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Eschatologische Sichtweisen

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Hesekiel 38

Beitragvon SunFox » Mi 20. Apr 2016, 19:24

kingschild hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
kingschild hat geschrieben:Nun SunFox wenn die letzte Schlacht im Himmel stattfinden sollte und nicht auf der Erde, dann erkläre doch einfach mal wo genau sich Micha 4.3. erfüllt oder eben erfüllt haben soll? Und warum sich Johannes in der Offenbarung geirrt hat?


Wo habe ich jemals gesagt, das es eine letzte Schlacht im Himmel geben wird?


Hallo SunFox

Du hast in den früheren Diskussionen wo es um Sacharia, Hesekiel und die Offenbarung ging immer ewähnt das bei der Wiederkunft alles tot sein wird auf dieser Erde und das deshalb Satan niemand mehr verführen kann, weil er auf dieser Erde gebunden ist. Ich habe Dir damals schon gesagt das kann nicht sein und eben Offenbarung 20.9 und andere Propheten gebracht die erklären das dies nicht sein kann. Diese Fragen sind bis heute nicht geklärt.


Hallo lieber kingschild, du hast nie Texte beigebracht von Propheten, die über ein Leben auf dieser Erde nach der Wiederkunft Jesu berichten! Das ist ein Wunschgedanke zur Stützung der Nachwiederkunftserlösung für die Juden (Israel), aber die Bibel berichtet nichts darüber!

Liebe Grüße von SunFox
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon toemu » Mi 20. Apr 2016, 21:53

Hallo SunFox,
SunFox hat geschrieben:Hallo lieber kingschild, du hast nie Texte beigebracht von Propheten, die über ein Leben auf dieser Erde nach der Wiederkunft Jesu berichten! Das ist ein Wunschgedanke zur Stützung der Nachwiederkunftserlösung für die Juden (Israel), aber die Bibel berichtet nichts darüber!

Scheinbar wurde mein Beitrag zwischen all den postings übersehen.
Wenn Du Dir die Mühe machst diese Auslegungen zu studieren werden alle deine Fragen beantwortet:
toemu hat geschrieben:ich möchte mir das Zusammensuchen aller relevanten Bibelstellen und seitenfüllende Postings ersparen und verweise and dieser Stelle auf die Auslegungen auf immanuel.at:
"Diskurs 66 - Der Amillennialismus: Ist das tausendjährige Friedensreich eine Fiktion" unter https://immanuel.at/Diskurs66.htm
und "Kapitel 10 - Das Millennium" unter https://immanuel.at/Kapitel10.htm
Ich bin nicht in allen Punkten der gleichen Meinung wie der Author.
Aber die Artikel zeigen grundsätzlich, dass Israel noch eine besondere Rolle spielen wird und das es nach dem Tag des Herrn noch eine Zeit auf Erden (eben das TJR) geben wird.


Dann können wir uns das "Gstürm" sparen und wieder zum Thema kommen ;)

LG
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon Johelia » Mi 20. Apr 2016, 22:51

Na mein lieber SunFox

Du läufst mal wieder zu Höchstform auf. Leider bringst du nichts Neues und wiederholst ständig die gleichen alten Phrasen.

Für heute nur mal ein paar kleine Punkte die an deiner fadenscheinigen „Beweisführung“ einfach falsch sind.

Beginnen wir mal mit der Klärung des Bibelausschnitts Matt13, 36-43 den du gebracht hast. Das ist ein wunderschönes Gleichnis doch ist die von dir gebrachte Übersetzung ist falsch!!!

Ich nehme nur den Vers 39 heraus, denn da liegt die Verführung:
SunFox hat geschrieben:Matthäus 13,39: Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.

Schauen wir diesen Text in der Elberfelder an lesen wir:
Elberfelder hat geschrieben:39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel;die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.

Das Ende der Welt vs. das Ende des Zeitalters??
Ich vertraue dem Grichischen Text. Gemäss diesem ist hier das das Ende des Zeitabschnitts (Aiōn) in dem der Satan sein Unwesen auf der Erde getrieben hat.

Anschliessend an diesen Abschnitt kommen 1000 Jahre auf der Erde in welchen Jesus als König auf dem Thron Davids sitzt (Erfüllung des noch nicht erfüllten Abrahamischen Versprechen an Israel) und die Nationen mit eisernem Stab führt. Während der Teufel für 1000Jahre in Abysoss Tief unter der Erde mit Ketten gebunden ist. Off20,1-3.

Im Urtext wird für das Wort aus Matthäus 13,39 (Zeitalter) Aiōn Strong 165 verwendet..

Das mit dem Ende der Welt zu übersetzen und dann noch eine Auslegung darauf zu basieren ist fahrlässig und definitiv keine saubere Recherche.
Aber es geht dir ja sowieso nur darum Ellen G. Withe nach zu plappern und nicht um ehrliche Auslegung des Wort Gottes.

SunFox hat geschrieben:G. Der gute Same (die Gerechten aus allen Nationen) gehen ein in Ihres Vaters Reich

In meinem letzen Beitrag habe ich ja schon biblisch Aufgezeigt, dass Jesus sagte das Reich Gottes sei mitten unter uns auf der Erde.

Du hast bisher nicht beweisen können, dass das Reich Gottes im Himmel ist. Das ist nur eine Eisegese von dir weil Ellen g. White es so sagte.

Soviel mal für heute.

Gruss Johel
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon SunFox » Do 21. Apr 2016, 08:25

Johelia hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:G. Der gute Same (die Gerechten aus allen Nationen) gehen ein in Ihres Vaters Reich


In meinem letzen Beitrag habe ich ja schon biblisch Aufgezeigt, dass Jesus sagte das Reich Gottes sei mitten unter uns auf der Erde.

Du hast bisher nicht beweisen können, dass das Reich Gottes im Himmel ist.


editiert

Ich zitiere dich dann einmal selbst aus deinem letzten Beitrag:

Johelia hat geschrieben: Hier eine Stelle die klar aussagt wo das Reich Gottes schon jetzt ist und zwar nicht nur im Himmel


Wer hat hier geschrieben, das es auch ein Reich Gottes im Himmel gibt? Du!

editiert das Vater unser? Dort betet man: "Dein Reich komme!"

Und dieser Reich verkünden die wahren Anbeter Gottes!

Matthäus 24,14: "Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen."

Welches auch Jesus bezeugt:

Johannes 18,36: "Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt."

Darum sollen wir überwinden

Offenbarung 3,12: "Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen."

Offenbarung 21,1-3: "Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein."

In diese Stadt gehen aber nur jene ein, die nicht den Teufel zum Vater haben, denn zu denen wird Jesus sagen: "Ich kenne euch nicht!"
Zuletzt geändert von Thelonious am Mo 25. Apr 2016, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert wegen zu persönlich werdenden Formulierungen
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon SunFox » Do 21. Apr 2016, 08:33

Johelia hat geschrieben:Für heute nur mal ein paar kleine Punkte die an deiner fadenscheinigen „Beweisführung“ einfach falsch sind.

Beginnen wir mal mit der Klärung des Bibelausschnitts Matt13, 36-43 den du gebracht hast. Das ist ein wunderschönes Gleichnis doch ist die von dir gebrachte Übersetzung ist falsch!!!

Ich nehme nur den Vers 39 heraus, denn da liegt die Verführung:
SunFox hat geschrieben:Matthäus 13,39: Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.

Schauen wir diesen Text in der Elberfelder an lesen wir:
Elberfelder hat geschrieben:39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel;die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.

Das Ende der Welt vs. das Ende des Zeitalters??
Ich vertraue dem Grichischen Text. Gemäss diesem ist hier das das Ende des Zeitabschnitts (Aiōn) in dem der Satan sein Unwesen auf der Erde getrieben hat.


Das Ende der Zeit (Vollendung des Zeitalters) ist wenn Jesus wiederkommt, denn genau dann ist die Macht Satans gebrochen!

Das darfste dir jetzt aber selbst erarbeiten! Helfen tue ich dir nur im Notfall, falls du nicht weiter kommst! ;)
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon kingschild » Sa 23. Apr 2016, 09:48

SunFox hat geschrieben:
Lieber kingschild.

1. Nirgends in der Bibel steht, das es auf Erden ein 1000-jähriges Friedensreich geben wird!


Wir wissen von den Propheten wie dieses Reich aussehen wird und wir wissen wo die letzte Schlacht stattfinden wird, ich wiederhole:

Off. 20.9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

Wir lesen also auf der Breite der Erde und es fiel Feuer vom Himmel herab. Wie bereits erwähnt SunFox, wenn Du sagst das dieses Herrlager der Heiligen nicht auf der Breite der Erde liegt, dann erkläre doch endlich mal wo dann und wieso hat sich Johannes geirrt und die STA nicht? Das war ja mein Punkt, allein mit Offenbarung 20.9 kann eure Auslegungen wiederlegt werden und eben auch mit Propheten wie diesen:

Micha 4.3 Und er wird Schiedsrichter sein zwischen großen Völkern und zurechtweisen starke Nationen, die weit weg wohnen, also daß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern verschmieden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden nicht mehr den Krieg erlernen;

Im Himmel kann das nicht sein, weil ihm Himmel nicht die Nationen Krieg führen und wenn ja nur die erlösten dorthin kämen müsste sie Gott ja nicht mehr über das zurechtweisen, weil die erlösten hat Christus ja bereits zurecht gewiesen in dieser Sache. Das heisst die Erlösten wissen ja bereits das ein Schwert besser zum Plug umgeschiedet werden sollte.

2. Nirgends in der Bibel wird etwas davon berichtet, das nach der Wiederkunft Jesu noch Bekehrung möglich ist!


Es steht von den übriggeblibenen aus den Nationen nach der Schlacht bevor Jesus kommt:

Sac 14:16 Und es wird dazu kommen, daß alle Übriggebliebenen von all den Nationen, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

Wir lesen das die welche sich weigern dies zu tun, über die wird kein Regen fallen. Somit ist doch klar das dort Regen sein wird und das diese Nationen auch noch gelehrt werden. Wenn sie alle erlöst wären und Satan gebunden ist, müsste man diesen wohl schlecht noch Sanktionieren, weil ja der Erlöste sicher zum Laubhüttenfest kommen will. Du kannst aber gerne sagen wo sich Sach. 14.6. erfüllt hat und wenn nicht wann es sich erfüllen wird. Bis dahin bleibe ich dabei es sird sich bei der Wiederkunft Christi erfüllen.


