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Warum schuf Gott ...

Moderator: bigbird

Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon livia » Fr 18. Sep 2009, 13:40

tiktak hat geschrieben:Grasy

Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen." (Spr 3:5-7 - Lut1912)

"Denn der HERR gibt Weisheit, und aus seinem Munde kommt Erkenntnis und Verstand." (Spr 2:6 - Lut1912)


Man soll sich auf den Herrn verlassen und er schenkt also Weisheit!

Wofür???? Um die Bibel zu verstehn?
Darauf verlassen, das man in dem Himmel kommt oder ins Land wo Milch und Honig fliesst?
Nur-im Alltag , wenn man vor Situationen steht und nicht mehr weiter weiss und bittet und fleht um Weisheit für eine gravierende Entscheidung,die man (spontan) treffen muss(nicht welche von 2 Wohnungen man nun nehmen soll :warn: ) sondern wirklich in verzweifelter Lage ist...da ist kein Gott, der dir beisteht und dir nen Gedanken gibt, was du nun machen sollst/wie du entscheiden sollst
Da steht man alleine da und muss eine Entscheidung treffen!


Ja, das ist so. Habe es ebenso erfahren. Im Grunde steht man allein da. Glücklich kann man sein, wenn man einen Freund hat, der einem beisteht. Und wenn er auch "nur" mal zuhört.

"Fromme Sprüche" haben mir auch noch nie geholfen :| Lieber ein Wort, das von Herzen kommt.
- Liebe lebt vom Lieben -

Zum Herzen führen keine lauten Straßen, sondern nur stille Wege.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Fr 18. Sep 2009, 14:32

LordAlm hat geschrieben:Vertrauen würde ich über den Verstand setzen.


Mal ein paar Gedanken hierzu.

Vertrauen ist ein Gefühl der Sicherheit, das auf etwas beruht.
Im Idealfall auf konkrete Erfahrung. Gut auch, wenn Vertrauen auf den Verstand bauen kann, der die Richtigkeit bestätigt. Je weniger Erfahrung man hat, desto mehr muss man auf den Verstand bauen.
Wenn nun weder die konkrete Erfahrung noch der Verstand etwas bestätigen, was dann?

Im religiösen Bereich haben wir nun den Umstand, dass erheblich mehr gesagt und behauptet wird, als Erfahrungen zugrundliegen (das ist nicht ein Fehler von Religion, sondern einfach ein Umstand, dem sie nicht auskommt). Es gibt dann auch keine bitteren Erfahrungen, die einen korrigieren. Korrigieren kann allein der Verstand.
Natürlich ist dieser nicht unfehlbar. Aber wer würde Lehrern das Korrigieren verbieten, weil sie nicht unfehlbar sind?


Im ungünstigen Fall baut übrigens Vertrauen auf etwas anderes: nur auf Wünsche.
Der Wunsch, zu einer Gruppe zu gehören (man vertraut Anschauungen, weil sie einen "dazugehörig machen")
Der Wunsch, sich selbst sicher zu fühlen und sich irgendwo anlehnen zu können.
Der Wunsch, eine einfache und klare Orientierung zu haben.

In diesen Fällen liegt der innere Grund für das Vertrauen nicht in der Sache selbst, der vertraut werden sollte, sondern woanders. Kurz: Vertrauen ohne reale Sicherheiten. Es betrifft jeden von uns. Das Problem ist nur, dass wir das selten selbst merken. Weil Gefühle unseren Verstand einschränken. Besonders dann, wenn man sich während einer Sachdiskussion nicht über die eigenen Gefühle hierzu im klaren ist.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Fr 18. Sep 2009, 16:39

alegna hat geschrieben:Warum denn nicht? Wenn Du eine Beziehung zu Gott hast, dann wird er Dir auch helfen. Aber vielleicht nicht immer so wie Du das möchtest.
Wenn ich eine schwerwiegende Entscheidung zu treffen habe, bete ich und rede mit meinen Herrn drübert, meist hilft schon das alleine. Die Entscheidung selbst muss ich selber treffen, aber ich werde ruhiger und weiss, dass er mich trägt, egal wie ich mich entscheide.
Philliper 4, 6-7
6 Sorget nichts! sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden.

7 Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!



Alegna und Robby!
Habt ihr mich überhaupt verstanden?

Nehmen wir mal an, jemand liegt irgendwo schwer verletzt und ruft um Hilfe!
Jetzt kommt jemand vorbei, sieht das er schwer verletzt ist und streichelt ihm über den Kopf und sagt: Der Herr ist dein Hirte, dir wird nichts mangeln-und halt nur durch, du wirst einmal im Himmel sein und da keine Schmerzen mehr haben!
denkt ihr , den schwer Verletzten ist damit geholfen?

Wenn ich kein Geld mehr habe und nicht weiss, wie ich morgen meine Kinder mit essen versorgen soll-hilft mir dann ein Psalm? Oder die Aussicht, das ich mal bei Gott sein werde?
Du stehst da und bittest Gott um Hilfe, Herr was soll ich nur tun?
Aber da kommt nichts, nicht mal etwas!
Aber die Bibel sagt:
Alles worum ihr bittet-wenn ihrs nur glaubt...usw.
Ja was nützt denn , wenn ich weiss das es die Bibel sagt und bete und bete....
Was nützt es, wenn ich noch so gefestigt bin im Glauben und auf die Verheissung Gottes vertrau, aber es passiert nix?

Ja....sagst du-alle die Gott lieben soll alles zum besten dienen!
Na fein-aber das interessiert die Kinder, die was zum essen brauchen nicht-die haben Hunger!
Oder gebt ihr ihnen dann auch solche Antworten--Gott wird deine Tränen trocknen?

:roll:
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon alegna » Fr 18. Sep 2009, 17:03

tiktak hat geschrieben:Alegna und Robby!
Habt ihr mich überhaupt verstanden?
:roll:


Ich denke schon, dass ich Dich verstanden habe. Wenn Du Frieden mit Gott hast, weisst Du Dich auch in ganz schweren Situationen getragen, trotz aller Widrigkeiten. Klar reicht Dir Gott nicht direkt aus dem Himmel ein paar Scheine zu, aber vielleicht kommt von ungeahnter Seite direkte Hilfe nach einem Gebet. Wäre dann indirekt auch von Gott. Hab ich selbst erlebt, denkst Du mir geht es immer nur super? Und denkst Du ich habe keine Probleme, ich gehe aber heute anders um damit, weil ich weiss ich kann in erster Linie an Gott abgeben und ihn um Hilfe bitten. Kann auch nur eine Idee sein, die mir kommt, die helfen kann.
Wenn ich einem Verletzten nur über den Kopf streicheln würde, ohne Hilfe zu leisten, wäre das fatale Unterlassung von Hilfe. Hat also nichts mit zutexten von Bibelsprüchen zu tun ;)
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Schoham » Fr 18. Sep 2009, 17:11

livia hat geschrieben:"Fromme Sprüche" haben mir auch noch nie geholfen :| Lieber ein Wort, das von Herzen kommt.


