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Die Offenbarung des Johannes

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » So 9. Dez 2018, 07:48

Stopp Pedro!


Ich will hier in dem Thread den ich eröffnet habe keine Meinungsbezogene Streitkultur sondern eine Themen bezogenen Diskussion, wie denn die Bibel verstanden werden könnte.

Die Fragen von Johnny waren zum Thema korrekt gestellt. Aber vorgegriffen auf einen Vorgriff den Du auch schon tatest. Das lass ich alles zu, wenns nach mir geht, wie wir hier zum Thema diskutieren.

Aber wir kommen nicht weiter, wenn wir wie Du - Pedro1 - nur noch dabei sind die eigene Position zu rechtfertigen.


Entweder wir finden eine gemeinsame Schnittmenge und halten die Fest - darauf können wir dann aufbauen. Oder wir stellen einen gemeinsame Schnittmenge und Übereinkunft prinzipiell sich selbst und dem anderen in Aussicht.

Es kann nicht darum gehen, Teilwahrheiten, die man meint erkannt zu haben, nun nur noch verbissen zu verteidigen zu suchen, Pedro.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » So 9. Dez 2018, 08:18

Offenbarung 3,


7 und dem Engel der Versammlung in Philadelphia schreibe:
Dieses sagt de Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel des David hat, der da öffnet, und niemand wird schließen, und schließt und niemand wird öffnen:


Die Einleitung finde ich hier schon genial.

Hier spricht der offenbar gewordenen Jesus Christus selbst zu dem Boten - der dies der Versammlung in Philadelphia


(Griechische Kleinstatt 120 km östlich von Smyrna - heißt übersetzt "Bruderliebe", wurde von König Attalos II. Philadelphos von Pergamon (159-138 v. Chri.) gegründet, wobei der Name auf das von Loyalität geprägte Verhältnis zu seinem Bruder Eumenes II. zurückgeht. Heute heißt der Ort Alasehir).

Handestadt, Grenzstadt, Knotenpunkt für Sprache, Literatur und Wissenschaft.

Insbesondere ihre Öffnung hin zum unkultivierten Phygien verschaffte ihr die Bezeichnung "Tor des Ostens".

War vom Dionysoskult prägend (dem Gott des Weines - der Trinkgelage, so ist auch für die anderen Tempel der Stadt die Sitte erwähnenswert, das verdienten Bürgern eine Tempelsäule gewidmet wurde. Auf dieser Stand der Name des Geehrten.

Wie auch Sardes wurde Ephesus durch ein Erdbeben zerstört und mit finanzieller Hilfe des Kaisers Tiberius wieder aufgebaut. Die Bewohner der weiterhin stark erdbebengefährdeten Stadt lebten daher in ständiger Anspannung und zogen teilweise auf das umliegende Land.


nun im folgenden Kund tut.

Dieses sagt --- der das alles erfüllt - was er sagt ....

Heilige (von Gott ausgesonderte - Gott gehörende - auf Gott hörende)

der Wahrhaftige - der es wahr gemacht hat... in dessen Leben hier die Wahrheit gefunden werden kann, sich wiederspiegelt, insofern das was er sagt er auch selbst erlebt hat. Ihn geprägt hat.

Der den Schlüssel des Davids hat - des König von Israel, den Gott sich geholt hat, als jüngster Sohn eines Israeliten, der hier noch am Schafe hüten war. Ein reines Herz hatte. Unbekümmert, kindlich. Geschickt. Frei von Falsch.
Geholt und Berufen König zu werden. König dann zu sein.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » So 9. Dez 2018, 08:30

Ein König,in dem Gott selbst etwas beschließt, der Macht hat, etwas zu (er)öffnen. Und auch Macht hat, etwas zu (be)schließen.

Der hier die Weichen stellt. Und sind die Weichen gestellt. Gibt es nur den einen Weg für jene, und den anderen Weg für solche.

Das heißt übertragen auf die Frage nach der Bekehrung/Wiedergeburt auch. Ist jemand durch die enge Pforte gelangt, Wiedergeboren, hat den Heiligen Geist empfangen, ist auf dem schmalen Pfad der ins himmlische Jerusalem führt. Der hat dann keine Abzweigungen mehr. Der kann nicht wieder verloren gehen, insofern das es für ihn nur noch einen Weg gibt. Ein Ziel vor Augen. Gerüstet und bereitet von Gott selbst - der auch für diesen Menschen streitet - dieses Ziel dann auch zu erreichen.

Niemand wird sie aus meiner - Jesu Hand - dann mehr reißen können. Denn obwohl der Teufel große Bemühungen unternimmt, ein Gottes Kind zum Abfall zu bewegen ... heißt es hier auch lediglich...

um wenn es möglich ist ..... möglich nur dort, wo Gott Anfechtungen und Prüfungen zu lässt...der Teufel an uns herantritt...

worin Gott selbst aber auch den Ausgang schafft... uns hilft und begleitet auf dem Weg.

Siehe - ich bin bei euch....alle Tage.... bis an das Welt Ende.


Niemand wird uns von dieser Liebe mehr trennen können. Von dieser Anwesenheit Gottes selbst in unserem Leben. Dort wo wir dies erlebt und erfahren haben.


Und da muss ich nicht, lieber Pedro1- nun versuchen zu argumentieren, warum diese Sicherheit , die der andere erlebt und die ihm in der Bibel auch zugesprochen wird und ist, versuchen madig zu machen.

Jeder sei seiner Meinung gewiß. Und ich bin der letzte, der die Meinung eines anderen nicht stehen zu lassen in der Lage bin.

Letztendlich können wir immer nur das vertreten und glauben was wir als richtig erkannt haben hier. Und so finden wir uns entweder auf diesem schmalen Weg als Wegbegleiter wieder - oder wir finden uns nicht wieder.


Vers 8:

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand zu schließen vermag; denn du hast ein kleine Kraft, und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » So 9. Dez 2018, 09:06

Habatom hat geschrieben:Stopp Pedro!

Die Fragen von Johnny waren zum Thema korrekt gestellt. Aber vorgegriffen auf einen Vorgriff den Du auch schon tatest. Das lass ich alles zu, wenns nach mir geht, wie wir hier zum Thema diskutieren.

Johnny hat mir keine Fragen gestellt!

Auf welche Fragen hat denn dieser Johnny vorgegriffen auf einen Vorgriff den ich auch schon im Vorgriff tat? Vielen Dank, dass du den Vorgriff auf den Vorgriff zulaesst, wenns nach dir geht! Vielen Dank dafuer. GOTT wird es dir vergelten.


Habatom hat geschrieben:Es kann nicht darum gehen, Teilwahrheiten, die man meint erkannt zu haben, nun nur noch verbissen zu verteidigen zu suchen, Pedro.

Von welchen Teilwahrheiten sprichst du denn genau, die ich als Nichtchrist so verbissen verteidige?


Kannst du bitte mal beim Thema bleiben, Habatom? Du bringst mich ganz durcheinander mit deinen staendigen Zwischenbemerkungen!

Vielen Dank dafuer im Vorraus.


Und nun aber wieder zurueck zur Offenbarung:


Habatom hat geschrieben:Offenbarung 3, ...

Die Einleitung finde ich hier schon genial.


Ja, finde ich auch Habatom. Klingt viel besser als Offenbarung 1 oder 2!


Habatom hat geschrieben:der Wahrhaftige - der es wahr gemacht hat... in dessen Leben hier die Wahrheit gefunden werden kann, sich wiederspiegelt, insofern das was er sagt er auch selbst erlebt hat. Ihn geprägt hat.


Off3:7 ... Dies sagt der Heilige, DER WAHRHAFTIGE, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, und niemand wird schließen, und schließt, und niemand wird öffnen: Ich kenne deine Werke. ...

Zur Abwechslung lassen wir die Bibel mal wieder sich selber auslegen:

... DER WAHRHAFTIGE:

Joh17:3 Vater, die Stunde ist gekommen. ... Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich (= VATER), den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Wir halten fest: Der VATER ist NUR der "Allein WAHRE GOTT", aber nicht der Wahrhaftige!


Wer ist denn dann der Wahrhaftige, wenn nicht der "Allein wahre GOTT", der VATER?

1Jo 5:20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

... das ewige Leben (das sagt JESUS auch von sich selbst, dass er das Leben ist):

Joh11:25 Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben;

Also, wir halten fest: Der Wahrhaftige ist JESUS CHRISTUS und dieser ist zudem der wahrhaftige GOTT und das ewige Leben!


Wir haben also den VATER, den "Allein Wahren GOTT" und daneben JESUS CHRISTUS, den Wahhaftigen und wahrhaftigen GOTT!

Wir haben also den Wahrhaftigen anhand der Bibel 1Joh5:20 eindeutig als JESUS CHRISTUS identifiziert!

Hast du Einwaende, Habatom oder laesst du mir das einfach so durchgehen? Und der Wahrhaftige (= JESUS CHRISTUS) ist auch noch im Besitz dieses geheimnisvollen Schluessel Davids ...


Habatom hat geschrieben:Der den Schlüssel des Davids hat - des König von Israel, den Gott sich geholt hat, als jüngster Sohn eines Israeliten, der hier noch am Schafe hüten war. Ein reines Herz hatte. Unbekümmert, kindlich. Geschickt. Frei von Falsch.
Geholt und Berufen König zu werden. König dann zu sein.


Welche Tuer kann man denn mit dem Schluessel Davids auf- und zusperren, Habatom? Warum kommt der Schluessel Davids ueberhaupt in der Offenbarung vor?

Vielen Dank schon mal im Vorraus fuer die Antworten, mein lieber Habatom.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Jimmy » So 9. Dez 2018, 12:02

Habatom hat geschrieben:Die Fragen von Johnny waren zum Thema korrekt gestellt.

Mein Name ist Jimmy!
Das Hohelied in all seiner Erotik:

Hoheslied 8:10 Ich bin eine Mauer, und meine Brüste sind wie Türme.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » So 9. Dez 2018, 12:17

sorry. Jimmy
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon John1955 » So 9. Dez 2018, 13:48

kingschild hat geschrieben:
PEDRO1 hat geschrieben:
Kein Problem, Habatom. Das freut mich sehr, dass sich Vater - Sohn - heiliger Geist ... sind sich Eins ... sind ... Steht zwar nirgends in der Bibel geschrieben ... aber Respekt und Hut ab: Du hast den Durchblick, den ein wahrer Christ haben muss!


Hallo Pedro1 steht zwar nicht eins zu eins so aber was lehrte Christus uns:

Mr 3:24 Und wenn ein Reich in sich selbst uneinig ist, so kann ein solches Reich nicht bestehen.

