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Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon eddy » Fr 12. Okt 2018, 10:57

Habatom hat geschrieben:Die katholische Kirche irrte sich hier, wenn sie meinte man müsste im Brot und Wein eine Beziehung zum Herrn Jesus darstellen, aus welchen sich dann Brot und Wein bei einer Segnung in den Leib des Herrn verwandeln tue.

Sie irrt sich bei einem Punkt, den Jesus selbst so vollzogen und so klar zum Ausdruck gebracht hat?

Habatom hat geschrieben:Sind schon in Christus als Christen.
Werden also nicht erst durch eine quasie magische Handlung in diesen Zustand erst versetzt in dem wir Brot und Wein zu uns nehmen.

Ich sag jetzt nochmal, dass es doch nie um starre Dogmen gehen sollte! Dogmen müssen dem Glauben dienen!
Wenn Du also glaubst, dass die RKK die Kirche Christi ist, mit deren Gründung Er Petrus ("den Fels") beauftragt hat, und die die Mächte der Finsternis nicht überwinden werden, und an die Sakramente glaubst, dann ist es Dein Glaube, der ihnen Macht verleiht.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon onThePath » Fr 12. Okt 2018, 12:30

Die Magie in der katholischen Kirche dreht sich ja auch um Weihwasser, Reliquien und gesegnete Gegenstände.

Um es komplett zu machen: Weihwasser und anderes Geweihte ist bisweilen nützlich bei Exorzismen. Sie wirken dabei in einer deutlichen Weise. Also kann man nicht verleugnen, dass geweihte Gegenstände eine Kraft und Macht haben.

Ich bin da vorsichtig, würde vermeiden, geweihte Gegenstände zu benutzen. Ich würde höchstens Menschen und Wohnungen segnen. Darin sehe ich einen Unterschied zum Weihen. Ich kann aber nicht völlig entscheiden, wo die Grauzone anfängt.

LG, otp
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 12. Okt 2018, 16:53

eddy hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Die katholische Kirche irrte sich hier, wenn sie meinte man müsste im Brot und Wein eine Beziehung zum Herrn Jesus darstellen, aus welchen sich dann Brot und Wein bei einer Segnung in den Leib des Herrn verwandeln tue.

Sie irrt sich bei einem Punkt, den Jesus selbst so vollzogen und so klar zum Ausdruck gebracht hat?


Jesus hat ihn nicht "selbst SO vollzogen", er hat ein Beispiel gegeben: Dies tut (ebenso). Denn wenn ihr dies ebenso tut, verkündigt ihr darin meinen Tod am Kreuz.

Jesus hat dies dann ja erst einen Tag später "zum Ausdruck" gebracht, in dem er am Kreuz gestorben ist. Nachdem er zuletzt in Gethsemane an dem was er litt noch Gehorsam lernte: Doch nicht mein Wille geschehe sondern dein Wille geschehe.

Lk 22,42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Und erst am Kreuz hat er dann die Worte ausgesprochen: Es ist vollbracht.

Bevor er seinen Geist in die Hände Gottes befahl/Übergab.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 12. Okt 2018, 17:06

Habatom hat geschrieben:Sind schon in Christus als Christen.
Werden also nicht erst durch eine quasie magische Handlung in diesen Zustand erst versetzt in dem wir Brot und Wein zu uns nehmen.

Ich sag jetzt nochmal, dass es doch nie um starre Dogmen gehen sollte! Dogmen müssen dem Glauben dienen!
Wenn Du also glaubst, dass die RKK die Kirche Christi ist, mit deren Gründung Er Petrus ("den Fels") beauftragt hat, und die die Mächte der Finsternis nicht überwinden werden, und an die Sakramente glaubst, dann ist es Dein Glaube, der ihnen Macht verleiht.[/quote]


Es soll nie um starre Dogmen gehen?

Natürlich geht es auch um ein Dogma:

Unter einem Dogma versteht man eine feststehende Definition oder eine grundlegende, normative Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich festgestellt wird. Wikipedia

So geht es natürlich auch um die gute gesunde Lehre, von der die Bibel spricht und von der immer wieder einmal manche abgeirrt sind.

Eine biblische Lehre deckt sich dann mit dem, was ich glaube. Beschreibt eine Grundlage, ein Fundament, aus dem heraus dann erst biblische christliche Gemeinde entstehen und wachsen kann.


Und wenn es dann nur dein Glaube ist, der den Lehren der katholischen Kirche "Macht" verleiht, dann steht halt auch nur ein einziger letztendlich dahinter. Und das ist der Papst.
Die Gemeinschaft der Gläubigen beginnt aber erst dort, wo zwei oder drei in Jesu Namen zusammen ist. Erst dort wird und kann vom Leib Christi gesprochen werden, wo Jesus verheißen hat, dort unter ihnen zu sein. Wo Reich Gottes präsent ist.

Die Macht der Römisch Katholischen Kirche begründet sich dann nur auf die Gewaltenteilung zwischen Staat (Rom damals) und Kirche (vom Papst allein definiert und präsentiert, als ob ein Mensch oder Petrus allein nur Stellvertreter an Christi statt sind.

