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Brot des Lebens

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Brot des Lebens

Beitragvon Zippo » Mo 23. Jan 2017, 14:09

Hallo zusammen,

Der Herr Jesus spricht davon, daß er das Brot des Lebens ist. Wer davon isst, wird nicht mehr hungern.

Was für ein Hunger ist das eigentlich, der mit noch so viel Brot nicht gestillt werden kann ? Wie kann das Fleisch eines Menschen den Hunger der Welt befriedigen ? Und welchen Hunger ?
Das Brot des Lebens
22 Am nächsten Tag sah das Volk, das am andern Ufer des Meeres stand, dass kein anderes Boot da war als das eine und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern in das Boot gestiegen war, sondern seine Jünger waren allein weggefahren. 23 Es kamen aber andere Boote von Tiberias nahe zu der Stätte, wo sie das Brot gegessen hatten, nachdem der Herr die Danksagung gesprochen hatte. 24 Als nun das Volk sah, dass Jesus nicht da war und seine Jünger auch nicht, stiegen sie in die Boote und kamen nach Kapernaum und suchten Jesus. 25 Und als sie ihn fanden am andern Ufer des Meeres, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hergekommen? 26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid. 27 Müht euch nicht um Speise, die vergänglich ist, sondern um Speise, die da bleibt zum ewigen Leben. Dies wird euch der Menschensohn geben; denn auf ihm ist das Siegel Gottes des Vaters. 28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken? 29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. 30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, auf dass wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 31 Unsre Väter haben Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht (Psalm 78,24): »Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.« 32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. 36 Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt mich gesehen und glaubt doch nicht. 37 Alles, was mir der Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. 38 Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39 Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am Jüngsten Tage. 40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 41 Da murrten die Juden über ihn, weil er sagte: Ich bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist, 42 und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie kann er jetzt sagen: Ich bin vom Himmel gekommen? 43 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander. 44 Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater, der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage. 45 Es steht geschrieben in den Propheten (Jesaja 54,13): »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« Wer es vom Vater hört und lernt, der kommt zu mir. 46 Nicht dass jemand den Vater gesehen hätte; nur der, der von Gott ist, der hat den Vater gesehen. 47 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. 49 Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. 50 Dies ist das Brot, das vom Himmel kommt, damit, wer davon isst, nicht sterbe. 51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt. 52 Da stritten die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. 55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm. 57 Wie mich gesandt hat der lebendige Vater und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist. Es ist nicht wie bei den Vätern, die gegessen haben und gestorben sind. Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. 59 Das sagte er in der Synagoge, als er in Kapernaum lehrte.

Grüsse Thomas
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Helmuth » Mo 23. Jan 2017, 15:14

Zippo hat geschrieben:Was für ein Hunger ist das eigentlich, der mit noch so viel Brot nicht gestillt werden kann ? Wie kann das Fleisch eines Menschen den Hunger der Welt befriedigen ? Und welchen Hunger ?

Sieh dir dazu einmal diese Aussage an:
Mt 4, 4 hat geschrieben:Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!«

Denk darüber nach und dann stelle gerne weitere Fragen.
Herzliche Grüße
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 15:39

Zippo hat geschrieben:

Was für ein Hunger ist das eigentlich, der mit noch so viel Brot nicht gestillt werden kann ? Wie kann das Fleisch eines Menschen den Hunger der Welt befriedigen ? Und welchen Hunger ?


Hallo Zippo (Thomas)

Herzlich Willkommen hier im Forum ich nenne die mal so, weil wir unterdessen schon viele mit dem Namen Thomas hier haben.

Zu deiner Frage, jeder Mensch sehnt sich nach dem Leben, nach dem Frieden, nach der Freude.

Essen wir so bekommt unser Leib für kurze Zeit Freude und der Leib ist mit Brot auch für kurze Zeit befriedigt und der Leib kann für kurze Zeit hier auf Erden wieder Leben.

Kommt aber eine schwere Krankheit, was nützt Dir dann das Brot dieser Welt, kann es dich vom Tod und der Krankheit beschützen, kann es Dir in dieser Situation, beistehen und Dir Trost geben?

Wenn wir aber angenommen sind von Gott und Gottes Geist in uns lebendig wohnt, dann fliesst diese Kraft Gottes zu uns, die uns auch im Anblick des Todes, das Leben nicht rauben kann. Auch im Anblick von Krankheit verzagen wir nicht weil Gott uns auch in diesem Leiden Trost zu schenken vermag, einen Trost der für die Ewigkeit bestehen wird. Es ist eine einmalige Zusage die wir aber Geistig gesehen im Abendmahl immer wieder zu uns nehmen als Erinnerung: Gott hat uns erlöst vom Tod, Gott hat uns sein Leben gegeben, Gott hat uns seinen Frieden und seine Gnade gegeben und niemand kann uns dies, jemals wieder rauben, weil es von oben kommt und nicht von dieser Welt ist.

