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Lesbische Reformierte Pfarrerin

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

Moderator: bigbird

Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon parepidimos » Do 8. Nov 2007, 20:49

Original von Frau Katz
Glücklicherweise sind wir heute soweit, dass Diskriminierungen wegen der sexuellen Orientierung oder des Geschlechts grundsätzlich verboten sind, und die Fachkompetenzen im Vordergrund stehen - manchmal auch die menschlichen Kompetenzen, zum Beispiel in sozialen Berufen.

Das mag in der saekularen Berufswelt so sein. In der Gemeinde Jesu Christi gehoert ein gottgefaelliger Lebenswandel zu ebendiesen "Fachkompetenzen". Das Gesetz anerkennt die Notwendigkeit fuer religioese Institutionen, diesbezueglich ihre eigenen Kriterien anlegen zu duerfen.

@kantate - recht hast du, wie konnte ich auch nur ... :D
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Do 8. Nov 2007, 20:59

Original von parepidimos
Das mag in der saekularen Berufswelt so sein. In der Gemeinde Jesu Christi gehoert ein gottgefaelliger Lebenswandel zu ebendiesen "Fachkompetenzen". Das Gesetz anerkennt die Notwendigkeit fuer religioese Institutionen, diesbezueglich ihre eigenen Kriterien anlegen zu duerfen.


Ach, die tadellose Lebenswandel gehört in den meisten Berufen dazu, halt in jenen Aspekten, die wichtig sind. Man kann nicht wegen einer Geldsache wie Betrug vor Gericht verurteilt worden sein, und dann noch hoffen, man finde je eine Arbeit auf der Bank... Oder ein Sünden-, pardon, Strafregister als Kleinkrimineller haben und hoffen, Polizist zu werden. Oder Alkoholiker sein und schwere Maschinen führen wollen. Das ist auch normal.

Geschlecht und sexuelle Orientierung sind nur dort wichtig, wo es auch im Fachlichen darum geht - selbstverständlich arbeiten Frauen auf Frauenberatungsstellen, und Homosexuelle auf Beratungsstellen, die Homosexuelle betreuen.

Dass von einem Priester verlangt wird, dass er dieselbe Konfession hat wie sein Arbeitgeber, das ist nicht mehr als normal udn auch korrekt. PriesterInnen sind aber für ALLE Menschen da, egal welchen Geschlechts und egal welcher sexuellen Orientierung... also ist es auch egal, wie das bei ihnen selbst aussieht.

nun, meine Meinung.

grüsse, barbara

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon parepidimos » Do 8. Nov 2007, 21:32

Original von Frau Katz
PriesterInnen sind aber für ALLE Menschen da, egal welchen Geschlechts und egal welcher sexuellen Orientierung... also ist es auch egal, wie das bei ihnen selbst aussieht.

Die Logik "ein Priester ist fuer Menschen da, welche X sind, also ist es auch egal, wenn der Priester selber X ist" geht hinten und vorne nicht auf. Muss ich Beispiele aufzaehlen?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 01:03

Original von parepidimos

In der Gemeinde Jesu Christi gehoert ein gottgefaelliger Lebenswandel zu ebendiesen "Fachkompetenzen".




Was ist denn nach deinem Dafürhalten ein gottgefälliger Lebenswandel?
Wenig Sex und viel Opfer und Gebet?
Jesus hat sich dazu eindeutig geäußert.

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon parepidimos » Fr 9. Nov 2007, 03:04

Original von rejo
Was ist denn nach deinem Dafürhalten ein gottgefälliger Lebenswandel?

Von welchem Gott reden wir?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Fr 9. Nov 2007, 05:57

Ich habe noch einmal alle Stellungnahmen zu diesem Thema durchgelesen und zum Teil musste wirklich lachen. :D Bevor ich mich aus diesem Thread abmelde möchte ich noch etwas sagen.

Da wagt es doch tatsächlich jemand - und dann auch noch eine evangelische Pfarrerin " :shock: " - laut zu bekunden und dann zieht sie auch noch mit ihrer Lebenspartner zusammen und - um Gottes Willen - bleibt sie auch noch im Amt. :shock: :shock: :shock: Was für eine Katastrophe. Das geht ja nun mal schon gar nicht. :x

Wisst ihr was. Diese Frau hat meine Hochachtung. Sich vor die Gemeinde zu stellen und sich zu outen erfordert leider immer noch sehr viel Mut und Ehrlichkeit in unserer heutigen Zeit.

Wieso ist es Sünde lesbisch zu sein. Gott hat uns so erschaffen wie wir sind. Lesbisch sein ist keine Krankheit die man mal eben mit Pillen beheben kann. Sie ist auch keine psychische Störung, die ein Psychiater oder Psychologe mal eben schnell beheben kann. Nein, das hat etwas mit der Hormonausschüttung zu tun die in der 7. SSW stattfindet. Und da helfen mal keine Pillen. :warn: Bei werdenden Müttern die insulinpflichtig sind, liegt die Chance einen homosexuelles Kind zu bekommen übrigens bei 40%.!!!! Tja, da muss unserem Herrgott wohl bei der Schöpfung ein kleiner Fehler unterlaufen sein. ;)

Ganz davon abgesehen dass es ja immer noch Menschen gibt die da sagen Frauen sollten keine Pfarrerinnen sein, finde ich keinen Grund warum sie es nicht sein sollte. Sie ist schließlich nicht geistig behindert und hat ganz sicher mit Erfolg ihr Studium absolviert, was von einiger Intelligenz zeugt, da ein Theologiestudium nicht gerade ein Zuckerschlecken ist wie ich aus eigener Erfahrung weiß.

Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls schwul ist. Und er ist ein wundervoller Kollege und sehr beliebt.

