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Der Name Gottes und seines Sohnes

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon onThePath » Do 24. Okt 2019, 09:32

Ich frage mich auch, ob Jesus die Taufe wirklich nötig hatte.
Aber die Gegenseite hat ihn sich ja bemüht, ihn ganz von Gott zu trennen. Und Jesus, insofern er Mensch war, tat was für einen Mensch nötig war. Beides kennzeichnet ihn.
Aber ich denke, ich werde nie ganz begreifen, inwiefern Jesus Gottsein mit seinem Menschsein zusammenhängt. Erklärungsmuster hat ja auch die Gnosis. Ich ziehe es vor, es nicht ganz befriedigend erklären zu können.

lg, otp
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » Fr 25. Okt 2019, 09:28

onThePath hat geschrieben:Ich frage mich auch, ob Jesus die Taufe wirklich nötig hatte.
Aber die Gegenseite hat ihn sich ja bemüht, ihn ganz von Gott zu trennen. Und Jesus, insofern er Mensch war, tat was für einen Mensch nötig war. Beides kennzeichnet ihn.
Aber ich denke, ich werde nie ganz begreifen, inwiefern Jesus Gottsein mit seinem Menschsein zusammenhängt. Erklärungsmuster hat ja auch die Gnosis. Ich ziehe es vor, es nicht ganz befriedigend erklären zu können.

lg, otp



"Die Gegenseite" trifft es nicht wirklich. Als ob Satan nun ein ernsthafter Konkurent Gottes wäre. Satan ist genauso Gott unterstellt, wie alle anderen Engel. Und Jesus unterstellt sich Gott als Mensch. Als Sohn eines Menschens. Verweist Satan darauf, das der Mensch allein Gott dienen soll.

Das der Teufel sich nun bemüht hat, den Sohn Gottes von Gott dem Vater zu trennen glaube ich auch nicht. Einmal Sohn des Vaters, immer Sohn des Vaters. Eine Kindschaft kannst du nicht mehr verlieren. Du kannst nie mehr, wenn du einmal geboren wurdest, nicht mehr Kind deiner leiblichen Eltern sein. Wieviel weniger soll dies nun bei Gott der Fall sein. Wieviel mehr wird ein Vater, wie Gott es ist, auf seine Kinder acht haben, das ihnen nicht böses widerfahren kann. Gott wacht doch über den heiligen Geist, den er dem Menschen verliehen hat. Meinst du, der Teufel könnte hier eine Kindschaft zerstören, die Gott gestiftet und bewirkt hat. Dann ließe sich Gott seiner Kinder berauben vom Teufel. Das ist unmöglich.

Deswegen sagt Jesus ja auch, der der Teufel große Zeichen und Wundern tut um - wenn möglich - auch die Auserwählten zu verführen. Dieses "wenn möglich" zeigt aber auch gleich die Unmöglichkeit seines Bestrebens. Denn sonst gäbe es auch keine Heilsgewißheit für uns, wenn wir nicht wissen könnten, das unsere Namen im Himmel geschrieben stehen. Das uns keiner unser Heil rauben kann. Dann wäre der Helm des Heils überflüssig. Und den brauchen wir schon. Um Frieden und Gewissheit in Gottes Heil zu behalten und zu bewahren. Unsere Gedanken darin zu schützen. Den Helm des Heils.


Jesus widersteht dann dem Teufel in der Wüste, nachdem er den heiligen Geist - SICHTBAR nun für alle - empfangen hatte, der ihn darauf in die Wüste führte. Also Gott - durch den heiligen Geist - selbst setzt Jesus nun dieser Versuchung - dieser Prüfung durch den Teufel aus - auf das sich hier dann Glaube erweisen kann, bewähren kann, als Glaube sichtbar wird. Als Vertrauen auf den Herrn eingeübt wird.

Wobei im Vater unser : und führe uns nicht in Versuchung - dann gemeint ist, und halte uns nicht in Versuchungen gefangen... lass uns vom Teufel nicht in einer Gefangenschaft - in einer Bindung ...aus der wir nicht mehr rausfinden - dann befunden werden.

Sondern --- erlöse uns von dem ---was uns vielleicht noch hier gefangen hält.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon onThePath » Fr 25. Okt 2019, 11:24

Ich finde, hier hast du Einiges recht gut erklärt.

Falls der Teufel Jesus dem Kreuz ausgeliefert hat, hat er tatsächlich Einiges gar nicht verstanden. Und er konnte Gottes Pläne nicht verhindern. Mit der List in der Wüste nicht, und mit Jesu Tod half er sogar bei Gottes Plan. Da ist er also sehr vorgeführt worden. Vielleicht geraten Dämonen deshalb auch so in panische Wut und Verzweiflung, wenn man sie hinweist auf Jesu Sieg.

Ich vergesse nicht, wie mächtig Satans Einfluss auf den gefallenen Mensch ist. Die wahrhaft Gläubigen kann er aber nicht zu Fall bringen.

Lg, otp
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Fr 25. Okt 2019, 16:26

onThePath hat geschrieben:
Aber ich denke, ich werde nie ganz begreifen, inwiefern Jesus Gottsein mit seinem Menschsein zusammenhängt. Erklärungsmuster hat ja auch die Gnosis. Ich ziehe es vor, es nicht ganz befriedigend erklären zu können.

lg, otp


Da Jesus niemals beanspruchte Gott zu sein otp, der Vater im Himmel ja gemäss Jesus ALLEIN wahrer Gott ist, sollte man dies ja wohl auch respektieren. Jesus sagte ja nicht, der Du nebst mir allein wahrer Gott bist.

Jesus war vollkommen mit Gottes Geist efüllt und tat ausnahmslos nur was sein Vater ihm auf den Weg gab zuerst mal bei den Verlorenen Schafen des Hauses Israel zu lehren. Da sah Gott es wohl als am Not-wendigsten. Jesus offenbarte wahre, glaubwürdige Göttlichkeit.

Was für ein Erklärungsmuster die Gnosis hat müsste ich erst mal ergoogeln.
Gruss John
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon John1955 » Fr 25. Okt 2019, 16:42

Habatom hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:Was ja ein kompletter Irrglaube wäde. Das Jesus - genau so wie der Vater, wie der Heilige Geist - Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit ist, ist biblisch bewiesen. Die Kenosis ist selbstverständlich dabei zu berücksichtigen.

Gruß
Thelonious



Das Jesus erst als Sohn durch Maria geboren wurde?
Wie dann dieser "biblischer Beweis" für eine Existenz Jesu vor seiner Geburt durch Maria nun aussehen täte, wäre hier jetzt hilfreich zu wissen, Thelonious...? So bleibt es lediglich eine Behauptung von dir. Davon lebt aber kein Diskussionsforum.


Die Worte von Jesus bei Pilatus, dass er ein König sei und GEBOREN um von der Wahrheit zu zeugen, sagt ja wohl genug aus, ab wann Jesus auf Erden war.

Viele Gläubige lesen in das Wort LOGOS Jesus hinein. Dabei geht es klar um die göttliche Weisheit, Sprüche 8.22, die schon bei Gott war, ehe er die Erde schuf...durch Jesus Christus wurde dann das Wort (Logos) Fleisch. Also machte Jesus die göttliche Weisheit auf Erden bekannt, somit Gott den Vater. Johannes 17,4.

Also die göttliche Weisheit war schon immer da, Jesus war so um die 30 Jahre, als er mit der Offenbarung Gottes Heilsplanes mit dem Volk Israel angefangen hatte.

Leben" tut Jesus natürlich von Ewigkeit zu Ewigkeit in den Herzen jener Menschen, die ihm glauben,was er über sich und seinen Vater berichtet.

Gruss John
Zuletzt geändert von John1955 am Fr 25. Okt 2019, 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Lazar » Fr 25. Okt 2019, 17:18

onThePath hat geschrieben:Ich frage mich auch, ob Jesus die Taufe wirklich nötig hatte.
Aber die Gegenseite hat ihn sich ja bemüht, ihn ganz von Gott zu trennen. Und Jesus, insofern er Mensch war, tat was für einen Mensch nötig war. Beides kennzeichnet ihn.
Aber ich denke, ich werde nie ganz begreifen, inwiefern Jesus Gottsein mit seinem Menschsein zusammenhängt. Erklärungsmuster hat ja auch die Gnosis. Ich ziehe es vor, es nicht ganz befriedigend erklären zu können.

