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Ist Gott noch in?

Evangelisch-reformierte Kirchen, lutherische Kirche, anglikanische Kirche

Moderator: bigbird

Ist Gott noch Inn??

Beitragvon bluna » Mi 26. Dez 2007, 13:27

Immer mehr treten die Leute aus der Kirche,entweder gehen sie in die ICF,oder sie gehen niergendswo mehr hin.

Viele Christen machen das,meine Frage warum machen sie das?

Warum gehst du nicht mehr in die Kirche(wenn du einer von denen ausgetrettener gehörst!)
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Frau Katz » Mi 26. Dez 2007, 21:13

Die Kirche - zumindest die katholische, deren Mitternachtsmesse in der wunderschönen Kathedrale von St. Gallen zu besuchen ich das Privileg hatte - schaffts einfach nicht mehr, auf die Bedürfnisse der Leute einzugehen.

Das Ritual ist ja total schön, das Bauwerk ein purer Genuss... doch wenn da der Bischof mit todernstem Gesicht von "Freude" erzählt, aber diese Freude in seiner Stimme schlicht nicht hörbar ist, und die Predigt stärker wirkt als jedes Valium... oder wenn bei einer Beerdigung klar fühlbar ist, dass der Priester selbst Angst vor dem Tod und der Hölle hat - wie sollte ich, als einigermassen gebildete und bewusste Person, so jemanden als spirituellen Führer ernst nehmen können? Das geht einfach nicht - aber ich habe das, was ich brauche, anderswo gefunden.

Aber ich muss nun endlich abklären, ob ich überhaupt noch Kirchenmitglied bin seit ich nach Frankreich gezogen bin, und wenn nicht, werde ich wieder eintreten. Katholisch, natürlich.

grüsse, barbara
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Vicconivs » Sa 29. Dez 2007, 17:14

Ich weiß nicht, ich nehm das irgendwie immer ganz anders war, ein freundlicher Franziskanerpater hat meinen Eindruck jüngst mal bestätigt, jedoch auch ohne konkrete Zahlen zur Hand zu haben. Sicher treten Leute aus Kirchen aus, fragt sich jedoch, ob sie sich zuvor überhaupt interessiert haben, oder halt einfach Karteileichen waren. Inner Uni gibt´s ja das gleiche Phänomen, seitdem es Studiengebühren gibt ;). Wäre jetzt meine Erklärung, andersrum habe ich schon das Gefühl (Zahlen freilich auch nicht), daß viele Menschen sich wieder stärker mit ihrem Glauben auseinandersetzen. Grade dort, wo ich der Messe beiwohne finden sich junge Menschen in Schaaren, oder aber, je nach Kirchenstandort, die Düsseldorfer Societyelite :roll:, die sind dann etwas älter. Sonntags ist der Laden jedenfalls eigentlich immer voll. Auch das mit den Bedürfnissen der Leute kann ich so nicht ganz nachvollziehen. Sicher, jeder hat andere Bedürfnisse, aber die von Frau Katz beschriebenen Anwandlungen habe ich bei mir so noch nicht feststellen müssen. Vielleicht auch einfach davon abhängig, womit man sich sonst so beschäftigt, mir kamen die Predigten, die ich in letzter Zeit hören durfte eigentlich immer sehr lebensnah vorgekommen. Aber wie gesagt, vermutlich auch Ansichtssache.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Frau Katz » Sa 29. Dez 2007, 17:24

Naja, ich hab schon so meine Schwierigkeiten damit, wenn ein Bischof zum Thema "Freude" predigt und dabei so griesgrämig aus der Wäsche schaut, dass man am liebsten vor Schreck davonrennen würde... :shock: Irgendwie stimmen da Theorie und Praxis einfach nicht ganz überein.

Wäre jetzt meine Erklärung, andersrum habe ich schon das Gefühl (Zahlen freilich auch nicht), daß viele Menschen sich wieder stärker mit ihrem Glauben auseinandersetzen.


Den Eindruck habe ich auch, nur tuns eben viele nicht im Rahmen einer christlichen Kirche, sondern bei anderen Angeboten. Und diese boomen, und da sind Leute, die man auch mal über Kirchensteuerrechnungen jammern hörte, gerne bereit, sehr viel Geld dafür auszugeben.