Also was soll die Aufregung. Es kommt nicht darauf an was die Menschen sind sondern was sie in ihrem Beruf tun und bewirken. Und wer keine lesbische Pfarrerin mag kann die Kirche dann ja verlassen. :)

So, nun dürft ihr mich auch noch verhackstücken. Viel Spaß. :D

LG
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon LordAlm » Fr 9. Nov 2007, 06:44

Original von Kantate
Und wer keine lesbische Pfarrerin mag kann die Kirche dann ja verlassen. :)
Liebe Knatate,
Besser eine Kirche verlassen, statt den Glauben verlieren! Doch ein Austritt für einen Gläubigen ist sicher kein einfacher Schritt. So einfach machen sich Gläubige in dieser Hinsicht nicht.

Daher empfehle ich solchen, fundierte Versammlungen durchzuführen oder solche Zusammenkünfte im Hause anderer Geschwister besuchen, denn Gemeinde Jesu ist dort, wo sich wiedergeborene Menschen um Gottes Wort scharen und gemeinsam im Gebet Sein heiliges Angesicht suchen. Gerade in unserer Zeit heisst es mehr und mehr, wie bei den ersten Gemeinden, sich in den Häusern zu versammeln (Röm 16,5; 1.Kor 16,19; Kol 4,15; Philem 2; Apg 2,46; 5,42). LG LA
Nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 08:10

Original von Frau Katz

Dass von einem Priester verlangt wird, dass er dieselbe Konfession hat wie sein Arbeitgeber, das ist nicht mehr als normal und auch korrekt. PriesterInnen sind aber für ALLE Menschen da, egal welchen Geschlechts und egal welcher sexuellen Orientierung... also ist es auch egal, wie das bei ihnen selbst aussieht.

Guten Morgen Frau Katz

Bist Du schon wieder am ´Analogien stricken´? 8-) ;)

Pastorinnen sind ja eben gerade dazu da um uns nahe zu bringen, was Gottes Wort uns Menschen zu sagen hat und da, genau da, steht Frau lesbische oder Herr schwuler Pfarrer arg im Erklärungsnotstand.

Gut, die Pfarrperson kann diese unzähligen Erklärungs-Notstands-Stellen einem anderen Amtsperson überlassen zu überbringen, aber soll analog dazu der ehemals straffällig gewordene Bankangestellte in einer Kleinbank jedesmal einen anderen Mitarbeiter rufen, wenn jemand Bargeld ausbezahlt kriegen will?

das Wort Gottes will unser Masstab sein, nicht unser im 20. und 21. Jahrhundert geprägtes Denken. Auch nicht vermischt.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 08:15

Original von Kantate
Wieso ist es Sünde lesbisch zu sein. Gott hat uns so erschaffen wie wir sind.
Ganz davon abgesehen dass es ja immer noch Menschen gibt die da sagen Frauen sollten keine Pfarrerinnen sein, finde ich keinen Grund warum sie es nicht sein sollte.
...da ein Theologiestudium nicht gerade ein Zuckerschlecken ist wie ich aus eigener Erfahrung weiß.


Und das alles lernt man heute in einem Theologiestudium? Na dann gute Nacht!
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 08:28

Original von Oli4
Pastorinnen sind ja eben gerade dazu da um uns nahe zu bringen, was Gottes Wort uns Menschen zu sagen hat und da, genau da, steht Frau lesbische oder Herr schwuler Pfarrer arg im Erklärungsnotstand.


Erklärungsnotstand, warum?

In jenen Stellen, wo in der Bibel Homosexualität angesprochen wird, geht es (so wie ich verstanden habe) eh nur um die männliche Variante. Und ausserdem nicht um eine Beziehung oder Lebenspartnerschaft, sondern um ein sexuelles Ritual zu Ehren irgend eines Gottes. Nun, würde man besagte Pastorin beim Baalskult erwischen, hätte sie durchaus einen Erklärungsnotstand. :D Ich halte allerdings die Chance, dass so etwas geschieht, für verschwindend gering.

Ausserdem, gibt es eine Person auf der Erde, die bei "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" nicht hin und wieder in einen Erklärungsnotstand gerät? Ich finde es nicht ganz logisch, dass einerseits klar ist, dass alle Menschen immer wieder mal Fehler machen, andererseits eine ganz bestimmte Sorte von Fehlern schon mal gar nicht gehen, andere aber schon. Lesbisch sein geht nicht, doch in nicht wenigen Gemeinden gibts sexuellen Missbrauch an Kindern... was noch lange nicht heisst, dass die betreffende Person gehen muss. Das finde ich eine unverständliche Haltung.


Original von Oli4
das Wort Gottes will unser Masstab sein, nicht unser im 20. und 21. Jahrhundert geprägtes Denken. Auch nicht vermischt.


Ja,und wenn es geht, das lebendige Wort, das aus der Liebe und dem Mitgefühl entsteht, aus der direkten Kommunikation mit Gott, nicht eine am Buchstaben sich festkrallende Gesetzlichkeit, gegen die sich Jesus damals schon gewandt hat... Damals, als gewisse Pharisäer auch kein Problem hatten zu behaupten, es sei Sünde, am Sabbat einen Menschen zu heilen. :roll: Heute ist diese Diskussion nicht mehr so aktuell wie damals, heute macht man es eben an jenen Menschen fest, die keiner heterosexuelle Orientierung haben, sondern eine andere. Und wo man weder etwas dafür noch dagegen kann, das hat man einfach. Und wenns Gott nicht so gegeben hat, so wars eben die Natur...

grüsse, barbara
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 08:31

Original von Zorro
Original von Kantate
Wieso ist es Sünde lesbisch zu sein. Gott hat uns so erschaffen wie wir sind.


