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Lesbische Reformierte Pfarrerin

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

Moderator: bigbird

Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 17:15

Original von Zorro
Original von Kantate
Können sie nicht :?


nein in der Schweiz noch nicht, wird aber bestimmt auch bald kommen :cry:
ZORRO


Und was ist daran so traurig?
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Kantate
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 17:20

Original von Kantate

Und was ist daran so traurig?


No comment! :shock:
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon F.R.O.G » Di 13. Nov 2007, 17:22

Original von Zorro
Original von F.R.O.G
Ist die Sexualität ersetzbar durch die Freude im Herrn?
Hast du selbst dies so erlebt?


Ach so, ja das habe ich erlebt. Ich habe beides erlebt, das Nachgeben und sich versündigen, sowie auch das sich Enthalten.
ZORRO
Danke für deine Antwort :)

Bei diesem "Thema" kann ich schlicht nicht mitreden, denn ich kam zu Glauben, als ich bereits verheiratet war....

Ich kann es mir, wie gesagt, nicht vorstellen, dass die Freude im Herrn ein "Ersatz" der sexuellen Freuden sein kann.......muss wohl mal einige Singles in unserer Gemeinde befragen..... ;)
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Di 13. Nov 2007, 17:29

Original von sugi
Die Homosexualität ist ein Sünde, die ein paar Generationen weiter gehen..und es ist in der Welt alles ´verseucht´!!!


Da es die Homosexualität schon seit Jahrmillionen unter den Menschen gibt, ist die Menschheit total verschwult. :shock:

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 17:41

Original von rejo
Da es die Homosexualität schon seit Jahrmillionen unter den Menschen gibt, ist die Menschheit total verschwult. :shock:


Dieses Gefühl habe ich manchmal tatsächlich!
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 17:45

Original von Zorro
Original von rejo
Und die sind wegweisend für alle Menschen! :D


Das habe ich ja auch behauptet gell Rejo... :warn:
Es beweist aber, dass es möglich ist davon loszukommen und sein Verhalten zu ändern.
ZORRO


Nur wenn du nicht damit geboren bist, sondern dich freiwillig - aus was für Gründen auch immer - entschlossen hast dieses Leben zu leben. Alles andere ist Selbstvergewaltigung und die Praxen sind voll von Menschen die man versucht hat "umzudrehen". Die psychischen Schäden sind riesig.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 17:47

Original von rejo
Original von sugi
Die Homosexualität ist ein Sünde, die ein paar Generationen weiter gehen..und es ist in der Welt alles ´verseucht´!!!


Da es die Homosexualität schon seit Jahrmillionen unter den Menschen gibt, ist die Menschheit total verschwult. :shock:




Wieso Rejo, bist du schawuuuullll :? :D :D :D :D :D
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 18:01

Original von sugi
..und wenn jemand Homosexuell ist, so sind es die Auswirkungen der Vorfahren...so wie vieles auch auf der Welt!!!

Original von Enggi
Meinst du mit Auswirkungen der Vorfahren, dass von den Vorfahren Zaubereisünden getan wurden?

Original von sugi
Ich habe jetzt eigenlich nicht an die Zauberei gedacht..und ich denke mir auch, dass die Römer Stelle auch nicht dies andeutet.. Intressanterweise haben sie genau nach dem Sündenfall, Schamgefühle!! Finde ich intressant..denn wenn du die Welt anschaust, hat du die ganze Auswirkung wieder von..was sich alles vermehrt in wievielen Abwegen überhaupt..krass!

Die Zauberei deute ich mehr auf das okkulte zeugs..!
Die Stelle im Römer sagt aus, dass die Undankbarkeit und der Götzendienst dazu geführt haben, dass die Ungläubigen (Heiden) Homosexualität als Lohn des Irrtums an sich selbst empfangen haben. Da lese ich nichts von Vorfahren.

Inwiefern hat also Homosexualität mit den Vorfahren zu tun?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 18:05

Original von Kantate
Nur wenn du nicht damit geboren bist, sondern dich freiwillig - aus was für Gründen auch immer - entschlossen hast dieses Leben zu leben. Alles andere ist Selbstvergewaltigung und die Praxen sind voll von Menschen die man versucht hat "umzudrehen". Die psychischen Schäden sind riesig.


Wie gesagt, damit geboren ist meines Erachtens niemand. Es ist ein Verhalten, welches geändert werden sollte, um weiteres Sündigen zu verhindern. Zuerst muss aber die Erkenntnis wachsen, dass dies tun Sünde ist, danach kann in der Therapie das Verhalten angegangen werden.
ZORRO
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 18:06

Original von Kantate

Wenn sie das tut muss sie das mit Gott abmachen. Das heißt für mich aber nicht dass sie als Pfarrerin unglaubwürdig ist. Sie hat dieses "Lesbischsein" mitbekommen. Das heißt nicht dass sie geistig behindert ist oder krank. Sie ist so wie sie ist und Punkt. Wenn Gott sie so wollte wird er schon seine Gründe dafür haben.
Original von Enggi
Gott hat also gewollt, dass sie eine Veranlagung zum Sündigen mitbekommt und diese auch auslebt?
Original von Kantate

Fangen wir mal ganz von vorne an Enggi.

Stelle dir vor ich hätte keine Ahnung von der Bibel. Ich frage dich jetzt also, "Gott hat alles erschaffen, richtig? Dann hat er also auch das "Böse" erschaffen, weil ohne ihn ja nichts läuft, richtig? Wenn Gott also auch das Böse geschaffen hat, kann er doch gar nicht nur das Gute gewollt haben. Und ich frage dich warum das so ist. War es ihm zu langweilig nur mit "guten Menschen" in Kontakt zu sein? Was ist sein Plan? Wenn er doch so ein guter Gott ist, warum schafft er Menschen mit einer Behinderung und wenn du das zum Bösen zählen willst mit dem "Makel" des schwul- oder lesbisch seins? Warum?
Ohne Bibel weiss ich die Antwort nicht. Und auch mit Bibel kommt mir höchstens in den Sinn, weil er es so wollte. Er muss uns nicht um Erlaubnis fragen.
Erzähle mir jetzt bitte nichts vom Sündenfall. Das hatten wir schon. Die Frage ist, warum hat Gott es erschaffen. Ist er gar nicht so perfekt? Oder hat er Pläne die wir überhaupt nicht nachvollziehen und durchschauen können?
Mit dem Sündenfall wäre Gott aus dem Schneider, dann hätte nämlich nicht Er das Böse erschaffen, sondern es wäre nach der Erschaffung aus freier Entscheidung böse geworden. — Ohne Sündenfall, wenn jeder Mensch eine Neuschöpfung Gottes ist, hat er einen Plan, nämlich z.B. den Menschen auf der Erde zu schlauchen, damit er im Himmel gelernt haben wird, was Gut und Böse ist und nicht noch zuerst eine Schule von Gut und Böse durchlaufen muss. — Und (wiederum mit Sündenfall) ich finde vollkommen an seinem Plan, dass durch eine Sünde das Verderben gekommen ist und durch eine Gerechtigkeit das Heil kommt. Mein Mathematikerherz schlägt höher bei solchen Symmetrien. 8-)
Und noch etwas. Wenn schwul oder lesbisch sein eine bewußte Entscheidung ist - und ich sage nicht das sie es ist in den meisten Fällen - wie kommt es dass auch in der Tierwelt homosexuelles Verhalten beobachtet wird? Tiere entscheiden sich nicht bewußt. Die handeln instinktmäßig. Was also läuft hier falsch?
Hier läuft gar nichts falsch. Tiere sind keine Menschen.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Di 13. Nov 2007, 18:10

