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Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Diskussion und Fragen zur römisch-katholischen Kirche

Moderator: bigbird

Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Columba » Fr 28. Dez 2018, 19:16

Habatom hat geschrieben:wenn wir das Thema behandeln:

"Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium" können wir anhand der Geschichte der RKK und den Schicksalen der Mitglieder der RKK zu umfassenden Erkenntnissen gelangen, die sicherlich aussagekräftiger sind als jegliche Primärliteratur der RKK.

Wobei Primärliteratur dann eigentlich nur noch die Bibel selbst sein kann.

Insofern wäre es an der Zeit zu fragen, wie das Evangelium dir zu einer Freiheit verholfen hat, die wir als Christen beispielhaft im Leben und Wirken von Jesus Christus vor Augen haben.


Insofern die Frage des Threadstiels immer noch primär dasteht, ist es noch nicht Zeit, auf Deine Frage antzugehen. Zumal auch Deine Frage viel Unklarheit hinterlässt. Vorerst wäre doch zu klären, was Du hier konkret Bibel nennst. Wäre nicht eher "Gottes Wort" als Primärliteratur zu nennen und nicht "die Bibel", wie Du es vorschlägst?

Damit kommt gleich die Frage nach dem Heiligen Geist. Hat die Bibel mir die Freiheit geschenkt? ...oder ist es das Wort Gottes - wie offenbart in der Bibel - das in einem Augenblick meines Lebens zu mir gesprochen hatte und mich frei machte? Wie habe ich dann die Bibel erfahren, dass sie Gottes Wort offenbart. Wie wurde diese Bibel von Menschen über die Jahrhunderte von der Zeit Jesu bis zur Kanonisierung und dann weiter bis heute bewahrt, bezeugt und verbreitet.

Schon sind wir bei der Threadfrage! Nicht direkt auf die RKK gerichtet sondern allgemeiner formuliert: "Die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge beschreibt die kontinuierliche Weitergabe des Sendungsauftrags der Apostel und deren Nachfolger bis in die Gegenwart...." (Wikipedia: Apostolische Sukzession). Da haben die Kirchen unterschiedliche Antworten gefunden. Selbst die neueste Freikirche steht zwangsläufig in dieser Tradition, selbst der einzelne Mensch, den Gottes Worte treffen, steht in dieser Tradiotion, wenn er nicht nur seine Privatoffenbarung, losgelöst von der Bibel, als Gottes Wort gelten lassen will. Solchen Privatoffenbarungen und Privatlehren gibt es heute, im Zeitalter der Esoterik leider allzu viele.

Insofern ist die Frage der Threaderöffnerin werthaltig und diese Frage soll nicht einfach leichtfertig übergangen werden, wie Du es hier nun vorschlägst. Zudem wird der Thread auch im Unterforum "Katholische Kirche" und nicht unter Glaubensfragen oder ähnliches geführt.


Grüsse Columba
Johannes 8,8 Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 28. Dez 2018, 20:10

Columba hat geschrieben:
Schon sind wir bei der Threadfrage! Nicht direkt auf die RKK gerichtet sondern allgemeiner formuliert: "Die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge beschreibt die kontinuierliche Weitergabe des Sendungsauftrags der Apostel und deren Nachfolger bis in die Gegenwart...." (Wikipedia: Apostolische Sukzession). Da haben die Kirchen unterschiedliche Antworten gefunden. Selbst die neueste Freikirche steht zwangsläufig in dieser Tradition, selbst der einzelne Mensch, den Gottes Worte treffen, steht in dieser Tradiotion, wenn er nicht nur seine Privatoffenbarung, losgelöst von der Bibel, als Gottes Wort gelten lassen will. Solchen Privatoffenbarungen und Privatlehren gibt es heute, im Zeitalter der Esoterik leider allzu viele.

Insofern ist die Frage der Threaderöffnerin werthaltig und diese Frage soll nicht einfach leichtfertig übergangen werden, wie Du es hier nun vorschlägst. Zudem wird der Thread auch im Unterforum "Katholische Kirche" und nicht unter Glaubensfragen oder ähnliches geführt.