Und das alles lernt man heute in einem Theologiestudium? Na dann gute Nacht!
ZORRO


nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

grüsse, barbara
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon parepidimos » Fr 9. Nov 2007, 08:35

Original von Kantate
Und wer keine lesbische Pfarrerin mag kann die Kirche dann ja verlassen.

In einer demokratisch organisierten Gemeinde ist es voellig legitim, eine Pfarrperson als nicht fuers Amt geeignet zu betrachten und dies auch oeffentlich und via Wahlzettel kundzutun. Was dagegen (in meinen Augen) nicht legitim (sprich undemokratisch, diskriminierend) ist, ist der andersdenkenden Minderheit den Weggang nahezulegen.

Es sind die Leiter, die sich nach den Schaefchen zu richten haben, und nicht umgekehrt. Auch gibt es in der Bibel nirgendwo ein Anrecht auf ein Amt - Intelligenz und Diplome erst recht nicht.

Wieso ist es Sünde lesbisch zu sein. Gott hat uns so erschaffen wie wir sind.

Man kann jedes Verhalten auf Hirnstroeme und Hormone reduzieren und somit entschuldigen.

Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls schwul ist. Und er ist ein wundervoller Kollege und sehr beliebt.

Und ich habe einen Arbeitskollegen, der wegen Kinderschaendung im Knast war und gegenwaertig auf Bewaehrung draussen ist. Und weisst du was? Ich komm blendend mit ihm aus. Er ist humorvoll, intelligent, sensibel ... all das hat keinen Einfluss darauf, wie sein Verhalten vor Gott aussieht.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 09:31

Original von Frau Katz
nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 09:36

Original von Frau Katz
Ja,und wenn es geht, das lebendige Wort, das aus der Liebe und dem Mitgefühl entsteht, aus der direkten Kommunikation mit Gott, nicht eine am Buchstaben sich festkrallende Gesetzlichkeit, gegen die sich Jesus damals schon gewandt hat... Damals, als gewisse Pharisäer auch kein Problem hatten zu behaupten, es sei Sünde, am Sabbat einen Menschen zu heilen. :roll: Heute ist diese Diskussion nicht mehr so aktuell wie damals, heute macht man es eben an jenen Menschen fest, die keiner heterosexuelle Orientierung haben, sondern eine andere. Und wo man weder etwas dafür noch dagegen kann, das hat man einfach. Und wenns Gott nicht so gegeben hat, so wars eben die Natur...


Ja, richtig und weil niemand in der perfekten Liebe leben tut und auf Erden je leben wird brauchts eben so einige Anweisungen, Hilfestellungen und Korrekturen.
Nicht ich bin die Korrektur sondern Gottes Wort.

Wenn Du Gottes direkte Kommunikation seinem schriftlichen Worte engegenstellst, kommst Du schnell an verwirrliche Grenzen. Dein Glaube wird verwirrt; soll ich nun meiner Intuition glauben oder aber der Widersprüchlichkeit zum Wort? Demut zeigt sich auch indem man nicht verständiges Gott hinwirft und Ihn an sich selber wirken lässt; im Denken Fühlen und letztendlich Handeln.



Das mit dem Sabbath habe ich Dir zwar andernorts nicht explizit erklärt, es ist aber dasselbe wie dort.
Diese Lehre wdes nicht Heilen dürfens an Sabbath war und sit nie im Gesetz Mose enthalten, sondern in der von den Pharisäeren gelehrten und mündlich weitergegebenen Auslegung zum mosaischen Gesetz, der Mischna. Diese hat jesus aufs schärfste bekämmpft, nicht falsch verstandene Anwend; bewusst falsch GELEHRTE Anwendung der vorhandenen Schriften.



Und so würde Jesu, käme Er in derselben Mission zwischendurch nochmals, so würde er nicht eine Mischna finden um zu widerlegen sondern das vom humanitären Gedankengut infiltrierte und umgedeutete Schriftverständnis liberaler Theologie-Systeme. Diese Systeme glauben eben gar nicht mehr, dass Gott unser seelischer Artzt ist.

Den Homosexuellen würde Er wohl raten - wie bei der Ehebrecherin am Ende des Disputs mit den Gelehrten (Joh 8 ) - sich von seiner sexuellen Richtung abzuwenden.
Auch unserer angesprochenen Frau Pfarrerin.


Und wer dann Gewisses nicht wahrhaben und glauben will, der nutzt das entwickelte System der Naturgegebenheit ;)
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 09:44

Original von Zorro
Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
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Hallo Zorro

leider muss man feststellen, dass Gott sich hier offensichtlich sehr ungeschickt anstellt - denn die Betroffenen, auch wenn sie es versuchen, werden nur in den seltensten Fällen von ihrer Homosexualität "befreit". Und es gibt nicht wenige Menschen, die es über Jahre versuchen, die sogar sich einen gegengeschlechtlichen Partner suchen, heiraten, Kinder bekommen... meist kommts dann in diesen Fällen so um die Vierzig wieder hoch. Weltliche Psychotherapien verändern es nicht, auch christlich orientierte Seelsorge verändert es nicht, es bleibt einfach da. Und wenn man die Leute über einige Jahre beobachtet, so stellt man oft auch fest, dass jene, die sich selbst als "von Homosexualität geheilt" definieren, es tatsächlich eben gar nicht sind - dass sie dann irgendwann dazu kommen zu bekennen, dass sie es immer noch sind.

Da muss man sich schon fragen, ob es tatsächlich Gottes Wille ist, wenn die sexuelle Orientierung bestehen bleibt. Schliesslich gelingt es vielen Menschen, aus Themen wie Sucht oder gewalttätigem Verhalten auszusteigen, mit Gottes und menschlicher Hilfe. Ebenso könnte man sich fragen, warum es denn bei Tieren so viel homosexuelles Verhalten gibt? Tiere verhalten sich schliesslich so, wie Gott sie geschaffen hat, und machen sich da keine Gedanken drüber, wie wir Menschen.