Von daher gesehen, wäre echt schlimm für uns wenn sich Vater - Sohn - Heiliiger Geist nicht einig wären.

God bless
Kingschild


Sicher waren sich Jesus als auch der eine wahrhaftige glaubwürdige Gott und dessen Hl. Geist sich einig Kingschild, dass sich im Judentum so Einiges hätte ändern müssen, um ein beständiges Reich der Liebe und des Friedens wie im Himmel aufbauen und beibehalten zu können.

In diesem Sinne wurde Jesus ja von Gott mit den entsprechenden Verhaltensregeln hierfür gesandt und dieser wiederum sandte den Hl.Geist um sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Dass der eigentlich segensreiche Plan trotz der Einigkeit der 3 nicht aufgehen konnte, sogar noch 2000 Jahre später beim Fundament stehenblieb, liegt wohl daran, dass vielerorts den 3 weniger Gehör geschenkt wird als solchen Kirchenoberen, die statt geistmässig Christus zu dienen, ihrer Kasse dienten.

Gruss John
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mo 10. Dez 2018, 01:56

Habatom hat geschrieben:Der den Schlüssel des Davids hat - des König von Israel, den Gott sich geholt hat, als jüngster Sohn eines Israeliten, der hier noch am Schafe hüten war. Ein reines Herz hatte. Unbekümmert, kindlich. Geschickt. Frei von Falsch.

In der Offenbarung kommen drei Schluessel vor:

1. Der Schluessel Davids (Off3:7)

2. Der Schluessel des Todes und des Hades (Off1:18)

3. Der Schluessel zum Schlund des Abgrundes (Off9+11)



... DER (GEHEIMNISVOLLE) SCHLUESSEL DAVIDS

Re 3:7 ... Dies sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, und niemand wird schließen, und schließt, und niemand wird öffnen:

Mit dem Symbol des Schluessels wird in der Heiligen Schrift Macht und Autoritaet verbunden. Denn ein Schluessel eröffnet seinem Besitzer Zugang zu Bereichen, die anderen buchstaeblich verschlossen sind. Er ermoeglicht es seinem Besitzer auch, diesen, ihm allein zugaenglichen Bereich, vor anderen zu verschließen und so ihrem Zugang, bzw. Macht zu entziehen.

Zum Schluessel Davids finden wir einen Hinweis in Mat16:

Mt 16:19 Und ich (= JESUS) will dir (= Petrus) die Schlüssel des Reiches der Himmel geben;

Da Petrus die Schluessel des Reiches der Himmel hatte, musste er in Jerusalem, Judaea, Samaria usw. (Apg1:8) immer als erstes vor Ort sein, damit die Menschengruppe dort den HEILIGEN GEIST empfangen konnte. So hat Petrus diesen Menschen erst einmal den Zugang zum Himmel eroeffnen muessen, und das ist eben seine Funktion, dass er die Schluessel des Reiches der Himmel hat. (sehr schoenes Beispiel Hauptmann Kornelius Apg10ff).

JESUS CHRISTUS wird in vielen Stellen der Heiligen Schrift als der “Sohn Davids“ (im Sinne von “Nachfahre“ Davids) bezeichnet (z.B. Mat1:1+1:20+9:27+12:23 usw). JESUS bezeichnet sich selber als:

Off22:16 die Wurzel und das Geschlecht Davids, der glänzende Morgenstern.

Wenn hier also vom Schluessel Davids die Rede ist, dann haben diese Schluessel etwas mit dem Koenigtum zu tun. -> hier in der Offenbarung ist klar der Zugang zum Koenigreich gemeint: JESUS oeffnet den Zugang zum Koenigreich.

Deswegen sagt JESUS:

Mat24:14 Und dieses Evangelium der Königsherrschaft wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen.

Das ist der Punkt: JESUS hat die Schluessel zum Zugang zum Koenigreich.

Daher lesen wir in folgerichtig in der Apostelgeschichte:

Ac 4:12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben (= als JESUS CHRISTUS), in dem wir gerettet werden müssen.


Alle die zahlreichen Denominationen des Christentums mit ihren eigenen unterschiedlichen Lehren meinen den Schluessel zur Tuer des Reiches Gottes, und dadurch zum gesicherten ewigen Leben bei Gott, zu haben. Sozusagen ein Exklusivanspruch der Christen.

Doch sie taeuschen sich, das sind alles nachgemachte Schluessel, die etwas bearbeitet und veraendert wurden, damit man meint, dass dies der einzige wahre Schluessel zum Reich Gottes ist. In Wahrheit oeffnen diese nachgemachten Schluessel eine ganz andere Tuere ...

Mt 4:17 Tut Buße (Denkt um!), denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 07:20

PEDRO1 hat geschrieben:
Welche Tuer kann man denn mit dem Schluessel Davids auf- und zusperren, Habatom? Warum kommt der Schluessel Davids ueberhaupt in der Offenbarung vor?




Mt 18,18 Wahrlich, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein.


Warum der hier vorkommt?


Wir werden sehen:

8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, die niemand zuschließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.


Wir werfen einen Blick in die Umgebung der Gemeinde in Ephesus - einer Stadt, wo Christen unter der Verwaltung des römischen Kaiserreiches einer Stadtbevölkerung gegenüber gestellt waren, die zu den reichen und schönen des gehobenen römischen Adels gehörte - die sich hier immer wieder mal niederließen und sich - fern ab vom politischen Geschäften- in den dortigen natürlichen Thermenbädern aus Felsquell- und Tiefenwasser zu aalen, vielleicht von einer Dienerschaft von hier sich in dienenden "Beschäfigungsverhältnissen" befindlichen christlichen Menschen umgebend wissend ---zuvor --- was die Apostelgeschichte in Kapitel 14 dann uns zu veranschaulichen hilft - in folgender Ausgangssituation:


Als längere Leseeinheit der Vollständigkeit halber mal hier abgedruckt:

1 Es geschah aber in Ikonion, dass sie wieder in die Synagoge der Juden gingen und so predigten, dass eine große Menge Juden und Griechen gläubig wurde. 2 Die Juden aber, die ungläubig blieben, stifteten Unruhe und hetzten die Heiden auf gegen die Brüder. 3 Dennoch blieben sie eine lange Zeit dort und lehrten frei und offen im Vertrauen auf den Herrn, der das Wort seiner Gnade bezeugte und ließ Zeichen und Wunder geschehen durch ihre Hände. 4 Die Menge in der Stadt aber spaltete sich; die einen hielten's mit den Juden und die andern mit den Aposteln. 5 Als sich aber ein Sturm erhob bei den Heiden und Juden und ihren Oberen und sie sie misshandeln und mit Steinen nach ihnen werfen wollten, 6 merkten sie es und entflohen in die Städte Lykaoniens, nach Lystra und Derbe, und in deren Umgebung 7 und predigten dort das Evangelium.
In Lystra
8 Und es war ein Mann in Lystra, der saß da ohne Kraft in den Füßen; er war gelähmt von Mutterleib an und hatte noch nie gehen können. 9 Der hörte Paulus reden. Und als dieser ihn ansah und merkte, dass er glaubte, ihm könne geholfen werden, 10 sprach er mit lauter Stimme: Stell dich aufrecht auf deine Füße! Und er sprang auf und ging umher. 11 Da aber das Volk sah, was Paulus getan hatte, erhoben sie ihre Stimme und riefen auf Lykaonisch: Die Götter sind den Menschen gleich geworden und zu uns herabgestiegen. 12 Und sie nannten Barnabas Zeus und Paulus Hermes, weil er das Wort führte. 13 Und der Priester vom Tempel des Zeus vor der Stadt brachte Stiere und Kränze an die Stadttore und wollte mit dem Volk opfern. 14 Als das die Apostel Barnabas und Paulus hörten, zerrissen sie ihre Kleider und sprangen unter das Volk und schrien: 15 Ihr Männer, was macht ihr da? Wir sind auch sterbliche Menschen wie ihr und predigen euch das Evangelium, dass ihr euch bekehren sollt von diesen nichtigen Göttern zu dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht hat. 16 Zwar hat er in den vergangenen Zeiten alle Heiden ihre eigenen Wege gehen lassen; 17 und doch hat er sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. – 18 Und obwohl sie das sagten, konnten sie kaum das Volk davon abbringen, ihnen zu opfern. 19 Es kamen aber von Antiochia und Ikonion Juden dorthin und überredeten das Volk und steinigten Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus und meinten, er wäre gestorben. 20 Als ihn aber die Jünger umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe;
Die Rückkehr nach Antiochia in Syrien
21 und sie predigten dieser Stadt das Evangelium und unterwiesen viele. Dann kehrten sie zurück nach Lystra und Ikonion und Antiochia, 22 stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu bleiben, und sagten: Wir müssen durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen. 23 Und sie setzten in jeder Gemeinde Älteste ein, beteten und fasteten und befahlen sie dem Herrn, an den sie nun glaubten. 24 Und sie zogen durch Pisidien und kamen nach Pamphylien 25 und sagten das Wort in Perge und zogen hinab nach Attalia. 26 Und von da fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo sie der Gnade Gottes befohlen worden waren zu dem Werk, das sie nun ausgerichtet hatten.
27 Als sie aber dort ankamen, versammelten sie die Gemeinde und verkündeten, wie viel Gott durch sie getan und wie er den Heiden die Tür des Glaubens aufgetan hätte. 28 Sie blieben aber dort eine nicht geringe Zeit bei den Jüngern.

Die Tür des Glaubens -

wäre deine Frage damit beantwortet, Pedro1?


Wir könnten uns auch über Ikonen und orthodoxem Glauben diesbezüglich unterhalten. Aber man käme sonst hier nie zu einem Ende - wollte ich das alles weiter vertiefen...

Zeitgeschichtlich wird das 6. Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus in der Zeit des Mittelalters (ca. 750-1450) angesiedelt - wo die griechisch-katholische Kirche mit Päpsten ("Kirchenfürsten") vorherrschend war..
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mo 10. Dez 2018, 08:53

Habatom hat geschrieben:Welche Tuer kann man denn mit dem Schluessel Davids auf- und zusperren, Habatom?

Die Tür des Glaubens - wäre deine Frage damit beantwortet, Pedro1?


Ich bin begeistert, mein lieber Habatom. Damit hast du die Frage mehr als beantwortet - naemlich anhand der Bibel ausgelegt! Sensationell - das haette ich dir niemals zugetraut. Damit nehme ich mindestens die Haelfte aller nicht so netten Sachen, die ich dir die letzten Tage um die Ohren geworfen habe zurueck, und entschuldige mich dafuer, denn

Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.