3. Nirgends in der Bibel wird etwas über eine Vorentrückung (seperat vor der Wiederkunft) einer bestimmten Menschengruppe gesprochen!


Andere Baustelle. Es geht hier um Hesekiel 38 den wir irgendwie in den Kontext mit den anderen Propheten und der Offenbarung bringen müssen und wir uns eben fragen, wie passt er in die heutige Weltpolitik hinein. Wer könnte der auslösenden Kriegsherr sein der die Nationen gegen Jerusalem und Israel anrücken lässt.

4. Nirgends in den AT-Prophetien wird ein Zeitraum von 1000 Jahren nach der Wiederkunft des Messias angegeben, obwohl in den meisten Fällen Zeitangaben zu finden sind, wenn es um Israel und Jerusalem geht!


Das hat niemand geschrieben. Wir wissen lediglich wie die Verheissungen sich erfüllen werden und das es zwei Schlachten geben wird und einen Zeitraum wo ja dies geschehen muss. Die Offenbarung sagt aber etwas über diese 1000 Jahre aus.

5. Die Offenbarung beruft sich nicht auf AT-Propheten bezüglich einer Zuschreibung der 1000 Jahre!


Das ist Dein Glaube und eine Aussage die ohne Begründung im Raum steht, belegt eben nicht wo sich die AT Prophzeiungen an Israel erfüllt haben und wo sich die 1000 Jahre erfülllen werden, da habe ich von Dir noch nichts gelesen. Darum nochmals für Dich wo hat sich das erfüllt und wenn nicht, wo und wie, wenn nicht in den Tagen wenn der Satan nach der Wiederkunft, für 1000 Jahre gebunden wird:

Hes 47:10 Und es werden Fischer von En-Gedi bis En-Eglaim an ihm stehen und ihre Fischernetze darin ausspannen. Seiner Fische werden sehr viele sein, gleich den Fischen im großen Meer, nach ihrer Art.

Ich glaube im Moment das sich dies in diesen 1000 Jahren erfüllen wird aber Du sagst nein, ok wo dann? Denn es muss sich ja erfüllen, wenn die Propheten die Wahrheit gesprochen haben.

Matthäus 13,36-43: "Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker. Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist's, der den guten Samen sät. Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel. Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird's auch am Ende der Welt gehen. Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!"

Von einer Nachernte oder Neuaussaat bezüglich der 1000 Jahre ist in dem Gleichnis Jesu nicht die Rede!


Das ist ja logisch, weil sich Matthäus auf das Ende der Welt bezieht also unmittelbar auf den letzten Ansturm Satans auf der Breite der Erde und eben bevor der neue Himmel und die neue Erde kommen wird. Was aber davor geschieht lesen wir aus den Propheten, wie es ausehen wird.


Des Vaters Reich ist nicht von dieser Welt! Ein seperates 1000-jähriges Friedensreich Fehlanzeige!


Ja sicher, sagst Du und Deine Gemeinschaft aber die Propheten Gottes zeugen davon:

Hes 47.8 Und er sprach zu mir: Dieses Wasser fließt hinaus zum östlichen Kreis und ergießt sich über die Jordan Ebene und mündet ins Tote Meer, und wenn es ins Meer geflossen ist, dann wird das Meerwasser gesund.
9 Und alle lebendigen Wesen, alles, was sich da tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird leben. Es werden auch sehr viele Fische sein, weil dieses Wasser dorthin kommt, und es wird alles gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.

Nun SunFox ist das Wasser des Toten Meer heute gesund? Nein. Als wann wird es gesund werden? Lies dazu ganz Sacharia und Hesekiel und eben auch Offenbarung 20.9, wo genau der letzte Anstrum stattfinden wird.

Nicht im Ansatz hat Jesu den Juden ein 1000-jähriges Friedensreich in irgendeiner Form in Aussicht gestellt in seinen Gleichnissen!


Denn Juden wurden durch die Propheten von Gott ein klares Reich versprochen, dies ist an Treue geknüpft, durch die Untreue Israel verfallen aber nicht die Verheissungen Gottes an Israel, weil Gott selbst sagt das er dafür sorgen wird das sich das erfüllen wird und eben der Rest Israel, wieder gesammelt wird. Selbst wenn Israel Untreu ist, sagt Gott er ist Treu in seinen zusagen.


Mal eine andere Frage: "Ist der heutige Staat Israel durch die Führung Gottes entstanden?"


Er ist durch den Drang der Juden nach einem eigenen Staat enstanden und durch die Entscheidung der Politik Israel diesen Staat zu geben. Die Obrigkeiten sind aber von wem eingesetzt? Oder anders gefragt, wer hat das letzte Wort über die Obrigkeiten? Und durch was ensteht dieser Drang 2000 Jahre nach Christus, wenn nicht durch das was eben in den Propheten beschrieben ist?

PS: Auf die Prophezeiungen des AT gehe ich so nach und nach ein!


Ich hoffe es, weil letztes mal bist Du auch nicht darauf eingegangen wo, wie und wann sich diese Verheissungen erfüllen werden.

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon kingschild » Sa 23. Apr 2016, 10:12

SunFox hat geschrieben:
Hallo lieber kingschild, du hast nie Texte beigebracht von Propheten, die über ein Leben auf dieser Erde nach der Wiederkunft Jesu berichten! Das ist ein Wunschgedanke zur Stützung der Nachwiederkunftserlösung für die Juden (Israel), aber die Bibel berichtet nichts darüber!

Liebe Grüße von SunFox


SunFox ich habe Dir Sacharia, Hesekiel, Micha usw. schon früher immer dargelegt. Deine Behauptungen auch damals, dort geht es nicht um diese Erde, aber um was es dort geht, keine Biblische fundiert Ausführung von Dir. Ich warte also immer noch.

Entweder sagst Du, die Propheten seien hinfällig oder sonst musst Du eben mal erklären, wann und wo sich das erfüllen wird und warum Gott sagt das er über den Rest von Israel den Geist der Gnade ausgiessen wird, wenn der grosse Ansturm staatfindet? Gott lügt nicht und die Propheten auch nicht.

Es steht auch ncihts über eine Nachwiederkunfterlösung sondern dass sie Ihn erkennen werden bei dieser letzten Drangsal vor der Wiederkunft, dann steht etwas was danach passieren wird und eben auch noch etwas über den letzten Anstrum Satans. Wie Gott die Nationen lehren wird und wie am Ende trotzdem wieder Satan nocheinmal losgelassen wird und die Erlösten wird er sicher nicht verführen, und die welche verloren sind sicher auch nicht, wenn also dann, wenn nicht die welche in diesen 1000 Jahren gelebt haben?

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon SunFox » Sa 23. Apr 2016, 11:29

kingschild hat geschrieben:
SunFox hat geschrieben:
Hallo lieber kingschild, du hast nie Texte beigebracht von Propheten, die über ein Leben auf dieser Erde nach der Wiederkunft Jesu berichten! Das ist ein Wunschgedanke zur Stützung der Nachwiederkunftserlösung für die Juden (Israel), aber die Bibel berichtet nichts darüber!

Liebe Grüße von SunFox


SunFox ich habe Dir Sacharia, Hesekiel, Micha usw. schon früher immer dargelegt. Deine Behauptungen auch damals, dort geht es nicht um diese Erde, aber um was es dort geht, keine Biblische fundiert Ausführung von Dir. Ich warte also immer noch.


editiert

Ich sage dir jetzt die Sicht die ich dazu habe, ohne aber jetzt alle Bibeltexte anzuführen!

1. Wir leben praktisch in der Endzeit, wo die Wiederkunft Jesu kurz bevor steht! Die Zeichen der Zeit bekunden es!

2. Wenn Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels mit all seinen Engeln, dann werden die Toten auferweckt und gemeinsam mit den lebenden Gläubigen der Christenheit und denen der hinzugefügten Juden (Erklärung hier) dem HERRN in den Himmel entgegengerückt!

3. Nach der Entrückung aller Gläubigen ist keine Erlösung mehr möglich!

4. Die Unerlösten werden bei dem Anblick des lebendigen Gottes sterben, alles Leben auf der Erde erlischt!

5. Damit beginnt der Zeitraum der 1000 Jahre und der Satan ist an einem Ort gebunden, der völlig ohne Leben ist!

6. Die Gläubigen die ja im Himmel sind, regieren dort (üben und bestätigen das Gericht) mit Jesus diese 1000 Jahre!

7. Nach den 1000 Jahren stehen nun alle verstorbenen Ungläubigen auf und Satan hat nun wieder welche, die er verführen kann!

8. Nun kommt das himmlische Jerusalem herunter vom Himmel und Satan und seine Gefolgschaft versuchen diese einzunehmen!

9. Jetzt beginnt das Endgericht über alles Gottlose, es wird Feuer vom Himmel fallen und alles vernichten, in den ewigen Tod schicken!

10. Danach neuer Himmel und neue Erde!

Liebe Grüße von SunFox

PS: Auf die entsprechenden Bibelstellen gehe ich von dir noch ein! Es ist nur nicht ganz so einfach, weil diese Lehrmeinung bei uns garnicht aufkommt und deswegen auch nichts darüber geschrieben wird! Habe aber jetzt von einem unserer Prediger dazu eine Ausführung gefunden, die rund 100 Seiten PDF-Datei umfasst! Daraus werde ich dann zugreifen müßen, um dementsprechend antworten zu können! Ist natürlich enorm viel Arbeit und braucht Zeit!
Zuletzt geändert von Thelonious am Mo 25. Apr 2016, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert wegen zu persönlich werdenden Formulierungen
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon kingschild » Sa 23. Apr 2016, 12:09

SunFox hat geschrieben:
Leider lieber kingschild muß ich feststellen, das du wohl garnichts von dem wirklich mitbekommen hast, was ich geschrieben habe!


