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Todesstrafe in der Bibel

Diskussion und Fragen zur Bibel

Moderator: Thelonious

Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon miboit00 » Mi 21. Aug 2002, 16:28

Man kann ja für einige dinge die Todesstrafe, zwar nicht billigen, jedoch nachvollziehen.
für welche dinge die Bibel aber den Tod fordert, entbehrt allerdings jeglichem Zivilisationsverständnis des Menschen.
3. Mose, 21.18-21
»Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört ... sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen und er soll sterben.«
soviel zum pädagogie-verständnis der Bibel, da drängt sich allerdings die frage auf, ob Menschen schon bei der geburt über Urteilsvermögen verfügen, der Bibel wohl ja. kein vernünftiger Mensch kann hier wohl noch annehmen, dass diese Bibel noch jene ist, die von Gott abgesandte wurde.
3. Mose, 20.9
»Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft.«
das kann ja nicht mal kommentiert werden...
3. Mose, 20.11-17
»Nimmt einer seine Schwester ... und sieht ihre Scham und sie sieht die seine, ... sollen beide vor den Augen der Söhne ihres Volkes ausgemerzt werden.«
ich fasse es ja nicht, demnach müssen alle massakriert werden, die keine ausreichenden Zimmer für die Trennung ihrer Kinder zur Verfügung haben.
3. Mose, 20.18
»Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft ... sollen beide aus ihrem Volke ausgemerzt werden.«
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon horst » Mi 21. Aug 2002, 20:49

hallo zauberweib

dafür ist eben jesus ans kreuz, damit wir vor gott gerecht werden können. er gab uns das gebot der liebe und erklärte uns durch die bibel, wie wir es anwenden sollen, damit menschen harmonierend zusammenleben können.

wieso tragen wir heute einen helm auf dem moped?
wieso fahren wir heute mit 30 durch quartiere?
wieso gibt es in städten so viele ampeln?
wieso wurden in vielen parkhäuser frauenparkplätze eingerichtet?
wieso bin ich aufgefordert, wenn ich etwas besitze, dieses gebührend zu schützen und sichern?
warum nehmen sich immer mehr menschen das leben?

weil die menschen so gut und vernünftig sind?

wir sollten aufhören gott und sein wort zu verurteilen, sondern seine gebote der liebe wieder hochzuhalten.

segensgruss

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon miboit00 » Do 22. Aug 2002, 08:22

Hi Horst,
"dafür ist eben jesus ans kreuz, damit wir vor gott gerecht werden können"
ich siehe kein Zasammenhang zwischen Kreuzung und Gesetze !!!
Vergiss nicht wir reden von dem selben Gott, Gesetze ändern sich aber Gottesverhalten darf nicht geändert werden.
Ich glaube du verwechselt zwischen die Eigenschaften von Gott und die von Menschen.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » Do 22. Aug 2002, 20:30

Original von horst
dafür ist eben jesus ans kreuz, damit wir vor gott gerecht werden können. er gab uns das gebot der liebe und erklärte uns durch die bibel, wie wir es anwenden sollen, damit menschen harmonierend zusammenleben können.


Also konnten die Menschen vor dem Jahre 0 nicht harmonierend zusammenleben? Da frag ich mich doch, wie grosse Völker wie die Mesopotamier, Ägypter, Hetither, Assyrer und Römer das geschafft haben? Nicht zu vergessen die Chinesen, Mayas, Inkas und Azteken, die ja gar nichts von Jesus mitgekriegt haben.


Original von horst
wieso tragen wir heute einen helm auf dem moped?


weil es Leute gibt, die vom Moped fallen...

Original von horst
wieso fahren wir heute mit 30 durch quartiere?


Weils da Kinder gibt und die im Eifer des Gefechts schnell mal vergessen, dass eine Strasse gefährlich ist. Und da ein Auto einen bestimmten Bremsweg hat, ist es von Vorteil wenn man langsam fährt.

Original von horst
wieso gibt es in städten so viele ampeln?


Weil jeder der erste sein möchte...

Original von horst
wieso wurden in vielen parkhäuser frauenparkplätze eingerichtet?


Da sag ich jetzt nichts zu, sonst werd ich als frauenfeindlich verschrien... :D

Original von horst
wieso bin ich aufgefordert, wenn ich etwas besitze, dieses gebührend zu schützen und sichern?


weil gewisse Menschen schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen "mein" und "dein" haben...

Original von horst
warum nehmen sich immer mehr menschen das leben?


Weil sie es wollen?

Original von horst
weil die menschen so gut und vernünftig sind?


Die Worte Mensch und Vernunft sind Antonyme!

Original von horst
wir sollten aufhören gott und sein wort zu verurteilen, sondern seine gebote der liebe wieder hochzuhalten.


ich dachte, die hätte uns Jesus gebracht?

Original von horst
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon immanuel » Do 22. Aug 2002, 20:49

Hallo Zusammen!

Im der Bibel steht, dass durch Jesus das alte Gesetz ungültig ist, weil es die Menschen nicht einhalten konnten. Jesus halt selbst eine Ehebrecherin von der Versteinerung gerettet, obwohl sie im Unrecht war. Bei Jesus zählt das Herz eines Menschen viel mehr als seine Taten.

