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the passion of the christ

Musik und Tonträger, Buch- und Filmbesprechungen, herkömmliche und elektronische Spiele

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the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Mi 18. Feb 2004, 10:38

habe mich im www ein bisschen informiert über den Film "THE PASSION OF THE CHRIST" von mel gibson. Es geht dabei um die letzten 12 stunden, bevor Jesus (gespielt von james caviezel) gekreuzigt wurde. auch die kreuzigung wird gezeigt und soll besonders brutal (aber wahrheitsgetreu) dargestellt werden.

ich habe gesehen das man in amerika für den preis der versandkosten Kinoposter, etc. zum Film bestellen kann. Nun nimmt es mich wunder ob mir jemand sagen kann wo man das in europa machen kann...??!!!

für alle, die noch nichts davon gehört haben:
www.thepassionofthechrist.com

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Re: the passion of the christ

Beitragvon knöse » So 22. Feb 2004, 17:40

Habe gestern erfahren dass der Film sehr gut sei. Wir müssen uns evtl. auf eine Erweckung gefasst machen wenn der Film anläuft.
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Re: the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Mo 23. Feb 2004, 09:26

ja, ich denke der film hat absolutes potenzial um die menschen zu berühren .... ich habe allerdings gestern gelesen, der film habe in der schweiz noch keinen verleiher (vertrieb der ihn in die Kinos bringt)... die "feiglinge" warten erst ab wie er in amerika ankommt, bevor sie sich trauen sich dafür einzusetzten! (bin ein bisschen enttäuscht vom schweizerischen bünzli-tum!)

werde den film aber sowieso schauen gehen, ins österreich oder nach deutschland ist es ja nicht so weit! ausserdem weiss ich jetzt schon das ich mir den auf DVD zutun werde! :]

http://www.acswebnetworks.com/quasar/isl/content/content.isl?contentareaid=-1999839784&channelid=-1999997895&partnerid=-1999999440&contentid=-1999979311
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Mo 23. Feb 2004, 09:53

...bevor man lauthals das Erweckungspotential dieses Filmes lobt, sollte man vielleicht mal zuerst prüfen, ob die Vorwürfe von Antisemitismustendenzen im Film, nicht doch zutreffen! Jüdische Kreise in den USA haben dazu einige Anmerkungen gemacht.



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Re: the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Mo 23. Feb 2004, 11:17

@ Taube

ROEPER: ´´As for concerns of anti-Semitism: Caiphas does lead the call for Jesus to die, and Pontius Pilate is depicted as more conflicted than most historical records indicate. But other temple leaders question the rush to condemn Jesus, and it´s the Roman soldiers who are portrayed as sadistic animals throughout this film. This movie does not blame all Jews past and present for the death of Jesus, a descendant of Judah.´´
http://worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=37242


Overreaction will cause more anti-Semitism than movie itself
www.csmonitor.com/2004/0202/p09s01-cogn.html

´Passion´ not anti-Semitic, say pastors after viewing
http://washingtontimes.com/national/20040122-114002-3110r.htm

Interesting Point of View from a jewish Rabbi
www.intellectualconservative.com/article3135.html

da ich den film selbst noch nicht gesehen habe, kann ich auch nichts verteidigen oder klarstellen... aber vielleicht helfen dir einige statements aus dem internet (von leuten - christen und juden- die den film gesehen haben).
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Mo 23. Feb 2004, 11:34

Jesus war zwar Jude, aber er hat den Film nicht gemacht! ...und es wird ja nicht die Jesus-Geschichte dargestellt, sondern das, was der Regisseur darunter verstanden hat. Das könnte ein Unterschied sein.

Danke für die Links, das meiste wird ja überall gleich beschrieben. Eine Bemerkung zur Überreaktion: Falls es sich um eine Überreaktion handelt, dann muss folglich etwas am Vorwurf sein, nur die die Reaktionen sind übermässig, was dann den ursprünglichen Kritikpunkt aber nicht mindert.

Ich habe den Film auch nicht gesehen, doch die jetzigen Diskussionen scheinen mir doch so zu sein, dass die dargestellte Passionsgeschichte, das gezeigt wird, sehr kritisch anschauen soll.


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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Mo 23. Feb 2004, 11:49

...zudem basiert ja der Film nicht nur auf dem Neuen Testament, sondern auch auf den Tagenbüchern einer Schwester Anne Catherine Emmerichs "The Dolorous Passion of Our Lord Jesus Christ" und dem Buch "The Mystical City of God" aus der Feder von Maria von Agreda.

Da kann man sich deshalb auch fragen, ob diese Quellen eine werthaltige Basis darstellen. Emmerich hat um 1800 gelebt und verschiedene Visionen des Jesus Christus gehabt und mit anderen Menschen aus dem Alten und Neuen Testamentes.


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Re: the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Mo 23. Feb 2004, 11:54

Original von Taube
Ich habe den Film auch nicht gesehen, doch die jetzigen Diskussionen scheinen mir doch so zu sein, dass die dargestellte Passionsgeschichte, das gezeigt wird, sehr kritisch anschauen soll.

je kritischer, desto mehr [gute,interessante] diskussionen :]

wenn es auch ein fünkchen anti-semitismus beinhalten könnte ... wieviele filme beinhalten rassismus gegenüber verschiedenen kulturen, wenden sich gegen frauen oder schüren andere gemeinheiten gegen verschiedene arten von menschen. ausserdem waren es die menschen DAMALS (egal ob jüdisch oder sonstwas) die jesus ans kreuz gebracht haben (wie es sooderso vorbestimmt war von gott). nicht jeder jude ist gleich pontius pilatus oder eine andere figur die dargestellt wird, genauso wenig wie jeder christ gleich petrus ist, oder paulus oder judas. verstehst du was ich damit sagen will?
natürlich sehe ich ein das besonders ein film basierend auf dem leben von jesus nach solchen vorwürfen durchsucht wird! ich befürfworte auch deine kritik. ich denke je kritscher man in diesen film geht, desto tiefer kann er überzeugen. ich hoffe wir werden es bis nach Ostern auch noch selbst rausfinden dürfen.

ps: weiss niemand wo man in europa werbematerial für diesen film beziehen kann? (in amerika gibts gratis werbematerial, man bezahlt nur versandkosten....)
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Mo 23. Feb 2004, 11:59

...da kannst Du nachlaesen etwas über Schwester Anne Catherine Emmerich, eine der Grundlagen dieses Filmes

http://www.emmerich1.com/Jesus_Findend.htm
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Mo 23. Feb 2004, 12:04

...sonst wird extrem geschaut, dass ja die christlichen Grundlagen stimmen, kommt aber Mel Gibson, wird anscheinend jede kritische Distanz aufgegeben - und nach Werbematerial gerufen. Zuerst sollte man sich doch mal wirklich mit dem Film auseinandersetzen.