Du gehst nicht auf die klar aufgeführten Punkte ein und kommst dann mit Dingen wo wir eh einig sind.



1. Wir leben praktisch in der Endzeit, wo die Wiederkunft Jesu kurz bevor steht! Die Zeichen der Zeit bekunden es!


Kein Wiederspruch.

2. Wenn Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels mit all seinen Engeln, dann werden die Toten auferweckt und gemeinsam mit den lebenden Gläubigen der Christenheit und denen der hinzugefügten Juden dem HERRN in den Himmel entgegengerückt!


Kein Wiederspruch.

3. Nach der Entrückung aller Gläubigen ist keine Erlösung mehr möglich!


Dies erklärt nicht, das am Ende der Satan wieder Leute verführen kann, wenn es ja nur Erlöste gäbe bei der letzten Schlacht.

4. Die Unerlösten werden bei dem Anblick des lebendigen Gottes sterben, alles Leben auf der Erde erlischt!


Diese einfach getätigten Ausagen, erklären das nicht:

Sac 8:22 Also werden große Völker und mächtige Nationen kommen, den HERRN der Heerscharen zu Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen.



5. Damit beginnt der Zeitraum der 1000 Jahre und der Satan ist an einem Ort gebunden, der völlig ohne Leben ist!


Nun der Satan selbst ist ja dort noch am leben.

6. Die Gläubigen die ja im Himmel sind, regieren dort (üben und bestätigen das Gericht) mit Jesus diese 1000 Jahre!


Dies erklärt nicht, welche Heiligen auf der Breite der Erde angegriffen werden, nach den 1000 Jahren. Gemäss Offenbarung 20.9.


7. Nach den 1000 Jahren stehen nun alle verstorbenen Ungläubigen auf und Satan hat nun wieder welche, die er verführen kann!


Sorry, die sind ja alle verführt gestorben, die muss er sicher nicht verführen und für was auch, wenn auf der Erde sowieso kein Heiligen befinden, kann er sie mit diesen auch nicht angreifen.

8. Nun kommt das himmlische Jerusalem herunter vom Himmel und Satan und seine Gefolgschaft versuchen diese einzunehmen!


Dies erklärt nicht die Verheissungen der Propheten an Israel und es erklärt auch nicht Micha 4.3.


9. Jetzt beginnt das Endgericht über alles Gottlose, es wird Feuer vom Himmel fallen und alles vernichten, in den ewigen Tod schicken!


Darüber sind wir uns nicht uneinig.

10. Danach neuer Himmel und neue Erde!


Darüber sind wir auch nicht uneinig, hat aber wenig mit der ersten Schlacht zu tun, vor der Wiederkunft.


PS: Auf die entsprechenden Bibelstellen gehe ich von dir noch ein! Es ist nur nicht ganz so einfach, weil diese Lehrmeinung bei uns garnicht aufkommt und deswegen auch nichts darüber geschrieben wird! Habe aber jetzt von einem unserer Prediger dazu eine Ausführung gefunden, die rund 100 Seiten PDF-Datei umfasst! Daraus werde ich dann zugreifen müßen, um dementsprechend antworten zu können! Ist natürlich enorm viel Arbeit und braucht Zeit!


Danke für die ehrliche Antwort. Ich werde also geduldig sein und bis dahin bleibe ich mal bei der Erkenntnis, das die Fischer, vor der letzten Schlacht hier stehen werden:

Hes 47:10 Und es werden Fischer von En-Gedi bis En-Eglaim an ihm stehen und ihre Fischernetze darin ausspannen. Seiner Fische werden sehr viele sein, gleich den Fischen im großen Meer, nach ihrer Art.

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon toemu » Sa 23. Apr 2016, 12:38

Hallo SunFox

SunFox hat geschrieben:8. Nun kommt das himmlische Jerusalem herunter vom Himmel und Satan und seine Gefolgschaft versuchen diese einzunehmen!


Das kann so nicht stimmen; siehe diese Reihenfolge in der Offenbarung:

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Offb 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren
vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott,
bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.


Wenn das neue Jerusalem auf die neue! Erde herabkommt, dann befinden sich weder Satan noch irgendwelche Ungläubigen auf der Erde.

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon SunFox » Sa 23. Apr 2016, 15:53

toemu hat geschrieben:Hallo SunFox

SunFox hat geschrieben:8. Nun kommt das himmlische Jerusalem herunter vom Himmel und Satan und seine Gefolgschaft versuchen diese einzunehmen!


Das kann so nicht stimmen; siehe diese Reihenfolge in der Offenbarung:

Offb 20,10 Und der Teufel, der sie verführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo sowohl das Tier ist als auch der falsche Prophet; und sie werden Tag und Nacht gepeinigt werden von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Offb 21,1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren
vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Offb 21,2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott,
bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.


Wenn das neue Jerusalem auf die neue! Erde herabkommt, dann befinden sich weder Satan noch irgendwelche Ungläubigen auf der Erde.

LG
Thomas

Lieber Thomas, du bist da ja auch in Offenbarung 21 an meinem Punkt 10! ;)

Dazu muß man zusätzlich beachten, das die Offenbarung keine chronologische Reihenfolge einhält!

Es wird hier und da immer wieder aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet und so ergeben sich Wiederholungen in den Abläufen was geschehen soll!

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon toemu » Sa 23. Apr 2016, 16:59

Hallo SunFox,

Off 21.1-2 laufen jetzt definitiv nacheinander ab.
Also das neue Jerusalem gibt es erst auf der neuen Erde.
Das neue, also himmlische Jerusalem, kommt sicher nicht auf eine sündige Welt hinab, sondern erst auf die
neue, erlöste, sündlose Welt.

LG
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon Johelia » So 24. Apr 2016, 16:13

Sali Sunny

SunFox hat geschrieben:2. Wenn Jesus wiederkommt in den Wolken des Himmels mit all seinen Engeln, dann werden die Toten auferweckt und gemeinsam mit den lebenden Gläubigen der Christenheit und denen der hinzugefügten Juden (Erklärung hier) dem HERRN in den Himmel entgegengerückt!

Das ist die klassische Bibelstelle die von den Befürwortern einer Entrückung der Gemeinde vor dem Zorn, immer verwendet wird, daher kann ich nichts gegen die Stelle einwenden sondern nur gegen deine Interpretation.

Eine Erklärungen verwendest du verschiedene Bibelstellen, die du einfach wild kombinierst weil für dich nur einen
Event siehst.
Das haben wir ja schon in verschiedenen Threads besprochen. Und die Bibelstellen klar den Events zugeteilt. Dass du jetzt wieder so kommst ist schade.

Wir sehen da klar zwei Events:
- 1x die Entrückung und Auferstehung der Gläubigen 1.Thessalonicher 4,17.
- Das zweite Kommen Jesus als König auf Erden für 1000 Jahre Friedensreich auf der Erde. (viele Stellen)



Event 1: Entrückung
1.Thessalonicher 4,13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen.
15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden.
16 Denn der Herr selbst wird beim Befehlsruf, bei der Stimme eines Erzengels und bei dem Schall der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen;

17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein.
18 So ermuntert nun einander mit diesen Worten!


Event2: Wiederkunft (exemplarische Stelle)

Markus 13,24 Aber in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben;
25 und die Sterne werden vom Himmel herabfallen, und die Kräfte in den Himmeln werden erschüttert werden.

26 Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit.

27 Und dann wird er die Engel aussenden und seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

editiert
Das möchte ich nicht, denn das Wort Gottes ist ein Gesammtwerk und keine Wundertüte zum rausklauben was grad so passt.

Grüsse Johel
Zuletzt geändert von Thelonious am Mo 25. Apr 2016, 20:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert wegen zu persönlich werdenden Formulierungen
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon Johelia » So 24. Apr 2016, 18:50

Sali Sunny


SunFox hat geschrieben: Aber über ein 1000-jähriges Fridensreich auf dieser Erde, als einen separaten Erkenntnis- und Erlösungsweg für Israel, darüber berichte Gottes Wort nichts, aber auch rein garnichts!

Da ist nur der Popanz den du immer wieder gebetsmühlenartig aufstellst um diese biblisch wohlbegründete Bibelauslegung der Leute die an ein literales TJR glauben, lächerlich zu machen. Diesen Angriff habe ich schon zu oft beantwortet, er ist immer noch nicht wahr was du vorgibst.

SunFox hat geschrieben:3. Nach der Entrückung aller Gläubigen ist keine Erlösung mehr möglich!

Das geht auf die falsche „Shut Door“ Theorie von Ellen G. Withe (EGW) zurück und gilt als bestrittene Sonderlehre.

SunFox hat geschrieben:4. Die Unerlösten werden bei dem Anblick des lebendigen Gottes sterben, alles Leben auf der Erde erlischt!

Das ist eine Behauptung die so nicht in der Bibel zu finden ist. Das geht auch wieder auf eine falsche Prophetie von der freimaurerischen Ellen. G. White. (EGW) zurück.

SunFox hat geschrieben:5. Damit beginnt der Zeitraum der 1000 Jahre und der Satan ist an einem Ort gebunden, der völlig ohne Leben ist!

Dieser Ort ist in der Bibel sehr gut beschrieben. Wenn man versteht was man liest, dann ist es unmöglich dass dieser Ort die Erdoberfläche sein soll.

Off 20.1 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand hatte.
2 Und er griff1 den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre
3 und warf ihn in den Abgrund und schloss zu und versiegelte über ihm, damit er nicht mehr die Nationen verführe, bis die tausend Jahre vollendet sind.


Johannes sieht einen Engel vom Himmel auf herabkommen. Wenn Johannes nun nicht fliegt, dann kommt der Engel herab auf die Erde.

Wenn der Engel nun Satan hinabwirft dann muss der Ort der Verwahrung demnach UNTEN liegen. Die Bibel verwendet das Wort Abysos, also unterhalb der Erdoberfläche liegen.