Ein guter Wein in einem Plastikbecher ist immer noch ein guter Wein. Aus einem edlen Glas getrunken schmeckt er einfach noch köstlicher. Nicht der fromme Bibelspruch ist falsch. Es ist nur schade wenn er aus einem Mund gesprochen wird dessen Herz nicht vor Liebe brennt.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Grasy » Fr 18. Sep 2009, 18:26

Hallo Thomas,

ThomasMillack hat geschrieben:Eure ganze Diskussionweise läuft aber leider immer wieder darauf hinaus, dass Ihr sagt "Natürlich finden wir den Verstand einsetzen gut, aber er kommt zuletzt, hinter Vertrauen, hinter blindem Verständnis, hinter dem Nachbeten leerer Worte, hinter dem Abbügeln von Fragen".


Auch du baust deinen Verstand auf Vertrauen auf, erkennst du das nicht? Die wenigsten Dinge in dieser Welt weiß man absolut. Und selbst als Forscher und Wissenschafter oder Lehrer ergründet man nur teilweise etwas selbst und vertraut auf seine Kollegen, Menschen die das unserer Annahme nach richtig erarbeitet haben oder die Fähigkeiten es auch selbst richtig zu interpretieren. Damit kann man viel erreichen. Man kann aber nicht alles ergründen und man sollte nicht auf diese Weise versuchen Gott einen Zaun zu bauen, den dann sogar noch jeder Mensch egal was er glaubt oder nicht glaubt stecken darf. Wenn Gott sagt es gibt im Himmel dies oder jenes was wollten wir denn dann tun? So lange einen Beduinen an den Haaren herbeiziehen bis wir es mit eigenen Augen sehen? Oder wenn Gott durch ein Wunder wirkt so lange anzweifeln bis wir es irgendwie erklären und methodisch atheistisch von jedem auf der Welt umschreiben lassen können - um es ja jeden recht zu machen und keinem die Latte zu hoch zu legen? Man kann von gewissen Annahmen ausgehen und seinen Kopf einsetzen und weiter denken und ich halte das auch für erstrebenswert, insofern uns das auch deutlich von den Tieren unterscheidet. Man kann zu diesen gewissen Annahmen aber auch einfach davon ausgehen daß die Bibel ein bisschen mehr ist als ein Buch für Beduinen, aus dem man sich ein paar Bonbons bedient, die man doch noch stehen lässt (bis irgend jemand aus der Welt kommt und sagt das stimmt aber nicht).



Mich macht diese Denkweise zornig,


Du kannst dir sicher sein auch mich macht so manches zornig oder betrübt mich zumindst. Deine Reaktion auf die Beduinen hat mich aber etwas verwundert. Ich dachte da waren wir vor 3-4 Jahren schon mal weiter? Scheinbar hab ich mich getäuscht und du hast den Spieß jetzt ganz einfach umgedreht.


denn Jesus ist immer auf die Fragen der Menschen eingegangen und hat es auch geschafft, den Erfahrungs- und Denkhorizont der Menschen einzubeziehen.


Schön, du hingegen nicht! Du hast im Grunde gespottet und vorgeworfen wir würden den Verstand nicht benutzen. Soll ich jetzt zornig werden? Ich habe bis jetzt noch keine wirklich plausible Antwort zu 'ner "symbolischen Bildergeschichte" und 1.Mo 5 gehört und auf 1.Mo 3 gibst du, außer einer Verteidigung zu tiktakts Darstellung, eigentlich auch keine Antwort. Weißt du manche denken nämlich wirklich nach, ob es denn so sein kann und haben gar keinen Bock darauf ständig gegen den Strom zu schwimmen und sich von anderen wieder und wieder dämlich schimpfen zu lassen und kommen trotzdem zum Schluss daß keine andere Antwort plausibel erscheint.
Oder soll die Antwort sein daß das eben die Beduinen nicht besser kapiert hätten? Dann kannst du dir das Suchen von Symbolen eigentlich sparen, wenn du so wie so die Methodik akzeptierst alle paar Verse lang einfach in den Topf der Einfältigen zu werfen. Tut mir leid aber recht verständig erscheint mir das nicht.

Gott konnte die Frau also nur so Kinder gebären lassen daß sie Schmerzen hat (Off 21:4)? Ich kann mich noch erinnern was meine Frau sagte als sie in den Wehen lag: Das ist nicht normal. Mancher denkt sich das auch wenn er z.B 'nen Nierenstein hat. Der denkt sich auch das ist nicht normal. Ist es normal wie sich das sterben anfühlt? Ich denke das hätten wir gar nicht erst fühlen sollen.



Warum möchtet Ihr immer die heutigen Erfahrungs- und Denkhorizonte als schlecht beschreiben


Das ist eine Unterstellung. Ebenso könnte ich dich fragen ob es bequem ist sich ständig nach den heutigen Erfahrungs und Denkhorizonten zu drehen? Wie fändest du das? Gehen wir einfach mal davon aus daß wir uns beide es nicht ganz so einfach machen. Dann könnte man nämlich ein verletzendes Niveau auch eher hinter sich lassen.


Auf Grund des aufrechten Ganges der Menschen ist es eben anatomisch notwendig, dass das werdende Leben gut gehalten und verpackt ist, was es eben auch mit sich bringt,


Daß man Schmerzen haben muss? Hat nicht Gott die Nervenstränge und Hormone geplant? Sollte das Paradies ein Ort voll Geschrei und Jammer sein (vergl. Off 21:4)? Daß es eine rationelle Erklärung für diesen Fakt (Schmerz) gibt ist diesbezüglich schlicht zu wenig!


Kommt aber jemand wie Tiktak daher und versucht alternative Bilder und Erklärungswege zu finden,


Soll ich mir jetzt einen Beduinen vorstellen oder was meinst du denn mit alternativen Bildern und Erklärungswegen? Zu erklären die alten waren halt ein bisschen einfältig, dazu gehört nicht viel. Du wirst hier also zornig? Ich hingegen komme mir etwas gefoppt vor!


dann gehst Du daher und wirfst gleich die ganze Bibel weg, wirfst ihm mit anderen Worten vor, kein Christ zu sein. Es ist diese Haltung, die mich zornig macht, denn sie ist lieblos und ungerecht.


Wenn ich sage daß man am besten die ganze Bibel weg lässt dann meine ich auf's erste damit daß die Bibel ineinander verflochten ist. Wenn du also z.B. einfach 'nen Noah aus der Bibel als "zu einfältig" oder "nach moderner Denkweise überholt" betrachten willst, dann beschränkt sich das nicht nur auf 1.Mo.


Es mag ja sein, dass Ihr die Schöpfungsgeschichte nur vollständig wörtlich lesen könnt, weil Ihr ansonsten Euren Glauben verliert.


Ach komm Thomas! Soll ich dich jetzt nochmal fragen ob du denn deinen Glauben verlierst wenn du die Schöpfung wörtlich sehen müsstest? Würdest du denn irgendwie zufrieden damit sein wenn ich sage: Die ET ist halt nur was für Beduienen. Das wäre 'ne sehr lauwarme Antwort und nicht viel besser wenn man dann noch den Vorwurf nachschiebt, du würdest dich doch zu denken weigern. In meinen Augen gibt es wichtigere Themen als diese. Wir werden nicht deswegen gerettet oder verdammt weil wir die Schöpfung richtig interpretiert haben.