Grüessli Manu
"Ich möchte die Liebe und Hunger nach Gott immer behalten!"
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Beckenpower » Do 22. Aug 2002, 23:09

Sali immanuel,

Im der Bibel steht, dass durch Jesus das alte Gesetz ungültig ist, weil es die Menschen nicht einhalten konnten.
Wo steht denn das? Ich kenne nur Matthäus 5,17:
"Meint nur nicht, ich bin gekommen, das Gesetz und das, was Gott durch die Propheten gesagt hat, aufzuheben. Im Gegenteil, ich werde beides voll zur Geltung bringen und erfüllen."

VG&GS:
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » Fr 23. Aug 2002, 00:09

Dieser meinung war ich auch......da wird nix aufgehoben oder aufgeschoben.....nur erfüllt.....
Um die sache GENAU zu klären müsste man allerdings viel mehr wissen über die althebräische kultur und sprache haben, als ich. Aber ich probiere es halt einfach mit den mir gegebenen mitteln......
Nun denn: Es steht doch auch :Du sollst nicht töten/morden??? Wenn nun Jesus die frau vor der steinigung rettet verstösst er nicht wirklich gegen das gesetz, oder hebt es auf.....er VERHINDERT lediglich einen zweiten gesetzesverstoss.
-Viele verdienen den tod, aber wer will/darf sie richten? Jeder, der einen anderen zu einer schandtat auffordert ist genauso schändlich, wie der ausführende. Also ist die todesstrafe nach meiner interpretation der "klarstellung" durch Jesus eigentlich etwas, was nicht ausgeführt werden darf.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Marita » Fr 23. Aug 2002, 04:42

Ahk, leider bin ich nicht so ganz sicher, wie Du das mit der Todesstrafe genau meinst. Ich denke, der Knopf ist eventuell in meiner Leitung und Du kannst ihn vielleicht lösen?

Durch das Lesen der Bibel ist es für mich klar, dass Gott nicht gegen die Todesstrafe ist, es war Seine Idee, Er hat sie eingeführt. Im 1.Mose 9,6 finden wir dieses: "wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bilde gemacht".

Das Kapitalverbrechen (Mord) basiert nicht prinzipiell auf der Idee, dass einem Menschen ein Leben genommen wurde. Das verwechselt das Sechste mit dem Achten Gebot: "Du sollst nicht stehlen". Es ist falsch jemandem seine Habe wegzunehmen, inklusive sein Leben. Mord ist aber nicht ein Verbrechen des Diebstahl sondern der Zerstörung. Hier wurde ein Leben, das nach Gottes Ebenbild gemacht wurde, zerstört. Gott sagt, dass ein solches Verbrechen die extremste Strafe verdient. Du nimmst ein Leben, Du gibst Dein eigenes Leben.

Im Neuen Testament wurde die Todesstrafe nicht abgeschafft, eher das Gegenteil, sie ist eigentlich stark vorausgesetzt. Im Römer 13 argumentiert Paulus, dass die regierenden Autoritäten dort von Gott eingesetzt sind und sagt "wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn nicht umsonst trägt sie das Schwert; denn Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht für den, der das Böse verübt". Die regierenden Autoritäten haben eine Gott-ordinierte Verantwortung mit dem Schwert Gerechtigkeit zu vollziehen.

Jesus hat die Gültigkeit der Todesstrafe nie angefochten, auch wenn Er vollkommene Gelegenheit dazu hatte. So auch im Johannes 8, mit der Frau die beim Ehebruch erwischt wurde, hat Er die Todesstrafe selbst nicht angefochten. Er hat sie aber nicht durchgesetzt, da das anscheinend eine ungerechte Situation war, da alle Zeugen geflohen waren. Das Gesetz verlangte Zeugen um jemand zu verurteilen.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » Fr 23. Aug 2002, 12:41

Naja.....wie meine ich das nun genau....naja...mal sehen...

<"Durch das Lesen der Bibel ist es für mich klar, dass Gott nicht gegen die Todesstrafe ist, es war Seine Idee, Er hat sie eingeführt. Im 1.Mose 9,6 finden wir dieses: "wer Menschenblut vergiesst, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen nach seinem Bilde gemacht".">

Naja.....zum einen: In einer archaischen gesellschaft braucht es auch archaische regeln.....zum anderen: WER genau soll das den ausführen, ohne sich selber mit schuld zu beladen??? Wer soll denn den ersten stein werfen???

<"Das Kapitalverbrechen (Mord) basiert nicht prinzipiell auf der Idee, dass einem Menschen ein Leben genommen wurde. Das verwechselt das Sechste mit dem Achten Gebot: "Du sollst nicht stehlen". Es ist falsch jemandem seine Habe wegzunehmen, inklusive sein Leben. Mord ist aber nicht ein Verbrechen des Diebstahl sondern der Zerstörung. Hier wurde ein Leben, das nach Gottes Ebenbild gemacht wurde, zerstört. Gott sagt, dass ein solches Verbrechen die extremste Strafe verdient. Du nimmst ein Leben, Du gibst Dein eigenes Leben. ">

Ja was genau soll das aussagen?
1. Würde mich wunder nehmen, wie du darauf kommst zu wissen, auf welcher prinzipiellen idee das kapitalverbrechen mord besiert.
2. Ja gut selbst wenn man es nun so auslegt....wer soll nun richten? Es ist klar, das man im sinne des selbstschutzes in einer primitiven gesellschaft ohne sichere gefängnisse einen mörder halt töten muss.......aber ganz prinzipiell ist die idee, das jemand gottes scharfrichter spielen soll kaum im interesse Jesu....oder??

