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für die Blinden und die Tauben

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Moderator: firebird

für die Blinden und die Tauben

Beitragvon bo » Mo 24. Jun 2002, 10:51

für Gabriel, Roland und die ganzen anderen blinden Mitläufer. Benutzt euren Verstand und predigt nicht alles runter, was ihr hört oder liest!

Finde deine Wahrheit (und lasse jede andere daneben gelten) *
Sagen wir nicht,
dass wir ‘die’ Wahrheit schon besitzen,
du und ich,
sondern dass wir gemeinsam
auf der Suche nach ihr sind!

Augustinus
christlicher Mystiker, Heiliger und Kirchenlehrer
354 - 430 n.Chr.





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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Gabriel » Mo 24. Jun 2002, 11:57

Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt; und ihrer sind VIELE, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn FINDEN.


JESUS

Denn der Herr gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand. Er lässts den Aufrichtigen gelingen und beschirmt die Frommen und behütet die, so recht tun, und bewahrt den Weg seiner Heiligen. Alsdann wirst du verstehen Gerechtigkeit und Recht und Frömmigkeit und allen guten Weg; Den Weisheit wird in dein Herz eingehen, dass du gerne lernest; Guter Rat wird dich bewahren, und Verstand wird dich behüten, Dass du nicht geratest auf den Weg der Bösen, noch unter die verkehrten Schwätzer.

Verlass Dich auf den Herrn von GANZEM HERZEN und verlass dich nicht auf deinen VERSTAND
Dünke dich nicht weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen

Salomo
1000 v. Chr.

Der HERR aber wird dir in allen Dingen der Verstand geben. Halt im Gedächtnis JESUS Christum, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Evangelium.

Paulus
67 n. Chr.
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon bo » Mo 24. Jun 2002, 12:00

@Gabriel

Genau das mein ich, genau das!
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » So 3. Nov 2002, 12:47

"[Man kann gut verstehen ...] ... daß die Bibel durch ihre wohlmeinenden Verteidiger mehr gelitten habe als durch ihre ehrlichen und kritischen Gegner. Ich würde freilich diese fundamentalistischen Eiferer eher als fanatische Dummköpfe denn als wohlmeinende Verteidiger unserer Bibel bezeichnen."

Schilling, Alfred: Verstehst du auch, was du liest?


Es ist für mich immer wieder schwer, mir Nichtchristen zu diskutieren, weil uns Christen immer wieder das Vorurteil entgegen gebracht wird, wir seien alle so intollerant, wie es Gabriel hier demonstriert.
Lieber Gabriel, meinst du, du kannst jemand anderen SO von deinem Glauben überzeugen?
Gott hat uns tüchtig gemacht zu Dienern des neuen Bundes,
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Taube » Mo 4. Nov 2002, 09:19

Ja, Pumi,

vielleicht passen die Jesaia-Stellen auch hier dazu. Durch wilden Lärm zerstört man oft vieles.

Taube



Jes 42,1
Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; / das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, / er bringt den Völkern das Recht.
Jes 42,2
Er schreit nicht und lärmt nicht / und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.
Jes 42,3
Das geknickte Rohr zerbricht er nicht / und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; / ja, er bringt wirklich das Recht.
Denn erschienen ist die Gnade Gottes, allen Menschen zum Heil. (Titus 2,11)
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 4. Nov 2002, 13:20

Hab mal den Satz gehört: "Erzähle keinem von Gott, der nicht nach ihm fragt, aber lebe so, dass man dich nach ihm fragt."

I try my very best...
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon green » Mo 4. Nov 2002, 13:23

Und ich hab den Satz gehört (ist von Augustinus oder so):

Predige zu jeder Zeit das Evangelium - wenn nötig, gebrauche dazu auch Worte!

greenlich
:] Gott ist immer grösser ... grösser als alles, was dir heute begegnet! :))
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 4. Nov 2002, 13:37

Oh, schon wieder Augustinus. Scheint ein gar klug Kerlchen gewesen zu sein!?
Wenn ich das recht verstehe, dann ist das das selbe, nur anders rum ausgedrückt...

Nun frage ich mich noch: wenn ich nun (wenn nötig) Worte gebrauche, wähle ich dann Worte der Drohung, der Intolleranz, der Überlegenheit oder wähle ich Worte des Evangeliums, der guten Nachricht?
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Matia » Mo 4. Nov 2002, 13:59

Hab meine Meinung dazu schon genug in anderen Threads abgegeben. Kann mich den meisten hier nur anschliessen.

Bekehre nicht, lebe!!!
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon green » Mo 4. Nov 2002, 14:05

Hallo Pumi

Du schreibst:
Nun frage ich mich noch: wenn ich nun (wenn nötig) Worte gebrauche, wähle ich dann Worte der Drohung, der Intolleranz, der Überlegenheit oder wähle ich Worte des Evangeliums, der guten Nachricht?

Du fragst in der Ich-Form - wie lautet deine Antwort?

--> Und als allgemeine Überlegung: Wer weise, demütig und liebevoll genug ist, nur im besonderen Bedarfsfall Worte zum Predigen des Evangeliums zu wählen, wird wohl kaum eine Droh-Botschaft anstelle der Froh-Botschaft verkündigen ...

greenlich
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 4. Nov 2002, 14:14

Nu ja, ich muss zugeben, dass ich nicht "nur im besonderen Bedarfsfall" mit Worten predige...
Ich werde ziemlich oft nach Gott gefragt, also erzähle ich auch (mit Worten) von Gott.
Du hast ja gemerkt, dass meine Frage rhetorisch war. Trotzdem gibt´s hier eine Antwort ("Gott ist gut")
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon grundi » Fr 8. Nov 2002, 19:48

Salut Pumi

Geht es Dir etwa darum Menschen von JESUS zu überzeugen??? Ich denke Du läufst Gefahr dem humanistischen Gedankengut des "faulen Friedens" zum Opfer zu fallen (wenn dies nicht bereits geschehen ist).
Wie hat JESUS selbst denn gepredigt? Wohl kaum dass es seinen Zuhörern in den Ohren kitzelte! ER hat sehr oft die Drohrede ausgepackt, da das Volk sosehr verstockt war. Wie steht es denn heutzutage?
Meine Antwort:
Ich bin umgeben von einem verkehrten und verdrehten Geschlecht! (nach dem Philiperbrief)

Also entscheide Dich zwischen zwei Möglichkeiten:

    [*]a) Unverblühmt die Wahrheit zu bekennen und Dein Kreuz auf Dich zu nehmen; auch wenn Du als Folge als engstirnig oder wie Du sogar selbst urteiltest, als "fanatischer Dummkopf" betrachtet werden könntest.