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Re: the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Mo 23. Feb 2004, 22:07

und trotz -oder wegen- meiner angeblichen "oberflächlichkeit" und werbematerial-geilheit werde ich weiterhin die leute ermutigen diesen film anzusehen. und trotz -oder wegen- der nicht-100%igen-perfektheit des films oder von mel gibson (ichmeineverglichenmiteinigenchristen) werde ich mir den film ansehen.

...und mit freude beobachten wie stink normale, unperfekte, kritische, naive, logische, starke, verletzliche, stolze, verbitterte, fröhliche, menschliche leute von diesem film berührt werden, ob nun christ oder nicht.

jesus lebt.
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Iam » Di 24. Feb 2004, 12:52

wenn es auch ein fünkchen anti-semitismus beinhalten könnte ... wieviele filme beinhalten rassismus gegenüber verschiedenen kulturen, wenden sich gegen frauen oder schüren andere gemeinheiten gegen verschiedene arten von menschen.


Was ist das denn für ein Argument ? Wenn dies wirklich der Fall sein sollte, ist dies ein Grund zu Hause zu bleiben und nicht noch das Ganze durch deinen Kinoeintritt zu unterstützten !

Weiss nicht ob der Film, nach allem was man bereits gehört hat und ihr auch schon erwähnt habt, wirklich sehenswert ist. Kann mir auch nicht vorstellen, dass er die Zuschauer mehr berührt als andere Filme. Ausserdem gibt es schon so viele Jesus-Filme, was soll bei diesem anders oder besser sein ? Ich glaube kaum, dass er irgendetwas Neues hinzufügt oder etwas berücksichtigt, was bisher nicht Beachtung gefunden hat.

Mir kommt es so vor, als wollte man absichtlich provozieren, weil man genau weiss, dass inhaltlich nichts Neues passieren wird und man dadurch genügend Aufmerksamkeit auf sich zieht und sicherstellt, dass genügend Leute ins Kino gehen. Dies ist natürlich nur eine Unterstellung, aber diesen Eindruck habe ich im Moment.
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Taube » Di 24. Feb 2004, 14:07

wenn es auch ein fünkchen anti-semitismus beinhalten könnte ... wieviele filme beinhalten rassismus gegenüber verschiedenen kulturen, wenden sich gegen frauen oder schüren andere gemeinheiten gegen verschiedene arten von menschen.


...habe ich oben zuerst gar nicht beachtet.

Du meinst also birchermuesli ein wenig Antisemitismus in einem "christlichen Film" könnte akzeptiert werden, weil andere Filme noch schlimmer sind?

...schon etwas merkwürdige Auffassung
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Meta » Di 24. Feb 2004, 19:26

Hallo birchermuesli,

>>wenn es auch ein fünkchen anti-semitismus beinhalten könnte ...
...ausserdem waren es die menschen DAMALS <<


und genau darum haben Christen, G-tt gespielt und sich angemasst ALLE Juden zu bestrafen. Das sind ca. 14 Millionen tote Menschen. Das Judenghetto ist eine christliche Erfindung. Schau mal im Internet, was Luther über Juden geschrieben hat.
Das Christentum hat diesen Planeten mit einem riesigen Blutstrom überzogen. Z.B. auf dem Amerikanischen Kontinent kostete das ca. 100 Millionen Indios das Leben


Du solltest Dich mal darüber informieren:
Christen gegen Juden / Geschichte einer Verfolgung / Von der Antike bis zum Holocaust, von 1945 bis heute / Autor Gerhard Czermak

hier www.hagalil.com bekommst Du noch mehr Informationen, wie schlimm es heute wieder ist. Die Menschheit hat sich anscheinend NICHT weiterentwickelt.

Gruss
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Re: the passion of the christ

Beitragvon birchermuesli » Di 24. Feb 2004, 20:04

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Re: the passion of the christ

Beitragvon Iam » Di 24. Feb 2004, 22:04

Es wird dich auch gar niemand davon abhalten (wollen), den Film zu sehen, aber was soll dieser Internetlink ?

Ein paar Beispiele:

Mel and the movie are cursed. Paul said any angel or man presenting a gospel different than what he preached was cursed (Gal 1:8-9). Mel´s faith, religion, church, and presentation are contrary to what the apostle Paul taught. For example, Paul taught that celibacy and fish on Friday were doctrines of the devil (I Tim 4:1-3). Yet the Catholic Church commands both, and Mel agrees! For example, Paul taught Jesus died once and put sins away forever, but the Mass is a vain repetition of that sacrifice!


Mel´s image of Jesus is shameful! Mel gave him long hair, which Jesus never had! God condemned long hair on a man (I Cor 11:14)! Mel is perpetuating the Catholic myth of a longhaired, effeminate Jesus. He fashioned his Jesus after the Shroud of Turin, which was proven to be a hoax years ago. Why does he think Jesus had hair longer than Pilate? Why does he think Pilate had hair shorter than Jesus? What blasphemous presumption to shame Jesus Christ!


The movie cannot produce true conviction. If you are convicted or moved by this movie, you are being convicted and moved by the power of darkness and/or the multi-media presentation on your flesh. Why are you not moved by God´s ordained method of preaching sound doctrine? It is impossible God would use carnal means to convict and move men to righteousness.


Emotion is not conviction! Repentance is conviction! Tears prove nothing! Effusive praise of a moving multi-media presentation proves nothing! Only faith that works by love proves anything. Only repentance unto salvation not to be repented of proves something! Paul carefully avoided enticing words to move men, because he wanted their faith to stand only in the power of God.


You will destroy your soul. The Jesus of the movie is not the Jesus of the Bible. The Jesus of the movie is not the Jesus of God. You are going to the devil to get a view of Jesus, and you will not undo the damage easily. The Jesus you see is that which Satan wants you to see. He does not want you to see the Jesus before Whom he trembled, and by Whom he will soon be cast into hell.


Da sind alles recht extreme und explizite Aussagen. Will man dem als Christ Glauben schenken, weshalb soll man dann trotzdem den Film anschauen ? Verstehe dich nicht ganz.
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Zombiepolizist » Mi 25. Feb 2004, 00:53

You will destroy your soul. The Jesus of the movie is not the Jesus of the Bible. The Jesus of the movie is not the Jesus of God. You are going to the devil to get a view of Jesus, and you will not undo the damage easily. The Jesus you see is that which Satan wants you to see. He does not want you to see the Jesus before Whom he trembled, and by Whom he will soon be cast into hell.


