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Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » So 22. Dez 2019, 19:00

Hallo,
das passt jetzt thematisch zeitlich gar nicht so, aber mich würde interessieren, wie Ihr das erklärt, warum Jesus am Ölberg so seine Fassung verloren hat (Sein Kelch solle vorübergehen, Angstschweiß).
Eine böse Zunge könnte ja sagen: was hatte Er denn, wusste Er doch schon was passieren würde, hatte Er es doch seinen Jüngern desöfteren prophezeit. Als es dann tatsächlich vor ihm stand, hat er dann kalte Füße bekommen, usw.?
Wie erklärt Ihr Euch das Verhalten Jesu?
eddy
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » So 22. Dez 2019, 20:24

Hallo, eddy

Wir gehen ja davon aus, dass Jesus Schmerz fühlte. Bei der Auspeitschung ebenso wie am Kreuz.

Ja, bleibt die Frage, warum er am Kreuz nicht allen Schmerz erduldete, ohne vorher im Angesichts des großen Leides Gott zu bitten, es möge so nicht geschehen, wenn eine andere Lösung möglich wäre.

Jesus soll Blut und Wasser geschwitzt haben, was, wie man sagt, in äußerster Todesangst vorkommen kann. Mich wundert das nicht, weil Jesus nicht nur den qualvollen Kreuzestod, sondern die ganze Sündenlast aller Menschen, oder gar der ganzen Schöpfung, auf sich nahm.

Oder... ?



lg, oTp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » So 22. Dez 2019, 22:00

Hallo Eddy,

aber beachte bitte die Gesamtaussage:

Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst! (Mt. 26, 39, SCHL2000)

Das offenbart in aller Eindrücklichkeit, wie Jesus als Mensch seinen Willen in allen Dingen freiwillig dem Vater unterstellte. Das entsprecht dem, was man als Kenosis bezeichnet. Jesus gab - während Seines Erdendaseins - einen Teil Seiner göttlichen Eigenschaften auf. Daher war Angst, Angst und Angstschweiß auch exakt das.

Aber beachte den Lehrinhalt dieser o.g. Bibelstelle. Das besagt eben, dass es keinen anderen Weg gab, um uns Sünder zu retten! Jesus sagt hier also sinngemäß "wenn es einen anderen Weg gibt, damit gottlose Sünder gerettet werden, als dass ich den stellvertretenden Kreuzestod gehe, dann offenbare das bitte jetzt!". Es gab keinen. Jesus war und blieb gehorsam, starb an unserer - also auch an Deiner, meiner - Stelle.

Gruß
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » Mo 23. Dez 2019, 00:17

eddy hat geschrieben:Hallo,
das passt jetzt thematisch zeitlich gar nicht so, aber mich würde interessieren, wie Ihr das erklärt, warum Jesus am Ölberg so seine Fassung verloren hat (Sein Kelch solle vorübergehen, Angstschweiß).
Eine böse Zunge könnte ja sagen: was hatte Er denn, wusste Er doch schon was passieren würde, hatte Er es doch seinen Jüngern desöfteren prophezeit. Als es dann tatsächlich vor ihm stand, hat er dann kalte Füße bekommen, usw.?
Wie erklärt Ihr Euch das Verhalten Jesu?

Das Wissen hilft einem doch nicht viel. Aber, wenn so ein schrecklicher Termin näherrückt, mehrt sich die Angst. Das ist menschlich verständlich.
Und selbst wenn eine göttliche Gestalt zu uns Menschen herabkommt, um in einem Mensch zu leben. Der Schmerz bleibt nicht erspart.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » Mo 23. Dez 2019, 12:09

Ich kann nicht so leicht annehmen, dass Christus Angst gehabt hat. Jesus sagt: Ich und der Vater sind Eins. In einem Einheitsbewusstsein kann es keine Angst geben, schlichtweg weil kein Zweites da ist, vor dem man sich fürchten könnte...

Angst, dass mir jemand etwas antun könnte, entsteht grundsätzlich durch eine Identifikation, in erster Linie mit dem Körper. Christus hatte einen menschlichen Körper angenommen, das bedeutet aber doch nicht, dass er sich auch mit ihm identifiziert hat (so wie wir das so selbstverständlich tun). Man muss hier klar trennen finde ich, Er wurde Mensch, war aber Gott.

So gesehen würde ich sagen, dass die menschliche Auslegung, es habe Ihn vor dem Bevorstehenden das Ihm deutlich vor Augen stand gegraut, nicht greift. Es würde Ihn furchtbar klein machen, was Er einfach nicht ist. Oder kann mir jemand sonst ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es auch nur ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Mo 23. Dez 2019, 14:47

Eddy,
Es ist die alte Frage danach, wer Jesus ist und wer wir sind.

Vom Menschen her erklärt:
Auch wir sollen uns nicht mit unserem Körper identifizieren. Vor Augen hat diese religiöse Weltanschauung, dass wir irgendwann einmal wie Jesus werden. Dazu wäre es nötig, uns ganz mit unserem ewigen Sein zu identifizieren, dass wir eins seien mit Gott. Diese religiöse Annahme braucht auch keinen Jesus, der schon ewig eins ist mit Gott.

Wir Christen halten daran fest, dass Jesus einmalig ist und kein vollendeter Mensch. Jesus halten wir deshalb nicht für gleichwertig mit Buddha oder anderen Erleuchteten

Gerade deshalb ist es für uns wichtig, auch Jesus Bitte und Angstschweiss richtig zu verstehen.

Lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » Mo 23. Dez 2019, 16:42

eddy hat geschrieben:..Oder kann mir jemand sonst ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es auch nur ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?


Jetzt ist meine Seele erschüttert. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. 28 Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen! (Joh. 12, 27 SCHL2000).

Mit Ihn "klein" zu machen, hat das alles so rein überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil!