Also stimmen wir ausnahmsweise beide absolut ueberein:

Der Schluessel Davids schliesst die Tuer zum Glauben in das Koenigreich des Herren aller Herren und Koenige aller Koenige, JESUS CHRISTUS, auf.


Da du bei Vers 8 warst, noch eine kurze Anmerkung dazu:

Off3:8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand schließen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.


... HAST MEINEN NAMEN NICHT VERLEUGNET

In Mat12:21 steht ein Zitat aus Jes42:4:

Mat12:21 und auf seinen Namen werden die Nationen hoffen."

Jes42:4 ... und die Inseln werden auf seine Lehre harren.


Im Matthaeusevangelium wurde dieses Zitat aus Jesaja veraendert. Sein Name ist mit seiner Lehre gleichgesetzt worden und die Inseln mit den Nationen.

Die Glaeubigen sind die Inseln in diesem Meer und hoffen auf seinen Namen und harren auf seine Lehre.

Joh1:12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;

„Die an seinen Namen glauben“ können nur diejenigen sein, die seine Lehre annehmen!


Was ist "seine Lehre"?

Es geht aus der Bergpredigt selber hervor, dass sie "seine Lehre", bzw. die „Lehre des Christus“ ist, denn an ihrem Anfang heißt es, dass der HERR JESUS SEINE Jünger „lehrte“:

Mat5:2 Und er tat seinen Mund auf, LEHRTE sie und sprach:

Und an ihrem Ende heißt es:

Mat7:28-29 „Und es geschah, als JESUS diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr über SEINE LEHRE; denn ER lehrte sie wie einer, der Gewalt hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten“.

„Seine Lehre“ ist also die „Lehre DES Christus“ und diese ist in der „Bergpredigt“ definiert!


Wenn man etwas „im Namen JESUS“ tut, heisst das also im Einklang mit seiner Lehre (= Lehre des CHRISTUS = Bergpredigt), das heisst, es mit seinen Geboten abgleicht.

Daher warnte der Apostel Johannes ausdruecklich in seinen Briefen:

2Joh9 Jeder, der abweicht und nicht in der Lehre des Christus (= Bergpredigt) bleibt, der hat Gott nicht; wer in der Lehre des Christus bleibt, der hat den Vater und den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, den nehmt nicht auf ins Haus und grüßt ihn nicht!

Wenn es also hier in Off3:8 heisst: ... hast meinen Namen nicht verleugnet., dann heisst es soviel wie: Sie sind in seiner Lehre (= Bergpredigt) geblieben und nicht davon abgewichen!


Und auch deinen Namen Habatom habe ich jetzt endlich dechauffriert:

Ich habAtom Eier ...
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Mo 10. Dez 2018, 10:34

Habatom hat geschrieben:Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
Ziemlich überheblich!!
Es gibt in der Schrift verschiedene Väter, so passe jeder auf, wessen Kind er ist.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mo 10. Dez 2018, 11:34

KoS hat geschrieben: Habatom hat geschrieben:
Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.

Ziemlich überheblich!!
Es gibt in der Schrift verschiedene Väter, so passe jeder auf, wessen Kind er ist.


Das hat nicht Habatom geschrieben, sondern ich. Was ist bitte sehr daran ueberheblich?

Bist du nicht der Dispensationalist?

Wir sind bei Kap3 der Offenbarung. Seid ihr da nicht auch noch hier? Ihr werdet doch erst ab Kap 4 ganz still und heimlich beim Signal (Off4:1 "Komm hier herauf!) mit eurem Maerchenbuch, der Scofield Bibel, unter dem Arm "vorentrueckt" werden ... und in Kap 20 wird dann, wie vom Dispensationalisten "Guru" John Nelson Darby die Bibel (natuerlich richtig!) ausgelegt worden ist, Israel eeendlich wiederhergestellt werden und zur grossen Ueberraschung von JESUS CHRISTUS (Hohepriester nach der Ordnung Melchizedeks) das juedische System samt Tempel- und Opferdienst wiedereingefuehrt (Hes40 ff). Da laut Guru Darby Hesekiel 40ff konsequent wortwoertlich zu verstehen ist, gibt es natuerlich, wie in "Alten Zeiten", wieder Suendopfer und eine aaronitische Priesterschaft! Die Zionisten haben es endlich geschafft ... Hipp Hipp Hurra! ...

Ueber die Eisegese der Dispensationalisten hat schon Jeremiah geweissagt:

Jer23:36 denn jedem Einzelnen wird sein eigenes Wort zur Last werden, denn ihr verdreht die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 15:54

PEDRO1 hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Welche Tuer kann man denn mit dem Schluessel Davids auf- und zusperren, Habatom?

Die Tür des Glaubens - wäre deine Frage damit beantwortet, Pedro1?


Ich bin begeistert, mein lieber Habatom. Damit hast du die Frage mehr als beantwortet - naemlich anhand der Bibel ausgelegt! Sensationell - das haette ich dir niemals zugetraut. Damit nehme ich mindestens die Haelfte aller nicht so netten Sachen, die ich dir die letzten Tage um die Ohren geworfen habe zurueck, und entschuldige mich dafuer, denn

Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.




Du musst dich nicht für das entschuldigen, was jeder aus der Bibel ablesen kann.
Die Bibel erklärt sich in dieser Frage selbst.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 15:57

KoS hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.
Ziemlich überheblich!!
Es gibt in der Schrift verschiedene Väter, so passe jeder auf, wessen Kind er ist.



Väter im Glauben - ja.

Leiblichen Vater - gilt für alle Menschen, die als leibliche Kinder vom leiblichen Vater gezeugt und von einer leiblichen Mutter geboren wurden.

Ansonsten:

Mt 23,9 Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 16:04

PEDRO1 hat geschrieben:Bist du nicht der Dispensationalist?

[/i]



Wir können alle nur der Lehre folgen, in der wir unterrichtet worden sind.

Erkenntnis kann uns dann tatsächlich nur gegeben werden.

Wer dann aber Erkenntnis besitzt, der ist auch bereit seine Erkenntnis zu teilen.


Denn lediglich die Erkenntnis eines anderen zu verurteilen, reicht nicht aus, um eine Einheit im heiligen Geiste herzustellen.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 16:16

Offenbarung 3


9 Siehe, ich gebe Leute aus der Synagoge des Satans, von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen; siehe, ich werde sie dahin bringen, dass sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.


Der Satan ist ein Leugner und Verdreher des Wortes Gottes von Anfang an. Er versucht alles aufzubringen, um Menschen daran zu hindern, zur rechten Erkenntnis zu kommen.
Er verstellt sich als ein frommer, gerechter Mensch und versucht den Menschen davon zu überzeugen, das er erst alles richtig tun muss, damit er wissen kann, das er auch errettet ist.

Und wenn sie hier mit ihrem Latein/Griechisch oder/und Hebräisch am Ende sind, dann werden sie noch um des Vorteils willen, Ergebung heucheln.

Hier jedoch finden wir Menschen, die zugegeben müssen, das das Wort der Wahrheit, was ihnen entgegen gebracht wird, tatsächlich auch wahr ist.

Und sie werden erkennen und zugeben müssen, das sie hier einen Menschen vor sich haben, gegenüber dem sie dann nichts mehr aussetzen können.


10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.

Weil DU -- derjenige der sich hier angesprochen weiß - ausgeharrt hast --- in dem was er geglaubt und erwartet hat -- wird er auch bewahrt bleiben - vor der Stunde der Versuchung (siehe die Jünger, denen Jesus vorwarf - könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen...) .

So wie es heißt bei Jesus, als er vom Satan in der Wüste versucht wurde.

Lukas 4,
13 Und als der Teufel jede Versuchung vollendet hatte, wich er für eine Zeit von ihm.


11 Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit niemand deinen Siegeskranz nehme!
12 Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.
13 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon John1955 » Mo 10. Dez 2018, 17:00

Man glaubt all das was einem seit Jahrhunderten beigebracht wurde, Habatom nur solange, bis man den inneren Drang verspürt, durch Überprüfen aller einst indoktrinierter Glaubensdogmatik des angeblichen Christentums anhand Jesus Christus Lehren in der Bibel, und bei Zweifeln, jemand zu rate zieht, der oder die sprachkundig ist um das eigentliche Wort, das früher oder später falsch übersetzt wurde zur Erkenntnis zu geben, um den wahren Sinn zu erkennen.
So ist manchem Christen und Andersgläubigen ein Licht aufgegangen, dass in der Sendung seines Wortes der Heilsplan Gottes liegt Johannes 3.16. Zu allererst schickte der allein wahre Gott seinen geistlich am Jordan erstgezeugten Sohn Jesus zu den Israeliten, damit sie endlich die WAHRHEIT über ihn und seinen Willen durch die kompetenteste Person erfahren konnten.
Es wird im Christentum mehrheitlich vergessen, oder ignoriert, dass Jesus ein vollkommen anderes aber natürlich absolut glaubwürdigeres Gottverständnis offenbarte als teils in den Mosebüchern. Mose liess sich tatsächlich überzeugen, dass Schlangenzauberei Beweis sei, dass wer das konnte, Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sei.
Gott, also der Vater im Himmel ist aber gemäss Jesus kein Gott der Toten, sondern der Lebenden.

Eine Einheit im Geiste herstellen kann man meines Erachtens nur, wenn man die ganze Christenheit, egal welcher Denomination, Konfession dazu anhält, endlich zu erkennen, dass Gott, der Vater im Himmel nur so ist und Sünden vergibt, wie Jesus es auf Erden klar und unmissverständlich lehrte, aber auch dafür verfolgt wurde.

In der Nachfolge Jesus Christus liegt das Heil, schafft man den Weg aus allfälliger einstiger Finstenris ins Licht Gottes. Nur im konsequenten Umsetzen Jesus Anleitungen für eine segensreiche, wahrhaftig erlebbare Gottverbundenheit kann eine geistlich Einheit der Christen erfolgen. doch was seit jahrhunderten falsch lief/vermittelt wurde, kann man nicht von heute auf morgen im Sinne Jesus korrigieren.

Gruss John


Habatom hat geschrieben:
PEDRO1 hat geschrieben:Bist du nicht der Dispensationalist?

[/i]

Wir können alle nur der Lehre folgen, in der wir unterrichtet worden sind.
Erkenntnis kann uns dann tatsächlich nur gegeben werden.
Wer dann aber Erkenntnis besitzt, der ist auch bereit seine Erkenntnis zu teilen.