Deine Theorie, dass Satan auf der Erdoberfläche 1000 Jahre gebunden ist entstammt nur EGW’s Theorien, wird aber von keiner anderen Gemeinschaft gelehrt. Das gillt als Sonderlahre.

Zudem nimmt man dann noch die Adventische „1Tag 1000 Jahre“ Theorie dazu wäre je die Bindung Satans und das Gericht im Himmel in einem Tag abgeschlossen. Von solchem spricht die Bibel nicht.

SunFox hat geschrieben:6. Die Gläubigen die ja im Himmel sind, regieren dort (üben und bestätigen das Gericht) mit Jesus diese 1000 Jahre!

Hier weichst du von eurer eigenen Lehre ab. Was jetzt: 1 Tag oder 100Jahre.
Auslegung nach Geschmack; mal so mal so.

Das kann nur aus einer amillenalen (Ablehnung des 1000 Jährigen Reichs) Sicht entstehen. Eine amillenale Ansicht erfordert hohe Alogerese (Verbildlichung) der Bibel.

Hier ist dann noch zusätzlich Ellen G. Whites Neuoffenbarung des Himmlischen Gerichts eingewickelt. Diese Ansicht wurde entwickelt um die Fehler „der Grossen Enttäuschung“ nicht zugeben zu müssen und wird noch heute von den Adventisten verteidigt.

SunFox hat geschrieben:7. Nach den 1000 Jahren stehen nun alle verstorbenen Ungläubigen auf und Satan hat nun wieder welche, die er verführen kann!

Wohin sollen diese denn hin auferstehen??
Hier rächen sich nun die vorangegangenen Erfindungen wenn du dazu keine Antwort hast.

Gemäss deiner eigenen Lehre ist die Erde ja total verwüstet und unbewohnbar. Sollen den Milliarden von Menschen ohne Essen und Infrastruktur auferstehen. Oder sollen sie etwa in den Himmel auferstehen wo die Bibel klar besagt, dass kein Ungläubiger hinkommen kann.

Die zwei Gerichte aus Off 20 sollten schon unterschieden werden. Ein vor und eins nach dem Tausendjährigen Friedenreich.


SunFox hat geschrieben:8. Nun kommt das himmlische Jerusalem herunter vom Himmel und Satan und seine Gefolgschaft versuchen diese einzunehmen!

Das ist vom Zeitlichen Ablauf her falsch und entgegen der Bibel. Die Auferstandenen der zweiten Auferstehung sind im Feuersee wenn das himmlische Jerusalem auf die NEUE Erde herabkommt. Siehe Einwände von toemu


SunFox hat geschrieben:9. Jetzt beginnt das Endgericht über alles Gottlose, es wird Feuer vom Himmel fallen und alles vernichten, in den ewigen Tod schicken!

Das ist von zeitlichen Ablauf her auch falsch, denn wie vorher beschrieben sind die Ungläubigen zu diesem Zeitpunkt schon weg.

SunFox hat geschrieben:10. Danach neuer Himmel und neue Erde!

Nein, das neue Jerusalem wird auf der neuen Erde sein. Darum muss die Neue Erde VOR dem herabkommen des himmlischen Jerusalem sein.

Wir wir sehen verbreitet SunFox schöne Märchen, die aber von der Bibel nicht bestätigt werden.

Grüsse
Johel.
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Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Thelonious » Mo 25. Apr 2016, 20:01

Hallo,

in Hesekiel 38 ging es zuletzt ja um verschiedene eschatologische (die Lehre von den "letzten Dingen", also der Endzeit) Aspekte resp. Schwerpunkte. Und längst nicht mehr um das diesbezügliche Verständnis explizit des angegebenen Hesekielverses. Da die besser passenden anderen Threads allesamt ziemlich "angejährt" sind, habe ich ausnahmsweise einen neuen Thread aufgemacht und hierher verschoben. Bitte Themen wie "1000jähriges Friedensreich / Entrückung / himmlisches Jerusalem... hier weiterdiskutieren.

Und selbstverständlich gilt auch hier: in den letzten Beiträgen waren vermehrt diskreditierende Formulierungen, so geht es nicht weiter! Bitte kehrt sofort zu einem fairen und einzig sachbezogenen Umgangston zurück. Sonst werde ich stringent den Rotstift ansetzen (also editieren).

Gruß
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon toemu » Mo 23. Mai 2016, 13:55

Hallo zäme,

irgendwie ist es etwas ruhig geworden in diesem interessanten Thread ;)
Mal eine Frage um den Thread wieder aufzuwärmen:

kingschild hat geschrieben:Off. 20.9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

Also am Ende des Milleniums werden die verführten, ungläubigen Nationen vernichtet. Zu diesem Zeitpunkt leben ja auch noch Gläubige auf der Erde. Was passiert aber mit diesen ?
kingschild hat geschrieben:Das ist ja logisch, weil sich Matthäus auf das Ende der Welt bezieht also unmittelbar auf den letzten Ansturm Satans auf der Breite der Erde und eben bevor der neue Himmel und die neue Erde kommen wird. Was aber davor geschieht lesen wir aus den Propheten, wie es ausehen wird.

Siehe auch:
2Petr 3,10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

Wenn dies am Ende des Milleniums geschieht: Wo bleiben die Gläubigen am Ende des Milleniums ? Werden sie entrückt ? Sterben sie und werden wieder auferweckt ?

LG
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Sa 4. Jun 2016, 22:00

Auf Deine Frage, lieber toemu, fällt mir die Antwort ganz leicht.

A l l e erlösten Gläubigen werden bei der einzigen Wiederkunft Jesu entrückt. Nach Offb. 20:4 sind sie 1000 Jahre lang zusammen mit Jesus mit dem himmlischen Gericht beschäftigt.

Nach den 1000 Jahren stehen alle Gottlosen in der 2. Auferstehung auf. Satan verführt sie dazu, das "Heerlager der Heiligen (die Stadt Gottes) an zu greifen. Dann fällt Feuer von Gott aus dem Himnnel und verzehrt sie, zusammen mit dem Tod und mit Satan und seinen Dämonen.

Dieses Feuer reinigt die Erde von allen Spuren der Sünde. Dann beginnt ab Offb. 21 die Neue Erde.

Ich kenne keine Bibelstelle (nur menschliche Überlegungen), die ausdrücklich besagt, dass es in den 1000 Jahren menschliches Leben auf der Erde gibt, noch dass es menschliche Überlebende der 1000 Jahre gibt.

Wenn Jesus wieder kommt, ist die Frage, wer das Reich Gottes erbt und wer in den "feurigen Pfuhl" geht ein für alle mal entschieden (im Gericht in Dan. 7). Nach der Wiederkunft Jesu sehe ich nirgendwo in der Bibel einen Hinweis auf eine weitere Bekehrungschance mehr.

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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon kingschild » So 5. Jun 2016, 16:50

Reginald 32 hat geschrieben:Auf Deine Frage, lieber toemu, fällt mir die Antwort ganz leicht.

A l l e erlösten Gläubigen werden bei der einzigen Wiederkunft Jesu entrückt. Nach Offb. 20:4 sind sie 1000 Jahre lang zusammen mit Jesus mit dem himmlischen Gericht beschäftigt.

Nach den 1000 Jahren stehen alle Gottlosen in der 2. Auferstehung auf. Satan verführt sie dazu, das "Heerlager der Heiligen (die Stadt Gottes) an zu greifen. Dann fällt Feuer von Gott aus dem Himnnel und verzehrt sie, zusammen mit dem Tod und mit Satan und seinen Dämonen.

Dieses Feuer reinigt die Erde von allen Spuren der Sünde. Dann beginnt ab Offb. 21 die Neue Erde.

Ich kenne keine Bibelstelle (nur menschliche Überlegungen), die ausdrücklich besagt, dass es in den 1000 Jahren menschliches Leben auf der Erde gibt, noch dass es menschliche Überlebende der 1000 Jahre gibt.

Wenn Jesus wieder kommt, ist die Frage, wer das Reich Gottes erbt und wer in den "feurigen Pfuhl" geht ein für alle mal entschieden (im Gericht in Dan. 7). Nach der Wiederkunft Jesu sehe ich nirgendwo in der Bibel einen Hinweis auf eine weitere Bekehrungschance mehr.

Liebne Grüße von Reginald


Hallo Reginald

Wenn Du den Thread genau durchliest, wirst Du genau gleich wie Sun Fox sehr bald merken, das deine Worte mit den Propheten Gottes, nicht in Einklang zu bringen sind.

Wir warten ja dies bezüglich noch auf die Antworten von SunFox der sich wirklich die Mühe macht, auf die Einwände die hier zu dieser Theorie Biblisch gebracht wurden, eine Biblisch fundierte Antwort zu finden.

Ich bin sehr gespannt ob er fündig wird und wenn Du vor Ihm fündig werden solltest sind wir jederzeit offen aber diese These das es da kein Leben mehr gibt, wird den Propheten Gottes nicht gerrecht. Sonst müsste man eben mal sagen wann sich diese Prophzeiungen erfüllten oder erfüllen werden?

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Re: Hesekiel 38

Beitragvon manfred » So 17. Jul 2016, 14:51

Johelia hat geschrieben:
2 Und er griff1 den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist; und er band ihn tausend Jahre
.....

Deine Theorie, dass Satan auf der Erdoberfläche 1000 Jahre gebunden ist entstammt nur EGW’s Theorien, wird aber von keiner anderen Gemeinschaft gelehrt. Das gillt als Sonderlahre.



Du meinst weil alle anderen nicht die Bibel lehren?
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Re: Hesekiel 38

Beitragvon Johelia » So 17. Jul 2016, 17:04

Johelia hat geschrieben:Deine Theorie, dass Satan auf der Erdoberfläche 1000 Jahre gebunden ist entstammt nur EGW’s Theorien, wird aber von keiner anderen Gemeinschaft gelehrt. Das gilt als Sonderlehre.

manfred hat geschrieben:Du meinst weil alle anderen nicht die Bibel lehren?