    [*]b) Dem Frieden, der Eintracht und des Einvernehmen zuliebe kompromissbereit zu sein. Dann freilich könntest Du JESU Frage "Liebst du mich" nicht mit reinem Gewissen mit "JA!" beantworten!
    [/list]
    Strebst Du nach EHRE für SEINEN :)) oder vielleicht doch nur für Deinen eigenen Namen :shock: ?


    Sei gegrüsst
... um sich mächtig zu erzeigen an denen, die von ganzem Herzen ihm ergeben sind.
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon bo » Fr 8. Nov 2002, 19:53

Hallo Grundi

Auch für dich gilt dieser kleiner Spruch...
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon grundi » Fr 8. Nov 2002, 20:02

BO!

Musst Du immer dazwischenfunken? :cry:

Ich habe meinen Beitrag ganz klar an Pumi adressiert, also BITTE...
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon bo » Fr 8. Nov 2002, 20:08

Ist mein Thread. Also mache ich was ich will. Siehe auch meine Sig. Und ein öffentliches Forum ist das auch. [gelöscht]
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Fr 8. Nov 2002, 20:40

Original von grundi
Geht es Dir etwa darum Menschen von JESUS zu überzeugen??? ... Strebst Du nach EHRE für SEINEN :)) oder vielleicht doch nur für Deinen eigenen Namen :shock: ?


Hallo grundi,
ich glaube, du musst mir mal genauer erklären, was du mir vorwirfst. Ich hab (wirklich wahr) nicht ganz verstanden, was du meinst. Beziehst du dich auf einen meiner Beiträge (wenn ja, welchen?) oder auf die "Gott ist gut"-Geschichte?
Ich würde mich gern mit dir darüber unterhalten, aber ich verstehe dich glaub wirklich nicht.
Zu den Fragen oben:
Ich möchte Menschen zum Nachdenken über den Glauben bringen. "Überzeugen" von Jesus kann ich niemanden (du übrigens auch nicht). Ich kann meinen Glauben als Möglichkeit anbieten und vorleben. Aber "überzeugen" muss sich jeder selbst.
Wenn ich nach Ehre für meinen Namen strebte, würde ich sicher bessere Möglichkeiten finden... ;)
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon grundi » Sa 9. Nov 2002, 18:34

Lieber Pumi

Ich beziehe mich auf Dein erster Text in diesem Thread. Du redest dort von Gabriel als ob er das Ziel verfolgen würde, möglichst alle von JESUS fern zu halten. Dies stimmt aber überhaupt nicht!
Was denkst Du, wieviele christliche Mitschwimmer es weltweit gibt? Ich würde schätzen; mindestens mehrere duzend Millionen.
:(
Die Absicht von von Extremisten wie ich einer bin, ist meinen Nächsten von der ersten Berührung mit dem Evangelium klaren reinen Wein zu servieren. Ansonsten werden jene Menschen letztendlich doppelt betrogen worden sein: von der Welt und auch noch von der angeblichen Christenheit!
Jeder einzelne muss den Weg seines Leben selber finden und sich immer wieder von neuem entscheiden für die eingeschlagene Richtung, aber in einer möglichen geistigen Geburtsstunden ist in der heutigen Zeit eine professionelle Hilfeleistung unabdingbar, damit nicht etwa eine Totgeburt zum Vorschein kommt. Die Mächte der Finsternis sind nicht nur darauf aus den physischen Abort zu fördern, sondern genauso den Geistigen!
Wie Du nun doch erkannt zu haben scheinst, können wir das LEBEN niemandem gewaltsam überstülpen, noch ist dem entsprechendes Verhalten annähernd unser Auftrag. Ein durch Gottes Geist wiedergeborener Mensch ist lediglich Botschafter der Gerechtigkeit, unabhängig von der Zustimmung in seinem Umfeld, ansonsten ist er weder überzeugend noch im Licht wandelnd.

Uebrigens kann ein christliches Angagement sehr wohl fleischlich begründet sein, also überprüfe mal wo Du selbst Dich befindest, im Krieg der Giganten.



Ich hoffe, Dir mit meinem Erklärungsversuch zu etwas Klarheit verholfen zu haben.
;)
Es Grüsst Dich
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Re: fЭr die Blinden und die Tauben

Beitragvon grundi » Di 12. Nov 2002, 12:00

Pumi
nun, was ist..?
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Di 12. Nov 2002, 13:27

Nu drängle mal nicht so!
Sorry, war am Wochenende on the road, fernab des WWW und bin jetzt auch noch bissle im Stress.
Hab was gegen spontane, unüberlegte Antworten und will ja auch keinen Eimer voll heißer Luft schreiben. Vieleicht komme ich ja heut nachmittag dazu nachzudenken...
Antwort bekommst du auf jeden Fall.
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon grundi » Di 12. Nov 2002, 23:36

Hoi Pumi

Ne ne, will Dich nicht draengen, auch ich bin ein langsamer und bedaechtiger Mensch; es lassen sich ja sonst schon genug wie Irre kopflos durch den Tag hetzen.
Hab nur schon befuerchtet, Du wollest es nun doch nicht zu einer Diskussion kommen lassen.


Also dann, hear of You... :))

Grundi
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mi 13. Nov 2002, 23:02

So, jetzt habe ich die nötige Zeit gefunden:

Ich beziehe mich auf Dein erster Text in diesem Thread. Du redest dort von Gabriel als ob er das Ziel verfolgen würde, möglichst alle von JESUS fern zu halten.

Das stimmt einfach nicht! Ich habe Gabriel eine direkte Frage gestellt. Die Frage war von mir nicht rhetorisch gemeint, sondern es würde mich wirklich interessieren, ob Gabriel wirklich meint, so andere von seinem Glauben überzeugen zu können. (Schade übrigens, dass ich noch keine Antwort bekommen habe). Und wenn ich im Satz vorher gesagt habe, Gabriel sei intolerant, dann entspricht das ja wohl der Wahrheit. Ich denke Gabriel selbst würde sagen, dass er intolerant ist, denn ganz offensichtlich entspricht es nicht seinem Glauben, anders denkende zu tolerieren. Ich habe nicht gesagt, Gabriel habe das Ziel, andere (und schon garnicht alle) von Jesus fern zu halten. Ich wollte mit meinen Beiträgen aber darauf hinweisen, dass seine Auftritte hier im Forum genau dazu führen könnten (auch wenn das nicht sein Ziel ist).