Original von rejo
Und wo gibt es einen Mann, der serienmässig Frauen vergewältigt? Das sind doch Hirngespinste aus der billigen Filmwelt. Brauchst du inzwischen sowas um deine Argumentation aufpeppen zu können?

Damit du nicht dumm sterben musst :D

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 18:14

Original von Zorro

Wie gesagt, damit geboren ist meines Erachtens niemand. Es ist ein Verhalten, welches geändert werden sollte, um weiteres Sündigen zu verhindern. Zuerst muss aber die Erkenntnis wachsen, dass dies tun Sünde ist, danach kann in der Therapie das Verhalten angegangen werden.
ZORRO
Wie kann man das beweisen oder belegen, dass es keine vorgeburtliche hormonelle Festlegung gibt? Ich habe das auch zum ersten Mal von Kantate gelesen, aber ganz auszuschliessen ist doch das nicht. Früher vertrat ich auch deinen Standpunkt, aber wenn dieser falsch ist, so ist es eine Sünde, einen homosexuellen Menschen nur mit Seelsorge umzupolen. Es müsste dann mindestens noch ein wirksames Medikament dazu geben.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 18:20

Original von Enggi
Original von Zorro

Wie gesagt, damit geboren ist meines Erachtens niemand. Es ist ein Verhalten, welches geändert werden sollte, um weiteres Sündigen zu verhindern. Zuerst muss aber die Erkenntnis wachsen, dass dies tun Sünde ist, danach kann in der Therapie das Verhalten angegangen werden.
ZORRO
Wie kann man das beweisen oder belegen, dass es keine vorgeburtliche hormonelle Festlegung gibt? Ich habe das auch zum ersten Mal von Kantate gelesen, aber ganz auszuschliessen ist doch das nicht. Früher vertrat ich auch deinen Standpunkt, aber wenn dieser falsch ist, so ist es eine Sünde, einen homosexuellen Menschen nur mit Seelsorge umzupolen. Es müsste dann mindestens noch ein wirksames Medikament dazu geben.


Enggi das kann dir inzwischen jeder Arzt, jede Hebamme und jeder einigermaßen aufgeklärte Mensch erzählen, der sich mit der vorgeburtliche Geschichte eines Menschen befasst. Die Entscheidung, ob du Junge, Mädchen, schwul oder lesbisch wirst fällt in der 7./8. SSW während der Hormonausschüttung die genau dann passiert. Bei Müttern die insulinpflichtig sind liegt die Rate einen schwulen Jungen zu bekommen bei 40%. Warum das so ist weiß man noch nicht.

Und ja, es ist eine Sünde einen Menschen der so geboren wurde "umzupolen", weil der nämlich so schwere psychische Störungen bekommt die durch nichts zu rechtfertigen sind.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon kingschild » Di 13. Nov 2007, 18:39

Original von Krummi


Hallo Kingschild,

Dein Beispiel ist meines Erachtens schlecht gewählt für dieses Thema und zudem tendenziös beschrieben.

Ich meine schon, dass wir aus der Tierwelt lernen können, denn sie leben - alle nach ihrer Art. Und sie sind ohne Sünde, denn sie haben nicht vom Baum der Erkenntnis gegessen.

Ein treffenderes Beispiel für diesen Thread wäre das homosexuelle Verhalten zum Beispiel bei Gorillas und Schimpansen.

Tiere sind Gott gefällig, sie leben wie Gott sie geschaffen hat - und sind entsprechend sündenfrei, besteht da Einigkeit?

Homosexualität scheint so alt wie die Menschen selbst zu sein. Zumindest gab es sie offensichtlich bereits vor 2´000 Jahren und mehr. Aus der Tierwelt können wir lernen, dass die Natur Homosexualität zulässt, dass also diese Art von Neigung/Verhalten nicht per se unnatürlich ist. Deshalb stellt sich für mich die Frage, ob im NT (und AT) die Kritik an Homosexualität sich auf diese selbst oder auf damit einhergehende Begleitumstände der damaligen Zeit bezieht. Heutzutage gibt es homosexuelle Partnerschaften, die genauso wie Ehen ein Leben lang halten (können).

Ferner stelle ich in Frage, ob die Verweigerung einer Aufgabe für einen Menschen mit der Begründung der sexuellen Neigung und Partnerschaft auf dem Gebot der Liebe Bestand hat.

Eher ist anzunehmen, dass diese Pfarrerin im Bewusstsein, dass sie in alte Denkschemen einbricht, ihre Berufung als besondere Chance sieht und sich umso mehr für Ihre Gemeinde ins Zeug legen wird.


Hallo Krummi

Das Amt der Lehrens sollte von Menschen ausgeübt werden die nach der Schrift Leben und die sich der Verantwortung der Vorbild Funktion bewusst sind...wenn ich neue Denkmuster brauche dann kann ich mich der Esoterik oder sonst irgendwelchen Sekten zuwenden..

Man stellt auch keinen Buchhalter ein, von dem man schon aufgrund seines Zeugnisses zum voraus weiss das der die Gabe des rechnen nicht hat, geschweige den diese Gabe erlernen möchte. Warum sollte man eine Person als Kämpfer gegen die Sünde einstellen die noch nicht einmal erkannt hat was Sünde ist oder sogar Sünde rechtfertigt?

Das Homosexualität seit dem Sündefall besteht ist nichts neues. Genauso wie alle andere Sünden auch die der Mensch seit diesem Fall mit Gottes Hilfe wieder ablegen soll.