Look at this ***** above. I think the writer lost his mind!
Mal im ernst, wer solchen Bullshit zusammenschreibt muss schon grosses Interesse daran haben, dass man den Film nicht schauen geht. Natürlich ist der Film von Menschen gemacht und wiederspiegelt nicht zu 100% die Realität. Allerdings kann ein solcher Film auch viele Meschen erreichen, die bisher nichts von Jesus wissen wollten. Ihnen kann klar werden was Jesus für uns getan hat und ihm nachfolgen. Genau das versucht Satan zu verhindern. Und das scheint ihm auch zu gelingen wenn man solchen ominösen Leuten, wie dem Schreiber von dem Text, einfach blind vertraut.
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Re: the passion of the christ

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 02:58

..... mal wieder die typischen kritiker u. lauthalt über einen Film schreien, den sie nicht einmal gesehen haben, aber das ist die typische deutsche mentalität, es ist einfach krank !! Und solche Kritiker kann ich nicht ernst nehmen u. bei Seite stehen lassen, interessiert mich nicht - Fertig !!!

Was den Vorwurf des sogenannten Antisemitismus angeht, hatte Mel Gibson eigentlich schon recht, den die Juden sind sehr wohl dafür verantwortlich, dass Jesus gestorben ist, den das war ja Ihr Plan !!! Sie konnten es nicht ab, dass ein Mann Namens Jesus im Lande herum geht u. sie verführer, totengräber u. Schlangenbrut nennt. Sie wurden in Ihrem Stolz verletzt. Und das passte denen garnicht.

Desweiteren muss geschichtlich gesehen werden, dass die Verhandlung Jesu unter Kaiphas gesetzeswidrig war, alles war geheim, Jesus wurde im geheimen gefangen genommen, Jesus wurde unter falschen Vorwänden gefangen genommen, Jesus wurde einem ausgewählten Vorstand vorgeführt, die den Tot Jesu sich eh wünschten u. gleichzeitig falsche Zeugen hervor brachten.

Desweiteren hat Kaiphas selber gesagt, dass sein Blut über die Menschen kommen solle als das Blut der Menschen vergossen wird. Somit hat Kaiphas Jesus im Herzen u. durch diesen einen Satz den Römern, aber auch den Tod ausgeliefert. Desweiteren schauen wir mal Barabas seine Anhänger an, was waren diese ? ...

genau Juden, sie sind unteranderem auch dafür verantwortlich, dass Jesus zum Tode verurteilt wird !!!

Pilatus war dafür auch auch verantwortlich, aber er war einer der Menschen, der dafür sorgen wollte dass Jesus frei kommt, weil er genau wusste wer Barabas war, ein Mörder u. auch ein Jude !!! Er hat erkannt das Jesus unschuldig ist u. das der ganze Vorwurf der Juden völlig unbegründet ist u. nur um ihre Machtstellung besorgt waren, deshalb wollten sie Jesus aus dem Weg schaffen.

Also ist der Vorwurf der Rabbis eher unangebracht, das zeigt mir wieder mal, dass die Pharisäer immer noch leben u. es nicht gerne sehen, dass die Juden damals sehr wohl für den Tod Jesu verantwortlich waren. Die Wahrheit wird eben nunmal nicht gerne gesehen.


Und nochwas, aus Druck von den Rabbis, musste Mel Gibson den einen Satz von Kaiphas aus dem Film streichen: Es ist besser das ein Mensch stirbt ..... ( den rest kennt Ihr ja ) .....

Tja da sieht man es mal wieder ..... da wird doch was biblisches raus gestrichen u. zwar von den Juden selber, seltsam oder ?
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Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 02:59

"Ich bin geschockt. Ich bin körperlich fertig. Ich bin gerührt," sagte Joseph Camerieri, ein 39-jähriger Rechtsanwaltsgehilfe in Ausbildung, der versuchte, seine Tränen zurückzuhalten, nachdem er den Film gesehen hatte.

"Ich denke, wenn Sie ein Christ sind, wird es ihren Glauben verzehnfachen in das was Christus für Sie getan hat. Wenn Sie kein Christ sind, werden Sie wahrscheinlich andere mit mehr Liebe behandeln."

In der Ortschaft Bellefonte in Mittel-Pennsylvania, nahmen etwa 50 Leute an einer Vorführung nach Mitternacht teil. Zuschauer stöhnten, als Jesus ans Kreuz genagelt wurde, und gedämpfte Schreie waren während mehr als einer Stunde lang während Jesu Folterung, Kreuzigung und Tod zu hören. Am Schluß, als Jesus aus dem Grab aufersteht, feiern dies einige unter den Zuschauern in aller Stille.

"Das war für mich die Hauptsache," sagte Aaron Tucker, Englischstudent an der Universität von Pennsylvania, "Mein Gefühl ist: ´Gewonnen!!´ An dem Film ist mehr als nur die Gewalt. Es geht um Sieg."...
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 03:06

Der Film wurde bei uns in Deutschland von Constantin Films gekauft u. wird ab dem 8.April Deutschlandweit ausgestarhlt in den Kinos.


Ich glaube, dass der Film ein Kassenschlager wird. Es ist jetzt schon soviel Trubel im Gange, eine heftige Diskussion wurde ausgelöst u. nun sind die Leute ziemlich neugierig. Deshalb wird der Film geistlich, aber auch normal ein Erfolg erziehlen. Der Heilige Geist wird sein restliches dazu tun !!!
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 03:14

..... und nochwas, der Vorwurf der Film sei zu hart, lass ich Mel selber zitieren:


- Wir haben uns zu sehr an hübsche Kruzifixe gewöhnt."



"Der volle Horror über das, was Jesus für unsere Erlösung erlitt, hat mich früher nicht richtig getroffen."

Gewalt um ihrer selbst willen werde es in seiner Verfilmung nicht geben. Dennoch sei der Film relativ "heavy":

"Ich glaube, wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, hübsche Kruzifixe an der Wand zu sehen und haben vergessen, was wirklich passiert ist. Ich meine, wir wissen, dass Jesus gegeißelt wurde, dass er sein Kreuz getragen hat, dass er Nägel durch Hände und Füße trug, doch selten denken wir darüber nach, was das bedeutet.
Als ich heranwuchs, begriff ich nicht, wie hart das war. Der volle Horror über das, was Jesus für unsere Erlösung erlitt, hat mich nicht richtig getroffen. Jetzt, da ich begreife, was er auch menschlich durchgemacht hat, fühle ich nicht nur Mitleid, sondern ich bin ihm auch etwas schuldig: Ich möchte ihm fur die Ungeheuerlichkeit seines Opfers etwas zurückzahlen."


damit hat Mel vollkommen recht !!!
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Do 26. Feb 2004, 09:01

@ Faith

TATEN (Apg.) 2 «Dieser Mann wurde verhaftet gemäß dem vorherbestimmten Plan und dem Vorwissen Gottes; und durch die Hände von Menschen, die nicht durch die Torah gebunden waren, habt ihr ihn an den Pfahl genagelt und getötet!

es war vorherbestimmt! Wo gibt es da Schuldige!
Warum haben sich Christen angemasst, alle Generationen von Juden schuldig zu sprechen, grauenhaft zu Verfolgen und zu Ermorden.