Was denkst Du, wieviele christliche Mitschwimmer es weltweit gibt? Ich würde schätzen; mindestens mehrere duzend Millionen.

Ich bin mir sicher, dass ich nicht dazu befugt bin zu entscheiden, wer ein "christlicher Mitschwimmer" ist und wer nicht. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht so ganz weiß, was du unter einem christlichen Mitschwimmer verstehst. Ich finde es sehr anmaßend zu beurteilen, wer ein "richtiger" Christ ist und wer nicht.

Die Absicht von von Extremisten wie ich einer bin, ist meinen Nächsten von der ersten Berührung mit dem Evangelium klaren reinen Wein zu servieren.

Ich würde mich freuen, wenn du mir in ein paar Sätzten erklären könntest, wie dein "klarer reiner Wein" aussieht. Wie lautet denn dein Evangelium (also deine Gute Nachricht)? Oder anders gefragt, inwiefern denkst du denn, dass mein Evangelium unklar und unrein sei?

Ansonsten werden jene Menschen letztendlich doppelt betrogen worden sein: von der Welt und auch noch von der angeblichen Christenheit!

Und auch hier wieder die Frage: wer autorisiert dich zu entscheiden, was nur "angebliche" und was wahre Christenheit ist?

Jeder einzelne muss den Weg seines Leben selber finden und sich immer wieder von neuem entscheiden für die eingeschlagene Richtung, aber in einer möglichen geistigen Geburtsstunden ist in der heutigen Zeit eine professionelle Hilfeleistung unabdingbar, damit nicht etwa eine Totgeburt zum Vorschein kommt. Die Mächte der Finsternis sind nicht nur darauf aus den physischen Abort zu fördern, sondern genauso den Geistigen!

...Bahnhof!
Tut mir leid, ich habe nichts von alledem verstanden.

"Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken."
(Karl Heinrich Waggerl)


Wie Du nun doch erkannt zu haben scheinst, können wir das LEBEN niemandem gewaltsam überstülpen, noch ist dem entsprechendes Verhalten annähernd unser Auftrag.

Ich habe das nicht "nun doch" erkannt, sondern ich habe nie etwas anderes gesagt, und auch nicht daran gezweifelt! Das ist genau das was ich sagen will: keiner von uns kann irgend jemandem irgend etwas aufzwingen. Aber wir können durch unser Verhalten sehr wohl beeinflussen, ob uns andere überhaupt zuhören. Und wir können auch durch unsere Intoleranz ein Gespräch unmöglich machen.

Ein durch Gottes Geist wiedergeborener Mensch ist lediglich Botschafter der Gerechtigkeit, unabhängig von der Zustimmung in seinem Umfeld, ansonsten ist er weder überzeugend noch im Licht wandelnd.

Wenn ich richtig verstanden habe, was du da schreibst und wenn du wirklich meinst, was du da schreibst, dann sind wir einer Meinung: (ich übersetze deinen Satz mal in meine Sprache) Du bist nur ein Botschafter Gottes. Du bist nicht die Judikative, die zu entscheiden hat, was die Wahrheit ist. Unabhängig von der Zustimmung in deinem Umfeld, aber auch unabhängig von Ablehnung in deinem Umfeld. Du musst also nicht um der Ablehnung willen Ablehnung provozieren, um überzeugend zu sein.

Uebrigens kann ein christliches Angagement sehr wohl fleischlich begründet sein, also überprüfe mal wo Du selbst Dich befindest, im Krieg der Giganten.

Noch ein letztes Mal: wer gibt dir das Recht (und die Weisheit), zu beurteilen wie mein Engagement begründet ist??? Du kennst mich nicht, du weißt nichts von mir, du kennst mein Engagement und die Motivation dazu nicht, du hast bisher noch nie mit mir geredet. Warum meinst du, über mich urteilen zu können?
Es gehören nicht automatisch alle zu einem "verkehrten und verdrehten Geschlecht", nur weil sie in irgend einem Punkt anderer Meinung sind als du.
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Prosecutor » So 17. Nov 2002, 23:45

was pumi meint is doch klar. durch verhalten wie z.b. das von gabriel bringt ihr mehr leute dazu kopfschüttelnd wegzulaufen als euch zuzuhören.

entweder ist euch das egal, was euer gutes recht ist, oder ihr handelt frei nach kant und sagt ´nur der gute wille zählt´. wie dem auch sei, mit eurer tour schafft ihr einiges, aber keinen frieden, keine liebe und vor allem keine neuen christen.

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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon bo » Mo 18. Nov 2002, 08:31

btw Gabriel hat wohl wirklich die Segel gestrichen. Aber vermutlich war das wohl doch nur ein atheistischer Troll :D
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Shadow » Mo 18. Nov 2002, 09:43

bo: Wer weiss... was ich mich eher frage: Hat ihn unsere faktische Überlegenheit vergrault oder hat Gott ihm einen Ferrari verprochen, so dass er nun zu happy ist, um weiter mit uns zu diskutieren? ;)
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 18. Nov 2002, 13:35

Original von bo
btw Gabriel hat wohl wirklich die Segel gestrichen. Aber vermutlich war das wohl doch nur ein atheistischer Troll
Nee, ich glaub nicht, dass das ein Troll ist. Dafür ist (war?) er zu gut...
Außerdem mache ich mir mehr Gedanken um grundi, der mich noch zu einer Antwort gedrängt hat und jetzt schon fast eine Woche lang nicht mehr aufgetaucht ist... :?

Original von Shadow
Hat ihn unsere faktische Überlegenheit vergrault...
Also ich sehe keine faktische Überlegenheit. Höchstens ein bisschen Gegenwind ... ;)
Ganz abgesehen davon geht es hier ja auch ganz bestimmt nicht um Mehrheiten, sondern um Argumente, oder!?
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Shadow » Mo 18. Nov 2002, 14:51

Pumi: Es war auch eher als Scherz gemeint ;)
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 18. Nov 2002, 14:58

... das hab ich augenzwinkernd ;) verstanden gehabt...
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Shadow » Mo 18. Nov 2002, 15:01

Dann verstehen wir uns ja *g*
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Re: für die Blinden und die Tauben

Beitragvon Pumi » Mo 18. Nov 2002, 15:05

... in dem Punkt schon, aber sonst ... :?