In der Bibel wird im Römerbrief über geistige Zusammenhänge gesprochen. Es wird beschrieben eine Form des Unglauben oder anders ausgedrückt eine Form des Ungehorsams gegenüber dem Allmächtigen und was die Folgen davon ist. Gefangenschaft in Sünde (Unglauben). Wer Gott nicht glaubt ist ein Lügner. Wenn Gott sagt etwas sei im ein Greuel und der Mensch sagt nein nein Gott du hast nicht recht..und dann sagt er noch ich halte das Gesetz so sieht man umso mehr das die Bibel recht hat mit der Aussage das man gefangener der Lüge sein kann.

Jesus lehrt wie wir frei werden können..Paulus sagt wie man ganz sicher nicht frei wird..nämlich durch zweifeln (unglauben) an Gottes Wort.

Wer also glauben lehren will bei dem sollten die Früchte des Glaubens sichtbar sein und nicht die Früchte des Unglaubens.

Ich halte gar nichts von der Tierwelt zu lernen auch nicht von den Schimpansen und Gorillas.

Wenn ich von bestimmten Schimpansen Arten lehren würde dann wäre für mich Gruppensex und wechselnde Partnerschaft das normalste der Welt. Dann schliesse ich mich aber besser der 68 er Ideologie, einer Sekte oder sonst einer selbst ernannten Naturreligion an.

Der Christliche glauben lehrt uns gewisse Dinge abzulegen. Da gibt es gröbere und kleinere Dinge die nach und nach wieder so zurecht gerückt werden mit Gottes Hilfe damit wir dem Ebenbild Gottes wieder näher kommen. Dem Ursprung vor dem Sündenfall so wie er uns erschaffen hat nach seinem Ebenbild.

Wer dem Ebenbild des Gorillas oder Hundes näher kommen will der darf dies, mein Lebensziel als Christ ist aber etwas anderes, ich möchte der Sünde entfliehen, ablegen, und möglichst alles ablegen was Gott als Greuel bezeichnet..das ist mein Ziel...

Lehrer die Gott als Lügner hinstellen und sagen der Greuel sei Gottes Plan die brauche ich nicht...

Gott hat dem Menschen vorgelegt Segen und Fluch, den Fluch möchte ich ablegen...und den Willen des Vaters tun..und nicht meinen Willen deshalb bin ich bemüht meine Begierden ans Kreuz zu nageln und sie nicht rechtzufertigen.

God bless
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon cori » Di 13. Nov 2007, 18:47

Original von Kantate
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Sie hat dieses "Lesbischsein" mitbekommen. Das heißt nicht dass sie geistig behindert ist oder krank. Sie ist so wie sie ist und Punkt. Wenn Gott sie so wollte wird er schon seine Gründe dafür haben.


Wenn das jemand wirklich von Gott mitbekommen hat, dann hat es ja solche Menschen immer schon gegeben.
Wie wurde es denn zur Zeit Jesu oder zur Zeit der Apostel gehandhabt mit den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften?


Natürlich hat es solche Menschen schon immer gegeben. Genauso wie es schon immer Menschen gab die mit Behinderungen geboren wurden. Wobei ich nicht sagen möchte dass Homosexuelle eine Behinderung haben :warn:


Dann wiederhole ich noch einmal die Frage: Wie ist man zur Zeit der ersten Apostel mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgegangen?
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 18:57

Original von Enggi
Wie kann man das beweisen oder belegen, dass es keine vorgeburtliche hormonelle Festlegung gibt? Ich habe das auch zum ersten Mal von Kantate gelesen, aber ganz auszuschliessen ist doch das nicht. Früher vertrat ich auch deinen Standpunkt, aber wenn dieser falsch ist, so ist es eine Sünde, einen homosexuellen Menschen nur mit Seelsorge umzupolen. Es müsste dann mindestens noch ein wirksames Medikament dazu geben.


Da gibts wissenschaftliche Diskussionen drüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Genetische_Diskussion

Daraus aber lässt sich nicht beweisen, dass tatsächlich ein einzelnes Gen dafür verantwortlich sei, homosexuell veranlagt auf die Welt zu kommen. Ich glaube das nicht, es ist ein Verhaltensmuster, welches korrigiert werden kann.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:01

Original von Kantate
Und ja, es ist eine Sünde einen Menschen der so geboren wurde "umzupolen", weil der nämlich so schwere psychische Störungen bekommt die durch nichts zu rechtfertigen sind.


Ohne den Willen und die Einsicht des Homosexuellen wird es auch nicht zum Erfolg führen. Du legst das tendenziös dar, als würden solche Menschen in eine Anstalt eingeliefert und dort zwangsumgepolt.... Das ist nicht seriös. Es ist nun einfach mal in der Bibel nachzulesen, dass es eine Sünde ist. Wenn ein Homosexueller seine Orientierung mit Hilfe Gottes ändern will, dann kann eine Therapie helfen, sonst nicht. All die Versuche, die Homosexualität nun auf die Gene zurückzuführen hat nur ein Ziel: Gesellschaftliche Akzeptanz und somit gleiche Rechte wie ein Ehepaar. Denn für Gene kann ein Mensch nichts, da muss man ja auch nicht therapieren, denn wie du so schön geschrieben hast, es ist ja gottgewollt. Es schaudert mich bei dieser Argumentation.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Di 13. Nov 2007, 19:10

Original von F.R.O.G
Nein, natürlich nicht! Es ist der Geist Gottes, welcher Offenbarung schenkt.

Zum Thema habe ich diese von da:

Römer 1,25 ...sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst dargebracht haben statt dem Schöpfer, der gepriesen ist in Ewigkeit. Amen.
26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Begierde zueinander entbrannt, indem die Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.



Wer weiss, ob die Frau Pfarrerin erkannt hat?

Wie naiv soll ich erst werden, um anzunehmen, dass eine Pfarrerin die mit einer Frau welche hochoffiziel als ihrer Lebenspartnerin zusammenzieht, auch ihr Sexualleben teilen wird? 8-)

Ich habe absolutes Verständnis dass diese Frau u.U. Mühe hat mit der HS aber als geistliche Leiterin gehört so da nicht hin! Amen
Wenn sie eine theologische Ausbildung hatte, weiss sie das besser als ihre Schäfchen...
Nun gut, EbnatKappel muss das selber vor dem Herrn verantworten und tragen



Ist es Liebe Fehler und falsche Wege nicht aufdecken zu dürfen, oder gar nicht aufdecken zu sollen??
Die Frage ist: WER hat die Autorität anderer Sünden aufzudecken......