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Hi oTP!
Es gibt ein "Evangelium nach den Hebräern", das die Nazarener/Nazoräer benutzt haben, in dem Jesus sich vor seiner Familie erst sträubt sich von Johannes taufen zu lassen, weil Er ohne Sünde ist. Und zwar mit der Aussage: „Es sei denn das, was ich gesagt habe, Unwissenheit(sünde)“. Also er evtl. eine Sünde begangen hat, die ihm nicht bewusst ist - und schon gar nicht absichtlich.
Andererseits, wenn in Ihm von Anfang an der "echte" Sohn Gottes aus dem Himmel gewesen wäre - also bereits ab Seiner Zeugung/Geburt - der sogar selbst Sünden vergeben kann (wie Jeschua dann erst später), ist die Taufe theoretisch natürlich völlig unsinnig... :-)
Aber da Jesus zu diesem Zeitpunkt noch durch und durch Mensch war, hat Er die Taufe bei Johannes bekanntlich dann doch vollzogen, und dabei wurde ihm die Sündlosigkeit von Gott tatsächlich aus dem Himmel bestätigt, weil Gott Jesus für sich darin als Ihm gehorsamen "Menschensohn" auserwählt hat.

Zusätzlich taufte Jesus seine Jünger dann noch mit dem Heiligen Geist, den Er bei der Taufe von Gott erhalten hat, denn wie bereits von mir erläutert, bedeutet Gottes Vergebung von Sünden/Erbsünde nicht automatisch auch die Erkenntnis und Weisheit Gottes.
Deswegen stand Jesus insgesamt auch weit über dem sehr angesehenen Johannes, den Täufer, der für das Volk Israel als asketischer Priester und vermutlich Nasiräer (wie Simson) wohl ebenfalls „Messias“-Qualitäten aufwies, doch Jesus konnte nun als Gottes "Menschensohn" selbst Sünden vergeben und hatte dazu noch den wahren Heiligen Geist Gottes in sich, der wohl dem Messias der Juden stark zu eigen sein scheint.
Bis jetzt hat jeder ihrer anderen "Messiasse" aus Israel aber offensichtlich versagt. Der "Richtige" und damit Jesus Christus und "Sohn Gottes" wird inzwischen von vielen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt angebetet, bekannt ist Er sogar Milliarden von Menschen - so wie es geschrieben steht... :]

Viele Israeliten und Christen werden sich eines Tages jedenfalls sehr wundern, welcher Herr dann letztendlich vor ihnen steht. Seine Liebe & Herrlichkeit ist unermesslich.

Herzliche Grüße
Eleazar
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » Sa 26. Okt 2019, 11:09

Lazar hat geschrieben:Herzliche Grüße
Eleazar



grüßt freundlich zurück....


:angel:
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Das Werk Satans

Beitragvon Habatom » Sa 26. Okt 2019, 11:32

onThePath hat geschrieben:Falls der Teufel Jesus dem Kreuz ausgeliefert hat, hat er tatsächlich Einiges gar nicht verstanden. Und er konnte Gottes Pläne nicht verhindern. Mit der List in der Wüste nicht, und mit Jesu Tod half er sogar bei Gottes Plan. Da ist er also sehr vorgeführt worden.



Ich würde den Teufel nicht wie einen dummen, nun begossenen Pudel hinstellen wollen, als ob dieser nun erst feststellen musste, das Jesu Tod am Kreuz auch sein Schicksal besiegelt hat.

In Hiob wird die Rolle Satans eigentlich recht deutlich, als er von Gott fordert, Hiob auf seine Rechtschaffenheit zu prüfen, ob er sie denn auch dann noch beibeihalten werde, wenn es ihm nicht mehr so gut ginge. Wenn Gott seinen Segen zurück ziehe.

Insofern ist der Teufel letztlich auch nur ein Werkzeug Gottes, ein Kettenhund Gottes, der umher zieht wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlingen kann. Der auszieht und ausgezogen ist mit denen zu kämpfen, die Gottes Gebote halten. Darin dann aber wieder auch Gottes Plan mit den Menschen erfüllt. Auf das diese letztlich in ihrem Glauben Bewährung erfahren, um gestärkt aus Prüfungen hervorzugehen.

onThePath hat geschrieben: Vielleicht geraten Dämonen deshalb auch so in panische Wut und Verzweiflung, wenn man sie hinweist auf Jesu Sieg.

Ich vergesse nicht, wie mächtig Satans Einfluss auf den gefallenen Mensch ist. Die wahrhaft Gläubigen kann er aber nicht zu Fall bringen.

Lg, otp



Von dieser Vorstellung solltest du dich befreien, als ob Engelwesen wie Dämonen nicht schon lange über Jesu Sieg Bescheid wüssten und als ob sie in Wut oder Verzweiflung geraten könnten, wenn sie jemandem gegenüber stehen, der im Sieg Gottes lebt, als Christ auftritt.

Da werden sie dann nur noch ganz nüchtern feststellen:

Apg 19,
15 Aber der böse Geist antwortete und sprach zu ihnen: Jesus kenne ich wohl, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?



Mächtig ist dann grundsätzlich das Wirken Gottes. Und mächtig ist die Sünde, worin der Teufel uns dann anklagt und darin gefangen nehmen kann.
Die wahrhaft Gläubigen werden dann zwar auch immer wieder einmal in Sünde fallen. Der Unterschied hier ist nur der, das Gott seinen Kindern auch wieder beim Aufstehen hilft.
Alle anderen müssen Gott erstmal kennenlernen, um auch Hilfe von Gott zu erfahren.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » Sa 26. Okt 2019, 11:44

Lazar hat geschrieben:Aber da Jesus zu diesem Zeitpunkt noch durch und durch Mensch war, hat Er die Taufe bei Johannes bekanntlich dann doch vollzogen, und dabei wurde ihm die Sündlosigkeit von Gott tatsächlich aus dem Himmel bestätigt, weil Gott Jesus für sich darin als Ihm gehorsamen "Menschensohn" auserwählt hat.




War Jesus zu einem anderem Zeitpunkt nicht mehr "durch und durch Mensch"? Das er vom heiligen Geist gezeugt wurde, von Gott selbst schon in Maria als angehender König der Juden und als erstgeborener Sohn Gottes nun geboren wurde und nicht erst in der Taufe einen Status als Gottes Sohn erhält, sagt uns die Schrift glasklar. Das alles zu missachten und aus der Bibel rauszustreichen, würde bedeuten, sich lediglich noch eine eigene Theologie zu basteln, die aber keinen Wahrheitsgehalt mehr haben kann und zudem unlogisch ist.

Wieso sollte Gott dann bei einer Taufe - die zur Reinwaschung von Sünden dient, die den alten Adam in den Tod geben soll - symbolisch hier ... bei uns ist es das Bekenntnis von Schuld was zur Reinwaschung von Sünden führt. Dies wurde in der Wassertaufe dann vor allen Zeugen bildhaft bekräftig durch das Untertauchen im Wasser.

Wieso sollte Gott also hier bei Jesu Taufe noch eine Bestätigung geben wollen, das dieser Sündlos ist?

Gott wählt sich dann keine Menschen aus, die Sündlos sind. Oder durch eine Taufe oder eine Erkenntnis oder den heiligen Geist nun einen Status der Sündlosigkeit erhalten. Das ist eine so unbiblische, unlogische, an den Haaren herbei gezogene, mit vergewaltigten Bibelversen schlecht zusammengeschusterte Theologie, das mir das Schreiben einer Entgegnung darauf nunmehr schon lästig wird.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » Sa 26. Okt 2019, 12:17

Lazar hat geschrieben:Es gibt ein "Evangelium nach den Hebräern", das die Nazarener/Nazoräer benutzt haben, in dem Jesus sich vor seiner Familie erst sträubt sich von Johannes taufen zu lassen, weil Er ohne Sünde ist. Und zwar mit der Aussage: „Es sei denn das, was ich gesagt habe, Unwissenheit(sünde)“. Also er evtl. eine Sünde begangen hat, die ihm nicht bewusst ist - und schon gar nicht absichtlich.
Andererseits, wenn in Ihm von Anfang an der "echte" Sohn Gottes aus dem Himmel gewesen wäre - also bereits ab Seiner Zeugung/Geburt - der sogar selbst Sünden vergeben kann (wie Jeschua dann erst später), ist die Taufe theoretisch natürlich völlig unsinnig... :-)

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Um erbaulich hier weiter zu diskutieren. Wir könnten uns anschauen, was Jesus gemeint haben könnte, als er dem Wehren Johannes des Täufers ihn taufen zu wollen, entgegnete:

Matthäus 3,
15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt zu; denn also gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen! Da ließ er es ihm zu



Alle Gerechtigkeit ---die vor Gott gilt, hat und hatte Jesus immer erfüllt. Denn an ihm wurde keine Sünde/Schuld gefunden. Was dann gegenwärtige und vergangene Sünden mit einschließt.