<"Im Neuen Testament wurde die Todesstrafe nicht abgeschafft, eher das Gegenteil, sie ist eigentlich stark vorausgesetzt. Im Römer 13 argumentiert Paulus, dass die regierenden Autoritäten dort von Gott eingesetzt sind und sagt "wenn du aber das Böse tust, so fürchte dich, denn nicht umsonst trägt sie das Schwert; denn Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht für den, der das Böse verübt". Die regierenden Autoritäten haben eine Gott-ordinierte Verantwortung mit dem Schwert Gerechtigkeit zu vollziehen.">

So war das wohl kaum gemeint.....ich denke eher, das Paulus damit sagen wollte, dass sich die christlichen gemeinden nicht aufmüpfig verhalten sollten.....dadurch wollte er sie in der gesellschaft etablieren. Damit wollte er meiner meinung nach nicht sagen, dass zB. Hitler von Gott eingesetzt wurde, und ein braver christ demzufolge in den KZ`s bei der judenvergasung mithelfen sollte. Oder bist du da anderer ansicht?

<"Jesus hat die Gültigkeit der Todesstrafe nie angefochten, auch wenn Er vollkommene Gelegenheit dazu hatte. So auch im Johannes 8, mit der Frau die beim Ehebruch erwischt wurde, hat Er die Todesstrafe selbst nicht angefochten. Er hat sie aber nicht durchgesetzt, da das anscheinend eine ungerechte Situation war, da alle Zeugen geflohen waren. Das Gesetz verlangte Zeugen um jemand zu verurteilen. ">

Hhhmmmmmmm......eine ungerechte situation??? Woher diese info? (auch haben will) Dort steht, dass sie auf frischer tat ergriffen wurde....Jesus hat aber nie gesagt, dass dies nicht richtig wäre. Und als alle gegangen waren sagte er gemäss Joh.8 :"Auch ich verurteile dich nicht. Geh, sündige von jetzt an nicht mehr." ..soll das nicht heissen: Sie soll es nicht wieder tun? Damit wäre ihre schuld doch bewiesen......aber wenn nicht mal jesus eine wehrlose frau steinigen will......wer hat dann das recht dazu?
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Fr 23. Aug 2002, 23:01

mal eine frage. Wenn jesus sagt: Liebe deine Feinde, denkt dann noch jemand er sei für die Todesstraffe???
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Prosecutor » Fr 23. Aug 2002, 23:07

entschuldigung?? in der bibel steht menschen müssen für gewisse sünden getötet werden. das ist tatsache. in der bibel steht auch du sollst nicht töten. ebenfalls eine tatsache.

darf ich mir da was aussuchen? oder wie läuft das?
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Fr 23. Aug 2002, 23:12

die zeiten in denen für sünde getötet werden mussten, sind die vorzeitlichen.
Aber töten sollst du nicht weil es auch eine sünde ist. Sünde wurde damals mit sünde vergolten. Deshalb mussten manche sünden mit dem tode bestraft werden.
Auge um Auge zahn um zahn. Aber gott wollte das nicht, desshalb hatte er jesus geschickt. Und desshalb sind für alle die glauben ihre sünden vergeben, ohne etwas dafür zu tun. cool oder?? :-)
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Prosecutor » Fr 23. Aug 2002, 23:17

daraus ziehe ich folgende schlüsse:

1. ein beträchtlicher teil der bibel ist überholt und brauch nicht beachtet oder befolgt werden.

2. ich kann machen was ich will solange ich es später bereue.

klingt nach ner menge spass.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Gabriel » Fr 23. Aug 2002, 23:20

fragt sich aber, ob deine Reue wirklich echt ist oder ob du heuchelst. Gott kannst Du nicht hintergehen, denn er sieht tiefer in deine Gedanken als Du selbst. Und er kennt ob du bereust oder nicht. Wenn Du aber bereust, dann wirst Du dasselbe sicher nicht bewusst widerholen!

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Prosecutor » Fr 23. Aug 2002, 23:25

ich rede garnicht von mir. aber mal überlegen .. ein typ 20 jahre alt mit einem vorstrafenregister länger als die einkaufsliste meiner oma .. mach noch mal 20 jahre lang so weiter .. säuft, hurt rum, mordet, erpresst, vergewaltigt .. und dann mit 40 sitzt er im knast beginnt sich mit der bibel zu beschäftigen und kommt zum glauben an gott. zu einem ehrlichen glauben. der hat nix zu befürchten?

das klingt für mich wirklich beängstigend.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Marita » Sa 24. Aug 2002, 01:01

Original von Ahk
In einer archaischen gesellschaft braucht es auch archaische regeln


Zwar weiss ich nicht was Du, lieber Ahk, genau unter "archaisch" verstehst und dazu will ich auch nicht zu weit ausschweifen, da wir sonst vom eigentlichen Thema abweichen. Das Erz- und Eisenschmieden (und mehr) wurde ganz kurz nach der Schöpfung von Adam entdeckt (1.Mose 4,22). In Zeit wurden jeder Generation progressive Entdeckungen übergeben und haben schlussendlich zur heutigen Stufe des Techno-Stress geführt. Die Verteilungs-Katastrophe von Babel hat aber unsere Vorfahren forciert, das meiste der Technologie ihrer Kultur aufzugeben. Übrigens denke ich sogar, dass die damalige Kultur weniger "primitiv" war wie die unsere.