1. Korinther 5
Gemeindezucht gegen Sünde in der Gemeinde

1 Überhaupt hört man, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: dass einer seines Vaters Frau hat. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht etwa Leid getragen, damit der, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte entfernt würde! 3 Denn ich, zwar dem Leibe nach abwesend, aber im Geist anwesend, habe schon als Anwesender das Urteil gefällt über den, der dieses so verübt hat 4 - wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus versammelt seid -, 5 einen solchen im Namen unseres Herrn Jesus dem Satan zu überliefern2 zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn. 6 Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäuert seid! Denn auch unser Passahlamm, Christus, ist geschlachtet. 8 Darum lasst uns das Fest feiern, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäuertem der Lauterkeit und Wahrheit! 9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; 10 nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. 12 Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13 Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!(*)

(*)
Wohlverstanden, hier redet man von denjenigen Bösen, welche in der Sünde verharren und nicht dagegen angehen.
Zusammneleben von Frau/Frau ist ja wohl ein Verharren im Zustand 8-)



Lies doch bitte ohne Emotionen mein Geschreibsel..
Du kannst noch lange mir sagen ich soll nicht richten, wenn Du etwas anderes darunter verstehst.... ich hab meine Pos. dazu klar beschrieben.
Richten ist richten, was kann kann man da schon anderes darunter verstehen?

Interlinearübersetzung ohne Filterung?

Ich habe mir Zeit,und Mühe genommen es etwas zu differenzieren, aber bitte ich kann auch still und demütig sein.. :baby:


Ich werde keinen Fuss in diese Welt wagen ohne nach biblischem Masstab Situationen und Menschen einzuschätzen, darüber zu befinden und zu urteilen und mich auf dieser geschaffenen Grundlage von mich beeinflussbar Falschem fernzuhalten.
Klingt sehr anstrengend...... 8-)

Dem natürlichen Menschen schon. :baby:
Dem geistigen wird es täglich ein grösserer Genuss :D



.....richten beginnt im Herzen!

Dein Herz richtet sich nach deinem Verstandenen Wissen aus.
Sehe ich nicht so: Im Herzen beginne ich zu urteilen und dann zu verurteilen, was meine Gedanken formt und schliesslich aus meinem Mund kommt.....
Wenn Du ausschlieslich in und aus deinen Emotionen lebst mag das so sein,
Du hast aber Gott geschaffen einen Verstand geschenkt und dieser arbeitet Dir Wissen zu, ob Du es wahrhaben willst oder nicht. das ´Mit-Wissen´ dass dabei entsteht benennt die Bibel ´Gewissen´.

Ich habe die Römerstelle weiter oben zitiert, wo Gott Dir dies erklärt.


Sünde beginnt für mich immer mit dem Herzen, mit der Haltung meines Herzens, bis dies zu meinem Verstand gelangt und ich mich dafür oder dagegen entscheide - bejahe ich diese Sünde, werde ich diese Sünde tun - bejahe ich mit meinem Verstand diese Sünde nicht, so werde ich sie nicht tun.

Die Schrift redet da Anderes.
Wenn wir von biblischem Diskutieren sollten wir uns auf biblische Definition bzw. deren Verwendung einigen.


Es gibt wohl viel Biblisches, nach dessen ich mich im Herzen ausrichte und trotzdem (noch) nicht wirklich verstanden habe.
Siehst du, bei mir ist´s wieder umgekehrt: Ich hab wohl einiges mit meinem Kopf erfasst, kann es aber nicht mit dem Herzen leben.

Versuchen geht über widerstreben ! :))
Spässle beiseite, was wir schlussendlich leben können, was nicht, das steht dann auf einem anderen Blatt und dazu sollen wir Jesus bitten, uns die entsprechende Kraft zu wirken.



Wie du siehtst, lieber Oli, haben wir ein grundsätzliches anders Denken und Verstehen und so bitte dich, meine Aussagen und Gedanken einfach mal so stehen zu lassen........

Ich lasse sie Dir.

Es sind Gottes Gedanken welche ich hier einbringen versuche.
Ich verstehe lange nicht alle und lebe auch nicht alle intelektuell bereits verstandenen, ich bin darin sündig, ja, weiss es und bringe es vor den Herrn, und er hilft mir.
Solange ich nicht weiss, was zu machen ist, kann ich nicht den Herrn erbitten.

Was ich Dir über alle in den letzten Tagen beantworteten Threads aber erklären möchte ist, dass wenn man etwas lebt was man aber nicht verstanden hat (Herz zum Verstand) entweder gesetzlich (im Fleisch) etwas tut was man aufgetragen bekommt oder aber ev. blindlings einer Leiterperson/System/Menschengruppe glaubt oder aber seinen Gefühlen und Erfahrungen mehr traut als Gottes Wort durch unseren Verstand und das gäbe dann immer eine gefährlich beeinflussbare Koppelung unseres Standes im Glaubenslebens mit unseren Gefühlen.


So, nun ist von meiner Seite her alles über dieses Thema gesagt und ich verabschiede mich hier........

Ich hätte noch viel mehr! :P
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Babett » Di 13. Nov 2007, 19:10

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Ohne den Willen und die Einsicht des Homosexuellen wird es auch nicht zum Erfolg führen. Du legst das tendenziös dar, als würden solche Menschen in eine Anstalt eingeliefert und dort zwangsumgepolt.... Das ist nicht seriös. Es ist nun einfach mal in der Bibel nachzulesen, dass es eine Sünde ist. Wenn ein Homosexueller seine Orientierung mit Hilfe Gottes ändern will, dann kann eine Therapie helfen, sonst nicht. All die Versuche, die Homosexualität nun auf die Gene zurückzuführen hat nur ein Ziel: Gesellschaftliche Akzeptanz und somit gleiche Rechte wie ein Ehepaar. Denn für Gene kann ein Mensch nichts, da muss man ja auch nicht therapieren, denn wie du so schön geschrieben hast, es ist ja gottgewollt. Es schaudert mich bei dieser Argumentation.
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Und was ist, wenn sich herausstellt, das Homosexualität tatsächlich genetisch veranlagt ist? Was dann? Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor, die dazu führt, das tagtäglich tausende Menschen ver.recken? Warum ist die Christenheit so auf Homosexuelle eingeschossen? Ist die Konfrontation mit den wirklichen schwarzen Schafen in unserer Gesellschaft zu anstrengend? :( :( :(
“Sometimes the Bible in the hand of one man is worse than a whisky bottle in the hand of (another)....” Harper Lee
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 19:15

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Und ja, es ist eine Sünde einen Menschen der so geboren wurde "umzupolen", weil der nämlich so schwere psychische Störungen bekommt die durch nichts zu rechtfertigen sind.