Denn lediglich die Erkenntnis eines anderen zu verurteilen, reicht nicht aus, um eine Einheit im heiligen Geiste herzustellen.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon John1955 » Mo 10. Dez 2018, 17:20

Habatom hat geschrieben:Der Satan ist ein Leugner und Verdreher des Wortes Gottes von Anfang an. Er versucht alles aufzubringen, um Menschen daran zu hindern, zur rechten Erkenntnis zu kommen.
Er verstellt sich als ein frommer, gerechter Mensch und versucht den Menschen davon zu überzeugen, das er erst alles richtig tun muss, damit er wissen kann, das er auch errettet ist.
[/i]


Was verstehst Du unter alles richtig machen müssen? Ich wundere mich, dass Christen die wie ich vor Zeugen bekannten, die Führung nun vollkommen Jesus zu übergeben noch nach Jahrzehnten immer nicht erlöst sind vom Einfluss des Verführers zur Sünde.

Einem Geist, der jemand oder mehreren Zuhörern oder Lesern einreden will, es sei unmöglich nurmehr im Geiste zu wandeln, würde ich im Namen Jesus klar eine Absage erteilen und ihn auf etliche Bibelstellen hinweisen, die klar belegen, dass Jesus erkennt ob jemand ihn wahrhaftig liebt. Nämlich daran, dass er seine Worte hält sich dadurch als Bruder oder Schwester von Jesus erweist und fortan den Willen des Vaters kennt und getreulich umsetzte.
Solche Nachfolger Jesus Christus werden auch von seinem Vater geliebt und man wird mit Jesus zusammen Wohnung im Hause unserers Vater im Himmel nehmen oder die Beiden in und aus einem nurmehr gute Frucht ermöglichen. Man erkennt eine innige Gottverbundenheit daran, dass man in aller Geduld und Gelassenheit erkannt hat und so auch die Umgebung, dass man vollkommen erlöst ist aus den Fängen Gottes Widersachers.
Diesem sogar die Lust vergangen ist einem zur Sünde, zur Trennung von Gott zu verführen.

Du weisst doch sicher zu wem Jesus sagte, sie hätten nicht Gott zum Vater sonst würden sie ihn lieben statt ihm nach dem Leben zu trachten. So sagte Jesus den Schriftgelehrten auch klar ins Gesicht, wer demzufolge in Wahrheit jener sei, von dem sie behaupten er sei ihr Vater, ihr Gott.

Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.


Gruss John
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mo 10. Dez 2018, 17:21

Offenbarung 3,

14 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt, der "Amen" heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:


Laodizea, von Antiochus II. gegründet und zu Ehren seiner Gemahlin Laodike benannt, war die Hauptstadt Phrygiens. Die Stadt lag im Tal des Flusses Lykos, eines Nebenflusses des Mäander, wie auch Kolossä. Eine andere Hauptstadt war Hierapolis.

Kolossä besaß Quellen, die kaltes frisches Wasser lieferten; Hierapolis hatte heilende Thermalquellen. Laodizea hatte dagegen keinen eigenen natürlichen Wasserzugang.

Noch heute sind hier Aquädukte zu sehen, die in der langen heißen Jahreszeit das angelieferte Wasser lauwarm ankommen ließen.

Durch einen Verkehrsknotenpunkt war Laodizea auch bekannt für ihre Wollindustrie (von einer speziellen Schafrasse mit schwarzer, weicher Wolle) und eine medizinische Schule (mit Arzneimittelproduktion: Ohrensalbe, Pulver gegen Augenerkrankungen, das mit Öl vermischt ebenfalls eine Salbe ergab). Ausserdem fungierte die Stadt als Finanzzentrum. Cicero schrieb von seinen Reisen, dass er seine Schecks in den Banken hier einlöste, und empfahl das auch seinen Freunden.

Der Ort wurde dann 17 und 60/61 n. Chr. durch Erdbeben zerstört und mit Hilfe kaiserlicher Steuergelder wieder aufgebaut.

Bei der Zweiten Zerstörung war Laodizäer so reich, dass es keine Hilfe von aussen mehr annahm, wie der Historiker Tacitus schrieb.
79 n.Chr. stiftete ein reicher Bürger ein großes Stadion.
An der Stelle von Laodizäer ist das heutige Eskihisar.

- als kurzer Auszug hier aus einem Bibellexikon.



Dies sagt, der "Amen" heißt. Amen - So sei es --

Drückt hier einen Boten aus, der einen Beschluss bestätigt. Dies sagt dann auch ein Mensch, der das dann auch vollzieht, was er selbst beschlossen hat, zu tun.

Für die Gemeinde in Laodizäer dann eine deutliche Warnung. Entweder ihr seid heiß -- oder kalt. Entweder ihr legt euch fest auf einen Weg. Dann kann ich - dann können wir - uns darin begegnen. Oder ihr bleibt bei dem was ist, dann gibt es keine Möglichkeit euch noch mit Argumenten einzuholen.

Dann seid ihr taub, dann seid ihr blind und benötigt Hilfe von Ärzten, die eure angeschlagenen Sinne wieder "notdürftig" wieder herstellen, das ihr zumindest erkennen möget, das ihr Heilung bedürft. Heilung und Errettung von dem allein, der nur Heil und Gesund machen kann. Auch wenn wir - wo keine Heilung von Gott in Aussicht steht - die Heilkräfte von Ärzten und Natur nicht verachten sollen. Es ist und bleibt eine Notlösung. Um dahinter zu erkennen, das wirkliche Gesundheit nur in Christus Jesus zu finden ist.

Apg 3,16 Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der durch ihn bewirkte Glaube hat ihm diese vollkommene Gesundheit gegeben vor euch allen.


Dies sagt der treue und wahrhaftige Zeuge...

Dies sagt dann der zuletzt, der unseren Glauben vor Gott im Himmel bezeugen wird vor dem Vater im Himmel. Wo es sich letztendlich beweisen wird, wem wir geglaubt und gedient haben. Worin wir uns Hilfe erhofft haben.

Der Anfang der Schöpfung Gottes -- derjenige, der vor allem und in allem zuerst das erste und das letzte Wort hat - vor dem wir dann alle nur zustimmen werden, worin uns dann das Urteil und das Gericht trifft.

15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest!


Hier fängt schon ein Gericht Gottes an der Gemeinde Jesu an.
Ich kenne deine Werke --- das du weder kalt noch heiß bist.

Die Menschen hier in dieser Gemeinde sind beschäftigt mit allerlei Dingen. Sie nennen und halten sich vielleicht sogar für gute Christen. Meinen, das Gott schon mit ihnen zufrieden sein müsste, da sie davon ausgingen, das ihnen ja grundsätzlich schon vergeben sei und jetzt nun wieder ins Alltagsgeschäft eingestiegen waren. Gott einen regelmäßigen sonntäglichen Besuch abstatten und für all ihr Gelingen und und all ihren Reichtum dann auch den Segen von Gott darin sahen. Ihr Gott war das sichtbare. Was ihre Hände erarbeitet haben. Was sie wussten. Worin sie sich selbst verwirklichen konnten. Was sie gutgläubig von Gott zu erhalten gedachten. Aber wie selbstverständlich dann zu ihrem eigenem Nutzen weitergaben.

Ihr Gott war die Wissenschaft. Die Heilkunst der Ärzte. Die Pharmazie. Das Vermögen des Menschen nun, sich in allem selbst helfen zu können.

Und so war es schwer für sie zu hören. Was Gott dazu sagen möchte. Denn sie befanden sich alle schon im rechten Glauben. Waren sich ihren individuellen Überzeugungen gewiss.

16 Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.
17 Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist,
18 rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst.


Weil du LAU BIST - hier gibt es Menschen ...die vielleicht mal alle Möglichkeiten hatten, auf dem Grund der Apostel (hier von Paulus einst) dann in den Nachkömmlingen eines Anderen belehrt wurden, der sie in eine gewisse Sicherheit wiegte, aus der sie kaum erweckbar waren.

Und worin sie sich dann auch noch selbst bestärkten - sich von Gottes Warnungen nicht abbringen ließen..
Der Reichtum und die vielen Privathaushalte, die jetzt möglich waren, führten zu einem Zerfall einer anfänglichen Gütergemeinschaft. Wo jeder jetzt in der Lage war, vorerst für sich selbst sorgen zu können und das, was er über hatte (wir denken an das Scherflein der armen Witwe, die von ihrem Mangel gab) dann allenfalls noch in die Kirche investieren wollte. Kirche wurde zum Staatseigentum. Aus Steuergeldern finanziert. Mit dem Staat unauflösbar verflochten. Von den Prinzipien einer auf Wirtschaftswachstum orientierten Welt geprägt und darin dann auch verunstaltet. Glaube wurde zur Privatsache erklärt. Und auch jeder, den man mit in sein "Glaubensschiffchen" seiner persönlichen Überzeugung holte, konnte sich dann schon für den Leib Christi halten. An den man sich allenfalls noch in zeremonieller Weise erinnern wollte. Es im Gedächtnis halten wollte, was Jesus am Kreuz für einen getan hatte. Ohne es in dem Umgang miteinander - sich hier dem anderen zu verschenken ... sich mit seinem Brot nicht selbst zu mästen und dem anderen Teilhabe verwehrte - allenfalls hier noch auf Kredit etwas herausgab - was mit Zinsen zurückgezahlt werden musste...sodass hier Laodizäer Reich wurde...

(siehe auch das Gleichnis vom reichen Mann, der einen Lazarus vor der Tür liegen hatte, der begehrte, sich von den Abfällen des reichen Mannes zu ernähren...)


Im Feuer geläutertes Gold zu kaufen - alles dafür aufzugeben (siehe der Kaufmann, der alles was er hatte aufgab, um die eine Perle - den Schatz im Acker - den er entdeckt hatte -- zu erwerben.


Weiße Kleider -- zu kaufen... Kleider der Gerechtigkeit zu erwerben....danach zu trachten vor Gott nicht als schuldig befunden zu werden...indem ich dafür meine schmutzigen Kleider der Selbstgerechtigkeit zuerst ausziehen muss...

Also nach dem Bußgewand in Sack und Asche dann darauf zu hoffen, mit Kleidern des Heils (für Israel nach dem Gesetz) zu hoffen. Auf dass sie dann in der Erkenntnis darüber, wer sie sind, ihren Messias erkennen. Errettet werden.

Um dann zumindest nicht nackt und bloss und nur wie durchs Feuer (Gericht) Gottes hindurch errettet werden zu müssen. Sofern sie hier ihre Erwartung und ihre Hilfe von Gott erhoffen. Kalt - bereit sind ... hier einen neuen Anfang zu erhalten

Oder heiß - im Sinne von überhitzt ..dann darin erkennen was sie tun, das sie auf dem Holzweg sind (der Mensch - verlorene Sohn, der erst bei den Schweinen enden musste... auf das er erkennen konnte, das er einen Vater im Himmel hat...)