Grüsse, barbara
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 09:53

Original von Frau Katz
Weltliche Psychotherapien verändern es nicht, auch christlich orientierte Seelsorge verändert es nicht, es bleibt einfach da.
Da muss man sich schon fragen, ob es tatsächlich Gottes Wille ist, wenn die sexuelle Orientierung bestehen bleibt.


Da bin ich nicht einverstanden. Es gibt wirklich Beispiele, welche wirklich von dieser "Orientierung" losgekommen sind.
Das Entscheidende ist auch, dass Homosexualität nicht mehr praktiziert wird, weder in Tat noch in Gedanken.
Auch andere unnatürliche Neigungen sind durch Gott geheilt worden, auch wenn es sicher nicht einfach ist.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 09:54

Original von Oli4
, der Mischna. Diese hat jesus aufs schärfste bekämmpft, nicht falsch verstandene Anwend; bewusst falsch GELEHRTE Anwendung der vorhandenen Schriften.


Hallo Oli

ich glaube nicht, dass es BEWUSST falsch gelehrte Anwendung war; eher im Sinne "lieber ein Gesetz mehr als eins weniger, lieber nichts falsch machen", was dann zu einem sehr starren, engen und lebensfeindlichen Korsett führen kann. In bester Absicht, natürlich. Und leider habe ich den Eindruck, dass genau diese Gesetzlichkeit auch bei vielen Christen heute wieder hoch im Kurs ist. Doch das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz.


Original von Oli4
Und so würde Jesu, käme Er in derselben Mission zwischendurch nochmals, so würde er nicht eine Mischna finden um zu widerlegen sondern das vom humanitären Gedankengut infiltrierte und umgedeutete Schriftverständnis liberaler Theologie-Systeme. Diese Systeme glauben eben gar nicht mehr, dass Gott unser seelischer Artzt ist.


Systeme glauben nichts, Menschen glauben. ;)

So wie ich Jesus Worte lese, empfinde ich ihn auch als im besten Sinne human - auf den Menschen orientiert, verständnisvoll für menschliche Probleme und Schwächen; sein Joch ist leicht, nicht schwer. Homosexuelle Menschen umerziehen zu wollen, ist aber weder leicht, noch ist es liebevoll, sondern führt zu viel Unglück, bis hin zu Selbstmord von Homosexuellen, die sich anpassen wollen, aber es geht einfach nicht. Und die von ihrer Gemeinde, pardon, wie der letzte Dreck behandelt werden.


Original von Oli4
Den Homosexuellen würde Er wohl raten - wie bei der Ehebrecherin am Ende des Disputs mit den Gelehrten (Joh 8 ) - sich von seiner sexuellen Richtung abzuwenden.
Auch unserer angesprochenen Frau Pfarrerin.


Nur ist leider von Jesus gar nichts zum Thema Homosexualität überliefert, also muss das Spekulation bleiben. Und, wenn es ihm so wichtig gewesen wäre, hätte er nicht etwas gesagt? Man muss doch annehmen, dass es homosexuelle Praktiken auch zur Zeit von Jesus gegeben hat.

grüsse, barbara
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 09:56

Original von Zorro
Da bin ich nicht einverstanden. Es gibt wirklich Beispiele, welche wirklich von dieser "Orientierung" losgekommen sind.
Das Entscheidende ist auch, dass Homosexualität nicht mehr praktiziert wird, weder in Tat noch in Gedanken.
Auch andere unnatürliche Neigungen sind durch Gott geheilt worden, auch wenn es sicher nicht einfach ist.
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Zorro, das ist nicht eine Frage von einverstanden-sein oder nicht, es ist eine Tatsache: es gelingt bei den allerwenigsten.

grüsse, barbara
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 10:02

Original von Frau Katz
Zorro, das ist nicht eine Frage von einverstanden-sein oder nicht, es ist eine Tatsache: es gelingt bei den allerwenigsten.

grüsse, barbara


Das ist deine Behauptung. Aus christlicher Seelsorge höre ich andere Resultate. Woran misst du deine Aussage? An Studien von Psychologen, welche nicht einmal das Ziel der Veränderung verfolgen?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon onThePath » Fr 9. Nov 2007, 10:02

Original von Frau Katz
Zorro, das ist nicht eine Frage von einverstanden-sein oder nicht, es ist eine Tatsache: es gelingt bei den allerwenigsten.



Da frage ich mich, wieviel Homosexuelle überhaupt Christen werden. Und welche von denen nicht auch noch meinen, die Bibel habe gar nichts gegen Homosexualität.
Und welche von ihnen zwar Christen werden, aber wenig gegen ihre Neigung tun.

Somit verbleiben sowieso Wenige, die ernsthaft an ihren homosexuellen Neigungen arbeiten.

lg, oTp
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Frau Katz » Fr 9. Nov 2007, 10:08

Original von onThePath
Da frage ich mich, wieviel Homosexuelle überhaupt Christen werden. Und welche von denen nicht auch noch meinen, die Bibel habe gar nichts gegen Homosexualität.
Und welche von ihnen zwar Christen werden, aber wenig gegen ihre Neigung tun.

Somit verbleiben sowieso Wenige, die ernsthaft an ihren homosexuellen Neigungen arbeiten.

lg, oTp


nun, am besten fragst du sie selbst:
http://www.homoxchrist.de/

und glaubst du ernsthaft, in christlichen Familien würden keine homosexuellen Kinder geboren? Die dann auch entsprechend leiden, wenn sie feststellen, dass sie homosexuell sind?