Ohne den Willen und die Einsicht des Homosexuellen wird es auch nicht zum Erfolg führen. Du legst das tendenziös dar, als würden solche Menschen in eine Anstalt eingeliefert und dort zwangsumgepolt.... Das ist nicht seriös. Es ist nun einfach mal in der Bibel nachzulesen, dass es eine Sünde ist. Wenn ein Homosexueller seine Orientierung mit Hilfe Gottes ändern will, dann kann eine Therapie helfen, sonst nicht. All die Versuche, die Homosexualität nun auf die Gene zurückzuführen hat nur ein Ziel: Gesellschaftliche Akzeptanz und somit gleiche Rechte wie ein Ehepaar. Denn für Gene kann ein Mensch nichts, da muss man ja auch nicht therapieren, denn wie du so schön geschrieben hast, es ist ja gottgewollt. Es schaudert mich bei dieser Argumentation.
ZORRO



Und was ist, wenn sich herausstellt, das Homosexualität tatsächlich genetisch veranlagt ist? Was dann? Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor, die dazu führt, das tagtäglich tausende Menschen ver.recken? Warum ist die Christenheit so auf Homosexuelle eingeschossen? Ist die Konfrontation mit den wirklichen schwarzen Schafen in unserer Gesellschaft zu anstrengend? :( :( :(


Liebe Babett,

es ist doch wesentlich bequemer ständig auf den Homosexuellen rumzuhacken und ständig mit Endzeit und Bibelversen zu drohen anstatt sich mit seinem eigenen Leben auseinander zu setzen. Dann müsste man ja erst einmal den Splitter aus dem eigenen Auge entfernen und das kann verda-mmt weh tun wenn man erkennt.

Seltsamerweise sind es immer die gleichen Kirchen und Gruppen die in dieser Art und Weise handeln. 8-)
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Di 13. Nov 2007, 19:17

Original von cori
Dann wiederhole ich noch einmal die Frage: Wie ist man zur Zeit der ersten Apostel mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgegangen?

Ich nehem an mit allen den Gläubigen zur Verfügung stehenden Mitteln wie:
Ermahnung aus der Schrift (Erklärung dass und wieso dies Gott nicht will), Gebet, Trost, Aufmunterung, Beistand, etc. grundsätzlich das selbe wie eine Gemeinde gesitlich für alle menschlichen Probleme anwendte.
Ist nun dieser aber trotz allem und trotz Langmut und Geduld nicht willig sich z:bsp. von der Sünde rein örtlich zu trennen (aktuelle und ganz besonders Frau Pfaff mit Lebenspartnerin in WG) so käme 1. Kor 5 zum tragen.

Die Rückkehr steht dem Bussfertigen in der Sünde verharrenden IMMER offen!!
Er wird nicht weniger geliebt, aber die Gemeinde wird so von innerer Verfäulnis-Gefahr geschützt, das ist die Libe zum leib Christi.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 19:20


Original von Zorro
Original von Kantate
Und ja, es ist eine Sünde einen Menschen der so geboren wurde "umzupolen", weil der nämlich so schwere psychische Störungen bekommt die durch nichts zu rechtfertigen sind.


Ohne den Willen und die Einsicht des Homosexuellen wird es auch nicht zum Erfolg führen. Du legst das tendenziös dar, als würden solche Menschen in eine Anstalt eingeliefert und dort zwangsumgepolt.... Das ist nicht seriös. Es ist nun einfach mal in der Bibel nachzulesen, dass es eine Sünde ist. Wenn ein Homosexueller seine Orientierung mit Hilfe Gottes ändern will, dann kann eine Therapie helfen, sonst nicht. All die Versuche, die Homosexualität nun auf die Gene zurückzuführen hat nur ein Ziel: Gesellschaftliche Akzeptanz und somit gleiche Rechte wie ein Ehepaar. Denn für Gene kann ein Mensch nichts, da muss man ja auch nicht therapieren, denn wie du so schön geschrieben hast, es ist ja gottgewollt. Es schaudert mich bei dieser Argumentation.
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Falsch Zorro, so lege ich es nicht dar. Erst "das Umdrehen" macht die armen Menschen krank.

Und wenn es eine Sünde ist, warum werden diese Menschen so geboren? Warum sollte ein Homosexueller seine Orientierung ändern wollen wenn es für ihn etwas ganz Natürliches ist weil er so geboren wurde. Das wäre so als wenn von dir plötzlich verlangt würde, du solltest wie eine Frau fühlen. Für die Hormone die man mitbekommt kann man nichts.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Di 13. Nov 2007, 19:23

Original von Babett
Und was ist, wenn sich herausstellt, das Homosexualität tatsächlich genetisch veranlagt ist? Was dann? Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor, die dazu führt, das tagtäglich tausende Menschen ver.recken? Warum ist die Christenheit so auf Homosexuelle eingeschossen? Ist die Konfrontation mit den wirklichen schwarzen Schafen in unserer Gesellschaft zu anstrengend? :( :( :(

Hallo Babett! :)

Die Bibel ist nun mal Gottes Wort und wir glauben und vertrauen ihm vollumfänglich.

Hier ist nun makl die geistliche Lehrperson mit gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerin das Thema, das heisst doch nicht dass es nich wichtigeres gäbe!!

Es geht auch wirklich nicht darum HS ´abzuschiessen´ es gahet darum wie Gott den Menschen beurteilt und nicht umgekehrt.
Aber vielleicht könntest Du ja ein Thread eröffne, wo man beschreiben kann, wie man Homosexuellen Gläubigen helfen kann! :))

ich selber habe einen sehr lieben Freund der HS ist, ich kenne keinen Menschen der mehr für Jesus ´brennt´!
Trotzdem weiss ich, dass er nicht in der HS verharren will und tut. Seine Gefühle sind deswegen nicht einfach weg und ob er ab und wann in Versuchung kommt, macht er vor Gott aus.
Trotzdem sehe ich wie er gerade durch den Glauben sehr stark wird im Umgang mit seiner Neigung.
Ich wollte ich hätte 5% disere Kraft um mit meinen Problemen umzugehen.


Gottes Kraft und Segen
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:25

Original von Babett
Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor,


Emotional? Das Thema hier geht unter anderem um Homosexualität...
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:30

Original von Kantate
Und wenn es eine Sünde ist, warum werden diese Menschen so geboren? Warum sollte ein Homosexueller seine Orientierung ändern wollen wenn es für ihn etwas ganz Natürliches ist weil er so geboren wurde. Das wäre so als wenn von dir plötzlich verlangt würde, du solltest wie eine Frau fühlen. Für die Hormone die man mitbekommt kann man nichts.


Warum werden wir Menschen geboren mit dem Trieb uns fortzupflanzen, anderen Menschen weh zu tun etc.? Eben, wie andere Benutzer hier das schon mehrmals erklärt haben: Sündenfall, Sünde in der Welt, gefallene Natur. Dies können wir nur mit der Kraft Gottes, dem Geist Gottes kontrollieren, sonst sind wir Sklaven unserer Triebe.