Alle Gerechtigkeit kann sich also nur auf die Gerechtigkeit beziehen, worin der Mensch vor Gott gerecht werden kann. Und durch eigene Werke - aus dem alten selbstbestimmtem Adam heraus - dann gerecht zu werden versucht, was ja nicht möglich ist.
Darin dem Menschen gleich zu kommen, sich hier nun auch taufen zu lassen. All das in den Tod zu geben, worin der alte Adam nur sündigen konnte.

Uns das geschieht darin und dadurch, das Jesus sich hier auch im alten Adam, der sein Menschsein mit auszeichnete (denn Gott verdammte die Sünde ja ins Fleisch - in Jesus, als dieser am Kreuze starb), in den Tod geben ließ.


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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon onThePath » Sa 26. Okt 2019, 16:31

Von dieser Vorstellung solltest du dich befreien, als ob Engelwesen wie Dämonen nicht schon lange über Jesu Sieg Bescheid wüssten und als ob sie in Wut oder Verzweiflung geraten könnten, wenn sie jemandem gegenüber stehen, der im Sieg Gottes lebt, als Christ auftritt.


Ich meine einen ganz anderen Zusammenhang. Bei Befreiungen wenn sie aufgefordert werden, zu gehen, aber nicht gehen wollen, kommt es wieder zu solcher Konfrontation mit dem Sieg Gottes. In gebundenen Menschen muss dieser Sieg erst wirksam werden.

Also mich bitte nicht völlig mistverstehen. ;)

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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Lazar » Sa 26. Okt 2019, 17:30

Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Aber da Jesus zu diesem Zeitpunkt noch durch und durch Mensch war, hat Er die Taufe bei Johannes bekanntlich dann doch vollzogen, und dabei wurde ihm die Sündlosigkeit von Gott tatsächlich aus dem Himmel bestätigt, weil Gott Jesus für sich darin als Ihm gehorsamen "Menschensohn" auserwählt hat.

War Jesus zu einem anderem Zeitpunkt nicht mehr "durch und durch Mensch"?

Sagte ich doch. Erst nach der Taufe, bei der Gott Jesus als Seinen "Menschensohn" erwählt hat, weil Er zuvor als Mensch bereits ohne Sünde war (also gleich einem "neuen Adam") - und Gott Ihm dann zur Belohnung Seinen Heiligen Gottes Geist eingegeben hat (denn der von Gott im Geist und in den Werken bereits alles "in der Hand" hat, dem wird zusätzlich alles von Ihm gegeben) - deshalb wurde
der Israelit Jeschua zu "Gottes wahrem Menschensohn" - und dem, der Sein Wort erfüllt.


Und dann war Jesus natürlich auch nicht mehr "durch und durch Mensch" nach Seiner Auferstehung?
Denn für mich besaß Jeschua bereits zu diesem Zeitpunkt einen "neuen unvergänglichen Leib", um uns "live" zu beweisen, dass wir in Ihm und mit Hilfe von Christus - Gottes Sohn - nach unserem Tod unendlich auferstehen werden. Denn ansonsten hätten alle Ihn danach doch sofort erkannt?
Das er vom heiligen Geist gezeugt wurde, von Gott selbst schon in Maria als angehender König der Juden und als erstgeborener Sohn Gottes nun geboren wurde und nicht erst in der Taufe einen Status als Gottes Sohn erhält, sagt uns die Schrift glasklar.

:?: Die ursprüngliche Schrift sagt zumindest mir glasklar, dass Gott sich Jesus erst bei der Taufe als Menschensohn ausgesucht hat. Fünf Evangelien können nicht irren, die in Wahrheit vermutlich allesamt erst bei der Taufe losgegangen sind.
Woher die Kindheitsgeschichte Jesu bei Matthäus und Lukas ist, ist mir ehrlich gesagt nach wie vor schleierhaft (angeblich hat Lukas sie von der Maria erhalten).
Die allerschrecklichste "Geschichte" ist jedoch nach wie vor die aus dem Kindheitsevangelium des "Thomas" :shock: Da treibt die Phantasie eines völlig Unbekannten wohl schon mehr als teuflische Blüten.
Das alles zu missachten und aus der Bibel rauszustreichen, würde bedeuten, sich lediglich noch eine eigene Theologie zu basteln, die aber keinen Wahrheitsgehalt mehr haben kann und zudem unlogisch ist.

Das Neue Testament ist objektiv betrachtet leider nur sehr viel "unlogischer" als ich.
Eine der prekärsten Stellen darin ist übrigens eine scheinbar ganz unscheinbare.
Und zwar der Übergang von der "Kindheitserzählung" Jesu ad hoc zur "Taufe des Johannes" in Matthäus 2, 21 - 3, 3

Jesus und Johannes im NT hängen auf jeden Fall stark zusammen, wenn sie im Endeffekt beide als "Nazoräer" gelten - doch in Gott niemals zusammenkommen.

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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » So 27. Okt 2019, 09:07

onThePath hat geschrieben:Ich meine einen ganz anderen Zusammenhang. Bei Befreiungen wenn sie aufgefordert werden, zu gehen, aber nicht gehen wollen, kommt es wieder zu solcher Konfrontation mit dem Sieg Gottes. In gebundenen Menschen muss dieser Sieg erst wirksam werden.

Also mich bitte nicht völlig mistverstehen. ;)

lg, otp



Ich habe dich schon ganz richtig verstanden. Und da auch das Thema Befreiung von Gebundenheit den Namen Gottes und seines Sohnes berührt, möchte ich gerne einmal an dieser Stelle auf das Thema "Exorzismus" eingehen.

Wenn bei einer Befreiung ein böser Geist aufgefordert wird zu gehen, dieser aber dann nicht gehen will - was meinst du, in welchem Geist und in welcher Vollmacht dann der "befreien Wollende" gegenüber dem Gebundenen auftritt?

Kennt die Bibel denn Fälle, wo ein Jünger Jesu einen Geist (Namentlich oder unnamentlich) auffordert, eine gebundene Person zu verlassen, und diese gebundene Person wird dann nicht frei?

Die Jünger Jesu hatten so weit ich meine Bibel kenne, eigentlich nur "Probleme" mit dem mondsüchtigen Knaben. Dessen taubstummen Geist sie nicht austreiben konnten.
Was meinst du, muss ich dann von Exorzisten halten, die sich hier lange "Schaukämpfe" mit Besessenen liefern und vielleicht dann noch arge Blessuren davon tragen?


Aber nichts für ungut. Wir können dies Thema gegebenenfalls noch mal an anderer Stelle weiter diskutieren.


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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Habatom » So 27. Okt 2019, 09:27

Lazar hat geschrieben:Sagte ich doch. Erst nach der Taufe, bei der Gott Jesus als Seinen "Menschensohn" erwählt hat, weil Er zuvor als Mensch bereits ohne Sünde war (also gleich einem "neuen Adam")



Nicht gleich einen neuen Adam. Christus erweist sich dann als neuer Adam. Wurde aber ebenso mit allen Möglichkeiten zu begehren, zu sündigen geboren. Von einer Frau (Maria) die auch in Sünden geboren wurde. In die Trennung von Gott hinein.
Nur das Jesus dann eine Sünde - eine Übertretung von Gottes Geboten - dann nicht vollzogen/erbracht hat.


Lazar hat geschrieben:und Gott Ihm dann zur Belohnung Seinen Heiligen Gottes Geist eingegeben hat (denn der von Gott im Geist und in den Werken bereits alles "in der Hand" hat, dem wird zusätzlich alles von Ihm gegeben) - deshalb wurde
[b][u]der Israelit Jeschua zu "Gottes wahrem Menschensohn" - und dem, der Sein Wort erfüllt.



Gott belohnt nicht mit seinem heiligen Geist - denn dann hätte dieser Mensch ja aus eigener Kraft dazu beitragen müssen, das Gott ihm etwas schenkt. Der heilige Geist ist dann aber erst die Voraussetzung dafür, das wir überhaupt Gottes Willen tun können. Ohne den heiligen Geist, ohne Gott selbst, können wir nichts tun.