Gruß
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » Mo 23. Dez 2019, 18:05

eddy hat geschrieben:Ich kann nicht so leicht annehmen, dass Christus Angst gehabt hat. Jesus sagt: Ich und der Vater sind Eins. In einem Einheitsbewusstsein kann es keine Angst geben, schlichtweg weil kein Zweites da ist, vor dem man sich fürchten könnte...

Angst, dass mir jemand etwas antun könnte, entsteht grundsätzlich durch eine Identifikation, in erster Linie mit dem Körper. Christus hatte einen menschlichen Körper angenommen, das bedeutet aber doch nicht, dass er sich auch mit ihm identifiziert hat (so wie wir das so selbstverständlich tun). Man muss hier klar trennen finde ich, Er wurde Mensch, war aber Gott.

So gesehen würde ich sagen, dass die menschliche Auslegung, es habe Ihn vor dem Bevorstehenden das Ihm deutlich vor Augen stand gegraut, nicht greift. Es würde Ihn furchtbar klein machen, was Er einfach nicht ist. Oder kann mir jemand sonst ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es auch nur ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?

Es gab wohl eine geistige Verbindung zwischen Gott dem Vater und dem Herrn Jesus Joh 14,10
Aber was hilft das ? Gott hat die Möglichkeit Schmerzen zu lindern. Aber, wenn man jetzt hart ist , könnte man fragen, ob es dann noch eine Strafe gewesen wäre.

Jesus Christus war ein Mensch aus Fleisch und Blut. 1 Tim 2,5. Der durfte auch mal schwach werden.

Besteht nicht die Größe Jesu darin, daß er alle diese Schwachheiten überwunden hat , um seinem Vater gehorsam zu sein ?

Gott wollte nun mal strafen und nicht einfach so Gnade gewähren. Wir sollen auf das Kreuz schauen und erkennen, daß unser Schöpfer nicht einfach so vergibt.

Der Herr Jesus Christus war vom Geiste her Gottes Sohn, Gott vom Status her und Mitschöpfer bzw. Eigentümer unserer Schöpfung.
Er wollte die Schöpfung und hat sie sich von Gott dem Vater erbeten. So verstehe ich Kol 1,15-17. Jetzt sollte er in menschlicher Gestalt auf die Erde kommen, um für die Sündhaftigkeit der Menschheit aufzukommen. Das war die bittere Verantwortung, die Gott der Vater seinem Sohn auferlegt hat. Es war ja seine Schöpfung und es waren seine Menschen. Er kam in sein Eigentum und es war auch sein Volk Israel Joh 1,3+11

Manchmal kommt das Kreuzigungsgeschehen bei mir so rüber, als ob Gott der Vater seinen Sohn nicht nur in die Pflicht genommen hat, sondern ihn für seinen Schöpfungswunsch bestraft hat. Denn Gott der Vater wußte doch sehr gut, daß sich Satan dagegenstellen und die ganze Menschheit zu Fall bringen wird. Das hat auch sehr , sehr viel Leid für die Menschheit gebracht.

Strafe tut weh, auch, wenn Gott in dem Menschen Jesus war. Aber ich könnte mir vorstellen, daß Gott die Schmerzen etwas gelindert hat.

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » Mo 23. Dez 2019, 21:53

Kann mir jemand ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es in dem was Jesus gesagt oder getan hat ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » Mo 23. Dez 2019, 22:05

eddy hat geschrieben:Kann mir jemand ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es in dem was Jesus gesagt oder getan hat ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?


Siehe meinen post von heute 15h24.

Gruß
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » Mo 23. Dez 2019, 22:16

Zippo hat geschrieben:
Jesus Christus war ein Mensch aus Fleisch und Blut. 1 Tim 2,5. Der durfte auch mal schwach werden.

Besteht nicht die Größe Jesu darin, daß er alle diese Schwachheiten überwunden hat , um seinem Vater gehorsam zu sein ?

Gott wollte nun mal strafen und nicht einfach so Gnade gewähren. Wir sollen auf das Kreuz schauen und erkennen, daß unser Schöpfer nicht einfach so vergibt.

Liebe Grüsse Thomas


Also einen strafenden Gott hat uns Jesus im Zusammenhang mit Vergebung von Sünden garantiert niemals offenbart, Thomas. Hat der Vater den reuevoll vom Sündigen zurückgekehrten Sohn bestraft, beschimpft oder hoch erfreut in die Arme genommen?

Mut Durchhaltewillen und Gehorsam zeigte Jesus auch, als er jenes bislang unbekannte Vergebungsprozedere gottseits zur Erkenntnis gab.

Sicher wusste Jesus, dass Gott ihn 3 Tage nach seiner Kreuzigung auferwecken würde und er durch die Auferstehung eingesetzt wurde als Sohn Gottes, nach dem Geist der da heiligt. Römer 1,4.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » Mo 23. Dez 2019, 22:25

Thelonious hat geschrieben:
eddy hat geschrieben:Kann mir jemand ein Beispiel aus Seinem Leben geben, wo es in dem was Jesus gesagt oder getan hat ein einziges Mal um Ihn gegangen wäre?

Siehe meinen post von heute 15h24.
Gruß
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Nein, das ist eine Frage, in der EÜ ebenso wie im Münchener NT:

"Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen."

Es geht also wiederum genau darum, dass Jesus nichts für sich selbst von seinem Vater erbitten will/kann.
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » Di 24. Dez 2019, 11:48

Hallo John,

John schrieb:
Also einen strafenden Gott hat uns Jesus im Zusammenhang mit Vergebung von Sünden garantiert niemals offenbart, Thomas. Hat der Vater den reuevoll vom Sündigen zurückgekehrten Sohn bestraft, beschimpft oder hoch erfreut in die Arme genommen?

