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Straft uns Gott?

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Re: Straft uns Gott?

Beitragvon Habatom » Sa 14. Dez 2019, 14:19

Zippo hat geschrieben:Der Gehorsam des Menschen ist auch das Allerwichtigste. Ob es nun das Gewissen ist, dem er folgt oder das Gesetz oder der Gehorsam, den uns das Evangelium abfordert. Es geht immer wieder darum, daß wir lernen sollen, daß es besser ist, dem Worte Gottes gehorsam zu sein. Dann kann er uns auch segnen.



Manchmal werden uns Aufgaben und Menschen gezeigt, für die sich der Heilige Geist interessiert und dann sollen wir uns darauf einlassen.
Wenn wir das nicht tun, wird es in unserem geistlichen Leben nicht segensreich sein und Gott wird uns strafend ansehen. Er hat uns einen Menschen gezeigt und wir können dann einfach sagen, der interessiert mich nicht und wir helfen ihm nicht.
Dann ist das Ziel der Nachfolge bzw. des Glaubens aber nicht erreicht und wenn wir das konsquent das ganze Leben lang machen, dann werden wir möglicherweise als unnütze Knechte angesehen, die in die Finsternis hinausgestossen werden.

Liebe Grüsse Thomas



Leider setzt du völlig falsche Schwerpunkte.
Paulus spricht davon, das wir in Christus schon mit allem geistlichen Segen gesegnet sind. Als Kinder Gottes. Und dies ist alles schon geschehen. Paulus spricht hier in der Vergangenheitsform. Es muss nicht erst erworben werden....

Epeser 1,
3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus,
4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe,
5 und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,
6 zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten.

Was stünden wir denn unter einem frommen Leistungsdruck, wenn Gott nun darauf warten würde, ob wir denn ja alles richtig machen. Und wo nicht, dort seinen Zorn über uns ausschüttet.
Sind wir durch Gottes Geist verändert worden, werden wir die Gebote erfüllen. So wie ein guter Baum nur gute Früchte bringen kann. Das einzige wo wir noch gefordert sind, die Gemeinschaft mit Gott nicht zu verlassen. In ihm zu bleiben. Als Rebe am Weinstock. Und dann werden wir Frucht bringen. Dazu bedarf es keiner Anstrengung.

Die "unnützen Knechte" sind keine Kinder Gottes, die nicht genügend Gehorsam aufgebracht haben. Sie haben nie wirklich dazu gehört. Keinen echten Glauben besessen.

mfg,
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Re: Straft uns Gott?

Beitragvon Lazar » Sa 14. Dez 2019, 17:05

Habatom hat geschrieben:

Das wir errettet worden sind ist allein dem Werk Jesu zu verdanken.

Wieso sprichst Du in der Vergangenheit, lieber Habatom? Für mich ist die Gefahr für viele Menschen noch keineswegs gebannt. Auch der Glaube an Gott allein kann für mich nicht erretten, sondern es ist immer Christus selbst, der die Menschen aktiv rettet - und mit dem wir hierfür bereits auf Erden äußerst nahe in Kontakt kommen.
Doch dies tut er in der Gegenwart.

Christus sucht sich auch Menschen auf Erden heraus, die noch nicht an Ihn glauben, und lässt in ihrem Leben etwas geschehen, dass sie zum festen Glauben an Ihn kommen lässt. Aber hierbei sind nicht nur Atheisten, Andersgläubige und allein liebevolle Menschen darunter, sondern auch Mörder und richtig schwere Sünder.
Es muss also mehr mit dem Wesen oder ihrer Seele selbst etwas zu tun haben, warum Gottes Sohn dies tut. Denn Er kennt eine jede Seele von Anfang an.
So wie es sich bereits zu Jesus' Lebzeiten in Israel und im NT zugetragen hat, so setzt sich das "Schema" von Gottes Sohn auch in der "virtuellen Realität" noch fort.

Ich kenne Christus jedenfalls immer nur als "Rettergott" auf Erden - und nicht als aktiven Strafrichter. Wer es Ihm wert ist, den holt Er zu sich.
Wer nicht zu Ihm will, der hat seine Strafe schon.

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Re: Straft uns Gott?

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 17:56

Lazar hat geschrieben:Für mich ist die Gefahr für viele Menschen noch keineswegs gebannt. Auch der Glaube an Gott allein kann für mich nicht erretten, sondern es ist immer Christus selbst, der die Menschen aktiv rettet - und mit dem wir hierfür bereits auf Erden äußerst nahe in Kontakt kommen.
Doch dies tut er in der Gegenwart.


Habatom wird fundiert für sich sprechen.

Ich möchte jedoch auf deine Umkehr der Chronologie, der Tat/Wirkung-Zusammenhänge eingehen und diese gibst du - Lazar - alles andere als richtig wieder.

Die ALLEIN heilrelevante (Groß)-Tat vollzog Jesus mit Seinem stellvertretenden Opfergang auf Golgatha. Stellvertretend für dich für mich, für uns. Diese einzig eschatologisch relevante Tat ist also ein Faktum. Wenn man sich auf dieses Faktum stellt - also Jesu Opfertod für sich ganz persönlich in Anspruch nimmt (also sich selbst zuvor erst mal bewusst wird, wie sehr man(n)/frau dessen bedarf. Einsieht, nein eingesteht, dass es keinen anderen rettenden Weg gibt), dann ist das die EINZIGE Rettung. Alles was du da ggf. hinzudichtest, ist quasi Prosa.

LG
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Re: Straft uns Gott?

Beitragvon Lazar » Sa 14. Dez 2019, 20:15

Thelonious hat geschrieben:

Ich möchte jedoch auf deine Umkehr der Chronologie, der Tat/Wirkung-Zusammenhänge eingehen und diese gibst du - Lazar - alles andere als richtig wieder. Die ALLEIN heilrelevante (Groß)-Tat vollzog Jesus mit Seinem stellvertretenden Opfergang auf Golgatha. Stellvertretend für dich für mich, für uns.

Um bei der "Chronologie" zu bleiben, lieber Thelonious...
wie kann Jesus meine Sünde am Kreuz von Golgatha mit Seinem Tod/Blut vor Jahwe gesühnt haben, wenn ich erst fast 2000 Jahre danach in unsere Welt gekommen bin - und zuvor gar keine Sünde begangen haben kann?

Das heißt, Jesus hat die Strafe für die Sünden ALLER MENSCHEN getragen - und zwar die vor und mit Ihm waren - als auch nach Ihm.

Herzliche Grüße
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Re: Straft uns Gott?

Beitragvon Thelonious » Sa 14. Dez 2019, 20:23

Lieber Lazar,

Erbsünde? Persönliche Sünde? Alles ganz fremde Erkenntnisse für dich?

Es ist tatsächlich so - keine Frage: Wenn man sich seiner eigenen Gottesferne durch diese Sündenverlorenheit bzw. -Last nicht (bzw. noch nicht) bewusst ist (wo siehst du dich dazu?), dann negiert man auch (leichtfertig resp. fahrlässig) dieses stellvertretende Sündopfer Jesu. Traurig aber wahr!

Gruß
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