Grüsse Columba



Hallo Columba,

auf einen bestimmten gemeinsamen Kanon von biblischen Schriften berufen sich die meisten christlichen Kirchen. Niedergeschriebenes Wort Gottes, was sich als wahr erwiesen hat im Leben derjenigen, die darüber überein gekommen sind. Die darin Wahrheit und Erkenntnis Gottes und der Welt gefunden haben.

Die Lehrmeinung einer Kirche kann sich dann als wahr und damit als Wort und Wille Gottes erweisen, wo Menschen darin (auf)leben. Diese Wahrheit mit ihrem Leben bezeugen. Sodass sie als Licht und Salz für andere Menschen zeugnishaft sind und allein dadurch schon dem Sendungsauftrag Jesu Folge leisten.

Der dann nicht allein den 12 Aposteln gegeben ist, sondern allen Jüngern als Verheißung, die in der Nachfolge Jesu stehen.

Markus 16,
14 Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen.
15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, in neuen Zungen reden,
18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, so wird's gut mit ihnen.


Gemeinde Jesu geschieht also dort, wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind. Dort verkörpern sie den Leib Jesu auf Erden. Und dort wird an der Liebe, die sie untereinander haben, erkannt, das sie Jesu Jünger sind.

Von einer alleinigen Hoheit eines einzelnen "Kirchenoberhauptes" oder Papstes ist in keiner neutestamentlichen Schrift die Rede. Im Gegenteil. Bischöfe oder Diakone als Aufseher einer Gemeinde sollen sich in ihrer Rolle als Familienoberhaupt (Mann einer Frau, den Kindern gut vorstehend) bewährt haben, um das Amt eines Gemeindeleiters vorbildhaft ausfüllen zu können. Selbst Petrus war verheiratet. Die Bibel berichtet hier von seiner Schwiegermutter.

Ein hier von der katholischen Kirche als notwendig erachtetes Zölibat für ein Kirchenoberhaupt ist meines Erachtens nach nicht aus den Schriften begründbar.

1. Timotheus 4
1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen anhängen,
2 verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben.
3 Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkannt haben.


Paulus bezeugt dies auch in der Apostelgeschichte 20:

26 Darum bezeuge ich euch am heutigen Tage, dass ich rein bin vom Blut aller;
27 denn ich habe nicht unterlassen, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen.
28 So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist eingesetzt hat zu Bischöfen, zu weiden die Gemeinde Gottes, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.
29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden.
30 Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes reden, um die Jünger an sich zu ziehen.


mfg,
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Gnu » Di 24. Sep 2019, 20:00

Kurt Eggenstein - Das Schicksal des Evangeliums in der Obhut der Katholischen Kirche

Anstatt sich durch Kilometer von Vatikan-Akten zu wälzen, empfehle ich, einfach mal die alternativen Medien zu befragen, danach sich mit einer Elefantenhaut zu wappnen und der Dinge zu harren, welche andere dazu schreiben werden.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon onThePath » Mi 25. Sep 2019, 01:53

Kommt drauf an, welche Informationen man findet.

Gnu, man braucht sicher schon eine Elefantenhaut, wenn man sich auf Konstruktionen einlässt, die im Phantasienetz verbreitet werden. Eine Menge Schwätzer, die sich für Experten halten, verbreiten ihre kranken Wahrheiten. Durch diesen Wust an Informationen muss man sich durchfinden, ohne seine Gedanken von Lügen infizieren zu lassen.

Leider werden im Internet jede Menge schädliche Unwahrheiten verbreitet, die man sich ersparen sollte.
Und die katholische Kirche ist sicher ein gerne aufgegriffenes Thema.