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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Vicconivs » Sa 29. Dez 2007, 17:38

Original von Frau Katz
Naja, ich hab schon so meine Schwierigkeiten damit, wenn ein Bischof zum Thema "Freude" predigt und dabei so griesgrämig aus der Wäsche schaut, dass man am liebsten vor Schreck davonrennen würde... :shock: Irgendwie stimmen da Theorie und Praxis einfach nicht ganz überein.
Najagut, ich kann´s schlecht beurteilen, ich hab´s nicht miterlebt, aber manche Menschen wirken einfach immer griesgrämig. Mein Vater kann das auch ganz toll, vor dem haben immer alle Angst, weil er so muffig schaut. :D Angeblich kann ich das auch, aber das kommt sicher mit dem Alter dann richtig raus.

Den Eindruck habe ich auch, nur tuns eben viele nicht im Rahmen einer christlichen Kirche, sondern bei anderen Angeboten. Und diese boomen, und da sind Leute, die man auch mal über Kirchensteuerrechnungen jammern hörte, gerne bereit, sehr viel Geld dafür auszugeben.
Die Leute bringen den Kirchen halt gerne oft und viele meist ziemlich dämliche Vorurteile entgegen, ich hatte da gestern so ein lustiges Gespräch nach dem dritten Bier, irgendwann kommt das Thema ja immer irgendwie auf Religion, und dann kommen halt diese üblichen Knochen, die hier auch ständig abgekaut werden, Heiligenverehrung, Inquisition, Prunk inner Kirche... Ja, hm, vielleicht haben die Leute einfach nicht den richtigen Zugang zu den nötigen Informationsquellen? Bei Studenten würde ich da wahrscheinlich eher Faulheit diagnostizieren. Puh, wie dem auch sei, ich bin schon der Meinung, daß auch grade wieder die jüngere Generation in die Kirche geht. Dann aber nicht, weil die Eltern das so machen (okay, hab ich auch schon gesehen, wie der Filius mit´m srsly griesgrämigen Gesicht und verschränkten Armen nicht mitgesungen hat :D) sondern aus eigenem Entschluss. Wenigstens ist´s das, was ich sehe, wenn ich in die Messe gehe. Auf anderen einschlägigen Veranstaltungen, die viel Geld kosten, bin ich meist nicht so unterwegs, allenfalls könnte ich da noch Kontakte zu Jesusfreaks anbieten, aber die sind ja auch eher pauperes.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Enggi » Sa 29. Dez 2007, 17:46

Original von bluna

Ist Gott noch Inn??
Inn ist ein Fluss und Gott ist kein Fluss. Also war Gott gar nie Inn. Die Frage erübrigt sich somit.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon bluna » Sa 29. Dez 2007, 19:54

Original von Enggi
Original von bluna

Ist Gott noch Inn??
Inn ist ein Fluss und Gott ist kein Fluss. Also war Gott gar nie Inn. Die Frage erübrigt sich somit.


Frage,was ist Gott für dich???

Ist er nicht Inn für dich?

Gott ist kein Fluss,aber der Fluss ist Gottes Kraft ;)
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Kantate » So 30. Dez 2007, 03:13

Original von bluna
Original von Enggi
Original von bluna

Ist Gott noch Inn??
Inn ist ein Fluss und Gott ist kein Fluss. Also war Gott gar nie Inn. Die Frage erübrigt sich somit.


Frage,was ist Gott für dich???

Ist er nicht Inn für dich?

Gott ist kein Fluss,aber der Fluss ist Gottes Kraft ;)


Bluna, Enggi wollte dich darauf aufmerksam machen dass du ein Wort falsch geschrieben hast. Es muss heißen, "Ist Gott noch in ?". Also klein geschrieben und mit einem "n". :) "Inn" ist ein Fluss wie Enggi schon anmerkte.

LG
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Frau Katz » So 30. Dez 2007, 10:45

Original von Vicconivs
Die Leute bringen den Kirchen halt gerne oft und viele meist ziemlich dämliche Vorurteile entgegen, ich hatte da gestern so ein lustiges Gespräch nach dem dritten Bier, irgendwann kommt das Thema ja immer irgendwie auf Religion, und dann kommen halt diese üblichen Knochen, die hier auch ständig abgekaut werden, Heiligenverehrung, Inquisition, Prunk inner Kirche...