:P ;)
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Für Blinde und Taube

Beitragvon grundi » Mo 18. Nov 2002, 20:06

Keine Bange Pumi, war die letzte Woche sehr beschäftigt, aber mich gibt´s noch... :P



Ich bin mir sicher, dass ich nicht dazu befugt bin zu entscheiden, wer ein "christlicher Mitschwimmer" ist und wer nicht. ...Ich finde es sehr anmaßend zu beurteilen, wer ein "richtiger" Christ ist und wer nicht.
[color=darkblue]Zum Richten (Verurteilen) bin ich in der Tat nicht befugt, nicht desto trotz jedoch von JESUS zum Be-urteilen beauftragt!



Ich würde mich freuen, wenn du mir in ein paar Sätzten erklären könntest, wie dein "klarer reiner Wein" aussieht. Wie lautet denn dein Evangelium (also deine Gute Nachricht)? Oder anders gefragt, inwiefern denkst du denn, dass mein Evangelium unklar und unrein sei?
In meiner Botschaft steht etwas klar im Zentrum: Die Liebe zu Gott und seinen Geboten; von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand, mit ganzer Kraft, und die Liebe zu einem jeden Nächsten, wie zu sich selbst! Des weitern soll sich keiner Christ nennen, der nicht an seinem Herzen beschnitten werden will und nicht bereit ist sich nach Gottes Ermessen zerbrechen zu lassen, sich also als Ton nicht zum Rechter über den Töpfer setzt. Der sich nicht selbst verleugnet und folglich Frucht bringt. der nicht bereit ist für CHRISTUS zu leiden, an seinem Leib Anteil zu nehmen durch Essen seines Fleisches und Trinken seines Blutes. Der nicht seinem Willen gehorcht und sich regelmässig von JESUS die Füsse waschen lässt. Der nicht willens ist auf seine Rechte zu verzichten und alles daran zu setzen SEIEN Namen zu verherrlichen.
Der die Kosten seiner Wahl des Lebens vorgänglich sehr genau überschlagen hat! Desshalb ist mir jemand lieber, der von Beginn weg dem HERRN den Rücken zukehrt, als einer der den Geist kostet, danach aber herumposaunt: das Christentum versucht zu haben, davon aber enttäuscht worden zu sein.



Zitiert von K. H. Waggeler:
"Nichts ist einfacher, als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger, als sich einfach auszudrücken."
Danke für den Hieb; manchmal kann eine themenspezifische Aussage wirklich nur ziemlich kompliziert ausformuliert werden. Zumal ich davon ausgehe, hier nicht mit einem Laien zu kommunizieren.


Ich habe das nicht "nun doch" erkannt, sondern ich habe nie etwas anderes gesagt, und auch nicht daran gezweifelt! Das ist genau das was ich sagen will: keiner von uns kann irgend jemandem irgend etwas aufzwingen. Aber wir können durch unser Verhalten sehr wohl beeinflussen, ob uns andere überhaupt zuhören. Und wir können auch durch unsere Intoleranz ein Gespräch unmöglich machen.
Mit meiner etwas harten Ausdrucksform meinte ich eigentlich folgendes: Ich bin nicht beauftragt worden, Menschen von JESUS zu überzeugen, ER selbst überzeugt seine Schafe selbst von sich.
Du scheinst da nach wie vor etwas anderer Auffassung zu sein, wie auch folgendes Zitat von Dir belegt:
es würde mich wirklich interessieren, ob Gabriel wirklich meint, so andere von seinem Glauben überzeugen zu können

---

Unabhängig von der Zustimmung in deinem Umfeld, aber auch unabhängig von Ablehnung in deinem Umfeld. Du musst also nicht um der Ablehnung willen Ablehnung provozieren, um überzeugend zu sein.
...um der Vollständigkeit halber; um der Zustimmung wegen auch eine solche nicht zu suchen!


Du kennst mich nicht, du weißt nichts von mir, du kennst mein Engagement und die Motivation dazu nicht, du hast bisher noch nie mit mir geredet. Warum meinst du, über mich urteilen zu können?
Habe ich denn über Dich und Dein Engagement geurteilt? Nein, ich habe Dich lediglich auf einen wichtigen Sachverhalt aufmerksam gemacht. Ich kenne Dich wirklich noch kaum, obwohl wir doch eben schon einen Wortwechsel miteinander hatten - zwar keinen mündlichen, aber würdest Du denn auf diese Weise ein anderes Bibelverständnis bezeugen als Du es hier im Forum tust? [/color]


Einen gesegneten Abend wüsche ich Euch allen,
Grundi


ps: Gabriel ist garantiert kein fake! ;) :] :))
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Pumi » Mo 18. Nov 2002, 22:54

Ups, das hatte ich nicht erwartet. Es war mir schon klar, dass du eine andere Auffassung vom Glauben hast als ich. Aber selten habe ich eine so extreme Haltung gefunden...

Auf jeden Fall möchte ich dir danken, dass du mich dazu gebracht hast, meine Position, meinen Glauben zu überdenken. Ich möchte nun nicht auf Einzelheiten deiner Antwort eingehen, ich werde nur meine Gute Nachricht deiner "Botschaft" gegenüberstellen.

Original von grundi
In meiner Botschaft steht etwas klar im Zentrum: Die Liebe zu Gott und seinen Geboten; von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand, mit ganzer Kraft, und die Liebe zu einem jeden Nächsten, wie zu sich selbst! Des weitern soll sich keiner Christ nennen, der nicht an seinem Herzen beschnitten werden will und nicht bereit ist sich nach Gottes Ermessen zerbrechen zu lassen, sich also als Ton nicht zum Rechter über den Töpfer setzt. Der sich nicht selbst verleugnet und folglich Frucht bringt. der nicht bereit ist für CHRISTUS zu leiden...


Und jetzt mein Credo: In meiner Botschaft steht etwas klar im Zentrum: Die Liebe Gottes zu den Menschen. Gott liebt uns bedingungslos, rechnet nicht unsere Taten und Untaten gegeneinander auf. Mit diesem Wissen bemühe auch ich mich, Gott zu lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und mit meinem ganzen Verstand (der zwar nicht Gott begreifen kann, aber sehr wohl das was Menschen über Gott denken und weiter erzählen). Daraus resultiert bei mir - auch wenn ich dabei sehr sehr oft versage - die Liebe zu einem jeden Nächsten. Des weitern darf sich jeder Christ nennen, der Gottes Geschenk annehmen will. Es gibt keine Voraussetzung dafür, auch nicht, sich zerbrechen zu lassen und sich selbst zu verleugnen. Christus hat gelitten, damit wir nicht leiden müssen.