PS: Ich glaube nicht, dass man so geboren wird.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Babett » Di 13. Nov 2007, 19:44

Original von Zorro
Original von Babett
Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor,


Emotional? Das Thema hier geht unter anderem um Homosexualität...
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Es ist mir durchaus bewußt, das es hier nun mal um das Thema Homosexualität geht, aber ist noch keinem aufgefallen, wie sehr dieses Thema in manchen Kreisen hochgekocht wird, wie sehr man sich ausgerechnet darauf fixiert.

Es ist schon bezeichnend, das es mehrere Threads über Homosexualität überhaupt GIBT, man sich total darauf einschießt und genau "weiß", das und wie diese Menschen umerzogen werden müssen.

Gibts sonst nix Wichtiges auf der Welt? DAS wollte ich damit sagen. Das hat weniger was mit "emotional" zu tun, es ist pragmatische Prioritätensetzung 8-) :]

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 19:45

Original von Zorro

Da gibts wissenschaftliche Diskussionen drüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Genetische_Diskussion

Daraus aber lässt sich nicht beweisen, dass tatsächlich ein einzelnes Gen dafür verantwortlich sei, homosexuell veranlagt auf die Welt zu kommen. Ich glaube das nicht, es ist ein Verhaltensmuster, welches korrigiert werden kann.
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Das mit den Genen ist eine überholte Meinung. Kantate meint, dass Hormone der Mutter darüber entscheiden, welche Veranlagung ein Mensch hat.

Die Chromosomen mit den Genen drauf entscheiden darüber ob man ein Mann oder eine Frau oder ein Zwitter wird. Da irrt Kantate meines Wissens mit ihrer Hormontheorie, obwohl Wissenschaft das am schnellsten veränderliche Gut der Menschheit geworden ist. (Wenn das so weitergeht, kreist bald die Sonne wieder um die Erde. ;))
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:46

Original von Babett
Bekämpft den Hunger und den Krieg auf der Welt, Eure eigenen "Laster" und lasst die Schwulen in Ruhe, die keinem was tun.




Du meinst die Homosexualität gutheissen? Was wir hier tun ist eine kontroverse Diskussion führen. Niemand greift die Homosexuellen an, sondern beurteilt anhand der Bibel das homosexuelle Verhalten. Wenn das nicht mehr erlaubt ist, dann gute Nacht!
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 19:51

Original von Babett

Und was ist, wenn sich herausstellt, das Homosexualität tatsächlich genetisch veranlagt ist? Was dann? Welche Bevölkerungsgruppe und deren "Laster" werden sich die Superchristen dann vor die Flinte nehmen, um von ihrer eigenen Unzulänglichkeit abzulenken?

Warum knöpft Ihr Euch nicht mal beispielsweise die Todsünde der Habgier vor, die dazu führt, das tagtäglich tausende Menschen ver.recken? Warum ist die Christenheit so auf Homosexuelle eingeschossen? Ist die Konfrontation mit den wirklichen schwarzen Schafen in unserer Gesellschaft zu anstrengend? :( :( :(
Habgier ist genetisch veranlagt, das haben die Geizigen mitsamt dem Vermögen von ihren reichen Vorfahren ererbt. :oops: Ich schlage deshalb die Gruppe der Brandstifter vor. Durch Brände können keine Gene vererbt werden. ;)
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:51

Original von Enggi
Das mit den Genen ist eine überholte Meinung. Kantate meint, dass Hormone der Mutter darüber entscheiden, welche Veranlagung ein Mensch hat.

Die Chromosomen mit den Genen drauf entscheiden darüber ob man ein Mann oder eine Frau oder ein Zwitter wird. Da irrt Kantate meines Wissens mit ihrer Hormontheorie, obwohl Wissenschaft das am schnellsten veränderliche Gut der Menschheit geworden ist. (Wenn das so weitergeht, kreist bald die Sonne wieder um die Erde. ;))


Es wird sich schon einen Beweis finden lassen. Irgendwas muss herhalten, um diese Diskussion zu ersticken. Nach den Genen kamen die Hormone, was kommt als Nächstes? Vielleicht der Durchmesser des Herzes eines Neugeborenen?
Wie einfach doch die Bibel Erklärungen abgibt: Es ist ein Verhalten , welches sündig ist, also muss das Verhalten angegangen werden. Wie jedes andere regelmässige, sündige Verhalten auch. Einfach ist es nicht, das habe ich nirgends behauptet, aber möglich.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 19:52

Original von Enggi
Original von Zorro

Da gibts wissenschaftliche Diskussionen drüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Genetische_Diskussion

Daraus aber lässt sich nicht beweisen, dass tatsächlich ein einzelnes Gen dafür verantwortlich sei, homosexuell veranlagt auf die Welt zu kommen. Ich glaube das nicht, es ist ein Verhaltensmuster, welches korrigiert werden kann.
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Das mit den Genen ist eine überholte Meinung. Kantate meint, dass Hormone der Mutter darüber entscheiden, welche Veranlagung ein Mensch hat.

Die Chromosomen mit den Genen drauf entscheiden darüber ob man ein Mann oder eine Frau oder ein Zwitter wird. Da irrt Kantate meines Wissens mit ihrer Hormontheorie, obwohl Wissenschaft das am schnellsten veränderliche Gut der Menschheit geworden ist. (Wenn das so weitergeht, kreist bald die Sonne wieder um die Erde. ;))


Lieber Enggi

ich irre nicht. Aber ich möchte hier jetzt auch keinen Aufklärungsthread eröffnen. Fakt ist dass die Hormonausschüttung in der 7. SSW stattfindet. Wenn du zu viel von der einen Art von Hormonen mitbekommst, bist du schwul. - Laienhaft ausgedrückt. Klicke dich bei Universitätskliniken in Deutschland oder auch den USA ein wo diese Forschungen betrieben werden.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon kingschild » Di 13. Nov 2007, 19:54

Original von Zorro

Da gibts wissenschaftliche Diskussionen drüber:
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t#Genetische_Diskussion

Daraus aber lässt sich nicht beweisen, dass tatsächlich ein einzelnes Gen dafür verantwortlich sei, homosexuell veranlagt auf die Welt zu kommen. Ich glaube das nicht, es ist ein Verhaltensmuster, welches korrigiert werden kann.
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Das die Gene, Hormone und Umwelt auch Auswirkungen haben auf uns Menschen ist logisch..aber die grösste Auswirkung hat, wie wir uns als Mensch entscheiden mit diesen Dingen umzugehen.

Das wir als Sünder kommen sagt schon die Bibel. Dort wird aber gelehrt das wir die Fehlentwicklungen der Sünde ablegen und nicht zementieren sollen....