Die Kreuzigung ist aber eine Strafe, John. Wir wissen doch, daß Gott Sünder bestraft. Wer wollte diese unangenehme Seite Gottes verleugnen ? Im AT hat Gott die Ungehorsamen und die Übertreter des Gesetzes bestraft.

Als der Herr Jesus kam hat er die Strafe für die Übertretungen seines Volkes bzw. die Strafe derjenigen Menschen, die an ihn glauben, auf sich genommen Jes 53,4-6

Der verlorene Sohn wird aber von dem Vater nur deshalb wieder aufgenommen und in seine Arme genommen, weil der Herr Jesus bereit war, seine Strafe am Kreuz zu tragen. Das steht zwar so nicht in dem Gleichnis , aber wissen ja , daß es so ist und daß das Gleichnis vom verlorenen Sohn nur eine Facette des Erlösungswerkes wiederspiegelt.

Gott beschert dem reuigen Sünder einen Neuanfang. Aber was wird er mit den Menschen machen, die sich auch nach ihrer Wiederherstellung nicht so benehmen, wie er sich das vorgestellt hat ? Meinst du, daß sie ihrer gerechten Strafe entgehen werden ?

Liebe Grüsse Zippo
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » Di 24. Dez 2019, 19:53

Zippo hat geschrieben:Hallo John,

John schrieb:
Also einen strafenden Gott hat uns Jesus im Zusammenhang mit Vergebung von Sünden garantiert niemals offenbart, Thomas. Hat der Vater den reuevoll vom Sündigen zurückgekehrten Sohn bestraft, beschimpft oder hoch erfreut in die Arme genommen?

Die Kreuzigung ist aber eine Strafe, John. Wir wissen doch, daß Gott Sünder bestraft. Wer wollte diese unangenehme Seite Gottes verleugnen ? Im AT hat Gott die Ungehorsamen und die Übertreter des Gesetzes bestraft.

Als der Herr Jesus kam hat er die Strafe für die Übertretungen seines Volkes bzw. die Strafe derjenigen Menschen, die an ihn glauben, auf sich genommen Jes 53,4-6

Der verlorene Sohn wird aber von dem Vater nur deshalb wieder aufgenommen und in seine Arme genommen, weil der Herr Jesus bereit war, seine Strafe am Kreuz zu tragen. Das steht zwar so nicht in dem Gleichnis , aber wissen ja , daß es so ist und daß das Gleichnis vom verlorenen Sohn nur eine Facette des Erlösungswerkes wiederspiegelt.

Gott beschert dem reuigen Sünder einen Neuanfang. Aber was wird er mit den Menschen machen, die sich auch nach ihrer Wiederherstellung nicht so benehmen, wie er sich das vorgestellt hat ? Meinst du, daß sie ihrer gerechten Strafe entgehen werden ?

Liebe Grüsse Zippo


Du scheinst nicht denselben Gottesglauben zu vertreten, wie Jesus ihn offenbarte Zippo, wenn Du an einem strafenden Gott festhältst. Dies obwohl Jesus die Seinen dazu anhielt so vollkommen barmherzig zu sein wie sein Vater im Himmel barmherzig ist.

Mit dem Gleichnis vom Verlorenen Sohn klärt Jesus auf, was sein Vater voraussetzt um Sünden zu vergeben= Reue und Umkehr. Und nicht zu vergessen, Gott setzt voraus dass man selber auch barmhezig ist wie er und immerzu vergibt wo darum gebeten wurde.

Jesus kam nicht um Sünder zu bestrafen, sondern sie dazu zu motivieren damit aufzuhören, schon vergessen :?: Lies Jesu Worte gegenüber der Ehebrecherin, deren Steinigung er ja verhinderte.

Wer sich nicht an Gottes Gebote hält, erweist sich als Knecht des Teufels, dessen Lohn er dann wohl erhält. Gott straft nicht. Wenn ein Schäfchen sich aus der schützenden Obhut des Guten Hirten entfernt und vom Wolf dann gequält oder gar gefressen wird, war es dann auch nicht der Hirte der das Verlorene, ungehorsame Schäfchen strafte.

Gruss John

Jesaja 53 betrifft zudem einen der vielen Gottesknechte/Propheten Jesus Vaters in Jesus Gleichnis von den bösen Weingärtnern, die vor ihm gesandt wurden und getötet, statt auf sie gehört.
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » Di 24. Dez 2019, 20:59

John schrieb:
Du scheinst nicht denselben Gottesglauben zu vertreten, wie Jesus ihn offenbarte Zippo, wenn Du an einem strafenden Gott festhältst. Dies obwohl Jesus die Seinen dazu anhielt so vollkommen barmherzig zu sein wie sein Vater im Himmel barmherzig ist.

Ich habe nicht den gleichen Gottglauben, wie du ihn hast , Johnny. Haben wir jetzt ein Problem ?
Wenn ich auf das Kreuz schaue, sehe ich einen Gott , der bereit ist jede Übertretung zu strafen. Das Kreuz ist grausame Hinrichtung. Die Strafe ist so schlimm, daß man sie später aus humanitären Gründen wieder abgeschafft hat.

Das Zeichen des Gekreuzigten sollte alle Menschen daran erinnern, daß der gerechte Gott auch strafen muß. Natürlich straft er nicht für Barmherzigkeit, aber es wird ein furchtbares Gericht über alle diejenigen ergehen, die nicht Barmherzigkeit geübt haben . Jak 2,13

Was macht denn Gott bei dem Gericht am jüngsten Tage ? Off 20,11-15 Was ist der Feuersee ? Was sagt der Herr Jesus über die Hölle ? Mt 5,29

Ok, der Herr Jesus will uns vor dem Gericht und der Hölle bewahren, wenn wir ihm vertrauen. Joh 5,24.