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh 3:16 - Lut1912)


aber mach Euch klar, dass das ein Defizit bei Euch und Eure Beschränkung ist und zwingt nicht andere Menschen genauso zu denken.


Wenn ich auch beschränkt bin so zwinge ich niemanden dazu die Schöpfung wörtlich zu glauben. Umgekehrt werden aber meine Kinder gezwungen Inhalte zu lernen über die ich mir schon zuvor auch selbst den Kopf zerbrochen und sie teilweise als falsch befunden habe (und das nicht von heute auf morgen). Würde ich mich jetzt aber dazu entschließen sie von der Lehre fern zu halten die du gut heißt, würde man mich bestrafen oder vielleicht sogar ins Gefängnis stecken. Interessiert es dich wie ich mich dabei fühle oder kannst du dich da noch ganz gut, mit RKK und Mittelalter und so, eher selbst in der Opferrolle sehen? Ich gehe deswegen nicht auf die Barrikaden. Ich denke mir, Gott will eben daß wir mitten drin sind in dieser Welt und es ist auch manchmal gut sich falsche Dinge anzuhören um sich dann selbst darüber ein Bild machen zu können. Ich denke jedenfalls nicht daß die welche in dieser Welt am meisten gegen manche modernere Theorie protestieren daß diese sich am wenigsten darüber Gedanken machen - ja im Gegenteil daß viele einfach blindlings nachfolgen weil es der modernen Denkweise entspricht und so gelernt werden muss und sich daraus (wenn auch nicht unbedingt dazu gedacht) eine Begründung ableiten lässt (welche im Zuge dessen (von den lehrenden Personen) kaum bis gar nicht hinterfragt wird) nicht an Gott glauben zu müssen.


Mfg,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Fr 18. Sep 2009, 21:40

alegna hat geschrieben:

Wenn ich einem Verletzten nur über den Kopf streicheln würde, ohne Hilfe zu leisten, wäre das fatale Unterlassung von Hilfe.


Bingo......und was soll man dann von Gott denken, der doch Liebe ist und allmächtig ,es könnte- und nicht mal hilft wenn man unter Tränen schreit-weil er der einzige ist, der noch helfen kann!
Ich möchte jetzt nicht Beispiele aufzählen-wos um echt krasse Situationen geht!
Wenn ich einen Arzt oder einen irdischen Vater bitten würde-würde der alles menschenmögliche tun, um zu helfen!
Wo ist Gott wenn man schreit? Wenn seine bekehrten Kinder schrein
Jesus hat den Hilfesuchenden (Kranken, Besessenen,...) nicht getätschelt etc.....
Aber wer weis, ob das nicht auch erfunden ist!

Oder nennt ihr das auch Glaubensprüfung?

Na egal......träumt weiter!
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Grasy » Fr 18. Sep 2009, 22:06

tiktak hat geschrieben:und nicht mal hilft wenn man unter Tränen schreit-weil er der einzige ist, der noch helfen kann!


Und wie kommst du darauf daß Gott uns helfen sollte? Vergisst du da nicht etwas wesentliches?

"Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar," (1.Mo 6:5 - Lut1912)

"Es ist deiner Bosheit Schuld, daß du so gestäupt wirst, und deines Ungehorsams, daß du so gestraft wirst. Also mußt du innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, verlassen und ihn nicht fürchten, spricht der Herr, HERR Zebaoth." (Jer 2:19 - Lut1912)

"Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre." (Joh 5:14 - Lut1912)

"Aber eure Missetaten hindern solches, und eure Sünden wenden das Gute von euch. Denn man findet unter meinem Volk Gottlose, die den Leuten nachstellen und Fallen zurichten, sie zu fangen, wie die Vogler tun. Und ihre Häuser sind voller Tücke, wie ein Vogelbauer voller Lockvögel ist. Daher werden sie gewaltig und reich, fett und glatt. Sie gehen mit bösen Stücken um; sie halten kein Recht, der Waisen Sache fördern sie nicht, daß auch sie Glück hätten, und helfen den Armen nicht zum Recht. Sollte ich denn solches nicht heimsuchen, spricht der HERR, und meine Seele sollte sich nicht rächen an solchem Volk, wie dies ist? Es steht greulich und schrecklich im Lande. Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen in ihrem Amt, und mein Volk hat's gern also. Wie will es euch zuletzt darob gehen?" (Jer 5:25-31 - Lut1912)

Das hat schon zwei Seiten. Denn was können die Waisen dafür daß ihnen nicht Recht geschaffen wird von uns Menschen? Das läge nämlich an uns. Sollte Gott davon ausgehen daß wir lauter Monster sind? Warum sollter er uns dann noch dazu helfen? Wir sind nicht nur Täter sondern auch Opfer und nicht nur Opfer sondern auch Täter. Weißt du woran ich mich erinnert habe als ich deinen Vorwurf gelesen habe:

"Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: Andern hat er geholfen, und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israels, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, hat er Lust zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. Desgleichen schmähten ihn auch die Mörder, die mit ihm gekreuzigt waren." (Mt 27:41-44 - Lut1912)


Und wie Absurd dieses Spotten ist (und sich eigentlich gegen die spottenden selbst richtet) wird noch viel klarer wenn man begreift was hier gerade für uns passiert:

"Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut." (Jes 53:5-7 - Lut1912)

"Aber Jesus schrie abermals laut und verschied. Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus." (Mt 27:50-51 - Lut1912)

"Denn auch Christus, da wir noch schwach waren nach der Zeit, ist für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen dürfte vielleicht jemand sterben. Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren. So werden wir ja viel mehr durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir durch sein Blut gerecht geworden sind. Denn so wir Gott versöhnt sind durch den Tod seines Sohnes, da wir noch Feinde waren, viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, so wir nun versöhnt sind. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern HERRN Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben;" (Röm 5:6-12 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Fr 18. Sep 2009, 22:24

Grasy hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:und nicht mal hilft wenn man unter Tränen schreit-weil er der einzige ist, der noch helfen kann!


Und wie kommst du darauf daß Gott uns helfen sollte? Vergisst du da nicht etwas wesentliches?

"Da aber der HERR sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar," (1.Mo 6:5 - Lut1912)

"Es ist deiner Bosheit Schuld, daß du so gestäupt wirst, und deines Ungehorsams, daß du so gestraft wirst. Also mußt du innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott, verlassen und ihn nicht fürchten, spricht der Herr, HERR Zebaoth."


An dieser Stelle bin ich sehr, sehr vorsichtig. Es gibt Leid, das einen unverdient trifft. Das kann nicht bestritten werden (z.B. Hiob).
Und gerade, wenn jemand Fragen, von der Art Tiktaks, aufwirft, eventuell selbst noch betroffen ist von Schicksalschlägen, dann wirkt es etwas gefühlskalt und ignorant, die Schuld auf den Leidenden zu schieben.

Dahinter ist die Frage nach dem Grund des Leids, das es in der Welt gibt (wurde schon einmal in einem anderen Thread vor einigen Monaten breit diskutiert). Dies ist - wenn man ehrlich ist, ein in monotheistischen Religionen ungelöstes Problem, auch wenn es einige rudimentäre Denkansätze gibt. Aber eine umfassende befriedigende Antwort wird man (gegenwärtig) nicht finden. Leider.

