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Das Leben im Geist

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Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Mi 6. Mai 2009, 16:03

Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit, gegen all dies ist das Gesetz nicht.
Gal. 5, 22.23


Im neusten Herold 53. Jahrgang, Nr. 5 (629), Mai 2009 beschreibt H.S. Martin die Frucht des Geistes.

Liebe

(griechisch: Agape) ist vor allem Hingabe an Gott. Liebe ist eine gottgegebene Leidenschaft, den Schöpfer zu ehren und das Wohlergehen eines jeden Menschen zu suchen. Liebe ist nicht nur ein kuscheliges Gefühl; sie ist vielmehr eine Haltung, die sich in der Tat zeigt. Wirkliche Liebe heisst: "Ich will das Beste für einen Menschen, ungeachtet, wie dieser mich behandelt. "

Wir können Agape-Liebe üben, indem wir andern helfen, selbst wenn wir keine Lust dazu verspüren. Wir können geben, auch wenn es schwerfällt. Wir können uns für das Wohl anderer einsetzen, auch wenn es uns gerade nicht gut geht. Wahre christliche Liebe wird immer nur das Beste und Schönste für das Objekt seiner Liebe im Auge haben. Aristoteles schrieb über die Liebe und meinte, dass man nur Menschen lieben könne, die unsere Liebe auch verdient haben. Die Agape-Liebe reicht allerdings viel weiter, als nur die Menschen zu beachten, die Liebe verdient haben.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Mi 6. Mai 2009, 18:48

Freude

(Griechisch: chara) ist ein tiefes inneres Strahlen der Seele, das in dem Wissen wurzelt, dass Gott Dinge zu unserem Besten wendet. Es ist ein Zustand innerer Zufriedenheit, eine unerklärliche Freude, die der empfindet, der Christus kennt und mit Ihm geht. Freude ist nicht das Ergebnis günstiger Lebensumstände. Sie resultiert auch nicht daraus, dass man viele irdische Dinge besitzt. Freude ist ein wunderbares Ergebnis, dass aus dem Wissen geboren wird, dass Gott uns liebt und dass Er zu weise ist, um Fehler zu machen.

Als der Apostel Philippus das Wort Gottes in Samaria verkündigt, heisst es in Apostelgeschichte 8,8: "...und es entstand grosse Freude in dieser Stadt." Als der Gefängniswärter von Philippi errettet und getauft wurde, freuten er und seine Familie sich sehr (Apostelgeschichte 16,34). Christen wissen, das Gott Selbst in ihrem grössten Leid und ihrem tiefsten Kummer versprochen hat, dass schlisslich alles zu ihrem Besten dienen muss. Und darum freuen sie sich (Röm 8,28; Jakobus 1,2-4).
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Do 7. Mai 2009, 11:03

Friede

(Griechisch: eirene) ist die Ruhe und Geborgenheit, die aus einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Gott entsteht. Es ist der Friede Gottes; der Friede, den Gott in Sich Selbst hat und den Er geben will. Gott wird nicht unruhig und fürchtet Sich nicht. Der "Friede", der eine Frucht des Heiligen Geistes ist, ist die innere Gelassenheit, die von Gott kommt und auf der Sicherheit beruht, dass wir durch Christi Tod am Kreuz Frieden mit Gott haben.

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in London eine Frau, die selbst als die Stadt Nacht für Nacht bombardiert wurde, ganz gelassen blieb und sich nicht aus der Ruhe bringen liess. Eines Tages fragte sie jemand, wie sie so ruhig bleiben und sogar schlafen könne, obwohl sie wusste, dass irgendwann nachts höchstwahrscheinlich ein Bombenhagel auf London niedergehen würde. Sie antwortete: "Mein himmlischer Vater schläft nicht. Er wacht immer über Seinen Kindern. Darum knie ich vor meinem Bett, bevor ich mich schlafen lege, und befehle mein Leben im Gebet Gott an. Ich weiss, dass Er immer wacht. Darum lege ich mich ins Bett und schlafe. Es macht keinen Sinn, dass wir beide wach bleiben." Dieses Vertrauen in die Fürsorge unseres himmlischen Vaters demonstriert den Frieden Gottes.

Es ist nicht immer leicht, mit anderen Menschen in Frieden zu leben, besonders nicht mit schwierigen Menschen - aber so viel an uns liegt, soll dies geschehen (Römer 12,18).

Wer sich im Glauben den Frieden mit Gott zu eigen macht, den Jesus versprochen hat, kann den Frieden Gottes erleben. Gott ist nicht nervös und leicht erregbar, der die Gegenwart fürchtet oder Angst vor der Zukunft hat.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Do 7. Mai 2009, 14:34

Geduld

bedeutet Selbstbeherrschung, das heisst, sich nicht schnell zu rechtfertigen, selbst wenn man provoziert wird. Die meisten von uns wünschen sich mehr Geduld, das heisst, die Fähigkeit Irritationen gelassen hinzunehmen, wie zum Beispiel im Kleinen etwa Bummler im Strassenverkehr oder Nachbarn, die ihre Hunde nachts bellen lassen. Ein geduldiger Mensch ist nicht aufbrausend oder, wie wir manchmal sagen, ein Hitzkopf, bei dem die Sicherungen durchbrennen.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Do 7. Mai 2009, 21:23

Freundlichkeit

Hierbei geht es um die aufmerksame Beachtung eines Menschen. Das löst höfliche und freundliche Reaktionen aus. Wir sollten freundschaftlich, sympathisch und zuvorkommend sein und nicht selbstbezogen und gedankenlos. "Freundlichkeit ist die goldene Regel, andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte."