Lazar hat geschrieben:
Denn für mich besaß Jeschua bereits zu diesem Zeitpunkt einen "neuen unvergänglichen Leib", um uns "live" zu beweisen, dass wir in Ihm und mit Hilfe von Christus - Gottes Sohn - nach unserem Tod unendlich auferstehen werden. Denn ansonsten hätten alle Ihn danach doch sofort erkannt?


Allein durch die Taufe des Johannes soll er dann durch den sichtbar gewordenen - auf ihm ruhenden - heiligen Geist plötzlich auch einen unvergänglichen Leib erhalten haben? Wie hätte er denn mit einem unvergänglichen Leibe dann am Kreuz noch sterben können?

Tut mir leid Lazar, aber deine Gedanken sind nicht nur unbiblisch sondern auch unlogisch.


Lazar hat geschrieben: :?: Die ursprüngliche Schrift sagt zumindest [i]mir glasklar, dass Gott sich Jesus erst bei der Taufe als Menschensohn ausgesucht hat. Fünf Evangelien können nicht irren


Irren kann und tut nur der, der sich willkürlich dann Bibelpasssagen aussucht und andere wegstreicht, um seine eigenen Gedanken zu rechtfertigen. Erweisen sich dann diese Schlussfolgerungen auch noch als unlogisch. Und sieht der Betreffende, in diesem Falle Du, dies noch nicht mal ein, wie unlogisch und wirr sein Gedankengebäude ist, dann scheint ihm wirklich nicht mehr zu helfen sein.

Lazar hat geschrieben:Die allerschrecklichste "Geschichte" ist jedoch nach wie vor die aus dem Kindheitsevangelium des "Thomas" Da treibt die Phantasie eines völlig Unbekannten wohl schon mehr als teuflische Blüten.



Ich möchte jetzt mich nicht weiter auslassen zu deiner Phantasie. Aber wenn du vor dir selbst ehrlich bist, sollest du eigentlich die Absurbität deiner Vorstellungen erkennen.


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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Lazar » So 27. Okt 2019, 19:37

Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Sagte ich doch. Erst nach der Taufe, [i]bei der Gott Jesus als Seinen "Menschensohn" erwählt hat, weil Er zuvor als Mensch bereits ohne Sünde war (also gleich einem "neuen Adam")

Nicht gleich einen neuen Adam. Christus erweist sich dann als neuer Adam.
Wurde aber ebenso mit allen Möglichkeiten zu begehren, zu sündigen geboren.

:?: Und wie soll dies bitte möglich sein, wenn einer vom Heiligen Geist geboren ist?

Von einer Frau (Maria) die auch in Sünden geboren wurde. In die Trennung von Gott hinein. Nur das Jesus dann eine Sünde - eine Übertretung von Gottes Geboten - dann nicht vollzogen/erbracht hat.

Wenn Jesus aus der "Blutslinie" von König David stammt, dann ist Sündlosigkeit tatsächlich schwer vorstellbar. Denn darin kommt auch noch "Jojachin" (ein Sohn Jojakims) vor, beides Könige in Juda, die so übel waren, dass sie von Jahwe verworfen wurden.
Aber es gibt keine "Trennung von Gottes Sohn zu Gott". Beide sind eins. Immer.

Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:und Gott Ihm dann zur Belohnung Seinen Heiligen Gottes Geist eingegeben hat (denn der von Gott im Geist und in den Werken bereits alles "in der Hand" hat, dem wird zusätzlich alles von Ihm gegeben) - deshalb wurde der Israelit Jeschua zu "Gottes wahrem Menschensohn" - und dem, der Sein Wort erfüllt.

Gott belohnt nicht mit seinem heiligen Geist - denn dann hätte dieser Mensch ja aus eigener Kraft dazu beitragen müssen, das Gott ihm etwas schenkt. Der heilige Geist ist dann aber erst die Voraussetzung dafür, das wir überhaupt Gottes Willen tun können. Ohne den heiligen Geist, ohne Gott selbst, können wir nichts tun.

"Jein", denn Jesus sagt doch "Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen, was er hat." Mat. 13, 12
Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Denn für mich besaß Jeschua bereits zu diesem Zeitpunkt einen "neuen unvergänglichen Leib", um uns "live" zu beweisen, dass wir in Ihm und mit Hilfe von Christus - Gottes Sohn - nach unserem Tod unendlich auferstehen werden. Denn ansonsten hätten alle Ihn danach doch sofort erkannt?

Allein durch die Taufe des Johannes soll er dann durch den sichtbar gewordenen - auf ihm ruhenden - heiligen Geist plötzlich auch einen unvergänglichen Leib erhalten haben? Wie hätte er denn mit einem unvergänglichen Leibe dann am Kreuz noch sterben können?
Tut mir leid Lazar, aber deine Gedanken sind nicht nur unbiblisch sondern auch unlogisch.

:?: Wenn man nun wie Du alles irgendwie wirr zusammenfasst, da kann nur Unlogik dabei herauskommen.

Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Die ursprüngliche Schrift sagt zumindest mir glasklar, dass Gott sich Jesus erst bei der Taufe als Menschensohn ausgesucht hat. Fünf Evangelien können nicht irren

Irren kann und tut nur der, der sich willkürlich dann Bibelpasssagen aussucht und andere wegstreicht, um seine eigenen Gedanken zu rechtfertigen. Erweisen sich dann diese Schlussfolgerungen auch noch als unlogisch. Und sieht der Betreffende, in diesem Falle Du, dies noch nicht mal ein, wie unlogisch und wirr sein Gedankengebäude ist, dann scheint ihm wirklich nicht mehr zu helfen sein.

Vielleicht weiß ich einfach nur mehr? ;)

Habatom hat geschrieben:
Lazar hat geschrieben:Die allerschrecklichste "Geschichte" ist jedoch nach wie vor die aus dem Kindheitsevangelium des "Thomas". Da treibt die Phantasie eines völlig Unbekannten wohl schon mehr als teuflische Blüten.

Ich möchte jetzt mich nicht weiter auslassen zu deiner Phantasie. Aber wenn du vor dir selbst ehrlich bist, sollest du eigentlich die Absurbität deiner Vorstellungen erkennen.

Wieso jetzt meine Phantasie? Zumindest wurde ein gewisser Teil aus diesem insgesamt gesehen schrecklichen Kindheitsevangelium des Thomas (19. Kapitel) in das NT übernommen --> Lukas 2, 41-52 Was soll ich jetzt dazu sagen?

Schließlich war Jesus eher der Schrecken aller Schriftgelehrten und Pharisäer.

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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon bigbird » Di 29. Okt 2019, 21:13

Also, um die Taufe geht es in diesem Thread nicht ...

bigbird, Admin
Ein weiser Mann hat mal gesagt:
Man soll dem Nächsten die Wahrheit nicht
wie einen Waschlappen um die Ohren schlagen,
sondern sie ihm liebevoll wie einen wärmenden Mantel um die Schultern legen.

Das wäre doch ein gutes Motto für das Forum - oder?
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon jesusjünger » Mo 17. Feb 2020, 21:57

Hallo @alle Mitglieder dieses Threads,

mir ist klargeworden, dass Sadhu Sundar Singh, der große indische Christ, in seinen Schriften ein Problem hatte: Er setzte das Suchen in allen Religionen nach Christus gleich, daran kann man/frau erkennen, das er Kind der indischen Geisteswelt war. Es besteht in Wirklichkeit zwischen den Religionen der Heidenvölker oder der Nationen einerseits und anderseits der Juden und den Moslems ein großer Unterschied: Die Nationen und Heiden müssen das Neue und das alte Testament völlig neu lernen und ergreifen, während die Juden die Kenntnis über den Erlöser im AT schon hatten, und Moslems Jesus als Propheten kennen gelernt haben. SSS sieht diesen Unterschied nicht deutlich, um es in seinen Worten zu sagen.

Dies zu meiner Frage. Mir ist dieser Unterschied erst bewusst geworden, nachdem ich auf die Homepage von http://www.bibel-offenbarung.org gestoßen bin. Sie ist erstellt worden von einer JaHuWaHistin. Die JaHuaWaHisten meinen, dass JHWH im hebräischen JaHuWaH gelautet haben muss (z.B. hebräisch NethanJaHu und nicht NetanJa). Sie leiten daher auch aus JaHuWaH und Jaschua (Rettung) den Ursprünglichen Namen Jesu ab: JaHuWschuaH (JHWH rettet). JeHoSchuaH und die verkürzte Form JeSchuaH ist für die JaHuWaHisten die chaldäisch, aramäische Form von JaHuWschuaH. Und Jesus ist die gräzisierte (altgriechische) Form, ursprünglich Iesous, woraus in der Kirchengeschichte Jesus wurde.