Aber gibt es deswegen keinen strafenden Gott ?

Und der Herr Jesus findet in den Evangelien und auch in der Offenbarung auch scharfe Worte , wenn ihm die Nachfolge seiner Knechte nicht gefällt. Mt 24,51 ; Off 2-3;

John schrieb:
Im Gleichnis vom Verlorenen Sohn klärt Jesus auf, was sein Vater voraussetzt um Sünden zu vergeben= Reue und Umkehr. Und nicht zu vergessen, Gott setzt voraus dass man selber auch barmhezig ist wie er und immerzu vergibt wo darum gebeten wurde.

Reue und Umkehr mögen für den verlorenen Sohn ausreichend gewesen sein. Wir Christen sollen aber auch dem Herrn Jesus danken, daß er unsere Strafe getragen hat und uns damit ein Fundament für die Rückkehr zu Gott dem Vater zu ermöglichen. Das hatte ja seinen Preis.

Und der Herr Jesus ist nicht gerne diesen Weg gegangen. Verzweifelt hat er seinen Vater gebeten, daß doch der Krug an ihm vorübergeht. Thelo hat diese Bibelstelle genannt. Mir fiel noch dieses Wort ein, wo der Herr Jesus auch seinen Gemütszustand preisgibt Lk 12,50 Dort spricht der Herr von einer Taufe und ich bin mir sicher , daß er dabei an sein Sterben und seine Wiederauferstehung dachte.

John schrieb:
Jesus kam nicht um Sünder zu bestrafen, sondern sie dazu zu motivieren damit aufzuhören, schon vergessen :?: Lies Jesu Worte gegenüber der Ehebrecherin, deren Steinigung er ja verhinderte.

Wer sich nicht an Gottes Gebote hält, erweist sich als Knecht des Teufels, dessen Lohn er dann wohl erhält. Gott straft nicht. Wenn ein Schäfchen sich aus der schützenden Obhut des Guten Hirten entfernt und vom Wolf dann gequält oder gar gefressen wird, war es dann auch nicht der Hirte der das Verlorene, ungehorsame Schäfchen strafte.

Jesus kam nicht, um Gericht zu halten und zu strafen. Aber das wird er später auch noch tun. Joh 5,22, 2 Kor 5,9-10
Wenn die Ehebrecherin ihren Lebenswandel nicht ändert, wird sie bei dem Gericht Strafe erfahren.

Wölfe haben wir genug in der Welt, das sind die Mächte der Finsternis und die Menschen, die von ihnen erfüllt werden. Und wenn wir armen Schäfchen manchmal vom Weg abkommen, dann wird uns hoffentlich der Stecken des guten Hirten wieder auf den rechten Weg zurückbringen. Das allein kann schon schwer sein.

Aber wir sollen auch die Gnade Gottes nicht mißbrauchen, wo steht das nochmal ?

Jes 53 beziehe ich eindeutig auf die Kreuzigung Jesu . Siehst du das anders ?

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » Mi 25. Dez 2019, 18:22

(Das Thema lautet "Jesu Verhalten auf dem Ölberg")
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Mi 25. Dez 2019, 19:12

Jedenfalls kommt mir sein Verhalten auf dem Ölberg nicht seltsam vor. Passt jedenfalls zu seiner Doppelnatur. Die würde keinen Sinn machen ohne menschliche Eigenschaften. Und selbst sein Tod verlöre an Sinn.

Lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Gnu » Mi 25. Dez 2019, 19:58

Und wir wissen eigentlich gar nicht, wie er seine Bitte gemeint hat. Ich vermute, dass sie erhört wurde. Und ist eigentlich Gethsemane auf dem Ölberg? Ich dachte eher am Ölberg, und zwar unten.
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon eddy » Fr 27. Dez 2019, 12:29

Wir wissen vieles nicht, v.a. wer der überliefernde Zeuge dieser Szene war, waren doch seine Jünger alle eingeschlafen...
Aber wenn ich Zeit finde versuche ich mal eine Interpretation anhand der Visionen der A.K. Emmerick.
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Fr 27. Dez 2019, 13:19

eddy hat geschrieben:Wir wissen vieles nicht, v.a. wer der überliefernde Zeuge dieser Szene war, waren doch seine Jünger alle eingeschlafen...
Aber wenn ich Zeit finde versuche ich mal eine Interpretation anhand der Visionen der A.K. Emmerick.


Lesenswert ist es bestimmt. Wurde nicht auch Die Passion Christi nach Aussagen der Emmerick gedreht ? Sie hatte ja deutliche Visionen aus dem Leben Jesu. Es ist aber grundsätzlich so, dass jegliche Offenbarungen auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht werden müssen. Aber man muss etwas nicht gleich grundsätzlich ausschließen, wenn man die Bibel kennt und im Großen und Ganzen fähig ist, darüber zu urteilen.

Das dürften ihre Aussagen dazu sein:
https://gloria.tv/post/6SPi9cpdxrXqBAgJdgCn7eoPq

lg, oTp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » Fr 27. Dez 2019, 14:43

onThePath hat geschrieben:Jedenfalls kommt mir sein Verhalten auf dem Ölberg nicht seltsam vor. Passt jedenfalls zu seiner Doppelnatur. Die würde keinen Sinn machen ohne menschliche Eigenschaften. Und selbst sein Tod verlöre an Sinn.

Lg, otp

Das ist richtig. Steht nicht in Hebr 2,14, daß der Herr Jesus Fleisch und Blut angenommen hat, um uns aus der Gewalt Satans zu befreien, weil die Kinder , die er gerettet hat, ebenfalls aus Fleisch und Blut sind ?
Er ist eine zeitlang niedriger gewesen, als die Engel Hebr 2,7. Deswegen hat ihn Gott auch hoch erhoben.