Auf Deine zwei Fragen kann ich nur wiederholen, dass der Mord ein Zerstören eines Lebens ist, das in Gottes Ebenbild geschöpft wurde und die Richter eben die von Gott selbst ordinierten regierenden Autoritäten sind.

Dein Problem, lieber Ahk, ist nicht mit mir, sondern Gott, denn Er hat die Gebote eingesetzt und Er hat sie so für uns niedergeschrieben. Ich denke es ist von keiner Bedeutung was wir als "so gemeint" bezeichnen, sondern wie es geschrieben wurde.

Deine Bemerkung über Hitler sticht als ein Beispiel an Mangel von moralischer Klarheit hervor. Die Sprache Deines Schreibens setzt die Todesstrafe und die Nazi Tötungslager gleich, als ob die beiden moralisch gleichwertig wären. Du vergleichst doch nicht etwa die Hinrichtung eines teuflischen und unbüssigen Mörderer mit dem Töten von unschuldigen Juden? Ich hoffe doch wirklich, dass Du zwischen Schuld und Unschuld unterscheiden kannst? Hier besteht ein moralischer Unterschied. Eine unschuldige Person zu töten ist nicht dasselbe wie für einen Staat gerechterweise jemanden der schuldig ist hinzurichten.

Bei der Ehebrecherin war die ungerechte Situation die Abwesenheit der Zeugen. Du magst Dich vielleicht erinnern, dass Jesus sagte: "Ist niemand hier um dich zu verurteilen? Dann verurteile ich dich auch nicht. Gehe und sündige nicht mehr". Das Gesetz verlangte Zeugen um jemanden zu verurteilen, es waren aber keine vorhanden. Jesus hat hier nicht gegen die Todesstrafe gesprochen, denn die war vom Gesetz verlangt. Er hat das Gesetz aufrecht erhalten.

Als Jesus am Kreuze war, hat Er Gott gefragt zu vergeben, nicht Caesar . Er hat nie vorgeschlagen, dass die Kapitalstrafe unangebracht wäre. Ganz klar ist es, dass im Neuen Testament keine Aufhebung der Todesstrafe war. In der Apostelgeschichte z.B. machte Paulus einen Appell für sein Leben: "Bin ich nun im Unrecht und habe ich etwas Todeswürdiges begangen, so weigere ich mich nicht, zu sterben. Ist aber nichts an dem, dessen diese mich anklagen, so kann mich niemand ihnen preisgeben. Ich lege Berufung an den Kaiser ein" (Apg. 25,11). Paulus hat mit der Todesstrafe keine Ausnahme genommen, nicht mal für sich selbst. Sein Streitpunkt war, dass er nicht schuldig war, nicht dass Todesstrafe falsch wäre.

Wenn wir den Kapitalverbrecher von der Kapitalstrafe freisetzen würden weil Jesus vergeben würde, dann können wir, basiert auf dieses Argument, überhaupt keine Strafe rechtfertigen.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Sa 24. Aug 2002, 01:23

Original von Prosecutor
daraus ziehe ich folgende schlüsse:

1. ein beträchtlicher teil der bibel ist überholt und brauch nicht beachtet oder befolgt werden.

2. ich kann machen was ich will solange ich es später bereue.

klingt nach ner menge spass.


Zu punkt 1:
Nichts von der bibel ist überholt. Obwohl das alte testament der Alte bund zwischen gott und den menschen ist, und der neue bund, der jezt gültige bund, brauchen wir die geschichte des alten bundes, um zu verstehen, wieso gott überhaupt so handelt, wie er handelt. Es ist wie eine kleine offenbarung über gottes denkweise. Ausserdem sind im alten testament auch viele weisheiten enthalten, die auch heute noch gelten. Allerdings muss man die bibel immer als ganzes betrachten, anstatt.. wie es viele tun, einzelne stellen, von völlig unterschiedlichen stellen herauszupiken, aus dem kontext zu nehmen und diese als widderspruch gegeneinander setzen.

Am meisten nerven mich übrigens die leute, welche immer widersprüche vom alten zum neuen testament nennen. Ist ja klar das die unterschiedlich sind. es ist ja auch ein ALTER bund, und ein NEUER bund. Zwei verschiedene bünde also, nicht mitteinander vergleichbar. Interssant ist nur wieso es vom alten zum neuen gekommen ist, doch um dies zu verstehen, ist eine betrachtung der Bibel als Ganzes notwendig.

Ausserdem noch was zu bibel. Die bibel umfasst 66 verschiedene bücher von ca 50 verschiedenen autoren über einen zeitraum von 6000 jahre verfasst. Wenn es da keinen einzigen kleinen widerspruch gäbe, dann wäre das für mich der klare beweis, dass es eine Fälschung, von menschenhand erfundene geschichte/lehre währe.