Mit irdischem Brot wirst Du immer wieder Hunger haben und auch dieses Irdische Brot, kann dir nicht ewiges Leben geben aber der Leib Christi, der für unsere Sünden gebrochen wurde, der kann dier dieses Ewige Leben geben. Wenn wir es aufnehmen, so wird der Auferstande Christus in Dir leben und dieser Christus, der wird bei dir bleiben, bis zum Ende dieser Welt und darüber hinaus. Irdisches gibt Friede und Freude für kurze Zeit, Christus gibt Friede, Freude und Leben für die Ewigkeit.

Dadurch wird aller Hunger gestilllt und weder Tod noch Krankheit, noch sonst etwas wird Dich trennen können von seiner Liebe, Freude, Gnade und dem Leben, das er Dir schenken wird.

Das Abendmahl ist ein Symbolisches gedenken aber der Tod Christi am Kreuz war einmalig und die Kraft die daraus enstand, die stillt allen Hunger und Durst bis in die Ewigkeit. Diese Kraft ist wahres Leben, ein Leben und eine Freude die nicht vegeht. Irdische Lüste und Bedürfnisse, kann man immer wieder mit neuen Dingen stillen aber der Hunger hört nie auf, wer zu Gott kommt, der bekommt das gestillt, wonach seine Seele sucht.

Irdisches Brot, wird Dir keine Leben schenken können, wenn Du es am letzten Tag vor Deinem Tod isst. Christus kann Dir aber dieses Leben schenken, wenn Du Ihn aufnimmst, so das Deine Freude, dein Frieden und dein Leben ewig sein werden. Nur wer Ihn aufnimmt, wird erfahren ob diese Verheissung war ist oder nicht.

Joh 1:12 Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

Wie Du das Brot dieser Welt einnimmst aufnimmst so muss Du auch Christus und sein Werk vollkommen annehmen/einnehmen. Wie du dem Brot, vertraust das es Dir für kurze Zeit nährt, so musst Du anfangen Christus zu vertrauen, das er Dich für die Ewigkeit nähren wird, dies fängt dort an wo Du mit der Nachfolge den Anfang machst.

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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Zippo » Mo 23. Jan 2017, 19:21

Hallo zusammen,

ich hatte schon gedacht, es antwortet keiner. Dann habe ich das Thema neu aufgerufen und darf mich für eure Antworten bedanken.

Helmuth schreibt:
Mt 4, 4 hat geschrieben:
Es steht geschrieben: »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht!«

Worte können Leben schenken. Nachdem ich den Beitrag von Kingschild gelesen habe, bin ich eigentlich überzeugt.
Es geht um Speise, die den Geist nährt.
Wer an Jesus glaubt, bzw. das Werk, das er vollbracht hat, bekommt den Heiligen Geist und damit ein Unterpfand für das ewige Leben. Das hast du gut erklärt Kingschild.

Ich will jetzt mal die Katze aus dem Sack lassen. Ich habe das bereits erlebt. Ich lebe seit nunmehr 23 Jahren als Christ.

Aber plötzlich habe ich mich gefragt, was für einen Hunger ich wohl damals gehabt habe. Was war es eigentlich , was mir gefehlt hat ? Welchen Hunger hat Gott durch das Evangelium in mir gestillt.
Einen Hunger nach Gott hatte ich eigentlich nicht, auch nicht nach Gerechtigkeit oder ewigem Leben. Plötzlich war es eben Gottes Wille, daß ich ihn kennenlernen sollte und damit haben sich für mich natürlich viele Fragen beantwortet. Die Sinnfrage z. Bsp. Christen wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen werden.

In anderen Foren begegnen mir so manche Atheisten, die jahrelang über Bibelthemen diskutieren. Was treibt sie an ? Haben sie einen Hunger ? Wonach hungern sie ? Sie gehen den Weg nicht, den Jesus beschreibt, also werden sie auch nicht erfahren, was er bringen wird. Welchen Mangel muß man ihnen aufzeigen, damit sie zugreifen und das Brot des Lebens nehmen ?