Und selbst wenn ein Gott in einem Menschen wohnt, erspart ihm das nicht die menschliche Schwäche. Das ist menschliche Versuchung und die Versuchung durch Satan. Da ist Zorn und Hochmuth. Da ist Müdigkeit und Angst.

Gott, dem kein Ding unmöglich ist, hätte natürlich alle Schwächen kompensieren können. Ich kann mir schon vorstellen, daß er die Nerven beruhigen kann, wenn Nägel durch das Fleisch geschlagen werden.
Der Herr Jesus war jedenfalls noch in der Lage , die Psalmworte Davids zu zitieren, bevor er starb.
Einen dosierten Schmerz wird unser Herr durchaus gehabt haben, damit der Ausdruck "Er nahm auf sich unsere Schmerzen" aus Jes 53,4 noch der Wahrheit entspricht. Jesus sollte leiden und der Menschheit am Kreuz einen strafenden Gott vermitteln.

Gnu hat geschrieben:Und wir wissen eigentlich gar nicht, wie er seine Bitte gemeint hat. Ich vermute, dass sie erhört wurde. Und ist eigentlich Gethsemane auf dem Ölberg? Ich dachte eher am Ölberg, und zwar unten.

Der Garten Gethsemane liegt am Fuße des Ölbergs, da hast du recht. Da befand er sich ja auch gewissermaßen auf einem Tiefpunkt seiner Laufbahn.
In Sach 14 wird der HERR auf dem Ölberg gegen diejenigen streiten, die Jerusalem eingenommen und geplündert haben. Da steht er dann auf dem Ölberg.
So , wie die Engel bei der Himmelfahrt gesagt haben Apg 1,11-12. Und das war auf dem Ölberg. " Er wird so wiederkehren, wie ihr ihn zum Himmel fahren seht. "

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » Fr 27. Dez 2019, 17:15

onThePath hat geschrieben:Hallo, eddy

Wir gehen ja davon aus, dass Jesus Schmerz fühlte. Bei der Auspeitschung ebenso wie am Kreuz.

Ja, bleibt die Frage, warum er am Kreuz nicht allen Schmerz erduldete, ohne vorher im Angesichts des großen Leides Gott zu bitten, es möge so nicht geschehen, wenn eine andere Lösung möglich wäre.

Jesus soll Blut und Wasser geschwitzt haben, was, wie man sagt, in äußerster Todesangst vorkommen kann. Mich wundert das nicht, weil Jesus nicht nur den qualvollen Kreuzestod, sondern die ganze Sündenlast aller Menschen, oder gar der ganzen Schöpfung, auf sich nahm.

Oder... ?

lg, oTp


Jesus nahm genaugenommen alle Schmach, Todesdrohungen auf sich otp, ihn belastete wohl die hartherzige Ablehnung seiner von Sündenknechtschaft befreiender Gesetzesrevision im Sinne Gottes, die er zu erfüllen kam. d

Jesus belastete sich weder mit jener Krankheit von der er davon Besessene heilte, wie in irrigen Querverweisen zu lesen ist, noch belud er sich mit Sünden jedwelcher Sünder von damals bis heute. Für jene Gott um Vergebung zu bitten ist Sache jedes Einzelnen.

Die Kreuzigung war nicht die Lösung, sondern eine im Laufe der Zeit, klar vorhersehbare falsche Reaktion der damaligen Hohepriester. Du weisst ja, dass Jesus gar nicht gut auf deren Ablehnung seiner wahren Sicht der Erfüllung der Gesetze und Propheten und wahren heilsamen Worte Gottes zu sprechen war.

Jesus wusste zwar, dass Gott ihn nach 3 Tagen auferwecken würde, dies hat er auch seinen Jüngern zu deren Trost klargemacht, doch seine Reaktion der Ängstlichkeit könnte doch auf Mangel an Gottvertrauen hinweisen, was er bei Petrus auf dem Meer als Glaubensschwäche anlastete.

Doch genaugenommen ist es unwichtig. Gott hat Wort gehalten, Jesus auferweckt, so dass er die Jünger nochmals daran ermahnen konnte, was sie der Menschheit beibringen sollten um Teil Reiches Gottes zu werden und bleiben.

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Fr 27. Dez 2019, 17:50

Hallo, John1955,

Die Kreuzigung war nicht die Lösung, sondern eine im Laufe der Zeit, klar vorhersehbare falsche Reaktion der damaligen Hohepriester.


Es ist wichtig, ob Jesu grausamer Tod am Kreuz gottgewollt war und nicht eine Notlösung, weil die Hohepriester seinen Tod wollten.

Jesus, der schon mal machtvoll aus der Mitte derer entwichen war, die ihn ergreifen wollten,
Jesus der bei seiner Festnahme in Vollmacht das Ohr des Soldaten wieder an seine Stelle tat:

Das zeigt doch, dass Jesus nicht in eine unumgängliche Lebensgefahr geriet, er hätte sich machtvoll wehren können, entweichen können, anstatt dass er sich hätte opfern müssen. Dass seine Opferung freiwillig und gottgewollt war und einen höheren Sinn hatte, nehme ich deshalb an. Es war keine Notlösung, es muss im Gegenteil der höchste Sieg Gottes durch Jesus gewesen sein. So dass es der Sieg über die Macht Satans war, seine endgültige Entmachtung, die aber erst in der Zukunft völlig vollzogen werden wird. Dadurch wurde gerade die anscheinend höchste Niederlage des sündlosen Sohnes Gottes der einzige mögliche totale Sieg.

Und kein bloßes, ergreifend wirksam inszeniertes Drama. Nach dem Schema, die Besten sind zu gut für diese satanische Welt, sie müssen deshalb ungerecht leiden. Ginge es nur darum, zu leiden, hätte Satan, der Herr der Erde, gewonnen. Und Jesu Sieg wäre nur ein moralischer.

Lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » Fr 27. Dez 2019, 19:02

onThePath hat geschrieben:Hallo, John1955,

Das zeigt doch, dass Jesus nicht in eine unumgängliche Lebensgefahr geriet, er hätte sich machtvoll wehren können, entweichen können, anstatt dass er sich hätte opfern müssen. Dass seine Opferung freiwillig und gottgewollt war und einen höheren Sinn hatte, nehme ich deshalb an. Es war keine Notlösung, es muss im Gegenteil der höchste Sieg Gottes durch Jesus gewesen sein. So dass es der Sieg über die Macht Satans war, seine endgültige Entmachtung, die aber erst in der Zukunft völlig vollzogen werden wird. Dadurch wurde gerade die anscheinend höchste Niederlage des sündlosen Sohnes Gottes der einzige mögliche totale Sieg.

Und kein bloßes, ergreifend wirksam inszeniertes Drama. Nach dem Schema, die Besten sind zu gut für diese satanische Welt, sie müssen deshalb ungerecht leiden.

Lg, otp


Sicher kannst Du annehmen was Du für richtig oder zumindest glaubwürdig wähnst. Den grössten Sieg könnte Gott über den Teufel dann erst erringen, wenn die Christenheit sich endlich dazu aufmachen würde, nurmehr gottgefällig zu handeln, den Verführungen des Teufels zu widerstehen, damit dieser somit wahrhaftig eines Tages besiegt werden könnte.
Jak 4,7 So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.


Doch das Reich Gottes steckte damals noch in den Kinderschuhen. Wäre es schon weiterverbreitet als es nachweislich nicht war, hätten die Jünger dafür gekämpft, dass Jesus nicht an die Juden ausgeliefert worden wäre.
Tönt für dich wohl etwas befremdlich nehme ich an, doch lies selbst.

Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.

Und wenn die Oberen gecheckt hätten welch göttliche Weisheit denen zuteil werden, die sich an Jesus Lehren orientieren hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

1.Kor 2:6 Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. 7 Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, 8 die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 9 Sondern wir reden, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« 10 Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes.
1

Gruss John
1Joh 5,20 Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Fr 27. Dez 2019, 19:08

Was ich gesagt habe, ist nicht auf meinen eigenen Gedanken gewachsen. Aber erforderte mein Mitdenken über die Aussagen des NT.

Deine Erwiderung eben ändert daran gar nichts. Klar sind die Christen oft eher harmlose Jasager zu Christus, als seinen Sieg für sich selber so gut wie möglich zu ergreifen und zu verwirklichen. Damit meine ich nicht Vollkommenheit, sondern ernsthaften Glaubensgehorsam. Jeder gerechte Vater erwartet nur, dass Jeder es so gut macht, wie er kann.

Jesu Sieg könnte der von Gott gesetze Wendepunkt sein, notwendig für die zukünftige völlige Entmachtung Satans.
Läge es an der Anzahl von Vollkommenen, dann würde es nie was.

Ich denke, das was ich gesagt habe, liegt im Rahmen neutestamentalischer Sichtweise.


Joh 18,36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von hier.

Warum sollte das für mich befremdlich klingen ? Das war ein unnützer Angriff von dir.

Lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Sa 28. Dez 2019, 10:36

Doch das Reich Gottes steckte damals noch in den Kinderschuhen. Wäre es schon weiterverbreitet als es nachweislich nicht war, hätten die Jünger dafür gekämpft, dass Jesus nicht an die Juden ausgeliefert worden wäre.

John, was du da aussagst, verändert den Sinn des NT. Das sind aber keine Fakten, sondern es ist deine persönliche Meinung. Du sagst, Jesus sei leider von den Hohepriestern getötet worden. Ohne den Hintergrund deines religiösen Weltbildes als sinnmachenden Zusammenhang ist es nur irgendeine Behauptung von Vielen. Sogar die Muslime würden dir zustimmen. Dein religiöser Standpunkt orientiert sich sicherlich nicht nur am NT, das ist offensichtlich. Warum sollte man dir mehr glauben als den Begleitern von Jesus, seinen Jüngern ?

Ich bin mir bewusst, dass man nur mit einem geschulten Spürsinn die Fakten richtig auswählen und zusammensetzen kann. Das setzt geradezu kriminalistischen Spürsinn voraus.



Lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Lazar » Sa 28. Dez 2019, 15:51

onThePath hat geschrieben:Jedenfalls kommt mir sein Verhalten auf dem Ölberg nicht seltsam vor. Passt jedenfalls zu seiner Doppelnatur. Die würde keinen Sinn machen ohne menschliche Eigenschaften. Und selbst sein Tod verlöre an Sinn.

Lg, otp


Hi oTP,
mir kommt Sein Verhalten genausowenig "seltsam vor", wenn man bedenkt und sich selbst der Realität wirklich gegenwärtig ist, was eine Kreuzigung nach einer bereits erfolgten schwersten Folterung körperlich bedeutet?! :shock:
Schließlich wusste Er dies alles, und dazu auch noch die Sünde der Welt tragen zu müssen? Da wurde bestimmt auch nichts "abgedämpft" bei Seinen menschlichen Schmerzen, denn Gottes Sohn war auch zu 100% Mensch.

Ich finde es jedenfalls noch wesentlich mutiger trotz der extrem großen Angst vor diesem einzigartigen grauenhaften Ereignis sich als Mensch geistig dazu zu überwinden und dennoch standhaft zu bleiben, anstatt einfach davor zu fliehen? Denn dazu wäre Jesus durchaus in der Lage gewesen. Aber Er ist geblieben - und hat sich für uns festnehmen, verurteilen und auf entsetzliche Weise foltern, hinrichten und letztendlich für Jahwe "opfern" lassen. Auf dass die Welt frei von Schuld sei.