Nein Manfred

Was jedoch klar ist ist dass nur die STA ca. 12'000 Seiten zusätzliche Pseudo-Prophetien der erwiesenermassen falschen Prophetin (EGW) lehrt und die Bibel permanent um diese "Lehren" verbiegt, erweitert oder kürzt. Sie wollen bis heute partout nicht zu Vernunft kommen und sich von diesen Irrlehren abwenden.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » So 17. Jul 2016, 22:42

Lieber Manfred.

Einige Schreiber in diesem Thread, z. B. Johelia, toemi oder kingschild, legen die Bibel nach einer neuen, modernen Methode aus, genannt Dispensationalismus. Jesus und die Apostel und fast alle Kirchenväter und die Reformatoren, auch die STA, legen die Bibel aber historisch aus. Daher die unterschiedlichen Auffassungen von den 1000 Jahren (von einem "Reich" steht nichts in der Bibel) und von der Zukunft des jüdischen Volkes. Letzteres wird im Dispensationalismus so verstanden, wie es die Pharisäer zur Zeit Jesu verstanden haben und wie es die orthodoxen Juden bis heute verstehen. Jesus hat übrigens die Auffassung der Pharisäer als "irrig" bezeichnet.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Johelia » So 17. Jul 2016, 23:19

Reginald 32 hat geschrieben:Jesus und die Apostel und fast alle Kirchenväter und die Reformatoren, auch die STA, legen die Bibel aber historisch aus.

Liebe Grüße von Reginald.


Na Regi

bist du wieder einmal mal auf Streit aus?

Wenn du schon solch grosse Töne spuckst, dann beweise erst mal was "historische" Auslegung überhaupt sein soll.
Dnn beweise, dass Jesus, die Apostel, fast alle Kirchenväter und die Reformtoren so ausgelegt haben.
Bis zum erbrachten Beweis ist das nur wieder eine Lüge dir.

In deinem Alter wäre doch etwas mehr Weisheit angebracht. Mt 7,20
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Mo 18. Jul 2016, 13:27

Bun, lieber Johel, ich finde, Deine Worte sind eines aufrichtigen Christen nicht würdig. Scheinbar suchst Du Streit. Aber nicht mit mir!

Liebe grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon doro » Mo 18. Jul 2016, 13:36

Hallo Reginald und Johelia

Darf ich euch bitten, euch ein wenig am Riemen zu reissen?

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Du wolltest als Mensch Gott sein, um zugrunde zu gehen; er hingegen wollte als Gott Mensch sein, um wiederzufinden, was verloren gegangen war.
Menschlicher Stolz hat dich in einer Weise niedergedrückt, dass nur noch göttliche Demut dich (wieder) aufrichten konnte.

(Augustinus, Predigt 188,3)
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon manfred » Mo 18. Jul 2016, 19:11

Nun Johelia ich habe Dir nur gezeigt, dass Deine Aussage falsch ist, weil es in der Bibel steht und nicht nur bei Ellen White.
Ob du die Größe hast das zu zugeben oder nicht ist Deine Sache.
Du weichst nun aus und weist auf andere Stelle bei EGW hin
Ich möchte aber über den einen Widerspruch sprechen.
Und nun weichst du aus, weil du es einfach nicht zugeben willst.
Wie soll da eine faire Diskussion stattfinden?
Aber so ist eben ein Gespräch nicht sinnvoll.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon manfred » Mo 18. Jul 2016, 19:17

kingschild hat geschrieben:Wenn Du den Thread genau durchliest, wirst Du genau gleich wie Sun Fox sehr bald merken, das deine Worte mit den Propheten Gottes, nicht in Einklang zu bringen sind.


Genau zu lesen scheint nicht die Gabe von manchen hier zu sein.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon kingschild » Mo 18. Jul 2016, 20:15

manfred hat geschrieben:
Genau zu lesen scheint nicht die Gabe von manchen hier zu sein.


Hallo manfred

Wer will, der kann, darum bringe ich die drei Stellen nochmals, damit sie jeder lesen kann, am liebsten im Gesamtkontext der betreffenden Kapitel aber schon nur diese drei prophetischen Aussagen, bringt eben die Auslegung gewisser Ausleger, gewaltig in Schieflage:

Sac 8:22 Also werden große Völker und mächtige Nationen kommen, den HERRN der Heerscharen zu Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen.

Die Ausleger reden von alles Tot auf der Erde und das Wort Gottes sagt: Da werden grosse Völker und mächtige Nationen nach Jerusalem kommen und Orientierung suchen, nach dem Ereignis wo eben gemäss gewissen Auslegern bereits alles Tot sein sollte, auf der Erde.

Hes 47:10 Und es werden Fischer von En-Gedi bis En-Eglaim an ihm stehen und ihre Fischernetze darin ausspannen. Seiner Fische werden sehr viele sein, gleich den Fischen im großen Meer, nach ihrer Art.

Wann und wo geschehen? Warum redet der Prophet von viel Leben auf der Erde und der Ausleger von alles wird tot sein auf der Erde?

Off. 20.9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.

Ich lese auf der Breite der Erde.

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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Mo 18. Jul 2016, 23:03

Hallo zusammen.

Beim Verständnis der Bibeltexte, die oben angeführt werden, kommt es darauf an, nach welcher "Schule" man arbeitet. Im Dispensationalismus glaubt man an zwei Völker Gottes (siehe die Links, die toemi weiter oben gesetzt hat und sogar an zwei Heilswege
Folgt man dieser Auffassung, hat kingschild mit seiner Auslegung Recht.

Historisch ausgelegt sieht die Sache aber anders aus. Hier gibt es nur ein einziges Volk Gottes und nur einen einzigen Heilsweg für alle Menschen. Als Sacharja diese Weissagung Kap. 8:1-8 gab, waren Tempel und Stadt bzw. das Land ringsum gerade im Aufbau begriffen und Sacharja begleitete diesen Aufbau durch ermutigende Verheißungen. Was aber dabei wesentlich ist: Alle Verheißungen der Bibel sind - ausgesprochen oder nicht ausgesprochen - immer an die Bedingung des Gehorsams geknüpft. Lies dazu 5. Mose 28. Dieser Umstand wird im Dispensationalismus verschwiegen oder ignoriert.

Diese Weissagung Sacharjas bezieht sich also auf den unmittelbaren Aufbau des Tempels und der Stadt. im 4. und 5. Jahrhundert v. Chr. nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft. Zu der Zeit begleitete auch der Prophet Haggai diesen Prozess.

Es steht nirgendwo geschrieben, dass sich diese Weissagung auf einen anderen Zeitraum als den von mir bezeichneten bezieht. Dabei ist es völlig unerheblich, ob sich die Vorhersage nun erfüllt hat oder nicht. Man kann aus dem Umstand, dass sie sich evtl. noch nicht erfüllt habe, nicht ableiten, dass sie sich darum am Ende der Welt erfüllen müsse. Das ist eine typische Lehre Darbys, der mit seinem anderen Bibelberständnis eine neue Religion begründete, ähnlich wie Luther mit seiner Lehre.

Zu den beiden anderen Texten später mehrt. Jetzt bin ich zu müde dazu.

L G v. Bert
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Johelia » Di 19. Jul 2016, 20:58

Hallo Reginald

Ich möchte ja so gerne den Moderatoren entsprechen und mich am "Riemen zu reissen" , doch machst du das leider mit vielfältigen Falschaussagen und Unwahrheiten fast unmöglich!
Solcherlei Irreführung KANN ich nicht unbeantwortet lassen.

Reginald 32 hat geschrieben:Im Dispensationalismus glaubt man an zwei Völker Gottes (siehe die Links, die toemi weiter oben gesetzt hat und sogar an zwei Heilswege

Dieses Thema hatten wir des öfteren Diskutiert und immer wieder festgestellt, dass das eine klare Falschaussage (ein Strohmann-Argument) deinerseits ist.

Liest man den Römerbrief kommt man nicht daran vorbei von "Juden und Griechen (Nationen)" zu lesen, genau dies ist auch der Glauben des Dispensionalismus. Das NT zeigt ganz klar dass es einerseits das Volk Gottes die Juden gibt und anderseits die Gemeinde Jesu.
Das hat mit zwei Völker Gottes nicht zu tun, sondern wir von dir nur als Verleumdung vorgebracht. :cry:

Auch zwei Heilswege lehrt der Dispensationalismus in keiner Weise.
Das haben wir dir schon sehr oft bis in Detail erklärt. Das Heil liegt in jedem Fall bei Jesus allein.
Dein Problem liegt einzig in der antisemitischen Ersatztheologie der STA in der ihr euch über die Juden erhebt und euch als das "Israel Gottes" betrachtet.
Eure Ansicht haben wir in diesem Forum oft widerlegt und als Irrlehre entlarvt.

Reginald 32 hat geschrieben:Historisch ausgelegt sieht die Sache aber anders aus.

Es ist bei weitem nicht das erste mal, dass du mit solchen Sprüchen kommst. Leider bist du bisher jede anerkannte Erklärung dieser Methode schuldig geblieben, das das deie eigene Erfindung ist.

Ich fordere dich nochmals auf:
Johelia hat geschrieben:.....dann beweise erst mal was "historische" Auslegung überhaupt sein soll....

....oder lass doch bitte solche billige Scheinargumentation.

Johel
Zuletzt geändert von Johelia am Di 19. Jul 2016, 21:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Johelia » Di 19. Jul 2016, 21:02

manfred hat geschrieben:Nun Johelia ich habe Dir nur gezeigt, dass Deine Aussage falsch ist, weil es in der Bibel steht und nicht nur bei Ellen White.


Sorry Manfred

Ich weiss nicht wo du mir,was aufgezeigt haben willst.
Ich kann nichts zugeben wenn ich nicht weiss von was du sprichst. Bitte aufzeigen, danke.

Gruss
Johel
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Di 19. Jul 2016, 21:47

Johel schreibt:

Reginald 32 hat geschrieben:
Im Dispensationalismus glaubt man an zwei Völker Gottes (siehe die Links, die toemi weiter oben gesetzt hat und sogar an zwei Heilswege

Dieses Thema hatten wir des öfteren Diskutiert und immer wieder festgestellt, dass das eine klare Falschaussage (ein Strohmann-Argument) deinerseits ist.