Augensalbe - sich einen Rückblick und eine Ansicht zu holen.. in sich zu gehen..stille zu werden...ob ich mich denn in der Prüfung meiner selbst vor Gott als rein befinde kann... manchmal dauert es, bis wir die Dinge klar sehen... und ich muss mich darum bemühen... hier meinen Blick auch zu schulen....auf die Wesentlichen Dinge des Lebens.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Mo 10. Dez 2018, 18:24

PEDRO1 hat geschrieben:
KoS hat geschrieben: Habatom hat geschrieben:
Mt 16:17 Fleisch und Blut haben es dir nicht offenbart Habatom, sondern mein Vater, der in den Himmeln ist.

Ziemlich überheblich!!
Es gibt in der Schrift verschiedene Väter, so passe jeder auf, wessen Kind er ist.


Das hat nicht Habatom geschrieben, sondern ich. Was ist bitte sehr daran ueberheblich?

Bist du nicht der Dispensationalist?

Leider kann ich die Verwechslung nicht mehr korrigieren, pardon für den Verschreiber. In der Aussage kann ich es stehen lassen.
Der Herr spricht in Mt 16,17 direkt zu Petrus auf eine ganz spezielle Begebenheit, damals. Auf heutige Menschen auslegen ist voll daneben. Anwendungen machen, ja, das ist dann was anderes.

PS: Dispensationen lehrt die Bibel. Ich als Person bin KoS, nicht irgend ein x-ist.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 11. Dez 2018, 02:25

KoS hat geschrieben:Auf heutige Menschen auslegen ist voll daneben.

Das lass mal GOTT entscheiden. Wer soll es denn bitte sehr Habatom sonst offenbart haben, wenn nicht GOTT?

Daher sind ja auch 95% der Bibel fuer euch nicht bindend - nur fuer Atheisten sind noch weitere 5% der Bibel nicht bindend - denn es ist ja alles nicht fuer die Gemeinde bestimmt ....


KoS hat geschrieben:Dispensationen lehrt die Bibel.

Der Dispensationalismus lehrt, dass die Bibel und die Heilsgeschichte in mehrere
Heilszeitalter (Haushaltungen oder Dispensationen) aufzuteilen sind. Zwischen den
einzelnen Heilszeitaltern bestehe eine unueberbrueckbare Diskontinuitaet.

Die Schrift selbst lehrt allerdings diese dispensationalistische Einteilung in Haushaltungen jedoch nicht. Die Betonung von Diskontinuitaet lehrt die Schrift ebenfalls nicht, wie z.B. das Verhaeltnis zwischen Israel und der Gemeinde. Außerdem wird die Einheit der Schrift durch dieses Fragmentieren untergraben.
Dieses „Zerschneiden“ der Schrift mit 2Tim 2,15 zu begruenden, beruht auf einer falschen Auslegung („Hineinlegung“ = Eisegese = Spezialitaet der Dispensationa-listen) dieser Schriftstelle. Die Schrift ist eine Einheit, weil es nur einen Heilsweg und einen Heiland gibt, der bereits auf den ersten Seiten der Bibel angekuendigt wird.

Das dispensationalistische Zerteilen der Schrift fuehrt auch dazu, dass das im NT in Christus vollkommen offenbarte Heil nur als eine von mehreren Phasen der Heilsgeschichte angesehen wird, anstatt als ihr erfuellender Gipfel und Endpunkt. So meinen Dispensationalisten z.B., kuenftig werde wieder ein Rangunterschied zwischen Glaeubigen aus den Juden und aus den Heiden bestehen, entgegen der biblischen Lehre, dass in Christus „nicht Jude noch Grieche“ ist und alle Glaeubigen durch Christus „Abrahams Nachkommenschaft (oder: Same)“ sind (Gal 3,28-29). So dominiert das dispensationalistische Prinzip der Diskontinuitaet beim Verstehen der Schrift über das biblische Prinzip der fortschreitenden, aufeinander aufbauenden Heilsoffenbarung.

Das einfachste und naheliegendste Argument gegen den Dispensationalismus lautet: Er steht nicht in der Bibel. Auf ihn trifft nicht zu, „es steht geschrieben ...“

Die speziellen Lehren des Dispensationalismus wie z.B. die Vorentrueckungslehre sind nicht der Schrift zu entnehmen. Es sind konstruierte Lehren - Erfindungen von Menschen. Wenn man nicht ueber das hinaus denkt, was geschrieben steht, wird man den Dispensationalismus nicht bestaetigt finden. Der Dispensationalismus ist an Absurditaet und an Eisegese kaum zu uebertreffen.


KoS hat geschrieben:Ich als Person bin KoS, nicht irgend ein x-ist.

Leider doch, KoS. Du hast dieselbe Gehirnwaesche (wahrscheinlich schon seit Kindauf) wie alle Dispensationalisten. Genauso wie bei den Dispensationalisten verhaelt es sich bei den Zeugen Jehovas, Mormonen, Lutheranern usw.. Von selber wirst du nicht Umdenken koennen und alle Argumente gegen den Dispensationa-lismus werden an dir abrallen. Ihr seid resistenter gegen die Wahrheit als alle Zeugen Jehovas, Mormonen, Lutheraner und Katholiken miteinander!
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Di 11. Dez 2018, 06:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 11. Dez 2018, 03:25

Habatom hat geschrieben: PEDRO1 Bist du nicht der Dispensationalist?

Wir können alle nur der Lehre folgen, in der wir unterrichtet worden sind.


Mein lieber Habatom, da hast du natuerlich Recht: Man kann nur der Lehre folgen, in der man unterrichtet worden ist!

Komischerweise seid ihr ganzen Christen alle von Menschen gelehrt. Und diesen Gurus folgt ihr dann nach.

Es steht in der Heiligen Schrift allerdings geschrieben, dass alle Kinder GOTTES, die in den Neuen Bund eingetreten sind (Heb8:11 - da fallen dann schon mal alle Dispensationalisten raus, weil die mit dem Neuen Bund ja gar nichts zu tun haben wie auch mit 95% der Bibel nicht), vom Heiligen Geist, bzw. von GOTT selber gelehrt sind:

Johannes 14,26 „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

1. Johannes 2,27 „... ihr habt nicht nötig, dass euch jemand lehrt; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.”

Johannes 6:45 "... »Sie werden alle von Gott gelehrt sein.« ...

Johannes 16:13 "Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; ... "

Hebräer 8:11 "Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren



Also entweder luegt jetzt die Bibel oder ihr Christen seid keine Kinder GOTTES!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 11. Dez 2018, 04:20

John1955 hat geschrieben:der oder die sprachkundig ist um das eigentliche Wort, das früher oder später falsch übersetzt wurde zur Erkenntnis zu geben, um den wahren Sinn zu erkennen.

Und heute, mein lieber John, behandeln wir eine solche, auch fuer den Laien leicht nachzuvollziehende, falsch uebersetzte Bibelstelle, die gerne von Dispen-sationalisten hergenommen wird, um ihre unbiblische Vorentrueckungslehre, eine Erfindung ihres Gurus Darby, zu beweisen. Und zwar:


Habatom hat geschrieben:10 Weil du das Wort vom Harren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, die auf der Erde wohnen.

vor der Stunde der Versuchung (siehe die Jünger, denen Jesus vorwarf - könnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen...) .


Kann Off3:10 zum Beweis der sogenannten "Vorentrueckungslehre" hinzugezogen werden?

Off3:10 wird nur in der MENGE Bibel richtig wiedergegeben!

Richtige Uebersetzung:


Off3:10 MEN ... will auch ich dich bewahren AUS der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die Bewohner der Erde zu versuchen.

Falsche Uebersetzung:

Off3:10 SCHL2000 ... werde auch ich dich bewahren VOR der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen.


Die Textpassage, auf die es hier ankommt, ist: „werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird“. Dabei versteht man unter „der Stunde der Versuchung, die ueber den ganzen Erdkreis kommen wird", die Herrschaft des Antichristen und die damit verbundene grosse Drangsal.

Die Verfaelschung des Textes liegt hier im Woertchen "Vor", womit der Sinn dahingehend verfaelscht wird, dass eben treue Glaeubige "Vor" der grossen Drangsal bewahrt werden, was dann wiederum so interpretiert wird, dass diese Bewahrung dadurch geschehe, dass die Gemeinde zeitlich vor der grossen Drangsal entrueckt werde, weshalb man ja von einer "Vorentrueckung" spricht.

Tatsaechlich steht aber im griech. Grundtext für "vor" die griechische Praeposition "ek", was klar und eindeutig "aus", bzw "aus etwas heraus" bedeutet. Dabei ist der Klu dieser Praeposition immer die, dass sie immer nur dann steht, wenn jemand oder etwas bereits drinnen ist, das heisst sich innerhalb von etwas befindet. Denn "ek" ist das Gegenteil von "eis". "Ek" bedeutet "aus etwas heraus" während "eis" "in etwas hinein" bedeutet.

Und genauso wie bei "in etwas hinein" vorrausgesetzt ist, dass jemand oder etwas noch nicht in dem ist , wohin "er" oder "es" hinein soll, so ist es bei "aus etwas heraus" vorrausgesetzt, dass "er" oder "es" sich bereits in dem befindet, woraus "es" oder "er" heraus soll. "Ek" und "eis" zeigen also im umgekehrten Sinn jeweils eine Richtung von einem vorrausgesetzten Ausgangspunkt aus an. Im uebertra-genem Sinnzusammenhang einen Zweck oder Sinn, sprich ein Ziel, dass von einem vorhandenen Ausgangspunkt aus erreicht werden soll, entweder "aus etwas heraus" oder "in etwas hinein".

Heisst es z.b. dass Paulus nach Rom ging (Apg28:15), dann steht hier für "nach" "eis", das heisst woertlich: "er ging in die Stadt Rom hinein", wobei bei der Verwendung der Praeposition "eis" vorausgesetzt ist, dass er noch ausserhalb von Rom war.

Ginge Paulus hingegen aus Rom, so ist dies die entgegengesetzte Bewegungs-richtung und setzt bei der Verwendung der Praeposition "ek" vorraus, dass sich Paulus in Rom befand (siehe z.B. Apg27:30 "aus dem schiff"="ek")

FAZIT:

"will auch ich dich bewahren AUS der Stunde der Versuchung"

Diese Verheissung dieser Bewahrung impliziert, dass der Glaeubige erst mal in der Stunde der Versuchung ist, aber dass der Glaeubige auch aus dieser Stunde der Versuchung heil herauskommen wird.