Viele machen auch, wenn sie schon jemand Christlichem begegnen, auch höchst eigene schlechte Erfahrungen. Wenn ich an meinen eigenen Reliunterricht damals zurückdenke, der war grundsätzlich todlangweilig, und das bei verschiedenen Lehrern. Und es kommt schon hin und wieder vor, dass Mesnchen sich mit einem Problem an den Pfarrer wenden, der ausser salbungsvollem Geschwalle aber rein gar nichts zu bieten hat. Dahin geht man einmal und nie wieder... sondern sucht sich lieber einen guten Psychologen, den man dann halt bezahlen muss, aber tant pis, der hat wenigstens was drauf.

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Re: Ist Gott noch in?

Beitragvon bigbird » So 30. Dez 2007, 11:47

Original von Enggi
Original von bluna

Ist Gott noch Inn??
Inn ist ein Fluss und Gott ist kein Fluss. Also war Gott gar nie Inn. Die Frage erübrigt sich somit.


Hallo Enggi und auch die anderen
wenn ihr schon solche Bemerkungen macht, dann nehmt euch noch bitte an der Nase und ändert jeweils ihm Betreff eures Beitrags die Rechtschreibung, das könnt ihr nämlich alle selber. Den Titel habe ich geändert!

Und bitte jetzt keine Diskussion über diesen meinen Hinweis ... ;)

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göttliche Weisheit führt ans Kreuz.

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Re: Ist Gott noch in?

Beitragvon Enggi » So 30. Dez 2007, 16:45

Original von bluna

Frage, was ist Gott für dich???

Ist er nicht Inn für dich?

Gott ist kein Fluss, aber der Fluss ist Gottes Kraft ;)
Für mich ist Gott der Schöpfer und das Ziel des Lebens.

Natürlich ist er für mich in, aber eben nicht Inn, wie Kantate so schön bemerkte.

Der Fluss: Hesekiel 47,1-12
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Re: Ist Gott noch in?

Beitragvon Badbird » Mo 31. Dez 2007, 13:58

Original von Vicconivs
Die Leute bringen den Kirchen halt gerne oft und viele meist ziemlich dämliche Vorurteile entgegen, ich hatte da gestern so ein lustiges Gespräch nach dem dritten Bier, irgendwann kommt das Thema ja immer irgendwie auf Religion, und dann kommen halt diese üblichen Knochen, die hier auch ständig abgekaut werden, Heiligenverehrung, Inquisition, Prunk inner Kirche... Ja, hm, vielleicht haben die Leute einfach nicht den richtigen Zugang zu den nötigen Informationsquellen? Bei Studenten würde ich da wahrscheinlich eher Faulheit diagnostizieren.

Wozu die Mühe sein Gegenüber zu studieren, wenn man selbst auch nur dumm abgeurteilt wird? Wenn Christen vom Werteverfall faseln und allen Ungläubigen moralische Minderwertigkeit attestieren, ist es durchaus legitim, das dumme Geplapper abzuwürgen.

Wenn die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen auch zu sonst nichts nütze waren, wenigstens kann man sich damit eine einseitige Diskussion ersparen, in der man sich als Nichtchrist von oben herab abtafeln lassen muss. Statt dessen hat man gar keine Diskussion sondern das übliche Bla.

In ernsthaften Diskussionen sollte man freilich nicht die Schwarzer-Peter-Karte ziehen, weder als Christ noch als Nichtchrist. Aber dazu müssen auch alle Diskutanten eine ernsthafte Diskussion wollen. Wenn auch nur einer mit dem Gefühl moralischer Überlegenheit auf seinen Nächsten zugeht ist doch sowieso alles Soße.


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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Vicconivs » Mo 31. Dez 2007, 14:25

Original von Frau Katz
Viele machen auch, wenn sie schon jemand Christlichem begegnen, auch höchst eigene schlechte Erfahrungen. Wenn ich an meinen eigenen Reliunterricht damals zurückdenke, der war grundsätzlich todlangweilig, und das bei verschiedenen Lehrern. Und es kommt schon hin und wieder vor, dass Mesnchen sich mit einem Problem an den Pfarrer wenden, der ausser salbungsvollem Geschwalle aber rein gar nichts zu bieten hat. Dahin geht man einmal und nie wieder... sondern sucht sich lieber einen guten Psychologen, den man dann halt bezahlen muss, aber tant pis, der hat wenigstens was drauf.

grüsse, barbara
Tja, das mit der Langeweile, da kann ich dir auch nicht sagen, woher das nun kommt. Ich hab mich im Religionsunterricht aber auch maßlos gelangweilt und dann einfach als ich 14 war abgewählt. Das war eigentlich noch langweiliger. Abgesehen davon ist´s halt immer unglücklich, sowas an einzelnen Personen festzumachen. Eine gute Bekannte von mir wechselt ihre Psychiater auch wie die Unterwäsche, weil die nur salbungsvolles Blabla können. Der Gefahr liegt man bei solchen Themen vermutlich ohnehin viel zu leicht. Ich hatte neulich mal eine ganz andere Erfahrung, das war so gar nicht langweilig, mir schwirrt der Kopf allerdings noch ein bisschen. Vielleicht ist es auch eine Frage, mit welcher Erwartungshaltung man sich an solche Angebote wendet?

