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Ewigkind

BeitragVerfasst: Di 29. Dez 2009, 19:40
von erbreich
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Ewigkind

Es weht ein sanfter Wind
Um das grosse Kind
Das auf dem Hügel dort
Lauscht dem Lebenswort

Die Welt liegt unter Nebel
Das Kind es rafft die Segel
Und sein Lebensboot
Fährt von Ort zu Ort

Es sieht viel Not und Leiden
Das möcht' es gerne meiden
Doch das Boot fährt weiter
Kreuzt Tränen, Blut und Eiter

Dann wiederum ganz plötzlich
Das Kind an Licht ergötzt sich
Der Freude und manch' Schönem
Kann es auf einmal frönen

Von vielen tiefen Schmerzen
In seinem alten Herzen
Kann es hier genesen
In dieses Raumes Wesen

Doch jetzt schon ist vorbei die Rast
Das Schiff trägt weiter seine Last
Das Herz ist jung geworden
Und macht sich keine Sorgen

Wieder sieht es Leiden
Es will es nicht mehr meiden
Im Herzen wohnt Vertrauen
Auf dieses tut es bauen

Das Schifflein kreuzt die Wellen
Und wenn auch Hunde bellen
Im Sturm und in der Nacht:
Der Ew’ge hat die Macht

erbreich