Liest man den Römerbrief kommt man nicht daran vorbei von "Juden und Griechen (Nationen)" zu lesen, genau dies ist auch der Glauben des Dispensionalismus. Das NT zeigt ganz klar dass es einerseits das Volk Gottes die Juden gibt und anderseits die Gemeinde Jesu.
Das hat mit zwei Völker Gottes nicht zu tun, sondern wir von dir nur als Verleumdung vorgebracht.


Lieber Johel, ich glaube ja, dass Du persönlich solöche Ansichten hast. Aber die Internet Seiten der Dispensationalisten sprechen deutlich eine andere Sprache.

Israel/Juda wird von Dir genmäß der dispensationalistischen Theologie als Volk Gotzzes angesehen. Und was ist die Gemeinde ? Etwas kein Volk Gottes ? Nach der von Thomas verlinkten Seite findet das Volk Gottes sein Heil durch den Verdöhnungstod Jese, das Volk Israel aber durch seine Opfer. Das sind die zwei Heilswege.

Ich will Dir ja gar nichts, nmein Lieber Johel. Meinetwrgen kannst Du das so glauben. Ich vertrete aber nicht Deine Religion und verstehe das eben anders. Am Ende werden wir sehen, wer es richtig verstanden hat. Oder wir haben es beide falsch verstanden.

Auch zwei Heilswege lehrt der Dispensationalismus in keiner Weise.
Das haben wir dir schon sehr oft bis in Detail erklärt. Das Heil liegt in jedem Fall bei Jesus allein.
Dein Problem liegt einzig in der antisemitischen Ersatztheologie der STA in der ihr euch über die Juden erhebt und euch als das "Israel Gottes" betrachtet.


Das kann man natürlich auch anders sehen: Das Problem liegt einzig darin, dass die Darbysten die alttestamentliche Theologie der Pharisäer von einem Weltreich für Israel (die Jesus als "Irrtum" bezeichnet) übernommen haben und dadurch die Menschen wie damals die Pharisäer in die Irre führen.

Alles hat eben zwei Seiten.

Eure Ansicht haben wir in diesem Forum oft widerlegt und als Irrlehre entlarvt.



Das ist Dein dabystisches Wun schdenken.

Es ist bei weitem nicht das erste mal, dass du mit solchen Sprüchen kommst. Leider bist du bisher jede anerkannte Erklärung dieser Methode schuldig geblieben, das das deie eigene Erfindung ist.

Ich fordere dich nochmals auf:
Johelia hat geschrieben:
.....dann beweise erst mal was "historische" Auslegung überhaupt sein soll....

....oder lass doch bitte solche billige Scheinargumentation.


Da Du die Erklärung, dass die historische oder histrizistische Theologie ohne Dispensationen aus kommt, nicht verstehebn willst, sehe ich keinen weiteren Anlass, Dir das immer wieder zu erklären. Dann musst Du halt mit Deiner Unkenntnis leben.

Es gibt heute, soweit ich das sehe, drei christliche Haupt Religionen:

1. Die katholische Kirche. Zu Luthers Zeiten legte sie die Bibel anders aus als der Reformator. Und die Tradition spielt bis heute noch eine große Rolle.

2. die evangelischen Bekenntnisse mit ihrem "sola scriptura und den anderen "solas"

(Beide Religionen haben sich aber im Rahmen der höheren Bibel Kritik stark angenähert)

3, Die dispensationalistisch-darbystische Religion ihres Gründers John Nelson Darby, eines irischen Priesters, der der Bibel ein neues Erklärungs Schema über stülpte. Er wurde mMn. dadurch zum Gründer einer neuen christlichen Religion.

Die Adventisten sind eine evangelische Denomination, die noch am alten "sola scriptura" der Reformation fest hält und die höhere Bibel Kritik, aber auch den darbystischen Literalismus strikt ablehnt..

Soweit ich sehe, hat sich Johel ganz der darbystischen Religion verschrieben. Das darf er meinetwegen auch gerne und geht mich nichts an. Aber das verleiht ihm kein Recht, mich, der ich einfach bei der alten reformatorischen Bibel Auslegung bleibe, ständig an zu greifen.

Sag also Deine Erklärung und ich sage meine. Dann kann sich jeder selbst ein Bild maxchen.

Liebe Grüße von Reginald.
Bald schon kann es sein, dass wir Gott als König sehn. Halleluja, Halleluja.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Di 19. Jul 2016, 22:10

Kingschild schreibt:
Off. 20.9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.


In Offb. 20:1-4 lesen wir von den 1000 Jahren (aber nicht von einem "Reich" !) In dieser Zeit sind alle auferstrandenen und alle verwandelten Gerechten im Himmel und halten mit Jesus Gericht. Wohl nicht über sich selbst, sondern eher über die toten Gottlosen.

Dann wird der Satan wieder los.

Da das "Binden" mMn. durch den Tod aller Gottlosen bei der Wiederkunft Christi geschieht, ist es nur logisch, dass das los werden durch die Auferstehung aller Gottlosen nach den 1000 Jahren geschieht. Ihre Zahl ist wohl wie der Sand am Meer. Bezeichnet werden sie mit "Gog und Magog". Diese unzählbare Masse an Gottlosen zieht herauf "auf der Breite der Erde". Ich denke, während sie das "Heerlager der Heiligen" umzingeln, erscheint Jesus auf dem weißen Thron darüber und verkündet jedem Gottlosen sein Urteil (was die Erlösten während der 1000 Jahre gefunden haben). Und das wird jeder als völlig gerecht anerkennen. Dann fällt Feuer von Gott aus dem Himmel (der "feurige Pfuhl") und löscht alle Sünder und alles Sündige auf dieser Erde aus. Danach renoviert Gott die Erde und die "Neue Erde" beginnt in Kap. 21.

Nichts spricht in diesem Szenario dagegen, dass unsere alte Erde während der 1000 Jahre ein abyssos, eine unbewohnbare "Tiefe" wie in 1, Mise 1:2 ist, wo ebenfalls die Erde als abyssos bezeichnet wird.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Johelia » Di 19. Jul 2016, 22:47

Reginald 32 hat geschrieben:Die Adventisten sind eine evangelische Denomination, die noch am alten "sola scriptura" der Reformation fest hält und die höhere Bibel Kritik, aber auch den darbystischen Literalismus strikt ablehnt..

Nein die Adventisten sind keine reformatorische oder evangelische Denomination, das ist eine Unwahrheit. Das ist pures Wunschdenken und falsche Propaganda.

Studiert man die Geschichte der Adventisten stellt man fest, dass die Adventisten aus der grossen Enttäuschung von 1844 entstanden sind und gemeinsame Wurzeln mit den Zeugen Jehovas und Mormonen haben.

Die Adventisten galten bis vor wenigen Jahren noch klar als Sekte, haben sich aber im Zuge der Ökumene etwas an die Evangelische Kirche angenähert sind aber kein Teil davon!! Die evangelische Kirchenleitungen hat immer noch klare Ablehnung gewisser Dogmen der STA.

Reginald 32 hat geschrieben:Soweit ich sehe, hat sich Johel ganz der darbystischen Religion verschrieben.

Dann siehst du das aber definitiv falsch.

Reginald 32 hat geschrieben:Das darf er meinetwegen auch gerne und geht mich nichts an. Aber das verleiht ihm kein Recht, mich, der ich einfach bei der alten reformatorischen Bibel Auslegung bleibe, ständig an zu greifen.

Ich würde ja Gott danken wenn du bei den Solas der Reformation bleiben würdest, aber du weisst nicht einmal war diese Solas bedeuten, sonst hättest du schon lange jegliche Bücher der EGW weit weg geworfen.
Du aber hast auch bei euren Glaubenspunkt 18. geschworen und dich so der Lüge der freimaurerischen, bewiesenermassen falschen Prophetin Elle G. White unterworfen. (Es ist dieser ihr Geist dein ich klar ablehne)

Sag also Deine Erklärung und ich sage meine. Dann kann sich jeder selbst ein Bild maxchen.

Klar, aber dann bitte der Wahrheit entsprechend ohne Unwahrheiten. Sonst muss ich sie aufdecken.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Do 21. Jul 2016, 11:30

Johel schreibt:

Studiert man die Geschichte der Adventisten stellt man fest, dass die Adventisten aus der grossen Enttäuschung von 1844 entstanden sind und gemeinsame Wurzeln mit den Zeugen Jehovas und Mormonen haben.

Wie meistens bei den Darbysten äußerst Du hier eine Mischung aus Wahrheit und Irrtum. Das mit der "großen Enttäuschung" stimmt, ist Wahrheit.
Das mit dfen Zj stimmt nur halb. Diese sind nämlich durch Russel erst 1872 (?) gegründet worden. Russel war, glaube ich reformiert oder Calvinist. Ich weiß es aber nicht genau. Er war ein Kaufhaus König wie Woolworth und kaufrte damals einem kleinen Prediger, den er zufällig kennen gelernt hatte, dessen Verlag ab und machte daraus die WT Biberl und Traktat Gesellschaft. Der keline Prediger hatte mal zu der Miller Bewegung um 1840 gehört.

Die Mormonen gehen auf Joseph Smith zurück. Der hatte aber nichts mit der "großen Enttäuschung" von 1844 zu tun. Der war völlig srlbstständig.

Die Adventisten galten bis vor wenigen Jahren noch klar als Sekte, haben sich aber im Zuge der Ökumene etwas an die Evangelische Kirche angenähert sind aber kein Teil davon!! Die evangelische Kirchenleitungen hat immer noch klare Ablehnung gewisser Dogmen der STA.


Auch hier wieder Wahrheit mit Irrtum vermischt.
Die "wenigen Jahre" sind immerhin schon 60 und mehr Jahre. Die "Annäherung" an die evangelische Kirche bestand darin, dass man in mehreren theolöogischen Gesprächen gegenseitige unbegründete Vorurteile aus räumen konnte. Von beiden Seiten anerkannte Lehrunterschiede bestehen aber weiter. Das ist auch bei Deinen Brüder Gemeinden so. Da gibt es keinen Unterschied.