Original von Badbird
Wozu die Mühe sein Gegenüber zu studieren, wenn man selbst auch nur dumm abgeurteilt wird? Wenn Christen vom Werteverfall faseln und allen Ungläubigen moralische Minderwertigkeit attestieren, ist es durchaus legitim, das dumme Geplapper abzuwürgen.

Böses mit Gutem vergelten? :) Ich weiß nicht, Werteverfall ist ein beliebtes Thema seit... puh, Platon? Sicher schon davor, und wird halt oft und häufig greifbar. Kann man doch mal diskutieren? Moralische Minderwertigkeit, puh, ich weiß nicht, hast du das Gefühl, daß ´Ungläubigen´ diese attestiert wird?

Wenn die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen auch zu sonst nichts nütze waren, wenigstens kann man sich damit eine einseitige Diskussion ersparen, in der man sich als Nichtchrist von oben herab abtafeln lassen muss. Statt dessen hat man gar keine Diskussion sondern das übliche Bla.
Im Nachhinein lässt sich leicht darüber urteilen. Aus der Sicht der jeweiligen Zeit finde ich die Kreuzzüge sehr legitim, leider später korrumpiert. Über die Hexenverfolgung lasse ich mich vielleicht nochmal aus, wenn ich mich eingelesen hab. Aber mal ernsthaft, hast Du das Gefühl, daß man als Nichtchrist von Christen abgetafelt wird? Klar, je nachdem, was man bringt kann das schnell passieren, weil das halt einfach oft alte Hüte sind. Wenn mir jemand mit gewissen Themen kommt, kann ich auch einfach oft nicht anders als die Augen verdrehen, das ist dann aber mehr ein "no, not again", als eine Wertung des Gegenüber. Umgekehrt geht das sicher, wie Du unten ausführst genauso trefflich.

In ernsthaften Diskussionen sollte man freilich nicht die Schwarzer-Peter-Karte ziehen, weder als Christ noch als Nichtchrist. Aber dazu müssen auch alle Diskutanten eine ernsthafte Diskussion wollen. Wenn auch nur einer mit dem Gefühl moralischer Überlegenheit auf seinen Nächsten zugeht ist doch sowieso alles Soße.
Ach, naja, das Gefühl kann man ruhig haben, solange man sachlich bleibt ist doch alles in Ordnung. Das ist meiner Meinung nach eher das Problem.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Badbird » Mo 31. Dez 2007, 15:11

Original von Vicconivs
Böses mit Gutem vergelten? :)

Ja, manchmal. Aber nicht in der Mittagspause.

Manche Personen sind einfach so nervig, dass mir die Lust gut zu sein schnell vergeht. Und dann will ich die einfach nur schnell vom Tisch haben. Wenn ich aber mal Zeit und Muße habe, lasse ich mich sogar mit denen auf ein sachliches Gespräch ein. Dummerweise wird es oft unsachlich, sobald die den Mund aufmachen. :P



Original von Vicconivs
Ich weiß nicht, Werteverfall ist ein beliebtes Thema seit... puh, Platon? Sicher schon davor, und wird halt oft und häufig greifbar. Kann man doch mal diskutieren?

Ja, kann man mal diskutieren. Habe ich mal diskutiert. Kann man also auch mal abhaken und zu sinnvolleren Themen übergehen. Das Werteverfallthema ist doch eine Windmühle. Da wird man nie zu einem sinnvollen Abschluss kommen.



Original von Vicconivs
Moralische Minderwertigkeit, puh, ich weiß nicht, hast du das Gefühl, daß ´Ungläubigen´ diese attestiert wird?

Ich geh mal onThePath fragen. Oder ich lese mir mal was von Lordalm durch.

Ja, das Gefühl habe ich bei einigen.