Liebe Grüsse Thomas
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon kingschild » Mo 23. Jan 2017, 20:14

Zippo hat geschrieben:In anderen Foren begegnen mir so manche Atheisten, die jahrelang über Bibelthemen diskutieren. Was treibt sie an ? Haben sie einen Hunger ? Wonach hungern sie ? Sie gehen den Weg nicht, den Jesus beschreibt, also werden sie auch nicht erfahren, was er bringen wird. Welchen Mangel muß man ihnen aufzeigen, damit sie zugreifen und das Brot des Lebens nehmen ?


Liebe Grüsse Thomas


Hallo Zippo

Freut mich auch Dein Bekenntnis für Christus zu lesen und das Du Ihm auch nachfolgst.

Für mich war es einfach so, bevor ich Christus kennen lernte, war ich einfach sehr gebunden von der Sünde und damit eben auch von der Blindheit. Der Teufel konnte mir dadurch immer einreden, das ständig suchen nach neuen Weltlichen kicks, sei das Leben. Bis ich eben einfach merkte das kann doch nicht der Sinn, gewesen sein, es muss da eben noch etwas mehr geben auch wenn ich es im Moment nicht erkennen kann.

Als ich dann demütig wurde, da konnte Gott erst richtig mächtig wirken. Also die Suche nach Freiheit, Leben, Frieden, Freude war eigentlich in mir drin aber das erkennen, das eben Gott diese Freiheit schenken kann, dieses Leben, diese Freude und Frieden das fehlte durch die Blindheit der Sünde, in meinem Leben ganz.

Was ich weiss ist, Atheisten die suchen unterschiedliches in Foren, das kann sein von Streitgesprächen, Gesprächen, Mission für Ihren Glauben, Zeitvertrieb usw. Durch Ihren Stolz, es besser wissen zu wollen als Ihr Schöpfer, lässt Gott sie oft in dieser Gebundenheit des Teufels weil das ja Ihr Wille ist.

Ich denke das Gebet um Gnade und das binden der bösen Geister die sie gefangen halten ist sehr wichtig, bevor man mit Ihnen diskutiert, weil ohne Bindung dieser Geister, können wir auch nutzlos die Zeit vergeuden anstatt eben mit denen zu diskutieren, die offen sind für das Wort. Obschon ich doch anmerken möchte, was wir säen wird eben immer Dienst für Gott sein, entweder als Zeugnis für die Annahme oder eben als Zeugnis, wieder den der es hört.

Im Gespräch sage ich immer wieder wer sucht der findet, wer nicht sucht der darf sich nicht wundern, wenn er nichts findet. Und eben auch der Punkt das Gott jedem Hochmut wiedersteht, dem Demütigen aber die Gnade schenkt Ihn zu erkennen und seine Verheissungen in Empfang zu nehmen.

Dies hilft aber alles nichts, wenn das Gegenüber nicht versteht, wie die Hochmut im Christlichen Kontext zu verstehen ist. Aber trotzdem säe ich immer und bete darüber das eben das erkennen auch noch mal kommen darf. Wichtig ist einfach das man Ihnen zeigt man liebt sie auch, wenn sie das was wir erkennen, nicht sehen können. Oft bringe ich aber auch konkrete Bibelstellen auch wenn das nicht unbedingt verstanden wird, so ist das Wort Gottes trotzdem etwas das eben mächtig wirken kann aber auch hier braucht es viel Geduld, denn die Perlen werden oft gar nicht erkannt und trotzdem kann wenn einer dann anfängt zu suchen, eben oft die Erkenntnis wachsen.

Ich zum Beispiel war sehr ablehnend und hart gegenüber Christen die mir sagten, Christus kann dich frei machen. Trotzem kam dann irgend einmal der Punkt wo ich wissen wollte, kann er das wirklich oder sagen das die Christen nur, genau dort war ich demütig genug und ich weiss nicht wer alles gebetet hat aber ohne Gebet hätte meine Bindung zum Bösen, wohl nie durchbrochen werden können. So sehe ich das heute auch bei anderen Menschen.

Der Tag und die Stunde wo jemand bereit ist das Gute anzunehmen, das weiss nur Gott aber wir können beten dass wir dann anwesend sind, wenn diese Stunde dann kommt. Bis dahin einfach gutes tun und für sie beten und die Bösen Geister welche sie gefangen halten, geistig gesehen binden im Gebet.

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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Zippo » Mo 23. Jan 2017, 21:14

Hallo Kingschild,

Freut mich auch Dein Bekenntnis für Christus zu lesen und das Du Ihm auch nachfolgst.

Für mich war es einfach so, bevor ich Christus kennen lernte, war ich einfach sehr gebunden von der Sünde und damit eben auch von der Blindheit. Der Teufel konnte mir dadurch immer einreden, das ständig suchen nach neuen Weltlichen kicks, sei das Leben. Bis ich eben einfach merkte das kann doch nicht der Sinn, gewesen sein, es muss da eben noch etwas mehr geben auch wenn ich es im Moment nicht erkennen kann.