Original von grundi
Ich kenne Dich wirklich noch kaum, obwohl wir doch eben schon einen Wortwechsel miteinander hatten - zwar keinen mündlichen, aber würdest Du denn auf diese Weise ein anderes Bibelverständnis bezeugen als Du es hier im Forum tust?

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich hier im Forum mein Bibelverständnis erklärt hätte. Aber wenn wir schon dabei sind, ich würde dir auch mündlich dieses sagen:
- Ich glaube nicht an die Bibel, ich glaube an Gott.
- Eine Geschichte kann sehr wohl wahr sein, auch wenn sie nie so war.
- In der Bibel erzählen Menschen von Gott und von ihrem Glauben.
- Wer die Bibel kritisiert, muss nicht Gott kritisieren.

Jetzt zieh ich mich aber mal vorerst zurück...
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon grundi » Mi 20. Nov 2002, 04:11

Lieber Pumi

Leider hast Du genauso geantwortet wie ich es erwartete. Du bist derjenige, der sich von sich aus von mir abgrenzen will! Bei meiner von Dir zitierten Aussage dürfte wohl klar sein, dass ich nicht gesetzlich oder selbstgerecht denke, ansonsten hätte ich nicht vom Töpfer und dem Ton geschrieben. Das erste und wichtigste Gebot der gesamten Schriften können wir aus uns selbst ja unmöglich erfüllen, wie sollen wir denn lieben, ohne zuvor Liebe Gottes empfangen zu haben? Bevor ich nicht in meiner Begrenztheit seine Vaterliebe völlig erfahren haben durfte, würde ich niemals in der Lage sein diesen erhabenen Herrscher von Herzen lieben zu können.
Die Liebe ist das absolute Fundament des Evangeliums, ER hat seine Kinder schon geliebt, als sie noch durch Sünde hoffnungslos verschmutzt waren. Hätte der himmlische Vater seine Liebe nicht bereitwillig ausgegossen, könnte kein Mensch jemals sein Angesicht sehen, wir wären ohne Ausnahme alle verloren! Da aber in der heutigen Zeit aber sowieso nurmehr vom lieben Gott, dem allversöhnenden, ewig-barmherzigen, sanftmütigen Lamm gesprochen wird, lege ich grossen Wert darauf, die Kosten der Nachfolge JESU deutlich zu machen. Gott ist sowohl Lamm wie auch Löwe! Er ist Retter, sowie Richter und Henker! Und ER ist in seiner Barmherzigkeit zu immerwährender Vergebung gegenüber seinen Knechte bereit, aber nicht gegenüber jedem hereingeschlichenen Segensgeniesser; denn des HERREN Gnade und Geduld kann ein jähes Ende nehmen, die Gnadentüre sich abrupt verschliessen - wohl dem, der dann des guten Hirten Stimme kennt, wenn sich dieser zum Gerichtsschlag gegen unzählige getarnte Wölfe als Löwe Judas zu erkennen geben wird!
Was ist es das den Sünder zu Umkehr bewegt, wenn mitunter nicht auch der Drang zu einer Entscheidung zum Schutz vor Gottes Zorn? Viele „Christen“ aber stellen sich taub gegenüber der Posaunen des Gerichts und sahen es nicht als Zweckdienlich über Strafe und Busse zu lehren. Eine christliche angehauchte konsumorientierte Weltverbesserungsideologie des allgemeinen Wohlbefindens wird dem reinen Quellwasser bevorzugt, eine gefälschte, vergiftete Lehre, kraftlos und niemals dem Willen des EINEN Königs gemäss. Ach wie sind wir doch leidensscheu geworden! Das Wohlstandsevangelium - ein Zeichen der Zeit, dem leider immer erschreckend mehr Menschen Einzug in ihre Herzen gewähren.

Wir können Gott nicht reichen, das ihm nützlich wäre, in der Tat. Doch auflegt er uns dennoch ein Joch, das sanft ist zwar, gleichwohl Gehorsam fordert. Sind wir nicht bereit JESUS unsere Herzen umgestalten zu lassen, sind wir nicht kompromisslos, sind SEINER nicht wert! als Liebesbeweis sollen die aus dem Elend Errettete ihre schwachen Seele ihm ganz hingeben, und als ein symbolisches Schmerzensgeld unser eigenes Kreuz erdulden! Glücklicherweise nur für kurzen Zeit. :))


Ich schliesse mit einem Liedervers von Keith Green:

Oh Lord my body is tired, but You keep reminding me of many holy tireless men who spilt their blood for thee.

Mit ehrlichen Wüschen zu Deiner Erkenntnis und Erbauung,

Grundi

_________________
ps: Ich hoffe schwer, Du verstehst nicht nur Bahnhof... ;-)
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Pumi » Fr 29. Nov 2002, 20:58

Leider hast Du genauso geantwortet wie ich es erwartete. Du bist derjenige, der sich von sich aus von mir abgrenzen will!
Ich will mich nicht von dir abgrenzen, sondern von dem, was du gesagt hast.
Ich habe mit Absicht die Stellen herausgehoben, wo wir uns widersprechen. Damit wollte ich mich eindeutig von dem distanzieren, was du mir auf meine Fragen nach der "Guten Nachricht" geantwortet hast.
Nochmal als Zusammenfassung: Ich habe dich gefragt: "Wie lautet denn dein Evangelium (also deine Gute Nachricht)?" In deiner Antwort hast du -ich unterstelle mal bewusst- auf das Wort "Evangelium" oder "Gute Nachricht" verzichtet. Und mit "In meiner Botschaft..." geantwortet.

    [*]Kein Wort von dem was die veralteten Begriffe "Gnade" und "Barmherzigkeit" bedeuten
    [*]Kein Wort von der Liebe Gottes
    [*]...[/list]
    Darum habe ich deiner Botschaft gezielt widersprochen.

    Bei meiner von Dir zitierten Aussage dürfte wohl klar sein, dass ich nicht gesetzlich oder selbstgerecht denke, ansonsten hätte ich nicht vom Töpfer und dem Ton geschrieben.
    Nein, das wurde eben nicht klar! Deine Botschaft ist für mich eine kurze Zusammenfassung all dessen, was ich als "Gesetzlichkeit" verstehe!