2. Diese aussage ist irgendwie ein widerspruch in sich. Dennoch beinhaltet sie ein wenig wahrheit. Einem Mörder/Vergewaltiger wird in dem moment vergeben, wenn er jesus in sein leben aufnimmt. Das stimmt! Natürlich wird er nach dieser reue, und der aufnahme von Jesus in sein Herz niemand mehr ermorden oder vergewaltigen. Und ich weiss aber ehrlich gesagt nicht was daran so schlimm sein soll. Ich finde das positiv. Wenn der mörder nämlich jesus nicht kennenlernen würde, so würde er einfach weiter morden, was ja auch nicht gerade besser währe.
Nun gut es liegt einfach in der Menschlichen natur, dass wir menschen nicht vergeben können. Und ich glaube das ich jemandem der zb, meine Freundin vergewaltigt, oder umbringt auch niemals vergeben könnte. Doch eben für diese dinge ist jesus gestorben. Denn entweder würde ich den mörder meiner freundin ein leben lang hassen, und mein leben somit selber belasten, weil sich der schmerz dadurch in meine Herzen verstärken würde, oder ich kenne jesus, und sage ihm mit meinem willen, dass ich dem mörder gerne vergeben würde, und den rest in meinem herzen wird ehr dann tun.
Menschen können nicht vergeben in ihren herzen, aber jesus kann in den menschen vergebung bewirken.

Auf jedem fall wird will ich damit sagen, dass du vielleicht einem Mörder nicht vergeben könntest, und es somit auch blöde findest, wenn sojemandem vergeben wird (von jesus oder sonst irgendwem)
Aber da ich jesus kenne, ist vergeben eines der grössten gebote der liebe für mich, und ein durchaus wahre tatsache. EGAL was ein mensch getan hat!

Ausserdem sind wir alle nur menschen. Ich glaube nicht das wir auch nur im geringsten das recht dazu besitzen andere menschen zu verurteilen. Das recht haben wir uns genommen, aber ich sage, dieses Recht gehört alleine Gott! Denn er erschuff uns, er ist der einzige, welcher uns wirklich kennt, somit auch der einzig faire, unvoreingenommene richter. Darauf ein Halleluja.

Noch etwas.. jeder mensch verlezte andere menschen. Nur denken wir immer von uns selber, dass wir gut sind, dabei wissen wir gar nicht, wie oft menschen schon uns selber haben vergeben müssen, und sei es auch nur in kleinen dingen. Ich sage nur: Wer nicht vergeben kann, dem wird nicht vergeben werden! Darauf ein Amen!

"Wenn wir jedoch mit uns selbst ins Gericht gingen, würden wir nicht gerichtet werden"
1. Korinther 11, 31



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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 01:33

Original von Kuuhl
Ausserdem noch was zu bibel. Die bibel umfasst 66 verschiedene bücher von ca 50 verschiedenen autoren über einen zeitraum von 6000 jahre verfasst. Wenn es da keinen einzigen kleinen widerspruch gäbe, dann wäre das für mich der klare beweis, dass es eine Fälschung, von menschenhand erfundene geschichte/lehre währe.



Au ja, dann müssten die ersten Kapitel in Keilschrift geschrieben sein und die letzten vor 1-2 Jahren...

Es ist historisch gesehen unmöglich, dass die Bibel innerhalb von 6000 Jahren verfasst wurde, da vor ca. 6000 Jahren die Schrift erst erfunden wurde. Mal ganz abgesehen davon, dass um 4000 v.Chr. noch keine Christen unterwegs waren...


Meiner Meinung nach ist sie auch von Menschen erfunden, aber lassen wir das...

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Gabriel » Sa 24. Aug 2002, 01:36

Aber Gott war von Anfang an da!

Falls Du interesse hast, dann hör mal dem Wiskin zu, er ist ein christlicher Archäologe oder sowas, dort wirst du sehr gut informiert werden...

Z.B hat man die Namen die in der bibel geschrieben sind (könige) auf Steintafeln gefunden! Der Siegelring von König David ist gefunden! Also nicht so schnell...
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 01:58

Original von Gabriel
Aber Gott war von Anfang an da!

Falls Du interesse hast, dann hör mal dem Wiskin zu, er ist ein christlicher Archäologe oder sowas, dort wirst du sehr gut informiert werden...

Z.B hat man die Namen die in der bibel geschrieben sind (könige) auf Steintafeln gefunden! Der Siegelring von König David ist gefunden! Also nicht so schnell...


Ich kann auch heute noch auf Steintafeln schreiben, ausserdem hat ein Siegelring nichts mit Schrift zu tun. Auch die Ägypter hatten Siegel und sie schrieben in Hieroglyphen.

Die meisten Archäologen nehmen inzwischen an, dass der Auszug der christlichen Sklaven aus Ägypten irgendwann während der Regierungszeit von Rames dem II. geschah, dies war ein Pharao der 19. Dynastie, die im neuen Reich lag, welches ca. von 1539 - 1075 v.Chr. dauerte. Also sagen wir, die Bibel wurde 2000 vor Christus (was noch sehr grosszügig bemessen ist) niedergeschrieben und es wurde um 500 nach Christus aufgehört daran zu schreiben, dann wären das 2500 Jahre.

Ich schätze die Zeit auf 1000 Jahre ein, höchstens.



Im übrigen halte ich nicht viel von Archäologen, die streng gläubig sind. Sowas kann oft zur Verfälschung und fehlinterpretation von Fakten führen. Tut mir leid, aber das ist nunmal mein Standpunkt.