Insgesamt habt ihr Christen es mit einer voellig verfaelschten Bibel zu tun, da Bibeluebersetzer immer geschulte Theologen sind, die natuerlich ihre Theologie, die sie selbst vertreten, genau diese ist, die in der Bibel auch stehen soll und dementsprechend auch in einer "guten" Bibeluebersetzung "klar" nachweisbar sein sollte ...

Es gibt regelrechte Bibelfaelscher, wie z.B. Luther einer war, die in ihrer Uebersetzung bewusst sinnveraendernde Woerter einfuegt haben oder sinnveraendernde Woerter im Bibeltext einfach unterschlagen haben. Massenmoerder Luther faelschte die Bibel nachweislich an mehreren hundert Stellen! Er hat auch mehrere Male dem Wort GOTTES hinzugefuegt!

Ihr Christen werdet von vorne bis hinten verarscht! Ihr wiegt euch in einer falschen Sicherheit! Das kommt daher, da ihr nicht auf JESUS hoert:

Mt 23:13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte (= Theologen!!!) ... Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Es wird mal Zeit, dass ihr anfangt umzudenken (= Busse tun)!
Zuletzt geändert von PEDRO1 am Di 11. Dez 2018, 05:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 11. Dez 2018, 07:11

Wie gut das hier auch die Zeit verkürzt werden wird, damit überhaupt Menschen hier bewahrt und geheiligt und gereinigt daraus hervor gehen werden...

Mk 13,20 Und wenn nicht der Herr die Tage verkürzt hätte, würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er die Tage verkürzt.
2Tim 2,10 Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Rettung, die in Christus Jesus ist, mit ewiger Herrlichkeit erlangen.



Erdulden und erlaube mir, Pedros langen Text dann mal von mir ungelesen so stehen zu lassen... und nicht weiter drauf einzugehen..
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 11. Dez 2018, 07:23

PEDRO1 hat geschrieben:
Ihr Christen werdet von vorne bis hinten verarscht! Ihr wiegt euch in einer falschen Sicherheit! Das kommt daher, da ihr nicht auf JESUS hoert:

Mt 23:13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte (= Theologen!!!) ... Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Es wird mal Zeit, dass ihr anfangt umzudenken (= Busse tun)!




Nun gut - nur hierzu.

Wen meinst du mit "Ihr Christen" - Pedro1 und welchen Menschen stellst du sie gegenüber?

All denjenigen Theologen, die du dir einverleiben möchtest - immer dort, wo du Ihnen ihre Überzeugungen vor Augen hälst, um ihnen klar werden zu lassen, wo sie irren und nun deine Freiheit in Aussicht stellst?

Wo du meinst, sie müssten dir, einem Einzelnen Wortführer nun folgen - der du ja aus vielen sprichst - die sich als Starke sehen - sich für Auserwählte halten?

Die nun selbst deine Göttlichkeit anerkennen sollen, wo du doch ein Mensch der Gesetzlosigkeit bist, ein Mensch der selbst zum Abfall verführt wurde? Und nun der Gesetzlosigkeit dient?

Hesekiel 28

13 In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet.
14 Du warst ein glänzender, schirmender Cherub und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine.
15 Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde.
16 Durch deinen großen Handel wurdest du voll von Gewalttat und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.
17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen.
Zuletzt geändert von Habatom am Di 11. Dez 2018, 07:42, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 11. Dez 2018, 07:32

Offenbarung 3

19 Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!


Wovon mag hier jemand umkehren? Vielleicht von seinem Stolz - wo er auf andere herabblickt. Von seinem Thron, von dem aus er andere nicht auf Augenhöhe anspricht. Jesus erniedrigte sich selbst...

Wenn wir vor einander Respektvoll umgehen wollen, dann sollten wir den anderen auch auf Augenhöhe ansprechen. Ihm weder schmeicheln und in in den Himmel loben, noch ihn verachten oder gering schätzen.

Diese - fortwährende - Haltung ... sich zu demütigen... das ist es..was Gott von uns Menschen möchte..

Mi 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 11. Dez 2018, 09:41

Habatom hat geschrieben:Die nun selbst deine Göttlichkeit anerkennen sollen, wo du doch ein Mensch der Gesetzlosigkeit bist, ein Mensch der selbst zum Abfall verführt wurde? Und nun der Gesetzlosigkeit dient?

Mein lieber Habatom, du solltest, bevor du etwas schreibst, mal VORHER darueber nachdenken, was du schreibst:

Man muss doch erst einmal Christ sein, um zum Abfall verfuehrt zu werden ... Wie wurde ich denn als Nichtchrist zum Abfall verfuehrt? Ich habe doch schon immer wie alle anderen Nichtchristen der Gesetzlosigkeit gedient und bin verloren ...


... deine Göttlichkeit anerkennen sollen

... mein lieber Habatom, du kennst die Schrift einfach nicht: Es gibt nur einen GOTT, naemlich den VATER:

1Kor8:6 Wir aber wissen, DASS ES NUR EINEN GOTT GIBT, DEN VATER, ...

Joh17:3 ... dich (= VATER) zu erkennen, DEN EINZIG WAHREN GOTT, ...

... vom SOHN steht da nichts Habatom ...


Warum beschimpfst du mich eigendlich immer Habatom? Entschuldigung - ich weiss - habe ich vergessen - das ist ja die Frucht des HEILIGEN GEISTES ... du bist ja ein Koenigssohn priesterlichen und koeniglichen Geschlechts ... ein Kind GOTTES, das beschimpft immer Nichtchristen ...


Habatom hat geschrieben:Wen meinst du mit "Ihr Christen"

Was fuer eine bloede Frage Habatom: Alle Christen halt ...


Habatom hat geschrieben:Wen meinst du mit "Ihr Christen" - Pedro1 und welchen Menschen stellst du sie gegenüber?

Allen anderen ... halt allen Nichtchristen ... es gibt normalerweise keine bloeden Fragen, aber das war eine, Habatom ...


Habatom hat geschrieben:Wo du meinst, sie müssten dir, einem Einzelnen Wortführer nun folgen - der du ja aus vielen sprichst - die sich als Starke sehen - sich für Auserwählte halten?

???

Ich meine gar nichts mein lieber Habatom. Ich bin kein Christ und so logischerweise auch kein Auserwaehlter. Und nein, ich meine nicht, dass mir jemand folgen soll ... wohin auch? ... wie kommst du darauf?


Habatom hat geschrieben:All denjenigen Theologen, die du dir einverleiben möchtest

Mt 23:13 Wehe aber euch, Schriftgelehrte (= Theologen!!!) ... Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr auch nicht hineingehen.

Welche Theologen hast du gemeint, JESUS, die du dir einverleiben moechtest?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Di 11. Dez 2018, 11:06

PEDRO1 hat geschrieben:
KoS hat geschrieben:Ich als Person bin KoS, nicht irgend ein x-ist.

Leider doch, KoS. Du hast dieselbe Gehirnwaesche (wahrscheinlich schon seit Kindauf) wie alle Dispensationalisten. Genauso wie bei den Dispensationalisten verhaelt es sich bei den Zeugen Jehovas, Mormonen, Lutheranern usw.. Von selber wirst du nicht Umdenken koennen und alle Argumente gegen den Dispensationa-lismus werden an dir abrallen. Ihr seid resistenter gegen die Wahrheit als alle Zeugen Jehovas, Mormonen, Lutheraner und Katholiken miteinander!
Deine System wie die Schrift zu lesen sei, hast du ja anlässlich Römer 2,13 schon klar genug und vergeblich versucht an Mann und Frau zu bringen und dich als Verlorener offenbart. Deine Vorgehensweise kommt mir vor wie ein fehlkonstruierter Computer mit ultraknappem Mikrospeicher, der deswegen fortlaufend die Zusammenhänge nicht sehen kann, weil er kaum was zusammenhängend abspeichert. Verslipickern empfehle ich immer min. 10 Verse vor- und 10 Verse nachher mitzulesen, später immer weiter zurück und vorwärtsgehen Zusammenhänge und die biblischen Unterscheidungen miteinzubeziehen.
Oder du nimmst alles auf dich persönlich auslegend, also das ganze Wort Gottes A-Z ohne zu unterscheiden. Dann baust du bestimmt auch schon an deiner Arche? > Ansonsten: Willkommen im Club der (sich selbst nicht erkannten) Dispensationalisten.

Sprache ist halt mehr als die Summe einzelner Sätze. Bildersprache dann nochmals etwas anderes.
Johannes 7,38: Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

2036 ἔπω (epo) : sagen

Importantia
ειπον eípon
Übersetzung: sagen
Anzahl: 976
Grammatik: (t.r. επω épo); V
Herkunft: Wz. Φειπον; ai.: Stimme, Sprache; lat.: sonus Ton Laut, Schall, Äußerung, (w. etwas sagen; d.h. Gedanken artikulierend ausdrücken); vgl. G2031 επος épos Redewendung

Kautz
Bedeutung
sagen
etw. erzählen, reden. Mt 26,44; Lk 8,4; Joh 7,42; Röm 4,1; uva.
besonderer Gebrauch:
etw. erwidern bzw. antworten (mit oder ohne vorausgehende Frage). Mt 15,34; 18,21; Mk 9,39; ua.
mit doppelten Akk.: nennen. Joh 10,35; 15,15;
etw. voraussagen. 5Mo 1,21; 19,8; Jes 41,22; Mt 28,6; Mk 14,16; Lk 22,13; Joh 14,28; 16,4; ua.
etw. befehlen oder anordnen, jmdn bitten etw. zu tun. 2Mo 19,8; 35,1; 2Chr 24,8; Mt 2,17.23; Mk 5,43; 8,7; 9,18; Lk 4,3; 10,40; ua.
als hebr. Redewendung: etw. bei sich (d.h. im Stillen) sagen oder denken. 5Mo 8,17; 9,4; Esr 6,6; Ps 10,6; 14,1; Mt 9,3; Lk 7,39; 12,18.45; 16,3; 18,4; Röm 10,6
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Di 11. Dez 2018, 11:13

PEDRO1 hat geschrieben:Man muss doch erst einmal Christ sein, um zum Abfall verfuehrt zu werden ...
Richtig. Man kann jedoch auch meinen man sei ein Christ.
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Di 11. Dez 2018, 12:02

KoS hat geschrieben:Deine System wie die Schrift zu lesen sei, hast du ja anlässlich Römer 2,13 schon klar genug und vergeblich versucht an Mann und Frau zu bringen und dich als Verlorener offenbart.

Rom2:13 — denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Was ist denn bitte an diesem Vers so schwer zu verstehen?