Lg, otp
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Gott ist so fremd wie Dein unbekannter Vater, klar daß er trotzdem existiert. Weißt Du, was Du versäumst, wenn Du Ihn nie kennenlernst ? Ein herrliches Erbe : Leben an der Quelle der Liebe.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Nachteule » Do 26. Sep 2019, 21:07

Hi! :) Ich sehe diesen Thread jetzt erst und habe mir nicht alles durchgelesen, aber ich empfinde es genauso wie Du, Tamy. Bin ebenfalls katholisch aufgewachsen, habe "das ganze Programm" durchgemacht: Taufe als Baby, Religionsunterricht in der Grundschule, sonntägliche Gottesdienstbesuche, Schulgottesdienste, Beichte, Erstkommunion (mit Kommunionsunterricht), Firmung (ebenfalls mit Unterricht). Einen richtigen Bezug zu all dem hatte ich - abgesehen von einem zeitweiligen "Kinderglauben" - aber nicht gehabt, und irgendwann nach der Firmung habe ich mich dann auch davon abgewandt und bin später aus der Kirche ausgetreten.

An die damals vermittelten theologischen Inhalte erinnere ich mich nur noch ganz vage. In "Reli" wurde u.a. in der Bibel gelesen, die Zehn Gebote und die Heiligen wurden "durchgenommen", und dass Jesus war am Kreuz gestorben war - aber welche Bedeutung das für einen persönlich hat, war mir nicht klar. Um in den Himmel zu kommen, sollte man halt die Zehn Gebote einhalten, und für die Sündenvergebung gab es die Beichte. Dass man "Buße tun" soll, und dass das eigentlich "Lebensumkehr" bedeutet, daran kann ich mich zumindest nicht erinnern (wovon hätte ich als Kind auch "umkehren" sollen?). Davon, und dass man Jesus als seinen persönlichen Herrn und Retter annehmen und ihm sein Leben übergeben muss, bzw. dass man das überhaupt kann, erfuhr ich erst einige Jahrzehnte später, genauer gesagt Ende letzten Jahres, über evangelikale Medien (ERF-Radio und entsprechende Websites).

Tamahia hat geschrieben:Hallo zusammen

Als ehemalige Katholikin (ich war katholisch aufgewachsen), habe ich ein Fragezeichen. Vielleicht kann mir da ja jemand weiterhelfen und etwas Licht ins Dunkle bringen...

Stark verwirrend ist für mich die Tatsache, dass ich nach jahrelangem Kirchenbesuch als Kind und Jugendliche, nach Erstkommunion und Firmung dennoch keine wirkliche Ahnung vom Evangelium hatte. Ganz bestimmt wurde der Tod Jesu am Kreuz behandelt. Vermutlich hat man uns auch gesagt, dass er für unsere Sünden bezahlt hat, aber ich kann mich einfach nicht daran erinnern, dass jemals klar und deutlich erwähnt worden wäre, dass man persönlich Busse tun und sein Leben Jesus übergeben, ihn als Erlöser annehmen und ihn zum Herrn machen muss, um gerettet zu werden. Zudem von einer persönlichen Beziehung zu Gott kann ich mich absolut nicht daran erinnern, dass dies jemals gesagt worden wäre. Weiss jemand, was die RKK diesbezüglich wirklich vertritt und lehrt? Mich verwundert zutiefst, dass ich die Deutlichkeit des Evangeliums das erste Mal erst Jahre später in der Pfingstgemeinde erfahren habe. Mit 16 Jahren hatte ich die Firmung erlebt und wie mir ein anderer Bruder einmal mitgeteilt hat, würde man dadurch dann offiziell in die Kirche aufgenommen. Aber dies hat doch nichts mit der Errettung zu tun, ob ich jetzt da aufgenommen bin oder nicht? Glauben sie denn, dass man mit der Babytaufe schon automatisch gerettet wäre? Mich verwirrt das einfach.

Liebe Grüsse
Tamy
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 27. Sep 2019, 05:58

Gnu hat geschrieben:Kurt Eggenstein - Das Schicksal des Evangeliums in der Obhut der Katholischen Kirche

Anstatt sich durch Kilometer von Vatikan-Akten zu wälzen, empfehle ich, einfach mal die alternativen Medien zu befragen, danach sich mit einer Elefantenhaut zu wappnen und der Dinge zu harren, welche andere dazu schreiben werden.




ein weises Wort... - wenn man die Elefantenhaut so beschreibt...