Auch Jesus beantwortet diese Frage nicht. Aber konkret angesprochen darauf, was wohl der von Geburt an Behinderte an Sünden begangen hat, führt er aus, dass dieser gar nicht gesündigt hat, auch nicht seine Eltern. (Joh 9, 1ff)
Zuletzt geändert von Naqual am Fr 18. Sep 2009, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Fr 18. Sep 2009, 22:30

Grasy
Und wie kommst du darauf daß Gott uns helfen sollte? Vergisst du da nicht etwas wesentliches?


24 Darum sage ich euch: Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteil werden.


5 Und er sprach zu ihnen: Wenn jemand unter euch einen Freund hat und ginge zu ihm um Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leih mir drei Brote; 6 denn mein Freund ist zu mir gekommen auf der Reise, und ich habe nichts, was ich ihm vorsetzen kann, 7 und der drinnen würde antworten und sprechen: Mach mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen und meine Kinder und ich liegen schon zu Bett; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben. 8 Ich sage euch: Und wenn er schon nicht aufsteht und ihm etwas gibt, weil er sein Freund ist, dann wird er doch wegen seines unverschämten Drängens aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf. 9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan


Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er's euch geben. 24 Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei.

21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein Taten wie die mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird's geschehen.

22 Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.


Mt 15,28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.



Mk 5,34 Er aber sprach zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden und sei gesund von deiner Plage!


...................usw.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon alegna » Fr 18. Sep 2009, 22:39

Warum schreien viele nur dann zu Gott wenns ihnen schlecht oder versch.... geht? Solange alles in Ordnung ist will man nichts von ihm wissen und wirds dann brenzlig erinnert man sich an Gott und erwartet Hilfe.
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Fr 18. Sep 2009, 22:40

Hallo Naqual!
Solche Aussagen wie Grasy sie anführte, können mich nicht mehr treffen ;)
Ich war lange genug Christ und habe genug gesehn und erlebt und gehört, dass mich sowas gar nicht mehr berührt!
Da ich ja nicht Atheist bin sondern selber eben Christ war-sind mir solche Aussagen und Belehrungen nichts neues-und ich weiss eben selber, wie man als Christ denkt und alles nur mehr aus" einer "Perspektive wahrnimmt-und soweit kommen kann, die Realität nicht mehr zu sehn sondern wie in ner Art "Glaubenstrance" sich befindet- darum versteh ich das!
Es ist wie in dem Film..."Die Welle"
LG
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Fr 18. Sep 2009, 22:41

alegna hat geschrieben:Warum schreien viele nur dann zu Gott wenns ihnen schlecht oder versch.... geht? Solange alles in Ordnung ist will man nichts von ihm wissen und wirds dann brenzlig erinnert man sich an Gott und erwartet Hilfe.

Wer ist man!??

Liebe Alegna---vergiss eines nicht....wir sprechen von Christen!
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Grasy » Fr 18. Sep 2009, 22:44

Vergiss nicht den Rest tiktak.

"stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, daß sie im Glauben blieben, und daß wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen." (Apg 14:22 - Lut1912)

"Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld. Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefällt. Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN." (Röm 8:18-39 - Lut1912)

"Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet. So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt. Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: »Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.« Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat." (Joh 15:17-21 - Lut1912)

"Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue, dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich. Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt! Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?" (Luk 18:1-8 - Lut1912)


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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Thelonious » Fr 18. Sep 2009, 22:46

alegna hat geschrieben:Warum schreien viele nur dann zu Gott wenns ihnen schlecht oder versch.... geht? Solange alles in Ordnung ist will man nichts von ihm wissen und wirds dann brenzlig erinnert man sich an Gott und erwartet Hilfe.


Vielleicht weil sich viele - zumindest wenn es Ihnen gut geht - selbst für Gott (oder zumindest für göttlich) halten? So wie schon im Garten Eden die Schlange verführt hat "und ihr werdet sein wie Gott" (1. Mose 3,5).

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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon alegna » Fr 18. Sep 2009, 22:46

tiktak hat geschrieben:Wenn seine bekehrten Kinder schreien

Na egal......träumt weiter!


Wenn seine bekehrten Kinder schreien, bin ich sicher dass er sie hört und es ihm genau so weh tut. Und, dass er Hilft. Auch da nicht immer so wie die bekehrten Kinder sich das wünschen, aber er ist da und sieht auf seine Kinder wie ein Vater auf seine Kinder sieht.
Und das hat nichts mit träumen zu tun.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon wulfen » Fr 18. Sep 2009, 22:47

alegna hat geschrieben:Warum schreien viele nur dann zu Gott wenns ihnen schlecht oder versch.... geht? Solange alles in Ordnung ist will man nichts von ihm wissen und wirds dann brenzlig erinnert man sich an Gott und erwartet Hilfe.

alegna,
ich hoffe Du meinst das allgemein und nicht speziell hier jemanden...
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Thelonious » Fr 18. Sep 2009, 22:49

tiktak hat geschrieben:Hallo Naqual!
Solche Aussagen wie Grasy sie anführte, können mich nicht mehr treffen ;)
Ich war lange genug Christ und habe genug gesehn und erlebt und gehört, dass mich sowas gar nicht mehr berührt!
Da ich ja nicht Atheist bin sondern selber eben Christ war-sind mir solche Aussagen und Belehrungen nichts neues-und ich weiss eben selber, wie man als Christ denkt und alles nur mehr aus" einer "Perspektive wahrnimmt-und soweit kommen kann, die Realität nicht mehr zu sehn sondern wie in ner Art "Glaubenstrance" sich befindet- darum versteh ich das!
Es ist wie in dem Film..."Die Welle"
LG


Und "ewig" gilt, Tiktak: Bitte nicht übereinander sprechen (besser schreiben) sondern miteinander.

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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon wulfen » Fr 18. Sep 2009, 22:56

Grasy hat geschrieben:Vergiss nicht den Rest tiktak.

"stärkten die Seelen der Jünger und ermahnten sie, daß sie im Glauben blieben, und daß wir durch viel Trübsale müssen in das Reich Gottes gehen." (Apg 14:22 - Lut1912)

"Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar. Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir haben des Geistes Erstlinge, sehnen uns auch bei uns selbst nach der Kindschaft und warten auf unsers Leibes Erlösung. Denn wir sind wohl selig, doch in der Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man des hoffen, das man sieht? So wir aber des hoffen, das wir nicht sehen, so warten wir sein durch Geduld. Desgleichen auch der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns aufs beste mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn sei; denn er vertritt die Heiligen nach dem, das Gott gefällt. Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, daß sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf daß derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht, welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.« Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN." (Röm 8:18-39 - Lut1912)

"Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebet. So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt. Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: »Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.« Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat." (Joh 15:17-21 - Lut1912)

"Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und nicht laß werden solle, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher! Und er wollte lange nicht. Darnach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue, dieweil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf daß sie nicht zuletzt komme und betäube mich. Da sprach der HERR: Höret hier, was der ungerechte Richter sagt! Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's mit ihnen verziehen? Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?" (Luk 18:1-8 - Lut1912)


Mfg,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon alegna » Fr 18. Sep 2009, 22:56

wulfen hat geschrieben:
alegna hat geschrieben:Warum schreien viele nur dann zu Gott wenns ihnen schlecht oder versch.... geht? Solange alles in Ordnung ist will man nichts von ihm wissen und wirds dann brenzlig erinnert man sich an Gott und erwartet Hilfe.

alegna,
ich hoffe Du meinst das allgemein und nicht speziell hier jemanden...