Wir können Adam, den Genen, den Hormonen, der Umwelt schuld geben um nichts verändern zu müssen und uns immer noch tiefer in die Sünde zu verstricken...bis wir so gefangen sind das wir die Sünde als Normal bezeichnen.

Gott lehrt uns wie wir aus der Sünde herauskommen...der erste Schritt kommt Durch das Gesetz..Erkenntnis was Segen und was Fluch ist. Erkenntnis was Gott liebt und zum Leben führt, erkennen was Gott gesagt hat was zum Tode führt weil das geistige Grundgesetz nicht verändert werden kann.

Wer aber nichts verändern will und noch behauptet es sei gottgewollt wie soll so ein Mensch je frei werden von Sünde..geschweige wie soll er andere lehren frei zu werden..

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon cori » Di 13. Nov 2007, 19:56

Original von Oli4
Original von cori
Dann wiederhole ich noch einmal die Frage: Wie ist man zur Zeit der ersten Apostel mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften umgegangen?

Ich nehem an mit allen den Gläubigen zur Verfügung stehenden Mitteln wie:
Ermahnung aus der Schrift (Erklärung dass und wieso dies Gott nicht will), Gebet, Trost, Aufmunterung, Beistand, etc. grundsätzlich das selbe wie eine Gemeinde gesitlich für alle menschlichen Probleme anwendte.
Ist nun dieser aber trotz allem und trotz Langmut und Geduld nicht willig sich z:bsp. von der Sünde rein örtlich zu trennen (aktuelle und ganz besonders Frau Pfaff mit Lebenspartnerin in WG) so käme 1. Kor 5 zum tragen.

Die Rückkehr steht dem Bussfertigen in der Sünde verharrenden IMMER offen!!
Er wird nicht weniger geliebt, aber die Gemeinde wird so von innerer Verfäulnis-Gefahr geschützt, das ist die Libe zum leib Christi.


Hallo Oli


Grad so kann ich es mir vorstellen. Und ich denk, es wär gut und richtig, wenn man heutzutage immer noch so handelt. Auch zum Beispiel bei der Frau Pfaff.

Interessieren würde es mich aber auch, wie Kantate das sieht.
Wir freuen uns über unsere Enkelin

+++ Clara Sofia +++


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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 19:57

Original von kingschild
Das die Gene, Hormone und Umwelt auch Auswirkungen haben auf uns Menschen ist logisch..aber die grösste Auswirkung hat, wie wir uns als Mensch entscheiden mit diesen Dingen umzugehen.
Wer aber nichts verändern will und noch behauptet es sei gottgewollt wie soll so ein Mensch je frei werden von Sünde..geschweige wie soll er andere lehren frei zu werden..


Das ist der springende Punkt: Man sucht die Legitimation für das homosexuelle Verhalten. Ein Beweis quasi, damit jeder sagen kann: Ich kann nichts dafür und erst recht nichts dagegen, somit muss ich nichts tun und kann weiterhin sündigen. Mit dem Argument "gottgewollt" geht man noch einen Schritt weiter: Wenn Gott es so will, dann muss ich erst recht nichts dagegen tun, egal ob ich könnte oder nicht. Fatal!
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Di 13. Nov 2007, 19:58

Natürlich schwul
Viele Menschen halten Homosexualität noch immer für abnormal. Manche glauben sogar, sie sei eine Krankheit. Dabei ist sich die Wissenschaft inzwischen einig: Wie wir lieben, entscheiden Gene und Hormone.


Günter Baum will, kann, darf nicht schwul sein. Er ist in einer streng christlichen Gemeinde und tief religiös. Es gibt einen Ausweg, sagen ihm andere Gläubige. Baum unterzieht sich einem Exorzismus, bei dem der »Dämon Homosexualität« durch Gebete aus seinem Körper verjagt werden soll. Als er hustet, jubeln die anderen: »Der Dämon verlässt ihn!« Günter Baum verlobt sich mit einer Frau: »Gott stellt dir diese Frau zur Seite, damit du geheilt wirst«, sagt sein Priester. Baum geht sogar für ein Jahr nach Kalifornien, um sich von der evangelikalen Sekte »Desert Stream« therapieren zu lassen. Dort vergibt er in endlosen Sitzungen seinem Vater und seiner Mutter, weil man ihm sagt, sie seien schuld. Irgendwann, nach zehn Jahren Therapie, sagt Günter Baum: »Ich bin nicht mehr schwul.«

Ein weiterer Erfolg für die sogenannte Ex-Gay-Bewegung, die im Amerika des evangelikalen George W. Bush eine Menge Einfluss und Geld hat. Und wieder der scheinbare Beweis, dass Homosexualität heilbar ist, wie Alkoholsucht. Zurück in Deutschland versucht Günter Baum, andere Schwule auf den rechten Weg zu führen. »Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mir kein Wort glaube. Und dass ich draufgehe, wenn ich so weitermache«, sagt Baum heute. Als ihn dann in einer Schöneberger Kneipe Frank anspricht, bricht Günter Baums Fassade endgültig in sich zusammen. Aus der Galionsfigur der Ex-Gay-Bewegung wird ein Ex-Ex-Gay. Ein ganz normaler Schwuler.

Homo-Ehe hin, Christopher-Street-Day her: Normal ist, wer hetero ist. Homosexuelle Handlungen seien »in sich nicht in Ordnung«, sagt die katholische Kirche und befiehlt Keuschheit. »Schwul« ist immer noch ein Schimpfwort, »schwul« gilt immer noch als unnatürlich, anders, pervers. Man weiß ja nicht, wo das herkommt. Wieso die schwul sind. Die Deutschen wählen zwar schwule Bürgermeister, tragen schwule Mode und hätten mehrheitlich nichts gegen einen schwulen Kanzler. Aber mehr als ein Drittel der Deutschen sagt: »Es ist ekelhaft, wenn Homosexuelle sich in der Öffentlichkeit küssen.« Spätestens beim eigenen Kind wäre eine Hetero-Pille ganz recht. Oder eine Therapie. Besorgte Eltern, die mit ihren schwulen Söhnen zur Sexualberatung laufen, stellen meist zwei Fragen. »Haben wir etwas falsch gemacht?«, lautet die eine. »Kann man da was gegen machen?«, die andere.