Offb 14,12 Hier ist die Geduld der Heiligen, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 27. Sep 2019, 06:05

onThePath hat geschrieben:Und die katholische Kirche ist sicher ein gerne aufgegriffenes Thema.

Lg, otp


Brandaktuell, wenn es um die Stellung der Frau in der Gemeinde und in der Welt geht.

Eine kommende Päpstin erscheint mir da gar nicht mehr so unwahrscheinlich in Zukunft zu sein...

Die Frau auf dem Tier? -

Offenbarung 13:

11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.


....und es verführt, die auf Erden wohnen...

Genderzeitalter ... es kam - es sah - es (ver)führte....
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Fr 27. Sep 2019, 06:16

Nachteule hat geschrieben: Um in den Himmel zu kommen, sollte man halt die Zehn Gebote einhalten, und für die Sündenvergebung gab es die Beichte. Dass man "Buße tun" soll, und dass das eigentlich "Lebensumkehr" bedeutet, daran kann ich mich zumindest nicht erinnern (wovon hätte ich als Kind auch "umkehren" sollen?).




Hier muss ich jetzt mal eine Lanze brechen, für die braven Katholiken...


Auch Christus hielt die Gebote - lebte in den Geboten..

und wo wir in Schuld fallen, anderen Menschen etwas schuldig werden, bedarf es der Sündenvergebung, die dort geschieht, wo wir einander unserer Verfehlungen bekennen. Wo wir unsere Schuld nicht zudecken.

Der Pfarrer in der Kirche wäre hier also die Person, die darüber wachen tut, das das unschuldige Kind, was in die Gemeinschaft der Heiligen hineingeboren wird, nun auch Bewahrung, Orientierung und Halt erfährt, auf das es mit seinem Versagen, seiner Schuld, einen Weg kennt, wo es Zuspruch erfährt.


- Soweit so gut...
wie es allerdings mittlerweile in der Kirche aussieht, lässt hier viele Fragen offen...

insbesondere die mangelnde Glaubwürdigkeit mancher Hirten, die hier offensichtlich nicht die Qualitäten mitbrachten, die ein solches "Priesteramt" erfordern --

wenn sie hier schon einen Maßstab aufstellen wollen und aufgestellt haben bezüglich eines dafür erforderlichen Zölibates - was die Bibel dann mit der Gabe der Ehelosigkeit umschreibt. Hier scheint die Kirche jedoch nicht vor Augen zu haben, das selbst Petrus eine Schwiegermutter hatte (also verheiratet war) und das Paulus davon sprach, das auch er das Recht hätte, wie die anderen Apostel, sich eine Ehefrau zu nehmen...

1Tim 4,3 die verbieten, zu heiraten, und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat zur Annahme mit Danksagung für die, welche glauben und die Wahrheit erkennen.

Das die Bibel dann vom allgemeinen Priestertum aller Heiligen spricht, scheint in der Geschichte der katholischen Kirche dann nicht unbedingt so einstimmig funktioniert zu haben, auf das es zu dem Papsttum dann kam.

Einer geistlichen und einer weltlichen Herrschaft.

Wir wissen aus der Bibel, das Gemeinde Jesu dann anders aussehen kann und tut.
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Nachteule » Fr 27. Sep 2019, 07:37

Habatom hat geschrieben:Hier muss ich jetzt mal eine Lanze brechen, für die braven Katholiken...

Auch Christus hielt die Gebote - lebte in den Geboten..


Klar sollen wir die Gebote halten, aber doch nicht, um dadurch "in den Himmel zu kommen" (gerettet zu werden), denn das wäre Werkgerechtigkeit. So hatte ich das damals aber verstanden, womit ich nicht behaupten will, dass das auch der offiziellen Ansicht der RKK entspricht, sondern nur, dass es mir offensichtlich als Kind so vermittelt wurde (jedenfalls war es das, was davon für Jahrzehnte bei mir "hängengeblieben" ist).

Habatom hat geschrieben:und wo wir in Schuld fallen, anderen Menschen etwas schuldig werden, bedarf es der Sündenvergebung, die dort geschieht, wo wir einander unserer Verfehlungen bekennen. Wo wir unsere Schuld nicht zudecken.