Danke, daß du so gnädig mit mir umgehst. Mein Einstieg war etwas zwiespältig.

Ich glaube, wir sind uns ähnlich. Auch ich hatte meine Suche nach weltlichen Kicks, vor allem Naturerlebnisse. Als ich zum Glauben kam, war ich gerade mit Drachenfliegen beschäftigt und ich hatte einen Kollegen, der dieses Hobby auch hatte. Der war Christ und hat mich mit einem Tracktat versorgt und auf Veranstaltungen mitgenommen.
Als ich dann demütig wurde, da konnte Gott erst richtig mächtig wirken. Also die Suche nach Freiheit, Leben, Frieden, Freude war eigentlich in mir drin aber das erkennen, das eben Gott diese Freiheit schenken kann, dieses Leben, diese Freude und Frieden das fehlte durch die Blindheit der Sünde, in meinem Leben ganz.

Weltlich gesehen suchen wir alle nach Freiheit, Friede und Freude. Gott allerdings meint eine andere Freiheit, einen anderen Frieden und eine andere Freude.
Ich hatte übrigens auch nicht bemerkt, wie sehr ich gebunden war. Da war eine dämonische Macht, die mich sehr im Griff hatte. Ich war zwar nicht bösartig , aber ich war gebunden. Deswegen war mir mein Fehlverhalten nicht klar. War auch klar, daß ich Gott aus eigenem Antrieb nie suchen würde.
Ich denke das Gebet um Gnade und das binden der bösen Geister die sie gefangen halten ist sehr wichtig, bevor man mit Ihnen diskutiert, weil ohne Bindung dieser Geister, können wir auch nutzlos die Zeit vergeuden anstatt eben mit denen zu diskutieren, die offen sind für das Wort. Obschon ich doch anmerken möchte, was wir säen wird eben immer Dienst für Gott sein, entweder als Zeugnis für die Annahme oder eben als Zeugnis, wieder den der es hört.

Im Gespräch sage ich immer wieder wer sucht der findet, wer nicht sucht der darf sich nicht wundern, wenn er nichts findet. Und eben auch der Punkt das Gott jedem Hochmut wiedersteht, dem Demütigen aber die Gnade schenkt Ihn zu erkennen und seine Verheissungen in Empfang zu nehmen.

In der Welt der Finsternis merkt man seine Sündhaftigkeit nicht und Satan wird die Suche nach Gott durch zahlreiche Ablenkungsmanöver behindern. Die Suche konzentriert sich auf die Suche nach irdischen Freuden. Da ist kein Bedarf für das Brot des Lebens.
Man könnte auch sagen, wer nichts will, der kriegt auch nichts vom Brot des Lebens.

Atheisten wollen ja nichts. Ein möglichst angenehmes Leben und dann Schluß. Wie will man dem Atheisten begreiflich machen, daß er eigentlich doch Hunger hat ? Einen Hunger, über den er sich nicht im Klaren ist ? Und im Nachhinein denke ich, Gott hatte schon was zu bieten und ich wäre dumm gewesen, das Angebot nicht anzunehmen. Obwohl mir der Glaube auch viel Ärger eingebracht hat.
Das Gefühl des Verlorenseins ist weg. Ich kenne einen Gott, der mich auch in kritischsten Phasen meines Lebens immer begleitet und der auch zu mir hält.

Dabei hat der Satan bei mir erst richtig zugelangt, als ich schon Jahre gläubig war und das gab viele böse , lästerhafte Reden.

Ich zum Beispiel war sehr ablehnend und hart gegenüber Christen die mir sagten, Christus kann dich frei machen. Trotzem kam dann irgend einmal der Punkt wo ich wissen wollte, kann er das wirklich oder sagen das die Christen nur, genau dort war ich demütig genug und ich weiss nicht wer alles gebetet hat aber ohne Gebet hätte meine Bindung zum Bösen, wohl nie durchbrochen werden können. So sehe ich das heute auch bei anderen Menschen.

So sehe ich es auch.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Helmuth » Di 24. Jan 2017, 08:39

Zippo hat geschrieben:Worte können Leben schenken. Nachdem ich den Beitrag von Kingschild gelesen habe, bin ich eigentlich überzeugt.
Es geht um Speise, die den Geist nährt.
Wer an Jesus glaubt, bzw. das Werk, das er vollbracht hat, bekommt den Heiligen Geist und damit ein Unterpfand für das ewige Leben. Das hast du gut erklärt Kingschild.