Mich interessiert, was ihr zu diesen Deutungen des Namen Gottes (des Vaters) und Jesu denkt. Wie soll ich diese Homepage bewerten? Ich glaube, dass ich hier im richtigen Forum und Thread bin.

LG an alle
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Nachteule » Mo 17. Feb 2020, 22:51

Hallo jesusjünger,

ich habe von der Homepage nur den Anfang des Artikels über den Heiligen Geist gelesen, in dem gesagt wird, der Heilige Geist sei keine Person und der Sohn Gottes sei dem Vater untergeordnet. Ich bin nun kein Theologe und kann das nicht bewerten; ich kenne es halt anders. Irgendwie scheint ja jede "...logie" auch anders ausgelegt werden zu können - wer soll sich da noch zurechtfinden? Worauf soll man sich verlassen? Man kann alles in Zweifel ziehen und anders deuten - die Frage ist hier nur: Ist das heilsentscheidend?
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon jesusjünger » Di 18. Feb 2020, 21:16

Hallo Nachteule,

ich habe durch die Homepage "Bibel-Offenbarung.org" besser verstanden, wenn in der Bibel vom Namen Jesu oder im Namen Jesu gesprochen wird. JaHuWschuaH (JHWH (Gott oder der Herr) rettet) macht mir klar, das im Klang des Namens die Rettung schon mitschwingt, was durch die altgriechische Form Iesous (Jesus) verdeckt wird.

LG
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon jesusjünger » So 23. Feb 2020, 20:11

@alle,

nach einem Traum hat mir Gott und Jesus gezeigt, dass die JaHuWaHisten nur eine von vielen Deutungen des Gottesnamen JHWH haben. Ich möchte zurückrudern. Ich habe mich zu sehr auf diese Deutung konzentriert. Auf Wikipedia unter JHWH finde ich noch mehr Deutungen. Ich bin auch vorsichtig geworden, ob der Langname Jehoschua für Jesus hebräisch oder aramäisch ist. Gesichert ist nur die aramäische Kurzform Jeschua (JHWH-rettet), den die messianischen Juden verwenden (Jeschua HaMaschiach). Ich glaube, des Jesus mit dem aramäischen Jeschua angesprochen wurde, als er auf der Erde wandelte. Bei JHWH (Herr, Adonaj, HaSchem) ist es noch schwieriger. Es ist nicht überliefert, welche Vokale in den Gottesnamen JHWH eingesetzt wurden. Erwiesen ist, das sich JHWH von den hebräischen Verben hajah ([mit-; bei-]sein) und hawah ([mit-; bei]sein werden) ableiten, so wie ich das verstehe. In der hebräischen Bibel steht an der Stelle vom brennenden Dornbusch eijeh asher eijeh, also diese Verben in der ich-form (ich-werde-bei-euch-sein oder ich-werde-mich-als-der-erweisen-der-mit[oder-bei] euch ist). Jahuwah ist nur eine Deutung, es könnte auch Jahova oder Jehova oder auch Jahwe gedeutet werden, es sind alles bekannte Deutungen von verschiedenen Mönchen, Wissenschaften, Schulen oder Theologen. Mir helfen diese Deutungen, für mich als Autist Gottes Wesen mehr zu verstehen. Zu sehen, das dieser Gott in Jesus Christus bei mir ist und für mich da ist, und in Jesus Christus mich errettet aus meinen Sünden, und mich wie ein liebender, entgegenkommender Vater liebt.

LG Seid gesegnet und Schalom
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon xp » Mo 24. Feb 2020, 16:38

Ungelesener Beitragvon jesusjünger » So 23. Feb 2020, 19:11
@alle,
nach einem Traum hat mir Gott und Jesus gezeigt, dass die JaHuWaHisten nur eine von vielen Deutungen des Gottesnamen JHWH haben.


Jesus sprach auch Griechisch. Viele Zitate im Neuen Testament gehen auf die Septuaginta zurück. Dort heißt es kurios, Herr, für Gott bzw. Jesus (kurios iesous christos).
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 19:21

xp hat geschrieben:
Dort heißt es kurios, Herr, für Gott bzw. Jesus (kurios iesous christos).


Meinst Du altgr. κύριος, also Kyrios, xp?

Gruß
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon xp » Mo 24. Feb 2020, 21:58

von Thelonious » Mo 24. Feb 2020, 18:21
Meinst Du altgr. κύριος, also Kyrios, xp?


Darauf habe ich mich bezogen. So wird es im Griechischen richtigerweise geschrieben, z.B. Phil.2,11.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Fr 28. Feb 2020, 08:38

Daniel_8 hat geschrieben:Hallo liebe Brüder und Schwestern,

wie würdert ihr Gott ansprechen und wie seinen Sohn?

Gibt es dafür überhaupt Notwendigkeit oder sagt ihr einfach Gott und Jesus?

Ich war neulich in einer geschichtlich/mytholgischen Diskussion und da wollte ich immer von meinem Gott erzählen, die Unterscheidung wurde nämlich wichtig, wenn plötzlich Namen wie Zeus, Horus etc auftauchen.
Heute könnte man auch Allah bei den Moslems oder zb Brahma bei den Hindus nennen.

Ich kenn Stellen aus der Bibel wo auch Gott zu anderen Göttern (nämlich die, die die Menschen zu diesen machten) unterschieden werden musste.
Was zb wenn dich ein Hindu fragt: wer ist denn dein Gott?

Würdert ihr Jahwe sagen?
Manchmal habe ich auch der Gott der Bibel gesagt
Auch könnte ich ihn zb mit "ICH BIN DER ICH BIN" ansprechen, oder mit "Gott Isaaks, Jakobs und Abrahams". Aber irgendwie macht sich das in einem Gespräch blöd.
Oder gibt es für Gott keinen Namen weil er ohnehin nicht fass- und beschreibbar ist? Wie bete ich dann? Doch einfach mit Gott? Oder veilleicht Vater respektive Vater im Himmel?

Desweiteren wurde Jesus meines Wissens nicht wirklich mit Jesus angesprochen von seinen Nachfolgern, sondern mit Herr oder Meister.

Meinungen?


Der Name des Vaters ist logischerweise der Name des Sohnes, denn dieser erschien geschichtlich in dessen Namen, vgl. Dtn 18, 18-19 i.v.m. Joh 1, 1-14 i.v.m. Joh 5, 43 i.v.m Joh 10, 25.

Deshalb ist auch objektiv auf diesen Namen zu taufen. Der Vater sendet den Heiligen Geist gemäß den Schriften, genauer Joh 14, 26 in Jesu Namen und man kann diese Gabe gemäß Apg 2, 38-39 auch durch die Taufe auf dessen Namen erhalten. Geschichtlich vollkommen schlüssig und logisch nachvollziehbar.

Stellt sich noch die Frage, wer auf diesen Namen wirklich getauft wird, welche Ohren also diesen Namen vernehmen und wenn nicht, warum nicht?

Wer wird eigentlich im gesprochenen Vater Unser geheiligt, wenn man den Namen Gottes da nicht einsetzt?

Im Übrigen ist es mehr als unwahrscheinlich, dass das Wort Gottes in der Thora überhaupt zu finden war, denn die Thora verweist erst auf dieses Wort Gottes, erscheinend in der Zukunft, vgl. Dtn 18,18-19.

Wo wäre der Sinn, wenn das Wort Gottes in der Thora bereits offenbart gewesen wäre? Darüberhinaus sollte der Leser doch auch leichte Unterschiede feststellen können, wie: "Auge und Auge, Zahn um Zahn" (Thora) sowie "Segne deine Feinde, vergib Ihnen wenn notwendig 70 x 7 mal" usw.

Welche Aussage ist wohl einem Schöpfer zuzuordnen?

Juristisch ist es einwandfrei: Die Thora verweist auf das Evangelium, welches die Thora mit dem Gebot Jesu als übergeordnetes Instrument der Thora aushebelt.