    Die Liebe ist das absolute Fundament des Evangeliums,
    Da sind wir uns einig. Ich würde sogar sagen: Die Liebe ist das Evangelium.

    Und ER ist in seiner Barmherzigkeit zu immerwährender Vergebung gegenüber seinen Knechte bereit,
    Amen - würde höchstens "Knechte" durch "Kinder" ersetzen.

    aber nicht gegenüber jedem hereingeschlichenen Segensgeniesser;
    Aber wer hat dir das gesagt???
    Ich dachte immer, jeder der den Segen geniesst, ist auf der richtigen Seite. Wie entscheidest du, wer "hereingeschlichen" ist und wer nicht? Welche Abstufungen gibt es im Segen Gottes?

    Was ist es das den Sünder zu Umkehr bewegt, wenn mitunter nicht auch der Drang zu einer Entscheidung zum Schutz vor Gottes Zorn?
    Was war das nochmal, was den verlorenen Sohn zur Umkehr zum Vater bewegt hat...? War es die Gewissheit, dass er ihm dort besser geht, oder war es der Drang zu einer Entscheidung zum Schutz vor dem Zorn des Vaters?

    Eine christliche angehauchte konsumorientierte Weltverbesserungsideologie des allgemeinen Wohlbefindens wird dem reinen Quellwasser bevorzugt, eine gefälschte, vergiftete Lehre, kraftlos und niemals dem Willen des EINEN Königs gemäss.
    Auch wenn ich mich wiederhole: Wer sagt dir, was "rein" ist und was "gefälscht, vergiftet"? Woher hast du die Erkenntnis, welche Lehre dem Willen Gottes gemäss ist?

    Noch eine letzte Frage: Ich bin gewiss, dass weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges mich von der Liebe Gottes scheiden kann. Was siehst du, was mich von dieser Liebe trennen könnte?

    Pumi
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Scardanelli » Fr 29. Nov 2002, 21:54

Für alle die Leidensscheu sind, hier die frohe Botschaft Jesu, die zu einem allgemeinen Wohlbefinden führt: „Kommt zu mir, und ihr werdet aufatmen. Nehmt mein Joch auf euch und werdet meine Schüler. Mein Joch schmerzt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt. 11, 28-30) Sein Joch und seine Last ergibt sich aus seinem Leben und wer dies nachgeht, der trägt dieselbe Last, auf dass er aufatmen kann. Die aber, die sein Joch und seine Last nicht tragen mögen, die können es ihm ja sogleich zurückgeben. Und sagen: "Jesus, mach das ich lieben kann!"
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon grundi » Fr 29. Nov 2002, 22:59

Hoi Pumi

Aha, gibt es Dich hier also doch noch :], hatte mir schon Vorwürfe gemacht.


Wie Du richtig interpretiertest, habe ich bewusst das Wort Evangelium, statt dessen "Botschaft" verwendet... aus einem einfachen Grund: weil das dort gesagte meine Botschaft an die sich hier im Forum tummelnden Namenschristen ist, nicht das vollständige Evangelium, bloss ein zusammengefasster Teil der biblischen Grundaussagen.

JESUS selbst ist die Liebe, richtig. Aber ist es nicht äusserst gefährlich, wenn viele Menschen "Liebe" gewohnheitsmässig nach ihrem eigenen Ermessen und Verständnis einstufen?
Begriffe wie Barmherzigkeit und Gnade sind ganz und gar nicht veraltet, aber der neuzeitliche Mensch ist sowieso so oft schon so sehr von sich überzeugt (als ein Vermächtnis der Psychologie), dass das Erwähnen von Gottes Liebe und Sanftheit einen jemanden kaum noch berühren kann.

Und somit wären wir beim "verlohrenen Sohn". Weisst Du denn was JESUS mit der Geschichte sagen wollte? Das vorangehende Gleichnis schliesst mit folgenden Worten:
[color=orangered]
Ich sage euch, also wird Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.
Ja, der himmlische Vater liebt uns, ER geht dem verlohrenen Sohn jedoch nicht in den Schweinestall hinterher, wartet aber geduldig bis dieser bussfertig zu IHM zurückkehrt.
Was viele aber als christliches Leben zur Schau stellen, ist was ich als "Segensgeniessen" bezeichnete - wobei dieser Segen lediglich in der Gemeinschaft mit Heiligen besteht, eine sehr konsequenzvolle Selbsttäuschung.

Weshalb habt Ihr alle nur so Angst vor dem Unterscheiden zwischen "wahr" und "falsch", dem Licht und der Finsternis? Eine grundsätzlich hinterfragende Einstellung aus Wachsamkeit kann mit einer vorverurteilenden Haltung nicht gleigesetzt werden. "Seid nüchtern und wachsam"!!!

Zu Deiner letzten Frage:
Falls JESUS tatsächlich in Deinem Herzen wohnt, steht IHM absolut nichts und niemand im Weg, Dich segnene zu können, ausser Du selbst! [/color]


Sei herzlich gegrüsst,
Grundi

übrigens: Lies doch die Bibel mal ungefiltert und beachte dabei, wie oft von den "Knechten" des HERRN die Rede ist! ;)


__________________

@ Scardanelli

Die Last JESU ist leicht, in der Tat, und sein Joch ist sanft. Und dennoch; es ist eine Last und ein Joch zu tragen, wobei ER seinen treuen Nachfolgern natürlich ohne zu zögern behilflich ist.
Den Weg des geringsten Widerstandes Angesichts der Reaktionen aus dem weltlichen Lager ist es aber mit Bestimmtheit nicht, was das zusammengefasste Mass an Leiden angeht, kommt der Ungläubige aber letztendlich flach raus.
Also mach Dir nichts vor: Das Paradies auf Erden ist nach wie vor verriegelt, die meisten menschlichen Glücksgefühle zudem sündiger Natur!
... um sich mächtig zu erzeigen an denen, die von ganzem Herzen ihm ergeben sind.
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Scardanelli » Fr 29. Nov 2002, 23:14

Hallo Grundi,
wenn du dich mir zuneigen willst:
Wie ließt man etwas womit ungefiltert?
Wenn man etwas, wie die Liebe nicht nach eigenem Ermessen und Verständnis einstufen soll, womit erfasst man dann die Liebe. Und wenn sie mit diesem anderen erfasst ist, als den eigenen Vermögen, was ist sie dann konkret, also was ist sie, ohne dass die Erklärung den Begriff Liebe selbst gebraucht und wie versicherst du, das dies ohne eigenes Ermessen und Verständnis abgelaufen ist?
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Scardanelli » Fr 29. Nov 2002, 23:18