Dann hat nicht nur Kingschild sondern auch Jesus sein Ziel erreicht. :praise:
Herzliche Grüße
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Keili » Mi 25. Jan 2017, 06:16

Hallo Leute,

beim Brot des Lebens des Wort Gottes muss man auch immer bedenken, man muss danach tätig werden. Das Brot vor dir nur anstarren und bewundern, macht niemanden satt und nährt nicht. Nur ein ernsthaftes Leben nach dem Wort Gottes macht es lebendig in uns und man sieht erst das es wahr ist und Leben.

Liebe Grüße
Auch ein Thomas
Nächstenliebe ist der Weg zur Gottesliebe.
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Mariette M. » Do 26. Jan 2017, 11:52

Hallo alle,

Zippo hat am Anfang Jesus zitiert:
Zippo hat geschrieben:
51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, der wird leben in Ewigkeit. Und das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch – für das Leben der Welt. 52 Da stritten die Juden untereinander und sprachen: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht esst das Fleisch des Menschensohns und trinkt sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. 54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. 55 Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. 56 Wer mein Fleisch isst und trinkt mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.

Grüsse Thomas


Hier herrscht mehrheitlich die Meinung, es gehe da um ein rein geistliches Geschehen. Aber ich glaube, dass wir Jesu klare Worte nicht einfach so gefügig machen können.
Er spricht von seinem Fleisch, seinem Blut, seiner Ganzhingabe.... nicht von seinen Worten.

lg Mary
Die Orthodoxe Kirche: Evangelisch, aber nicht protestantisch; orthodox, aber nicht jüdisch; katholisch, aber nicht römisch. Die ungeteilte Kirche. Sie hat den Glauben der Apostel geglaubt, gelehrt, bewahrt, verteidigt und ist dafür gestorben... seit dem Pfingsttag vor 2000 Jahren
Mariette M.
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Re: Brot des Lebens

Beitragvon Johelia » Do 26. Jan 2017, 22:09

Mariette M. hat geschrieben:Hier herrscht mehrheitlich die Meinung, es gehe da um ein rein geistliches Geschehen. Aber ich glaube, dass wir Jesu klare Worte nicht einfach so gefügig machen können.
Er spricht von seinem Fleisch, seinem Blut, seiner Ganzhingabe.... nicht von seinen Worten.

lg Mary


Liebe Mary

Da stimme ich die unumwunden zu!
Lese ich die Bibel so komme ich unweigerlich an einige Stellen die eine reinen Vergeistlichung "Des Brotes des Lebens" schwer machen.
Die geistliche Aspekte gibt es wie beschrieben, wir dürfen aber die weltlichen Aspekte nicht vergessen. :idea:

Fleisch

Eines der Probleme die Gott zu lösen hatte , war die Sühne des Sünde, deren Zoll der Tod ist.
Die Menschen bleiben unter der Erbsünde von Adam bis zum Kreuz. Jesus hat die Erbsünde mit seinem Fleisch gesühnt. Jesus war das ultimative Opferlamm.

Die Worte Jesu wir sollen sein Fleisch essen fanden damals viele Leute hart.
Heute gedenken wir dessen beim Abendmahl, da erhält jeder ein Stück Brot, Hostie,...

Ich sehe diese Worte so dass wir uns Jesus verinnerlichen sollen (essen) und uns an SEINE Tat erinnern.
Durch IHN sind wir frei. :praise:

In der Taufe sterben wir symbolisch den Tod beim Untertauchen. Wir auferstehen jedoch wie Jesus beim Auftauchen und sind fortan Kinder Gottes.

Blut
Schon im OT ist oft die Rede von Blut. Im Blut soll Leben sein , und viel mehr. Bibelserver zeigte 395 Treffer in der ganzen Bibel.

Mit seinem Blut hat Jesus unsere Sünden vergeben. Die vergangenen, die gegenwärtigen und die zukünftigen.
Mit seinem Blut (Striemen) hat Jesus unsere Krankheiten getragen und uns geheilt.

Darum ist es beim Abendmahl wichtig dass der Gläubige von diesem Blut (Wein, Traubensaft,..) selbst trinkt.
(Wenn der Geistliche den Wein alleine trinkt will er sich als Mittelsmann einsetzen, den braucht es aber nicht da Jesus Sünden vergibt und kein Mensch. Wir haben direkten Zugang. ( der Vorhang ist gerissen, der Weg ins allerheiligste ist frei.))


Liebe Grüsse
Johel
Die heutige Gesellschaft hat Gott getötet,
und betet jetzt das Geld an!
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