt: "Wie können wir dem Herrn, dem großen Gott, begegnen? Sollen wir einjährige Rinder als Opfer für ihn verbrennen, wenn wir ihn anbeten wollen? 7 Hat er Gefallen daran, wenn wir ihm Tausende von Schafböcken und ganze Ströme von Olivenöl darbringen? Oder sollen wir ihm sogar unsere ältesten Söhne opfern, um unsere Schuld wieder gutzumachen?"

Hier würde ich ja eher den Eindruck bekommen, als meint das Volk das Gott kein Gefallen am Opfer hat.

Es scheint so zu sein, als sucht das Volk Ausreden um eben nicht opfern zu müssen, wäre doch schade um die teuren Opfer die man besser für sich selber verwenden könnte, oder?

Aber der Eindruck entsteht eben bei modernen Übersetzungen, ähnlich eben auch bei der guten Nachtricht-Bibel.
manfred
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