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 10:34

Original von Frau Katz
nun, am besten fragst du sie selbst:
http://www.homoxchrist.de/



Und das ist representativ?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon onThePath » Fr 9. Nov 2007, 10:34

Original von Frau Katz
Original von onThePath
Da frage ich mich, wieviel Homosexuelle überhaupt Christen werden. Und welche von denen nicht auch noch meinen, die Bibel habe gar nichts gegen Homosexualität.
Und welche von ihnen zwar Christen werden, aber wenig gegen ihre Neigung tun.

Somit verbleiben sowieso Wenige, die ernsthaft an ihren homosexuellen Neigungen arbeiten.

lg, oTp


nun, am besten fragst du sie selbst:
http://www.homoxchrist.de/

und glaubst du ernsthaft, in christlichen Familien würden keine homosexuellen Kinder geboren? Die dann auch entsprechend leiden, wenn sie feststellen, dass sie homosexuell sind?

grüsse, barbara


Ich wollte nur eine Antwort auf meine Frage.
Und Deine Frage war keine Antwort.

Weil ich den Meinungs- und Informations Dschungel über Homosexualität hier oft genug erlebt habe, verzichte ich darauf, das alles immer wieder von Neuem durchzukauen.

Aber zu Deiner Frage:
Ich hatte mal einen homosexuellen Kumpel ( ich selber habe keine solchen Neigungen), dessen Eltern gute Katholiken waren, und dessen Schwestern nicht lesbisch waren. Deine Frage ist mir also nicht neu.


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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 11:29

Original von Frau Katz
Systeme glauben nichts, Menschen glauben. ;)

Ja, an die Systeme oder aber an Gott und sein ewig unvergängliches Wort.
Jeder entscheide selber.


So wie ich Jesus Worte lese, empfinde ich ihn auch als im besten Sinne human - auf den Menschen orientiert,


Du müsste man aber den Humanismus vergewaltigen und kastrieren und letztlich fast ganz totschlagen bis ein Restchen an Gleichheit bestehen bleiben kann...



Nur ist leider von Jesus gar nichts zum Thema Homosexualität überliefert, also muss das Spekulation bleiben. Und, wenn es ihm so wichtig gewesen wäre, hätte er nicht etwas gesagt? Man muss doch annehmen, dass es homosexuelle Praktiken auch zur Zeit von Jesus gegeben hat.

Gabs schon.
Bis zum Exzess in Sodom und der Nachbarstadt Gomorrah.
Nichts Neues unter der weltlichen Sonne.

Wer im eigenen Tun bleiben möchte der ist sich auch nicht wirklich bewusst, dass Jesus einen grundsätzlich anderen Auftrag hatte, als die Menschen zu bessern.
Dieses Problem der sich Selbst- bzw. der Geschlechterfolge-Erlösung hatten schon die Pharisäer und mit Ihnen bis zu 90% der damaligen Bevölkerung (wird so geschätzt).
Deshalb verwarfen sie ihn als Erlöser.
Sie wollten einen Herrscher der die Römer vertrieb, Wohlstand verschafft (kein Hunger) und vor allem einen der ihr Gedankengut übernimmt und ihnen noch ab ihrer selbsterdachten menschlichen Grösse auf die Schulter klopft.
Es kam anders, sein Auftrag war ein anderer.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Enggi » Fr 9. Nov 2007, 12:50

Original von Kantate
Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls schwul ist. Und er ist ein wundervoller Kollege und sehr beliebt.
Wie ist seine Beziehung zu Jesus Christus und dem Evangelium? Lehrt er die Notwendigkeit der Bekehrung und Wiedergeburt?
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon pneumatikos » Fr 9. Nov 2007, 12:53

Wo hat hier Homosexualität keinen Platz? Nicht diese ist das Problem, sondern wie sie gelebt wird/wurde. Wenn die Beziehung auf Liebe basiert, was bitte schön sollte dann das Problem sein?

Oder streitet hier jemand ab, dass ein homosexueller Mensch genauso lieben kann wie ein heterosexueller? Dann würde ich doch das Thema des Richtens sehr schnell ergeben. Denn Sexualität und Liebesfähigkeit sind ja wohl zweipaar Schuhe.


Schwach, sehr schwach ... geht es rein um liebesfähigkeit, oder deutest du an, dass wir im Namen der Liebe alles zu tun erlaubt sind?

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon pneumatikos » Fr 9. Nov 2007, 12:56

Fünftens, ich kenne viele Homosexuelle, die ich sehr, sehr gerne mag. Ich persönlich habe absolut nichts gegen diese Menschen.


Ich habe auch nicht gegen die Menschen ... jeder von uns hat Sünden in seinem Leben... aber jeder ist auch aufgerufen, diese Sünden anzugehen.

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 13:17

Original von Zorro
Original von Kantate
Wieso ist es Sünde lesbisch zu sein. Gott hat uns so erschaffen wie wir sind.
Ganz davon abgesehen dass es ja immer noch Menschen gibt die da sagen Frauen sollten keine Pfarrerinnen sein, finde ich keinen Grund warum sie es nicht sein sollte.
...da ein Theologiestudium nicht gerade ein Zuckerschlecken ist wie ich aus eigener Erfahrung weiß.


Und das alles lernt man heute in einem Theologiestudium? Na dann gute Nacht!
ZORRO


Dat lernt man nicht nur im Theologiestudium sondern schon, wenn man 1 Mo 1, 27 liest.

Und wie hat Gott die Welt erschaffen, wie sie biologisch real ist oder wie einige Menschen sich das vorstellen wollen? Und woran kann man das "Ist" erkennen? Doch an Gottes Schöpfungswirklichkeit und nicht an einem idealisierten Sollzustand, der bisher nie erreicht werden konnte. :P

Gruß

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 13:22

Original von pneumatikos
Fünftens, ich kenne viele Homosexuelle, die ich sehr, sehr gerne mag. Ich persönlich habe absolut nichts gegen diese Menschen.