Reginald 32 hat geschrieben:
Soweit ich sehe, hat sich Johel ganz der darbystischen Religion verschrieben.

Dann siehst du das aber definitiv falsch.


Das mag sein. Aber bis jetzt habe ich von Dir nur Bibel Erklärungen der darbystischen Religion gelesen.

Du aber hast auch bei euren Glaubenspunkt 18. geschworen und dich so der Lüge der freimaurerischen, bewiesenermassen falschen Prophetin Elle G. White unterworfen. (Es ist dieser ihr Geist dein ich klar ablehne)


Natürlich bin ich da anderer Meinung als Du. Im Übrigen erging das ja vielen, wenn nicht allen Propheten so, wie Du über Ellen White denkst. Jeremia wurde von seinem König, der regierung und dem Volk Gottes auch als falscher Prophet bezeichnet, und der König des Volkes Gottes zu einer älteren Zeit, nämlich Ahab, bezeichnetete den Propheten Ela sogar als Verderber des Volkes Gottes. Da bist Du in guter Gesellschaft.
Im Übrigen hälst Du Dich zu einer Religion, die ebenfalls erwiesener maßen eine falsche Prophetin hatte, Margaret McDonald, von der die Lehrre von der Vor-Trübsals Entrückung stammt. Von den vielen Irrtümern des Gründers Deiner Religion(die Du hier wiederholst), J.N.Darby, will ich noch gar nicht reden Von Ellen White stammt übrigens keine Lehre der STA. Diese entstammen alle dem Bibel Studium der Glaubens Väter der Kirche.

Klar, aber dann bitte der Wahrheit entsprechend ohne Unwahrheiten. Sonst muss ich sie aufdecken.


Da das für uns beide gilt, sind wir uns doch mal einig, :clap:

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon kingschild » Do 21. Jul 2016, 19:45

Reginald 32 hat geschrieben:Kingschild schreibt:
Off. 20.9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt.


In Offb. 20:1-4 lesen wir von den 1000 Jahren (aber nicht von einem "Reich" !) In dieser Zeit sind alle auferstrandenen und alle verwandelten Gerechten im Himmel und halten mit Jesus Gericht. Wohl nicht über sich selbst, sondern eher über die toten Gottlosen.

Dann wird der Satan wieder los.

Da das "Binden" mMn. durch den Tod aller Gottlosen bei der Wiederkunft Christi geschieht, ist es nur logisch, dass das los werden durch die Auferstehung aller Gottlosen nach den 1000 Jahren geschieht. Ihre Zahl ist wohl wie der Sand am Meer. Bezeichnet werden sie mit "Gog und Magog". Diese unzählbare Masse an Gottlosen zieht herauf "auf der Breite der Erde". Ich denke, während sie das "Heerlager der Heiligen" umzingeln, erscheint Jesus auf dem weißen Thron darüber und verkündet jedem Gottlosen sein Urteil (was die Erlösten während der 1000 Jahre gefunden haben). Und das wird jeder als völlig gerecht anerkennen. Dann fällt Feuer von Gott aus dem Himmel (der "feurige Pfuhl") und löscht alle Sünder und alles Sündige auf dieser Erde aus. Danach renoviert Gott die Erde und die "Neue Erde" beginnt in Kap. 21.


Hallo Reginald

Weisst Du wenn ich im Himmel bin, wie wollen mich dann diese Menschen auf der breite der Erden angreifen und warum ist dort ein Lager von den Heiligen, wenn ja eh das Feuer vom Himmel fällt.

Zudem beantwortet eben dies auch nicht die Frage zu den Propheten, welche eben sehr deutlich von diesem Reich sprechen und dort werden sehr viel Irdische Dinge beschrieben.

Zu der Auslegung das alles Tot auf der Erde sei habe ich ja schon einige Propheten zitiert, ich kann es aber gerne nochmals tun:

Sac 14:16 Und es wird dazu kommen, daß alle Übriggebliebenen von all den Nationen, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern.

Wir lesen hier, die welche gegen Jerusalem gezogen sind werden dies tun (also nicht erlöste), wie kann das sein wenn sie alle Tot sind und nur noch für den letzten Anfgriff auferweckt werden?

Lesen wir weiter in Sacharia wie Gott mit denen rechten wird die nicht zum Fest kommen und was das für welche sind:

Sacharia 14.17 Welche aber von den Geschlechtern der Erde nicht nach Jerusalem hinaufziehen werden, um anzubeten den König, den HERRN der Heerscharen, über die wird kein Regen fallen.
18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufkommen will, dann wird auch über sie die Plage kommen, mit welcher der HERR die Heiden schlagen wird, die nicht heraufkommen wollen, das Laubhüttenfest zu feiern.

Wie kann er Tote Heiden und Ägypter bestrafen, so das kein Regen fällt und wenn das nicht diese 1000 Jahre betrifft, wann ist dann dies geschehen oder wann wird es geschehen?

Lesen wir dazu auch folgendes:

Jes 2:4 Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen große Völker, also daß sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern verschmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.

Warum muss er Nationen zurechtweisen und ganze Völker, wenn nur noch erlöste existieren im Himmel, welche schon wissen was man mit den Schwertern tun muss? Die erlösten in Christo können auch nicht gemeint sein, es sei denn du glaubst im Himmel würden Schwerter zu Pflugscharen verschmiedet.

Genau das gleiche mit den Fischern am Toten Meer, es kann dort keine geben wenn alles Tot wäre aber der Prophet spricht dort vom Gegenteil:

Hesekiel 47.8 Und er sprach zu mir: Dieses Wasser fließt hinaus zum östlichen Kreis und ergießt sich über die Jordan Ebene und mündet ins Tote Meer, und wenn es ins Meer geflossen ist, dann wird das Meerwasser gesund.
9 Und alle lebendigen Wesen, alles, was sich da tummelt, wohin diese fließenden Wasser kommen, das wird leben. Es werden auch sehr viele Fische sein, weil dieses Wasser dorthin kommt, und es wird alles gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.
10 Und es werden Fischer von En-Gedi bis En-Eglaim an ihm stehen und ihre Fischernetze darin ausspannen. Seiner Fische werden sehr viele sein, gleich den Fischen im großen Meer, nach ihrer Art.


Nichts spricht in diesem Szenario dagegen, dass unsere alte Erde während der 1000 Jahre ein abyssos, eine unbewohnbare "Tiefe" wie in 1, Mise 1:2 ist, wo ebenfalls die Erde als abyssos bezeichnet wird.

Liebe Grüße von Reginald.



Doch fast alle Prophetien sprechen nicht in diese Richtung und gegen die Auslegung das alles Tot wäre:

Sachria 14.4 Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem gegen Morgen liegt; da wird sich der Ölberg in der Mitte spalten, daß es von Sonnenaufgang nach dem Meere hin ein sehr großes Tal geben und die eine Hälfte des Berges nach Norden, die andere nach Süden zurückweichen wird.

Was nach diesem geschehen wird das sagen die obigen Verse von Sacharia aus und auch Hesekiel deutet in eine ganz andere Richtung auch die anderen Propheten, decken sich mit diesen zweien. Der Prophet sagt was kommt und nicht der Ausleger kann sich über den Propheten überheben, sonder er kann nur im Einklang sein mit dem Propheten.

Man kann nicht alle Prophezeihungen an Israel als nichtig erklären, weil auch Jesaia hat gesagt er muss verworfen werden und trotzdem wird er treu sein.

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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » Fr 22. Jul 2016, 17:33

kingschild schreibt:
Weisst Du wenn ich im Himmel bin, wie wollen mich dann diese Menschen auf der breite der Erden angreifen und warum ist dort ein Lager von den Heiligen, wenn ja eh das Feuer vom Himmel fällt.


Lieber kingschild, die Fragen, die Du Dir stellst, stelle ich mir auch selbst. Und so wie Du bestimmte fehlende Informationen ergänzt, ergänze ich auch.

Entscheidend für mich sind zwei biblische Aussagen:

1. Aussage:
Nach Offb. 19 hinterlässt die Wiederkunft Jesu auf dieser Erde nur Tote (Gottlose), während die lebenden Gerechten entrückt werden.

2. Aussage:
Nach Offb. 1:7 werden alle lebenden Menschen Jesus sehen, wenn er wiederkommt. Nach 2. Mose 33 war der Anblick Jahwes (Jesus) selbst für den frommen Gotesmann Mose tödlich. Wie viel mehr tödlich also für alle Gottlosen, wenn sie Jesus sehen.. Deswegen ja auch ihr Ruf: Ihr Berge, fallet über uns...

Davon ausgehend, ist eine Menschen leere Erde während der 1000 Jahre völlig selbstverständlich.

Und jetzt mein Gedanken Sprung, der nicht in der Bibel explizit erwähnt wird:
Wenn in Offb. 20:9 "Das Heerlager der Heilöigen" erwähnt wird, sage ich mir, dass dieses nach den 1000 Jahren und nach Abschluss des Gerichtes vom Himmel herab gekommen ist. Ich weiß aber auch, dass dies nicht ausdrücklich in der Bibel erwähnt wird. Ich denke mir, dass aus dem "Heerlager" heraus (vielleicht über diesem) der große, weiße Thron erscheint, von dem aus Jesus jedem Gottlosen sein Urteil verkündet und alle Heiligen dabei Zeugen sind.

Zudem beantwortet eben dies auch nicht die Frage zu den Propheten, welche eben sehr deutlich von diesem Reich sprechen und dort werden sehr viel Irdische Dinge beschrieben.


Wo findet man die genaue Aussage bei den Propheten, dass sich ihre Aussage auf Offb. 20:1-4 bezieht ? Bei welcher Prophetie wird ein "1000-j. Reich" erwähnt ?