Herzliche Grüße
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Zippo » So 29. Dez 2019, 16:49

John schrieb:
Jesus belastete sich weder mit jener Krankheit von der er davon Besessene heilte, wie in irrigen Querverweisen zu lesen ist, noch belud er sich mit Sünden jedwelcher Sünder von damals bis heute. Für jene Gott um Vergebung zu bitten ist Sache jedes Einzelnen.

Die Kreuzigung war nicht die Lösung, sondern eine im Laufe der Zeit, klar vorhersehbare falsche Reaktion der damaligen Hohepriester. Du weisst ja, dass Jesus gar nicht gut auf deren Ablehnung seiner wahren Sicht der Erfüllung der Gesetze und Propheten und wahren heilsamen Worte Gottes zu sprechen war.

John, das sind keine irrigen Querverweise, wenn du damit auf Jes 53,4 anspielst. Es mußte alles so kommen. Der Herr Jesus hat es selbst so vorhergesagt, daß er sein Leben zum Lösegeld für viele geben will. Mt 20,28

Und nach seiner Auferstehung begegnet der Herr den Emmaus Jüngern und erklärt ihnen, warum alles so hat kommen müßen und legt es ihnen aus den Schriften aus. Lk 24,26-27

Genau so, wie auch der Kämmerer aus Äthiopien von dem Apostel Philippus den Text aus Jes 53 erklärt bekommt.Apg 8,27-38.

Der Herr Jesus hat mit seiner Tat, dem Satan die Gewalt über den Tod genommen, Hebr 2,14. Es ist so, wie onthe path beschreibt.
Satan hat die Menschen immer zur Sünde verführt und hat sie vor Gott verklagt. Durch den Tod Jesu hat nun die Klage keinen Zweck mehr, denn unser Herr Jesus Christus hat das Lösegeld gegeben und unsere Strafe getragen. Der Schuldzettel ist vernichtet bzw. an das Kreuz geheftet worden.Kol 2,14

Liebe Grüsse Thomas
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » So 29. Dez 2019, 18:11

onThePath hat geschrieben:
Doch das Reich Gottes steckte damals noch in den Kinderschuhen. Wäre es schon weiterverbreitet als es nachweislich nicht war, hätten die Jünger dafür gekämpft, dass Jesus nicht an die Juden ausgeliefert worden wäre.

John, was du da aussagst, verändert den Sinn des NT. Das sind aber keine Fakten, sondern es ist deine persönliche Meinung. Du sagst, Jesus sei leider von den Hohepriestern getötet worden. Ohne den Hintergrund deines religiösen Weltbildes als sinnmachenden Zusammenhang ist es nur irgendeine Behauptung von Vielen. Sogar die Muslime würden dir zustimmen. Dein religiöser Standpunkt orientiert sich sicherlich nicht nur am NT, das ist offensichtlich. Warum sollte man dir mehr glauben als den Begleitern von Jesus, seinen Jüngern ?

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Lg, otp


Was ich da schrieb deckt sich aber mit Jesus Worten in Johannes 18:36, otp. Die Tötungsforderung ging letzendlich eindeutig von Hohepriester Kaiphas aus. Sogar Pilatus erkannte den wahren Grund der Überantwortung Jesus an ihn: NEID. Mk 15:10 oder Mt 27:18

Ich orientiere mich ausnahmslos an dem was Jesus im NT lehrte. Ganz im Gegensatz zu so manch User hier, der ungeprüft glaubt und weitergibt, was mit Jesus Worten widerlegbar ist, aber weshalb auch immer nicht geduldet wird.

Meine muslimischen Freunde glauben nicht dass Jesus am Kreuz gehangen habe, sondern jemand anderer. Im Koran würde Jesus sogar als Messias bezeichnet uvam was mit dem NT über, von ihm geschrieben steht.

Bezügl. Kriminalistischem Spürsinn könnte man ja auch zum Schluss kommen, dass die offizielle Kreuzigung Jesu dazu führen sollte, dass man ihn nicht mehr länger verfolgen würde. Ein Tot geglaubter wurde in Krimis nicht mehr gejagt ;)

Gruss John
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » So 29. Dez 2019, 23:04

John, glaubst du den Muslimen, dass Jesus gar nicht gestorben ist ?

Und du kannst nur bibelkonform sein, wenn du nicht Derartiges behauptest.


lg, oTp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon John1955 » Mo 30. Dez 2019, 01:02

onThePath hat geschrieben:John, glaubst du den Muslimen, dass Jesus gar nicht gestorben ist ?

Und du kannst nur bibelkonform sein, wenn du nicht Derartiges behauptest.

lg, oTp

Sicher glaube ich nicht wie die Muslime, dass jemand anders, der Jesus ähnlich gewesen sei am Kreuz gestorben sei, otp. Du hast die Muslime ins Spiel gebracht nicht ich.

Bibelkonform ist jedenfalls, dass Pilatus gar mehrmals die Kreuzigung verhindern wollte. Und dass Pilatus die Kreuzesinschrift garantiert nicht als Schuldspruch hat anbringen lassen, wie behauptet wird.

Bibelkonform ist, dass Jesus zu Pilatus gesagt hat:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von hier meine Diener würden darum kämpfen, ass ich den Juden nicht überantwortet werden würde, doch nun ist mein Reich nicht von hier.


Was heisst zudem Bibelkonform? Es gibt ja mittlerweile mehrere Bibeln, welche sich teils gar in sich widersprechen, oder gar erkennen lassen, dass Stellen den Dogmen angepasst wurden, respektive welcher Glaubensgemeinschaft der Übersetzer angehörte.

Gruss John
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Mo 30. Dez 2019, 02:49

Hallo, John.