Ein unbekannter Schriftsteller sagte einmal: " Ich gehe davon aus, dass ich mein Leben nur einmal lebe. Darum will ich jede Freundlichkeit, die ich einem Menschen erweisen kann, und alles Gute, was ich für ihn tun kann, jetzt tun - weil ich diese Wegstrecke nicht noch einmal gehen werde." - Es lohnt sich, darüber nachzudenken.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Fr 8. Mai 2009, 09:19

Güte

bedeutet Grosszügigkeit und Wohlwollen. Sie veranlasst uns, anderen Menschen zu helfen und Gutes zu tun. Wir sollten dem Beispiel unseres Herrn Jesus folgen, der "umhergezogen ist und Gutes getan hat" (Apostelgeschichte 10,38). Paulus betete, dass Gottes Kinder "Frucht bringen in jedem guten Werk" (Kolosser 1,10).

Geduld, Freundlichkeit und Güte sind Wesensmerkmale, die einen Menschen für andere attraktiv machen. Aeusserlich können wir nicht viel an unserem Körper verändern, mit dem wir geboren wurden. Wir können ihn zwar trainieren und schmücken. aber er wird unserem Originalkörper immer noch ziemlich ähnlich sehen. Innerlich können wir so attraktiv werden, wie wir wollen. Wir können Freundlichkeit und Güte in der Fülle ausstrahlen, die wir selbst bestimmen.

Wir können unser Aussehen vielleicht nicht so stark verändern, wie wir wollen, aber wir können die Attraktivität unseres Charakters bestimmen.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Fr 8. Mai 2009, 14:08

Treue

(Glaubwürdigkeit) ist die Summe aus Verantwortungsbewusstsein und Vertrauenswürdigkeit, mit der sich jemand an sein Wort bindet. Gott steht immer zu Seinem Wort. Jeremia sagt in Klagelieder 3,23: "Deine Treue ist gross." Wir sollten immer wieder über die Treue Gottes im Leben Seiner Jünger nachsinnen, damit wir mit ihnen in das Lob einstimmen können: " Gelobt sei der HERR; denn Er hat Seine wunderbare Güte mir erwiesen" (Psalm 31,22). Treue beinhaltet Loyalität, Zuverlässigkeit und Stabilität.

Das Wort "Glaubwürdigkeit" besagt: Treue ist mehr, als der Wahrheit Gottes kurz zuzustimmen. Es ist eine Verpflichtung zu dieser Wahrheit. Treue manifestiert sich in ständigem Gehorsam. "Treue" Menschen verrichten verantwortungsbewusst ihre Aufgaben, die ihnen anvertraut sind. Sie stehen zu den Verpflichtungen, die sie eingehen.

Es kommt immer wieder vor, dass jemand verspricht, etwas Besonderes für uns zu tun und es dann vergisst. Wer aus Gott geboren ist, nimmt in der Regel ernst, was er andern verspricht, und kommt seinem Versprechen treu nach.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Fr 8. Mai 2009, 20:22

Sanftmut

spricht für eine demütige und belehrbare Einstellung. Der sanftmütige Mensch ist bereit zuzuhören und zu lernen. Es ist ein sanfter Geist, der uns befähigt, andere auf gute Weise zurechtzubringen, der so schnell nichts übel nimmt und andere sensibel überzeugt. Der Apostel Jakobus schreibt: " Nehmt das Wort mit Sanftmut an, das in euch gepflanzt ist und die Kraft hat, eure Seelen zu erretten" (Jakobus 1,21). Der sanftmütige Mensch hat eine demütige Einstellung zu seinen eigenen Fähigkeiten. Darum ist er bereit, auf andere Menschen zu hören. Vor allem achtet er sensibel auf die Führung und Belehrung des Heiligen Geistes.
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Re: Das Leben im Geist

Beitragvon Schoham » Sa 9. Mai 2009, 14:34

Keuschheit

(Selbstbeherrschung) befähigt, schlechte Neigungen zu meistern. Selbstbeherrschung (Keuschheit) ist Mässigung. Das heisst, Gutes zu nutzen und Schlechtes zu lassen. Wer sich selbst beherrscht, sagt "Nein" zu allem, was seinen Blick auf Jesus verschleiert oder ihm den Wunsch, auf Gottes Wort zu achten, nimmt. "Selbstbeherrschung" bedeutet Mässigung und Selbstkontrolle.

"Selbstbeherrschung" ist nie leicht, weil die eigene Disziplin der menschlichen Natur entgegensteht. Allerdings kann Selbstkontrolle mehr und mehr gelingen, wenn wir bereit sind, uns vom Heiligen Geist regieren zu lassen (5,18).

Wenn die neuen Wörter, die die Frucht des Geistes beschreiben, voll definiert werden, bekommen wir ein abgerundetes Bild von dem, was es bedeutet "wie Christus zu sein". Diese Werte wirken in uns und durch uns durch den Heiligen Geist, allerdings nur in dem Masse, in dem wir bereit sind, unser Leben Ihm zur Verfügung zu stellen.

Die abschliessenden Worte in Vers 23: "gegen all dies ist das Gesetz nicht" zeigen, dass nichts im Gesetz des Mose (oder in irgendeinem anderen Gesetz) diesen Werten widerspricht. Und es gibt auch kein Gesetz, das mit einem solchen Verhalten in Konflikt gerät.
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