Ich habe auch nicht gegen die Menschen ... jeder von uns hat Sünden in seinem Leben... aber jeder ist auch aufgerufen, diese Sünden anzugehen.

Pneumatikos


Was nach Genom, Modifikation und Weltanschauung sich so herausgebildet hat, ist Sünde, liegt in der Schuld des Individuums?
Erkläre doch bitte mal, wo da die Schuld bzw. die Sünde zu finden ist?

Gruß

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 13:47

Original von pneumatikos
Wo hat hier Homosexualität keinen Platz? Nicht diese ist das Problem, sondern wie sie gelebt wird/wurde. Wenn die Beziehung auf Liebe basiert, was bitte schön sollte dann das Problem sein?

Oder streitet hier jemand ab, dass ein homosexueller Mensch genauso lieben kann wie ein heterosexueller? Dann würde ich doch das Thema des Richtens sehr schnell ergeben. Denn Sexualität und Liebesfähigkeit sind ja wohl zweipaar Schuhe.


Schwach, sehr schwach ... geht es rein um liebesfähigkeit, oder deutest du an, dass wir im Namen der Liebe alles zu tun erlaubt sind?

Pneumatikos


Schon wieder die alte Krux, dass einer alles tun könnte?
Wo kämen wir da hin? Die Maßlosigkeit wäre das Ergebnis.

1. Kinder, die man auf Dauer beim Essen gewähren lässt, sind nicht maßlos sondern mässig und eher mager. Haben Mamas nicht eher das Problem, dass ihre süßen Kleinen eher zu wenig statt zuviel essen? :D

2. Vor 60 Jahren gab es in Deutschland sehr häufig den Straftatbestand des Mundraubes. Davon spricht heute keiner mehr, noch erscheint es in den Kriminalstatistiken.
Warum wohl? Weil alle genug zu essen haben.

3. a) Und wenn die Sexualität des Menschen endlich völlig frei ist, so wie Gott das wollte, wohin wird das führen? Dass Jeder alles tun wird und Übergriffe zunehmen werden? Sexualität ist wie andere Bedürnisse des Menschen ein Grundbedürfnis. Wer das behindert oder unterdrückt schafft Sodom und Gomorrha wie auch Morde. Das beste Beispiel dafür ist der Mord eines Kain an seinem Bruder Abel, wie Gott es dem Adam prophezeit hatte.

b) Und was heißt alles tun? Der Graus eines frommen Moralisten! Einmal wirfst du Schwulen und Lesben vor sie täten nicht, was sie sollten, sich sexuell wie Heteros zu verhalten und dann behauptest du im gleichen Atemzug, wenn die Sexualität freigestellt wäre, täte jeder alles! Könntest du diesen Widerspruch in deiner Moral-Logik mal aufklären? Gigg...Giggg.... :shock: :D

Gruß

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Fr 9. Nov 2007, 14:04

Original von Enggi
Original von Kantate
Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls schwul ist. Und er ist ein wundervoller Kollege und sehr beliebt.
Wie ist seine Beziehung zu Jesus Christus und dem Evangelium? Lehrt er die Notwendigkeit der Bekehrung und Wiedergeburt?


Er lehrt alles was in der Bibel steht :D

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Fr 9. Nov 2007, 14:17

Original von Zorro
Original von Frau Katz
nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
ZORRO


In deinem Denken liegt ein Fehler Zorro.

Du sagst sicherlich, wie alle anderen Christen auch, dass Gott alles geschaffen hat, richtig?

Dann frage ich dich jetzt einmal ganz ernsthaft, wie es sein kann, dass Gott solche - ich nenne sie einmal "Hormonirrläufer" - zulassen kann. Ich frage dich ernsthaft, wie es geschehen kann, wie es geschehen kann dass Gott Menschen erschafft die - wie jetzt wieder groß durch die Presse gehend - 4 Arme und 4 Beine haben. Bei dem kleinen Mädchen handelt es sich um ein Zwilling. Wobei der eine Zwilling sich bei dem zweiten Kind eingenistet hatte und dieses nun für ihn die zusätzlichen Arme und Beine ausgebildet hat. Wie kommt es, dass Gott solche "Irrläufer" zulässt? Wie kommt es, dass Kinder mit offenem Herzen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder ohne Gliedmaßen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder mit dem Ticsyndrom geboren werden oder als Spastiker? Wie kommt das alles, wenn Gott alles erschafft. Wenn ich darüber nachdenke, dann scheint es so dass Gott eben doch nicht so perfekt sein kann. Denn dann unterlaufen ihm solche Fehler. Ich bitte das hier jetzt nur als Denkanstoß zu nehmen und nicht als meine Meinung.

Noch eine Frage Zorro. Wenn du einen Sohn hättest der schwul wäre, würdest du ihn dann in ein Bootcamp geben um aus diesem "Weichei" einen "richtigen" Mann zu machen????
Oder was würdest du tun? Ihm sein Erbe streichen? Ihn aus der Familie verbannen?

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 14:31

Original von Kantate
Dann frage ich dich jetzt einmal ganz ernsthaft, wie es sein kann, dass Gott solche - ich nenne sie einmal "Hormonirrläufer" - zulassen kann. Ich frage dich ernsthaft, wie es geschehen kann, wie es geschehen kann dass Gott Menschen erschafft die - wie jetzt wieder groß durch die Presse gehend - 4 Arme und 4 Beine haben. Bei dem kleinen Mädchen handelt es sich um ein Zwilling. Wobei der eine Zwilling sich bei dem zweiten Kind eingenistet hatte und dieses nun für ihn die zusätzlichen Arme und Beine ausgebildet hat. Wie kommt es, dass Gott solche "Irrläufer" zulässt? Wie kommt es, dass Kinder mit offenem Herzen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder ohne Gliedmaßen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder mit dem Ticsyndrom geboren werden oder als Spastiker? Wie kommt das alles, wenn Gott alles erschafft. Wenn ich darüber nachdenke, dann scheint es so dass Gott eben doch nicht so perfekt sein kann. Denn dann unterlaufen ihm solche Fehler. Ich bitte das hier jetzt nur als Denkanstoß zu nehmen und nicht als meine Meinung.