Paulus spricht hier IMMER in der WIR Form:

2Kor 5,20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

Die 7 Sakremente der katholischen Kirche wurden dann im Rahmen der Reformation durch Martin Luther auf 2 (Taufe und Abendmahl) reduziert.

Die Bibel spricht dann aber überhaupt nicht von (heilsnotwendigen Handlungen/Sakramenten am Menschen durch andere Menschen/Priester - die dieses an Gottes statt tun).

Denn gerettet werden wir allein aus Glauben und nicht aus den Werken, die wir tun.

Und Handelnder - Glaube ist ein Geschenk von Gott - ist immer Gott, der Vater im Himmel selbst. Nicht ein Mensch.

Epheser 2
8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,
9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon eddy » Fr 12. Okt 2018, 18:27

Habatom hat geschrieben:Denn gerettet werden wir allein aus Glauben und nicht aus den Werken, die wir tun.

Sag ich doch :)
Wirkt ein bisschen kompliziert auf mich was Du sagst, und das ist auch mein Hauptproblem mit der Kirche. Von den theologischen Konstruktionen um die Dogmen herum will ich gar nicht anfangen...
Die Wahrheit ist immer ganz einfach und klar.
eddy
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 12. Okt 2018, 22:36

eddy hat geschrieben:
Habatom hat geschrieben:Denn gerettet werden wir allein aus Glauben und nicht aus den Werken, die wir tun.

Sag ich doch :)
Wirkt ein bisschen kompliziert auf mich was Du sagst, und das ist auch mein Hauptproblem mit der Kirche. Von den theologischen Konstruktionen um die Dogmen herum will ich gar nicht anfangen...
Die Wahrheit ist immer ganz einfach und klar.



Die Wahrheit Gottes ist einfach und klar. Allerdings verstellt sich der Antichrist und auch der Teufel allgemein dann als Engel des Lichtes und wird auch eingängig und klar viele Menschen davon überzeugen, das er der erwartete Messias ist, bevor Jesus dann wirklich als Messias auf Erden sein 1000 jähriges Reich aufrichtet.

"Allein aus Glauben..." - - Das könnten dann allerdings auch noch viele sagen - gerettet.. ohne das wir etwas hinzufügen könnten -

Wenn ich da einmal Jakobus 2 betrachte:
19 Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben's auch und zittern.

Ich möchte hierzu aus Offenbarung Kapitel 3 auch das Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes vor Augen stellen, ein Sendschreiben was Kirchengeschichtlich in die Zeit der Römisch Katholischen Kirche passt:

1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot.

2 Werde wach und stärke das andre, das schon sterben wollte, denn ich habe deine Werke nicht als vollkommen befunden vor meinem Gott.
3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
4 Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind's wert.
5 Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Was aber auch zu jeder Zeit passt und vor allem ans Ende der Zeit passt.

Mt 24,43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausherr wüsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.

1Thess 5,2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Columba » So 14. Okt 2018, 11:00

Johelia hat geschrieben:In der Bibel lesen die katholiken sehr wenig, weil ja alles schon mal vorbereitet geschrieben wurde.


Das ist so nicht ganz richtig. Für eher charismatische Richtungen, die es auch in der katholischen Kirche gibt, wird die Bibel auch sehr oft gelesen. Meine Frau, die ursprünglich aus der katholischen Kirche kommt, kennt die Bibel sehr gut und hat viel davon gelesen.

Ich möchte noch auf die Gottesdienste hinweisen: Innerhalb drei Jahren wird im Gottesdienst die Bibel durchgenommen. Da gibt es die Lesejahre A, B und C für die Sonn- und Feiertage. Für die Werktagsgottesdienste hat man die Lesejahre I und II. Schaue mal auf die vielen Freikirchen: Wer dort kann sagen, dass sie so regelmässig fast die ganze Bibel im Gottesdienst durchnehmen. Auch sind die Stundenbücher der Klöster öffentlich, da werden in der Lesehore auch täglich längere Bibeltexte, teilweise abgestimmt auf die Gottesdiensttexte, die für alle Gläubigen zugänglich sind.

Man kann heute nicht mehr sagen, dass die Bibel eine untergeordnete Stellung hat.


Grüsse Columba


PS
Hier noch die Quellen für obigen Beitrag:

Das Schott-Messbuch von der Erzabtei Beuron bringt jeden Tag die täglichen Gottesdiensttexte: https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Für Android, Iphone, und Windowsphone gibt es eine gute App, die wir bei uns zu Hause so oft wie möglich benutzen: https://play.google.com/store/apps/deta ... h&hl=de_CH

Nur als Beispiel schnell gegoogelt und zufällig den erste Eintrag genommen: Bibel lesen in der Pfarrei Bülach
https://www.kath-buelach.ch/bibellesen Ich kenne die Gemeinde nicht, wollte einfach zeigen, dass es in vielen katholischen Gemeinden die Bibelarbeit nicht vergessen wird
Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm ich den in acht;
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

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