Hallo Grundi,
ich schmecke dieses Joch zur Zeit und es ist wirklich leicht. Und die Liebe nimmt wirklich die Angst weg!
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Pumi » Sa 30. Nov 2002, 01:20

Hi Grundi,
... auch wenn mir einige Wortwechsel, die du hier im Forum geführt hast, nicht arg viel Hoffnung geben, dass du in irgend einer Form Einsicht zeigen wirst, so versuche ich doch, dich für einen kleinen Augenblick lang zum Nachdenken zu bringen. Ich meine zum Nachdenken, also zum wirklichen Überdenken der eigenen Position. Ich würde mich freuen, wenn du die selben Maßstäbe, die du für andere bereit hältst, auch bei dir selbst anlegst.
Ich habe mir die Mühe gemacht, und zumindest versucht, dich zu verstehen. Ich bin tatsächlich neutral an deine Position heran gegangen und habe mir überlegt, in wie weit du mir etwas zu sagen hast, was mich in meinem Glauben weiter bringt. Wahrscheinlich habe ich deshalb so lange für meine Antwort gebraucht. Ich habe gemerkt, dass du mir etwas vorwirfst, und drum habe ich meine Position überdacht, ob du eventuell recht hast.
Wie gesagt, ich erwarte nicht allzuviel. Aber wie wäre es denn, wenn du deine Position auch einmal überdenken würdest? Ich gebe dir ein paar Ansatzpunkte:

    [*]Das erste, was du mich hier gefragt hast war: "Geht es Dir etwa darum Menschen von JESUS zu überzeugen??? ... Strebst Du nach EHRE für SEINEN oder vielleicht doch nur für Deinen eigenen Namen?" Ich habe inzwischen den Eindruck, dass du selbst ein wenig dazu neigst, dich hier in den Mittelpunkt zu stellen. Mir scheint es so, als ob du lieber die anderen User mit markanten Botschaften provozierst, als ernsthaft mit mir zu diskutieren.
    Ich persönlich habe dich persönlich nach deinem Glauben, nach deiner frohen Botschaft gefragt. Du hast aber nicht mir auf meine Frage geantwortet, "weil das dort gesagte meine Botschaft an die sich hier im Forum tummelnden Namenschristen ist, nicht das vollständige Evangelium, bloss ein zusammengefasster Teil der biblischen Grundaussagen". Zuerst sagst du: "Ich habe meinen Beitrag ganz klar an Pumi adressiert, also BITTE...". D.h. du möchtest mit mir reden. Dann schaffst du es aber nicht auf meine Fragen einzugehen, zugunsten eines Schau-Provozierens für andere, die sich hier im Forum tummeln.
    [*]Du sagst: "JESUS selbst ist die Liebe, richtig. Aber ist es nicht äusserst gefährlich, wenn viele Menschen ´Liebe´ gewohnheitsmässig nach ihrem eigenen Ermessen und Verständnis einstufen?" Vielleicht ist dir entgangen, dass ich dich ständig und immer wieder frage, welches Ermassen und Verständnis denn das richtige ist. Ich finde es schade, dass du mir ständig vorwirfst, ich würde falsch urteilen, aber mir nicht sagst, wie ich richtig urteilen soll. Umgekehrt gefragt: Stuft nicht jeder, stufst nicht auch du ´Liebe´ (und alles andere, worum es im Glauben geht) nach eigenem Ermessen und Verständnis ein? Hast du dich schon einemal gefragt, ob nicht auch deine Einstellung überdenkenswert ist?
    [*]"Weshalb habt Ihr alle nur so Angst vor dem Unterscheiden zwischen ´wahr´ und ´falsch´, dem Licht und der Finsternis? Eine grundsätzlich hinterfragende Einstellung aus Wachsamkeit kann mit einer vorverurteilenden Haltung nicht gleigesetzt werden." Ich habe keine Angst vor der Unterscheidung, im Gegenteil, ich versuche ständig ´wahr´ und ´falsch´ zu unterscheiden. Sonst hätte ich ja nicht immer und immer wieder bei dir nachgefragt, wer dir denn sagt, was wahr und was falsch ist. Ich finde es schade, dass du mir auf diese nicht-rhethorische Frage(n) immer noch keine Antwort gegeben hast.
    [*]"Weisst Du denn was JESUS mit der Geschichte sagen wollte?" Weisst du es? Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, es zu wissen, aber ich denke, meine Interpretation ist sicher auch nicht völlig abwegig.
    Ganz was anderes: hast du -nur für dich selbst- eine Erklärung, was das von dir zitierte "...die der Buße nicht bedürfen..." für deine Lehre vom Joch bedeutet?
    [*]"übrigens: Lies doch die Bibel mal ungefiltert und beachte dabei, wie oft von den ´Knechten´ des HERRN die Rede ist!" Wie bitte kann ich die Bibel ungefiltert lesen? Liest du die Bibel ungefiltert? Liest irgendjemand die Bibel ungefiltert? Die Geschichten in der Bibel sind gefiltert erlebt, gefiltert weitererzählt, gefiltert gesammelt, gefiltert ausgewählt, gefiltert angeordnet, gefiltert aneinander gefügt, gefiltert aufgeschrieben und gefiltert übersetzt worden. Wie kann ich sie dann ungefiltert lesen? Ganz abgesehen, dass ich nichts aber auch garnichts ungefiltert lesen kann. Nicht die Nachrichten der Zeitungen, kein Buch, keine Schmiererei an einer Klowand, nicht einmal einen Zugfahrplan.
    Wichtig ist nur, dass man acht gibt, wie stark man in welche Richtung filtert. Ich würde dir gerne mal meine Brille anbieten, damit du die Bibel zwar nicht ungefiltert aber zumindest anders gefiltert lesen kannst.
    [/list]
    Wie gesagt, ich habe nicht arg viel Hoffnung, aber versuche doch mal, für einen kleinen Augenblick von deinem Standpunkt abzuweichen und dir alles aus einem anderen Blickwinkel anzuschauen.

    Ich möchte nochmal meine letzte Frage stellen: Ich bin gewiss, dass weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges mich von der Liebe Gottes scheiden kann. Was siehst du, was mich von dieser Liebe trennen könnte?
    Was kann mich von dieser Liebe trennen? Was meinst du mit "nichts und niemand ...ausser du selbst"?