Ich denke, hier geht es Dir wie mir. Das denkst Du Dir, aber eine wörtliche Aussage dazu hast Du nicht. Zudem stammen Deine Texte alle aus dem AT. Und hier kommt dann die Regel einer guten Bibel Auslegung hinzu, dass alle alttestamentlichen Weissagungen im NT nicht Wort wörtlich zu verstehen sind, sondern dass bei ihrer Auslegung immer berücksichtigt werden muss, was das NT und Jesus und die Apostel dazu sagen. Sacharja z.B. darf man nur so auslegen, wie das die Offenbarung tut, nicht umgekehrt. Das gilt auch für alle anderen Weissagungen des AT.

Die alttestamentlichen Propheten Worte gelten mMn. immer zuerst für das damalige Volk,Israel. Dieses hat mit Jesu Tod aufgehört, Volk Gottes zu sein (Dan. 9:24-27, s. auch, wie Jesus den Feigenbaum verflucht) Somit kann man die alttestamentlichen Propheten, wenn überhaupt, nur auf das neutestamentliche Volk Gottes (welches aus dem geweissagten gläubigen Überrest des alttestamentlichen Gottesvolkes hervorging) anwenden. Und wenn, dann auch nur in dem Rahmen, den die neueste Weissagung in der Offenbarung absteckt.

Ich denke, an diesem Punkt scheiden sich die Geister. Du legst - wie die Pharisäer zur Zeit Jesu - die alttestaentlichen Weissagungen wörtlich aus, wofür Du dann auch das alttestamentliche Israel benötigst. Und ich sehe das eben alles erst mal durch die neutestamentliche Brille Jesu und der Apostel.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Johelia » Fr 22. Jul 2016, 21:03

Reginald 32 hat geschrieben:Entscheidend für mich sind zwei biblische Aussagen:

1. Aussage:
Nach Offb. 19 hinterlässt die Wiederkunft Jesu auf dieser Erde nur Tote (Gottlose), während die lebenden Gerechten entrückt werden.

http://www.bibleserver.com/text/ELB/Offenbarung19

Liesst man das ganze Kapitel 19 durch steht da weder etwas von "nur Tote (Gottlose) auf der Erde", noch steht da etwas von Entrückung.

Off19 kann also nicht deine Referenz sein.
Bitte sag du uns woher in der Bibel du zu diesem Schluss kommst.

(Falls du es nicht schaffst deine Ansicht biblisch zu belegen, kann ich dir schon sagen aus welchem ausserbiblischen Buch du das hast.Ich kann sogar die genaue Seite angeben.) ;)


Reginald 32 hat geschrieben:2. Aussage:
Nach Offb. 1:7 werden alle lebenden Menschen Jesus sehen, wenn er wiederkommt. Nach 2. Mose 33 war der Anblick Jahwes (Jesus) selbst für den frommen Gotesmann Mose tödlich. Wie viel mehr tödlich also für alle Gottlosen, wenn sie Jesus sehen.. Deswegen ja auch ihr Ruf: Ihr Berge, fallet über uns...

Ja nach Off1,7 werden alle Menschen Jesus wiedersehen, es ist jedoch ein Trugschluss zu behauten, dass alle Menschen sterben werden werden wenn sie Jesus sehen.
Diese Argumentation funktioniert erwiesenermassen (Jesu Leben ca.34 Jahre) nicht. Wenn das so wäre, dann wären alle die Jesus vor rund 200 Jahren gesehen haben gestorben. Davon sagt die Bibel nichts.

Jesus ist der Sohn, der zweite der Dreienikeit. Sein Antlitz tötet die Menschen nicht wie im Buch Mose JHWE's Antlitz für Menschen unerträglich beschrieben.

Reginald 32 hat geschrieben:Und jetzt mein Gedanken Sprung, der nicht in der Bibel explizit erwähnt wird:
Wenn in Offb. 20:9 "Das Heerlager der Heilöigen" erwähnt wird, sage ich mir, dass dieses nach den 1000 Jahren und nach Abschluss des Gerichtes vom Himmel herab gekommen ist. Ich weiß aber auch, dass dies nicht ausdrücklich in der Bibel erwähnt wird. Ich denke mir, dass aus dem "Heerlager" heraus (vielleicht über diesem) der große, weiße Thron erscheint, von dem aus Jesus jedem Gottlosen sein Urteil verkündet und alle Heiligen dabei Zeugen sind.


Reginald 32 hat geschrieben:Davon ausgehend, ist eine Menschen leere Erde während der 1000 Jahre völlig selbstverständlich.


In deinem Gedankensprung ist ein gewaltiger Überlegungsfehler deinerseits:
In Off20,7 steht:
Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden
8 und wird hinausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres.


Wenn die Erde währen 1000 Jahren wüst und leer ist wie du behautest, dann gibt es auch keine Gottlosen auf der Erde. Welche Nationen soll denn Satan verführen, wenn niemand da ist??
Hää??? :idea:
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » So 24. Jul 2016, 13:23

Johel schreibt:
Off19 kann also nicht deine Referenz sein.


Lieber Johel, ich beschreibe hier meine Sicht der Dinge. Wenn Du das anders siehst, darfst Du das getrost. Es ist mir aber egal.

Also:
In Offb. 19:11-14 wird beschrieben, wie Jesus in seiner himmlischen Herrlichkeit wiederkommt. Wie damals üblich, reitet er als Sieger auf einem weißen Pferd vom Himmel, und das gesamte himmlische Heer, also alle Engel, folgen ihm in gleicher Ausstattung (Bilder Sprache der Offenbarung).

In V. 15 heißt es dann, dass aus seinem Mund ein scharfes Schwert ging, mit dem er die "Heiden" Schlug.

"Heiden" sind die Gottlosen, die Unerlösten. "Schlagen" bedeutet, sie werden getötet. Er regiert mit "eisernen Stabe" und zertritt sie in der Kelter des Zornes Gottes.

Von V. 17 bis V. 20 wird dann beschrieben, wie er alle seine Gegener samt Tier und falschem Propheten umbringt und in den feurigen Pfuhl wirft. Wer danach noch übrig bleibt, wirf in V. 21 von dem schafen Schwer aus seinem Mund erwürgt.

Es bleibt also kein Lebender auf der Erde zurück, wenn Jesus die Seinen heim holt. Satan hat anschließend niemanden mehr, den er verführen könnte. Ihm sind sprichwörtlich "beide Hände gebunden".

Von einer gleichzeit erfolgenden Entrückung der Heiligen steht hier zwar nichts. Ich nehme aber die entsprechenden biblischen Stellen hier hinzu. Denn für eine Entrückung ist ja die Wiederkunft Jesu nötig. Und es gibt ja in der Bibel nur diese einzige Wiederkunft. Von einer doppelten Wiederkunft Jesu spricht die Bibel an keiner Stelle.

Diese Argumentation funktioniert erwiesenermassen (Jesu Leben ca.34 Jahre) nicht. Wenn das so wäre, dann wären alle die Jesus vor rund 200 Jahren gesehen haben gestorben. Davon sagt die Bibel nichts.


Lieber Johel, entschuldige bitte, aber auf diese Hilfsschüler Argumentation erwartest Du doch sicher keine Antwort, oder ?

Nach meiner Überzeugung ist Jesus die menschliche Gestalt des "Ich bin, der ich bin" (Joh. 8:58 und viele weitere Texte). Und den konnte Mose nicht von Angesicht sehen und am Leben bleiben. Und dieser "Ich bin, der ich bin" kommt in der Offenbarung 19 als "Reiter auf dem weißen Pferd" vom Himmel herab.

Damit ist für mich die Sache klar.

Ich verstehe aber ( da Du die Argumentation der dispensationalistischen Religion benutzt ), dass Du die Angelegenheit anders aus legst. Sie mag für den Gesamt Rahmen jener Religion richtig sein, für meinen Glauben ist sie aber nicht relevant.

Liebe Grüße von Reginald.
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Lepitoptera » So 24. Jul 2016, 15:04

Hallo ihr beiden... ;)

Wie versteht ihr denn folgende Stelle:

"Offenbarung - Kapitel 21Das neue Jerusalem1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr. (Jesaja 65.17) (2. Petrus 3.13) 2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann. (Galater 4.26) (Hebräer 12.22) (Offenbarung 19.7-8) 

Ist hiermit denn jetzt das 1000-jährige Reich gemeint? Dass die alte Erde eben vergehen wird, dafür aber eine neue kommen wird und diejenigen, die gerettet worden sind, dort unter Jesus Herrschaft leben werden? Schöner Gedanke... :praisegod:

Lg Lepitoptera
Barmherzigkeit ist es, etwas nicht zu bekommen, das wir verdient hätten (Tod). Gnade ist es, etwas zu bekommen, das wir nicht verdient hätten (Himmel). Danke Jesus!
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Re: Eschatologische Sichtweisen

Beitragvon Reginald 32 » So 24. Jul 2016, 17:12

Liebe Lepitoptera.

Die von Dir genannten Bibelstellen sprechen mMn. non der Neuen Erde. Diese "Neue" erde wird nicht ganz neu von Gott erschaffen, sondern das Feuer, welchens von Gott aus dem Himmel fällt (Offb. 20:8) verzehrt mMn. alles Böse auf der Erde und reinigt diese. Dann renoviert Gott sie und macht aus ihr ein neues Paradies, etwa so, wie am Anfang der Schöpfung. Das Wort "neu", welches die Bibel hier verwendet, heißt griechisch "kainos", was "neu nach der Qualität bedeutet, aber nicht nach der Zeit. Gott benutzt also die alte, gereinigte Erde und schafft erneut darauf ein Paradies. Ich freu mich schon riesig darauf.

Von einem "1000-j. Reich" habe ich noch kein Wort in der Bibel gefunden. Ich weiß aber, dass manche ein solches Gebilde gerne in die Bibel hinein deuten und ganz bestimmte Hoffnungen (2. Bekehrungschance, Leben ohne Satasn usw.) damit verbinden. Manche armen Sünder freuen sich auch darauf, dann endlich einmal über andere "herrschen" zu dürfen.

Ich freue mich darrauf, nach der Wiederkunft Jesu endlich und für immer bei IHM sein zu dürfen. Ich habe 1000 Fragen.

Liebe Grüße von Reginald.
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