Du solltest deine antisemitischen Ansichten ändern. Schau mal was im Vatikan läuft. Korrupter geht es nicht mehr. Schau Dir auch mal den Blutstom an, den das Christentum auf diesem Planeten hinterlassen hat. (Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner)

Gruss
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Re: the passion of the christ

Beitragvon flamehair » Do 26. Feb 2004, 11:24

Original von knöse
Habe gestern erfahren dass der Film sehr gut sei. Wir müssen uns evtl. auf eine Erweckung gefasst machen wenn der Film anläuft.


Begreif ich nicht, weshalb sollte wegen eines Filmes eine Erweckung erfolgen ? Würdest Du heidnisch, wenn Du einen Film darüber sähst, wie römische Christen bei der Christianisierung von Irland Druiden leben häuten und an Kreuze nageln?
Die meisten in Europa haben ja als Kind das Christentum mitbekommen und sicher auch schon Filme über das Leben von Jesus gesehen oder das Leben der Frühchristen (mir kommt da der Film "das Gewand" in den Sinn, der mir sehr gefällt). Und wer trotzdem heute einen anderen Glauben hat, wird sich sicher auch durch "the passion of christ" nicht bekehren lassen

liebe Grüsse
Flammenhaar
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 11:39

Original von Meta
@ Faith

TATEN (Apg.) 2 «Dieser Mann wurde verhaftet gemäß dem vorherbestimmten Plan und dem Vorwissen Gottes; und durch die Hände von Menschen, die nicht durch die Torah gebunden waren, habt ihr ihn an den Pfahl genagelt und getötet!

es war vorherbestimmt! Wo gibt es da Schuldige!
Warum haben sich Christen angemasst, alle Generationen von Juden schuldig zu sprechen, grauenhaft zu Verfolgen und zu Ermorden.

Du solltest deine antisemitischen Ansichten ändern. Schau mal was im Vatikan läuft. Korrupter geht es nicht mehr. Schau Dir auch mal den Blutstom an, den das Christentum auf diesem Planeten hinterlassen hat. (Kriminalgeschichte des Christentums von Karlheinz Deschner)

Gruss
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halt, halt !!!

Ich bin weder antisemitisch noch sonstwas !!! Ich liebe das Volk Gottes sei es von damals, aber auch heute.

Es geht um den geschichtlichen Hintergrund. Und Wissenschaftler haben rausgefunden, dass die Verhandlung Jesu bei Kaiphas Gesetzeswidirig war u. gegen das Gesetz war. Daran gibts nichts zu rütteln.

Das zu schnelle zusammenkommen der Pharisäer, nur ausgewählte, die , die Jesus mochten kamen teilweise erst garnicht, bzw. wurden erst garnicht eingeladen. Desweiteren wurden absichtlich falsche Zeugen ausgesucht. Es wurde alles im geheimen gemacht. Er hatte keinen Fürsprecher, sprich keinen Anwalt, der Ihn verteidigte. Es gibt noch vieles mehr, was Gesetzeswidirg war, an der ganzen Verhandlung.

Das der Tod Jesu eine Sache war, die von Ihm und seinem Vater geplant war u. ist, ist mir klar, trotzdem kommen wir nicht drumherum, dass die Verhandlung ansich falsch war, mit falschen voraussetzungen. Den so geht man nicht mit gefangenen um, so gingen die Römer nicht mit gefangenen um u. vom geschichtlichen auch die Soldaten des Kaiphas.

Das ganze ist und war ein abgekartestes Spiel, um sich Jesus zu entledigen, egal wie.

Und der ganze Vorwurf des antisemitismus ist einfach völlig daneben, den es ist nunmal so, das Kaiphas ein Jude war u. selber in Matthäus gesagt hatte, dass es besser ist das sein Blut über die Menschen kommt und die Menschenmasse in Jerusalem schrei dies in gleichen Tönen. Ist nunmal so, es waren Juden, das hat nichts mit antisemitismus zutun, sondern mit Wahrheit und diese wird nicht gerne gesehen.
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Faith » Do 26. Feb 2004, 12:15

Hier sagt ein Jüdischer Rechtsanwalt was zum Jesu Prozeß:

- Verschiedentlich wird die Behauptung aufgestellt, bei den Hohenpriestern, Ältesten und Schriftgelehrten habe es sich um Verbrecher gehandelt, gewohnt und entschlossen, um des Erreichens ihres hässlichen Zieles willen jedes Gesetz zu brechen. (Als solche Ziele kommen in Betracht die Sicherung und der Ausbau der erreichten Machtposition und des Einflusses, die Vermehrung des eigenen Vermögens und ähnliches; jeglicher Widerstand gegen die Erreichung dieser Ziele musste natürlich mit allen Mitteln verhindert werden.) So haben die führenden Priester nach Matthäus (26, 15, 16) Judas skrupellos mit 30 Silberlingen dazu angestiftet, Jesus zu verraten. Wer so etwas tut, der schreckt auch nicht davor zurück, illegale Mittel anzuwenden und das Gesetz zu brechen. Als weiteres Argument für die Verkommenheit der Hohenpriester und Ältesten gelten die Schmähreden Jesu gegen die Schriftgelehrten und Pharisäer (So wandte sich Jesus laut Matthäus (23, 13 – 36) an sie mit den Worten: "Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! […23, 25] Eure Becher und Schüsseln haltet ihr äußerlich rein, aber was ihr daraus esst und trinkt, habt ihr euch in eurer Gier zusammen gestohlen. […23, 28] So seid ihr: Von außen hält man euch für fromm, innerlich aber steckt ihr voller Heuchelei und Schlechtigkeit.";). Als weiterer Beleg für die Schlechtigkeit der Hohenpriester gilt ein Bericht des Josephus (F. Josephus: Antiquitates Judaicae, 20, 8.8-). In diesem Bericht heißt es: "Schließlich gingen die Hohenpriester in ihrer Dreistigkeit und in ihrem Übermut so weit, dass sie sich nicht scheuten, ihre Knechte auf die Tennen zu schicken und die den Priestern zustehenden Zehnten wegnehmen zu lassen, was zur Folge hatte, dass die ärmeren Priester aus Mangel an Lebensmitteln dem Tode verfielen." Zu beachten ist hierbei jedoch, dass diese Geschehnisse etwa 30 Jahre nach dem Tode Jesu stattfanden, also etwa um das Jahr 60. Zu dieser Zeit hatten sich untere Schichten der Priesterschaft mit den Zeloten (Mitglieder einer stark religiösen, römerfeindlichen Gruppe von Juden, die die römische Besatzung mit Waffengewalt beenden wollten) zusammengetan. Insoweit handelte es sich bei der Wegnahme der Zehnten um eine Beschlagnahme, eine, wenn auch moralisch ungerechtfertigte, polizeiliche Maßnahme der pro-römisch eingestellten Hohenpriester gegenüber den mit den Zeloten sympathisierenden Priestern. Denn der Kampf der Zeloten galt nicht nur den Römern, ebenso wurden auch die mit den Römern zusammen arbeitenden Juden, also auch die Hohenpriester als Gegner angesehen.