Beide Fragen haben über viele Jahrzehnte auch die Wissenschaft beschäftigt. Seit Kurzem ist diese Diskussion beendet, mit eindeutigem Ergebnis. »Niemand kann zur Homosexualität oder zur Heterosexualität erzogen oder verführt werden und man kann auch niemanden davon befreien«, sagt Hartmut Bosinski, Professor für Sexualmedizin an der Universität Kiel. Denn: Die sexuelle Orientierung hat biologische Ursachen. Inzwischen glaubt man zu wissen, dass ein kompliziertes Zusammenspiel von Genen und Sexualhormonen die sexuelle Orientierung in unserem Gehirn verankert. Wahrscheinlich schon im Mutterleib, wahrscheinlich bei Männern und Frauen etwas unterschiedlich und in jedem Fall unumkehrbar. Man wird schwul geboren. Oder lesbisch. Oder hetero.

Den vorläufig letzten Beweis dafür lieferte kürzlich der kanadische Sozialpsychologe Anthony Bogaert. Er hatte schon vor zehn Jahren entdeckt, dass bei einem Mann mit jedem älteren Bruder die Wahrscheinlichkeit, homosexuell zu sein, um fast ein Drittel ansteigt. »Ohne Bruder liegt die Chance, schwul zu sein, bei etwa drei Prozent, mit drei Brüdern schon bei mehr als sieben Prozent«, sagt Bogaert. Psychologen erklärten den »fraternal birth effect« damals mit der Nesthäkchen-Rolle des jüngeren Bruders, also der sozialen Umgebung.

Das konnte Bogaert nun widerlegen und erregte damit weltweit Aufsehen. Er wies nach, dass der Effekt nur bei leiblichen Brüdern auftritt. Männer, die mit älteren Stiefbrüdern oder älteren adoptierten Brüdern aufwuchsen, waren nicht öfter schwul als Männer ohne Brüder. »Es muss also eine biologische Erklärung dafür geben«, erklärt Bogaert sein Ergebnis.

Schon länger weiß man, dass die Gene unsere sexuelle Entwicklung beeinflussen. Der amerikanische Forscher Dean Hamer verkündete 1993 sogar, auf dem X-Chromosom die Anlage zur Homosexualität gefunden zu haben: das »schwule« Gen. Aber seither konnte kein anderer Wissenschaftler Hamers Fund bestätigen, obwohl es unzählige Male versucht wurde. Dafür offenbarten mehrere groß angelegte Zwillingsstudien die Beteiligung der Gene. Eineiige Zwillinge, egal ob getrennt oder gemeinsam aufgewachsen, entwickeln erstaunlich oft die gleiche sexuelle Orientierung. Wenn ein Zwilling schwul ist, liegt die Wahrscheinlichkeit bei fast 50 Prozent, dass der andere ebenfalls Männer bevorzugt.



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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Di 13. Nov 2007, 20:02

Original von Kantate
Natürlich schwul
Viele Menschen halten Homosexualität noch immer für abnormal. Manche glauben sogar, sie sei eine Krankheit. Dabei ist sich die Wissenschaft inzwischen einig: Wie wir lieben, entscheiden Gene und Hormone.

Der amerikanische Forscher Dean Hamer verkündete 1993 sogar, auf dem X-Chromosom die Anlage zur Homosexualität gefunden zu haben: das »schwule« Gen. Aber seither konnte kein anderer Wissenschaftler Hamers Fund bestätigen, obwohl es unzählige Male versucht wurde.


Sehr zuverlässig :D
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 20:09

Original von Zorro

Es wird sich schon ein Beweis finden lassen. Irgendwas muss herhalten, um diese Diskussion zu ersticken. Nach den Genen kamen die Hormone, was kommt als Nächstes? Vielleicht der Durchmesser des Herzes eines Neugeborenen?
Wie einfach doch die Bibel Erklärungen abgibt: Es ist ein Verhalten, welches sündig ist, also muss das Verhalten angegangen werden. Wie jedes andere regelmässige, sündige Verhalten auch. Einfach ist es nicht, das habe ich nirgends behauptet, aber möglich.
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Ich bin gleicher Meinung wie du, nur muss um der Gerechtigkeit Willen 100% ausgeschlossen werden können, dass das Verhalten biologisch vorprogrammiert ist. Da dies wissenschaftlich unmöglich sein wird, können wir das Thema begraben, denn in der Welt hat die Wissenschaft Vorrang vor dem Glauben. Wir müssen also einen besseren Weg suchen, anstatt nur Toleranz oder nur Seelsorge anzubieten.

Wie wäre es, wenn die Aeltesten ein vollmächtiges Wort sprechen könnten und alle in der Gemeinde wären frei von den homosexuellen Dämonen und Hormonen?

Ist eigentlich noch Kraft im Blut des Lammes?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon kingschild » Di 13. Nov 2007, 20:15

Original von Kantate


Und wenn es eine Sünde ist, warum werden diese Menschen so geboren? Warum sollte ein Homosexueller seine Orientierung ändern wollen wenn es für ihn etwas ganz Natürliches ist weil er so geboren wurde. Das wäre so als wenn von dir plötzlich verlangt würde, du solltest wie eine Frau fühlen. Für die Hormone die man mitbekommt kann man nichts.


Genau mein Körper schüttet immer zuviel Testosteron aus und deshalb darf ich meine Mitmenschen mal eins auf die Nase geben und ab und zu mal eine Frau vergewaltigen wenn die Hormone mich wieder kontrollieren..

Warum sollte ich mein Verhalten ändern meine Hormone sind schuld.

Ich glaube ich höre nicht recht...dies ist wohl kaum biblische Lehre.


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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Di 13. Nov 2007, 20:16

Original von Kantate

Lieber Enggi

ich irre nicht. Aber ich möchte hier jetzt auch keinen Aufklärungsthread eröffnen. Fakt ist dass die Hormonausschüttung in der 7. SSW stattfindet. Wenn du zu viel von der einen Art von Hormonen mitbekommst, bist du schwul. - Laienhaft ausgedrückt. Klicke dich bei Universitätskliniken in Deutschland oder auch den USA ein wo diese Forschungen betrieben werden.
Wir lernten noch, dass das X und das Y Chromosom über das Geschlecht entscheiden. So schnell kann das nicht geändert haben.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Di 13. Nov 2007, 21:03

Original von Enggi
Wie wäre es, wenn die Aeltesten ein vollmächtiges Wort sprechen könnten und alle in der Gemeinde wären frei von den homosexuellen Dämonen und Hormonen?


Ich vermute mal, dass dies schon des öftern versucht wurde... doch da die sexuelle Orientierung kein Dämon ist, ist sie eben auch nicht verschwunden.

Ausserdem ist Sünde ein Zustand (der Getrenntheit von Gott), nicht ein Verhalten. Am Verhalten rumzubasteln macht einen Menschen vielleicht aktzeptabler für eine gewisse Gemeinschaft, aber bestimmt nicht weniger sündig.

grüsse, barbara
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