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » Sa 24. Aug 2002, 09:33

Also:
Marita schreibt:
<"Zwar weiss ich nicht was Du, lieber Ahk, genau unter "archaisch" verstehst">

Darunter verstehe ich eine technologisch etwa auf stein-Bronzezeitliche gesellschaft.....kann auch etwas darüberhinaus gehen....

<"Auf Deine zwei Fragen kann ich nur wiederholen, dass der Mord ein Zerstören eines Lebens ist, das in Gottes Ebenbild geschöpft wurde und die Richter eben die von Gott selbst ordinierten regierenden Autoritäten sind.">

Ich frage mich eben wo das den so in der bibel steht...ausserdem scheinst du meine ausführungen über diesen paulusbrief ignoriert zu haben...

<"Dein Problem, lieber Ahk, ist nicht mit mir, sondern Gott, denn Er hat die Gebote eingesetzt und Er hat sie so für uns niedergeschrieben. Ich denke es ist von keiner Bedeutung was wir als "so gemeint" bezeichnen, sondern wie es geschrieben wurde.">

Mein problem ist eher, das ich eben noch nie eine von Gott persönlich geschriebene bibel gelesen habe.....aber da gibt es ja schon den "pauliner" thread (drum fasse ich mich hier kurz)......weder gott noch jesus haben das neue testament geschrieben es wurde von menschen geschrieben(NUR die originalen 10 gebote sind von Gott persönlich geschrieben.....obwohl evtl. wars ja auch ein engel....wer weiss.....). Meine Bibel wurde sogar von einer buchdruckmaschiene gedruckt.
Aber buchstaben allein geben keinen sinn...nur worte tun dies und worte bedeuten nicht in jeder kultur dasselbe. Hierzu gibt es auch irgendwo einen thread....."die bibel richtig verstehen" oder so......

<"Deine Bemerkung über Hitler sticht als ein Beispiel an Mangel von moralischer Klarheit hervor. ">

Naja....aber ein mangel moralischer klarheit deinerseits.....hitler war ja die von Gott eingesetzte autorität....oder nicht? Und der autorität muss man folgen...das hast du selbst gesagt.....

<"Bei der Ehebrecherin war die ungerechte Situation die Abwesenheit der Zeugen. Du magst Dich vielleicht erinnern, dass Jesus sagte: "Ist niemand hier um dich zu verurteilen? Dann verurteile ich dich auch nicht. Gehe und sündige nicht mehr". Das Gesetz verlangte Zeugen um jemanden zu verurteilen, es waren aber keine vorhanden. Jesus hat hier nicht gegen die Todesstrafe gesprochen, denn die war vom Gesetz verlangt. Er hat das Gesetz aufrecht erhalten.">

:) nun tust du ja doch interpretieren......schlimm....schlimm...ich dachte du liest das wort für wort........ZUERST WAREN DIE ZEUGEN DA. Und jesus hat mit keinem wort die rede der zeugen, die sie auf frischer tat ertappt haben in frage gestellt. Sie WAR demnach schuldig. Ergo: Nun muss gesteinigt werden.....(Also wenn du das so wortwörtlich liest wie die paulusbrife, dann kannst du das doch kaum anders sehen....oder???)

<"Paulus hat mit der Todesstrafe keine Ausnahme genommen, nicht mal für sich selbst. Sein Streitpunkt war, dass er nicht schuldig war, nicht dass Todesstrafe falsch wäre. ">

Paulus war ein kluger mann, und wusste was er sagte.....hätte er die damalige gesetzgebung angegriffen, hätte man ihn als aufständischen hingerichtet....

<"Wenn wir den Kapitalverbrecher von der Kapitalstrafe freisetzen würden weil Jesus vergeben würde, dann können wir, basiert auf dieses Argument, überhaupt keine Strafe rechtfertigen.">

Im prinzip ist das richtig.....es ist lediglich eine frage der DURCHFÜHRBARKEIT. (Wenn wir nach rache schreien, dann sind wir keine christen.)


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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Sa 24. Aug 2002, 14:53

Original von Suizider


Im übrigen halte ich nicht viel von Archäologen, die streng gläubig sind. Sowas kann oft zur Verfälschung und fehlinterpretation von Fakten führen. Tut mir leid, aber das ist nunmal mein Standpunkt.




Genause halte ich nichts von archäologen welche atheisten sind denn "Sowas kann oft zur Verfälschung und fehlinterpretation von Fakten führen. Tut mir leid, aber das ist nunmal mein Standpunkt."
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Sa 24. Aug 2002, 14:59

Original von zauberweib

meine rede. meine rede.
doch näshtenliebe heisst nicht, den anderen zu verurteilen, den anderen der lüge zu beziechtigen, den anderen versuchen, von gott zu entfernen. es sind also die bekehrer, die in der bibel die wölfe im schafspelz genannt werden. :-)

liebe grüsse


Jemand der lüge zu bezichtigen, der nicht die wahrheit spricht ist meiner meinung nach keine falsche sache. Auch jesus hat dies getan.
"Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen, und alles arge wieder euch reden um meinetwillen(jesus) und damit lügen"
Matthäus 5, 11

Ich glaube mit nächstenliebe ist mehr sowas gemeint wie:
"Alles nun, was ihr wollt, dass es euch die Menschen tun, das sollt auch ihr ihnen tun!"
Matthäus 7, 12

Und wenn ich jemand währe der jesus nicht kennt, würde ich auch wollen, das man mich zu bekehren versucht. :-)
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Sa 24. Aug 2002, 16:54

@ zauberweib

he ich habe nicht gesagt, dass du an satan glaubst! Ich weiss gar nicht was du wirklich glaubst, könntest es vielleicht ja mal erzählen! (siehe neuster beitrag i: Esoterik-die unerfüllte Suche)
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 21:41

Original von Kuuhl

Genause halte ich nichts von archäologen welche atheisten sind denn "Sowas kann oft zur Verfälschung und fehlinterpretation von Fakten führen. Tut mir leid, aber das ist nunmal mein Standpunkt."