Natürlich bedarf es auch der Sündenvergebung, aber dass man dazu einen Mittelsmann ("Beichtvater") benötigt, der einem die Absolution erteilt mit der Auflage, eine bestimmte Anzahl "Vaterunser" und "Gegrüßet seist du Maria" zu beten, scheint wohl ebenfalls ein spezielles Alleinstellungsmerkmal der RKK zu sein.

Ich will das aber gar nicht bewerten, sondern nur sagen, dass ich mich nicht daran erinnern kann, das Evangelium, so wie ich es heute verstehe und wie man es aus der Bibel herauslesen kann, damals durch die RKK so vermittelt bekommen zu haben.
»Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter
dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
«

(Apostelgeschichte 4,12)
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Re: Was lehrt die RKK betreffend dem Evangelium?

Beitragvon Habatom » Sa 28. Sep 2019, 21:56

Nachteule hat geschrieben:Klar sollen wir die Gebote halten, aber doch nicht, um dadurch "in den Himmel zu kommen" (gerettet zu werden), denn das wäre Werkgerechtigkeit.


Hat auch keiner behauptet, das es allein um das Halten von Geboten geht. Aber der Christ erfüllt nunmal das ganze Gesetz (alle Gebote) dort wo er seinen Nächsten liebt.

Nachteule hat geschrieben: So hatte ich das damals aber verstanden, womit ich nicht behaupten will, dass das auch der offiziellen Ansicht der RKK entspricht, sondern nur, dass es mir offensichtlich als Kind so vermittelt wurde (jedenfalls war es das, was davon für Jahrzehnte bei mir "hängengeblieben" ist).



Kennst du denn "offziellen Ansichten" der RKK?

Du schreibst, das dir etwas offensichtlich als Kind vermittelt wurde.... -
wie äußerte sich dieses denn in deinem Leben, als das du hier einen "Schaden" definieren könntest?
Ist es so, das du dich hier unterdrückt gefühlt hast, hier immer wieder versagt zu haben, wo Anspruch und Wirklichkeit nicht übereinstimmten - was bei dir dann eine Entfremdung ausgelöst hat?

Nachteule hat geschrieben:
Natürlich bedarf es auch der Sündenvergebung, aber dass man dazu einen Mittelsmann ("Beichtvater") benötigt, der einem die Absolution erteilt .



Bedarf es denn der Sündenvergebung? Wenn Jesus schon alles vollbracht, getan hat?
Es bedarf vielmehr nur eines Bekenntnisses - ein zu Gott/zum Nächsten kommen mit seiner Schuld, auf das ich dann (im Glauben/der Zuversicht), dass Gott schon alles für mich getan hat, hier wieder Reinigung und Erneuerung erfahre.

1. Johannes 1,
9, Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.



Nachteule hat geschrieben: der einem die Absolution erteilt


Mt 18,18 Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr etwas auf der Erde bindet, wird es im Himmel gebunden sein, und wenn ihr etwas auf der Erde löst, wird es im Himmel gelöst sein.

noch kein Widerspruch zu dem was in der Bibel steht...

Nachteule hat geschrieben: mit der Auflage, eine bestimmte Anzahl "Vaterunser" und "Gegrüßet seist du Maria" zu beten, scheint wohl ebenfalls ein spezielles Alleinstellungsmerkmal der RKK zu sein.



.... das widerspräche dann 1. Johannes 1,9 - als das es über dem Bekenntnis noch weitere Bedingungen geben könnte, um Vergebung und Reinigung zu von Schuld zu erlangen....


Nachteule hat geschrieben:Ich will das aber gar nicht bewerten, sondern nur sagen, dass ich mich nicht daran erinnern kann, das Evangelium, so wie ich es heute verstehe und wie man es aus der Bibel herauslesen kann, damals durch die RKK so vermittelt bekommen zu haben.



Bewerten und prüfen dürfen und sollen wir alles. Und dann das Beste (Richtige/Wahre) davon behalten.
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