Daher lautet ja auch der Aussendungsbefehl an ALLE Nationen:

Mat28:19-20 Geht nun hin und macht ALLE NATIONEN zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und LEHRT SIE ALLES ZU HALTEN, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.


... und dich als Verlorener offenbart.

Da ich Nichtchrist bin, bin ich natuerlich verloren. Das ist doch klar. Was ist das Problem?

Und fuer euch Christen gilt - nicht vergessen:

Ro 8:33 Gott ist es, der rechtfertigt.

Uebrigens hat sich JESUS CHRISTUS auch als Verlorener offenbart - er hat auch klar genug und vergeblich versucht die Wahrheit an Mann und Frau zu bringen und dann haben sie ihn auch noch gekreuzigt ...


KoS hat geschrieben:Deine Vorgehensweise kommt mir vor wie ein fehlkonstruierter Computer mit ultraknappem Mikrospeicher, der deswegen fortlaufend die Zusammenhänge nicht sehen kann, weil er kaum was zusammenhängend abspeichert.

Vielen Dank lieber KoS, dass du mich mit einem Computer mit Mikrospeicher vergleichst. Vielen Dank dafuer. JESUS sagte:

Lu 6:22 Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen. Wenn das geschieht, dann freut euch, springt vor Freude! Denn im Himmel erwartet euch eine große Belohnung.

Vielen Herzlichen Dank, KoS - ich springe vor Freude.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon KoS » Di 11. Dez 2018, 16:42

Pedro hat geschrieben:Was ist denn bitte an diesem Vers so schwer zu verstehen?

Nichts, nur wenn man dann nicht weiterliest wird's schräg, immer schräger. Der Abgrund, fast ganz am Ende der Schrift beschrieben, ist wie ein unendliches abwärts fahren im Dunkel der Ewigkeit.
Auch das nicht verstehen wollen von Bildersprache, lässt einem immer einsamer werden.

Pedro1 hat geschrieben:Vielen Dank lieber KoS, dass du mich mit einem Computer mit Mikrospeicher vergleichst. Vielen Dank dafuer. JESUS sagte:
Lu 6:22 Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen,

a) Ich schrieb von deiner VORGEHENSWEISE. DU machst daraus den ganzen Mensch Pedro1.
b) Du hast keine Ahnung ob dich hasse oder nicht, weisst nicht ob ich für dich bete, behauptest es einfach mal und bringst dafür ein völlig unpassenden Vers dazu als Anschuldigung.

Wenn du Menschen suchst die Mitleid mit deinem immensen Selbstmitleid haben, musst du jemanden anderen suchen als mich. Die Liebe zu dir drängt mich, da ganz klar und bewusst nicht mitzumachen. Ich kenne das zerstörerische nagen an der Seele des Selbstmitleides aus einer Zeit bevor ich mich retten lies. Es ist einzig und alleine nur destruktiv und basiert auf einem widergöttlichen Denken.
Denk nach, reflektiere über dich selbst, das mein Ratschlag an dich den du nicht befolgen musst aber kannst.
Ich wünsche dir den Frieden Gottes zu finden und in Seine Ruhe einzugehen, auch mitten in den Stürmen dieses biologischen Lebens.


Esau hatte auch ein grosses Problem. Er suchte den Segen Gottes, aber nicht über die Busse (metanoia, völlige Umkehr), er suchte nicht den Glaubensgehorsam. Das 180°-ige Gegenteil von Gesetzesgerechtigkeit ist Glaubensgehorsam. Esau hatte das nicht gewollt. Deswegen hasste ihn Gott.

Hebräer 12,14 Jaget dem Frieden nach mit allen und der Heiligkeit, ohne welche niemand den Herrn schauen wird; 15 indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide, daß nicht irgend eine Wurzel der Bitterkeit aufsprosse und euch beunruhige, und viele durch diese verunreinigt werden;
16 daß nicht jemand ein Hurer sei oder ein Ungöttlicher wie Esau, der für eine Speise sein Erstgeburtsrecht verkaufte, 17 denn ihr wisset, daß er auch nachher, als er den Segen ererben wollte, verworfen wurde (denn er fand keinen Raum für die Buße) obgleich er ihn mit Tränen eifrig suchte
Liebe Grüsse, KoS
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Di 11. Dez 2018, 18:16

PEDRO1 hat geschrieben:
Da ich Nichtchrist bin, bin ich natuerlich verloren. Das ist doch klar. Was ist das Problem?

Und fuer euch Christen gilt - nicht vergessen:

Ro 8:33 Gott ist es, der rechtfertigt.



Ja Pedro da sind wohl schon einige am beten, das du dein Verloren sein aufgeben wirst.

Und dein Wille was meint der dazu? Nachfolgen oder verloren sein? Erlöst werden oder gefangen bleiben?

Gott ist langmütig aber er sagt, wer nicht Glaubt, ist verloren.

Joh 3:18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.

Das Gesetz sagt:

Lu 10:27 Er antwortete und sprach: « Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Vermögen und mit deinem ganzen Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst! »

und es steht auch:

1Pe 1:16 Denn es steht geschrieben: « Ihr sollt heilig sein! Denn ich bin heilig. »

Wenn Du das aus eigener Kraft erreichen willst, so bist Du schon nicht mehr im Gesetz Gottes unterwegs.


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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Di 11. Dez 2018, 18:43

PEDRO1 hat geschrieben:
Mein lieber Habatom, ich wuensche dir nur das Allerbeste und natuerlich, dass du schon gerechtfertigt worden bist. Ich bin allerdings der festen Ueberzeugung, dass ihr Christen die Rechnung ohne den Hauswirt gemacht habt.



Wer auf Gott vertraut, der wird nicht zuschanden werden, wer auf sein Fleisch vertraut schon.

Gerade weil wir die Schwächen des Fleisches kennen, haben wir erkannt es gibt nur ein Weg voll und ganz auf den Hauswirt vertrauen. Wie das Kinde dem Vater vertraut, so sollen wir unserem Vater im Himmel vertrauen, nicht in Angst aber sicher in einer gesunden Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit.

Ps 84:12 (84-13) O HERR der Heerscharen, wohl dem Menschen, der auf dich vertraut!

Spr 29:25 Menschenfurcht ist ein Fallstrick; wer aber auf den HERRN vertraut, hat nichts zu fürchten.

Jer 17:7 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist!

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon kingschild » Di 11. Dez 2018, 19:01

John1955 hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Der Satan ist ein Leugner und Verdreher des Wortes Gottes von Anfang an. Er versucht alles aufzubringen, um Menschen daran zu hindern, zur rechten Erkenntnis zu kommen.
Er verstellt sich als ein frommer, gerechter Mensch und versucht den Menschen davon zu überzeugen, das er erst alles richtig tun muss, damit er wissen kann, das er auch errettet ist.
[/i]


Was verstehst Du unter alles richtig machen müssen? Ich wundere mich, dass Christen die wie ich vor Zeugen bekannten, die Führung nun vollkommen Jesus zu übergeben noch nach Jahrzehnten immer nicht erlöst sind vom Einfluss des Verführers zur Sünde.

Einem Geist, der jemand oder mehreren Zuhörern oder Lesern einreden will, es sei unmöglich nurmehr im Geiste zu wandeln, würde ich im Namen Jesus klar eine Absage erteilen und ihn auf etliche Bibelstellen hinweisen, die klar belegen, dass Jesus erkennt ob jemand ihn wahrhaftig liebt. Nämlich daran, dass er seine Worte hält sich dadurch als Bruder oder Schwester von Jesus erweist und fortan den Willen des Vaters kennt und getreulich umsetzte.
Solche Nachfolger Jesus Christus werden auch von seinem Vater geliebt und man wird mit Jesus zusammen Wohnung im Hause unserers Vater im Himmel nehmen oder die Beiden in und aus einem nurmehr gute Frucht ermöglichen. Man erkennt eine innige Gottverbundenheit daran, dass man in aller Geduld und Gelassenheit erkannt hat und so auch die Umgebung, dass man vollkommen erlöst ist aus den Fängen Gottes Widersachers.
Diesem sogar die Lust vergangen ist einem zur Sünde, zur Trennung von Gott zu verführen.

Du weisst doch sicher zu wem Jesus sagte, sie hätten nicht Gott zum Vater sonst würden sie ihn lieben statt ihm nach dem Leben zu trachten. So sagte Jesus den Schriftgelehrten auch klar ins Gesicht, wer demzufolge in Wahrheit jener sei, von dem sie behaupten er sei ihr Vater, ihr Gott.

Gruss John


Hallo John1955

Habtom hat nicht gesagt man solle weiter sündigen, nachfolge heisst der Sünde ab zu sterben. Könnten wir aber ganz selbst der Sünde absterben, so wären wir Gott.

Nicht wir tragen Christus, Christus träg uns. Nicht wir sind der Erlöser, Christus ist der Erlöser alles was darüber hinaus geht, hat mit der Ursünde zu tun.

Nicht der Mensch ist vollkommen sonder Gott allein ist vollkommen. Wen der welcher vollkommen ist, den trägt, der Unvollkommen ist, so ist das Gesetz erfüllt. Meint aber der Unvollkommne er sei Vollkommen, begeht er eine Todsünde (Ursünde).

Heiligung ja sicher aber nicht wir sind Heilig, er ist Heilig.

Wie sagt Jesus dazu:

Joh 15:5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Bleiben wir also in Ihm wird die Frucht am Ende reichen sei sie eben sieben oder hundert fältig. Ihm allein gebührt aber die Ehre für die Frucht, weil es ist nicht unser können die sie hervorbringt, sondern das an Ihm angschlossen bleiben.

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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 11. Dez 2018, 19:08

Lieber Pedro1, lieber Kos, lieber Klingschild,


ich freue mich über jeden der sich hier zu diesem Thema Offenbarung aktiv beteiligt. Ob er nun Atheist ist, diese Theologie oder jene Theologie vertritt.


Wir können alle aus der Offenbarung lernen. Und wenn hier herausfordernd geschrieben wird, dann kann uns das nur zum besten dienen, hier etwas mehr auch den Text zu erkennen. Zu sehen, was Gott uns sagen möchte.

Und Gott lädt alle Menschen zu sich ein. Egal, wo sie in ihren Überzeugung gerade stehen. Solange der Mensch lebt, gibt es Hoffnung, das er durch Gott Veränderung erfährt.


Ich möchte weiter im Text kommen, ihn zu betrachten.

Und letztendlich geht es darum allein die Bibel sprechen zu lassen. Entweder sie berührt uns, oder sie berührt uns nicht. Was uns berührt, das können wir festhalten. Was uns unverständlich erscheint und (noch) nicht berührt, darüber können und müssen wir dann natürlich diskutieren.