Die Antwort gibt uns die Schrift.

1. Mose 3,13 Und Gott, der HERR, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht, da aß ich. 14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!

Das zu den Folgen Eva´s Tat für die Tiere.


1.Mose 3,17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! - so sei der Erdboden deinetwegen verflucht: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; 18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen! 19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden9, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!
Und das die Folgen Adams Tat für die Menschheit und die Erde.


In der Repriese betrachtet sihts dann so aus:
Römer 8,18 Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. 20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin, 21 dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit13 frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes. 24 Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht14? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. 26 Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich15 für uns in unaussprechlichen Seufzern.

Und das alles wegen einer verbotenen Frucht.


Das Materielle ist dem Verfall geweiht und das Geistige in Hoffnung der Herrlichkeit!
So hat es unser Gott bestimmt.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 14:32

Original von Kantate
Original von Zorro
Original von Frau Katz
nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
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Noch eine Frage Zorro. Wenn du einen Sohn hättest der schwul wäre, würdest du ihn dann in ein Bootcamp geben um aus diesem "Weichei" einen "richtigen" Mann zu machen????
Oder was würdest du tun? Ihm sein Erbe streichen? Ihn aus der Familie verbannen?

Kantate


Besser ist das Erbe zu streichen, dann macht man sich als Vater bei den anderen ordentlichen Kindern so recht beliebt. :D
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Oli4 » Fr 9. Nov 2007, 14:42

Original von Kantate

Wenn du einen Sohn hättest der schwul wäre, würdest du ihn dann in ein Bootcamp geben um aus diesem "Weichei" einen "richtigen" Mann zu machen????
Oder was würdest du tun? Ihm sein Erbe streichen? Ihn aus der Familie verbannen?

Beten und ev. wenn er gewillt ist mit Ihm zusammen die Schriften studieren und immer wieder beten.

Nicht der Mensch ändert Menschen sondern Gottes Kraft nach seinem Willen und Fahrplan, wenn der einzelne Mensch es zulässt.

Es geht in diesem Thread um Geistliche Führungspersonen mit homosexueller Auslebung, nicht um deren innere Neigung und auch nicht um Nächstenliebe oder Kindesliebe.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Zorro » Fr 9. Nov 2007, 14:49

Original von Kantate
Du sagst sicherlich, wie alle anderen Christen auch, dass Gott alles geschaffen hat, richtig?


Natürlich hat Gott alles geschaffen. Es war auch alles gut...bis dass die Sünde kam.

Original von Kantate
Dann frage ich dich jetzt einmal ganz ernsthaft, wie es sein kann, dass Gott solche - ich nenne sie einmal "Hormonirrläufer" - zulassen kann.


Das kommt auf das Bild an, welches man von Homosexualität hat. Ich bin überzeugt, dass dies nicht eine "genetisch" bedingte Neigung ist, auch wenn zeitgemässe Studien das Gegenteil beweisen wollen. Sondern das ist ein Verhalten. Ein Verhalten, welches durch Gehorsam zum Wort Gottes korrigiert werden kann, so man will.
Ich glaube und hoffe nicht, dass du mit dieser Aussage generell auf behinderte Menschen ansprichst.
Es gilt immer zu beachten, dass wir in einer gefallenen Natur leben.

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Noch eine Frage Zorro. Wenn du einen Sohn hättest der schwul wäre, würdest du ihn dann in ein Bootcamp geben um aus diesem "Weichei" einen "richtigen" Mann zu machen????
Oder was würdest du tun? Ihm sein Erbe streichen? Ihn aus der Familie verbannen?

Nichts dergleichen. Ich würde für ihn beten ohne Unterlass und hoffen, dass er umkehrt.
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 14:57

Original von Oli4
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Dann frage ich dich jetzt einmal ganz ernsthaft, wie es sein kann, dass Gott solche - ich nenne sie einmal "Hormonirrläufer" - zulassen kann. Ich frage dich ernsthaft, wie es geschehen kann, wie es geschehen kann dass Gott Menschen erschafft die - wie jetzt wieder groß durch die Presse gehend - 4 Arme und 4 Beine haben. Bei dem kleinen Mädchen handelt es sich um ein Zwilling. Wobei der eine Zwilling sich bei dem zweiten Kind eingenistet hatte und dieses nun für ihn die zusätzlichen Arme und Beine ausgebildet hat. Wie kommt es, dass Gott solche "Irrläufer" zulässt? Wie kommt es, dass Kinder mit offenem Herzen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder ohne Gliedmaßen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder mit dem Ticsyndrom geboren werden oder als Spastiker? Wie kommt das alles, wenn Gott alles erschafft. Wenn ich darüber nachdenke, dann scheint es so dass Gott eben doch nicht so perfekt sein kann. Denn dann unterlaufen ihm solche Fehler. Ich bitte das hier jetzt nur als Denkanstoß zu nehmen und nicht als meine Meinung.

Die Antwort gibt uns die Schrift.

1. Mose 3,13 Und Gott, der HERR, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht, da aß ich. 14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!

Das zu den Folgen Eva´s Tat für die Tiere.