Mir fällt da noch etwas ein: "Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht." Joh 10, 18
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Daniel_8 » Fr 28. Feb 2020, 11:12

In mir reifte inzwischen die Erkenntnis, dass uns Gott der Herr mit der nicht klaren Überlieferung seines Namens und dem stattdessen kundtun seines Wesens und Bezeichnungen wie ICH BIN DER ICH BIN zeigen will, dass es ihm nicht auf den Namen ankommt, mit dem wir ihn ansprechen. Ein Name wäre ohnehin zu kurz gefasst und auf eine Bedeutung reduziert. Wir können ihn also tatsächlich mit Vater im Himmel oder Herr Jesus Christus ansprechen, solange wir eindeutig damit den einzig wahren Gott meinen.
Gott sieht das Herz an.

:praisegod: Liebe Brüder und Schwestern.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Fr 28. Feb 2020, 12:18

Daniel_8 hat geschrieben:In mir reifte inzwischen die Erkenntnis, dass uns Gott der Herr mit der nicht klaren Überlieferung seines Namens und dem stattdessen kundtun seines Wesens und Bezeichnungen wie ICH BIN DER ICH BIN zeigen will, dass es ihm nicht auf den Namen ankommt, mit dem wir ihn ansprechen. Ein Name wäre ohnehin zu kurz gefasst und auf eine Bedeutung reduziert. Wir können ihn also tatsächlich mit Vater im Himmel oder Herr Jesus Christus ansprechen, solange wir eindeutig damit den einzig wahren Gott meinen.
Gott sieht das Herz an.

:praisegod: Liebe Brüder und Schwestern.


Ich sehe es ein klein wenig anders, hege jedoch nicht für mich den Anspruch eine Wahrheit oder dergleichen zu kennen.

Meines Wissens nach existieren zwei mögliche Zeitformen der Beschreibung des Namen Gottes aus Ex 3, 14 parallel, nämlich "Ich bin der ich bin" und "Ich werde sein der ich sein werde". Die erstgenannte Zeitform beschreibt hierbei hervorragend das Wesen Gottes, während die Zweite wunderbar in den geschichtlichen Kontext hinein passt. Gott kündigt in der Thora an in der Zukunft selbst zu sein, um dann in Form des Jesus auch tatsächlich zu werden, weshalb auch nur auf dessen Wort gem. Dtn 18, 18-19 i.v.m. dem Johannes Evangelium zu hören ist.

Es geht meines Erachtens in erster Linie wohl darum zu erkennen, welche Aussagen Gott zuzuordnen sind, um diesen dann glauben (Gut heißen, vertrauen) zu schenken. Hier hat der Leser doch die Wahl zwischen einer beschrieben Gottheit die zu primitiver Vergeltung und dergleichen Auffordert und einer Gottheit, welche gar die Feindesliebe predigt.

Würde man die unterschiedlichen religiösen Überlieferungen wie eine zusammenhängende Geschichte begreifen, dann wäre einzig und allein das Gebot des Jesu "Liebt euch untereinander" übrig und nicht der ganze andere Firlefanz. Das könnte ganz nebenbei auch der Eingeborene im Dschungel ohne jegliche Schrift.

Würde jetzt auch noch der Koranleser begreifen, dass diese Schrift aus Aussagen der Thora und aus Aussagen des Evangeliums besteht, welche aufgrund mehrdeutiger Aussagen auch noch falsch gedeutet werden kann (Sure 3:3 i.v.m. Sure 3:7), dann wäre doch schon alles paletti.

Er würde vielleicht verstehen, dass die Koransure 2:178 zwar das Essen von Schweinefleisch, ausgenommen der Notleidenden untersagt, was durchaus den Aussagen der Thora entspricht, die Sure 5:93 jedoch die Tatsache beschreibt, dass niemand eine Sünde beim Verzehr eines Lebensmittels begeht, wenn er GUTES tut und an Gott glaubt, was dem Evangelium zuzuordnen ist.

Er könnte verstehen, dass der Muslim welcher andere unberechtigterweise aufgrund solcher Dinge denunziert, sich selbst zum Ungläubigen macht, weil er nicht an das Evangelium glaubt, in welchem Führung und Licht zu finden ist, vgl. Sure 5 Nr. 46.
Vielleicht verstünde er aber auch, dass aufgrund der Mehrdeutigkeit des Koran mehrere Gesandte gleichzeitig existieren, wobei er DEN GESANDTEN, welcher mit dem Vokabular in den Vorgängerschriften klar hervorgehoben wurde, durch einen anderen ersetzt, vgl. Sure 7:157 i.v.m. Dtn 18, 18-19 i.v.m. Joh 1, 1-14; Sure 4:171; Sure 5:15 (Beachte Vokabel Licht) i.v.m. Joh 12, 44-46 i.v.m Joh 8, 12 i.v.m. Evangelium nach Thomas

Man kann alles immer auf das Gebot des Jesu zurückführen, dessen Gebot nicht nur in der Gesellschaftsform des Kapitalismus eine untergeordnete Rolle spielt und das bei fast 3 Milliarden selbsternannten Christen.

Mir fällt da noch folgendes Sprüchlein Einsteins ein: "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

Horido die Waldfee
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Daniel_8 » Fr 28. Feb 2020, 12:32

hmm Islam ist Götzendienst, das ist klar.

Aber mit Einstein bin ich in vielerlei Ding nicht d'accord, so auch diesem.

Gott lässt Böses zu, Jesus ließ Böses zu. Ich werde meines Wissens nicht nach dem Ungemach meiner Nächsten beurteilt, (abgesehen davon, dass ich ohnehin das Sühnewerk Christi angenommen habe).
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » So 1. Mär 2020, 13:30

Was die Taufe betrifft, wer wird denn wirklich nach der Anweisung Christi getauft?

Ich behaupte jetzt einfach mal niemand.

Die Aufforderung ist doch auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, wie lautet dieser Name jedoch?

Der Heilige Geist wird im Namen Jesu gesandt, vgl. Joh 14, 26 und kann gemäß der Apg 2, 38-39 durch die Taufe auf den Namen Jesus Christus auch empfangen werden, was geschichtlich dem Namen der unischtbaren Gottheit entspricht und somit auch schlüssig dem Geschichtsverlauf ist. Mit Wasser bezeichnen die indischen Veden das Feld, mit dem die Sinnesorgane verbunden sind. Senden und Empfangen, Vokabeln die eindeutig etwas fortschrittliches beschreiben, eine Möglichkeit eine Information oder derleichen zu erhalten.

Wer wird denn auf diesen geforderten Namen der Schrift getauft?

Welchen Sinn macht in diesem Kontext die folgende Taufformel: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes auf x,y,z?

Das ist doch gar nicht die Anweisung oder irre ich mich da?

Wer kann also diese Gabe falls vorhanden empfangen? Also wenn ich etwas auf 88,0 MHz sende, dann kann man es doch auch nur auf 88,0 Mhz empfangen oder?
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Gnu » So 1. Mär 2020, 14:00

Urmilsch hat geschrieben:Was die Taufe betrifft, wer wird denn wirklich nach der Anweisung Christi getauft?

Ich behaupte jetzt einfach mal niemand.

Die Aufforderung ist doch auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, wie lautet dieser Name jedoch?


Das steht in den aktuell verfügbaren Bibeln. Aber das ist eine spätere Hinzufügung zum Matthäusevangelium vom Bischof von Rom, welcher zur Zeit des Cäsars Konstantin d. Gr. federführend war.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Zippo » So 1. Mär 2020, 14:24

Lazar hat geschrieben:
Daniel_8 hat geschrieben:Hallo liebe Brüder und Schwestern,

wie würdet ihr Gott ansprechen und wie seinen Sohn?
Gibt es dafür überhaupt Notwendigkeit oder sagt ihr einfach Gott und Jesus?


Hi Daniel, gute Frage.
Ich sage/denke zuvor meist "JESCHUA"
bevor ich mit "allem Obersten im Himmel" geistig in Kontakt trete.
Obwohl ich dort theoretisch sogar drei Ansprechpartner habe:

1. Gott-Vater
2. Christus
3. Jesus

Herzliche Grüße
Eleazar

Das sind jetzt keine Namen Gottes, Eleazar. Und eigentlich verstehe ich diese Aufteilung nicht. Gott der Vater , aber diese Anrede ist eigentlich kein Name. Die Aussprache des Tetragrammes ist in Vergessenheit geraten. Man weiß nur, daß es mit dem Wort "sein" zu tun hat. Man könnte Gott auch heute den Ewig Seienden" nennen. So in etwa hat er sich ja dem Mose in der Begegnung am brennenden Dornbusch vorgestellt 2 Mo 3 . Weil das Volk Israel sich schon gar nicht mehr richtig vorstellen konnte, daß der Gott ihrer Väter noch existiert. Zu groß war die Plage in Ägypten. Da sagt Gott "Ich werde sein, der ich sein werde" und mit diesem Namen sollte der Mose vor das Volk Israel treten, mit der Botschaft, daß Gott seinem Volk Israel nun helfen wollte.