Offenbarung 3

19 Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!

Es gibt auch Menschen, die Gott nicht zurecht weist. Die er laufen lässt in ihren Wegen. Die vielleicht schon mehrfach versäumt haben, hier auf Gottes Reden zu achten, sodass es dann Gott irgendwann aufgibt, hier weiter den Betreffenden zu suchen. Auch wenn Gott bei jedem Menschen ein Leben lang Zeit hat. Ihn vielleicht sogar noch auf dem Sterbebett das Ohr zu öffnen.

Dort wo wir uns zurecht gewiesen sehen, in Zucht haben nehmen lassen. Dort sind wir aufgefordert dann von unsere alten selbstbestimmten Wegen umzukehren und unsere Erwartungen und Hoffnungen auf den Vater im Himmel zu richten. Auf Jesus Christus zu schauen, der der Sieger geworden ist über Sünde, Tod und Teufel.


20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.


Gott klopft bei uns an. Er überwältigt uns nicht. Er fällt nicht mit der Tür ins Haus. Er kommt in den leisen Zwischentönen zu uns, im leisen säuseln des Windes - des heiligen Geistes. So wie bei Elia :

1. König 19,
11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.
12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.
13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia?




Es sind also nicht die großen mächtigen klugen Reden, die uns einfangen und überzeugen. Das Einhämmern von Worten auf unseren Verstand.

Gott wird sich also nicht durch nicht wiederlegbare sichtbare Beweise oder Erklärungen offenbaren. Auf das wir dann gar keine Möglichkeit mehr haben, als von seiner Existenz dann überzeugt zu sein. Manche Ideologien fangen uns hier mit klugen Überzeugenden Worten ein. Die uns vereinnahmen und nur also logisch erscheinen. Die wir auch dann gerne bereit sind anzunehmen, schmeicheln sie doch oft auch unserem Ego. Werden sie uns übergestülpt.

Auch reißt Gott uns nicht den Boden unsere bisherigen Überzeugungen unter den Füßen weg. Entlarvt unsere Überzeugungen, das sie nur aus Irrtümern bestehen können.

Noch verbrennt Gott all die falschen Gedanken und nimmt alles weg, was uns den Blick auf ihn noch versperrt und eintrübt.

Er kommt bittend, leise, unaufdringlich. Demütig. Er überrennt uns nicht, überfordert uns nicht. Er erklärt sich uns so, wie wir es auch verstehen können.


Dort wo wir also gelockt und geführt werden, uns aus unsere Not heraus dem nähern, was uns sanft umgibt und unseren Mangel abzuhelfen verspricht, dort können wir dann aus unserer Höhle der Selbstbestimmung, des Selbstmitleides, des Stolzes, der Angst (vor Strafe) heraustreten.

Gott droht also nicht mit der Hölle um Menschen zu gewinnen. Er bietet Erlösung und Befreiung an. Und dort wo etwas an uns "zwanglos" herangetragen wird - ohne das Gott hier etwa eine Antwort von uns einfordert. Dort sind wir dann frei gestellt, auch zu ihm zu treten. Seine liebend hingestreckte Hand zu ergreifen, die uns aufrichten/aufhelfen möchte.


Das Abendmahl mit mir halten - in die Einheit mit dem heiligen Geist führen - hiereinander sich dann hinzugeben. Wo Gott uns dann dient und nährt, und wir von dem Leben /Zehren können, was er uns gibt, dieses dann weiter reichen können.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Di 11. Dez 2018, 19:25

21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.
22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!


Wer überwindet - Voraussetzung dafür ist der Empfang des heiligen Geistes. Die Gemeinschaft mit Jesus. Als Rebe am Weinstock zu sein und zu bleiben - wo wir dann des heiligen Geistes auch teilhaftig werden.

Überwinden heißt dann, den alten Adam im Tode halten. Durch den heiligen Geist leben, auf das wir die Werke des alten Adams in seinen Begierden, die zu Übertretungen führen, nicht mehr vollbringen.

Was uns nicht immer gelingt, aber da wir wissen, das Gott uns grundsätzlich gnädig ist, Vergebung erwirkt hat, kann ich dort, wo in am anderen Menschen schuldig geworden bin nun meine Schuld auch bekennen. Nicht die Umstände oder anderes für das verantwortlich machen, wo ich gefehlt habe. Zugeben - und muss nicht wie Adam in Eden Schuld zudecken. Verbergen. Weil er halt noch nicht um diese Gnade und Vergebung wússte. Sie noch nicht erfahren hatte.

Dort wo wir dann Vergebung erfahren haben, sind wir dann auch aufgefordert anderen zu vergeben. Denn dort, wo Gott uns vergeben hat, wir dann aber nicht anderen vergeben, wird Gott auch unsere Schuld heimsuchen.


Hier wird dann von einem Thron gesprochen, der uns als Christen dann auch lebendig macht, schon jetzt als Salz der Erde und Licht der Welt in Gottes Werken zu wandeln.

Nicht nur wie in Ephesus verdiente Bürger oder Gelehrte geworden zu sein, denen man dann Denkmäler gestiftet hat.

Auf einen Thron zu sitzen bedeutet dann auch wie Jesus hinweg genommen zu werden. Von Bedrängnis. Von Verführung. Hier sich stets hindurch getragen zu wissen. Spätestens dann, wenn wir sterben. Hier entrückt zu sein - von dem was anderen Menschen Angst und Sorgen macht, oder spätestens nach dem Tode sich dann als einer derjenigen sehen, die Gott hinweg genommen - entrückt - hat. So wie Jesus als Erstling, als auffuhr in den Wolken. Von wo er dann auch wieder kommen wird.

Also hier enden die Sendschreiben dann mit dem Sitzen auf Thrönen. Wo wir dann aus Hast und Eile und vielem was uns bedrängt und jagt uns hier niedersetzen können. Wo wir über uns selbst herrschen werden, frei sind den Begierden des alten Adams nicht nachgeben zu müssen. Uns selbst - unsere eigenen Interessen - zurückgestellt haben. Uns selbst verleugnet haben. Und dann das entgegen nehmen, den Weg gehen werden - in Demut unser Kreuz auf uns nehmen - wo Gott uns Wege eröffnet, die wir dann für gut heißen wollen.

Auf das wir dann dort hingelangen werden, wo es dann in Offenbarung 4 weiter geht.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mi 12. Dez 2018, 02:53

Heute mein lieber Habatom, springen wir kurz ans Ende der Offenbarung:

Off22:12-13 Siehe, ich (JESUS CHRISTUS) komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Off22:12-13 enthuellt JESUS CHRISTUS als das Alpha und das Omega - der Anfang und das Ende!

Off 21:7 "... Ich bin das Alpha und das Omega (= JESUS CHRISTUS), der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. 7 Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und ER WIRD MIR SOHN SEIN.

Enthuellt Off21:7 JESUS CHRISTUS jetzt als den GOTT-Vater: ... "und er wird mir Sohn sein"?
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Mi 12. Dez 2018, 22:27

PEDRO1 hat geschrieben:Heute mein lieber Habatom, springen wir kurz ans Ende der Offenbarung:




Wann hier heute ist, bestimmt allein Gott.

Matthäus 5
3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.
5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn es muss geschehen. Aber es ist noch nicht das Ende.
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon PEDRO1 » Mi 12. Dez 2018, 23:27

Habatom hat geschrieben:Wann hier heute ist, bestimmt allein Gott.

Mein lieber Habatom, du erstaunst und begeisterst mich immer wieder aufs Neue. Ja, da stimme ich dir natuerlich zu 100% zu:

Heb1:5 ... »Du bist mein Sohn; HEUTE habe ich dich gezeugt« ...

JAHWE  stellt sich in Ps2:7 als der VATER vor - und er sagt "Heute", und dieses "Heute" kann eben nur in Raum und Zeit liegen und eben nicht in der Ewigkeit, da es in der Ewigkeit keine Zeit gibt!


Weiter in der Offenbarung

... JESUS CHRISTUS IST GOTT

Da ja die Offenbarung zum grossen TEIL eine Enthuellung GOTTES ist, mein lieber Habatom, enthuellen wir >Heute< den GOTT JESUS CHRISTUS (2 Zeugen):


Off 1:1-2 Offenbarung Jesu Christi, ... und er (JESUS CHRISTUS) hat sie bekannt gemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt, ...

Off 22:6 "... Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig; und der HERR, der GOTT der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.

Laut Off1:2 ist es JESUS CHRISTUS, der seinen Engel gesandt hat ... laut Off22:6 ist es der HERR, GOTT, der seinen Engel gesandt hat -> Daraus folgt eindeutig:

JESUS CHRISTUS ist GOTT!


Off 1:8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der HERR, GOTT, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

Off22:12-13 Siehe, ich (JESUS CHRISTUS) komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Laut Off1:8 ist der HERR, GOTT, das Alpha und das Omega ... Laut Off22:12-13 ist JESUS CHRISTUS das Alpha und das Omega -> Daraus folgt eindeutig:

JESUS CHRISTUS ist GOTT!


Nun wieder zur Frage des Tages, mein lieber Habatom:

Joh 20:17 "Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich (JESUS CHRISTUS) fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott."

JESUS CHRISTUS ist also, wie wir gesehen haben, GOTT! Warum sagt er dann in Joh20:17: "Ich fahre auf ... zu meinem GOTT"?

Hat JESUS CHRISTUS einen GOTT ueber sich?



P.S. Jeder, der daher JESUS CHRISTUS nicht als GOTT anerkennt, predigt auch einen anderen JESUS CHRISTUS!
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Re: Die Offenbarung des Johannes

Beitragvon Habatom » Do 13. Dez 2018, 07:25

PEDRO1 hat geschrieben:JAHWE  stellt sich in Ps2:7 als der VATER vor - und er sagt "Heute", und dieses "Heute" kann eben nur in Raum und Zeit liegen und eben nicht in der Ewigkeit, da es in der Ewigkeit keine Zeit gibt!




Hat JESUS CHRISTUS einen GOTT ueber sich?



P.S. Jeder, der daher JESUS CHRISTUS nicht als GOTT anerkennt, predigt auch einen anderen JESUS CHRISTUS!



Anerkennt - heißt hier für dich nur deiner Überzeugung zu folgen.
Würdest du ihn verkörpern, bräuchten wir uns gar nicht auf diese Art und Weise unterhalten.

Lediglich dann in deiner Ewigkeit gibt es keine Zeit - Pedro1. In meiner schon...


Und Jesus Christus hat dann keinen Gott über sich, sondern einen Vater im Himmel.

Und bei dem ist er jetzt.
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