Ganz konform mit dem NT scheinst du mir nicht zu sein.
Ich habe gelernt, ziemlich aus einzelnen Aussagen von Jemand zu berechnen, welche fehlenden Aussagen sein Glaubensbild dazu passend vervollständigen. Na ja, freiwillig öffnet sich Niemand hier, der anders denkt als die Christen. Deshalb bohre ich weiter, bringt aber natürlich oft nur Angriffe ein, wenn ich Jemand hinterfrage. Zu einer ehrlichen Glaubensbekenntnis ist hier kaum Jemand bereit. Oder aber kaum Jemand überprüft oder reflektiert seinen Glauben.

Eigentlich schade, denn offener Austausch wäre gut, weil ich für alle vernünftigen Glaubenselemente offen bin.

lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » Mo 30. Dez 2019, 19:00

Hallo John1955,

ganz grundsätzlich: der Koran ist hier nicht etwa ein angemessener Maßstab, um Bibelwahrheiten zu beurteilen.

Gruß
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Mo 30. Dez 2019, 22:07

Thelonious hat geschrieben:Hallo John1955,

ganz grundsätzlich: der Koran ist hier nicht etwa ein angemessener Maßstab, um Bibelwahrheiten zu beurteilen.

Gruß
Thelonious - Senior-Mod.


Ich mag es sowieso nicht, wenn Muslime mir ihre Version vom wahren Jesus erzählen wollen. Mohammed hat Jahrhunderte nach Christus gelebt. Nur weil er Anhänger als Prophet gefunden hat, ist der Islam entstanden. Deshalb wurde seine Lehre verbreitet, auch gerne mit dem Schwert.

lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Lazar » Mo 30. Dez 2019, 22:35

Hallo beisammen!
Um wieder zum Thema zurückzukehren... ich persönlich finde ja die "Schauungen der Therese von Könnersreuth" diesbezüglich sehr eindrucksvoll. Darin ist auch ganz exakt Jesus' Verhaftung im Garten Getsemani beschrieben, auf Seite 93, wen es interessiert:

https://jesus-forscher.de/assets/schauungen-therese-neumann_050715.pdf

Und natürlich auch die anderen Bibelstellen, wie die Verurteilung, Jesus Kreuzigung usw.
Ihre detaillierten Beschreibungen der Geschehnisse als auch die aramäischen Worte Jesu mitten drin sind schon sehr verwunderlich und teils auch sehr ergreifend.
Zumindest wird dort beim Lesen die Bibel und die Zeit Jesu äußerst lebendig.

Herzliche Grüße
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Mo 30. Dez 2019, 22:41

Ja, ich mag auch ihre lebhaften Schilderungen. Es wirkt, als sei sie dabei gewesen. Und hat sogar Einiges in Aramäisch aufgeschnappt.

lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » Mo 30. Dez 2019, 23:50

...dieses aber bitte auch - die Person Therese Neumann betreffend - verbunden mit einer großen bzw. gesunden Portion Skepsis.

Gruß
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon onThePath » Di 31. Dez 2019, 00:31

Thelonious hat geschrieben:...dieses aber bitte auch - die Person Therese Neumann betreffend - verbunden mit einer großen bzw. gesunden Portion Skepsis.

Gruß
Thelonious


ok, ich klebe an keiner Offenbarung. Letztlich schildert mir da Jemand sein Erlebnis. Seine Sicht der Dinge. Egal ob erdacht oder fantasiert oder als bildhafte Schauung. Und ich prüfe es, ob alles so gewesen sein könnte. Halte es aber nie als erwiesen.

lg, otp
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Thelonious » Di 31. Dez 2019, 15:13

onThePath hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:...dieses aber bitte auch - die Person Therese Neumann betreffend - verbunden mit einer großen bzw. gesunden Portion Skepsis.

Gruß
Thelonious


ok, ich klebe an keiner Offenbarung. Letztlich schildert mir da Jemand sein Erlebnis. Seine Sicht der Dinge. Egal ob erdacht oder fantasiert oder als bildhafte Schauung. Und ich prüfe es, ob alles so gewesen sein könnte. Halte es aber nie als erwiesen.

lg, otp


Diese Haltung finde ich vorbildlich, lieber oTP.

VG
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Re: Jesu Verhalten auf dem Ölberg

Beitragvon Lazar » Mi 1. Jan 2020, 12:27

Thelonious hat geschrieben:
onThePath hat geschrieben:
Thelonious hat geschrieben:...dieses aber bitte auch - die Person Therese Neumann betreffend - verbunden mit einer großen bzw. gesunden Portion Skepsis.

Gruß
Thelonious


ok, ich klebe an keiner Offenbarung. Letztlich schildert mir da Jemand sein Erlebnis. Seine Sicht der Dinge. Egal ob erdacht oder fantasiert oder als bildhafte Schauung. Und ich prüfe es, ob alles so gewesen sein könnte. Halte es aber nie als erwiesen.

lg, otp


Diese Haltung finde ich vorbildlich, lieber oTP.

VG
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Hi Thelonious, hi oTP!

Ob bei den Schauungen der Therese Neumann jedes Wort dabei der Wahrheit entspricht, kann natürlich niemand weder bestätigen noch anzweifeln, denn ansonsten müsste derjenige ja ebenfalls bei allem Geschehen dabei gewesen sein.
Aber sie hilft uns auf jeden Fall, sich in die damalige Zeit zurückversetzen zu können.

Ich finde vor allem wichtig darin diese Lebendigkeit von Jesus zu spüren, denn oftmals rückt Sein Tod bei uns im christlichen Glauben zu sehr in den Mittelpunkt.

Jesus ist nicht tot - Er lebt.

Seine Angst vor Golgatha ist längst überwunden... :angel:

Ein segensreiches, neues wunderbares Jahr im Herrn wünscht
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