Das ist das was ich erlebe bei den Menschen die Gott nicht haben wollen, solange es ihnen gut geht. Ich seh und ich hör die Menschen in der Welt.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Grasy » Fr 18. Sep 2009, 23:04

Naqual hat geschrieben:An dieser Stelle bin ich sehr, sehr vorsichtig.


Und das zu Recht. Nicht umsonst hab ich die Waisen angeführt. Wie schon gesagt wir sind nicht nur Täter sondern auch Opfer. Wir leben in einer Welt wo wir andere berühren und ihnen Gutes tun können aber auch das Gegenteil davon. Bis dahin daß wir sie umbringen können. Wie will man das rückgängig machen? Das erinnert mich an so 'nen Spruch der in der heutigen Arbeitswelt so gängig ist: "Jeder ist ersetzlich". Ich glaube wir hängen weit mehr zusammen als wir manchmal meinen aber die Folgen sind nicht immer unmittelbar erkennbar. In anderen Belangen ist's hingegen recht offensichtlich. Verschulde ich mich leichtsinnig über beide Ohren ziehe ich damit auch meine Familie mit rein. Da braucht man nicht darüber zu diskutieren ob meine Kinder schuld sind oder nicht. Wenn dann aber meine Wohnung ausgeräumt wird dann trifft das auch sie. Oder wenn eine Frau in ihrer Schwangerschaft Drogen nimmt und das Kind Schaden davon trägt, dann braucht man nicht die Schuld beim Kind zu suchen. Das ändert aber nichts an so Aussagen wie aus Röm 3:9-10. Und wenn man sich überlegt hat ja auch das etwas zu sagen:

"Darnach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe zu, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, daß dir nicht etwas Ärgeres widerfahre." (Joh 5:14 - Lut1912)

Man kann das also nicht alles einfach ohne die Sünde rechnen und behaupten: "Aber Gott müsste doch!" - Was denn? Gott hat doch!

"Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Joh 3:16 - Lut1912)

Was Jesus getan hat ist wesentlich.

"Was dünkt euch? Wenn irgend ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und so sich's begibt, daß er's findet, wahrlich ich sage euch, er freut sich darüber mehr denn über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind. Also auch ist's vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, daß jemand von diesen Kleinen verloren werde." (Mt 18:12-14 - Lut1912)

Ich denke wir müssen noch ein wenig Geduld haben. Aber was Gott verheißen hat das kann er auch tun (1.Mo 15:3, 1.Mo 17:18-19, Röm 4:20-25)


Mfg,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Grasy » Fr 18. Sep 2009, 23:12

wulfen hat geschrieben:Grasy Du arbeitest einen Text nach dem anderen ab, hast Du auch was zu SAGEN?


Bitte sei etwas nachsichtig, diese Zitate waren die Antwort auf vorhergehende (die nicht von mir stammten) und ich hab mir (in diesem Zusammenhang) schon was dabei gedacht. Die Kurzfassung davon wäre: "Noch nicht zu Hause, noch nicht alle da. Bitte noch etwas Geduld. Aber auch nicht nachlassen im Gebet."


Mfg,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon wulfen » Fr 18. Sep 2009, 23:20

Grasy hat geschrieben:
wulfen hat geschrieben:Grasy Du arbeitest einen Text nach dem anderen ab, hast Du auch was zu SAGEN?


Bitte sei etwas nachsichtig, diese Zitate waren die Antwort auf vorhergehende (die nicht von mir stammten) und ich hab mir schon was dabei gedacht. Die Kurzfassung davon wäre: "Noch nicht zu Hause, noch nicht alle da. Bitte noch etwas Geduld. Aber auch nicht nachlassen im Gebet."


Mfg,
Grasy

Danke, damit kann ich schon eher etwas anfangen,
Du musst nachsichtig mit mir sein, ich studiere nicht
jeden Tag Bibelsprüche, mit Aussagen von Menschen kann ich einfach mehr anfangen, ist irgendwie lebendiger, Zitate sind ja auch okay wenn da irgendein Bezug ist, aber einfach nur kopieren und so stehen lassen, nun ja, wie gesagt,
da kann ich auch was kluges aus "Herr der Fliegen" einstellen und sagen jetzt denkt Euch mal was, hoffe Du verstehst was ich meine,
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Fr 18. Sep 2009, 23:39

tiktak hat geschrieben:Es ist wie in dem Film..."Die Welle"


LoL. Von der Seite habe ich es noch nicht gesehen. Aber es stimmt total.
Äußere Symbole und Kennzeichen, Gruppendruck, Verächtlichmachen von
Andersdenkenden, suggestionsfördernde Riten in der Gemeinschaft, Systeme
zur Kritikausblendung...

Der Film ist nicht unberechtigt ein Klassiker. Wobei die aufgeführten Elemente alle Gruppen und Gesellschaften treffen: nur der Grad, das Ausmass, ist unterschiedlich.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Sa 19. Sep 2009, 00:13

Thelonious hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Hallo Naqual!
Solche Aussagen wie Grasy sie anführte, können mich nicht mehr treffen ;)
Ich war lange genug Christ und habe genug gesehn und erlebt und gehört, dass mich sowas gar nicht mehr berührt!
Da ich ja nicht Atheist bin sondern selber eben Christ war-sind mir solche Aussagen und Belehrungen nichts neues-und ich weiss eben selber, wie man als Christ denkt und alles nur mehr aus" einer "Perspektive wahrnimmt-und soweit kommen kann, die Realität nicht mehr zu sehn sondern wie in ner Art "Glaubenstrance" sich befindet- darum versteh ich das!
Es ist wie in dem Film..."Die Welle"
LG


Und "ewig" gilt, Tiktak: Bitte nicht übereinander sprechen (besser schreiben) sondern miteinander.

Gruß
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Kannst du mir mal genauer erklären,was du meinst?
Ich sprach über die Bibelstellen die Grasy anführt und auslegt!
Aber was ist dann das was du machst?
Zitiere:
Vielleicht weil sich viele - zumindest wenn es Ihnen gut geht - selbst für Gott (oder zumindest für göttlich) halten?
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Sa 19. Sep 2009, 00:18

Naqual hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben:Es ist wie in dem Film..."Die Welle"


LoL. Von der Seite habe ich es noch nicht gesehen. Aber es stimmt total.
Äußere Symbole und Kennzeichen, Gruppendruck, Verächtlichmachen von
Andersdenkenden, suggestionsfördernde Riten in der Gemeinschaft, Systeme
zur Kritikausblendung...

Der Film ist nicht unberechtigt ein Klassiker. Wobei die aufgeführten Elemente alle Gruppen und Gesellschaften treffen: nur der Grad, das Ausmass, ist unterschiedlich.

