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ein wunderschönes Zitat

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Moderator: firebird

ein wunderschönes Zitat

Beitragvon Holly » Mo 18. Nov 2002, 18:49

Hallo ihr Lieben,

hier ist ein wunderschönes Zitat...
Vielleicht ist es eine Anregung zu einem Austausch

*Als ich die Lust zur Sinnlichkeit entdeckte, habe ich an Gott zu glauben aufgehört.
Denn er stahl mir die Erde.*

(Simone de Beauvoir)

liebe Grüsse
Holly



Holly
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Re: ein wunderschönes Zitat

Beitragvon Scardanelli » Mo 18. Nov 2002, 19:06

Sollte es nichts geben, was einen zu Gott führen könnte, dann ist es an diesem Ende die Sinnlichkeit, als Anschauung der Schöpfung. Wem aber die Sinnlichkeit durch unsinnliche Anklagen, einer geistlosen und damit lieblosen Prüderie verdorben worden ist, der zeigt, dass er über das Sinnliche gar nicht hinauskommt. Er hat das von der Sinnlichkeit nicht abgeschlagen, was sie verstellt hat. Seine Sinnlichkeit wird damit eine wilde sein, die aber am Ende dahin zurückdrängt, wo sie die Schöpfung genießen kann.
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Re: ein wunderschönes Zitat

Beitragvon Taube » Di 19. Nov 2002, 17:22

Hallo Holly

Bei mir war es gerade unbgekehrt als bei Simone de Beauvoir:

Als ich die Lust zur Sinnlichkeit entdeckte, habe ich an Gott zu glauben angefangen.

Wenn ich nur einen kurzen Blick in die Bibel werfe, voll von sinnlicher Erfahrungen um den Glauben. Drei Beispiele:

Die Schöpfungsgeschichten sind doch sehr sinnliche und farbenfrohe Beschreibungen, wie der Schöpfer in Liebe die Welt für den Menschen gestaltet hat. Die Schöpfungsgeschichte ist keine kalte naturwissenschaftliche Formel, obwohl sie gerne dazu missbraucht wird, um damit gegen die Evolutionstheorie zu kämpfen. Dann verlieren die Schöpfungsgeschichten die sinnlich-schöne Welterfahrung und wirken als lieblose Diskussions- und Streitobjekte.

Die Wundergeschichten um Jesus sind doch die sinnlichen Berichte von Menschen, die durch Liebe in der Begegnung mit Jesus geheilt worden sind. Werden sie missbraucht, um daraus eine "Glaubensmedizin" zu machen, werden sie einfach zu belanglosen Geistheilungen, um deren Wahrheit so lange gestritten werden kann, dass wiederum alle Liebe in den Hintergrund tritt.

Das Hohelied der Liebe im AT und im NT (1. Korinther 13) will doch sinnlich erfahren und angewendet werden, ansonsten die Begriffe um Liebe nur zu philosophischen Begriffe verkommen.

Leider haben viele Kirchen, die Sinnlichkeiten im Glaubensleben zurückgedrängt, sei es, dass die Sinnlichkeit ganz verpönt ist, oder so stark kontrolliert ist, dass daraus Dogmen entstanden sind. Vielleicht hat Simone de Beauvoir nur solche Erfahrungen gemacht.

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Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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