Bei anderen wieder nicht. Aber die, die anderen moralische Minderwertigkeit attestieren, sind für mich keine potentiellen Gesprächspartner. Die werden nur mit Sprüchen bedient, alles andere wäre Perlen vor die Sau.



Original von Vicconivs
Aber mal ernsthaft, hast Du das Gefühl, daß man als Nichtchrist von Christen abgetafelt wird?

Also diejenigen, die mich anquatschen und mir einen Vortrag über die Verkommenheit halten und dass die Röcke zu kurz sind, dass Rockmusiker vom Satan kommen, dass Homosexualität verboten gehört oder dass Gottlose doch alle schreckliche Menschen sind ... diese Christen tafeln andere ab.

Zum Glück sind nicht alle Christen so ätzend. Aber den anständigen Exemplaren hau ich auch nicht die blutige Kirchengeschichte auf den Tisch. Die kommt erst, wenn jemand nur auf anderen rumhackt und sich selbst und seinem Glauben einen Persilschein ausstellt.



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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Kantate » Mo 31. Dez 2007, 15:17

Original von Badbird

Zum Glück sind nicht alle Christen so ätzend. Aber den anständigen Exemplaren hau ich auch nicht die blutige Kirchengeschichte auf den Tisch. Die kommt erst, wenn jemand nur auf anderen rumhackt und sich selbst und seinem Glauben einen Persilschein ausstellt.






Hallo Badbird,

ich hätte dir gerne eine freundliche Antwort gegeben, aber dann habe ich deine Signatur gesehen und ich möchte dich nicht verwirren. :) Auch dir ein gesegnetes neues Jahr.

LG Kantate
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Desiree » Mo 31. Dez 2007, 15:31

Original von Frau Katz
Wenn ich an meinen eigenen Reliunterricht damals zurückdenke, der war grundsätzlich todlangweilig, und das bei verschiedenen Lehrern.

Chrrrr... die Relilehrer! Chrrrrr!!
*hust*

Ja, ich sag jetzt einfach mal so in den Raum: Erstens sind die Lehrpläne in Reli meistens ziemlich daneben, zweitens trägt das, was bei "Theologie" auf Lehramt gefordert wird, auch nicht unbedingt zum Kompetenzerwerb bei (nach dem, was ich so mitkrieg, jedenfalls), und drittens neigen das offenbar besonders gern Leute zu belegen, denen Glaube, Religion, Kirche so wurst ist, dass man ob ihrer gelegentlich geäußerten Unkenntnis einfach nur schreiend davonrennen möchte.
Ich hatte dazu noch bei Lehrern Reli, die vergeblich versuchten, uns mit ihrer seit den 70ern konservierten Begeisterung für Befreiungstheologie und Amos anzustecken, gerne auch mit Hilfe von Lehrbüchern selben Alters. Dass da dann unterm Strich Jugendliche übrigbleiben, die ihren religiösen Analphabetismus bar jeder Selbstkritik in die Welt posaunen, weil sie ja x Jahre Religionsunterricht genossen, ist irgendwie klar. Und dass die kaum zu nem anderen Schluss kommen können, als dass Religion dumm und langweilig ist, naja... auch.

Rant over. Das passiert, wenn man bei mir auf den Relilehrerknopf drückt. :(

Aber: Ich hab auch den Eindruck, dass gerade die jungen Leute wieder mehr Offenheit für konservativere Positionen haben. Das ist vielleicht die schöne Nebenwirkung der oben beschriebenen 70er-Seligkeit, dass man dagegen eigentlich nur mit Rechtgläubigkeit so richtig schön rebellieren kann. :D
(Aber ich sitz hier auch ein bißchen in einem Elfenbeinturm)

Religeschädigten Gruß,
Desi
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Thelonious » Mo 31. Dez 2007, 15:44

Original von Desiree
Chrrrr... die Relilehrer! Chrrrrr!!
*hust*

Ja, ich sag jetzt einfach mal so in den Raum: Erstens sind die Lehrpläne in Reli meistens ziemlich daneben, zweitens trägt das, was bei "Theologie" auf Lehramt gefordert wird, auch nicht unbedingt zum Kompetenzerwerb bei (nach dem, was ich so mitkrieg, jedenfalls), und drittens neigen das offenbar besonders gern Leute zu belegen, denen Glaube, Religion, Kirche so wurst ist, dass man ob ihrer gelegentlich geäußerten Unkenntnis einfach nur schreiend davonrennen möchte.
Ich hatte dazu noch bei Lehrern Reli, die vergeblich versuchten, uns mit ihrer seit den 70ern konservierten Begeisterung für Befreiungstheologie und Amos anzustecken, gerne auch mit Hilfe von Lehrbüchern selben Alters. Dass da dann unterm Strich Jugendliche übrigbleiben, die ihren religiösen Analphabetismus bar jeder Selbstkritik in die Welt posaunen, weil sie ja x Jahre Religionsunterricht genossen, ist irgendwie klar. Und dass die kaum zu nem anderen Schluss kommen können, als dass Religion dumm und langweilig ist, naja... auch.