Man erkennt in den Film,wie schnell man Menschen für etwas überzeugen kann und mit gewissen Vorstellungen und dann die Art , wie man es tut!
Und sie dann nicht mal merken, was da vorgeht und wohin es führt!
Im Prinzip funkt das überall so-egal ob es nun was gutes bewirkt oder eben das Gegenteil! Und je mehr man da drin steckt , um so überzeugter wird man davon-mit einem gewissen Ziel immer im Auge,das ist der Antrieb...-das dann eben etwas bestimmtes bewirkt !

Edit:
Wenn man beginnt, sich für Buddhismus zu interessieren und daran zu glauben und dann mit gleichgesinnten Kontakt aufnimmt-wird mit der Zeit die Begeisterung dafür wachsen....wenn man dran glaubt
Das selbe bei Moslems, Christen, Fussballfans,Skifans etc. ....Philosphische Richtungen, Greenpeace..egal was----es ist die Masse , die einem dann trägt, weil alle gleichgesinnt sind und ein Ziel verfolgen und sich gegenseitig aufbauen und bestärken!
Das selbe Prinzip in der Politik Hitler, Obama, und wie sie alle heissen, begeistern die Massen, in dem sie ihnen Verheissungen geben und ein Ziel!
Das Selbe bei Nazis oder Demos, die abgehalten werden!
Alle beten irgendwie da einen Gott oder Götzen,wie auch immer man es nennen mag an-der ihnen ein Ziel vorgibt und Versprechungen, und an das Menschen glauben und festhalten-und der Glaube daran trägt sie und gibt Mut und Kraft!
Zuletzt geändert von tiktak am Sa 19. Sep 2009, 00:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon wulfen » Sa 19. Sep 2009, 00:40

Naqual hat geschrieben:LoL. Von der Seite habe ich es noch nicht gesehen. Aber es stimmt total.
Äußere Symbole und Kennzeichen, Gruppendruck, Verächtlichmachen von
Andersdenkenden, suggestionsfördernde Riten in der Gemeinschaft, Systeme
zur Kritikausblendung...

Und wenn man das verinnerlicht hat gründet man seine eigene Kirche,
Komplette Anleitung per pn zu bestellen.

Sie brauchen einen gut klingenden, merkfähigen Namen, der sich gut vermarkten lässt. Den Namen muss sich eine Oma mit “Alzheimer light” noch merken können, das ist das Wichtigste! Schließlich muss sie ja noch ihr Testament unterschreiben können, in dem sie alles Ihrer Kirche vermacht.

Und dieser Name sollte z.B. die Hoffnung auf ein glückliches Weiterleben nach dem Tod wecken. Das ist zwar genau das Gegenteil von dem, was Gott gesagt hat (siehe Hiob 14, 21; Psalm 146, 4; Prediger 12, 7; Johannes 5, 28.29; 1. Thessalonicher 4, 14-16), aber wenn die Kirchen mit dieser teuflischen Lüge (es ist übrigens die erste Lüge überhaupt, siehe 1. Mose 2, 17 + 1. Mose 3, 4) den Ungläubigen das Geld aus der Tasche ziehen, dann können Sie das auch ungestraft machen, zumindest in Deutschland.

Ihre Kirche melden Sie als gemeinnützigen Verein an, dann ist er “steuerbegünstigt”, um nicht zu sagen “steuerfrei”.

Wer sich nicht zu dumm anstellt, zahlt nie mehr Steuern, außer natürlich für das Gehalt, das man sich als Kirchenvorstand bezahlt. Aber auch da kann ein Steuerberater gute Tipps geben, wie man das richtig macht.

Wichtig für eine Kirche sind die 10 Gebote! Aber nicht die aus der Bibel. Man muss sie verändern. Denn würde man die Gebote Gottes so lassen wie sie sind, bräuchte man ja keine Kirche gründen. Dann wäre das kein Geschäft.

Am besten nehmen Sie die 10 Gebote aus dem Katholischen Katechismus. Die wurden von den Päpsten gefälscht, sind also so gut wie “staatlich genehmigt”. Staatlich deshalb, weil es sich bei den abkassierenden Kirchen ausnahmslos um Körperschaften des öffentlichen Rechts handelt.
Fast alle Kirchen verehren einen Gott, den es überhaupt nicht gibt. Dieser Gott wurde auf dem Konzil von Konstantinopel im Jahre 381 vom heidnischen Kaiser und Papst Konstantin dem Großen eingesetzt und sollte den einen wahren Gott ersetzen. Der Gott der Päpste ist jedoch ein Gott, der aus 3 Teile besteht:

1. Gott Vater
2. Gott Sohn
3. Gott Heiliger Geist

Diesen falschen Gott, oder, wie Gott sagt, diesen “Götzen”, den sollten Sie beibehalten. Unbestreitbarer Vorteil ist nämlich, dass dieser dreiteilige Gott von der Papst-Kirche ebenso angebetet wird, wie von den Evangelischen. Die Evangelischen bezeichnen sich noch immer als Protestanten, was natürlich ein Witz ist. Damit können Sie als Kirchengründer bereits 90 Prozent des Marktes ansprechen.
Apropo: “alles soll in der Familie bleiben”. Ein guter Tipp ist, Ihre Ehefrau, Lebensabschnittsgefährtin, Freundin oder Tochter zur Bischöfin, Pfarrerin oder Priesterin zu machen, wenn z.B. emanzipierte Frauen oder Menschen mit ganz bestimmten Veranlagungen zu Ihren Zielgruppen gehören.
In Ihrer (Kirchen-) Vereinssatzung sollten nur Sie und zwei weitere Personen Ihres Vertrauens (z.B. diejenigen, denen Sie einmal Ihre Kirche vererben wollen) so gestellt werden, dass man Sie niemals absetzen kann. Nehmen Sie deshalb nie Mitglieder offiziell auf, sondern bleiben Sie großzügig. Verzichten Sie auf Formalitäten und finanzielle Verpflichtungen. Je großzügiger Sie sich geben, desto mehr Spenden kommen von Leuten, die ihr Gewissen mit Geld erleichtern wollen und sich dies leisten können.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Sa 19. Sep 2009, 01:03

Wulfen-man muss aber auch fair sein und sagen-nicht nur Kirchen machen das!
Jeder Verein oder Gruppierung verfolgt ein Ziel und wirbt um Mitglieder oder möchte anhand Gleichgesinnten etwas betimmtes errreichen!
Einer für alle-alle für einen..und in der Gruppe sind wir stark! ;)
Oder eben Fans von Musikern...Rammstein...Michael J. egal...kommen die alle zusammen, sind sie eins und ja wer profitiert davon--der eine von der Kohle, andre von der Einheit und der Stimmung da...auch Satanisten oder Esoteriker oder egal was! Und man feuert sich gegenseitig an und bestärkt sich und irgendwie wird man eingenommen(besessen) und das bestimmt dann die eigenen Realität und Wahrnehmung-aus dem handeln resultiert!
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Sa 19. Sep 2009, 08:58

tiktak hat geschrieben:Wulfen-man muss aber auch fair sein und sagen-nicht nur Kirchen machen das!


Ja. Deswegen hatte ich auch geschrieben:
"Wobei die aufgeführten Elemente alle Gruppen und Gesellschaften treffen: nur der Grad, das Ausmass, ist unterschiedlich."