Als weiterer Hinweis auf die angebliche Kriminalität der Hohenpriester gilt ein im Talmud enthaltenes Spottgedicht (T Menachot XIII, 21). Dieses Spottgedicht soll gegen die führenden hohenpriesterlichen Familien gerichtet gewesen sein, die gemeinsam die Nation plünderten und ruinierten. In ihm werden die Knüppel und Fäuste, die Schreibfedern und das Getuschel, mit denen die in ihm genannten Hohenpriester und ihre "Spießgesellen" das Volk behandelten, angesprochen und beklagt. Aufgezeichnet wurde diese Geschichte von Abba Jossei ben Chanan, der um das Jahr 80 lebte, sowie von Abba Schaul ben Botnit, der etwa 20 Jahre davor lehrte. Bemerkenswert ist, dass die erwähnten Hohepriester meistens nach dem Tode Jesu ernannt wurden. Hinzu kommt, dass um das Jahr 60 herum, wie schon bei Josephus angesprochen, die Überheblichkeit und Gewalt der Hohenpriester den Zeloten gegenüber stark zunahm. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass die Erzähler des Spottgedichtes selbst Zeloten waren, die unter der Verfolgung durch die Hohenpriester zu leiden hatten und das Gedicht dazu nutzten, diese zu diskreditieren und Abneigung und Abscheu im Volke den Hohenpriestern gegenüber zu vergrößern. Das Spottgedicht erlaubt indes auch eine andere Deutung: in ihm werden die Ursachen für die Zerstörung des Tempels und die Niederlage des Aufstands beschrieben. Gerade die Misswirtschaft der Hohenpriester soll den göttlichen Zorn über den Tempel gebracht haben, denn auf das Spottgedicht folgt im Talmud ein Ausspruch, wonach der Tempel zerstört worden sei, weil sie "Geld liebten und einander hassten" (T Menachot XIII, 22).




3.1. Der Ort des Verfahrens

Der Große Sanhedrin durfte nicht außerhalb des Tempelbezirks, also nicht in einem Privathaus als Strafgericht tagen und Kriminalfälle behandeln. Diese Regel folgt direkt aus dem Deuteronomium (Dtn 17, 8-) "Wenn eine Sache vor Gericht dir zu schwer sein wird, […] so sollst du dich aufmachen und hinaufgehen zu der Stätte, die der Herr, dein Gott, erwählen wird." Der von Gott erwählte Ort indes ist der Tempel und nur dort soll der Sanhedrin sich versammeln und Recht sprechen. Aus Dtn 17, 10 lässt sich folgern, dass Entscheidungen, Erlasse, Urteile nur dann bindend waren, wenn der Sanhedrin im Tempel getagt und seine Sitzungen abgehalten hat. In diesem Vers steht, dass "…du dich an den Spruch halten [sollst], den sie dir an dieser Stätte, die der Herr auswählt, verkünden, und du sollst auf alles, was sie dich lehren, genau achten und es halten." Es wird noch einmal explizit auf diesen besonderen, nämlich vom Herrn erwählten Ort hingewiesen. Also nur dann, wenn Erlasse, Urteile und ähnliches auf Sitzungen im Tempel vom Hohen Rat erlassen wurden, entfalteten diese eine Bindungswirkung und waren durchsetzbar (vgl. B Sanhedrin 41b).

3.2. Die Zeit des Verfahrens

Ein Strafprozess, wie er gegen Jesus stattgefunden haben soll, durfte nicht während der Nacht stattfinden, sondern mussten während des Tages begonnen und abgeschlossen werden. Diese Regel ergibt sich aus der Mischna (Sammlung der mündlichen Gesetzesüberlieferungen aus den Jahren 0-200 n. Chr.): "Verhandlungen über Geldsachen werden am Tage geführt und können nachts geschlossen werden, Verhandlungen über Todesstrafsachen werden am Tage geführt und müssen auch am Tage geschlossen werden. Bei Geldsachen wird das Urteil am Tage der Verhandlung gefällt, ob zugunsten oder zuungunsten, bei Todesstrafsachen aber kann das Urteil am selben Tag nur zugunsten gefällt werden, zuungunsten aber erst am folgenden Tage. Daher wird weder am Vorabend des Sabbats noch am Vorabend des Festes Gericht abgehalten" (M Sanhedrin IV, 1).

3.3. Kein Strafprozess an Feiertagen oder am Vorabend eines Feiertages

Aus dem unter 3.2. zitierten Auszug aus der Mischna ergibt sich eine weitere Regel: Gegen keinen Menschen durfte an Feiertagen oder am Vorabend eines Festes ein Strafprozess durchgeführt werden. Nach Markus (Mk 14, 1) wollten die Hohenpriester und die Schriftgelehrten Jesus töten. Die Verhaftung Jesu fand am Vorabend des Passahfestes statt. Da nach der oben genannten Regel bei Todesstrafsachen das Urteil zuungunsten erst am nächsten Tag gefällt werden durfte, hätte dieses am ersten Tag des Passahfestes geschehen müssen.