Rant over. Das passiert, wenn man bei mir auf den Relilehrerknopf drückt. :(

Aber: Ich hab auch den Eindruck, dass gerade die jungen Leute wieder mehr Offenheit für konservativere Positionen haben. Das ist vielleicht die schöne Nebenwirkung der oben beschriebenen 70er-Seligkeit, dass man dagegen eigentlich nur mit Rechtgläubigkeit so richtig schön rebellieren kann. :D
(Aber ich sitz hier auch ein bißchen in einem Elfenbeinturm)

Religeschädigten Gruß,
Desi


Hi Desi,

vielen Dank für diesen Beitrag.

Bei mir ist es so, daß ich jetzt nur noch auf das, was die Reli-Lehrer gegenüber meinen Kindern "verzapfen" reflektieren kann. Aber da ist auch (leider) das Resümee: diesen Lehrern ist scheinbar nur eines (aber das umso mehr) unheimlich: gelebter, christlicher Glaube - nur alles andere ist "okay".

Gruß
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(Søren Aabye Kierkegaard)
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Fabian 1991 » Mo 31. Dez 2007, 15:50

löschbar
Wer aber von dem Wasser trinkt , das ich ihm geben werde, wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das sprudelt, um ewiges Leben zu spenden.
Johannes 4,14
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Vicconivs » Mo 31. Dez 2007, 16:43

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Aber mal ernsthaft, hast Du das Gefühl, daß man als Nichtchrist von Christen abgetafelt wird?

Also diejenigen, die mich anquatschen und mir einen Vortrag über die Verkommenheit halten und dass die Röcke zu kurz sind, dass Rockmusiker vom Satan kommen, dass Homosexualität verboten gehört oder dass Gottlose doch alle schreckliche Menschen sind ... diese Christen tafeln andere ab.


Es gibt Röcke, die sind einfach zu kurz, Homosexualität kannst du schlecht verbieten, homosexuelle Handlungen dagegen sind (...) verboten und Gottlose, naja, daß sie schreckliche Menschen sind, wird wohl kaum einer gemeint haben wollen, man muss ja immer zwischen Tat, Täter und Motiv differenzieren. Have fun with Sittlichkeitslehre. Das fällt nicht immer leicht, ist aber eigentlich eine der interessanteren Grundsätzlichkeiten des Christentums. Noch kurz zum Thema Rockmusiker - es gibt Rockmusiker, die sind vom Satan gesandt, und das beste ist: Ich kanns beweisen! Meine Google-Suchmaschine™ findet nämlich folgendes:

Bild

Zu Astrologie kann ich auch nochmal googeln, wenn´s interessant ist.


Aber mal im Ernst: Wenn Dir auffällt, daß manche Individuen gern Blödsinn verzapfen, sollte man dann nicht davon absehen, sich bei der Beurteilung der Dinge, die sie vertreten, ob das jetzt nun Atheismus, Homophobie oder die christliche Lehre ist, auf deren Ansichten zu beziehen, sondern nicht viel lieber mal ein bisschen tiefer schürfen? Beim Atheismus hab ich das jüngererdings mal versucht, vielleicht kannst Du mir ja was kompetentes empfehlen? Am besten per PN, das muss man ja dann hier nicht bewerben...

Der Unterschied, den wir in der Behandlung von, um es mal so zu formulieren, Störenfrieden machen ist der, daß Dir, wie ich Dich verstehe, hauptsächlich an Deiner Ruhe gelegen ist, während ich mit einem didaktischen Grundgedanken herantrete?