Das "Überleben" von Organisationen, Institutionen bis hin zu ganzen Gesellschaften und Staaten richtet sich zwingend nach ganz irdischen Spielregeln. Auch eine religiöse Vereinigung kann sich dem nicht entziehen und hat unentrinnbar das Problem, dass die geschätzten religiösen Werte nicht unbedingt dem "Überleben" förderlich sind. Sie muss sich dann irgendwie "durchmanövrieren".
Beispiel: in der Geschichte bilden Kirche und Staat Pakten, wo der Staat die ethisch heiklen Teile abdeckt (aber im Sinne der Kirche vom gewünschten Resultat her). Deswegen kann man z.B. sagen, die Kirche hat keine Ketzer oder Hexen verbrannt. Genaugenommen waren dies staatliche Organe. Bei den Inquisitionsverhören waren Mönche "Beobachter", nicht diejenigen, die selbst Hand anlegten (Übereifer einzelner mal unbesehen).

Wobei man auch hier fair sein muss: jeder von uns hat Konflikte zwischen z.B. christlichen Werten und weltlichen Erfordernissen, die bei Nichtbeachtung die ersten praktisch unmöglich machen. Beispiel: Aufgrund meiner Wertorientierung war ich Kriegsdienstverweigerer. Ich kann allerdings bis heute nicht die Frage beantworten, wie sich ein Staat, der betont sich den von mir geteilten Idealen (mehr oder weniger) widmet, "überleben" soll, wenn er sich nicht mit Töten verteidigen kann.
Genauso aber auch im inneren Verhältnis von Organisationen: je mehr Mitsprache der einzelne hat, desto uneffektiver wird die Gesamtheit. In der Antike und im Mittelalter (siehe Kirchengeschichte) war man da im allgemeinen eher "recht unbefangen" gegenüber harten Hierachien, die für selbstverständlich empfunden wurden. (Was auch in der menschlichen Beschreibung des unbeschreiblichen Gottes seinen Niederschlag findet)

Alle Beschaffenheiten der irdischen Vertreter ändern für mich aber nichts an der Existenz Gottes. Man sollte aber schon "wachsam" sein, d.h. analyiseren und vor allem konstruktive Verbesserungsvorschläge bringen. Und das ist im Konkreten nicht leicht (was meine Toleranz ungemein fördert).

Zu Wulfens "Körperschaft des öffentlichen Rechts". Die Kirchen genießen ja diesen Sonderstatus, sofern sie ihn haben. Aber auch hier gibt es im Hintergrund bereits eine Kollission von Werten. Einerseits wird im Glauben die freie Entscheidungsfreiheit des Einzelnen betont, andererseits ist eine KdöR nichts anderes als ein Obrigkeitsstaatliches Verhältnis von Institution und Mitglied.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Sa 19. Sep 2009, 10:37

Warum/wozu schuf Gott die Welt?

Ist sie so eine Art Aufnahmeprüfung für Himmelsaspiranten?
Eine Bewährungsauflage für zumindest Erbsündenbehaftete?
Straflager für bereits gefallene Seelen?
Schatten der endgültigen Welt?
Äußerliches Erfordernis zur Weiterentwicklung von Seelen (z.B. am "Leid")?
Ursprünglich Paradies und jetzt von einem bösen Weltgott (Teufel) übernommen?

Gibt es überhaupt eine wirklich einheitliche Bewertung der Welt im christlichen Denken?
Gott schuf die Welt und sie war gut. Die materielle Realität z.B. wird damit ja nicht schlecht, wenn Adam sich so aufführt (oder wir).
Andererseits heißt es "mein Reich ist nicht von dieser Welt". "Habt nicht lieb die Welt, noch was in ihr ist."
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Robby » Sa 19. Sep 2009, 11:48

tiktak hat geschrieben: Bingo......und was soll man dann von Gott denken, der doch Liebe ist und allmächtig ,es könnte- und nicht mal hilft wenn man unter Tränen schreit-weil er der einzige ist, der noch helfen kann!
Ich möchte jetzt nicht Beispiele aufzählen-wos um echt krasse Situationen geht!
Wenn ich einen Arzt oder einen irdischen Vater bitten würde-würde der alles menschenmögliche tun, um zu helfen!



Kann es sein, liebe tiktak, dass du ein seltsames Gottesbild hast? Gott ist kein Selbstbedienungsladen wo ER unsere Wünsche zu erfüllen hat. Gott ist Gott.
Wenn wir es ausschliesslich aus Menschensicht betrachten, dann kann ich deine Sicht verstehen, nicht aber wenn ein allmächtiger, allwissender Gott die Lebenspläne für die Menschen macht, dass ihnen alles zum Besten dienen soll. Gott verspricht niemandem ein leidenfreies Leben, schon gar nicht wenn die Menschen erst dann auf IHN hören, wenn es ihnen sehr schlecht geht. Der Stolz und die Überheblichkeit verhindern oftmals in guten Zeiten ein Anrufen von Gott. Man ist selbstgerecht und hat das Gefühl, man brauche Gott nicht. Was für ein Irrtum!


Lieber Gruss
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon pirate23 » Sa 19. Sep 2009, 12:04

alegna hat geschrieben:Klar reicht Dir Gott nicht direkt aus dem Himmel ein paar Scheine zu

Obwohl er es könnte. Wenn er allmächtig wäre, und einem Menschen ernsthaft helfen wollen würde.

aber vielleicht kommt von ungeahnter Seite direkte Hilfe nach einem Gebet

Ja, vielleicht. Vielleicht sogar schon vor dem Gebet. Oder vielleicht auch gar nicht.

Wäre dann indirekt auch von Gott

Oder vielleicht hilft es zwar dem einem, schadet aber gleichzeitig einem anderen.
Dann muss es von Satan kommen. Gott tut ja nichts Böses.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Sa 19. Sep 2009, 13:10

Robby hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben: Bingo......und was soll man dann von Gott denken, der doch Liebe ist und allmächtig ,es könnte- und nicht mal hilft wenn man unter Tränen schreit-weil er der einzige ist, der noch helfen kann!
Ich möchte jetzt nicht Beispiele aufzählen-wos um echt krasse Situationen geht!
Wenn ich einen Arzt oder einen irdischen Vater bitten würde-würde der alles menschenmögliche tun, um zu helfen!



Kann es sein, liebe tiktak, dass du ein seltsames Gottesbild hast? Gott ist kein Selbstbedienungsladen wo ER unsere Wünsche zu erfüllen hat. Gott ist Gott.
Wenn wir es ausschliesslich aus Menschensicht betrachten, dann kann ich deine Sicht verstehen, nicht aber wenn ein allmächtiger, allwissender Gott die Lebenspläne für die Menschen macht, dass ihnen alles zum Besten dienen soll. Gott verspricht niemandem ein leidenfreies Leben, schon gar nicht wenn die Menschen erst dann auf IHN hören, wenn es ihnen sehr schlecht geht. Der Stolz und die Überheblichkeit verhindern oftmals in guten Zeiten ein Anrufen von Gott. Man ist selbstgerecht und hat das Gefühl, man brauche Gott nicht. Was für ein Irrtum!


Lieber Gruss
Robby

Hallo Robby!
Als ich deine Zeilen las,schluckte ich erst mal-und darum sag ich jetzt nichts drauf!