"Christus" heißt "Gesalbter". Diesen Beinamen bekam der Herr Jesus , weil er als geslbter König Israels in unsere Schöpfung kam.

Den Namen Jesus hat Gott ihm gegeben, weil er sein Volk aus ihrer Sündennot befreien sollte und um sie auf einen Weg des Friedens zu bringen.Lk 1,78-79 So hat es Zacharias prophezeit. Er bedeutet "Gott ist Retter" . Er stammt aus dem hebräischen Josua oder Jeshua.
Als Gottesname kann ich diesen Namen nicht akteptieren. So wurde eben der Sohn Gottes genannt, der als Gesalbter kam. Und obwohl gläubige Christen kraft des Heiligen Geistes im Gebet mit ihm reden dürfen, ist der Name Jesus nicht mit dem Namen Gottes gleichzusetzen.

Der ist ja , wie gesagt, vergessen worden und die Anrede HERR ist deshalb schon zu israelitischer Zeit zum Namen Gottes geworden.
Der Name "Jesus" sollte nun der Name sein, der über allen Namen ist und der uns zum Heil gegeben ist. Apg 4,12.

Zusammengesetzt ergibt das "Herr Jesus Christus " . Ich verstehe nicht, warum du das auseinandernimmst, Eleazar ?


Der Herr Jesus hat dem Satan widerstanden, bis hin zu seinem Tod. Und Satan war sich vielleicht selbst nicht sicher, ob er damit die Pläne Gottes wirklich zunichtemacht. Satan hatte ja zunächst gegen diesen schweren Weg gesprochen. "Das geschehe dir nur nicht" , heißt es an einer Stelle und die Frau des Pilatus rät ab, den Herrn Jesus Christus zu kreuzigen.

Aber ansonsten hat Satan in der Welt ein Leid entfacht und ich glaube nicht so recht, daß da Satan ein Werkzeug Gottes gewesen ist.
Wer hat denn den ersten Christen so viel Leid angetan ? Die römischen Kaiser haben die Christen verbrannt.
Wer hat die sogenannten Christen verblendet und die Kreuzzüge ausgeführt ?
Wer hat den Kinderkreuzzug angeregt ?
Wer ist für die Inquisition verantwortlich und die Verbrennung von vermeintlichen Hexen ?
Wer hatte Gefallen daran, das Volk der Katharrer zu zerschlagen . Und viele christliche Gruppierungen mußten vor der katholischen Kirche fliehen.
Wer hat Reformatoren wie Calvin und Zwingli nahegelegt , den Michael Servet auf den Scheiterhaufen zu bringen ? usw.

Dann die Völkermorde und Kriege , usw.
ich könnte mir jetzt die Finger wund tippen. Das hat doch alles Satan mit den Menschen angestellt ? War er da ein Kettenhund Gottes ?

Liebe Grüße Thomas
Zuletzt geändert von Zippo am So 1. Mär 2020, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » So 1. Mär 2020, 14:47

Gnu hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:Was die Taufe betrifft, wer wird denn wirklich nach der Anweisung Christi getauft?

Ich behaupte jetzt einfach mal niemand.

Die Aufforderung ist doch auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, wie lautet dieser Name jedoch?


Das steht in den aktuell verfügbaren Bibeln. Aber das ist eine spätere Hinzufügung zum Matthäusevangelium vom Bischof von Rom, welcher zur Zeit des Cäsars Konstantin d. Gr. federführend war.


Das Raffe ich jetzt nicht. Im Joh 14, 15-26 erklärt die Schrift, dass die Gabe des Heiligen Geistes in Form des Geistes der Wahrheit (Was auch immer dieses sein mag) im Namen Jesus Christus gesandt wird und in Apg 2, 38-39 steht, dass man diese Gabe auch logischerweise durch die Taufe auf diesen Namen Jesus Christus empfangen kann. Das entspricht doch der Aufforderung auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, denn dieser Name lautet doch geschichtlich Jesus Christus.

Wurde das Johannes Evangelium und die Apostelgeschichte auch verändert?
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Gnu » So 1. Mär 2020, 17:46

Urmilsch hat geschrieben:Das Raffe ich jetzt nicht. Im Joh 14, 15-26 erklärt die Schrift, dass die Gabe des Heiligen Geistes in Form des Geistes der Wahrheit (Was auch immer dieses sein mag) im Namen Jesus Christus gesandt wird und in Apg 2, 38-39 steht, dass man diese Gabe auch logischerweise durch die Taufe auf diesen Namen Jesus Christus empfangen kann. Das entspricht doch der Aufforderung auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen, denn dieser Name lautet doch geschichtlich Jesus Christus.

Wurde das Johannes Evangelium und die Apostelgeschichte auch verändert?


Was sonst noch so alles verändert wurde, ist nur aus Schriften der Kirchengeschichte zu entnehmen, welche sich ausserhalb meines Zugriffsbereichs befinden. Mir als unbefangenem Bibelkonsumenten fällt zunächst auf, dass der Taufbefehl auf drei Namen ausser im Matthäusevangelium nirgendwo mehr in der Bibel vorkommt, auch nicht in den von dir zitierten Stellen. Wenn der Name des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes aber Jesus Christus lautet, so spielt es keine Rolle, ob diese Stelle im Matthäus-Evangelium von Anfang an drin stand oder nicht, sondern dann habe ich sie nur falsch verstanden. Dass aber drei Götter nur einen Namen haben, ist — gewöhnungsbedürftig. Ausser du nennst sie JHWH ohne Übersetzung, dann stimmt die Bibel wieder von „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.” bis „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.”
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » So 1. Mär 2020, 18:42

Dass aber drei Götter nur einen Namen haben, ist — gewöhnungsbedürftig.


Wie kommt ihr denn auf 3 Götter? Ich komme da immer nur auf einen Einzigen. Der Name Gottes im Alten Testament hat in 2 Zeitformen doch folgende Bedeutungen. "Ich bin der ich bin" und "ich werde sein der ich sein werde".

Und er wird geschichtlich, denn die Schrift verweist in Dtn 18, 18-19 doch auf das kommende Wort Gottes, welches nicht nur in Form eines Propheten nachfolgend der Thora erscheinen wird, sondern welcher auch noch in dessen Namen die Bühne der Heiligen Schriften betritt. Es ist doch volllkommen wurschd, ob ich meinen Sohn meine Worte sprechen lasse oder meine Tante, Schwester oder Oma, es bleiben doch meine Worte. Die Worte des Jesus sind für den Leser der Schriften doch leztlich die Worte des unsichtbaren Gottes, denn er spricht geschichtlich dessen Worte. Das will heißen, dass es geschichtlich so ist, dass Jesu Worte die des Vaters waren, womit wir doch nur bei einer Gottheit wären. Wenn Jesus geschichtlich im Namen des Vaters erschien, vgl. Joh 5, 43 sowie Joh 10, 25, dann ist Jesus Christus der Name des unsichtbaren Gottes, wobei wir immer noch bei einer einzigen Gottheit sind.

Christus entspricht geschichtlich der unsichtbaren Gottheit, welche sich zum Zwecke der Schöpfung in sich selbst verkörperte (eingeborener Sohn). Er ist somit doch der Schöpfer selbst, weshalb es doch immer noch nur eine einzige Gottheit ist!
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Gnu » So 1. Mär 2020, 18:56

Urmilsch hat geschrieben:
Dass aber drei Götter nur einen Namen haben, ist — gewöhnungsbedürftig.


Wie kommt ihr denn auf 3 Götter?

1. Der Vater
2. Der Sohn
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » So 1. Mär 2020, 19:04

Gnu hat geschrieben:
Urmilsch hat geschrieben:
Dass aber drei Götter nur einen Namen haben, ist — gewöhnungsbedürftig.


Wie kommt ihr denn auf 3 Götter?

1. Der Vater
2. Der Sohn
3. Der Heilige Geist


Was alles dieser einen Gottheit entspricht !
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon kingschild » So 1. Mär 2020, 19:34

Urmilsch hat geschrieben:
Welchen Sinn macht in diesem Kontext die folgende Taufformel: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes auf x,y,z?