Was wiederum dein, für mich völlig verständlicher, Standpunkt ist. Leider gibt es niemanden, der völlig unparteiisch ist...
Doch vielleicht können wir irgendwann den richtigen Zwischenweg finden.


Etwas, was ich allerdings ganz klar als Vorteil der atheiistischen Forscher ansehe, ist, dass sie keinen Grund hätten, aus religiöser Überzeugung etwas zu zerstören. wie z.B. die Buddha-Statuen in Afghanistan. (ich weiss, das waren keine Christen, aber auch bei Christen gibt es viele Fanatiker)
Andererseits denke ich, dass vielleicht machmal Hinweise, eventuell wichtige Hinweise aus Mangel an Kenntnissen der Religion übersehen werden können.

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » Sa 24. Aug 2002, 22:17

Das mit der geschichtsfälschung ist schon so eine sache.... :roll:
Jeder such das, wass er finden will :)











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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » Sa 24. Aug 2002, 23:14

Original von Suizider
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Genause halte ich nichts von archäologen welche atheisten sind denn "Sowas kann oft zur Verfälschung und fehlinterpretation von Fakten führen. Tut mir leid, aber das ist nunmal mein Standpunkt."



Was wiederum dein, für mich völlig verständlicher, Standpunkt ist. Leider gibt es niemanden, der völlig unparteiisch ist...
Doch vielleicht können wir irgendwann den richtigen Zwischenweg finden.


Etwas, was ich allerdings ganz klar als Vorteil der atheiistischen Forscher ansehe, ist, dass sie keinen Grund hätten, aus religiöser Überzeugung etwas zu zerstören. wie z.B. die Buddha-Statuen in Afghanistan. (ich weiss, das waren keine Christen, aber auch bei Christen gibt es viele Fanatiker)
Andererseits denke ich, dass vielleicht machmal Hinweise, eventuell wichtige Hinweise aus Mangel an Kenntnissen der Religion übersehen werden können.




ich bin völlig deiner meinung wenn du sagst, dass es gar keinen neutralen standpunkt gib. Menschen haben immer ihre meinung und die schwingt mit bei allem was man tut un sagt.

Ich sehe dass so:
Menschen sind geschaffen um beinflusst zu werden. Wir werden täglich beeinflusst, von anderen Menschen, sowie Freunde und verwante. Unsere gedanken werden geprägt von der Werbung, von Kinofilmen, und von all dem was zur zei "INN" ist.
Anderseits sind wir menschen auch dazu geschaffen zu beinflussen. Das heist in allem was wir tun und sagen, wo menschen dabei sind, beinflussen wir wider weiter. So ist das ganze ein endloser kreis von beinflussung.

Ich sehe das entkommen dieser beinflussung durch die welt nur dadurch, dass ich mich nur noch von gott beinflussen lasse, dass ich hinter allem seinen willen suche.
Tue ich das nicht, dann bin ich nicht mehr, als ein Blatt in wind, welches hin und hergeworfen wird, und nicht wirklich einen Standpunkt hatt. Zumindest nicht für lange zeit.... Amen
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » Sa 24. Aug 2002, 23:30

Original von Kuuhl
Ich sehe das entkommen dieser beinflussung durch die welt nur dadurch, dass ich mich nur noch von gott beinflussen lasse, dass ich hinter allem seinen willen suche.
Tue ich das nicht, dann bin ich nicht mehr, als ein Blatt in wind, welches hin und hergeworfen wird, und nicht wirklich einen Standpunkt hatt. Zumindest nicht für lange zeit.... Amen


Nun, meiner Meinung nach ist das einfach nur wieder eine neue Beeinflussung.

Der Beeinflussung kann man nicht entkommen, man kann aber versuchen unter den vielen verschiedenen Einflüssen sich diese herauszufiltern, die einem als die richtigsten erscheinen. Denn wie du vorher gesagt hast, hat auch jeder Mensch eine eigene Meinung und die Möglichkeit, sich diese zu bilden. Man kann quasi die Einflüsse selbst auch wiederum beeinflussen... (mann, so´n beschissener Satz, jetzt komm ich bald selbst nicht mehr draus... :D)

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » So 25. Aug 2002, 00:08

Original von Suizider
Nun, meiner Meinung nach ist das einfach nur wieder eine neue Beeinflussung.