Aber dann bitte ich dich(sonst keinen)mir folgendes zu erklären, was du darunter verstehst und worum du dann bittest!
siehe...von tiktak » Fr 18. Sep 2009, 22:30 -was die Bibel sagt:

Erkläre du mir wenigstens nur diese eine Bibelstelle,wie du sieh verstehst!

22 Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.

Und deine Worte: Gott ist kein Selbstbedienungsladen(sagte Jesus auch zu denen-die zu ihm kamen??? :shock:) ......kenne ich zur genüge aus Predigten, das man denen dann sagt, die verzweifelt im Gebet um Heilung ....oder etwas andres baten (nicht um Geld ,Cola...) aber nichts passierte!
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Sa 19. Sep 2009, 13:40

tiktak hat geschrieben: (An Robby) Aber dann bitte ich dich(sonst keinen)mir folgendes zu erklären,


Grrrr. Schade! Dann eben nicht..... :P

:umarm:
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon tiktak » Sa 19. Sep 2009, 13:51

Naqual hat geschrieben:
tiktak hat geschrieben: (An Robby) Aber dann bitte ich dich(sonst keinen)mir folgendes zu erklären,


Grrrr. Schade! Dann eben nicht..... :P

:umarm:

Ok du darfst!!! :lol: ;)
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Naqual » Sa 19. Sep 2009, 14:16

Stellen wir uns vor, dass Gott alle unsere Wünsche einfach so erfüllt. Sofort und immer. Wow!
Naja, sofern Sie mir nützen und anderen nicht schaden. (z.B. nicht bei: "Herr, d'Sepp ghörat do vom Blitzzz derschlogn!" - Rums!)
Naja, sofern ich mit meinem Wunsch mir wirklich nütze und nicht unwissentlich schade. (z.B. bei "Herr, gib mir Geld" - und dann überfällt mich jemand unter Gebrauch seines Messers)
Naja, sofern dies allen anderen nützt, wenn vielleicht auch nicht mir. (Als Gläubiger bin ich ja altruistisch eingestellt in meiner Liebe, oder nicht?)
Naja, sofern ich dann Gott nicht als Diener benutze (die Gefahr besteht ja subtil-unterschwellig bei so Wünschorgien).
Naja, sofern ich dann selbst nicht träge werde (Herr, helfe allen anderen so, dass es kein Leid und keine Sorgen mehr gibt, und ich deswegen auch nichts tun brauche).

Naja, also nicht immer. So wenn wirklich erforderlich.

Andererseits: Wenn Gott Christen alle Wünsche erfüllt, wäre er beweisbar. Das mag Er aber offensichtlich nicht so. Wäre jetzt interessant, wenn ich mir wünschen würde "Herr beweise Dich vor mir", ich brauche das ganz dringend!

Ich gebe zu, Tiktak, dass ich auf Deine Fragen nicht so die ideale Antwort habe (warum uns Gott bei belastendem Leid oft nicht hilft auf unsere Bitten).
Persönlich - auch wenn es mich als sehr rational Denkender schon stört - glaube ich trotzdem an Gott. In der Frage des Leids (siehe Theodizee-Problem) muss ich allerdings etwas offen lassen und berufe mich auf Unwissenheit (siehe oben die Beispiele, die zumindest zeigen, dass es sehr unüberschaubar wird für uns). Die atheistischen Schlussfolgerungen sind vom Logischen her ebenfalls sehr dürftig. Es ist ein Problemkreis, den ich nicht verstehe.
Philosophisch könnte man darüber nachdenken, inwieweit das Gute nicht das Böse braucht. Licht braucht man nur im Dunklen. Kurz: das Problem wäre unser Verfangensein in einem nicht sachgemäßen, dualen Denken. Aber da wird's mir persönlich zu kompliziert.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Robby » Sa 19. Sep 2009, 15:59

tiktak hat geschrieben:Aber dann bitte ich dich(sonst keinen)mir folgendes zu erklären, was du darunter verstehst und worum du dann bittest!
siehe...von tiktak » Fr 18. Sep 2009, 22:30 -was die Bibel sagt:

Erkläre du mir wenigstens nur diese eine Bibelstelle,wie du sieh verstehst!

22 Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.

Und deine Worte: Gott ist kein Selbstbedienungsladen(sagte Jesus auch zu denen-die zu ihm kamen??? :shock:) ......kenne ich zur genüge aus Predigten, das man denen dann sagt, die verzweifelt im Gebet um Heilung ....oder etwas andres baten (nicht um Geld ,Cola...) aber nichts passierte!


Ich möchte keinen zu langen Exkurs in biblische Exegese dieses Verses machen, da wir sonst vom Thema abkommen. Dennoch kurz und bündig:
Das Gebet soll die Verherrlichung Christi suchen. Einzig und allein die Ehre Gottes. Wenn nun also mein Wunsch nicht dem Willen Gottes und der Verherrlichung Gottes entspricht, so kann meine Bitte nicht erfüllt werden. Dabei darf unsere Sicht sich nicht nur auf kurzfristige Ereignisse beschränken, sondern Gott denkt in anderen Dimensionen. Ich möchte hier absichtlich kein Beispiel erwähnen, sonst geht die Diskussion weiter und weiter.
"...das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn" so endet der erwähnte Vers.
Selbstbedienungsladen kann nicht funktionieren, da Gott damit als reiner Erfüller unserer Bitten degradiert würde. Und genau darum geht es nicht, man will die Hilfe aber nicht den Helfer.


Lieber Gruss
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Robby » Sa 19. Sep 2009, 16:03

tiktak hat geschrieben: aber nichts passierte!


Nichts? Woher weisst du das? Kann es sein, dass etwas passierte, aber nicht das was man erwartete? Das ist mir schon oft so gegangen. In unserer beschränkten Sicht der menschlichen Unvollständigkeit erwarten wir konkrete "Taten" Gottes. Dass Gott uns bereits unterstützt, indem wir die schwierige Situation besser ertragen können, sehen wir nicht als Gottes Antwort an und sind evtl. nicht mal dankbar dafür!


Lieber Gruss
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon alegna » Sa 19. Sep 2009, 16:07

Robby hat geschrieben:Wenn nun also mein Wunsch nicht dem Willen Gottes und der Verherrlichung Gottes entspricht, so kann meine Bitte nicht erfüllt werden. Dabei darf unsere Sicht sich nicht nur auf kurzfristige Ereignisse beschränken, sondern Gott denkt in anderen Dimensionen.
"...das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in dem Sohn" so endet der erwähnte Vers.


Das ist genau was uns so menschlich macht, wir wollen immer alles jetzt und sofort, ohne weiter zu denken. Gott sieht aber viel weiter als wir.
Ich war schon öfters froh, hat Gott meine Gebete nicht erfüllt :oops: .
Psalm 100,5 Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
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Re: Warum schuf Gott ...

Beitragvon Robby » Sa 19. Sep 2009, 16:11

alegna hat geschrieben:Ich war schon öfters froh, hat Gott meine Gebete nicht erfüllt :oops: .


Du sagst es! Ich schäme mich heute noch, was ich früher einmal gebetet (gebittet) habe :oops:

Lieber Gruss
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