Und wo wir grade bei Didaktik sind, könnten wir mal aufhören auf den armen Religionslehrern herumzuhacken? Ich glaube, das ist ein einigermaßen undankbarer Job, ernsthaft. Aktuelle Lehrpläne habe ich nicht vorliegen, aber die, derer ich vor zwei Jahren angesichtig ward, japuh, die lassen eigentlich keine Fragen offen. Zudem: Die Lehrer sind zwischen den diversen Erwartungshaltungen verschiedener Parteien (Eltern diverser Konfessionen, ihrer Kirche, den Lehrplänen) hin- und hergerissen. Das dabei nichts vernünftiges rauskommen kann, haben die Lehrer da sicher am wenigsten zu verschulden. Der aktuelle Religionsunterricht ist mE überhaupt ein Kind der Siebziger (s.o. unter ´Werteverfall´;) und führt soweit, daß Geschichtsprofessoren ob der Unbildung ihrer Studenten hinsichtlich den Grundlagen des Christentums eigene Vorlesungen abhalten müssen, in denen diesen dann das Elementare vom Christentum und dessen Geschichte eingetrichtert wird. Wenn man soetwas einfach in den Geschichtsunterricht packen würde und die Schüler nicht mit Drogen, Sekten und äh... was kam noch...? langweilen würde, hätten wir heute deutlich weniger Unfug in Internetforen und weniger Stress in vielen Studiengängen. Wäre das nicht schön?
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Desiree » Mo 31. Dez 2007, 17:01

Ach Schnuffel, Du weißt doch, Relilehrer sind nun mal mein Reizthema. :D
Dass das ein undankbarer Job ist, weiß ich auch, es ist ja überhaupt schon undankbar, sich als Repräsentant kirchlicher Strukturen im weitesten Sinne zu outen. Fragt sich umso mehr, wieso das so viele unternehmen, die sich damit noch nichtmal identifizieren.

Vielleicht liegts ja auch wirklich nicht an den Lehrplänen, sondern einfach an erbärmlicher Umsetzung. Ich glaub, ich könnte da jetzt noch ne Menge dazu rabulieren, aber das führt am Ende wahrscheinlich nur vom Thema weg.

Kurz und gut, ich meine jedenfalls Land zu sehen, in dem Sinne, dass Jugendliche, wenn sie sich mal fürs Christentum interessieren, dann gleich das volle, richtige, ganze wollen und nicht irgendnen "Wir sind alle okay"-Firlefanz. Mit oder ohne Relilehrer. :)

Gruß,
Desi
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Enggi » Mi 2. Jan 2008, 18:57

Original von Thelonious

Bei mir ist es so, daß ich jetzt nur noch auf das, was die Reli-Lehrer gegenüber meinen Kindern "verzapfen" reflektieren kann. Aber da ist auch (leider) das Resümee: diesen Lehrern ist scheinbar nur eines (aber das umso mehr) unheimlich: gelebter, christlicher Glaube - nur alles andere ist "okay".
Ich vermute, dass diese Lehrer die Bibel nach der historisch-kritischen Methode auslegen. Diese ist von der Gegenseite erfunden worden, um uns die Bibel abzugewöhnen.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Haimax » Mo 14. Jan 2008, 12:51

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Ich sehe keinen Sinn darin in die Kirche zu gehen.

Gruss Haimäxchen
Alle Menschen sind gleich.
Rassen, Nationalität und Religion spielen keine Rolle, wichtig ist der gelebte Respekt, die Tolleranz, das Recht auf Glück und das Recht sich zu verwirklichen.
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon bluna » Mi 16. Jan 2008, 20:09

Hier noch ein Pasendes Thema,schaue im link,oben auf Video klicken!
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Ueli » Mo 18. Feb 2008, 16:03