Logisch ist es einfach eine neue beinflussung. Ich habe ja nicht geschrieben, dass man der beinflussung entkommt, sondern nur der beinflussung durch die Welt (Welche trends, kaufverhalten, umgang, soziale werte und all dieses gschmeuss bestimmen)
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » So 25. Aug 2002, 00:21

Also ich gebe zu, dass man den beeinflussungen von aussen nicht entkommen kann.....aber ich denke, das Gottes einfluss ein sehr vorteilhafter ist.
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon cepheii » So 25. Aug 2002, 00:22

Original von Kuuhl
Logisch ist es einfach eine neue beinflussung. Ich habe ja nicht geschrieben, dass man der beinflussung entkommt, sondern nur der beinflussung durch die Welt (Welche trends, kaufverhalten, umgang, soziale werte und all dieses gschmeuss bestimmen)


Nun, in Bezug auf nebensächlichere Dinge wie Trends und Kaufverhalten mag das zutreffen, aber ich würde sagen Umgang und soziale Werte können doch auch zu einem Grossteil durch die Religion bestimmt werden. Religion und Glaube werden jedoch auch von der Welt beeinflusst (und beeinflussen wiederum die Welt), somit kannst du dieser Beeinflussung nicht einfach entfliehen.

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Kuuhl » So 25. Aug 2002, 17:46

Original von Suizider

Nun, in Bezug auf nebensächlichere Dinge wie Trends und Kaufverhalten mag das zutreffen, aber ich würde sagen Umgang und soziale Werte können doch auch zu einem Grossteil durch die Religion bestimmt werden. Religion und Glaube werden jedoch auch von der Welt beeinflusst (und beeinflussen wiederum die Welt), somit kannst du dieser Beeinflussung nicht einfach entfliehen.



Meiner meinung nach, wird man als christ von gott beinflusst. Selbst wenn man in einer religion diie sozialen werte zu leben versucht, wird man von der welt beinflusst. Die beinflussung kann man sich normalerweise ja nicht einfach aussuchen. Desshalb glaube ich, dass dies bei jesus anders ist, da er uns von der weltlichen beinflussung schützt, und durch gottes willen beinflusst... (und nicht durch irgendwelche bibelstellen)
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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Florian T » Di 3. Sep 2002, 16:42

Hallo,

tja, kann denn jemand die Frage beantworten die ganz am Anfang gestellt wurde? Entweder Todesstrafe ist weiterhin erlaubt oder nicht.

Da Gott in der Bibel für das Nichtausführen der Todesstrafe schwerste Drohungen ausspricht (man lese im Dt), andererseits aber die Tötung eines Menschen auch eine schwere Sünde ist, ist es wohl notwendig eine gewisse Klarheit zu bekommen.

Zur Information: Die ersten Christen hielten sowohl die Ausführung der Todesstrafe, als auch den Militärdienst für unvereinbar mit der neuen Lehre. Das änderte sich erst, als das Christentum Staatsreligion wurde, die Interpretation (evtl auch entsprechende Verse) wurde geändert.

Mich würde also schon sehr interessieren, wie die Christen hier argumentieren in bezug auf Todesstrafe und Militär und welche Verse sie benutzen, bzw, was sie denken, was mit denen passiert, die einer anderen Interpretation folgen.

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Ahk » Di 3. Sep 2002, 16:57

Dazu hat es in diesem thread viele meinungen.......aber ich könnte meine wiederholen, wenn du willst (evtl. war sie etwas unklar formuliert?)

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon Florian T » Di 3. Sep 2002, 17:19

Hallo ahk,

nun, es gibt eine Bibel, das Thema ist wichtig. Also müsste es doch möglich sein, mit ein wenig guten Willen, alleine mit Bibelversen die eigene Meinung schlüssig zu begründen und sich unter Christen zu einigen. Wenn das bei diesem Thema nicht gelingt, wo soll es denn dann sonst klappen? Und liegt das dann vielleicht daran, dass die Bibel in sich widersprüchlich ist? Aber ich warte mal ab, mal sehen, was kommt.

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Re: Todesstrafe in der Bibel

Beitragvon CorvusCordis » Mi 11. Sep 2002, 17:15

Seid gegrüsst
ist doch lustig, wie klar sich Gott ausdrückt. Sogar Christen unter sich können sich nicht mal auf trivialste Sachen einigen.
Ist das Gesetz nun aufgehoben oder nicht? Ich find das wär eine wesentliche Weichenstellung um weiter zu diskutieren.
Warum schreibt Gott eine Bibel, wenn sie dann nicht mal seine Gläubigen alle gleich verstehen?
Wollte er Verwirrnis stiften?
Die Bibel sagt klar, man soll nicht töten, aber man soll töten, ja was denn jetzt?
Wenn Jesus den alten Bund aufgelöst hat, könnte man das noch verstehen (offen bliebe die Frage, warum Gott zuerst so harte Gesetze machte die eh keiner einhalten kann), aber wenn Jesus den alten Bund bestehen liess, dann war sein Liebe-Deine-Feinde doch nur leere Luft.
es grüsst
CorvusCordis, vor lauter Widersprüche die Bibel nicht mehr sehend
[ALIGN=center]Nur indem religiös Gläubige darauf verzichten,
ihre Überzeugung vom Besitz der Wahrheit andern aufzuzwingen,
werden sie unter der Herrschaft der Menschenrechte frei,
eben dies zu glauben, ohne dabei bedroht zu werden.

(Hubert Markl, Max-Planck-Gesellschaft)[/ALIGN]
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