3.4. Verurteilung aufgrund von Zeugenaussagen, nicht wegen eigenen Geständnisses

Kein Mensch durfte aufgrund seines eigenen Zeugnisses oder kraft seines eigenen Geständnisses verurteilt werden. Ein Mensch durfte nur aufgrund des Zeugnisses (mindestens) zweier rechtsfähiger Augenzeugen wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt werden. Diese Vorschriften folgen, wie schon die Regel über den Tempel als Gerichtsort, aus dem Buch Deuteronomium. Im Vers Dtn 17, 6 steht geschrieben: "Wenn es um Leben oder Tod eines Angeklagten geht, darf er nur auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin zum Tode verurteilt werden. Auf die Aussage eines einzigen Zeugen hin darf er nicht zum Tod verurteilt werden." Diese Vorschrift wird wiederholt in Dtn 19, 15: "Wenn es um ein Verbrechen oder ein Vergehen geht, darf ein einzelner Belastungszeuge nicht Recht bekommen, welches Vergehen auch immer der Angeklagte begangen hat. Erst auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen darf eine Sache Recht bekommen." Zu den Unterschieden zwischen Zivilfällen und Strafprozessfällen gehört, dass ein Mensch zwar in Zivilfällen durch sein eigenes Geständnis gebunden ist, nicht aber in Strafprozessen; jedes Bekenntnis, ob innerhalb oder außerhalb des Gerichts, ist als Beweismaterial gegen ihn unzulässig (vgl. T Schebuot III, 8-).

Nach den Überlieferungen von Matthäus und Markus trug sich indes folgendes zu: obwohl eine Vielzahl von Zeugen aufgeboten wurde, widersprachen sich deren Aussagen, so dass diese nicht geeignet waren, um eine Verurteilung aussprechen zu können (Mt 26, 59, 60; Mk 14, 55, 56). Daraufhin wurde Jesus selbst befragt und legte ein "Geständnis" ab. Dieses "Geständnis" soll zu dem Ausspruch des Hohenpriesters geführt haben "Das ist eine Gotteslästerung! Wir brauchen keine Zeugen mehr! Ihr habt es ja selbst gehört" (Mt 26, 65; Mk 14, 63, 64). Ob tatsächlich eine Gotteslästerung durch Jesus vorgelegen hat (dazu später unter 3.6. Das Kapitalverbrechen der Gotteslästerung), kann an dieser Stelle dahinstehen, denn das Erfordernis, dass ein Mensch nur aufgrund der Aussagen von mindestens zwei Augenzeugen verurteilt werden darf, nicht aber aufgrund eigenen Geständnisses, galt auch für das Verbrechen der Gotteslästerung.

3.5. Warnung des Täters vor dem Kapitalverbrechen und dessen Folgen

Kein Mensch durfte wegen eines Kapitalverbrechens verurteilt werden, solange nicht zwei rechtsfähige Zeugen Zeugnis dafür ablegten, dass sie ihn zunächst vor dem verbrecherischen Charakter der Handlung und der dafür vorgeschriebenen Strafe gewarnt hätten. Das Gericht muss beweisen, dass der Verbrecher das Verbrechen begangen hat und dass er zuvor gewarnt worden ist, dass er sich die Todesstrafe zuziehe, sofern er die Tat begehe (B Sanhedrin 8b, 80b; T Sanhedrin XI, 1). Diese wichtige Regel des jüdischen Strafprozessrechts bleibt in den Schilderungen des Prozesses gegen Jesus in den Evangelien von Matthäus und Markus völlig unerwähnt.

3.6. Das Kapitalverbrechen der Gotteslästerung

Das Kapitalverbrechen der Gotteslästerung bestand im Aussprechen des Namens Gottes, Jahwe, der nur einmal im Jahr von dem Hohenpriester im Allerheiligsten des Tempels ausgesprochen werden durfte. Es war irrelevant, welche Gotteslästerungen geäußert wurden, solange dabei nicht der göttliche Name ausgesprochen wurde. Dies folgt aus einem Vers des Buches Levitikus (Lev). Nach Lev 24, 15, 16 "soll seine Schuld tragen, wer seinem Gott flucht. Wer des Herrn Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben". Es wird klar unterschieden zwischen dem Vergehen der Verfluchung Gottes, dass nicht mit dem Tode bedroht war, und der Lästerung Gottes durch das Aussprechen seines unaussprechlichen Namens, wofür die Todesstrafe vorgesehen war. Der Unterschied besteht darin, dass der Gotteslästerer, der "nur" Gott flucht, seine Schuld tragen soll, während der todeswürdige Gotteslästerer zusätzlich zu dem Fluch den Namen Gottes lästert. Demnach wurde folgendes als Gesetz festgelegt: "Der Gotteslästerer ist nur dann strafbar, wenn er den Gottesnamen ausgesprochen hat" (M Sanhedrin VII, 5). Gott zu verfluchen oder zu lästern, ohne den Namen auszusprechen, indem man einen der vielen beschreibenden bzw. umschreibenden Beinamen verwendet, ist lediglich mit Auspeitschung zu bestrafen (B Sanhedrin 56a).

Nach Mt 26, 64; Mk 14, 62 sagt Jesus: "[…] Ich bin es, und ihr werdet sehen, wie der Menschensohn an der rechten Seite des Allmächtigen sitzt und mit den Wolken des Himmels kommt!" Hier hat Jesus sicher Gott gelästert, indem er sich selbst als Gottes Sohn bezeichnet und von sich behauptet, er werde zur rechten Seite Gottes sitzen. Indes, das todeswürdige Verbrechen der Gotteslästerung bestand, wie oben bereits erwähnt, im Aussprechen des Namens Gottes, der nur einmal im Jahr von dem Hohenpriester im Allerheiligsten des Tempels ausgesprochen werden durfte. Diesen Namen hat Jesus jedoch nicht ausgesprochen. Doch nur das wäre mit dem Tode zu bestrafen gewesen (vgl. zum gesamten Punkt 3 auch C. Cohn: Der Prozess und Tod Jesu aus jüdischer Sicht, S. 140 ff.).




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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Joggeli » Do 26. Feb 2004, 12:41

Hallo Faith !!

Wir sind uns von dir gewohnt, dass du vor allem Artikel und Zitate von anderen Leuten hierhin kopierst

So ist z.B. der vorhergehende Artikel hier zu finden:

http://www.juedisches-recht.de/Rechtsgeschichte-Jesu-Prozess.html

Gemäss Netiquette müssen solche Texte mit der Quellenangabe versehen werden, es sein denn, man ist selber der Autor.

In Zukunft behalten wir uns vor, fremde Texte ohne Quellenangabe, komentarlos zu löschen.

Danke!

Mit freundlichem Gruss
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon knöse » Do 26. Feb 2004, 12:58

Diese ganzen Judenmorde und Verfolgungen wurden soviel mir ist durch die Kirche gemacht und nicht durch das Christentum. Die Christen selber wurden von der Kirche verfolgt und getötet.