    Ich würde mich freuen, wenn du über dich selbst und deinen Glauben genauso nachdenken würdest wie du es von mir erwartest, wenn du meine Fragen mir persönlich beantworten würdest, wenn du nicht ausweichen würdest und wenn du dich nicht hinter Floskeln verstecken würdest.
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon grundi » Sa 30. Nov 2002, 21:27

Hallo Pumi

Ich würde mich freuen, wenn du über dich selbst und deinen Glauben genauso nachdenken würdest wie du es von mir erwartest, wenn du meine Fragen mir persönlich beantworten würdest, wenn du nicht ausweichen würdest und wenn du dich nicht hinter Floskeln verstecken würdest.

Nicht schlecht dick, die Post von Dir! Aber mich stört Deine Direktheit keineswegs, sie zeigt mir allerdings auf, dass Du viel von mir geschriebenem falsch interpretierst.
Zuallererst war es nie meine Absicht, Dich so sehr in Rage zu bringen, ich wollte mit Dir weder einen theologisches, noch ein rethorisches Streitgespräch führen. Mir scheint aber, genau dort sind wir gestrandet... :(

Zu einigen Deiner Antworten, Fragen oder Anschuldigungen:

1. Der Massstab, den ich an sich selbst als "gläubig" bezeichnende anlege, versuche ich recht peinlich genau auch in meinem Lebenswandel anzuwenden. Denn ich bin von dem was ich hier äussere wirklich zutiefst überzeugt, und will nicht einfach provozieren. Wenn ich mich nun nicht auch selbst nach diesen meinen Grundsätzen auszurichten versuchte, wäre ich doch wahrlich ein armseliger Narr!
Sehr oft überdenke ich meine Eistellung und nehme Kurskorrekturen vor. Falls Du mir mal persönlich begegnen würdest, könntest Du mich vermutlich nicht als Grundi identifizieren. :P

2. Hatte ich irgendwo die Behauptung aufgestellt, ich wolle mit Dir diskutieren? Eigentlich war es nur meine Absicht gewesen, Dich auf einige wichtige biblische Grundsätze aufmersam zu machen, und dies nicht etwa aus Leichtfertigkeit oder Langeweile.

3. Als ich Dir meine "Botschaft" auftischte, war dies keine hinterhältige Falle, sondern eine auf Dich persönlich zugeschnittene Antwort. Hätte ich mich denn mit Dir zuvor durch schönene Worten eine Einigung erzielen sollen?
In der Frage ob wir nun Menschen von JESUS überzeugen sollen oder nicht, hast Du mir übrigens nach wie vor keine einheitliche Meinung dargestellt.

4. Um Dir mit unbeabsichtigter Verzögerung endlich Deine Frage zu beantworten: Die Quelle meiner Weisheit ist natürlich der durch JESUS gegebene GEIST Gottes. Wenn ich es als unausweichlich betrachte, lasse ich meine Einsichten auch ohne Menschenfurcht verlauten.

5. Ich habe aber meines Wissens in diesem Thread keine einzige Trennung zwischen Weizen und Spreu vorzunehmen versucht, ich hatte lediglich eindringlich an Dich appeliert, die Existenz von Verführergeistern zu bedenken, ohne Dich schon als Abgefallener hinzustellen! Schliesslich sind wir alle noch sehr Stückwerk-Verständige und auf gegenseitige Linsenkorrekturen und Ermahnungen angewiesen.

6. Damit wären wir bei den Brillen angelangt. Es ist wahrlich kaum möglich ungefiltert an etwas heranzugehen, obwohl Du selbst das im letzten Post bezüglich meinen Beiträgen, an welche Du neutral herangegangen seist, zwar nichtsdestotrotz erwähnst ;-)
Nein im Ernst, meine Formulierung war zu schroff. Ich hätte beser geschrieben, Du sollst doch mal den "Geborgenheits-Filter" ausschalten, und Du dann ganz neue Aspekte der Schriften entdecken könntest. Falls Du aber noch sehr jung im Glauben bist, würde ich Dir einen solchen Rat nicht geben, dann würde ich Dich höchstens aus diese Website vertreiben suchen :baby:
Wie schon gesagt sind unsere Erkenntnisse alle noch sehr fehlbar, was freilich nicht heissen soll, alles sei uns noch ungewiss.

7. Deine Zusatzfrage zu Jesus´Gleichnis habe ich leider nicht ganz verstanden. Aber selbstverständlich hattest Du mit Deiner Auslegung recht, das von mir angefügte war bloss eine Versuch der Kompletisierung.



Da unsere Diskussion hiermit als beendet betrachtet werden kann, komme ich nochmals zum Beginn meiner Herausforderung an Dich zurück und möchte mich an dieser Stelle wiederholen:


Also entscheide Dich zwischen zwei Möglichkeiten:
    [*]a) Unverblühmt die Wahrheit zu bekennen und Dein Kreuz auf Dich zu nehmen; auch wenn Du als Folge als engstirnig oder wie Du sogar selbst urteiltest, als "fanatischer Dummkopf" betrachtet werden könntest.

    [*]b) Dem Frieden, der Eintracht und des Einvernehmen zuliebe kompromissbereit zu sein. Dann freilich könntest Du JESU Frage "Liebst du mich" nicht mit reinem Gewissen mit "JA!" beantworten!
    [/list]

    Zum schluss füge ich nochmals dies eindrucksvolle Zitat von Keith Green an, das meine Botschaft an Dich am besten auf den Punkt bringt.
    Oh Lord my body is tired, but You keep reminding me of many holy tireless men who spilt their blood for thee.



    SHALOM
    Grundi


    ps: Es hat mich sehr gefreut, dass Du, wie Du sagtest, Dich persönlich herausfordern liessest und Dich selber hinterfragt hast!
    Nur soviel noch zu Scandarellis neu eröffnetem Thread über den Balken und den Splitter; es muss nicht jeder immer gezwungenermassen einen Balken im Auge haben, wenn er andere zurechtzuweisen sucht.

    Be blessed...!
... um sich mächtig zu erzeigen an denen, die von ganzem Herzen ihm ergeben sind.
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Re: Für Blinde und Taube

Beitragvon Pumi » Do 26. Dez 2002, 11:19

Original von grundi
Da unsere Diskussion hiermit als beendet betrachtet werden kann, ...


Man hat einen Menschen noch lange nicht überzeugt, wenn man ihn zum Schweigen gebracht hat.
(Christopher Darlington Morley)
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