@ Frau Katz,

da was du geschildert hast, kann ich bestätigen. Ich erlebte eine katholischen Pfarrer an einer Abdankung. Ich hatte die Hoffnung auf eine einfühlsame Predigt, jedoch musste ich feststellen, dass der Pfarrer die Angst vor dem Tode im Nacken sass. Armer Mensch! Sein Worte waren ohne Inhalt und berührte kaum jemanden. Die meisten der Trauergäste bemerkten, dass seine Predigt abgegriffen und öfters von Ihm verwendet wurde. Schade eigendlich, denn gerade an einem "Gottesdienst" des Abschiedes, sind viele Menschenherzen offener denn je, weil allen Besuchern bewusst wird, dass auch sie eines Tages der Tod vor dieser Welt wegrafft. Doch die Angst bleibt. Wer soll jenen Menschen die Angst und die damit verbundenen Fragen des Jensseits beantworten? Deshalb wundere ich mich nicht,dass viele Menschen das Heil bei anderen geistlichen Lehren suchen. Zudem ist der Abfall des christlichen Glaubens auch ein Zeitzeichen. Die Wissenschaft und das technisch Machbare schenkt einer Vielzahl von Menschen die nötige "Sicherheit", Gott, so die Meinung ist out, nicht existent, uncool und was für Schwächlinge. Mit fatalen Folgen. Die Auswirkungen sehen wir jeden Tag in der Tagesschau und fühlen es auch selbst im Zusammenleben der Mitmenschen. Statt Mitgefühl herrscht schon bald ein mal die Eiszeit. Da können wir uns mal warm anziehen. Die persönliche Verantwortung vor Gott wird zur Seite geschoben mit der Ausrede, sollte es Gott wirklich geben, bleibt immer noch Zeit für die begangenen Sünden Reue zu zeigen. Es ist doch hoffentlich ein liebender Gott; oder?
Doch nach dem Tode ist es nicht mehr möglich seine Sünden zu bereuen. Es ist zu spät und die Folgen des Abfallens von Jesus Christus wiegt schwer. Gott liebte die Menschen so sehr, dass er seinen eingeborenen Sohn für uns und unsere Sünden am Kreuz qualvoll sterben auferstehen lies. Der leibliche Tod von Jesus ist wahrlich nichts für Schwächlinge, geschweige denn was er in den 3 Tagen seines Tagen für uns vollbracht hat.

So und nun nochmals die Frage: hat es Gott nicht verdient geliebt zu werden?

Diese Antwort muss jeder für sich beantworten und ich hoffe, dass solche Themen wieder in den Landeskirchen raum finden.

Gruss Ueli
Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!

Sprüche 3, 5 :)
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Re: Ist Gott noch Inn??

Beitragvon Humphrey » Mi 12. Mär 2008, 21:17

Gott noch Inn??

Türlich ist er noch in und das wird er auch immer sein !
Bitte überdenkt noch mal kurz meine Beiträge, da sie Irrlehre enthalten könnten.
Seit bitte forsichtig mit meinen Beiträgen !!!
Humphrey
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Re: Ist Gott noch in?

Beitragvon Gast » Sa 6. Sep 2008, 12:27

Hi,

also ich bin letzte Jahr auch aus der Kirche (allerdings in Deutschland, EKD) ausgetreten. Das hatte mehrere, verschiedene Gründe.
Zum ersten waren es Lehraufassung, welche mich erblich störten, wie zum Beispiel die Tauffrage -und Praxis und die sog. Taufwiedergeburtslehre.
Dann kam die Liebralität der Kirche dazu: es gibt zur genüge lesbische Pfarrerinnen und Pfarrer ordiniert, Interreligiöser Dialog statt Mission, Der Bischof lehnt zum Bsp. die Jungfrauengeburt ab etc, auf den Kirchentag kommt Dalai Lama und betet mit tausenden Gläubigen - ich frage mich zum wem die da beten, aber zum Gott der Bibel mit Sicherheit nicht, Dann kommt ein Imam und liest zum Gottesdienst aus dem Koran vor und der Kreuzestd von Jesus wird abgelehtn bzw. geschmälert, und Homosegnungen sind auch zugelassen....
-> Da hat man es schwer, als Bibeltreuer Christ da auszuhalten ;-)

Dazu kam dann auch das ich Theologie studieren (An einer Bibelschule, nähe Bodensee) und die Ausbildung kirchl nicht anerkannt ist und ich sowieso im freik. Bereich anfangen möchte.

Also dann,
liebe Grüße und be blessed,
:praisegod:
Silas

PS: Bin erst seit gestern bei jesus.ch ;-)
Gast
 

Re: Ist Gott noch in?

Beitragvon Jesusfreak77 » Mo 4. Apr 2011, 15:26

Bei mir in meinem kleinen Ort ist Kirche auf jedenfall in :-)
Gottesdienst durchschnitt 300 Personen; 50% unter 20 Jahre.
Muss dazu sagen: Norddeutschland :-)

Kirche gewinnt hier wieder einiges an "In-Sein".
Ist eine luth. Gemeinde - und es wird ziemlich viel in Jugendarbeit investiert.

Es gibt immer Ausnahmen, aber das hier ist echt cool :P

MfG,
Jesusfreak77
:praisegod:
Im Wort Gottes steht:"Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht" (Psalm 36,10)
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