@flamehair:

Unterschätze den heiligen Geist nicht. Habe gehört dass es während den Dreharbeiten Wunder gegeben habe. Und irgendwie habe ich das Gefühl dass Mel Gibson recht hatte als er sagte der heilige Geist habe ihn geleitet. Stell Dir nur vor, wenn nicht-Christen mal diese Seite von Jesus sehen, wer wird da nicht mal in der Bibel nachschlagen. Oder wer macht sich nachher keine Gedanken drüber.
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon tortävogel » Fr 27. Feb 2004, 10:49

andererseits, wenn ich nicht-Christ wäre würde ich mir den Film kaum anschauen gehen. Ausser ich würde dazu gezwungen und in diesem Falle hätte ich schon vor Beginn erhebliche Vorurteile von wegen Glaubwürdigkeit.
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon bössi » Fr 27. Feb 2004, 11:29

Hallo zusammen

Ich denke das diese Film jetzt endlich entstanden ist, ist sehr gut. Man sieht schon hier im Forum wie sich Leute nun hinter die Bücher setzen und nachdenklich werden.

Schon 1995 der Film: Braveheart, hatte sehr viel ausgelöst. Er wird bei gewissen Gemeinden gezeigt das man Kämpfen soll. Gerade in Gebetsgruppen.

Ich mag die Filme von Mel Gibson sowieso sehr gerne, und ich denke das er einer ist, wo sich bei einer solchen Produktion etwas überlegt hat. Das zeigt ja auch schon das er diesen Film schon sehr lange geplant hatte, doch keine Geldgeber gefunden hatte, weil die meisten dachten, das, das ein Flop werden könnte. Ich habe auch von einer Befragung gehört, wo man Mel Gibson darauf angesprochen hatte, was er mit dem Geld wo der Film einbringen würde machen wolle. Er gab zur Antwort: das sei eine Abmachung zwischen ihm und Gott.

Das alleine sind für mich Gründe, wo ich denke das solche Entstehungen, und Produktionen von Filmen bei verschiedenen Menschen was auslösen. Das finde ich gut, und der Mensch befasst sich mit Gott.
Über die Verfilmung, wie brutal und har der Film ist, das in Amerika bei einer Vorführung des Films, bei der s’Zene wo Jesus ans Kreuz genagelt wurde, einen Herzstillstand hatte, und daran gestorben ist, das alles sind Ansichtsachen. Doch es bewegt die Welt. Wir werden wieder mit Jesus konfrontiert, und das aleine finde ich toll.

Ich denke das die Zeit gerade jetzt sehr passend ist, auf die Ostern zu, das man so einem guten Grund hat sich über die Kreuzigung Jesus Gedanken zu machen, was er alles für uns auf sich genommen hat.

Wie schon gesagt, über die Verfilmung, und die genaue Geschichte dürfen wir uns Gedanken machen, und austauschen. Doch jeder soll selber Prüfen, so wie es uns auch Gott empfohlen hat. Es wurden ganz bestimmt schon brutalere Filme gezeigt, und diese Filme hat man noch auf alles gelobt, und so weiter.

Mel Gibson hat hier was in die Wege geleitet, wo ganz bestimmt viele Menschen zum nachdenken erregt, das finde ich toll, und auch sehr mutig, in der heutigen Zeit wo alle Menschen so sehr kritisch sind.

[ALIGN=center]Ich werde mir den Film ganz bestimmt ansehen.[/ALIGN]

Gruss yakuza
Meine Gedanke sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, soviel sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken höher als eure Gedanken.

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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon John-Paul » Fr 27. Feb 2004, 11:29

Zur Einschätzung des angeblichen Antisemitismus des Films ist folgende Meldung von www.kath.net hilfreich:


Aktuelles 27. Februar 2004, 09:41
Rabbi Lapin: ´Juden sollen diesen Film begrüßen und unterstützen´

Bekannter US-Rabbi verteidigt den Film "The Passion of Christ" und kritisiert die "Anti-Defamation League": Sie treibe einen Keil zwischen Juden und Christen, nicht der Film.


USA (www.kath.net)
Rabbi Daniel Lapin, ein bekannter Sprecher in den USA und Präsident der Organisation "Toward Tradition" hat in einem Interview mit Pat Robertson von CBN den Jesus-Film von Mel Gibson verteidigt und die Angriffe einiger jüdischer Organisationen auf den Film kritisiert. Lapin erinnerte in dem Interview, dass der bekannteste Provokateur, Abraham Foxman, Vorsitzender der "Anti-Defamation League" (AFL), allmählich realisiere, dass er immer weniger Unterstützung innerhalb der jüdischen Gemeinde bekomme.

Lapin erinnerte daran, dass die USA für die Juden seit vielen Jahren eine ruhige und sichere Heimat seien, dies sei den christlichen Wurzeln zu verdanken. "Juden sollen diesen Film begrüßen und unterstützen", wünschte der Rabbi: "Und die meisten tun das." Er erinnerte daran, dass die "Anti-Defamation League" vor einigen Jahren kein Wort zum blasphemischen Film "Die letzte Versuchung Christi" gesagt habe. Damals wurde von AFL und ähnlichen Organisationen auf die "Freiheit der Kunst" verwiesen.

Lapin betonte, dass in Wirklichkeit die AFL einen Keil zwischen Juden und Christen treibe. "Die einzigen, die nicht zur künstlerischen Freiheit berechtigt sind, sind Leute wie Mel Gibson oder jeder andere, der das Christentum positiv darstellt", stellte der Rabbi fest. Der Sprecher von "Toward Tradition" betonte, dass die USA im Vergleich zu Europa stets frei von Anti-Semitismus gewesen sei. "Was uns in den USA beschützt, ist das Christentum." Lapin erinnerte daran, dass die Mehrheit der Juden herzliche Freundschaften zu den christlichen Nachbarn habe.
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Daniel Gerber » Fr 27. Feb 2004, 11:34

Weil Jesus von Juden ans Kreuz geschlagen wurde darf ohnehin nicht Volkshaftung gelten! Schliesslich war Jesus selber Jude. Gleich wie seine Freunde, Verwandten und Nachfolger.
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon tortävogel » Fr 27. Feb 2004, 11:55

genau! *trotz* :)
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Fr 27. Feb 2004, 14:56

@ knöse,

Diese ganzen Judenmorde und Verfolgungen wurden soviel mir ist durch die Kirche gemacht und nicht durch das Christentum. Die Christen selber wurden von der Kirche verfolgt und getötet.


ohne Christen keine Kirche, und umgekehrt. Es ist leider auch Tatsache, dass Christen sich gegenseitig die Schädel eingeschlagen haben.

Gruss
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Fr 27. Feb 2004, 15:49

@ Faith,
birchermuesli, Daniel Gerber....

halt, halt !!!

Ich bin weder antisemitisch noch sonstwas !!! Ich liebe das Volk Gottes sei es von damals, aber auch heute.