Der Täufling bekommt eine Taufbelehrung. Dort bekennt er sich zum Vater, zum Sohn und zu Heiligen Geist und der Vater, der Sohn und der Heilige Geist bekennen sich zu IHM in der anschliessenden Taufe, er somit ein Zeuge Gottes und bezeugt Gott.

Wer Jesus bekennt, der bekennt sich zu IHM, zum Vater und zum Heiligen Geist: Mt 10:32 Wer nun mich bekennet vor den Menschen, den will ich bekennen vor meinem himmlischen Vater.

In diesem Bekenntnis liegt eine feste Zusage, eine Verheissung.

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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » So 1. Mär 2020, 20:54

Und wie viele Menschen werden nun auf den Namen Jesus Christus getauft?

Die Taufe die Jesus beschreibt ist doch keine Namensgebung, sondern ein Gottesbekenntnis mit der Möglichkeit die Gabe des Heiligen Geistes empfangen zu können, welche im Namen Jesus Christus gesandt wird.

Die Ohren müssten also objektiv folgendes vernehmen: ich taufe dich x,y,z auf den Namen Jesus Christus!
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon kingschild » Mo 2. Mär 2020, 21:34

Urmilsch hat geschrieben:Und wie viele Menschen werden nun auf den Namen Jesus Christus getauft?



Alle die welche die Stimme Gottes hören.

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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Zippo » Mo 9. Mär 2020, 13:10

Hallo zusammen,

Eigentlich ist die Fragestellung recht alt. Ich habe da an den Spruch Agurs gedacht:

Spr 30,4 Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab? Wer hat den Wind in seine Hände gefasst? Wer hat die Wasser in ein Kleid gebunden? Wer hat alle Enden der Welt bestimmt? Wie heißt er? Und wie heißt sein Sohn? Weißt du das?

Wie er darauf gekommen ist, daß da noch ein Sohn Gottes ist, weiß ich nicht. Sonst steht ja über einen besonderen Sohn Gottes , der im Himmel existiert hat, nichts geschrieben. Die meisten, die dem Sohn Gottes eine Präexistenz einräumen, bevor er in dieser menschlichen Erscheinung mit dem Namen Jesus Christus erschienen ist, betrachten den Engel des HERRN bzw. Engel des Bundes oder Engel des Angesichts, als Sohn Gottes, weil er im AT mit den Namen Gottes erscheint und Vollmachten hat, die sonst kein anderer Engel hatte . Phil 2,5-7, 2 Mo 23,20-21 Er hat ja auch das Volk Israel aus der Wüste geführt.

Er wird aber nicht Sohn Gottes genannt. Engel werden zwar generell schon mal als Söhne Gottes bezeichnet Hiob 1,6, aber von einem außgesprochenen Sohn Gottes wird nicht gesprochen.
Der Engel des HERRN kann es trotzdem gut gewesen sein, aber er sagt immer, daß sein Name wunderbar ist und nennt ihn nicht Ri 13,18. Dafür darf er sich eben mit den Namen Gottes präsentieren. 2 Mo 3

Der Name Gottes, mit dem sich dieser Engel des HERRN im brennenden Dornbusch vorgestellt hat, ist in seiner Aussprache vergessen. Wir wissen bloß noch, dass es etwas mit dem "Sein" zu tun hat, weil Gott wollte, daß die Israeliten mit der Präsenz und Macht Gottes rechnen sollten. Sie sollten ihm ja vertrauen und mit dem Mose aus Ägypten ausziehen. Aber unter den schweren Bedingungen der Sklaverei hatten sie sich schon gefragt, ob es diesen Gott ihrer Väter überhaupt noch gibt ?

Wir haben jetzt aus dem AT weder den Namen Gottes und auch nicht den Namen seines Sohnes.

Wir kennen eigentlich bloß den Namen des irdischen Sohnes , der schon dem König David verheißen war 2 Sam 7,14
Es ist der Name eines Menschen, der Name des gesalbten Königs von Israel, der gekommen war , um sein Volk zu retten.
Zu ihm sollte sich Israel bekennen, aber das war nicht einfach, denn die religiösen Oberen waren gegen ihn. Joh 9,22
Dann wurden sie aus der Synagoge ausgeschlossen.

Es sind ihm trotzdem viele Menschen nachgefolgt und nach der Ausgießung des Heiligen Geistes haben sich Tausende zu dem Christus bekannt der Jesus heißt und haben sich auf den Namen Jesus taufen lassen. Apg 8,16, Apg 19,5
Deswegen glaube ich, daß der Name Jesus auch das allein wichtige ist und Gott beschlossen hat, daß der Sohn Gottes , dessen irdischer Name Jesus heißt im Zentrum des Glaubensbekenntnisses stehen soll. Hebr 13,15, 1 Joh 2,23, 1 Joh 4,15

Liebe Grüsse Thomas
Zippo
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Re: Der Name Gottes und seines Sohnes

Beitragvon Urmilsch » Mo 9. Mär 2020, 14:44

Ich sehe es wie immer ein klein wenig anders:

Die Thora kündigt in Dtn 18, 18-20 das Wort Gottes mit folgenden Zeilen an:

Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde. Und wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich's fordern.


Wenn das Wort Gottes in der Thora abschließend zu finden war, weshalb verweist dann die Thora darauf erscheinend nachfolgend der Thora?

Dieser Prophet, welcher die Merkmale erfüllt wird doch nicht nur die Worte Gottes sprechen, sondern er wird auch noch in dessen Namen erscheinen.

Man sollte sich doch stets vor Augen führen, dass die religiösen Schriften aller Voraussicht nach nicht verfasst wurden um für einen kleinen Zeitabschnitt Gültigkeit zu besitzen. Das bedeutet, dass die Aussagen der in der Schrift beschriebenen Person, auf die die o.g. Merkmale zutreffen, dem unsichtbaren Gott zuzuschreiben sind unabhängig davon, ob dieser beschriebene Prophet je gelebt hat oder ob dieser Fischer, Metzger oder ein Hirte gewesen ist.

Im Fall der Schriften rund um die abrahamitischen Religionen ist dieses angekündigte Wort Gottes Jesus Christus von Nazareth, da sämtliche geforderte Merkmale von diesem in der Schrift erfüllt wurde.

Die unterschiedlichsten Schriften rund um dessen Erscheinen treffen ihre Wortwahl innerhalb der Texte also nicht zufällig, sondern einzig und allein um das Erscheinen dieses angekündigten "Wort Gottes" erkenntlich machen zu können und darüber hinaus von den anderen Aussagen abgrenzen zu können.

Hier die Textstellen:

Joh 1, 1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort.
Joh 1,14: Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Joh 5, 43: Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.
Joh 10, 25: Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.
Joh 6, 14: Da nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Joh 14, 10: Glaubst du nicht das ich im Vater bin und der Vater in mir, die Worte die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.

Es handelt sich hier hauptsächlich um das Johannes Evangelium, welches die geforderten Merkmale des Dtn 18, 18-19 beinhaltet und doch kann man diese auch in anderen Schriftteilen finden, welche ich hier nicht angeben darf.

Alles in Allem waren die Aussagen des Jesu geschichtlich also diesem unsichtbaren Gott zuzuordnen und sein vormals angekündigtes Wort. Dieses Wort Gottes war in der Thora als vorangegangene Schrift, welche auf dieses Wort erst in der Zukunft verweist in der logischen Konsequenz nicht abschließend zu finden, was die Unterschiede in den Aussagen der Schriften erklärt.

Da Jesus nur geschichtlich zu erfassen ist, sind seine getroffenen Aussagen keinesfalls einem Sohn im menschlichen Sinne zuzuordnen, da Jesus die Worte der unsichtbaren Gottheit, die des Vaters sprach, womit seine getroffenen Aussagen dem Vater auch zuzuordnen sind.

Da Jesus aber geschichtlich nicht nur dessen Worte sprach, sondern auch noch in dessen Namen erschien, ist der Name des Sohnes auch der Name des Vaters!

Joh 14, 8: "Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?"
Joh 14, 13: "Und [b]was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass der Vater geehrt werde in dem Sohne.[/b]

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und nun verkläre mich du, Vater, bei dir selbst mit der Klarheit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war.


Joh 17, 3-6:Ich habe deinen Namen offenbart den Menschen, die du mir von der Welt gegeben hast.

Der Name des Sohnes ist der Name des Vaters, deshalb sollte auch ein jeglicher auf diesen Namen getauft werden, vgl. Apg 2, 38-39.
Urmilsch
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