1.Mose 3,17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! - so sei der Erdboden deinetwegen verflucht: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; 18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen! 19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden9, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!
Und das die Folgen Adams Tat für die Menschheit und die Erde.


In der Repriese betrachtet sihts dann so aus:
Römer 8,18 Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. 20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin, 21 dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit13 frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes.

Und das alles wegen einer verbotenen Frucht.


Du schreibst "Die Folgen von Eva´s Tat für die Tiere". Aber im Text von Gen 3 steht davon nichts zumindestens nichts in dem von dir zitierten Textteil.

Hast du schon mal daran gedacht, dass das eine Deutegeschichte sein könnte also Ähnliches wie die Gleichnisse Jesu, in denen er seine Lehre erläutert und erklärt?

Und bitte lesen, was im Text steht und nicht mit den berühmten Kirchenbrillengläsern der Vergangenheit etwas lesen wollen, was da nicht steht. Und die Deutung ergibt sich aus dem Zusammenhang der ganzen Geschichte.
Ein Ausschnitt steht daher nicht für sich selbst sondern ist und bleibt Teil der gesamten Geschichte. Adam und Eva sind nicht die Voreltern sondern Archetypen, Vertreter eines unreifen Verhaltens und Bewertens göttlichen Schaffens. Die Schlange behauptet und nicht Gott, dass man mit dem Essen der Frucht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann und sein kann wie Gott (1 Mo 3, 5).
Worin liegt also Evas Sünde? Sich einzubilden, sie könnte sein wie Gott und Gut und Böse trennen wie Gott.

Gruß

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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Fr 9. Nov 2007, 14:57

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nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
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:D Rejo du wirst mir jeden Tag sympatischer :D :D :D
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon rejo » Fr 9. Nov 2007, 14:59

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nein, dieses Detail lernt man eher in einem Medizinstudium oder Psychologiestudium. Es hat mehr als genug Versuche gegeben, Menschen zu anderen sexuellen Orientierungen umzuerziehen, mit sehr bescheidenen bis verheerenden Resultaten.

Ja das glaube ich. Denn sowohl Medizin als auch Psychologie haben nicht als Ziel, die Person von dieser Praxis zu befreien. Dies kann und will Gott, denn es ist ihm ein Greuel.
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Noch eine Frage Zorro. Wenn du einen Sohn hättest der schwul wäre, würdest du ihn dann in ein Bootcamp geben um aus diesem "Weichei" einen "richtigen" Mann zu machen????
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:D Rejo du wirst mir jeden Tag sympatischer :D :D :D


Was könnte ich anderes wollen? ;)
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Re: Lesbische Reformierte Pfarrerin

Beitragvon Kantate » Fr 9. Nov 2007, 15:16

Original von Oli4
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Dann frage ich dich jetzt einmal ganz ernsthaft, wie es sein kann, dass Gott solche - ich nenne sie einmal "Hormonirrläufer" - zulassen kann. Ich frage dich ernsthaft, wie es geschehen kann, wie es geschehen kann dass Gott Menschen erschafft die - wie jetzt wieder groß durch die Presse gehend - 4 Arme und 4 Beine haben. Bei dem kleinen Mädchen handelt es sich um ein Zwilling. Wobei der eine Zwilling sich bei dem zweiten Kind eingenistet hatte und dieses nun für ihn die zusätzlichen Arme und Beine ausgebildet hat. Wie kommt es, dass Gott solche "Irrläufer" zulässt? Wie kommt es, dass Kinder mit offenem Herzen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder ohne Gliedmaßen geboren werden? Wie kommt es, dass Kinder mit dem Ticsyndrom geboren werden oder als Spastiker? Wie kommt das alles, wenn Gott alles erschafft. Wenn ich darüber nachdenke, dann scheint es so dass Gott eben doch nicht so perfekt sein kann. Denn dann unterlaufen ihm solche Fehler. Ich bitte das hier jetzt nur als Denkanstoß zu nehmen und nicht als meine Meinung.

Die Antwort gibt uns die Schrift.

1. Mose 3,13 Und Gott, der HERR, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und die Frau sagte: Die Schlange hat mich getäuscht, da aß ich. 14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!

Das zu den Folgen Eva´s Tat für die Tiere.


1.Mose 3,17 Und zu Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört und gegessen hast von dem Baum, von dem ich dir geboten habe: Du sollst davon nicht essen! - so sei der Erdboden deinetwegen verflucht: Mit Mühsal sollst du davon essen alle Tage deines Lebens; 18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen lassen, und du wirst das Kraut des Feldes essen! 19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden9, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!
Und das die Folgen Adams Tat für die Menschheit und die Erde.


In der Repriese betrachtet sihts dann so aus:
Römer 8,18 Denn ich denke, dass die Leiden der jetzigen Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes. 20 Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden - nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat - auf Hoffnung hin, 21 dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit13 frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung zusammen seufzt und zusammen in Geburtswehen liegt bis jetzt.23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir selbst seufzen in uns selbst und erwarten die Sohnschaft; die Erlösung unseres Leibes. 24 Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht14? 25 Wenn wir aber das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir mit Ausharren. 26 Ebenso aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich15 für uns in unaussprechlichen Seufzern.

Und das alles wegen einer verbotenen Frucht.


Das Materielle ist dem Verfall geweiht und das Geistige in Hoffnung der Herrlichkeit!
So hat es unser Gott bestimmt.


Nein, Oli, die Antwort gibt eben nicht die Schrift. Gott hat nie etwas gesagt von Behinderungen. Er hat Adam und Eva aus dem Paradies geworfen. Er hat nur gesagt, dass Eva ihre Kinder unter Schmerzen gebären soll. Von Behinderung ihrer Kinder war nie die Rede. Interpretiere hier bitte nichts rein was nicht drin steht.

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