Es geht um den geschichtlichen Hintergrund. Und Wissenschaftler haben rausgefunden, dass die Verhandlung Jesu bei Kaiphas Gesetzeswidirig war u. gegen das Gesetz war. Daran gibts nichts zu rütteln.

Das zu schnelle zusammenkommen der Pharisäer, nur ausgewählte, die , die Jesus mochten kamen teilweise erst garnicht, bzw. wurden erst garnicht eingeladen. Desweiteren wurden absichtlich falsche Zeugen ausgesucht. Es wurde alles im geheimen gemacht. Er hatte keinen Fürsprecher, sprich keinen Anwalt, der Ihn verteidigte. Es gibt noch vieles mehr, was Gesetzeswidirg war, an der ganzen Verhandlung.

Das der Tod Jesu eine Sache war, die von Ihm und seinem Vater geplant war u. ist, ist mir klar, trotzdem kommen wir nicht drumherum, dass die Verhandlung ansich falsch war, mit falschen voraussetzungen. Den so geht man nicht mit gefangenen um, so gingen die Römer nicht mit gefangenen um u. vom geschichtlichen auch die Soldaten des Kaiphas.

Das ganze ist und war ein abgekartestes Spiel, um sich Jesus zu entledigen, egal wie.

Und der ganze Vorwurf des antisemitismus ist einfach völlig daneben, den es ist nunmal so, das Kaiphas ein Jude war u. selber in Matthäus gesagt hatte, dass es besser ist das sein Blut über die Menschen kommt und die Menschenmasse in Jerusalem schrei dies in gleichen Tönen. Ist nunmal so, es waren Juden, das hat nichts mit antisemitismus zutun, sondern mit Wahrheit und diese wird nicht gerne gesehen.


dieser Link
http://www.juedisches-recht.de/Rechtsgeschichte-Jesu-Prozess.html
beschreibt, dass Juden unschuldig am Tod Jeschuas sind!!

Zitat:Hunderte Generationen von Juden sind in der ganzen Christlichen Welt für ein Verbrechen bestraft worden, dass weder sie noch ihre Vorfahren begangen haben, obwohl es reine Wahrheit ist, dass ihre Vorfahren keinen Anteil daran hatten, sondern alles Menschenmögliche unternahmen, um Jesus, den sie von Herzen liebten und als einen der Ihren verehrten, vor seinem tragischen Ende durch die Hände der römischen Unterdrücker zu bewahren. Wenn man überhaupt einen Funken an Trost für diese Perversion der Gerechtigkeit finden kann, dann in den Worten Jesu selbst: »Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden« (Mt 5,10-12). Ende

Lies mal, was Du geschrieben hast! Das ist eindeutig Antisemitisch!
DU LIEBST DIE JUDEN NICHT

Ich finde es voll daneben, dass eine römische Foltermethode, die ca. 8000 Juden innert 10 Jahren das Leben gekostet hat, so dargestellt, und zum Götzen gemacht wird.

David Stern: Im römisch besetzten Israel waren Kreuzigungen nicht selten: Der Verurteilte mußte das Querholz des Pfahls, an dem er hingerichtet werden sollte, selbst zum Hinrichtungsort tragen und wurde dann an den Handund Fußgelenken am Pfahl festgenagelt. Danach wurde der Pfahl in den Boden gerammt, und man ließ den Deliquenten daran hängen. Es dauerte gewöhnlich viele Stunden, bis er schließlich unter entsetzlichsten Qualen starb. Zudem war die Kreuzigung eine Tbdesart, die mit äußerster Ehrlosigkeit assoziiert wurde, die moderne Entsprechung wäre allenfalls die Hinrichtung auf dem Elektrischen Stuhl. Wenn Sie sich ein Bild von der Ungeheuerlichkeit der Kreuzigung Jeschuas machen wollen, stellen Sie sich den rechtmäßigen und ruhmreichen König der ganzen Welt vor, der als Verbrecher unter den Augen des johlenden Mobs den Tod auf dem Elektrischen Stuhl erleidet — wobei die Stromstöße jeweils sehr gering sind, damit sein Sterben Stunden dauert und nicht Sekunden. Als der verstorbene jüdische Komiker Lenny Bruce sein Publikum aufforderte, sich vorzustellen, die Heiden trügen alle kleine Modelle des Elektrischen Stuhls als Schmuck um den Hals, knüpfte er damit an eine tiefe Wahrheit an. (Ende)

Da leider immer noch sehr viele Christen antisemitisch geprägt sind, ohne es einzusehen, und das noch in aller Welt verbreiten, kann/wird dieser Film den Antisemitismus zusätzlich schüren.
Das wird dann sicher als das Wirken des viel zitierten Geistes hingestellt. Fragt sich nur, welcher Geist hier
weht!

Was sind das für Menschen, die sich sowas ansehen können?

Gruss
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon tortävogel » Fr 27. Feb 2004, 15:56

*verwirrtschau* willst du mich doppelt bestätigen oder wieso hast du mich oben erwähnt *verwirrtschau*
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Fr 27. Feb 2004, 16:22

Hallo tortävogel,

genau! *trotz* :)


was meinst Du denn damit?

Gruss
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon tortävogel » Fr 27. Feb 2004, 16:27

*gg* axsoo damit wollte ich nur 100%ig auf den obigen Beitrag antworten also: Ja ich bin absolut deiner Meinung und finde auch das Juden nicht für etwas bestraft werden sollten was a) vor langer Zeit geschehen ist, b) das m.M.n. eh Gottes Plan war und c) nicht relevant ist da es sowieso unser Sieg ist. "*trotz*" steht dafür das mir danach egal ist was andere dazusagen <-- Trotzkopf
naja, egal vieleicht nicht aber... ah jetzt weisst du was ich meine, hoff ich :)
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Fr 27. Feb 2004, 16:32

Hallo totävogel,

:] wenn Du hinschreibst wen Du meinst und welchen Beitrag, dann wirds noch klarer

Gruss
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon tortävogel » Sa 28. Feb 2004, 01:54

den von Daniel Gerber:

Weil Jesus von Juden ans Kreuz geschlagen wurde darf ohnehin nicht Volkshaftung gelten! Schliesslich war Jesus selber Jude. Gleich wie seine Freunde, Verwandten und Nachfolger.


jetzt klar genug? *g*

slg tortä
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Re: Hier ein erster Eindruck von Leuten, die schon in dem Film waren

Beitragvon Meta » Sa 28. Feb 2004, 09:12

Hallo tortävogel,

>>Weil Jesus von Juden ans Kreuz geschlagen wurde <<

schon das ist daneben. Die angegebene Seite, jüdisches Recht beweist das Gegenteil.
Christen brauchen unbedingt Schuldige, auch wenn es Vorhersehung war. Das ist antisemitisch.

Gruss
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